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Narconon Arrowhead wurde von CARF ausgezeichnet und zertifiziert

April 6, 2012 2 Kommentare

26.03.2012 – Dank der erfolgreichen Drogenrehabilitationsmaßnahmen von L. Ron Hubbard ist Narconon Arrowhead eines der weltweit größten und erfolgreichsten Drogen- und Alkohol-Rehabilitationsprogramme. Das Narconon-Center wurde vor kurzem von der offiziellen “Commission for Accreditation of Rehabilitation Facilities” (CARF) ausgezeichnet und zertifiziert.

CARF ist in den USA eine Bewertungsstelle für Gesundheit und Serviceprogramme für Personen, die Hilfe benötigen. Dies reicht von Kinder- und Jugendhilfen, Behandlungen von Sucht- und Drogenmissbrauch bis hin zu Senioren- und Pflegeheimen. Die CARF-Organisation ist die größte in Amerika anerkannte Kommission für die Anerkennung von Einrichtungen. Sie nehmen im ganzen Land Prüfungen, Inspektionen, Zertifizierungen von Managementsystemen, Qualifikationsnachweisen von Einzelpersonen und Produkten vor.

CARF wurde im Jahr 1966 gegründet und ist eine unabhängige, gemeinnützige Kommission, die weltweit anerkannt ist. Ihre Mission ist es, “die Qualität der unterschiedlichen Einrichtungen zu fördern, Dienstleistungen durch einen anerkanntes Akkreditierungsverfahren hervorzuheben.“ Erfüllen die gewählten Institutionen die von der CARF vorgegebenen international gültigen Standards, erhalten diese eine Akkreditierung. Die Akkreditierung ist ein Zeichen für Qualität und sie ist ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Entscheidungsfindung Hilfesuchender. Vor allem verpflichtet die CARF die jeweilige Einrichtung zur ständigen Qualitätsverbesserung, damit auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Menschen genau eingegangen wird.

Diese international anerkannte Kommission (CARF) mit Sitz in Tucson (Arizona) erteilte Anfang des Jahres auch dem Rehabilitationscenter Narconon für seine Hilfe- Programme für drei Jahre eine Zertifizierung. Die Kommission erkannte nicht nur den “positiven Einfluss von fürsorglichen, aufmerksamen und engagierten Mitarbeitern”, sondern auch die administrativen Vorgehensweisen der Narconon-Organisation.

Zudem erkennt die CARF das Narconon-Center in Arrowhead als “besonders vorbildlich in Bezug auf die Erfüllung aller international anerkannten Standards” bezüglich der Ausstattung des Informationscenters. Dort werden auch Statistiken der gesamten Organisation geführt, so dass verschiedene Bereiche von der Narconon-Leitung beobachtet und analysiert werden können. Das Gutachten der CARF stellt dazu in ihrem Bericht Folgendes fest: “Von diesem Betriebsmodell könnten viele Organisationen profitieren.”

Das Narconon-Center in Arrowhead ist eines der größten Drogenrehabilitations-Zentren weltweit. Es wurde 1990 gegründet und verwendet die effektiven und sehr erfolgreichen Rehabilitationsmaßnahmen, die vom amerikanischen Autor und Forscher L. Ron Hubbard entwickelt wurden. L. Ron Hubbards Lösung für das Drogen- und Alkoholproblem besteht aus einem effektiven Drogenrehabilitationsprogramm, das nicht nur auf die Schwächung der geistigen und spirituellen Fähigkeiten einging – etwa durch chaotisches Denken und verringertes Bewusstsein –, sondern darüber hinaus das Problem anging, das einen Menschen überhaupt dazu brachte, Drogen zu nehmen. Denn solange dieses Problem ungelöst bleibt, fand L. Ron Hubbard heraus, wird die Person ewig in dem ursprünglichen Zustand bleiben, für den Drogen „eine Lösung“ sein soll. Einzigartig in L. Ron Hubbards Rehabilitationsprogramm, und ganz besonders relevant im Fall von Alkohol, Heroin und Crack, ist seine Methode, Entzugsschmerzen zu eliminieren. Durch dieses Programm erzielt Narconon heute vielfach eine 70%-ige Erfolgsquote für eine dauerhafte Rehabilitation. Narconon hat sich spezialisiert auf alle Arten von Sucht.

“Wir sind stolz auf das erreichte hohe Niveau an Qualität unseres Programmes und freuen uns daher sehr, von einer solch angesehenen Organisation wie CARF ausgezeichnet und akkreditiert worden zu sein”, sagte Gary Smith, geschäftsführender Direktor von Narconon Arrowhead. “Wir werden auch weiterhin die Qualität unserer Dienstleistungen verbessern, um noch mehr Menschen, die von Sucht geplagt, sind zu helfen.”

Israel vs Iran: Eine Botschaft der Hoffnung aus dem Volk selbst

Während Israel kein Geheimnis daraus macht, dass ernsthaft in Erwägung gezogen wird den Iran anzugreifen, antwortet der Iran seinerseits mit Drohungen gegen Israel.

Ronny, ein Werbefachmann aus Israel fragte sich, wer diesen Krieg den wirklich will. Die Antwort für sich selbst war klar und deutlich, er selbst wollte sicherlich keinen Krieg mit dem Iran. Daraufhin entwarf er ein Plakat auf dem stand:

“Iraner, wir lieben euch. Wir werden euer Land niemals bombardieren.”

Er veröffentlichte das Poster mit ein paar persönlichen Worten auf Facebook wo dieses Plakat zu einem Internet-Phänomen wurde. Israelis schickten ihre Liebesbotschaften an die Iraner und die Iraner antworteten den Israelis mit den gleichen Worten:

“Israelis, wir lieben euch. Wir werden euer Land niemals bombardieren.”

Anscheinend haben die normalen Bürger in Israel nichts gegen die normalen Bürrger Irans. Das Plakat machte klar, dass die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen einen Krieg suchen, nicht aber die Bevölkerungen der beiden Länder. Die Menschen in diesen Ländern möchten Frieden, sie lieben und respektieren sich gegenseitig. Die Menschen respektieren und lieben einander, es sind nur die Regierungen und den dazu gehörenden Interessengruppen die einen Krieg suchen.

Hier der ganze Brief von Ronny:

“An das iranische Volk
An alle Väter, Mütter, Kinder, Brüder und Schwestern

Damit es einen Krieg zwischen uns geben könnte, müssten wir Angst voreinander haben, müssten wir uns hassen.
Ich habe keine Angst vor euch. Ich hasse euch nicht.
Ich kenne euch nicht mal. Kein Iraner hat mir jemals etwas getan. Ich kenne noch nicht mal einen Iraner … Nur einen habe ich mal in Paris in einem Museum getroffen. Ein netter Kerl.

Ich sehe hier im Fernsehen einen Iraner. Er redet über Krieg.
Ich bin sicher, er repräsentiert nicht das ganze Volk des Iran.
Wenn ihr jemanden in eurem Fernsehen seht, der darüber spricht, euer Land zu bombardieren… seid euch gewiss, er repräsentiert nicht alle von uns.

Ich bin kein offizieller Vertreter meines Landes. Aber ich kenne die Straßen meiner Stadt, spreche mit meinen Nachbarn, meiner Familie, meinen Freunden – und im Namen von all diesen Leuten: Wir lieben euch.
Wir wollen euch keinen Schaden zufügen.
Im Gegenteil, wir wollen euch treffen, einen Kaffee trinken und über Sport reden.

All denen, die das gleiche fühlen: Teilt diese Nachricht und helft, dass sie das iranische Volk erreicht.

Nun sammelt Ronny Spenden, um Plakate drucken zu lassen und Anzeigen in großen Zeitungen zu schalten. Die Kampagne kann hier unterstützt werden: http://www.indiegogo.com/israeliran

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Scientology-Film “Bis nichts mehr bleibt”

März 2, 2012 1 Kommentar

Ende Februar wurde der genannte ARD-Film als Wiederholung ausgestrahlt. Die Scientology Kirche geht auf scientology-fakten.de eingehend auf die inhaltlichen Fehler, Verdrehungen und Unwahrheiten des ARD-Films genauer ein.

Gerne möchte die ARD mit ihrem Film glauben machen, dass dies eine authentische Geschichte sei und damit die Scientology-Kirche öffentlich diskriminieren. Mit der Wirklichkeit hat der Film allerdings wenig zu tun. Bereits vor 2 Jahren hatte die Scientology Kirche eine filmisch dokumentierte Gegendarstellung veröffentlicht, die bisher auf dem Internet über eine Million Besucher hatte. Darin wird mittels Dokumenten, Interviews und Hintergrundinformationen aufgezeigt, was die wirklichen Begebenheiten der Story waren, auf der angeblich der Film basieren soll und wie diese im Fernsehfilm in ihr Gegenteil verkehrt werden.

Der Film ist auf dem Scientology Kanal auf You Tube unter
scientology-fakten.de/bis-nichts-mehr-bleibt-film-scientology zu sehen. Die Scientology Kirche hat die unwahren Informationen des Fernsehfilms im Detail zusammengefasst und dokumentiert.

Obwohl der ARD-Film als „authentische Geschichte“ beworben wurde und erneut wird, fühlten sich die Filmemacher gleich zu Beginn im Vorspann des Films bemüßigt zu betonen, dass der Film eben „nicht den Anspruch erhebt, die Geschehnisse in jeder Hinsicht authentisch wiederzugeben“. Das einleitende Statement belegt, dass der Film ein Ergebnis der Phantasie und Dichtung seiner Macher ist, die sich darüber im Klaren sind, dass der Film ohne diesen Hinweis rechtlich nicht haltbar wäre. Wohl im Wissen um diese Abweichung von der Wahrheit hatte der Fernsehsender SWR Anfang 2010 aus Besorgnis um rechtliche Konsequenzen vor Ausstrahlung des Films gleich mehrere sog. „Schutzschriften“ bei einem Landgericht hinterlegen lassen, um eine gerichtliche Untersagung durch Betroffene zu verhindern. Darin hatte der Sender betont, dass es sich um eine FIKTIVE Geschichte handele, die unter die Freiheit der Kunst falle.

Das Diskriminierende an diesem ARD-Film ist, dass er absichtlich unwahre Klischees und Vorurteile gegen die Scientology Kirche und ihre Mitglieder bedient. Diese hatte sich die ehemalige Hamburger AGS-Leiterin Caberta ausgedacht. Sie war in der wahren Geschichte im Hintergrund als „beratende Dritte“ tätig und versuchte, durch einseitige Einflussnahme auf Jugendamt, amtlich bestellten Betreuer und mittels ihrer Kontakte zu Medien das Ergebnis eines Sorgerechtsverfahrens zu beeinflussen, um einen 16-jährigen Sohn gegen seinen Willen aus der Obhut seiner Mutter zu entfernen, nur weil diese Mitglied der Scientology Kirche ist. Bei der Mutter lebte dieser seit Jahren glücklich und ursprünglich im Einverständnis mit dem geschiedenen Vater, der regelmäßig Kontakt zu ihm hatte. Die Diskriminierung besteht darin, dass Frau Caberta allen Scientologen das Grundrecht auf Erziehung ihrer Kinder abspricht, so wie sie es in ihren begleitenden Film-Kommentaren im Jahre 2010 in den Medien getan hat.

Um diese Zielrichtung zu fördern, bedient sich der Fernsehfilm z.B. der von Frau Caberta verbreiteten Unwahrheit, eine in Dänemark befindliche Privatschule vermittele keinen normalen Unterrichtsstoff sondern diene zur Indoktrination der Scientologen-Kinder in die Scientology-Lehre.

In der Wirklichkeit basierte der Unterrichtsstoff dieser Schule auf dem Lehrplan des Landes Schleswig-Holstein. Zur Förderung der besagten Unwahrheit enthält der Film eine Szene, in der Schulkinder in einem Kellerraum bestimmte Übungen ausführen, die in ähnlicher Weise nur im Rahmen eines Kurses an der Akademie einer Scientology Kirche in der Regel von erwachsenen Mitgliedern zur Förderung ihrer Selbstbestimmung und Gelassenheit im Umgang mit anderen Menschen durchgeführt werden. An der Privatschule hat es diese Übungen nie gegeben.

Wie die Vergangenheit wiederholt gezeigt hat, lassen sich mit unwahren Gerüchten und Klischees über das Thema Scientology hohe Zuschauer- und Leserquoten erreichen. Erst kürzlich kam heraus, wie so genannte „Sektenbeauftragte“ Scientology-Aussteiger unter Druck setzen, um erfundene Stories im Fernsehen zu bezeugen und nicht von der vorab abgesprochenen und vorgegebenen Marschroute abzuweichen.

Weitere Informationen zum ARD-Film:
http://www.scientology-fakten.de/scientology-film-bis-nichts-mehr-bleibt-ard-kritik-und-stellungnahme-der-scientology-kirche-deutschland.html

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Eine andere Sicht auf die Opposition in Syrien

Die westlichen Medien sind voll des Lobs über die mutigen und tapferen Demonstranten in Syrien, welche gegen das böse Regime des Präsidenten Bashar al-Assad friedlich demonstrieren und dabei von den syrischen Regierungstruppen brutal getötet würden. Freiheitsliebende, friedliche Demonstranten gegen eine machthungrige sturre und brutale Regierung, ist das einfache Bild das uns wieder und wieder eingehämmert wird.

Selten wird dabei wirklich sachlich darüber informiert, wer den da in Syrien wirklich gegen was oder besser für welche Ziele demonstriert. Es wird einfach verschwiegen, welche Gruppen wirklich beteiligt sind und welche Hintergründe und Motivationen mit deren Aktionen verknüpft sind.

Daher veröffentliche ich hier einen interessanten Auszug über die Opposition in Syrien um diesem Manko etwas abzuhelfen. Am Ende dieses Artikels habe ich einen Link gesetzt, um den gesamten Text lesen zu können.

Die syrische Opposition

Khalid ibn walid BrigadeEine dieser Terrororganisationen, oder Oppositionsgruppen, wie sie im Westen genannt werden, ist die Khalid ibn al-Walid-Brigade [لواء خالد ابن الوليد], benannt nach einem Bandenmitglied Mohammeds. Sie ist eine der bekannteren militanten islamistischen Oppositionsgruppen und ist weitgehend in Homs [حمص] stationiert. Einer ihrer Anführer ist der Islamist Abdel-Aziz Tlass [عبد العزيز طلاس] (im Bild, in der Mitte). Diese Terrororganisation geht seit Monaten nicht nur brutal gegen Polizeistationen, Parteigebäude und Krankenhäuser vor, sondern auch gegen die Bewohner in Homs, die sich weigern sich ihnen anzuschließen. Nichts desto trotz erhalten sie von großen Medien wie Al-Jazeera eine Bühne, um ihre Version der Vorgänge in Homs darzustellen und in der Welt zu verbreiten. Ihre Rädelsführer werden von namhaften Journalisten wie Nir Rosen interviewt. Nir Rosen, ein Journalist, der glaubt, dass die Hisbollah [حزب الله] keine terroristische Organisation ist, sondern eine weit verbreitete und legitime politische Widerstandsbewegung. Männer wie er, sind die namhaften Journalisten und Nahostexperten, die die verlogenen Meldungen in die Welt tragen, um Meinungsbildung zu manipulieren. Im Westen behauptet man, dass die Khalid ibn-al-Walid Brigade der Zusammenschluss desertierter Soldaten, die sich gegen die Regierung und die Armee wehren wollen, sei – dies entspricht nicht der Wahrheit.

