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Artikel getaggt mit ‘Kritiker’

Die Methoden von BBC Journalist John Sweeney

Mai 18, 2007 2 Kommentare

Als der BBC Reporter John Sweeney bei einem Interview mit einem Scientology-Vertreter die Kontrolle verliert, wurde er von Scientology mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Als der Scientologe ihn parteiisch nennt, ihm vorwirft, die Anschuldigungen von Scientology-Kritikern nicht zu hinterfragen, zeigte Sweeney, dass er zwar sehr gerne selber kritisiert aber nicht bereit ist Kritik am eigenen Verhalten zu tolerieren. So hatte Sweeney mehrere Scientologen interviewt und immer wieder behauptet, diese würden Sachen nur sagen weil sie “brainwashed” seien. Verschiedene bekannte Scientology Mitglieder wie Leah Rimini, Kirstey Alley, Michael Duff oder Anne Archer stellten sich für Interviews bereitwillig zur Verfügung. Leah Rimini reagierte auf die Unterstellungen von Sweeney mit der berechtigten Frage, ob es wohl irgend eine andere Religionsgemeinschaft gibt, welche bei so einem Vorgehen überhaupt noch kooperieren würde. Anne Archer fragte Sweeney direkt ob sie selber denn für ihn “brainwashed” aussehe, worauf Sweeney das Gesicht verzog als ob er in eine Zitrone gebissen hätte. Auch auf eine Frage eines anderen Künstlers reagierte Sweeney völlig verblüfft mit “ähm..das ist nicht die Antwort, welche ich …..”. Am 14.05.07 lief Sweeneys “Scientology-Dokumentation” im britischen Fernsehen BBC. Da Sweeney während den Dreharbeiten zur Genüge gezeigt hatte, dass er nicht bereit war sachliche journalistische Arbeit zu leisten, begannen Scientologen seine Dreharbeiten selber zu dokumentieren. Dabei wird das Vorgehen von Sweeney festgehalten und insgesamt 154 journalistische Regelbrüche der BBC eigenen Richtlinien dokumentiert. Sweeneys Story war ganz klar vorgeschrieben und die ganzen Dreharbeiten dienten nur dazu, die bereits festgelegte Richtung des Films mit Bildmaterial zu ergänzen.

BBC selber versagte bei dieser Angelegenheit vollkommen. Als ein Scientology-Kamerateam die BBC auf die Probe stellte – indem sie unangemeldet mit einer Kamera aufwarteten – wurden sie sofort angewiesen die Kamara auszuschalten und sich zu entfernen. Gleichzeitig findet die BBC aber das Verhalten von Sweeney korrekt, wenn dieser genau so mit Scientology umgeht um Scientology als nicht kooperativ darzustellen.

In der NZZ vom 18.05.07 erschien ein Artikel über dieses Ereignis mit folgender Überlegung:
“Journalisten müssen wohl immer mehr damit rechnen, dass umstrittene Gesprächspartner medientechnisch aufrüsten und selber Mikrofone und Kameras zu Treffen mitnehmen. Sie können so allfällige Entstellungen durch Medienschaffende mit eigenem Material transparent machen”

John Sweeney hat sich zwar zwischenzeitlich für sein Verhalten entschuldigt. Dies scheint jedoch nur ein Lippenbekenntnis zu sein. Angesichts der gleichzeitig neu vorgetragenen Beschuldigungen in Richtung Scientology, hinterlässt dies einen weiteren schalen Geschmack im Mund.

Sehen Sie hier die Dokumentation aus der Sicht von Scientology:

Reaktionen verschiedener Persönlichkeiten auf das Vorgehen von BBC Reporter John Sweeney:

“Gleichzeitig mit Macht kommt Verantwortung. Diese Verantwortung fehlt ernsthaft. Wo? Bei der BBC!”
Mr. Jay Lakhani, Director, Hindu Council United Kingdom

“Die BBC sollte sich dafür schämen, solches Verhalten zu tolereien”
Mr. Ted Hynds, Investigative Journalist

Ines Torelli: Positive Erfahrungen mit Scientology

Als Florian Ast im April 2007 wagte, das Scientology Buch “Die Grundlagen des Denkens” positiv zu bewerten, wurde er von den professionellen Kritikern wie Hugo Stamm und Georg Schmid unerwartet heftig angegriffen.

Nun meldete sich Ines Torelli im Blick mit einem Leserbrief und beschrieb, dass Sie dank Scientology Kursen eine persönliche Krise überwinden konnte. Dass sich Ines Torelli aktiv für die Scientology Kirche einsetzt zeigt deutlich, für wie wertvoll Ines Torelli die besuchten Scientology Kurse hält.

Ines Stierli (Torelli ist ihr Künstlername) wurde am 14. Juni 1931 in St. Gallen geboren. Sie machte ursprünglich eine Schneiderlehre. Sie wurde vom Theater-Komponist Hans Moeckel, damals Kapellmeister im Radio DRS, entdeckt.
Sie lernte bei ihrem ersten Engagement ihren Mann Edi Baur kennen, den sie aber erst viel später heiratete. Edi Baur produzierte in den 60ern zahlreiche erfolgreiche Musicals zusammen mit Hans Moeckel, Karl Suter und Hans Gmür. Ines Torelli spielte in vielen dieser Werke Hauptrollen, so zum Beispiel bei “Bibi Balu” (über 300 Aufführungen) “Golden Girl” oder auch im “doppelten Engel” und weiteren Produktionen.
Ab 1977 kamen Fernsehauftritte hinzu. Nennenswert sind da sicher ”Torelli Total” und der berühmte “Gigi vo Arosa”.
Später leitete sie äusserst engagiert und erfolgreich die Zürcher Märchenbühne, die ursprünglich von Edi Baur gegründet wurde. 
Anfangs der 90er Jahre hatte Ines Torelli eine persönliche Krise und besuchte dauraufhin Kurse der Scientology Kirche, welche ihr halfen, die Krise zu überwinden.
Seit 1996  leben Ines Toreli und Edi Baur in der Provinz Nova Scotia, in Riverport Kanada.

Diese Geschichte ist ein weiterer Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der Kritiker. Wie ich bereits im Post betreffend Florian Ast beschrieb, hassen es die Kritiker extrem, wenn solche Berichte den Weg in die Medien finden. Die ganze Wirksamkeit der Kritik funktioniert tatsächlich nur solange, bis Menschen beginnen, sich selbst ein Urteil über Scientology zu bilden. Es scheint, als ob sich die Kritiker sehr bewusst darüber sind. Anders kann ich die hysterischen Reaktionen auf solche Vorfälle nicht deuten. Scientology muss möglichst schlimm dargestellt werden, damit sich ja niemand getraut selber ein Buch über Dianetik oder Scientology zu lesen.

Es wird sicher interessant, wie Kritiker die Story über Ines Torelli dazu verwenden werden, um Wasser auf die immer schwerfälliger drehenden Kritik-Mühlen zu lenken. Naheliegend ist der abgedroschene “Vorwurf”, dass sich Scientology Menschen annehme, die Lebenskrisen durchmachen.

Hier bereits meine Antwort dazu:
Ja, die Anwendung von Scientology Grundlagen kann Menschen in schwierigen Lebenssituationen erstaunlich schnell helfen!

Herr Pfarrer Thomas Gandow: Es ist Zeit für konstruktiven Dialog!

Erinnern Sie sich noch an das was Sie 1996 geschrieben haben?
Damals verurteilten Sie den Professor Erich Geldbach, weil er sich für neureligiöse Gruppierungen einsetzte und die Haltung des Bundeslandes Hamburg als “Verstoss gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention” bezeichnete. Dies nebst den von Ihnen gewohnten Unterstellungen gegen die anderen Teilnehmer der “Konferenz für Religionsfreiheit und Menschenrechte”, zu welcher die Scientology Kirche eingeladen hatte.

Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern sollten, helfe ich hier gerne nach. Hier das Zitat von Ihnen:

“In diesen umfänglichen “Mitteilungen” an Kirchenleitungen und Dienststellen schreibt Geldbach allen Ernstes, daß die Kritik an Jugendreligionen, Psychokulten und ähnlichen Gruppen mit “Verfolgung von Sondergemeinschaften” zu tun habe. Er rechtfertigt in diesem Schreiben nicht etwa seine Teilnahme an der von den Scientologen einberufenen Konferenz in Berlin am 30. Mai 1991, sondern identifiziert sich in seinem Brief ohne jede Einschränkung mit den Intentionen der scientologischen Veranstalter; so macht er sich u.a. die Behauptung zu eigen, die kritische Haltung des Bundeslandes Hamburg zu Scientology stelle einen Verstoß gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.”

Seinen persönlichen “Standpunkt” schrieb diesmal auf: Pfr. Thomas Gandow, 49,
Provinzialpfarrer für Sekten und Weltanschauungsfragen der EKiBB und Herausgeber des BERLINER DIALOG.

