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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Weltweite Finanzkrise verschärft sich weiter

Die Zentralbanken und Banken sind weiter sehr fleissig dabei, die selbstverschuldete Krise zu verschärfen. Die Inflationszahlen wurden lange manipuliert damit es besser aussah. Den meisten hochbezahlten Bankexperten ist es jedoch noch nicht klar, was sich wirklich abspielt. Scheinbar sind es genau diese “Experten” welche die sich anbahnende Katastrophe erst dann bemerken werden, wenn plötzlich Geldscheine aus dem Hubschrauber abgeworfen werden.

Einige Zahlen:

Verluste aus der Hypothekenkrise seit Juli rund 2000 Milliarden Dollar

Innert 10 Tagen verlor der Dollar 5% gegenüber dem Euro

Nettoinvestitionen in amerikanische Wertpapiere sank im Juli auf 58 Milliarden $ (jahrelanger Schnitt war 100 Milliarden monatlich)

Im August gab es einen Nettoabfluss von über 150 Milliarden $ (die Ratten verlassen das sinkende Schiff)

China reduzierte seine Dollar-Guthaben um 9 Milliarden(2.2%), Japan um rund 25 Milliarden(4%) und Taiwan um rund 5 Milliarden $ (8.9%).

Die Geldmenge M3 ist nach Schätzungen um 10-15% jährlich gestiegen (seit Oktober 2006 werden die Zahlen nicht mehr veröffentlicht).

Hubschrauber-Ben wirft Geld ab! Die Fed, Bank von England und die Europäische Zentralbank haben seit Juli 2007 etwa 1,5 Billionen Dollar “gedruckt” und in ein todgeweihtes System gepumpt und damit die Krise verzögert und gleichzeitig verschlimmert.

Die Zahlen wurden der Zeitung Neue Solidarität entommen.

Die Bush Administration kommt immer mehr unter Druck den Iran endlich angreifen zu können. Wer die Vergangenheit kennt weiss, dass immer in solchen wirtschaftlichen Zeiten ein Krieg angezettelt wurde. Allen voran Dick Chenney muss endlich abgesetzt werden um ein weltweites Chaos, wenn nicht sogar den 3. Weltkrieg  zu verhindern.

Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema: Wirtschaft

Einige interessante Artikel über die Probleme in unserem heutigen System von L. Ron Hubbard

Alle Informationen um das heutige Problem im Finanzsystem zu lösen

Nachtrag vom 08.10.08:

11 Monate nachdem ich diesen Artikel schrieb, sind wir heute am Punkt angelangt, wo mit immer grösserer Geschwindigkeit Geld ins System gepumpt wird. Wie lange der Zahlungsverkehr und die Realwirtschaft überhaupt noch funktionieren werden kann niemand vorhersagen. Nach wie vor hoffe ich, dass es einige Köpfe an der Spitze gibt, welche sich endlich auf das besinnen, wofür sie gewählt wurden, nähmlich für das Wohl des Volkes zu sorgen. Anzeichen dafür auf eine wirkliche Lösung hinarbeiten zu wollen, gibt es bei Frankreichs Präsidenten Sarkozy, Italiens Finanzminister Tremonti, Vladimir Putin, Stimmen aus China, Korea und Südamerika. Diese scheinen Pläne für ein modernisiertes “Bretton Wood Abkommen”, das auch nach dem 2. Weltkrieg die Wirtschaft wieder auf Vordermann brachte, zu schmieden.

Nachtrag vom 29.10.2008

Diese Woche machte VW Schlagzeilen, als die Aktien in den Himmel schossen. Die Hedge Funds jammerten gleich los und beschuldigten Porsche dafür verantwortloch zu sein. Porsche hatte aber nichts anderes gemacht als bekanntgegeben, dass sie sich bei VW stärker beteiligen werden. Nichts ist daran auszusetzen. Die Leeerverkäufe der Hedge Funds mussten dann gedeckt werden ohne dass der Kurs gefallen war. Da offensichtlich zuvor extrem viele Leerverkäufe getätigt wurden, trieb dies den Kurs in extreme Höhen.

Schafft endlich den Derivatmarkt ab, nicht Porsche als Investor ist zu kritisieren, sondern die an Spekulantitis leidenden Hedge Funds. Jeder Konkurs eines solchen ist zu begrüssen, noch besser wäre ein weltweites Verbot des ganzen Derivate-Wahnsinns.

