…oder das tägliche Brot eines modernen evangelischen Inquisitors.
Heute lassen sich diese Menschen natürlich nicht mehr gerne Inquisitor nennen, da dies ja von Anfang an deren verachtenswerte Ziele blossstellen würde. Sie betiteln sich lieber als „Sektenexperte“. In der Hoffnung dass dies von den dunklen Wurzeln der eigenen Zunft ablenken werde. Doch gleich wie heute, waren bereits in der Vergangenheit genau diese „Sekten“ sowie Abweichler, Individualisten und Menschen die sich einfach weigerten blind der Masse zu folgen, das eigentliche Angriffsziel dieser Inquisitoren.
Anschauungsbeispiel: Die Privatschule ZIEL in Zürich:
Die Ziel-Schule ist eine staatlich anerkannte Schule, die seit vielen Jahren sehr effizient tätig ist und bereits viele erfolgreiche Schüler hervorgebracht hat. Schüler welche im darauffolgenden beruflichen Weg erstaunliche Leistungen erbringen. In dieser Schule werden Kinder aller Nationalitäten, Kulturen und Konfessionen unterrichtet. Speziell ist dort unter anderem auch der Unterricht mit den von L. Ron Hubbard entwickelten Lehrmethoden, die bereits seit Jahrzehnten weltweit mit Erfolg eingesetzt werden, auch an vielen staatlichen Schulen.
Dazu einige Auszüge der Behördenberichte welche auf diese spezielle Studiermethode eingehen:
Eine besondere Art und Weise des Studierens wird den Schülerinnen und Schülern gelehrt, die sie sorgfältig an den zu lernenden Stoff heranführt. Dieser Prozess ist das Rückgrat des Wissenserwerbs, in dem jede Schülerin und jeder Schüler in einem individuellen Tempo vorwärts geht. Bei dieser Arbeitsweise übernehmen die Lernenden eine Mitverantwortung für ihr schulisches Weiterkommen. Die Lernenden werden von den Lehrkräften zu Sachkompetenz, Selbstverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit geführt.
Die Schülerinnen und Schüler sind äusserst motiviert und fleissig. Sie haben ausgezeichnete Umgangsformen, sind freundlich, fröhlich und sehr diszipliniert. Die Lektionen und Lernhilfen erfolgen genau nach dem Lehrplan der Volksschule. Zusätzliche Lehrmethoden, wie zum Beispiel das Arbeiten mit einer Knetmasse, sowie den Checkblättern (Lernprogramme) finde ich sehr gut. Was mir immer wieder auffällt, ist, dass Lehrkräfte sehr liebenswürdig und mit viel Achtung ihren Schützlingen begegnen. Sie wenden sich individuell jedem einzelnen Kind zu. Hefte, Blätter und Ordner werden sauber geführt und bestens korrigiert.
Die Schule verfügt über eine eigene Methodik des individuellen Arbeitens: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in vielen Fächern den Stoff selbstständig mit Hilfe schuleigener detaillierter Unterlagen. Dabei werden sie soweit nötig von den Lehrkräften begleitet. Partnerübungen und Arbeiten in der Gruppe unterstützen und festigen den Lernprozess und fördern gleichzeitig die Sozialkompetenzen der Kinder und Jugendlichen. In der Schule wird in Kleingruppen unterrichtet und gearbeitet, was den Lehrkräften ermöglicht, jedes Kind in seinem individuellen Lernprozess zu unterstützen. Dieses Konzept ist die Stärke der ZIEL-Schule. Sie ist sehr erfolgreich darin, Schüler/innen, die in einer Regelklasse „in der Menge“ untergehen, einen guten Schulerfolg zu ermöglichen.
Aufgrund der im kantonalen Lehrplan verankerten Methodenvielfalt darf der Lehrer jedes Kind individuell so fördern, wie es seiner Einschätzung nach notwendig ist.
ZIEL – Schüler im Alter von 7 – 9 Jahren führten am 17. Juni im Coop Hinwil ein eindrückliches Musical auf. Rundum sah man zufriedene und fröhliche Gesichter und die Darsteller spielten das Musical mit viel Hingabe.
