Updates from Juli, 2010 Toggle Comment Threads | Tastaturkürzel

  • religo 9:16 am am July 25, 2010 Permalink | Antworten
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    Ungarn entzieht sich dem Austeritätsdiktat des IWF 

    Während sich in Europa Länder wie Frankreich und Deutschland dem Diktat des IWF wehrlos unterworfen haben, zeigt Ungarn dem IWF die rote Karte und geht einen eigenen Weg. Die von Ungarn eingeschlagene Richtung zeugt von Weitsicht und stellt das Gemeinwohl klar vor die Bankeninteressen. Banken in Ungarn schrecken auch nicht davor zurück, Kredite mit Wucherzinsen von auch mal 35% zu vergeben. Der Bruch mit dem IWF zeigt, dass die ungarische Regierung die Banken in die Pflicht nehmen will und die Bevölkerung vor weitereren Ausplünderungen zu schützen beabsichtigt. Damit zieht sich die Regierung rund um Regierungschef Viktor Orban und Finanzminister György Matolcsy natürlich die Wut des britischen Empires und der Wallstreet auf sich.

    Die ungarische Regierung weigert sich, der Bevölkerung weitere Sparmassnahmen aufzuerlegen und widersetzt sich somit direkt den Forderungen des Weltwährunggsfonds und der EU. Es ist eine klare Absage an die zur Regel gewordenen „Bankenrettungen“, welche bloss den Banken und Spekulanten, nicht aber der Realwirtschaft zugute kommen. Als Finanzminister Matolcsy bekanntgab, dass die ungarische Regierung durch eine Bankenabgabe zusätzlich 700 Millionen Euro einnehmen werde, brach der IWF die Gespräche mit Ungarn ab und ist nicht mehr bereit einen bereits zugesagten Kredit von 5.5 Milliarden an Ungarn auszuzahlen.

    Außenminister Janos Martonyi konterte daraufhin am 19. Juli in einem Fernsehinterview wie folgt: Er sei „etwas überrascht, daß der IWF sich in dieser Frage offenbar auf die Seite der ausländischen Banken in Ungarn gestellt hat… Ich meine, die Delegation des IWF hätte etwas mehr Verständnis für die ungarische Wirtschaftspolitik zeigen sollen.“ Der Fraktionsvorsitzende von Orbans Partei FIDESZ im ungarischen Parlament, John Lazar, betonte: „Trotz Drucks des IWF werden wir die Armen nicht noch mehr auspressen.“

    Auch in der Antrittsrede des Premierministers am 9. Juni finden sich klare Aussagen in welche Richtung Ungarn sich entwickeln wird. In der Rede wurde der Unterschied zwischen einer Kasinowirtschaft und einem wirtschaftlichen Aufbau deutlich gemacht. Das wirtschaftliche System solle alle Aktivitäten als Spekulation bezeichnen, welche dann Geld verdienen, wenn dadurch anderen Schaden zugefügt werden müsse. Wenn jemand Geld verdiene in dem er reale Werte schaffe, aus denen andere und die ganze Gesellschaft Nutzen ziehen können, solle dies als Arbeit bezeichnet werden. Die Spekulation sei zurückzudrängen und die Bemühungen in Richtung produktivem Kapitalismus sei zu stärken.
    Diese Haltung wurde am 22. Juli weiter unterstrichen, als das ungarische Parlament 301 gegen 12 Stimmen Orbans Gesetzespaket für die „nationale wirtschaftliche Revolution“ guthiess. Einzig die oppositionellen Sozialisten boykottierten die Abstimmung.

    Die Finanzwelt ist seit diesen Vorgängen aufgescheucht wie ein Schwarm Wespen. Sie befürchtet, dass andere Länder wie die baltischen Staten, Tschechien, Slowakei und Polen dem Beispiel Ungarns folgen könnten.

     
  • religo 5:17 am am July 4, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , Kesha Rogers, Glass-Steagall, Wallstreet, Finanzderivate, Lansford, Trennbankensystem   

    Lansford/Penysylvania: Erste US Stadt stimmt für Wiedereinführung von Glass-Steagall 

    Ein interessanter Artikel in der Zeitung Neue Solidarität zeigt, dass in den USA der Kampf gegen die spekulativen Finanzmärkte noch nicht entschieden ist, obwohl die Regierung rund um Obama alles daran setzt die Regulation dieser Märkte zu verwässern. Die Unterstützung für die Wiedereinführung von Glass-Steagall wächst kontinuierlich und damit auch die Hoffnung, dass die Realwirtschaft am Rande des Abgrunds doch noch gerettet werden kann.
    Hier ein kleiner Auszug aus dem wirklich lesenswerten Artikel der Zeitung „Neue Solidarität“.

    Bei seiner monatlichen Sitzung am 9. Juni stimmte der Stadtrat von Lansford/Pennsylvania einstimmig für die Resolution des LaRouche-Aktionskomitees (LPAC) „Um die Nation zu retten, muß der Kongreß jetzt Glass-Steagall verabschieden und die Finanzderivate beseitigen!“ Damit ist Lansford die erste Stadt in den USA, die sich offiziell für die Wiedereinführung dieses Gesetzes aus der Roosevelt-Ära einsetzt, das die Geschäftsbanken von den spekulativen Finanzmärkten trennt. Dieses Trennbankensystem ist der unverzichtbare erste Schritt, um einen völligen Zerfall der US- und der Weltwirtschaft zu verhindern.

    Der Stadtrat ließ den Kongreßabgeordneten aus seiner Stadt, den beiden Senatoren von Pennsylvania sowie den Senatoren Maria Cantwell (D-Washington), John McCain (R-Arizona) und Blanche Lincoln (D-Lousiana) Kopien der Resolution zustellen, und er veröffentlichte auch eine Presseerklärung über den Beschluß.

    Inzwischen haben die LaRouche-Demokraten, angeführt von den drei Kongreßkandidaten der LaRouche-Bewegung – Rachel Brown in Massachusetts, Kesha Rogers in Texas und Summer Shields in Kalifornien – dieselbe Resolution vor mehr als zwei Dutzend weiteren Stadtparlamenten vorgestellt. Meist geschieht dies inmitten schwieriger Diskussionen darüber, wie diese Städte und Gemeinden, ihre Bürger und ihre Infrastruktur die wirtschaftliche Zusammenbruchskrise überleben können. Immer mehr Kommunalpolitiker und Kandidaten für politische Ämter unterstützen persönlich die Resolution.

    Kesha Rogers veröffentlichte am 14. Juni eine Erklärung, worin der Geist der LPAC-Mobilisierung zum Ausdruck kommt:

    „Seit der Amerikanischen Revolution von 1776 hat es in der Bevölkerung keine so starke Massenbewegung von wachsendem Widerstand und Haß auf unseren britisch-imperialen Feind gegeben, wie wir sie heute unter amerikanischen Patrioten erleben. Im Volk bildet sich ein Massenstreik gegen die unmenschliche Politik der London- und Wallstreet-Marionette Barack Obama und anderer führender Politiker, was ein klares Signal ist, daß die Wallstreet und das Britische Empire sich vorsehen sollten. Die Amerikaner sind in Kampfstimmung…

    Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Website der neuen Solidarität

     
  • religo 5:40 pm am June 20, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Barroso, Bürgerkrieg, G20, Militärputsch, , Pleitebanken, Rettungspakete, Spiro Latsis   

    EU Kommissionspräsident Barroso fordert: Brüning für alle! 

    Weltuntergangsstimmung beim EU Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso. Es drohe eine Serie von Bürgerkriegen und Militärputschen in Staaten Europas, sollten nicht weitere Rettungspakete für die verzockten Pleitebanken bereitgestellt werden.