Herr Pfarrer Gandow, es ist heute nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sicherlich auch Ihnen klar, dass Professor Geldbach anscheinend nicht so unrecht mit seinen Äusserungen hatte. Nehmen Sie an einem konstruktiven Dialog teil, um in Deutschland einen echten interreligiösen Dialog aufzubauen. Dies bedingt aber Respekt für die Meinungen von Menschen, welche zu den von Ihnen als “Sekten” bezeichneten Gruppen gehören oder auch nur wie Professor Geldbach ein Wort für diese einlegen. Hören Sie bitte auf, diese Menschen immer gleich als erstes zu diskreditieren. Hören sie auf, Menschen wie Jürgen Redhardt oder den Kirchenkritiker Mynarek persönlich zu diskreditieren, bloss weil diese Menschen einen Standpunkt vertreten, der Ihnen falsch erscheint. Diese Menschen vertreten eine Meinung wie auch Sie Ihre Meinung vertreten. Sie kritisieren den Umgang den Scientology mit Kritikern pflegt. Scientology ist jederzeit bereit an einem konstruktiven Dialog teilzunehmen. Sind Sie dazu auch bereit?

Die Realitätsverweigerung der Sekten-Kritiker

April 10, 2007 1 Kommentar



Auf sehr fiese manipulative Art, versuchen die Kritiker von Scientology die Realität zu verweigern, dass Gerichte auch in Deutschland mehr und mehr anerkennen, dass Scientology nicht wirtschaftlich tätig ist. Hier ein Beispiel eines Anwalts, welcher seit Jahren versucht Scientology als gewinnorientiertes Unternehmen zu definieren. Auf der von ihm betriebenen Website kann man zum Thema Scientology folgendes lesen:

Entzug der Rechtsfähigkeit
Nur “Idealvereine” dürfen ins Vereinsregister eingetragen werden.
Wirtschaftliche Vereine müssen wieder aus dem Vereinsregister gestrichen werden.
Seit den siebziger Jahren wird der Entzug der Rechtsfähigkeit gefordert.
Seit den achtziger Jahren betreiben die Behörden diesen Entzug.
Seit den neunziger Jahren fordern auch Regierungen und Politik den Entzug.
Die Scientology-Organisation sagt dazu, sie sei eine Religion und kein Wirtschaftsbetrieb.
Bisher gibt es keine rechtskräftige Entscheidung.

Dies ist die Einleitung zur Seite mit dem Titel “Entzug”. Was impliziert diese Site mit so einer Einleitung? Offensichtlich will er den Eindruck erwecken, dass mehr und mehr Druck entstehe, und Scientology Gefahr läuft die Rechtsfähigkeit zu verlieren. Der letzte Satz dass keine rechtsgültige Entscheidung bestehe ist jedoch bereits eine äusserst dreiste, freche Verdrehung des aktuellen Standes. Im weiteren wird mit einem Titel “Stand zum Entzug der Rechtsfähigkeit” nicht etwa kurz und bündig aufgelistet, was der heutige Stand ist, nein, es wird um den Brei herum geredet und allerlei allgemeine Informationen über Vereine und Gesetze gegeben. Es ist äusserst verwirrend und chaotisch beschrieben und vermittelt einer Person wirklich alles andere als das was der Titel aussagt.

So lässt der Betreiber dieser “Chaosseite” den Eindruck entstehen, es sei quasi nur noch eine administrative Angelegenheit, bis die Scientology Kirche in Deutschland den Status als “eingetragener Verein” verlieren werde.

Was verschweigt Ingo Heinemann seinen Website Besuchern?
Schauen wir uns den wirklichen Stand betreffend dem Thema “Vereinsstatus der Scientology Kirche in Deutschland” an:

23. März 2004
Scientology Kirche Düsseldorf ist eingetragener Verein
Am 23. März 2004 bestätigte das Amtsgericht Düsseldorf der Scientology Kirche Düsseldorf e.V. mit Registerblatt VR 9371 die Eintragung als Verein. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim hatte vorgängig ein höchstrichterliches Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahre 1997 bestätigt und entschieden, dass Scientology ein Idealverein und nicht wirtschaftlich tätig sei. Das Gericht erklärte ebenfalls eindeutig, dass der religiöse Charakter in Scientology keinesfalls vorgeschoben sei.

Soviel zur Aussage von Ingo Heinemann: “Nur “Idealvereine” dürfen ins Vereinsregister eingetragen werden.” und auch zur Aussage “Bisher gibt es keine rechtskräftige Entscheidung”

2. November 2005
Scientology Kirche München e.V. behält Rechtsfähigkeit als eingetragener Verein
Der Verein Celebrity Center Scientology Kirche München e. V. darf den Zusatz „ e.V. “ behalten.
Dies hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in einem Urteil festgestellt.
(Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 2. 11. 2005, Az. 4 B 99. 2582)

Soviel zur Aussage von Heinemann: “Wirtschaftliche Vereine müssen wieder aus dem Vereinsregister gestrichen werden” und auch zur Aussage “Bisher gibt es keine rechtskräftige Entscheidung”

5. April 2007
Scientology gewinnt Rechtstreit gegen Russland
(Strassburg) Die erste Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat heute in einem Grundsatzurteil (Az. 18147/02) einstimmig den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Menschenrechtsgarantien als religiöse Vereinigung (Art. 9 und 11 Europäische Menschenrechtskonvention) in einem Verfahren der Scientology Kirche Moskau gegen Russland bestätigt. Das Urteil wirkt sich auch auf alle 46 Mitgliedsländer des Europarates aus und hilft die Menschenrechte von Anhängern aller Glaubensrichtungen zu schützen.

Soviel zu den Aussagen von Heinemann: “Seit den siebziger Jahren wird der Entzug der Rechtsfähigkeit gefordert”, “Seit den achtziger Jahren betreiben die Behörden diesen Entzug”, “Seit den neunziger Jahren fordern auch Regierungen und Politik den Entzug”
Weshalb ergänzt Heinemann die Website nicht mit der Aussage “In den letzten 10 Jahren zeigte sich, dass die Scientology Kirche in jedem höchstrichterlichen Urteil Recht erhielt und meine Aussagen einfach eine fiese Kampagne war, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen.” Das würde die ganze Situation treffend beschreiben.

Solche Kritiker sind schon fast Werbung für Scientology, da eine Realitätsverweigerung in diesem Ausmass doch sehr aussagekräftig ist. Da passt der folgende Spruch nun wirklich sehr gut:

“Man kann vielen Leute für eine lange Zeit, aber nicht allen für immer etwas vormachen”

Verwaltungsgericht Ansbach, November 2008:
Die Scientology Kirche Bayern ist und bleibt zu Recht ein Idealverein mit rein religiöser Zielsetzung.
Die Stadt Fürth und die Regierung von Mittelfranken hatten mitte der neunziger Jahre wegen angeblicher Verfolgung wirtschaftlicher Zwecke den Vereinstatus der Scientology Kirche in Frage gestellt. Obwohl es seit dieser Zeit mehrere Grundsatzprozesse zu dieser Frage gegeben hatte, welche allesamt zu Gunsten anderer Scientology Gemeinden entschieden wurden, war die Stadt Fürth nicht bereit gewesen, diese Sache außergerichtlich zu bereinigen. So wurde der letzte zu dieser Frage anhängige Prozess Deutschlands notwendig. Das Urteil des VG Ansbach reiht sich nahtlos in die Liste von positiven Urteilen ein.
So wurde bereits vom Bundesverwaltungsgericht im Jahre 1997 wie auch anschließend vom VGH Baden-Württemberg in Mannheim im Jahre 2003 und dem Bayerischen VGH in München im Jahre 2005 rechtskräftig festgehalten, dass Scientology Gemeinden zu Recht Idealvereine sind.

Florian Ast über das Scientology-Buch “Die Grundlagen des Denkens”

März 27, 2007 1 Kommentar

Gemäss Blick sollten ja nun viele Blick-Leser an einem “stecken gebliebenen Gipfeli” leiden, seit Florian Ast sich in derselben Zeitung positiv über das Scientology Buch “Die Grundlagen des Denkens” von L. Ron Hubbard äusserte, zumindest behauptet der Blick dass seine Leser Probleme mit besagften Gipfeli’s hatten. Vielleicht wäre es besser eine Lekture von höherem Niveau zu lesen, dies würde das Problem vielleicht auch lösen.

