Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Psychiatrie’

Kreiere deine eigene Krankheit!

Wieso überlassen wir den Pharma-Herstellern allen Spass?

Auch DU kannst Krankheiten erfinden!

Verwende die kostenlose:

Disease mongering engine

Klicke auf den Link und kreiere dein ganz eigenes Leiden, deine eigene Krankheit, Störung oder Syndrome.

Wenn du die unter der generierten Krankheit aufgeführten Anweisungen befolgst, wird der finanzielle Erfolg auch nicht ausbleiben. Nimm dir die Pharma – Hersteller als Vorbild!

Hier ein kleines Beispiel welche Krankheiten bereits erfunden wurden:

Sprachentstellungs-Störung (SES)

Befällt vor allem Ärzte, Chirurgen, Onkologen und teilweise auch andere vor allem medizinisch gebildete Menschen. Die Sprachentstellungsstörung (engl: Language Obfuscation Disorder (LOD) verursacht, dass der befallene Mensch unverständliches Medizin-BlaBla von sich gibt, währenddessen er von der Vorstellung besessen ist, dass seine Worte durchaus Sinn machen würden. Während Menschen die an dieser Krankheit leiden verschiedenste Muttersprachen haben, ersetzen Sie jedoch Wörter, welche in der betrefffenden Sprache durchaus vorhanden und in Gebrauch sind, (wie zum Beispiel “Leber” und “entzündeten”) mit Begriffen aus dem griechischen (“Leber” und “ITIS” oder Hepatitis.) Interessant ist, dass zwei oder mehr Opfer von SES anscheinend in der Lage sind, einander sehr gut zu verstehen, auch wenn sonst niemand eine blasse Ahnung darüber hat, was sie von sich geben.

Um daraus Geld zu machen, könnte auch die folgende Ergänzung als gute Einleitung dienen:
Die Behandlung dieser Krankheit ist langwierig und bedingt oft ein lebenslanges Entziehungsprogramm und sollte gegebenefalls auch durch medikamentöse Behandlung ergänzt werden.
Idee aus der Website www.newstarget.com

Bis heute existiert diese Krankheit noch nicht im DSM (Diagnostical Statistic Manual) und wurde noch nicht vermarktet. Versuchen Sie ihr Glück aber beeilen Sie sich, sonst schnappt Ihnen die Pharmabranche den Braten vor der Nase weg.

Diagnosekriterien für ADHS!

Die untenstehenden Diagnosekriterien werden verwendet um zu entscheiden ob ein Kind an einem Ungleichgewicht des Dopamins im Gehirn leidet, was offiziell die Ursache von ADHS sein soll.

Das soll Wissenschaft sein?
Wo bleiben die Arbeiten darüber, was ein biochemische Gleichgewicht des Dopamins überhaupt ist?
Dies sollte doch sicher zuerst definiert sein, bevor man sagen kann, dass ein Kind an einem “Ungleichgewicht” leide. Es ist auch nicht so dass Ritalin das die Lösung sein soll, die oben behauptete Ursache der Verhaltensauffälligkeit behebt.

Es gibt eigentlich nur ein Wort dafür: “Pseudowissenschaft”

Diagnosekriterien gemäss DSM IV
(Diagnostic and Statistical Manual of the American Psychiatric Association, 1994)

A: entweder A1 oder A2

A1 Unaufmerksamkeit
Sechs (oder mehr) der folgenden Symptome von Unaufmerksamkeit sind während der letzten sechs Monate in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessen Ausmass vorhanden gewesen:

    beachtet häufig Einzelheiten nicht oder macht Flüchtigkeitsfehler bei den Schularbeiten, bei der Arbeit oder bei anderen Tätigkeiten
    hat oft Schwierigkeiten, längere Zeit die Aufmerksamkeit bei Aufgaben oder beim Spielen aufrechtzuerhalten
    scheint häufig nicht zuzuhören, wenn andere ihn/sie ansprechen
    führt häufig Anweisungen anderer nicht vollständig durch und kann Schularbeiten, andere Arbeiten oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht zu Ende bringen (nicht aufgrund oppositionellem Verhaltens oder Verständigungsschwierigkeiten)
    hat häufig Schwierigkeiten, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren
    vermeidet häufig, oder hat eine Abneigung gegen oder beschäftigt sich häufig nur widerwillig mit Aufgaben, die länger dauernde geistige Anstrengungen erfordern (wie Mitarbeit im Unterricht oder Hausaufgaben)
    verliert häufig Gegenstände, die für Aufgaben oder Aktivitäten benötigt werden (z.B. Spielsachen, Hausaufgabenhefte, Stifte, Bücher oder Werkzeug)
    lässt sich oft durch äussere Reize leicht ablenken
    ist bei Alltagstätigkeiten häufig vergesslich

A2 Hyperaktivität und Impulsivität
Sechs (oder mehr) der folgenden Symptome der Hyperaktivität und Impulsivität sind während der letzten sechs Monate beständig in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessenen Ausmass vorhanden gewesen:

