Updates from Juli, 2010 Toggle Comment Threads | Tastaturkürzel

  • religo 3:12 pm am July 24, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Scientology Zitate, Zitate L. Ron Hubbard   

    Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard 

    Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

    Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
    Scientology Phoenix Lecture

    Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

    Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

    Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

    Hier finden Sie weitere Zitate von L. ron Hubbard über das Christentum

     
  • religo 6:27 pm am July 22, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Kelly Preston, John Travolta, Fehlgeburt Kelly Preston, National Inquirer, Gossip Cop, Schwangerschaft   

    Kelly Preston: Gossip-Cop deckt auf, Fehlgeburtartikel war manipulativer Journalismus 

    Kelly Preston

    Kelly Preston Gossip Cop

    Als die Neuigkeiten über die Schwangerschaft der 48 jährigen Kelly Preston sich verbreiteten, waren nicht alle so glücklich über dieses Ereignis. Zwar hat das Alter von Kelly Preston einen gewissen „Schlagzeilenwert“, doch dem „National Inquirer“ war dies alles viel zu langweilig, da musste im Zusammenhang mit John Travolta und Kelly Preston doch etwas gefunden werden, das die Menschen schockiert. Nun wenn grad keine bösen Gerüchte über Scientology verbreitet werden können, dann kann man ja einfach schreiben, dass Kelly beinahe eine Fehlgeburt hatte.
    wie nun die Website Gossip-Cop aufdeckte, war die ganze Story rund um diese „beinahe Fehlgeburt“ eine vollständige Erfindung des National Inquirer“.
    Natürlich waren auch die deutschsprachigen Medien schnell zur Stelle und bliesen ins selbe falsche Horn:
    Namentlich die website oe24.at, freizeitfreunde.de und einige andere scheinen der Philosophie vom National Inquirer nahe zustehen: Egal welchen Stuss geschrieben wird, Hauptsache man wird bemerkt.

     
  • religo 6:07 am am July 4, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Abtreibung, Sea-Org   

    Die Sea Org der Scientology Kirche, Abtreibung und Kindererziehung 

    Wohl um das Sommerloch zu stopfen, wurde in den USA kürzlich eine neue „Front gegen Scientology“ eröffnet.
    Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hugo Stamm und seinesgleichen diese Front auch im deutschsprachigen Raum eröffnen, was nun auch gemacht wurde.

    Es ist auch nicht verwunderlich, weshalb Hugo Stamm gerade bei diesem brisanten Thema die Originalschriften L. Ron Hubbards überhaupt nicht zu Rate zog, denn so wäre die Kontroverse schnell vorbei gewesen. Wer das Buch „Dianetik – Der Leitfaden für den menschlichen Verstand“ gelesen hat weiss, dass L. Ron Hubbard gegen Abtreibung (nicht gegen Verhütung) war und welche psychischen Auswirkungen eine Abtreibung auf die Mutter und eventuell bei einem Scheitern des Versuchs (das Buch wurde 1950 geschrieben) auch auf das Kind haben kann.
    Die nachfolgenden Zeilen wurden von einem ehemaligen Sea-Org Mitglied geschrieben, welches sich für Kinder kriegen entschieden hat und deshalb aus der Sea-Org (oder See-Organisation, religiöser Orden der Scientology Religion) austrat:

    Als ein ehemaliges Mitglied der Sea-Org der Scientology Kirche (entfernt vielleicht vergleichbar wie ein Kloster für die Katholische Kirche) möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mitteilen.

    Die Arbeit eines Sea-Org-Mitglieds lässt sich mit der eines Missionars vergleichen: Man ist ganztägig mit den kirchlichen Aktivitäten beschäftigt, man hat sich dafür entschieden, und es ist sicherlich kein 08/15-Job. Bei solch einer intensiven Beschäftigung ist es fast unmöglich, sich gleichzeitig genügend um seine eigenen Kinder kümmern zu können, und so hatte ich mich entschieden, die Sea-Org zu verlassen, um Kinder zu haben. Denn ist es ehrlich gesagt nicht so, dass Frauen sich die ganze Zeit zwischen Karriere und Kinder entscheiden müssen? Eine arbeitsintensive Anstellung lässt sich schwierig mit dem Gründen einer Familie vereinbaren.

    Viele Geschäftsfrauen in den USA, die Teilhaberinnen werden möchten, schieben das Kinderkriegen bis in ihre Vierziger auf oder verzichten ganz darauf, weil sie ohne 70-Stundenwoche keine Karriere machen würden. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass eine Frau eine ungeplante Schwangerschaft abbricht, weil sie ihre hart erarbeitete Position in der Firma oder sonst im Leben nicht verlieren will.

    Nicht viele Frauen schaffen es, sowohl eine erfolgreiche Karriere wie auch eine Familie zu haben. Man muss selber Prioritäten setzen, und viele wählen dabei die Familie, andere wählen ihre Arbeit. Schlussendlich ist es die eigene Entscheidung, mit der man dann leben muss.

    Wie arbeitsintensiv das Leben in der Sea-Org auch sein mag, es ist unmöglich, dass ein Vorgesetzter jemanden zu einer Abtreibung zwingt, genau so wie er eine Person nicht dazu zwingen kann, zu essen oder ihr Zimmer aufzuräumen. Man verliert seine Rechte nicht, wenn man der Sea-Org beitritt. Aber Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit, die man als Sea-Org Mitglied einfach nicht genügend haben würde. Also muss man eine Wahl treffen.

    Es ist sicherlich keine leichte Wahl, deshalb mag sich jemand wohl besser fühlen, jemand anderem die Schuld zu geben, wenn man die eigene Wahl im Nachhinein bereut. Mit Schuldgefühlen lässt sich schlecht leben. Aber leider ist es so, dass man manchmal Entscheidungen im Leben treffen muss: Man wägt das Für und Wider ab, man übernimmt Verantwortung, und lebt mit den möglichen Konsequenzen.
    E.B.

     
  • religo 7:37 pm am June 23, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Geistlicher, Koma, , Scientology Beistand   

    Scientology in Anwendung: Beistand für eine bewusstlose Person 

    Ein Mann, der über 30 Tage lang im Koma lag, ist wieder bei Bewusstsein, dank der Arbeit eines ehrenamtlichen Scientology Geistlichen, der Tausende von Kilometern entfernt war! Hier folgt die Geschichte dieses ehrenamtlichen Scientology Geistlichen:

    „Um ein Geschäft abzuwickeln, musste ich mit einer Dame Kontakt aufnehmen, die mit vielen Filmproduzenten und Produktionsfirmen zusammenarbeitete, einschließlich Disney, Sesamstraße und anderen. Man sagte mir, sie sei in einem Hotel in Arizona. Sie war in diesem Hotel, weil es sich gegenüber einem Krankenhaus befand, in dem ihr Vater seit über 30 Tagen im Koma lag.

    Noch bevor ich sie (Sheelah) kontaktierte, hatte ich beschlossen, dass ich ihres Vaters wegen etwas unternehmen würde, obwohl ich am anderen Ende des Landes war. Sheelah saß in ihrem Hotelzimmer und erwartete meinen Anruf. Ich stellte mich vor, wir besprachen das Geschäftliche und schlossen es ab. Dann sagte ich ihr, ich hätte von der schlimmen Situation mit ihrem Vater gehört. Ich befragte sie über seinen Zustand und die Umstände, die zu seiner Einweisung ins Krankenhaus geführt hatten.

    Sie erklärte, dass er wegen einer Krampfader im Bein zusammenbrach, während er mit ihr Golf spielte. Er wurde schnell ins nächste Krankenhaus gebracht. Statt der erwarteten ein- bis zweistündigen Operation lag er über 11 Stunden lang unter dem Messer. Alles, was die Ärzte taten, schien schief zu gehen. Jetzt lag er seit einem Monat im Koma, mit Schläuchen am ganzen Körper. Die Ärzte hatten bereits gedacht, ihm als Lösung beide Beine zu amputieren! Er wurde dann stattdessen in ein viel größeres Krankenhaus verlegt, aber da lag er nun immer noch, angeschlossen an lebenserhaltenden Maschinen.

    Aus reiner Hoffnung heraus hielten Sheelah und ihre Mutter rund um die Uhr Wache und verließen nie seine Seite, sondern hielten nur kurze Nickerchen auf einem Stuhl in seinem Zimmer. Sie halfen den Schwestern und Ärzten, zu versuchen, seinen Zustand zu verändern, aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Hoffnung so ziemlich aufgegeben, ihn wieder zum Bewusstsein zu bringen.

    Ich sagte ihr, ich sei ehrenamtlicher Scientology Geistlicher und würde ihr bei der Sache mit ihrem Vater helfen. Ich sagte ihr, sie solle sich einen Schreibblock und einen Stift zum Schreiben holen. Ich ließ sie wörtlich aufschreiben, was ich ihr aus dem Kapitel über Beistände aus dem Scientology-Handbuch vorlas. Ich erklärte ihr, dass ich ihr beibringen würde, wie man den Beistand macht, damit sie ihn mit ihrem Vater machen konnte. Nach zwei Stunden Ausbildung übers Telefon sagte sie, sie sei bereit, und ging ganz aufgeregt ins Krankenhaus, um ihrem Vater zu helfen.

    Am Nachmittag, etwa um 2 Uhr, erhielt ich einen Anruf von Sheelah. Mit erstaunter, aufgeregter Stimme sagte sie mir: ,Mein Vater ist aus dem Koma erwacht, und nicht nur das: er kann sprechen – mit jedem!‘ Sie redete wie ein Wasserfall: ,Er konnte nach nur zwei Minuten Beistand die Augen aufmachen! Er sah sich um, sobald er zu sich gekommen war, und sah, wie ich ihn erstaunt ansah. Er sah mir direkt in die Augen und sagte: «Sheelah, ich liebe dich.» Ich wäre beinahe auf der Stelle in Ohnmacht gefallen.‘

    Sie konnte kaum glauben, was passiert war; sie weinte Freudentränen, als sie mir die Geschichte erzählte, und sagte mir danke für die Scientology – was das auch immer ist – weil sie funktioniert.

    Kurz nachdem ihr Vater aus dem Koma erwacht war, betrat sein bester Freund, der ihn treu jeden Tag besucht hatte, das Zimmer. Ihr Vater erkannte ihn sofort und rief aus: ,Don! Wie zum Teufel geht es dir?‘

    Eine Schwester rannte ins Zimmer, da sie über den Lärm besorgt war. Er sah sie an und sagte: ,Wer zum Teufel sind Sie?‘ Das war bedeutsam, da die Neurologen sagten, dass er wegen der 11-stündigen Operation höchstwahrscheinlich einen Hirnschaden erlitten habe. Nein, überhaupt nicht! Er erkannte diejenigen, die er kannte, und erkannte diejenigen nicht, die er nicht kannte – wie die Schwester.

    Der Neurologe kam herein, nachdem ihm berichtet worden war, dass der Mann aus dem Koma erwacht war, und fragte ihn mit überlauter Stimme, ob er wisse, wo er sei. Seine Antwort an den Neurologen war: ,Ich weiß, wo ich bin, und ich bin auch nicht taub.‘

    Alles, was Sheelah jetzt wissen will, ist, was Scientology ist. Ich habe ihr dazu gratuliert, einen perfekten Beistand gegeben zu haben. Sheelas Vater geht es großartig und ihr auch!“

    Lernen Sie selbst wie man mit dieser einfachen Methode einer bewusstlosen Person helfen kann.

     
    • Norman Freeman 4:33 pm am Juli 10, 2010 Permalink | Antworten

      Eine schöne geschichte, nur…… Solche „Wunder“ geschehen oft und dass ohne den Einfluss von Scientology. Es gibt Geschichten von Krebskranken Menschen welche keine all zu lange Lebenserwartung mehr hatten und auf einmal war der Krebs verschwunden. Bei all diesen „Wunder“ erzählen die betroffenen Menschen davon, dass sie den Glauben an Gott haben und von seiner Heilung überzeugt waren! Ich persönlich glaube auch daran: Glaube versetzt Berge! Also von daher, so leid es mir tut, hat es nach meiner Ansicht weniger mit Scientology zu tun als mehr mit der Kraft des Menschen die in jedem von uns steckt. Grüsse

      • religo 6:22 pm am Juli 10, 2010 Permalink | Antworten

        Ihre Ansicht, respektive Ihr „Glaube“ daran wie es sein könnte in Ehren. Bei einem Scientology Beistand (Asisst) braucht es auf Seiten der leidenden Person keinen Glauben.
        Wenn, dann sollte derjenige der den Beistand ausführt zumindest nicht gerade gegen einen Erfolg gewettet haben und somit die Anwendung garantiert anders als beschrieben ausführen. Mehr Anforderungen braucht es nicht.
        Es braucht Ihnen nicht leid zu tun, denn meiner Ansicht nach hat es nicht mehr, sondern sogar nur mit der Kraft des Menschen die in jedem von uns steckt zu tun.
        Scientology beschreibt nichts anderes als diese Kräfte, die in jedem von uns stecken und zeigt auf, wie diese aktiviert und verwendet werden können. Diese Kräfte sind geistiger Natur und diese Kräfte kann man verstehen, wenn man die Prinzipien der Scientology versteht.
        Solche „Wunder“ geschehen nur aufgrund dieser Kräfte. Atheisten verneinen die Existenz dieser Kräfte, während man diese besser verstehen kann, wenn man die Lehre der Scientology studiert.

    • Norman Freeman 8:25 am am Juli 11, 2010 Permalink | Antworten

      Danke für den reply. Ich teile mit dir die Ansicht, dass es sich hierbei um die innere Kraft handelt. Aber trotzdem, diese lehren sind in der fernöstlichen Kultur seit Jahrtausenden verankert und hat doch sehr wohl mit dem Glauben zu tun. Denn wenn man nicht daran glaubt solche heilende Kräfte zu besitzen, kann man so lange man will versuchen einen Heilungsprozess in Gang zu bringen. Gut möglich, resp. es wird wohl so sein dass die Scientology dies der fernöstlichen Kultur abgeschaut hat und nun aufzeigt wie man mit solchen Situationen umgehen kann.

      • religo 7:16 pm am Juli 14, 2010 Permalink | Antworten

        Gerne geschehen freeman. Die Theorie und das Anwendungsverfahren des Beistandes kann auf der verlinkten Seite von dir selbst kostenlos studiert werden, du kannst es danach selbst bei einer Person anwenden und auch selbst beurteilen ob es was bringt oder nicht.
        L. Ron Hubbard beschreibt an vielen Stellen, dass das wirklich Neue an Scientology die Methoden der Anwendung sind.

  • religo 2:07 pm am June 14, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , Tattva Viveka, Ronald Engert, Philosophie   

    Tattva viveka hinterfrägt die Scientology Hysterie 

    „Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“ so der Titel eines Textes der Ronald Engert in der neuesten Ausgabe 43 der Zeitschrift „Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur“ veröffentlichte. Ich bringe hier eine kurze Einleitung als Zitat aus der Zeitschrift, der gesamte Text kann mit dem Link am Ende eingesehen werden.

    Kaum eine neureligiöse Bewegung wird so kontrovers und mit so viel Feindseligkeit betrachtet wie Scientology. Was steckt dahinter? Was sind das für Leute? Der Chefredakteur wagte sich in die Höhle des Löwen und entdeckte ganz normale Menschen.

    Heutemorgen traf ich meine Hausmitbewohnerin im Treppenhaus. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei Scientology in Frankfurt/M. vom Vortag. Ihre Reaktion war ein angstvolles und entsetztes Gesicht mit dem Kommentar: »Wie gruselig!« Dieses »Wie gruselig!« wiederholte sie ungefähr dreimal.

    Dazu muss gesagt werden, dass meine liebe Mitbewohnerin Gymnasiallehrerin ist, ca. 35 Jahre alt und alternativ eingestellt. Man kann sie wohl als Musterbeispiel der Kulturkreativen einordnen.

    Auch im Vorfeld meines Besuchs war die Reaktion von Bekannten Angst und Schrecken, begleitet von der Zusicherung einer Befreiungsaktion, sollten mich die Schergen von Scientology nicht mehr raus lassen.

    Nun, ich wagte den Gang in die Höhle des Löwen, oder schlimmer noch, in den Abyss des Bösen. Und siehe da: es handelt sich um ganz normale Menschen. Ja, ich würde sagen, um gesunde Menschen.

    In der Vorbereitung auf den Interview-Termin habe ich mir natürlich das Material angeschaut und recherchiert. Ich schaute mir die einschlägigen TV-Berichte von Aussteigern an, ein Interview mit Ursula Caberta in Hamburg, die als die prominenteste »Aufklärerin« gegen Scientology gilt, und ich schaute mir die Schriften und Videos von Scientology selbst an.

    Mein Grundsatz als Journalist war und ist es, mit den Leuten selbst zu reden und mich nicht auf Informationen aus 2., 3. oder gar 4. Hand zu verlassen, Interpretationen, Bewertungen, Pauschalurteile von anderen Interessengruppen, weltanschaulichen oder religiösen Gegnern oder psychisch angeschlagenen Individuen.

    Lesen Sie den gesamten Text mit vielen Hintergrundinformationen

     
  • religo 2:55 pm am May 24, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Peter Studhalter, , Sofia Milos, Tatort   

    Tatort ohne Verbrechen: Sofia Milos und Scientology 

    Blick Scientology und Sofia Milos

    Sofia Milos (39) ist schön, erfolgreich und verzaubert bald an der Seite von Stefan Gubser (52) in «Tatort» die SF-Zuschauer.

    So der Text im Blick, welcher jedoch ein düsteres Ziel hat. Bereits im Untertitel suggerieren die zwei Blick-Journalisten Samuel Bürgler und Aurelia Forrer, dass Sofia Milos ein Geheimnis habe, nein schlimmer ein „dunkles“ noch dazu, welches in Wirklichkeit aber weder dunkel noch ein Geheimnis ist. Im Gegenteil: Blick selbst hat ein Geheimnis nicht Sofia Milos, welche sich ja zu Scientology bekennt. Es geht im Artikel einzig und alleine um die gross angelegte Reaktivierung der eingeschlafenen Kontroverse rund um Scientology. Der Name Tom Cruise wie auch ein überaus „beruhigendes“ Zitat von unserem nationalen Tagi – Sekten Guru Hugo Stamm, dürfen da natürlich nicht fehlen. In diesem Zitat macht Hugo auf Angst, während er gleichzeitig Scientology vorwirft „Angstmacherei“ zu betreiben. Aber solche Manipulationen sind für ihn tägliches Brot, er schafft auch mal locker eine 380° Halskehre mit doppelter Schraube ohne sich was auszurenken.

