Updates from Juli, 2010 Toggle Comment Threads | Tastaturkürzel

  • religo 6:07 am am July 4, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Abtreibung, Sea-Org   

    Die Sea Org der Scientology Kirche, Abtreibung und Kindererziehung 

    Wohl um das Sommerloch zu stopfen, wurde in den USA kürzlich eine neue „Front gegen Scientology“ eröffnet.
    Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hugo Stamm und seinesgleichen diese Front auch im deutschsprachigen Raum eröffnen, was nun auch gemacht wurde.

    Es ist auch nicht verwunderlich, weshalb Hugo Stamm gerade bei diesem brisanten Thema die Originalschriften L. Ron Hubbards überhaupt nicht zu Rate zog, denn so wäre die Kontroverse schnell vorbei gewesen. Wer das Buch „Dianetik – Der Leitfaden für den menschlichen Verstand“ gelesen hat weiss, dass L. Ron Hubbard gegen Abtreibung (nicht gegen Verhütung) war und welche psychischen Auswirkungen eine Abtreibung auf die Mutter und eventuell bei einem Scheitern des Versuchs (das Buch wurde 1950 geschrieben) auch auf das Kind haben kann.
    Die nachfolgenden Zeilen wurden von einem ehemaligen Sea-Org Mitglied geschrieben, welches sich für Kinder kriegen entschieden hat und deshalb aus der Sea-Org (oder See-Organisation, religiöser Orden der Scientology Religion) austrat:

    Als ein ehemaliges Mitglied der Sea-Org der Scientology Kirche (entfernt vielleicht vergleichbar wie ein Kloster für die Katholische Kirche) möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mitteilen.

    Die Arbeit eines Sea-Org-Mitglieds lässt sich mit der eines Missionars vergleichen: Man ist ganztägig mit den kirchlichen Aktivitäten beschäftigt, man hat sich dafür entschieden, und es ist sicherlich kein 08/15-Job. Bei solch einer intensiven Beschäftigung ist es fast unmöglich, sich gleichzeitig genügend um seine eigenen Kinder kümmern zu können, und so hatte ich mich entschieden, die Sea-Org zu verlassen, um Kinder zu haben. Denn ist es ehrlich gesagt nicht so, dass Frauen sich die ganze Zeit zwischen Karriere und Kinder entscheiden müssen? Eine arbeitsintensive Anstellung lässt sich schwierig mit dem Gründen einer Familie vereinbaren.

    Viele Geschäftsfrauen in den USA, die Teilhaberinnen werden möchten, schieben das Kinderkriegen bis in ihre Vierziger auf oder verzichten ganz darauf, weil sie ohne 70-Stundenwoche keine Karriere machen würden. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass eine Frau eine ungeplante Schwangerschaft abbricht, weil sie ihre hart erarbeitete Position in der Firma oder sonst im Leben nicht verlieren will.

    Nicht viele Frauen schaffen es, sowohl eine erfolgreiche Karriere wie auch eine Familie zu haben. Man muss selber Prioritäten setzen, und viele wählen dabei die Familie, andere wählen ihre Arbeit. Schlussendlich ist es die eigene Entscheidung, mit der man dann leben muss.

    Wie arbeitsintensiv das Leben in der Sea-Org auch sein mag, es ist unmöglich, dass ein Vorgesetzter jemanden zu einer Abtreibung zwingt, genau so wie er eine Person nicht dazu zwingen kann, zu essen oder ihr Zimmer aufzuräumen. Man verliert seine Rechte nicht, wenn man der Sea-Org beitritt. Aber Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit, die man als Sea-Org Mitglied einfach nicht genügend haben würde. Also muss man eine Wahl treffen.

    Es ist sicherlich keine leichte Wahl, deshalb mag sich jemand wohl besser fühlen, jemand anderem die Schuld zu geben, wenn man die eigene Wahl im Nachhinein bereut. Mit Schuldgefühlen lässt sich schlecht leben. Aber leider ist es so, dass man manchmal Entscheidungen im Leben treffen muss: Man wägt das Für und Wider ab, man übernimmt Verantwortung, und lebt mit den möglichen Konsequenzen.
    E.B.

     
  • religo 7:48 pm am April 8, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , , , ARD   

    ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ analysiert 

    Um diesen Spielfilm etwas besser zu verstehen, sollten sich Menschen über grundlegendste Manipulationtechniken Kenntnis verschaffen. Als Beispiel weshalb dies wichtig ist, können Sie nun den ersten Satz dieses Artikels etwas genauer untersuchen. Ist dieser manipulativ oder nicht? Ja, er ist es ganz klar. Ich erzeuge damit bei Ihnen bereits den Eindruck, dass der Spielfilm manipulativ ist, obwohl es vielleicht ja gar nicht so ist. Deshalb ist es umso wichtiger dass Sie – egal mit wem Sie es zu tun haben – Kenntnisse über Manipulationstechniken haben. Ich werde dazu in der Zukunft einige Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber im Internet einige sehr gute Seiten, geben Sie einfach „Manipulationstechniken“ ein.

    Hier also eine kleine Analyse des Spielfilms von Sabine Weber, der ich mich vorbehaltlos anschliessen kann:

    1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Roboter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.

    2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
    Link zum Thema Scientology Kindererziehung

    3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.

    4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
    Link zum Thema Auditing

    5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.

    6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter http://www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.

    Weitere Hintergründe zur Geschichte rund um die Familie Rönn finden sie hier

     
    • butzi 11:07 pm am April 8, 2010 Permalink | Antworten

      Super Artikel!!

    • Aus Sicherheitsgründen lieber nicht 3:04 pm am Mai 15, 2010 Permalink | Antworten

      Als ich vor einem Jahr In der Scientology Org in München war wollte man mir gleich ein Bücherpacket für ca 1000€ verkaufen.
      Dianetik allein kostet ca 40€.
      Welche andere Kirche verkauft einem zu solchen horenden Summen religiöse Schriften?
      Zum vergleich eine Biebel kann man bereits ab 5 € erhalten (fast 2000 Seiten, Dianetik ca 600 Seiten) oder kostenlos im Internet runterladen.
      Müsste das nicht für alle religöse Schriften gelten?
      Warum sind di Kurse bei euch so teuer?
      Ich könnte mir im Monat bei meinem Einkommen nicht einmal ein Intensiv geschweige denn ein eigenes E-Meter leisten.
      Nehmen Sie dazu mal Stellung

      MfG

      • religo 10:19 am am Mai 16, 2010 Permalink | Antworten

        Dan, sie sind ein schlechter Lügner und ein noch schlechterer PC Kenner.
        Für 1000 Euro könnten Sie alle 18 Grundlagen Bücher (gebunden, Einzelpreise zwischen 20-30 Euro), inklusive alle 9 einführenden Bücher zusätzlich als Taschenbuch und alle dazu gehörenden Hörbücher kaufen.
        Somit hätten Sie bei 9 der 18 Bücher je ein Taschenbuch, ein Hörbuch und ein gebundenes Buch und bei den anderen 9 Büchern je ein gebundenes und ein Hörbuch. Das Dianetik Buch kostet übrigens 16 Euro als Taschenbuch und gebunden 27 Euro. Sie kennen nicht mal den Unterschied zwischen einem Kurs und Auditing. Ein Dianetik Seminar können Sie in Deutschland für 100 Euro machen (würde auch noch locker in die 1000 Euro reinpassen). Es würde dann wahrscheinlich immer noch reichen um mit jemandem im Restaurant essen zu gehen ohne dass Sie zu einem Mc Donalds gehen müssten. Soviel zu den Preisen. Diese können Sie zum Beispiel auf dem Primabuchshop überprüfen. Wieso gehen Sie nicht vor die Türe und halten ein Schild mit der Aufschrift „ich bin ein Lügner“ hoch? Jedenfalls haben Sie hier mächtig geflunkert und jeder kann es überprüfen, dies wäre bei einem Schild weniger verifizierbar.
        Zudem sind Sie entweder nie in München in der Scientology Kirche gewesen, oder Sie haben dort allen vorgelogen (würde zu Ihrem Verhalten hier passen) wie interessiert Sie seien. Ich bin überzeugt, dass Sie aktiv nach all diesen Büchern fragen mussten und nicht versucht wurde Ihnen diese zu verkaufen.

  • religo 7:07 pm am March 31, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , ARD Scientology, , Aussteiger Rönn   

    Fakten zu ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ über Scientology 

    Genau zu diesem Zeitpunkt in dem ich diesen Artikel schreibe, wird der Film „Bis nichts mehr bleibt“ auf dem Sender ARD gezeigt. Der Fall Rönn, welcher als Grundlage des Films gilt, ist alles andere als wahrheitsgetreu nachgespielt. Wer sich wirklich für die Zusammenhänge interessiert, der sollte auch dieses Video anschauen.

    Hintergrund-Informationen: Propaganda-Film als beispiellose Diskriminierungskampagne
    Mit der Produktion eines für Ende März angekündigten Anti-Scientology Filmes verletzt der öffentlich-rechtliche Sender ARD das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität und fördert ein Klima der Intoleranz gegenüber einer religiösen Minderheit.

    Dabei fungiert ausgerechnet eine Hamburger Senatsangestellte, der im Zusammenhang mit ihrer Anti-Scientology Tätigkeit bereits strafbare Vorteilsnahme im Amt und Verletzung von Menschenrechten vorgeworfen werden konnte der ARD als „Fachberaterin“. Es steht daher zu befürchten, dass die ARD von dieser „Inquisitorin“ moderner Prägung als Instrument ihrer Hetzkampagne gegen eine weltweit anerkannte Religionsgemeinschaft missbraucht wird.

    Die Scientology Kirche hatte offiziell angefragt ob ihr Pressesprecher an der Presse-Vorstellung des ARD Spielfilms am 5.3.2010 auch anwesend sein darf.
    Die Kirche war von einigen Medien informiert worden. Diese Medien meinten, es wäre wohl nur fair, wenn die Scientology Kirche auch Stellung beziehen könnte.

    Leider hat die ARD eine Teilnahme verweigert. Der Film wurde als geheime Kommandosache gehandelt. Dies kann nur bedeuten, dass man bewusst einen Propaganda-Film zusammengestellt hat, der Scientologen diskriminieren soll.
    Teil 1:

    Teil 2:

    Teil 3:

    Teil 4:

    Hier finden sie die gesamte Gegendarstellung zum ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“

     
    • kebuna 9:00 pm am März 31, 2010 Permalink | Antworten

      schauspielern kann jeder, denn das gesagte entspricht nicht der wahrheit!

    • Norman 6:42 pm am April 1, 2010 Permalink | Antworten

      Ich staune immer wieder…. Jedesmal wenn Scientology in Kritik ist wird es abgestritten es sei nicht so! Wenn Kritik ein oder zweimal besteht dann ok, kann ich mir vorstellen dass da was Faul ist. Wenn aber eine Kritik hundertfach genannt wurde, dann muss man sich schon fragen ob da nicht etwas wahres daran ist. Gruss

      • religo 3:01 pm am April 5, 2010 Permalink | Antworten

        Es ist immer einfach andere zu kritisieren und dann, wenn sich jemand verteidigt mit „es wird alles abgestritten“ zu argumentieren. Geben Sie mir ein einziges Beispiel, wo die Gegner der Scientology zugeben, dass etwas an der vorgetragenen Kritik nicht stimmte. Herr Stettler war in der Gesprächsrunde auch selbstkritisch und vor allem gesprächsbereit. Dafür dass im deutschen Raum das erste Mal überhaupt jemand von Scientology bei so einer Veranstaltung dabei war, wurde wie Sie korrekt sagten „hundertfach“ kritisiert, ohne dass überhaupt jemand von Scientology Stellung nehmen konnte. Also sobald eine ausgewogene Kommunikation möglich ist, können sie falls dann noch zutreffend, dieses Argument nochmals verwenden.

    • Irinel 11:43 am am April 2, 2010 Permalink | Antworten

      Woher wollen Sie das wissen???!!

    • Lola 5:08 pm am April 3, 2010 Permalink | Antworten

      Ihnen ist aber schon klar, dass ein Spielfilm, wie auch im Vorspann von „Bis nichts mehr bleibt“ ein Spielfilm ist und keine Doku??
      Es ist ein Film…und basiert nicht nur auf von Rönns Biographie.
      Meiner Meinung nach macht sich Scientology nur lächerlich mit dieser Gegendarstellung.

      „Die Seelenfänger“ im SWR im Anschluss war ein Doku, und das alles war noch erschreckender als der Film.

      • religo 3:35 pm am Juli 24, 2010 Permalink | Antworten

        @Lola
        Der Spielfilm war teil einer orchestrierten Kampagne und die Scientology Kritiker haben dies auch zugegeben. In den Medien wurde dem „dummen Stimmvolk“ vorgegaukelt, dass sich in der Familie Rönn genau dies abgespielt habe, was einfach nicht stimmt. Wer sich lächerlich machte ist schnell erzählt: Das Interesse an Scientology Literatur im deutschsprachigen Raum nahm nach diesem Film sprunghaft zu. Dies ist halt das Resultat wenn ein Sender wie die ARD die Menschen für dümmer hält, als diese tatsächlich sind….. :)

  • religo 7:25 pm am March 29, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Eva Herman, Kopp Verlag, Medienmanipulation, NDR, Johannes-B.-Kerner-Sendung   

    Eva Herman: Wie das System jeden ausschliesst, der eigene Gedanken hat 

    Auszug aus dem Vorwort von Eva Herman’s neuem Buch:

    Heute erscheint mein neues Buch Die Wahrheit und ihr Preis – Meinung, Macht und Medien im Kopp Verlag. Hier schildere ich die wahrlich turbulenten Ereignisse der letzten drei Jahre. In der Ankündigung heißt es unter anderem:

    »In der inzwischen schon beinahe legendären Johannes-B.-Kerner-Sendung kommt es vor laufenden Kameras und unter den Augen eines Millionenpublikums zu einer Art ›Inquisitionstribunal‹ gegen Eva Herman, das mit ihrem ›Hinauswurf‹ durch Kerner endet – und erneut ein vernichtendes Medienecho findet. Ihr berufliches Leben ist zerstört, als Mensch wird sie zur ›Persona non grata‹.«

    In der Tat: Das, was ich in der Vergangenheit erlebte, ist nichts für schwache Nerven! Von den Medien als »braun und blöd« gejagt, wurde ich vom NDR gefeuert und erlebte die Fernseh-Hölle bei Kerner. In diesem Buch schildere ich Ursprung und Eskalation einer politisch unbequemen These, zu der ich zunächst buchstäblich »wie die Jungfrau zum Kinde« fand:

    Als frisch gebackene Mutter mit Ende dreißig brachte ich es nicht fertig, mein kleines Kind in die Fremdbetreuung zu geben und weiter Karriere zu machen, als wäre nichts gewesen. Während die Erwerbstätigkeit der Frau seit Jahren zum festen Programm des Bundesfamilienministeriums und nahezu aller Leitmedien gehört, und auch die meisten der prominenten Kolleginnen-Mütter bis heute ohne Not und unbekümmert in diverse Fernsehkameras hinein versichern, dass sie mühelos Kinder und Karriere vereinbarten, wuchs schon damals ein tiefes Unbehagen in mir darüber, dass hier etwas nicht stimmte.

    Eva Herman
    Das Buch ist erhältich im Kopp Verlag

     
    • FB 11:12 am am April 10, 2010 Permalink | Antworten

      … super Bericht. Recht hat sie.

      Leute wacht auf – die Medien manipulieren!

    • Gerhard 6:33 pm am Juli 27, 2010 Permalink | Antworten

      …und nun haben die Medien aufgrund der Äusserungen betreffend der Loveparade wieder eine Gelegenheit mehr, Eva Herman zur „Persona non grata“ zu machen. Ihre Erklärung dazu ist nicht wichtig, Hauptsache man kann auf sie einprügeln.

      Hier die Erklärung von Eva Herman zum Artikel:

      Einige junge Leute waren ärgerlich, weil sie die Menschen, die bei dem Unglück in Duisburg ums Leben kamen, durch einige meiner Worte diskriminiert sahen. Mir ist es wichtig, klarzustellen, dass dies nicht geschehen ist, sondern dass ich im Gegenteil in dem Artikel mein tiefstes Beileid ausgesprochen habe. Sollten sich dennoch vor allem Familienangehörige, Freunde und Solidargemeinschaften in ihrem Pietätsgefühl verletzt sehen, so tut mir dies aufrichtig leid.

      Da ich kein Freund des Techno bin, kann ich auch der Loveparade wenig abgewinnen und verstehe die Stadt Berlin, die froh ist, die den Tiergarten vollurinierenden Menschenmassen endlich los zu sein. Daß ein solches Event mehr und mehr zu einem Kommerzereignis verkommt, war zu erwarten (Olympische Spiele und Fußballweltmeisterschaften sind es ja bereits auch schon seit langem). Und nun stehen auf der Rechnung 20 Todesopfer. Das ist bitter, zumal sich manche Journalisten an ihrer Exklusivberichterstattung eine goldene Nase verdienen – das Unglück kam im Sommerloch, wo es in der Presse mehr um Schützenfeste und Kaninchenzuchtvereine geht, gerade recht.

      Hier einige Hintergründe und Denkanstösse zum Geschehen, veröffentlicht auf dem Kopp-Verlag von Udo Ulfkotte:

      Ich möchte als Autor an dieser Stelle all jenen, die nun wie eine Meute über Eva Herman herfallen, einige nachdenkliche Fragen stellen:
      Liebe Journalisten, haben Sie die Live-Bilder gesehen, auf denen Teilnehmer der Loveparade neben den Rettungs- und Leichenwagen tanzten, in denen die Opfer des Unglücks abtransportiert wurden? Die Bilder sind inzwischen auch an zahlreichen Stellen im Web dokumentiert. Es waren nicht einzelne Jugendliche, sondern viele. Sie tanzten in Ekstase um die Rettungs- und Leichenwagen. Könnte es sein, dass nicht Frau Herman, sondern diese Teilnehmer der Loveparade pietätlos waren?