Hyperaktivität

    zappelt häufig mit Händen oder Füssen oder rutscht auf dem Stuhl herum
    steht in der Klasse oder in Situationen, in denen Sitzen bleiben erwartet wird, häufig auf
    läuft herum oder klettert exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist (bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann dies auf ein subjektives Unruhegefühl beschränkt bleiben)
    hat häufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen oder sich mit Freizeitaktivitäten ruhig zu beschäftigen
    ist häufig “auf Achse” oder handelt oftmals, als wäre er/sie “getrieben”
    redet häufig übermässig viel

Impulsivität

    platzt häufig mit Antworten heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt ist
    kann nur schwer warten, bis er/sie an der Reihe ist
    unterbricht und stört andere häufig (platzt z.B. in Gespräche oder Spiele anderer hinein)

B
Einige Symptome der Hyperaktivität-Impulsivität oder Unaufmerksamkeit, die Beeinträchtigungen verursachen, treten bereits vor dem Alter von sieben Jahren auf

C
Beeinträchtigungen durch diese Symptome zeigen sich in zwei oder mehr Bereichen (z.B. in der Schule bzw. am Arbeitsplatz und zu Hause)

D
Es müssen deutliche Hinweise auf klinisch bedeutsame Beeinträchtigungen in sozialen, schulischen oder beruflichen Funktionsbereichen vorhanden sein

E
Die Symptome treten nicht ausschliesslich im Verlauf einer sog. tiefgreifenden Entwicklungsstörung, einer Schizophrenie oder einer anderen psychotischen Störung auf und können auch nicht durch eine andere psychische Störung besser erklärt werden (z.B. Affektive Störung, Angststörung, Dissoziative Störung oder eine Persönlichkeitsstörung)

Subtypen:

TYP 1:

Wenn die Kriterien A1 und A2 während der letzten sechs Monate erfüllt waren: DSM-IV 314.01 (ICD-10 F90.00) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Mischtypus

TYP 2:

Wenn Kriterium A1, nicht aber Kriterium A2 während der letzten sechs Monate erfüllt war: DSM-IV 314.0 (ICD-10 F98.8) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorwiegend Unaufmerksamer Typus

TYP 3:

Wenn Kriterium A2, nicht aber Kriterium A1 während der letzten sechs Monate erfüllt war: DSM-IV 314.O1 (ICD-10 F90.1) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typus

Bei Personen (besonders Jugendlichen und Erwachsenen), die zum gegenwärtigen Zeitpunkt ADHS-Symptome zeigen, aber nicht mehr alle Kriterien erfüllen, wird “teilremittiert” spezifiziert.

Source: American Psychiatric Association. Task Force on DSM-IV (Frances A. et al). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. Fourth Edition. Washington. DC, American Psychiatric Association 1994;78-85.

Lösungen für Studierschwierigkeiten finden Sie hier

Whistleblower enthüllen psychiatrische Verbrechen

Zum 38 Jahrestag der Gründung von CCHR (in Deutschland KVPM) wurden im Hyatt Regency Century Plaza Hotel in Beverly Hills Psychiatrie – Whistleblower für Ihren Mut ausgezeichnet.
Als Whistleblower bezeichnet man einen Informanten, der Missstände, illegales Handeln, Korruption allgemeine Gefahren aus Gewissensgründen an die Öffentlichkeit bringt, ohne Rücksicht darauf sich persönlich in Gefahr zu bringen.
Durch die Schauspielerinnen Kirstie Alley, Kelly Preston, Priscilla Presley, Marisol Nichols (24) and Anne Archer (Patriot Games, Fatal Attraction) wurden auch mehrere Buch-Autoren, welche über die Psychiatrie- und Pharmaindustrie schrieben, ausgezeichnet. Sie riskierten ihre professionelle Karriere, um gefährliche psychiatrische Praktiken bekannt zu machen und die Öffentlichkeit über betrügerische und gefährliche Werbemethoden für psychiatrische Drogen zu warnen.

Dr. Timothy Scott, Professor der Psychologie und Autor von America Fooled: The Truth About Antidepressants, Antipsychotics and How We’ve Been Deceived (Die Wahrheit über Antidepressiva, Antipsychotika und wie wir betrogen wurden)

Dr. Fred Baughman, Autor von ADHD Fraud: How Psychiatry Makes ‘Patients’ of Normal Children (Wie die Psychiatrie aus normalen Kindern Patienten macht)

Journalist Kelly O’Meara, Autor von Psyched out: How Psychiatry Sells Mental Illness and Pushes Drugs That Kill (Wie die Psychiatrie Geisteskrankheit verkauft und tödliche Drogen fördert)

Eine weitere Auszeichnung erhielt Gwen Olson, eine frühere pharmazeutische Industrierepräsentantin. Sie erklärte einer Expertengruppe in Washington DC, wie Sie Ärzte mit Geschenken beeinflusste und ihnen manipulierte Daten präsentierte, so dass sie für Patienten schädliche Medikamente verschrieben. Das Bewusstsein darüber was sie damit wirklich verursachte kam, als ihre 20 jährige Nichte, die das gegen Depressionen verschriebene Medikament Paxil einnahm, Selbstmord beging. Gwen Olsen, Autorin des Buches “Bekenntnis eines Rx Medikamentenpuschers” arbeitet heute sehr engagiert daran, das Leben von Kindern und Jugendlichen zu schützen, indem sie betrügerische Praktiken in der Pharma- und Psychiatrieindustrie aufdeckt.