Lesen sie hier den ganzen Artikel

Hier ein sehr interessantes Video mit Thierry Meyssan, einem französischen Journalisten der als Experte für die komplexen Zusammenhänge im nahen Osten gilt.

Der Hintergrund der “farbigen Revolutionen”

Februar 12, 2012 4 Kommentare

Da ich persönliche die Machenschaften der westlichen Regierungen, insbesondere der USA und der Briten gelinde gesagt als besorgniserregend empfinde, veröffentliche ich hier wieder eine kurze Einleitung eines Artikels der Zeitung “Neue Solidaritaet” www.solidaritaet.com  . Um sich wirklich en Bild über die Absichten der verschiedenen Akteure machen zu können, empfehle ich jedem die ganzen Artikel auf der Website dieser Zeitung zu lesen und auch die damit zusammenhängenden weiterführenden Artikel.

Botschafter McFaul und die Demokratie à la Oxford
Von Rachel Douglas

Im zweiten Teil ihrer Serie über die britischen gesteuerten Umtriebe gegen Rußland (siehe Neue Solidarität 5/2012) befaßt sich Rachel Douglas mit dem britischen Hintergrund des neuen US-Botschafters in Moskau, Michael McFaul, und der „farbigen Revolutionen“, die in Wirklichkeit eine Form des Kleinkrieges darstellen.

Das Jahr 1812, vor genau zwei Jahrhunderten, war für Rußland wie für die jungen Vereinigten Staaten von Amerika ein Jahr existentieller Bedrohungen. Die Ostküste der USA wurde von den Briten angegriffen, die neue Hauptstadt Washington besetzt und niedergebrannt, und gleichzeitig marschierte der von den Anglo-Venezianern aufgebaute Napoleon auf Moskau. Der damalige US-Botschafter in St. Petersburg war der spätere US-Präsident John Quincy Adams, ein umfassend gebildeter Astronom und Redner, einer der herausragenden Staatsmänner Amerikas. Im Grafen Nikolai Romanzoff, dem Handelsminister, Außenminister und Kanzler des russischen Zaren Alexander I., fand Adams während seines Aufenthalts in Rußland 1809-14 einen Gesprächspartner mit ähnlich umfassenden Interessen. Einer der wichtigsten Punkte, der sie verband, war ihr Bewußtsein, daß das Britische Empire der gemeinsame Feind der Vereinigten Staaten und Rußlands ist.1

Heute wäre für die USA eine ähnlich hochkarätige diplomatische Vertretung in Rußland vonnöten, weil die Finanzmächte und Geostrategen des sterbenden transatlantischen Systems – die Nachfahren jenes Empires von 1812 – die Welt in ein neues finsteres Zeitalter der Entvölkerung und des Krieges zu stürzen drohen, eines Atomkriegs, der die gesamte Zivilisation vernichten würde.

Aber Präsident Barack Obama hat gerade einen neuen Botschafter ganz anderer Art nach Moskau geschickt, einen gewissen Michael McFaul, der während seiner gesamten Laufbahn schon immer sehr engstirnige, ideologische Ziele verfolgte. Seine Vorstellungen sind nicht amerikanisch, sondern britisch: der zynische Aufbau angeblich „demokratischer“ Bewegungen zu geopolitischen Zwecken, um Regierungen, die bei der Globalisierung nicht mitmachen wollen, loszuwerden.

Das war von Anfang an, seit den siebziger und achtziger Jahren, die Ausrichtung des „Project Democracy“.2 Die persönlichen Oxford-Verbindungen McFauls und anderer führender Figuren des „Project Democracy“, wie der Vizepräsidentin der Organisation „National Endowment for Democracy“ (NED) Nadia Diuk, unterstreichen den britischen Aspekt dieser Aktivitäten. Sie sprechen auch ganz unverhohlen aus, was sie bezwecken. McFaul erklärte im Juni 2011 in einem Interview mit Slon.ru: „Die meisten Rußland-Beobachter sind Diplomaten oder Spezialisten für Sicherheit und Abrüstung, oder für die russische Kultur. Ich bin nichts davon. Ich kann Puschkin nicht auswendig rezitieren. Ich bin ein Spezialist für die Demokratie, antidiktatorische Bewegungen und Revolutionen.“ (Hervorhebung hinzugefügt, d. Red.)

Kaum ein Mensch lernt die russische Sprache, ohne irgend etwas von Rußlands Nationaldichter Alexander Puschkin auswendig zu lernen, und nur jemand, der ganz andere Prioritäten verfolgt, wird sich dem entziehen und dann auch noch damit brüsten.

Tatsächlich hat McFaul ganz andere Prioritäten, als die russische Kultur und Politik oder auch die sowjetische Geschichte zu verstehen. Das sprach er schon im Dezember 2004 in einem Gastkommentar für die Washington Post klar aus: „Haben sich die Amerikaner in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt?“ fragte er, bezogen auf die Ereignisse jenes Monats, als Straßendemonstrationen in Kiew eine Wiederholung der Präsidentschaftswahl erzwangen, die dann zu einem anderen Ergebnis führte – der sogenannten Orangenen Revolution. „Ja“, beantwortet er die eigene Frage, „die amerikanischen Einflußagenten würden ihre Aktivitäten lieber anders umschreiben – demokratische Unterstützung, Förderung der Demokratie, Unterstützung für die Zivilgesellschaft, etc. – aber ihre Arbeit, wie immer man sie bezeichnet, zielt darauf ab, das politische Geschehen in der Ukraine zu beeinflussen.“

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

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Russische Wahlen: Stellte Präsident Obama Hillary Clinton eine Falle?

Die erstaunlich agressiven Äusserungen der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton zu den Wahlen in Russland, scheinen nun etwas transparenter zu sein. Gemäss einem Artikel aus der Zeitung “Neue Solidaritaet”, wurde Frau Clinton von Präsident Obama und anderen Russlandgegnern in eine Falle gelockt, mit dem Ziel die Beziehungen zwischen Moskau und Washington zu sabotieren.

Hier eine kurze Einleitung aus diesem Artikel:

Schon Wochen vor den Dumawahlen hatte der ehemalige sowjetische Präsident Gorbatschow telefonischen Kontakt mit Präsident Obama, UN-Botschafterin Susan Rice und Madeleine Albright, die jetzt dem National Democracy Institute (NDI) vorsteht. Nur wenige Stunden nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse hatte Gorbatschow diese angezweifelt und Neuwahlen verlangt und damit die internationale Medienkampagne gegen Ministerpräsident Putin und Vereintes Rußland in Gang gesetzt. (Obamas persönliche Kontakte mit Michail Gorbatschow reichen mindestens bis März 2009 zurück, als Obama damals unerwartet an einem Treffen von Vizepräsident Biden mit Gorbatschow teilnahm. Bei seinem Besuch in Moskau traf Obama am 7. Juli 2009 erneut mit Gorbatschow zusammen, um sich für eine Rede vor einer Moskauer Universität beraten zu lassen.)

Als nächstes habe Obama seine Außenministerin angewiesen, die Wahlen in harten Worten zu verurteilen, ohne daß Frau Clinton den üblichen diplomatischen Gepflogenheiten entsprechend zuvor ihren russischen Amtskollegen Sergej Lawrow habe sprechen können. So richtete sich die harsche Reaktion der russischen Regierung vorhersehbar gegen Frau Clinton, da sie nicht einmal den Bericht der offiziellen internationalen Wahlbeobachter der OSZE abgewartet habe.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

US Aussenministerium finanzierte die russische Wahlbeobachtungs-Organisation GOLOS auf “Erfolgsbasis”

Verfassungsschutz muss Schadenersatz an Scientologen bezahlen

Oktober 10, 2011 5 Kommentare

Einmal mehr verurteilen deutsche Gerichte den deutschen Überwachungsstaat und korrigieren die Arbeit des Verfassungsschutzes, den dieser zum Schaden von Scientologen leistet.
Das Landgericht Köln verurteilte das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz und entschied, die Behörde verletzte Amtspflichten gegenüber einem Unternehmer und Scientology-Mitglied. Der Verfassungsschutz wurde rechtskräftig zu Schadenersatzzahlungen verurteilt.
Mit rechtskräftigem Urteil vom 15.1.2009 stellte das Verwaltungsgericht Köln fest, dass die Übermittlung eines negativen Votums seitens des Bundesamtes an das BKA rechtswidrig war (Az. 20 K 1673/07). Mit Urteil vom 26.5.2011 (Az. 5 O 267/10), das nun bekannt geworden ist, stellte das Landgericht Köln fest, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz seine Amtspflichten gegenüber dem Unternehmer verletzt hat und sprach diesem im vollen Umfang den Ersatz des entstandenen Schadens in Höhe von ca. 4400 Euro nebst Zinsen und Kosten zu. Das Urteil wurde vor kurzem rechtskräftig.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Verfassungsschutzbehörden versucht haben, Mitglieder der Scientology Gemeinschaft zu diskriminieren und in ihrer beruflichen oder wirtschaftlichen Existenz zu schädigen. Es ist bemerkenswert, mit welcher Entschlossenheit die befassten Gerichte diesen rechtswidrigen Treiben entgegengetreten sind.

Erst vor kurzem hat der Jahresbericht des US-Außenministeriums zu Religionsfreiheit in der Welt verschiedene Diskriminierungen in Deutschland gegen Scientologen angeprangert.

In Deutschland gibt es über 12’000 Scientologinnen und Scientologen, die von 10 Kirchen und zahlreichen Missionen betreut werden. Im weiteren sind in Deutschland, genau so wie auch bei uns in der Schweiz, und auch weltweit, zahlreiche humanitäre Vereinigungen, die von Scientologen unterstützt, respektive gegründet wurden, aktiv tätig, um Mitmenschen zu helfen. So unter anderem auf dem Gebiet der Drogenprävention, Drogenrehabilitation, in der Bekanntmachung der Menschenrechte, bei der Bekämpfung von Missbräuchen in der Psychiatrie und anderswo.

Links zu Informationen über die Bilderberger

Hier eine Liste von Artikeln über Informationen zu den Bilderbergern, welche sich zur Zeit in St. Moritz treffen:

Frage: Was machen zwei Geschäftsleute, die sich zu einem Lunch treffen? Genau, Geschäfte. Was machen hundert Geschäftsleute, die sich in dreitägiger Klausur treffen? Smalltalken, wenn man dem „Blick“ glaubt. Ausgeschlossen, dass sich ansonsten sehr befliessene Geschäftsmänner und –frauen die günstige Gelegenheit nutzen, Geschäfte zu machen. Daran ist an sich nichts auszusetzen und ist auch nicht gesetzeswidrig. Das Resultat allerdings schon.

Wie können Konzernmedien ausschliessen, dass ein greiser Ölgötz wie David Rockefeller 47mal an ein Meeting reist, ohne dass es ihm was bringt? Seit 1954 Jahren treffen sich die mächtigsten Menschen der Welt einmal im Jahr zum Bilderberg-Meeting, das immer an einem anderen geheimen Ort stattfindet. Dabei wird auf höchste Diskretion wert gelegt, keine Protokolle geführt und nichts Schriftliches festgehalten. Der auserlesene Zirkel bestimmt während dieses Treffens nichts Geringeres als die Zukunft der Welt. Dazu gehören Kriege, Seuchen und Finanzmanipulationen, es werden aber auch Präsidenten gemacht oder abgesetzt. Eine kleine Auswahl: Bill Clinton wurde Präsident, nachdem er von den Mitgliedern das okay erhalten hat. Ebenso Gerald Ford und Barack Obama (nicht bewiesen). Fakt ist, dass sowohl Kohl, Schröder und Merkel gewählt wurden, nachdem sie am Bilderbergtreffen teilgenommen haben. Auch die englischen Staatspräsidenten wie Tony Blair, Gordon Brown und Margaret Thatcher mussten sich den Interessen der Bilderberger verpflichten, ehe sie gewählt wurden. Und das sind nur einige von vielen korrupten Geldsäcken wie Daniel Vasella, Joe Ackermann oder Dominique Strauss-Kahn, der dieses Jahr leider verhindert ist. Unter www.bilderbergips.org finden Sie eine ausführliche Übersicht der Teilnehmer der letzten 50 Jahre.

Lesen Sie weiter auf der ursprünglichen Seite: http://www.seite3.ch/Die+Willkommen+Bilderberger+Woche+Heute+Die+Teilnehmer+/495290/detail.html

Besuchen Sie den Kopp Verlag: http://www.kopp-online.com/hintergruende/geostrategie/andreas-von-r-tyi/bilderberg-2-11-jetzt-ist-es-raus-.html

Besuchen Sie http://www.wearechange.ch

 

Besuchen sie die Seite Infokrieger News:

http://www.infokriegernews.de/wordpress/2011/05/14/bilderberg-we-are-change-switzerland-aktion/

 

Besuchen Sie “Alles Schall und Rauch”:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/03/bilderberg-meeting-2011-in-der-schweiz.html

Paul Haggis: Die andere Sicht zu seinem Scientology Ausstieg

Juni 8, 2011 1 Kommentar

Da in der letzten Zeit auch einige Artikel in deutscher Sprache über den “Aussteiger Paul Haggis” veröffentlicht wurden, nahm ich mir die Zeit einen Brief der Schwester von Paul zu übersetzen. Dieser wurde von ihr an den Chef-Redakteur vom “The New Yorker” geschickt, als Gegendarstellung zu einem Artikel der über den “Ausstieg” von Paul Haggis berichtete.

Quelle: http://www.scientologymyths.info/paul-haggis/index.php

Sent: Wednesday, February 16, 2011 5:35 PM
To: David Remnick (The New Yorker, Chief Editor)
Subject: Paul Haggis/The Apostate, Feb. 14

Sehr geehrter Herr Remnick,

Ich beziehe mich auf Ihr Profil über Paul Haggis (The Apostate vom 14. Februar). Wie Sie wissen bin ich Paul’s Schwester und ich unterhielt mit ihm enge persönliche und berufliche Beziehungen während der ersten 18 Jahre seiner Karriere. Während Mr. Wright’s Artikel mit falschen und unwahren Aussagen über Scientology gespickt ist, beziehen sich die Vorwürfe von Paul Haggis insbesondere auf drei wesentliche Punkte:

1. Als Paul im Jahre 2009 seinen “Rücktritt” angekündigt, fand ich es schwer dies ernst zu nehmen, da er sich meines Wissens seit über 20 Jahren nicht mehr innerhalb Scientology engagiert war und auch früher ab 1977 keine wirklichen Fortschritte im Studium der Scientology mehr gemacht hatte.