      Liebe Journalisten, haben Sie die zahlreichen Interviews Ihrer Kollegen mit Teilnehmern der Loveparade gesehen, bei denen Jugendliche mit den schlimmen Ereignissen konfrontiert wurden und dann in die Mikrofone brüllten, das sei ihnen völlig egal, sie wollten weiterfeiern? Auch das waren keine Einzelfälle. Wer hat denn hier die Opfer der Loveparade verhöhnt? War es Frau Herman oder waren es die zugekifften Teilnehmer der Loveparade, die trotz der Toten weiterfeiern wollten?

      Liebe Journalisten, der WDR hat die Aufforderung der Rettungssanitäter gefilmt, eine Gasse für die Rettungsfahrzeuge freizumachen. Vielleicht schauen Sie sich einfach einmal an, wie Massen von Teilnehmern der Loveparade stolz darauf waren, Widerstand gegen das »Vorrücken« der Sanitäter und Helfer geleistet zu haben. Auch da musste Eva Herman nichts erfinden. Es war für einen anständigen normal denkenden Bürger einfach nur widerlich, wie sich die zugekifften »Raver« verhielten.

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/nach-der-loveparade-journalisten-schmeissen-eva-herman-mal-wieder-einen-stein-hinterher.html

  • religo 4:30 pm am March 29, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , ARD Spielfilm Scientology, Scientology Videokanal, , Rönn, Manipulation Scientology   

    ARD Spielfilm über Scientology „Bis nichts mehr bleibt“ 

    Auf eigenem Videokanal und mit neuen Webseiten werden Fakten und Hintergründe zu diesem Fall aufgezeigt werden. Schwere Manipulationsvorwürfe gegen Hamburger Senatsangestellte; eine Klage ist in Vorbereitung.

    An einer Pressekonferenz hat die Scientology Kirche am Donnerstag einen eigenen 40-minütigen Dokumentationsfilm vorgestellt, der Hintergründe zum geplanten Spielfilm der ARD zeigt.

    Der ARD Film zeigt ein Sorgerechtsdrama, das aber tatsächlich ganz anders abgelaufen ist. In Interviews mit der Mutter und dem Sohn wird ersichtlich, dass die Kontakte zwischen Vater (Ex Mitglied der Scientology Kirche) und dem Sohn gut geklappt hatten bis zu dem Zeitpunkt als die Hamburger Senatsangestellte Ursula Caberta sich eingemischt hat.

    Mit verschiedensten Intrigen und Einflussnahmen versuchte sie vergeblich den Kontakt von Mutter und Sohn zu unterbinden. Gericht und Jugendamt stellten sich dem aber entgegen. Scientology wirft den Autoren des ARD-Filmes vor, die Recherchen nur einseitig durchgeführt zu haben und von Caberta manipuliert worden zu sein. Zahlreiche Szenen im Film sind schlicht falsch. Die ARD verletzt damit verschiedene Programmrichtlinien.

    Der Film der Scientology Kirche wird in Kürze auf einem neuen Videokanal aufgeschaltet (http://www.scientology-tv.de/). Die Scientology Kirche will damit der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, alle Fakten zu sehen und sich dann ein eigenes Bild zu machen. Weitere Filme mit Hintergrunddaten sind geplant.

    Anhand eines weiteren Beispiels (Stern TV hatte einen völlig erfundenen Aussteiger präsentiert und musste den Film vom Netz nehmen) zeigte die Scientology Kirche auf, dass auch dort Ursula Caberta den Fall „vermittelt“ hatte.

    Die Scientology Kirche wird noch diese Woche bei der Stadt Hamburg (Arbeitgeberin von Ursula Caberta) eine Aufforderung zur Anerkenntnis der Schadensersatzpflicht dem Grunde nach einreichen. Falls dies nicht anerkannt wird, will sie die Anerkenntnis gerichtlich durchsetzen.

    Bereits wurden 8 von insgesamt 22 angeblichen Aussteiger-Fällen im Detail dokumentiert. Dabei hatte Caberta angebliche Aussteiger mit falschen Stories präsentiert. Es wurde ihnen ein Forum geboten und diese an verschiedene Medien und Behörden vermittelt. Die genaue Schadensersatzsumme wird später nachgereicht werden.

    Wie die ARD die Menschen mit dem Film „Bis nichts mehr bleibt“ manipuliert

    Der gesamte Fall Rönn, welcher die Grundlage des Films „Bis nichts mehr bleibt“ bildet, kann hier nachgelesen werden

    Die Scientology Kirche hat in den letzten Tagen auch verschiedene Websites kreiert, welche Fakten zu Scientology und zur Kontroverse in Deutschland und der Schweiz präsentieren:

    http://www.scientology-fakten.ch

    http://www.scientology-fakten.de

    http://www.scientology-verfassungsschutz.de

    http://www.scientology-tv.de

     
  • religo 3:50 pm am March 29, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , ARD Spielfilm, , Lino Bombonato   

    Ursula Caberta: Medien-Manipulationen über Scientology belegt 

    Deutschlandradio Kultur vom 27. Juli 2009. Die Antwort von Ursula Caberta auf eine entsprechende Frage der Journalistin Ulrike Timm bezüglich der Glaubwürdigkeit der von ihr präsentierten „Ex-Scientology Mitgliedern“:

    „Natürlich sind sie glaubwürdig, alle Aussteiger aus Scientology sind glaubwürdig, … Die sind glaubwürdig, die sind absolut glaubwürdig, wie alle Aussteiger mit ihrer Geschichte, die sie in Scientology erlebt haben, immer glaubwürdig waren.“

    Hier ein Bericht über das jüngste Beispiel eines solchen Aussteigers:
    Jüngste Schlappe der streitbaren AGS-Leiterin aus Hamburg ist ihre Präsentation des Ex-Mitglieds Lino Bombonato in Günther Jauchs stern TV am 17. Februar 2010. Der junge Mann mit dem sympathisch weichen Gesicht schöpft aus dem Vollen. Schon mit 15 Jahren sei er zu Scientology gekommen, 7 Jahre sei er Mitglied gewesen, habe Geld „besorgen“ müssen und 10.000 Euro an Scientology gezahlt. Um schnell eine Ausbildung in den USA antreten zu können, habe er sich von seinen Eltern zu trennen, verlangte die Kirche. Lino entschied sich für den Selbstmord, der glücklicherweise misslang. Das Publikum ist erschüttert. In der Scientology Kirche Berlin gehen noch am gleichen Abend über 25 beleidigende E-Mails und Gewaltandrohungen ein. Die Fakten des Falles zeigen jedoch ein völlig anderes Bild. Ja, Lino Bombonato war Mitglied, aber er kam erst mit etwa 19 Jahren zu Scientology und war zusammengenommen etwa 2 Jahre Mitglied. Er zahlte während dieser gesamten Zeit rund 300 Euro für zwei Einführungskurse und Materialien ein. Es war Lino gesagt worden, die Kontakte zu seinen Eltern besser zu pflegen, von einer Trennung war nie die Rede. Nach einer Ausbildung in den USA hatte sich Lino zwar in der Kirche erkundigt, man hatte ihm aber bescheinigt, dass er dafür gar nicht qualifiziert. Der angebliche „Selbstmordversuch“ war in Wirklichkeit eine durchzechte Nacht im Zusammenspiel mit Schmerztabletten während des Karnevals als Lino 18 war und die mit einem Krankenhausaufenthalt endete. Der stern hat mittlerweile eine Unterlassungserklärung abgegeben und sämtliche Einträge zu diesem Fall auf ihren Internet-Seiten gelöscht.
    Lesen Sie hier diese und noch mehr Story’s über die Lügen Caberta’s

     
  • religo 8:11 pm am March 22, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Astrid Albrecht-Sierleja, Kukksi, Kukksi-Interview, Oliver Stangl, Sabine Weber, , Scientology Interview,   

    Kukksi-Interview mit Scientology 

    Ein bereits im September 2009 durchgeführte Interview wurde nun doch noch veröffentlicht. Ich stelle hier den Beginn des betreffenden Artikels von Kukksi ein, das gesamte Interview kann auf der Website von Kukksi gelesen werden.

    INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.

    Lesen sie hier das gesamte Interview auf der Website von KUKKSI

     
  • religo 3:04 pm am February 22, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Haiti, Homöopathie, Jörg Ring,   

    Physiker Jörg Ring: „Sie sind hier unerwünscht“ 

    Ein kurzes aber aufschlussreiches Intermezzo erlebte ich auf dem Scienceblog von Jörg Rings:
    URL http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/02/amerikanische-homoopathen-ohne-grenzen-fallen-in-haiti-ein.php
    Als ich zufällig sah, dass auf diesem Blog ein Artikel über die Helfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti veröffentlicht wurde, schrieb ich dazu einen Kommentar. Die „Antwort“ dazu können Sie auf dem Blog von Herrn Rings selbst nachlesen. Mein zweiter Kommentar betreffend seiner Antwort getraute sich Herr Rings dann nicht mehr zu veröffentlichen, obwohl dieser aus meiner Sicht sehr anständig und fair geschrieben war. Da ich den gelöschten Kommentar meinerseits leider nicht speicherte, gebe ich diesen hier nochmals sinngemäss, leider jedoch nicht Wort für Wort wieder:

    Als erstes erwiderte ich Jörg als Frage, ob ich ihm dermassen auf den Schlips getreten sei, so dass er gleich die gute Kinderstube vergessen habe.
    Desweiteren sagte ich ihm, dass er sich zwar die Wissenschaft auf die Fahne schreibe, sich jedoch überhaupt nicht sachlich, wissenschaftlich verhalte und daher von mir nicht ernst genommen werden könne. Ich nahm auch seine Argumentationsmethodik unter die Lupe und zeigte auf, dass er einfach versucht sein Gegenüber (in diesem Falle mich) mit einem „Argumentum ad Hominem“ (gegen die Person gerichtetes Argument) zu diskreditieren, anstelle sachlich zu bleiben.
    Danach forderte ich ihn auf, die Leute die den Blog lesen selbst urteilen zu lassen. Ich teilte Ring auch mit, dass ich meinerseits überhaupt nicht der Meinung sei, alles über Wissenschaft und/oder Homöopathie zu wissen, er jedoch bei mir den Eindruck hinterlasse ein „Alleswisser“ zu sein.
    Nachtrag vom 16.06.10: Habe eine Interessante Story rund um Jörg Rings gelesen, welche ich hier gerne verlinke:
    Der Physiker Jörg Rings aufgescheut wie ein Huhn
    Dem Psychogramm der Gruppe zu denen ich Jörg Rings zähle, kann ich grundsätzlich zustimmen

     
  • religo 6:22 pm am January 12, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Christian Markert, , Scientology Aussteiger, Scientology Kirche Buffalo, Scientology Mitgliedschaft, ,   

    Christian Markert: Top Scientology-Aussteiger ein Flop! 

    In den letzten Jahren wurde viel in den Medien über Scientology berichtet. Ab und zu wurde ein Scientology-Aussteiger in den Medien bekannt, der seine Erfahrungen wiedergab. Beängstigende Geschichten waren zu hören, die eher an die Verschwörungstheorien rund um die Freimaurer erinnerten als dass sie real erschienen. Doch handelt es sich bei den Aussteigerberichten um unumstößliche Wahrheiten? Untenstehend habe ich eine Pressemitteilung der Scientology Kirche Hamburg e.V. (DailyNet.de) vom 30.07.2007 gefunden, die das Ex-Mitglied Christian Markert betrifft.

    (DailyNet) – CABERTA PRÄSENTIERTE VERURTEILTEN BETRÜGER ALS SCIENTOLOGY AUSSTEIGER

    VERDACHT AUF SPIONAGE IN DEN USA

    Die Scientology Kirche Hamburg e.V. reichte heute eine Beschwerde beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft ein, um zu klären, ob die Senatsangestellte Ursula Caberta in einen transatlantischen Spionagefall verwickelt ist. Der am 20. Juni 07 im Berliner Abgeordnetenhaus präsentierte Aussteiger Christian Markert entpuppt sich als verurteilter Betrüger, der möglicherweise als Agent in die Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, eingeschleust wurde.

    Hintergrund:

    Am 20. Juni 07 präsentierte Ursula Caberta bei einer Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus als Überraschungsgast einen neuen Aussteiger aus der Scientology Kirche, Herrn Christian Markert Gemäß Presseberichten war er seit 7 Jahren Mitglied der Scientology Kirche gewesen und mit Hilfe der Hamburger Behörden sei ihm die Flucht aus der Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, gelungen.
    Die geplante Präsentation war anscheinend gedacht, um weiter Stimmung gegen die neu eröffnete Scientology Kirche Berlin zu machen und um Politiker mit erfundenen Geschichten weiter zu instrumentalisieren. Dies könnte sich nun allerdings als Rohrkrepierer erweisen.

    Christian Markert ist nämlich nicht nur den hiesigen Scientology Kirchen gänzlich unbekannt, sondern seine angeblich 7 jährige Mitgliedschaft betrug gerade einmal 3 Monate (von März 2007 – Juni 2007) in der Scientology Kirche Buffalo.

    Öffentlich zugängliche Quellen aus dem Internet belegen auch, dass es sich bei Herrn Markert um einen verurteilten Betrüger handelt. Er wurde im Juni 1997 von einem Gericht in Meaux (Vorort von Paris) wegen Betruges zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, wovon 6 Monate auf Bewährung ausgesetzt wurden.
    Auch die deutschen Behörden haben gegen Herrn Markert wegen des Verdachts des Betruges in mehreren Fällen ermittelt und ihrerseits einen Auslieferungsantrag an Frankreich gestellt. Markert hat verschiedene Berufungs- und rechtliche Verfahren angestrengt, um gegen die Verurteilung und die Auslieferung anzukämpfen, die er jedoch alle verlor. Am 3. Mai 1999 wird Markert an Deutschland ausgeliefert und hier verliert sich zunächst seine Spur.

    Im März 2007 wird Herr Markert plötzlich Mitarbeiter der Scientology Kirche in Buffalo. Den Mitarbeitern gab er dort folgende Geschichte zum Besten.
    Markert behauptet in Dinslaken, Deutschland geboren zu sein.
    Er gab an von 1989 bis 1993 die Robert Kennedy Universität in Los Angeles, Kalifornien besucht zu haben und dort einen MBA Abschluß gemacht zu haben, aber solch eine Universität existiert nicht in Los Angeles.

    Markert behauptet weiter an der privaten Junior High School in Los Angeles von 1980 – 1989 gewesen zu sein und dort sein Abitur gemacht zu haben. An anderer Stelle gibt er an, in dem gleichen Zeitraum das Gymnasium in Vörde besucht zu haben. Es ist wohl kaum möglich beide Schulen zum gleichen Zeitpunkt an zwei völlig unterschiedlichen Orten besucht zu haben.

    Er sei ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Irland und Manager der dort ansässigen Firma Creaventure Consulting. Um seine Geschichte auszumalen gab er an, dass einer seiner Kunden auf seinem Konto 3 Millionen Euro hinterlegt hat, um sich seine Dienste zu sichern. Bei einer Steuerprüfung der irischen Steuerbehörde wurde diese Summe als zu versteuernde Einnahme angesehen. Markert behauptete, dass Creaventure Consulting ihren Umsatz innerhalb von 3 Jahren von 200.000 Euro auf 22 Millionen Euro steigerte und dies eine Betriebsprüfung des Finanzamtes nach sich zog. Seinen Angaben zur Folge wirkten an dieser Betriebsprüfung 25 Beamte mit.

    Nachforschungen öffentlich zugänglicher Quellen enthüllten jedoch, dass die Firma Creaventure Consulting nicht in Irland existiert. Lediglich der Internet Domain Name creaventure.com konnte gefunden werde. Datum der Registrierung: Januar 2007, wenige Wochen bevor Markert seine kurze Zeit in Scientology begann.

    Den Mitarbeitern in Buffalo gegenüber gab er an, bereits lange Zeit in Scientology zu sein; er sei Mitglied der Scientology Kirche in Irland und habe große Summen an die dortige Kirche gespendet.
    Tatsache ist jedoch, dass niemand Herrn Markert in Irland kennt, er in keinem Mitglieder-verzeichnis geführt ist, geschweige denn irgendwelche Summen gespendet hat.

    Augenscheinlich erfand Herr Markert einige Geschichten über seine Scientology Mitgliedschaft, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Mitarbeitern der Scientology Kirche in Buffalo zu erschleichen. Auch bezüglich seiner Mitgliedschaft in Scientology gab er gegenüber den Mitarbeitern unterschiedliche Jahre an: mal waren es 15 Jahre, dann 10 Jahre, aber auch 7 Jahre.

    Markert ein verurteilter Betrüger ihm Dienste deutscher Behörden? Eigentlich unglaublich. Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz ? Hat Markert nach seiner Auslieferung nach Deutschland eventuell einen Deal mit den deutschen Behörden gemacht? Trat er in die Dienste des Verfassungsschutzes als informeller Agent? Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft Essen, die den Fall damals bearbeitete, ergab die lapidare Antwort: Nachrichtensperre. Eine Nachrichtensperre wird oftmals verhängt, wenn es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Wird also weiterhin gegen Markert ermittelt und wenn ja weswegen? In diesem Falle würde Caberta die Behörde für Inneres in eine gefährliche Nähe zur Kriminalität bringen.

    Oder wird die Nachrichtensperre verhängt, weil Herr Markert ein Agent des bundesdeutschen Verfassungsschutzes ist und aus Schutzgründen die Nachrichtensperre verhängt. In diesem Falle würde der Fall eine internationale Dimension bekommen, da ein getarnter deutscher Agent in einem befreundeten Staat, den Vereinigten Staaten, eine dort anerkannte Religionsgemeinschaft ausspionieren wollte.

    „Was auch immer der Sachverhalt ist, es bedarf der Aufklärung seitens der Behörden und der Petitionsausschuss ist ein geeignetes Instrument um die entsprechenden Fragen an die zuständigen Behörden zu stellen, um somit zur Aufklärung beizutragen.“, sagte Frank Busch von der Scientology Kirche Hamburg e.V.
    Hier finden sie weitere Storys über Scientology Aussteiger
    Aussteiger Lino Bombonato

     
  • religo 7:36 pm am December 14, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: ADHS, Heinemann, Hyperaktivität, Manipulationstaktik, Pädagogik, Psychiatrisierung, Rainer Pagel, Rainer Pagel Parssel, Ritalin, ,   

    Droht eine Psychiatrisierung der Pädagogik? 

