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Ungarn entzieht sich dem Austeritätsdiktat des IWF
Während sich in Europa Länder wie Frankreich und Deutschland dem Diktat des IWF wehrlos unterworfen haben, zeigt Ungarn dem IWF die rote Karte und geht einen eigenen Weg. Die von Ungarn eingeschlagene Richtung zeugt von Weitsicht und stellt das Gemeinwohl klar vor die Bankeninteressen. Banken in Ungarn schrecken auch nicht davor zurück, Kredite mit Wucherzinsen von auch mal 35% zu vergeben. Der Bruch mit dem IWF zeigt, dass die ungarische Regierung die Banken in die Pflicht nehmen will und die Bevölkerung vor weitereren Ausplünderungen zu schützen beabsichtigt. Damit zieht sich die Regierung rund um Regierungschef Viktor Orban und Finanzminister György Matolcsy natürlich die Wut des britischen Empires und der Wallstreet auf sich.
Die ungarische Regierung weigert sich, der Bevölkerung weitere Sparmassnahmen aufzuerlegen und widersetzt sich somit direkt den Forderungen des Weltwährunggsfonds und der EU. Es ist eine klare Absage an die zur Regel gewordenen “Bankenrettungen”, welche bloss den Banken und Spekulanten, nicht aber der Realwirtschaft zugute kommen. Als Finanzminister Matolcsy bekanntgab, dass die ungarische Regierung durch eine Bankenabgabe zusätzlich 700 Millionen Euro einnehmen werde, brach der IWF die Gespräche mit Ungarn ab und ist nicht mehr bereit einen bereits zugesagten Kredit von 5.5 Milliarden an Ungarn auszuzahlen.
Außenminister Janos Martonyi konterte daraufhin am 19. Juli in einem Fernsehinterview wie folgt: Er sei „etwas überrascht, daß der IWF sich in dieser Frage offenbar auf die Seite der ausländischen Banken in Ungarn gestellt hat… Ich meine, die Delegation des IWF hätte etwas mehr Verständnis für die ungarische Wirtschaftspolitik zeigen sollen.“ Der Fraktionsvorsitzende von Orbans Partei FIDESZ im ungarischen Parlament, John Lazar, betonte: „Trotz Drucks des IWF werden wir die Armen nicht noch mehr auspressen.“
Auch in der Antrittsrede des Premierministers am 9. Juni finden sich klare Aussagen in welche Richtung Ungarn sich entwickeln wird. In der Rede wurde der Unterschied zwischen einer Kasinowirtschaft und einem wirtschaftlichen Aufbau deutlich gemacht. Das wirtschaftliche System solle alle Aktivitäten als Spekulation bezeichnen, welche dann Geld verdienen, wenn dadurch anderen Schaden zugefügt werden müsse. Wenn jemand Geld verdiene in dem er reale Werte schaffe, aus denen andere und die ganze Gesellschaft Nutzen ziehen können, solle dies als Arbeit bezeichnet werden. Die Spekulation sei zurückzudrängen und die Bemühungen in Richtung produktivem Kapitalismus sei zu stärken.
Diese Haltung wurde am 22. Juli weiter unterstrichen, als das ungarische Parlament 301 gegen 12 Stimmen Orbans Gesetzespaket für die „nationale wirtschaftliche Revolution“ guthiess. Einzig die oppositionellen Sozialisten boykottierten die Abstimmung.
Die Finanzwelt ist seit diesen Vorgängen aufgescheucht wie ein Schwarm Wespen. Sie befürchtet, dass andere Länder wie die baltischen Staten, Tschechien, Slowakei und Polen dem Beispiel Ungarns folgen könnten.
Griechenland Bankrott ist ein Banken-Bankrott
Der Tübinger Emeritus Professor Joachim Starbatty und 4 weitere Rechts- und Wirtschaftswissenschatler haben dem Verfassungsgericht in Karlsruhe einen Eilantrag und eine Verfassungsbeschwerde gegen das Griechenland-Hilfspacket eingereicht.