    Dieses Szenario hat er wohl auf der Jacht des reichsten Griechen – Spiro Latsis – ausgearbeitet, denn auf dieser Jacht ist er sehr gerne zu Gast. Spiro Latsis, welcher selbst eine auf Rettungspakete angewiesene Pleitebank sein eigen nennt, scheint zumindest als Quelle der apokalyptischen Reden Barroso’s naheliegend.

    Die verständlichen Forderungen der Bürger, dass die sozialen Leistungen nicht weiter gekürzt werden um Rettungspakete für bankrotte Banken zu finanzieren, ist ein weiterer Dorn im Auge Barroso’s. Seine Logik ist einfach. Wenn die Bürger weiter geschröpft werden ist alles okay, wenn aber die Banken keine zusätzlichen Gelder erhalten, dann holen wir es wenn nötig mit Gewalt (Bürgerkrieg, Militärputsch).

    Geschichtlich gesehen liegt Barroso völlig falsch. Das Gegenteil seines Szenarios liegt viel näher. Wenn die europäischen Regierungen weiterhin den Lebenstandard der nicht wohlhabenden Bevölkerung durch brutale Sparmassnahmen kürzen und gleichzeitig inflationär mit Rettungspaketen an verzockte Banken die Staatsschulden vermehren, dann drohen tatsächlich gewaltige Unruhen in der Bevölkerung.

    Barroso hat nichts aus der Geschichte gelernt, denn das was er fodert ist nichts anderes als eine Brüningsche Sparpolitik, welche in den dreissiger Jahren zu Faschismus und Militärdiktatur führte. Wenn Barroso das Problem an der Wurzel anpacken möchte, dann würde er die Jacht von Latsis in Zukunft meiden und eine strikte Reregulierung der Banken (wie in Deutschland vor 1992) oder gar ein Trennbankensystem befürworten und vorantreiben. Auch beim kommenden G20-Gipfel in Toronto wird diesbezüglich aber wohl wieder nichts herauskommen, ausser dass 1.1 Milliarden für den Gipfel ausgegeben werden.

    Auf der Seite der Neuen Solidarität können Sie einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema lesen

     
  • religo 5:31 pm am May 6, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Bankrott, , , , Griechenland, , produktive Wirtschaft, , Starbatty   

    Griechenland Bankrott ist ein Banken-Bankrott 

    Der Tübinger Emeritus Professor Joachim Starbatty und 4 weitere Rechts- und Wirtschaftswissenschatler haben dem Verfassungsgericht in Karlsruhe einen Eilantrag und eine Verfassungsbeschwerde gegen das Griechenland-Hilfspacket eingereicht.
    Der Eilantrag wurde jedoch vom Verfassungsgericht mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. „Ein Verschieben der deutschen Hilfen bis zu einem endgültigen Urteil über die Klage könne das Rettungspaket insgesamt gefährden. Wenn später bekannt werde dass die Hilfe rechtmässig gewesen wäre drohe ein grosser Schaden. Wieso dies schwerer gewichtet wird als die Möglichkeit, dass bei einer nachgewiesenen Unrechtmässigkeit des Hilfspackets, ein genau bezifferter Schaden von 22 Milliarden für die Deutschen Bürger droht, wird nicht begründet.

    Die Finanzhilfen seien in Wahrheit eine Rettungsoperation für die Banken, argumentieren die fünf Professoren. „Wir geben das Geld den Griechen, und die reichen es an die Banken weiter“, sagte Starbatty. Um die Schulden abbauen zu können, müsste Griechenland aus der Währungsunion austreten, die stark abgewertete Drachme wieder als Währung annehmen und anfangen, Überschüsse zu erwirtschaften.

    Die von IWF, EU Regierungen und vor allem Banken geforderte Therapie für Griechenland wird wenn überhaupt nur eine kurzfristig spürbare beruhigende Auswirkung auf die Finanzmärkte haben. Nicht nur Griechenland ist bankrott, sondern auch etliche andere Staaten. Die angekündigten Sparmaßnahmen und massloses Gelddrucken scheinen die einzigen Therapien zu sein, welche propagiert werden. Anstelle dieser Rosskuren, braucht es Folgendes:

    • Eine Konkurssanierung der Banken!
    • Gesetze, die Spekulationen abstellen und den Wiederaufbau der produktiven Wirtschaft ermöglichen

    Einige Staaten in der Eurozone und weltweit sind insolvent. Griechenland ist da nur ein Land unter vielen. Deutschland alleine hat Forderungen von über 520 Mrd. Euro südlichen Euroländer gegenüber. Dies ist aber nur etwa die Hälfte der gesamten Schulden dieser Länder. Griechenland braucht alleine 135 Mrd. Euro um die nächsten paar Jahre ohne Zahlungsausstand zu überstehen. Die Banken von Spanien sind eng mit denen Großbritanniens verflochten und befinden sich ebenfalls in grossen Schwierigkeiten. Portugal, Italien und Irland werden sich nach der grosszügigen Geste Deutschlands sehr bald melden um ihre eigenen enormen Summen an benötigtem Geld zu verlangen.  Wer glaubt dass das Strohfeuer des Dollars Bestand hat, wir schwer auf die Nase fallen. Großbritannien und die USA sind ebenso insolvent. Das System ist am kollabieren und Jo Ackermann hat mit dem „zugesagten Aufkauf von KfW Anleihen“ nicht etwa Deutschland geholfen, sondern sich selbst.

    Lösungen gibt es, diese müssen aber bekannt sein und  funktionieren.

    Warum überall Geld fehlt „Gib mir die Welt plus 5 Prozent“. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian 50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens:

    Weitere interessante Seite

     
    • Norman Freeman 8:22 pm am Mai 16, 2010 Permalink | Antworten

      Es ist nich unbedingt das System der Banken, sondern vielmehr das Problem des Kapitalismus und der Gier nach immer mehr. Da muss sich jeder Konsument in den fortschrittlichen Industrieländern selber an der Nase nehmen. Griechenland Bankrott ist auch ein Bankrott der Korruption und der Schulden. In einer Zeit wo jeder eine Kreditkarte haben kann und über seine Verhältnisse lebt, sich Schulden anhäuft und diese nicht mehr bezahlen kann, ist es ja nicht wunderlich. Also an alle. Gebt nur aus was Ihr verkraften könnt, ansonsten schlittern wir immer tiefer in die „Krise“.

    • religo 5:34 pm am Mai 18, 2010 Permalink | Antworten

      Dem stimme ich grundsätzlich zu. Während die Privatpersonen dies in kleinem Stil tun, tun es die Banken in grossem Stil. Es ist aber nicht so dass die überschuldeten Privaten Haushalte damit die Banken gefährden könnten, den die haben die Möglichkeiten Kredite zu verweigern, wenn ihnen das Risiko zu gross ist. Es sind die Banken die durch öffentliche Mittel gerettet werden mussten/müssen. Zu diesen Schulden konnte sich der Bürger (fast 10’000.- pro Kopf in der Schweiz nur durch die Rettung der UBS, wenn man die 68 Milliarden rechnet die ursprünglich dafür in aussicht gestellt wurden) nicht entscheiden, sie wurden uns allen einfach ungefragt aufgehalst.

      • Norman Freeman 6:41 pm am Mai 21, 2010 Permalink | Antworten

        Dass ist gewiss so. Absolut. Aber trotzdem gibt es noch ein „Aber“ hinzu zu fügen…. Ein Gebot der Wirtschaft lautet: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Was wiederum bedeutet: Solange Privatpersonen von diesem Angebot gebrauch machen, wird sich nichts ändern. Ich bin der Meinung, dass jede mündige Person in vollem Masse zurechnungsfähig ist und auch merkt wenn sie über ihre Verhältnisse lebt. Und da appelliere ich an den gesunden Menschenverstand. Hört auf mit Leasing, Kredite, Bankkonto überziehen, etc.! Man kann es auch mal mit Sparen versuchen und wenn man sich dann was kauft, macht der materielle Gegenwert sogar noch mehr freude.