    Ein Artikel über die Kontroverse rund um den Artikel von Rainer Pagel:

    Als Einleitung ein Zitat aus besagtem Heft: PÄDAGOGIK, Heft 2/Februar 2003, S. 38-41

    Seitdem die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, in ihrer Pressemitteilung vom 15. August 2001 ausdrücklich auf den schädlichen Missbrauch von Ritalin® hingewiesen hat, hat dies in der Bundesrepublik zu einer ganz neuen Diskussion darüber geführt, ob es überhaupt vertretbar ist, dieses Psychopharmakon in diesen Mengen zu verschreiben. In ihrer Pressemitteilung nennt Caspers-Merk die folgenden Zahlen: „Seit 1994 hat sich der Verbrauch mehr als verzehnfacht. Allein im Jahr 2000 hat er sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.“1 Bereits ein Jahr vorher wurden im arznei-telegramm die folgenden Zahlen veröffentlicht: „1995: 0,7 Millionen Tabletten, 1999: 31 Millionen Tabletten)“2 Das wäre sogar eine Steigerung um mehr als das Vierzigfache innerhalb von 5 Jahren. [......]

    Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Rainer Pagel mit dem Titel „Droht eine Psychiatrisierung der Pädagogik?“

    Wenn ein Pädagoge klar gegen die Tendenz immmer mehr Ritalin einzusetzen Stellung bezieht, dann braucht er nicht lange auf Kritiker zu warten. Wohl selbst erstaunt was dieser Artikel zum Schutze unserer Kinder auslöste, mussten sich Rainer Pagel und der Beltz-Verlag nach erscheinen des Artikels von einem notorischen Scientology-Kritiker namens Ingo Heinemann heftig kritisieren lassen. Schauen wir uns kurz diese Kritiken des Herrn Heinemanns an:

    1. Es gehe Pagel nur vordergründig um das wohl der Kinder, in Wirklichkeit gehe es Herrn Pagel um den „Kampf Scientology’s gegen die Psychiatrie“

    Herr Heinemann schlussfolgert dies einfach daraus, dass Herr Pagel Scientologe ist. Dass Herr Pagel einfach eine sich mit Scientology deckende eigene Meinung haben könnte und daher Scientologe wurde, scheint den geistigen Horizont des Herrn Heinemann zu überfordern. Was nicht passt wird passend gemacht, dachte sich Herrn Heinemnn wohl und produzierte in bekannter chaotischer Art auf seiner Website Artikel um Artikel um Herrn Pagel als Scientologe zu outen, etwas was Herrn Pagel schon lange zuvor selbst getan hatte und daher völlig überflüssig war.

    2. Herr Heinemann stellt es so dar, als ob Pagel „Behauptungen der Scientology-Organisation“ ohne Hinweis auf die Quelle, vorgetragen habe. Er kritisiert den Verlag auch gleich selbst und unterstellt ihm „trickreich die Kritik am Artikel auf eine allgemeine Diskussion über ADHS umzuleiten“.

    Damit gibt Herrn Heinemann bloss zu, dass er selbst trickreich jede inhaltliche Diskussion betreffend „Psychiatrisierung der Pädagogik“ auf das Thema Scientology lenken will, obwohl es ja im Artikel um ADHS ging und eben nicht um Scientology. Seine Absicht ist, sich ja nicht inhaltlich mit den Aussagen Pagels zu befassen, sondern „Ad Hominem“ Pagel selbst zu diffamieren. Eine oft angewandte Manipulationstaktik die Heinemann selbst perfekt beherrscht.

    3. Heinemann versucht Pagel weiter zu diffamieren, Sätze wie „pädagogische Lösungen anstreben“, „Konsequentes pädagogisches Handeln ist erforderlich“ seien nichtsagende Floskeln Pagels.
    Die Frage sei ja gerade die, worin dieses Handeln bestehen solle. Daher gehe es Pagel nicht darum Hilfe anzubieten.

    Wenn Herr Heinemann auch nur den Titel des Artikels gelesen hätte, wüsste er, dass es eben um die Hinterfragung der Psychiatrisierung der Pädagogik ging und nicht um einen praktischen Ratgeber mit alternativen Methoden. Da Pagel nebst dieser Hinterfragung der Psychiatrie durchaus auch 2 Bücher mit alternativen Lösungen erwähnt, ist auch dieser Versuch Heinemanns einerseits unlogisch aber auch trickreich. Jedenfalls würde ich im Falle pädagogischer Schwierigkeiten meine Kinder sicher lieber einem Menschen wie Pagel anvertrauen, als diese zu einem Menschen wie Heinemann zu schicken.

    Hier noch weitere lesenswerte Seiten von Rainer Pagel:
    ADHS-Kritik Deutschland
    Rainer Pagel: Religionsfreiheit

     
  • religo 6:46 pm am June 5, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Jugend für Menschenrechte, , Phillip Mattheis, Süddeutsche Zeitung, SchülerVZ,   

    Phillip Mattheis und SchülerVZ gegen Scientology und die Menschenrechte? 

    Im Februar dieses Jahres gab es Zoff auf der Website des SchülerVZ, worüber Phillip Mattheis prominent in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel schrieb. Eine Gruppe notorischer Scientology Gegner hatte etwas dagegen, dass der Scientologe Markus auf Schüler VZ erfolgreich eine Gruppe aufgebaut hatte, welche sich für die Bekanntmachung der Menschenrechte einsetzte. Mit fadenscheinigen Argumenten, Intrige und einem eingeschleusten „Agent Provocateur“ wurde daraus eine Kontroverse gemacht, was schlussendlich dazu führte, dass die Gruppe geschlossen wurde. Nun hat der Gründer dieser Gruppe eine interessante Stellungnahme veröffentlicht, welche aufzeigt was Herr Mattheis alles nicht sagte.
    Lesen Sie die Story, welche Ihnen von Phillip Mattheis verschwiegen wurde und mich zum Titel dieses Artikels inspirierte:
    Fakten, die Philipp Mattheis über die „Jugend für Menschenrechte“ nicht erwähnt!

     
  • religo 6:14 pm am March 10, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Beichten, , Ehe, , Sünden, , ,   

    Die bizzaren Sünden des „Blick“ gegenüber Katie Holmes 

    Es war vor langer Zeit, ich war damals rund 7 Jahre alt. Der Blick baute sich zu dieser Zeit seine Stammtisch-Leserschaft mit Storys auf, welche eigentlich niemand brauchte. Der Spruch „Mord in der Badewanne – keine Zeugen – Blick war im Abflussrohr!!“ wurde damals lachend verwendet, um sich über die übertriebenen Schlagzeilen des Blicks lustig zu machen. In Zeiten wo die Wirtschaft weniger Geld für Anzeigen hat, scheint der Blick die Lösung wieder in primitiveren Schlagzeilen zu suchen: „Vergib mir Tom, ich habe gesündigt“ titelt der Blick in der online Ausgabe vom 09.03.2009 und heuchelt der Leserschaft vor, irgend eine intime Story über Katie Holmes und Tom Cruise zu erzählen. Warum ich dies Heuchelei nenne? Nun, nicht nur der Titel ist eine reine Erfindung und nicht etwa ein Satz den Katie Holmes wirklich gesagt hätte. Der ganze Artikel ist ein Mischmasch aus verdrehten Konzepten die nicht mehr als das sprichwörtliche Körnchen der Wahrheit enthalten. Die Frage ist, welches Körnchen denn wahr ist. Auf verzerrten Konzepten basierend, wird im Blick abgeleitet, dass Katie Tom jede Woche „schriftlich Sünden“ beichten müsse. Niemand weiss – ausser dem Abflussrohr vielleicht – weshalb der Blick nicht schreibt, dass dann auch Tom jede Woche seine Sünden Katie Holmes gegenüber schriftlich beichten müsste. Denn in Scientology herrschte schon völlige Gleichberechtigung der Geschlechter, lange bevor irgend ein Journalist des Blick´s überhaupt nur daran dachte, einen Artikel über die Gleichberechtigung von Frau und Mann zu schreiben.
    Wie auch immer. Lassen wir die Seitenhiebe auf den Blick mal weg und kümmern uns darum, aus welchem Teil der Scientology Lehre sich der Blick etwas zusammengeschustert hat:
    Hier können Sie selbst lesen was die wirklichen Scientology Grundlagen über die Ehe sind und wie man Spannungen in der Ehe beseitigen könnte
    Und hier noch eine kleine Erfahrung aus meiner eigenen nun doch auch bereits 15 jährigen Ehe: Meine Frau und ich – weit davon entfernt eine „perfekte“ Ehe zu führen – haben schon lange erkannt, dass es besser ist dem Partner gegenüber ehrlich zu sein. So gesehen beichten wir uns gegenseitig unsere „Sünden“ auch fortlaufend. Man kann es auch einfach Ehrlichkeit nennen, oder eben wie beim Blick etwas „Bizzares“ daraus machen. Blick, für diesen Artikel gebe es in der Schule eine glatte eins…jedenfalls sicher durchgefallen! Nicht nur weil der Artikel völlig falsch ist, sondern weil er zudem noch abgeschrieben wurde.

     
    • Monica Cortesi 10:14 am am März 11, 2009 Permalink | Antworten

      Der Blick muss man immer etwas schief halten, damit der „Seich“ (Abwasser) rauslaufen kann!

      Wie kann man die Lebens-Abwärtsspirale Gossip noch ernst betrachten!

  • religo 10:26 pm am March 1, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , , ,   

    Das Ende einer Kampagne gegen Scientology 

    28feb2009berlin_video

    Das Ende der Hetzkampagne gegen Scientology muss das Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf wohl zuerst noch verdauen, jedenfalls hörte man in den Medien erstaunlich wenig über den Entscheid des Verwaltungsgerichts Berlin. Das Verwaltungsgericht hat am Freitag entschieden (Az. VG 27 L 41.09), dass eine Plakataktion des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf vor dem Kirchengebäude der Scientology Kirche Berlin rechtswidrig ist. Die Aktion greife in die Grundrechte aus Artikel 1 (Menschenwürde) und Artikel 4 (Religionsfreiheit) ein, so das Gericht. Das Bezirksamt beeilte sich daraufhin, die Ende Januar aufgestellte Plakatsäule wieder abzubauen. (Bild)

    Wie das Gericht weiter ausführte, sei nicht nur der Verfassungsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit sei durch die Plakataktion des Bezirksamts verletzt worden, sondern die,,[d]ie öffentliche Aushängung des Plakats an dieser Stelle [verletzt] den Antragsteller [die Scientology Kirche Berlin] in seinem Grundrecht aus Artikel 1 GG…. Es ist jedenfalls im vorliegenden Verfahren vorläufigen Rechtsschutzes davon auszugehen, dass der Antragsteller als Weltanschauungsgemeinschaft den Schutz des Artikel 4 Abs. 1 GG genießt.“

    Die Anwälte der Scientology Kirche hatten dem Bezirksamt vorgeworfen, grundlegende Rechte ins Lächerliche zu ziehen und begehrten auf dem Weg des einstweiligen Rechtsschutzes die Beendigung dieser staatlichen Diskriminierung.

    Das Gericht folgte der Argumentation: „Die vor der Zentrale des Antragstellers an einer Info-Säule angebrachten Plakate greifen ungerechtfertigt in das Grundrecht des Antragstellers auf freie Ausübung seiner Weltanschauung nach Artikel 4 Absatz 1 Grundgesetz ein.“

    „Wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichts und sind froh, dass dieser diskriminierende Schandfleck für die Stadt Berlin schnellstmöglich entfernt worden ist. Er hatte dem Image der Weltstadt Berlin international nur geschadet“, so Sabine Weber, Präsidentin der Scientology Kirche Berlin.

    Die Scientology Kirche ist als gemeinnützige Religionsgemeinschaft in Schweden, Portugal, Ungarn, Italien, den USA, Argentinien, Australien, Neuseeland, Kanada und vielen anderen Ländern der Welt anerkannt. In den letzten 30 Jahren haben deutsche Gerichte in mehr als 50 Entscheidungen die Religionseigenschaft der Scientology Kirche bestätigt und sie unter den Schutz der Religionsfreiheit im Sinne von Art. 4 des Grundgesetzes gestellt.

     
  • religo 7:52 pm am February 27, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , Scientology Argentinien,   

    Scientology wurde in Argentinien als Religion anerkannt 

    Wie schon öfters beobachtet werden konnte, wird die Propaganda gegen Scientology immer dann intensiviert, wenn gute Neuigkeiten für Scientology durchsickern. Im Januar wurde wieder eine beispiellose Kampagne mit bösartigsten Unterstellungen losgetreten. Es ist deshalb nicht weiter erstaunlich, dass die Scientology Kirche kurz zuvor wieder in einem Land als Religion vollständig anerkannte wurde.
    Die geschah so im Dezember des letzten Jahres. Die Scientology Kirche erhielt in Argentinien die volle Anerkennung als Religon. Hier finden Sie auch das Dokument dazu

     
  • religo 10:09 am am February 21, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , offensiv links, , , , , Wielfried Handl   

    Aktivismus gegen Scientology: Wer bezahlt Wilfried Handl? 

    Hier sind einige Hintergrundinformationen zu Herrn Wilfried Handl’s frühere Scientology-Mitgliedschaft in Österreich.  Diese Aspekte lässt Herr Handl gerne weg, wenn er über seine frühere Mitgliedschaft berichtet, offenbar um sich besser vermarkten  zu können.

    Seine diversen Auftritte in den Medien mögen dazu dienen, seinen sonstigen finanziellen Verpflichtungen besser nachkommen zu können.  Ob und falls ja in welcher Höhe Herr Handl ein Honorar für seine diversen Medienauftritte erhält, sollten Sie ihn selbst fragen. Ehemalige Freunde von ihm ebenso wie seine bei der Mutter lebenden Kinder würden sich ebenfalls dafür interessieren, weil er ihnen gegenüber seinen Verpflichtungen bisher nicht nachkommt.

    Zur früheren Scientology-Mitgliedschaft von Herrn Handl:

    Die Mitgliedschaft von Herrn Handl in Österreich dauerte insgesamt mit Unterbrechungen von zum Teil 4 jähriger Dauer von ca. Mitte 1975 bis April 2002. Seine hauptamtliche Tätigkeit für die österreichische Gemeinde endete im Mai 1983.  Während dieses Zeitraumes wurde ihm die Mitgliedschaft insgesamt drei mal aberkannt. Aufgrund seiner Bittschriften und seiner Versprechen, sich bessern zu wollen, gab man ihm jedes Mal eine neue Chance, so dass er wieder zur Mitgliedschaft allerdings als einfaches Gemeindemitglied zugelassen wurde. Diese endete letztlich im Jahre 2002. Kirchliche Dienste hatte Herr Handl in den letzten 15 Jahren nicht mehr besucht.

    Wilfried Handl war von September 1980 bis April 1981 und erneut von März 1983 bis Mai 1983 – also vor etwa 25 Jahren – wenige Monate Leiter  der damals relativ kleinen Scientology Gemeinde  in Wien. Beide Male wurde er  aufgrund seiner  unangemessenen Amtsführung und seines Lebenswandels   wieder abgesetzt. Wenn Herr Handl nun der „ranghöchste Aussteiger“ von Scientology in Österreich sein will, so zeigt dies nur, dass es offensichtlich keine „hochrangigen Aussteiger“ gibt.

    Zweifel an der Aufrichtigkeit von Herrn Handl:

    Vor seinen beiden Amtseinsetzungen in der Scientology Kirche in Wien wurde die frühere aktive Mitgliedschaft von Herrn Handl in einer kommunistischen Terrorgruppe (in der Zeit von 1971 bis 1974) in Österreich mit dem Namen „Offensiv Links“ übersehen. Laut eidesstattlicher Erklärungen von Herrn Handl war er in der besagten Terrorvereinigung in Trainingslagern in Kampftechniken (Schießübungen, Herstellung von Bomben und anderen Kampfmethoden, sowie der Haltung geheimer Waffenlager, die zum Einsatz gegen den österreichischen Staat gedacht waren) ausgebildet worden.

    Mit Beginn seiner Mitgliedschaft in der Scientology Kirche in Österreich im Jahre 1975 beendete Herr Handl seine diesbezüglichen Aktivitäten in der kommunistischen Untergrundorganisation ebenso wie seinen damaligen Drogenkonsum. Welchen Weg sein Leben eingeschlagen hätte, wenn er damals nicht der Scientology Kirche begegnet wäre, kann Herr Handl sicherlich selbst besser einschätzen.  Dennoch blieben auf Seiten der Kirche an seiner Distanzierung von seiner früheren Mitgliedschaft in dem besagten Terrorverein letztlich Zweifel. Er hatte es nämlich während seiner Mitgliedschaft zugelassen, dass andere Mitglieder seiner früheren Terrortruppe die Wiener Scientology Gemeinde infiltrierten, mit dem erklärten Ziel, die Kirche zu zerstören. Deshalb wurden alle schriftlichen Bitten des Herrn Handl um erneute Zulassung zur hauptamtlichen Tätigkeit für die Scientology Kirche in Wien im Jahre 1985 endgültig abgelehnt.

    Vor diesem Hintergrund sind die heute von Herrn Handl gemachten Medien-Äußerungen „Ich war Täter“ besser verständlich. Er scheint seine Mitgliedschaft in der Scientology Kirche mit seiner davor liegenden früheren Mitgliedschaft in der Terrorvereinigung „Offensiv Links“ zu verwechseln. Gleiches gilt für seine öffentliche Aussage „ich war Parteisoldat in einem faschistischen System“ und andere ähnlich geartete Aussagen.

    Gerne  zeigt Herr Handl  mit dem Zeigefinger auf die Kirche,  während  drei Finger dabei auf ihn selbst zeigen:

    Hier ein Auszug aus einem Brief seiner Ex-Frau: „Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück…er hat ursprünglich die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich Diejenige-welche und jetzt ist es Scientology.“

    Wir laden Sie ein, sich an das Motto  des Scientology Stifters L. Ron Hubbard zu halten, dass „nur das für einen wahr ist, was man selber beobachtet hat“.  Die selbstbestimmte freie Entscheidung ist  Grundvoraussetzung für jede Mitgliedschaft in der Scientology  Kirche. Dies ist klipp und klar in ihrer Satzung und ihren Richtlinien festgelegt und daran hält sich die Scientology Kirche.