Auch Allen Jones wurde ausgezeichnet, der an der gleichen Anhörung aussagte. Er war früher in Pennsylvania ein Mitarbeiter vom Büro des Generalinspektors.
Er hatte aufgrund seiner beruflichen Position die Verantwortung darüber, Betrug, Verschwendung und Missbrauch im Sozialwesen zu finden. Mr. Jones wurde unter starken Druck gesetzt und letztendlich entlassen, als er sich weigerte eine laufende Untersuchung zu beenden, welche Beweise ans Licht brachte, dass die Pharmahersteller Beamte bestochen hatten, um bestimmte psychotrope Drogen zu verbreiten. Mr. Jones rief eine wirkungsvolle Kampagne ins Leben um die Methoden der Öffentlichkeit gegenüber bekannt zu machen.

Dr. Colin Ross, der nächste Empfänger einer Auszeichnung, deckte die Rolle der Psychiatrie in den geheimen CIA “mind control” Experimenten auf. Seine Untersuchungen brachten 15’000 Seiten Dokumente zum Vorschein. Die Dokumente wurden durch den “Freedom of Information Act” (Informationsfreiheitsgesetz in den USA, welches durch Unterstützung der Scientology Kirche verabschiedet wurde) ans Tageslicht gebracht. Seine Arbeit veröffentlichte er in seinem viel beachteten Buch “Die CIA Ärzte: Menschenrechtsverletzungen amerikanischer Psychiater”, das sich sehr erfolgreich verkaufte. Er gab über 340 Workshops und war ein Experte in 2 Dokumentationssendungen mit den Titeln “Mind Control” und “Conspiracy Files: CIA Mind Control”

Der “Thomas S. Szasz Award” ging an Dr. John Friedberg. Diese Auszeichnung ist nach dem Menschenrechtskämpfer und Mitbegründer von CCHR, Dr. Thomas Szasz, emerierter Professor für Psychiatrie an der State University of New York in Syracuse. Thomas Szasz ist Fellow der American Psychiatric Association und lebenslanges Mitglied der American Psychoanalytic Association. Thomas S. Szasz ist einer der vehementesten Kritiker der Zwangspsychiatrie.

Dr. Friedberg erhielt die Auszeichnung für seine über 30 Jahre andauernde Arbeit, die brutalen und tödlichen psychiatrischen Prozeduren wie Elektroschocktherapien ECT oder EKT aufzudecken. (Neu von der Psychiatrie als Elektrokrampftherapie umbenannt) Dr. Friedberg’s Expertenaussagen, Artikel, Bücher und Interviews bewiesen, dass EKT nicht rückgängig zu machende Gehirnschäden und auch Todesfälle verursachen, was dazu führte dass die Verwendung zumindest gesetzlich eingeschränkt wurde.

Die Bürgerkommission für Menschenrechte wurde 1969 von der Scientology Kirche etabliert und deckt psxychiatrische Menschenrechtsverletzungen auf.

Anerkennung für CCHR (KVPM)

Beverly Eakman
Mitbegründerin des U.S. National Education Consortium und Autorin

“Nach meiner Erfahrung ist CCHR die einzige Organisation, die psychiatrischen Betrug und Missbrauch wirklich bekämpft. Sie ist unerschütterlich für das verfassungsmäßig verankerte Recht des Einzelnen auf Gewissensfreiheit eingetreten. Sie hat unermüdlich die Rechte der Eltern verteidigt, die Erziehung ihrer Kinder selbst zu bestimmen. Ich verneige mich vor dieser unglaublichen Beharrlichkeit von CCHR …”

CCHR wurde 1969 von Dr. Thomas Szasz und der Scientology Kirche gegründet.

Kategorien:Blogroll, Menschenrechte, News, Psychiatrie Schlagworte:

KVPM: DVD über die Psychiatrie

Februar 25, 2007 2 Kommentare

Am 26.02.07 wird in Berlin die Wanderausstellung der Bürgerkommission für Menschenrechte (KVPM, Schweiz CCHR) eröffnet. Es gibt die Möglichkeit einen sehr interessanten Dokumentarfilm über die Psychiatrie zu bestellen, welcher auf den 14 in der Ausstellung gezeigten Dokumentarfilme aufgebaut ist. Über 160 Experten und Opfer wurden für die Dokumentarfilme interviewt.
Schauen Sie sich diesen Film an, Sie werden dann verstehen, wieso psychische Probleme durch die Psychiatrie nicht gelöst werden. Hier erhältlich.