Grundsätzlich sollte so eine Äusserung, in einem Land wo Religionsfreiheit herrscht, ja nicht solche Wellen auslösen. Dass es solche Reaktionen auslöst zeigt mir einmal mehr, dass noch viel Informationsbedarf über Scientology herrscht. Wer kann grundsätzlich etwas dagegen haben, wenn Florian Ast Menschen dazu auffordert, sich selbst ein Urteil über Dianetik und Scientology zu bilden? Wem schadet es, wenn jemand sich selbst eine Meinung mittels Primärliteratur bildet?
Man könnte ja direkt schlussfolgern dass diejenigen, welche Florian Ast für seine Äusserung kritisieren nicht möchten, dass sich die Bevölkerung ein eigenes Bild, ein eigenes Urteil über die Literatur von Scientology bilden. Warum wohl? Haben Sie Angst dass danach alle die Meinung von Florian Ast teilen und die Bücher von L. Ron Hubbard gut finden?

Hugo Stamm und Dr. Georg Schmid verpassen ja wirklich keine Gelegenheiten, um Ihre eigene Sicht über Scientology und andere Minderheitsreligionen zu verkünden. Sie verlieren aufgrund solcher Ereignisse natürlich an Glaubwürdigkeit. Wenn Dr. Georg Schmid die Empfehlung von Florian Ast im Blick als “hochgradig problematisch” bezeichnet, dann denkt er wohl zuerst an seine eigene Situation. Da er sich mit abwertenden Äusserungen betreffend Scientology in der Vergangenheit nie zurückhielt, könnte es für ihn wirklich “hochgradig problematisch” werden, falls Äusserungen wie die von Florian Ast in Zukunft öfters zu hören sein sollten. Da wird nun sicher heftigst daran gearbeitet, damit Florian Ast seine Aussagen in irgendeiner Form wieder relativiert.

Doch worum geht’s den nun wirklich in diesem “kontroversen” Buch?
L. Ron Hubbard beschreibt in diesem Buch die grundlegenden Prinzipien des Lebens und beschreibt, wie diese Prinzipien angewendet werden können um das eigene Leben und das der Mitmenschen zu verbessern. Es ist ein Buch welches jedem interessierten Leser grundlegendes Wissen über die eigene Spiritualität vermittelt.

Höchst konspirativ oder nicht?

Wenn Sie selbst das Scientology Buch “Die Grundlagen des Denkens” lesen, finden Sie heraus worum es geht! Ob Sie es gut oder schlecht finden, entscheiden ganz alleine Sie. Sie haben sich danach zumindest eine eigene Meinung gebildet.
Hier gibt es eine Bestellmöglichkeit.

John Travolta neuer Kanzler in Deutschland?

Nun habe sogar ich erfahren, dass John Travolta anfangs März in Deutschland zum Politikum wurde. Nein, nicht etwa dass er sich als Amerikaner für das Kanzleramt zur Verfügung stellt, keine Bange. Dass sich die JUler darüber wohl sehr lautstark zu Worte melden würden, wäre ihnen wirklich nicht zu verübeln. Nicht weil Travolta Scientologe ist, nein viel schlimmer, er hat italienische Wurzeln und in Italien ist Scientology ja vollständig als Religion anerkannt. Das müsste dann doch zuerst mal 10 Jahre lang vom Verfassungsschutz ergebnislos beobachtet werden.
Travolta wurde auch nicht etwa ein politisches Thema weil er sich generell in deutsche Politik eingemischt hätte, er sagte nicht mal etwas wie: “Beckstein und die JUler sind nicht wählenswert”, nein nichts von alledem.

Welche moralisch schreckliche Sache hat Travolta denn nun wirklich gemacht?
Er schlug bei den JUlern ja offensichtlich heftiger ein als dies der JU-Toast bei der virtuellen Dame auf deren Website tut.

Nun, die meisten haben es wohl schon gehört, John Travolta wagte es doch tatsächlich die Einladung von Thomas Gottschalk anzunehmen und als Gast bei “Wetten dass…?” aufzutreten. Schlimm, sehr schlimm!!
“Verfassungsschutz, wo bist du?”, riefen da die JUler wohl sofort an der nächsten Sitzung. Da es in der JU anscheinend auch noch einige gibt die über den eigenen Bettrand hinausblicken können, und der Verfassungsschutz wohl nicht anwesend war, wurde die Pressemitteilung dann etwas sachlicher gehalten. Da steht nur noch ein Gebrummel von “falschem Signal” eines öffentlich rechtlichen Senders.

Was ich davon halte? Lest mal den Beitrag “Scientology wirbt mit Promis?”, den ich nun noch mit einem weiteren Wort ergänzt habe: Politiker!

Berlin’s Paradigma betreffend Scientology

März 18, 2007 2 Kommentare

Nun hat sich gemäss Berliner Morgenpost auch die notorische Scientology Gegnerin Ursula Caberta, die bereits wegen Bestechung mit 7500Euro gebüsst wurde, in die Diskussion um die Scientology Kirche Berlin eingemischt. Genauso selbstherrlich wie sie vor Jahren von (Bob) Robert Minton Bestechungsgeld annahm und dies zuerst vollständig verleugnete, dann als “Darlehen” bezeichnete, wird sie in der Berliner Morgenpost zitiert: “Das Thema wird heruntergespielt. Dabei geht es längst darum, diese Organisation zu verbieten.” “In Berlin sei man hingegen naiv und uninformiert. Vollkommen unverständlich sei es gemäss Caberta auch, dass Scientology in der Hauptstadt nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werde, so die Berliner Morgenpost weiter.

Dabei hat Caberta noch ein weiteres Problem. Jahrelang behauptete sie, dass Scientology eine Sekte sei. Nun hat sie bemerkt, dass das Wort Sekte doch tatsächlich nicht so einfach von “Religion” abgetrennt werden kann. Daher ihre neue Strategie: “Scientology ist keine Sekte!!” Man ist geneigt den Satz mit “und jeder der etwas anderes behauptet kriegt’s mit mir zu tun” zu ergänzen. Schliesslich möchte man Scientology ja als wirtschaftliche Organisation darstellen, wobei auch das dann wiederum Erklärungsnotstände hervorrufen würde. Alles in allem zeugt die neu entfachte Disskussion um Scientology in Deutschland, dass ausser grossflächig verbreiteter Vorurteile, nichts gegen Scientology vorliegt. Vielleicht sollte der Verfassungsschutz in der Hamburger Innenbehörde suchen, um verfassungsfeindliche Bestrebungen zu finden. Wenn jemand wie Caberta klar und deutlich ein Verbot einer Religionsgemeinschaft fordert, hat dies nichts mehr mit Rechtsstaatlichkeit zu tun. Es ändert auch nichts daran, dass der Religionsstatus in Deutschland nicht definitiv geklärt ist, eingetragene Vereine (e.V.) sind die Scientology Kirchen so oder so. Dazu ist auch interessant was vor 3 Jahren geschehen war. Damals erhielt die Scientology Kirche Düsseldorf den Status eines eingetragenen Vereins zuerkannt. Die unrechtmäßige Unterstellung der Wirtschaftlichkeit wurde klar zurückgewiesen. Den Weg ins Vereinsregister ebnete eine am 12. Dezember 2003 getroffene Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg in Mannheim. Der VGH bestätigte ein höchstrichterliches Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahre 1997 und entschied, dass Scientology ein Idealverein und nicht wirtschaftlich tätig ist. Das Gericht erklärte ebenfalls eindeutig, dass der religiöse Charakter in Scientology keinesfalls vorgeschoben sei.

Chris Brightmore, Scotland Yard Ermittler a.D. preist Narconon

März 17, 2007 5 Kommentare

Die Kritiker – Gemeinde und notorischen Religionshetzer-Journalisten, brauchten mehrere Tage, um sich von dem “Negativ-Ereignis”, welches am 14.02.02 über sie hereinbrach, zu erholen.

Was war geschehen:
Rund 110 Angehörige der höheren Hamburger Gesellschaft versammelten sich am 14. Februar 2002 an nobelster Adresse – im amerikanischen Generalkonsulat – um den Worten des Gastredners Chris Brightmore zu lauschen. Er war Operationsleiter der Special Intelligence Section bei Scotland Yard, zuständig für die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, Spezialgebiet ‘Illegaler Drogenhandel’. Mit 30 Jahren praktischer Erfahrung in der Bekämpfung von Drogen, zählt er zu den Autoritäten auf diesem Gebiet. Brightmore wurde unter anderem bekannt durch die größte einzelne Beschlagnahmung von Heroin auf dem Britischen Festland: 360 kg Heroin im Wert von 50 Millionen Euro.
Was die Mitglieder der Hamburger Gesellschaft von Brightmore zu hören kriegten, war jedoch nicht eine James Bond 007-artige Kriminalstory rund um die Drogen-Beschlagnahmung, was wohl eher den Erwartungen entsprochen hätte.