    Obwohl Sofia Milos sich gegenüber BLICK nicht zu ihrer Religionszugehörigkeit äussern wollte und so zu Recht dem Urteil „Werbung für Scientology zu machen“ vorerst entgehen konnte, wurden die Sektenjäger natürlich fündig. „Der Star mit griechischen Wurzeln (Achtung Anmerkung: Schuldenkrise Griechenland’s = alle Griechen haben Schulden, lässt grüssen) werbe jedoch auf ihrer Website für die Gemeinschaft“ Darauf gab es dann nochmals eine Lektion in „Stamm’scher Menschenkenntnis“ wo er aufgrund der Website http://www.sofiamilos.com das natürlich absolute, nicht anzweifelbare pathologische Urteil fällte, dass Sofia Milos hochgradig verblendet sei. Als Begründung musste ein auf der Website gefundener Link auf eine Website der Scientology herhalten.

    Obwohl Milos noch nicht im «Tatort» zu sehen sei, habe der BLICK doch tatsächlich bereits einen BLICK-Leser gefunden, welcher sich äusserst besorgt darüber zeige, dass Milos eine mit öffentlichen Geldern finanzierte Plattform als Werbeträgerin erhalte. Hat der Blick sowenig Leser, dass eine einzige Reaktion herhalten muss?
    Offensichtlich ist sich wenigstens der Leiter Fernsehfilm und Serie SF, Peter Studhalter bewusst, dass in der Schweiz die Menschenrechte geachtete werden müssen, er liess sich wie folgt zitieren:

    Wir wussten, dass Sofia Milos Mitglied von Scientology ist. Dies ist Teil ihres Privatlebens und hat nichts mit ihrer Rolle in ‹Tatort› zu tun. Deshalb wird sie dazu keine Auskunft geben.

    Fazit: Kein Verbrechen weit und breit in Sicht, Hauptsache der Blick hatte ne Story mit welcher man die Menschen zum Kauf des Blicks bewegen konnte.

     
  • religo 8:56 pm am May 2, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , Jörg Schönbohm, Polizeidirektor, Verfassungsschutzskandal, Stasi Methoden   

    Scientology Kirche: Verfassungsschutz Skandal in Berlin 

    SOFORTIGE KONSEQUENZEN VON INNENSENATOR SCHÖNBOHM GEFORDERT

    (BERLIN/MÜNCHEN) Im Jahre 1998 sorgt ein Intrigensumpf in der Berliner Polizeispitze immer wieder für Schlagzeilen. Auslöser war ein anonymes Schreiben. Darin wurde dem damaligen Polizeidirektor Otto D. wahrheitswidrig eine Scientology-Mitgliedschaft angedichtet. Mit den mysteriösen Vorgängen haben sich bereits die Berliner Justiz und der damalige Innensenator Jörg Schönbohm eingehend auseinandergesetzt. Aus einer veröffentlichten Mitteilung der Scientology Kirche Deutschland e.V. (Sitz München) geht hervor, daß an dem Denunzierungsskandal Agenten das Berliner Landesamtes für Verfassungsschutz beteiligt sind, deren Vorgehen „an schmutzige Stasi- Methoden erinnere“. Just zu dem Zeitpunkt als der leitende Polizeibeamte Otto D. befördert werden sollte, erhielten Innensenator Jörg Schönbohm, Polizeipräsident Saberschinski, der Polizei-Gesamtpersonalrat und eine Tageszeitung Ende März anonyme Post. Inhalt: Polizeidirektor Otto D. sei Scientology-Mitglied und hätte einen Mitarbeiter genötigt, der aus der Gruppierung austreten wollte. Die Berliner Staatsanwaltschaft nahm trotz der Anonymität des Pamphlets sofort unfangreiche Ermittlungen gegen Otto D. auf. Mehrere Durchsuchungsaktionen erbrachten keinerlei Hinweise auf eine Scientology-Zugehörigkeit des leitenden Polizeibeamten. Auch die Scientology Kirche führte nach zahlreichen Presseanfragen vor Ostern genaue Recherchen durch und konnte eine Mitgliedschaft des Polizeibeamten definitiv ausschließen.

    Dennoch wurde Otto D. von seinen Aufgaben entbunden und nach Presseberichten in verschiedenen Berliner Zeitungen von seinen Vorgesetzten „wie ein Aussätziger behandelt“. Die Scientologen an die Adresse des Innensenators: „Otto D. wurde Opfer unverantwortlicher öffentlicher Spekulationen amtskirchlicher Anti-Sekten-Funktionäre, wie dem Pfarrer Thomas Gandow. Auch der von Innensenator Schönbohm initierte Verfassungschutzaktivismus provoziert ein übles Klima von Hysterie und Denunziantentum. Wer aus dem Broterwerb von unbescholtenen Menschen abstruse Unterwanderungstheorien konstruiert und in Ermangelung von Fakten beim Verfassungschutz ein ‘vertrauliches Telefon installiert, fordert eine Blockwartmentalität und anonymes Anschwärzen geradezu heraus und wird dann die Geister, die er rief, nicht mehr los.“

    Und genau so kam es: Der Anwalt von Otto D. erhielt anfang Mai von Polizeipräsident Saberschinski ein „Behördenzeugnis“. Das Berliner Landesamt für Verfassungsschutz, „bestätigte“ in einem Einzeiler die Mitgliedschaft von Otto D. bei der Scientology Kirche Berlin. Dies sei mit „geheimdienstlichen Mitteln“ festgestellt worden. Allein das mit den „geheimdienstlichen Mitteln“ traf zu. Denn zur gleichen Zeit knüpften im Hintergrund Geheimdienstagenten vom Verfassungschutz mit Stasimethoden ihre Fäden, um die Menschenjagd auf Polizeidirektor Otto D. anzuheizen und seine Karriere durch Intrigen zu ruinieren, wie die Scientology Kirche lückenlos nachweisen kann. Von Mitte April bis Anfang Juni versuchten Verfassungschutzagenten den 25-jährigen Max M. (Name von der Redaktion geändert) mit Anrufen und in sieben persönlichen Gesprächen als bezahlten Spitzel anzuheuern. Max M. ist Student und Teilzeit-Mitarbeiter in der Berliner Scientology Kirche. Die Anwerbeversuche von drei Agenten bestanden aus einer Mischung von persönlichen Drohungen und guten Worten. An Äußerungen, wie „denken Sie an Ihre Zukunft“, „das ist kein Spiel“, „sind Sie vorbestraft?“ und „Sie sind doch intelligent und zuverlässig“ und „bei uns verdienen Sie mehr,“ erinnert sich Max M. aus diesen Anwerbeversuchen. In einem China-Restaurant bekam er am 21. April schon einmal dezent 300 Mark unter die Zigarettenschachtel geschoben.

    Für Geld sollte er regelmäßig als informeller Mitarbeiter Insider-Informationen aus der Berliner Scientology Kirche liefern, insbesondere über Vorstandsmitglieder. Man würde einen Fragenkatolog erarbeiten.

    Bei einem Treffen in einem Café am 15. Mai – also deutlich nach der behaupteten Scientology- Mitgliedschaft des Polizeidirektors Otto D. in ihrem Behördenzeugnis – ließ einer der Geheimdienstler, der sich bei einem früheren Treff mit einem Verfassungschutzausweis als Herr Dörfler vorstellte, die Katze aus dem Sack. Er eröffnete Max M.: Sie bekommen 5.000 Mark, wenn Sie uns eine konkrete Information besorgen, einen Beweis, ob der Polizist Otto D. Mitglied der Scientology ist oder nicht. Und wenn Sie den Beweis erbracht haben, kann das Geschäft losgehen.

    Dabei blieb es nicht. Bei einem weiteren abendlichen Treffen am 21. Mai in einem Park hakten die Geheimdienstler nach. Max M. erinnert sich genau an seinen zehnten Kontakt. Er berichtet:

    „Am 26.5.98 um 21 Uhr, an der besagten Straßenecke; die zwei Männer warteten schon auf mich. Wir gingen in den Park und setzten uns auf einen Holzblock, der einen Sandkasten umzäumte. Links saß Herr Dörfler, rechts von Herr Dörfler der andere Mann. Aus der Hemdtasche von Herrn Dörfler schaute das Geld heraus. Dann stellten sie einige Fragen: Ob ich was von diesem Herrn Otto D. wissen würde und weshalb ich so selbstsicher getan habe im Café und gesagt habe, daß dies kein Problem sei, etwas über Herrn Otto D. herauszufinden? Ich erklärte, daß die Scientology Kirche keine Geheimnisse habe. Ich käme ohne weiteres an die Mitgliedslisten heran und ich könne Ihnen zuverlässig mitteilen, ob Herr Otto D. Mitglied der Berliner Scientology Kirche sei. Daraufhin drückte mir Herr Dörfler einen Stapel Geld in die Hand: 5.000 Mark in Hundertmarknoten. Er meinte dazu, daß dies echtes Geld sei. Als ich ging, meinten sie noch, hier höre jetzt ihr Schutz für mich auf, und ich solle auf das Geld aufpassen.“

    Erstmals wurde Max M. am 16. April an einer Berliner S- Bahnstation von den Verfassungschutz- Schnüfflern angesprochen. Auf die Frage, wie sie gerade auf ihn kämen, hielten sich die Geheimdienstler immer bedeckt. Er würde es nie erfahren. Sie sagten Max M. nur soviel: Sie hätten einen Tip von Kollegen aus dem „Ländle“ erhalten. Was damit gemeint ist, konnte sich Max M. dann aber schnell zusammenreimen. Er stammt aus Baden-Württemberg und seine Mutter hatte ihn vor Jahren zu einem fanatischen Scientology-Gegner bei der Polizei geschleppt. Von dort landeten seine persönlichen Daten ganz offensichtlich beim baden-württembergischen Landesamt für Verfassungsschutz und wanderten weiter zu den Kollegen nach Berlin. Der Verfassungsschutz im „Ländle“ machte kürzlich internationale Schlagzeilen, weil einer seiner Beamten im Rahmen der Scientology-Beobachtung wegen illegaler Spionage-Tätigkeiten und anderer strafbarer Delikte von den Behörden in der Schweiz verhaftet wurde.

    Pünktlich zum einjährigen Jubiläum des Beschlusses zur Scientology-Beobachtung haben nun auch die Berliner Verfassungsschützer ihren Skandal.

    Denn Max M. vertraute am Wochenende seine Verfassungsschutz- Kontakte in allen Einzelheiten Vertretern der Scientology Kirche an und bat diese, die von den Verfassungsschützern gestellten Fragen in seinem Auftrag zu beantworten. Er erklärte seine Bereitschaft, über seine Erfahrungen bei Bedarf vor Gericht auszusagen.
    Mehr Stasi Geschichten des heutigen Verfassungsschutzes gibt es hier

     
  • religo 7:48 pm am April 8, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , , , ARD   

    ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ analysiert 

    Um diesen Spielfilm etwas besser zu verstehen, sollten sich Menschen über grundlegendste Manipulationtechniken Kenntnis verschaffen. Als Beispiel weshalb dies wichtig ist, können Sie nun den ersten Satz dieses Artikels etwas genauer untersuchen. Ist dieser manipulativ oder nicht? Ja, er ist es ganz klar. Ich erzeuge damit bei Ihnen bereits den Eindruck, dass der Spielfilm manipulativ ist, obwohl es vielleicht ja gar nicht so ist. Deshalb ist es umso wichtiger dass Sie – egal mit wem Sie es zu tun haben – Kenntnisse über Manipulationstechniken haben. Ich werde dazu in der Zukunft einige Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber im Internet einige sehr gute Seiten, geben Sie einfach „Manipulationstechniken“ ein.

    Hier also eine kleine Analyse des Spielfilms von Sabine Weber, der ich mich vorbehaltlos anschliessen kann:

    1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Roboter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.

    2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
    Link zum Thema Scientology Kindererziehung

    3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.

    4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
    Link zum Thema Auditing

    5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.

    6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter http://www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.

    Weitere Hintergründe zur Geschichte rund um die Familie Rönn finden sie hier

     
    • butzi 11:07 pm am April 8, 2010 Permalink | Antworten

      Super Artikel!!

    • Aus Sicherheitsgründen lieber nicht 3:04 pm am Mai 15, 2010 Permalink | Antworten

      Als ich vor einem Jahr In der Scientology Org in München war wollte man mir gleich ein Bücherpacket für ca 1000€ verkaufen.
      Dianetik allein kostet ca 40€.
      Welche andere Kirche verkauft einem zu solchen horenden Summen religiöse Schriften?
      Zum vergleich eine Biebel kann man bereits ab 5 € erhalten (fast 2000 Seiten, Dianetik ca 600 Seiten) oder kostenlos im Internet runterladen.
      Müsste das nicht für alle religöse Schriften gelten?
      Warum sind di Kurse bei euch so teuer?
      Ich könnte mir im Monat bei meinem Einkommen nicht einmal ein Intensiv geschweige denn ein eigenes E-Meter leisten.
      Nehmen Sie dazu mal Stellung

      MfG

      • religo 10:19 am am Mai 16, 2010 Permalink | Antworten

        Dan, sie sind ein schlechter Lügner und ein noch schlechterer PC Kenner.
        Für 1000 Euro könnten Sie alle 18 Grundlagen Bücher (gebunden, Einzelpreise zwischen 20-30 Euro), inklusive alle 9 einführenden Bücher zusätzlich als Taschenbuch und alle dazu gehörenden Hörbücher kaufen.
        Somit hätten Sie bei 9 der 18 Bücher je ein Taschenbuch, ein Hörbuch und ein gebundenes Buch und bei den anderen 9 Büchern je ein gebundenes und ein Hörbuch. Das Dianetik Buch kostet übrigens 16 Euro als Taschenbuch und gebunden 27 Euro. Sie kennen nicht mal den Unterschied zwischen einem Kurs und Auditing. Ein Dianetik Seminar können Sie in Deutschland für 100 Euro machen (würde auch noch locker in die 1000 Euro reinpassen). Es würde dann wahrscheinlich immer noch reichen um mit jemandem im Restaurant essen zu gehen ohne dass Sie zu einem Mc Donalds gehen müssten. Soviel zu den Preisen. Diese können Sie zum Beispiel auf dem Primabuchshop überprüfen. Wieso gehen Sie nicht vor die Türe und halten ein Schild mit der Aufschrift „ich bin ein Lügner“ hoch? Jedenfalls haben Sie hier mächtig geflunkert und jeder kann es überprüfen, dies wäre bei einem Schild weniger verifizierbar.
        Zudem sind Sie entweder nie in München in der Scientology Kirche gewesen, oder Sie haben dort allen vorgelogen (würde zu Ihrem Verhalten hier passen) wie interessiert Sie seien. Ich bin überzeugt, dass Sie aktiv nach all diesen Büchern fragen mussten und nicht versucht wurde Ihnen diese zu verkaufen.

  • religo 4:30 pm am March 29, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , ARD Spielfilm Scientology, Scientology Videokanal, , Rönn, Manipulation Scientology   

    ARD Spielfilm über Scientology „Bis nichts mehr bleibt“ 

    Auf eigenem Videokanal und mit neuen Webseiten werden Fakten und Hintergründe zu diesem Fall aufgezeigt werden. Schwere Manipulationsvorwürfe gegen Hamburger Senatsangestellte; eine Klage ist in Vorbereitung.

    An einer Pressekonferenz hat die Scientology Kirche am Donnerstag einen eigenen 40-minütigen Dokumentationsfilm vorgestellt, der Hintergründe zum geplanten Spielfilm der ARD zeigt.

    Der ARD Film zeigt ein Sorgerechtsdrama, das aber tatsächlich ganz anders abgelaufen ist. In Interviews mit der Mutter und dem Sohn wird ersichtlich, dass die Kontakte zwischen Vater (Ex Mitglied der Scientology Kirche) und dem Sohn gut geklappt hatten bis zu dem Zeitpunkt als die Hamburger Senatsangestellte Ursula Caberta sich eingemischt hat.

    Mit verschiedensten Intrigen und Einflussnahmen versuchte sie vergeblich den Kontakt von Mutter und Sohn zu unterbinden. Gericht und Jugendamt stellten sich dem aber entgegen. Scientology wirft den Autoren des ARD-Filmes vor, die Recherchen nur einseitig durchgeführt zu haben und von Caberta manipuliert worden zu sein. Zahlreiche Szenen im Film sind schlicht falsch. Die ARD verletzt damit verschiedene Programmrichtlinien.

    Der Film der Scientology Kirche wird in Kürze auf einem neuen Videokanal aufgeschaltet (http://www.scientology-tv.de/). Die Scientology Kirche will damit der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, alle Fakten zu sehen und sich dann ein eigenes Bild zu machen. Weitere Filme mit Hintergrunddaten sind geplant.

    Anhand eines weiteren Beispiels (Stern TV hatte einen völlig erfundenen Aussteiger präsentiert und musste den Film vom Netz nehmen) zeigte die Scientology Kirche auf, dass auch dort Ursula Caberta den Fall „vermittelt“ hatte.

    Die Scientology Kirche wird noch diese Woche bei der Stadt Hamburg (Arbeitgeberin von Ursula Caberta) eine Aufforderung zur Anerkenntnis der Schadensersatzpflicht dem Grunde nach einreichen. Falls dies nicht anerkannt wird, will sie die Anerkenntnis gerichtlich durchsetzen.

    Bereits wurden 8 von insgesamt 22 angeblichen Aussteiger-Fällen im Detail dokumentiert. Dabei hatte Caberta angebliche Aussteiger mit falschen Stories präsentiert. Es wurde ihnen ein Forum geboten und diese an verschiedene Medien und Behörden vermittelt. Die genaue Schadensersatzsumme wird später nachgereicht werden.