Zu den interviewten Experten gehören unter anderem:

Dr. Walter Afield, Medizinischer Leiter eines neuropsychiatrischen Instituts
Dr. Garland Allen, Professor für Biologie
Dr. R. Christopher Barden, Psychologe und Anwalt
Dr. Fred Baughman, Neurologe und Autor
Dr. Michael Berembaum, Holocaust-Experte
Dr. Samuel Blumenfeld, Autor und ehem. Lehrer
Dr. John Breeding, Psychologe und Autor
Dr. Paula Caplan, Psychologin und Autorin
Prof. Elof Carlson, emeritierter Professor eines Instituts für Biochemie
Dr. Ty Colbert, Psychologe und Autor
Dr. Lee Coleman, Psychiater und Autor
Dennis Cowan, Ermittler für Betrug im Gesundheitswesen
Ted Eagans, Leitender Geschäftsführer, Vereinigung Schwarzer Angestellter
Dr. Charles English, Assistenzprofessor, pädagogischer Berater
Prof. Martin Fiebert, Professor für Klinische Psychologie
Dr. John Friedberg, Neurologe und Autor
Dr. William Glasser, Psychiater und Autor
Dr. Margaret Hagen, Professorin für Psychologie und Universitätsdozentin
Dr. Ron Leifer, Psychiater
Prof. Barry Mehler, Professor für Wissenschaftsgeschichte
Prof. Joseph Melling, Direktor eines Zentrums für Medizingeschichte
Mona Montgomery, Rechtsanwältin
Hamilton Moore, Rechtsanwalt
Dr. Craig Newnes, Abteilungsleiter psychologische Therapien
Prof. Gary Null, Professor für Naturwissenschaften
Eral Ofari, Autor, freier Kolumnist
Lance Priddy, Anwalt
Prof. Anatoli Prokopenko, Historiker
Dr. Colin Ross, Psychologe und Autor
Prof. Jeffrey Schaler, Professor eines Instituts für Rechtswesen und Gesellschaft
Prof. Don Schwartz, Professor für Geschichte
Skip Simpson, Anwalt
Prof. Andrew Skull, Professor für Soziologie und Wissenschaft
Prof. Thomas Szasz, emeritierter Professor für Psychiatrie, Syracuse University New York Health Science Center, Autor von über 30 Büchern über die Psychiatrie
Robert Whitaker, Wissenschaftsschriftsteller, Autor von Mad in America

Bipolare Depression

Heute bin ich auf dem Belief-o-matic auf eine Anzeige vom Psychopharmaka Hersteller Glaxo Smith Kline gestossen. Es war eine Propaganda-Werbung für bipolare Depression.

Hat ihr Arzt Ihnen irgendwann mal gesagt Sie hätten Angst?

Sind oder waren Sie in Rechtstreitigkeiten verwickelt?

waren 2 der Fragen die sich der Leser stellen soll, um herauszufinden ob er nicht nur an einer Depression, sondern – viel schlimmer – an einer bipolaren Depression leide, was gemäss GSK natürlich eine schlimme, schlimme Fehldiagnose darstellen würde. Obige Fragen sind dazu geeignet um festzustellen ob eine Person im Leben Probleme Schwierigkeiten hat oder hatte, aber sicher nicht um eine “medizinische Diagnose” für eine körperliche Krankheit zu erhalten. Gemäss Psychiatrie ist Depression eine Gehirnkrankheit, welche mit dem korrekten Medikament behandelt werden muss. Leider wurde die Werbung ausgeblendet bevor ich die anderen Fragen abschreiben konnte, vielleicht gab es noch interessantere. Dazu habe ich bereits in meinem Beitrag – Psychiatrischer Betrug: “chemisches Ungleichgewicht des Gehirns” einiges gesagt. Genauso wie bei den ADHD, POS, ADS oder manchmal auch ADD in Zukunft AC/DC :-) ) genannten Störungen, gibt es auch bei Depression keinen medizinischen Test, der gemacht wird um eine klare Diagnose zu stellen. Dies ganz einfach deshalb, weil es keinen gibt. Trotzdem wird ständig behauptet, bei der Psychiatrie handle es sich um eine “Wissenschaft”.

Kategorien:Drogen, Menschenrechte, News, Psychiatrie Schlagworte:

Bittere Pillen von..sorry..für Eli Lilly

Februar 15, 2007 2 Kommentare

Die vergangenen Wochen waren für Eli Lilly, eine der grössten pharmazeutischen Firmen der USA , alles andere als erfolgsversprechend.

Gemäss der New York Times hat Eli Lilly, als Hersteller des Medikaments Zyprexa, die Gesundheitsrisiken dieses Neuroleptikas heruntergespielt. Zyprexa wird unter anderem verwendet um Schizophrenie und andere psychotische Krankheitsbilder zu behandeln. Zyprexa ist das bestverkaufte Medikament von Eli Lilly.
Gemäss Unterlagen die James Gottstein, Anwalt von Patienten die geistige Leiden haben, der New York Times überreichte, haben Führungskräfte der Firma Eli Lilly versucht, Informationen über die Nebenwirkungen des Medikaments zu verheimlichen. Es handelte sich vor allem um die Nebenwirkungen Gewichtszunahme und Bluthochdruck. Die Informationen zeigen, dass 30% der Patienten die das Medikament mehr als ein Jahr einnehmen, eine Gewichtszunahme von 22 Pfund und mehr aufweisen, was eine Ursache für Diabetes Typ 2 sein kann.
Die Times berichtete auch, dass Eli Lilly Ärzte ermunterte, Zyprexa bei älteren Patienten mit Demenz zu verschreiben. Dies obwohl Zyprexa für diesen Gebrauch keine FDA Genehmigung habe.
Die bei der Times eingegangenen Dokumente zeigten desweiteren, dass Lilly im Jahre 2000 eine grossangelegte Marketingkampagne für die Verschreibung von Zyprexa für diese nichtgenehmigte Indikation begann. Als Resultat davon verdoppelte sich der Umsatz innert einem Jahr von 1.5 Milliarden auf 3 Milliarden im 2002.
Zurzeit bestehen Schadenersatzklagen von rund 18’000 Patienten für 500-700 Millionen
Dollar.