  • religo 1:49 pm am March 8, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: Fiatgeld, , , Gold, Wirtschaftskrise   

    Was ist Fiatgeld? Die wirklichen Hintergründe der Finanzkrise 

    Das folgende Video eignet sich bestens, um die Turbulenzen und Aussagen rund um die „Finanzkrise“ besser zu verstehen. Die Lösung des Problems ist bei weitem nicht so schwierig wie dies von bestimmten Menschen dargestellt wird.
    Schauen Sie sich diesen Film ruhig mehrmals an, Sie werden Vieles auf dieser Welt danach besser verstehen.

    Es gibt Menschen, welche bereits seit Jahren Lösungen zu diesen Problemen aufzeigen. Wenn Sie das Video wirklich verstanden haben, wissen Sie sicher auch weshalb man nichts darüber hört und wenn, dann nur Schlechtes.

    Einpassendes Zitat von Rockefeller, das er vor dem Wirtschaftsausschuss der USA abgab:

    Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs.
    Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise
    und die Nationen werden die “Neue Weltordnung” akzeptieren.

     
  • religo 4:51 pm am January 11, 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , Finanzcrash, Totalitarismus, Währungssystem, ,   

    Von der Finanzkrise über die Deflation zur Hyper-Inflation 

    Jeder Banker oder Politiker, welcher heute verkündet dass die Finanzkrise vorbei sei, sollte sofort einen anderen Job suchen, weit weg von allem das mit Finanzen zu tun hat. Inkompetenz kann heute nicht mehr toleriert werden, wenn es um das Wohl aller Menschen geht. Was die FED in den USA zur Zeit vormacht und von anderen Zentralbanken nachgebetet wird, würde die Schildbürger vor Neid erblassen lassen. Obama könnte man dann quasi als Bürgermeister der Schildbürger ernennen. Aus aktuellem Anlass veröffentliche ich hier Auszüge und Links zu äusserst wichtigen Artikeln, welche einen grösseren Gesichtspunkt zur heutigen Wirtschaftslage, den Verursachern hinter dem bervorstehenden Chaos und konkrete Vorschläge zu möglichen Lösungen aufzeigt. Sie sollten sich etwas Zeit nehmen um diese Artikel zu lesen. Sie vermitteln Ihnen einiges an Hintergrundwissen.

    Artikel aus „Neue Solidarität“ Nr. 19, 06.05.2009
    „Wenn Obama seine Politik nicht ändert, gibt es eine unglaubliche Katastrophe!“

    Weltwirtschaft am Rande des Abgrunds – Wir brauchen eine Pecora-Kommission!

    Staatliche Zahlungsausfälle

    Aus dem biografischen Magazins „Ron – Der Freiheitskämpfer“:
    Starke Stimmen im Land
    ÜBER REGIERUNG
    Über das Schreiben an Regierungen
    Patriotismus
    Regierung und Revolte
    Zerstörung der Verfassung
    Sich zusammenschließen und gewinnen
    Verfassungswidrige Regierungen
    Verfassungen
    Die Entwicklung des Totalitarismus
    Schnelle Rechtsprechung
    Krawalle
    Recht
    Das Justizministerium versus die Amerikaner
    ÜBER DIE WIRTSCHAFT
    Wirtschaft
    Wirtschaft – Krieg und Steuern

     
  • religo 3:19 pm am September 4, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: EZB, , Tauschmittel, Trichet,   

    Die besten Zitate #1: Heute von EZB Chef Trichet 

    EZB will bei Inflationsgefahr aus dem Krisenmodus aussteigen

    „Noch ist nicht die Zeit gekommen, aber ich möchte es ganz klar machen, dass wir eine Ausstiegsstrategie haben und dass wir diese auch umsetzen werden, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist“, sagte Trichet. Viele von der EZB ergriffenen Maßnahmen, etwa bei der freigiebigen Versorgung des Bankensystems mit billigem Geld würden weitgehend ohne Zutun der EZB einfach auslaufen, wenn sie nicht verlängert würden.

    Quelle: Reuters

    Ist das nicht beruhigend? Da hat die EZB ja einen sehr weisen Mann an der Spitze der offensichtlich genau weiss, was er tut! Liebe Bürger geht alle brav schlafen, Herr Trichet wird es schon richten.
    Als in der Schule erklärt wurde, dass Geld eigentlich ein Tauschmittel ist, hatte Herr Trichet wohl einen Fensterplatz oder litt gerade an einer Grippe. Macht ja nichts. Es geht ja nur um die massivste Papiergeldentwertung (anderes Wort für Inflation) die es je gab, welche gerade jetzt in vollem Gang ist.

     
  • religo 1:28 pm am August 17, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Barak Obama, Coca 95, George Soros, Malthusianismus, Spekulant,   

    George Soros: Drogenbefürworter und Spekulant der Superlative 

    Überall wo der durch Spekulation Milliardär gewordene George Soros auftaucht, geht es ums Gleiche. Unterstützung von Initiativen zur Legalisierung und Entkriminalisierung von Rauschgiften. Der Gebrauch, Besitz und die Herstellung von Rauschgiften sollte seiner Ansicht nach legal sein. Die von ihm dazu benutzten moralischen Rechtfertigungen sind „Schadensbegrenzung, medizinischer Nutzung“, „Eingeborenenrechte“ oder einfach das Recht auf Feihandel.

    Organisationen wie „Lindesmith Foundation“ oder die „Drug Policy Foundation“ bezwecken nichts anderes als politisch und gesellschaftlich in ganz Nord- und Südamerika auch Via „Volksbegehren“ die Legalisierung der Drogen voranzubringen. Alleine in den 90ern hat George Soros dazu über 30 Millionen Dollar eingesetzt. Nach dem Jahrtausendwechsel fusionierte George soros die oben genannten Stiftungen zur „Drug Policy Alliance“.

    In Mittel- und Südamerika hat der Superspekulant eine Reihe von Organisationen aufgebaut, die vorgeben für Menschenrechte zu kämpfen. Sie wenden sich jedoch jeweils gegen Versuche die Machenschaften illegaler Terrorarmeen im Dienste der Rauschgiftkartelle zu zerschlagen. Wie perfide seine Politik ist zeigt auch der Versuch armen Landwirten in Südamerika damit zu „helfen“, dass sie legal Koka anbauen können, anstelle ihnen eine wirkliche wirtschaftliche Entwicklung anzubieten. Die von Soros finanzierten Organisationen, „Anden-Rat der Kokablatt-Produzenten“ und die „Juristen-Kommission der Anden“ wurden dazu zur Gruppe „Coca 95“ zusammen geschlossen.
    Auch die Politik von Barak Obama hat malthusianische Züge. Dies wird immer mehr Menschen bewusst und führte in den USA bereits zu heftigen Kontroversen rund um die eugenische Ausrichtung seiner Gesundheitspolitik. Das revolutionäre Potential das sich durch diese menschenfeindliche Stossrichtung entwickelt, sollte nicht unterschätzt werden. George Soros war während der Präsidentschaftswahl ein wichtiger Geldgeber des Wahlkampfs von Obama. Es zeigt sich immer mehr, dass Obama genau diese malthusianische Politik verwirklichen will.

     
  • religo 6:51 pm am August 10, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Bankenkrise, Börse, , , , Hunger, , Weltfinanzsystem, ,   

    Weltwirtschaftskrise: Das Weltfinanzsystem wurde noch nicht gerettet 

    Zur Zeit will sich fast jeder mit dem Versuch „positiv zu denken“ überbieten, obwohl eigentlich jeder weiss, dass wirkliche Veränderungen nur durch konkrete Massnahmen also Aktionen und nicht mit dem Denken vager Gedanken erreicht werden.