    Wie die ARD die Menschen mit dem Film „Bis nichts mehr bleibt“ manipuliert

    Der gesamte Fall Rönn, welcher die Grundlage des Films „Bis nichts mehr bleibt“ bildet, kann hier nachgelesen werden

    Die Scientology Kirche hat in den letzten Tagen auch verschiedene Websites kreiert, welche Fakten zu Scientology und zur Kontroverse in Deutschland und der Schweiz präsentieren:

    http://www.scientology-fakten.ch

    http://www.scientology-fakten.de

    http://www.scientology-verfassungsschutz.de

    http://www.scientology-tv.de

     
  • religo 3:50 pm am March 29, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , ARD Spielfilm, , Lino Bombonato   

    Ursula Caberta: Medien-Manipulationen über Scientology belegt 

    Deutschlandradio Kultur vom 27. Juli 2009. Die Antwort von Ursula Caberta auf eine entsprechende Frage der Journalistin Ulrike Timm bezüglich der Glaubwürdigkeit der von ihr präsentierten „Ex-Scientology Mitgliedern“:

    „Natürlich sind sie glaubwürdig, alle Aussteiger aus Scientology sind glaubwürdig, … Die sind glaubwürdig, die sind absolut glaubwürdig, wie alle Aussteiger mit ihrer Geschichte, die sie in Scientology erlebt haben, immer glaubwürdig waren.“

    Hier ein Bericht über das jüngste Beispiel eines solchen Aussteigers:
    Jüngste Schlappe der streitbaren AGS-Leiterin aus Hamburg ist ihre Präsentation des Ex-Mitglieds Lino Bombonato in Günther Jauchs stern TV am 17. Februar 2010. Der junge Mann mit dem sympathisch weichen Gesicht schöpft aus dem Vollen. Schon mit 15 Jahren sei er zu Scientology gekommen, 7 Jahre sei er Mitglied gewesen, habe Geld „besorgen“ müssen und 10.000 Euro an Scientology gezahlt. Um schnell eine Ausbildung in den USA antreten zu können, habe er sich von seinen Eltern zu trennen, verlangte die Kirche. Lino entschied sich für den Selbstmord, der glücklicherweise misslang. Das Publikum ist erschüttert. In der Scientology Kirche Berlin gehen noch am gleichen Abend über 25 beleidigende E-Mails und Gewaltandrohungen ein. Die Fakten des Falles zeigen jedoch ein völlig anderes Bild. Ja, Lino Bombonato war Mitglied, aber er kam erst mit etwa 19 Jahren zu Scientology und war zusammengenommen etwa 2 Jahre Mitglied. Er zahlte während dieser gesamten Zeit rund 300 Euro für zwei Einführungskurse und Materialien ein. Es war Lino gesagt worden, die Kontakte zu seinen Eltern besser zu pflegen, von einer Trennung war nie die Rede. Nach einer Ausbildung in den USA hatte sich Lino zwar in der Kirche erkundigt, man hatte ihm aber bescheinigt, dass er dafür gar nicht qualifiziert. Der angebliche „Selbstmordversuch“ war in Wirklichkeit eine durchzechte Nacht im Zusammenspiel mit Schmerztabletten während des Karnevals als Lino 18 war und die mit einem Krankenhausaufenthalt endete. Der stern hat mittlerweile eine Unterlassungserklärung abgegeben und sämtliche Einträge zu diesem Fall auf ihren Internet-Seiten gelöscht.
    Lesen Sie hier diese und noch mehr Story’s über die Lügen Caberta’s

     
  • religo 8:11 pm am March 22, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Astrid Albrecht-Sierleja, Kukksi, Kukksi-Interview, Oliver Stangl, Sabine Weber, , Scientology Interview,   

    Kukksi-Interview mit Scientology 

    Ein bereits im September 2009 durchgeführte Interview wurde nun doch noch veröffentlicht. Ich stelle hier den Beginn des betreffenden Artikels von Kukksi ein, das gesamte Interview kann auf der Website von Kukksi gelesen werden.

    INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.

    Lesen sie hier das gesamte Interview auf der Website von KUKKSI

     
  • religo 3:04 pm am February 22, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Haiti, Homöopathie, Jörg Ring,   

    Physiker Jörg Ring: „Sie sind hier unerwünscht“ 

    Ein kurzes aber aufschlussreiches Intermezzo erlebte ich auf dem Scienceblog von Jörg Rings:
    URL http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/02/amerikanische-homoopathen-ohne-grenzen-fallen-in-haiti-ein.php
    Als ich zufällig sah, dass auf diesem Blog ein Artikel über die Helfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti veröffentlicht wurde, schrieb ich dazu einen Kommentar. Die „Antwort“ dazu können Sie auf dem Blog von Herrn Rings selbst nachlesen. Mein zweiter Kommentar betreffend seiner Antwort getraute sich Herr Rings dann nicht mehr zu veröffentlichen, obwohl dieser aus meiner Sicht sehr anständig und fair geschrieben war. Da ich den gelöschten Kommentar meinerseits leider nicht speicherte, gebe ich diesen hier nochmals sinngemäss, leider jedoch nicht Wort für Wort wieder:

    Als erstes erwiderte ich Jörg als Frage, ob ich ihm dermassen auf den Schlips getreten sei, so dass er gleich die gute Kinderstube vergessen habe.
    Desweiteren sagte ich ihm, dass er sich zwar die Wissenschaft auf die Fahne schreibe, sich jedoch überhaupt nicht sachlich, wissenschaftlich verhalte und daher von mir nicht ernst genommen werden könne. Ich nahm auch seine Argumentationsmethodik unter die Lupe und zeigte auf, dass er einfach versucht sein Gegenüber (in diesem Falle mich) mit einem „Argumentum ad Hominem“ (gegen die Person gerichtetes Argument) zu diskreditieren, anstelle sachlich zu bleiben.
    Danach forderte ich ihn auf, die Leute die den Blog lesen selbst urteilen zu lassen. Ich teilte Ring auch mit, dass ich meinerseits überhaupt nicht der Meinung sei, alles über Wissenschaft und/oder Homöopathie zu wissen, er jedoch bei mir den Eindruck hinterlasse ein „Alleswisser“ zu sein.
    Nachtrag vom 16.06.10: Habe eine Interessante Story rund um Jörg Rings gelesen, welche ich hier gerne verlinke:
    Der Physiker Jörg Rings aufgescheut wie ein Huhn
    Dem Psychogramm der Gruppe zu denen ich Jörg Rings zähle, kann ich grundsätzlich zustimmen

     
  • religo 6:52 pm am February 9, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Haiti Erdbeben, , Scientologen auf Haiti,   

    Haiti: Was tun Mitglieder der Scientology Kirche dort wirklich? 

    • Ob aus Russland, England oder den USA. Scientologen aus verschiedensten Ländern sind vor Ort auf Haiti und helfen den Opfern des kürzlichen Erdbebens. Hier ein Video über die Aktivitäten der Scientologen vor Ort.


    Weitere Infos auf der Seite der Ehrenamtlichen Geistlichen
    Blog der Ehrenamtlichen Geistlichen auf englisch

    Die Scientology Kirche hat nun insgesamt 475 Ärzte, ausgebildete Notfallsanitäter, ehrenamtliche Scientology Geistliche und auch 12 Tonnen medizinischer Ausrüstung und Notfallgüter nach Haiti gebracht.
    Hier eine kleine Auswahl an Hilfeleistungen die vor Ort durch Scientologen ausgeübt werden:

    • Im Allgemeinen Krankenhaus werden die Linien für neu angekommene Patienten durch Scientologen organisiert
    • den auf medizinische Hilfe wartenden Menschen werden Assists (Beistände) gegeben.
    • In einem Feldlazarett in der Nähe des Flughafens werden Ärzten und Erdbebenopfern geholfen
    • Eine Scietnologin die ausgebildete Hebamme ist, hat bereits bei der Entbindung von 7 Kindern geholfen, in Ermangelung von Babysachen wurde  ein Baby in ein gelbes T-Shirt der Scientology Geistlichen gewickelt.
     
    • Franz Merkle 3:24 pm am Februar 23, 2010 Permalink | Antworten

      Darf der junge Mann, der sich da an diesem Skalpell geschnitten hat, eigentlich diese Aids-Medikamente annehmen?

      • religo 7:23 pm am Februar 23, 2010 Permalink | Antworten

        Grundsätzlich gibt es keine „Medikamentenverbote“ für Scientologen. Abgesehen davon, weshalb sollte jemand der sich geschnitten hat Aids-Medikamente benötigen?
        Wenn es eine tiefere Wunde sein sollte, dann benötigt er eher eine Starrkrampfimpfung. Ansonsten würde wohl eine einfache Desinfektion der Wunde ausreichend sein. ;-)

  • religo 6:50 pm am February 2, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: David Miscavige, , , , Scientology Materialien, Vorträge   

    Über 1000 noch nie veröffentlichte Werke L. Ron Hubbards restauriert 

    Scientology Verlag

    Mehr als 25 Jahre hat die Forschung, Wiedergewinnung von Originaltexten, Vorträgen und Schriften, Restaurierung und Verifizierung vieler Materialien gedauert

    Mehr als 1.000 bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Vorträgen und unzählige religiöse Schriften von L. Ron Hubbard wurden bis Ende 2009 restauriert. Zur Neujahrsfeier der Scientology Kirche wurden die letzten neu überarbeiteten Vorträge der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Ein ausgewähltes Team von Scientologen arbeitet schon seit Jahrzehnten auf diesem speziellen Forschungsprojekt. Sie hatten die Aufgabe, Original-Schriften und Aufnahmen von L. Ron Hubbard aufzufinden, in die richtige Reihenfolge zu bringen, zu restaurieren und sie für die Öffentlichkeit – in neuem Gesicht – verfügbar zu machen.

    Zu den bisherigen herausgegebenen Grundlagenbüchern und Vorträgen wurden weitere 1.020 Aufnahmen gefunden, bei denen es sich um Tonbandvorträge von L. Ron Hubbard handelt, die er zwischen 1953 und 1961 vor Scientologen gehalten hatte.

    Die komplette Wiederherstellung aller Vorträge von Hubbard wurde erst im 21. Jahrhundert möglich, da die Projekt-Techniker erst in diesem Jahrhundert eine neue ganz spezielle Digitaltechnik für sich nutzen konnten. Dies konnte voll ausgeschöpft werden, um Anfang diesen Jahres die letzten überarbeiteten Vorträge vorzustellen. Die Vorträge erhalten Informationen darüber, wie L. Ron Hubbard zu den Prinzipien der Dianetik und Scientology gekommen ist.

    Die Herausgabe der 1.020 Aufnahmen kennzeichnet den dritten und letzten Abschnitt eines Jahrzehnte langen Projektes, das noch von Ron Hubbard zu seinen Lebzeiten ins Leben gerufen wurde. Nachdem er im Jahre 1986 verstarb, nahm sich David Miscavige, Vorstandsvorsitzender des Religious Technology Centers, des Projektes an und führte es nun zu seinem Abschluss.

    Tommy Davis, der Sprecher der Scientology Kirche, beschrieb dieses Ereignis mit folgenden Worten: „Wir waren in der Lage, Vorträge wieder herzustellen, von denen wir buchstäblich dachten, niemand könne sie sich jemals wieder anhören“. Bill Orozco, ein Berater des Projektes dazu: „Dies ist ein großer Durchbruch für uns. Das ist so, als würden Christen auf der Suche nach den verloren gegangen Evangelien von Jesus sein und hätten sie wieder gefunden.“

    Mehr als 25 Jahre hat die Forschung, Wiedergewinnung von Originaltexten, Vorträgen und Schriften, Restaurierung und Verifizierung vieler Materialien gedauert. Das ist das umfassendste und längste Programm in der Geschichte der Scientology. Projekte wurden gestartet, um die vorhandenen Manuskripte und aufgenommenen Vorträge von Hubbard erst einmal zu finden, um diese überhaupt komplettieren zu können. Diese waren an so unterschiedlichen Orten zu finden, wie in einem Keller in Wichita (Kansas), in einem Anhänger in Phoenix oder in einer Garage in Oakland (Kalifornien).

    Die erste Phase der Freigabe von überarbeiteten Materialien, die zusammengetragen und in eine richtige Reihenfolge gebracht worden waren, war im Jahre 2005. Damals wurden mehrere Hundert „Kongress“-Vorträge herausgegeben.

    Diese waren von L. Ron Hubbard anlässlich einzelner Kongresse gehalten worden. Phase zwei kam im Jahr 2007. Es kamen achtzehn Grundlagen-Bücher mit Hunderten Begleitvorträgen heraus. Diese religiösen Bücher und Vorträge bilden die Grundlage der Scientology-Religion. Hier kann man die Entwicklung von Dianetik bis zur Scientology, die L. Ron Hubbard von 1947 bis 1952 erforschte, nachvollziehen. Damit steht nun erstmalig das komplette Wissensgebäude der Scientology-Religion zur Verfügung.

    Die Wiedergewinnung der Schriften und Vorträge von L. Ron Hubbard hat zu einer beispiellosen Expansion der Scientology Religion in den letzten 5 Jahren geführt. Scientology ist in dieser kurzen Zeit um das doppelte an Mitgliedern gewachsen. Allein die Scientology Kirchen, Missionen und Gruppen sind als Beispiel in den letzten acht Monaten von 8.071 auf weltweit 8.304 angewachsen.

     
  • religo 6:22 pm am January 12, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Christian Markert, , Scientology Aussteiger, Scientology Kirche Buffalo, Scientology Mitgliedschaft, ,   

    Christian Markert: Top Scientology-Aussteiger ein Flop! 

    In den letzten Jahren wurde viel in den Medien über Scientology berichtet. Ab und zu wurde ein Scientology-Aussteiger in den Medien bekannt, der seine Erfahrungen wiedergab. Beängstigende Geschichten waren zu hören, die eher an die Verschwörungstheorien rund um die Freimaurer erinnerten als dass sie real erschienen. Doch handelt es sich bei den Aussteigerberichten um unumstößliche Wahrheiten? Untenstehend habe ich eine Pressemitteilung der Scientology Kirche Hamburg e.V. (DailyNet.de) vom 30.07.2007 gefunden, die das Ex-Mitglied Christian Markert betrifft.

    (DailyNet) – CABERTA PRÄSENTIERTE VERURTEILTEN BETRÜGER ALS SCIENTOLOGY AUSSTEIGER

    VERDACHT AUF SPIONAGE IN DEN USA

    Die Scientology Kirche Hamburg e.V. reichte heute eine Beschwerde beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft ein, um zu klären, ob die Senatsangestellte Ursula Caberta in einen transatlantischen Spionagefall verwickelt ist. Der am 20. Juni 07 im Berliner Abgeordnetenhaus präsentierte Aussteiger Christian Markert entpuppt sich als verurteilter Betrüger, der möglicherweise als Agent in die Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, eingeschleust wurde.

    Hintergrund:

    Am 20. Juni 07 präsentierte Ursula Caberta bei einer Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus als Überraschungsgast einen neuen Aussteiger aus der Scientology Kirche, Herrn Christian Markert Gemäß Presseberichten war er seit 7 Jahren Mitglied der Scientology Kirche gewesen und mit Hilfe der Hamburger Behörden sei ihm die Flucht aus der Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, gelungen.
    Die geplante Präsentation war anscheinend gedacht, um weiter Stimmung gegen die neu eröffnete Scientology Kirche Berlin zu machen und um Politiker mit erfundenen Geschichten weiter zu instrumentalisieren. Dies könnte sich nun allerdings als Rohrkrepierer erweisen.

    Christian Markert ist nämlich nicht nur den hiesigen Scientology Kirchen gänzlich unbekannt, sondern seine angeblich 7 jährige Mitgliedschaft betrug gerade einmal 3 Monate (von März 2007 – Juni 2007) in der Scientology Kirche Buffalo.

    Öffentlich zugängliche Quellen aus dem Internet belegen auch, dass es sich bei Herrn Markert um einen verurteilten Betrüger handelt. Er wurde im Juni 1997 von einem Gericht in Meaux (Vorort von Paris) wegen Betruges zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, wovon 6 Monate auf Bewährung ausgesetzt wurden.
    Auch die deutschen Behörden haben gegen Herrn Markert wegen des Verdachts des Betruges in mehreren Fällen ermittelt und ihrerseits einen Auslieferungsantrag an Frankreich gestellt. Markert hat verschiedene Berufungs- und rechtliche Verfahren angestrengt, um gegen die Verurteilung und die Auslieferung anzukämpfen, die er jedoch alle verlor. Am 3. Mai 1999 wird Markert an Deutschland ausgeliefert und hier verliert sich zunächst seine Spur.

    Im März 2007 wird Herr Markert plötzlich Mitarbeiter der Scientology Kirche in Buffalo. Den Mitarbeitern gab er dort folgende Geschichte zum Besten.
    Markert behauptet in Dinslaken, Deutschland geboren zu sein.
    Er gab an von 1989 bis 1993 die Robert Kennedy Universität in Los Angeles, Kalifornien besucht zu haben und dort einen MBA Abschluß gemacht zu haben, aber solch eine Universität existiert nicht in Los Angeles.

    Markert behauptet weiter an der privaten Junior High School in Los Angeles von 1980 – 1989 gewesen zu sein und dort sein Abitur gemacht zu haben. An anderer Stelle gibt er an, in dem gleichen Zeitraum das Gymnasium in Vörde besucht zu haben. Es ist wohl kaum möglich beide Schulen zum gleichen Zeitpunkt an zwei völlig unterschiedlichen Orten besucht zu haben.

    Er sei ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Irland und Manager der dort ansässigen Firma Creaventure Consulting. Um seine Geschichte auszumalen gab er an, dass einer seiner Kunden auf seinem Konto 3 Millionen Euro hinterlegt hat, um sich seine Dienste zu sichern. Bei einer Steuerprüfung der irischen Steuerbehörde wurde diese Summe als zu versteuernde Einnahme angesehen. Markert behauptete, dass Creaventure Consulting ihren Umsatz innerhalb von 3 Jahren von 200.000 Euro auf 22 Millionen Euro steigerte und dies eine Betriebsprüfung des Finanzamtes nach sich zog. Seinen Angaben zur Folge wirkten an dieser Betriebsprüfung 25 Beamte mit.

    Nachforschungen öffentlich zugänglicher Quellen enthüllten jedoch, dass die Firma Creaventure Consulting nicht in Irland existiert. Lediglich der Internet Domain Name creaventure.com konnte gefunden werde. Datum der Registrierung: Januar 2007, wenige Wochen bevor Markert seine kurze Zeit in Scientology begann.

    Den Mitarbeitern in Buffalo gegenüber gab er an, bereits lange Zeit in Scientology zu sein; er sei Mitglied der Scientology Kirche in Irland und habe große Summen an die dortige Kirche gespendet.
    Tatsache ist jedoch, dass niemand Herrn Markert in Irland kennt, er in keinem Mitglieder-verzeichnis geführt ist, geschweige denn irgendwelche Summen gespendet hat.

    Augenscheinlich erfand Herr Markert einige Geschichten über seine Scientology Mitgliedschaft, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Mitarbeitern der Scientology Kirche in Buffalo zu erschleichen. Auch bezüglich seiner Mitgliedschaft in Scientology gab er gegenüber den Mitarbeitern unterschiedliche Jahre an: mal waren es 15 Jahre, dann 10 Jahre, aber auch 7 Jahre.

    Markert ein verurteilter Betrüger ihm Dienste deutscher Behörden? Eigentlich unglaublich. Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz ? Hat Markert nach seiner Auslieferung nach Deutschland eventuell einen Deal mit den deutschen Behörden gemacht? Trat er in die Dienste des Verfassungsschutzes als informeller Agent? Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft Essen, die den Fall damals bearbeitete, ergab die lapidare Antwort: Nachrichtensperre. Eine Nachrichtensperre wird oftmals verhängt, wenn es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Wird also weiterhin gegen Markert ermittelt und wenn ja weswegen? In diesem Falle würde Caberta die Behörde für Inneres in eine gefährliche Nähe zur Kriminalität bringen.