Aus meiner direkten Beobachtung (und ich sah Paul in der Zeit von 1978 bis 1995 in der Regel jede Woche wenn nicht jeden Tag) hat die Kirche nie etwas anderes als Gutes für Paul getan. Er kam nach Los Angeles mit der Absicht, ein professioneller Schriftsteller zu werden. Er hatte aber keine Erfahrung und auch keine Verbindungen – er war nur ein weiterer Möchtegern. Das Scientology Celebrity Centre, verschaffte ihm die Kontakte die seine Karriere startete. Diese Beziehungen führten zu seinen ersten freiberuflichen Aufträgen und sicherten ihm später den ersten Job als Dramaturg in einer Primetime-Sitcom. Danach war Paul im Geschäft und zog von Show zu Show. Paul wurde sehr gut von der Kirche behandelt, vor seinem Erfolg und auch später. Vor seinem Rücktritt hat er nie über die Angelegenheiten gesprochen, welche er jetzt hervorbringt.

2. Pauls Tochter (welche wie er behauptet diskriminiert wurde, welche aber selbst nie diese Anschuldigung machte) wurde von der Scientology Kirche mit offenen Armen aufgenommen. Ihre sexuelle Orientierung war nie ein Thema und wie ich mit ihr persönlich überprüft habe, war sie mit dem von der Kirche erhaltenen Service sehr zufrieden und freute sich darauf das Scientology-Studium weiterzuführen. Der einzige Grund weshalb sie damit aufhörte war der, dass Paul sie davon abhielt weiterhin teilzunehmen und sie ausserhalb der Stadt aufs College schickte. Wenn ein paar fehlgeleitete Jugendliche später abfällige Bemerkungen im Zusammenhang mit ihrer Homosexualität machten, dann ist dies eine Schande, sagt aber nur etwas über diese Jugendlichen selbst aus, nicht über die Kirche. Die Mitgliedschaft in der Kirche ist jedem offen und spiegelt die Gesellschaft wieder, deren Teil sie ist. Nur wenige homosexuelle Menschen haben wohl nicht die Erfahrung gemacht, dass schlecht über sie geredet wurde,  nachdem sie sich als homosexuell outeten. Allerdings sind alle meine Nichten starke, gebildete und privilegierte junge Frauen, die durchaus in der Lage sind mit solchen Gerüchten umzugehen.

Pauls Verhalten ist auf diesem Gebiet sehr widersprüchlich: Einerseits behauptet Paul, das der Grund für sein Austritt aus Scientology der sei, weil die Kirche bei einer politischen Angelegenheit in Bezug auf Homosexualität in Kalifornien nicht Stellung bezog und die Meinung dazu offen liess. Andererseits bleibt Paul eng mit der römisch katholischen Kirche (RCC) verbunden und unterstützt diese. Er wurde in dieser Kirche während 10 Jahren aufgezogen. Die RCC ist offiziell gegen Homosexuelle eingestellt, ist vielleicht sogar die größte, öffentliche Anti-Homosexuelle Institution auf der Erde. Also, warum distanzierte sich Paul nicht auch von der katholischen Kirche? Warum hat er stattdessen seine Bemühungen verstärkt, die Medien-Aufmerksamkeit auf die von ihm unterstützten katholischen Wohltätigkeitsorganisationen in Haiti zu lenken? Pater Frechette vollbringt auf Haiti eine enorme Leistung und er hat sicherlich Unterstützung verdient. Wenn Paul jedoch die Diskriminierung Homosexueller dermassen heftig ablehnt, warum unterstützt er mit seinem Millionen eine Mission der Römisch Katholischen Kirche? Gibt es nicht andere säkulare Hilfsorganisationen welche den Haitianer auch helfen?

Kurioserweise wirbt Paul auch mit seinen Anerkennungen, welche er von mehreren katholischen Vereinen erhalten hat. Warum gibt er diese Preise nicht zurück und missbilligt öffentlich die diskriminierenden Praktiken der römisch katholischen Kirche?

Ich vermute, Paul würde behaupten, dass er nicht aus der RCC zurücktrete, weil er seit Jahren kein praktizierender Katholik sei. Aber, wie hier bereits aufgezeigt, war er auch kein praktizierender Scientologe. Warum wendet er sich einzig gegen Scientology?

3. Paul versucht die Leser davon zu überzeugen, dass er gründlich über die Mängel innerhalb der Scientology Kirche recherchierte. Er hat sogar gesagt, “Forschung ist etwas, worauf ich stolz bin”

In all den Jahren wo ich mit Paul arbeitete, betrieb er nie Forschung. Ich weiß das, da alle Recherchen von mir persönlich durchgeführt wurden. Und selbst wenn ich ihm die Resultate unter die Nase hielt und mit Kreisen und Pfeilen darauf wies, las er es nicht. (Und Paul, selbst wenn ich die Recherche nicht für dich erledigte, war es deine Frau oder dein Vater oder deine Tochter, oder dein Assistent oder der Praktikant, aber nie und nimmer hast du es selbst getan. Und du hast auch nie ihre Forschung eingesehen, wenn du es vermeiden konntest, nicht wahr? Für das Protokoll: Google-Suche und Links auf Webseiten von Extremisten, qualifiziert nicht als legitime “Recherche”)

Die harte Wahrheit ist – und sogar Paul wird dies zugeben – dass er keine Erfahrung oder Beobachtung über die von ihm behaupteten angeblichen Mängel in unserer Kirche hat. Keine! Also, wenn Sie all den Internet Müll den er selbst las und als eigenes Erbrochenes wieder von sich gab weglassen, was von Pauls Beschwerden hat überhaupt noch eine Berechtigung?

  • Er behauptet, dass er hoffte in der Kirche Rettung/Erlösung zu finden, dort von sich selbst gerettet zu werden, und wurde es nicht.
  • Er las die Erfolge von so Vielen anderen und konnte nicht glauben, dass jemand so glücklich sein kann, oder sich deren Beziehungen so stark verbesserten und war enttäuscht, als er selbst nicht die dieselben Gewinne erreichte.
  • Er beklagte, dass er mit Respekt und Höflichkeit und Freundschaft behandelt wurde, etwas von dem er wohl spürte, dass er es nicht verdiente.

Wie schrecklich!

Paul gesteht in Ihrem Artikel, dass er als sehr fehlerhaftes Individuum zu Scientology kam. Er gesteht halbherzig eine düstere, wenn nicht kriminelle Vergangenheit und nennt sich selbst “ein schlechtes Kind.” An diesem Punkt des nervtötend langwierigen Artikels von Mr. Wright bin ich überrascht, einen unerwarteten Kern von Wahrheit erscheinen zu sehen. Paul’s andauernde Unfähigkeit sich von der Begehung schädlicher Handlungen gegen andere zurückzuhalten, ist die ehrlichste Aussage, die ich jemals von ihm hörte. Ich lobe seine Bemühung sich zu entschuldigen, jedoch nur als Tatsache und nicht aufgrund des Umfanges seiner Entschuldigung. Es lässt jedoch nur erahnen, dass noch ein Eisberg in der Grösse wie bei der Titanic unterhalb der Oberfläche verborgen bleibt.

Paul versagte dabei ein sehr einfaches, aber machtvolles Prinzip der Scientology zu verstehen: “Saubere Hände bescheren ein glückliches Leben”. Wenn ein Individuum sich nicht lange genug an einen ethischen Kodex halten kann, bis man ihm helfen konnte, dann gibt es keine Chance auf Erlösung. Und Paul räumte ein, dass er die Programme welche ihm helfen würden stabile Gewinne zu haben nicht durchführen würde.

Stattdessen nahm Paul Kontakt zu einer Gruppe auf, mit denen er mehr Gemeinsamkeiten hat: andere Apostaten, welche die ethischen Standards der Kirche auch nicht einhalten konnten. In Ihrem Artikel verwendet er deren sorgfältig versteckte Lügen, um den Ruf von Führungskräften der Kirche in den Dreck zu ziehen. Er fügt dann seine eigene Note clever dazu: Er macht eine Menge Lärm darüber, wie in ein paar Jahren die Kirche sich an ihm rächen werde. Ich vermute er hofft darauf, dass diese Aussagen die Menschen dann am Wahrheitsgehalt zweifeln lässt, sollte jemals ans Licht kommen, was auch immer er alles getan hat.

Paul hat immer einen hochkarätigen Kreuzzug geliebt, diesen auf fadenscheinigem “Hörensagen” zu bauen, für welchen Zweck auch immer, ist nicht zumutbar.

Mit freundlichen Grüßen,

Kathy Haggis

AKW Debatte: Alternativen zu Atomkraft oder Genozid?

Durch die kürzlichen Ereignisse in Japan wurde nun auch in der Schweiz von verschiedensten Seiten der Ausstieg aus der Atomenergie gefordert. Während ich für die Förderung von effizienter, dezentraler Stromproduktion durchaus Sympathie habe, hinterlässt die heutige Debatte aber einen schalen Nachgeschmack.

Um die ganze Angelegenheit sachlich betrachten zu können, ist es notwendig die Vorteile und Nachteile bestimmter Elektrizitätsproduktionsmethoden genau abzuwägen. Ereignisse wie diejenigen in Japan führen oft dazu, dass ein grosser Teil der Bevölkerung die wirklichen Gegebenheiten nicht mehr wahrnehmen können, da die Emotionen schlicht die Sachlage verdrängen.

Dazu einige Fakten über die Gefährlichkeit verschiedener Energiequellen:

Jede erzeugte Terrawatt-Stunde aus Kohle kostet durchschnittlich 161 Menschen das Leben (in China sogar 278)
Die äquivalente Menge produzierten Öls kostet 36 Menschen das Leben
Jede erzeugte Terrawatt-Stunde aus Wasserkraft kostet 1.4 Menschen das Leben
Jede erzeugte Terrawatt-Stunde aus AKWs kostet 0.04 Menschen das Leben

Hier eine Kleine Grafik dazu:

Todesfälle verschiedener Energiequellen

Todesfälle pro erzeugter Terrawattstunde

Dies die offizielle Zahlen der Internationalen Energie Agentur.

Nun wie man obige Zahlen auch auslegen mag, es ändert nichts daran, dass die Welt in Zukunft mehr und nicht weniger Energie benötigen wird als heute. Wenn man das Wohl der Menschen berücksichtigt und die Einstellung hochhält, dass man anderen nicht etwas vorenthalten darf, worauf man selbst nicht verzichten will, offenbaren sich viele versteckte Absichten bei prominenten Grünen und sogenannten “Klimaschützern”.

Die verborgenen Absichten hinter vielen dieser Gruppen ist die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren und danach auf einem Niveau von ca. 2 Milliarden zu halten. Dies sind die erklärten Ziele des “Club of Rome” und vieler Geheimorganisationen wie zum Beispiel auch der Bilderberger. Ein anderes Wort für diese Absichten ist auch Völkermord, sprich Genozid. Sie folgen einem reduktionistischen Weltbild. Dem reduktionistischen Weltbild steht die Sicht entgegen, dass der Mensch ein kognitives Wesen ist, welches sich aufgrund dieser kognitiven Fähigkeiten über die eigenen Grenzen hinausbewegen kann. Dazu bitte auch den Artikel über Juri Gagarin lesen:

http://religo.ch/2011/04/17/will-der-mensch-neue-ufer-erreichen-oder-zuruck-zu-den-tieren/

Als oberstes Leitidee für die Schweiz muss die Versorgungssicherheit stehen. Davon ausgehend sind neue Energiequellen konsequent zu erforschen. Windräder sind keine solchen “neuen Energiequellen” und werden nie einen nennenswerten Beitrag zur Versorgungssicherheit beitragen können. Unser Wohlstand in der Schweiz beruht sehr stark auf dem Vorhandensein von günstiger Elektrizität, welche zu 40% aus Atomkraftwerken stammt. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten müssen Energiequellen erforscht werden, welche den Platz von Atomenergie einnehmen können. Eine Technologie die dieses Potential hat ist die Kernfusion. Die Forschung muss den Weg zu höheren Energieformen einschlagen, nicht zu effizienterer “Steinzeittechnik”. Das Windrad zähle ich zu diesen “Steinzeittechniken” und ich prognostiziere mal, dass wir in 20 – 40 Jahren viele Windfarmfriedhöfe haben werden.
Zum Abschluss nur noch eines: Mit bloss 2-3 Atomkraftwerken könnte zum Beispiel die gesamte Sahara begrünt und zum Brotkorb Afrikas verändert werden. Wäre sicher sinnvoller als Desertec.

Modernste Erdbebenforschung könnte tausende Menschenleben retten

Mai 31, 2011 2 Kommentare

Hier ein Beispiel darüber wie gleichgeschaltet die deutschsprachige Medienwelt doch ist. Während Dimitar Ouzounov von der NASA und der russische Geowissenschaftler Sergej Pulinez, (vom russischen Institut für angewandte Geowissenschaften), sowie sechs weitere Mitarbeiter der NASA und russischer Forschungsinstitute Vorträge über elektromagnetische Vorboten des großen japanischen Bebens in schriftlicher Form veröffentlichten, üben sich die deutschsprachigen Medien darüber im Schweigen.

In den Vorträgen wird die Analyse von vier verschiedenen physikalischen Parametern zusammengefaßt, die „den Zustand von Atmosphäre und Ionosphäre wenige Tage vor dem Ausbruch dieses Erdbebens“ charakterisieren. „Wir stellten einen definitiven Zusammenhang zwischen den atmosphärischen und ionosphärischen Anomalien und dem Tohoku-Beben fest.“

Medien in der Türkei, Indonesien, Vietnam, Rußland, Rumänien, in Großbritannien und Peru veröffentlichten Artikel über die weitreichenden Forschungsergebnisse. Anscheinend können in den deutschsprachigen Medien nur Meinungen von Schwindlern veröffentlicht werden, welche behaupten Erdbebenvorhersage sei prinzipiell unmöglich.

Hier die Bewiesführung via Google Suchresultate: Gerade mal 9 Such-Ergebnisse, wobei die Meisten von der gleichen Quelle stammen. Eine vollkommene Medienzensur wurde über diese Forschungsresultate verhängt
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Sergej Pulinez ionosphärische Anomalien Forschung

Bilderberger News 1

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Bilderberger-Treffen 2011 in St. Moritz

Das diesjährige Bilderberger-Treffen findet am 11. Juni 2011 in St. Moritz statt. We are change Switzerland hat seit Jahren auf die Problematiken solcher “Elite-Treffen” hingewiesen. Während an solchen Treffen in der Vergangenheit international zur Verhaftung ausgeschriebene Personen wie Dick Cheney oder Henry Kissinger teilgenommen haben, ist die Teilnehmerliste wie jedes Jahr im Vorfeld nicht wirklich bekannt.
Einen guten Eindruck über die “Transparenz” solcher Treffen gibt das von “we are change switzerland” im 2009 produzierte Video über die Konfrontation des NZZ Chefredakteurs Markus Spillmann mit diesem Thema:

We are change konfrontiert NZZ Chefredakteur Markus Spillmann

Dieses Video und der dazugehörende Artikel sollten Sie sich wirklich anschauen. Ein peinlicher Auftritt des NZZ Chefredakteurs, er beantwortet sachlich gestellte Fragen nicht, läuft dabei rot an wie eine Tomate und sucht schlussendlich das Weite. Wer auch nur ein klein wenig Menschenkenntnis besitzt weiss, was das bedeutet.