    Was Sie von Handl nicht hören werden ist:

    • dass die Scientology Kirche in Deutschland in über 40 Urteilen als Religion anerkannt wurde
    • dass Sozialprojekte der Scientologen von vielen Behörden und öffentlichen Stellen in der ganzen Welt unterstützt werden
    • dass das einzige Verbrechen im Zusammenhang mit der Beobachtung durch den Verfassungsschutz in Deutschland einen Agenten des Verfassungsschutz selbst betraff, welcher 1998 in Basel wegen Auslands-Spionage auf Schweizer Boden gegen Schweizer Scientologen strafrechtlich verurteilt wurde, dass aber gleichzeitig der Verfassungsschutz bisher gegen die Scientologen nichts gefunden hat.

    Ein Chinesisches Sprichwort besagt: „Ein Fluss ist an der Quelle am reinsten“. Informieren Sie sich deshalb über Scientology bei der Quelle, also bei der nächsten Scientology Kirche.

    Hier gibt es eine ausführliche Stellungnahme zu verschiedenen Behauptungen von Wilfried Handl
    Artikel über Wilfried Handl auf Pro Journal

     
    • Dan 3:19 pm am Mai 15, 2010 Permalink | Antworten

      Wie ich sehe haben Sie meinen Beitrag gelöscht.
      Warum?
      Wie Sie bin ich für die Menschenrechte.
      Im Gegensatz zu Ihnen bin ich für ALLE Menschenrechte.
      In einer demokratie darf man sich kritisch äusern in einer Scientokratie darf man das nicht.
      Ich entscheide mich für die Demokratie

      • religo 9:50 am am Mai 16, 2010 Permalink | Antworten

        Hi Dan
        Danke für die Nachfrage, welche ich gerne beantworte. Normalerweise, ausser die Zeit lässt es nicht zu, sende ich bei nicht veröffentlichten Kommentaren eine Begründung an die angegebene Emailadresse, so auch bei Ihrem Kommentar. Dass Sie keine funktionierende Emailadresse angegeben haben ist nicht mein Fehler. wenn jemand wenigstens eine sofort erkennbar falsche Adresse angibt, dann ist dies eine Sache und von mir aus auch okay. Wenn Sie aber den Eindruck erwecken wollen, dass Sie eine funktionierende Email-Adresse angeben und diese sogar mehrmals einsetzen, dann erwarte ich dass diese funktioniert oder wenn nicht, hat sich der Schreiberling bei mir halt dann als Gesprächspartner disqualifiziert.
        Trotzdem antworte ich Ihnen hier noch auf diesen Kommentar. Ich verbiete Ihnen nicht sich kritisch zu äussern. Dies dürfen Sie uneingeschränkt. Soll ich mich nun bei Hugo Stamm auch beschweren, weil der Tagesanzeiger nicht alle Leserbriefe veröffentlicht?

  • religo 1:58 pm am February 9, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Amtsmissbrauch, Anonymous, , , , , ,   

    Ursula Caberta, Leiterin der „Arbeitsgruppe Scientology“ und Menschenrechtsverletzerin, zieht sich zurück 

    Ursula Caberta leitete  seit über 16 Jahren die “Arbeitsgruppe Scientology“ der Hamburger Innenbehörde. Heute Montag bestätigte die Innenbehörde einen entsprechenden Bericht der «Bild»- Zeitung, dass Caberta die Arbeitsgruppe verlassen möchte. Als Grund für den Rückzug werden das Ziel „sich beruflich verändern zu wollen“ angegeben. Gemäss Informationen die «Bild» haben soll, möchte Caberta eine Aufgabe in der Sozialbehörde übernehmen. Für den Ausstieg Cabertas gibt es noch einige Anmerkungen, welche bekannt sein müssen um diesen Rückzug zu verstehen.

    1. Nach einem vor Jahren ergangenen Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg [Az. 7 U 128/97] darf die Scientology Kirche Hamburg e.V. Ursula Caberta die „Missachtung des Grundgesetzes, Verletzung der Menschenrechtskonventionen, Verletzung des staatlichen Neutralitätsgebots, Amtsmißbrauch, Verletzung des Datenschutzgesetzes, und widerrechtliche Boykottaufrufe“ vorwerfen.
    2. Seither hat Frau Caberta etliche weitere Urteile verloren (natürlich im Namen von und auf Kosten der Steuerzahler).
    3. Caberta hat die Anonymous Gruppe unterstützt und sogar öffentlich gutgeheißen. In einer im Internet aufgetauchten Mitteilung der Caberta Arbeitsgruppe im Hamburger Senat, wurden Mitglieder der Anonymous Gruppe aufgerufen, zu einer Konferenz der Frau Caberta nach Hamburg zu kommen.
    4. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 27. Juni 2008 [Az. 9 V 53/08] gegen die Arbeitsgruppe Scientology ein Ordnungsgeld in Höhe von 5000,- Euro verhängt, da diese Stelle trotz bereits im Jahre 2006 erfolgter einstweiliger Anordnung und Androhung eines Ordnungsgelds die Maßgaben des Gerichtes nicht umgesetzt, sondern grob fahrlässig die gerichtlichen Anordnungen bewusst missachtet hat.

    Es ist offensichtlich dass Frau Caberta als Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology schlicht nicht mehr tragbar wurde, da das Vertrauen in den Rechtstaat durch solche Personen sehr stark leidet. Ob Caberta aber als „Menschenrechtsverletzerin“ in die Sozialbehörde passt, ist eigentlich auch schnell beantwortet.

     

    Nachtrag vom 12.02.2009:
    Gemäss Mitteilung der Seite NDR Online, soll Caberta zwar zwar den Wunsch haben etwas anderes zu machen, bis auf Weiteres aber nicht zurücktreten. Dies verändert aber nicht meine Einstellung dazu, dass Caberta für mich grundsätzlich nicht mehr tragbar ist.

    Nachtrag vom 31.03.2010:
    Scientology hat nun bereits Fälle dokumentiert, wo Caberta mit Falschinformationen über „Aussteiger“ öffentlich auftratt.
    Die Fakten finden Sie hier: http://religo.ch/2010/03/29/ard-spielfilm-uber-scientology-bis-nichts-mehr-bleibt/

     
    • Sabina 5:14 pm am Februar 10, 2009 Permalink | Antworten

      Na, das nenn ich doch mal eine gute Nachricht! :)

    • wthlibs 1:56 am am Februar 11, 2009 Permalink | Antworten

      Kann jemand gut Deutsch und den eintrag im de / wiki aendern? http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Caberta

      Jobsuche “Menschenrechtsverletzerin” Leiterin der Hamburger Innenbehörde bitte bewerben auf der 14° dinamik.

      Referenzen gibt es genug:
      http://news.google.com/news?hl=de&tab=wn&ned=us&ie=UTF-8&ncl=1285709838

    • andi08 6:15 pm am Februar 12, 2009 Permalink | Antworten

      Am 9.02.2009 habe ich mir erlaubt, in der Welt Online zum Artikel >>Die Scientology-Jägerin will nicht mehr<< das untenstehende Kommentar zu verfassen.

      Wahrscheinlich hat Frau Caberta die Zeichen der Zeit erkannt; ein Beruf ohne Zukunft und mit zweifelhaftem Ruf in der Retrospektive. Das Verbotsverfahren gegen Scientology in Deutschland wurde abgeblasen, trotz intensiver Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Das Europaparlament hat die Ausweitung der Antidiskriminierungs-Gesetze beschlossen, d.h. sobald sie in deutsches Recht umgesetzt werden, wird es Auswirkungen im Umgang mit Scientology geben. Spanien und Portugal haben vor nicht allzu langer Zeit Scientology als Religion anerkannt. Der Europäische Gerichtshof hat einige Urteile zu neuen religiösen Bewegungen, wie z.B. der Zeugen Jehovas, Scientology, Heilsarmee gefällt, die Auswirkungen auf Anerkennung und Behandlung in europäischen Staaten haben werden. Es gibt schon zu denken, warum Frau Caberta nicht veröffentlicht wie vielen Aussteigern sie geholfen hat; abzüglich der Top-Aussteiger, die sie aus dem Ausland hat kommen lassen.

    • Sandoral 4:31 am am Februar 15, 2010 Permalink | Antworten

      Wow…Very Nice information, thanks for sharing. I would like to syndicate the information to my blogs.

  • religo 7:27 pm am January 20, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , Walküre   

    Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien 

    Anlässlich der deutschen Premiere des Filmes „Operation – Walküre“, hat Tom Cruise sich gemäss der Website „süddeutsche.de“ über die medialen Angriffe geäussert, welche er aufgrund der Tatsache dass er Scientologe sei, erlebe.
    Meiner Ansicht nach trifft er damit voll ins Schwarze. So sagte er im eigentlich recht fairen Artikel:
    „Jeder weiß wohl inzwischen, dass ich seit zwanzig Jahren bei Scientology bin, und dass ich sage, wie sehr mir das in meinem Leben hilft. Nur: Wenn ich weiter darüber rede, sieht es so aus, als wolle ich missionieren. Rede ich aber nicht darüber, heißt es, ich verheimliche es und weiche aus.“

    Sucht man mit Google nach Tom Cruise, dann sieht man sehr schnell, wer am missionieren ist. Es sind ganz klar die Scientology Gegner und die Medien, welche sich aufgrund der Bekanntheit der Schauspieler wie Tom Cruise oder John Travolta selbst „bekanntmachen“. Je abstruser ein Vorwurf oder ein Gerücht, desto besser, scheint da das Motto zu sein.

    Ich veröffentliche hier nun eine Ergänzung geschrieben von Gastautor Andi:

    Der Artikel „Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien“ von religo trifft damit aber auch ins Schwarze; eine Beobachtung und Überlegung, der ich mich auch anschließen möchte. Es sind nun 5 Monate vergangen seit ich als Gastautor in religo den Artikel Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta verfasst habe.

    Seit dem 15.08.08 habe ich meinen eigenen Blog Scientology: Mythos versus Faktenaufgebaut. Ein Blog, der auch über Scientology aufklärt und sich für Menschenrechte und soziale Brennpunkte engagiert.

    Nun möchte ich einen weiteren Versuch starten, angeregt durch den Artikel(Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien) von religo eine kleine Ergänzung (untenstehend) zu verfassen.

    Tom Cruise als Cruise Missile
    In den letzten Jahren ist in den Medien immer wieder zu lesen gewesen, dass Tom Cruise Werbung für Scientology macht. Tatsache ist, dass er aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology kein Geheimnis macht.

    Vor nicht all zu langer Zeit sprach er recht offen darüber, vielleicht in den Augen anderer zu offen; womit er gewissen Zorn auf sich zog.
    Ich frage mich, warum ich diese Auftritte von Tom Cruise mit missionarischem Eifer hier im deutschen Fernsehen nicht gesehen habe? Lag es daran, dass ich kein TV-Junkie bin oder handelte es sich um zensierte Meldungen um nicht unser Bundesbewusstsein zu gefährden?

    Um diesen Werbungsvorwurf gegen Tom Cruise nachzugehen, müssen wir zuerst einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit wagen.

    Vor über zehn Jahren, im Januar 1997, kochten die Gefühle zwischen Deutschland und Tom Cruise schon einmal in ähnlicher Weise hoch. Die Junge Union (kurz: JU ist die gemeinsame Jugendorganisation der beiden deutschen Parteien CDU und CSU) hatte damals dazu aufgerufen, seinen Film „Mission: Impossible“ zu boykottieren.

    Das U.S. Department of State berichtete in seinem Jahresbericht 1996 über den Boykottaufruf.
    Germany Country Report on Human Rights Practices for 1996

    In the summer, the youth wing of the CDU in a number of German states urged a boycott of the film „Mission Impossible“ because the leading actor in this film is a Scientologist.

    Eine ganze Reihe von Hollywood-Prominenten reagierte darauf und haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Kohl gewandt, der in der International Herald Tribune abgedruckt wurde.

    Sofort gab es eine Gegenreaktion mit dem Vorwurf Scientologen würden sich mit dem Leid jüdischer Bürger im Nazi-Deutschland vergleichen; woraufhin der Verfasser(Betram Fields) des offenen Briefes, eine Stellungnahme an die International Herald Tribune verfasste.

    Bemerkenswert dabei ist, dass Tom Cruise sich damals kaum zu Scientology äußerte. Dafür sorgte sein damaliger PR-Guru Pat Kingsley (Pressesprecherin). Sie stellte sicher, dass Tom Cruise in den Interviews und Presseerklärungen möglichst wenig oder gar nicht über Scientology gefragt wurde oder Stellung beziehen sollte. Was ihm natürlich gleich als Geheimniskrämerei angelastet wurde.

    Und die Moral der Geschichte?

    In den Augen bestimmter Kritiker ist einer wie Tom Cruise, der kein Hehl aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology macht und sich noch positiv darüber äußert, eine „Cruise Missile“ auf ihr seit Jahren behutsam gepflegtes negatives Image von Scientology. Auf der einen Seite die Sektenexperten und warnende staatliche Institutionen, mit viel Einflussbereich, auf der anderen Seite ein Megastar als bekennender Scientology im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein nicht zu akzeptierendes Kräfteverhältnis! Es wird verzweifelt zu Schutzargumenten wie „Werbung“ gegriffen. Ein äußerst geladenes Thema, mit dem man heutzutage überall konfrontiert. Es gibt kaum ein Entkommen; Werbung hier Werbung da. Das Werbungsthema wird dann noch explosiver, wenn es mit einer neuen Bewegung wie Scientology verknüpft wird.

    Es scheint in der Szene der Scientology-Kritiker folgende Gleichung zu geben, nach der gedacht, vorgegangen und in das Bewusstsein der Bevölkerung projiziert wird.

    Scientologen = Scientology = ein äußerst negatives Bild von Scientology (das selbst von den Kritikern aufgebaut worden ist)

    Keiner soll sich wagen von dieser Gleichung abzuweichen!

     
  • religo 7:40 pm am November 13, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , Scientology Kirche Bayern, Stadt Fürth, Vereinstatus,   

    Die Scientology Kirche Bayern wird vom Verwaltungsgericht Ansbach als ideeller Verein bestätigt 

    Nachdem ich bereits im Artikel Realitätsverweigerung der Sekten-Kritiker darüber schrieb, dass die Scientology Kirche in Deutschland grundsätzlich als religiös-ideeller Verein anerkannt wird, wurde nun auch die Stadt Fürth und die Regierung von Mittelfranken vom Verwaltungsgerîcht Ansbach über diese Tatsache aufgeklärt:
    Die Scientology Kirche Bayern ist und bleibt zu Recht ein Idealverein mit rein religiöser Zielsetzung.
    Die Stadt Fürth und die Regierung von Mittelfranken hatten mitte der neunziger Jahre wegen angeblicher Verfolgung wirtschaftlicher Zwecke den Vereinstatus der Scientology Kirche in Frage gestellt. Obwohl es seit dieser Zeit mehrere Grundsatzprozesse zu dieser Frage gegeben hatte, welche allesamt zu Gunsten anderer Scientology Gemeinden entschieden wurden, war die Stadt Fürth nicht bereit gewesen, diese Sache außergerichtlich zu bereinigen. So wurde der letzte zu dieser Frage anhängige Prozess Deutschlands notwendig. Das Urteil des VG Ansbach reiht sich nahtlos in die Liste von positiven Urteilen ein.
    So wurde bereits vom Bundesverwaltungsgericht im Jahre 1997 wie auch anschließend vom VGH Baden-Württemberg in Mannheim im Jahre 2003 und dem Bayerischen VGH in München im Jahre 2005 rechtskräftig festgehalten, dass Scientology Gemeinden zu Recht Idealvereine sind.
    Der Pressesprecher der Scientology Kirche Deutschland, Jürg Stettler, hierzu: „Wir sind über den Gerichtsentscheid erfreut. Das Urteil zieht einen Schlussstrich unter die seit 25 Jahren geführte Debatte über unsere Religion und sorgt damit für eine Versachlichung der Argumentation über Scientology. Unabhängige Theologen und Religionswissenschaftler aus aller Welt bestätigen seit Jahrzehnten die tief religiösen Inhalte der Scientology Religion und haben auch immer wieder den gesellschaftlichen Wert unserer sozialen Betätigungen gewürdigt. In den Bereichen Aufklärung über Drogenmissbrauch und Schutz der Menschenrechte gibt es weltweit viel zu tun, das Urteil trägt dazu bei auch in Bayern unsere sozialen Projekte zu intensivieren.“
    Die erste Scientology Kirche wurde von Mitgliedern im Jahre 1954 in den USA gegründet. Heute umfasst die Scientology Religion weltweit mehr als 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Ländern mit ca. 10 Millionen Mitgliedern. In Deutschland ist die Scientology Kirche seit 1969 präsent und hat heute 19 Kirchen und Missionen.
    International hatte zuletzt der Spanische Nationale Verwaltungsgerichtshof Ende Oktober 2007 die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft zur Eintragung in das staatliche Religionsregister anerkannt. Dieses Urteil nahm auch auf ein Grundsatzurteil des Europ. Gerichtshofes für Menschenrechte vom 5.4.2007 gegen Russland Bezug, in dem der Anspruch der Scientology Kirche auf die Menschenrechtsgarantie der religiösen Vereinigungsfreiheit im Sinne der Europ. Menschenrechtskonvention bestätigt wurde.

     
    • scudo 8:15 am am April 25, 2009 Permalink | Antworten

      Hmm, wäre mal interessant, das Urteil im Original zu lesen, ob denn die Eigenschaft als ideeller Verein tatsächlich uneingeschränkt vorliegt…

      Btw:
      Warum muß eine so eine friedliche und den Menschen nur Gutes wollende ‘Religion’ eigentlich immer lange und teure(!!) Prozesse führen, wenn jemand mal den angeblich staatlich anerkannten Religionsstatus anzweifelt??

      • religo 8:58 am am April 25, 2009 Permalink | Antworten

        Hallo Scudo
        Original: Das Urteil kann hier angefordet werden: http://www.vgh.bayern.de/VGAnsbach/service.htm
        Es gibt jedoch meines Wissens nicht so etwas wie ein „eingeschränkter ideeller Verein“ oder andererseits ein „uneingeschränkt ideeller Verein“ Es wurde ganz einfach bestätigt, dass die Scientology Kirche Bayern zu recht als „ideeller Verein“ eingetragen ist.

