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Archiv für die Kategorie ‘Religionswissenschaft’

Scientology Schriften nicht extremistisch: Bezirksgericht von Khanty-Mansi hebt Urteil des Amtsgerichts von Surgut auf.

Ein weiteres Stück der Unterdrückung ging heute den Bach runter

Am 12. Oktober hob das Bezirksgericht von Khanty-Mansi die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut, welche die Werke von L. Ron Hubbard als extremistisch einstufte, wieder auf.

Der Beschluss vom 26. März 2010 des Stadtgerichts von Surgut fand übrigens hinter verschlossenen Türen statt. Es war keinem Repräsentanten der Scientology Kirche erlaubt worden dem Prozess beizuwohnen. Der Staatsanwalt sowie der Richter entschieden, dass die Grundlagen der Lehre der Scientology Kirche extremistisch seien. Der Staatsanwalt bestätigte später in einem Interview, dass er die beurteilten Materialien nicht selbst gelesen habe und berief sich auf eine Experten-Analyse. der beigezogene „Experte“ wurde von Frau Galina Vydrina empfohlen. Sie ist Beraterin des Gouverneurs von Khanty-Mansi und kämpft seit langem gegen nicht-traditionellen Religionen. Der von ihr zugezogene „Experte“ war Anti-Sekten-Spezialist Evgeny Volkov, der, statt die Fragen des Gerichts zu beantworten, seine „wissenschaftlichen“ Theorien vortrug, ohne auch nur die Hälfte der Scientology-Materialien die zur Analyse vorgelegt wurden, eingesehen zu haben. Das Gericht war mit den Materialien von Ron Hubbard noch weniger vertraut. Das gesamte gerichtliche Verfahren dauerte 2 Stunden und 40 Minuten.

Die Scientologen in der Gemeinde (deren Vertreter ist Alexander Iljin) hatten den Endruck, dass diese Entscheidung eine Rache für die Anerkennung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) war, da die lokalen Behörden die vom EGMR anerkannten Rechte der Scientologen auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, verletzt hatten.

Trotz der Tatsache, dass die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut noch nicht rechtskräftig war, nahm das Justizministerium der Russischen Föderation illegalerweise diese Materialien in die Liste des extremistischen Materials auf. Seit der Veröffentlichung dieser Liste, haben die Strafverfolgungsbehörden auf der Jagd nach diesen Materialien im ganzen Land von Blagoweschtschensk bis nach Krasnodar Durchsuchungen und Razzien durchgeführt. Am Zoll wurde Material entsiegelt und unbescholtene Bürger wurden Verwaltungsverfahren unterzogen.

„Die Entscheidung Surgut ist eine Schande für die Justiz. Als Bürger der Russischen Föderation und als Rechtsanwalt bin ich froh, dass das Urteil nun aufgehoben wurde. Auch wenn es gute Gründe für eine Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegeben hat, glaube ich, dass die Fähigkeit der Berufungsinstanz unabhängig von religiösen Einstellungen und der politischen Situation eine Entscheidungen zu fällen ein Triumph ist. Nicht nur ein Triumph des Rechtsstaates, sondern auch des gesunden Menschenverstandes“, sagte Anwalt Galina Krylova nach der Entscheidung des Bezirksgerichts.

Die Leiterin der russischen Scientology-Zentren, Natalia Dvoryadkin, erklärte, dass die Arbeiten von L. R. Hubbard seit über 50 Jahren in 165 Ländern weltweit erhältlich sind. Die Gesamtauflage der veröffentlichten Materialien überschreitet 81 Millionen Exemplaren.

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard

Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. ron Hubbard über das Christentum

Tattva viveka hinterfrägt die Scientology Hysterie

„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“ so der Titel eines Textes der Ronald Engert in der neuesten Ausgabe 43 der Zeitschrift „Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur“ veröffentlichte. Ich bringe hier eine kurze Einleitung als Zitat aus der Zeitschrift, der gesamte Text kann mit dem Link am Ende eingesehen werden.

Kaum eine neureligiöse Bewegung wird so kontrovers und mit so viel Feindseligkeit betrachtet wie Scientology. Was steckt dahinter? Was sind das für Leute? Der Chefredakteur wagte sich in die Höhle des Löwen und entdeckte ganz normale Menschen.

Heutemorgen traf ich meine Hausmitbewohnerin im Treppenhaus. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei Scientology in Frankfurt/M. vom Vortag. Ihre Reaktion war ein angstvolles und entsetztes Gesicht mit dem Kommentar: »Wie gruselig!« Dieses »Wie gruselig!« wiederholte sie ungefähr dreimal.

Dazu muss gesagt werden, dass meine liebe Mitbewohnerin Gymnasiallehrerin ist, ca. 35 Jahre alt und alternativ eingestellt. Man kann sie wohl als Musterbeispiel der Kulturkreativen einordnen.

Auch im Vorfeld meines Besuchs war die Reaktion von Bekannten Angst und Schrecken, begleitet von der Zusicherung einer Befreiungsaktion, sollten mich die Schergen von Scientology nicht mehr raus lassen.

Nun, ich wagte den Gang in die Höhle des Löwen, oder schlimmer noch, in den Abyss des Bösen. Und siehe da: es handelt sich um ganz normale Menschen. Ja, ich würde sagen, um gesunde Menschen.

In der Vorbereitung auf den Interview-Termin habe ich mir natürlich das Material angeschaut und recherchiert. Ich schaute mir die einschlägigen TV-Berichte von Aussteigern an, ein Interview mit Ursula Caberta in Hamburg, die als die prominenteste »Aufklärerin« gegen Scientology gilt, und ich schaute mir die Schriften und Videos von Scientology selbst an.

Mein Grundsatz als Journalist war und ist es, mit den Leuten selbst zu reden und mich nicht auf Informationen aus 2., 3. oder gar 4. Hand zu verlassen, Interpretationen, Bewertungen, Pauschalurteile von anderen Interessengruppen, weltanschaulichen oder religiösen Gegnern oder psychisch angeschlagenen Individuen.

Lesen Sie den gesamten Text mit vielen Hintergrundinformationen

Kukksi-Interview mit Scientology

Ein bereits im September 2009 durchgeführte Interview wurde nun doch noch veröffentlicht. Ich stelle hier den Beginn des betreffenden Artikels von Kukksi ein, das gesamte Interview kann auf der Website von Kukksi gelesen werden.

INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.

Lesen sie hier das gesamte Interview auf der Website von KUKKSI

Die bizzaren Sünden des „Blick“ gegenüber Katie Holmes

März 10, 2009 1 Kommentar

Es war vor langer Zeit, ich war damals rund 7 Jahre alt. Der Blick baute sich zu dieser Zeit seine Stammtisch-Leserschaft mit Storys auf, welche eigentlich niemand brauchte. Der Spruch „Mord in der Badewanne – keine Zeugen – Blick war im Abflussrohr!!“ wurde damals lachend verwendet, um sich über die übertriebenen Schlagzeilen des Blicks lustig zu machen. In Zeiten wo die Wirtschaft weniger Geld für Anzeigen hat, scheint der Blick die Lösung wieder in primitiveren Schlagzeilen zu suchen: „Vergib mir Tom, ich habe gesündigt“ titelt der Blick in der online Ausgabe vom 09.03.2009 und heuchelt der Leserschaft vor, irgend eine intime Story über Katie Holmes und Tom Cruise zu erzählen. Warum ich dies Heuchelei nenne? Nun, nicht nur der Titel ist eine reine Erfindung und nicht etwa ein Satz den Katie Holmes wirklich gesagt hätte. Der ganze Artikel ist ein Mischmasch aus verdrehten Konzepten die nicht mehr als das sprichwörtliche Körnchen der Wahrheit enthalten. Die Frage ist, welches Körnchen denn wahr ist. Auf verzerrten Konzepten basierend, wird im Blick abgeleitet, dass Katie Tom jede Woche „schriftlich Sünden“ beichten müsse. Niemand weiss – ausser dem Abflussrohr vielleicht – weshalb der Blick nicht schreibt, dass dann auch Tom jede Woche seine Sünden Katie Holmes gegenüber schriftlich beichten müsste. Denn in Scientology herrschte schon völlige Gleichberechtigung der Geschlechter, lange bevor irgend ein Journalist des Blick´s überhaupt nur daran dachte, einen Artikel über die Gleichberechtigung von Frau und Mann zu schreiben.
Wie auch immer. Lassen wir die Seitenhiebe auf den Blick mal weg und kümmern uns darum, aus welchem Teil der Scientology Lehre sich der Blick etwas zusammengeschustert hat:
Hier können Sie selbst lesen was die wirklichen Scientology Grundlagen über die Ehe sind und wie man Spannungen in der Ehe beseitigen könnte
Und hier noch eine kleine Erfahrung aus meiner eigenen nun doch auch bereits 15 jährigen Ehe: Meine Frau und ich – weit davon entfernt eine „perfekte“ Ehe zu führen – haben schon lange erkannt, dass es besser ist dem Partner gegenüber ehrlich zu sein. So gesehen beichten wir uns gegenseitig unsere „Sünden“ auch fortlaufend. Man kann es auch einfach Ehrlichkeit nennen, oder eben wie beim Blick etwas „Bizzares“ daraus machen. Blick, für diesen Artikel gebe es in der Schule eine glatte eins…jedenfalls sicher durchgefallen! Nicht nur weil der Artikel völlig falsch ist, sondern weil er zudem noch abgeschrieben wurde.

Dr. Georg Schmid: Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP

November 8, 2008 2 Kommentare

Während der Politologe Andreas Ladner die Situation noch einigermassen nüchtern beschrieb, wurde beim Kommentar des reformierten Apologeten und „Sektenexperten“ Dr. Georg Schmid in der BAZ Online schnell klar, woher der Wind weht oder besser was ihm wirklich Angst macht. Dr. Georg Schmids Bedenken darüber dass einzelne SVP´ler zu engen Kontakt mit Scientologen haben könnten, lässt sich erst richtig einordnen, wenn man auch andere Äusserungen von ihm mit einbezieht.
Wie war es damals, als Florian Ast im Blick das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard als Lesetipp angab? Auch damals hörte man aus dem Mund von Dr. Georg Schmid folgende Worte: „Das ist hochgradig problematisch“. Ich war bereits damals zuerst masslos erstaunt wie heftig Dr. Georg Schmid gegen Florian Ast reagierte, welcher sich danach prompt genötigt sah, sich von Scientology zu distanzieren. Welche Druckmittel da verwendet wurden kann man nur erahnen.
Dr. Georg Schmid macht uns im Artikel der Baz online grundsätzlich klar worum es ihm wirklich geht. Er hat masslose Angst davor, dass seine eigene Glaubwürdigkeit noch weiter sinkt und seine inquisitorische Sicht auf keinen fruchtbaren Boden mehr fällt. Scientology gewinnt in der Bevölkerung durch die vielen Sozialprogramme wie Drogenpräventionskampagnen und Menschenrechtskampagnen welche durch Scientologen durchgeführt werden immer mehr Akzeptanz. Dies ist der wahre Grund für seine jeweils masslos überspitzten Reaktionen darauf, wenn ein Nichtscientologe etwas Positives an Aktivitäten von Scientologen sieht.
Machen Sie doch einfach mal das, was Herr Dr. Georg Schmid Angst und Bange macht; Bilden Sie sich eine eigene Meinung indem Sie folgende Websiten besuchen:
Menschenrechtsaktivitäten der Scientology Kirche
Bürgerkommission für Menschenrechte; Psychiatriekritik
Drogenpräventionsaktivitäten der Scientology Kirche

Bereits 1998 machte Dr. Georg Schmid klar, worum es ihm geht. Der Bericht für die Konsultative Staatsschutzkommission erwähnte, dass zutreffende und sachliche Informationen über Gruppen wie Scientology nur schwer erhältlich seien. Deshalb solle an einer wisenschaftlich-universitären Stelle ein Auftrag vergeben werden, um die Öffentlichkeit und Behörden mit unabhängigen und sachlichen Informationen zu versorgen. Dies war der Vorschlag dieser Kommission.
Dies passte Dr. Georg Schmid gar nicht in seine Agenda und er kritisierte diesen Vorschlag heftig. Universitäten hätten „einen einseitigen und beschränkten Blickwinkel, was die religiöse Gegenwart betrifft“. Er machte klar, dass er keine sachlichen Informationen wünscht, sondern dass die Sektenberatungsstellen sich um die Information der Öffentlichkeit kümmern sollten. Bei diesen Stellen kann sich Dr. Georg Schmid natürlich sicher sein, dass die Informationen so sind wie er sie selbst haben möchte: Einseitig und parteiisch wie von ihm selbst. Da verwundert es auch nicht, dass er die Tatsache dass SVP und Scientology gegen die Drogenliberalisierung sind damit gleichsetzt, dass jemand mit Nazis zusammenarbeiten würde. Wenn jemand in seiner Position die Nazikeule verwendet um eine friedliebende, jeglicher Gewalt abschwörenden Organisation wie Scientology zu bezeichnen, ist dies bedenklich.