Hier ein kleiner Auszug aus einem Medienbericht.
Aus: Die Welt 20.2.2002
Streit um Scientology-Rede im US-Konsulat
Von Insa Gall

(….)
Brightmore hatte in seiner Rede deutliche Worte gefunden: Während der vergangenen zehn Jahre habe er auf der ganzen Welt nach einem Drogenrehabilitationsprogramm gesucht, das tatsächlich funktioniere, berichtete der Rauschgift-Ermittler den versammelten Gästen, unter ihnen auch Polizeipräsident Udo Nagel und Ferdinand Fürst von Bismarck. “Und ich bin glücklich, Ihnen mitzuteilen, dass ich sicher bin, es gefunden zu haben”, fuhr Brightmore fort. “Es wird durchgeführt von einer Organisation namens Narconon, die zur Organisation ABLE gehört, die Vereinigung für besseres Leben und Erziehung, eine Wohltätigkeitsorganisation gegründet von der Scientology Kirche.” Bei dem Konzept handele es sich “um das beste verfügbare Drogenrehabilitationsprogramm”, führt der pensionierte Ermittler aus, um anschließend Funktionsweise und Erfolge des Programms ebenso ausführlich wie überschwänglich zu loben. Auszug: “Ich habe dieses Programm an drei verschiedenen Orten besucht und habe mit den Studenten gesprochen. Alle sind begeistert von ihrer Erfahrung.” (…)

Die Kritiker der Scientology hatten wenig Freude daran, dass sich ein angesehener Experte positiv über Narconon äusserte. Je mehr Experten sich positiv über die sozialen Reformprogramme der Scientology Kirche äussern, desto unglaubwürdiger werden ihre eigenen fanatischen Äusserungen über Scientology. Die Kritiker verwenden immer wieder die gleiche Strategie, um die Menschen weiterhin für dumm zu verkaufen, auch in diesem Fall. Wenn man den Sprecher selbst nicht diskreditieren konnte, dann musste halt jemand anderes diskreditiert werden. Henry Randmark (Lucky Luke), Präsident des German-American Business-Clubs hatte zu der Veranstaltung ins Generalkonsulat eingeladen. Randmark (Luke) ist ursprünglich Amerikaner (Indianer) und führt in Hamburg ein Reinigungsunternehmen. Die Kritiker stürzten sich wie Aasgeier auf ihn und äusserten sich über seine mangelnde Fachkenntnis als ob Randmark (Luke) selbst der Sprecher gewesen wäre. Randmark (Luke) musste sich auch gegen die sofort in Umlauf gebrachten Gerüchte wehren, dass er ein Scientology Mitglied sei. Er hielt jedoch dem gewaltigen Druck stand und verteidigte Chris Brightmore dahingehend, dass es nichts Anstössiges sei, wenn er feststelle, dass es sich beim Scientology-Programm Narconon um das wirksamste Drogenrehabilitationskonzept handle. Er habe damit kein Problem. “Es ist nichts Anrüchiges dabei, wenn man kranken Menschen empfiehlt, sich behandeln zu lassen – egal ob von Jehovas Zeugen, den Mormonen oder den Scientologen”, so Randmark (Luke). Dies zeugt von wirklicher Zivilcourage, denn damit machte er sich nicht nur bei den Medien, auch bei den Scientology Kritikern noch unbeliebter.

Kreiere deine eigene Krankheit!

Wieso überlassen wir den Pharma-Herstellern allen Spass?

Auch DU kannst Krankheiten erfinden!

Verwende die kostenlose:

Disease mongering engine

Klicke auf den Link und kreiere dein ganz eigenes Leiden, deine eigene Krankheit, Störung oder Syndrome.

Wenn du die unter der generierten Krankheit aufgeführten Anweisungen befolgst, wird der finanzielle Erfolg auch nicht ausbleiben. Nimm dir die Pharma – Hersteller als Vorbild!

Hier ein kleines Beispiel welche Krankheiten bereits erfunden wurden:

Sprachentstellungs-Störung (SES)

Befällt vor allem Ärzte, Chirurgen, Onkologen und teilweise auch andere vor allem medizinisch gebildete Menschen. Die Sprachentstellungsstörung (engl: Language Obfuscation Disorder (LOD) verursacht, dass der befallene Mensch unverständliches Medizin-BlaBla von sich gibt, währenddessen er von der Vorstellung besessen ist, dass seine Worte durchaus Sinn machen würden. Während Menschen die an dieser Krankheit leiden verschiedenste Muttersprachen haben, ersetzen Sie jedoch Wörter, welche in der betrefffenden Sprache durchaus vorhanden und in Gebrauch sind, (wie zum Beispiel “Leber” und “entzündeten”) mit Begriffen aus dem griechischen (“Leber” und “ITIS” oder Hepatitis.) Interessant ist, dass zwei oder mehr Opfer von SES anscheinend in der Lage sind, einander sehr gut zu verstehen, auch wenn sonst niemand eine blasse Ahnung darüber hat, was sie von sich geben.

Um daraus Geld zu machen, könnte auch die folgende Ergänzung als gute Einleitung dienen:
Die Behandlung dieser Krankheit ist langwierig und bedingt oft ein lebenslanges Entziehungsprogramm und sollte gegebenefalls auch durch medikamentöse Behandlung ergänzt werden.
Idee aus der Website www.newstarget.com

Bis heute existiert diese Krankheit noch nicht im DSM (Diagnostical Statistic Manual) und wurde noch nicht vermarktet. Versuchen Sie ihr Glück aber beeilen Sie sich, sonst schnappt Ihnen die Pharmabranche den Braten vor der Nase weg.

Gerücht: Scientology in Second Life

Februar 26, 2007 7 Kommentare

Gerade eben auf englisch gefunden:
Entgegen anders lautenden Spekulationen, liegt bis zur Zeit kein Beweis dafür vor, dass die Scientology Kirche eine starke Präsenz im virtuellen Spiel “Second Life” plant. Es gibt bis heute weder von Scientology noch vom Betreiber Linden Lab. Bestätigungen darüber, dass Scientology soetwas plant.
Berichte darüber, dass grossangelegte Verbreitungskampagnen mit hunderten Scientologen geplant sind, welche in Second Life die Scientology-Lehre anbieten um Menschen für Scientology zu missionieren, sind unbestätigt.
Die Technologie dazu, um ein E-Meter im virtuellen Umfeld funktionstüchtig einzusetzen, sei bis jetzt noch nicht ausgereift.
Gerüchte darüber, die Scientology Kirche habe irgend einen Einfluss über den Aufbau oder die Zukunft von Second Life, sind zur Zeit gegenstandslos.

Die Frage stellt sich zu Recht, wer denn die anders lautenden Spekulationen in die Welt gesetzt hat? Ich vermute mal der Autor selber!

Wie auch immer, es ist nur eine der unzähligen gegenstandslosen Behauptungen die sich in den News Suchresultaten von Suchmaschinen finden lassen. Eher eines der Humorvolleren.

Hugo Stamm nicht kritikfähig

Februar 26, 2007 2 Kommentare

Hugo Stamm, in der Schweiz als Agitator gegen kleinere Religionsgemeinschaften bekannt, wirft den Religionsgruppen gerne vor Kritiker mit Klagen zu überhäufen, um sie so mundtod zu machen. Wie er selber gegen seine Kritiker vorgeht, wird anhand der wenig bekannten Veröffentlichung der “Selbsthilfeaktion gegen Inquisition heute” (SAIH) bekannt. Hugo Stamm der zwar liebend gerne andere kritisiert, zeigte bereits bei anderen Gelegenheiten seine vollständige Unfähigkeit, sachlich mit Kritik an sich selbst umzugehen.

Die SAIH schrieb folgendes:

Das Buch von Dr. Flückiger, das tatsächlich die üblen Zielsetzungen und Machenschaften der selbsternannten “Sektenexperten” aufdeckt, muss Stamm schwer getroffen haben. Da Stamm keine echte Möglichkeit hatte, um die Verbreitung des Buches zu verhindern, versuchte er es mit einer Verklagung wegen zwei kleinen Ungereimtheiten, die Dr. Flückiger unterlaufen sind.

Zwei Sätze im Buch “Sekten-Jagd” des reformierten Pfarrers und Dr. Theol. Felix Flückiger, liessen Hugo Stamm zu einem Rundumschlag ausholen. Er liess durch seinen Anwalt Urs Eschmann, seines Zeichens Rechtsberater der Anti-Kult Szene, gleich 4 Parteien verklagen.

So wurde auch die SAIH (neben dem Autor, dem Verleger und einer Buchhandlung) nach fast einem Jahr beim Bezirksgericht Zürich eingeklagt. Die Beklagten erfuhren von der ganzen Sache erst etwas, als die Vorladung des Gerichtes ins Haus flatterte. Kein Warnbrief, keinen Kontakt, um die Angelegenheit aussergerichtlich zu lösen, wie es sonst insbesondere in Anwaltskreisen üblich ist.

