Updates from Juli, 2010 Toggle Comment Threads | Tastaturkürzel

  • religo 3:12 pm am July 24, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Scientology Zitate, Zitate L. Ron Hubbard   

    Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard 

    Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

    Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
    Scientology Phoenix Lecture

    Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

    Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

    Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

    Hier finden Sie weitere Zitate von L. ron Hubbard über das Christentum

     
  • religo 7:37 pm am June 23, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Geistlicher, Koma, , Scientology Beistand   

    Scientology in Anwendung: Beistand für eine bewusstlose Person 

    Ein Mann, der über 30 Tage lang im Koma lag, ist wieder bei Bewusstsein, dank der Arbeit eines ehrenamtlichen Scientology Geistlichen, der Tausende von Kilometern entfernt war! Hier folgt die Geschichte dieses ehrenamtlichen Scientology Geistlichen:

    „Um ein Geschäft abzuwickeln, musste ich mit einer Dame Kontakt aufnehmen, die mit vielen Filmproduzenten und Produktionsfirmen zusammenarbeitete, einschließlich Disney, Sesamstraße und anderen. Man sagte mir, sie sei in einem Hotel in Arizona. Sie war in diesem Hotel, weil es sich gegenüber einem Krankenhaus befand, in dem ihr Vater seit über 30 Tagen im Koma lag.

    Noch bevor ich sie (Sheelah) kontaktierte, hatte ich beschlossen, dass ich ihres Vaters wegen etwas unternehmen würde, obwohl ich am anderen Ende des Landes war. Sheelah saß in ihrem Hotelzimmer und erwartete meinen Anruf. Ich stellte mich vor, wir besprachen das Geschäftliche und schlossen es ab. Dann sagte ich ihr, ich hätte von der schlimmen Situation mit ihrem Vater gehört. Ich befragte sie über seinen Zustand und die Umstände, die zu seiner Einweisung ins Krankenhaus geführt hatten.

    Sie erklärte, dass er wegen einer Krampfader im Bein zusammenbrach, während er mit ihr Golf spielte. Er wurde schnell ins nächste Krankenhaus gebracht. Statt der erwarteten ein- bis zweistündigen Operation lag er über 11 Stunden lang unter dem Messer. Alles, was die Ärzte taten, schien schief zu gehen. Jetzt lag er seit einem Monat im Koma, mit Schläuchen am ganzen Körper. Die Ärzte hatten bereits gedacht, ihm als Lösung beide Beine zu amputieren! Er wurde dann stattdessen in ein viel größeres Krankenhaus verlegt, aber da lag er nun immer noch, angeschlossen an lebenserhaltenden Maschinen.

    Aus reiner Hoffnung heraus hielten Sheelah und ihre Mutter rund um die Uhr Wache und verließen nie seine Seite, sondern hielten nur kurze Nickerchen auf einem Stuhl in seinem Zimmer. Sie halfen den Schwestern und Ärzten, zu versuchen, seinen Zustand zu verändern, aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Hoffnung so ziemlich aufgegeben, ihn wieder zum Bewusstsein zu bringen.

    Ich sagte ihr, ich sei ehrenamtlicher Scientology Geistlicher und würde ihr bei der Sache mit ihrem Vater helfen. Ich sagte ihr, sie solle sich einen Schreibblock und einen Stift zum Schreiben holen. Ich ließ sie wörtlich aufschreiben, was ich ihr aus dem Kapitel über Beistände aus dem Scientology-Handbuch vorlas. Ich erklärte ihr, dass ich ihr beibringen würde, wie man den Beistand macht, damit sie ihn mit ihrem Vater machen konnte. Nach zwei Stunden Ausbildung übers Telefon sagte sie, sie sei bereit, und ging ganz aufgeregt ins Krankenhaus, um ihrem Vater zu helfen.

    Am Nachmittag, etwa um 2 Uhr, erhielt ich einen Anruf von Sheelah. Mit erstaunter, aufgeregter Stimme sagte sie mir: ,Mein Vater ist aus dem Koma erwacht, und nicht nur das: er kann sprechen – mit jedem!‘ Sie redete wie ein Wasserfall: ,Er konnte nach nur zwei Minuten Beistand die Augen aufmachen! Er sah sich um, sobald er zu sich gekommen war, und sah, wie ich ihn erstaunt ansah. Er sah mir direkt in die Augen und sagte: «Sheelah, ich liebe dich.» Ich wäre beinahe auf der Stelle in Ohnmacht gefallen.‘

    Sie konnte kaum glauben, was passiert war; sie weinte Freudentränen, als sie mir die Geschichte erzählte, und sagte mir danke für die Scientology – was das auch immer ist – weil sie funktioniert.

    Kurz nachdem ihr Vater aus dem Koma erwacht war, betrat sein bester Freund, der ihn treu jeden Tag besucht hatte, das Zimmer. Ihr Vater erkannte ihn sofort und rief aus: ,Don! Wie zum Teufel geht es dir?‘

    Eine Schwester rannte ins Zimmer, da sie über den Lärm besorgt war. Er sah sie an und sagte: ,Wer zum Teufel sind Sie?‘ Das war bedeutsam, da die Neurologen sagten, dass er wegen der 11-stündigen Operation höchstwahrscheinlich einen Hirnschaden erlitten habe. Nein, überhaupt nicht! Er erkannte diejenigen, die er kannte, und erkannte diejenigen nicht, die er nicht kannte – wie die Schwester.

    Der Neurologe kam herein, nachdem ihm berichtet worden war, dass der Mann aus dem Koma erwacht war, und fragte ihn mit überlauter Stimme, ob er wisse, wo er sei. Seine Antwort an den Neurologen war: ,Ich weiß, wo ich bin, und ich bin auch nicht taub.‘

    Alles, was Sheelah jetzt wissen will, ist, was Scientology ist. Ich habe ihr dazu gratuliert, einen perfekten Beistand gegeben zu haben. Sheelas Vater geht es großartig und ihr auch!“

    Lernen Sie selbst wie man mit dieser einfachen Methode einer bewusstlosen Person helfen kann.

     
    • Norman Freeman 4:33 pm am Juli 10, 2010 Permalink | Antworten

      Eine schöne geschichte, nur…… Solche „Wunder“ geschehen oft und dass ohne den Einfluss von Scientology. Es gibt Geschichten von Krebskranken Menschen welche keine all zu lange Lebenserwartung mehr hatten und auf einmal war der Krebs verschwunden. Bei all diesen „Wunder“ erzählen die betroffenen Menschen davon, dass sie den Glauben an Gott haben und von seiner Heilung überzeugt waren! Ich persönlich glaube auch daran: Glaube versetzt Berge! Also von daher, so leid es mir tut, hat es nach meiner Ansicht weniger mit Scientology zu tun als mehr mit der Kraft des Menschen die in jedem von uns steckt. Grüsse

      • religo 6:22 pm am Juli 10, 2010 Permalink | Antworten

        Ihre Ansicht, respektive Ihr „Glaube“ daran wie es sein könnte in Ehren. Bei einem Scientology Beistand (Asisst) braucht es auf Seiten der leidenden Person keinen Glauben.
        Wenn, dann sollte derjenige der den Beistand ausführt zumindest nicht gerade gegen einen Erfolg gewettet haben und somit die Anwendung garantiert anders als beschrieben ausführen. Mehr Anforderungen braucht es nicht.
        Es braucht Ihnen nicht leid zu tun, denn meiner Ansicht nach hat es nicht mehr, sondern sogar nur mit der Kraft des Menschen die in jedem von uns steckt zu tun.
        Scientology beschreibt nichts anderes als diese Kräfte, die in jedem von uns stecken und zeigt auf, wie diese aktiviert und verwendet werden können. Diese Kräfte sind geistiger Natur und diese Kräfte kann man verstehen, wenn man die Prinzipien der Scientology versteht.
        Solche „Wunder“ geschehen nur aufgrund dieser Kräfte. Atheisten verneinen die Existenz dieser Kräfte, während man diese besser verstehen kann, wenn man die Lehre der Scientology studiert.

    • Norman Freeman 8:25 am am Juli 11, 2010 Permalink | Antworten

      Danke für den reply. Ich teile mit dir die Ansicht, dass es sich hierbei um die innere Kraft handelt. Aber trotzdem, diese lehren sind in der fernöstlichen Kultur seit Jahrtausenden verankert und hat doch sehr wohl mit dem Glauben zu tun. Denn wenn man nicht daran glaubt solche heilende Kräfte zu besitzen, kann man so lange man will versuchen einen Heilungsprozess in Gang zu bringen. Gut möglich, resp. es wird wohl so sein dass die Scientology dies der fernöstlichen Kultur abgeschaut hat und nun aufzeigt wie man mit solchen Situationen umgehen kann.

      • religo 7:16 pm am Juli 14, 2010 Permalink | Antworten

        Gerne geschehen freeman. Die Theorie und das Anwendungsverfahren des Beistandes kann auf der verlinkten Seite von dir selbst kostenlos studiert werden, du kannst es danach selbst bei einer Person anwenden und auch selbst beurteilen ob es was bringt oder nicht.
        L. Ron Hubbard beschreibt an vielen Stellen, dass das wirklich Neue an Scientology die Methoden der Anwendung sind.

  • religo 7:48 pm am April 8, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , , , ARD   

    ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ analysiert 

    Um diesen Spielfilm etwas besser zu verstehen, sollten sich Menschen über grundlegendste Manipulationtechniken Kenntnis verschaffen. Als Beispiel weshalb dies wichtig ist, können Sie nun den ersten Satz dieses Artikels etwas genauer untersuchen. Ist dieser manipulativ oder nicht? Ja, er ist es ganz klar. Ich erzeuge damit bei Ihnen bereits den Eindruck, dass der Spielfilm manipulativ ist, obwohl es vielleicht ja gar nicht so ist. Deshalb ist es umso wichtiger dass Sie – egal mit wem Sie es zu tun haben – Kenntnisse über Manipulationstechniken haben. Ich werde dazu in der Zukunft einige Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber im Internet einige sehr gute Seiten, geben Sie einfach „Manipulationstechniken“ ein.

    Hier also eine kleine Analyse des Spielfilms von Sabine Weber, der ich mich vorbehaltlos anschliessen kann:

    1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Roboter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.

    2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
    Link zum Thema Scientology Kindererziehung

    3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.

    4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
    Link zum Thema Auditing

    5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.

    6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter http://www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.

    Weitere Hintergründe zur Geschichte rund um die Familie Rönn finden sie hier

     
    • butzi 11:07 pm am April 8, 2010 Permalink | Antworten

      Super Artikel!!

    • Aus Sicherheitsgründen lieber nicht 3:04 pm am Mai 15, 2010 Permalink | Antworten

      Als ich vor einem Jahr In der Scientology Org in München war wollte man mir gleich ein Bücherpacket für ca 1000€ verkaufen.
      Dianetik allein kostet ca 40€.
      Welche andere Kirche verkauft einem zu solchen horenden Summen religiöse Schriften?
      Zum vergleich eine Biebel kann man bereits ab 5 € erhalten (fast 2000 Seiten, Dianetik ca 600 Seiten) oder kostenlos im Internet runterladen.
      Müsste das nicht für alle religöse Schriften gelten?
      Warum sind di Kurse bei euch so teuer?
      Ich könnte mir im Monat bei meinem Einkommen nicht einmal ein Intensiv geschweige denn ein eigenes E-Meter leisten.
      Nehmen Sie dazu mal Stellung

      MfG

      • religo 10:19 am am Mai 16, 2010 Permalink | Antworten

        Dan, sie sind ein schlechter Lügner und ein noch schlechterer PC Kenner.
        Für 1000 Euro könnten Sie alle 18 Grundlagen Bücher (gebunden, Einzelpreise zwischen 20-30 Euro), inklusive alle 9 einführenden Bücher zusätzlich als Taschenbuch und alle dazu gehörenden Hörbücher kaufen.
        Somit hätten Sie bei 9 der 18 Bücher je ein Taschenbuch, ein Hörbuch und ein gebundenes Buch und bei den anderen 9 Büchern je ein gebundenes und ein Hörbuch. Das Dianetik Buch kostet übrigens 16 Euro als Taschenbuch und gebunden 27 Euro. Sie kennen nicht mal den Unterschied zwischen einem Kurs und Auditing. Ein Dianetik Seminar können Sie in Deutschland für 100 Euro machen (würde auch noch locker in die 1000 Euro reinpassen). Es würde dann wahrscheinlich immer noch reichen um mit jemandem im Restaurant essen zu gehen ohne dass Sie zu einem Mc Donalds gehen müssten. Soviel zu den Preisen. Diese können Sie zum Beispiel auf dem Primabuchshop überprüfen. Wieso gehen Sie nicht vor die Türe und halten ein Schild mit der Aufschrift „ich bin ein Lügner“ hoch? Jedenfalls haben Sie hier mächtig geflunkert und jeder kann es überprüfen, dies wäre bei einem Schild weniger verifizierbar.
        Zudem sind Sie entweder nie in München in der Scientology Kirche gewesen, oder Sie haben dort allen vorgelogen (würde zu Ihrem Verhalten hier passen) wie interessiert Sie seien. Ich bin überzeugt, dass Sie aktiv nach all diesen Büchern fragen mussten und nicht versucht wurde Ihnen diese zu verkaufen.

  • religo 7:07 pm am March 31, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , ARD Scientology, , Aussteiger Rönn   

    Fakten zu ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ über Scientology 

    Genau zu diesem Zeitpunkt in dem ich diesen Artikel schreibe, wird der Film „Bis nichts mehr bleibt“ auf dem Sender ARD gezeigt. Der Fall Rönn, welcher als Grundlage des Films gilt, ist alles andere als wahrheitsgetreu nachgespielt. Wer sich wirklich für die Zusammenhänge interessiert, der sollte auch dieses Video anschauen.

    Hintergrund-Informationen: Propaganda-Film als beispiellose Diskriminierungskampagne
    Mit der Produktion eines für Ende März angekündigten Anti-Scientology Filmes verletzt der öffentlich-rechtliche Sender ARD das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität und fördert ein Klima der Intoleranz gegenüber einer religiösen Minderheit.

    Dabei fungiert ausgerechnet eine Hamburger Senatsangestellte, der im Zusammenhang mit ihrer Anti-Scientology Tätigkeit bereits strafbare Vorteilsnahme im Amt und Verletzung von Menschenrechten vorgeworfen werden konnte der ARD als „Fachberaterin“. Es steht daher zu befürchten, dass die ARD von dieser „Inquisitorin“ moderner Prägung als Instrument ihrer Hetzkampagne gegen eine weltweit anerkannte Religionsgemeinschaft missbraucht wird.

    Die Scientology Kirche hatte offiziell angefragt ob ihr Pressesprecher an der Presse-Vorstellung des ARD Spielfilms am 5.3.2010 auch anwesend sein darf.
    Die Kirche war von einigen Medien informiert worden. Diese Medien meinten, es wäre wohl nur fair, wenn die Scientology Kirche auch Stellung beziehen könnte.

    Leider hat die ARD eine Teilnahme verweigert. Der Film wurde als geheime Kommandosache gehandelt. Dies kann nur bedeuten, dass man bewusst einen Propaganda-Film zusammengestellt hat, der Scientologen diskriminieren soll.
    Teil 1:

    Teil 2:

    Teil 3:

    Teil 4:

    Hier finden sie die gesamte Gegendarstellung zum ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“

     
    • kebuna 9:00 pm am März 31, 2010 Permalink | Antworten

      schauspielern kann jeder, denn das gesagte entspricht nicht der wahrheit!

    • Norman 6:42 pm am April 1, 2010 Permalink | Antworten

      Ich staune immer wieder…. Jedesmal wenn Scientology in Kritik ist wird es abgestritten es sei nicht so! Wenn Kritik ein oder zweimal besteht dann ok, kann ich mir vorstellen dass da was Faul ist. Wenn aber eine Kritik hundertfach genannt wurde, dann muss man sich schon fragen ob da nicht etwas wahres daran ist. Gruss

      • religo 3:01 pm am April 5, 2010 Permalink | Antworten

        Es ist immer einfach andere zu kritisieren und dann, wenn sich jemand verteidigt mit „es wird alles abgestritten“ zu argumentieren. Geben Sie mir ein einziges Beispiel, wo die Gegner der Scientology zugeben, dass etwas an der vorgetragenen Kritik nicht stimmte. Herr Stettler war in der Gesprächsrunde auch selbstkritisch und vor allem gesprächsbereit. Dafür dass im deutschen Raum das erste Mal überhaupt jemand von Scientology bei so einer Veranstaltung dabei war, wurde wie Sie korrekt sagten „hundertfach“ kritisiert, ohne dass überhaupt jemand von Scientology Stellung nehmen konnte. Also sobald eine ausgewogene Kommunikation möglich ist, können sie falls dann noch zutreffend, dieses Argument nochmals verwenden.

    • Irinel 11:43 am am April 2, 2010 Permalink | Antworten

      Woher wollen Sie das wissen???!!

    • Lola 5:08 pm am April 3, 2010 Permalink | Antworten

      Ihnen ist aber schon klar, dass ein Spielfilm, wie auch im Vorspann von „Bis nichts mehr bleibt“ ein Spielfilm ist und keine Doku??
      Es ist ein Film…und basiert nicht nur auf von Rönns Biographie.
      Meiner Meinung nach macht sich Scientology nur lächerlich mit dieser Gegendarstellung.

      „Die Seelenfänger“ im SWR im Anschluss war ein Doku, und das alles war noch erschreckender als der Film.

      • religo 3:35 pm am Juli 24, 2010 Permalink | Antworten

        @Lola
        Der Spielfilm war teil einer orchestrierten Kampagne und die Scientology Kritiker haben dies auch zugegeben. In den Medien wurde dem „dummen Stimmvolk“ vorgegaukelt, dass sich in der Familie Rönn genau dies abgespielt habe, was einfach nicht stimmt. Wer sich lächerlich machte ist schnell erzählt: Das Interesse an Scientology Literatur im deutschsprachigen Raum nahm nach diesem Film sprunghaft zu. Dies ist halt das Resultat wenn ein Sender wie die ARD die Menschen für dümmer hält, als diese tatsächlich sind….. :)

  • religo 1:32 pm am July 6, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , Inquisitor, Musical Roland der Mistkäfer, , , Scientology Schule, , Ziel Schule   

    Ziel Schule und Scientology: Dr. Georg Schmid´s Angst vor Mistkäfer Roland 

    …oder das tägliche Brot eines modernen evangelischen Inquisitors.