Noch weiter geht der ehemalige Präsidentschaftskandidat von Frankreich Jaques Cheminade in einem Interview auf der Website http://www.capital.fr/actualite/Default.asp?interview=O&numero=71347&Cat=ACT Cheminade hat seit 15 Jahren vor der heutigen Krise gewarnt. Lasst endlich die Experten zu Wort kommen, welche genügend Weitsicht hatten.
Lesen Sie auch diesen Artikel über einige in Vergessenheit geratene Grundlagen der Wirtschaft

Das Ende der Hedgefonds

September 16, 2007 Hinterlasse einen Kommentar

“Sie wissen, daß jegliche „Transparenz“ ihren Bankrott beweisen wird!”
Dies ist der Untertitel eines Artikels in der Zeitung “Neue Solidaritaet”, welcher in sehr präziser Weise den Zustand der Hedgefonds beschreibt. Nachdem diese Woche die Finanzkrise in England offensichtlich wurde, wird es hoffentlich auch in den deutschsprachigen Medien nicht mehr länger verschwiegen, dass ein weltweiter Finanzkollaps droht. Es braucht nun sofort Lösungsansätze, sonst werden wir in eine Depression verfallen, welche schlimmer ist, als das was die Welt um 1930 herum erlebte.
Lesen Sie hier diesen Artikel
Auch L. Ron Hubbard hat einige sehr interessante Artikel darüber verfasst wie Inflation entsteht. Obwohl es damals noch keine Hedgefonds gab, beschreiben diese Artikel sehr präzise, wie zerstörisch inflationäre Massnahmen wie sie zur Zeit durchgeführt werden, funktionieren.
 Hier finden Sie einen sehr interessanten Artikel über die Grundlagen von Inflation und Deflation

Kollaps des Weltfinanzsystems?

Um die gegenwärtige Situation auf den internationalen Finanzplätzen besser zu verstehen, ist es notwendig die Grundlagen zu verstehen, die eine solche Entwicklung überhaupt ermöglichten.

1. Wenn mehr Geld als Waren vorhanden ist entwickelt sich daraus eine INFLATION

2. Wenn mehr Waren als Geld vorhanden sind entwickelt sich eine DEFLATION

Nun mit den heutigen Finanzinstrumenten wie den Hedge Funds (im Grunde nichts anderes als Finanzwetten), werden diese Grundlagen zwar verzerrt, haben aber immer noch Gültigkeit. Sobald wir davon hören, dass Zentralbanken Unmengen an Geld in die Kapitalmärkte stopfen um diese zu stabilisieren, dann ist dies eine hochinflationäre Massnahme, welche nichts anderes als eine Symptombekämpfung ist. Die Ursache der Schwierigkeit liegt in den 70ern, als Nixxon das Bretton Woods aushebelte. Um einen gesunden Wirtschaftsaufschwung zu erreichen, ist es nötig zu verstehen, dass Geld nicht mit Geld gemacht werden kann (man kann Geld nicht essen), sondern dass Geld nur durch wirkliche reale Produktion und Waren (Mehrwert) entstehen darf. Die heutigen hochriskanten Finanzgeschäfte haben keine Existenzberechtigung, da sie keinen Mehrwert schaffen. Deutsche Bank Chef Ackermann hin oder her, auch er wird dies vielleicht irgendwann verstehen.

Also stampfen wir die nur auf dem Papier bestehenden spekulativen Geldwerte endlich einfach ein, diese haben ja eh nie in der realen Welt existiert und fangen ohne diese wieder an. Die Gefahr ist nicht, diese einzustampfen, die Gefahr ist, dass diese fiktiven Werte die gesamte produzierende Realwirtschaft zerstören, falls sie nicht wirklich endgültig verschwinden. Verabschieden wir uns von diesem System, bevor uns das System selbst verschlingt.

Wer demnächst heult und jammert, weil sein ach so sorgsam zusammengetragenes Papiergeld flöten geht, sollte sich einfach mal darauf besinnen, wirklich etwas zu produzieren, das einen Wert hat. Wenn es einen Wert für jemanden hat, wird er dafür auch ein Ei oder ein Apfel geben, den kann man dann essen. Wenn Sie dies verstehen, dann wissen Sie bereits mehr als die heutigen hochbezahlten (natürlich mit Papier à rund 1Rp pro Blatt) Finanzspezialisten der Banken.

Lesen Sie dazu den Artikel von  L. Ron Hubbard “Wirtschaft – Krieg und Steuern”
Hier einige weitere Artikel, welche sehr zu diesem Thema passen

Kategorien:Blogroll, News, Wirtschaft
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