    Die Aktien erleben einen neuen Höhenflug, wichtige Banken weisen wieder Milliardengewinne aus, ist doch alles Bestens, könnte man meinen.

    Es gibt nur einen entscheidendenden Makel:
    Bisher wurde weltweit absolut nichts getan, um die Kasinowirtschaft einzuschränken.

    Einige Gedanken dazu:

    USA: 175 Milliarden Steuergelder wurden 2008 für Bankenrettungen ausgegeben. Davon wurden rund 20% verwendet um die Boni der Manager zu bezahlen.

    Gleichzeitig erhalten nur rund 30% der arbeitslosen Amerikaner Arbeitslosengeld, da 48 von 50 Staaten zahlungsunfähig sind. 15’000 Amerikaner verlieren pro Tag ihre Kranknversicherung aufgrund von Arbeitslosigkeit.

    Welternährungsprogramm (WFP): Es wird gemeldet, dass mitlerweile über 1 Milliarde Menschen an Hunger leiden. Von den zugesagten 3.7 Milliarden $ wurden von der Staatengemeinschaft bisher jedoch nur die Hälfte auch wirklich zur Verfügung gestellt. 2008 konnte das WFP nur 10% der Hungernden mit Nahrungsmittel helfen.

    Fazit: Einige Hundert Manager erhalten 18 x mehr an Boni aus Steuergeldern, wie die ganze internationale Staatengemeinschaft für eine Milliarde hungernde Menschen aufzubringen bereit ist!

    Die Regierung von Barack Obama hat einen Kollaps der Umfragewerte hinter sich. Zur Zeit äussern nur noch 29% starke Zustimmung für Obama, was weniger ist als Bush zu diesem Zeitpunkt seiner Präsidentschaft hatte.

    Obama blieb die Einlösung seiner Wahlkampf-Versprechen schuldig, seine Präsidentschaft an Lincoln und Roosevelt zu orientieren. Er trägt vielmehr die Interessen der Finanzplätze auf dem Rücken der Menschen aus. Die Realwirtschaft geht weiter den Bach runter.
    Wem sollte man Vertrauen schenken? Den Menschen die den erlebten Zusammenbruch bereits seit Jahren korrekt vorausgesehen hatten? Oder denen die bereits damals völlig utopische Einschätzungen hatten und an eine unendliche Geldvermehrung glaubten?
    Diejenigen die heute einen Aufschwung sehen, haben den tieferen Sinn hinter der Redewendung „Geld kann man nicht essen“ noch nicht verstanden.

     
  • religo 9:25 pm am March 14, 2009 Permalink | Antworten
    Tags: Deflation, Doris Leuthard, , , , , , Volkswirtschaftsdepartement, ,   

    Wirtschaft: Inflation und Deflation verstehen 

    Die Zentralbanken sowie die Regierungen der Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen haben in den letzten 2 Jahren weltweit rund 30 – 60 Billionen für Rettungspakete und Liquiditätsspritzen ausgegeben. Dieses Geld kam jedoch fast nur den Banken, Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften zugute. Derweil eskaliert der Kollaps der Realwirtschaft in einem Tempo,welches einem Tsunami gleicht. Die Wasseroberfläche scheint ruhig zu sein, überall wo die Welle jedoch das Festland (die Realwirtschaft) erreicht, zeigt sich eine Zertstörungsgewalt die von unseren Autoritäten auf dem Gebiet immer noch abgestritten wird: Der japanische Export sank im Januar gegenüber dem Vorjahr um 45,7 %, die japanische Autoproduktion um 41%. Gemäss Daily Telegraph gingen die Exportaufträge des deutschen Maschinenbau im Januar 2009 um 47% zurück.
    Wann werden die Politiker begreifen, daß weder das Wort Rezession noch das Wort Depression den heutigen Zustand beschreiben kann, sondern dass es sich um eine Zusammenbruchskrise der Kasinowirtschaft handelt.
    Erst wenn das bankrotte Finanzsystem ersetzt wird, wird dies aufhören.
    Dazu braucht es ein neues Bretton-Woods-System auf den Grundlagen von Roosevelt. Wenn unsere Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements Doris Leuthard noch im Herbst im Blick sagte, „Es gibt keine Krise“ dann war das entweder eine glatte Lüge oder sie weiss wirklich nicht was das Wort Wirtschaft im Namen ihres Departementes bedeutet. Dementsprechend zeigte Bundeskanzlerin Merkel ihr vollständiges Unverständnis der heutigen Lage mit der Aussage, dass es nicht notwendig sei Opel mit Staatsgeldern zu unterstützen, da im Unterschied zur Bankenwelt die produzierende Industrie keine systemische Bedeutung habe. Die produzierende Industrie ist das Einzige, das den Banken überhaupt eine Existenzberechtigung gibt!! Alleine wenn Opel untergeht, bedroht dies europaweit 3-400´000 Arbeitsplätze und Städte wo Produktionsstätten der Autoindustrie geschlossen würden, würden bald verlassenen Goldgräberstädten ähneln.
    Es ist nicht eine Deflation die wir zu befürchten haben, es ist eine weltweite noch nie dagewesene Inflation. Es muss nun eindlich die Realwirtschaft und damit die Produktivität angekurbelt werden und nicht einfach mehr Geld gedruckt werden, um es den Banken zu geben, welche es bloss dazu verwenden, um die unbezahlbaren Spielschulden der Casinowirtschaft zu „retten“. Solange man „Geld“ und nicht die Produktion als Massstab nimmt, wird das Problem schlimmer werden. In Zeiten wo weltweit die Produktionskapazitäten wie wahnsinnig abgebaut werden Geld zu drucken, ist in etwa das Gleiche wie wenn jemand ein Feuer mit Benzin versucht zu löschen.
    Die folgende Grafik zeigt, dass seit ca. 2004 die Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise massiv teurer werden:
    Inflation
    Als Lösung wären Investitionen um mehr Lebensmittel, mehr Rohstoffe und günstigere Energie zu produzieren sinnvoll. Die Sahara könnte zum Beispiel begrünt werden, technisch gesehen ist es kein Problem.

    Die Lösung für die heutige Situation wurde auch von L. Ron Hubbard trefffend beschrieben:

    „Es wird viel Aufhebens von „Deflationen“ und „Inflationen“ gemacht, und dicke Bücher werden geschrieben, um sie zu interpretieren, aber es gibt nur zwei maßgebliche Gesetze, die sie bestimmen:
    1. Eine INFLATION existiert dort, wo mehr Geld im Umlauf ist, als es Waren gibt.
    2. Eine DEFLATION existiert dort, wo es mehr Waren gibt als Geld, um sie zu kaufen.
    Diese beiden Gesetze können nach Belieben verdreht werden, um Leute zu verwirren. Doch das ist alles, was es über beide, eine Inflation oder eine Deflation, oder genauso über Aufschwünge oder Depressionen zu wissen gibt.“
    Lesen Sie den ganzen Artikel von L. Ron Hubbard mit dem Titel: Wirtschaft

     
  • religo 8:08 am am November 9, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , Bretton Wood, , Franklin D. Roosevelt, Georg Soros, Hedgefunds, Wirschftskrise   