    Heute lassen sich diese Menschen natürlich nicht mehr gerne Inquisitor nennen, da dies ja von Anfang an deren verachtenswerte Ziele blossstellen würde. Sie betiteln sich lieber als „Sektenexperte“. In der Hoffnung dass dies von den dunklen Wurzeln der eigenen Zunft ablenken werde. Doch gleich wie heute, waren bereits in der Vergangenheit genau diese „Sekten“ sowie Abweichler, Individualisten und Menschen die sich einfach weigerten blind der Masse zu folgen, das eigentliche Angriffsziel dieser Inquisitoren.

    Anschauungsbeispiel: Die Privatschule ZIEL in Zürich:
    Die Ziel-Schule ist eine staatlich anerkannte Schule, die seit vielen Jahren sehr effizient tätig ist und bereits viele erfolgreiche Schüler hervorgebracht hat. Schüler welche im darauffolgenden beruflichen Weg erstaunliche Leistungen erbringen. In dieser Schule werden Kinder aller Nationalitäten, Kulturen und Konfessionen unterrichtet. Speziell ist dort unter anderem auch der Unterricht mit den von L. Ron Hubbard entwickelten Lehrmethoden, die bereits seit Jahrzehnten weltweit mit Erfolg eingesetzt werden, auch an vielen staatlichen Schulen.

    Dazu einige Auszüge der Behördenberichte welche auf diese spezielle Studiermethode eingehen:

    Eine besondere Art und Weise des Studierens wird den Schülerinnen und Schülern gelehrt, die sie sorgfältig an den zu lernenden Stoff heranführt. Dieser Prozess ist das Rückgrat des Wissenserwerbs, in dem jede Schülerin und jeder Schüler in einem individuellen Tempo vorwärts geht. Bei dieser Arbeitsweise übernehmen die Lernenden eine Mitverantwortung für ihr schulisches Weiterkommen. Die Lernenden werden von den Lehrkräften zu Sachkompetenz, Selbstverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit geführt.

    Die Schülerinnen und Schüler sind äusserst motiviert und fleissig. Sie haben ausgezeichnete Umgangsformen, sind freundlich, fröhlich und sehr diszipliniert. Die Lektionen und Lernhilfen erfolgen genau nach dem Lehrplan der Volksschule. Zusätzliche Lehrmethoden, wie zum Beispiel das Arbeiten mit einer Knetmasse, sowie den Checkblättern (Lernprogramme) finde ich sehr gut. Was mir immer wieder auffällt, ist, dass Lehrkräfte sehr liebenswürdig und mit viel Achtung ihren Schützlingen begegnen. Sie wenden sich individuell jedem einzelnen Kind zu. Hefte, Blätter und Ordner werden sauber geführt und bestens korrigiert.

    Die Schule verfügt über eine eigene Methodik des individuellen Arbeitens: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in vielen Fächern den Stoff selbstständig mit Hilfe schuleigener detaillierter Unterlagen. Dabei werden sie soweit nötig von den Lehrkräften begleitet. Partnerübungen und Arbeiten in der Gruppe unterstützen und festigen den Lernprozess und fördern gleichzeitig die Sozialkompetenzen der Kinder und Jugendlichen. In der Schule wird in Kleingruppen unterrichtet und gearbeitet, was den Lehrkräften ermöglicht, jedes Kind in seinem individuellen Lernprozess zu unterstützen. Dieses Konzept ist die Stärke der ZIEL-Schule. Sie ist sehr erfolgreich darin, Schüler/innen, die in einer Regelklasse „in der Menge“ untergehen, einen guten Schulerfolg zu ermöglichen.

    Aufgrund der im kantonalen Lehrplan verankerten Methodenvielfalt darf der Lehrer jedes Kind individuell so fördern, wie es seiner Einschätzung nach notwendig ist.

    ZIEL – Schüler im Alter von 7 – 9 Jahren führten am 17. Juni im Coop Hinwil ein eindrückliches Musical auf. Rundum sah man zufriedene und fröhliche Gesichter und die Darsteller spielten das Musical mit viel Hingabe.

    Die Kunden des Coop Megastores hatten ihre Freude daran. Und genau über diesen Punkt scheint sich Dr. Georg Schmid so sehr zu ärgern. Menschen könnten durch solche Darbietungen beeindruckt werden. Die Angst vor dem Musical „Roland der Mistkäfer“ fügt sich nahtlos in andere sorgenvolle Äusserungen von Dr. Georg Schmid ein. Seines Zeichens evangelischer Ober-Inquisitator hatte er bereits einige Male seine sorgsam versteckten Absichten unabsichtlich offenbart. Als bedrohliche Missionsarbeit der Scientologen sah er die Vorführung. Genau wie bei den Hexenverfolgungen nie die Taten der „Hexen“ an sich verwerflich waren, ist auch die Aufführung dieses Musicals – ein Schönheitswettbewerb unter Bienen, Käfern und Libellen, wobei ein sich selbst hässlich findender Mistkäfer schlussendlich den ersten Platz errang – nicht verwerflich. Es ist jedoch anzunehmen, dass Georg Schmid auch nichts gegen ein Hass und Gewalt verherrlichendes Musical einzuwenden gehabt hätte.

    Das Einzige was ihm wichtig war ist die Religionszugehörigkeit der Lehrerinnen dieser Schauspieler. Die Privatschule Ziel, wo die jungen Schauspieler zur Schule gehen, wurde hauptsächlich von Lehrerinnen gegründet, welche offen zu Scientology stehen.

    Was hatte Inquisitor Georg Schmid denn nun wirklich zu beanstanden?

    Wie Georg Schmid bereits früher verlauten liess hat er Angst davor, dass auch nur im Entferntesten etwas, das nach S wie Scientology riecht von der Bevölkerung akzeptiert wird. So wird Schmid im Internet damit zitiert, dass er es „besonders problematisch“ finde, dass nirgends ersichtlich sei, dass es sich bei der Ziel Schule um eine Scientology Schule handle. Was Inquisitor Schmid nicht erwähnt ist, dass es bei der Aufführung des Musicals einfach um eine künstlerische Darbietung geht und weder um die Schule an sich, noch um deren pädagogischen Grundlagen.
    „Werbung für Scientology“ lautete trotzdem sein aus weiter Ferne abgegebene, natürlich definitive Urteil.
    Doch weder rechtlich noch moralisch gibt es etwas, was man den Lehrerinnen oder der Schule als juristischer Person selbst vorwerfen kann. Selbst Hugo Stamm, wohl einer der unzimperlichsten Gegner von Scientology, musste 2003 zähneknirschend Folgendes berichten:

    „Der Privatunterricht in Kleingruppen sei in all den Jahren lehrplanmässig verlaufen und habe in einem kindergerechten Klima stattgefunden, liess der Regierungsrat verlauten. Ausserdem sei die Schulleiterin unbescholten und vertrauenswürdig. Es seien auch keine Beeinflussungsversuche bekannt.“

    Dr. Georg Schmid selbst kann keine rationale Begründung für seine Behauptung, es handle sich um Werbung für Scientology, liefern. Es handelt sich bei seinem Gehabe durchwegs um reine Präventivschläge, damit sich ja niemand zu Nahe bei einem Scientologen aufhält. Sei dieser Scientologe auch bloss ein 7-jähriges Kind. Dies sind Ausgrenzungsversuche der übelsten Sorte. Ein Mensch welcher sich so wie Georg Schmid verhält und sich noch gleichzeitig als Christ sieht, ist eine Zumutung für das Christentum und sollte selbst mal erleben wie es ist ausgegrenzt zu werden. Es geht ihm also nicht darum ob dieses Musical wirklich Werbung für Scientology macht oder nicht, sondern darum, dass niemand sich mit Scientologen unterhält und wenn, dann nur wenn er diese zuvor als Teufelsbrut kennzeichnen konnte. Dies ist heutige Inquisition!!

    Was befürchtet er?
    Dass Scientologen als symphatisch empfunden werden?
    Dass die Kinder einen zu positiven Eindruck bei den Zuschauern hinterlassen könnten?
    Dass Zuschauer welche das Musical beeindruckend finden sich danach genauer über die Schule informieren könnten?

    Hier einige Beispiele welche die Irrationalität von Dr. Georg Schmid aufzeigen:

    Als Florian Ast in einem Blick Interview ein Buchtip abgeben sollte, erwähnte er das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard.
    Schmids Reaktion: „Das ist hochgradig problematisch……..“
    Artikel über Dr. Georg Schmid auf dieser Website

    Als bekannt wurde dass auch eine (1 !!) Scientologin Mitglied im Dachverband abstinenzorientierter Drogenpolitik ist, äusserte sich Georg Schmid darüber dass er eine Gefahr darin sehe, dass Menschen dadurch mit Scientology in Berührung kommen könnten. Auch da hat er nicht etwa Angst vor dem was Scientologen TUN, sondern davor, dass andere positiv über die Aktivitäten von Scientologen denken könnten. Oder anders gesagt, wenn eine einzige Scientologin so gefährlich für einen ganzen Dachverband ist, dann muss das was diese Scientologin vertritt wohl recht interessant sein. Am liebsten möchte er wohl, dass Scientologen vom Rest der Gesellschaft isoliert würden, damit ja niemand in Berührung mit ihnen kommt.
    Dr. Georg Schmid´s Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP

    Die Ziel Schule kann auf äusserst positive Schulberichte der Bezirkschulpflege verweisen, welche keinen Zweifel über die hohe Kompetenz ihrer Lehrer und Lehrerinnen offen lässt.
    Lesen Sie selbst die Berichte:
    Ziel Schule Behördenberichte

     
  • religo 9:25 pm am March 14, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Deflation, Doris Leuthard, , , , , , Volkswirtschaftsdepartement, ,   

    Wirtschaft: Inflation und Deflation verstehen 

    Die Zentralbanken sowie die Regierungen der Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen haben in den letzten 2 Jahren weltweit rund 30 – 60 Billionen für Rettungspakete und Liquiditätsspritzen ausgegeben. Dieses Geld kam jedoch fast nur den Banken, Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften zugute. Derweil eskaliert der Kollaps der Realwirtschaft in einem Tempo,welches einem Tsunami gleicht. Die Wasseroberfläche scheint ruhig zu sein, überall wo die Welle jedoch das Festland (die Realwirtschaft) erreicht, zeigt sich eine Zertstörungsgewalt die von unseren Autoritäten auf dem Gebiet immer noch abgestritten wird: Der japanische Export sank im Januar gegenüber dem Vorjahr um 45,7 %, die japanische Autoproduktion um 41%. Gemäss Daily Telegraph gingen die Exportaufträge des deutschen Maschinenbau im Januar 2009 um 47% zurück.
    Wann werden die Politiker begreifen, daß weder das Wort Rezession noch das Wort Depression den heutigen Zustand beschreiben kann, sondern dass es sich um eine Zusammenbruchskrise der Kasinowirtschaft handelt.
    Erst wenn das bankrotte Finanzsystem ersetzt wird, wird dies aufhören.
    Dazu braucht es ein neues Bretton-Woods-System auf den Grundlagen von Roosevelt. Wenn unsere Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements Doris Leuthard noch im Herbst im Blick sagte, „Es gibt keine Krise“ dann war das entweder eine glatte Lüge oder sie weiss wirklich nicht was das Wort Wirtschaft im Namen ihres Departementes bedeutet. Dementsprechend zeigte Bundeskanzlerin Merkel ihr vollständiges Unverständnis der heutigen Lage mit der Aussage, dass es nicht notwendig sei Opel mit Staatsgeldern zu unterstützen, da im Unterschied zur Bankenwelt die produzierende Industrie keine systemische Bedeutung habe. Die produzierende Industrie ist das Einzige, das den Banken überhaupt eine Existenzberechtigung gibt!! Alleine wenn Opel untergeht, bedroht dies europaweit 3-400´000 Arbeitsplätze und Städte wo Produktionsstätten der Autoindustrie geschlossen würden, würden bald verlassenen Goldgräberstädten ähneln.
    Es ist nicht eine Deflation die wir zu befürchten haben, es ist eine weltweite noch nie dagewesene Inflation. Es muss nun eindlich die Realwirtschaft und damit die Produktivität angekurbelt werden und nicht einfach mehr Geld gedruckt werden, um es den Banken zu geben, welche es bloss dazu verwenden, um die unbezahlbaren Spielschulden der Casinowirtschaft zu „retten“. Solange man „Geld“ und nicht die Produktion als Massstab nimmt, wird das Problem schlimmer werden. In Zeiten wo weltweit die Produktionskapazitäten wie wahnsinnig abgebaut werden Geld zu drucken, ist in etwa das Gleiche wie wenn jemand ein Feuer mit Benzin versucht zu löschen.
    Die folgende Grafik zeigt, dass seit ca. 2004 die Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise massiv teurer werden:
    Inflation
    Als Lösung wären Investitionen um mehr Lebensmittel, mehr Rohstoffe und günstigere Energie zu produzieren sinnvoll. Die Sahara könnte zum Beispiel begrünt werden, technisch gesehen ist es kein Problem.

    Die Lösung für die heutige Situation wurde auch von L. Ron Hubbard trefffend beschrieben:

    „Es wird viel Aufhebens von „Deflationen“ und „Inflationen“ gemacht, und dicke Bücher werden geschrieben, um sie zu interpretieren, aber es gibt nur zwei maßgebliche Gesetze, die sie bestimmen:
    1. Eine INFLATION existiert dort, wo mehr Geld im Umlauf ist, als es Waren gibt.
    2. Eine DEFLATION existiert dort, wo es mehr Waren gibt als Geld, um sie zu kaufen.
    Diese beiden Gesetze können nach Belieben verdreht werden, um Leute zu verwirren. Doch das ist alles, was es über beide, eine Inflation oder eine Deflation, oder genauso über Aufschwünge oder Depressionen zu wissen gibt.“
    Lesen Sie den ganzen Artikel von L. Ron Hubbard mit dem Titel: Wirtschaft

     
  • religo 7:27 pm am January 20, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , Walküre   

    Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien 

    Anlässlich der deutschen Premiere des Filmes „Operation – Walküre“, hat Tom Cruise sich gemäss der Website „süddeutsche.de“ über die medialen Angriffe geäussert, welche er aufgrund der Tatsache dass er Scientologe sei, erlebe.
    Meiner Ansicht nach trifft er damit voll ins Schwarze. So sagte er im eigentlich recht fairen Artikel:
    „Jeder weiß wohl inzwischen, dass ich seit zwanzig Jahren bei Scientology bin, und dass ich sage, wie sehr mir das in meinem Leben hilft. Nur: Wenn ich weiter darüber rede, sieht es so aus, als wolle ich missionieren. Rede ich aber nicht darüber, heißt es, ich verheimliche es und weiche aus.“

    Sucht man mit Google nach Tom Cruise, dann sieht man sehr schnell, wer am missionieren ist. Es sind ganz klar die Scientology Gegner und die Medien, welche sich aufgrund der Bekanntheit der Schauspieler wie Tom Cruise oder John Travolta selbst „bekanntmachen“. Je abstruser ein Vorwurf oder ein Gerücht, desto besser, scheint da das Motto zu sein.

    Ich veröffentliche hier nun eine Ergänzung geschrieben von Gastautor Andi:

    Der Artikel „Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien“ von religo trifft damit aber auch ins Schwarze; eine Beobachtung und Überlegung, der ich mich auch anschließen möchte. Es sind nun 5 Monate vergangen seit ich als Gastautor in religo den Artikel Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta verfasst habe.

    Seit dem 15.08.08 habe ich meinen eigenen Blog Scientology: Mythos versus Faktenaufgebaut. Ein Blog, der auch über Scientology aufklärt und sich für Menschenrechte und soziale Brennpunkte engagiert.

    Nun möchte ich einen weiteren Versuch starten, angeregt durch den Artikel(Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien) von religo eine kleine Ergänzung (untenstehend) zu verfassen.

    Tom Cruise als Cruise Missile
    In den letzten Jahren ist in den Medien immer wieder zu lesen gewesen, dass Tom Cruise Werbung für Scientology macht. Tatsache ist, dass er aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology kein Geheimnis macht.

    Vor nicht all zu langer Zeit sprach er recht offen darüber, vielleicht in den Augen anderer zu offen; womit er gewissen Zorn auf sich zog.
    Ich frage mich, warum ich diese Auftritte von Tom Cruise mit missionarischem Eifer hier im deutschen Fernsehen nicht gesehen habe? Lag es daran, dass ich kein TV-Junkie bin oder handelte es sich um zensierte Meldungen um nicht unser Bundesbewusstsein zu gefährden?

    Um diesen Werbungsvorwurf gegen Tom Cruise nachzugehen, müssen wir zuerst einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit wagen.

    Vor über zehn Jahren, im Januar 1997, kochten die Gefühle zwischen Deutschland und Tom Cruise schon einmal in ähnlicher Weise hoch. Die Junge Union (kurz: JU ist die gemeinsame Jugendorganisation der beiden deutschen Parteien CDU und CSU) hatte damals dazu aufgerufen, seinen Film „Mission: Impossible“ zu boykottieren.

    Das U.S. Department of State berichtete in seinem Jahresbericht 1996 über den Boykottaufruf.
    Germany Country Report on Human Rights Practices for 1996

    In the summer, the youth wing of the CDU in a number of German states urged a boycott of the film „Mission Impossible“ because the leading actor in this film is a Scientologist.

    Eine ganze Reihe von Hollywood-Prominenten reagierte darauf und haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Kohl gewandt, der in der International Herald Tribune abgedruckt wurde.

    Sofort gab es eine Gegenreaktion mit dem Vorwurf Scientologen würden sich mit dem Leid jüdischer Bürger im Nazi-Deutschland vergleichen; woraufhin der Verfasser(Betram Fields) des offenen Briefes, eine Stellungnahme an die International Herald Tribune verfasste.

    Bemerkenswert dabei ist, dass Tom Cruise sich damals kaum zu Scientology äußerte. Dafür sorgte sein damaliger PR-Guru Pat Kingsley (Pressesprecherin). Sie stellte sicher, dass Tom Cruise in den Interviews und Presseerklärungen möglichst wenig oder gar nicht über Scientology gefragt wurde oder Stellung beziehen sollte. Was ihm natürlich gleich als Geheimniskrämerei angelastet wurde.