Es sieht ganz so aus, als ob Stamm dies so geplant hat, um einen weiteren Stoss in seiner Kampagne gegen Minderheitsreligionen anzubringen. Dies würde auch erklären, weshalb schon vor und während der Gerichtsverhandlung im Radio-Z regelmässig mit Meldungen über die Anklage, für Stamm und seine Sache “Werbung” gemacht wurde.

Tatsächlich waren im fraglichen Buch zwei Sätze unkorrekt formuliert. Seltsamerweise liess Stamm fast ein Jahr ins Land gehen, bevor er sich entschied, hier mit einer vorsorglichen Massnahme zum Rechten zu sehen. Stamms Behauptung, er hätte bis vor kurzem das Buch nicht gekannt, wurde vom gegnerischen Anwalt widerlegt, als der eine Kopie der Auftragsbestätigung des Buchverlages zum Vorschein brachte, die bestätigte, dass Hugo Stamm das Buch bereits im April des Vorjahres bestellt und im Mai erhalten hatte. Eschmann versuchte rettend einzuwenden, dass Stamm das Buch trotz der Auftragsbestätigung des Verlages nicht erhalten habe und nicht gewusst habe, wo es zu bekommen sei. Das schien dem Richter aber unglaubwürdig, er liess es nicht gelten und meinte, dass Stamm das Buch bei verschiedenen Verteilern inklusive bei uns, der SAIH, hätte bekommen können.

Die Gerichtsverhandlung erwies sich als Leerlauf, denn der Richter wies daraufhin, dass Flückiger schon vor der Gerichtsverhandlung ohne weiteres bereit war, die fraglichen Sätze im Buch zu korrigieren und dass es nicht nötig gewesen wäre, das Gericht zu bemühen. Fazit: Flückiger bestätigte die Korrektur, Stamm zog die Klage zurück und muss nun die Gerichtskosten und seinen Anwalt bezahlen. Als Trost hat Attila Szenogrady, ein Berufskollege von Hugo Stamm, nach dem Gericht gleich mit einem grossen Artikel in mindestens drei Zeitungen versucht, das enttäuschende Urteil zu beschönigen.

Wie wir erfahren haben ist eine Neuauflage des Buches in Arbeit, nachdem die erste Auflage vergriffen ist. Das Interesse, mehr über die Hintergründe der Anti-Kult Bewegung zu erfahren ist weiterhin gross, denn der Einheitsbrei von Stamm & Co geht vielen gegen den Strich.

Das Buch von Felix Flückiger ist in 2. Auflage nach wie vor erhältlich und beschreibt sehr detailiert die Geisteshaltung der Antisekten-Sektierer. In obigem Gerichtsverfahren machte Hugo Stamm einen sehr unglaubwürdigen Eindruck und bestätigte eindrücklich die in Flückigers Buch beschriebene Geisteshaltung der Anti-Sektierer.

Diskriminierung wie sie beginnt……

und wo sie in der Vergangenheit endete!!

An dieser Stelle veröffentlichte ich am 15.02.07 einen offenen Brief, welcher anhand Analogien die Diskriminierung von Scientologen in Deutschland beschrieb. Da dieser Beitrag und ich natürlich gleich dazu, an anderer Stelle dadurch als Antisemit bezeichnet wurde , entferne ich diesen Beitrag, da ich nicht beabsichtige mich mit solchen absurden Beschuldigungen auseinander zu setzen.
Der Gebrauch vom Sektenfilter wird in Deutschland von jemandem verteidigt, der sich israelfreundlich nennt. Da ich es wagte ihre Einstellung zum Sektenfilter zu kritisieren wurde ich postwendend als Antisemit hingestellt.

Ich habe etwas dagegen dass Menschen rein aufgrund ihrer Religion, Rasse, Ihrer Weltanschauung, Ihrer Gedanken oder Überzeugungen, in der Gesellschaft isoliert werden und für Taten von anderen verantwortlich gemacht werden (Sippenhaft). Es ist meine volle Überzeugung, dass die Verwendung des Sektenfilters eine Verletzung der rechtstaatlichen Prinzipien ist, wie es übrigens auch vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde.

Sektenfilter sind Erklärungen von Einzelpersonen, dass sie in keiner Weise mit Scientology verbunden sind. ,Sektenfilter‘ werden von einigen staatlichen Regional- und Bundesämtern … sowie von anderen Organisationen verwendet, um Scientologen im geschäftlichen und privaten Bereich zu diskriminieren. Sie werden für Mitglieder anderer Gruppen praktisch nicht verwendet“.

Im Mai 2000 stand Deutschland auf der von der US-Handelsvertretung (USTR) erstellten Liste jener Länder, die sich unfairer Handelspraktiken gegenüber US-Firmen bedienten. Aufgrund der Verwendung des sogenannten „Sektenfilters“ war Deutschland eines von sechs Ländern, die „diskriminierende staatliche Beschaffungspraktiken“ übten.

Wenn jemand diesen Sektenfilter auf einem Weblog öffentlich verteidigt, nicht bereit ist einen absolut sachlichen Kommentar zu veröffentlichen der ganz einfach den Standpunkt des Bundesverwaltungsgerichts darlegte und schlussendlich ich als Antisemit dargestellt werde, nenne ich dies ganz einfach Agitation, wobei ich wieder bei einem meiner Artikel angelangt bin.

Louis Jolyon West, L. J. West Psychiater

Jolyon West war Professor der Psychiatrie, School of Medicine, University of California, Los Angeles. Er starb am 2. Januar 1999

Würdigung seiner Beiträge für die Menschheit:
Einzigartig an diesem Psychiater war, dass er es schaffte einen Elephanten mit LSD
zu töten. Er war ein sehr agressiver Befürworter der barbarischen psychiatrischen Behandlungsmethoden wie Elektroschock (neu umbenannt in Elektrokrampftherapie oder Elektro-Konvulsionstherapie), Lobotomie, Verabreichung von Methylphenidat (zb. Ritalin) an Kinder, Befürworter von LSD, Prozac und allen möglichen Drogen. Setzte sich unermüdlich als Lobbyist der Firma Eli Lilly (Hersteller von Prozac) ein.
1972 veröffentlichte er einen Orwellschen Plan, der elektronische Einpflanzungen zur Steuerung des Bewusstseins, chemische Kastrierung und Psycho-Chirurgie vorsah, mittels derer “unliebsame Minderheiten” fügsamer gemacht werden sollten. Wests Vorschlag ging inmitten eines Aufschreis der Empörung seitens verschiedener Menschenrechtsgruppen unter.
Er war auch ein Befürworter des Deprogramming, wo man Menschen den “falschen Glauben” austreiben wollte. (was mittels Kidnapping, Entführung, Nahrungsentzug, Isolationshaft und anderen menschenrechtswidrigen Praktiken tatsächlich versucht wurde). Wegen dieser Verbrechen wurden in Amerika mehrere Personen verurteilt.

Jolyon West spielte sich gerne als Experte in Sachen Dianetik und Scientology auf. Auch im Alter von 66 Jahren wusste er jedoch noch immer nicht, was der Unterschied zwischen einem Scientology-Kurs und Auditing ist. Interessant ist auch, dass er ausgerechnet Narconon, vehement angriff, gleichzeitig aber als “Experte für Suchtmittelprobleme” galt. Es ist nicht bekannt, dass er einem einzigen Patienten helfen konnte, Suchtmittelprobleme zu lösen.

Zitat aus einem Artikel von Jolyon West, welcher im Mai 1991 in “The Southern California Psychiatrist” gedruckt wurde:

“Die fünf Schritte im Narkonon Programm umfassen Absonderung, Entziehung, Schwitzkuren in der Sauna, ein Kommunikationskurs und behandelnde Kurse in “Verbessern der Lernens”, “Die Kontrolle über das Leben gewinnen” und “Ein ethisches Leben führen”, die mit den aus den Werken L. Ron Hubbards zusammengestellten Kursen von Scientology identisch sind und in den Organisationen und Missionen von Scientology gelehrt werden. Jeder Behandlungskurs ist in Wirklichkeit eine Reihe von Dianetik Auditing Sitzungen….”

Einen Kurs über “Verbessern des Lernens” als Dianetik Auditing Sitzungen zu bezeichnen, wäre etwa das Gleiche wie die Aussage: “Jedes Stück Schokolade ist in Wirklichkeit ein Stück Knoblauch” :-) Den Kurs “Ein ethisches Leben führen” als Dianetik Auditing Sitzungen zu bezeichnen ist nicht weniger weit hergeholt.