    Barack Obama, George Soros und die Finanzkrise 

    Der neugewählte amerikanische Präsident Barack Obama könnte nicht nur als der erste schwarze amerikanische Präsident in die Geschichte eingehen. Falls er sich nicht von der Politik seines Geldgebers Georg Soros abnabeln kann, könnte er auch als derjenige Präsident verewigt werden, welcher die Welt in ein noch nie dagewesenes wirtschaftliches Chaos steuerte.
    Wenn auf dem Gipfel der G-20 vom 15. November in Washington nicht einschneidende Massnahmen in die Wege geleitet werden um das Finanzsystem grundlegend zu reformieren, sieht es auch schlecht für Barack Obama aus. Es wird sich schnell zeigen ob Massnahmen wie Franklin D. Roosevelts „Bretton-Woods-System“ ergriffen werden oder ob es sich nur um einen seichten Versuch handelt den Schaden einzugrenzen ohne die Ursache anzugehen.
    Nur wenn mit aller Konsequenz die Konkursreorganisation des heutigen Finanzsystems und ein neues System auf Grundlage der amerikanischen Verfassung (Kreditsystem) eingesetzt wird, kann es eine nachhaltige Verbesserung geben. Dazu mus der Derivatemarkt vollständig verschwinden. Der Konsens der EU Staatschefs „mehr Transparenz, einheitliche Bilanzierungsregeln, Kontrolle der Hedgefonds und Ratingagenturen, Verhaltenskodex für Manger“ wäre vor einigen Jahrzehnten vielleicht erfolgsversprechend gewesen, genau so wie man eine Wunde desinfiziert, damit sie sich nicht entzündet. Wenn die Blutvergiftung aber bereits kurz vor dem Herzen angekommen ist, dann reicht es nicht aus die Wunde zu desinfizieren.
    Lesen Sie hier mehr darüber was wirklich getan werden sollte um eine nachhaltige Stabilisierung zu erreichen.

     
    • balkansurfer 8:59 pm am Juli 18, 2009 Permalink | Antworten

      Georg Soros Leute erleben überall in Albanien, Georgien, Ukraine und dem Kosovo ein Debakel. Georg Soros ist identisch mit Drogen und Betrugs Kartellen

      • religo 7:46 am am Juli 20, 2009 Permalink | Antworten

        Dieser Information stimme ich voll zu. Georg Soros finanziert über Stiftungen und deren „Sozialprogramme“ den Drogenhandel und räumt ihm nicht genehme Regierungen aus dem Weg. Sei es die orangene Revolution in der Ukraine, oder die anfänglich grün auftretenden Demonstrationen im Iran. Soros hat die Hände im Spiel.

  • religo 11:32 am am October 12, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , Derivatmarkt, , ,   

    Weltweite Finanzkrise: Das wirkliche Problem 

    Die Lüge mit denen die Zentralbanken zur Zeit die Menschen beglücken sind ein Versuch das wirkliche Problem das dieser Krise zu grunde liegt zu verschleiern. Die Rettungspakete ändern nichts am wirklichen Problem, das dürfte auch Paulson und anderen Zentralbankchefs bewusst sein.
    Das was nicht diskutiert wird sind die Derivatkontrakte. Die Verbindlichkeiten daraus haben eine unvorstellbare Grössenordnung von Billiarden (Eine Billiarde ist ein Zahlwort, das für die Zahl 1.000 Billionen steht oder eine Eins mit 15 Nullen: 1.000.000.000.000.000) erreicht. Keine Regierung kann diese Verbindlichkeiten mit Staatsgarantien übernehmen, ohne den eigenen Bürgern eine unbezahlbare Schuld aufzuzwingen. Unser Bundesrat Couchepin hat schon recht, wenn er sagt, dass man nicht Geld pumpen müsse, wenn es nicht nötig sei. Die Frage ist die, ob unsere Regierung wirklich die Realwirtschaft zu schützen gedenkt, oder ob sie den gleichen katastrophalen Fehler wie England macht, das versucht die Schulden aus den Finanzwetten der Bevölkerung aufzuhalsen.
    Die einzige Lösung ist das was Island versucht zu tun, das Land unterteilte die Banken in solche die für die Realwirtschaft gebraucht werden und solche die zum Wohl der Menschen dem Bankrott unterzogen werden müssen. Dies lässt die Engländer natürlich vor Wut kochen, haben Sie doch vor allem Island als Geldtransfer für Hedgefunds genutzt, welche natürlich zu denen gehören, welche keinen Wert für die Realwirtschaft haben.
    Der Derivathandel muss aber so schnell wie möglich weltweit gestoppt werden, damit diese nicht noch mehr Schaden anrichten. Nur diese Derivate haben die Kraft das Finanzsystem in den Kollaps zu treiben.
    Obwohl der Derivatmarkt die gesamten Hypotheken-, Anleihen- und Aktienmärkte wohl um das tausendfache übersteigt, ist der effektive reale Wert dieser Derivate gleich null. Also liebe Politiker, wenn ihr wirklich etwas fürs Wohl aller tun wollt, dann schafft dieses Spielgeld aus der Welt, bevor diese Gelder eine weltweite HyperInflation bewirken können.

    Mehr Informationen gibt es hier

    Einige Artikel von L. Ron Hubbard über das Währungssystem und die Wirtschaft

     
    • Jack 1:28 pm am Oktober 12, 2008 Permalink | Antworten

      Mit verlaub, es wäre absolut hirnrissig jetzt den Derivatemarkt zu verbieten. Es würde ein Kapital in Milliardenhöhe vernichtet werden und die Krise würde sich dadurch noch weiter verschärfen.

      Der Staat hat sich zurückzuhalten und sich auf seinen Job zu konzentrieren. Sein Job ist es zu regulieren wo nötig und dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft günstige Bedingungen für Wachstum vorfindet. Ebenfalls hat er wo nötig Massnahmen zur Stabilisierung und Beruhigung der Märkte zu ergreifen.

      Jetzt ist zudem die Eigenverantwortung eines jeden von uns gefragt. Hirn einschalten und vernünftig handeln lautet jetzt die Devise. Wer jetzt klug handelt, kann ein Vermögen machen. Wer jetzt dumm handelt, kann ein Vermögen verlieren.

    • religo 7:34 pm am Oktober 14, 2008 Permalink | Antworten

      Wir sind uns über die Aufgabe die der Staat in dieser Situation hat durchaus einig. Die Ansicht darüber wie diese Aufgabe ausgeführt werden soll ist jedoch sehr unterschiedlich.
      Es ist nicht das Ziel von jedem, ohne Leistung „ein Vermögen zu machen“, es geht ganz einfach darum, was das Beste für die Realwirtschaft ist.
      Die Geldmenge im System muss die Wertschöpfung der Wirtschaft widerspiegeln. Mit den Derivaten wurde die Geldmenge aufgebläht, ohne dass irgend eine Wertschöpfung entstand. Dies gilt es zu korrigieren.
      Dies ist im Grunde genommen keine Staatsintervention, sondern ein Konkursverfahren, welches einfach die Teile schützt, welche für die Realwirtschaft wichtig sind. Dazu gehören die Derivate nicht. Die können ganz einfach weltweit für nichtig erklärt werden, ähnlich wie wenn ein Spielcasino immer mehr Chips kostenlos ausgegeben hätte und nun nicht mehr in wirkliches Geld umwandeln kann, weil es zahlungsunfähig ist. Die Spieler sind dann halt einfach entäuscht, dass sie solange spielten und diese Chips keinen Wert haben. Der Wirtschaft würde so ein Konkursverfaren nicht schaden, im Gegenteil.
      Lösungen und die neuesten Neuigkeiten gibt es auf der Seite der „Neuen Solidarität“

  • religo 8:50 am am September 19, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: AIG, , , , , LCTM, Lyndon LaRouche, , Systemfehler, Systemkrise, ,   

    Nicht das Finanzsystem, sondern die Menschen retten 

    Dieser Blog befasst sich grundsätzlich nicht mit der Wirtschaft, vereinzelt hatte ich aber auch in den letzten Jahren einige Artikel im Zusammenhang mit dem Systemfehler in unserem gegenwärtigen Finanzsystem veröffentlicht. Ich bin wirklich kein Experte in diesen Bereichen, die letzten Wochen haben aber gezeigt dass die viel beschworenen „Autoritäten“ anscheinend nur eine Lösung sehen: „Geld drucken!!!“ Dies führte in den letzten Tagen zum wahnwitzigen Ergebnis, dass nun unvorstellbare Summen in 3 stelliger Milliardenhöhe ins Finanzsystem gepumpt wurden, um AIG und das System zu stabilisieren. Dies nur, um das Überleben des todgeweihten Finanzsystems um einige Tage, vielleicht Wochen oder auch noch einige Monate zu verlängern.