    Oder wird die Nachrichtensperre verhängt, weil Herr Markert ein Agent des bundesdeutschen Verfassungsschutzes ist und aus Schutzgründen die Nachrichtensperre verhängt. In diesem Falle würde der Fall eine internationale Dimension bekommen, da ein getarnter deutscher Agent in einem befreundeten Staat, den Vereinigten Staaten, eine dort anerkannte Religionsgemeinschaft ausspionieren wollte.

    „Was auch immer der Sachverhalt ist, es bedarf der Aufklärung seitens der Behörden und der Petitionsausschuss ist ein geeignetes Instrument um die entsprechenden Fragen an die zuständigen Behörden zu stellen, um somit zur Aufklärung beizutragen.“, sagte Frank Busch von der Scientology Kirche Hamburg e.V.
    Hier finden sie weitere Storys über Scientology Aussteiger
    Aussteiger Lino Bombonato

     
  • religo 12:48 pm am August 10, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: karitativ, , , Taiwan   

    Scientology Kirche Taiwan erhält „Excellent Religious Group Award“ 

    Die Scientology Kirche Taiwan wurde vom Innenminister Taiwan’s für ihre humanitären und sozialen Verbesserungs-Aktivitäten mit dem Excellent Religious Group Award ausgezeichnet. Der Innenminister Mr. Liao-Yi Liao verlieh die Auszeichnung im International Convention Center in Taipeh. Nachdem die Scientology Kirche in der Vergangenheit bereits ähnliche Auszeichnungen erhielt, wird die karitative Leistung der Scientology Kirche damit ein weiteres Mal bestätigt.
    Im Jahre 2008 hatte die Scientology Kirche Taiwan 99 Anti-Drogen Aufklärungsveranstaltungen durchgeführt und 45.150 Drogen-Aufklärungs-Hefte verteilt. Mit besonderen Engagment hat sich die Kirche dem Ziel verschrieben die kommende Generation vor der Tragödie des Drogenmissbrauchs und der Drogenabhängigkeit zu bewahren. Die beste Lösung im Kampf gegen das weltweite Drogenproblem ist natürlich, gar nicht erst mit Drogen anzufangen. Effektive und lebensnahe Drogenaufklärung sind ein wesentlicher Baustein dieses Ziel zu erreichen.
    Um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte auf breiter Basis bekannt zu machen und um sicherzustellen, dass Studenten ihre Rechte kennen und sich auch für diese Rechte einzusetzen, wurden von der Kirche 144 Vorträge an 4.780 Studenten gegeben. Der erste Schritt zu einer toleranten und friedvollen Gesellschaft ist die Vermittlung der grundlegenden Menschenrechte, die jeder Mensch hat.
    Mitglieder der Scientology Missionen in Kaohsiung, Taichung und Ping-Dong verrichteten ehrenamtliche Arbeit in lokalen Gefängnissen und halfen 2.500 Insassen mit einem Programm zur Vermittlung grundlegender Moralregeln und halfen den Einzelnen ihre Selbstachtung wieder zu gewinnen.
    Der Präsident der Scientology Kirche Taiwan, Herr Dr. Mai-Tsu nahm die Auszeichnung im Namen der Kirche vom Innenminister in Empfang. Die Scientology Kirche als auch andere religiöse Gruppen wurden vom Innenministerium für ihre karitativen Beiträge zu den Sozialprogrammen oder ihrer direkten Beteiligung in der Verbeseerung der Gemeinde ausgezeichnet.
    L. Ron Hubbard, der Stifter der Scientology Religion schrieb einst die folgenden Worte : „Ein Wesen ist nur so wertvoll es anderen helfen kann“. Durch ihre Beiträge haben Taiwanesische Scientologen ihren Wert für die Gemeinde bewiesen.

     
  • religo 7:28 pm am July 6, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Wikipedia, Wikipedia Sperre   

    Scientology gesperrt auf Wikipedia? 

    Im Mai 2009 behaupteten einige Medien, dass „Scientology verboten wurde auf Wikipedia zu editieren“. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Eigentlich alltäglich, wenn es um die Berichterstattung über Scientology geht. Es hat eine Weile gedauert zu begreifen, was eigentlich passiert ist, aber hier finden Sie nun die korrekten Informationen dazu.

    Wikipedia.org ist eine Website, mit mehreren Millionen Artikel über alle denkbaren Themen in der Welt. Unter diesen sind mehrere Artikel, die sich mit Scientology oder verwandten Themen befassen. Jeder kann in Wikipedia Artikel bearbeiten, das heisst die Artikel in Übereinstimmung mit einer komplexen Reihe von Richtlinien erstellen oder ändern. So soll darin jede Aussage über eine Tatsache mit einer „Zuverlässige Quelle“ belegt werden. Eine zuverlässige Quelle ist zum Beispiel Sekundärliteratur wie News-Artikel oder Experten-Gutachten. Dokumente wie Zeugnisse, Tagebücher, religiöse Schriften sind nicht oder nur selten erlaubt. So weit, so gut.

    Auf Wikipedia sollen persönliche Ansichten des Editors die Artikel prägen und Teil der Bearbeitung sein. Im Bemühen dies zu kontrollieren, erlaubt Wikipedia nicht, dass Vertreter einer Organisation die Artikel im Zusammenhang mit dieser Organisation, selber bearbeiten.

    Da „Jeder bearbeiten kann“ erfordert es bei Wikipedia keine persönlichen Daten um ein Editor zu sein. Editoren ohne Namen werden aber mit der IP-Adresse ihres Computers, den Sie zum Zeitpunkt der Bearbeitung verwenden, registriert. Registrierte Benutzer können einen Spitznamen wählen. Je mehr Änderungen ein Benutzer an Wikipedia-Artikeln vornimmt, desto besser wird sein „Status“ als Editor (dies sollte ersichtlich machen, dass die „Top-Editoren“ von Wikipedia entweder sehr reich, Sozialhilfeempfänger oder ohne Arbeit/Studenten sind. Das heisst sie scheinen sehr viel Zeit für die Forschung und die Ergänzung von Artikeln zu haben).

    Im Dezember 2008 erwählte ein Ausschuss einige Wikipedia-Editoren für die Aufgabe, zu untersuchen, warum die Artikel über Scientology soviel Lärm verursachten. Zum Beispiel über die vielen Änderungen vor und zurück und feindselige „Diskussionen“ über den Artikel. Ihre Untersuchung ergab, dass es je eine starke Pro-und Anti-Scientology-Fraktion gab, was eine weitere Wikipedia Richtlinie verletzte: „Neutraler Gesichtspunkt“. Kurz gesagt bedeutet dies, Editoren sollten zum Thema, über das sie schreiben, eine „neutrale“ Einstellung haben.

    Als Ergebnis der Untersuchung wurde entschieden, 13 pro und 15 Anti-Scientology-Redakteure von der weiteren Bearbeitung der Artikel im Zusammenhang mit „Scientology“ (über 400 Artikel) auszuschliessen. Dies mit dem Zweck, die „Streithähne“ aus dem Bereich der Artikel zu entfernen. Dieses Verbot wird von einer anderen Gruppe, sogenannten „Administratoren“ durchgesetzt, die die Macht haben, Konten von Redakteueren zu löschen und bestimmte Computer (durch erkennen der IP-Adresse) daran zu hindern, sich bei Wikipedia anzumelden.

    Gleichzeitig wurde beschlossen, alle Bearbeitungsversuche zu blockieren, die via einem Internet-Zugang stattfinden, welche der Scientology Kirche zugeordnet werden können. Es fehlen jedoch Beweise dafür, dass die Scientology Kirche in die Überarbeitung der Artikel eingegriffen hat. (nicht dass sich die Medien für diese Kleinigkeit interessiert hätten). Aber die offiziell registrierten IP-Adressen der Scientology Kirche sind jetzt angeblich gesperrt. Somit wäre jeder der innerhalb einer Scientology Kirche arbeitet technisch gesehen blockiert. Es sei denn, er/sie loggt sich mit einer drahtlosen Internet-Verbindung ein oder geht rüber in ein Starbucks, um sich von dort einzuloggen. Die ganze „Entscheidung“ wird in sechs Monaten neu beurteilt. In der Zwischenzeit könnten sich die gesperrten Redakteure auch unter einem anderen Namen registrieren und wie bisher weiter bearbeiten, was anscheinend nun passiert ist.

    Was sagt die Scientology Kirche selber dazu?

    Wer sich wirklich darum bemühte den Gesichtspunkt der Scientology Kirche zum „Verbot auf Wikipedia“ in Erfahrung zu bringen, erhielt folgende Stellungnahme der Scientology Kirche International:

    Erklärung zum WIKIPEDIA FALL

    Dies ist eine routinemäßige interne Maßnahmen von Wikipedia, um ihre Bearbeitungprozesse zu bereinigen. Es werden sogar von Zeit zu Zeit Überarbeitungen aus dem Departement für Justiz und der CIA blockiert. Dies ist nicht neu. Aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass Wikipedia schließlich diejenigen ausschloss, welche anstelle sachliche Informationen zu liefern, unsachlich, einseitig und feindselig schrieben. Wir hoffen, dass die Entscheidung in genaueren und nützlicheren Artikeln auf Wikipedia resultiert. Inzwischen kann jeder der wissen will was Scientology ist, sich über Scientology auf http://www.scientology.org informieren. Mehr als 300 einzelne Videos mit insgesamt über 4 Stunden Informationen, stehen zur Vefügung.

    Und was nun?

    Der Wikipedia-Ausschuss brauchte etwas mehr als sechs Monaten um zu entscheiden, die Bearbeitung gewisser Wikipedia-Editoren für sechs Monaten einzuschränken. Das Wikipedia-Konzept der anonymen Redakteure funktioniert nicht sehr gut für polarisierte Themen, nämlich die religiösen, philosophischen oder politischen Fragen. Außerdem funktioniert es nicht für Marken. Da deren Mitbewerber darin Chancen sehen, das Ganze zu beeinflussen.

     
  • religo 6:46 pm am June 5, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Jugend für Menschenrechte, , Phillip Mattheis, Süddeutsche Zeitung, SchülerVZ,   

    Phillip Mattheis und SchülerVZ gegen Scientology und die Menschenrechte? 

    Im Februar dieses Jahres gab es Zoff auf der Website des SchülerVZ, worüber Phillip Mattheis prominent in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel schrieb. Eine Gruppe notorischer Scientology Gegner hatte etwas dagegen, dass der Scientologe Markus auf Schüler VZ erfolgreich eine Gruppe aufgebaut hatte, welche sich für die Bekanntmachung der Menschenrechte einsetzte. Mit fadenscheinigen Argumenten, Intrige und einem eingeschleusten „Agent Provocateur“ wurde daraus eine Kontroverse gemacht, was schlussendlich dazu führte, dass die Gruppe geschlossen wurde. Nun hat der Gründer dieser Gruppe eine interessante Stellungnahme veröffentlicht, welche aufzeigt was Herr Mattheis alles nicht sagte.
    Lesen Sie die Story, welche Ihnen von Phillip Mattheis verschwiegen wurde und mich zum Titel dieses Artikels inspirierte:
    Fakten, die Philipp Mattheis über die „Jugend für Menschenrechte“ nicht erwähnt!

     
  • religo 7:52 pm am February 27, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , Scientology Argentinien,   

    Scientology wurde in Argentinien als Religion anerkannt 

    Wie schon öfters beobachtet werden konnte, wird die Propaganda gegen Scientology immer dann intensiviert, wenn gute Neuigkeiten für Scientology durchsickern. Im Januar wurde wieder eine beispiellose Kampagne mit bösartigsten Unterstellungen losgetreten. Es ist deshalb nicht weiter erstaunlich, dass die Scientology Kirche kurz zuvor wieder in einem Land als Religion vollständig anerkannte wurde.
    Die geschah so im Dezember des letzten Jahres. Die Scientology Kirche erhielt in Argentinien die volle Anerkennung als Religon. Hier finden Sie auch das Dokument dazu

     
  • religo 10:09 am am February 21, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , offensiv links, , , , , Wielfried Handl   

    Aktivismus gegen Scientology: Wer bezahlt Wilfried Handl? 

    Hier sind einige Hintergrundinformationen zu Herrn Wilfried Handl’s frühere Scientology-Mitgliedschaft in Österreich.  Diese Aspekte lässt Herr Handl gerne weg, wenn er über seine frühere Mitgliedschaft berichtet, offenbar um sich besser vermarkten  zu können.

    Seine diversen Auftritte in den Medien mögen dazu dienen, seinen sonstigen finanziellen Verpflichtungen besser nachkommen zu können.  Ob und falls ja in welcher Höhe Herr Handl ein Honorar für seine diversen Medienauftritte erhält, sollten Sie ihn selbst fragen. Ehemalige Freunde von ihm ebenso wie seine bei der Mutter lebenden Kinder würden sich ebenfalls dafür interessieren, weil er ihnen gegenüber seinen Verpflichtungen bisher nicht nachkommt.

    Zur früheren Scientology-Mitgliedschaft von Herrn Handl:

    Die Mitgliedschaft von Herrn Handl in Österreich dauerte insgesamt mit Unterbrechungen von zum Teil 4 jähriger Dauer von ca. Mitte 1975 bis April 2002. Seine hauptamtliche Tätigkeit für die österreichische Gemeinde endete im Mai 1983.  Während dieses Zeitraumes wurde ihm die Mitgliedschaft insgesamt drei mal aberkannt. Aufgrund seiner Bittschriften und seiner Versprechen, sich bessern zu wollen, gab man ihm jedes Mal eine neue Chance, so dass er wieder zur Mitgliedschaft allerdings als einfaches Gemeindemitglied zugelassen wurde. Diese endete letztlich im Jahre 2002. Kirchliche Dienste hatte Herr Handl in den letzten 15 Jahren nicht mehr besucht.

    Wilfried Handl war von September 1980 bis April 1981 und erneut von März 1983 bis Mai 1983 – also vor etwa 25 Jahren – wenige Monate Leiter  der damals relativ kleinen Scientology Gemeinde  in Wien. Beide Male wurde er  aufgrund seiner  unangemessenen Amtsführung und seines Lebenswandels   wieder abgesetzt. Wenn Herr Handl nun der „ranghöchste Aussteiger“ von Scientology in Österreich sein will, so zeigt dies nur, dass es offensichtlich keine „hochrangigen Aussteiger“ gibt.

    Zweifel an der Aufrichtigkeit von Herrn Handl:

    Vor seinen beiden Amtseinsetzungen in der Scientology Kirche in Wien wurde die frühere aktive Mitgliedschaft von Herrn Handl in einer kommunistischen Terrorgruppe (in der Zeit von 1971 bis 1974) in Österreich mit dem Namen „Offensiv Links“ übersehen. Laut eidesstattlicher Erklärungen von Herrn Handl war er in der besagten Terrorvereinigung in Trainingslagern in Kampftechniken (Schießübungen, Herstellung von Bomben und anderen Kampfmethoden, sowie der Haltung geheimer Waffenlager, die zum Einsatz gegen den österreichischen Staat gedacht waren) ausgebildet worden.

    Mit Beginn seiner Mitgliedschaft in der Scientology Kirche in Österreich im Jahre 1975 beendete Herr Handl seine diesbezüglichen Aktivitäten in der kommunistischen Untergrundorganisation ebenso wie seinen damaligen Drogenkonsum. Welchen Weg sein Leben eingeschlagen hätte, wenn er damals nicht der Scientology Kirche begegnet wäre, kann Herr Handl sicherlich selbst besser einschätzen.  Dennoch blieben auf Seiten der Kirche an seiner Distanzierung von seiner früheren Mitgliedschaft in dem besagten Terrorverein letztlich Zweifel. Er hatte es nämlich während seiner Mitgliedschaft zugelassen, dass andere Mitglieder seiner früheren Terrortruppe die Wiener Scientology Gemeinde infiltrierten, mit dem erklärten Ziel, die Kirche zu zerstören. Deshalb wurden alle schriftlichen Bitten des Herrn Handl um erneute Zulassung zur hauptamtlichen Tätigkeit für die Scientology Kirche in Wien im Jahre 1985 endgültig abgelehnt.

    Vor diesem Hintergrund sind die heute von Herrn Handl gemachten Medien-Äußerungen „Ich war Täter“ besser verständlich. Er scheint seine Mitgliedschaft in der Scientology Kirche mit seiner davor liegenden früheren Mitgliedschaft in der Terrorvereinigung „Offensiv Links“ zu verwechseln. Gleiches gilt für seine öffentliche Aussage „ich war Parteisoldat in einem faschistischen System“ und andere ähnlich geartete Aussagen.

    Gerne  zeigt Herr Handl  mit dem Zeigefinger auf die Kirche,  während  drei Finger dabei auf ihn selbst zeigen:

    Hier ein Auszug aus einem Brief seiner Ex-Frau: „Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück…er hat ursprünglich die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich Diejenige-welche und jetzt ist es Scientology.“

    Wir laden Sie ein, sich an das Motto  des Scientology Stifters L. Ron Hubbard zu halten, dass „nur das für einen wahr ist, was man selber beobachtet hat“.  Die selbstbestimmte freie Entscheidung ist  Grundvoraussetzung für jede Mitgliedschaft in der Scientology  Kirche. Dies ist klipp und klar in ihrer Satzung und ihren Richtlinien festgelegt und daran hält sich die Scientology Kirche.

    Was Sie von Handl nicht hören werden ist:

    • dass die Scientology Kirche in Deutschland in über 40 Urteilen als Religion anerkannt wurde
    • dass Sozialprojekte der Scientologen von vielen Behörden und öffentlichen Stellen in der ganzen Welt unterstützt werden
    • dass das einzige Verbrechen im Zusammenhang mit der Beobachtung durch den Verfassungsschutz in Deutschland einen Agenten des Verfassungsschutz selbst betraff, welcher 1998 in Basel wegen Auslands-Spionage auf Schweizer Boden gegen Schweizer Scientologen strafrechtlich verurteilt wurde, dass aber gleichzeitig der Verfassungsschutz bisher gegen die Scientologen nichts gefunden hat.

    Ein Chinesisches Sprichwort besagt: „Ein Fluss ist an der Quelle am reinsten“. Informieren Sie sich deshalb über Scientology bei der Quelle, also bei der nächsten Scientology Kirche.