    Und die Moral der Geschichte?

    In den Augen bestimmter Kritiker ist einer wie Tom Cruise, der kein Hehl aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology macht und sich noch positiv darüber äußert, eine „Cruise Missile“ auf ihr seit Jahren behutsam gepflegtes negatives Image von Scientology. Auf der einen Seite die Sektenexperten und warnende staatliche Institutionen, mit viel Einflussbereich, auf der anderen Seite ein Megastar als bekennender Scientology im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein nicht zu akzeptierendes Kräfteverhältnis! Es wird verzweifelt zu Schutzargumenten wie „Werbung“ gegriffen. Ein äußerst geladenes Thema, mit dem man heutzutage überall konfrontiert. Es gibt kaum ein Entkommen; Werbung hier Werbung da. Das Werbungsthema wird dann noch explosiver, wenn es mit einer neuen Bewegung wie Scientology verknüpft wird.

    Es scheint in der Szene der Scientology-Kritiker folgende Gleichung zu geben, nach der gedacht, vorgegangen und in das Bewusstsein der Bevölkerung projiziert wird.

    Scientologen = Scientology = ein äußerst negatives Bild von Scientology (das selbst von den Kritikern aufgebaut worden ist)

    Keiner soll sich wagen von dieser Gleichung abzuweichen!

     
  • religo 10:12 pm am November 8, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Psychiatriekritik, , Scientology Kriche, SVP   

    Dr. Georg Schmid: Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP 

    Während der Politologe Andreas Ladner die Situation noch einigermassen nüchtern beschrieb, wurde beim Kommentar des reformierten Apologeten und „Sektenexperten“ Dr. Georg Schmid in der BAZ Online schnell klar, woher der Wind weht oder besser was ihm wirklich Angst macht. Dr. Georg Schmids Bedenken darüber dass einzelne SVP´ler zu engen Kontakt mit Scientologen haben könnten, lässt sich erst richtig einordnen, wenn man auch andere Äusserungen von ihm mit einbezieht.
    Wie war es damals, als Florian Ast im Blick das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard als Lesetipp angab? Auch damals hörte man aus dem Mund von Dr. Georg Schmid folgende Worte: „Das ist hochgradig problematisch“. Ich war bereits damals zuerst masslos erstaunt wie heftig Dr. Georg Schmid gegen Florian Ast reagierte, welcher sich danach prompt genötigt sah, sich von Scientology zu distanzieren. Welche Druckmittel da verwendet wurden kann man nur erahnen.
    Dr. Georg Schmid macht uns im Artikel der Baz online grundsätzlich klar worum es ihm wirklich geht. Er hat masslose Angst davor, dass seine eigene Glaubwürdigkeit noch weiter sinkt und seine inquisitorische Sicht auf keinen fruchtbaren Boden mehr fällt. Scientology gewinnt in der Bevölkerung durch die vielen Sozialprogramme wie Drogenpräventionskampagnen und Menschenrechtskampagnen welche durch Scientologen durchgeführt werden immer mehr Akzeptanz. Dies ist der wahre Grund für seine jeweils masslos überspitzten Reaktionen darauf, wenn ein Nichtscientologe etwas Positives an Aktivitäten von Scientologen sieht.
    Machen Sie doch einfach mal das, was Herr Dr. Georg Schmid Angst und Bange macht; Bilden Sie sich eine eigene Meinung indem Sie folgende Websiten besuchen:
    Menschenrechtsaktivitäten der Scientology Kirche
    Bürgerkommission für Menschenrechte; Psychiatriekritik
    Drogenpräventionsaktivitäten der Scientology Kirche

    Bereits 1998 machte Dr. Georg Schmid klar, worum es ihm geht. Der Bericht für die Konsultative Staatsschutzkommission erwähnte, dass zutreffende und sachliche Informationen über Gruppen wie Scientology nur schwer erhältlich seien. Deshalb solle an einer wisenschaftlich-universitären Stelle ein Auftrag vergeben werden, um die Öffentlichkeit und Behörden mit unabhängigen und sachlichen Informationen zu versorgen. Dies war der Vorschlag dieser Kommission.
    Dies passte Dr. Georg Schmid gar nicht in seine Agenda und er kritisierte diesen Vorschlag heftig. Universitäten hätten „einen einseitigen und beschränkten Blickwinkel, was die religiöse Gegenwart betrifft“. Er machte klar, dass er keine sachlichen Informationen wünscht, sondern dass die Sektenberatungsstellen sich um die Information der Öffentlichkeit kümmern sollten. Bei diesen Stellen kann sich Dr. Georg Schmid natürlich sicher sein, dass die Informationen so sind wie er sie selbst haben möchte: Einseitig und parteiisch wie von ihm selbst. Da verwundert es auch nicht, dass er die Tatsache dass SVP und Scientology gegen die Drogenliberalisierung sind damit gleichsetzt, dass jemand mit Nazis zusammenarbeiten würde. Wenn jemand in seiner Position die Nazikeule verwendet um eine friedliebende, jeglicher Gewalt abschwörenden Organisation wie Scientology zu bezeichnen, ist dies bedenklich.

     
    • Joseph 7:18 pm am November 26, 2008 Permalink | Antworten

      „eine friedliebende, jeglicher Gewalt abschwörenden Organisation wie Scientology“
      Ich habe noch nie von einer anderen „Kirche“ gehört, dass sie sich von jeglicher Gewalt distanzieren musste. Da habt ihr euch wieder mal gerade selbst ein Ei gelegt…

    • religo 5:49 pm am November 27, 2008 Permalink | Antworten

      @joseph
      1 Punkt für dich, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Da Scientology noch nie Gewalt befürwortete, muss Scientology auch nicht der Gewalt abschwören. Danke für den Hinweis.

      Wenn du aber vom ganzen Artikel nur gerade an diesem Teilchen etwas zu bemängeln hast, dann gehe ich davon aus, dass du mit dem Rest gleicher Meinung bist.

  • religo 2:56 pm am May 23, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , Studiertechnologie, Study Technology,   

    Will Smith und die „Scientology Schule“ 

    Während die Medien sich mit Gerüchten um eine vermutete, denkbare, vielleicht verheimlichte oder auch nur angedichtete Mitgliedschaft Will Smiths bei Scientology immer mehr ereifern, scheinen diejenigen Informationen, welche jeden sachlich denkenden Menschen wohl viel mehr interessieren, wieder einmal auf der Strecke zu bleiben.

    Wenn  davon die Rede ist, dass Will Smith eine Schule gründet, welche auf der von L. Ron Hubbard entwickelten Study-Technology (Studiertechnologie) basiert, dann sprechen wir von einer Ausbidungsmethode, welche seit Jahrzehnten erfolgreich verwendet wird und welche in über 300 angeschlossenen Schulen und Zentren in 45 Ländern verwendet wird.

    Die Studiertechnologie (Study Technology) hilft den Studenten das kritische Denken zu entwickeln, motiviert und verbessert die Fähigkeit zu lernen und eine professionelle Einstellung dem gelernten Gebiet gegenüber einzunehmen. Die Studiertechnologie kann auf jegliche Bereiche wie zum Beispiel Hausaufgaben,  Lehren, Unterrichten, Sport und Beruf angewendet werden.

    Eine umfangreiche Seite über die Studiertechnologie von L. Ron Hubbard

    Hier finden Sie mehr Informationen über Studierschwierigkeiten und wie die Studiertechnologie angewendet wird

     
    • Cornelia 7:43 am am Mai 24, 2008 Permalink | Antworten

      Lese- und Rechtschreib-Zentren welche die Studiertechnologie von L. Ron Hubbard nutzen, arbeiten in den Stadtgebieten mit den ärmsten Bevölkerungsschichten wie in New York City, Los Angeles und Washington, D.C. Zur Zeit liefern mehr als 30 ähnliche Gemeindeausbildungsprogramme diese Technologie in den USA, Kanada, Australien, Malaysia und Neuseeland. Diese Programme, die den benachteiligten ethnischen Gruppen und Ureinwohnern Bildung bringen, geben ihnen die wichtigen Fertigkeiten und die Ausbildung, die ein Individuum dringend benötigt, um in unserer heutigen Gesellschaft bestehen zu können.

      Um ein paar Zahlen zu nennen: In Südafrika hat Education Alive über 1.5 Millionen Studenten und Zehntausende Lehrer in die Studiertechnologie eingeführt. Seit 1984 hat Applied Scholastics® mehr als 5000 Lehrer in China ausgebildet. Seit 1994 haben über 10.000 Lehrer in Simbabwe Ausbildung in der Studiertechnologie erhalten. Seit 1995 wurden über 100.000 Lehrer und Studenten in Hochschulen und Schulen in den Grundlagen der Studiertechnologie ausgebildet. In den USA wurden über 400 Lehrer darin ausgebildet die Studiertechnologie in ihren Klassenräumen zu verwenden. Darüber hinaus wurde auf Verlangen des Ausbildungsministeriums von Gambia damit begonnen, die Studiertechnologie in das gesamte Schulsystem Gambias einzuführen, mit der anfänglichen Ausbildung von über 5500 Lehrern – was fast alle Englisch sprechenden Lehrer des Landes umfasst. Anfragen danach, dasselbe zu tun, wurden bislang von Sierra Leone und Liberia erhalten.

      Dies sind nur Beispiele für den internationalen Gebrauch von Herrn Hubbards Studiertechnologie, die Applied Scholastics® und ihre verbundenen Organisationen auf der ganzen Welt liefern.

    • Mike H. aus Thüringen 6:18 pm am Juni 17, 2008 Permalink | Antworten

      Jo Servus,

      der Will hat ne Scientology Schule gegründet? Ist ja Gigantisch. Das erfahre ich jetzt erst. Nun der Man ist sicher stinkreich und könnte seine Kinder auf ne noble Privatschule schicken. Bzw. teure Privatlehrer anheuern. Aber nein was macht Will?

      Er gründet mal eben ne Scientology Schule. Die große Frage wäre nun warum er das macht? Die Antwort ist ganz einfach: weil es das Beste ist was es zum Thema Schule zu sagen gibt.

      Warum ist eine Scientology Schule die Beste. Auch ganz einfach: weil ICH persönlich vor drei Jahren in Dänemark die Studiertechnologie kennengelernt habe, die in so einer speziellen Schule verwendet wird. Und von daher weiß ich daß sie gut ist.

      Wenn man die Studiertechnologie verwendet, dann kann man viel schneller und vor allem effektiver studieren. Diesen Vorteil nutze ich heute auch noch.

      Grüße
      Mike H. aus Thüringen

  • religo 12:06 pm am April 5, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Epilepsie, Hacker, , , , , Stettler   

    Hacker versus Scientology 

    In der Zeitung 20 Minuten, konnte man lesen dass es einen Hackerangriff auf eine Epilepsie Website gab, infolge dessen mehrere Personen aufgrund eines manipulierten Links schwere epileptische Anfälle erlitten. Die Betreiber der Webseite vermuteten hinter der Attacke die Hacker-Gruppe Anonymous. Sie machten in der Vergangenheit von sich reden, als sie gezielt Attacken auf Scientology-Websites starteten.

    Weshalb der Betreiber der gehackten Website Anonymous hinter der Attacke vermutet ist zur Zeit nicht bekannt. Interessant ist aber der Vorwurf von Anonymous der bezeichnend für das Vorgehen dieser Gruppe ist.

    «Die Seite wurde von Scientology selbst angegriffen», habe ein Mitglied der Hackergruppe Anonymous in einer Email an die Redaktion von 20minuten.ch mitgeteilt. Verfasst sei es von einem gewissen «Anon», einem deutschen Mitglied der Hackergruppe Anonymous.

    Folgendes war die Antwort vom Pressesprecher der Scientology Kirche Schweiz Jürg Stettler:

    «Dies ist Cyberterrorismus pur und wird ja in den USA auch strafrechtlich verfolgt. Es ist ja das Prinzip, das viele innerhalb Anonymous anonym bleiben, um nicht für deren kriminelle Taten geradestehen zu müssen. Da gehört nun auch noch Ehrverletzung dazu, wenn sie uns diese Epilepsiestory andrehen wollen. Dies ist schlicht und einfach kriminell, aber typisch, dass solche Vorwürfe anonym erfolgen».

     
    • Spliffo 12:55 am am Februar 18, 2010 Permalink | Antworten

      Ich hoffe mal, dass dieser Beitrag nicht gelöscht wird, da nicht beleidigend sondern nur meine meinung darstellt!!!!!
      Cyberterrorismus.. HAHAHA, kriminelle Taten LOL.
      Es ist ein Merkmal der Scientology Ihre Kritiker als Geisteskrank hinzustellen. …….(Rest wurde gelöscht)

      Antwort von Religo:
      Hallo spliffo, Sie hoffen vergebens!!
      Jemand der die Attake auf die Epilepsie-Website mit so einer Tirade gegen Scientology zu schmücken sucht und nicht mal das moralische Niveau besitzt sich vom erwähnten deutschen Anon zu distanzieren, der das Ereignis prompt medienwirksam den Scientologen unterjubeln wollte, dem gebe ich keine Plattform.
      Sie heissen mit Ihrem Kommentar kriminelle Taten gut. Hackangriffe wurden/werden von Anonymous befürwortet. Ich persönlich habe nicht die Ansicht dass Kritiker der Scientology geisteskrank sind. Ich habe mich im Artikel nicht abwertend über die Anonymous geäussert, sondern nur die Vorfälle geschildert.
      Ihr erster Satz ist lächerlich, die Tirade gegen Scientology hat wenig bis nichts mit einer wirklich eigenen Meinung von Ihnen zu tun, sondern nur mit dem Wiederkäuen von nichtbelegten Vorwürfen. Scientology als Organisation ist nicht verurteilt, einzelne Scientologen haben sicher bereits das Gesetz gebrochen und müssen meiner Ansicht nach dafür zu recht geradestehen. Genauso wie es Katholiken, Protestanten und Atheisten gibt, welche Gesetze brechen. Ich verharmlose dies nicht, heisse es nicht gut ob es Scientologen, Katholiken oder Atheisten sind. Sie selbst versuchen jedoch nichts weiter als die absichtlich begangenen kriminellen Taten von Ihrer eigenen Gruppe zu verharmlosen. Anonym müsst ihr nicht wegen gesetzeswidrigen Aktionen der Scientologen euch gegenüber sein, sondern wegen den befürchteten rechtlichen Konsequenzen aufgrund Eurer eigenen Taten.
      Falls irgend ein Anon mal vor Gericht gezogen ist, weil ein Scientologe ihm gegenüber etwas Kriminelles getan hat, dann lassen Sie es mich wissen. Ich habe jedenfalls noch nie so etwas gehört.

  • religo 8:29 pm am March 26, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , , , Scientology Video, Scientology Videos   

    Neuer Videokanal über Scientology 

    scientology-videokanal.jpg

    Eine vollständig neue Informations-Website mit Videos über jeden Aspekt der Religion Scientology ist nun in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

    Folgende Videos sind direkt auf der Website anzusehen:

    Glaube und Praxis

    • Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche
    • Was Scientologen über Scientology sagen

    Die grundlegenden Prinzipien der Scientology:

    • Die Teile des Menschen
    • Die acht Dynamiken
    • Die emotionale Tonskala
    • Die Bestandteile des Verstehens
    • Eine Einführung in Scientology-Auditing
    • Liebe und Hass – Was ist Grösse?

    Menschenrechte

    • Verwirklichung der Menschenrechte
    • Die „Youth for human rights TV-Spots“
    • United
    • Unterstützung der Menschenrechte
    • Das Magazin Freedom

    Anti-Drogenkampagne

    • Die Informationskampagne „Fakten über Drogen“
    • Anti-Drogen-Social-Spots
    • Zur Unterstützung einer Welt ohne Drogen

    Der Weg zum Glücklichsein

    • Der Weg zum Glücklichsein
    • Der Weg zum Glücklichsein TV-Spots zur Information
    • Die Way to Happiness Foundation

    Narconon

    • Drogenrehabilitation und -Prävention
    • Was Absolventen des Narconon-Programms sagen

    Applied Scholastics

    • Lösungen für bessere Ausbildung
    • Was Schüler und Eltern sagen

    Ehrenamtliche Geistliche

    • Das Bieten wirksamer Hilfe
    • Ehrenamtliche Scientology Geistliche

    Besuchen Sie diese Website und finden Sie durch diese kurzen Videos heraus was Scientology wirklich ist

    Finden Sie mehr heraus indem Sie selbst ein Buch über Dianetik oder Scientology lesen

     
  • religo 4:15 pm am March 15, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , Panik, , , ,   

    Neuer Markt für die Psychiatrie: Das Geschäft mit der Angst! 

    Die Scientology-Kirche ist bekannt dafür, die Menschenrechtsverletzungen der Psychiatrie zu thematisieren. Dazu wurde in den 60er Jahren die Bürgerkommission für Menschenrechte CCHR gegründet.
    Das unwissenschaftliche Diagnosesystem der Psychiatrie gehört zu den primären Punkten des Interesses von CCHR. Im Gegensatz zu medizinischen Diagnosen kategorisieren Psychiater nur Symptome, keine Krankheiten. Dr. phil. Jeffrey A. Schaler meint: „Der Anstrich von wissenschaftlicher Gültigkeit – obwohl dies nicht der Fall ist – ist betrügerisch. Gültigkeit bezieht sich auf das Ausmaß, zu dem etwas das repräsentiert oder misst, was es vorgibt zu repräsentieren oder zu messen. Wenn die Diagnose nicht repräsentiert, was sie vorgibt zu repräsentieren, sagen wir, dass die Maße keine Gültigkeit haben … Das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM-IV), das von der American Psychiatric Association herausgegeben wird, … ist für seine niedrige wissenschaftliche Gültigkeit berüchtigt.“ So ist es nicht verwunderlich dass die Behandlung eines Patienten durch die Psychiatrie rund 2000.- kostet. Dies ist etwa das Vierfache des Betrages der Schulmedizin.