Kritiker der Scientology verwenden ihn oft als Referenz um die Wissenschaftlichkeit oder Sachlichkeit der Vorwürfe zu bekräftigen. Dass seine Kritik an Scientology mehr mit seinem nobel vergüteten Engagement für Eli Lilly zu tun hatte, ist nicht zu bestreiten. Aufgrund von Untersuchungen der CCHR (in Deutschland KVPM) wurde 1990 der erste Gerichtsfall über die Zusammenhänge von Prozac mit Selbstmorden und anderen Nebenwirkungen eingeleitet. Dass Jolyon West in der Folge heftig Scientology mit der Absicht angriff, die Bemühungen von CCHR zu diskreditieren ist sehr offensichtlich.
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Dianetik im Jahre 1950

Dianetik kam nicht lautlos in diese Welt, einerseits gab es diejenigen, die eifrig das Dianetik Buch lasen und mit ausserordentlichem Erfolg andere auditierten, ganz normale Frauen und Männer. Andererseits gab es eine kleine Gruppe von Ärzten und Psychiatern, die nichts über den menschlichen Verstand wussten und Dianetik auch nicht kennenlernen wollten. Sie wussten nur eines: Ein Handbuch, das Selbstverbesserung für jeden ermöglichte, würde grosse finanzielle Verluste für das Establishment der Gesundheitsfürsorge bedeuten. Wie konnten Psychiater hohe Gehälter fordern, wenn der Mann auf der Strasse mehr über den Verstand wusste als sie selbst?

Um den Beginn der Kritik an der Dianetik Methode besser zu verstehen, werden hier einige Hintergrundinformationen über einen der lautesten Kritiker von 1950 veröffentlicht.
Dr. Martin Gumpert griff die Dianetik am 14. August 1950, gerade mal 3 Monate nachdem das Dianetik Buch veröffentlicht wurde, frontal an. Dr. Martin Gumpert bezeichnete in seiner Kritik die im Dianetik Buch beschriebene Theorie, dass psychosomatische Erkrankungen geistigen Ursprungs sind, als „entschieden falsch“. In einer richtigen Hassrede, welche im „The new Republic“ veröffentlicht wurde, wetterte er über Dianetik als ob dieses Buch ein persönlicher Angriff auf ihn selbst darstellen würde.
Weshalb nahm Dr. Martin Gumpert das Dianetik Buch dermassen persönlich?

Besonders verdammenswert findet Dr. Martin Gumpert denjenigen Teil vom Dianetik Buch, wo L. Ron Hubbard über die vorgeburtliche Zeit, sexuelle Gewohnheiten, und die psychischen Auswirkungen von Abtreibungen schreibt. Durch Informationen aus der Biografie über Erika Mann, welche mit Dr. Martin Gumpert eine unglückliche Beziehung hatte, können wir heute besser verstehen was ihn zu seiner tobsuchtartigen Reaktion getrieben hat. Hier einige Informationen darüber was 13 Jahre vorher passiert war:

Dr. Martin Gumpert versuchte damals verzweifelt wie auch ergebnislos, Erika Mann zu helfen vom Drogen- und Alkoholkonsum weg zu kommen. Als ein anderer Mann ihr einen Heiratsantrag machte, reagierte Gumpert verzweifelt und eifersüchtig. Gumpert schreckte auch nicht vor Erpressungsversuchen mit Selbstmord-Drohungen zurück. Erika Mann und Gumpert galten damals (1937) als Paar. Erika erwartete von Martin Gumpert damals auch ein Kind, welches sie letztendlich abtreiben liess. Gumpert konnte Erika einfach nicht so respektieren wie sie war, bis Erika Mann selbst jede Hoffnung die Beziehung zu retten aufgab. Erika war unter einer Bedingung bereit die Partnerschaft aufrecht zu erhalten, dies wenn Gumpert seine Erpressungsversuche ein für alle Mal einstellen würde. An dieser Hürde scheiterte Gumpert jedoch kläglich. Gumpert wird in der Biografie als sehr verletzlich und voll von weinerlichem Selbstmitleid beschrieben, der ihr keinen Schutz und Stärke bieten konnte.

Ich denke der Spruch „getroffene Hunde bellen“ ist hier recht angebracht. Oder zumindest sollten solche Menschen Ratschläge wie “zuerst vor der eigenen Haustüre zu wischen” beherzigen.

Am 11. September 1950 wurde folgender Brief der damaligen Dianetik Forschungsstiftung als Antwort zu Gumperts ausfallender Agitation im „New Republic“ veröffentlicht:

Dr. Martin Gumpert und allen, die geneigt sind, seine Tirade gegen “Dianetik” – New Republic vom 14. August – ernst zu nehmen, empfehle ich die Oliver Cromwell zugeschriebenen Ratschläge: “Ich ersuche sie beim Leib Christi, zu erwägen, ob sie sich nicht irren könnten”. Vergeblich warnte ich vor einem Monat den für Literatur zuständigen Redaktor der „New Republic“, das Buch nicht einer “Autorität” zur Kritik zu übergeben, der nicht willens ist die Postulate einem Test zu unterziehen. Dr. Gumpert hat sie keinem Test unterzogen, sondern hat sich sorgfältig zurückgehalten, die Hubbard Dianetic Research Foundation in Elizabeth, New Jersey, um dokumentarische Beweise und Fallstudien anzufragen – die nun für folgende Publikationen bereitgestellt werden. Auch “hofft er zu verhindern”, dass andere die Postulate ausprobieren und glaubt (Schatten der American Medical Association auf sozialisierter Medizin!), dass Dianetik “verboten” werden sollte.

Glücklicherweise werden seine Bemühungen vergeblich sein. Die einzige “gefährliche” Sache oder beschämend in dieser Angelegenheit ist, dass die “New Republic” solche gänzlich ignorante und verantwortungslose Stellungnahmen drucken sollte, unter der redaktionellen Illusion, dass diese eine kritische Auswertung darstellen und sich dadurch selbst zum Gespött der schnell wachsenden Menge von Leuten macht, die wissen um was es bei Dianetik geht. Nicht das Buch, sondern die Kritik ist “völliger Unsinn”, ein “paranoides System” und eine “aussergewöhnliche Dummheit”. Es gibt keine Autoritäten für Dianetik ausser denen, die sie ausprobiert haben. Alle die so gehandelt haben, haben keine Zweifel daran, was hier von wem falsch verstanden wurde.
FREDERICK L. SCHUMAN
Williamstown, Mass.


Für jeden der sich ein eigenes Bild machen will, empfehle ich das Dianetik Buch ohne vorgefasste Meinung zu lesen

Bundesverwaltungsgericht verbietet Sektenfilter

Da ich bemerkte dass in Deutschland eine richtige Informationslücke über Scientology besteht, veröffentliche ich hier einen Beitrag über ein Ereignis das sich im Dezember 2005 ereignete.
Das Menschenrechtsbüro der Scientology Kirche kritisierte schon lange die Verwendung des Sektenfilters in Deutschland, welcher durch die Innenbehörde Hamburgs verbreitet wurde. Einmal mehr wurde die Haltung der Scientology Kirche durch ein höchstrichterliches Urteil bestätigt:

Scientologen fallen unter den Schutz von Artikel 4 Grundgesetz

Der Staat darf nicht auf diese Weise in Glaubensfreiheit eingreifen.

In der jetzt veröffentlichten Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts heißt es: „… die Freie und Hansestadt Hamburg ist nicht befugt, Dritten zur Verwendung im Geschäftsverkehr vorformulierte Erklärungen zu überlassen, die den Geschäftspartnern des Dritten zur Auskunft über seine Beziehungen zur Scientology veranlassen sollen.“

Und weiter: „Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Beklagten zurückgewiesen: Die Herausgabe der `Schutzerklärung´ an einzelne Interessenten könne nicht auf die Aufgabe der Staatsleitung und die aus ihr abgeleitete Ermächtigung zur Information und Warnung der Öffentlichkeit gestützt werden.“ [Die Stadt Hamburg, in diesem Fall die AGS unter Leitung von Ursula Caberta] … „sei vielmehr dazu übergegangen, die von ihr allgemein angenommenen Gefahren im konkreten Einzelfall zu bekämpfen, indem mit ihrer Hilfe die Geschäftsbeziehungen eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens durch Verwendung der Schutzerklärung von Kontakten mit Scientologen freigehalten werden. Für einen solchen, der Behörde zuzurechnenden Eingriff in die Freiheit des Glaubens oder weltanschaulichen Bekenntnisses fehle es an der erforderlichen gesetzlichen Grundlage.“

In dem heute verhandelten Prozess ging es um die staatliche Verbreitung des sog. „Sektenfilters“. Dies ist eine diskriminierende Erklärung, in der Scientologen sich von ihrer religiösen Überzeugung distanzieren sollen, damit sie einen Arbeitsplatz oder einen Geschäftsvertrag erhalten können. Dieser Sektenfilter war von der als korrupt bekannt gewordenen Hamburger AGS-Leiterin Caberta verfasst und verbreitet worden. Eine Scientologin aus Bayern hatte die Hamburger Innenbehörde verklagt, weil ihr von einem Hamburger Geschäftspartner die von der Innenbehörde verfasste und verbreitete Erklärung zur Unterschrift vorgelegt worden war.