    Hier gibt es eine ausführliche Stellungnahme zu verschiedenen Behauptungen von Wilfried Handl
    Artikel über Wilfried Handl auf Pro Journal

     
    • Dan 3:19 pm am Mai 15, 2010 Permalink | Antworten

      Wie ich sehe haben Sie meinen Beitrag gelöscht.
      Warum?
      Wie Sie bin ich für die Menschenrechte.
      Im Gegensatz zu Ihnen bin ich für ALLE Menschenrechte.
      In einer demokratie darf man sich kritisch äusern in einer Scientokratie darf man das nicht.
      Ich entscheide mich für die Demokratie

      • religo 9:50 am am Mai 16, 2010 Permalink | Antworten

        Hi Dan
        Danke für die Nachfrage, welche ich gerne beantworte. Normalerweise, ausser die Zeit lässt es nicht zu, sende ich bei nicht veröffentlichten Kommentaren eine Begründung an die angegebene Emailadresse, so auch bei Ihrem Kommentar. Dass Sie keine funktionierende Emailadresse angegeben haben ist nicht mein Fehler. wenn jemand wenigstens eine sofort erkennbar falsche Adresse angibt, dann ist dies eine Sache und von mir aus auch okay. Wenn Sie aber den Eindruck erwecken wollen, dass Sie eine funktionierende Email-Adresse angeben und diese sogar mehrmals einsetzen, dann erwarte ich dass diese funktioniert oder wenn nicht, hat sich der Schreiberling bei mir halt dann als Gesprächspartner disqualifiziert.
        Trotzdem antworte ich Ihnen hier noch auf diesen Kommentar. Ich verbiete Ihnen nicht sich kritisch zu äussern. Dies dürfen Sie uneingeschränkt. Soll ich mich nun bei Hugo Stamm auch beschweren, weil der Tagesanzeiger nicht alle Leserbriefe veröffentlicht?

  • religo 7:27 pm am January 20, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , Walküre   

    Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien 

    Anlässlich der deutschen Premiere des Filmes „Operation – Walküre“, hat Tom Cruise sich gemäss der Website „süddeutsche.de“ über die medialen Angriffe geäussert, welche er aufgrund der Tatsache dass er Scientologe sei, erlebe.
    Meiner Ansicht nach trifft er damit voll ins Schwarze. So sagte er im eigentlich recht fairen Artikel:
    „Jeder weiß wohl inzwischen, dass ich seit zwanzig Jahren bei Scientology bin, und dass ich sage, wie sehr mir das in meinem Leben hilft. Nur: Wenn ich weiter darüber rede, sieht es so aus, als wolle ich missionieren. Rede ich aber nicht darüber, heißt es, ich verheimliche es und weiche aus.“

    Sucht man mit Google nach Tom Cruise, dann sieht man sehr schnell, wer am missionieren ist. Es sind ganz klar die Scientology Gegner und die Medien, welche sich aufgrund der Bekanntheit der Schauspieler wie Tom Cruise oder John Travolta selbst „bekanntmachen“. Je abstruser ein Vorwurf oder ein Gerücht, desto besser, scheint da das Motto zu sein.

    Ich veröffentliche hier nun eine Ergänzung geschrieben von Gastautor Andi:

    Der Artikel „Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien“ von religo trifft damit aber auch ins Schwarze; eine Beobachtung und Überlegung, der ich mich auch anschließen möchte. Es sind nun 5 Monate vergangen seit ich als Gastautor in religo den Artikel Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta verfasst habe.

    Seit dem 15.08.08 habe ich meinen eigenen Blog Scientology: Mythos versus Faktenaufgebaut. Ein Blog, der auch über Scientology aufklärt und sich für Menschenrechte und soziale Brennpunkte engagiert.

    Nun möchte ich einen weiteren Versuch starten, angeregt durch den Artikel(Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien) von religo eine kleine Ergänzung (untenstehend) zu verfassen.

    Tom Cruise als Cruise Missile
    In den letzten Jahren ist in den Medien immer wieder zu lesen gewesen, dass Tom Cruise Werbung für Scientology macht. Tatsache ist, dass er aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology kein Geheimnis macht.

    Vor nicht all zu langer Zeit sprach er recht offen darüber, vielleicht in den Augen anderer zu offen; womit er gewissen Zorn auf sich zog.
    Ich frage mich, warum ich diese Auftritte von Tom Cruise mit missionarischem Eifer hier im deutschen Fernsehen nicht gesehen habe? Lag es daran, dass ich kein TV-Junkie bin oder handelte es sich um zensierte Meldungen um nicht unser Bundesbewusstsein zu gefährden?

    Um diesen Werbungsvorwurf gegen Tom Cruise nachzugehen, müssen wir zuerst einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit wagen.

    Vor über zehn Jahren, im Januar 1997, kochten die Gefühle zwischen Deutschland und Tom Cruise schon einmal in ähnlicher Weise hoch. Die Junge Union (kurz: JU ist die gemeinsame Jugendorganisation der beiden deutschen Parteien CDU und CSU) hatte damals dazu aufgerufen, seinen Film „Mission: Impossible“ zu boykottieren.

    Das U.S. Department of State berichtete in seinem Jahresbericht 1996 über den Boykottaufruf.
    Germany Country Report on Human Rights Practices for 1996

    In the summer, the youth wing of the CDU in a number of German states urged a boycott of the film „Mission Impossible“ because the leading actor in this film is a Scientologist.

    Eine ganze Reihe von Hollywood-Prominenten reagierte darauf und haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Kohl gewandt, der in der International Herald Tribune abgedruckt wurde.

    Sofort gab es eine Gegenreaktion mit dem Vorwurf Scientologen würden sich mit dem Leid jüdischer Bürger im Nazi-Deutschland vergleichen; woraufhin der Verfasser(Betram Fields) des offenen Briefes, eine Stellungnahme an die International Herald Tribune verfasste.

    Bemerkenswert dabei ist, dass Tom Cruise sich damals kaum zu Scientology äußerte. Dafür sorgte sein damaliger PR-Guru Pat Kingsley (Pressesprecherin). Sie stellte sicher, dass Tom Cruise in den Interviews und Presseerklärungen möglichst wenig oder gar nicht über Scientology gefragt wurde oder Stellung beziehen sollte. Was ihm natürlich gleich als Geheimniskrämerei angelastet wurde.

    Und die Moral der Geschichte?

    In den Augen bestimmter Kritiker ist einer wie Tom Cruise, der kein Hehl aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology macht und sich noch positiv darüber äußert, eine „Cruise Missile“ auf ihr seit Jahren behutsam gepflegtes negatives Image von Scientology. Auf der einen Seite die Sektenexperten und warnende staatliche Institutionen, mit viel Einflussbereich, auf der anderen Seite ein Megastar als bekennender Scientology im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein nicht zu akzeptierendes Kräfteverhältnis! Es wird verzweifelt zu Schutzargumenten wie „Werbung“ gegriffen. Ein äußerst geladenes Thema, mit dem man heutzutage überall konfrontiert. Es gibt kaum ein Entkommen; Werbung hier Werbung da. Das Werbungsthema wird dann noch explosiver, wenn es mit einer neuen Bewegung wie Scientology verknüpft wird.

    Es scheint in der Szene der Scientology-Kritiker folgende Gleichung zu geben, nach der gedacht, vorgegangen und in das Bewusstsein der Bevölkerung projiziert wird.

    Scientologen = Scientology = ein äußerst negatives Bild von Scientology (das selbst von den Kritikern aufgebaut worden ist)

    Keiner soll sich wagen von dieser Gleichung abzuweichen!

     
  • religo 8:21 pm am December 11, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Britney Spears, , , , , ,   

    Britney Spears Interesse an Scientology 

    Britney Spears hat eine wirklich schwere Zeit hinter sich. Nachdem Sie beinahe im Drogensumpf zu versinken drohte, verlor Sie auch das Sorgerecht für Ihre Kinder. In kaum einem Blatt gab es einen Journalisten, der noch irgend eine Form von Respekt ihr gegenüber zeigte. Sie wurde vespottet und verhöhnt. Die meisten Journalisten die über sie schrieben, zeigten sich in meinen Augen als kaltlächelnde Sadisten, welche sich an den körperlichen und seelischen Schwierigkeiten Britneys ergötzten und hämische Berichte über Peinlichkeiten aus ihrem Leben veröffentlichten.

    Was danach passierte war für die vielen Fans von Britney aber umso erfreulicher und selbst die Journalisten mussten langsam zähneknirschend anerkennen, dass Britney sich positiv veränderte. Britney überwand ihre Drogenprobleme und fing an ihr Leben neu zu gestalten. Sie stieg wie der Phönix aus der Asche auf, wurde wieder erfolgreich und setzte sich sogar an den MTV Music Awards 2008 in allen nominierten Kategorien durch. Sie gewann mit der Single „Piece of me“ gleich 3 Auszeichnungen (Best female Video, best Pop video und Video of the Year). Die Rückkehr von Britney Spears als Künstlerin ist ein eindrückliches Beispiel darüber, zu was ein Mensch durch Drogen und die dahinterliegenden Probleme werden kann. Gleichzeitig ist es ein Beispiel dafür wie ein Mensch das eigene Leben wieder in die Hand nehmen kann, die Probleme löst und selbst die erfolgreichen vergangenen Zeiten noch weit übertreffen kann.

    Dass Britney offenbar Kontakt mit Tom Cruise und Katie Holmes hat veranlasste die Medien nun zur Schlussfolgerung, dass Sie sich für Scientology interesiere. Nach mehreren misslungenen Versuchen sich mittels psychiatrischen Methoden aus den Drogen- und anderen Problemen herauszuarbeiten, fing Sie offensichtlich an sich für Alternativen zu interessieren. Ob Britney tatsächlich durch die Anwendung von Scientology aus ihren Problemen herauskam weiss ich nicht. Dass zu einem Zeitpunkt wo sie wieder erfolgreich ist Gerüchte über Interesse an Scientology auftauchen wäre jedoch nicht verwunderlich. Die Narconon Drogenrehabilitationsmethode, welche eine sekulare Verwendung der Scientology ist, wird seit mehreren Jahrzehnten mit grossem Erfolg angewendet um Menschen definitiv von Drogen weg zu kriegen. Es würde mich daher nicht überraschen wenn Britney Spears mittels Narconon ihre Schwierigkeiten überwunden hätte. Auch das blosse Studium von einigen grundlegenden Scientology Büchern kann Menschen einen erstaunlichen Nutzen bringen. Wie auch immer ich freue mich jedenfalls darauf, von Ihr noch viele herrliche Songs hören zu können.

     
    • Jana 6:36 pm am Dezember 12, 2008 Permalink | Antworten

      „Die Narconon Drogenrehabilitationsmethode, [...], wird seit mehreren Jahrzehnten mit grossem Erfolg angewendet um Menschen definitiv von Drogen weg zu kriegen.“

      Gibt es irgendwelche beweise dafür, dass dieses sogenannte Antidrogenprogramm tatsächlich funktioniert? Man kann von Scientology immer wieder diese Behauptung hören, z.T. auch in der Variante, dass „Narconon“ sogar das einzig funktionierende Programm sei. Fakten dafür liefert Scientology aber leider nicht. Und unabhängige Mediziner haben meines Wissens bisher noch jedes Mal vor dem narconon-Programm gewarnt.

      • religo 4:32 pm am Dezember 13, 2008 Permalink | Antworten

        Die Fakten, welche Sie vermissen existieren sehr wohl. Leider sind Scientology Kritiker aus meiner Sicht sogar einseitiger als ich es als Scientologe bin und sehen geflissentlich über jede positive Bestätigung hinweg oder versuchen die Quelle als „nicht unabhängig“ darzustellen.
        Hier gibt es einige dieser Fakten http://www.narconon.org/narconon_results/narconon_research
        Eine Frage an Sie betreffend Sachlichkeit: Sie sagen, dass „unabhängige Mediziner jedes Mal“ davor warnen würden.
        Ist es nicht eher so, dass Sie diejenigen Mediziner welche nicht davor warnen einfach sofort als „nicht unabhängig“ einstufen?
        Oder nach welchen Kriterien stufen Sie die Mediziner in „abhängig oder unabhängig“ ein?

    • Michse 3:29 pm am Januar 2, 2009 Permalink | Antworten

      „Oder nach welchen Kriterien stufen Sie die Mediziner in “abhängig oder unabhängig” ein?“

      z.B ist ein Kriterium für unabhängigkeit eindeutig die nicht zugehörigkeit zur Scientology-Ideologie. Dass damit alle, die behaupten irgendwelche Beweise für die Wirksamkeit von Narconen zu haben, leider raus sind ist ja nicht das Problem sondern eben genau die Lösung. Und da auch Religo nur wieder die Narconon-eigene Seite verlinkt, um irgendwelche Beweise zu zeigen, bestätigt das auch noch.

    • Reto 6:27 pm am Januar 5, 2009 Permalink | Antworten

      Michse, anscheinend sind Sie gar nicht an der Frage interessiert, ob Narconon funktioniert oder nicht, sondern nur daran Argumente zu finden, welche dagegen sprechen. Meiner Ansicht nach werfen Sie religo hier vor so zu denken wie Sie selbst es tun.
      Indem Sie den Dokumenten die von Scientology stammen oder aucxh bloss auf deren Websiten veröffentlicht werden einfach blind jeglichen Wert absprechen, machen sie sich bloss lächerlich.
      Wie religo oben schrieb, ist dies eine parteiische Website. Religo ist wenigstens so ehrlich dies offen zu sagen. Geben Sie einfach zu dass Sie selbst zumindest genauso parteiisch sind. Ansonsten würden Sie nicht solche Kriterien aufstellen wie oben.

    • religo 8:33 pm am Januar 13, 2009 Permalink | Antworten

      …..dass damit alle, die behaupten irgendwelche Beweise…..

      Netter Versuch Michse, die „nicht zugehörigkeit zur Scienetology-Ideologie“ ist eine Katze, welche wie wild ihrem eigenen Schwanzbusch nachrennt. Mit anderen Worten es dreht sich einfach im Kreis.

      Da in den Augen der Kritiker jeder der etwas Positives über Narconon oder über andere Aktivitäten der Scientologen berichten als Scientology zugehörig eingestuft wird, sind immer alle Beweise wieder raus.
      Sogar wenn jemand bloss nichts Negatives darüber sagt, wird er mit dem Argument „zu verharmlosen“ kritisiert.

  • religo 10:12 pm am November 8, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Psychiatriekritik, , Scientology Kriche, SVP   

    Dr. Georg Schmid: Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP 

    Während der Politologe Andreas Ladner die Situation noch einigermassen nüchtern beschrieb, wurde beim Kommentar des reformierten Apologeten und „Sektenexperten“ Dr. Georg Schmid in der BAZ Online schnell klar, woher der Wind weht oder besser was ihm wirklich Angst macht. Dr. Georg Schmids Bedenken darüber dass einzelne SVP´ler zu engen Kontakt mit Scientologen haben könnten, lässt sich erst richtig einordnen, wenn man auch andere Äusserungen von ihm mit einbezieht.
    Wie war es damals, als Florian Ast im Blick das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard als Lesetipp angab? Auch damals hörte man aus dem Mund von Dr. Georg Schmid folgende Worte: „Das ist hochgradig problematisch“. Ich war bereits damals zuerst masslos erstaunt wie heftig Dr. Georg Schmid gegen Florian Ast reagierte, welcher sich danach prompt genötigt sah, sich von Scientology zu distanzieren. Welche Druckmittel da verwendet wurden kann man nur erahnen.
    Dr. Georg Schmid macht uns im Artikel der Baz online grundsätzlich klar worum es ihm wirklich geht. Er hat masslose Angst davor, dass seine eigene Glaubwürdigkeit noch weiter sinkt und seine inquisitorische Sicht auf keinen fruchtbaren Boden mehr fällt. Scientology gewinnt in der Bevölkerung durch die vielen Sozialprogramme wie Drogenpräventionskampagnen und Menschenrechtskampagnen welche durch Scientologen durchgeführt werden immer mehr Akzeptanz. Dies ist der wahre Grund für seine jeweils masslos überspitzten Reaktionen darauf, wenn ein Nichtscientologe etwas Positives an Aktivitäten von Scientologen sieht.
    Machen Sie doch einfach mal das, was Herr Dr. Georg Schmid Angst und Bange macht; Bilden Sie sich eine eigene Meinung indem Sie folgende Websiten besuchen:
    Menschenrechtsaktivitäten der Scientology Kirche
    Bürgerkommission für Menschenrechte; Psychiatriekritik
    Drogenpräventionsaktivitäten der Scientology Kirche

    Bereits 1998 machte Dr. Georg Schmid klar, worum es ihm geht. Der Bericht für die Konsultative Staatsschutzkommission erwähnte, dass zutreffende und sachliche Informationen über Gruppen wie Scientology nur schwer erhältlich seien. Deshalb solle an einer wisenschaftlich-universitären Stelle ein Auftrag vergeben werden, um die Öffentlichkeit und Behörden mit unabhängigen und sachlichen Informationen zu versorgen. Dies war der Vorschlag dieser Kommission.
    Dies passte Dr. Georg Schmid gar nicht in seine Agenda und er kritisierte diesen Vorschlag heftig. Universitäten hätten „einen einseitigen und beschränkten Blickwinkel, was die religiöse Gegenwart betrifft“. Er machte klar, dass er keine sachlichen Informationen wünscht, sondern dass die Sektenberatungsstellen sich um die Information der Öffentlichkeit kümmern sollten. Bei diesen Stellen kann sich Dr. Georg Schmid natürlich sicher sein, dass die Informationen so sind wie er sie selbst haben möchte: Einseitig und parteiisch wie von ihm selbst. Da verwundert es auch nicht, dass er die Tatsache dass SVP und Scientology gegen die Drogenliberalisierung sind damit gleichsetzt, dass jemand mit Nazis zusammenarbeiten würde. Wenn jemand in seiner Position die Nazikeule verwendet um eine friedliebende, jeglicher Gewalt abschwörenden Organisation wie Scientology zu bezeichnen, ist dies bedenklich.

     
    • Joseph 7:18 pm am November 26, 2008 Permalink | Antworten

      „eine friedliebende, jeglicher Gewalt abschwörenden Organisation wie Scientology“
      Ich habe noch nie von einer anderen „Kirche“ gehört, dass sie sich von jeglicher Gewalt distanzieren musste. Da habt ihr euch wieder mal gerade selbst ein Ei gelegt…

    • religo 5:49 pm am November 27, 2008 Permalink | Antworten

      @joseph
      1 Punkt für dich, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Da Scientology noch nie Gewalt befürwortete, muss Scientology auch nicht der Gewalt abschwören. Danke für den Hinweis.

      Wenn du aber vom ganzen Artikel nur gerade an diesem Teilchen etwas zu bemängeln hast, dann gehe ich davon aus, dass du mit dem Rest gleicher Meinung bist.

  • religo 12:08 pm am August 15, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , , Sekten,   

    Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta 

    Recherchiert von Andi
    Um die ‚Arbeitsgruppe Scientology’, geleitet von Ursula Caberta, beurteilen zu können, ist es wichtig die Entstehung und Arbeitsweise der Arbeitsgruppe unter die Lupe zu nehmen.