        Prozess: Wie im Artikel steht, hat Scientology mitnichten einen Prozess angestrebt. Dies wurde nötig weil die Stadt Fürth nicht bereit war es aussergerichtlich zu regeln.
        Zitat aus dem Artikel: „Obwohl es seit dieser Zeit mehrere Grundsatzprozesse zu dieser Frage gegeben hatte, welche allesamt zu Gunsten anderer Scientology Gemeinden entschieden wurden, war die Stadt Fürth nicht bereit gewesen, diese Sache außergerichtlich zu bereinigen. So wurde der letzte zu dieser Frage anhängige Prozess Deutschlands notwendig.“

        Desweiteren geht es nicht um ein „Anzweifeln des Religionsstatuses“, sondern einfach darum, dass die Stadt Fürth die Rechtsfähigkeit eines Vereins willkürlich entzog.

    • Scudo 11:08 pm am April 28, 2009 Permalink | Antworten

      Hallo Religo,

      es ist natürlich gut und auch richtig, in einer unklaren Lage einen Rechtsstatus o.ä. gerichtlich überprüfen zu lassen, um so eine eindeutige Klärung herbeizuführen.
      So also geschehen bei dieser Sache in Fürth, moralisch und juristisch also nicht zu beanstanden.

      Ich habe mich ansonsten wohl etwas unglücklich ausgedrückt bei meiner ‘Zwischenfrage’.
      Ich hatte die Frage nämlich eher grundsätzlich gestellt.
      Wenn ich zB mal bei Google (das hier sei keine Schleichwerbung!) die Begriffe ‘Scientology’ und ‘Gerichtsprozess’ eingebe, bekomme ich als Ergebnis schon auf den ersten beiden Seiten etliche Einträge, in denen Stichwörter wie ‘Gericht verbietet’, ‘Gericht urteilt’, ‘Gericht verhängt’ usw. usf. auftauchen. Oft werden dabei auch die Geschäftspraktiken der Scientology bzw. deren ‘Handlanger’ angeklagt bzw. verurteilt. Insgesamt gesehen scheint sich ja Scientolgy nicht zu scheuen, lange und teure Prozesse durchzuführen, auch wenn es nur um Kleinigkeiten geht.

      Dies passt mEn nur schlecht zu einer ‘friedlichen, dem Menschen wohlwollende Religion’, denn wenn ich im Gegenzug mal die Begriffe ‘Buddhismus’ (als weltweit allgemein, wenn auch nicht überall staatlich anerkannte sehr friedliche Religion) und ‘Gerichtsprozesse’ eingebe, so erhalte ich im Ergebnis (ebenfalls auf den ersten beiden Seiten) keine nennenswerten Eintragungen in Bezug auf ‘handfeste’ Gerichtsprozesse mit Grundsatzurteilen usw.

      A propos:
      Ich habe hier noch ein Gerichtsurteil zum ‘Religionsstatus’ gefunden:
      http://www.ref.ch/rna/meldungen/6575.html

    • religo 4:48 pm am Mai 5, 2009 Permalink | Antworten

      Hallo Scudo
      Um das ganze etwas weniger zu verallgemeinern, habe ich hier den Link zu Google mit den beiden Begriffen „Scientology + Gerichtsurteil“ gesetzt. Der Begriff „Gerichtsurteil“ ist sicher nützlicher für das was du „aufzeigen“ willst als der von dir erwähnte Begriff „Prozess“, da er das Resultat eines solchen Prozesses beschreibt.
      Wenn ich dies anschaue gibt es auf den ersten 10 Suchresultaten bloss 2 wo etwas gegen Scientology „geurteilt“ wurde. 9 von den ersten 10 Resultaten berichten über positive Urteile im Zusammenhang mit Scientology.
      Google Schweiz: Scientology Gerichtsurteil

  • religo 6:42 pm am November 3, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , Horst Seeehofer, , , ,   

    Horst Seehofer´s Resignation vor Big-Pharma Unterwanderung 

    Ein eindrückliches Video, welches zeigt wie stark unsere Gesellschaft von der Pharmaindustrie unterwandert ist. Eine so ehrliche und direkte Aussage über die Macht der Pharmaindustrie einerseits und die Machtlosigkeit der Politik andererseits, hätte ich Seehofer nicht zugetraut. Er gibt in diesem Video offensichtlich resigniert zu, dass die Politik unfähig ist, sich dem Diktat der Pharmaindustrie zu widersetzen. Dieser Skandal ist etwas für den Verfassungsschutz, doch der beobachtet wohl lieber, ob ich auf dieser Website nicht irgend etwas „antidemokratisches“ verbreiten würde. Schliesslich braucht es auch viel weniger Mut, um einige friedliebende Scientologen zu observieren, als gegen solche offensichtlich faschistische Elemente wie Big Pharma eines ist etwas zu unternehmen.

     
  • religo 11:57 pm am September 26, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , Gandow, , Rechtstaat, , , Spiegel, Verein,   

    Verfassungsschutz gegen Scientology Verbot 

    Offensichtlich wirkt die seit Jahrzehnten von Caberta, Gandow und anderen Kritikern inszenierte Hysterie rund um Scientology nicht mehr richtig. Gemäss «Spiegel» habe ein Bericht des Verfassungsschutzes nun vor einem Verbotsverfahren gewarnt, welches die Innenminister beschliessen könnten.

    Selbst der Verfassungsschutz scheint zur Einsicht zu gelangen, dass die massiven Vorwürfe gegen die Scientology Kirche grundsätzlich, wie auch „grundgesetzlich“ nicht mehr aufrecht erhalten werden können, sollte es tatsächlich zu einem Verbotsverfahren kommen. Die unhaltbaren Vorwürfe sind jedoch nicht der Grund für den Schuss vor den Bug der übereifrigen Innenminister. Der Verfassungsschutz scheint viel grössere Furcht davor zu haben, dass Deutschlands Ansehen als Rechtstaat massiv geschädigt werden könnte, falls die Innenminister die Hetze der Anti-Sekten Lobby gegen Scientology, in dieser Art weiter mittragen würden.
    Einige Äusserungen des Verfassungsschuzes scheinen gar nicht ins bisherige in den Medien gezeichnete Bild zu passen. So lasse sich nicht ableiten, „dass Scientology die Überwindung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aggressiv-kämpferisch verwirklichen“ wolle. In dem 46-seitigen Bericht der Verfassungsschutzämter, aus dem der „Spiegel“ zitiert, sei von einem „lückenhaften Lagebild“ die Rede. Auf deutsch ausgedrückt: Es sind keine strafrechtlich verwertbaren Vorwürfe vorhanden. Der Verfassungsschutz warnte vor diesem Hintergrund vor einem „Ansehensverlust für die damit befassten staatlichen Stellen“ bei einem Vorgehen gegen Scientology. „weder die Satzung noch sonstige Äußerungen lassen den Schluss zu, dass der Verein strafgesetzwidrige Zwecke verfolgt“, zitiert der «Spiegel» aus dem Bericht.
    Falls sich dieser Bericht des Spiegels bestätigen sollte, ist es eine gewaltige Niederlage für Caberta und Co.

     
  • religo 7:25 pm am August 29, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , Scientology Blog, Scientology Kritik, Scientology Statistiken, Statistiken   

    Dianetik und Scientology Insiderwissen Blogstatistik 

    Ich habe mir mal etwas Zeit genommen und die Zugriffsstatistik über Suchbegriffe analysiert. Das Erstaunliche ist, dass ich ja eigentlich sehr viel über unsere lieben Kritiker schreibe, diese Kritiker aber offensichtlich überhaupt nicht gesucht werden. Alleine die Suchbegriffe Dianetik und Scientology (und Kombinationen davon) verursachten 58% der letzten 10’000 Zugriffe. Weitere 20% gingen auf wirkliche Sachthemen und 17% der Zugriffe kamen aufgrund von Scientology Suchbegriffen im Zusammenhang mit Promis. Ich habe hier nur die meistgesuchten Begriffe statistisch erfasst, es hat noch eine ganze Reihe anderer Suchbegriffe, ich erfasst aber nur diejenigen, welche über 100 Zugriffe verursachten.

    scientology
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    katie holmes scientology
    jennifer lopez geburt
    ines torelli
    Total Aufrufe 1727

    Und hier die „Scientology Kritik“ Suchenden. Bloss rund 5% der Menschen welche meinen Blog besuchen, suchten nach Scientology Kritikern oder Scientology Kritik. Offensichtlich ist in der Bevölkerung ein viel grösserer Informationsbedarf darüber was Scientology wirklich ist, als darüber was die Kritiker sagen. Gut, ich gebe zu dass diese Schlussfolgerung nicht unbedingt richtig sein muss. Ich freue mich aber einfach darüber, das dieser Blog sich sehr gut etabliert hat und stetig wachsende Besucherzahlen verzeichnen kann. In der nächsten Zeit wird der Andi meine Tätigkeit hier noch etwas unterstützen. Ich schätze seine Arbeit sehr, er hat gezeigt dass er Sachen sehr gut auf den Punkt bringen kann.

    scientology kritik
    hugo stamm
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  • religo 7:39 pm am August 21, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Isaac Hayes, Roger Friedmann, , Soul, South Park   

    Das Werk der Soul-Legende Isaac Hayes 

    Grundsätzlich wollte ich mich zum Tode von Isaac Hayes nicht zu Wort melden, da wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, hauptsächlich nur dann selber einen Artikel über bekannte Scientology Künstler schreibe, wenn diese in den Medien oder Blogs durch den Dreck gezogen werden. Der Tod des legendären Musikers Isaac Hayes, dem „Black Moses“ wäre daher nicht unbedingt ein Thema auf diesem Blog. Dadurch dass ich den Artikel von Fox Klatsch- und Tratsch Journalist Roger Friedman las, änderte ich meine Meinung. Friedmann hat sich anlässlich des Todes von Isaac Hayes kurzerhand als „Freund“ von Isaac Hayes hingestellt. Wenn man solche Freunde hat, braucht man sicherlich keine Feinde mehr. Bereits 2006 als Hayes gesundheitlich angeschlagen war, brachte Friedmann einen gehässigen Artikel und beschuldigte indirekt Scientology dafür verantwortlich zu sein. Nun missbrauchte er den Tod dieses grossartigen Musikers schamlos dazu, erstens sich selbst als Freund von Hayes auszugeben und zweitens, das tragische Ereignis zu verwenden um Scientology anzugreifen.

    Der Artikel von Friedmann drehte sich hauptsächlich um die Comic-Serie „South Park“, in der Hayes mit seiner Stimme den Chefkoch verkörperte. Als South Park eine Serie über Scientology startete erwähnte Hayes nach der ersten Episode in einem Interview mit AV Club, dass er die Produzenten aufforderte selber mal persönlich zu schauen was Scientology sei, da es ja Leute geben könnte, die diesen „Mist“ (damit meinte er die South Park Episode) glauben würden. Zu diesem Zeitpunkt nahm Hayes das ganze aber jedenfalls selbst noch sehr locker auf. Die Produzenten von South Park scheinen jedoch alles andere als Verständnis für die Äusserung von Hayes gehabt zu haben. Die Macher von South Park können sicherlich gut in Satire versteckte Kritik austeilen. Sobald Hayes ihnen gegenüber nur einen Hauch von Kritik äusserte,  rochen sie jedoch gleich überall Verschwörungstheorien. Scientology habe Hayes dazu gebracht South Park zu kritisieren. Sie produzierten dann gleich eine 2. Folge welche noch stäker provozieren sollte. Bevor diese ausgestrahlt wurde verliess Hayes South Park, was dann in der Serie sogar aufgegriffen wurde. War dies von South Park so geplant? Es sieht wirklich so aus. Mit der ersten Episode über Scientology wollten sie Hayes zu einer Reaktion provozieren. Als er dies locker einsteckte und bloss sagte, sie sollten sich Scientology selbst mal anschauen, nahmen Sie ihm dies sehr übel. Sie rächten sich an ihm damit, indem Sie Hayes als Marionette der Scientology darstellten und produzierten eine weitere Episode um Hayes noch stärker zu provozieren. Als er dann South Park verliess, stellten Sie auch das wieder als unfreiwillige Entscheidung von Hayes dar.

    Friedmanns Artikel berücksichtigt mit keinem Wort, dass Hayes selbst ein sehr aktiver Scientologe war, er gründete zum Beispiel selber eine Scientology Mission in Memphis. Friedmann übernimmt völlig unkritisch die Sicht, dass Jsaac Hayes South Park nicht aus eigener Entscheidung verlassen hätte. 

    Ich möchte hier einige Informationen vermitteln, welche wohl eher dem Willen von Isaac Hayes entsprechen würden. Wenn man die Biographie auf seiner eigenen Website http://www.isaachayes.com liest, kann man sich selbst ein Bild und eine Meinung darüber machen, wofür sich dieser Mann Zeit seines Lebens einsetzte und was er selbst unterstützenswert fand.

    Isaac Hayes hatte Scientology in den frühen 90er Jahren kennengelernt und war seit dieser Zeit ein sehr engagiertes Mitglied der Scientology Kirche. Als Sprecher der World Literacy Crusade, war er massgebend daran beteiligt die Studiertechnologie von L. Ron Hubbard in unterprivilegierten Gemeinden bekannt zu machen, wodurch tausende Kinder die Möglichkeit erhielten, das Lesen und Schreiben zu lernen, anstelle sich kriminellen Strassenbands anzuschliessen. Für seine Arbeit im Bereich der Bildung und des Wirtschaftswachstums wurde ihm zum Beispiel in Ghana ein königlicher Titel „Nene (King) Katey Ocansey“ verliehen. Er förderte auch unermüdlich das Bewusstsein über die Wichtigkeit der Musik, gesunder Ernährung und sinnvollen Beschäftigungen für Jugendliche.

    1998 gründete Isaac Hayes zusammen mit Lisa Marie Presley die Mission der Scientology Kirche in Memphis. Mit Isaac Hayes verlor Scientology eines der engagiertesten Mitglieder, welcher nicht nur als Künstler ein brilliantes Lebenswerk hinterliess, sondern Zeit seines Lebens auch eine soziale Verantwortung übernommen hatte.

    Am Montag 18. August 2008 wurde in der Hope Presbyterian Church, 8500 Walnut Grove eine Scientology Gedenkandacht anlässlich des Todes von Isaac Hayes abgehalten.

     
    • funkygog 9:38 pm am Oktober 16, 2008 Permalink | Antworten

      Hallo Dirk,
      bin gerade etwas unsicher. Was hast Du eigentlich korrigiert?

    • religo 4:54 am am Oktober 18, 2008 Permalink | Antworten

      Ich hatte den Titel so geschrieben: „Das Werk der Soul Legende Isaac Hayes“

      Du hast dann deinen Kommentar dazu gemacht:
      [...] Religo.ch Das Werk der Soul-Legende [...]

      Und nun habe ich den Titel mit Bindestrich geschrieben;
      „Das Werk der Soul-Legende Isaac Hayes“

      Ich wusste nicht was du sonst mit dem Kommentar kommunizieren wolltest….?!

    • funkygog 7:04 pm am Oktober 18, 2008 Permalink | Antworten

      Also so kleinlich bin ich nicht…
      Das war kein Kommentar von mir sondern nur ein Trackback, da ich den Artikel auf meiner Seite verlinkt habe.

  • religo 12:08 pm am August 15, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , , Sekten,   

    Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta 

    Recherchiert von Andi
    Um die ‚Arbeitsgruppe Scientology’, geleitet von Ursula Caberta, beurteilen zu können, ist es wichtig die Entstehung und Arbeitsweise der Arbeitsgruppe unter die Lupe zu nehmen.

    Zur Entstehung:
    Damals – noch SPD-Bürgerschaftsabgeordnete – hatte Ursula Caberta Ende der achtziger Jahre als eine der Ersten die „Explosivität“ des Themas ‚Scientology’ erkannt. Sie nahm sich der Thematik an, obwohl einer ihrer Fraktionskollegen ihr geraten haben soll, die Finger davon zu lassen, weil da “nichts zu machen“ sei.
    Sie war durch eine Strafanzeige gegen Scientology bekannt geworden, in der sie Scientology im März 1991 aufgrund § 129 StGB als „kriminelle Vereinigung“ angezeigt hatte. Die Ermittlungen wurden 1994 eingestellt, da die Staatsanwaltschaft keine Opfer von Scientology feststellen konnte und es keine „tatsächlichen Anhaltspunkte“ für eine „kriminelle Vereinigung“ gab.
    Die mediale Auseinandersetzung wurde mit der Zeit immer lauter, bald erkannte man den „enormen Bedarf“, sich dieses Themas anzunehmen; schließlich wird im Oktober 1992 die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ gegründet.
    Ursula Caberta wird ein gehöriger Anteil bei der Entscheidung der Innenminister zugeschrieben, Scientology seit 1997 vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Auch arbeitete Ursula Caberta als „Sachverständige“ in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages („So genannte Sekten und Psychogruppen.“ 1996-1998)

    Zur Arbeitsweise:
    Frau Caberta hat es sich zur Mission gemacht, Andere davor zu „warnen“ und „aufzuklären“. Ein Kampf ‚David gegen Goliath’. Eine „Verbraucherschützerin“ gegen einen „multinationalen Konzern“.
    Aber ein ‚David’ dem alle Mittel zur Verfügung stehen: Sie schreibt Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und Diskussionen und trifft sich mit Scientologygegnern im In- und Ausland.
    Darf ein Staat, eine Behörde oder staatliche Einrichtung – wie die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ – sich zu „Sekten“ oder neuen religiösen Bewegungen überhaupt äußern?
    Und wenn ja, in welcher Weise?

    Der folgende Rechtsstreit beantwortet die Frage:
    Die ‚Europäische Kommission für Menschenrechte’ hatte sich im November 1996 mit einer Beschwerde zu befassen (Universelles Leben e.V. gegen Deutschland /Beschw.-Nr. 29745/96), der die Veröffentlichung einer Sekten-kritischen Broschüre „So genannte Jugendsekten und Psychogruppen in der Bundesrepublik Deutschland“, durch die deutsche Regierung zugrunde lag.
    Die Europäische Kommission wies darauf hin, dass in einer demokratischen Gesellschaft niemand von Kritik verschont sei und dem Staat nicht das Recht abgesprochen werden könne, Maßnahmen zu ergreifen, mit dem Ziel, die Verbreitung von Informationen und Ideen zu unterdrücken, die mit der Achtung der Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit Anderer unvereinbar seien.