Der Eilantrag wurde jedoch vom Verfassungsgericht mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. “Ein Verschieben der deutschen Hilfen bis zu einem endgültigen Urteil über die Klage könne das Rettungspaket insgesamt gefährden. Wenn später bekannt werde dass die Hilfe rechtmässig gewesen wäre drohe ein grosser Schaden. Wieso dies schwerer gewichtet wird als die Möglichkeit, dass bei einer nachgewiesenen Unrechtmässigkeit des Hilfspackets, ein genau bezifferter Schaden von 22 Milliarden für die Deutschen Bürger droht, wird nicht begründet.
Die Finanzhilfen seien in Wahrheit eine Rettungsoperation für die Banken, argumentieren die fünf Professoren. “Wir geben das Geld den Griechen, und die reichen es an die Banken weiter”, sagte Starbatty. Um die Schulden abbauen zu können, müsste Griechenland aus der Währungsunion austreten, die stark abgewertete Drachme wieder als Währung annehmen und anfangen, Überschüsse zu erwirtschaften.
Die von IWF, EU Regierungen und vor allem Banken geforderte Therapie für Griechenland wird wenn überhaupt nur eine kurzfristig spürbare beruhigende Auswirkung auf die Finanzmärkte haben. Nicht nur Griechenland ist bankrott, sondern auch etliche andere Staaten. Die angekündigten Sparmaßnahmen und massloses Gelddrucken scheinen die einzigen Therapien zu sein, welche propagiert werden. Anstelle dieser Rosskuren, braucht es Folgendes:
- Eine Konkurssanierung der Banken!
- Gesetze, die Spekulationen abstellen und den Wiederaufbau der produktiven Wirtschaft ermöglichen
Einige Staaten in der Eurozone und weltweit sind insolvent. Griechenland ist da nur ein Land unter vielen. Deutschland alleine hat Forderungen von über 520 Mrd. Euro südlichen Euroländer gegenüber. Dies ist aber nur etwa die Hälfte der gesamten Schulden dieser Länder. Griechenland braucht alleine 135 Mrd. Euro um die nächsten paar Jahre ohne Zahlungsausstand zu überstehen. Die Banken von Spanien sind eng mit denen Großbritanniens verflochten und befinden sich ebenfalls in grossen Schwierigkeiten. Portugal, Italien und Irland werden sich nach der grosszügigen Geste Deutschlands sehr bald melden um ihre eigenen enormen Summen an benötigtem Geld zu verlangen. Wer glaubt dass das Strohfeuer des Dollars Bestand hat, wir schwer auf die Nase fallen. Großbritannien und die USA sind ebenso insolvent. Das System ist am kollabieren und Jo Ackermann hat mit dem “zugesagten Aufkauf von KfW Anleihen” nicht etwa Deutschland geholfen, sondern sich selbst.
Lösungen gibt es, diese müssen aber bekannt sein und funktionieren.
Warum überall Geld fehlt “Gib mir die Welt plus 5 Prozent”. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian 50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens:
Was ist Fiatgeld? Die wirklichen Hintergründe der Finanzkrise
Das folgende Video eignet sich bestens, um die Turbulenzen und Aussagen rund um die “Finanzkrise” besser zu verstehen. Die Lösung des Problems ist bei weitem nicht so schwierig wie dies von bestimmten Menschen dargestellt wird.
Schauen Sie sich diesen Film ruhig mehrmals an, Sie werden Vieles auf dieser Welt danach besser verstehen.
Es gibt Menschen, welche bereits seit Jahren Lösungen zu diesen Problemen aufzeigen. Wenn Sie das Video wirklich verstanden haben, wissen Sie sicher auch weshalb man nichts darüber hört und wenn, dann nur Schlechtes.
Einpassendes Zitat von Rockefeller, das er vor dem Wirtschaftsausschuss der USA abgab:
Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs.
Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise
und die Nationen werden die “Neue Weltordnung” akzeptieren.