Als sie sich weigerte, sich durch Unterzeichnung der Erklärung von ihrem Glauben zu distanzieren, war ihr Geschäftsverhältnis gekündigt worden. Die Klägerin verlangt, dass die Hamburger Innenbehörde die Verbreitung dieser Erklärung unterlässt. Das OVG Hamburg hatte sich ausführlich mit der Glaubensüberzeugung von Scientologen auseinandergesetzt und war im Jahre 2004 zu dem Ergebnis gekommen, dass Scientologen der im Art. 4 Grundgesetz garantierte Schutz der Glaubensfreiheit zukommt und sie durch Empfehlung und Verbreitung der Erklärung in ihrem Grundrecht auf Religionsfreiheit verletzt werden. Dieses Grundrecht schützt sie auch gegen eine Ausgrenzung aus dem Berufs- und Wirtschaftsleben.

Auch das Bundesverwaltungsgericht hatte jetzt die Frage zu prüfen, ob im Zusammenhang mit der Verteilung des Sektenfilters (der so genannten Technologie-Erklärung) durch die Hamburger Innenbehörde eine rechtswidrige Handlung vorliegt. In der heute ergangenen Entscheidung des Gerichts in Leipzig erklärten die Richter die Ausgrenzung von Scientologen durch den so genannten „Sekten-Filter“ als rechtswidrig und diskriminierend. Damit werden im gesamten Bundesgebiet neue Maßstäbe in Sachen Menschenrechte gesetzt.

Dazu Maja Nüesch, Menschenrechtsbeauftragte der Scientology Kirche Deutschland: “Seit 1993 wird die Diskriminierungspolitik in der Bundesrepublik gegenüber Scientologen von namhaften Menschenrechtsgremien kritisiert. Dies betraf in den letzten Jahren insbesondere die menschenrechtsverachtende Ausgrenzungspraktik mit Hilfe des Sektenfilters. Wir werten den Richterspruch als wichtigen Fortschritt für die Durchsetzung eines religiösen Pluralismus und gegen jede Form der Diskriminierung von Minderheiten in Deutschland. Wir können nur hoffen, dass die Innenbehörde die richtigen Konsequenzen aus diesem Urteil zieht und zukünftig einen anderen Umgang mit der Glaubensüberzeugung ihrer Bürger pflegt.“

Für weitere Informationen:
Sabine Weber – 089-27817732

Agitatoren erkennen

Letzte Woche hatte ich eine interessante Begegnung auf WordPress. Eine Person die einen anderen Blog auf wordpress betreibt, schrieb bei mir einen Kommentar zu einem Beitrag. Sie bezeichnete darin Scientologen als echte Seuche. Kein Bezug zum Inhalt meines Beitrags, keine Argumentation, einfach dieses Statement.
Grundsätzlich ist meine erste Einstellung zu solchen Äusserungen, dass die Person sich gar keine Gedanken darüber gemacht hat, was sie da verzapft. Jeder sozial denkende Mensch welcher auch selbstkritisch über eine solche Äusserung nachdenken kann, sollte meiner Meinung nach erkennen, dass so eine Aussage reine Agitation ist. Offensichtlich kann sich die hier beschriebene Person den Luxus der Selbstkritik nicht leisten.
Übrigens versuchte ich mit der Person eine sachliche Diskussion aufzubauen, was leider misslang. Erstens griff sie mit schlafwandlerischer Sicherheit immer einen kleinen Teil meiner Argumentation auf, den sie dann emotionalisiert gegen mich verwendete, ohne die Hauptargumentation überhaupt zu beachten. Über den Grund ihrer Verstimmung Scientology gegenüber, wollte sie aber dann nicht kommunizieren. Es führte dann dazu, dass Sie als vermeintlicher Freiheitsschlag ihre “freundliche” Maske fallen liess und das wahre Gesicht zeigte. Sie brach die Kommunikation mit mir ab und schrieb einen eigenen Beitrag worin sie klarstellt, dass Sie es todernst meine, wenn sie das Wort “Seuche” gebrauche.

Hier ein kleiner Ausszug aus dem von Ihr veröffentlichen Beitrag: “und wenn ich sage: ihr scientologen seid ne seuche, dann meine ich das sicherlich NICHT “sympathisch sarkastisch”, ich meine das todernst” Danach rechtfertigt sich die Person dann noch indem Sie eine Begründung für ihre Agitation angibt. Die Familie bei der sie in den USA wohnte, gehörte der Scientology Religion an und offensichtlich wurde zuviel über Scientology gesprochen. Dass sie nicht gerade behauptete dass Sie 48 Stunden am Tag nichts anderes zu hören bekamm, gebe ich ja zu (sie schreibt bloss dass es 24 Stunden, 7 Tage die Woche war) Wie schlimm, das reicht ja sicher aus um das mit allen Scientologen in Verbindung zu setzen. Das Verhalten der Familie in den USA kann ich nicht beurteilen aber sorry, bei der Einstellung die “no hope” (Name des Blogs geändert) mir gegenüber offenbarte, braucht es bei ihr wirklich nichts um eine völlig überspitzte Reaktion auszulösen. Die genannte Scientology Familie hat sicher genau soviel Grund zur Verärgerung, wie “no hope”. Wenn zwei diametral entgegengesetzte Meinungen aufeinanderprallen, erzeugt dies nunmal keine Synthese, sondern ganz einfach einen Unfall. Danach unreflektiert die andere Seite zu beschuldigen, mag am Anfang verständlich sein, doch nach einer gewissen Zeit sollte man auch fähig sein, den eigenen Anteil der Verantwortung für das was passierte, zu übernehmen.
Ich schreibe diesen Beitrag in der dritten Person, da “no hope” keine direkte Kommunikation mehr wünscht, was ich respektiere. Wer etwas über die Einschätzung menschlichen Verhaltens herausfinden möchte, hier ein interessanter Link zu einer Abhandlung über die Emotionsskala (Tonskala) von L. Ron Hubbard

Hier nochmals das was ich ihr bereits in einer Email dazu mitteilte:

“Das einzige was der Mensch aus der Geschichte gelernt hat ist, dass er nichts aus der Geschichte gelernt hat.”

Was ist ein Agitator:
Agitator nennt man eine Person, die durch gezielte Aktionen, insbesondere durch motivierende, anspornende oder aufrührerische Reden, eine größere Menge von Menschen zu einer gemeinsamen, nicht selten unreflektierten, Reaktion bewegt. Dabei wird vornehmlich auf emotional mitreißende Ausdrucksweise gesetzt, um innerhalb kürzester Zeit und unter Umgehung von Gegenargumenten oder weiterführenden Überlegungen Stimmungen zu erzeugen, oder Massenbewegungen unter einem meist sehr pauschalen und populistischen Motto zu einigen. (…..)

Bei einer personell nicht mehr unterscheidbaren Menge von Menschen, die sich in der Regel durch Agitation in Bewegung setzt um z.B. spektakuläre Revolutionsereignisse umzusetzen oder Lynchjustiz zu betreiben, spricht man von einem Mob. Bei einer Massenfluchtbewegung spricht man von einer Stampede.

Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Lateinischen und bezeichnet einen Wagenlenker bei Wettkampfrennen.

(Quelle: www.wikipedia.org)

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P. Lukas Niederberger über Hugo Stamm

November 11, 2006 2 Kommentare

Der Direktor vom Lassalle-Haus Bad Schönbrunn, P. Lukas Niederberger, machte im Oktober 2006 wohl die erste persönliche Erfahrung mit dem Fanatismus Marke Hugo Stamm. Nachdem Herr Niederberger mit grossem Aufwand alle Fragen von Herrn Stamm bereitwillig beantwortet hatte, wunderte sich Herr Niederberger, dass dies offensichtlich bei Hugo Stamm alles wirkungslos verpuffte und nirgends im Artikel Früchte trug. Nun, die Story über das Lasalle Haus war für Hugo Stamm zum Zeitpunkt seines Telefongesprächs offensichtlich schon längst konzipiert und die Fragen an Herrn Niederberger waren eine reine Alibiübung um den journalistischen Ansprüchen – wie Sie vom Presserat gefordert werden – Rechnung zu tragen.
Wohl alle Gruppen die von Hugo Stamm kritisiert werden, mussten in der Vergangenheit ähnliche Erfahrungen machen.