Louis Jolyon West, L. J. West Psychiater

Jolyon West war Professor der Psychiatrie, School of Medicine, University of California, Los Angeles. Er starb am 2. Januar 1999

Würdigung seiner Beiträge für die Menschheit:
Einzigartig an diesem Psychiater war, dass er es schaffte einen Elephanten mit LSD
zu töten. Er war ein sehr agressiver Befürworter der barbarischen psychiatrischen Behandlungsmethoden wie Elektroschock (neu umbenannt in Elektrokrampftherapie oder Elektro-Konvulsionstherapie), Lobotomie, Verabreichung von Methylphenidat (zb. Ritalin) an Kinder, Befürworter von LSD, Prozac und allen möglichen Drogen. Setzte sich unermüdlich als Lobbyist der Firma Eli Lilly (Hersteller von Prozac) ein.
1972 veröffentlichte er einen Orwellschen Plan, der elektronische Einpflanzungen zur Steuerung des Bewusstseins, chemische Kastrierung und Psycho-Chirurgie vorsah, mittels derer “unliebsame Minderheiten” fügsamer gemacht werden sollten. Wests Vorschlag ging inmitten eines Aufschreis der Empörung seitens verschiedener Menschenrechtsgruppen unter.
Er war auch ein Befürworter des Deprogramming, wo man Menschen den “falschen Glauben” austreiben wollte. (was mittels Kidnapping, Entführung, Nahrungsentzug, Isolationshaft und anderen menschenrechtswidrigen Praktiken tatsächlich versucht wurde). Wegen dieser Verbrechen wurden in Amerika mehrere Personen verurteilt.

Jolyon West spielte sich gerne als Experte in Sachen Dianetik und Scientology auf. Auch im Alter von 66 Jahren wusste er jedoch noch immer nicht, was der Unterschied zwischen einem Scientology-Kurs und Auditing ist. Interessant ist auch, dass er ausgerechnet Narconon, vehement angriff, gleichzeitig aber als “Experte für Suchtmittelprobleme” galt. Es ist nicht bekannt, dass er einem einzigen Patienten helfen konnte, Suchtmittelprobleme zu lösen.

Zitat aus einem Artikel von Jolyon West, welcher im Mai 1991 in “The Southern California Psychiatrist” gedruckt wurde:

“Die fünf Schritte im Narkonon Programm umfassen Absonderung, Entziehung, Schwitzkuren in der Sauna, ein Kommunikationskurs und behandelnde Kurse in “Verbessern der Lernens”, “Die Kontrolle über das Leben gewinnen” und “Ein ethisches Leben führen”, die mit den aus den Werken L. Ron Hubbards zusammengestellten Kursen von Scientology identisch sind und in den Organisationen und Missionen von Scientology gelehrt werden. Jeder Behandlungskurs ist in Wirklichkeit eine Reihe von Dianetik Auditing Sitzungen….”

Einen Kurs über “Verbessern des Lernens” als Dianetik Auditing Sitzungen zu bezeichnen, wäre etwa das Gleiche wie die Aussage: “Jedes Stück Schokolade ist in Wirklichkeit ein Stück Knoblauch” :-) Den Kurs “Ein ethisches Leben führen” als Dianetik Auditing Sitzungen zu bezeichnen ist nicht weniger weit hergeholt.

Kritiker der Scientology verwenden ihn oft als Referenz um die Wissenschaftlichkeit oder Sachlichkeit der Vorwürfe zu bekräftigen. Dass seine Kritik an Scientology mehr mit seinem nobel vergüteten Engagement für Eli Lilly zu tun hatte, ist nicht zu bestreiten. Aufgrund von Untersuchungen der CCHR (in Deutschland KVPM) wurde 1990 der erste Gerichtsfall über die Zusammenhänge von Prozac mit Selbstmorden und anderen Nebenwirkungen eingeleitet. Dass Jolyon West in der Folge heftig Scientology mit der Absicht angriff, die Bemühungen von CCHR zu diskreditieren ist sehr offensichtlich.
prozac_400.jpg

Psychiatrischer Betrug: “chemisches Ungleichgewicht des Gehirns“

Drei weitere Staaten konnten illegalerweise eine im Rahmen des „Freedom of information acts“ durchgeführte Anfrage nicht beantworten.