    Des Weiteren wurde Folgendes festgestellt:
    „Die Kommission befindet außerdem, dass ein Staat, in Erfüllung der von ihm übernommenen Funktion, die Öffentlichkeit über Angelegenheiten allgemeinen Interesses zu informieren, berechtigt ist, in einer objektiven, aber kritischen Art und Weise, Information über religiöse Gemeinschaften und Sekten weiterzugehen, derartige Informationen in Kenntnis zu setzen, die nicht das Ziel einer Agitation oder Indoktrinierung verfolgen und somit die Religionsfreiheit gefährden.“
    Also ein ausgewogenes Urteil und kein „Persilschein“ für Behörden zur Agitation gegen neue religiöse Bewegungen!
    Bemerkenswert ist jedoch, dass die Arbeitsgruppe und andere Behörden sich ausschließlich zu neuen religiösen Bewegungen und nicht zu traditionellen Religionsgemeinschaften äußern!

    Wären folgende Informationen für Mitglieder und Nichtmitglieder der Großkirchen interessant?
    - Die Finanzierung der Großkirchen, wie der folgenden Beitrag, von Panorama(ARD-NDR), „Kirchen-Vom-Staat“ subventioniert zeigt.
    http://www.youtube.com/watch?v=ECjbLm41MkA
    http://www.youtube.com/watch?v=X5PaOSIWY8E&feature=related
    - Die Kirche widerspräche dem christlichen Armutsgebot. In Deutschland verdient ein einfacher Priester/Pastor so viel wie ein Studienrat am Gymnasium und ein Bischof 10.500 Euro/Monat, beide stehen in einem unkündbaren öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis.
    - Mitgliedschaft von Minderjährigen in den Kirchen.
    - Kirchenaustritte (ca. 300 000 Austritte pro Jahr, Austrittsgebühr 5 bis 50 Euro und die damit verbunden Folgen.)
    - Die Kirchen sind undemokratisch, weil die Gemeinden die Pfarrer und die Pfarrer wiederum die Bischöfe nicht wählen können. Das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes gilt. Frauen diskriminiert werden, da sie nicht zum Priesteramt zugelassen sind.
    - Es gilt das Zölibat für Priester. Die katholische Kirche hat ein Problem mit sexuellem Missbrauch von Geistlichen an Kindern und anderen Schutzbefohlenen.
    - Die Großkirchen haben sich als intolerant und gewalttätig erwiesen, was sich durch Verfolgung von Heiden, Juden und Ketzern geschichtlich zeigt. (Siehe Kriminalgeschichte des Christentums von Karlheinz Deschner.)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums
    Original nachzulesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenkritik )
    Ein Aufschrei der Großkirchen wäre sicherlich unüberhörbar, wenn derartige Informationen durch staatliche Einrichtungen an die Bürger weitergegeben würden!
    Aber da mit zweierlei Maß gemessen wird, betrachtet man es als Pflicht und Courage, über „Sekten“ zu informieren und sie gleichzeitig zu bekämpfen.
    Es entsteht ein Klima der Intoleranz. Wo eine Aufklärung – im Sinne einer sachgerechten Analyse – zu einem Thema überhaupt möglich ist, das öffentlich umgehend emotionalisiert wird, und jemand, der nicht sofort entschieden gegen Scientology spricht oder schreibt, auf der Stelle verdächtigt wird, ein Scientologe zu sein und zumindest mit den Scientologen zu sympathisieren.
    Es stellt sich auch die Frage, für welche Zielgruppe diese Informationen der ‚Arbeitsgruppe Scientology’ oder anderen Behörden bezüglich „Sekten“ überhaupt wichtig sein könnten.
    Neu suchende Interessenten werden wohl kaum die Broschüre lesen, bevor sie sich einer neuen religiösen Bewegung anschließen. Schon eher die Angehörigen, verängstigt durch die Medien.
    Die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ beschränkt sich aber nicht nur auf „Information“, sondern hat eine `Schutzerklärung´ gegen Scientologen entwickelt.
    Die Gerichte haben dieser Agitation einen klaren Riegel vorgeschoben, wie die folgende Pressemitteilung zeigt.
    In einer im Dezember 2005 veröffentlichten Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts heißt es: „… die Freie und Hansestadt Hamburg ist nicht befugt, Dritten zur Verwendung im Geschäftsverkehr vorformulierte Erklärungen zu überlassen, die den Geschäftspartnern des Dritten zur Auskunft über seine Beziehungen zur Scientology veranlassen sollen.“
    Und weiter: „Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Beklagten zurückgewiesen: Die Herausgabe der `Schutzerklärung´ an einzelne Interessenten könne nicht auf die Aufgabe der Staatsleitung und die aus ihr abgeleitete Ermächtigung zur Information und Warnung der Öffentlichkeit gestützt werden.“ [Die Stadt Hamburg, in diesem Fall die AGS unter Leitung von Ursula Caberta] … „sei vielmehr dazu übergegangen, die von ihr allgemein angenommenen Gefahren im konkreten Einzelfall zu bekämpfen, indem mit ihrer Hilfe die Geschäftsbeziehungen eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens durch Verwendung der Schutzerklärung von Kontakten mit Scientologen freigehalten werden. Für einen solchen, der Behörde zuzurechnenden Eingriff in die Freiheit des Glaubens oder weltanschaulichen Bekenntnisses fehle es an der erforderlichen gesetzlichen Grundlage.“

    Fazit:
    Das Problem solcher staatlichen Einrichtung ist nicht, dass sie über neue religiöse Bewegungen „kritisch“ informieren, sondern die unwissenschaftliche und einseitige Arbeitsweise. Die Objektivität fehlt, da die betroffenen Gruppen weder gehört noch zur Stellungnahme eingeladen wurden und die veröffentlichten Informationen keinesfalls von unabhängigen Personen stammen.
    Meines Erachtens ist Frau Caberta mit ihrer ‚Arbeitsgruppe Scientology’ ein „Think-Tank“, eine Denkfabrik auf staatlicher Ebene, die sich mit aktiver Bekämpfung gegen Scientology beschäftigt.
    Sie sieht ständig neue Gefahren auf Staat und Bürger zukommen und versucht, uns dagegen zu sensibilisieren. Sie fabriziert auch ständig neue „Beweise“, die seit den letzten 18 Jahren zu nichts anderem als Publicity in der Presse geführt haben.
    Eine aktive Werbekampagne, die geschickt unter dem Deckmantel der staatlich legitimierten Information in den Medien und Politik betrieben wird.

     
    • Dencka 6:37 pm am Februar 3, 2009 Permalink | Antworten

      Zum Punkt Finanzierung von Großkirchen:
      Wenn Scientology eine ‘Religion’ ist und ein ‘Priester’ bzw. Gleichgestellter wenig bis gar keine Entlohnung für seine Tätigkeiten bekommt, wo gehen dann die vielen Einnahmen hin? Immerhin kostet die Ausbildung bis OT VIII mindestens 250.000 EURO.

    • andi08 7:30 pm am Februar 12, 2009 Permalink | Antworten

      Hallo Dencka

      Die Fragen, die Sie bezüglich der Finanzierung der Scientology stellen, habe ich in dem Artikel Die Finanzierung der Scientology Teil I (weitere Teile folgen), Finanzierung: Vergleich zwischen Großkirchen & Scientology und Scientology: Inhalte & Organisation auf meinem Blog sehr detailiert beantwortet. Ihre Unterstellung der „vielen Einnahmen“ ist sehr unpräzise, die ich so nicht beantworten kann. Der Ausbildungspreis bis OT VII, den Sie unterstellen, ist selbst für DM Zeiten nicht nachvollziehbar. Wie erklären Sie sich den Umstand, dass ein Bischof € 10.500,- pro Monat bekommt und dies sogar noch durch staatliche Subventionen zustande kommt?

  • religo 4:13 pm am July 18, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , Bundesverwaltungsgericht, Frau Caberta, , Lügen, Schadenersatz, , , Scientology Deutschland, Scientology Hamburg, , Usula Caberta,   

    Lügen über Scientology: Ist Ursula Caberta ein Verfassungsfeind? 

    Verwaltungsgericht Hamburg verhängt 5000,- Euro Ordnungsgeld gegen „Arbeitsgruppe Scientology“
    Verfasst von Frank Busch 
    Das Verwaltungsgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 27. Juni 2008 ( Az. 9 V 53/08 ) gegen die Arbeitsgruppe Scientology ein Ordnungsgeld in Höhe von 5000,- Euro verhängt, da diese Stelle trotz bereits im Jahre 2006 erfolgter einstweiliger Anordnung und Androhung eines Ordnungsgelds die Maßgaben des Gerichtes nicht umgesetzt sondern grob fahrlässig die gerichtlichen Anordnungen bewusst missachtet hat.
    In dem Verfahren ging es erneut um den Antrag eines Hamburger Scientologen, der seit 2006 gegen Frau Caberta´s „Sektenfilter“ gerichtlich vorgeht, weil sie entgegen einem klaren Urteil des Bundes-verwaltungsgerichts vom 15. Dezember 2005 (BVerwG 7 C 200.04) weiterhin ihre diskriminierende Erklärung verbreiten wollte. Frau Caberta wurde dies bereits mit gerichtlicher Anordnung vom Jahre 2006 verboten ebenso wie den Hinweis auf Dritte, die ihren Sektenfilter verbreiten. Die Mitteilung war 1 ½ Jahre trotz klarer Anordnungen des Gerichts und entgegen den gegenteiligen Beteuerungen ihres Büros bis vor kurzem nicht von den Internetseiten der Stadt entfernt worden.
    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Arbeitsgruppe Scientology durch Vorspiegelung einer scheinbaren Umsetzung der Vorgaben des Gerichtes, diese jedoch bewusst umgangen hatte. „Die Verstöße erfolgten auch schuldhaft“, so das Gericht. „Um eine nachhaltige Einwirkung auf das künftige Verhalten der Antragsgegnerin (Arbeitsgruppe Scientology) zu erzielen (bzw. dienstaufsichtliche Maßnahmen anzuregen)“ erachtete es das Gericht als notwendig, ein Ordnungsgeld in dieser Höhe festzusetzen.
    In seiner weiteren Entscheidungsbegründung stellt das Gericht folgendes fest : „Der Umstand, dass die Antragsgegnerin (AGS) gleichwohl in vollem Bewusstsein um den Unrechtsgehalt ihres Verhaltens weiterhin gegen die vom Bundesverwaltungsgericht festgestellte Unterlassungspflicht verstoßen und sogar noch eine gesonderte Unterlassungsverfügung herausgefordert hat, ist bereits für sich genommen ein bedenklicher Vorgang, weil er die grundsätzlich geltende Vermutung, man könne von einer Behörde die Befolgung gerichtlicher Entscheidungen bzw. generell rechtstreues Verhalten auch ohne gesonderte Verpflichtung erwarten, widerlegt und damit das Vertrauen in staatliche Institutionen generell zu untergraben geeignet ist“. Weiter heißt es : „Weiterhin stellt es eine ungewöhnliche Sorglosigkeit dar, wenn die Antragsgegnerin in mehreren Gerichtsverfahren über zwei Instanzen hinweg ebenso vollmundig wie letztlich unzutreffend behauptet hat, ihren Unterlassungspflichten nachgekommen zu sein.“
    Die Verärgerung des Gerichtes, aber auch dessen Fassungslosigkeit über die Dreistigkeit einer Staats-bediensteten und ihrer Behördenstelle über die Nichtumsetzung gerichtlicher Entscheidungen, kommt an mehreren Stellen des Beschlusses deutlich zum Ausdruck.
    Innerhalb von 4 Monaten muss die Hansestadt Hamburg damit ein weiteres Mal Steuergelder dazu ver(sch)wenden, um das rechtswidrige Verhalten von Frau Caberta und ihren Mitarbeitern in der Behörde für Inneres zu ahnden. Erst im März diesen Jahres wurde die Hansestadt Hamburg zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt (Az: 1 U 99/03) wegen rechtswidriger Äußerungen der Behördenangestellten Caberta. Das Hanseatische Oberlandesgericht hatte Frau Caberta in diesem Verfahren ein „amtspflichtwidriges Verhalten“ attestiert, weil sie gegenüber den Medien unwahre Äußerungen über Scientology getätigt hatte.

     
  • religo 3:10 pm am June 5, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Fredy Gareis, , , , , ,   

    Sternreporter Gareis unterwandert Scientology 

    Was geschah: Der Reporter Gareis besuchte die Scientology Kirche Berlin und bekundete ein nicht vorhandenes Interesse an der Lehre der Scientology. Dazu gab er eine falsche Identität an und auch frei erfundene Motivationen. Er besuchte Kurse und Veranstaltungen und schrieb nach diesen 5 Monaten einen Bericht über diese Zeit im Stern. 5 Monate lang schaffte er es sein Schauspiel zu spielen.

    Als Anfang der Geschichte ist die Lügengeschichte des Herrn Gareis zu berücksichtigen. Von Herr Gareis wurde auch im Stern Artikel bestätigt, dass die Scientologen sehr offen, freundlich und direkt mit ihm umgegangen sein müssen. Angesichts dessen, dass Herr Gareis 5 Monate lang seine Lügenstory aufrecht erhalten musste – rund um Menschen welche grundsätzlich eine gute Menschenkenntnis besitzen – kann ich sehr gut nachvollziehen dass dies an seine Substanz ging. Es erfordert wirklich sehr viel Energie und Selbstkontrolle, eine solche Geschichte 5 Monate lang glaubwürdig zu spielen. Dass man sich da dann manchmal als „umzingelt“ und „ausspioniert“ fühlt, ist sicher subjektiv nachvollziehbar. Objektivität darf aber genau aus diesem Grund meiner Ansicht nach nicht aus dem Stern Artikel abgeleitet werden. Als ich den Stern Artikel las, war es für mich eigentlich erstaunlich, für wie blöd er die Sternleser halten muss.

    Er geht in eine Organisation, wird Mitglied indem er alle über seine wahre Motivation anlügt und besucht Kurse die ihn nicht persönlich interessieren. Er unterschreibt ein Einschreibeformular wo er bestätigt, dass man den Nutzen aus Scientology nur dann erwarten kann, wenn man ehrlich und aufrichtig an sich arbeiten will. Er nam auch zur Kenntnis dass Scientology niemanden will, der nicht aus eigener Motivation via Scientology mehr übers Leben und sich selbst herausfinden will. Am ende jedes Kurses bei Scientology muss man klar Stellung beziehen ob man das erwartete Resultat des Kurses (das Gelernte zur vollen Zufriedenheit auf das Leben anwenden zu können) erreicht hat oder nicht.
    Er musste also auch da jedesmal erneut Lügen, denn wie er selber schreibt, war für ihn ja alles was er auf den Kursen lernte banal oder voller Lügen.

    Was ich bei seiner Geschichte sehe ist das was ich nicht nur in dieser Situation beobachten kann, sondern auch sonst im Leben zu beobachten ist. Wenn jemand nicht ehrlich zu anderen ist, verursacht dies Probleme. Ich habe in meinen 18 Jahren Scientologymitgliedschaft nie Probleme mit Personen gesehen, die sich eine Weile mit Scientology befassten und danach entschieden sich nicht mehr damit zu befassen. Wenn jemand offen und ehrlich sagt er wolle nicht mehr, dann ist das völlig in Ordnung und niemand will ihn aufhalten. Wenn jemand aber Mitgliedern gegenüber Interesse vortäuscht, nein in diesem Fall diese sogar schamlos anlügt, wahrscheinlich auch wenn jemand im zu Hause anrief nie sagte, dass er nicht angerufen werden möchte, kann dies nicht als „so geht es zu und her“ beschrieben werden.

    Es ist nicht das Gleiche ob jemand fortlaufend Interesse vortäuscht obwohl das nie vorhanden war (oder nicht mehr vorhanden ist), oder ob jemand sagt er habe kein Interesse und wünsche keinen Kontakt und trotzdem wird weiter versucht ihn zum Mitmachen zu bewegen.

    Wenn ich das Zitat höre, „Wir sind wie Rotweiler, wir lassen einfach nicht mehr los“ dann muss ich schon sagen dass das eine recht dumme Aussage ist. Andererseits wenn ich einem wirklichen Freund gegenüber so was sage, dann lachen wir köstlich über den Witz und er empfindet es so, dass ich in diesem Moment selbstkritisch eingestand, manchmal etwas zu nerven und zu hartnäckig zu sein.

    Bei Herrn Gareis muss man auch davon ausgehen, dass er bewusst solche Situationen provozierte, schliesslich spielte er ein Spiel mit den Scientologen, nicht die Scientologen eines mit ihm. Was wäre das auch für ne Story geworden, wenn nichts Kontroverses passiert wäre……

    Wenn ich von Gareis lese „Ich ertappte mich dabei, auch diese blöde „Brücke der Erleuchtung“ erreichen zu wollen. Nach den Kursen fragte ich mich manchmal: „Verdammt, warum bin ich noch nicht höher gekommen?“ dann überschreitet dies eindeutig meine Fähigkeit mir dies als seine ehrliche Empfindung vorzustellen. Vielmehr spielt er hier sein „Schauspiel“ den Sternlesern gegenüber weiter. Unglaubwürdiger geht es wohl kaum mehr. Wieviel seiner gesamten Beschreibungen nur die Weiterführung dieses Schauspiels ist und wieviel davon wirklich eine ehrliche Empfindung Seitens Gareis ist, vermag ich jedoch nicht zu beurteilen.

    Es erscheint mir aber als Versuch, die Überzeugungen der Scientologen generell als Resultat einer Gehinrwäsche darzustellen. Danach kann man Scientologen alle als Opfer (nicht verantwortlich) darstellen. Der nächste naheliegende Schritt wäre die Scientologen deshalb als unzurechnungsfähig darzustellen. Alles was Scientologen sagen und tun unter dieser Prämisse zu betrachten, würde jegliche Möglichkeit der Selbstdarstellung seitens Scientologen wirkungsvoll verhindern. Wer glaubt schon einem, der nicht selber urteilen kann…..