Tom Cruise bei Oprah Winfrey – Der Neid des Frank Siering

Mai 20, 2008 1 Kommentar

„Lobhudelei“, Tom Cruise prahle, Will Smith singe bloss ein Loblied in „höchsten Tönen“. So beginnt der vor Hohn und Verachtung triefende Stern – Artikel über den erneuten Auftritt von Tom Cruise bei Oprah Winfrey. 

Wenn die Leistung von Tom Cruise von Menschen wie Will Smith und Jada Pinkett  bestätigt werden, dann ist das gemäss Journalist Frank Siering reine Schnulzigkeit. Ach ja, Jada Pinkett sei ja eh nur ein Anhängsel des Will Smith, dem er gleich Unmenschlicheit unterstellt indem er ihn als „Übermenschen“ bezeichnet. Dass der Journalist mit dem Wort „Anhängsel“ wohl viel mehr seine eigene verächtliche Einstellung Jada gegenüber preis gibt, scheint er nicht zu bemerken.

Ja die bösen, bösen Schauspieler machen uns allen nur etwas vor. Da hat man nun seit Jahren beim Stern versucht das Image von Tom Cruise in die tiefsten Tiefen zu senden und ihn endlich mundtod zu machen und nun so etwas! Taucht er einfach wieder auf und andere Menschen – nein viel schlimmer – sogar „Nichtscientologen“ ergreifen für ihn Partei. Dass neuerdings auch Madonna Tom Cruise verteidigt, das war dann wohl doch zu viel für unseren Frank vom Stern und er liess dies lieber unerwähnt.

Wenn Tom Cruise dann noch erwähnt, dass das medial verbreitete Gerücht um eine Beziehungskrise eben nur ein Gerücht sei, dann spürt man förmlich, wie dem Stern Reporter Frank Siering die Galle hochkommt. Man ist geneigt seine Aussagen zu ergänzen: „Wenn der Stern behauptet dass die Beziehung in einer Krise ist, dann hat doch dieser Kerl namens Tom Cruise kein Recht darauf dies zu dementieren!!“.

Nach einem kurzen Ausrutscher nimmt sich Frank Siering wieder seiner „Mission“ an und verkündet allen „Sternlesern“, dass Tom Cruise Kathie – nachdem er sie auf Rosen bette – vermutlich in eine Scientology Kirche schleifen lasse…..

Aber halt, Tom Cruise sei nicht „nur“ egoistisch, nein, nein, nein, verkündet der Sternschnupfen Journalist danach. Schliesslich sage Cuba Gooding Jr. dass Tom ihm geholfen habe seine Karriere aufzubauen. Aber auch dies kann unser Frank vom Stern nicht einfach so stehen lassen. Dass Cuba Gooding Jr. nicht mehr erfolgreich sei, muss er natürlich auch gleich schadenfreudig erwähnen.  Auch hier bin ich geneigt dem Frankieboy unter die Arme zu greifen und mit „geschieht dem Cuba Trottel recht“ zu ergänzen.

Zuletzt greift Frank  – wohl aus purem Neid – noch direkt Oprah Winfrey an. Ihre freundschaftliche Art den Stars gegenüber scheint ihm wie ein Stück eines Giftapfels im Halse zu stecken.

Mein Gedanke dazu: Frank hat allen Grund neidisch zu sein, schliesslich wird er mit solch verächtlichen Artikeln verständlicherweise und von mir aus zurecht nie zu Kaffee und Kuchen bei den Stars eingeladen werden.

Gerichtsurteile betreffend Scientology

In der kürzlich wieder entfachten „Kontroverse“ um Scientology wird leider nicht erwähnt, dass die Rechtssprechung in den letzten Jahrzehnten in über 50 Urteilen den Religions- und Gemeinnützigkeits-Charakter der Scientology Kirche bestätigten. Hier finden Sie eine interessante Broschüre, welche diese Entscheidungen zusammenfassend in verschiedenen Kategorien aufführt. Aber Achtung, falls Sie sich Ihre Meinung über die böse Scientology bereits aufgrund von Informationen der Sektenexperten gemacht haben, dann sollten Sie diese Informationen nicht lesen. Warum? Es könnte Sie erschrecken, wie heftig Sie von Sektenexperten und anderen „Autoritäten“ angelogen wurden. Falls Sie jetzt neugierig wurden, war das natürlich keine Absicht :)

Lesen Sie hier die Geschichte welche Ihnen verschwiegen wurde:

30 Jahre Anerkennung nach Artikel 4 Grundgesetz Religionsfreiheit der Scientology Kirche in Deutschland. 1978 bis 2008

Scientology: Der Weg zur Anerkennung in Europa

Januar 14, 2008 4 Kommentare

Wie das Presseportal PR-Inside heute berichtete, gewinnt Scientology in Europa immer mehr Anerkennung. So hat die angesehene französische Zeitung Le Monde anfangs Januar einen umfassenden Bericht über die aktuelle Lage veröffentlicht. In den Ländern Schweden, Portugal, Slowenien, Kroatien, Ungarn und mittlerweile auch in Spanien ist Scientology vollständig als Religion anerkannt. Le Monde schlussfolgert daraus, dass Scientology mehr und mehr in der kulturellen Landschaft Europas Fuss fasst.

Hier einige wichtige Ereignisse:

    Am 31. Oktober 2007 wurde Scientology offiziell ins Religionsregister von Spanien eingetragen. Die Justiz hielt fest, dass die vorhergehende Weigerung Scientology im Register als Religion einzutragen ein Verstoss gegen die Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber religiösem Glauben darstellte.
    Im April 2007 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, die Scientologen könnten den Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Religionsfreiheit) geltend machen.