Scientology gewinnt vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Bundesverwaltungsamt

Mai 15, 2011 1 Kommentar

Seit April 2007 klagt die Scientology Kirche Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen das Bundesverwaltungsamt (BVA). Das BVA weigerte sich bisher, die über Scientology geführten Akten transparent offenzulegen und Akteneinsicht zu gewähren. Ein auf Anordnung des Gerichts vorgelegtes Register ergab im Jahre 2009, dass die Behörde 355 Leitzordner an Akten gesammelt hatte, über die sie aber jede Auskunft pauschal verweigerte.

Das Bundesverwaltungsamt kam auch einem Beschluss des Verwaltungsgericht Köln vom Juni 2010 zur Vorlage der Akten nicht nach. Das übergeordnete Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erließ im Juli 2010 eine Anordnung zur Sperrung der Unterlagen. Daraufhin stellte die Scientology Kirche Antrag beim Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) auf gerichtliche Überprüfung dieser Anordnung.

Das BVerwG hat nun in einem am 5.5.2011 zugestellten 16-seitigen Beschluss (Az. 20 F 20.10 vom 6. April 2011) entschieden, dass die pauschale Verweigerung der Akteneinsicht generell rechtswidrig war.
Bereits das VG Köln hatte schon früher in einem Gerichtstermin das Verhalten der Behörde als beispiellose „Mauertaktik“ kritisiert. In der Tat entspricht dies weder dem Sinn und Zweck der Informationsfreiheit, das dem wesentlichen Anliegen einer freiheitlichen Demokratie dient: der Transparenz politischer und behördlicher Entscheidungsprozesse und damit der Verhinderung von Manipulation und anderer Exzesse seitens der Exekutive im Verhältnis zu den Bürgern des Landes.

In seinem Beschluss führt das BVerwG wiederholt aus, dass die vorgegebenen Gründe für die Geheimhaltung der Akten durch die Behörde „nicht zu erkennen“, „nicht nachvollziehbar“ oder „nicht hinreichend belegt“ sind. Besonders bemerkenswert – und gleichzeitig bedenklich für das Vertrauen des Bürgers in eine auf Recht und Gesetz verpflichtete Verwaltung – ist der Hinweis des Gerichts an die Behörde am Schluss seiner Entscheidung: „Angesichts des Verhaltens der Antragsgegnerin in einem ähnlich gelagerten Verfahren … hat der Senat allerdings Anlass, darauf hinzuweisen, dass sich die Antragsgegnerin ihrer …Verpflichtung … nicht durch eine Vernichtung der streitbefangenen Akten entziehen darf.“ Denn das Verhalten des Staates darf „die Möglichkeiten des Einzelnen zur Erlangung effektiven Rechtsschutzes nicht vereiteln.“

Der Präsident der Scientology Kirche Deutschland, Helmuth Blöbaum, meinte dazu: „Wir begrüßen diese Entscheidung als Sieg für die Informationsfreiheit und die Bürgerrechte. Damit wird der Anspruch des Bürgers auf Transparenz und wahrheitsgemäße Unterrichtung durch Behörden gestärkt. Geheimniskrämereien sind Anzeichen für Manipulationen, die das Tageslicht der Öffentlichkeit scheuen. Informationsfreiheit bedeutet auch Freiheit auf wahrhaftige Information.“
Die Scientology Kirche setzt sich weltweit schon seit mehr als 30 Jahren für Informationsfreiheit und mehr Transparenz auf Seiten staatlicher Behörden ein und hat dieses Recht besonders in den USA und Kanada wiederholt durch Grundsatzentscheidungen vor Gericht erstritten.
Für weitere Informationen: Jürg Stettler Tel. 089 278 177 32

Tom Cruise erhält Menschenrechts-Award vom jüdischen Simon Wiesenthal Center

Mai 8, 2011 1 Kommentar

Am 5. Mai 2011 wurde Tom Cruise mit einem Menschenrechtspreis des Simon Wiesenthal Center’s in Beverly Hills ausgezeichnet. Tom Cruise, welcher der Scientology Kirche angehört, wurde mit dem “Humanitarian Award” geehrt, weil er schon eine ganze Zeit lang die Organisation unterstützt, die sich für die Rechte von Juden einsetzt und die Leute über den Holocaust aufklärt.

Seine Ehefrau Katie Holmes und Sohn Connor begleiteten Tom Cruise mit zur Veranstaltung.
Hier ein kuzes Video über den Anlass:

Das Gerücht um John Travolta und Lindsay Lohan’s Wunsch “Scientology beizutreten”

Lindsay Lohan und John Travolta werden im Oktober zusammen im Film “Gotti – Three Generations” vor der Kamera stehen. Nun dampft es wieder mal gewaltig in der Gerüchteküche. Es geht natürlich um einen vermuteten Beitritt Lindsay Lohans zu Scientology.

Travolta sei angeblich gewillt, der jungen Lindsay zu helfen, damit sie ihre Drogenprobleme endlich lösen könne. Solche Hilfsangebote scheinen auf Boulevard-Journalisten wie ein Stockschlag in die Wabe von Wespen zu wirken. Sie fangen an wie wild umherzufliegen und stechen auf alles ein, was ihren Weg kreuzt. Nichts, so scheint es, ist für Boulevard-Journalisten schlimmer als Star’s welche ihre persönlichen Probleme lösen. “Wo sollen wir dann unser Brot verdienen, wenn wir die Stars und Sternchen nicht mehr durch Drogenskandale durch den “journalistischen Fleischwolf” drehen können”, scheint die vorherrschende Meinung dieser Schmarotzer zu sein. So wurde wieder einmal der unbekannte Insider herangezogen, um dem “National Enquirer” zu verrraten, dass Lindsay wegen ihrer besorgniserregenden Vergangenheit keine Rolle bekommen hätte, wenn John Travolta nicht versichert hätte, “sie unter seine Fittiche zu nehmen…” Lindsay habe desweiteren versichert “eine Scientologin werden zu wollen” und dass Sie “mehrere Kurse besuchen werde”…..! Solche Insider zeigen mit so unrealen Aussagen die als Zitate präsentiertwerden nur Eines: Dass sie alles andere als Insider sind!

Bevor jemand für sich entscheiden kann “ein Scientologe werden zu wollen”, muss man aus Sicht der Scientology-Philosophie zuerst für sich selbst herausfinden, ob die Anwendung der Lehre einem selbst weiterhilft. Kein Glaube, kein “ich will eine Scientologin werden” wird daran vorbeiführen. Erst wenn jemand einige Erfahrungen mit der Anwendung von Scientology auf das eigene Leben machen konnte und daraus auch wirklich einen Nutzen gezogen hat, wird er sich selbst irgendwann als Scientologe betrachten.

Falls Lindsay in Ihrem verzweifelten Bemühen um Aufmerksamkeit also tatsächlich geäussert haben sollte, dass sie “Scientologin werden will”, dann wird John Travolta ihr in etwa das obige klargemacht haben und empfohlen haben sich die Sache mal anzuschauen bevor solche Sprüche zu machen. Es geht also nicht darum “eine Scientologin werden zu wollen”, sondern darum sich einige Grundlagen dieser Lebensphilosophie anzueignen, diese auf das eigene Leben anzuwenden um seine eigenes Leben besser nach den eigenen Vorstellungen leben zu können und danach sich bei positiven Ergebnissen als Scientologe zu sehen.

Marcy Kaptur (Ohio) lanciert im US-Kongress erneut Glass-Stegall-Gesetz

Die demokratische Kongressabgeordnete Marcy Kaptur (Ohio), brachte am 12. April 2011 erneut eine Gesetzesvorlage im Representantenhaus ein, womit die Wiedereinführung des Trennbankensystems nach Art des “Glass-Stegall-Gesetzes” vorbereitet wird. Die Vorlage wurde zusammen mit den Demokraten Walter Jones und James Moran eingebracht und hat den Titel “Gewisse Bestimmungen aus dem Gramm-Leach-Bliley-Gesetz aufheben und die Trennung zwischen Geschäftsbankenaktivitäten und Investmentbanking wiederherzustellen, wie es 1933 im banking-act (Glass-Steagall) bestimmt war…

Der Bericht der Finanzkrisen-Untersuchungskommission unter der Leitung von Phil Angelides, welcher im Januar herauskam, bietet hervorragende Argumente um die Notwendigkeit eines Trennbankensystems auch Politikern aufzuzeigen, welche auf beiden Augen blind sind.

Die Gegner eines Trennbankensystems haben sich bereits am 30. September 2010 geoutet, als drei Vorlagen mit ähnlicher Stossrichtung in den Senat des Repräsentantenhauses eingebracht wurden. Sowohl demokratische wie auch republikanische Abgeordnete unterstützten diese.
Obama und Pelosi waren massgeblich dafür verantwortlich, dass 39 demokratische Abgeordnete welche gegen eine Sitzungspause gestimmt hatten, ihre Meinung änderten, worauf die Abstimmung dann doch vertagt wurde. Es kann nur gehofft werden, dass beim erneuten Ansatz Marcy Kaptur’s die Bankster-Vertreter Obama und Pelosi nicht erneut mit Finten und windigen Schachzügen eine Reorganisation des Bankenwesens verhindern können.

Scientology-Katastrophenhilfe nach dem Tsunami in Japan

Scientology Katastrophenhilfe: Ayal Lindemann im EinsatzAyal Lindeman hilft Menschen in Japan als Mitglied des Scientology-Katastrophenteam

Als lizenzierter Krankenpfleger und durch seine Verdienste als Helfer in Katastrophengebieten, ist Ayal Lindeman ein wertvolles Mitglied des Scientology-Katastrophenteams

Ayal Lindemann aus Rockland County, dem US-Staat New York, hilft in Japan bei den Aufräum- und Hilfsmaßnahmen. Als Mitglied des Scientology Katastrophenhilfe-Teams hält er es als seine Pflicht, Menschen zu helfen.

Der Ehrenamtliche Scientology Geistliche Ayal Lindemann ist 54 Jahre alt, von Rockland County, aus dem US-Staat New York und begeistertes Mitglied des Scientology Katastrophenhilfe-Teams. Er ist mit einem Scientolgy-Team nach Japan geflogen, um vor Ort bei den Aufräumarbeiten und Menschen aus ihrer Not zu helfen.

Ayal Lindeman erinnert sich an New York, den 11. September 2001. Er hat gesehen, dass nach der Katastrophe viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen vor Ort waren und bei Aufräumarbeiten mitgeholfen haben. Er betrachtet daher die Unterstützung in Japan als eine Art Ehrenschuld zu helfen. Es ist für ihn selbstverständlich, dem japanischen Volk Hilfe zu leisten. Lindemann war bereits seit 20 Jahren als Rettungssanitäter tätig. Seine wirkliche Feuerprobe machte er am Ground Zero in New York, wo er zu den ersten gehörte, die damals vor Ort im Einsatz waren.

Nachdem die erste Phase der Such- und Rettungsarbeiten in Japan beendet war, wurde ein Scientology Rettungsteam in Bereitschaft versetzt, um mit den Aufräumarbeiten zu beginnen. Er schloss sich dem Katastrophenhilfeteam der Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen an und unterstützte diejenigen, die mit der beängstigenden Aufgabe der Aufräumarbeiten betraut waren. Er arbeitete im Feldlazarett, organisierte Lebensmittel, sammelte Spenden und tat, was immer benötigt wurde. Da Ayal Lindeman schon in einigen Katastrophengebieten Erfahrungen sammeln konnte bei den Hurrikans Charlie, Ivan, Jean, Katrina und Rita, war er ein sehr wertvoller Helfer für das Team.

Aufgrund dieser Erfahrungen entschied sich Lindeman im Alter von 52 Jahren eine Ausbildung zum lizenzierten Krankenpfleger zu machen. Er schloss die Ausbildung im Sommer 2009 ab und zählte zu den ersten Helfern, die sich im Januar 2010 nach Port-au-Prince in Haiti begaben.

Seine Fertigkeiten als Krankenpfleger erlebten ihre Bewährungsprobe, als er und ein anderer Krankenpfleger Verantwortung für 4 Stationen des General Hospital von Port-au-Prince zu tragen hatten. Viele der Patienten auf den Stationen hatten Verletzungen oder Krankheiten, die über das hinaus gingen was an medizinischer Hilfe zu diesem Zeitpunkt geleistet werden konnte. Es gab einen akuten Mangel an medizinischen Geräten und Ärzten.
Im Juni 2010 erhielt Lindeman – für seine Verdienste – die Auszeichnung des „Unsung Heroes Award“ des Nursing Office des Port-au-Prince General Hospitals und dem Medishare Hospital der Universität von Miami.

Lindeman betont, dass die Ehrenamtlichen Geistlichen nicht in ein Katastrophengebiet mit irgendwelchen fixen Ideen gehen. Sie finden erst einmal heraus, was von offizieller Seite und den Katastrophenhilfsteams vor Ort überhaupt benötigt wird, um es dann auch zu liefern. Die Scientology kirche bietet auch allen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.

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Erdbeben und Tsunami in Japan: Ehrenamtliche Geistliche vor Ort

Ehrenamtliche Scientology Geistliche in Japan

Ehrenamtliche Scientology Geistliche in Japan

28.03.2011 – Innerhalb 24 Stunden nach der Katastrophe in Japan reiste die erste Gruppe japanischer Ehrenamtlicher Scientology Geistlicher in die Nähe von Sendai und Shiroishi. Sie unterstützen das medizinische Personal und Rettungsteams und helfen bei der Logistik von Lebensmitteln, Wasser und warmer Kleidung, um die Opfer zu versorgen.

Japan – Katastropheneinsatz
Kurz nach dem Erdbeben in Japan und dem nachfolgenden Tsunami wurden Teams Ehrenamtlicher Scientology Geistlicher aus Japan, Australien und Neuseeland zusammen gestellt. Die Teams leisten vor Ort Katastrophenhilfe und helfen bei der Logistik zur Versorgung der Opfer. Es wurden vorab vier Gruppen von Geistlichen in das Katastrophengebiet geschickt, um zu sehen, was überhaupt benötigt wird. Sie besuchten einige der über 2.400 Evakuierungslager wie z.B. Turnhallen und andere Notunterkünfte. Sie sprachen mit den Opfern und Beamten, um herauszufinden, was am Nötigsten ist.

Inzwischen haben sich alle Ehrenamtliche Scientology Geistlichen aus ganz Japan in Tokio gesammelt. Von dort aus erarbeiteten die japanischen Geistlichen möglichst schnell einen Versorgungsplan, der innerhalb kürzester Zeit umgesetzt wurde. Die Versorgung der Opfer mit Lebensmitteln, Wasser, Hygieneartikeln und warmer Kleidung konnte somit sichergestellt werden. In den darauf folgenden Tagen kamen weitere Geistliche aus Neuseeland und Australien, um die japanischen Geistlichen tatkräftig zu unterstützen.

Oberste Priorität hatte zudem, das dortige medizinische Personal und Rettungsmannschaften bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Weitere Teams sind in verschiedenen Notunterkünften und helfen Opfern mit den erfolgreichen Methoden von L. Ron Hubbard, um das Leid der Menschen zu mindern. Vielen Leuten wurde durch die hilfreichen Methoden geholfen. Somit konnten sich etliche vom Trauma der Katastrophe wieder erholen. Schon in einigen Tagen nach der Katastrophe konnten die Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen mehr als 5.000 Menschen helfen.