    Man erinnere sich.: Als der LCTM Hedge Fund in der zweiten Hälfte der 90er zusammenbrach, wurden 3-5 Milliarden benötigt, um das System in der Balance zu halten. Heute braucht es bereits das hundertfache um das System zu retten. Die Rettungsaktionen werden immer hektischer und weiten sich in exponentieller Art aus. Was bedeutet dies? Wenn es heute im September 2009 noch klappt, braucht es für die nächste „Rettungsaktion“ wohl bald gegen 1000 Milliarden. Wenn dies noch nicht reicht, werden dann villeicht auch mal 10’000 oder 100’000 Milliarden gedruckt.

    Naja, halb so schlimm. Gemäss unserer Wirtschaftsministerin gibt es ja keinen Grund dafür, eine Krise zu wittern. Im Blick konnte man lesen: “Es gibt keine Krise“, „Die UBS wird nicht untergehen“, so ihre Worte. Dies nachdem das weltweite Finanzsystem gerade wieder mal haarscharf am Kollaps vorbeischrammte. Unsere Wirtschaftsministerin wird wohl erst dann realisieren dass wir eine Krise haben, wenn sie zufälligerweise am Bancomat Geld beziehen will und bemerkt dass er ausser Betrieb ist, danach wird sie an den Bankschalter gehen und sehen, dass hunderte Menschen vor ihr stehen und die Ersparnisse abheben wollen. Vielleicht wird sie aber auch da rufen „Es gibt keine Krise“ und hoffen dass die Menschen es glauben, nur damit sie für ihr Mittagessen endlich  das Bargeld abheben kann.

    Nicht das System muss gerettet werden, sondern die Menschen. Das bedeutet es braucht sofortige Massnahmen um die zur Zeit noch bestehende Realwirtschaft und einen funktionierenden Zahlungsverkehr zu erhalten. Alles andere kann dann geordnet zu Grabe getragen werden. Dies gefällt natürlich Menschen wie George Soros überhaupt nicht. Ich vemute dass er einer der Wenigen ist, die wirklich verstehen was abläuft. Leider ist er nicht einer derjenigen die das Wohl des Menschen berücksichtigen.

    Es gibt tatsächlich nicht einfach eine Krise, sondern wir erleben das Ende eines Finanzsystems, das auf falschen Grundlagen aufgebaut wurde. Es ist nicht einfach eine Krise, sondern das Resultat eines Systemfehlers.

    Bilden Sie sich weiter und vertrauen Sie nicht mehr den „Autoritäten“. Die haben nur eines gezeigt, dass sie keine Ahnung davon haben was das wirkliche Problem ist. Bilden Sie sich selbst weiter:

    http://german.freedom.lronhubbard.org/

    Die folgenden Websiten geben Ihnen weitere Informationen über die Grundlagen des Problems. Diese Seiten haben jedoch keinen Zusammenhang mit Scientology.

    http://www.solidaritaet.com
    http://www.larouchepub.com/
    Der Vorschlag von Lyndon LaRouche wie mit der heutigen Krise umgegangen werden sollte, ist das Sinnvollste das ich bisher lesen konnte. Das Folgende ist aus der oben verlinkten Zeitung „Neue Solidaritaet“ zitiert:

    1. Schritt: das Weltwährungssystem einem Konkursverfahren unterziehen.

    2. Schritt: ein neues System schaffen – statt eines Geldsystems ein Kreditsystem in Form einer angemessen modernisierten Variante des von US-Präsident F.D. Roosevelt beabsichtigten Bretton-Woods-Systems.

    3. Schritt: das neue System auf die Grundlage einer erweiterten Form des Westfälischen Friedens von 1648 statt ständiger Konflikte stellen. Der IWF muß durch eine Vertragsorganisation zwischen souveränen Nationalstaaten ersetzt werden, ergänzt durch langfristige wirtschaftliche Zielsetzungen für wissenschaftlichen und verwandten Fortschritt pro Kopf und pro Quadratkilometer Landfläche.

    4. Schritt: eine langfristige gemeinsame Aufgabenorientierung über zwei oder mehr Generationen hinweg definieren, um einen allgemeinen Anstieg der Arbeitsproduktivkraft zwischen den Nationen zu erreichen.

     
  • religo 8:58 pm am April 27, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Amerika, DNC, , Hillary Clinton, , , , Wahlkampf,   

    Wichtiger Wahlsieg in Pennsylvania für Hillary Clinton 

    Am 22. April war Hillary Clintons Sieg über den Gegenkandidaten Barack Obama  weitaus wichtiger, als man aufgrund der Medienberichterstattung vermuten könnte. Obama gab in diesem Bundesstaat für den Wahlkampf über 11 Millionen $ aus,  Hillary nur knapp 5 Millionen $,  also nicht mal die Hälfte. Zusätzlich rief die Republikanische Partei dazu auf Obama zu wählen, nicht etwa weil sie ihn lieber hätten, sondern weil er später ein chancenloser Gegner für ihren eigenen Kandidaten sein würde. Hillary Clinton gewann mit einem deutlichen Vorsprung von 55% zu 45%. In verschiedenen eher ländlichen Bezirken gewann Sie sogar mit bis zu 70% der Stimmen.

    Clinton ist nach wie vor die Einzige, welche es wagt die katastrophale Situation im Finanzsystem und der amerikanischen Wirtschaft beim Namen zu nennen. Der Parteivorstand das Demokratischen Nationalkomitee (DNC), versuchte bisher vergeblich Clinton Steine in den Weg zu legen und sie aus dem Weg zu räumen. Die Strippenzieher hinter dieser Absicht sind sehr gut bekannt und versuchen die Wahl im Sinne der Wall Street zu manipulieren. So will der DNC Clinton die gewonnenen Delegiertenstimmen von Michigan und Florida mit kuriosen Argumenten aberkennen. Mit diesen Delegiertenstimmen liegt Clinton weit in Führung.  Nach der Wahl in Pennsylvania hat Clinton – Michigan und Florida mitgezählt – nun total rund 120.000 Stimmen mehr als Obama. Die Wahlen in Florida und Michigan  wurden ordnungsgemäss durchgeführt und es gibt keine stichhaltigen Gründe diese Delegationen am Nominierungskonvent auszuschliessen.

    Mittlerweile gibt es immer mehr Stimmen, welche fordern dass Howard Dean – Vorsitzender des DNC – zurücktritt, da er offensichtlich aktiv gegen die Nominierung Clintons vorgeht.

    Obama war sich sehr bewusst, dass er in Pennsylvania gewinnen musste, daher steckte er auch soviel Geld in seine Kampagne. Obama hat mittlerweile ein großes Problem, da ihm die Zeit davonläuft.  In der nächsten Zeit könnten noch viel grössere Wolken für Obama aufziehen. Obama ist in den Rezko-Prozeß in Chicago verstrickt und es entwickelt sich ein regelrechter Skandal, welcher demnächst seinen Präsidentschaftswahlkampf vollständig zum Erliegen bringen könnte. Einflussreiche Personen aus der Wall Street und auch aus dem republikanischen Lager wussten dies, sie rechneten aber damit, dass Clinton viel früher aufgeben muss. Der Plan war, mit diesem Skandal Obama auszuschalten, aber erst nachdem Clinton aufgegeben hat. So wäre einer weiteren republikanischen Präsidentschaft nichts mehr im Weg gestanden.