Dies betrifft alle 46 Staaten die Mitglied des Europarates sind:
Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

Das Ziel der Scientology ist, eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg aufzubauen. Durch die im letzten Jahr erreichten Anerkennungen in verschiedensten Ländern, kann sich Scientology mehr und mehr seinen karitativen Programmen widmen. Dazu gehören hauptsächlich die folgenden:

Narconon: (Drogen-Selbsthilfe-Programm, welches erfolgreich Menschen hilft von Drogen wegzukommen und wieder gesellschaftlich integriert zu leben.

Criminon: Widmet sich der Rehabilitation von Straftätern. Criminon ermöglicht es einer Person die eigene Selbstachtung wieder zu erlangen.

Die Stiftung „Der Weg zum Glücklichsein“: Ein nichtreligiöser Moralkodex bestehend aus 21 Regeln ist. Über 70 Millionen Exemplare wurden weltweit bereits in Umlauf gebracht und haben erstaunliche Resultate im sozialen Zusammenleben erzielt.

Die Ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology Kirche: Gehört mittlerweile zu den größten privaten Katastrophenhilfsgruppen

In Deutschland aber auch in Frankreich verschloss man vor dieser Entwicklung bis Ende 2007 die Augen. Als dann aber verschiedene Berichte rund um die Anerkennung in Spanien und Protugal plötzlich durch die verhängte Mediensperre durchzusickern begannen, gelang dies nicht mehr. Der Artikel in der Zeitung Le Monde zeigt, dass seriöse Journalisten nun dazu übergehen, akkurat und sachlicher über Scientology zu berichten.

Scientology Kirche in Südafrika als gemeinnützig anerkannt

Am Montag, 3. Dezember 2007 übersandte die SARS (Südafrikanische Steuerbehörde) der Scientology Kirche in Südafrika eine Urkunde mit Datum vom 5.11.2007, in der die Scientology Kirche voll als gemeinnützige Körperschaft anerkannt wird. Die Steuerbehörde stellte die Förderung der Allgemeinheit fest und befreite deshalb nicht nur das Beitragsaufkommen der Kirche von der Einkommensteuer sondern auch Spenden und Erbschaften von der Schenkungssteuer und erklärte die Befreiung von öffentlichen Beurkundungsgebühren.

Anfang der 70er Jahre hatte die Apartheids-Regierung der Kirche die Anerkennung verweigert, da die Scientology Kirche sich aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses für die Gleichheit aller Menschen einsetzte. Die Kirche wurde in den folgenden Jahren einer der stärksten Gegner von Analphabetentum und Kriminalität. Die karitativen Sozialprogramme und Hilfsorganisationen der Kirche wie Applied Scholastics und Criminon wurden auch in Südafrika erschaffen, um gerade der unterbemittelten schwarzen Bevölkerung zu helfen. Diese Vereinigungen sind heute ein fester Bestandteil der Südafrikanischen Gesellschaft.

Es gibt sechs Scientology Kirchen in den Großstädten Südafrikas wie Durban, Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Port Elizabeth. Das Land erwartet mit großer Freude die Fußballweltmeisterschaft 2010.
Das Auswärtige Amt gibt an, dass Deutschland einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Südafrikas ist. Viele Bundesländer haben Förderprogramme für Gebiete Südafrikas, so z.B. Bayern mit Gauteng und dem Western Cape.

Ryan Hogarth, Präsident der Scientology Kirche Johannesburg, äußerte sich mit Freude: „Wir sind begeistert. Dies ist ein denkwürdiger und historischer Tag für uns, da er uns in die Lage versetzt, unserer städtischen Gemeinde und den vielen Scientologen noch mehr zu dienen. Wir haben eine strahlende Zukunft vor uns.“

Mit der Entscheidung zur Steuerbefreiung der Scientology Kirche in Südafrika schließt sich die Steuerbehörde den Schlussfolgerungen prominenter Religionswissenschaftler rund um den Globus
an, die seit vielen Jahren den bona fide Charakter der Scientology Kirche bestätigt haben.

Die Anerkennung geht konform mit zahlreichen staatlichen Anerkennungen der letzten Jahre wie in Schweden, Neuseeland, Taiwan oder kürzlich in Portugal im September 2007 und der Anerkennung als Religionsgemeinschaft durch den spanischen Verwaltungsgerichtshof am 31.10.2007 unter Verweis auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 05.04.2007, das den Anspruch der Scientology Kirche Moskau auf Bestandsschutz als Religionsgemeinschaft anerkannte.

Die Steuerbehörde der USA erkannte die Gemeinnützigkeit aller Scientology Kirchen und ihrer karitativen Vereinigungen bereits im Jahre 1993 nach der umfangreichsten Prüfung in der Geschichte der Behörde an.
Die Scientology Kirche erlebte in den letzten fünf Jahren international weiteres Wachstum. Allein in Südafrika erwarb sie sieben neue Gebäude, um die wachsende Anzahl der Mitglieder und ihre Gemeindeprogramme unterbringen zu können.

„Das Jahr 2007 brachte für die Scientology Kirche damit vier wichtige Anerkennungen: durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in ihrer Eigenschaft als Religionsgemeinschaft, die Gemeinnützigkeit der Scientology Kirche Portugal, die Anerkennung als Religionsgemeinschaft in Spanien durch den Verwaltungsgerichtshof und nun die Gemeinnützigkeit in Südafrika. Die deutschen Scientologen erwarten, dass auch der deutsche Staat wie die vielen anderen Länder der Welt ihren Anspruch auf Religionsfreiheit achtet und die Trennung von Kirche und Staat verwirklicht, indem endlich die von amtskirchlichen Vertretern angezettelte und unterstützte Ausgrenzung von Scientologen durch den Verfassungsschutz eingestellt wird.“, so Maja Nüesch, Sprecherin der Scientology Kirche Deutschland.

Die Scientology-Religion wurde von L. Ron Hubbard gestiftet. Die erste Kirche wurde in den Vereinigten Staaten im Jahre 1954 gegründet. Mittlerweile gibt es über 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Nationen, die insgesamt 10 Millionen Mitglieder betreuen.