    Gerade kürzlich wurde die Mitteilung veröffentlicht, dass in der Schweiz 710’000 Menschen unter Angststörungen leiden würden. Gleichzeitig wurde suggeriert, dass viele nicht früh genug behandelt würden, was der Grund für die grosse Anzahl sei. Nun Tatsache ist, dass jemand spätestens nach der psaychiatrischen Behandlung wirklich krank ist.
    Möchten Sie erfahren wie Sie jemandem helfen können der unter Angst leidet? Es gibt sehr effiziente nichtpsychiatrische Methoden, welche wenig bis nichts kosten.
    Hier finden Sie eine interessante Website über das Thema Angst. Probieren Sie es selber aus. Das angepriesene Buch Selbstanalyse funktioniert.

     
  • religo 8:25 pm am January 14, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , le monde, europarat, criminon,   

    Scientology: Der Weg zur Anerkennung in Europa 

    Wie das Presseportal PR-Inside heute berichtete, gewinnt Scientology in Europa immer mehr Anerkennung. So hat die angesehene französische Zeitung Le Monde anfangs Januar einen umfassenden Bericht über die aktuelle Lage veröffentlicht. In den Ländern Schweden, Portugal, Slowenien, Kroatien, Ungarn und mittlerweile auch in Spanien ist Scientology vollständig als Religion anerkannt. Le Monde schlussfolgert daraus, dass Scientology mehr und mehr in der kulturellen Landschaft Europas Fuss fasst.

    Hier einige wichtige Ereignisse:

      Am 31. Oktober 2007 wurde Scientology offiziell ins Religionsregister von Spanien eingetragen. Die Justiz hielt fest, dass die vorhergehende Weigerung Scientology im Register als Religion einzutragen ein Verstoss gegen die Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber religiösem Glauben darstellte.
      Im April 2007 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, die Scientologen könnten den Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Religionsfreiheit) geltend machen.

    Dies betrifft alle 46 Staaten die Mitglied des Europarates sind:
    Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

    Das Ziel der Scientology ist, eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg aufzubauen. Durch die im letzten Jahr erreichten Anerkennungen in verschiedensten Ländern, kann sich Scientology mehr und mehr seinen karitativen Programmen widmen. Dazu gehören hauptsächlich die folgenden:

    Narconon: (Drogen-Selbsthilfe-Programm, welches erfolgreich Menschen hilft von Drogen wegzukommen und wieder gesellschaftlich integriert zu leben.

    Criminon: Widmet sich der Rehabilitation von Straftätern. Criminon ermöglicht es einer Person die eigene Selbstachtung wieder zu erlangen.

    Die Stiftung „Der Weg zum Glücklichsein“: Ein nichtreligiöser Moralkodex bestehend aus 21 Regeln ist. Über 70 Millionen Exemplare wurden weltweit bereits in Umlauf gebracht und haben erstaunliche Resultate im sozialen Zusammenleben erzielt.

    Die Ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology Kirche: Gehört mittlerweile zu den größten privaten Katastrophenhilfsgruppen

    In Deutschland aber auch in Frankreich verschloss man vor dieser Entwicklung bis Ende 2007 die Augen. Als dann aber verschiedene Berichte rund um die Anerkennung in Spanien und Protugal plötzlich durch die verhängte Mediensperre durchzusickern begannen, gelang dies nicht mehr. Der Artikel in der Zeitung Le Monde zeigt, dass seriöse Journalisten nun dazu übergehen, akkurat und sachlicher über Scientology zu berichten.

     
    • chummer2060 2:11 pm am März 1, 2008 Permalink | Antworten

      Dass das Urteil des EGMR irgendeinen anderen Staat als Russland – oder gar die ganze Union – beteffe ist eine ziemlich starke Behauptung. Und vor allem falsch. Es bestehenden keine Regelungen dahingehend.

    • religo 8:37 am am März 2, 2008 Permalink | Antworten

      Danke für das engagierte Teilnehmen.
      Nun zu obiger Aussage. Es ist korrekt dass, wie an anderer Stelle erwähnt, der Artikel 9 nicht nur die Religionsfreiheit beinhaltet. So wie ich informiert bin, geht es auch darum, dass eben nicht der Staat zu entscheiden habe was Religion ist und was nicht.
      Aber wie auch immer, die Zukunft wird zeigen ob meine „realitätsfremde“ Ansicht Realität wird oder nicht.
      Ihre Einschätzung betreffend der Tatsache dass Scientology in Spanien und Portugal nach diesem Urteil des EGMR als Religion anerkannt wurde, würde mich auch interessieren. Ich habe nirgends explizit gehört, dass sich in Spanien oder Portugal das Gericht darauf stützte oder darauf verwies.
      Einfach die Tatsache dass Scientology in diesen 2 Ländern anerkannt ist und die möglichen Auswirkungen auf die EU würden mich interessieren. Vielleicht können Sie hier ja eine neutrale Position einbringen, was ich schätzen würde.

    • chummer2060 5:09 pm am März 3, 2008 Permalink | Antworten

      Der Staat ist schon derjenige der entscheidet wann etwas eine Religion ist und wann nicht. Allerdings eben nur rein rechtlich. Ein sonstiger, allgemeiner Definitionsbegriff „Religion“ existiert ja überhaupt nicht. Für mich persönlich kann Scientology eine Religion sein, ob nun in meinem Land annerkannt oder nicht und ob nun SO statt RK als Konfession eingetragen wird oder nicht. Mir sind auch die Gründe etwas unklar, warum man unbedingt annerkannt werden will. Sollte die Steuerentlastung der einzige Grund sein?
      Ähnlich wie in den USA? Man kann ja immer wieder die Behauptung lesen, Scientology sei in den USA als Religion/Kirche annerkannt. Das ist natürlich ziemlicher Quatsch. Das Einzige was sie dort ereicht hat, ist als gemeinnützige Organisation von der Steuer befreit zu werden. In den USA gibt es nämlich überhaupt keine Annerkennung für Religionsgemeinschaften.

      Ich möchte nochmal betonen, dass meiner Meinung nach nicht die Ansicht Scientology sei eine Religion (nicht rechtlich) oder sie werde irgendwann überall annerkannt sein „realitätsfremd“ ist, sondern z.B die verbreiteten Interpretationen der Gesetzestexte bzw Urteile durch ihre Anhänger (oder die Organisation selbst).
      Dazu solche selbstherrlichen Sätze wie hier zu finden:
      „Das Ziel der Scientology ist, eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg aufzubauen.“
      Während man noch in anderen Artikeln vom endlich geendeten Krieg gegen die USA lesen kann und Scientology durch ihre Mitglieder selbst Verbrechen verübt.

      „Ich habe nirgends explizit gehört, dass sich in Spanien oder Portugal das Gericht darauf stützte oder darauf verwies.“
      Wenn dem so ist frage ich mich, wieso das in einem Artikel dieser Seite zu finden ist:
      „Das Gericht bezog sich in seiner Entscheidung auch auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom April 2007, in welcher der EGMR klar zum Ausdruck brachte, dass die Scientology Kirche den Schutz von Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention beanspruchen kann.“
      Inwieweit das der Wahrheit entspricht und ob man sich nun auch in Portugal auf dieses Urteil bezieht ist mir nicht bekannt. Aber durch den Widerspruch Russland endete das Verfahren vor dem EGMR ja erst eine Woche nach der Annerkennung in Portugal. Es war also zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht rechtskräftig.
      Edit by religo: Dies ist tatsächlich ein Lapsus von mir. Dafür entschuldige ich mich. Der Artikel ist eine Pressemitteilung der Scientology Kirche welche ich übernahm. Ist aber klar ein Fehler von mir und ich akzeptiere es, dass diese Runde an Chummer geht :)

      Auswirkungen in Europa:
      Da der EGMR eben nicht behauptet, man müsse Scientology annerkennen (und dies auch selbst nicht getan hat), sondern nur, dass beim WIEDER-Annerkennungsverfahren in Russland gegen Menschenrechte verstoßen wurde, betrifft das ja nur das Annerkennungsverfahren selbst und nicht das Ergebnis. Gleichzeitig sind Entscheidungen des EGMR nur für die beteiligten Parteien verbindlich.
      Art. 46 der Europäischen Menschenrechtskonvention lautet: „Die Hohen Vertragsparteien verpflichten sich, in allen Rechtssachen, in denen sie Partei sind, das endgültige Urteil des Gerichtshofs zu befolgen.“
      Eine direkte Auswirkung im Sinne einer zwingenden Annerkennung von Scientology als Religion in der ganzen EU ist also nicht vorhanden.

    • religo 10:08 pm am März 13, 2008 Permalink | Antworten

      @chummer und auch an Tobin
      Danke für den Hinweis, ich habe nicht alles gelesen, störte mich aber auch etwas an der Art und Weise wie hier plötzlich kommentiert wurde. Ist auch nicht mein Stil, falls ich mich etwas anstecken liess, entschuldigen Sie dies bitte. Daher habe ich alles was mit dem „Privatkrieg zwischen Tobin und Chummer“ zu tun hatte gelöscht, da ich nicht Plattform dafür bieten will. Die anderen Argumente können nochmals vorgebracht werden.

  • religo 8:34 pm am January 4, 2008 Permalink | Antworten
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    Innenminister verzweifeln: Scientology erneut als Religion bestätigt 

    Als deutscher Innenminister hat man es dieser Tage nicht leicht. Schlimm hat sich Scientology benommen – sehr schlimm. Anscheinend war es so schlimm, dass sich einige dieser Personen in Deutschland weit aus dem Fenster lehnten und die folgsamen Medien griffen das Thema in grossen Schlagzeilen auf.
    „Jetzt muss etwas passieren“, schienen die Innenminister einmütig zu denken. Verbotspläne wurden beantragt, gleichzeitig aber wieder relativiert, da sich einige dieser Personen wohl bewusst wurden, dass Worte alleine dafür nicht ausreichen.
    Aber wodurch wurde die sich explosionsartig ausbreitende Kampagne der Innenminister gegen Scientology ausgelöst?
    Nun die Antwort ist naheliegend, die Innenminister scheinen es ähnlich zu sehen, wie der General der eben die Meldung erhielt dass seine Armee hoffnungslos umzingelt sei und nun den Befehl gibt, nach allen Seiten gleichzeitg anzugreifen. Reinste Verzweiflung.

    Da wurde Scientology gegen ende des Jahres 2007 in Portugal, danach in Spanien und kürzlich auch in Südafrika vollständig als Religion anerkannt und in Deutschland wurde der ach so gerügte Tom Cruise sogar mit dem Bambi ausgezeichnet. Das war wohl den aufmerksamkeitshungrigen Politikern nun wirklich zuviel. Folglich griffen sie mit allem was sie hatten an, ohne zu merken dass die jahrzehnte lange Beobachtung durch den Verfassungsschutz keine verwertbare Munition lieferte. Es ergibt sich das Bild eines Angreifers der laut schreit er habe geladene Kanonen dabei, welche sich dann beim Abfeuern als leere Wasserpistolen entpuppen.

    Die erste Schlacht haben sie mitte Dezember bereits verloren und das Flaggschiff im dreisten Kampf gegen Scientology – Ursula Caberta – erhielt einen schonungslosen Schuss vor den Bug:

    Quelle: http://online-pressearbeit.com
    Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 19. Dezember 2007 eine Einstweilige Anordnung des Verwaltungsgerichts Hamburg vom 15. Juni 2006 gegen die Innenbehörde der Stadt Hamburg bestätigt und damit der Verbreitung der so genannten Technologie Erklärung durch die AGS Leiterin Ursula Caberta wohl endgültig einen Riegel vorgeschoben (Az. 1 Bs 192/06). Ein Scientologe hatte gegen die Verbreitung der Technologie Erklärung im Jahre 2006 eine Einstweilige Anordnung beim Verwaltungsgericht Hamburg beantragt, da ihm durch die Verbreitung dieser Erklärung durch die Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology, Frau Ursula Caberta, wirtschaftliche Nachteile entstanden sind und die Verbreitung einen rechtswidrigen Eingriff in sein religiöses Bekenntnis als Scientologe darstellte.
    Obwohl das Bundesverwaltungsgericht in seiner Entscheidung vom 15. Dezember 2005 (BVerwG 7 C 20.04) die Verbreitung der Erklärung durch die Innenbehörde bereits als rechtswidrig gebrandmarkt hatte, ignorierte Frau Caberta diese Entscheidung und fuhr mit ihrem rechtswidrigen Verhalten weiter fort. Mit Beschluss vom 15. Juni 2006 untersagte das Verwaltungsgericht in Hamburg der Behörde für Inneres der Freien und Hansestadt Hamburg den Einsatz der Technologie Erklärung nunmehr vollständig (Az. 9 E 962/06)., Gegen diesen Beschluss legte die Innenbehörde Rechtsmittel ein. Das OVG Hamburg hat nun in seinem vorweihnachtlichen Beschluss die Entscheidung des VG´s voll inhaltlich bestätigt und dargelegt, dass der antragstellende Scientologe den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 GG in Anspruch nehmen kann.

    Das OVG verwies zur Begründung dafür, dass es sich bei den Lehren der Scientology nach Auffassung des Gerichts tatsächlich um eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis im Sinne des Art. 4 GG handelt auf die Feststellungen in einem früheren Urteil des Senats vom 17. Juni 2004 (1 Bf 198/00). Diese Auffassung war von dem BVerwG in der erwähnten Entscheidung bestätigt worden. Hieran hielt der Senat trotz der dagegen gerichteten Angriffe der Arbeitsgruppe Scientology ausdrücklich fest. Die Verbreitung der Technologie Erklärung im Internet und anderen Bezugsquellen durch die Behörde für Inneres beurteilte das Gericht als einen rechtswidrigen Eingriff in das durch Art. 4 Abs. 1 GG geschützten Recht des Antragstellers auf Religionsfreiheit.

    Das Bundesverwaltungsgericht hatte seinerseits in der in Bezug genommenen Begründung ausgeführt:

    „Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen. … Das Oberverwaltungsgericht [Hamburg 1 Bf 198/00] hat der Sache nach festgestellt, die Lehren von L. Ron Hubbard bestimmten die Ziele des Menschen, sprächen ihn im Kern seiner Persönlichkeit an und erklärten auf eine umfassende Weise den Sinn der Welt und des menschlichen Lebens. Es hat hierfür beispielhaft verwiesen auf die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie, die sich durch unzählige Leben wandele, sowie über den an Erlösungsstufen erinnernden Weg zu höheren Daseinsstufen als Ziel des menschlichen Daseins.

    Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der Scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen. Unbegründet ist deshalb die Rüge der Beklagten, dem angefochtenen Urteil liege ein fehlerhaftes rechtliches Verständnis dieser Begriffe zugrunde, weil den Lehren von L. Ron Hubbard Aussagen zum Weltganzen sowie zur Herkunft und zum Ziel des menschlichen Lebens im Sinne transzendenter oder immanenter Bezüge fehlten.“

    „Der Ignoranz und dem rechtswidrigen Verhalten von Frau Caberta sind durch diesen Beschluss ein weiteres Mal rechtliche Schranken auferlegt worden. Mehr als 50 Gerichtsentscheidungen alleine in Deutschland haben bestätigt, dass es sich bei der Lehre von Scientology um ein religiöses Bekenntnis handelt. Es ist an der Zeit, dass dies auch von Frau Caberta endlich zur Kenntnis genommen wird und sie damit aufhört, die Scientology Kirchen und individuelle Mitglieder mit verfassungswidrigen Maßnahmen zu verfolgen und zu diskriminieren. Das Handeln von Frau Caberta scheint in jüngster Zeit immer weniger von rechtsstaatlichen Maßstäben und immer mehr von persönlichen Verfolgungseifer und Geltungsbedürfnis bestimmt,“ so Frank Busch, Sprecher der Scientology Kirche Hamburg e.V.

     
    • A. Victor 12:47 pm am Januar 22, 2008 Permalink | Antworten

      Die Verbotskampagne hat kein Verbot zum Ziel, sondern eine Verunsicherung der Massen, eine Verunsicherung jeder derart erreichbaren Person. Da kommt auch nichts gescheites bei rum, außer viel Ablenkung, z.B. davon, dass in Deutschland ein Krankenkassentotalitarismus etabliert ist. Jeder, der einer Firma dient, zwingt diese dazu, 14% des Bruttolohnes (ca.18% des Nettogehalts) an das „Behandlungs- und Verordnungssystem“ abzuführen. Bei 400€-Jobs ist es etwas weniger. Für so viel Kohle (eineinhalb Monatsgehälter pro Jahr) könnte jeder Arbeiter zweimal monatlich zur Wellnessmassage, kostenlos ins Fitnessstudio und zu bester Zahnbehandlung. Und die im Gewissenskonflikt stehenden Pharmareferenten, Laborchemiker und in psychiatrischen Anstalten arbeitenden Zivildienstleistenden könnten etwas wirklich konstruktives für das Geld machen (Vitamine, Proteine und so).
      Sicher ist nicht schon jeder so weit. Deshalb muss man eben klarmachen, dass es um eine Verunsicherungskampagne geht, damit der Einzelne die reaktive Wirkung der Verbotskampagne bei sich korrekter zuordnen kann. Tja, das ist eben die Bürde der Staatsform „Lobbykratie“ :-)
      Vermutlich ist beabsichtigt, im Herbst 2008 ein nicht eindeutiges Ergebnis zu präsentieren, ‘jedoch mit klaren Hinweisen darauf’, welche ‘weiterhin eine Beobachtung fordern’.
      Wenn die Grundlage von Moral Produktion ist, dann braucht man diese nicht bei Nicht-produzenten zu suchen, zu ersehnen oder darüber zu fluchen, dass dort keine gedeiht.

      Schöne Grüße – A.Victor

    • religo 6:03 pm am Januar 22, 2008 Permalink | Antworten

      „Lobbykratie“, das Wort gefällt mir und trifft hier voll den Nagel auf den Kopf.

      Es hat auch noch einen anderen Hintergrund:

      Quelle westfälische Nachrichten:
      „Am 12. Februar verhandelt das Oberverwaltungsgericht in Münster über die Klage der Scientology-Kirche Berlin sowie der Scientology-Kirche Deutschland (München) gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz (Köln). Die Kirche macht geltend, Scientology sei nicht verfassungsfeindlich. Dafür habe der Verfassungsschutz keine Belege beibringen können.“

      Offenbar ist unter den Kritikern eine richtige Panik ausgebrochen, Scientology könnte dieses Verfahren gewinnen. Nun muss halt die Propaganda etwas massiver vorangetrieben werden. Naja wir werden ja sehen was rauskommt…..