    Nachdem Hillary den Turn Around schaffte, haben sich große Teile der Bevölkerung mit ihr solidarisiert, da sie langsam aber sicher erkennen, dass es nicht darum geht wer „netter“ oder „in“ ist, sondern wer effektiv bereit ist etwas gegen den Zusammenbruch des Finanzsystems zu unternehmen. Auf diesem Bereich hat Obama nichts zu bieten, da er brav die Linie seiner Geldgeber - der Wall Street – folgt. Clinton hatte Obama in der Fernsehdebatte in Pennsylvania in wirtschaftspolitischen Fragen klar geschlagen und Obama hat nun alle weiteren Fernsehdebatten mit ihr abgesagt. Scheinbar hat er keine Strategie um Clinton in diesen Debatten zu besiegen. Der Grund weshalb es für die oligarchischen Finanzkreise so wichtig ist dass Hillary nicht gewinnt liegt auf der Hand. Sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser, dass Clinton die wertschöpfende Wirtschaft und somit 99% der amerikanischen Bürger vor weiteren Spekulationsblasen schützen wird und somit die Spekulanten massiv eindämmt.

    Für Clinton war es wichtig, dass Sie Ihren Wahlkampfberater Mark Penn am 7. April entlassen hatte. Penn hatte heftig dagegen opponiert, dass Clinton die Wirtschaftskrise in den Mittelpunkt ihrer Kampagne stellen wollte. Nachdem Hillary nun genau dies tat, hat sie nun auch wieder grosszügigere Unterstützung. Alleine nach dem Sieg in Pennsylvania nahm Sie über 10 Millionen Spenden ein. Die Wahlkampfberater der Kandidaten sind nicht wirklich unabhängig, bestehen sie doch hauptsächlich aus Agenturen welche der britischen WPP gehören und welche die amerikanische Wahl wohl eher nach den Interessen der Londoner Finanzwelt lenken.

    Der Aufschwung in der Kampagne seit der Entlassung dieser Leute sollte eigentlich im Clinton Lager das Bewusstsein stärken, dass der britische Einfluß nicht zu unterschätzen ist. 

    Lesen Sie weitere wichtige Neuigkeiten über die amerikanische Wahl, welche Sie nicht den Massen-Verdummungs-Medien entnehmen können.

    Einfach noch als „vorbeugende“ Aussage für die lieben Scientology Kritiker: Nein, die Büso hat keinen Zusammenhang mit Scientology und nein, ich bin nicht Mitglied der Büso und ich kenne wirklich niemanden der Scientologe und gleichzeitig Mitglied in der Büso ist, was aber nicht heisst, dass ich nicht weitgehend mit den wirtschaftlichen Grundideen der Büso übereinstimmen würde.

    Einige interessante Artikel über Wirtschaft von L. Ron Hubbard

     
  • religo 11:47 am am March 16, 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , ,   

    Es braucht Lösungen für den Finanzkollaps 

    Der ehemalige italienische Finanzminister Giulio Tremonti fordert eine „neue Bretton-Woods-Vereinbarung zwischen den großen Nationen“. Er bezeichnet das System der Globalisierung als gescheitert und bietet mit seinem Vorschlag einen gangbaren Weg aus dem Zusammenbruch des heutigen Systems. In seinem jetzt veröffentlichten Buch mit dem Titel „Angst und Hoffnung“ thematisiert er das Problem des heutigen Finanzsystems.

    So schreibt Tremonti: „Vorschlag für ein neues Bretton Woods, das große Abkommen, das 1944 die Grundlage schuf, auf der die Welt sich in der Nachkriegsära entfaltete. Das neue Bretton Woods sollte über die Währungsbeziehungen hinaus erweitert werden auf Umweltschutz, soziale Klauseln, die Rolle der Aufsicht über Finanzmärkte und den Impuls für die Wirtschaft, den Regierungen individuell oder gemeinsam bieten können und müssen.“
    Am 6. März präsentierte Tremonti sein Buch in der Talkshow Annozero im Fernsehsender Rai Due. Tremonti bezeichnete in der Sendung die sinkende Kaufkraft der Arbeitnehmer Italiens als Folge des „Wahnsinns der Globalisierung“.
    An Hochschulen, in Zeitungen und Politik würden alle möglichen Verrückten herumlaufen und behaupten, dass es mehr Wettbewerb brauche. Was wirklich gebraucht werde sei ein Denken, das weniger fanatisiert vom Dogma des Marktes sei.

    Es ist wirklich soweit gekommen, dass Überflüssiges weniger kostet als das was wirklich zum Leben benötigt wird. Es kostet blad weniger einen Flug nach London zu buchen als den Tagesbedarf an Lebensmittel für eine 5 köpfige Familie zu kaufen.

    Tremonti griff den Heuschreckenkapitalismus frontal an und erklärte einem erstaunten Publikum, dass die Globalisierung vor allem auf der Teilung der Welt in zwei Teile beruhe: Asien als Produzent von Billigwaren und dem Westen, allen voran die USA, die Schulden machten um diese Waren zu importieren. Alles wurde von innovativen Finanzprodukten gestützt. Die Banken machten nicht mehr das wofür Sie die Existenztberechtiugung haben: Geld auf Vertrauensbasis sammeln und auf eigenes Risiko verleihen. Sie wurden zum Lotterie-Betreiber, bündelten Produkte und verkauften sie an Dritte.
    Die gegenwärtige Krise wird schlimmer, mit Zinssenkungen und Liquiditätsspritzen, wird alles noch verschärft. Bretton Woods war 1944 die Lösung des Problems, die Grundidee davon ist auch für die heutige Situation die Lösung.
    Tremontis Buch und Aussagen polarisieren die Debatte vor der Parlamentswahl in Italien.

    L. Ron Hubbard schrieb im April 1966 einen Artikel zu diesem Thema, Hier ein Zitat: „Unterdrücker haben seit einiger Zeit ein Netz wirtschaftlicher Verstrickungen für die Gesellschaft gewebt, wobei sie wirtschaftliche Fehlinterpretationen oder Ignoranz benutzten, um diejenige Gesellschaften darin zu verwickeln, die erst kürzlich ihre Ketten tatsächlicher Sklaverei abgestreift haben. Heute bestehen die Ketten aus wirtschaftlichen Restriktionen und, offen gesagt, aus wirtschaftlichen Lügen.“

    Lesen Sie dazu was L. Ron Hubbard über die Grundlagen der Wirtschaft schrieb: http://german.freedom.lronhubbard.org/page046.htm
    Empfehlenswerter Artikel: http://religo.ch/2010/03/08/was-ist-fiatgeld-die-wirklichen-hintergrunde-der-finanzkrise/

     
  • religo 10:09 am am November 4, 2007 Permalink | Antworten
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    Weltweite Finanzkrise verschärft sich weiter 

    Die Zentralbanken und Banken sind weiter sehr fleissig dabei, die selbstverschuldete Krise zu verschärfen. Die Inflationszahlen wurden lange manipuliert damit es besser aussah. Den meisten hochbezahlten Bankexperten ist es jedoch noch nicht klar, was sich wirklich abspielt. Scheinbar sind es genau diese „Experten“ welche die sich anbahnende Katastrophe erst dann bemerken werden, wenn plötzlich Geldscheine aus dem Hubschrauber abgeworfen werden.

    Einige Zahlen:

    Verluste aus der Hypothekenkrise seit Juli rund 2000 Milliarden Dollar

    Innert 10 Tagen verlor der Dollar 5% gegenüber dem Euro

    Nettoinvestitionen in amerikanische Wertpapiere sank im Juli auf 58 Milliarden $ (jahrelanger Schnitt war 100 Milliarden monatlich)

    Im August gab es einen Nettoabfluss von über 150 Milliarden $ (die Ratten verlassen das sinkende Schiff)

    China reduzierte seine Dollar-Guthaben um 9 Milliarden(2.2%), Japan um rund 25 Milliarden(4%) und Taiwan um rund 5 Milliarden $ (8.9%).