    Zur Entstehung:
    Damals – noch SPD-Bürgerschaftsabgeordnete – hatte Ursula Caberta Ende der achtziger Jahre als eine der Ersten die „Explosivität“ des Themas ‚Scientology’ erkannt. Sie nahm sich der Thematik an, obwohl einer ihrer Fraktionskollegen ihr geraten haben soll, die Finger davon zu lassen, weil da “nichts zu machen“ sei.
    Sie war durch eine Strafanzeige gegen Scientology bekannt geworden, in der sie Scientology im März 1991 aufgrund § 129 StGB als „kriminelle Vereinigung“ angezeigt hatte. Die Ermittlungen wurden 1994 eingestellt, da die Staatsanwaltschaft keine Opfer von Scientology feststellen konnte und es keine „tatsächlichen Anhaltspunkte“ für eine „kriminelle Vereinigung“ gab.
    Die mediale Auseinandersetzung wurde mit der Zeit immer lauter, bald erkannte man den „enormen Bedarf“, sich dieses Themas anzunehmen; schließlich wird im Oktober 1992 die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ gegründet.
    Ursula Caberta wird ein gehöriger Anteil bei der Entscheidung der Innenminister zugeschrieben, Scientology seit 1997 vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Auch arbeitete Ursula Caberta als „Sachverständige“ in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages („So genannte Sekten und Psychogruppen.“ 1996-1998)

    Zur Arbeitsweise:
    Frau Caberta hat es sich zur Mission gemacht, Andere davor zu „warnen“ und „aufzuklären“. Ein Kampf ‚David gegen Goliath’. Eine „Verbraucherschützerin“ gegen einen „multinationalen Konzern“.
    Aber ein ‚David’ dem alle Mittel zur Verfügung stehen: Sie schreibt Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und Diskussionen und trifft sich mit Scientologygegnern im In- und Ausland.
    Darf ein Staat, eine Behörde oder staatliche Einrichtung – wie die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ – sich zu „Sekten“ oder neuen religiösen Bewegungen überhaupt äußern?
    Und wenn ja, in welcher Weise?

    Der folgende Rechtsstreit beantwortet die Frage:
    Die ‚Europäische Kommission für Menschenrechte’ hatte sich im November 1996 mit einer Beschwerde zu befassen (Universelles Leben e.V. gegen Deutschland /Beschw.-Nr. 29745/96), der die Veröffentlichung einer Sekten-kritischen Broschüre „So genannte Jugendsekten und Psychogruppen in der Bundesrepublik Deutschland“, durch die deutsche Regierung zugrunde lag.
    Die Europäische Kommission wies darauf hin, dass in einer demokratischen Gesellschaft niemand von Kritik verschont sei und dem Staat nicht das Recht abgesprochen werden könne, Maßnahmen zu ergreifen, mit dem Ziel, die Verbreitung von Informationen und Ideen zu unterdrücken, die mit der Achtung der Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit Anderer unvereinbar seien.

    Des Weiteren wurde Folgendes festgestellt:
    „Die Kommission befindet außerdem, dass ein Staat, in Erfüllung der von ihm übernommenen Funktion, die Öffentlichkeit über Angelegenheiten allgemeinen Interesses zu informieren, berechtigt ist, in einer objektiven, aber kritischen Art und Weise, Information über religiöse Gemeinschaften und Sekten weiterzugehen, derartige Informationen in Kenntnis zu setzen, die nicht das Ziel einer Agitation oder Indoktrinierung verfolgen und somit die Religionsfreiheit gefährden.“
    Also ein ausgewogenes Urteil und kein „Persilschein“ für Behörden zur Agitation gegen neue religiöse Bewegungen!
    Bemerkenswert ist jedoch, dass die Arbeitsgruppe und andere Behörden sich ausschließlich zu neuen religiösen Bewegungen und nicht zu traditionellen Religionsgemeinschaften äußern!

    Wären folgende Informationen für Mitglieder und Nichtmitglieder der Großkirchen interessant?
    - Die Finanzierung der Großkirchen, wie der folgenden Beitrag, von Panorama(ARD-NDR), „Kirchen-Vom-Staat“ subventioniert zeigt.
    http://www.youtube.com/watch?v=ECjbLm41MkA
    http://www.youtube.com/watch?v=X5PaOSIWY8E&feature=related
    - Die Kirche widerspräche dem christlichen Armutsgebot. In Deutschland verdient ein einfacher Priester/Pastor so viel wie ein Studienrat am Gymnasium und ein Bischof 10.500 Euro/Monat, beide stehen in einem unkündbaren öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis.
    - Mitgliedschaft von Minderjährigen in den Kirchen.
    - Kirchenaustritte (ca. 300 000 Austritte pro Jahr, Austrittsgebühr 5 bis 50 Euro und die damit verbunden Folgen.)
    - Die Kirchen sind undemokratisch, weil die Gemeinden die Pfarrer und die Pfarrer wiederum die Bischöfe nicht wählen können. Das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes gilt. Frauen diskriminiert werden, da sie nicht zum Priesteramt zugelassen sind.
    - Es gilt das Zölibat für Priester. Die katholische Kirche hat ein Problem mit sexuellem Missbrauch von Geistlichen an Kindern und anderen Schutzbefohlenen.
    - Die Großkirchen haben sich als intolerant und gewalttätig erwiesen, was sich durch Verfolgung von Heiden, Juden und Ketzern geschichtlich zeigt. (Siehe Kriminalgeschichte des Christentums von Karlheinz Deschner.)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums
    Original nachzulesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenkritik )
    Ein Aufschrei der Großkirchen wäre sicherlich unüberhörbar, wenn derartige Informationen durch staatliche Einrichtungen an die Bürger weitergegeben würden!
    Aber da mit zweierlei Maß gemessen wird, betrachtet man es als Pflicht und Courage, über „Sekten“ zu informieren und sie gleichzeitig zu bekämpfen.
    Es entsteht ein Klima der Intoleranz. Wo eine Aufklärung – im Sinne einer sachgerechten Analyse – zu einem Thema überhaupt möglich ist, das öffentlich umgehend emotionalisiert wird, und jemand, der nicht sofort entschieden gegen Scientology spricht oder schreibt, auf der Stelle verdächtigt wird, ein Scientologe zu sein und zumindest mit den Scientologen zu sympathisieren.
    Es stellt sich auch die Frage, für welche Zielgruppe diese Informationen der ‚Arbeitsgruppe Scientology’ oder anderen Behörden bezüglich „Sekten“ überhaupt wichtig sein könnten.
    Neu suchende Interessenten werden wohl kaum die Broschüre lesen, bevor sie sich einer neuen religiösen Bewegung anschließen. Schon eher die Angehörigen, verängstigt durch die Medien.
    Die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ beschränkt sich aber nicht nur auf „Information“, sondern hat eine `Schutzerklärung´ gegen Scientologen entwickelt.
    Die Gerichte haben dieser Agitation einen klaren Riegel vorgeschoben, wie die folgende Pressemitteilung zeigt.
    In einer im Dezember 2005 veröffentlichten Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts heißt es: „… die Freie und Hansestadt Hamburg ist nicht befugt, Dritten zur Verwendung im Geschäftsverkehr vorformulierte Erklärungen zu überlassen, die den Geschäftspartnern des Dritten zur Auskunft über seine Beziehungen zur Scientology veranlassen sollen.“
    Und weiter: „Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Beklagten zurückgewiesen: Die Herausgabe der `Schutzerklärung´ an einzelne Interessenten könne nicht auf die Aufgabe der Staatsleitung und die aus ihr abgeleitete Ermächtigung zur Information und Warnung der Öffentlichkeit gestützt werden.“ [Die Stadt Hamburg, in diesem Fall die AGS unter Leitung von Ursula Caberta] … „sei vielmehr dazu übergegangen, die von ihr allgemein angenommenen Gefahren im konkreten Einzelfall zu bekämpfen, indem mit ihrer Hilfe die Geschäftsbeziehungen eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens durch Verwendung der Schutzerklärung von Kontakten mit Scientologen freigehalten werden. Für einen solchen, der Behörde zuzurechnenden Eingriff in die Freiheit des Glaubens oder weltanschaulichen Bekenntnisses fehle es an der erforderlichen gesetzlichen Grundlage.“

    Fazit:
    Das Problem solcher staatlichen Einrichtung ist nicht, dass sie über neue religiöse Bewegungen „kritisch“ informieren, sondern die unwissenschaftliche und einseitige Arbeitsweise. Die Objektivität fehlt, da die betroffenen Gruppen weder gehört noch zur Stellungnahme eingeladen wurden und die veröffentlichten Informationen keinesfalls von unabhängigen Personen stammen.
    Meines Erachtens ist Frau Caberta mit ihrer ‚Arbeitsgruppe Scientology’ ein „Think-Tank“, eine Denkfabrik auf staatlicher Ebene, die sich mit aktiver Bekämpfung gegen Scientology beschäftigt.
    Sie sieht ständig neue Gefahren auf Staat und Bürger zukommen und versucht, uns dagegen zu sensibilisieren. Sie fabriziert auch ständig neue „Beweise“, die seit den letzten 18 Jahren zu nichts anderem als Publicity in der Presse geführt haben.
    Eine aktive Werbekampagne, die geschickt unter dem Deckmantel der staatlich legitimierten Information in den Medien und Politik betrieben wird.

     
    • Dencka 6:37 pm am Februar 3, 2009 Permalink | Antworten

      Zum Punkt Finanzierung von Großkirchen:
      Wenn Scientology eine ‘Religion’ ist und ein ‘Priester’ bzw. Gleichgestellter wenig bis gar keine Entlohnung für seine Tätigkeiten bekommt, wo gehen dann die vielen Einnahmen hin? Immerhin kostet die Ausbildung bis OT VIII mindestens 250.000 EURO.

    • andi08 7:30 pm am Februar 12, 2009 Permalink | Antworten

      Hallo Dencka

      Die Fragen, die Sie bezüglich der Finanzierung der Scientology stellen, habe ich in dem Artikel Die Finanzierung der Scientology Teil I (weitere Teile folgen), Finanzierung: Vergleich zwischen Großkirchen & Scientology und Scientology: Inhalte & Organisation auf meinem Blog sehr detailiert beantwortet. Ihre Unterstellung der „vielen Einnahmen“ ist sehr unpräzise, die ich so nicht beantworten kann. Der Ausbildungspreis bis OT VII, den Sie unterstellen, ist selbst für DM Zeiten nicht nachvollziehbar. Wie erklären Sie sich den Umstand, dass ein Bischof € 10.500,- pro Monat bekommt und dies sogar noch durch staatliche Subventionen zustande kommt?

  • religo 4:13 pm am July 18, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , Bundesverwaltungsgericht, Frau Caberta, , Lügen, Schadenersatz, , , Scientology Deutschland, Scientology Hamburg, , Usula Caberta,   

    Lügen über Scientology: Ist Ursula Caberta ein Verfassungsfeind? 

    Verwaltungsgericht Hamburg verhängt 5000,- Euro Ordnungsgeld gegen „Arbeitsgruppe Scientology“
    Verfasst von Frank Busch 
    Das Verwaltungsgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 27. Juni 2008 ( Az. 9 V 53/08 ) gegen die Arbeitsgruppe Scientology ein Ordnungsgeld in Höhe von 5000,- Euro verhängt, da diese Stelle trotz bereits im Jahre 2006 erfolgter einstweiliger Anordnung und Androhung eines Ordnungsgelds die Maßgaben des Gerichtes nicht umgesetzt sondern grob fahrlässig die gerichtlichen Anordnungen bewusst missachtet hat.
    In dem Verfahren ging es erneut um den Antrag eines Hamburger Scientologen, der seit 2006 gegen Frau Caberta´s „Sektenfilter“ gerichtlich vorgeht, weil sie entgegen einem klaren Urteil des Bundes-verwaltungsgerichts vom 15. Dezember 2005 (BVerwG 7 C 200.04) weiterhin ihre diskriminierende Erklärung verbreiten wollte. Frau Caberta wurde dies bereits mit gerichtlicher Anordnung vom Jahre 2006 verboten ebenso wie den Hinweis auf Dritte, die ihren Sektenfilter verbreiten. Die Mitteilung war 1 ½ Jahre trotz klarer Anordnungen des Gerichts und entgegen den gegenteiligen Beteuerungen ihres Büros bis vor kurzem nicht von den Internetseiten der Stadt entfernt worden.
    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Arbeitsgruppe Scientology durch Vorspiegelung einer scheinbaren Umsetzung der Vorgaben des Gerichtes, diese jedoch bewusst umgangen hatte. „Die Verstöße erfolgten auch schuldhaft“, so das Gericht. „Um eine nachhaltige Einwirkung auf das künftige Verhalten der Antragsgegnerin (Arbeitsgruppe Scientology) zu erzielen (bzw. dienstaufsichtliche Maßnahmen anzuregen)“ erachtete es das Gericht als notwendig, ein Ordnungsgeld in dieser Höhe festzusetzen.
    In seiner weiteren Entscheidungsbegründung stellt das Gericht folgendes fest : „Der Umstand, dass die Antragsgegnerin (AGS) gleichwohl in vollem Bewusstsein um den Unrechtsgehalt ihres Verhaltens weiterhin gegen die vom Bundesverwaltungsgericht festgestellte Unterlassungspflicht verstoßen und sogar noch eine gesonderte Unterlassungsverfügung herausgefordert hat, ist bereits für sich genommen ein bedenklicher Vorgang, weil er die grundsätzlich geltende Vermutung, man könne von einer Behörde die Befolgung gerichtlicher Entscheidungen bzw. generell rechtstreues Verhalten auch ohne gesonderte Verpflichtung erwarten, widerlegt und damit das Vertrauen in staatliche Institutionen generell zu untergraben geeignet ist“. Weiter heißt es : „Weiterhin stellt es eine ungewöhnliche Sorglosigkeit dar, wenn die Antragsgegnerin in mehreren Gerichtsverfahren über zwei Instanzen hinweg ebenso vollmundig wie letztlich unzutreffend behauptet hat, ihren Unterlassungspflichten nachgekommen zu sein.“
    Die Verärgerung des Gerichtes, aber auch dessen Fassungslosigkeit über die Dreistigkeit einer Staats-bediensteten und ihrer Behördenstelle über die Nichtumsetzung gerichtlicher Entscheidungen, kommt an mehreren Stellen des Beschlusses deutlich zum Ausdruck.
    Innerhalb von 4 Monaten muss die Hansestadt Hamburg damit ein weiteres Mal Steuergelder dazu ver(sch)wenden, um das rechtswidrige Verhalten von Frau Caberta und ihren Mitarbeitern in der Behörde für Inneres zu ahnden. Erst im März diesen Jahres wurde die Hansestadt Hamburg zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt (Az: 1 U 99/03) wegen rechtswidriger Äußerungen der Behördenangestellten Caberta. Das Hanseatische Oberlandesgericht hatte Frau Caberta in diesem Verfahren ein „amtspflichtwidriges Verhalten“ attestiert, weil sie gegenüber den Medien unwahre Äußerungen über Scientology getätigt hatte.

     
  • religo 5:16 pm am June 13, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Bücher, Bibliothek, Bibliotheken, Dianetik Buch, , , , Scientology Bücher   

    Bibliotheken bedanken sich für die grundlegenden Scientology Bücher 

    Damit sich die Menschen ihre eigene Meinung über die Scientology Literatur bilden können, unternahm die Scientology Kirche eine grossangelegte Bibliotheken Kampagne. In Europa haben mittlerweile bereits über 10.000 Bibliotheken kostenlos Scientology Bücher erhalten.
    Länder in denen bereits ein Grossteil der Bibliotheken abgedeckt wurden, sind unter anderem Großbritannien, Österreich, Schweiz, Bulgarien, Spanien, Portugal, Algerien, Marokko, Lybien, Israel, Iran, Griechenland, Mongolei, Aserbeidschan.

    Nebst vielen positiven Reaktionen zeigten sich einige Bibliotheken kritisch und nahmen die Bücher nicht auf. Dies lässt sich eigentlich nur damit begründen, dass gewisse Bibliothekare offensichtlich der Meinung sind dass sie zu entscheiden hätten, was ihre Kunden lesen dürfen und was nicht. Ich habe auch einen Artikel gelesen, wo einer sich sogar damit brüstete, die Bücher in den Müll geworfen zu haben. Grundsätzlich stelle ich mir einen guten Bibliothekar anders vor. Ich sehe einen guten Bibliothekar eher als Menschen welcher Bücher schätzt, diese pflegt und egal ob er mit dem Inhalt einig ist, diese als unentbehrliche Quelle der Information über das Wissen auf der Welt den Menschen zugänglich macht. das hier erwähnte Vorgehen dieses Bibliothekars erinnert mich einfach an eine „Bücherverbrennung“ mit all den anderen unangenehmen Assoziationen. Da heisst es immer man kritisiere nicht die Lehre der Scientology, sondern die Organisation. Aus dieser Sicht ist das Vernichten von ganzen Büchersets, welche nichts anderes als die Lehre der Scientology beinhaltet nicht zu verstehen.

    Hier einige positive Reaktionen welche zeigen, dass es auch Bibliothekare gibt, welche die von mir für diesen Beruf gewünschten Eigenschaften zu haben scheinen.

    Die königliche Bibliothek der Niederlande in Den Haag hat eine Sammlung von über 2,5 Millionen Büchern. In den letzten paar Jahren wurde sie zum stabilen Punkt für Informationen sowie eine Leihstelle für 13 Universitätsbibliotheken von Holland und über 1000 öffentliche Bibliotheken. Der Direktor war sehr erfreut, zwei Sets an Grundlagen-Büchern von L. Ron Hubbard zu erhalten. Er meinte, dass der Inhalt für die Leser im Allgemeinen von großem Interesse sei. Er trug sie sofort in der Datenbank der Bibliothek ein, sodass die Bücher nun landesweit erhältlich sind.

    Aus Ungarn schrieb ein katholischer Bibliothekar: „Wir sind sehr glücklich, Ihre Bücher zu erhalten. Wir sind ein geistliches katholisches Institut, aber die Menschen anderer Religionen, die an Theologie interessiert sind, sind willkommen. Die Bücher dienen gut bei der Ausbildung von Pfarrern und Geistlichen und bereiten sie auf ihre Funktion vor“.

    Die Öffentliche Bibliothek Italien schrieb: „Die Themen von L. Ron Hubbards Büchern beziehen sich sehr stark auf aktuelle Themen und werden von unseren Lesern mit großem Interesse aufgenommen. Sie führten zu Diskussionen von beachtlichem Ausmaß“.