  • religo 10:13 am am November 3, 2007 Permalink | Antworten
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    Hintergründe der Religionsanerkennung in Spanien 

    Am 31. Oktober 2007 wurde die Scientology Kirche in Spanien als Religion anerkannt. Die Kritiker haben nun seit Jahrzehnten auf die Vorfälle in Spanien verwiesen um Scientology schlecht zu machen, einmal mehr wurde ihnen nun der Teppich unter den Füssen weggezogen. Nach dem vollständigen Sieg zugunsten von Scientology werden sie sich aber sicher wieder etwas Neues einfallen lassen.

    Um die Geschichte dieser Anerkennung besser zu verstehen, veröffentliche ich hier die Hintergründe dazu:

    In einem für die Religionsfreiheit in ganz Europa beispielgebenden Urteil wies ein spanischer Gerichtshof in einem Fall, der seit 1984 gegen Scientologen anhängig war, alle Anklagen gegen alle Beklagten ab. Der Madrider Regionalgerichtshof verkündete die Freisprüche am 3. Dezember 2002, zwei Monate nach dem Abschluß eines siebenmonatigen Verfahrens.

    Das Gericht stellt in seiner 67-seitigen Erklärung fest: „Weder haben die Beklagten einzeln oder miteinander, noch durch die Scientology Kirche oder durch Narconon (Drogenrehabilitationsprogramm) irgendwelche ungesetzlichen Handlungen begangen und deshalb werden sie von allen Anklagen von Seiten des Staatsanwaltes freigesprochen.“

    Der kirchliche Sprecher Luis Gonzalez begrüßte den Entscheid als einen „unumschränkten Sieg“ und eine „Rehabilitation unseres religiösen Sendungsbewusstseins und unserer sozialen Verbesserungsprogramme“.

    „Für Spanien als eine europäische Demokratie bedeutet es einen Riesenschritt vorwärts, indem religiöse Pluralität als lebenswichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft anerkannt wird. Der Gerichtshof lehnte es ab als moderne Inquisition zu fungieren, besah sich stattdessen die Fakten und kam zu dem einzig möglichen Schluss.“

    Die positiven Aussagen von mehr als 100 Zeugen während des Verfahrens – einschließlich der überraschenden Darlegungen vieler Zeugen des Staatsanwalts zugunsten der Beklagten – zeigten, dass der ganze Fall die Bemühung einer Handvoll Personen aus Spaniens alter Garde war, die Polizei und Justiz zu manipulieren.

    Die Lösung dieses Falles bestätigte einmal mehr die weltweiten Entscheidungen zugunsten der Kirche, einschließlich der vielen, die ihren religiösen Status aufrechterhalten und bestätigt haben.

    Die Anerkennung der Scientology als Religion in Spanien war seit längerer Zeit absehbar. Die Entscheidung vom 31. Oktober 2007 kommt daher nicht überraschend. Dass Caberta die Tragweite dieses Entscheids gemäss Netzeitung nicht kennen will zeigt ganz einfach, dass sie nicht bereit ist das Brett vor den eigenen Augen zu entfernen. 

     
  • religo 8:01 pm am June 2, 2007 Permalink | Antworten
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    Multathlon für eine Schweiz ohne Drogenmissbrauch vom 2.-16.6.07 

    multathlon-2007.jpg
    Schon zum zweiten Mal führen die Vereine „Sag Nein zu Drogen“ und „Narconon“ einen gesamtschweizerischen Multathlon durch. Multathlon deshalb da die Strecke mit verschiedensten Fortbewegungsmitteln absolviert wird…vor allem mit Laufen, Inlineskates und Fahrradfahren.

    Gestartet wird am 2. Juni in St. Margrethen. Die Strecke führt dann via Zürich, Luzern, Basel, Bern und Lausanne nach Genf (Ankunft am 16.6.).
    multathlon-route.gif
    Die Aktion wird durch Spenden von Einzelpersonen, Firmen und den Vereinen „Sag Nein zu Drogen“ und „Narconon“ finanziert.

    Schon im letzten Jahr nahmen über 100 Personen aus allen Landesteilen an der Aktion teil. Damals führte die Route im September von Luzern über Zürich, Basel, Bern, Lausanne, durchs Wallis bis nach Flims.

    Mit Infobroschüren, Fliers und Meetings mit Gemeindevertretern, Schulvorstehern und weiteren interessierten Personen wird auf der Strecke auf das immer noch grosse Drogenproblem aufmerksam gemacht. An den jeweiligen Zielorten wird mit Infoständen über die Situation und mögliche Präventiv-Lösungen informiert.

    Drogen sind in unserer Gesellschaft weiterhin ein grosses Problem. Das Mass an Leid, das durch sie bewirkt wird, ist immens. Drogen haben Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Bereiche, sei dies Gewalt unter Alkohol-Einfluss, Lehrstellenabbrüche wegen extremem Cannabiskonsum, Vollinvalidität durch Heroinkonsum etc., ganz abgesehen von den hohen sozialen Kosten. Die Lösungen gehen von Repression über Heroinabgabe und Verharmlosung bis zur Verteufelung.

    Die Veranstalter sind der Meinung, dass wirksame Prävention sicherstellen muss, dass gar nicht erst mit Drogen begonnen wird. Wenn jemand die tatsächlichen Wirkungen der verschiedenen Drogen auf Körper und Psyche kennt, so wird er gar nicht erst damit beginnen.

    Der Verein „Sag NEIN zu Drogen“ wurde 1990 in der Schweiz gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Informationen aktive Drogenprävention zu unterstützen. Er wird von der Scientology Kirche unterstützt. http://www.vsnd.ch

    Der Verein Narconon existiert seit 1966 und arbeitet auf dem Gebiet der Drogenrehabilitierung, führt aber auch regelmässig Vorträge zur Drogenprävention durch. Er ist gemeinnützig anerkannt. http://www.narconon-dch.ch

    Für weitere Informationen: Geri Bürkli Tel. 041 469 60 70

     
  • religo 11:46 am am June 2, 2007 Permalink | Antworten
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    BBC versus Scientology: Umfrage auf Web.de Magazin 

    Die Geschichte rund um das umstrittene Vorgehen von BBC Reporter John Sweeney hat vor allem im Internet hohe Wellen verursacht. Es wurden sehr viele Blogartikel geschrieben und noch viel mehr Kommentare dazu. Nachdem nun einige Wochen verstrichen sind, zeigt sich langsam aber sicher, dass eine Mehrzahl der Menschen die Art und Weise wie Scientology sich verteidigte als korrekt bezeichnet. Nachdem das Youtube Video über John Sweeney eine enorme Resonanz hervorrief, versuchte die BBC alles, um sich wieder in ein besseres Licht zu stellen. Dies war dann auch einige Tage recht erfolgreich, bis sich zeigte, dass die Arroganz mit der die BBC die Kampagne der Scientologen abqualifizierte, wiederum ein Eigentor war. Die BBC vergass bei ihrer Aktion, dass Scientology eigentlich nichts zu verlieren hat.
    Eine Umfrage auf Web.de Magazin zeigt ein recht eindrückliches Resultat, trotz der Tatsache, dass die 3 zur Verfügung stehenden Antworten in sich selber sehr manipulativ sind. Um eine neutralere Ausgangslage zu schaffen, hätte es zumindest eine weitere Antwortmöglichkeit pro Scientology benötigt. So hätten die Teilehmer nicht 2 Auswahlmöglichkeiten gegen und nur eine für Scientology gehabt. Trotzdem finden zur Zeit 54% die Aktion gerechtfertigt.  
    web-umfrage.jpg

     
  • religo 7:30 pm am May 15, 2007 Permalink | Antworten
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    Interview mit Olivia Elmiger auf Internet TV 

    Bereits seit 1968 unternahm die Scientology Kirche mit grossem Engagement Anstrengungen um die Menschenrechte und somit die gesellschaftlichen Rechte der Bürger zu verteidigen. Dieser Tradition folgend, gründete die Scientologin und Pädagogin Mary Shuttleworth im Jahre 2001 die Organisation Jugend für Menschenrechte International. Die Mission von Jugend für Menschenrechte besteht darin, junge Menschen rund um die Welt über die Menschenrechte zu informieren, damit sie sich aus diesem Wissen heraus für Toleranz und Frieden einsetzen können. Olivia Elmiger ist die Präsidentin von Jugend für Menschenrechte in der Schweiz. Sehen sie sich dazu ein sehr interessantes Interview auf Internet TV an. (Interview wurde leider entfernt) Sie können auch alle 30 Menschenrechtsclips, welche in der Schweiz auch in Poststellen zu sehen sind – auf dieser Seite anschauen.

     
  • religo 3:30 pm am May 12, 2007 Permalink | Antworten
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    Ines Torelli: Positive Erfahrungen mit Scientology 

    Als Florian Ast im April 2007 wagte, das Scientology Buch „Die Grundlagen des Denkens“ positiv zu bewerten, wurde er von den professionellen Kritikern wie Hugo Stamm und Georg Schmid unerwartet heftig angegriffen.

    Nun meldete sich Ines Torelli im Blick mit einem Leserbrief und beschrieb, dass Sie dank Scientology Kursen eine persönliche Krise überwinden konnte. Dass sich Ines Torelli aktiv für die Scientology Kirche einsetzt zeigt deutlich, für wie wertvoll Ines Torelli die besuchten Scientology Kurse hält.

    Ines Stierli (Torelli ist ihr Künstlername) wurde am 14. Juni 1931 in St. Gallen geboren. Sie machte ursprünglich eine Schneiderlehre. Sie wurde vom Theater-Komponist Hans Moeckel, damals Kapellmeister im Radio DRS, entdeckt.
    Sie lernte bei ihrem ersten Engagement ihren Mann Edi Baur kennen, den sie aber erst viel später heiratete. Edi Baur produzierte in den 60ern zahlreiche erfolgreiche Musicals zusammen mit Hans Moeckel, Karl Suter und Hans Gmür. Ines Torelli spielte in vielen dieser Werke Hauptrollen, so zum Beispiel bei „Bibi Balu“ (über 300 Aufführungen) „Golden Girl“ oder auch im „doppelten Engel“ und weiteren Produktionen.
    Ab 1977 kamen Fernsehauftritte hinzu. Nennenswert sind da sicher “Torelli Total“ und der berühmte „Gigi vo Arosa“.
    Später leitete sie äusserst engagiert und erfolgreich die Zürcher Märchenbühne, die ursprünglich von Edi Baur gegründet wurde. 
    Anfangs der 90er Jahre hatte Ines Torelli eine persönliche Krise und besuchte dauraufhin Kurse der Scientology Kirche, welche ihr halfen, die Krise zu überwinden.
    Seit 1996  leben Ines Toreli und Edi Baur in der Provinz Nova Scotia, in Riverport Kanada.

    Diese Geschichte ist ein weiterer Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der Kritiker. Wie ich bereits im Post betreffend Florian Ast beschrieb, hassen es die Kritiker extrem, wenn solche Berichte den Weg in die Medien finden. Die ganze Wirksamkeit der Kritik funktioniert tatsächlich nur solange, bis Menschen beginnen, sich selbst ein Urteil über Scientology zu bilden. Es scheint, als ob sich die Kritiker sehr bewusst darüber sind. Anders kann ich die hysterischen Reaktionen auf solche Vorfälle nicht deuten. Scientology muss möglichst schlimm dargestellt werden, damit sich ja niemand getraut selber ein Buch über Dianetik oder Scientology zu lesen.

    Es wird sicher interessant, wie Kritiker die Story über Ines Torelli dazu verwenden werden, um Wasser auf die immer schwerfälliger drehenden Kritk-Mühlen zu lenken. Naheliegend ist der abgedroschene „Vorwurf“, dass sich Scientology Menschen annehme, die Lebenskrisen durchmachen.

    Hier bereits meine Antwort dazu:
    Ja, die Anwendung von Scientology Grundlagen kann Menschen in schwierigen Lebenssituationen erstaunlich schnell helfen!

     
  • religo 1:00 pm am May 5, 2007 Permalink | Antworten
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    Ist CCHR Teil der Scientology Kirche? 

    Aufgrund der vielen Nachfragen, veröffentliche ich hier die Antwort auf diese Frage aus der Sîcht der CCHR wie es auch auf deren Website gelesen werden kann:

    CCHR ist eine unabhängige Organisation, gebildet von Scientologen und anderen Leuten unterschiedlicher Konfessionen, Glaubensansichten und kulturellen Interessen.

    Scientologen sind nicht die einzigen, die sehen, dass die Psychiatrie schädlich ist. Es gibt viele Leute aus allen Gesellschaftsschichten, die über den zerstörerischen Einfluss der Psychiatrie auf Kinder und die Gesellschaft besorgt sind, und mit CCHR zusammenarbeiten, um effektiv etwas dagegen zu unternehmen.

    Zu den Mitgliedern von CCHR zählen bekannte Ärzte, Rechtsanwälte, Künstler, Erzieher, Geschäftsleute, Repräsentanten der Menschenrechte und Fachleute, die es als ihre Pflicht ansehen, „alle zerstörerischen Praktiken im Bereich der geistigen Gesundheit zu veröffentlichen und mitzuhelfen diese abzuschaffen.“

    Wir sind sehr stolz darauf, dass dies durch die Scientology Kirche gegründet wurde, die bezüglich der Erzielung der Menschenrechte, auf eine lange und beeindruckende Vergangenheit zurückblicken kann. Die Mitglieder von CCHR können sich, falls notwendig, durch die Abteilung für soziale Reformen oder dem Menschenrechtsbüro der Kirche beraten lassen. Der Bereich der geistigen Gesundheit ist voll von Gaunerei und Gier, und daher ist es immer hilfreich von einem Experten für Menschenrechte einen Ratschlag zu erhalten.

     
  • religo 7:38 pm am April 23, 2007 Permalink | Antworten  

    Jesus.ch: Christliche Gerechtigkeit oder „Konkurrenzkampf“? 

    Ich bin selber ein Mensch der sich gerne auf der Website http://www.jesus.ch über religiöse Themen informiert. Bis heute hatte ich auch keinen Grund diese Seite zu kritisieren. Ich habe auch ein gewisses Verständnis dafür, dass manche Artikel über Scientology recht kritisch verfasst sind.
    Nun finde ich es jedoch an der Zeit diese Website zu kritisieren. Warum? Offensichtlich geht es den Verantwortlichen der Website nicht darum, die Welt der Christen über Scientology aus christlicher Sicht zu informieren, sondern um simple Meinungsmanipulation. Anders kann ich folgenden Sachverhalt nicht deuten:

    11. Januar 2007
    Die Website Jesus.ch schreibt einen kritischen Artikel über Scientology in Berlin. Der Titel suggeriert jedoch etwas anderes als der Artikel mitteilt. Gemäss Artikel sagte der Innenminister so ziemlich das Gegenteil. Er will Scientology eben nicht beobachten lassen, solange es keinen Grund dafür gebe. Hier begibt sich die Website http://www.jesus.ch mit dem Titel auf bedenklich tiefes Niveau.

    27. März 2007
    Die Website Jesus.ch schreibt einen kritischen Artikel darüber, dass gemäss „Spiegel“ Scientology in Deutschland verstärkt überwacht werden soll. Daran ist auch nichts falsch, wenn der Spiegel das schreibt und Jesus.ch dies als wichtige Information erachtet ist das in Ordnung.

    05.04.07
    Scientology gewinnt Rechtsstreit mit Russland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
    . Auf der Website http://www.jesus.ch sucht man vergebens nach einer Mitteilung über dieses Urteil. Bis heute kein Wort darüber. Dies obwohl dieses Urteil eine ganz andere Tragweite hat, als etwa eine simple Meinungsäusserung gemäss den 2 anderen Artikeln.

    Vielleicht hatte ich bis heute eine naive Vorstellung darüber, was christliche Wertvorstellungen sind. Entweder dies oder die Website http://www.jesus.ch ist weit weniger christlich als ich es bis heute annahm.

     
  • religo 2:35 pm am April 5, 2007 Permalink | Antworten  

    Scientology Kirche erzielt Durchbruch in Russland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 

    Oberstes Gericht in Europa anerkennt die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft
    Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bestätigt den Schutz der Religions- und Vereinigungsfreiheit für die Scientology Kirche

    (Strassburg) Die erste Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat heute in einem Grundsatzurteil (Az. 18147/02) einstimmig den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Menschenrechtsgarantien als religiöse Vereinigung (Art. 9 und 11 Europäische Menschenrechtskonvention) in einem Verfahren der Scientology Kirche Moskau gegen Russland bestätigt. Das Urteil wirkt sich auch auf alle 46 Mitgliedsländer des Europarates aus und hilft die Menschenrechte von Anhängern aller Glaubensrichtungen zu schützen.

    Das Gericht hob die Entscheidung Moskauer Behörden auf, die sich geweigert hatten die Scientology Kirche Moskau als Religionsgemeinschaft einzutragen.

    Die Scientology Kirche Moskau war im Jahre 1994 gegründet worden und hatte als Religions-gemeinschaft Rechtsfähigkeit erlangt. Aufgrund einer Gesetzesänderung im Jahre 1997 durch das sog. Religionsgesetz verloren alle Religionsgemeinschaften ihre Rechtsfähigkeit, die noch keine 15 Jahre bestanden hatten. Alle diese Religionsgemeinschaften mussten sich erneut eintragen lassen. Der Antrag der Moskauer Scientology Kirche wurde durch diverse willkürliche Schikanen und Rechtsauslegungen der Stadt Moskau über einen Zeitraum von 7 Jahren verzögert, behindert und insgesamt 11mal abgelehnt. Nach Ausschöpfung des Rechtswegs in Russland erhob die Kirche am 24.4.2002 Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg wegen Verletzung ihrer Rechte auf Religions- und Bekenntnisfreiheit nach Art. 9 EMRK und auf Vereinigungsfreiheit nach Art. 11 EMRK.