Die Kunden des Coop Megastores hatten ihre Freude daran. Und genau über diesen Punkt scheint sich Dr. Georg Schmid so sehr zu ärgern. Menschen könnten durch solche Darbietungen beeindruckt werden. Die Angst vor dem Musical „Roland der Mistkäfer“ fügt sich nahtlos in andere sorgenvolle Äusserungen von Dr. Georg Schmid ein. Seines Zeichens evangelischer Ober-Inquisitator hatte er bereits einige Male seine sorgsam versteckten Absichten unabsichtlich offenbart. Als bedrohliche Missionsarbeit der Scientologen sah er die Vorführung. Genau wie bei den Hexenverfolgungen nie die Taten der „Hexen“ an sich verwerflich waren, ist auch die Aufführung dieses Musicals – ein Schönheitswettbewerb unter Bienen, Käfern und Libellen, wobei ein sich selbst hässlich findender Mistkäfer schlussendlich den ersten Platz errang – nicht verwerflich. Es ist jedoch anzunehmen, dass Georg Schmid auch nichts gegen ein Hass und Gewalt verherrlichendes Musical einzuwenden gehabt hätte.
Das Einzige was ihm wichtig war ist die Religionszugehörigkeit der Lehrerinnen dieser Schauspieler. Die Privatschule Ziel, wo die jungen Schauspieler zur Schule gehen, wurde hauptsächlich von Lehrerinnen gegründet, welche offen zu Scientology stehen.
Was hatte Inquisitor Georg Schmid denn nun wirklich zu beanstanden?
Wie Georg Schmid bereits früher verlauten liess hat er Angst davor, dass auch nur im Entferntesten etwas, das nach S wie Scientology riecht von der Bevölkerung akzeptiert wird. So wird Schmid im Internet damit zitiert, dass er es „besonders problematisch“ finde, dass nirgends ersichtlich sei, dass es sich bei der Ziel Schule um eine Scientology Schule handle. Was Inquisitor Schmid nicht erwähnt ist, dass es bei der Aufführung des Musicals einfach um eine künstlerische Darbietung geht und weder um die Schule an sich, noch um deren pädagogischen Grundlagen.
„Werbung für Scientology“ lautete trotzdem sein aus weiter Ferne abgegebene, natürlich definitive Urteil.
Doch weder rechtlich noch moralisch gibt es etwas, was man den Lehrerinnen oder der Schule als juristischer Person selbst vorwerfen kann. Selbst Hugo Stamm, wohl einer der unzimperlichsten Gegner von Scientology, musste 2003 zähneknirschend Folgendes berichten:
„Der Privatunterricht in Kleingruppen sei in all den Jahren lehrplanmässig verlaufen und habe in einem kindergerechten Klima stattgefunden, liess der Regierungsrat verlauten. Ausserdem sei die Schulleiterin unbescholten und vertrauenswürdig. Es seien auch keine Beeinflussungsversuche bekannt.“
Dr. Georg Schmid selbst kann keine rationale Begründung für seine Behauptung, es handle sich um Werbung für Scientology, liefern. Es handelt sich bei seinem Gehabe durchwegs um reine Präventivschläge, damit sich ja niemand zu Nahe bei einem Scientologen aufhält. Sei dieser Scientologe auch bloss ein 7-jähriges Kind. Dies sind Ausgrenzungsversuche der übelsten Sorte. Ein Mensch welcher sich so wie Georg Schmid verhält und sich noch gleichzeitig als Christ sieht, ist eine Zumutung für das Christentum und sollte selbst mal erleben wie es ist ausgegrenzt zu werden. Es geht ihm also nicht darum ob dieses Musical wirklich Werbung für Scientology macht oder nicht, sondern darum, dass niemand sich mit Scientologen unterhält und wenn, dann nur wenn er diese zuvor als Teufelsbrut kennzeichnen konnte. Dies ist heutige Inquisition!!
Was befürchtet er?
Dass Scientologen als symphatisch empfunden werden?
Dass die Kinder einen zu positiven Eindruck bei den Zuschauern hinterlassen könnten?
Dass Zuschauer welche das Musical beeindruckend finden sich danach genauer über die Schule informieren könnten?
Hier einige Beispiele welche die Irrationalität von Dr. Georg Schmid aufzeigen:
Als Florian Ast in einem Blick Interview ein Buchtip abgeben sollte, erwähnte er das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard.
Schmids Reaktion: „Das ist hochgradig problematisch……..“
Artikel über Dr. Georg Schmid auf dieser Website
Als bekannt wurde dass auch eine (1 !!) Scientologin Mitglied im Dachverband abstinenzorientierter Drogenpolitik ist, äusserte sich Georg Schmid darüber dass er eine Gefahr darin sehe, dass Menschen dadurch mit Scientology in Berührung kommen könnten. Auch da hat er nicht etwa Angst vor dem was Scientologen TUN, sondern davor, dass andere positiv über die Aktivitäten von Scientologen denken könnten. Oder anders gesagt, wenn eine einzige Scientologin so gefährlich für einen ganzen Dachverband ist, dann muss das was diese Scientologin vertritt wohl recht interessant sein. Am liebsten möchte er wohl, dass Scientologen vom Rest der Gesellschaft isoliert würden, damit ja niemand in Berührung mit ihnen kommt.