BOSTON – Massachusetts, Maine und Rhode Island haben Aussagen veröffentlicht, welche das betrügerische Marketing mit dem „chemischen Ungleichgewichts des Gehirns” offen legen, welches die Grundlage von mehreren Milliarden an psycho-pharmazeutischen Dollars und des gesamten Diagnoseprozesses der „geistigen Gesundheit“ ist. (Dokumente oben verlinkt)
Allen sechs Büros für „geistige Gesundheit“ der Staaten von New England wurde eine FOIA (Freedom of information act) Anfrage zugestellt, um Unterlagen und Informationen herauszugeben, welche das Folgende belegen: a) die Existenz eines chemischen Ungleichgewichts des Gehirns, b) irgend einen bekannten Test für chemisches Ungleichgewicht des Gehirns und, c) jeden Test der zeigt, was ein korrektes chemisches Gleichgewicht des Gehirns ist.
Während Vermont, New Hampshire und Connecticut fortwährend eine Antwort auf die Anfrage verweigerten, haben die drei anderen Staaten von New England bestätigt, dass es keine solchen Daten oder Dokumente gibt.
„Die Psychiatrie, Pharmaindustrie und deren Frontgruppen haben über Jahre hinweg die betrügerische Behauptung verbreitet, dass diese Geisteskrankheiten auf einem chemischen Ungleichgewicht des Gehirns begründet sind, welches nur mit psychiatrischen Drogen korrigiert werden könne“, sagte Kevin Hall, Leiter der dortigen Bürgerkommission für Menschenrechte (CCHR), die von der Scientology Kirche etabliert wurde. „Diese Informationen bestätigen, dass die psychiatrischen Diagnosen und die Medikamentenbehandlung jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.
Gemäss CCHR und anderen Kritikern der Psychiatrie, werden Millionen Erwachsene und Kinder auf gefährliche Drogen gesetzt um verschiedenste unerwünschte Symptome zu unterdrücken, was oftmals auch der Grund zur Einnahme von Strassendrogen ist.
CCHR weist darauf hin, dass ungleich medizinischer Krankheiten, welche durch wissenschaftliche Untersuchungen und Entdeckungen gefunden werden, geistige Störungen hauptsächlich Gruppen von Symptomen sind, die durch Wahlen bei Treffen der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung ins Dasein gerufen werden
„In Wirklichkeit haben 3 Staaten von New England bestätigt, dass sie Milliarden Dollars ausgegeben haben, um Menschen zu institutionalisieren, Kinder von Familien wegzunehmen und Schulkinder in ein „Geistesgesundheitssystem zu zwängen, das diese etikettiert und ohne wissenschaftlichen Grund mit Drogen behandelt“, sagte Hall. „Krebs und Diabetes können wissenschaftlich diagnostiziert werden, während ADHD, Angst oder Alkoholismus eine medizinische Krankheit zu nennen, schlichtweg eine Lüge ist.“
Die Psychiatrie wurde entblösst!
Hier können Sie eine interessante Dokumentation bestellen

Kategorien:Blogroll, Menschenrechte, News, Psychiatrie Schlagworte:

Alternativen zur Psychiatrie

”Herz des Lebens” Die Geschichte des Dr. Giorgio Antonucci

”Gegen den starken Widerstand seiner Kollegen rettete Dr. Antonucci ohne Medikamente und Zwangsmaßnahmen das Leben von Hunderten von Patienten, die bereits als unheilbare Anstaltsfälle aufgegeben worden waren. Heute leben und arbeiten viele seiner Patienten in ihrer Gemeinde. Er ist eine Inspiration für die Medizin.”