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nahm die Menschenrechtsbeschwerde am 28. Okt. 2004 als zulässig zur Entscheidung an (Beachte: Im Jahre 2006 wurden 55.510 Beschwerden abgelehnt und nur 253 Beschwerden, also 0.004 % aller eingegangenen Beschwerden, vom Gericht als zulässig angenommen). Nach Anhörung der umfangreichen Argumente beider Seiten, verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Praxis der russischen Behörden einstimmig als rechtswidrige Verletzung der Rechte der Scientology Kirche auf Religionsfreiheit und Vereinigungsfreiheit (Ziffer 98. des Urteils).

    Das Gericht wies in seinem 18-seitigen Urteil u.a. auf folgendes hin: „Das Recht von Anhängern eines Glaubens auf Religionsfreiheit, was das Recht umfasst, den eigenen Glauben gemeinsam mit anderen auszuüben, umfasst die Erwartung der Glaubensanhänger, dass sie sich ohne willkürliche Intervention des Staates frei vereinigen dürfen. In der Tat ist die unabhängige Existenz religiöser Gemeinschaften für den Pluralismus in einer demokratischen Gesellschaft unabkömmlich. Dies stellt daher ein innerstes Anliegen des Schutzes dar, den Artikel 9 [Religionsfreiheit] gewährt. Die Pflicht des Staates zur Neutralität und Unparteilichkeit … ist mit jeglicher staatlichen Befugnis unvereinbar, die Rechtmäßigkeit von religiösen Überzeugungen zu bewerten.“ (Ziffer 72. des Urteils)

    Mit diesem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte kippte das Gericht die Weigerung der russischen Behörden, die Scientology Kirche als religiöse Vereinigung erneut einzutragen und verpflichtete den russischen Staat, die Wiedereintragung der Scientology Kirche als religiöse Vereinigung unter Beachtung der Vorgaben des Gerichts nach russischem Recht durchzuführen. Gleichzeitig wurde der russische Staat verurteilt, der Scientology Kirche Moskau immateriellen Schadensersatz in Höhe von 10.000 EURO plus Auslagenersatz von 15.000 EURO zu zahlen.

    Der Sprecher der Scientology Kirche in der Schweiz, Jürg Stettler, zu dem Urteil: „Wir freuen uns über diese Grundsatzentscheidung des höchsten Europäischen Gerichts, die den Anspruch der Scientology Kirche auf Schutz als Religionsgemeinschaft anerkennt. Die Entscheidung des Gerichts stellt klar, dass die Scientology Kirchen in Russland – und damit in ganz Europa – nicht anders behandelt werden dürfen als jede andere Religionsgemeinschaft auch. Jede Abweichung seitens einzelner Behörden stellt eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.“

    Besuchen Sie eine Scientology Kirchen und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Die Scientology Kirche wurde im Jahre 1954 in den USA gegründet. Heute umfasst sie mehr als 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Ländern mit 10 Millionen Mitgliedern. In der Russischen Föderation gibt es von St. Petersburg bis Wladiwostok mehr als 40 Scientology Kirchen und Missionen, in der Schweiz 5 Kirchen und 7 Missionen.

     
    • August Glück 5:48 am am Mai 16, 2007 Permalink | Antworten

      Ich finde es super wenn man Rons Arbeit endlich zu schätzen weiss und es ist nur schade das man wegen so etwas überhaupt vor Gericht gehen muss. So etwas kostet nur unnötiges Geld. Das ganze Geld könnte man besser verwenden und ich finde es halt von allen Staaten dieses Planeten unnötig, sich auf so etwas niedriges herunterzulassen und sich mit so etwas wie Religionseinschränkung beschäftigen. Aber ich gratulliere zum Sieg, und hoffe das es so weitergeht wenn wir nicht die Atombombe wollen.

    • Aleksandar 12:01 pm am Juli 26, 2007 Permalink | Antworten

      Von wegen Scientology wäre durch ein Grundsatzurteil als Religon eingestuft! Wie können solch *** *** *** so einen *** *** behaupten? Ihr *** *** verschweigt den Leuten was Ihr für ein *** *** ihr seid. Lächerliche Freaks!

      Religo: Diesem Kommentar wurden einige Wörter entnommen und durch *** ersetzt weil der Autor da wohl seine eigenen Charaktermerkmale etwas zu stark hervorhob :-) )

    • religo 6:38 pm am August 3, 2007 Permalink | Antworten

      Nun Aleksander, dieser Kommentar zeigt für mich einfach fehlenden Anstand. Anscheinend hast du das GRUNDSATZURTEIL (Ja, das ist es wirklich) halt einfach nicht gelesen oder willst das Brett vor den Augen nicht wegnehmen. Wie du willst.

      Lies doch diesen Text nochmal, es ist wirklich das was das Gericht urteilte und nichts anderes:

      „(Strassburg) Die erste Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat heute in einem Grundsatzurteil (Az. 18147/02) einstimmig den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Menschenrechtsgarantien als religiöse Vereinigung (Art. 9 und 11 Europäische Menschenrechtskonvention) in einem Verfahren der Scientology Kirche Moskau gegen Russland bestätigt.“

    • melissa monfalcone 1:06 pm am Oktober 10, 2007 Permalink | Antworten

      Hier die Fortsetzung vom April Urteil. Fand ich heute im NET.

      Urteil bestätigt – 10.10.2007

      der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Beschwerde Russlands gegen sein Urteil vom 5.4.2007 abgewiesen. Am 5.4.2007 hatte die 1.Kammer des EGMR einstimmig das Land Russland wegen Verletzung der Menschenrechtsgarantien der Religions- und Vereinigungsfreiheit (Art. 9 und 11 EMRK) zum Nachteil der Scientology Kirche Moskau zu Schadensersatzzahlungen an die Kirche in Höhe von 10.000 Euro und 15.000 Euro Kostenersatz verurteilt. Zudem wurden die russischen Behörden angewiesen, die Eintragung der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft mit Rechtsfähigkeit unter Beachtung der Grundsätze des EGMR-Urteils erneut zu entscheiden.

      Begründung: „Wenn die Vereinigung einer Religionsgemeinschaft zur Debatte steht, bedeutet eine Verweigerung ihrer Anerkennung auch einen Eingriff in die Rechte der Beschwerdeführer auf Religionsfreiheit gemäß Artikel 9 der Konvention. Das Recht der Glaubensanhänger auf Religionsfreiheit umfasst auch die Erwartung, dass es der Gemeinschaft gestattet ist, sich frei von willkürlicher staatlicher Intervention friedlich zu betätigen.“

      Den russischen Justizbehörden bescheinigte der EGMR genau dies verletzt zu haben mit den Worten: „dass die Moskauer Behörden bei der Verweigerung der Eintragung der Scientology Kirche Moskau nicht in gutem Glauben gehandelt haben und ihre Pflicht zu Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber der Religionsgemeinschaft des Beschwerdeführers vernachlässigt haben. Angesichts des Vorgesagten erachtet das Gericht den Eingriff in das Recht des Beschwerdeführers auf Religions- und Vereinigungsfreiheit als nicht gerechtfertigt. Daher liegt eine Verletzung von Artikel 11, gelesen im Lichte von Artikel 9 der Konvention, vor.“

      Die russischen Behörden hatten sich geweigert, die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft einzutragen.

    • chummer2060 6:32 pm am Februar 29, 2008 Permalink | Antworten

      Hier liegt wohl ein ziemlicher Irrtum vor. Der EMGR hat mit Nichten behauptet, Scientolgy wär eine Religion. Es gab keine Annerkennung nach §9. Auch hat dieses Urteil keine Auswirkungen auf andere Staaten (Von „Grundsatzurteil“ zu reden ist schon ein Hohn). Dazu gibt es keinerlei Verpflichtungen seitens z.B Deutschlands.
      Es wurde lediglich festgestellt, dass bei der Entscheidungsfindung im Falle der Annerkennung etwas schiefgelaufen ist. Deswegen musste Schadensersatz bezahlt werden. Als einzige weitere Auswirkung wäre da die erneute Entscheidung. Ein Ergebnis dieser Entscheidung wurde vom EMGR ebenfalls nicht vorrausgenommen.
      Was hier an realitätsfremden Interpretationen angeführt werden ist schon sehr bezeichend für Scientology.

    • religo 8:48 am am März 1, 2008 Permalink | Antworten

      @Chummer
      Bitte nicht anderen realitätsfremde Interpretationen vorwerfen, solange Sie nicht selber gelesen haben was das Gericht schrieb. Wer hier was realitätsfremd anschaut, wird sich in Zukunft wohl besser zeigen, gerne können wir in 10 Jahren nochmals darüber diskutieren, ob dies ein Grundsatzurteil war oder nicht.
      Bis dahin zitiere ich einfach nochmal was das Gericht schrieb:
      Das Gericht wies in seinem 18-seitigen Urteil u.a. auf folgendes hin: „Das Recht von Anhängern eines Glaubens auf Religionsfreiheit, was das Recht umfasst, den eigenen Glauben gemeinsam mit anderen auszuüben, umfasst die Erwartung der Glaubensanhänger, dass sie sich ohne willkürliche Intervention des Staates frei vereinigen dürfen. In der Tat ist die unabhängige Existenz religiöser Gemeinschaften für den Pluralismus in einer demokratischen Gesellschaft unabkömmlich. Dies stellt daher ein innerstes Anliegen des Schutzes dar, den Artikel 9 [Religionsfreiheit] gewährt. Die Pflicht des Staates zur Neutralität und Unparteilichkeit … ist mit jeglicher staatlichen Befugnis unvereinbar, die Rechtmäßigkeit von religiösen Überzeugungen zu bewerten.“ (Ziffer 72. des Urteils)

      Das Gericht selber nimmt Artikel 9 in den Mund nicht Scientology… Bitte besser lesen in Zukunft.

    • chummer2060 1:56 pm am März 1, 2008 Permalink | Antworten

      Im Gegensatz zu scheinbar den Meisten hier, habe ich das Urteil in seiner Gänze und vor allem im Original gelesen. Also nicht die Teilübersetzung irgendeiner Organisation.
      Das oben genannte (übersetzte und verfälschte!!) Zitat ist aus dem Urteilsteil der generellen Prinzipien (Punkt 72) und bezieht sich auf:“Metropolitan Church of Bessarabia, cited above, §§ 118 and 123, and Hasan and Chaush v. Bulgaria [GC], no. 30985/96, § 62, ECHR 2000-XI).
      Das Urteil des EGMR lautet:
      „that there has been a violation of Article 11 of the Convention read in the light of Article 9;“
      Den Grund findet man in Punkt 64:
      „The Court observes that the religious nature of the applicant was not disputed at the national level and it had been officially recognised as a religious organisation since 1994. In the light of this, the Court finds that the applicant’s complaints must be examined from the standpoint of Article 11 of the Convention read in the light of Article 9.“
      Das ist alles. Keine Annerkennung seitens des EGMR sondern nur die Feststellung, das Scientolgy in Russland bereits als Religion annerkannt war und man durch Prüfung bei neuer Gesetzeslage diese nicht einfach zurückziehen kann.
      Artikel 9 ist auch nicht ausschließlich die Religionsfreiheit.
      Man kann nur jedem raten das Urteil in seiner Gänze selbst zu lesen und sich nicht auf die hier gezeigte einseitige und verfälschende Darstellung zu verlassen.
      Ein offizieller Link:
      http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?action=html&documentId=815108&portal=hbkm&source=externalbydocnumber&table=F69A27FD8FB86142BF01C1166DEA398649
      Ich zitiere Religio gerne einmal selbst:
      „Bitte besser lesen in Zukunft.“

    • Andi 8:42 pm am Juli 23, 2008 Permalink | Antworten

      Es ist völlig legitim, aus dem Urteil eine direkte oder zumindest indirekte Anerkennung als Religionsgemeinschaft abzuleiten. Würde es sich bei Scientology nicht um eine Religionsgemeinschaft handeln, hätte das Gericht von vornherein die Klage nicht zugelassen oder später negativ entschieden.
      Kritiker des Urteils vermissen aber eine detaillierte Stellungnahme des Gerichts zum Religionscharakter von Scientology, die eindeutig eine Anerkennung als Religion aufzeigt.

      Es ist mir kein Fall des ECHR bekannt, in dem der religiöse Charakter des Beschwerdeführers (Vereinigung) festgestellt worden ist und damit eine Anerkennung folgte.
      Somit ist es von Vorteil, dass es den ECHR gibt, bei dem Grundrechte, wie u. a. Religionsfreiheit einklagbar sind und der über den nationalen Gerichtshöfen Europas steht, also nicht in nationale Angelegenheiten involviert und beeinflussbar ist.
      Dadurch wurden etliche Urteile und die Rechtsprechung der betreffenden Nationen geändert.

      Nach Ansicht der Kritiker einer neuen religiösen Bewegung, die natürlich in Ihrer Sprache als „Sekte“, „Kult“ bezeichnet wird, ist eine Anerkennung als Religion ohne eine Verleihung der Rechte als Körperschaft des öffentlichen Rechts plus dem positiven Bescheid des Verfassungsschutzes, der Großkirchen, der Medien und der Gesellschaft nicht gegeben.

      Zitieren wir die Geschichte: Haben die Anhänger Jesus Christus eine Anerkennung im römischen Reich bekommen.
      Oder anders, die katholisch-römische Kirche sucht eine Anerkennung in einem streng moslemischen Land, wie z. B. Irak. Was würde so eine Anerkennung in einem moslemisch dominierten Land für einen Handlungsspielraum nach sich ziehen?
      Bestimmte Privilegien wären möglich und das Recht auf Immobilien- und Grundbesitz kann verankert werden sowie das Recht auf Missionierungsfreiheit und ein freier Zugang zu den Medien etc.
      Diese Beispiele seien genannt zur Verdeutlichung, wie schwierig es ist, in Europa als neue religiöse Bewegung Anerkennung zu erlangen, wie auch die christlichen Gruppierungen in moslemischen Ländern um Anerkennung ringen

      Wie ist die Realität bezüglich der „Anerkennung“ von neuen religiösen Bewegungen in Europa.
      In einigen Staaten gibt es kein offizielles Registrierungssystem für Religionen, geschweige denn eine Anerkennung als Religionsgemeinschaft, dafür aber höchstrichterliche Urteile.
      In Spanien existiert ein Register für Religionen und in UK die Eintragung unter den Wohltätigkeitsgesetzen. In Deutschland erfolgt die Eintragung als e.V. oder Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts.
      In Österreich ist es unter bestimmten Vorraussetzungen möglich, eine Eintragung als Bekenntnisgemeinschaft zu erlangen und später nach 10-jähriger „Wartefrist“ die volle Anerkennung als Religionsgemeinschaft zu erhalten. Glaubensgemeinschaften, die weder die gesetzlichen Bedingungen von anerkannten Religionsgemeinschaften noch die von eingetragenen Bekenntnisgemeinschaften erfüllen, haben die Möglichkeit, sich als Vereine im Sinne des Vereinsrechts zu konstituieren.
      Betrachten wir die Anerkennungsverfahren in Deutschland und Österreich etwas näher.
      Also freie Länder, wo wir meinen könnten, dass es keine Schwierigkeiten bei der Registrierung von „neuen Religionen“ gibt.

      In Deutschland musste das Land Berlin im Jahr 2006 nach mehr als 12-jährigen Rechtsstreit die Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkennen.
      Das Land Berlin hatte „gute Gründe“ auf administrativer Ebene und in allen Gerichtsinstanzen den Zeugen Jehovas die Anerkennung zu verweigern.
      http://www.jehovaszeugen.de/rec/czv/default.htm

      In Österreich begehren die Zeugen Jehovas seit 1978 die Anerkennung als Religionsgemeinschaft. Der Rechtsstreit dauert nun schon 17 Jahre und ist beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angekommen.
      http://www.jehovas-zeugen.at/Chronologie-der-Verfahren.18.0.html

      Seit den 90er Jahren ist ein Trend in einigen europäischen Ländern zu beobachten, in denen
      neue Registrierungsregelungen für Religionen eingeführt worden sind, die es vielen neuen
      religiösen Bewegungen unmöglich machen, sich gleichwertig neben bestehenden „Altreligionen“ eintragen zu lassen, beispielsweise lange Wartefristen bis zur Anerkennung, hohe Mitgliederzahl der Religion, nachweisbare lange Existenz der Religionsgemeinschaft etc.

      Ein Paradebeispiel ist die Russische Föderation.

      Anfang 1990, als der Kommunismus in Russland zusammenbrach, bestanden bereits Religionsgesetze, die neuen Religionen freie Entfaltung bot.

      Das war natürlich der russisch-orthodoxen Kirche und den Sektenkritikern ein Dorn im Auge.

      Als Gegenreaktion erfolgte ein massiver Druck auf die Gesetzgebung durch die russisch-orthodoxe Kirche und den Sektenkritikern, wo als Folge ein neues Gesetz über die „Gewissensfreiheit und Religiöse Vereinigungen“ am 1.10.1997 in Kraft trat.

      Ein Gesetz, das alle religiösen Vereinigungen, denen zuvor der Status einer
      rechtsfähigen Körperschaft gewährt worden war, dazu verpflichtete, ihre Satzungsbestimmungen mit dem neuen Gesetz in Einklang zu bringen und die erneute Eintragung bei der zuständigen Justizbehörde vor dem 31.12.2000 zu beantragen.

      Eine Vorraussetzung zur erneuten Eintragung als Religion bestand darin, einen Nachweis vorzulegen, aus dem sich ergibt, dass die religiöse Vereinigung seit mindestens 15 Jahren in der Russischen Föderation besteht. Was im Kommunismus unmöglich war.

      Ein Religionsgesetz, dass möglichst hohe Hürden aufbaut, eine Justizbehörde die bewusst auf Verzögerung und Schikane aus ist, und Gerichtsinstanzen, die eine lange Zeit in Anspruch nehmen.

      Den Rest übernehmen die „unabhängigen und überparteilichen“ Medien die von den Sektenkritikern und der russisch-orthodoxen Kirche mit Ängsten, Befürchtungen und Halbwahrheiten gefüttert und instrumentalisiert werden.

      Das ist das offizielle Registrierung und somit die Realität.

      Der Heilsarmee wurde die erneute Registrierung verweigert.
      Ein Grund dafür war das Tragen von Uniformen, was ein direkter Hinweis für das Vorliegen einer paramilitärischen Organisation für das Justizministerium war.

      Die Scientology Kirche Moskau brachte 11 Anträge zur Registrierung ein, die alle von der Moskauer Justizbehörde abgelehnt wurden.