    Die Geldmenge M3 ist nach Schätzungen um 10-15% jährlich gestiegen (seit Oktober 2006 werden die Zahlen nicht mehr veröffentlicht).

    Hubschrauber-Ben wirft Geld ab! Die Fed, Bank von England und die Europäische Zentralbank haben seit Juli 2007 etwa 1,5 Billionen Dollar „gedruckt“ und in ein todgeweihtes System gepumpt und damit die Krise verzögert und gleichzeitig verschlimmert.

    Die Zahlen wurden der Zeitung Neue Solidarität entommen.

    Die Bush Administration kommt immer mehr unter Druck den Iran endlich angreifen zu können. Wer die Vergangenheit kennt weiss, dass immer in solchen wirtschaftlichen Zeiten ein Krieg angezettelt wurde. Allen voran Dick Chenney muss endlich abgesetzt werden um ein weltweites Chaos, wenn nicht sogar den 3. Weltkrieg  zu verhindern.

    Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema: Wirtschaft

    Einige interessante Artikel über die Probleme in unserem heutigen System von L. Ron Hubbard

    Alle Informationen um das heutige Problem im Finanzsystem zu lösen

    Nachtrag vom 08.10.08:

    11 Monate nachdem ich diesen Artikel schrieb, sind wir heute am Punkt angelangt, wo mit immer grösserer Geschwindigkeit Geld ins System gepumpt wird. Wie lange der Zahlungsverkehr und die Realwirtschaft überhaupt noch funktionieren werden kann niemand vorhersagen. Nach wie vor hoffe ich, dass es einige Köpfe an der Spitze gibt, welche sich endlich auf das besinnen, wofür sie gewählt wurden, nähmlich für das Wohl des Volkes zu sorgen. Anzeichen dafür auf eine wirkliche Lösung hinarbeiten zu wollen, gibt es bei Frankreichs Präsidenten Sarkozy, Italiens Finanzminister Tremonti, Vladimir Putin, Stimmen aus China, Korea und Südamerika. Diese scheinen Pläne für ein modernisiertes „Bretton Wood Abkommen“, das auch nach dem 2. Weltkrieg die Wirtschaft wieder auf Vordermann brachte, zu schmieden.

    Nachtrag vom 29.10.2008

    Diese Woche machte VW Schlagzeilen, als die Aktien in den Himmel schossen. Die Hedge Funds jammerten gleich los und beschuldigten Porsche dafür verantwortloch zu sein. Porsche hatte aber nichts anderes gemacht als bekanntgegeben, dass sie sich bei VW stärker beteiligen werden. Nichts ist daran auszusetzen. Die Leeerverkäufe der Hedge Funds mussten dann gedeckt werden ohne dass der Kurs gefallen war. Da offensichtlich zuvor extrem viele Leerverkäufe getätigt wurden, trieb dies den Kurs in extreme Höhen.

    Schafft endlich den Derivatmarkt ab, nicht Porsche als Investor ist zu kritisieren, sondern die an Spekulantitis leidenden Hedge Funds. Jeder Konkurs eines solchen ist zu begrüssen, noch besser wäre ein weltweites Verbot des ganzen Derivate-Wahnsinns.

    Noch weiter geht der ehemalige Präsidentschaftskandidat von Frankreich Jaques Cheminade in einem Interview auf der Website http://www.capital.fr/actualite/Default.asp?interview=O&numero=71347&Cat=ACT Cheminade hat seit 15 Jahren vor der heutigen Krise gewarnt. Lasst endlich die Experten zu Wort kommen, welche genügend Weitsicht hatten.
    Lesen Sie auch diesen Artikel über einige in Vergessenheit geratene Grundlagen der Wirtschaft

     
  • religo 6:30 pm am September 16, 2007 Permalink | Antworten  

    Das Ende der Hedgefonds 

    „Sie wissen, daß jegliche „Transparenz“ ihren Bankrott beweisen wird!“
    Dies ist der Untertitel eines Artikels in der Zeitung „Neue Solidaritaet“, welcher in sehr präziser Weise den Zustand der Hedgefonds beschreibt. Nachdem diese Woche die Finanzkrise in England offensichtlich wurde, wird es hoffentlich auch in den deutschsprachigen Medien nicht mehr länger verschwiegen, dass ein weltweiter Finanzkollaps droht. Es braucht nun sofort Lösungsansätze, sonst werden wir in eine Depression verfallen, welche schlimmer ist, als das was die Welt um 1930 herum erlebte.
    Lesen Sie hier diesen Artikel
    Auch L. Ron Hubbard hat einige sehr interessante Artikel darüber verfasst wie Inflation entsteht. Obwohl es damals noch keine Hedgefonds gab, beschreiben diese Artikel sehr präzise, wie zerstörisch inflationäre Massnahmen wie sie zur Zeit durchgeführt werden, funktionieren.
     Hier finden Sie einen sehr interessanten Artikel über die Grundlagen von Inflation und Deflation

     
  • religo 7:11 am am May 25, 2007 Permalink | Antworten  

    Kollaps des Weltfinanzsystems? 

    Um die gegenwärtige Situation auf den internationalen Finanzplätzen besser zu verstehen, ist es notwendig die Grundlagen zu verstehen, die eine solche Entwicklung überhaupt ermöglichten.

    1. Wenn mehr Geld als Waren vorhanden ist entwickelt sich daraus eine INFLATION

    2. Wenn mehr Waren als Geld vorhanden sind entwickelt sich eine DEFLATION

    Nun mit den heutigen Finanzinstrumenten wie den Hedge Funds (im Grunde nichts anderes als Finanzwetten), werden diese Grundlagen zwar verzerrt, haben aber immer noch Gültigkeit. Sobald wir davon hören, dass Zentralbanken Unmengen an Geld in die Kapitalmärkte stopfen um diese zu stabilisieren, dann ist dies eine hochinflationäre Massnahme, welche nichts anderes als eine Symptombekämpfung ist. Die Ursache der Schwierigkeit liegt in den 70ern, als Nixxon das Bretton Woods aushebelte. Um einen gesunden Wirtschaftsaufschwung zu erreichen, ist es nötig zu verstehen, dass Geld nicht mit Geld gemacht werden kann (man kann Geld nicht essen), sondern dass Geld nur durch wirkliche reale Produktion und Waren (Mehrwert) entstehen darf. Die heutigen hochriskanten Finanzgeschäfte haben keine Existenzberechtigung, da sie keinen Mehrwert schaffen. Deutsche Bank Chef Ackermann hin oder her, auch er wird dies vielleicht irgendwann verstehen.

    Also stampfen wir die nur auf dem Papier bestehenden spekulativen Geldwerte endlich einfach ein, diese haben ja eh nie in der realen Welt existiert und fangen ohne diese wieder an. Die Gefahr ist nicht, diese einzustampfen, die Gefahr ist, dass diese fiktiven Werte die gesamte produzierende Realwirtschaft zerstören, falls sie nicht wirklich endgültig verschwinden. Verabschieden wir uns von diesem System, bevor uns das System selbst verschlingt.

    Wer demnächst heult und jammert, weil sein ach so sorgsam zusammengetragenes Papiergeld flöten geht, sollte sich einfach mal darauf besinnen, wirklich etwas zu produzieren, das einen Wert hat. Wenn es einen Wert für jemanden hat, wird er dafür auch ein Ei oder ein Apfel geben, den kann man dann essen. Wenn Sie dies verstehen, dann wissen Sie bereits mehr als die heutigen hochbezahlten (natürlich mit Papier à rund 1Rp pro Blatt) Finanzspezialisten der Banken.

    Lesen Sie dazu den Artikel von  L. Ron Hubbard „Wirtschaft – Krieg und Steuern“
    Hier einige weitere Artikel, welche sehr zu diesem Thema passen

     
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