— Dr. Roberto Cestari,Italien, 2002

antonucci.jpg

Auf der Grundlage von Kommunikation, körperlichen Untersuchungen und regulärer medizinischer Behandlung heilte Dr. Giorgio Antonucci Schizophrene und andere ”unheilbare” Patienten, die seit Jahrzehnten in der psychiatrischen Anstalt Imola unter menschenunwürdigen Bedingungen dahinvegetieren mussten. Er brachte ihnen soziale Fertigkeiten bei und organisierte im Rahmen ihrer Behandlung Konzerte und Ausflüge nach Rom. Viele von ihnen wurden entlassen und führen heute ein erfülltes Leben.
Man könnte Mut als Ausdauer im Überwinden aller Hindernisse und Kommunikation als das Herz des Lebens beschreiben. Diese zwei Eigenschaften charakterisieren treffend einen bemerkenswerten Mann – den Arzt Dr. Giorgio Antonucci, der Hunderten von Patienten, die im Elend und in der Degradierung der psychiatrischen Anstalten Italiens verloren waren, buchstäblich wieder zurück ins Leben half.
Dr. Antonucci glaubte fest an den Wert des menschlichen Lebens, und dass Kommunikation – und nicht Zwangsunterbringung und unmenschliche Behandlung – selbst eine schwerst gestörte Psyche heilen kann.
Im Instituto di Osservanza in Imola, Italien, erklärte sich Dr. Antonucci deshalb freiwillig bereit, die gefährlichste Abteilung zu übernehmen: Station 14, auf der 44 schizophrene Frauen, von denen die meisten schon seit vielen Jahren weggesperrt waren, so ernsthafte Störungen aufwiesen, dass man sie dauernd ans Bett fixiert hatte (einige seit 20 Jahren). Die Anstalt war bekannt für ihre Furcht einflößenden hohen Mauern, vergitterten Fenster, eisernen Türen und Betten, die fest im Boden verankert waren. Zwangsjacken waren genauso in Verwendung wie Plastikmasken, um die Patienten am Beißen zu hindern. Drei ”Behandlungsarten” standen zur Auswahl: Elektroschock, Insulinschock und Neuroleptika.
Giorgio Antonucci Antonucci arbeitete manchmal bis zu 24 Stunden am Tag. Er ignorierte den Protest der Aufseherinnen und begann, die Frauen aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Er erinnert sich: ”Ich befand mich also in der Situation, ihnen persönlich gegenübertreten zu müssen.” Er verbrachte jeden Tag viele, viele Stunden damit, mit ihnen zu sprechen und ”durch ihr Delirium und ihre Qualen durchzudringen”. Von jedem einzelnen Fall hörte Dr. Antonucci Geschichten über jahrelange Verzweiflung und leidvolle Erfahrungen in der Anstalt. Seine Behandlung bestand aus sanftem und beruhigendem Einfluss auf die Patienten. Und tatsächlich verwandelte sich Station 14 unter seiner Leitung von der gewalttätigsten zur ruhigsten Abteilung.
Unter Dr. Antonuccis Führung wurden alle psychiatrischen ”Behandlungsmethoden” aufgegeben und durch das offene Gespräch ersetzt. Nach wenigen Monaten waren seine ”gefährlichen” Patienten alle frei und gingen ruhig im Anstaltsgarten spazieren (mit Ausnahme einiger weniger, deren Beine vom jahrelangen Angebundensein zu sehr geschwächt waren, die jedoch später auch rehabilitiert wurden und wieder gehen lernten). Die Anstalt selbst wurde von Antonucci in ein Wohnheim umgewandelt – jede Patientin hatte den Schlüssel zu ihrem Zimmer. Zuletzt konnte man die ehemaligen Patientinnen nicht mehr von den Aufseherinnen unterscheiden.
Zwischen 1973 und 1996 löste Dr. Antonucci einige der repressivsten psychiatrischen Stationen auf, die Konzentrationslagern glichen, und stellte sicher, dass die Patienten mit Mitgefühl und Respekt und ohne Psychopharmaka behandelt wurden.
Zum heutigen Tag haben dank Dr. Antonucci Hunderte von missbrauchten und vernachlässigten Menschen in italienischen Anstalten ihre Würde und ihr Leben wiedererhalten. In einer neuen, menschlicheren Umgebung haben sie nicht nur Lesen und Schreiben gelernt, sondern zum ersten Mal in ihrem Leben auch zu arbeiten und für sich selbst zu sorgen.
Teresa ist eine der Zeuginnen für Dr. Antonuccis Erfolg. Für Jahre in einer Anstalt ans Bett gebunden und in ihren gemarterten Verstand eingekerkert, verbrachte sie den Rest ihres Lebens frei von psychiatrischen Zwängen und Beschränkungen. Und sie wusste mit absoluter Gewissheit: Dr. Antonucci war das ”Herz des Lebens”.

Kategorien:Blogroll, Psychiatrie Schlagworte:

Antidepressiva kann zum Selbstmord führen

20.12.06 Deutscher Apothekerverband
Antidepressiva: FDA-Beratergremium empfiehlt Suizidwarnung für unter 24-Jährige
Ein Beratergremium der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA hat sich am 1. Dezember mit dem erhöhten Suizidrisiko unter der Behandlung mit Antidepressiva vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen befasst und dazu aufgefordert, die jungen Patienten bei der Verordnung entsprechend aufzuklären.
Grundlage für diese Empfehlung war eine Übersicht von 372 Studien mit fast 100 000 Teilnehmern, die zu erkennen gab, dass das Suizidrisiko unter Antidepressivabehandlung umso größer ist, je jünger die Patienten sind. Sind sie jünger als 25 Jahre, dann muss davon ausgegangen werden, dass vier von 1000 Patienten unter der Therapie Suizidgedanken entwickeln oder einen Selbstmordversuch unternehmen.

Suchen Sie funktionierende Alternativen zu psychiatrischer Behandlung? Besuchen sie diese Website über die Ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology Kirche

Kategorien:Blogroll, CCHR, News, Psychiatrie Schlagworte:

Psychiatriekritik

Oft werde ich von Menschen gefragt, warum Scientology die Psychiatrie angreift.
Die Psychiatrie hat ein vollständig materialistisches Bild des Menschen. Jedes geistige Problem das eine Person beschäftigt, wird in der Psychiatrie sofort mit irgend einer erfundenen Fehlfunktion des Gehirns in Verbindung gebracht. Eine sehr ausführliche Theorie darüber wie das alles funktionieren soll, gibt es natürlich auch. Das einzige das fehlt sind die Resultate. Das Gehirn ist halt schuld, könnte man sagen. Dass der Mensch ein geistiges Wesen und somit ein Bewusstsein, einen eigenen Willen hat – ist für die heutigen Psychiatrie unvorstellbar. Dieses Weltbild, dass der Mensch ein willenloses Tier ist, führte in der Vergangenheit wie in der Gegenwart zu brutalen und menschenverachtenden Behandlungsmethoden. Diese Behandlungsmethoden und die Verfechter davon, werden von Scientologen auf der ganzen Welt angeprangert und führten zu verschiedensten Patientenschutzgesetzen. Die Psychiatrie hat es immer wieder versäumt in den eigenen Reihen gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen, daher sind gesetzliche Schranken nötig. Dieser Einsatz wird uns offensichtlich übelgenommen. Hinter beinah jedem grossangelegten Angriff auf Scientology wurden psychiatrische Interessen entdeckt.
Scientology, im Gegensatz zur Psychiatrie, sieht den Menschen als geistiges Wesen mit einem Bewusstsein und eigenem Willen.
Die Menschen sollten sich fragen warum die Krankenkassen das Spiel der Psychiater überhaupt noch mitmachen. Auf dem Gebiet der Psychiatrie herrscht in der Schweiz eine grosse Informationslücke. Hier einige Statistiken welche für sich selbst sprechen. So sind zum Beispiel die Kosten welche durch einen Patienten der Psychiatrie verursacht werden rund 5x so hoch wie die Kosten welche durch einen Patienten in den anderen Bereichen wie Allgemein Medizin, Internisten, Gynäkologen, Augenärzte oder Kinderärzte verursacht werden.