Die Geistlichen arbeiten auch eng mit den mexikanischen Rettungsspezialisten „Los Topos“ zusammen. Diese Teams sind speziell dafür ausgebildet, Opfer aus Trümmern zu finden und zu bergen.

Weitere Ehrenamtliche Helfer der Scientology Kirche fuhren von Tokio nach Sendai, das nördlich von Tokio liegt. Dort spülte der Tsunami Dutzende von Häusern einfach in ein Tal hinunter. Obwohl viele Häuser beschädigt wurden, sind einige wieder von Menschen bewohnt. Die dortigen Bewohner sind nun mit dem Wegräumen von Schutt und Schlamm sowie dem Wiederaufbau ihrer Häuser beschäftigt. Gemäss derzeitiger Einschätzung scheint es, dass die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten noch einige Monate andauern werden. Die vollständige Wiederherstellung ganzer Städte wird noch Jahre in Anspruch nehmen.

Die Scientology kirche bietet allen interessierten Menschen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.
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Katastrophen, Finanzsystem, Lebensmittelpreise und Biokraftstoffe wie E10

März 13, 2011 4 Kommentare

Japan wurde vom schwersten Erdbeben der aufgezeichneten Geschichte heimgesucht. Das ganze Ausmass der Katastrophe wird wohl erst in den kommenden Wochen voll ersichtlich werden. Den Opfern vor Ort und den Menschen die nun daran arbeiten nach der Katastrophe zu helfen und den Wiederaufbau einzuleiten, haben mein volles Mitgefühl.

Das Erdbeben mit dem nachgefolgten Tsunami eignet sich aber auch bestens als Analogie für den Zustand des heutigen globalen “Finanzsystems”. Seit rund 40 Jahren steuern wir auf den Zusammenbruch des Casino-Wirtschaftssystems zu. Die heutigen Investoren, welche man besser als “Spieler” bezeichnen sollte, wollen uns weiss machen dass sich die Wirtschaft nachhaltig auf Erholungskurs befinde, schauen wir uns aber kurz an, was in den letzten 3.5 Jahren wirklich getan wurde:

  • Rettungspakete für Spekulationsverluste der Banken in Billionenhöhe, alles aus dem Topf des Steuerzahlers.
  • Die Gelder der Rettungspakete (Liquidität) wurde von den gleichen Spekulanten verwendet um die Nahrungsmittel- und Rohstoffpreise in ungeahnte Höhen zu treiben.
  • Offensichtlich verstehen die Politiker den Zusammenhang zwischen den weltweit entstandenen Unruhen, (Nordafrika, Griechenland, Frankreich, USA, etc) und den gestiegenen Lebensmittelpreisen überhaupt nicht, was meine Sympathie für die politischen “Führer” nicht eben stärkt. Wenn man wie in Ländern Nordafrikas bereits vor der Krise einen grossen Teil des Einkommens für Lebensmittel ausgeben musste, dann bedeuten die Preiserhöhungen bei den Grundnahrungsmitteln für diese Menschen sehr schnell “Hunger”, während wir in Europa vielleicht einfach etwas die Stirn runzeln.

    Hyperinflation ist in Sichtweite. Auch bei uns! Deutschland weiss besser als andere Länder was Inflation wirklich bedeutet. Der Wert der Ersparnisse ist bei einer Inflation schneller auf Null, als es sich die meisten Menschen vorstellen können.

    Wenn die Menschen in Deutschland das Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen möchten, dann sollten Sie dem Präsidenten des Karlsruher Verfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle gut zuhören. Voßkuhle schlug die im Grundgesetz verankerte Möglichkeit vor, daß die Deutschen per Volksabstimmung das Grundgesetz in eine Verfassung ändern könnten. Damit könnte verhindert werden, dass am Volk vorbei immer mehr Kompetenzen auf EU Ebene verlagert werden. Die Klage der fünf Professoren Wilhelm Hankel, Joachim Starbatty, Karl Albrecht Schachtschneider und Wilhelm Nölling, gegen den Eurorettungsschirm bekommt dadurch einen prominenten Unterstützer. Von Seite der Kläger wurde in einer Presseerklärung auch die Erleichterung ausgedrückt, dass das Verfassungsgericht somit anerkannt habe, dass der Euro-Rettungsschirm ein Schritt Richtung Bundesstaat sei, womit die Berechtigung der Verfassungsklage bewiesen sei.

    Sollte das Verfassungsgericht urteilen, dass die Beteiligung am Rettungsschirm mit dem Grundgesetz konform ist, dann bedeutet dies gleichzeitig dass es eine Zustimmung des deutschen Volkes via Volksabstimmung braucht (Grundgesetz Artikel 146).

    Sollte das Verfassungsgericht jedoch urteilen, dass die Beteiligung am Rettungsschirm gegen das Grundgesetz verstösst, dann wäre der Euro am Ende und einer Rückkehr zu einer neuen deutschen Währung der Weg geebnet.

    Die Mitglieder des Europa-Parlaments fürchten desshalb auch nichts mehr als dass nationale  Referenden ihre EU-Träumerei wie eine Seifenblase platzen lassen könnten.

    Eine Volksabstimmung in Deutschland darüber, ob das Volk den letzten Rest an Souveränität aufgeben und an die EU-Funktionäre übertragen soll, könnte ein schnelles Ende des Europäischen (Alb)Traums bedeuten.

    Bei der Einführung des Biosprits E10 zeigt das Volk sehr konkret, was sie von den schädlichen EU-Ideen hält. Vielleicht haben die Deutschen ja wirklich erkannt, dass die von grüner Seite entstandene Idee nicht so grün ist wie sie daherkommt. Dringend für den Anbau von Lebensmitteln gebrauchte Landwirtschaftsflächen werden für die Herstellung von Biosprit verwendet. Nebst der Spekulation mit Nahrungsmitteln liegt eine Hauptursache für die weltweit gestiegenen Nahrungsmittelpreise darin, dass für die Gewinnung von Äthanol weltweit der Anbau von Nahrungsmitteln vernachlässigt oder gar behindert wird.

    Wer ist verantwortlich für diese Katastroophe? Sehen Sie sich die Abstimmungsprotokolle und Reden der Grünen über Biosprit im Europa-Parlament an:

    Die Lösung für die heutigen Katstrophen liegt nicht darin, zurück in die Steinzeit zu gehen, sondern darin den Auftrag im Buch Genesis auszuführen:

    imago viva dei

    Führen wir den Schöpfungsprozess Gottes weiter, als lebendes Abbild Gottes. Mit der Erforschung der Gesetze des Universums kann der Mensch einen neuen Evolutionsschritt  machen. Sehen Sie sich an was es für Steinzeitmenschen bedeutete, wenn ihnen das Feuer ausging. Damals entschieden solche Ereignisse über die Zukunft des Menschen. Heute sind es Katastrophen wie in Japan. Welche Grössenordnung an Katastrophen es in 100 Jahren braucht um den Menschen aus der Bahn zu werfen entscheiden wir heute. Entweder mit der Rückkehr in die Steinzeit wie von den Grünen vorgeschlagen, oder die konsequente Förderung von Hochtechnologie um ins Weltall vorzudringen.

    Die Rückkehr in die Steinzeit bedeutet aber auch das Todesurteil für ca. 80% der weltweiten Bevölkerung, was das Ziel des “Club of Romes” und auch offiziell von Prinz Andrew ist. So sagte er dass er als Virus wieder geboren werden möchte, um die Weltbevölkerung um 80% zu reduzieren.

    Hosni Mubarak: Diktator Ägyptens im Dienste des IWF tritt ab

    Während vor 3 Wochen die meisten Menschen in Europa und Amerika noch nicht mal wussten, dass Ägypten von einem Diktator regiert wird, ist dieser nun innert kurzer Zeit weltberühmt geworden und musste zurücktreten. Auch die Medien und Politiker des Westens übertrumpfen sich nun plötzlich damit, negativ über Mubarak zu reden und zu schreiben, als ob sie die Tatsache dass Mubarak ein Diktator war, erst jetzt herausgefunden hätten. Nicht die Medien oder Entscheidungsträger des Westens haben Mubarak zu Fall gebracht, sondern das Ägyptische Volk.

    Die zu Fall gebrachte Diktatur in Ägypten ist jedoch eng mit anderen geldpolitischen Ereignissen verknüpft. Die Politik der amerikanischen FED mit den Rettungspaketen und der IWF mit den Vorgaben und Bedingungen bei der Kreditvergabe, haben zu den positiven Ereignissen in Agypten massgeblich beigetragen, auch wenn dies sicher nicht so vom IWF beabsichtigt war. Mubarak war immer ein folgsamer Vollstrecker der IWF Vorgaben. So wertete er die Währung ab, staatliche Firmen und Einrichtungen wurden systematisch privatisiert. Viele Mitarbeiter dieser Firmen und Einrichtungen wurden danach entlassen was zu einer Arbeitslosenquote von 30% führte. Aufgrund von Auflagen des IWF wurden Zölle auf landwirtschaftliche Produkte wie Obst und Gemüse aufgehoben, so dass durch den Export dieser Waren Devisen erzielt werden konnten. Dies wiederum verursachte dass die Versorgung der eigenen Bevölkerung nicht mehr sichergestellt war. Weitere Vorgaben des IWF beinhalteten das Verbot die Infrastruktur des Landes auszubauen. Kredite für Investitionen in die Versorgung der Bevölkerung mit Energie und Wasser wurden gestrichen. Noch bis vor 2 Monaten war Mubaraks Regierung fest entschlossen ein noch weitreicherendes IWF Programm durchzusetzen.

    Es wird sich zeigen ob in Ägypten die Chance wirklich gepackt wird und nicht wieder eine Regierung nach IWF Vorgaben eingesetzt wird. Wenn es Ägypten wirklich gelingt, sich auch von der IWF Politik loszusagen, wird dies sicher einen weitreichenden positiven Effekt auf die arabische Welt und auch den afrikanischen Kontinent haben. Dazu muss aber unverzüglich mit grossen Infrastrukturprojekten wie die Vergrösserung der Anbaufläche für landwirtschaftliche Produkte, Bewässerungsprojekte und Energieproduktion begonnen werden. Anders gesagt, es muss einfach das Gegenteil dessen was der IWF vorschreibt getan werden.

    Angelides Bericht deckt falsche Denkweise und das Versagen des IWF schonungslos auf
    Der veröffentlichte Bericht, der von Obama eingesetzten Kommission rund um Kommissionsleiter Phil Angelides, spricht klartext. OB IWF, Bernanke, Greenspan, George W. Bush aber auch Bill Clinton haben die massiven sichtbaren Warnzeichen völlig ignoriert und bisher wurde noch überhaupt nichts verändert. Gemäss Phil Angelides könne sich die Krise jederzeit wiederholen.
    Als Hauptursache der Finanzkrise wird in diesem Bericht die Aufhebung des Trennbankengesetzes Glass-Steagall genannt.
    fcic-schlussfolgerungen-korrigiert

    Scientology Beobachtung: Wie der Verfassungschutz die Deutschen für dumm verkauft

    Scientology Diskussion: Blendwerk für die Öffentlichkeit des Verfassungsschutzes.
    Scientology Kirche verlangt Einstellung der Verfassungsschutz (VS) -Beobachtung in Baden-Württemberg

    Angesichts der kürzlichen Presseinformation des Baden-Württembergischen Innenministers Rech erhebt die Scientology Kirche Deutschland e.V. massive Vorwürfe gegen die diskriminierende VS-Überwachung und bezeichnet sie als politisches Blendwerk für die Öffentlichkeit, um diese gezielt mit Fehlinformationen zu manipulieren.

    Seit Jahren wird vom VS und Behörden mit fiktiven Zahlen jongliert. Je nach Bedarf werden diese nach oben oder nach unten definiert, entweder um einen künstlichen Handlungsbedarf zum Thema Scientology zu suggerieren oder den angeblichen Erfolg der eigenen Arbeit darzustellen. Ebenso künstlich sind behauptete Scientology Strategien und angebliche finanzielle Interessen für das Land Baden-Württemberg.

    Das Magazin FOCUS berichtete bereits am 9. Dez.2002 unter Bezugnahme auf einen Bericht des Bremer Senats, dass nach jahrelangen Ermittlungen des BKA „sich keine Anhaltspunkte für ein strafrechtliches Verhalten der Scientology-Organisation ergeben“ hatten. Das Magazin DER SPIEGEL bestätigte dies erneut mit Bericht vom 22. Sept. 2008 unter Bezugnahme auf einen vertraulichen Bericht der VS-Behörden. Und am 21. Nov. 2008 berichtete der FOCUS unter Bezugnahme auf den damaligen Staatssekretär Hanning im BMI: „Laut Verfassungsschutz gibt es keine ausreichenden Hinweise für eine Verfassungswidrigkeit von Scientology.“ Der frühere Präsident des VS-NRW, Fritz-Achim Baumann, hatte diese Erkenntnis bereits in einem Interview mit dem Magazin STERN – „Kein Fall für Schlapphüte“ – in der Ausgabe vom 2.9.1999 öffentlich zugegeben. Diese Fakten bestätigen: Die Scientology Kirche achtet Recht und Gesetz des Landes und tut dies seit ihrer Gründung vor 40 Jahren. Die mittlerweile 13 Jahre andauernde VS-Beobachtung hat diese Tatsache letztlich bestätigt, nur wird dieser Befund der Öffentlichkeit bewusst vorenthalten.

    Wikileaks hat dies im Dezember 2010 in Hamburg erneut deutlich gemacht und offengelegt, wie die Öffentlichkeit manipuliert wird. Gegenüber Vertretern des US Konsulats in Hamburg machten die Hamburger VS-Vertreter am 19. Dez. 2007 klar, dass sie Scientology nicht als eine Bedrohung ansehen. Dennoch wurde von Politikern aus rein wahltaktischen Gründen mit Blick auf die damals anstehende Bürgerschaftswahl in Hamburg ein Verbotsverfahren gegen Scientology in den Raum gestellt, weil man sich Wählerstimmen erhoffte. Gleichzeitig erwarteten dieselben Politiker, dass die Sache nach den Wahlen im Sande verläuft. Die TAZ in Hamburg berichtete am 20. Dez. 2010 kurz vor Weihnachten unter der Überschrift „Verbot als Wahlkampfmanöver“ über diese politischen Strategien. Auch in Baden-Württemberg stehen demnächst Wahlen vor der Tür und sicherlich werden bereits jetzt politische Strategien ausgeheckt. Hier könnte man sich ebenso fragen: Scientology Diskussion – ein Blendwerk für die Öffentlichkeit und wahltaktisches Ablenkungsmanöver von Stuttgart 21?

    Die Scientology Kirche steht auf den Grundsätzen eines demokratischen Rechtsstaates, in dem die Trennung von Religion und Staat praktiziert wird und in dem sich die staatlichen Vertreter an den Menschenrechten als oberste Handlungsmaxime orientieren.