Kontakt Südafrika: Ryan Hogarth, 0824418417
Maja Nüesch, Scientology Kirche Deutschland e.V., 089-27817732

Hintergründe der Religionsanerkennung in Spanien

Am 31. Oktober 2007 wurde die Scientology Kirche in Spanien als Religion anerkannt. Die Kritiker haben nun seit Jahrzehnten auf die Vorfälle in Spanien verwiesen um Scientology schlecht zu machen, einmal mehr wurde ihnen nun der Teppich unter den Füssen weggezogen. Nach dem vollständigen Sieg zugunsten von Scientology werden sie sich aber sicher wieder etwas Neues einfallen lassen.

Um die Geschichte dieser Anerkennung besser zu verstehen, veröffentliche ich hier die Hintergründe dazu:

In einem für die Religionsfreiheit in ganz Europa beispielgebenden Urteil wies ein spanischer Gerichtshof in einem Fall, der seit 1984 gegen Scientologen anhängig war, alle Anklagen gegen alle Beklagten ab. Der Madrider Regionalgerichtshof verkündete die Freisprüche am 3. Dezember 2002, zwei Monate nach dem Abschluß eines siebenmonatigen Verfahrens.

Das Gericht stellt in seiner 67-seitigen Erklärung fest: „Weder haben die Beklagten einzeln oder miteinander, noch durch die Scientology Kirche oder durch Narconon (Drogenrehabilitationsprogramm) irgendwelche ungesetzlichen Handlungen begangen und deshalb werden sie von allen Anklagen von Seiten des Staatsanwaltes freigesprochen.“

Der kirchliche Sprecher Luis Gonzalez begrüßte den Entscheid als einen „unumschränkten Sieg“ und eine „Rehabilitation unseres religiösen Sendungsbewusstseins und unserer sozialen Verbesserungsprogramme“.

„Für Spanien als eine europäische Demokratie bedeutet es einen Riesenschritt vorwärts, indem religiöse Pluralität als lebenswichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft anerkannt wird. Der Gerichtshof lehnte es ab als moderne Inquisition zu fungieren, besah sich stattdessen die Fakten und kam zu dem einzig möglichen Schluss.“

Die positiven Aussagen von mehr als 100 Zeugen während des Verfahrens – einschließlich der überraschenden Darlegungen vieler Zeugen des Staatsanwalts zugunsten der Beklagten – zeigten, dass der ganze Fall die Bemühung einer Handvoll Personen aus Spaniens alter Garde war, die Polizei und Justiz zu manipulieren.

Die Lösung dieses Falles bestätigte einmal mehr die weltweiten Entscheidungen zugunsten der Kirche, einschließlich der vielen, die ihren religiösen Status aufrechterhalten und bestätigt haben.

Die Anerkennung der Scientology als Religion in Spanien war seit längerer Zeit absehbar. Die Entscheidung vom 31. Oktober 2007 kommt daher nicht überraschend. Dass Caberta die Tragweite dieses Entscheids gemäss Netzeitung nicht kennen will zeigt ganz einfach, dass sie nicht bereit ist das Brett vor den eigenen Augen zu entfernen. 

Scientology Kirche in Spanien anerkannte Religion

November 1, 2007 1 Kommentar

Pressemitteilung

SCIENTOLOGY KIRCHE SPANIEN ALS RELIGIONSGEMEINSCHAFT ANERKANNT

Der Spanische Verwaltungsgerichtshof gab gestern in einer bahnbrechenden Entscheidung bekannt, dass die Scientology Kirche Spanien (IGLESIA DE SCIENTOLOGY DE ESPANA) vom Justizministerium als Religionsgemeinschaft in das Register für Religionen eingetragen werden muss.

“Diese Anerkennung beendet eine Ära, in der spanische Scientologen gezwungen waren, für ihr Recht auf Religionsfreiheit zu kämpfen. Es klärt die Position der Scientology Kirche in Spanien und ist der Beginn einer neuen Zeit für alle spanischen Scientologen“, so Ivan Arjona, Sprecher der Scientology Kirche Spanien.
 
Der Spanische Verwaltungsgerichtshof prüfte die Gründungsurkunden und umfangreichen sonstigen Unterlagen über Lehre und Praxis der Scientology Kirche und entschied unmissverständlich, dass die Scientology Kirche Spanien gemäß spanischem Verfassungsrecht einen Anspruch hat, als Religions-gemeinschaft anerkannt und eingetragen zu werden.

Das Gericht bezog sich in seiner Entscheidung auch auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom April 2007, in welcher der EGMR klar zum Ausdruck brachte, dass die Scientology Kirche den Schutz von Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention beanspruchen kann.
Die in diesem Urteil aufgezeigten Grundsätze bekräftigten den Anspruch aller Scientologen und ihrer Gemeinschaften auf Achtung ihrer Religionsfreiheit verbindlich für alle 47 Mitgliedsstaaten des Europarates, die die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert haben.

„Dies ist ein weiterer Höhepunkt in einer Reihe bahnbrechender rechtlicher Anerkennungen für die Scientology Kirche in Europa. Dank dieses Urteils sind wir nun in der Lage, alle unsere Aufmerksamkeit und Anstrengungen auf unsere gemeinnützigen Ziele und Projekte im Interesse und zum Wohle aller Bürger Spaniens zu konzentrieren. Die Entscheidung des Spanischen Verwaltungs-gerichtshofs ist sehr bedeutend, weil es die jüngste offizielle religiöse Anerkennung von Scientology in Europa darstellt und die Entscheidung des EGMR vom April untermauert, dass Scientologen und ihren Scientology Kirchen dieselben religiösen Rechte in ganz Europa zustehen, wie sie den Mitgliedern und Gemeinschaften anderer Religionen überall in der Europäischen Union gewährt werden“, sagte Arjona.

Im September 2004 hatte die Scientology Kirche Spanien ihre wundervollen neuen Räumlichkeiten im Herzen von Madrid eröffnet. Dieses neue Gebäude ist  nicht nur ein wichtiger Ort für die gemeinschaftliche Ausübung für Tausende von  Scientologen in Spanien, sondern auch eine Quelle des Friedens und des sozialen Engagements für die ganze Gemeinde und die ganze spanische Nation. Die Sozialprogramme der Kirche erreichen jedes Jahr Millionen von Menschen.  