Was ein Patient der Psychiatrie die Gesellschaft kostet

Anstieg des Methylphenidat – Verbrauchs in der Schweiz: Alarmierende Zahlen
ritalin.jpeg
Quelle: Swissmedic und eine parlamentarische Anfrage an den Bundesrat 2005

Wenn diese Zunahme der Verabreichung von Methylphenidat (zum Beispiel Ritalin) so weiter geht, werden wir im Jahre 2010 in der Schweiz rund 220’000 Menschen haben, die Ritalin oder ein anderes Methylphenidat-Medikament konsumieren. Zwischen 1996 und 2003 stieg der Ritalin Verbrauch in der Schweiz von 15kg auf über 150kg / Jahr. Dies ergibt rund 22’000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene welche vor 3 Jahren mit Methylphenidat “behandelt” wurden.

Ich lade alle ein sich selbst auf folgenden Links mehr über Alternativen zur Ritalinverschereibung zu informieren.

Die Bürgerkommission für Menschenrechte wurde durch den Psychiater Dr. Thomas Szasz und mit der Unterstützung der Scientology Kirche gegründet.
Bürgerkommission für Menschenrechte

Eine Website die in Deutschland einen starken Aufruhr bewirkte und viele Menschen sensibilisierte.
Ritalin-Kritik

Kategorien:Psychiatrie Schlagworte:

EU Gerichtshof: Patienten müssen besser vor deutscher Psychiatrie geschützt werden

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte beschließt einstimmig: Patienten müssen besser vor deutscher Psychiatrie geschützt werden

Straßburg/Niederselters/München.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat am Donnerstag, den 16.06.2005 entschieden, dass die Bundesrepublik dem Psychiatrieopfer Vera Stein (Name geändert) 75.000 Euro Entschädigung sowie Prozesskosten in Höhe von rund 18.000 Euro zahlen muss*. Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. dazu: „Nicht die Bundesrepublik, sondern die psychiatrischen Täter sollten zur Rechenschaft gezogen werden.“

Vera Stein war im Alter von 15 Jahren von ihrem Vater wegen Familienstreitigkeiten in die Psychiatrie gebracht worden. Das geistig vollkommen gesunde Mädchen wurde daraufhin von Psychiatern für schizophren erklärt und mit den üblichen Methoden ruiniert. Ein unabhängiger Gutachter bestätigte 1994, dass Vera Stein nie an Schizophrenie litt.

Ergebnis des legalen psychiatrischen Wahnsinns: Die heute 46jährige Frau sitzt im Rollstuhl, ist körperlich zu 100% schwerbehindert und leidet permanent unter Schmerzen. Stein hatte an sich keine Chance, die Mühlen der Psychiatrie jemals wieder zu verlassen. „Die Ärzte glaubten meinen Beschwerden nicht. Sie verspotteten mich und stigmatisierten mich als Psycho-Fall“, so Stein in einem ihrer beiden Bücher. Bewundernswert beharrlich forderte sie 10 Jahre lang vor deutschen Gerichten ihr Recht. Nur ein mal wurde ihr dabei ein geringes Schmerzensgeld zugesprochen. Sowohl Bundesgerichtshof als auch das Bundesverfassungsgericht hatten ihre Klage abgewiesen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gab ihr in einer für Deutschland bisher beispiellosen Entscheidung endlich Recht.

Bernd Trepping (38), Präsident der Bundesleitung der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) in München: „Das Schicksal von Frau Stein steht für zig Tausende in Deutschland. Noch nie konnten in unserem Land so viele Menschen gegen ihren Willen psychiatrisch behandelt werden wie zur Zeit. Nur hindern Psychiater ihre Opfer mit nervenzerstörende Methoden wie Elektroschocks und Psychopillen daran, gegen ihr System vorzugehen.“ Als älteste Organisation Deutschlands, die sich seit über 30 Jahren gegen Psychiatrievergehen wendet, verfügt die KVPM über das größte und damit wohl auch traurigste Archiv mit Dokumentationen über Menschenrechtsverletzungen, wie sie bis heute mitten in Deutschland ungestraft geschehen können. „Wir werden die wichtigsten Teile des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte übersetzen und anderen Psychiatrieopfern für ihren Rechtsstreit gegen psychiatrische Willkür zur Verfügung stellen“, so Trepping weiter.

Kategorien:Blogroll, CCHR, Menschenrechte, News, Psychiatrie Schlagworte:
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.