      Die Zeugen Jehovas erwirkten nach mehrjährigem Rechtsstreit eine erneute Eintragung.
      Ein Pyrrhussieg, wie sich herausstellte, als im Jahre 2004 ein Moskauer Berufungsgericht auf Antrag der Staatanwaltschaft die Aktivitäten der Zeugen Jehovas in Moskau verboten hatte.

      Auch hat die Katholische Kirch Probleme, wie Einreiseverbot und Ausweisung von Priestern der katholischen Kirche in Russland.

      Weiterhin erfolgt eine Verhinderung und Auflösung von Treffen moslemischer und christlichen Vereinigungen.

      Weitere Klagen bezüglich der Registrierung, Wehrdienstverweigerung, Besteuerung, Grundbesitz betreffender Religionen sind beim Europäischen Gerichtshof eingereicht oder bereits zugelassen.

      Am 9 Juni 2005 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zwei weitere Klagen der Scientology Kirche zugelassen.

      Es handelt sich um die Beschwerde Nr. 76836/01 Kimlya, Aidar Sultanov und Nr. 32782/03 Scientology Kirche von Nizhnekamsk gegen die Russische Föderation.

      Die Beschwerden werden vermutlich noch dieses Jahr entschieden.
      Vielleicht wird diesmal das Gericht eine deutlichere Sprache bezüglich des Religionscharakters der Scientology Kirche wählen.

  • religo 5:38 pm am March 27, 2007 Permalink | Antworten
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    Florian Ast über das Scientology-Buch „Die Grundlagen des Denkens“ 

    Gemäss Blick sollten ja nun viele Blick-Leser an einem „stecken gebliebenen Gipfeli“ leiden, seit Florian Ast sich in derselben Zeitung positiv über das Scientology Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard äusserte, zumindest behauptet der Blick dass seine Leser Probleme mit besagften Gipfeli’s hatten. Vielleicht wäre es besser eine Lekture von höherem Niveau zu lesen, dies würde das Problem vielleicht auch lösen.

    Grundsätzlich sollte so eine Äusserung, in einem Land wo Religionsfreiheit herrscht, ja nicht solche Wellen auslösen. Dass es solche Reaktionen auslöst zeigt mir einmal mehr, dass noch viel Informationsbedarf über Scientology herrscht. Wer kann grundsätzlich etwas dagegen haben, wenn Florian Ast Menschen dazu auffordert, sich selbst ein Urteil über Dianetik und Scientology zu bilden? Wem schadet es, wenn jemand sich selbst eine Meinung mittels Primärliteratur bildet?
    Man könnte ja direkt schlussfolgern dass diejenigen, welche Florian Ast für seine Äusserung kritisieren nicht möchten, dass sich die Bevölkerung ein eigenes Bild, ein eigenes Urteil über die Literatur von Scientology bilden. Warum wohl? Haben Sie Angst dass danach alle die Meinung von Florian Ast teilen und die Bücher von L. Ron Hubbard gut finden?

    Hugo Stamm und Dr. Georg Schmid verpassen ja wirklich keine Gelegenheiten, um Ihre eigene Sicht über Scientology und andere Minderheitsreligionen zu verkünden. Sie verlieren aufgrund solcher Ereignisse natürlich an Glaubwürdigkeit. Wenn Dr. Georg Schmid die Empfehlung von Florian Ast im Blick als „hochgradig problematisch“ bezeichnet, dann denkt er wohl zuerst an seine eigene Situation. Da er sich mit abwertenden Äusserungen betreffend Scientology in der Vergangenheit nie zurückhielt, könnte es für ihn wirklich „hochgradig problematisch“ werden, falls Äusserungen wie die von Florian Ast in Zukunft öfters zu hören sein sollten. Da wird nun sicher heftigst daran gearbeitet, damit Florian Ast seine Aussagen in irgendeiner Form wieder relativiert.

    Doch worum geht’s den nun wirklich in diesem „kontroversen“ Buch?
    L. Ron Hubbard beschreibt in diesem Buch die grundlegenden Prinzipien des Lebens und beschreibt, wie diese Prinzipien angewendet werden können um das eigene Leben und das der Mitmenschen zu verbessern. Es ist ein Buch welches jedem interessierten Leser grundlegendes Wissen über die eigene Spiritualität vermittelt.

    Höchst konspirativ oder nicht?

    Wenn Sie selbst das Scientology Buch „Die Grundlagen des Denkens“ lesen, finden Sie heraus worum es geht! Ob Sie es gut oder schlecht finden, entscheiden ganz alleine Sie. Sie haben sich danach zumindest eine eigene Meinung gebildet.
    Hier gibt es eine Bestellmöglichkeit.

     
    • Mike H. aus Thüringen, Deutschland 5:35 pm am Juni 4, 2008 Permalink | Antworten

      Kritik!!!

      Nun ich habe auch die Grundlagen des Denkens gelesen aber dann habe ich mir einige von den Klassik Vorträgen gekauft und ich muss sagen die sind gigantisch!!! Der erste war die Geschichte der Dianetik und Scientology.

      Da erfährt man mal wie das alles angefangen hat, also der Hubbard als Stift mit 12 Jahren in ferne Länder und dann was der so als Ingenieur gemacht hat und wie die Dianetik entstanden ist… Echt informativ.

      Na jedenfalls sind die Klassiker Vorträge gigantisch gut und ich hörte mir seitdem jeden Abend nen anderen Vortrag von Ron an. Ich finde jedenfalls ist damit meine Zeit viel besser angelegt, als sich jeden Abend den Schrott im Fernsehen reinzuziehen.

      Und wenn das irgendwer kritisieren will dann solls mir egal sein, denn die Kritiker leiern eh nur immer den gleichen Mist runter wie etwa Sekte und Konzern etc.

      In Wirklichkeit kommen mir Hubbards Kritiker wie 8 Klässler Sitzenbleiber vor. Der letzte Kritiker wo ich mir mal durchgelesen habe, der hat behauptet das Dianetik Schrott ist, er war aber nicht mal in der Lage ein einziges kleines Wort nämlich „Mind“ was zu Deutsch Verstand heisst aus dem Englischen zu übersetzen. Nun auf solche Deppen sollte doch kein intelligender Mensch hören oder?

      Also ich bin Hubbard Fan weil er viele Bücher schrieb, viele Vorträge vor Studenten abgehalten hat und nen Ingenieur war. Wer kann das schon von sich behaupten? Sicher keiner der drittklassigen Hubbard Kritiker die nur alles Nachplappern was andere sagen und nicht mal in der Lage sind selber ein Buch bis zum Schluss durchzulesen!!!

      So das war mal meine Kritik an die Kritiker. Ich hoffe das wird hier mal abgedruckt oder ist das zu nah an der Wahrheit?

      Grüße
      Mike aus Thüringen, Ost-Germany

  • religo 4:41 pm am March 27, 2007 Permalink | Antworten  

    Die Grundlagen des Denkens 

    L. Ron Hubbard schrieb dieses Buch als grundlegendes Werk über Scientology und die direkte Anwendung im Leben um die Fähigkeiten einer Person zu steigern.

    Möchten Sie weniger denken und mehr vom Leben haben?

    Wie können wir besser leben trotz unruhigen Zeiten?
    Wir leben heute in einer sich immer schneller verändernden Welt. Um mit ihr Schritt halten zu können, ist es immer wichtiger, genau zu wissen, welches die stabilen Grundlagen des Lebens sind. Denn ohne sie verlieren wir nur allzu schnell die Orientierung in unserer schnelllebigen Zeit. Damit wir aber nicht im Berg der tausenden von Büchern über dieses Thema verlorengehen, ist es wichtig, sich auf das Wesentliche und Nützliche zu konzentrieren. Genau das macht dieses faszinierende Buch, es zeigt kompakt und anschaulich die wirklich stabilen Grundlagen des Lebens. Sie erfahren dabei unter anderem:

    Die fundamentale Idee, die allem Leben zugrunde liegt

    Die drei Zustände der Existenz und was wir tun können, wenn wir zuviele Probleme haben

    Was wir von den Bestandteilen eines Spiels für das Leben lernen können – z.B. warum grosse revolutionäre Bewegungen fehlschlagen können und weshalb reiche Leute oft sehr unglücklich sind.

    Hier können Sie dieses Buch bestellen

     
    • JetteroHeller 6:11 am am September 13, 2007 Permalink | Antworten

      Grundlegende Scientology Bücher sind auch auf Deutsch auf der scientology.de Web site vorhanden. Diese sind die neuen, korrigierten „Grundlagen“.

    • frizt 2:26 pm am Juni 16, 2008 Permalink | Antworten

      WOLLTE MAL WISSEN WIESO DIESES BUCH SO UNGLAULICH LANGWEILIG IST ????????^^

    • frizt 2:29 pm am Juni 16, 2008 Permalink | Antworten

      Ich Entschuldige mich HAbe in dder falschen Zeile Geschreiben

    • religo 12:05 pm am Juli 6, 2008 Permalink | Antworten

      Es gibt verschiedene Möglichkeiten, weshalb es dich langweilt das Buch zu lesen.
      1. Interessiert dich das Thema überhaupt?
      2. Wenn ja, versuche dir die beschriebenen Sachen anhand von Beispielen vorzustellen, bringe es mit deinem eigenen Leben in Zusammenhang. Dies ist vielleicht neu für dich, aber Scientology ist erst dann wirklich interessant, wenn man die Grundlagen im eigenen Leben anwendet.

  • religo 3:27 pm am March 8, 2007 Permalink | Antworten
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    Verbesserung der Bildung mit der Studiertechnologie von L. Ron Hubbard 

    Die Fähigkeit, Daten zu verstehen und zu behalten, wirklich lernen zu können, ist in der Welt von heute praktisch für jeden – ob Erwachsener oder Kind – überlebenswichtig. Neue Technologien, die ständige Lawine von Informationen, selbst etwas so Einfaches wie die Gebrauchsanleitung elektronischer Haushaltsgeräte, erfordern Verstehen.
    In einer Welt, in der das Bildungsniveau ständig sinkt und das Bildungswesen seine Verantwortung so weit abgegeben hat, daß es unseren Schülern nicht einmal mehr beibringt, wie man lernt, ist L. Ron Hubbards Studiertechnologie ein Fortschritt von erheblichem Ausmaß. Die Studiertechnologie ist ein ungeheurer Schatz an Wissen, der Menschen nicht nur beibringt, wie man lernt, sondern auch die drei zuvor unbekannten Haupthindernisse beschreibt, die effektivem Lernen im Wege stehen. Jeder, der mit diesem Wissen ausgerüstet ist, kann erfolgreich lernen. All das zusammengenommen ist zweifellos eine Revolution auf dem Gebiet der Bildung.

    Tips zur direkten Anwendung und Verbesserung von Studierschwierigkeiten

     
  • religo 8:58 pm am March 4, 2007 Permalink | Antworten  

    Rückgang des Cannabis-Konsum 

    Die Scientology Kirche ist seit Jahren dafür bekannt, auf dem Bereich der Drogenprävention sehr aktiv zu sein. In den letzten Jahren konzentrierten sich die Bemühungen hauptsächlich darauf, den Konsum von Cannabis durch die Verteilung der Informationsbroschüre „Die Fakten über den Joint“ einzudämmen. Es wurden über eine Million Exemplare in der Schweiz verteilt. Die Resultate wurden im Tagesanzeiger vom 20.02.07 mit folgenden Worten bekannt gemacht:

    Der Anteil an 15-jährigen Mädchen und Jungen, die 2006 angaben, schon einmal in ihrem Leben gekifft zu haben, ist gegenüber 2002 um durchschnittlich knapp elf Prozent zurückgegangen. 34 Prozent (46 Prozent) der 15-jährigen Knaben und 27 Prozent (37 Prozent) der Mädchen gaben an, schon Cannabis probiert zu haben. In den letzten zwölf Monaten vor der Befragung hatten jeder vierte Knabe und jedes fünfte Mädchen gekifft.
    Fünf Prozent der Knaben und 2,6 Prozent der Mädchen kifften in dieser Zeitspanne 40 Mal oder öfter. Laut SFA liegen die aktuellen Cannabiskonsumraten auf der Höhe von 1998, womit der seit 1986 steigende Konsumtrend gestoppt sei.

    Wie üblich verschweigt der Tagesanzeiger die wirkliche Ursache aber es gibt wohl niemand der ernsthaft bestreitet, dass die in der massgebenden Zeit verteilten Broschüren „Die Fakten über den Joint“ einen entscheidenden Einfluss auf den Rückgang des Cannabis Konsums hatte.
    Die Broschüren wurden mittels privater Spenden von Scientologen und der Internationalen Vereinigung der Scientologen (IAS) finanziert.
    joint_booklet_s.jpg
    Der Verein erhielt sehr viele positive Rückmeldungen von jungen Menschen, welche sich darüber äusserten, aufgrund dieser Informationen mit Kiffen aufzuhören oder gar nicht erst damit anzufangen.
    Diese und weitere Informationsbroschüren über verschiedenste Drogen können beim Verein „Sag NEIN zu Drogen“ bestellt werden.

     
  • religo 12:33 pm am March 1, 2007 Permalink | Antworten  

    L. Ron Hubbard Film Matinee 

    hitchman_dvdl.jpg

    „Für Sie ist das wahr,
    was Sie selbst beobachtete haben,
    und wenn Sie das verlieren,
    haben Sie alles verloren“.

    L.Ron Hubbard

    Sonntag, 11.März 2007, 10.30 – ca. 12.00 Uhr
    Kino Seehof, Schmidgasse 11, 6300 Zug

    Film-Matinee

    Einziges je gefilmtes Medien-Interview mit L.Ron Hubbard (13.März 1911 – 24.Januar 1986)
    Gründer von Scientology

    L.Ron Hubbard gewährte im Jahre 1966 einem Journalisten in Rhodesien dieses kontroverse Interview mit Fragen wie z.B

      Was steckt hinter Scientology?
      Warum ist Scientology eine Religion?
      Welchen Nutzen haben Menschen von ihr?

    Jedermann ist herzlich eingeladen, sich durch dieses Interview ein eigenes Bild über L. Ron Hubbard und Scientology zu machen.

    Anschliessend Apero – Gelegenheit zu Gespächen etc..
    Freier Eintritt – Freiwilliger Unkostenbeitrag. Platzreservation beim Veranstalter:

    Info-Stelle Hubbard, 8047 Zürich, Tel. 01-400 14 85 oder 078 68 68 913

     
  • religo 4:26 pm am January 24, 2007 Permalink | Antworten  

    Verein „Sag nein zu Drogen“ 

    Die Geschichte des Vereins «Sag NEIN zu Drogen»:
    Wie so vieles kam auch der Slogan «Sag NEIN zu Drogen» aus den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer aus Hollywood.
    Nun aber zurück an den Anfang, den 31. Oktober 1986, in die Akademie für Fernsehkünste und -wissenschaften. Die damalige Firstlady Nancy Reagan appellierte an die Künstler mit den Worten:
    «Ich kam heute hierher, mit der Bitte an Euch, nicht länger passiv zu sein. Ich kam mit der Bitte, mir dabei zu helfen, gegen Drogenmissbrauch zu kämpfen. Ihr seid kreative Leute. Ihr seid die natürlichen Feinde von Drogen, da Drogen die Kreativität zerstört. Sie töten Gefühle. Sie töten das Denkvermögen. Sie töten alles, was Ihr verkörpert.»
    (mehr …)

     
    • Mike H. aus Thüringen 1:38 pm am Juli 14, 2008 Permalink | Antworten

      Klasse echt. Finde ich gut, das es endlich mal jemanden gibt der sich mit großen Engagement den Drogenproblem annimmt.

      Glücklicherweise haben wir hier in Thüringen keinen allzugroßen Drogenmissbrauch und das sollte meiner Meinung nach auch so bleiben.

      Grüße
      Mike

  • religo 5:17 pm am December 13, 2006 Permalink | Antworten  

    Dianetik und Scientology in der Schweiz 

    In der Schweiz gibt es 5 Scientology Kirchen und 6 Scientology Missionen. Rechtlich sind sie dem Vereinsrecht unterstellt, es sind jeweils eigenständige Vereine mit ihrer eigenen Entstehungsgeschichte.

    Die lokale Scientology Kirche oder Scientology Mission ist für die Gemeindemitglieder der Ort wo sie hingehen um die Philosophie der Scientology zu studieren, um andere Scientologen zu treffen und mitzuhelfen die Welt zu einem geistig gesünderen Ort zu machen. Dies wird dadurch erreicht, dass man an seinem eigenen Weg zu geistiger Freiheit arbeitet und auch anderen Menschen hilft, dieses Ziel zu erreichen. Wenn jemand wirklich ehrlich zu sich selbst ist, wird er zugeben dass er bei sich selbst auch schon mal das Bedürfnis verspührte das eigene Bewusstsein zu steigern, das Leben besser zu verstehen und die Fragen über die Schöpfung aufzuklären. Scientology ist ein Weg womit jeder die Antworten auf diese Fragen in sich selbst finden kann.
    Genau wie die Scientology Missionen veranstalten die Scientology Kirchen Vorträge, Workshops, Seminare und andere Einführungen in die Scientology-Religion. Es gibt darunter viele kostenlose und unverbindliche Aktivitäten an denen jeder Mensch teilnehmen kann, ob er Mitglied ist oder nicht. Der Unterschied zwischen einer Kirche und einer Mission ist der, dass eine Kirche auch Ausbildung für künftige Scientology Geistliche anbietet, welche von Missionen nicht durchgeführt werden.

    Hier die Namen und Links zu den verschiedenen Kirchen und Missionen der Scientology in der Schweiz:
    Scientology Kirchen:
    Scientology Kirche Zürich
    Scientology Kirche Basel
    Scientology Kirche Bern
    Scientology Kirche Lausanne
    Scientology Kirche Genf

    Hier die Links zu den Scientology Missionen der Schweiz:
    Dianetik Zürich, Mission der Scientology Kirche
    Dianetik Zürich (Dianetik Website)
    Dianetik und Scientology Luzern
    Dianetik Zug, Mission der Scientology Kirche
    Dianetik Rheintal, Mission der Scientology Kirche
    Scientology Mission in Vevey
    Scientology Mission in Pregassona

     
  • religo 6:41 am am December 10, 2005 Permalink | Antworten
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    Wilfried Handl’s Ausstieg 

    Viel wird über Wilfried Handl gesprochen, es scheint so, als ob er endlich die Anerkennung findet, welche er innerhalb Scientology nie hatte.