    Nachtrag vom 07.04.2010
    Es gibt hier nun eine offizielle Stellungnahme der Scientology Kirche zur Geschichte des Sternreporters Fredy Gareis
    Oder auch hier: http://www.scientology-fakten.ch/index.php/de/richtigstellung-von-falschinformationen/presse-a-tv.html

     
    • Andi 5:41 pm am Juli 27, 2008 Permalink | Antworten

      Die Recherche vom Reporter Gareis mit versteckter Kamera weckte zunächst große Erwartung und Hoffnung, etwas Neues und Exklusives aus der Deutschlandzentrale von Scientology zu erfahren.

      Es wird uns suggeriert, dass es gewisse Informationen, Aussagen und „Beweise“ gibt, die sonst ein Reporter offiziell nicht einholen kann.

      In diesem Fall bedient man sich gewisser Hilfsmittel wie z.B. versteckter Kamera, Einschleusung von Interessenten, Befragung von Aussteigern und Kritikern.

      Da diese Recherchen mit versteckter Kamera oft gemacht werden, gehört es zum Alltag des Fernsehens. Die Unbefangenheit wird kaum noch hinterfragt.
      Man kann sich über diesen Punkt streiten.

      Unstrittig ist die Banalität und Unprofessionalität der Recherche.
      Die Recherche ist noch nicht einmal kritisch, sondern einfach langweilig.

      Da es sich bei Scientology nicht um einen Sprachkurs oder ein Klavierunterricht handelt, muss man sehr differenziert recherchieren und vieles abwägen.

      Sollen durch die Recherche nur belastende „Beweise“ gefunden werden, die eine weit verbreitete Meinung bestätigen?
      Oder wird mit der Recherche auch aktiv nach entlastenden „Beweise“ gesucht?

      Handelt es sich bei den Aussagen von Mitarbeitern oder Mitgliedern von Scientology um Meinungen oder sind diese Aussagen durch interne Schriften gedeckt. Welchen Interpretationsspielraum lassen sie zu?

      Abgesehen davon, dass die Personen unkenntlich gemacht werden (Persönlichkeitsrechte) und dem nachgesprochenen Ton, was die Authentizität zunichte macht, birgt die Recherche bewussten und unbewussten „Manipulationsspielraum“.

      Die Menge an Bildmaterial und was dem Zuschauer schlussendlich gezeigt wird, verzerrt letztendlich doch das Bild.

      Wie authentisch ist die Aufgabenstellung mit der die „Testperson“ konfrontiert wird. Ich kann bei einer Person eine Frage stellen oder sie Fragen stellend in eine Situation hineinmanövrieren, bis ich eine „passende Antwort“ bekomme.

      Diese versteckten Recherchen haben einen ähnlichen Charakter, wie eine Befragung von Politikern.
      Die Frage wurde vom Politiker noch nicht beantwortet und schon stellt der Interviewer die nächste Frage.
      Es ist doch offensichtlich, dass der Interviewer gar nicht an der Antwort interessiert ist.
      Er möchte möglichst durch Bedrängnis eine schlechte oder unüberlegte Antwort vom Politiker erhaschen.
      Die Sache hat nur einen Hacken, Politiker werden nicht mit versteckter Kamera gefilmt.
      Es gibt nur offizielle Interviews bei dem die Rhetorik der Politiker zur Geltung kommt.

      Ich habe mir den Stern Artikel durchgelesen.
      Für mich ist nicht ersichtlich, welche – nicht öffentlich zugängliche -Information, geschweige den Erkenntnisse Herr Gareis zu Tage gefördert hat.
      Es handelt sich um reine Meinungsmache und Interpretationen.

      Auch beim Interview mit Herrn Jauch beim Stern TV sah man eher einen Angsthasen als einen Reporter.
      Übrigens schienen mir die Fragen eher wie ein abgekartetes Frage- und Antwortspiel.

      Mit einer Recherche hat das nichts mehr zu tun; man könnte eher von einem Spielfilm sprechen bei dem die beteiligten Personen nicht wissend „mitspielen“.

    • Renate 8:30 pm am Februar 2, 2009 Permalink | Antworten

      Wenn man die „Unterwanderung“ von Gareis aus christlichem Standpunkt anschaut, dann verstösst er klar gegen das 8. Gebot:
      Das achte Gebot lautet: „Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben wider deinem Nächsten.“
      Was gebietet Gott im achten Gebot ?
      Gott gebietet uns im achten Gebot, überall und jederzeit die Wahrheit zu sagen und die Taten des Nächsten wenn immer möglich positiv auszulegen, damit ein vertrauensvolles Zusammenleben unter den Menschen möglich wird.

      Was verbietet uns das achte Gebot ?
      Das achte Gebot verbietet uns jede Falschheit und den ungerechten Schaden am Ruf eines anderen. Daher verbietet es uns neben dem falschen Zeugnis: die Verleumdung, die Lüge, die Herabsetzung, die üble Nachrede, die Schmeichelei, das vorschnelle Urteil und den vermessenen Verdacht.

      Als Christ kann man die unkritische Art wie zum Beispiel die Website Jesus.de darüber berichtete nicht gutheissen. Wo bleibt das Verständnis für die Grundlagen des christlichen Wertesystems, die 10 Gebote?
      Solche Machenschaften wie die von Gareis führen nur zu Schwierigkeiten unter den Menschen und helfen nicht irgendetwas zu verbessern.

  • religo 3:01 pm am May 26, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: David Beckham, Emotionsskala, , , , , , Victoria Beckham   

    David und Victoria Beckham über Tom Cruise und Scientology 

    „Tom zwingt niemandem etwas auf“

    Mit diesen Worten entkräftete David Beckham die von den Medien „herbeigesehnte“ Kontroverse rund um die Freundschaft zwischen den Beckhams und Tom Cruise. Dass die Beckhams nur lobende Worte über das Verhalten von Tom Cruise zu erzählen wussten, war wohl ein richtiger Schock für die Medien. Schliesslich hatte man zuvor wie wild herumgelogen, dass es anders sei.
    Am 30.10.07 schrieb die Website „seitenblicke.at“ über die Freundschaft zwischen David Beckham und Hollywoodstar Tom Cruise. Mit „Erstaunen“ habe man zur Kenntnis genommen, dass David Beckham das Medien – Lieblingsgerücht als Phantomgebilde zurückweise. Die Frage an David Beckham ob Tom Scientologen aus David und Victoria machen wolle, musste im Artikel wie folgt beantwortet werden. Nein! Tom Cruise und seine Frau Katie Holmes hätten sie niemals dazu überreden wollen, der Scientology beizutreten.
    Hier ein Zitat darüber was David gesagt habe: „Wir respektieren ihre Religion, wie alles was sie tun oder woran sie glauben. Aber Tom und Katie sind nie an uns herangetreten und haben zu uns gesagt: „Ihr müsst da mitmachen.“ So sind sie nicht. Man hat uns nichts aufgezwungen, Freunde machen so etwas nicht. Beide sind unglaubliche Menschen, die positiv ans Leben herangehen. Sie sind zu uns immer supernett gewesen.“

    Auch von Kritikern hört man ab und zu, dass das Gefährlichste an Scientologen das sei, dass diese immer supernett und positiv seien. Also ein kleiner Tip an unsere lieben Scientology-Kritiker, gebt doch eine Warnung heraus, dass man bei freundlichen, netten Menschen ganz besonders vorsichtig sein sollte und sich nur mit unfreundlichen Gesellen einlassen soll, um ja nichts mit Scientologen zu tun zu haben.
    Ich persönlich werde mich weiterhin möglichst mit vielen positiv denkenden Menschen befassen, egal welcher Glaubensrichtung diese auch angehören. Es macht ganz einfach viel mehr Spass.
    Die Tonskala ist übrigens ein sehr effizientes Werkzeug um besser zu verstehen wie durch die Emotionen das Verhalten von anderen Menschen besser eingeschätzt werden kann.
    Die Tonskala oder auch als Emotionsskala bekannt
    Ein weiterer Artikel über Emotionen und die Tonskala
    Die Spekulationen rund um eine Abkühlung der Freundschaft zwischen Victoria und Tom wurden kürzlich auch als fieses Mediengerücht blossgestellt, da Victoria sogar in einem Film von Tom Cruise mitspielen werde. Naja sicher werden die Journalisten wieder neue Gerüchte „er“-finden, so nach dem Motto: „Bei 365 Gerüchten die wir im Jahr über sie verbreiten wird sich schon das eine oder andere bewahrheiten.“

     
  • religo 7:18 pm am April 17, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Kinder, , , , , ,   

    Kindererziehung und wie man „den Teufel an die Wand malt“ 

    „Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist.“ Dieses Zitat von L. Ron Hubbard, welches im Buch „Kinder-Dianetik“ und auch in der Broschüre über Kinder aus dem Scientology-Handbuch, gefunden werden kann, wird von Kritikern gerne als “Beweis“ dafür verwendet, wie schlimm und seltsam die Kindererziehung bei Scientologen doch sei.
    Daher möchte ich an dieser Stelle auf obiges Zitat eingehen. Leider haben uns die Kritiker nie erzählen können, was denn an diesem Satz wirklich so schlimm und falsch ist. Dies hat damit zu tun, dass diejenigen die sich wirklich mit der Scientology Literatur über Kindererziehung befassen, sehr wohl wissen, dass dieser Satz erst durch das was die Kritiker „hinein-interpretieren“ kurios und abstrus wird.
    Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die mich fragten was ich zu diesem Satz zu sagen habe. Sobald ich ihnen auch nur 2-3 Abschnitte im Kontext zeige, finden sie nicht mehr die Kindererziehung kurios, sondern fragen sich meistens, wie blöd man eigentlich sein muss um diesen Satz als „Negativargument“ in Bezug auf Kindererziehung zu veröffentlichen.

    Lernen Sie die grundlegenden Vorstellungen L. Ron Hubbards in Bezug auf die Kindererziehung selbst kennen.

    Hier das Zitat von L. Ron Hubbard im Zusammenhang:
    „Die wichtigste Überlegung beim Aufziehen von Kindern ist das Problem, sie zu erziehen, ohne ihren Willen zu brechen. Sie sollten Ihr Kind so aufziehen, dass Sie es nicht kontrollieren müssen, damit es zu allen Zeiten im vollen Besitz seiner selbst sein wird. Das ist ausschlaggebend für sein gutes Verhalten, für seine körperliche und geistige Gesundheit.
    Kinder sind nicht Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind nicht kontrollierbare Dinge. Sie sind, lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen, Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine spezielle Tierart, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist“.

    Diejenigen, welche dem Menschen die kognitiven Fähigkeiten absprechen und ihn darwinistisch/atheistisch/dawkinistisch – auf eine Ansammlung von Zellen reduzieren, haben natürlich Schwierigkeiten mit diesen Aussagen.
    Jeder der seinem Kind einfach ein guter Freund ist, handelt instinktiv in der Art wie L. Ron Hubbard es empfiehlt. Es bedeutet ganz einfach, dass man das Kind respektiert, es ernst nimmt und nicht wie einen Hund zu dressieren versucht. Man behandelt das Kind mit dem gleichen Respekt, den man auch Erwachsenen gegenüber zeigt.
    Lesen Sie hier mehr über Kindererziehung

     
    • Mike 9:29 pm am April 25, 2008 Permalink | Antworten

      Die von Ihnen zitierten Aussagen von Hubbard sind allgemeine Floskeln damit Hubbard auch im Gebiet der Kindererziehung irgendein „Werk“ hinterlassen hat, das sich teuer verkaufen lässt.
      Dass der Mensch und somit auch das Kind eine Seele hat wird wohl von keinem abgesprochen. Das sind ausschliesslich Vorwüfe um wieder ein weiteres Feindbild zu erschaffen um von der Trivialität der Aussagen von LRH abzulenken. (siehe CCHR, Psychiatrie als heutzutage heraufbeschworenes Feindbild um von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken)

      Beispiel? Zitat: „Kinder sind nicht Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind nicht kontrollierbare Dinge. Sie sind, lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen, Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine spezielle Tierart, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist.“ Natürlich sind Kinder keine Hunde, natürlich können Kinder nicht dressiert werden wie Hunde, natürlich sind Kinder unausgewachsene Männer und Frauen und natürlich ist ein Kind keine Tierart. Das sind alles triviale Aussagen und weit verbreitete Ansichten. Was ich hier damit sagen will ist: Dafür braucht man die „Lehren“ von Hubbard nicht.

      Religo: Herr Gschwend, schönes Beispiel von Ihnen das zeigt wie „triviale Aussagen und allgemeine Floskeln“ von einigen Kritikern auf deren Websiten als massgebende Grundlagen der Scientology Kindererziehung hergezogen werden. Das war das was dieser Beitrag verdeutlichen wollte. Danke für Ihre Bestätigung.

      Aber schlimmer als wenn man etwas nicht braucht ist, wenn etwas schadet. Und die Schulerziehung mit dem ewigen Wörterklären ist genau ein Punkt, der jedem Kind schadet, sofern die Zielschule nicht zugibt für die CoS Mitglieder zu erziehen. Das ewige Nachschlagen von Wörtern führt nämlich neben dem guten Verständniss von Wörtern auch dazu, dass dem Kind damit subtil eingetrichtert wird zu glauben, was in dem Dictionnaire steht! Wird nun alles geglaubt, was gedruckt ist, so ist nur noch dafür zu sorgen, dass das Kind die gesamten Unterlagen von LRH bekommt und dieses dann leider auch als Wahrheit wahrnimmt.

      Religo: Es ist allgemein bekannt, dass die Lehrer der Zielschule hauptsächlich Scientologen sind und dass dort Prinzipien der von L. Ron Hubbard entwickelten Studiertechnologie angewendet werden. Wir haben in der Schweiz so etwas wie Methodenfreiheit und wenn Sie die Berichte der Schulpflege lesen, gibt es keine Beanstandungen. Aber es gibt immer Menschen wie Sie, die nicht existierende Probleme suchen und irgendwo dann auch meinen etwas gefunden zu haben.
      Wortklären: Sorry aber offensichtlich haben Sie keine Ahnung wovon Sie sprechen. Sie sprechen von „dauerndem Wortklären“, Sie sprechen davon dass etwas „subtil eingetrichtert“ wird. Das ist einfach Ihre Interpretation welche nichts mit der Realität zu tun hat. Die Realität und die Praxis sieht ganz anders aus, es geht einfach darum, dass ein Kind alles versteht was es lernt. Ja sicher, wenn ich Ihren Aussagen glauben schenken würde, dann würden meine Kinder mit dem Dictionnaire als Bibel unter dem Arm durchs Leben….. Wachen Sie auf! Sie träumen und glauben selber an irgendwelche Verschwörungstheorien, was Sie gleichzeitig den Scientologen noch zum Vorwurf machen.
      Die äusserst positiven Schulpflegeberichte sind für Sie natürlich sicher alle gefälscht oder schlimmer, die Zielschule hat wohl Ihrer Ansicht nach die ganze Bildungsdirektion und Schulpflege unterwandert. Das sind Verschwörungstheorien in Reinkultur

      Ich würde nie einem Scientologen absprechen nicht für sein Kind zu sorgen. Der einzelne Scientologe will sicher nur das Beste und denkt mit der Zielschule seinem Kind eine bessere Ausbildung zu erhalten, da ja LRH die Leitfäden dazu erlassen hat (komischerweise auf der Zielschule Website nicht zu finden, Frontgroup allez!). Weiter ausschweifen will ich hier nicht, ich melde mich sicherlich zu einem weiteren Thema.

      Religo: Danke, es freut mich dass Sie den Scientologen nicht wie andere, prinzipiell schlechte Absichten unterstellen.
      Es gibt aber ganz klare pragmatische Grundlagen an denen die Resultate der Zielschule festgestellt werden könnten. Wie kommen die ehemaligen Schüler auf dem späteren Bildungsweg zurecht? Wissen Sie dies wirklich oder nehmen Sie es nur aufgrund Ihrer vorgefassten Meinung an zu wissen? Ich beantworte es Ihnen gleich hier und behaupte einfach mal dass Sie keinen einzigen ehemaligen Zielschule-Schüler persönlich kennen, welcher irgendwelche Schwierigkeiten auf dem späteren Bildungsweg hat. Das heisst nicht dass ich behaupte dass es dies nicht gibt, es heisst bloss dass ich behaupte dass Sie Vorurteile haben. Betreffend Frontgruppe: Ich weiss aus Erfahrung, dass den Eltern, welche die Kinder in die Zielschule bringen bekannt ist, dass die Lehrer Scientologen sind, alles weitere gehört wieder zur Verschwörungstheorie.

      Bespiel vom Wortklären: Wenn ein Kind den Satz: „Die Erde kreist um die Sonne, der Mond um die Erde“ verstehen möchte, dann muss es verstehen was die Sonne ist, was der Mond und was die Erde ist. Auch muss es das Wort „kreist“ verstehen und erst danach kann es den Satz verstehen und beurteilen ob der Satz stimmt oder nicht. Nach Ihrer Theorie, wäre es also schädlich dem Kind zu erklären was der Mond ist und was die Sonne ist, wenn es das nicht kennt. An ein Wörterbuch muss man nicht glauben, es hat den Zweck die Bedeutungen der Wörter die wir in unserer Sprache verwenden zu erklären. Wenn ich etwas schreibe dann verwende ich Wörter mit der Idee dass derjenige der es liest, das Wort auch so versteht wie ich es kenne. Das Wörterbuch bildet einfach eine gemeinsame Grundlage um sich gegenseitig zu verstehen. Die Voraussetzung um sich gegenseitig zu verstehen ist, dass die gleiche Vorstellung über die Bedeutung der verwendeten Wörter existiert. Wenn das Kind in obigem Beispiel den Satz noch immer nicht verstehen würde, obwohl das Kind die Wörter „Sonne, Mond, Erde, kreist“ versteht, dann könnte man noch das Wort „um“ überprüfen und wenn es dieses Wort nur als „Bezeichnung eines genauen Zeitpunktes“ kennt, aber nicht als Wort das „Eine [kreisförmige] Bewegung im Hinblick auf einen in der Mitte liegenden Bezugspunkt“ bezeichnet, dann hat das Kind auch Mühe diesen Satz korrekt zu verstehen.
      Wie Sie da „subtile Eintrichterung“ hinein interpretieren können ist wirklich erstaunlich.