„Nach der Entscheidung des EGMR im April dieses Jahres und der staatlichen Anerkennung der Scientology Kirche in Portugal im September, ist dies ein weiterer Meilenstein für Scientologen in Europa. Die Scientology Kirche genießt inzwischen in vielen europäischen Ländern volle staatliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft samt Anerkennung ihrer Gemeinnützigkeit. Es ist deshalb nur noch eine Frage der Zeit, dass die anachronistische Situation in Deutschland ihr Ende findet“, so Maja Nüesch, Sprecherin der Scientology Kirche Deutschland.

Die Scientology-Religion wurde von L. Ron Hubbard gestiftet. Die erste Kirche wurde von Mitgliedern im Jahre 1954 in den USA gegründet. In Spanien wurde die Scientology Kirche in den 80er Jahren etabliert. Heute umfasst die Scientology Religion weltweit mehr als 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Ländern mit 10 Millionen Mitgliedern. In Deutschland gibt es 19 Kirchen und Missionen.

Für weitere Informationen:
SCIENTOLOGY KIRCHE DEUTSCHLAND e.V.
Beichstrasse 12, 80802 München
Maja Nüesch
089-27817732

Sandra Maischberger und die Scientology-Diskussion

September 27, 2007 1 Kommentar

Wenn die Diskussions-Sendung vom 25.09.07 – moderiert von Sandra Maischberger – uns über etwas informierte, dann darüber, dass Menschen wie Caberta oder Beckstein nichts in der Hand haben, um die seit Jahren wie ein Mantra heruntergeleierten Vorwürfe in Richtung Scientology zu belegen. Dass Beckstein sein Mantra mit „Nach meiner Überzeugung….“ einleitete, zeigt deutlich dass er trotz jahrelanger Beobachtung durch den Verfassungsschutz, nichts gegen Scientology in der Hand hat. Er muss sich noch immer auf seine Überzeugung stützen. Dies ganz einfach deshalb weil die Erkentnisse des Verfassungsschutz seine Überzeugung bis anhin nicht zu stützen vermag. Die Sendung war alles andere als ausgeglichen, sogar in einem „Welt-Online“ Artikel wurde erwähnt, dass die Scientology Kritiker wieder mal in der Mehrzahl waren.
Die ganze Situation rund um die Scientology-Diskussion wurde am treffendsten vom Religionswissenschaftler Hubert Seiwert beschrieben. Seiwert war Mitglied in der Enquete Kommission des Bundetages für Sekten und Psychogruppen.
Er erklärte, „Wir müssen aufhören, andere Maßstäbe anzusetzen als bei anderen Religionen“ und „Die Gesellschaft verändern zu wollen, ist nichts Böses“ mit diesen Aussagen hat sich Seiwert erstaunlich mutig geäussert. Sicher wird er sich damit einige Feinde gemacht haben. Wie mit Menschen umgegangen wird, welche nicht die vorgegebene Meinung der Scientology-Kritiker mittragen, zeigt sich am Beispiel von Prof. Gerhard Besier vom Hannah-Ahrendt-Institut für Studien zum Totalitarismus an der Universität Dresden.
Sein konsequenter Einsatz für Religionsfreiheit im Allgemeinen und somit auch für Scientology im Besonderen, wird als einer der Hauptgründe genannt, dass er seine Stellung als Leiter des Instituts abgeben muss. In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass Prof. Besier das Verhalten der deutschen Christentümer unter den beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts zu erforschen wagte und sich – als ehemaliger Wunschkandidat der CDU – konsequent einer „politischen Indienstnahme verweigert“ habe. (Quelle betreffend Besier: Wikipedia)

Wer seine Karriere nicht aufs Spiel setzen will, sollte in der Disskussion rund um Scientology besser im Gleichschritt mit Caberta, Gandow und Beckstein marschieren, sonst droht im das Gleiche wie Professor Besier. Dass Besier seiner Überzeugung trotz des öffentlichen Druckes treu blieb spricht für seine Integrität.

Die Liste seiner Publikationen, welche auf der Seite Wikipedia gezeigt wird, lässt schnell erkennen, dass Besier ein Mensch ist der Missstände und die heuchlerisch, gespielte Moralität der etablierten Kirchen kritisert:

Seelsorge und Klinische Psychologie. Defizite in Theorie und Praxis der Pastoralpsychologie
Göttingen 1980, ISBN 3-525-62182-5

Preußische Kirchenpolitik in der Bismarckära. 1980.

Protestantische Kirchen Europas im Ersten Weltkrieg. 1984.

Der SED-Staat und die Kirche. Der Weg in die Anpassung
München 1993, ISBN 3-570-02080-0

Der SED-Staat und die Kirche 1969 – 1990. Die Vision vom „dritten Weg“
Berlin und Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-549-05454-8

Der SED-Staat und die Kirche 1983 – 1991. Höhenflug und Absturz
Berlin und Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-549-05455-6

Christliche Hoffnung, Weltoffenheit, Gemeinsames Leben. Gelbe Mammuts auf dem Berg, Brunnen, 1998 (zusammen mit Christl Ruth Vonholdt und Hermann Klenk)

Die neuen Inquisitoren. Religionsfreiheit und Glaubensneid. Teil 1
Zürich, 1999, ISBN 3-720-15277-4

Die neuen Inquisitoren. Religionsfreiheit und Glaubensneid. Teil 2
Zürich, 1999, ISBN 3-720-15278-2

Die Rufmordkampagne. Kirchen & Co vor Gericht
Bergisch Gladbach, 2002, ISBN 3-929-35119-6

Konzern Kirche. Das Evangelium und die Macht des Geldes
Hänssler Verlag, März 2002, ISBN 3-775-12858-1

Der Heilige Stuhl und Hitler-Deutschland: Die Faszination des Totalitären
München, 2004, ISBN 3-421-05814-8

Religionsfreiheit und Konformismus. Über Minderheiten und die Macht der Mehrheit
Lit. Verlag, Münster, 2004, ISBN 3-825-87654-3

Das Europa der Diktaturen. Eine neue Geschichte des 20. Jahrhunderts
Deutsche Verlags-Anstalt, München, 2006, ISBN 3-421-05877-6

Im Namen der Freiheit. Die amerikanische Mission
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36734-6

 