    Von der Öffentlichen Bibliothek Griechenlands bekam die Kirche folgendes Statement: „Wir haben Ihre kostbare Spende erhalten. L. Ron Hubbard fehlte in unserer Bibliothek. Unsere Bibliothek wurde durch sein Wissen bereichert und erweitert und wird einen neuen Horizont an Ideen bieten.“
    Bestellen Sie hier ein Dianetik oder Scientology Buch

     
  • religo 3:10 pm am June 5, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Fredy Gareis, , , , , ,   

    Sternreporter Gareis unterwandert Scientology 

    Was geschah: Der Reporter Gareis besuchte die Scientology Kirche Berlin und bekundete ein nicht vorhandenes Interesse an der Lehre der Scientology. Dazu gab er eine falsche Identität an und auch frei erfundene Motivationen. Er besuchte Kurse und Veranstaltungen und schrieb nach diesen 5 Monaten einen Bericht über diese Zeit im Stern. 5 Monate lang schaffte er es sein Schauspiel zu spielen.

    Als Anfang der Geschichte ist die Lügengeschichte des Herrn Gareis zu berücksichtigen. Von Herr Gareis wurde auch im Stern Artikel bestätigt, dass die Scientologen sehr offen, freundlich und direkt mit ihm umgegangen sein müssen. Angesichts dessen, dass Herr Gareis 5 Monate lang seine Lügenstory aufrecht erhalten musste – rund um Menschen welche grundsätzlich eine gute Menschenkenntnis besitzen – kann ich sehr gut nachvollziehen dass dies an seine Substanz ging. Es erfordert wirklich sehr viel Energie und Selbstkontrolle, eine solche Geschichte 5 Monate lang glaubwürdig zu spielen. Dass man sich da dann manchmal als „umzingelt“ und „ausspioniert“ fühlt, ist sicher subjektiv nachvollziehbar. Objektivität darf aber genau aus diesem Grund meiner Ansicht nach nicht aus dem Stern Artikel abgeleitet werden. Als ich den Stern Artikel las, war es für mich eigentlich erstaunlich, für wie blöd er die Sternleser halten muss.

    Er geht in eine Organisation, wird Mitglied indem er alle über seine wahre Motivation anlügt und besucht Kurse die ihn nicht persönlich interessieren. Er unterschreibt ein Einschreibeformular wo er bestätigt, dass man den Nutzen aus Scientology nur dann erwarten kann, wenn man ehrlich und aufrichtig an sich arbeiten will. Er nam auch zur Kenntnis dass Scientology niemanden will, der nicht aus eigener Motivation via Scientology mehr übers Leben und sich selbst herausfinden will. Am ende jedes Kurses bei Scientology muss man klar Stellung beziehen ob man das erwartete Resultat des Kurses (das Gelernte zur vollen Zufriedenheit auf das Leben anwenden zu können) erreicht hat oder nicht.
    Er musste also auch da jedesmal erneut Lügen, denn wie er selber schreibt, war für ihn ja alles was er auf den Kursen lernte banal oder voller Lügen.

    Was ich bei seiner Geschichte sehe ist das was ich nicht nur in dieser Situation beobachten kann, sondern auch sonst im Leben zu beobachten ist. Wenn jemand nicht ehrlich zu anderen ist, verursacht dies Probleme. Ich habe in meinen 18 Jahren Scientologymitgliedschaft nie Probleme mit Personen gesehen, die sich eine Weile mit Scientology befassten und danach entschieden sich nicht mehr damit zu befassen. Wenn jemand offen und ehrlich sagt er wolle nicht mehr, dann ist das völlig in Ordnung und niemand will ihn aufhalten. Wenn jemand aber Mitgliedern gegenüber Interesse vortäuscht, nein in diesem Fall diese sogar schamlos anlügt, wahrscheinlich auch wenn jemand im zu Hause anrief nie sagte, dass er nicht angerufen werden möchte, kann dies nicht als „so geht es zu und her“ beschrieben werden.

    Es ist nicht das Gleiche ob jemand fortlaufend Interesse vortäuscht obwohl das nie vorhanden war (oder nicht mehr vorhanden ist), oder ob jemand sagt er habe kein Interesse und wünsche keinen Kontakt und trotzdem wird weiter versucht ihn zum Mitmachen zu bewegen.

    Wenn ich das Zitat höre, „Wir sind wie Rotweiler, wir lassen einfach nicht mehr los“ dann muss ich schon sagen dass das eine recht dumme Aussage ist. Andererseits wenn ich einem wirklichen Freund gegenüber so was sage, dann lachen wir köstlich über den Witz und er empfindet es so, dass ich in diesem Moment selbstkritisch eingestand, manchmal etwas zu nerven und zu hartnäckig zu sein.

    Bei Herrn Gareis muss man auch davon ausgehen, dass er bewusst solche Situationen provozierte, schliesslich spielte er ein Spiel mit den Scientologen, nicht die Scientologen eines mit ihm. Was wäre das auch für ne Story geworden, wenn nichts Kontroverses passiert wäre……

    Wenn ich von Gareis lese „Ich ertappte mich dabei, auch diese blöde „Brücke der Erleuchtung“ erreichen zu wollen. Nach den Kursen fragte ich mich manchmal: „Verdammt, warum bin ich noch nicht höher gekommen?“ dann überschreitet dies eindeutig meine Fähigkeit mir dies als seine ehrliche Empfindung vorzustellen. Vielmehr spielt er hier sein „Schauspiel“ den Sternlesern gegenüber weiter. Unglaubwürdiger geht es wohl kaum mehr. Wieviel seiner gesamten Beschreibungen nur die Weiterführung dieses Schauspiels ist und wieviel davon wirklich eine ehrliche Empfindung Seitens Gareis ist, vermag ich jedoch nicht zu beurteilen.

    Es erscheint mir aber als Versuch, die Überzeugungen der Scientologen generell als Resultat einer Gehinrwäsche darzustellen. Danach kann man Scientologen alle als Opfer (nicht verantwortlich) darstellen. Der nächste naheliegende Schritt wäre die Scientologen deshalb als unzurechnungsfähig darzustellen. Alles was Scientologen sagen und tun unter dieser Prämisse zu betrachten, würde jegliche Möglichkeit der Selbstdarstellung seitens Scientologen wirkungsvoll verhindern. Wer glaubt schon einem, der nicht selber urteilen kann…..

    Nachtrag vom 07.04.2010
    Es gibt hier nun eine offizielle Stellungnahme der Scientology Kirche zur Geschichte des Sternreporters Fredy Gareis
    Oder auch hier: http://www.scientology-fakten.ch/index.php/de/richtigstellung-von-falschinformationen/presse-a-tv.html

     
    • Andi 5:41 pm am Juli 27, 2008 Permalink | Antworten

      Die Recherche vom Reporter Gareis mit versteckter Kamera weckte zunächst große Erwartung und Hoffnung, etwas Neues und Exklusives aus der Deutschlandzentrale von Scientology zu erfahren.

      Es wird uns suggeriert, dass es gewisse Informationen, Aussagen und „Beweise“ gibt, die sonst ein Reporter offiziell nicht einholen kann.

      In diesem Fall bedient man sich gewisser Hilfsmittel wie z.B. versteckter Kamera, Einschleusung von Interessenten, Befragung von Aussteigern und Kritikern.

      Da diese Recherchen mit versteckter Kamera oft gemacht werden, gehört es zum Alltag des Fernsehens. Die Unbefangenheit wird kaum noch hinterfragt.
      Man kann sich über diesen Punkt streiten.

      Unstrittig ist die Banalität und Unprofessionalität der Recherche.
      Die Recherche ist noch nicht einmal kritisch, sondern einfach langweilig.

      Da es sich bei Scientology nicht um einen Sprachkurs oder ein Klavierunterricht handelt, muss man sehr differenziert recherchieren und vieles abwägen.

      Sollen durch die Recherche nur belastende „Beweise“ gefunden werden, die eine weit verbreitete Meinung bestätigen?
      Oder wird mit der Recherche auch aktiv nach entlastenden „Beweise“ gesucht?

      Handelt es sich bei den Aussagen von Mitarbeitern oder Mitgliedern von Scientology um Meinungen oder sind diese Aussagen durch interne Schriften gedeckt. Welchen Interpretationsspielraum lassen sie zu?

      Abgesehen davon, dass die Personen unkenntlich gemacht werden (Persönlichkeitsrechte) und dem nachgesprochenen Ton, was die Authentizität zunichte macht, birgt die Recherche bewussten und unbewussten „Manipulationsspielraum“.

      Die Menge an Bildmaterial und was dem Zuschauer schlussendlich gezeigt wird, verzerrt letztendlich doch das Bild.

      Wie authentisch ist die Aufgabenstellung mit der die „Testperson“ konfrontiert wird. Ich kann bei einer Person eine Frage stellen oder sie Fragen stellend in eine Situation hineinmanövrieren, bis ich eine „passende Antwort“ bekomme.

      Diese versteckten Recherchen haben einen ähnlichen Charakter, wie eine Befragung von Politikern.
      Die Frage wurde vom Politiker noch nicht beantwortet und schon stellt der Interviewer die nächste Frage.
      Es ist doch offensichtlich, dass der Interviewer gar nicht an der Antwort interessiert ist.
      Er möchte möglichst durch Bedrängnis eine schlechte oder unüberlegte Antwort vom Politiker erhaschen.
      Die Sache hat nur einen Hacken, Politiker werden nicht mit versteckter Kamera gefilmt.
      Es gibt nur offizielle Interviews bei dem die Rhetorik der Politiker zur Geltung kommt.

      Ich habe mir den Stern Artikel durchgelesen.
      Für mich ist nicht ersichtlich, welche – nicht öffentlich zugängliche -Information, geschweige den Erkenntnisse Herr Gareis zu Tage gefördert hat.
      Es handelt sich um reine Meinungsmache und Interpretationen.

      Auch beim Interview mit Herrn Jauch beim Stern TV sah man eher einen Angsthasen als einen Reporter.
      Übrigens schienen mir die Fragen eher wie ein abgekartetes Frage- und Antwortspiel.

      Mit einer Recherche hat das nichts mehr zu tun; man könnte eher von einem Spielfilm sprechen bei dem die beteiligten Personen nicht wissend „mitspielen“.

    • Renate 8:30 pm am Februar 2, 2009 Permalink | Antworten

      Wenn man die „Unterwanderung“ von Gareis aus christlichem Standpunkt anschaut, dann verstösst er klar gegen das 8. Gebot:
      Das achte Gebot lautet: „Du sollst kein falsches Zeugnis von dir geben wider deinem Nächsten.“
      Was gebietet Gott im achten Gebot ?
      Gott gebietet uns im achten Gebot, überall und jederzeit die Wahrheit zu sagen und die Taten des Nächsten wenn immer möglich positiv auszulegen, damit ein vertrauensvolles Zusammenleben unter den Menschen möglich wird.

      Was verbietet uns das achte Gebot ?
      Das achte Gebot verbietet uns jede Falschheit und den ungerechten Schaden am Ruf eines anderen. Daher verbietet es uns neben dem falschen Zeugnis: die Verleumdung, die Lüge, die Herabsetzung, die üble Nachrede, die Schmeichelei, das vorschnelle Urteil und den vermessenen Verdacht.

      Als Christ kann man die unkritische Art wie zum Beispiel die Website Jesus.de darüber berichtete nicht gutheissen. Wo bleibt das Verständnis für die Grundlagen des christlichen Wertesystems, die 10 Gebote?
      Solche Machenschaften wie die von Gareis führen nur zu Schwierigkeiten unter den Menschen und helfen nicht irgendetwas zu verbessern.

  • religo 3:01 pm am May 26, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: David Beckham, Emotionsskala, , , , , , Victoria Beckham   

    David und Victoria Beckham über Tom Cruise und Scientology 

    „Tom zwingt niemandem etwas auf“

    Mit diesen Worten entkräftete David Beckham die von den Medien „herbeigesehnte“ Kontroverse rund um die Freundschaft zwischen den Beckhams und Tom Cruise. Dass die Beckhams nur lobende Worte über das Verhalten von Tom Cruise zu erzählen wussten, war wohl ein richtiger Schock für die Medien. Schliesslich hatte man zuvor wie wild herumgelogen, dass es anders sei.
    Am 30.10.07 schrieb die Website „seitenblicke.at“ über die Freundschaft zwischen David Beckham und Hollywoodstar Tom Cruise. Mit „Erstaunen“ habe man zur Kenntnis genommen, dass David Beckham das Medien – Lieblingsgerücht als Phantomgebilde zurückweise. Die Frage an David Beckham ob Tom Scientologen aus David und Victoria machen wolle, musste im Artikel wie folgt beantwortet werden. Nein! Tom Cruise und seine Frau Katie Holmes hätten sie niemals dazu überreden wollen, der Scientology beizutreten.
    Hier ein Zitat darüber was David gesagt habe: „Wir respektieren ihre Religion, wie alles was sie tun oder woran sie glauben. Aber Tom und Katie sind nie an uns herangetreten und haben zu uns gesagt: „Ihr müsst da mitmachen.“ So sind sie nicht. Man hat uns nichts aufgezwungen, Freunde machen so etwas nicht. Beide sind unglaubliche Menschen, die positiv ans Leben herangehen. Sie sind zu uns immer supernett gewesen.“

    Auch von Kritikern hört man ab und zu, dass das Gefährlichste an Scientologen das sei, dass diese immer supernett und positiv seien. Also ein kleiner Tip an unsere lieben Scientology-Kritiker, gebt doch eine Warnung heraus, dass man bei freundlichen, netten Menschen ganz besonders vorsichtig sein sollte und sich nur mit unfreundlichen Gesellen einlassen soll, um ja nichts mit Scientologen zu tun zu haben.
    Ich persönlich werde mich weiterhin möglichst mit vielen positiv denkenden Menschen befassen, egal welcher Glaubensrichtung diese auch angehören. Es macht ganz einfach viel mehr Spass.
    Die Tonskala ist übrigens ein sehr effizientes Werkzeug um besser zu verstehen wie durch die Emotionen das Verhalten von anderen Menschen besser eingeschätzt werden kann.
    Die Tonskala oder auch als Emotionsskala bekannt
    Ein weiterer Artikel über Emotionen und die Tonskala
    Die Spekulationen rund um eine Abkühlung der Freundschaft zwischen Victoria und Tom wurden kürzlich auch als fieses Mediengerücht blossgestellt, da Victoria sogar in einem Film von Tom Cruise mitspielen werde. Naja sicher werden die Journalisten wieder neue Gerüchte „er“-finden, so nach dem Motto: „Bei 365 Gerüchten die wir im Jahr über sie verbreiten wird sich schon das eine oder andere bewahrheiten.“

     
  • religo 4:59 pm am May 20, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Celebrity News, Frank Siering, Jada Pinkett, , News, Oprah Winfrey, , , Stars, , ,   

    Tom Cruise bei Oprah Winfrey – Der Neid des Frank Siering 

    „Lobhudelei“, Tom Cruise prahle, Will Smith singe bloss ein Loblied in „höchsten Tönen“. So beginnt der vor Hohn und Verachtung triefende Stern – Artikel über den erneuten Auftritt von Tom Cruise bei Oprah Winfrey. 

    Wenn die Leistung von Tom Cruise von Menschen wie Will Smith und Jada Pinkett  bestätigt werden, dann ist das gemäss Journalist Frank Siering reine Schnulzigkeit. Ach ja, Jada Pinkett sei ja eh nur ein Anhängsel des Will Smith, dem er gleich Unmenschlicheit unterstellt indem er ihn als „Übermenschen“ bezeichnet. Dass der Journalist mit dem Wort „Anhängsel“ wohl viel mehr seine eigene verächtliche Einstellung Jada gegenüber preis gibt, scheint er nicht zu bemerken.

    Ja die bösen, bösen Schauspieler machen uns allen nur etwas vor. Da hat man nun seit Jahren beim Stern versucht das Image von Tom Cruise in die tiefsten Tiefen zu senden und ihn endlich mundtod zu machen und nun so etwas! Taucht er einfach wieder auf und andere Menschen – nein viel schlimmer – sogar „Nichtscientologen“ ergreifen für ihn Partei. Dass neuerdings auch Madonna Tom Cruise verteidigt, das war dann wohl doch zu viel für unseren Frank vom Stern und er liess dies lieber unerwähnt.

    Wenn Tom Cruise dann noch erwähnt, dass das medial verbreitete Gerücht um eine Beziehungskrise eben nur ein Gerücht sei, dann spürt man förmlich, wie dem Stern Reporter Frank Siering die Galle hochkommt. Man ist geneigt seine Aussagen zu ergänzen: „Wenn der Stern behauptet dass die Beziehung in einer Krise ist, dann hat doch dieser Kerl namens Tom Cruise kein Recht darauf dies zu dementieren!!“.

    Nach einem kurzen Ausrutscher nimmt sich Frank Siering wieder seiner „Mission“ an und verkündet allen „Sternlesern“, dass Tom Cruise Kathie – nachdem er sie auf Rosen bette – vermutlich in eine Scientology Kirche schleifen lasse…..

    Aber halt, Tom Cruise sei nicht „nur“ egoistisch, nein, nein, nein, verkündet der Sternschnupfen Journalist danach. Schliesslich sage Cuba Gooding Jr. dass Tom ihm geholfen habe seine Karriere aufzubauen. Aber auch dies kann unser Frank vom Stern nicht einfach so stehen lassen. Dass Cuba Gooding Jr. nicht mehr erfolgreich sei, muss er natürlich auch gleich schadenfreudig erwähnen.  Auch hier bin ich geneigt dem Frankieboy unter die Arme zu greifen und mit „geschieht dem Cuba Trottel recht“ zu ergänzen.

    Zuletzt greift Frank  – wohl aus purem Neid – noch direkt Oprah Winfrey an. Ihre freundschaftliche Art den Stars gegenüber scheint ihm wie ein Stück eines Giftapfels im Halse zu stecken.

    Mein Gedanke dazu: Frank hat allen Grund neidisch zu sein, schliesslich wird er mit solch verächtlichen Artikeln verständlicherweise und von mir aus zurecht nie zu Kaffee und Kuchen bei den Stars eingeladen werden.