    • Mike 6:49 pm am April 27, 2008 Permalink | Antworten

      Religo: Da ich beim Thema bleiben möchte, habe ich die Teile des Kommentars gelöscht, welche nicht mit Erziehungsfragen zu tun haben.

      Hallo Dirk,

      Was nun aber die Bildungspolitik der Zielschule betrifft, so kritisiere ich einen Punkt, welcher mit keiner Verschwörungtheorie zu tun hat, welche sie mir anheften wollen. Und zwar geht es eben gerade um das Wörterklären. Sie fragen mich bei obigem Beispiel, wie ich hier subtile Eintrichterung hineininterpretieren kann. Nun, ganz einfach: Sie fahren immer wieder so fort, klären Wörter und somit wird das Wörterbuch mit der Wahrheit gleichgesetzt und eigenes Denken verdrängt

      Religo: Sie wiederholen sich. Wie bereits mitgeteilt, Sie interpretieren etwas hinein das nicht vorhanden ist. Selbständiges Denken, bewerten und beurteilen folgt nachdem man einen Text verstanden hat. Ohne das was Sie hinein-interpretieren ist es ganz einfach: Wenn Sie den Satz wie in meinem Beispiel oben nicht verstehen, da Sie nicht wissen was „kreist“ oder „Mond“ bedeutet, dann können Sie auch nicht beurteilen ob er stimmt oder nicht stimmt. Wie machen Sie es, wenn Sie eine zusätzliche Fremdsprache erlernen? Richtig, Sie bauen sich einen Wortschatz auf, indem sie sich mehr und mehr Wörter dieser Sprache aneignen und diese lernen zu verwenden.

      (Dies heisst nun eben im Umkehrschluss nicht, dass die Definitionen im Wörterbuch nicht stimmen würden). Folglich etabliert sich ein Verhalten im Kinde, dass besagt, dass was da geschrieben ist die Wahrheit ist. Nun werde von den Lehrpersonen noch die Werke von LRH vorgesetzt und dies wird nun auch ohne viel Hinterfragen von den Kindern als „Wahrheit“ angenommen. Vor allem wenn Eltern und Lehrpersonen, also die Autoriäten des Kindes Scientologen sind.

      Religo: Reine Spekulation. Kennen Sie nur einen einzigen, ehemaligen Schüler der Zielschule, dem Sie die Fähigkeit selbständig zu Denken absprechen?
      Hier möchte ich dann einen Namen (den ich nicht einfach veröffentlichen werde, ich werde der betroffenen Person aber Ihre Ansicht weiterleiten)

      Dass die Zielschule sicherlich gute Schüler hervorbringt würde ich nie bezweifeln. Nur wird durch LRH Lernmethode gelehrt, was richtig und falsch ist (aus Scientologen-Sicht), aber es wird nicht mehr selbständig gedacht.

      Religo: Wiederholung, merken Sie überhaupt wie respektlos Sie sich pauschal über eine spezifische Gruppe Menschen äussern?

      Es wird einem vorgegeben! Und auf schulischem Niveau hat dies kaum Einfluss, wohl aber im Leben danach! Denn die Schule macht vor allem eines: Heranzüchten von LRH-Gläubigen Zahlungswilligen!

      Religo: Sie sprechen den Schülern der Zielschule die Fähigkeit selbständig zu Denken ab! So brauchen Sie deren Einstellungen und Handlungen auch nicht als eigene Entscheidungen zu respektieren, es ist ganz einfach, alles was die dann denken und entscheiden ist vorgegeben und beruht nicht auf selbständigen Gedanken! Sie haben sich die perfekte Erklärung mit Wiederholungsschlaufe angeeignet! Sorry mit diesem Kommentar disqualifizieren sie sich für sachliche Disskussionen:
      WENN SIE ANDERE MENSCHEN NICHT FÜR VOLL NEHMEN, DIESE ALS INDOKTRINIERTE, ZU SELBSTÄNDIGEM DENKEN UNFÄHIGE MENSCHEN BETRACHTEN, REIN AUFGRUND DESSEN, DASS DIESE DIE ZIELSCHULE BESUCHT HABEN, DANN HABEN ZU ALLERERST SIE EIN PROBLEM MIT DEN MENSCHENRECHTEN, NICHT DIESE MENSCHEN MIT SELBSTÄNDIGEM DENKEN!!
      Noch zur Frontgruppe: Die Zielschule ist keine Frontgruppe der Scientology. Nur weil Lehrer einer bestimmten Religionsgemeinschaft angehören oder mit der Studiertechnologie von L. Ron Hubbard arbeiten wollen, weil sie diese – als selbständig denkende Lehrer – als hilfreich kennengelernt haben, hat das nichts mit Frontgruppe zu tun. Wie ich sehr wohl beantwortete, haben wir Methodenfreiheit und im Gegensatz zur öffentlichen Schule, wissen die Eltern von Schülern der Zielschule sehr, sehr genau, auf welche Art und Weise dass dort gelehrt wird. Eltern welche die Kinder in eine Privatschule schicken, befassen sich vorgängig recht intensiv mit den verschiedenen Schulen und haben sicherlich überdurchschnittliche Kenntnisse der verschiedenen Bildungsmethoden.

      Im Gegenzug haben Sie meine Fragen übrigens überhaupt nicht beantwortet und meine Vermutung betreffend der Schulpflegeberichte scheint offensichtlich näher an der Wahrheit zu sein, als Sie hier vielleicht eingestehen möchten. Aber ganz ehrlich, ich vermute dass das was wir hier gegenseitig schreiben nicht wirklich etwas bringt, da unsere Positionen offensichtlich zu weit auseinander liegen.

    • Beni 6:37 pm am August 6, 2008 Permalink | Antworten

      Ich gehe sogar noch weiter als Dirk. Der Grossteil der Eltern welche die Kinder in der öffentlichen Schule ausbilden lasssen, haben sich überhaupt nicht mit den dort verwendeten Ausbildungsmethoden befasst.
      Fragen sie mal 10 Eltern nach welcher Methode ihr Kind in der Schule unterrichtet wird.
      Ganzwortmethode oder nicht? Etwas anderes als Schulterzucken ist nicht zu erwarten.

    • Die Streber 12:45 pm am März 13, 2009 Permalink | Antworten

      Da meine Tochter und ich seit mehr als 5 Jahren eine Applied Scholastics Nachhilfeschule (Ausbildung und Erziehung in praktischer Anwendung) betreiben, möchte ich an dieser Stelle mal einen besonders schönen Erfolg von einer Mutter mitteilen, von einer Mutter, die einen ziemlichen Leidensweg durchmachen musste, da sie „LRS“ (Lese-Rechtschreib-Schwäche-Legasthenie) Kinder hatte. Sie schreibt:
      „Ich habe 4 Kinder im Alter von 10 – 15 Jahren, davon sind 3 Kinder LRS Kinder, man kann sich vorstellen, was das bedeutet.
      Unser Sohn hat nach dem 2. Schuljahr die Schule gewechselt, er ist zur Schule für lernschwache Kinder (Sonderschule) gewechselt.
      Als bei den jüngeren Zwillingen die Lernprobleme aufgetreten sind, haben wir uns um Nachhilfe bemüht und sind bei Tina und Jenny gelandet.
      Meine Kinder können jetzt lesen und (fast) fehlerfrei schreiben. Dieses Ergebnis ist sogar den Lehrern aufgefallen.
      Ohne „die Streber“ hätten wir diesen Erfolg nicht erreicht.“ U.S. (Original ist bei uns einsehbar).
      Das war im Oktober 2006. Der Sohn hat die Hauptschule geschafft und die Zwillinge sind gut in der Schule.
      Diese Lehrmethode, basieren auf den Werken von L. Ron Hubbard funktioniert, wir erleben es täglich.

    • religo 10:43 am am März 21, 2009 Permalink | Antworten

      Noch ein Beispiel das sich wirklich ereignete und zeigt wie die Verständigung durch unterschiedliche Vorstellungen der Bedeutung von Wörtern verunmöglicht wird.
      Ich traff vor einiger Zeit einen guten Kollegen aus Deutschland. Wir diskutierten darüber was ein gemeinsamer Bekannter zur Zeit macht. ICh benutzte in Bezug auf ein Hobby dieser Person den Spruch: „Ja, er ist richtig angefressen davon“
      Dies bedeutet in der Schweiz nichts anderes als dass jemand etwas/jemanden heiss begehrt oder liebt.
      Mein Kollege in Deutschland schaute mich verdutzt an und ich merkte, dass er dies sicher nicht so verstand wie ich es kommunizieren wollte.
      Wir fanden danach heraus, dass dieser Spruch in Deutschland quasi das Gegenteil bedeutet, nämlich etwas/jemandem gegenüber richtig negativ eingestellt zu sein.
      Resultat: Sobald er meine Definition des Wortes und ich seine verstanden hatte, konnten wir beide einander wieder verstehen.

  • religo 7:40 pm am April 7, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: KPD, , Pfarrer Gandow, , , Sekte, Stasi, Stasivergangenheit, Thomas Gandow   

    Politischer Hintergrund von Pfarrer Gandow 

    Bin gerade auf interessante Zusammenhänge über den politischen Hintergrund von Pfarrer Thomas Gandow gestossen. Hier ein kleines Muster davon, wie Herr Gandow diesen Hintergrund interessanterweise im Jahr 2000 offen erzählt, im Jahr 2001 als offenes Geheimnis bezeichnet und im Jahr 2002 abstreitet und denjenigen der den Vorwurf macht plötzlich als kriminell und Verleumder bezeichnet.

    Thomas Gandow am 03.02.2002:
    „Ich habe nun mal keiner K-Gruppe angehört ausser der K-irche“ (….) „Ihre Beleidigungen sind kriminell. Sie sind ein Verleumder“

    Thomas Gandow am 2.7.2001 (auf den gleichen Sachverhalt angesprochen):
    „zugegeben? Wieso zugegeben? Seit wann kann man ein offenes Geheimnis zugeben?“

    Thomas Gandow am 21.02.2000:
    „…Es wird behauptet, ich würde meine eigene Vergangenheit verschleiern; ich hätte bestritten, die Liga gegen den Imperialismus, der ich Anfang der siebziger Jahre angehörte, sei eine kommunistische Tarnorganisation gewesen. Das habe ich natürlich nie bestritten und nie bestreiten wollen…“

    Die Liga gegen den Imperialismus war, eine Tarnorganisation der KPD. Mitglieder der Liga mussten, wie Mitglieder der Kader der KPD, die Inhalte dieser linksextremistischen Vereinigungen auf spezifische Weise vertreten (konspirativ und gewaltbereit). Durch Schulung wurden die kommunistischen Ideologien eingehämmert. Die Eingliederung unter eine strikte hierarchische Leitung “von oben nach unten’ war eben so gefordert.

    Sie finden hier auch noch einige andere sehr interessante Hintergründe

     
  • religo 12:06 pm am April 5, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Epilepsie, Hacker, , , , , Stettler   

    Hacker versus Scientology 

    In der Zeitung 20 Minuten, konnte man lesen dass es einen Hackerangriff auf eine Epilepsie Website gab, infolge dessen mehrere Personen aufgrund eines manipulierten Links schwere epileptische Anfälle erlitten. Die Betreiber der Webseite vermuteten hinter der Attacke die Hacker-Gruppe Anonymous. Sie machten in der Vergangenheit von sich reden, als sie gezielt Attacken auf Scientology-Websites starteten.

    Weshalb der Betreiber der gehackten Website Anonymous hinter der Attacke vermutet ist zur Zeit nicht bekannt. Interessant ist aber der Vorwurf von Anonymous der bezeichnend für das Vorgehen dieser Gruppe ist.

    «Die Seite wurde von Scientology selbst angegriffen», habe ein Mitglied der Hackergruppe Anonymous in einer Email an die Redaktion von 20minuten.ch mitgeteilt. Verfasst sei es von einem gewissen «Anon», einem deutschen Mitglied der Hackergruppe Anonymous.

    Folgendes war die Antwort vom Pressesprecher der Scientology Kirche Schweiz Jürg Stettler:

    «Dies ist Cyberterrorismus pur und wird ja in den USA auch strafrechtlich verfolgt. Es ist ja das Prinzip, das viele innerhalb Anonymous anonym bleiben, um nicht für deren kriminelle Taten geradestehen zu müssen. Da gehört nun auch noch Ehrverletzung dazu, wenn sie uns diese Epilepsiestory andrehen wollen. Dies ist schlicht und einfach kriminell, aber typisch, dass solche Vorwürfe anonym erfolgen».

     
    • Spliffo 12:55 am am Februar 18, 2010 Permalink | Antworten

      Ich hoffe mal, dass dieser Beitrag nicht gelöscht wird, da nicht beleidigend sondern nur meine meinung darstellt!!!!!
      Cyberterrorismus.. HAHAHA, kriminelle Taten LOL.
      Es ist ein Merkmal der Scientology Ihre Kritiker als Geisteskrank hinzustellen. …….(Rest wurde gelöscht)

      Antwort von Religo:
      Hallo spliffo, Sie hoffen vergebens!!
      Jemand der die Attake auf die Epilepsie-Website mit so einer Tirade gegen Scientology zu schmücken sucht und nicht mal das moralische Niveau besitzt sich vom erwähnten deutschen Anon zu distanzieren, der das Ereignis prompt medienwirksam den Scientologen unterjubeln wollte, dem gebe ich keine Plattform.
      Sie heissen mit Ihrem Kommentar kriminelle Taten gut. Hackangriffe wurden/werden von Anonymous befürwortet. Ich persönlich habe nicht die Ansicht dass Kritiker der Scientology geisteskrank sind. Ich habe mich im Artikel nicht abwertend über die Anonymous geäussert, sondern nur die Vorfälle geschildert.
      Ihr erster Satz ist lächerlich, die Tirade gegen Scientology hat wenig bis nichts mit einer wirklich eigenen Meinung von Ihnen zu tun, sondern nur mit dem Wiederkäuen von nichtbelegten Vorwürfen. Scientology als Organisation ist nicht verurteilt, einzelne Scientologen haben sicher bereits das Gesetz gebrochen und müssen meiner Ansicht nach dafür zu recht geradestehen. Genauso wie es Katholiken, Protestanten und Atheisten gibt, welche Gesetze brechen. Ich verharmlose dies nicht, heisse es nicht gut ob es Scientologen, Katholiken oder Atheisten sind. Sie selbst versuchen jedoch nichts weiter als die absichtlich begangenen kriminellen Taten von Ihrer eigenen Gruppe zu verharmlosen. Anonym müsst ihr nicht wegen gesetzeswidrigen Aktionen der Scientologen euch gegenüber sein, sondern wegen den befürchteten rechtlichen Konsequenzen aufgrund Eurer eigenen Taten.
      Falls irgend ein Anon mal vor Gericht gezogen ist, weil ein Scientologe ihm gegenüber etwas Kriminelles getan hat, dann lassen Sie es mich wissen. Ich habe jedenfalls noch nie so etwas gehört.

  • religo 8:42 pm am March 26, 2008 Permalink | Antworten
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    Hamburger Innensenat muss Schadenersatz an Scientology bezahlen 

    März 19, 2008 by utaeilzer

    Das Oberlandesgericht Hamburg bescheinigt der Innensenatsangestellten Ursula Caberta die Verletzung ihrer Amtspflichten gegenüber der Scientology Kirche.

    Die Hansestadt Hamburg wurde verurteilt, der Scientology Kirche Deutschland e.V., mit Sitz in München und die Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen rechtswidriger Äußerungen von der Innensenatsangestellten Ursula Caberta Schadensersatz zu zahlen. Im Jahre 2002 hatte sie mehrere unwahre Äußerungen gegenüber den Medien abgegeben. Diese wurde daraufhin von den Anwälten der Kirche abgemahnt und auf die Unwahrheit der Äußerungen hingewiesen.

    Die für diese Abmahnungen entstandenen Anwaltskosten forderten die Scientology Kirchen von der Stadt Hamburg als Schadensersatz zurück. In seinem 23 Seiten umfassenden Urteil vom 7.3.2008 wirft der 1. Zivilsenat des OLG Hamburg Ursula Caberta vor, dass sie „bei Beachtung der erforderlichen Sorgfalt hätte voraussehen können und müssen, dass ihre kritischen Aussagen das Maß des Zulässigen überschreiten“.

    Diese hätten sich möglicherweise darauf berufen können, dass es sich um Äußerungen einer Behörde gehandelt habe und sie sich auf eine derartige Informationsquelle hätten verlassen dürfen. Das Gericht teilte die Auffassung der Kläger, dass sie nicht verpflichtet waren, diese Ansprüche gegenüber den Medien durchzusetzen.

    Das Gericht stellte weiterhin fest, dass es sich bei Cabertas Äußerungen „um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger (Scientology Kirche) als Weltanschauungsgemeinschaft“ handelt und sie damit ein „amtspflichtwidriges Verhalten“ an den Tag gelegt hat.

    Nach Auffassung des Senats waren die Kläger auch nicht verpflichtet, vor der Absendung der Abmahnschreiben im Wege der Dienstaufsichtsbeschwerde oder Gegenvorstellung an die Vorgesetzten von Caberta heranzutreten, um diese zu Maßnahmen gegen sie zu veranlassen. Die Stadt habe nämlich deutlich zu erkennen gegeben, dass sie nicht bereit war, Frau Caberta die von den Klägern beanstandeten unwahren Äußerungen zu untersagen. Daher sei nicht zu erwarten gewesen, dass sie Frau Caberta entsprechend anweisen würde.

    Diese grundsätzliche Entscheidung zwingt zukünftig den Geschädigten nicht mehr, sich mit den zahlreichen Medien auseinander zu setzen, die im guten Glauben behördliche Äußerungen wiedergeben. Der Geschädigte kann vielmehr seinen gesamten Schaden unmittelbar gegenüber der Behörde als Verursacher geltend machen.

    Es bleibt zu hoffen, dass die Hamburger Innenbehörde aus diesem Grundsatzurteil die korrekten Schlüsse zieht und zukünftig leichtfertige Äußerungen seiner Angestellten unterbindet.

    Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V., Beichstraße 12, 80802 München, Ansprechpartner: Uta Eilzer, TEL: 0163-9102460, FAX: 089-38607-109, http://www.skb-pressedienst.de/maerz2008-kw12.html

    Für mehr Informationen über Scientology: Der neue Scientology Video – Kanal

     
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