Dr. Georg Schmid´s Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP
Die Ziel Schule kann auf äusserst positive Schulberichte der Bezirkschulpflege verweisen, welche keinen Zweifel über die hohe Kompetenz ihrer Lehrer und Lehrerinnen offen lässt.
Lesen Sie selbst die Berichte:
Ziel Schule Behördenberichte
Jana 6:36 pm am Dezember 12, 2008 Permalink |
„Die Narconon Drogenrehabilitationsmethode, [...], wird seit mehreren Jahrzehnten mit grossem Erfolg angewendet um Menschen definitiv von Drogen weg zu kriegen.“
Gibt es irgendwelche beweise dafür, dass dieses sogenannte Antidrogenprogramm tatsächlich funktioniert? Man kann von Scientology immer wieder diese Behauptung hören, z.T. auch in der Variante, dass „Narconon“ sogar das einzig funktionierende Programm sei. Fakten dafür liefert Scientology aber leider nicht. Und unabhängige Mediziner haben meines Wissens bisher noch jedes Mal vor dem narconon-Programm gewarnt.
religo 4:32 pm am Dezember 13, 2008 Permalink |
Die Fakten, welche Sie vermissen existieren sehr wohl. Leider sind Scientology Kritiker aus meiner Sicht sogar einseitiger als ich es als Scientologe bin und sehen geflissentlich über jede positive Bestätigung hinweg oder versuchen die Quelle als „nicht unabhängig“ darzustellen.
Hier gibt es einige dieser Fakten http://www.narconon.org/narconon_results/narconon_research
Eine Frage an Sie betreffend Sachlichkeit: Sie sagen, dass „unabhängige Mediziner jedes Mal“ davor warnen würden.
Ist es nicht eher so, dass Sie diejenigen Mediziner welche nicht davor warnen einfach sofort als „nicht unabhängig“ einstufen?
Oder nach welchen Kriterien stufen Sie die Mediziner in „abhängig oder unabhängig“ ein?
Michse 3:29 pm am Januar 2, 2009 Permalink |
„Oder nach welchen Kriterien stufen Sie die Mediziner in “abhängig oder unabhängig” ein?“
z.B ist ein Kriterium für unabhängigkeit eindeutig die nicht zugehörigkeit zur Scientology-Ideologie. Dass damit alle, die behaupten irgendwelche Beweise für die Wirksamkeit von Narconen zu haben, leider raus sind ist ja nicht das Problem sondern eben genau die Lösung. Und da auch Religo nur wieder die Narconon-eigene Seite verlinkt, um irgendwelche Beweise zu zeigen, bestätigt das auch noch.
Reto 6:27 pm am Januar 5, 2009 Permalink |
Michse, anscheinend sind Sie gar nicht an der Frage interessiert, ob Narconon funktioniert oder nicht, sondern nur daran Argumente zu finden, welche dagegen sprechen. Meiner Ansicht nach werfen Sie religo hier vor so zu denken wie Sie selbst es tun.
Indem Sie den Dokumenten die von Scientology stammen oder aucxh bloss auf deren Websiten veröffentlicht werden einfach blind jeglichen Wert absprechen, machen sie sich bloss lächerlich.
Wie religo oben schrieb, ist dies eine parteiische Website. Religo ist wenigstens so ehrlich dies offen zu sagen. Geben Sie einfach zu dass Sie selbst zumindest genauso parteiisch sind. Ansonsten würden Sie nicht solche Kriterien aufstellen wie oben.
religo 8:33 pm am Januar 13, 2009 Permalink |
…..dass damit alle, die behaupten irgendwelche Beweise…..
Netter Versuch Michse, die „nicht zugehörigkeit zur Scienetology-Ideologie“ ist eine Katze, welche wie wild ihrem eigenen Schwanzbusch nachrennt. Mit anderen Worten es dreht sich einfach im Kreis.
Da in den Augen der Kritiker jeder der etwas Positives über Narconon oder über andere Aktivitäten der Scientologen berichten als Scientology zugehörig eingestuft wird, sind immer alle Beweise wieder raus.
Sogar wenn jemand bloss nichts Negatives darüber sagt, wird er mit dem Argument „zu verharmlosen“ kritisiert.