     
    • karinsmann 9:23 pm am Mai 20, 2008 Permalink | Antworten

      „Die Filme des 3-fach Oscar-nominierten Schauspielers haben weltweit über 6 Miliarden US dollar eingespielt. -eine Leistung, an die bisher kein anderer Schauspieler auch nur annähernd heranreichen kann. – Sieben seiner jüngsten Filme schafften alleine in den USA die 100 Millionen-Dollar Grenze“ … „nutzte Cruise seinen berfuflichen Erfolg, um sich weltweit im Bereich Gesundheitswesen und erziehung zu engagieren. Vor kurzem wurde er von der Mentor-LA Organization für seine Tätigkeit zum Wohle der Kinder von Los Angeles und weltweit geehrt.“
      Zitat: http://www.vonloewenundlaemmern.de

  • religo 7:18 pm am April 17, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Kinder, , , , , ,   

    Kindererziehung und wie man „den Teufel an die Wand malt“ 

    „Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist.“ Dieses Zitat von L. Ron Hubbard, welches im Buch „Kinder-Dianetik“ und auch in der Broschüre über Kinder aus dem Scientology-Handbuch, gefunden werden kann, wird von Kritikern gerne als “Beweis“ dafür verwendet, wie schlimm und seltsam die Kindererziehung bei Scientologen doch sei.
    Daher möchte ich an dieser Stelle auf obiges Zitat eingehen. Leider haben uns die Kritiker nie erzählen können, was denn an diesem Satz wirklich so schlimm und falsch ist. Dies hat damit zu tun, dass diejenigen die sich wirklich mit der Scientology Literatur über Kindererziehung befassen, sehr wohl wissen, dass dieser Satz erst durch das was die Kritiker „hinein-interpretieren“ kurios und abstrus wird.
    Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die mich fragten was ich zu diesem Satz zu sagen habe. Sobald ich ihnen auch nur 2-3 Abschnitte im Kontext zeige, finden sie nicht mehr die Kindererziehung kurios, sondern fragen sich meistens, wie blöd man eigentlich sein muss um diesen Satz als „Negativargument“ in Bezug auf Kindererziehung zu veröffentlichen.

    Lernen Sie die grundlegenden Vorstellungen L. Ron Hubbards in Bezug auf die Kindererziehung selbst kennen.

    Hier das Zitat von L. Ron Hubbard im Zusammenhang:
    „Die wichtigste Überlegung beim Aufziehen von Kindern ist das Problem, sie zu erziehen, ohne ihren Willen zu brechen. Sie sollten Ihr Kind so aufziehen, dass Sie es nicht kontrollieren müssen, damit es zu allen Zeiten im vollen Besitz seiner selbst sein wird. Das ist ausschlaggebend für sein gutes Verhalten, für seine körperliche und geistige Gesundheit.
    Kinder sind nicht Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind nicht kontrollierbare Dinge. Sie sind, lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen, Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine spezielle Tierart, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist“.

    Diejenigen, welche dem Menschen die kognitiven Fähigkeiten absprechen und ihn darwinistisch/atheistisch/dawkinistisch – auf eine Ansammlung von Zellen reduzieren, haben natürlich Schwierigkeiten mit diesen Aussagen.
    Jeder der seinem Kind einfach ein guter Freund ist, handelt instinktiv in der Art wie L. Ron Hubbard es empfiehlt. Es bedeutet ganz einfach, dass man das Kind respektiert, es ernst nimmt und nicht wie einen Hund zu dressieren versucht. Man behandelt das Kind mit dem gleichen Respekt, den man auch Erwachsenen gegenüber zeigt.
    Lesen Sie hier mehr über Kindererziehung

     
    • Mike 9:29 pm am April 25, 2008 Permalink | Antworten

      Die von Ihnen zitierten Aussagen von Hubbard sind allgemeine Floskeln damit Hubbard auch im Gebiet der Kindererziehung irgendein „Werk“ hinterlassen hat, das sich teuer verkaufen lässt.
      Dass der Mensch und somit auch das Kind eine Seele hat wird wohl von keinem abgesprochen. Das sind ausschliesslich Vorwüfe um wieder ein weiteres Feindbild zu erschaffen um von der Trivialität der Aussagen von LRH abzulenken. (siehe CCHR, Psychiatrie als heutzutage heraufbeschworenes Feindbild um von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken)

      Beispiel? Zitat: „Kinder sind nicht Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind nicht kontrollierbare Dinge. Sie sind, lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen, Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine spezielle Tierart, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist.“ Natürlich sind Kinder keine Hunde, natürlich können Kinder nicht dressiert werden wie Hunde, natürlich sind Kinder unausgewachsene Männer und Frauen und natürlich ist ein Kind keine Tierart. Das sind alles triviale Aussagen und weit verbreitete Ansichten. Was ich hier damit sagen will ist: Dafür braucht man die „Lehren“ von Hubbard nicht.

      Religo: Herr Gschwend, schönes Beispiel von Ihnen das zeigt wie „triviale Aussagen und allgemeine Floskeln“ von einigen Kritikern auf deren Websiten als massgebende Grundlagen der Scientology Kindererziehung hergezogen werden. Das war das was dieser Beitrag verdeutlichen wollte. Danke für Ihre Bestätigung.

      Aber schlimmer als wenn man etwas nicht braucht ist, wenn etwas schadet. Und die Schulerziehung mit dem ewigen Wörterklären ist genau ein Punkt, der jedem Kind schadet, sofern die Zielschule nicht zugibt für die CoS Mitglieder zu erziehen. Das ewige Nachschlagen von Wörtern führt nämlich neben dem guten Verständniss von Wörtern auch dazu, dass dem Kind damit subtil eingetrichtert wird zu glauben, was in dem Dictionnaire steht! Wird nun alles geglaubt, was gedruckt ist, so ist nur noch dafür zu sorgen, dass das Kind die gesamten Unterlagen von LRH bekommt und dieses dann leider auch als Wahrheit wahrnimmt.

      Religo: Es ist allgemein bekannt, dass die Lehrer der Zielschule hauptsächlich Scientologen sind und dass dort Prinzipien der von L. Ron Hubbard entwickelten Studiertechnologie angewendet werden. Wir haben in der Schweiz so etwas wie Methodenfreiheit und wenn Sie die Berichte der Schulpflege lesen, gibt es keine Beanstandungen. Aber es gibt immer Menschen wie Sie, die nicht existierende Probleme suchen und irgendwo dann auch meinen etwas gefunden zu haben.
      Wortklären: Sorry aber offensichtlich haben Sie keine Ahnung wovon Sie sprechen. Sie sprechen von „dauerndem Wortklären“, Sie sprechen davon dass etwas „subtil eingetrichtert“ wird. Das ist einfach Ihre Interpretation welche nichts mit der Realität zu tun hat. Die Realität und die Praxis sieht ganz anders aus, es geht einfach darum, dass ein Kind alles versteht was es lernt. Ja sicher, wenn ich Ihren Aussagen glauben schenken würde, dann würden meine Kinder mit dem Dictionnaire als Bibel unter dem Arm durchs Leben….. Wachen Sie auf! Sie träumen und glauben selber an irgendwelche Verschwörungstheorien, was Sie gleichzeitig den Scientologen noch zum Vorwurf machen.
      Die äusserst positiven Schulpflegeberichte sind für Sie natürlich sicher alle gefälscht oder schlimmer, die Zielschule hat wohl Ihrer Ansicht nach die ganze Bildungsdirektion und Schulpflege unterwandert. Das sind Verschwörungstheorien in Reinkultur

      Ich würde nie einem Scientologen absprechen nicht für sein Kind zu sorgen. Der einzelne Scientologe will sicher nur das Beste und denkt mit der Zielschule seinem Kind eine bessere Ausbildung zu erhalten, da ja LRH die Leitfäden dazu erlassen hat (komischerweise auf der Zielschule Website nicht zu finden, Frontgroup allez!). Weiter ausschweifen will ich hier nicht, ich melde mich sicherlich zu einem weiteren Thema.

      Religo: Danke, es freut mich dass Sie den Scientologen nicht wie andere, prinzipiell schlechte Absichten unterstellen.
      Es gibt aber ganz klare pragmatische Grundlagen an denen die Resultate der Zielschule festgestellt werden könnten. Wie kommen die ehemaligen Schüler auf dem späteren Bildungsweg zurecht? Wissen Sie dies wirklich oder nehmen Sie es nur aufgrund Ihrer vorgefassten Meinung an zu wissen? Ich beantworte es Ihnen gleich hier und behaupte einfach mal dass Sie keinen einzigen ehemaligen Zielschule-Schüler persönlich kennen, welcher irgendwelche Schwierigkeiten auf dem späteren Bildungsweg hat. Das heisst nicht dass ich behaupte dass es dies nicht gibt, es heisst bloss dass ich behaupte dass Sie Vorurteile haben. Betreffend Frontgruppe: Ich weiss aus Erfahrung, dass den Eltern, welche die Kinder in die Zielschule bringen bekannt ist, dass die Lehrer Scientologen sind, alles weitere gehört wieder zur Verschwörungstheorie.

      Bespiel vom Wortklären: Wenn ein Kind den Satz: „Die Erde kreist um die Sonne, der Mond um die Erde“ verstehen möchte, dann muss es verstehen was die Sonne ist, was der Mond und was die Erde ist. Auch muss es das Wort „kreist“ verstehen und erst danach kann es den Satz verstehen und beurteilen ob der Satz stimmt oder nicht. Nach Ihrer Theorie, wäre es also schädlich dem Kind zu erklären was der Mond ist und was die Sonne ist, wenn es das nicht kennt. An ein Wörterbuch muss man nicht glauben, es hat den Zweck die Bedeutungen der Wörter die wir in unserer Sprache verwenden zu erklären. Wenn ich etwas schreibe dann verwende ich Wörter mit der Idee dass derjenige der es liest, das Wort auch so versteht wie ich es kenne. Das Wörterbuch bildet einfach eine gemeinsame Grundlage um sich gegenseitig zu verstehen. Die Voraussetzung um sich gegenseitig zu verstehen ist, dass die gleiche Vorstellung über die Bedeutung der verwendeten Wörter existiert. Wenn das Kind in obigem Beispiel den Satz noch immer nicht verstehen würde, obwohl das Kind die Wörter „Sonne, Mond, Erde, kreist“ versteht, dann könnte man noch das Wort „um“ überprüfen und wenn es dieses Wort nur als „Bezeichnung eines genauen Zeitpunktes“ kennt, aber nicht als Wort das „Eine [kreisförmige] Bewegung im Hinblick auf einen in der Mitte liegenden Bezugspunkt“ bezeichnet, dann hat das Kind auch Mühe diesen Satz korrekt zu verstehen.
      Wie Sie da „subtile Eintrichterung“ hinein interpretieren können ist wirklich erstaunlich.

    • Mike 6:49 pm am April 27, 2008 Permalink | Antworten

      Religo: Da ich beim Thema bleiben möchte, habe ich die Teile des Kommentars gelöscht, welche nicht mit Erziehungsfragen zu tun haben.

      Hallo Dirk,

      Was nun aber die Bildungspolitik der Zielschule betrifft, so kritisiere ich einen Punkt, welcher mit keiner Verschwörungtheorie zu tun hat, welche sie mir anheften wollen. Und zwar geht es eben gerade um das Wörterklären. Sie fragen mich bei obigem Beispiel, wie ich hier subtile Eintrichterung hineininterpretieren kann. Nun, ganz einfach: Sie fahren immer wieder so fort, klären Wörter und somit wird das Wörterbuch mit der Wahrheit gleichgesetzt und eigenes Denken verdrängt

      Religo: Sie wiederholen sich. Wie bereits mitgeteilt, Sie interpretieren etwas hinein das nicht vorhanden ist. Selbständiges Denken, bewerten und beurteilen folgt nachdem man einen Text verstanden hat. Ohne das was Sie hinein-interpretieren ist es ganz einfach: Wenn Sie den Satz wie in meinem Beispiel oben nicht verstehen, da Sie nicht wissen was „kreist“ oder „Mond“ bedeutet, dann können Sie auch nicht beurteilen ob er stimmt oder nicht stimmt. Wie machen Sie es, wenn Sie eine zusätzliche Fremdsprache erlernen? Richtig, Sie bauen sich einen Wortschatz auf, indem sie sich mehr und mehr Wörter dieser Sprache aneignen und diese lernen zu verwenden.

      (Dies heisst nun eben im Umkehrschluss nicht, dass die Definitionen im Wörterbuch nicht stimmen würden). Folglich etabliert sich ein Verhalten im Kinde, dass besagt, dass was da geschrieben ist die Wahrheit ist. Nun werde von den Lehrpersonen noch die Werke von LRH vorgesetzt und dies wird nun auch ohne viel Hinterfragen von den Kindern als „Wahrheit“ angenommen. Vor allem wenn Eltern und Lehrpersonen, also die Autoriäten des Kindes Scientologen sind.

      Religo: Reine Spekulation. Kennen Sie nur einen einzigen, ehemaligen Schüler der Zielschule, dem Sie die Fähigkeit selbständig zu Denken absprechen?
      Hier möchte ich dann einen Namen (den ich nicht einfach veröffentlichen werde, ich werde der betroffenen Person aber Ihre Ansicht weiterleiten)

      Dass die Zielschule sicherlich gute Schüler hervorbringt würde ich nie bezweifeln. Nur wird durch LRH Lernmethode gelehrt, was richtig und falsch ist (aus Scientologen-Sicht), aber es wird nicht mehr selbständig gedacht.

      Religo: Wiederholung, merken Sie überhaupt wie respektlos Sie sich pauschal über eine spezifische Gruppe Menschen äussern?

      Es wird einem vorgegeben! Und auf schulischem Niveau hat dies kaum Einfluss, wohl aber im Leben danach! Denn die Schule macht vor allem eines: Heranzüchten von LRH-Gläubigen Zahlungswilligen!

      Religo: Sie sprechen den Schülern der Zielschule die Fähigkeit selbständig zu Denken ab! So brauchen Sie deren Einstellungen und Handlungen auch nicht als eigene Entscheidungen zu respektieren, es ist ganz einfach, alles was die dann denken und entscheiden ist vorgegeben und beruht nicht auf selbständigen Gedanken! Sie haben sich die perfekte Erklärung mit Wiederholungsschlaufe angeeignet! Sorry mit diesem Kommentar disqualifizieren sie sich für sachliche Disskussionen:
      WENN SIE ANDERE MENSCHEN NICHT FÜR VOLL NEHMEN, DIESE ALS INDOKTRINIERTE, ZU SELBSTÄNDIGEM DENKEN UNFÄHIGE MENSCHEN BETRACHTEN, REIN AUFGRUND DESSEN, DASS DIESE DIE ZIELSCHULE BESUCHT HABEN, DANN HABEN ZU ALLERERST SIE EIN PROBLEM MIT DEN MENSCHENRECHTEN, NICHT DIESE MENSCHEN MIT SELBSTÄNDIGEM DENKEN!!
      Noch zur Frontgruppe: Die Zielschule ist keine Frontgruppe der Scientology. Nur weil Lehrer einer bestimmten Religionsgemeinschaft angehören oder mit der Studiertechnologie von L. Ron Hubbard arbeiten wollen, weil sie diese – als selbständig denkende Lehrer – als hilfreich kennengelernt haben, hat das nichts mit Frontgruppe zu tun. Wie ich sehr wohl beantwortete, haben wir Methodenfreiheit und im Gegensatz zur öffentlichen Schule, wissen die Eltern von Schülern der Zielschule sehr, sehr genau, auf welche Art und Weise dass dort gelehrt wird. Eltern welche die Kinder in eine Privatschule schicken, befassen sich vorgängig recht intensiv mit den verschiedenen Schulen und haben sicherlich überdurchschnittliche Kenntnisse der verschiedenen Bildungsmethoden.

      Im Gegenzug haben Sie meine Fragen übrigens überhaupt nicht beantwortet und meine Vermutung betreffend der Schulpflegeberichte scheint offensichtlich näher an der Wahrheit zu sein, als Sie hier vielleicht eingestehen möchten. Aber ganz ehrlich, ich vermute dass das was wir hier gegenseitig schreiben nicht wirklich etwas bringt, da unsere Positionen offensichtlich zu weit auseinander liegen.

    • Beni 6:37 pm am August 6, 2008 Permalink | Antworten

      Ich gehe sogar noch weiter als Dirk. Der Grossteil der Eltern welche die Kinder in der öffentlichen Schule ausbilden lasssen, haben sich überhaupt nicht mit den dort verwendeten Ausbildungsmethoden befasst.
      Fragen sie mal 10 Eltern nach welcher Methode ihr Kind in der Schule unterrichtet wird.
      Ganzwortmethode oder nicht? Etwas anderes als Schulterzucken ist nicht zu erwarten.

    • Die Streber 12:45 pm am März 13, 2009 Permalink | Antworten

      Da meine Tochter und ich seit mehr als 5 Jahren eine Applied Scholastics Nachhilfeschule (Ausbildung und Erziehung in praktischer Anwendung) betreiben, möchte ich an dieser Stelle mal einen besonders schönen Erfolg von einer Mutter mitteilen, von einer Mutter, die einen ziemlichen Leidensweg durchmachen musste, da sie „LRS“ (Lese-Rechtschreib-Schwäche-Legasthenie) Kinder hatte. Sie schreibt:
      „Ich habe 4 Kinder im Alter von 10 – 15 Jahren, davon sind 3 Kinder LRS Kinder, man kann sich vorstellen, was das bedeutet.
      Unser Sohn hat nach dem 2. Schuljahr die Schule gewechselt, er ist zur Schule für lernschwache Kinder (Sonderschule) gewechselt.
      Als bei den jüngeren Zwillingen die Lernprobleme aufgetreten sind, haben wir uns um Nachhilfe bemüht und sind bei Tina und Jenny gelandet.
      Meine Kinder können jetzt lesen und (fast) fehlerfrei schreiben. Dieses Ergebnis ist sogar den Lehrern aufgefallen.
      Ohne „die Streber“ hätten wir diesen Erfolg nicht erreicht.“ U.S. (Original ist bei uns einsehbar).
      Das war im Oktober 2006. Der Sohn hat die Hauptschule geschafft und die Zwillinge sind gut in der Schule.
      Diese Lehrmethode, basieren auf den Werken von L. Ron Hubbard funktioniert, wir erleben es täglich.

    • religo 10:43 am am März 21, 2009 Permalink | Antworten

      Noch ein Beispiel das sich wirklich ereignete und zeigt wie die Verständigung durch unterschiedliche Vorstellungen der Bedeutung von Wörtern verunmöglicht wird.
      Ich traff vor einiger Zeit einen guten Kollegen aus Deutschland. Wir diskutierten darüber was ein gemeinsamer Bekannter zur Zeit macht. ICh benutzte in Bezug auf ein Hobby dieser Person den Spruch: „Ja, er ist richtig angefressen davon“
      Dies bedeutet in der Schweiz nichts anderes als dass jemand etwas/jemanden heiss begehrt oder liebt.
      Mein Kollege in Deutschland schaute mich verdutzt an und ich merkte, dass er dies sicher nicht so verstand wie ich es kommunizieren wollte.
      Wir fanden danach heraus, dass dieser Spruch in Deutschland quasi das Gegenteil bedeutet, nämlich etwas/jemandem gegenüber richtig negativ eingestellt zu sein.
      Resultat: Sobald er meine Definition des Wortes und ich seine verstanden hatte, konnten wir beide einander wieder verstehen.

c
Neuen Artikel erstellen
j
nächster Artikel/nächster Kommentar
k
vorheriger Artikel/vorheriger Kommentar
r
Antworten
e
bearbeiten
o
zeige/verstecke Kommentare
t
Zum Anfang gehen
l
zum Login
h
Zeige/Verberge Hilfe
esc
Abbrechen