    Die Scientology Kirche ist dabei eine vollständige Dokumentation über die Fehlinformationen des VS und die Hintergründe der Diskussion zusammenzustellen. Sie hat bereits vor Monaten zwei neue Webseiten ins Internet gestellt: http://scientology-verfassungsschutz.de und http://www.scientology-fakten.de . Auf diesen Webseiten findet man Fakten zu zahlreichen Aspekten von Scientology aber auch Korrekturen zu eklatanten Falschmeldungen über sie u.a. auch über Aussteiger-Stories, die schlicht erfunden sind.

    Bisher hat der VS Baden-Württemberg das Gespräch verweigert. Trotzdem wird die Scientology Kirche das Gespräch auch mit Innenminister Rech erneut suchen, um diese Art von Informationspolitik zu thematisieren, die nicht an den Grundsätzen der Verfassung und der Menschenrechte orientiert ist und um eine Einstellung der Überwachung zu verlangen.

    Die Scientology Kirche wird sich in Baden Württemberg vermehrt auf Information der Öffentlichkeit konzentrieren. Dazu gehören Info-Stände, Tage der Offenen Türe, Vorträge, Broschüren, aber auch eine Verstärkung der Drogenpräventionskampagnen, die bereits heute auf sehr positive Feedbacks stossen.

    Dazu wird sie ihre Präsenz auf dem Internet weiter verstärken, um der Öffentlichkeit Informationen aus erster Hand zu bieten. Allein die Internet Seite www.scientology.de stösst auf riesiges Interesse und bietet u.a. die Möglichkeit einzelnen Scientologen zu begegnen.

    Für weitere Informationen: Scientology Kirche Deutschland e.V. Jürg Stettler Tel. 089 278 177 32 oder 0178 545 63 00

    Ein Comic der sich täglich in Wirklichkeit abspielt

    Januar 22, 2011 2 Kommentare

    Als ich dieses Video fand und das erste mal anschaute, war ich davon beindruckt wie genau der Ersteller die geistige Einstellung verbitterter Religionskritiker darstellt. Viele Diskussionen die ich mit sogenannten Kritikern führte, liefen genau nach diesem Muster ab. Wirklich sehr empfehlenswert anzuschauen.
    I don’t like organized religion
    Es sollte jedoch niemand denken, dass ich nun keine Gespräche mehr mit “Kritikern” führe, denn für jeden der sich so wie in diesem Video benimmt, gibt es mehrere “Kritiker” welche während einem solchen Gespräch erkennen, welcher “Gehirnwäsche” sie selbst aufgesessen sind.

    Scientology, Eva Herman und Bioresonanz

    Als ich heute wieder mal die Zugriffsstatistiken dieser Website durchsah, fiel mir das rege Interesse an den im Titel genannten Stichwörtern im Zusammenhang mit Scientology auf. Dies bewog mich diesen Artikel zu schreiben um dazu Informationen zu liefern.

    Eva Herman:
    Nein, auch wenn viele Kritiker dies noch so gerne sehen würden, Eva Herman ist meines Wissens keine Scientologin und ich habe auch keine Ahnung was sie über Scientology denkt. Der Artikel mit der Buchempfehlung für das Buch von Eva Herman entstand ganz einfach dadurch, weil das was sie schreibt sich mit dem was ich seit Jahren beobachte, deckt. Tja liebe Kritiker, es gibt immer mehr Menschen welche keine braven Schafe mehr sind und sich nicht mehr scheren lassen, sondern sich mit den Hufen wehren. Eva Hermann möchte ich zur Arbeit beim Kopp-Verlag gratulieren, es wird sicher erfüllender sein als alles was sie je beim “öffentlich-unrechten TV” erlebte.
    Hier ein Artikel über das Buch dieser mutigen Frau

    Bioresonanz:
    Nein, auch da hat Scientology die Finger nicht mit im Spiel, die Tatsache dass der Erfinder der “Bioresonanz” ein Scientologe war, heisst etwa gleich viel wie wenn der Schreiner Ihres Hauses Christ ist. (Jesus war übrigens auch ein Schreiner)
    Auch darüber habe ich einen Artikel verfasst

    Die WikiLeaks-Dokumente zu Ahlhaus und Scientology

    Die veröffentlichten Wikileaks Dokumente rund um Scientology werden zwar von vielen Scientology Kritikern bejubelt, nun scheinen diese Veröffentlichungen aber eher einen Skandal innerhalb der Scientology-Kritiker selbst aufzuzeigen.
    Erwischt hat es auch Hamburg’s Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU). WikiLeaks veröffentlicht eine vertrauliche Depesche des Hamburger US-Generalkonsulats, die für Ahlhaus politischer Sprengstoff sein könnte.

    So war die 2007 erhobene Forderung nach einem Verbot der Scientology bloss ein Schachzug, um der Hamburger Regierungskoalition dadurch Stimmen bei der Bürgerschaftswahl 2008 zu verschaffen. Obwohl allen klar war, dass keine Hoffnung auf den Erfolg eines Verbotsverfahrens bestand.

    Im Dezember 2007 wurde in Berlin der Film “Operation Walküre” über das Attentat auf Hitler gedreht, worin der Scientologe Tom Cruise die Hauptrolle spielte. Daher war Scientology in aller Munde. Anscheinend war der Film selbst einiges authentischer als die von Udo Nagel und Alhaus daraufhin inszenierte Komödie rund um Scientology. Aufgrund der grossen Medienaufmerksamkeit scheinen die zwei Schmarotzer Udo Nagel und Christoph Ahlhaus eine Möglichkeit gesehen zu haben, sich mit dem Thema Scientology bei den Wählern anzubiedern. Der damalige Innensenator Udo Nagel lud zur Landespressekonferenz ein und forderte ein Verbot Scientology’s. Bayern schloss sich an. Weder Ahlhaus noch Nagel ging es dabei um Scientology, sondern bloss darum, Stimmvieh zu sammeln.

    Die vertrauliche Depesche, welche von Wikileaks veröffentlicht wurde, zeigt auch auf, dass die US-Generalkonsulin Karen Johnson am Silvestertag 2007 Washington Bericht über die Scientology-feindliche Stimmung in Deutschland. erstattete. In ihrem Papier wird ein Gespräch mit dem damaligen Innenstaatsrat Christoph Ahlhaus erwähnt.

    Auf die Hetze gegen Scientology angesprochen, habe der heutige Bürgermeister Ahlhaus gegenüber Konsulatsmitarbeitern beschwichtigend reagiert und geäussert, dass das Thema Scientology nur im Hinblick auf die Bürgerschaftswahl im Februar 2008 wichtig sei. Ein Verbot von Scientology zu verlangen, sei nun mal gut um Wähler für sich zu gewinnen. Gemäss Ahlhaus werde das Thema nach der Wahl im Sande verlaufen.

    Ahlhaus habe sich auch abfällig über Ursula Caberta geäußert, die Chefin der damals noch aktiven Hamburger Scientology-Arbeitsgruppe sei gemäss Innensenator Nagel “a little crazy” (sie spinne ein wenig).

    Es zeigt sich somit, dass die Politiker offensichtlich das Thema Scientology nur für Stimmenfang wichtig ist und nichts damit zu tun hat, dass Scientolgoy wirklich etwas vorgeworfen werden kann.

    Die Scientology Kirche hat dies schon seit Jahren erkannt und wird nun von Wikileaks in diesem Punkt bestätigt.

    Grippe Scharlatanerie: Tamiflu wird zum Bumerang für Roche

    Lug und Trug ist in der Pharmabranche ja nichts Ungewöhnliches. Was sich nun aber betreffend dem “Grippemedikament” Tamiflu zeigt, ist ein ganz neues Niveau der Scharlatanerie.

    Das Grippemedikament Tamiflu wurde das erste Mal für die Vogelgrippe vermarktet. Da die Vogelgrippe nicht annähernd so schlimm war, wie die Hersteller des Medikaments sich erhofften, kam die Schweinegrippe gerade recht (Zufall?) um den Ladenhüter endlich wieder gewinnbringend loszuwerden. Nun warnen selbst Wissenschaftler: Die veröffentlichten Daten zu dem Mittel sind massiv geschönt.

    Für 20% der Bevölkerung in Deutschland liegt es bereit: Tamiflu, das “Grippemittel”, das im Falle einer Pandemie die lebensgefährlichen Komplikationen der Infektion entschärfen soll. Bayern alleine hat 22 Millionen Euro dafür ausgegeben. Das Geld einfach auf der Strasse der Bevölkerung zu verteilen, wäre weit sinnvoller gewesen, denn der Nutzen dieses Medikaments ist gemäss einer neuen wissenschaftlichen Analyse überhaut nicht belegt. Seit Jahren haben kritische Stimmen versucht sich Gehör zu verschaffen, nun kommt eine Studie zum gleichen Resultat: Virenhemmer sind keinesfalls so nützlich für die Grippekranken, wie es ihre Hersteller versprechen.

    Die von den Herstellern veröffentlichten Daten zu den Grippemitteln Zanamivir (Relenza) und Oseltamivir (Tamiflu) sind schwach. Und im Fall von Tamiflu wurden selbst diese schwachen Daten noch geschönt, behauptet ein internationales Gutachterteam der Cochrane Collaboration, eines Netzwerks von Wissenschaftlern, das systematische Übersichtsarbeiten zur Bewertung von medizinischen Therapien erstellt.

    Weshalb die beiden Grippemittel Zanamivir (Relenza) und Oseltamivir (Tamiflu) in Politik und Bevölkerung ein so hohes Ansehen genießen, ist nicht bekannt. Es muss aber dammit gerechnet werden, das einige Entscheidungsträger in der Politik auch etwas daran verdienen. Die verfügbaren Daten zu den Arzneien rechtfertigen das Ansehen jedenfalls nicht.

    Es keine Evidenz mehr dafür, dass die Grippemittel schwere Komplikationen wie Lungenentzündungen verhindern könnten, erklärt das Team um den britischen Epidemiologen Tom Jefferson, der in Rom für die Cochrane Collaboration arbeitet.

    Zanamivir und Oseltamivir standen im Jahr 2006 in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Damals ging die Angst um, der Erreger der Vogelgrippe könnte sich zu einem Virus mutieren, das sich auch gegen Menschen richtet und viele Todesopfer fordernd um die Welt zieht. Tamiflu und Relenza, die einzigen spezifischen Grippemedikamente, sollten so eine Influenzapandemie zähmen. Der Name Tamiflu ist ein Phantasiewort aus dem englischen “tame”(zähmen) und “flu” (Grippe).

    Es gab einige “wissenschaftliche Studien”, die die Wirksamkeit von Tamiflu untermauerten. Demnach waren die gefürchteten Atemwegskomplikationen, die im Verlauf einer Grippe tödlich sein können, deutlich seltener, wenn Patienten bei einem Verdacht auf eine Influenza mit dem Grippemittel behandelt wurden. Grippekranke sterben in der Regel nicht an den Influenzaviren; vielmehr öffnen die Viren den gefährlichen bakteriellen Erregern einer Lungenentzündung die Tür. Das kann den Grippekranken zum Verhängnis werden.

    Tamiflus Höhenflug wurde vor allem durch eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2003 besiegelt. Der Leiter des Zentralen Virologischen Labors am Genfer Universitätsklinikum, Laurent Kaiser, nahm dazu zehn bis anhin vorliegende Wirksamkeitsstudien unter die Lupe. Alle diese Studien waren jedoch vom Tamiflu-Hersteller Roche selbst durchgeführt.
    So kam Kaiser zu dem Schluss, dass Patienten messbar weniger Komplikationen erlitten, wenn sie Tamiflu bekamen: Jeder achte Tamiflu-Patient benötigte wegen einer drohenden Lungenentzündung ein Antibiotikum (45 von 368 Testpersonen); ohne Tamiflu (aber mit Placebo) war es jeder fünfte (74 von 401 Testpersonen).

    Als im Zuge der Vogelgrippe die Staaten, die es sich leisten konnten, Millionenreserven des Grippemittels anlegten, diente die Arbeit als Referenz dafür, dass man ein wirksames Mittel eingekauft hatte. Kaisers Schlussfolgerungen wurde jeweils kritiklos übernommen.

    Auch Tom Jefferson und seine Mitarbeiter vertrauten Kaisers Einschätzungen, als sie 2006 zum ersten Mal die Studienlage zu Grippearzneien auswerteten. 2009 bekamen sie vom britischen National Institute for Health Research den Auftrag für eine erneute Revision.

    Der Skandal
    Kurz darauf kam Post aus Japan.

    “Ein Kinderarzt aus Osaka wies uns darauf hin, dass wir uns auf zweifelhafte Daten verlassen hatten”

    sagt Jefferson.

    “Die Autoren des Kaiser-Reviews sind vier Angestellte und ein bezahlter Berater von F. Hoffman-La Roche Ltd. – und Kaiser”,

    schrieb Keiji Hayashi.

    “Und nur zwei der zehn Studien sind in Fachzeitschriften publiziert worden.”

    Nur in den acht unvollständig veröffentlichten Arbeiten aber, so Hayashi, würde Tamiflu besser wirken als ein Placebo.

    Die Cochrane-Gutachter nahmen die Hinweise ernst. Sie wollten tiefer graben, tiefer als das, was der Öffentlichkeit bis dahin freiwillig an Auswertungen und Basisdaten vorgelegt worden war. Dazu aber brauchten sie nackte Daten, anders ausgedrückt: die nüchternen, uninterpretierten Studienprotokolle.

    Kaiser aber verwies Jefferson an Roche. Doch der Konzern wollte dem Briten nur im Tausch gegen eine Verschwiegenheitserklärung Einsicht in seine Protokolle gewähren. Das wollte sich Jefferson nicht bieten lassen. Im Dezember 2009 machten er und seine Mitstreiter die Lücken in den publizierten Daten im British Medical Journal öffentlich.

    Zugleich zogen sie für ihre Neubewertung nur jene Studien heran, die üblicherweise in eine Übersichtsarbeit fließen: solche, die vollständig publiziert sind. So kamen sie zu demselben Schluss wie Keji Hayashi: Allen veröffentlichten Daten zufolge beuge Tamiflu Atemwegskomplikationen infolge einer Grippe nicht besser vor als ein Placebo, so das Fazit.

    Plötzlich reagierte Roche ganz schnell: “Die vollständigen Berichte für die Studien” würden “in Kürze auf einer passwortgeschützten Seite für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung stehen”, versprach James Smith, für Tamiflu zuständiger medizinischer Leiter bei Roche, in einer schriftlichen Erwiderung im British Medical Journal. “

    Jedes Modul habe ein anderes Thema, erläutert Tom Jefferson. “Da wir sie ja nicht kennen, wissen wir auch nicht mit Sicherheit, was in den Modulen steht, die uns nun seit einem Jahr vorenthalten werden.”

    Die Forscher vermuten unter anderem Informationen darüber, wie die ursprünglichen Fragestellungen der Studien aussahen und ob diese im Laufe des Versuchs abgewandelt wurden. Die ersten Module zeigten, dass mehr als die Hälfte der Ergebnisse in der Schublade verschwunden waren, so Jefferson: die Daten von 2691 der 4813 Studienteilnehmer.