Weltwirtschaftskrise: Das Weltfinanzsystem wurde noch nicht gerettet
Zur Zeit will sich fast jeder mit dem Versuch “positiv zu denken” überbieten, obwohl eigentlich jeder weiss, dass wirkliche Veränderungen nur durch konkrete Massnahmen also Aktionen und nicht mit dem Denken vager Gedanken erreicht werden.
Die Aktien erleben einen neuen Höhenflug, wichtige Banken weisen wieder Milliardengewinne aus, ist doch alles Bestens, könnte man meinen.
Es gibt nur einen entscheidendenden Makel:
Bisher wurde weltweit absolut nichts getan, um die Kasinowirtschaft einzuschränken.
Einige Gedanken dazu:
USA: 175 Milliarden Steuergelder wurden 2008 für Bankenrettungen ausgegeben. Davon wurden rund 20% verwendet um die Boni der Manager zu bezahlen.
Gleichzeitig erhalten nur rund 30% der arbeitslosen Amerikaner Arbeitslosengeld, da 48 von 50 Staaten zahlungsunfähig sind. 15’000 Amerikaner verlieren pro Tag ihre Kranknversicherung aufgrund von Arbeitslosigkeit.
Welternährungsprogramm (WFP): Es wird gemeldet, dass mitlerweile über 1 Milliarde Menschen an Hunger leiden. Von den zugesagten 3.7 Milliarden $ wurden von der Staatengemeinschaft bisher jedoch nur die Hälfte auch wirklich zur Verfügung gestellt. 2008 konnte das WFP nur 10% der Hungernden mit Nahrungsmittel helfen.
Fazit: Einige Hundert Manager erhalten 18 x mehr an Boni aus Steuergeldern, wie die ganze internationale Staatengemeinschaft für eine Milliarde hungernde Menschen aufzubringen bereit ist!
Die Regierung von Barack Obama hat einen Kollaps der Umfragewerte hinter sich. Zur Zeit äussern nur noch 29% starke Zustimmung für Obama, was weniger ist als Bush zu diesem Zeitpunkt seiner Präsidentschaft hatte.
Obama blieb die Einlösung seiner Wahlkampf-Versprechen schuldig, seine Präsidentschaft an Lincoln und Roosevelt zu orientieren. Er trägt vielmehr die Interessen der Finanzplätze auf dem Rücken der Menschen aus. Die Realwirtschaft geht weiter den Bach runter.
Wem sollte man Vertrauen schenken? Den Menschen die den erlebten Zusammenbruch bereits seit Jahren korrekt vorausgesehen hatten? Oder denen die bereits damals völlig utopische Einschätzungen hatten und an eine unendliche Geldvermehrung glaubten?
Diejenigen die heute einen Aufschwung sehen, haben den tieferen Sinn hinter der Redewendung “Geld kann man nicht essen” noch nicht verstanden.
Finanzkrise: Was Bundesrat Hans Rudolf Merz tun sollte
Wir sind heute an einem Punkt angelangt wo die eigensüchtigen Interessengruppen der Banken und Hedge Funds nicht mehr länger unterstützt werden dürfen. Es heisst, dass die UBS nicht fallengelassen werden darf, da sie zu wichtig für die Wirtschaft der Schweiz sei. Das heisst aber nicht, dass die Schweiz rein spekulative UBS und Hedge Funds “Geschäfte”, schützen muss. Das bereits klinisch tote Finanzystem muss nun schnellstens ersetzt werden. Die Schweiz könnte eine Vorreiterrolle darin übernehmen zu helfen, das weltweite Finanzsystem auf der Grundlage eines Kreditsystems wieder zum funktionieren zu bringen. Was die Wirtschaft nicht braucht ist der Derivatemarkt und alle angehäuften Spielschulden und -Guthaben die damit verbunden sind. Diese sind unbezahlbar und jeder Versuch diese weiter aufrecht zu erhalten, bringt nur nochmals mehr Probleme und Krisen hervor.