Scientology: Philologenverband hat Angst ertappt zu werden

In der Berliner Morgenpost vom 25.05.2007 schrieb Joachim Peter einen kritischen Artikel darüber, dass Scientology an Schulen einen Informationsfilm verschickte.
Im gesamten Bundesgebiet verschickte Scientology einen Informationsfilm wo L. Ron Hubbard in einem Interview Fragen über Scientology beantwortet. Herr Peter sieht darin ein Versuch, Einfluss auf die deutschen Schulen zu nehmen. Wie paranoid muss man eigentlich sein, um zu dieser Auslegung, ja Verdrehung der Realität zu kommen. Sogar der Philologenverband scheint je länger je stärker in eine paranoide Geisteshaltung abzugleiten, sobald das Wort Scientology auftaucht.
Seit Jahrzehnten wird in Deutschland von den Staatskirchen, den Medien und auch vom Philologenverband einseitig Stimmungsmache gegen Scientology und andere Minderheitsreligionen betrieben. Wenn Scientology nun den Schulen Informationsmaterial aus erster Hand zur Verfügung stellt, wird gleich ein Skandal gewittert.
„In der Anlage finden Sie ein Exemplar des besagten Interviews für Ihre Information und den Einsatz im Religions- und Ethikunterricht, kostenlos und unverbindlich“, heißt es wörtlich in dem Schreiben an die Lehrer. Wohlverstanden: „kostenlos und unverbindlich“
Was ist falsch daran, wenn Scientology den Lehrern ermöglicht, auch Informationen aus der Sicht von Scientology anzubieten? Ich vermute dass diejenigen, die aufgrund dieser Aktion paranoid reagierten, selber befürchten als Lügner ertappt zu werden, sollten die Lehrer den Film anschauen und sich selbst eine Meinung über Scientology bilden.

Minderheitenhetze: Ist das okay oder was?

Ich bin heute auf eine sehr interessante Website gestossen. Anstelle lange zu beschreiben was der Betreiber der Website www.ignorantia.ch damit bezweckt, veröffentliche ich hier die Einleitung von ihm, wo er beschreibt wie die Idee zu seiner Website Gestalt annahm:

Ich habe selber andere diskriminiert
Es war ein regelrechter Kampf, den ich führte. Diesen Kampf führte ich in meinem Inneren und zeigte sich äusserlich nur dadurch, dass ich sehr mürrisch war. Schon als ich sehr jung war traten mehrere Familienmitglieder einer Religionsgemeinschaft bei. Zuerst war da ein gewisses Interesse doch mit der Zeit nur aufflammender Protest. Ich verstand nicht um was es ging und fühlte mich um meine Familie betrogen.

So begann ich mich zu distanzieren und es kam sogar so weit, dass ich mich von dem Strom der Diskriminierung habe mitreissen lassen und befand mich schlussendlich mehr oder weniger auf der Gegenseite – das schwarze Schaaf der Familie.

Doch dies konnte es nun auch wieder nicht sein. Es stimmte einfach irgendwie nicht. Viel Negatives wurde rumerzählt. Meinungen von so genannten „Ex-Mitgliedern“ bekamen einen hohen Stellenwert. Aber irgendwie passte was ich so hörte nicht zusammen mit dem was ich selber früher sah.

Mit der Zeit habe ich realisiert, mit welchen fiesen und unsauberen Methoden da zu einem grossen Teil gearbeitet wird und bin zum Schluss gekommen dass dies nicht die Wirklichkeit widerspiegelt.

So setzte ich mich hin und arbeitete mich minutiös durch Anschuldigungen, Gerüchte, Tatsachen und Berichte. Fragte nach, wog diese gegeneinander ab und habe für mich ausgewertet, was da abging. War ich auf dem falschen Weg mit meinen negativen Ansichten gegenüber religiösen Gruppierungen oder lag ich damit richtig?

Es ist mir mit der Zeit dann wie Schuppen von den Augen gefallen und ich musste mir eingestehen, dass ich auf dem falschen Dampfer war. Es war mir peinlich, äusserst peinlich. Und ich musste schliesslich eingestehen, dass ich Hetzkampagnen aufgelaufen bin.
Hinter Gruppierungen wie Zeugen Jehova, Osho, evangelischen Gruppierunge, ICF, Neuapostolische Kirche, Scientology, etc. stehen Personen, die eine hohe moralische Einstellung zum Leben haben.
Meine Entscheidung lag fest. Da musste was dagegen unternommen werden. Diese Webseite soll helfen aufzuzeigen wie eine solche Diskriminierung aufkommt und was daraus resultiert.
Lesen sie dazu weiter auf „Engagement gegen Diskriminierung“.

Reinkarnation im Christentum

Oft wird von Menschen welche sich nur oberflächlich mit Scientology auseinandersetzen behauptet, es sei nicht möglich Christ zu sein und sich gleichzeitig mit Scientology zu befassen. Vor allem die Idee dass nach dem Tod ein neues Leben wartet, wird oft als mit dem Christentum „nicht zu vereinbaren“ dargestellt. Ich wurde selber als Christ erzogen und im Religionsuntericht wurde versucht mir „den richtigen Glauben“ beizubringen. Ich denke aber dass schlussendlich der Pfarrer selber an der Glaubensdoktrin zweifelte. Mittlerweile bin ich seit 18 Jahren Mitglied der Scientology Kirche. In dieser Zeit hatte ich sehr viele Gespräche mit Angehörigen verschiedenster Religionsrichtungen. Einerseits ist mir dabei aufgefallen, dass Christen welche zur reformierten oder katholischen Amtskirche gehören, zum grössten Teil kein Bibelwissen haben. Die Kenntnis des Christentums beschränkt sich sehr oft auf das Konzept „Glauben und Beten“. Meiner Beobachtung entsprechend sieht es bei den christlichen Freikirchen und auch bei Gemeinschaften wie den Zeugen Jehovas und Mormonen ganz anders aus. Obwohl in diesen Gemeinschaften auch der „Glaube“ im Vordergrund steht, konnte ich trozdem beobachten, dass Menschen aus diesen Gruppen ein viel umfassenderes Wissen über die philosophischen Konzepte der Bibel haben. Wenn ich diese Menschen jedoch auf Reinkarnation ansprach und ihnen zeigte, dass Reinkarnation im Christentum beschrieben wird, konnten viele dies nicht akzeptieren. 

Ich habe hier einige Links gesammelt, welche sich alle mit den christlichen Vorstellung von Reinkarnation befassen. Viele Grundlagen auf denen das Christentum beruht, lassen sich aus diesem Gesichtspunkt ganz neu einschätzen.