    Dazu eine Stellungnahme der Scientology Kirche durch Jürg Stettler:
    „Abgesehen von einigen Diffamierungen und pathetischen Ausschmückungen, gibt es verschiedene objektive Kriterien, die bekannt sein müssen, um sich ein vollständiges Bild über Handl machen zu können.
    Tatsächlich war Handl für wenige Monate Leiter einer der zwei damals kleinen Scientology Kirchen in Wien, wurde aber wieder abgesetzt. Dies war vor bald 25 Jahren! Er wurde in der Vergangenheit wegen seines Lebenswandels dreimal aus der Gemeinschaft ausgeschlossen aber auf Antrag wieder aufgenommen. Seither hatte er keine Funktionen mehr bei Scientology und auch keine Einsicht in Internas. Nicht nur dies: in all den 28 Jahren, in denen er sich gemäss Artikel intensivst mit Scientology befasst haben soll, hat er einige wenige Kurse besucht, für die ein Student höchstens ein paar Wochen benötigt. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien ganz abgebrochen. Seine ‚Insider’ – News stellen einen Etikettenschwindel sondergleichen dar.“

    Nachtrag vom 21.02.2009
    Da Herr Handl seine Aktivitäten gegen Scientology witerhin mit zahllosen Unterstellungen und schlichten Lügen schmückt, veröffentliche ich hier einige Fakten zu seinen Behauptungen:

    Behauptung:
    Er war „Chef von Scientology in Österreich“.

    Richtigstellung:
    Hier soll gezielt ein falscher Eindruck erweckt werden, denn Zeitpunkt und Dauer werden absichtlich verschwiegen. Wie erwähnt war Herr Wilfried Handl Anfang der 80er Jahre zwei Mal für insgesamt etwa 9 Monate leitender Direktor in der Scientology-Gemeinde in Österreich. Aufgrund seines unangemessenen Lebenswandels, der den kircheninternen Richtlinien so vollständig widersprach, wurde er beide Male schnell wieder abgesetzt.

    Nach Einreichung diverser Bittschriften hatte man Herrn Wilfried Handl nach seinen drei Ausschlüssen immer wieder eine Chance gegeben, sich als Scientologe zu rehabilitieren. Leider ohne Erfolg. In den letzten 15 Jahren hat Herr Handl keinerlei Kurse mehr in der Scientology Kirche besucht. Ob er noch Seelsorge irgendwelcher Art in Anspruch nahm, ist in Österreich nicht bekannt.

    Behauptung:
    „Er ist der höchstrangige europäische Scientologe, der jemals ausgestiegen ist und darüber geredet hat.“

    Richtigstellung:
    Wenn wenige Monate vor ca. 25  Jahren  in einer leitenden Position und eine jahrzehntelange nahezu passive Mitgliedschaft bereits genügen, um der Öffentlichkeit als „höchstrangiger europäischer [Ex]-Scientologe“ verkauft zu werden, spricht dies unseres Erachtens eher für Scientology und alle langjährigen Mitglieder und Führungskräfte unserer Kirchen und Missionen in Europa.

    Behauptung:
    „Wir bekamen Order, ab sofort werden Kritiker nicht mehr verklagt und bedroht. Nun wurde auf Lobbying gesetzt. Auf ein positives Image. Auf Scientology, den Hollywood-Star-Club.“

    Richtigstellung:
    Dies ist eine freie Erfindung von Herrn Handl. Nach den frühen 80iger Jahren hatte er keinerlei Einsicht mehr in die Pläne der Scientology Kirche. Eine solche Anordnung gab es auch nie. Grundsätzlich bemühen sich die Mitarbeiter des Presse- und Rechtsamts der Scientology Kirchen um einvernehmliche Regelungen bei etwaigen Konflikten oder Angriffen auf die Kirche und ihre Mitglieder. Ist dies nicht möglich, wird die Scientology Kirche auch heute nicht zögern, die Gerichte zur Durchsetzung der Gesetze zu bemühen.
    Mit Drohungen hat dies nichts tzu tun.

    Behauptung:
    Handl erzählt von Nötigung, von psychischer Gewalt, von Erpressung. Von Suchtrupps, die er rausschickte, wenn ein Scientologe es wagte, die Sekte zu verlassen.

    Richtigstellung:
    Eine der grundlegenden Kirchenrichtlinien fordert: „Wenn jemand fortgehen will, lassen Sie ihn schnell fortgehen. …“ [„Die Funktionsfähigkeit der Scientology erhalten“, aus dem Jahre 1965].

    Es gehört ebenfalls zu den Kirchenrichtlinien, sämtliche Beiträge an ein Mitglied zurückzuerstatten, wenn die Person nicht aufgrund ihrer eigenen Selbstbestimmung Mitglied geworden ist. Die Theorien von Herrn Handl stehen in vollkommenem Widerspruch zu unseren Richtlinien, was aber nicht ausschließt, dass er sich selbst solcher Anweisungen schuldig gemacht hat.

    Behauptung:
    „Ich war ein Täter. Ich habe Menschen weh getan. Ich war Parteisoldat in einem faschistischen System.“

    Richtigstellung:
    Diese Aussage von Herrn Handl ist korrekt, aber nicht im Zusammenhang mit Scientology.

    Vor seiner Scientology-Mitgliedschaft war Herr Handl aktives Mitglied der kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ und nahm in diesem Zusammenhang – so heißt es in seiner eigenen Eidesstattlichen Erklärung – an Trainingslagern teil, in dem er den Gebrauch von Schusswaffen, zum Bau und im Werfen von Bomben und anderen gewalttätigen Aktivitäten ausgebildet worden war. Aus einer weiteren Eidesstattlichen Erklärung Handls geht hervor, dass eine von ihm ins Leben gerufene kommunistische Lehrlingsgruppe 1972 an diversen Anschlägen während Demonstrationen teilnahm, bei denen es zu Sachbeschädigungen kam.

    Als Scientologe ließ es Wilfried Handl zu, dass Mitglieder dieser kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ die Scientology Kirche in Österreich mit dem klar definierten Ziel infiltrierten, die Kirche zu zerstören und ihren Mitgliedern Schaden zuzufügen.

    Nachdem eines der Mitglieder der Gruppe „Offensiv Links“ aufgrund seiner Straftaten und kriminellen Machenschaften aus früheren Tagen aus der Scientology Kirche ausgeschlossen worden war, versorgte ihn Wilfried Handl als hauptamtlich aktives Mitglied der Kirche nach wie vor weiter mit internen Informationen. Auch dies geschah in vollem Bewusstsein darüber, dass die Person Scientology als „Feind“ des Kommunismus betrachtete und die Glaubensgemeinschaft deshalb zerstören wollte.

    Sie mögen dies als „Jugendsünden“ abtun, doch auch in späteren Jahren tat sich Herr Handl insbesondere dadurch hervor, die Kirche und ihre Mitarbeiter lautstark zu kritisieren, um sich gleichzeitig nicht an selbst getroffene Vereinbarungen zu halten.

    Hier eine kurze Stellungnahme zu Wilfried Handl von seiner Ex-Frau Christine, jetzt Christine Davis, die mittlerweile in den Vereinigten Staaten lebt:

    „Zu meinem Exmann Wilfried Handl:  Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück. Er lebt von der Sozialhilfe, aber kann es sich leisten nach Schottland zu fliegen auf Urlaub oder nach Griechenland. Er macht Scientology verantwortlich dafür wie sich seine Söhne zu ihm verhalten oder besser warum seine beiden jüngeren Söhne nicht mehr mit ihm reden wollen. Es interessiert ihn nicht, welch ein Horror es immer wieder war und ist für die Kinder, zu sehen wie sich verantwortliche Menschen in ihrer Umgebung verhalten und zu wissen, dass ihr eigener Vater die Schuld auf andere schiebt. Herr Handl hat anfangs die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich diejenige welche und jetzt ist es Scientology. Ich trauere um einen Freund und Vater, der wohl nur in meinen Träumen existiert hat, denn der Mann, der so sehr versucht einen Schuldigen für seine Probleme zu finden und seine Verantwortung zumindest seinen Söhnen gegenüber nicht einhält oder versucht sie wegzuargumentieren, ist offensichtlich nicht der Mensch, den ich geheiratet habe. Aber vielleicht war ich auch nur blind und dumm. Und meine Söhne? Ich habe sie nicht gezwungen den Kontakt abzubrechen- in keinster Weise! Es war ihre Entscheidung und warum? Weil ihr eigener Vater sie immer wieder traurig gemacht hat und sie ihre guten Erinnerungen behalten wollen. Das ist ihr einziger Grund und auch meiner. Wir wollen an ihn denken können mit einem Lächeln auf dem Gesicht und nicht mit Tränen im Herzen. Ich wünsche uns allen, dass der Tag kommen wird, wo wir das tun können! Aber solche Wunden heilen langsam“

    Behauptung:
    Scientology sei eine „Psychosekte“.

    Richtigstellung:
    Genau genommen gibt es „Psychosekten“ nicht. Mit dem Begriff möchte man der Scientology Kirche aber insbesondere den Religionscharakter absprechen und nur deshalb gehen wir überhaupt darauf ein.

    Das Scientology eine religiöse Lehre ist, wird durch Hunderte von Gutachten und Gerichtsurteile mittlerweile weltweit und auch in Deutschland bestätigt. Sie finden hier eine Zusammenfassung solcher Gutachten und auch einige Gerichtsurteile dazu. Ebenfalls anbei die Pressemitteilung zu der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 2. November 2005.

    Selbst massive Gegner aus den Reihen der Amtskirchen billigen der Scientology Kirche zumindest den Charakter einer Weltanschauung zu. Laut Grundgesetz muss sich der Staat aus beiden Bereichen – Religion und Weltanschauung gleichermaßen – geflissentlich heraushalten. Durch Begriffe wie „Jugendsekte“, „Wirtschaftsunternehmen“ oder gar „Psychosekte“ versuchte man diese Vorgaben des Grundgesetzes geschickt zu umgehen.

    In Österreich selbst ist Scientology als Verein mit religiösem Zweck durch die Republik Österreich anerkannt.

    Herr Handl hoffte offensichtlich mit Hilfe seines neuen Buchs über seine Scientology-Aktivitäten, die viele Jahre zurückliegen, Geld zu verdienen.

    Richtig ist, dass Herr Handl Anfang der 80er Jahre für nur wenige Monate Leitender Direktor in der damals kleinen Scientology-Gemeinde in Österreich war.

    Aufgrund seines unethischen Lebenswandels war er insgesamt drei Mal vollständig aus der Kirche ausgeschlossen worden. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien abgebrochen.

    Mit seinem jetzigen Buch aus dem Jahre 2005 unternimmt er den durchsichtigen Versuch, aus seiner ehemaligen Mitgliedschaft Kapital zu schlagen. Und natürlich folgt er jenen Klischees, von denen er sich ein Einkommen verspricht.

    Behauptung:
    „Geld. Es ging immer um Geld. Denn am Geld wurde der Erfolg gemessen.“

    Richtigstellung:
    Der Erfolg einer Scientology Kirche wird an der Zahl zufriedener Mitglieder gemessen, die aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, in ihrem Studium der Lehre und auf ihrem Erlösungsweg vorankommen.

    Die Scientology Kirchen und Missionen bieten zudem unzufriedenen Mitgliedern die Möglichkeit, etwaige Beiträge innerhalb von drei Monaten nach Abschluss eines kirchlichen Dienstes zurückzufordern. Nicht in Anspruch genommene Beiträge werden in diesem Rahmen ohne zeitliche Beschränkungen ebenfalls erstattet. Einzige Ausnahme sind reine Mitgliedschaftsbeiträge, die von Land zu Land variieren und in Deutschland etwa 30 bis maximal 60 Euro im Jahr betragen.

    Dass Scientologen nicht geldmotiviert sind, hat jetzt erneut der Bayerische Verwaltungs- gerichtshof bestätigt. Bei der Frage der Rechtsfähigkeit muss darüber entschieden werden, ob die Vereinsmitglieder eher wirtschaftlich oder ideell motiviert sind.

    Hauptamtlich aktive Mitglieder inklusive der Vorstandsmitglieder unserer kirchlichen Einrichtungen arbeiten vorwiegend ehrenamtlich. Sie erhalten allesamt sehr geringfügige Vergütungen, die nicht einmal mit den Niedrigstgehältern amtskirchlicher Repräsentanten verglichen werden können. Intensive Prüfungen von Vorstandsvergütungen auf höchster Ebene der scientologischen Kirchenhierarchie führten zu keinem anderen Ergebnis. Im Gegenteil. 1993 wurden deshalb alle Scientology-Körperschaften in den USA als religiöse und wohltätige Organisationen von der Steuer befreit.
     
    Der Bayerische VGH entschied am 2.  November 2005 nach ähnlich lautenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (1997), der Verwaltungsgerichte in Hamburg und Stuttgart jetzt auch in Bayern, dass die Scientology Kirche ideelle Ziele verfolgt und daher als Idealverein auch im Vereinregister zu verbleiben hat.

    Zu den Äußerungen Handls ist zu sagen, dass aus seine zahlreichen Eidesstattlichen Erklärungen hervorgeht, dass es zu seinem persönlichen Lebensziel zu gehören schien, mit geringstmöglichem Aufwand so viel Geld wie irgend möglich zu verdienen. Eine Firma in Österreich, für die er tätig war, kann bestätigen, dass er Gelder von Kunden der Firma vereinnahmte, ohne die dafür vereinbarte Leistung zu erbringen. In anderen Fällen erhielten die Kunden einen Abklatsch von dem was ursprünglich vereinbart worden war.
    Dieses Verhaltensmuster wird auch durch die Äußerungen seiner Ex-Frau Kiki Davis bestätigt.

    Behauptung:
    „Viele, die länger dabei sind, sind entweder drogensüchtig oder psychisch krank.“

    Richtigstellung:
    Hierbei handelt es sich schon deshalb um eine besonders dreiste Lüge, weil selbst unter hart gesottenen Gegnern unzweifelhaft bekannt ist, dass in Scientology jede Form des Drogenkonsums verpönt ist. Die Mehrheit der Scientologen trinkt keinerlei Alkohol, auch wenn dies nicht explizit verboten ist.

    Die Sozialprogramme der Scientology Kirche umfassen ebenfalls eines der effektivsten Drogenrehabilitationsprogramme der Welt, welches von einer wachsenden Zahl von Experten in den gelobt wird. Die Effektivität des Programms, an dem bekannte und internationale Stars bereits erfolgreich teilgenommen haben, hat sich mittlerweile weltweit herumgesprochen.
    Die Anti-Drogen Kampagnen der Kirche sind weltweit bekannt.

    Was Handls Bruder anbelangt, so hat sich auch dieser nicht sonderlich intensiv mit der Scientology-Religion auseinandergesetzt und verschwand sehr schnell wieder aus dem Blickfeld. Im Nachhinein die Kirche für sein Schicksal verantwortlich zu machen, passt zur allgemeinen Strategie von Handl.

    Behauptung:
    „Hatten sie Angst, haben wir ihnen gesagt, sie sollen still sein. Liebe ist bei Scientology nicht vorgesehen.“

    Richtigstellung:
    Diese Aussage könnte kaum weiter von den Tatsachen entfernt sein. Scientology-Stifter L. Ron Hubbard bezeichnet die Liebe als größte positive Fähigkeit des Menschen. In seinen Ausführungen zu dem Thema sagte L. Ron Hubbard bereits im Jahre 1965:

    „Die wohl schwerste Aufgabe, die man haben kann, besteht darin seine Mitmenschen weiterhin zu lieben, trotz aller Gründe, die dagegen sprechen.
    Weiterhin zu lieben ist der wahre Beweis für Größe und Vernunft.
    Wer dies erreichen kann, für den gibt es Hoffnung im Überfluss.
    Für jene, die es nicht können, gibt es nur Kummer, Hass und Verzweifelung.
    … Zu lieben ist der Weg zu Stärke. Trotz allem zu lieben ist das Geheimnis von Größe. Und es mag sehr wohl das größte Geheimnis dieses Universums sein.“

    In der Lehre der Scientology-Religion geht es einzig und allein um Verstehen, Wissen und um die Erlösung durch eben diese Elemente. „Verstehen“ setzt sich aus Liebe (Affinität), gemeinsame Übereinstimmung (Realität) und Kommunikation zusammen und wird in Scientology das ARK-Dreieck genannt. Ziel der Scientology-Religion ist es, dass ARK eines geistigen Wesens – sein Verstehen, seine Affinität, Realität und Kommunikation – bis zu einem Punkt zu erhöhen, an dem er das Göttliche, Gott und die Unendlichkeit vollständig begreifen kann.

    Herr Handl hat entweder offensichtliche Mängel in den Grundlagen der Scientology-Religion oder er lügt ganz bewusst als Marketing-Strategie für sein Buch.

    Behauptung:
    Er liest alles über Psychologie, was er in die Hände bekommt, denn das war bei Scientology streng verboten.

    Richtigstellung:
    Es gibt keinen Index in Scientology, in dem verbotene Literatur verzeichnet ist. Es gehört zu den grundlegenden Maximen in Scientology, selbst zu beobachten, selbst zu prüfen und sich dann zu entscheiden.

    Verbote sind daher nicht nötig. Richtig ist, dass die Psychologie und Scientology sehr unterschiedliche Herangehensweisen an das Leben haben. Wer Scientology wirklich verstanden hat, und sieht, dass es funktioniert, wenn er es exakt anwendet, sieht in der Regel keinen Grund, sich mit anderen Praktiken zu beschäftigen. Da er eine funktionierende Lösung für alle Bereiche des Lebens gefunden hat und jetzt weiß, wie er sich und anderen Menschen helfen kann.

    Insbesondere die von der Scientology Kirche gegründete KVPM – die „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“ – befasst sich intensiv mit Literatur aus dem Bereich Psychologie und Psychiatrie, um Missbräuche aufzudecken und über erfundene Diagnosen aufzuklären.

  • Hier ein weiterer Artikel über Wilfried Handl
 
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