    Allzu häufig werden bei medizinischen Studien Fragestellungen im Nachhinein an die gewonnenen Daten angepasst. So lässt sich eine gewünschte Wirkung schließlich doch scheinbar beweisen, auch wenn es sie in Wirklichkeit gar nicht gibt.

    Auch eine andere wichtige Frage würde Tom Jefferson gerne mit Hilfe fehlender Module beantworten: Weshalb wurden in den acht unpublizierten Studien so viel mehr Kranke als gewöhnlich positiv auf Influenza getestet? Es komme bei medizinischen Studien oft vor, dass es eine Vorauswahl der Probanden gebe, sagt er. In einem solchen Fall stehe dann in Frage, “ob die Ergebnisse dieser Versuche überhaupt auf die normale Bevölkerung übertragbar sind”.

    Schließlich treibt Tom Jefferson noch die Frage nach den Nebenwirkungen um. Die bisher publizierten Studien fanden entweder “keine” oder “keine mit Oseltamivir in Zusammenhang stehenden” schweren Nebenwirkungen. Allein in den offengelegten ersten Modulen aber finden sich zehn schwere Zwischenfälle bei neun Probanden, drei davon werden mit Tamiflu in Verbindung gebracht.

    Wirkung von Tamiflu: Psychotische Zustände bei Kindern

    Dazu passt, dass japanische Ärzte während des H1N1-Ausbruchs im vergangenen Winter speziell bei Kindern, die mit Tamiflu behandelt wurden, gehäuft psychotische Zustände beobachtet hatten. Auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung erklärt das Unternehmen Roche, es gebe gar keine Datenlücke: “Roche glaubt, dass es alle die Daten zur Verfügung gestellt hat, die nötig sind, um die Fragen der Cochrane-Gutachter zu beantworten.”

    Der Konzern will bei künftigen Anfragen der Wissenschaftler erst deren Protokoll zu den neuen Tamiflu-Forschungen sehen, “damit wir entscheiden können, welche Daten sie für ihre Fragen brauchen”. Das sei eine “verkehrte Welt”, findet Tom Jefferson. “Seit wann entscheiden die Begutachteten, was der Gutachter sehen darf – und was nicht?”

    Trotz der mühseligen Arbeit hat sich Jefferson für 2011 ein noch größeres Projekt vorgenommen. Im neuen Jahr plant er eine Bestandsaufnahme des Wissens über alle Influenzaviren-Hemmer, auch zwei neuere, die noch keine Zulassung haben, Peramivir und Laninamivir.

    Zumindest die Datenlage zu Tamiflus Konkurrenten Relenza von Glaxo Smith Kleine sei auch nicht vertrauenerweckend, sagt er. “Überall haben wir Indizien für manipulierte Daten gefunden.” Der größte Behandlungsversuch aus den USA, den Glaxo Smith Kline jemals für Relenza durchgeführt hat, habe übrigens keinen Effekt gezeigt, so Jefferson. “Und er wurde nie veröffentlicht.”

    “Crash JP Morgan buy silver”: Wie JP Morgan ruiniert werden könnte

    Die Investmentbank JP Morgan hat ein silbriges Problem. Seit Max Keiser vor rund 4 Wochen den Aufruf “crash JP Morgan buy silver” startete, geht der Silberkurs noch steiler nach oben als zuvor. Seit langer Zeit wird JP Morgan verdächtigt den Silberpreis mit massiven Leerverkäufen unten zu halten, damit der Dollar optisch besser erscheint.
    Nun scheint JP Morgan die Quittung zu erhalten. Je höher der Silberpreis steigt, desto mehr Silber muss JP Morgan egal zu welchem Preis kaufen, um seine Short Positionen zu decken. Der Silberpreis könnte sich dadurch innert Tagen vervielfachen und JP Morgan dadurch wirklich ruinieren.

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    Finanzkrise: Island bewältigte die Bankenkrise am Besten

    Dezember 5, 2010 2 Kommentare

    Olafur R. Grimsson, Präsident von Island, sprach am 29. November in einem Bloomberg Interview das aus, was viele einfache Bürger schon lange vermuteten. Die Zulassung von Bankeninsolvenzen ist weitaus erfolgreicher als hysterischen Warnungen der Finanzinteressen nachzugeben und die Banken auf Kosten der Bevölkerung mit Geld auszustatten.

    „Das waren alles private Banken, und wir gaben ihnen keine Liquiditätsspritzen, damit sie weitermachen könnten“, sagte Grimsson, „der Staat kann nicht die Verantwortung für bankrotte Privatbanken übernehmen.“

    Am Anfang des Jahres hatte die isländische Regierung ein drakonisches Rettungspaket, wie jetzt in Irland, beschlossen. Das Parlament hatte schon zugestimmt, doch Grimsson ließ das Volk darüber abstimmen, was mit seinen Steuergeldern passiert und ob es die massive Sparpolitik, die notwendigerweise die Folge gewesen wäre, für ein paar private Banken auf sich nehmen würde. Die Isländer lehnten mit großer Mehrheit ab.

    „Island geht es weitaus besser, als irgend jemand erwartet hätte“, sagte Grimsson. Das Volk mußte abstimmen, denn „wie weit können wir ganz normalen Menschen – Bauern, Fischern, Krankenschwestern, Ärzten und Lehrern – zumuten, die Verantwortung für bankrotte Privatbanken zu tragen? … Und genau diese Frage, die im Mittelpunkt der Icesave-Pleite stand, wird nun zum brennenden Thema in vielen europäischen Ländern.“

    Nachdem Island damals die Rettungsaktion abgelehnt hatte, lenkte der IWF schließlich ein und gab ein Darlehen von 4,6 Mrd. Dollar frei. Nun brauche Island vielleicht noch nicht einmal den ganzen Betrag, so der Präsident. Islands bankrotte Banken wurden aufgespalten, so daß die 85 Mrd. Dollar Schulden bei ausländischen Profitjägern von den inländischen Bankgeschäften abgetrennt wurden. Damit blieben die Banken für die nationale Wirtschaft funktionsfähig.

    Markus Lanz Show und ZDF praktizieren Fair Game gegen Scientology Sprecher Jürg Stettler

    Offensichtlich scheint Jürg Stettler, Pressesprecher der Scientology Kirche Deutschland e.V., für Markus Lanz und die ZDF sehr gefährlich zu sein. Wie sonst ist es möglich, dass eine als Live Show präsentierte Sendung massivst gekürzt und verändert ausgestrahlt wurde. Die durchgeführten Manipulationen seitens ZDF um den Schweizer Scientologen möglichst schlecht darzustellen, nehmen immer extremere Ausmasse an. Anscheinend besteht in Bezug auf Jürg Stettler bei den Gegnern eine “Fair Game” Richtlinie, wo alles mögliche getan werden darf, solange es hilft Scientologen zu stigmatisieren.
    Lesen Sie diesen Artikel und entscheiden Sie selbst, ob Sie solche Machenschaften eines öffentlich rechtlichen Senders tolerieren wollen oder nicht.

    Der Sprecher der Scientology Kirche Deutschland e.V., Jürg Stettler, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Markus Lanz Show vom 4.11.2010.

    Die zuvor aufgezeichnete halbstündige Talkshow mit zwei Ex-Mitgliedern und dem Sprecher der Kirche wurde nachträglich massivst umgeschnitten. Dem Zuschauer wurde dagegen vorgegaukelt, einer Live-Talkshow beizuwohnen. Hier verkommt das „Fernsehmachen“ zur Manipulation der Zuschauer.

    Einige konkrete Beispiele, die dem ZDF vorgelegt wurden:

    – Zahlreiche Statements des Sprechers von Scientology wurden schlicht herausgeschnitten. Der Sprecher der Scientology schätzt, dass auf diese Weise fast 50% seiner Diskussionsbeiträge wegfielen.

    - In mindestens einem Fall wurde seine Antwort auf eine Frage des Moderators rausgeschnitten und eine spätere Aussage eingefügt, die nicht in den Kontext passte. Der Zuschauer wunderte sich, wieso die Frage des Moderators unbeantwortet blieb.

    - Die Aussage eines der Ex-Mitglieder ganz zum Ende wurde in die Mitte des Gespräches versetzt. Negative Eingeständnisse des Gesprächsteilnehmers und Ex-Scientologen Handl zu seiner eigenen Person wurden ebenso herausgeschnitten, um seinen Beitrag aus der Sicht des Zuschauers künstlich aufzuwerten.

    Dieser Talkshow waren bereits Monate zuvor zahlreiche Gespräche vorausgegangen. Das ursprüngliche Konzept der Talkmeister war es, allein zwei Scientologen zu ihrer Religion zu befragen und ihnen die Gelegenheit zu geben, diese – durchwegs kritisch – aus ihrer Sicht darzustellen. Dies als Reaktion auf eine im April ausgestrahlten Sendung der gleichen Talkshow, in der nur 3 Gegner von Scientology zu Wort gekommen waren.

    Dieser bereits zugesagte Vorschlag war den Fernsehmachern dann doch zu heiß. Letztlich setzte man dem Scientology-Vertreter das Ultimatum, alleine gegen zwei Ex-Mitglieder anzutreten, ansonsten wiederum nur die Ex-Mitglieder zu Wort kommen würden.

    Dem Sprecher der Scientology Kirche, Jürg Stettler wurde schriftlich zugesichert, dass er 50% der Redezeit habe, wenn er sich der Diskussion stellt. Stettler willigte nur unter diesen Bedingungen zu seiner Teilnahme ein. Zusätzlich wurde vereinbart, dass ein zweiter Vertreter der Scientology Kirche verkabelt im Publikum sitzt und ins Gespräch eingreifen könne.

    Aufgrund der dargestellten manipulativen Entfernung von Aussagen des Scientology Sprechers wurde sein Anteil an Redezeit auf unter 25% verkürzt. Mancher Zuschauer fragte sich während der Sendung verwundert, wieso er zu manchen Punkten überhaupt nicht Stellung genommen hat. Der zweite Scientology-Vertreter kam gar nicht erst zu Wort.

    In der Beschwerde (siehe unten) wird im Detail aufgezeigt, wie zahlreiche Richtlinien des ZDF verletzt wurden.

    Scientology-Sprecher Stettler: „Dies ist schlicht ein Skandal. Wir verlangen eine vollständige Aufklärung der Hintergründe dieser Manipulation und dieses Betrugs am Fernsehzuschauer. Wer hat hier Einfluss genommen, um die Öffentlichkeit so grob zu täuschen und schriftlich gegebene Zusagen einfach zu missachten? Der Zuschauer hat ein Recht auf Authentizität des Sendebeitrags. Dieser Vorfall zeigt, wie die Diskussion um Scientology in Deutschland an manchen Orten schlicht manipuliert wird.“

    Programmbeschwerde: ZDF-Talkshow Markus-Lanz vom 4.11.2010 zum Thema Scientology

    Kategorien:Blogroll

    Die Programmbeschwerde über Manipulation, ZDF Talk-Show Markus Lanz zu Scientology

    Hier lesen Sie die gesamte Story über die ZDF Talk-Show Markus-Lanz zu Scientology

    Die Programmbeschwerde:

    Ich möchte im Namen der Scientology Kirche Deutschland e.V. zu dieser Talkshow folgende Programmbeschwerde einreichen. Zunächst möchte ich aufzeigen, wie es zu dieser Talkshow zum Thema Scientology kam:

    Vorgeschichte:
    Anfang April 2010 erfuhren wir davon, dass die Talkshow von Markus Lanz das Thema Scientology thematisieren wollte.
    Ich rief daraufhin in der Redaktion der Talkshow an und bot an, daran teilzunehmen. Als Antwort wurde mir mitgeteilt, der Termin stehe noch nicht fest. Die Redaktion würde sich wieder bei mir melden. Man bestätigte mir, dass es geplant sei einen Vertreter der Scientology Kirche teilnehmen zu lassen.

    Zufällig fand ich am Abend des 22.4.2010 heraus, dass die besagte Talkshow bereits an diesem Abend angesetzt war, ohne dass ich je von der Redaktion zwecks einer Teilnahme erneut kontaktiert worden wäre. Angekündigte Teilnehmer: 2 Ex-Scientologen: Wilfried Handl und Elke Kleve, sowie deren Mutter.

    Die Informationen der beiden Ex-Mitglieder und der Mutter waren in Teilen absolut unwahr und ansonsten gewollt einseitig und gefärbt, um vorgefasste Vorurteile gegen die Scientology Kirche zu bestärken.

    Ich rief am Tage nach Ausstrahlung der Sendung erneut die Redaktion an und erhielt die unrichtige Auskunft, dass es sich nicht um das Thema Scientology als solches gehandelt habe, sondern um “Schicksale” einzelner Personen. Entsprechend hätten sie kurzfristig auf meine Teilnahme als Sprecher der Scientology Kirche verzichtet.

    Ich brachte mein Unverständnis und meine Ablehnung der Vorgehensweise wie auch der einseitigen und unwahren Berichterstattung zum Ausdruck und verlangte einen Lösungsvorschlag, wie die in der Sendung verbreiteten Unwahrheiten korrigiert werden könnten.

    Redakteur Markus Fieser schlug daraufhin vor, das Thema Scientology mal in ganz anderer Weise vorzustellen, indem zwei überzeugte Scientologen – sonst niemand – in die Talk-Show eingeladen würden, um – durchaus auch kritisch hinterfragt – zu ihren Erfahrungen befragt zu werden und diese darzulegen.

    Der Pressesprecher der Scientology Kirche Hamburg, Frank Busch, traf sich daraufhin am 28. Mai mit Herrn Fieser in Hamburg, zeigte ihm diverse Dokumente, wie die zwei „Aussteiger“ in der Talkshow vom 22.4.2010 die Unwahrheit verbreitet hatten. Die Idee einer „anders gestalteten“ Sendung mit dem Ziel der Ausgewogenheit und Überparteilichkeit wurde in diesem Gespräch weiter zementiert.

    Herr Fieser informierte Frank Busch, dass das genannte Konzept der ausschließlichen Teilnahme zweier Scientologen von seinem Vorgesetzten bewilligt worden sei. Es werde nun aber wohl September werden, bis es realisiert werden könne. Die Fußball-WM und die Sommerpause stünden vor der Türe und kämen in die Quere.

    Im September wurde von Herrn Fieser mitgeteilt, dass diese Nachfolgesendung zu Scientology wohl erst im Oktober Realität werden würde.

    Anfangs Oktober wollten wir – als Zeichen unseres guten Willens – Herrn Markus Fieser zur Jahresversammlung der Internationalen Scientology-Vereinigung in England einladen, damit er sich mal sein eigenes Bild aus unmittelbarer Anschauung machen kann. Er zeigte grosses Interesse, doch es kam dann doch nicht zum Besuch dieser Veranstaltung.

    Mitte Oktober meldete sich Herr Fieser erneut per Email bei mir. Es schaue so aus, dass es mit der Talkshow bald klappen werde. Ich möge ihn doch kontaktieren.