Bereits bevor ich mich mit Scientology – der Philosophie von L. Ron Hubbard – befasste, hatte ich die Einstellung, dass sich die östlichen und westlichen religiösen Vorstellungen nicht wirklich wiedersprechen, sondern einfach andere Wege (Praktiken) zum Erreichen des gleichen Zieles sind. Die hier aufgeführten Informationen finde ich als wichtig, um westliche und östliche Vorstellungen besser verstehen zu können. Es wird auch aufgezeigt, dass die heutige Doktrin der christlichen Amts- und auch vieler Freikirchen, alles andere als unbestritten ist.

Reinkarnation im frühen Christentum
(Ein Auszug aus dem Buch „REINKARNATION“ von Ronald Zürrer)

„Reinkarnation im Christentum“
(Hauptsächlich über das Konzept von Ursache und Wirkung, sehr empfehlenswert)

Reinkarnation im frühen Christentum

Herr Pfarrer Thomas Gandow: Es ist Zeit für konstruktiven Dialog!

Erinnern Sie sich noch an das was Sie 1996 geschrieben haben?
Damals verurteilten Sie den Professor Erich Geldbach, weil er sich für neureligiöse Gruppierungen einsetzte und die Haltung des Bundeslandes Hamburg als „Verstoss gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention“ bezeichnete. Dies nebst den von Ihnen gewohnten Unterstellungen gegen die anderen Teilnehmer der „Konferenz für Religionsfreiheit und Menschenrechte“, zu welcher die Scientology Kirche eingeladen hatte.

Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern sollten, helfe ich hier gerne nach. Hier das Zitat von Ihnen:

„In diesen umfänglichen „Mitteilungen“ an Kirchenleitungen und Dienststellen schreibt Geldbach allen Ernstes, daß die Kritik an Jugendreligionen, Psychokulten und ähnlichen Gruppen mit „Verfolgung von Sondergemeinschaften“ zu tun habe. Er rechtfertigt in diesem Schreiben nicht etwa seine Teilnahme an der von den Scientologen einberufenen Konferenz in Berlin am 30. Mai 1991, sondern identifiziert sich in seinem Brief ohne jede Einschränkung mit den Intentionen der scientologischen Veranstalter; so macht er sich u.a. die Behauptung zu eigen, die kritische Haltung des Bundeslandes Hamburg zu Scientology stelle einen Verstoß gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.“

Seinen persönlichen „Standpunkt“ schrieb diesmal auf: Pfr. Thomas Gandow, 49,
Provinzialpfarrer für Sekten und Weltanschauungsfragen der EKiBB und Herausgeber des BERLINER DIALOG.

Herr Pfarrer Gandow, es ist heute nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sicherlich auch Ihnen klar, dass Professor Geldbach anscheinend nicht so unrecht mit seinen Äusserungen hatte. Nehmen Sie an einem konstruktiven Dialog teil, um in Deutschland einen echten interreligiösen Dialog aufzubauen. Dies bedingt aber Respekt für die Meinungen von Menschen, welche zu den von Ihnen als „Sekten“ bezeichneten Gruppen gehören oder auch nur wie Professor Geldbach ein Wort für diese einlegen. Hören Sie bitte auf, diese Menschen immer gleich als erstes zu diskreditieren. Hören sie auf, Menschen wie Jürgen Redhardt oder den Kirchenkritiker Mynarek persönlich zu diskreditieren, bloss weil diese Menschen einen Standpunkt vertreten, der Ihnen falsch erscheint. Diese Menschen vertreten eine Meinung wie auch Sie Ihre Meinung vertreten. Sie kritisieren den Umgang den Scientology mit Kritikern pflegt. Scientology ist jederzeit bereit an einem konstruktiven Dialog teilzunehmen. Sind Sie dazu auch bereit?

Gutachten: Scientology ist eine Religion

Die Anzahl der Religionswissenschaftler die sich mit Gutachten über Scientology äussern, nehmen immer mehr zu. Weg von polemischen und parteiergreifenden Aussagen der bekannten Kritiker, stelle ich hier einige Arbeiten über die Scientology Religion aus dem Gebiet der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte, Theologie und Soziologie vor. Diese Arbeiten sind fast nicht bekannt, haben aber eine Sache gemeinsam. Sie gehen nicht a priori davon aus, dass etwas an den Kritiken die Jahrzehnte lang über Scientology verbreitet wurden, wahr sein muss, sondern sie schauen – strikte wissenschaftlichen Grundsätzen entsprechend – die Scientology Lehre und die Organisation selber an, ohne sich von Vorurteilen leiten zu lassen. Schliesslich geht es bei Religionswissenschaft nicht einfach darum das Selbstverständnis der Scientology zu wiederlegen, sondern erst mal zu definieren was die Merkmale einer Religion überhaupt sind und diese Merkmale bei einer Organisation über die ein Gutachten erstellt wird, zu finden oder nicht.
In diesem Fale beziehen sich die Gutachten auf Scientology.
Aber lesen Sie die Gutachten einfach mal selbst durch und entscheiden Sie selber.

Scientology – Ein Vergleich zwischen östlichen und westlichen Religionen(PDF 175KB/6 pages)
Per-Arne Berglie
Professor für Religionsgeschichte
Universität Stockholm
Stockholm, Schweden

Scientology: Ihre wahre Natur(PDF 327KB/7 pages)
Harri Heino
Professor für Theologie
Tampere, Finnland

Ist Scientology eine Religion?(PDF 420KB/16 pages)
Alan W. Black
Außerordentlicher Professor für Soziologie
Universität von Neu-England
Armidale, New South Wales
Australien

Scientology: Eine Religion in Südafrika(PDF 386KB/15 pages)
David Chidester
Professor für vergleichende
Religionswissenschaft
Universität Kapstadt
Südafrika

Scientology: Die Kennzeichen einer Religion(PDF 371KB/12 pages)
Frank K. Flinn, Ph.D.
Außerordentlicher Professor
für Religionswissenschaft
Universität Washington
Saint Louis, Missouri
USA

Scientology: Eine religiöse Gemeinschaft(PDF 340KB/12 pages)
Lonnie D. Kliever, Dr. Phil.
Professor für Religionswissenschaft
Southern Methodist University
Dallas, Texas, USA

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