Der Vorschlag von Lyndon LaRouche wie mit der heutigen Krise umgegangen werden sollte, ist das Sinnvollste das ich bisher lesen konnte. Das Folgende ist aus der verlinkten Zeitung “Neue Solidaritaet” zitiert:
1. Schritt: das Weltwährungssystem einem Konkursverfahren unterziehen.
2. Schritt: ein neues System schaffen – statt eines Geldsystems ein Kreditsystem in Form einer angemessen modernisierten Variante des von US-Präsident F.D. Roosevelt beabsichtigten Bretton-Woods-Systems.
3. Schritt: das neue System auf die Grundlage einer erweiterten Form des Westfälischen Friedens von 1648 statt ständiger Konflikte stellen. Der IWF muß durch eine Vertragsorganisation zwischen souveränen Nationalstaaten ersetzt werden, ergänzt durch langfristige wirtschaftliche Zielsetzungen für wissenschaftlichen und verwandten Fortschritt pro Kopf und pro Quadratkilometer Landfläche.
4. Schritt: eine langfristige gemeinsame Aufgabenorientierung über zwei oder mehr Generationen hinweg definieren, um einen allgemeinen Anstieg der Arbeitsproduktivkraft zwischen den Nationen zu erreichen.
Unser Finanzminister täte gut daran, sich schnellstmöglich mit Personen wie Putin, Tremonti, Sarkozy und anderen zu treffen und gemeinsam darauf hinzuarbeiten, dass ein neues System geschaffen wird.
Wir steuern auf eine Hyperinflation zu: Wirtschaft, Inflation und Deflation erklärt
Besuchen Sie: www.solidaritaet.com
Weltweite Finanzkrise: Das wirkliche Problem
Die Lüge mit denen die Zentralbanken zur Zeit die Menschen beglücken sind ein Versuch das wirkliche Problem das dieser Krise zu grunde liegt zu verschleiern. Die Rettungspakete ändern nichts am wirklichen Problem, das dürfte auch Paulson und anderen Zentralbankchefs bewusst sein.
Das was nicht diskutiert wird sind die Derivatkontrakte. Die Verbindlichkeiten daraus haben eine unvorstellbare Grössenordnung von Billiarden (Eine Billiarde ist ein Zahlwort, das für die Zahl 1.000 Billionen steht oder eine Eins mit 15 Nullen: 1.000.000.000.000.000) erreicht. Keine Regierung kann diese Verbindlichkeiten mit Staatsgarantien übernehmen, ohne den eigenen Bürgern eine unbezahlbare Schuld aufzuzwingen. Unser Bundesrat Couchepin hat schon recht, wenn er sagt, dass man nicht Geld pumpen müsse, wenn es nicht nötig sei. Die Frage ist die, ob unsere Regierung wirklich die Realwirtschaft zu schützen gedenkt, oder ob sie den gleichen katastrophalen Fehler wie England macht, das versucht die Schulden aus den Finanzwetten der Bevölkerung aufzuhalsen.
Die einzige Lösung ist das was Island versucht zu tun, das Land unterteilte die Banken in solche die für die Realwirtschaft gebraucht werden und solche die zum Wohl der Menschen dem Bankrott unterzogen werden müssen. Dies lässt die Engländer natürlich vor Wut kochen, haben Sie doch vor allem Island als Geldtransfer für Hedgefunds genutzt, welche natürlich zu denen gehören, welche keinen Wert für die Realwirtschaft haben.
Der Derivathandel muss aber so schnell wie möglich weltweit gestoppt werden, damit diese nicht noch mehr Schaden anrichten. Nur diese Derivate haben die Kraft das Finanzsystem in den Kollaps zu treiben.
Obwohl der Derivatmarkt die gesamten Hypotheken-, Anleihen- und Aktienmärkte wohl um das tausendfache übersteigt, ist der effektive reale Wert dieser Derivate gleich null. Also liebe Politiker, wenn ihr wirklich etwas fürs Wohl aller tun wollt, dann schafft dieses Spielgeld aus der Welt, bevor diese Gelder eine weltweite HyperInflation bewirken können.
Mehr Informationen gibt es hier
Einige Artikel von L. Ron Hubbard über das Währungssystem und die Wirtschaft

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