    Gesagt, getan: Herr Fieser teilte mir mit, dass sie eine Talkshow unter Teilnahme von Herrn Wilfried Handl (s.o.) und meiner Person beabsichtigten. Auf meinen Einwand hin, dass es doch langsam öde sei, immer nur Herrn Handl zu hören, meinte Herr Fieser, sie seien dabei, alternativ ein anderes Ex-Mitglied zu suchen.

    Ein paar Tage später rief er mich erneut an, teilte mit, dass das Konzept nun stehe: Handl und ein weiterer Aussteiger „gegen“ Stettler. Der zweite Aussteiger sei noch nicht ganz sicher gestellt. Sofortiger Protest meinerseits: es ist zu einseitig und inakzeptabel, da aus dem ursprünglichen 2:0 Konzept im Sinne der Ausgewogenheit des Gesamt-programms nun wieder eine 1:2 Version zum Nachteil von Scientology wird und damit das genaue Gegenteil zum Tragen kommt.

    Herr Fieser nahm dies zur Kenntnis. Er versuchte mich mit der Aussage zu beschwichtigen, dass sich vielleicht sowieso kein zweiter Aussteiger fände.

    Zwei Tage später rief er mich wieder an: Es stehe nun fest. Handl und der Aussteiger Markus S. hätten beide zugesagt.

    Wenn ich nicht daran teilnehme, dann würden halt erneut zwei Aussteiger eine halbe Stunde lang ihre einseitige Sicht der Dinge unwidersprochen berichten können.

    Nach reiflicher Überlegung – und zahlreichen Mails, Telefonaten – sandte ich der Redaktion zum Schluss ein Mail: ich sei bereit an der Talkshow teilzunehmen, wenn sichergestellt ist, dass die Seite der Scientology die Hälfte der Redezeit erhalte und in der Sendung keine Überrumpelungsmanöver wie z.B. durch unangekündigte Überraschungsgäste stattfinden. Außerdem bestand ich darauf, dass zum Zwecke der Ausgeglichenheit der Diskussion zumindest ein zweiter Scientologe im Publikum platziert ist, der “verkabelt” in die Diskussion eingreifen könnte. Falls der Sendebeitrag später geschnitten (gekürzt) werden würde, müssten die Pro und Kontra Teile dennoch ausgewogen bleiben.

    Antwort Markus Fieser: per Mail am 29.10. um 12:32:
    „Hiermit bestätige ich Ihnen, nach Absprache mit meinem Geschäftsführer, die unten genannten Bedingungen“.
    Die da waren:
    „Ich möchte bestätigt haben, dass die folgenden Bedingungen eingehalten werden:
    ..
    Gesprächszeit 50:50%

    auch wenn danach geschnitten werden sollte, müssen die beiden Pro und Kontra Parts gleich bleiben“.

    Die Sendung, Ausstrahlung vorgesehen für den 4.11., sollte am 1.11. aufgezeichnet werden.

    Noch am Samstag vor der Aufzeichnung der Sendung fand zwischen Herrn Fieser und mir ein längeres Gespräch statt. Nach einer Stunde meinte er, dass er der Redaktion über die angenehme Atmosphäre unseres Gespräches berichten werde. Meine Argumente in der Diskussion mit ihm seien überzeugend.

    Am darauffolgenden Montag trafen zur gegebenen Zeit Frank Busch (der später verkabelt im Publikum saß, aber nie zu Wort kam) und ich im Studio ein.

    Herr Fieser und Herr Markus Lanz bestätigten in einem kurzen Empfangsgespräch die veranschlagte Dauer der Sendung zum Thema Scientology von ca. 30 – 35 Minuten. Sie werde 1:1 am darauffolgenden Donnerstag ausgestrahlt. Es werde nicht geschnitten.

    Die anschließende Diskussionsrunde verlief hitzig. Schon während der Aufzeichnung protestierte ich gegen die z.T einseitige Gesprächsführung. Das Wort wurde immer wieder den zwei Aussteigern gegeben. Um überhaupt zu Wort zu kommen, musste ich das Wort im wahrsten Sinne ergreifen. Am Ende belief sich mein Anteil an der ungeschnittenen Gesprächsrunde auf ca. 35 Prozent, der Anteil der Kontrahenten auf ca. 65%. Also überhaupt nicht ausgeglichen.

    Kritische Fragen gegen die zwei Aussteiger gab es nicht. Keine ihrer Aussagen wurde je hinterfragt. Zielscheibe solcher Fragen war im Gegenteil meine Person.

    Ich protestierte bei den Redakteuren Lanz und Fieser auch am Ende der Aufzeichnung der Live-Diskussion über die Einseitigkeit der Moderation des Sendebeitrags. Die Herren Lanz und Fieser versuchten mich mit dem Hinweis zufrieden zu stellen, ich hätte in der Kontroverse meine Position gut gehalten. Vor allem hätte ich gegen Wilfried Handl einige Akzente setzen können.

    Dies zur Vorgeschichte. Nun zum Grund meiner Beschwerde:
    Gross war die Überraschung, als am Donnerstagabend, dem 4.11. 2010, eine ganz andere Talkshow im Fernsehen zu sehen war als jene, bei deren Aufzeichnung ich Teil genommen hatte. Zahlreiche wichtige Äußerungen von mir wurden einfach aus der Sendung herausgeschnitten. Nach meiner Erinnerung wurden aus der eigentlichen Diskussionsrunde fast 50% meiner Aussagen herausgeschnitten. Im Vergleich dazu wurden ganz wenige Einzeläußerungen der Diskussionskontrahenten herausgeschnitten.

    Meine Erwiderungen auf unrichtige Informationen der zwei Kontrahenten waren auf ein Minimum gekürzt.

    Die Kürzungen betrafen auch Beiträge, die Hintergründe zur Kontroverse um Scientology aufzeigten oder auch allgemeine Informationen zu Scientology gaben.

    Einige Beispiele – basierend auf meiner Erinnerung:
    So waren z.B. Aussagen zum Hintergrund von Wilfried Handl betroffen. Diese zeigten auf, dass er – entgegen seiner Behauptungen – vor mehr als 27 Jahren nur einige Monate aushilfsweise Leiter einer kleinen Gemeinde in Wien gewesen war und dreimal vor die Tür gesetzt worden war, somit also nicht den von ihm vorgegebenen Sachverstand besitzt.

    Auch die Frage von Herrn Lanz, wieso Herr Handl vor die Tür gesetzt worden sei, wurde von mir damit beantwortet, dass er zuvor Mitglied einer terroristischen Vereinigung in Österreich gewesen war und dort sogar den Bau von Bomben erlernt habe.

    Auch die darauf erfolgte Rechtfertigung des Herrn Handl, dass es sich „nur“ um Molotow-Cocktails gehandelt habe, wurde aus dem Sendebeitrag herausgeschnitten und wegzensiert.

    Spätere Hinweise von mir, dass Handl offenbar nicht der vorgebliche „Experte“ sein könne, wenn er bereits vor 27 Jahren als hauptamtliches Mitglied entlassen worden sei, wurden wegzensiert. Den Zuschauern wollte man diese Information offenbar vorenthalten.

    Meine Antwort auf die Frage des Moderators, warum Mitglieder der Kirche Pfeffersprays benutzen, fand sich nicht mehr. Diese Antwort bestand nämlich aus meinem Hinweis auf die wiederholt von Fanatikern begangenen massiven Sachbeschädigungen an Kirchenobjekten.

    Mein Protest gegen die unfaire Diskussionsführung wurde ebenfalls geschnitten, nachdem die zwei Kontrahenten minutenlang abwechslungsweise ihre Vorwürfe ohne Widerspruch gegen die von mir vertretene Gemeinschaft verbreiten durften. So erhielt der Zuschauer des öfteren den falschen Eindruck, dass ich lammfromm den Vorwürfen zuhöre und diesen nichts entgegenzusetzen habe.

    Moderator Lanz gab dies während der Diskussion einmal selbst zu erkennen, als er sagte, dass er mir doch wieder mal das Wort erteilen müsse, ich bekäme sonst einen dicken Hals.

    Meine Replik dass ich den sowieso schon seit jeher aufgrund meines Körperbaus habe verursachte Erheiterung. Diese ganze Sequenz sowie meine darauf folgende Erwiderung auf die zuvor ausgesprochenen Vorwürfe wurden herausgeschnitten.

    Wiederholte Ausdrücke des Protests auf meiner Seite (Kopfschütteln, Verlangen des Wortes) fanden sich in dem ausgestrahlten Sendebeitrag nicht mehr.

    Auch meine Aufforderung an Publikum und Zuschauer, man möge sich doch bitte selbst ein eigenes Bild machen, indem sie z.B. unsere Internet-Websites besuchen, wurde zensiert.

    Eine Aussage des Diskussionsteilnehmers Markus S. vom Ende der Talkshow zum Thema Scientology wurde schlicht in die zeitliche Mitte der Sendung hinein geschnitten!

    Meine ausführliche Antwort auf die Frage des Moderators Markus Lanz: „Warum sind Sie Scientologe geworden? Was gibt Ihnen das?“ wurde herausgeschnitten und eine spätere kurze Äußerung „ich fühle mich spirituell viel freier“ an seine Stelle gesetzt.

    Es gab zahlreiche weitere manipulative Zusammenschnitte, die leicht zu dokumentieren sind, wenn man die Originalaufzeichnung und die manipulierte Version gegenüberstellt.

    Die ausgestrahlte Diskussion dauerte 29 Minuten. Mein Gesprächsanteil belief sich auf ca. 7 Minuten, d.h. noch weniger als 25%.

    Der tatsächliche Verlauf der Diskussion war nicht mehr wieder zu erkennen.

    Die schriftliche Bestätigung der Redaktion an mich mit der Zusage eines Redeanteils von 50% vom Zeitpunkt vor der Aufzeichnung der Sendung wurde damit zur Farce.

    Ich habe mich gleich nach Ausstrahlung der Sendung direkt bei Herrn Markus Fieser schriftlich beschwert. Bis heute kam keine Antwort, Rechtfertigung oder Entschuldigung.

    Mir geht es hier nicht zuerst um die Moderationsführung der Diskussion um das Thema Scientology, sondern um grundsätzliche Verhaltensfragen einer Fernsehredaktion, die für sich den Anspruch der Wahrhaftigkeit und korrekten Information der Öffentlichkeit erhebt.

    Wenn dem Zuschauer zusätzlich der unrichtige Eindruck suggeriert wird, es handle sich um eine „Live“-Show, wo er in ausgewogener Weise mit den unterschiedlichen Standpunkten konfrontiert wird, so ist das umso mehr fragwürdig. Das traf hier eben überhaupt nicht zu.

    Die Richtlinien für Sendungen des ZDF in der Fassung vom 11.12.2009 wurden in der hier angesprochenen Sendung der Markus-Lanz-Talkshow eklatant verletzt, d.h. konkret die folgenden Ziffern dieser Richtlinien:

    Ziffer I (4)verlangt von der Berichterstattung den „vorbehaltlosen Willen zur Wahrhaftigkeit und Sachlichkeit“.

    Durch Herausschneiden meiner Antworten und Diskussionsbeiträgen wurde dieser vorbehaltlose Wille zur Wahrhaftigkeit mit Füßen getreten.

    Ziffer III (4)gebietet die Darstellung der wesentlichen Informationen zum Zwecke der eigenen Meinungsbildung der Bürger und untersagt die Manipulation derer Meinung durch Weglassen wichtiger Tatsachen, durch Verfälschung und durch Suggestivmethoden.

    Genau dies ist hier geschehen durch Herausschneiden meiner Antworten auf kritische und unkritische Fragen, meiner Reaktionen auf Unwahrheiten, sowie durch Herausschneiden von Äußerungen der Diskussionskontrahenten, mittels derer sie sich selbst diskreditierten und ihre eigene Glaubwürdigkeit in Frage stellten. Mittels dieser Suggestivmethode sollte aus der Sicht der Zuschauer meine Glaubwürdigkeit herabgewürdigt und die Glaubwürdigkeit der Diskussionskontrahenten heraufgesetzt werden.

    Ziffer III (5)verlangt von der Fernsehanstalt die Ausgewogenheit des Gesamtprogramms auch bei strittigen Fragen.

    Der ursprüngliche Vorschlag der Redaktion vom Mai 2010 (2 Scientologen in der Show) hätte dieser Richtlinie Genüge getan, nachdem eben im April das Thema Scientology nur aus der Sicht des Gegners präsentiert worden war.

    Dieses Konzept wurde aber dann aus mir unbekannten Gründen über den Haufen geworfen.

    Die besagte Talkshow Redaktion fühlt sich offenbar nicht dem Gebot der Ausgewogenheit verpflichtet oder wurde angewiesen, diese zu missachten. Dies ergibt sich daraus, dass diese Talkshow im November aufgrund der einseitigen Gesprächsführung unter Missachtung der Zusage einer 50:50-Ausgewogenheit beim Gesprächsanteil eher der Täuschung der Zuschauer verpflichtet war.

    Noch mehr ergibt sich dies aus dem Zusammenschnitt und dem Herausschneiden meiner Erwiderungen auf einzelne Vorwürfe und Behauptungen. Dem Grundsatz der Überparteilichkeit und Unparteilichkeit diente dieses Verhalten jedenfalls nicht.

    Durch das zuvor beschriebene Verhalten der Redaktion der Markus-Lanz-Show wurde auch Ziffer III (6) der Richtlinien verletzt, die ausdrücklich gebietet, dass gegensätzliche Standpunkte gleichwertig behandelt werden. Das Gebot journalistischer Fairness wurde durch das oben dargestellte Verhalten geradezu mit Füßen getreten.

    Letztlich war diese Fernseh-Talk-Show offenbar nicht dem Grundsatz der Toleranz gegenüber der Achtung von Glauben, Meinung und Überzeugung der Mitmenschen im Sinne von Ziffer VII (2)der Richtlinien verpflichtet sondern eher dem Gegenteil, indem Angehörige der Scientology Kirche durchwegs negativ dargestellt werden sollten. .

    Ich bitte Sie auf der Grundlage der oben genannten Fakten, die Redaktion der Fernsehtalkshow „Markus Lanz“ mit diesen Pflichtverletzungen journalistischer Fairness zu konfrontieren, sie dazu anzuhören und sich selbst durch Gegenüberstellung der ungeschnittenen Talk-Show und der letztlich ausgestrahlten Talk-Show ein eigenes Bild davon zu machen.

    Außerdem bitte ich Sie, die Redaktion unter Hinweis auf die üblichen internen Disziplinarmittel der Fernsehanstalt des ZDF zu verpflichten, sich zukünftig an die dargestellten Richtlinien zu halten.

    Ich erwarte auch, dass zukünftig sichergestellt ist, dass Zuschauer durch Einblendung eines Textes oder auf ähnliche Weise vom Sender darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine zusammengeschnittene Aufzeichnung und keine „Live-Sendung“ handelt. So wären suggestive Täuschungen der Zuschauer von vornherein ausgeschlossen.

    Ich erwarte auch einen Vorschlag wie uns die Möglichkeit gegeben wird, die Sicht der Scientology ausgewogen präsentieren zu können.

    In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich

    Mit freundlicher Hochachtung

    Jürg Stettler

    Pressesprecher

    Scientology Kirche Deutschland e.V.

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