Hier ein Zitat von Herrn P. Lukas Niederberger über Hugo Stamm:
“…seine grösste Stärke ist leider auch seine grösste Schwäche. Da er das ganze Jahr über mit allerlei abstrusen und gefährlichen Sekten zu tun hat, führt dies bei ihm offenbar immer mehr dazu, dass er in einer Art «déformation professionnelle» alles in den Esoterik-Topf wirft, was nicht vom Vatikan oder bibeltreuen Christengemeinden offiziell abgesegnet ist. Diese Entwicklung bedaure ich sehr, finde sie in diesem Fall jedoch ein wenig zum Schmunzeln, weil ich noch nie von einem kritischen Alt-68-er mit dem Argument kritisiert wurde, die in der Arbeit vermittelte Spiritualität würde nicht ganz der päpstlichen Einstellung entsprechen. So ändern sich eben die Zeiten…
Mir tut es einzig für die Buddhisten oder Hinduisten leid, deren spirituellen Wege des Zen und des Yoga durch Hugo Stamm in einer Art und Weise abqualifiziert wurden, wie es einem respektvollen interreligiösen Dialog schlicht und ergreifend nicht entspricht.”

Editiert 25.02.08: Dieser Artikel erfreute sich sehr grosser Beliebtheit, leider wurde die verlinkte PDF-Datei entfernt. Hier ist die Seite noch über den Google Cache zu ereichen.
Leider beantwortet Herr Niederberger nicht, welche Gruppen er den nun als “abstruse und gefährliche Sekten” betrachtet. Er sieht wenigstens, dass Herr Stamm immer mehr in den von ihm selbst angeprangerten Fanatismus abgleitet. Solange Hugo Stamm seine Agitation jedoch gegen andere richtet, hat Herrn Niederberger anscheinend nicht nur nichts dagegen, sondern pflichtet ihm sogar noch bei. Hauptsache er ist nicht selbst das Ziel. Schade dass Herr Niederberger nicht gewillt ist über den eigenen Gartenzaun hinaus zu blicken.
Ich vermute, dass Herr Niederberger sich sehr wohl bewusst war, dass Hugo Stamm nicht nur buddhistische und hinduistische Gruppen und Praktiken auf diese Art abqualifiziert. Offensichtlich wollte er sich aber bei Hugo Stamm trotz Kritik am Verhalten gleichzeitig auch anbiedern und andere in die Schusslinie manövrieren.

Der Artikel ist nun auch im Google Cache verschwunden (14.03.08), das Einzige was noch vorhanden ist der News-Eintrag auf der Website aber der Link auf die entsprechende pdf Datei funktioniert nicht mehr.

Sekten-Jäger heisst die Site eines Christen, dem ich diesbezüglich von Herzen beipflichte und wo ich folgende Aussage fand:

“Du fragst, wie man Sekte definiert ?
Ganz einfach.
Eine Sekte, das sind immer die andern.
Es gibt keine religiöse Gruppe, die nicht von einer anderen religiösen Gruppe als Sekte bezeichnet wird. Folglich leben sie alle unter dem Sektenvorwurf. Und selbstverständlich sind immer die andern die Sekte. Nie und nimmer die eigene moralische Weltanschauung.”

Nun das Religions(miss)verständnis von Hugo Stamm lässt sich auch sehr gut anhand seiner Einleitung im Artikel erkennen. Da schreibt er doch tatsächlich:

“Aus christlicher Sicht haben viele esoterische Rituale und Disziplinen einen magischen oder gar okkulten Hintergrund. Ausserdem lässt sich die in esoterischen Heilslehren verkündete Wiedergeburt nicht mit dem christlichen Glauben vereinbaren. Dies gilt auch für das Gottesbild: Für Buddhisten und Esoteriker ist Gott nicht personal, sondern eine bestimmte Form von Energie”

Es ist alles andere als erwiesen, dass die “Wiedergeburt” nicht mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren ist. Dazu lesen sie am Besten den Artikel “Reinkarnation im Christentum”

Dies gelte auch für das Gottesbild, meint Stamm. Nun als Experte sollte er sich doch zumindest darüber bewusst sein dass in der Bibel steht, dass man sich von Gott eben kein Bildnis machen soll. Was die Esoteriker dann doch schon wieder “christlicher” oder eben die Christen “esoterischer” erscheinen lässt.

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Wilfried Handl’s Ausstieg

Dezember 10, 2005 9 Kommentare

Viel wird über Wilfried Handl gesprochen, es scheint so, als ob er endlich die Anerkennung findet, welche er innerhalb Scientology nie hatte.

Dazu eine Stellungnahme der Scientology Kirche durch Jürg Stettler:
„Abgesehen von einigen Diffamierungen und pathetischen Ausschmückungen, gibt es verschiedene objektive Kriterien, die bekannt sein müssen, um sich ein vollständiges Bild über Handl machen zu können.
Tatsächlich war Handl für wenige Monate Leiter einer der zwei damals kleinen Scientology Kirchen in Wien, wurde aber wieder abgesetzt. Dies war vor bald 25 Jahren! Er wurde in der Vergangenheit wegen seines Lebenswandels dreimal aus der Gemeinschaft ausgeschlossen aber auf Antrag wieder aufgenommen. Seither hatte er keine Funktionen mehr bei Scientology und auch keine Einsicht in Internas. Nicht nur dies: in all den 28 Jahren, in denen er sich gemäss Artikel intensivst mit Scientology befasst haben soll, hat er einige wenige Kurse besucht, für die ein Student höchstens ein paar Wochen benötigt. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien ganz abgebrochen. Seine ‚Insider’ – News stellen einen Etikettenschwindel sondergleichen dar.”

Nachtrag vom 21.02.2009
Da Herr Handl seine Aktivitäten gegen Scientology witerhin mit zahllosen Unterstellungen und schlichten Lügen schmückt, veröffentliche ich hier einige Fakten zu seinen Behauptungen:

Behauptung:
Er war „Chef von Scientology in Österreich“.

Richtigstellung:
Hier soll gezielt ein falscher Eindruck erweckt werden, denn Zeitpunkt und Dauer werden absichtlich verschwiegen. Wie erwähnt war Herr Wilfried Handl Anfang der 80er Jahre zwei Mal für insgesamt etwa 9 Monate leitender Direktor in der Scientology-Gemeinde in Österreich. Aufgrund seines unangemessenen Lebenswandels, der den kircheninternen Richtlinien so vollständig widersprach, wurde er beide Male schnell wieder abgesetzt.

Nach Einreichung diverser Bittschriften hatte man Herrn Wilfried Handl nach seinen drei Ausschlüssen immer wieder eine Chance gegeben, sich als Scientologe zu rehabilitieren. Leider ohne Erfolg. In den letzten 15 Jahren hat Herr Handl keinerlei Kurse mehr in der Scientology Kirche besucht. Ob er noch Seelsorge irgendwelcher Art in Anspruch nahm, ist in Österreich nicht bekannt.

Behauptung:
„Er ist der höchstrangige europäische Scientologe, der jemals ausgestiegen ist und darüber geredet hat.“

Richtigstellung:
Wenn wenige Monate vor ca. 25  Jahren  in einer leitenden Position und eine jahrzehntelange nahezu passive Mitgliedschaft bereits genügen, um der Öffentlichkeit als „höchstrangiger europäischer [Ex]-Scientologe“ verkauft zu werden, spricht dies unseres Erachtens eher für Scientology und alle langjährigen Mitglieder und Führungskräfte unserer Kirchen und Missionen in Europa.

Behauptung:
“Wir bekamen Order, ab sofort werden Kritiker nicht mehr verklagt und bedroht. Nun wurde auf Lobbying gesetzt. Auf ein positives Image. Auf Scientology, den Hollywood-Star-Club.”

Richtigstellung:
Dies ist eine freie Erfindung von Herrn Handl. Nach den frühen 80iger Jahren hatte er keinerlei Einsicht mehr in die Pläne der Scientology Kirche. Eine solche Anordnung gab es auch nie. Grundsätzlich bemühen sich die Mitarbeiter des Presse- und Rechtsamts der Scientology Kirchen um einvernehmliche Regelungen bei etwaigen Konflikten oder Angriffen auf die Kirche und ihre Mitglieder. Ist dies nicht möglich, wird die Scientology Kirche auch heute nicht zögern, die Gerichte zur Durchsetzung der Gesetze zu bemühen.
Mit Drohungen hat dies nichts tzu tun.

Behauptung:
Handl erzählt von Nötigung, von psychischer Gewalt, von Erpressung. Von Suchtrupps, die er rausschickte, wenn ein Scientologe es wagte, die Sekte zu verlassen.

Richtigstellung:
Eine der grundlegenden Kirchenrichtlinien fordert: „Wenn jemand fortgehen will, lassen Sie ihn schnell fortgehen. …“ [„Die Funktionsfähigkeit der Scientology erhalten“, aus dem Jahre 1965].

Es gehört ebenfalls zu den Kirchenrichtlinien, sämtliche Beiträge an ein Mitglied zurückzuerstatten, wenn die Person nicht aufgrund ihrer eigenen Selbstbestimmung Mitglied geworden ist. Die Theorien von Herrn Handl stehen in vollkommenem Widerspruch zu unseren Richtlinien, was aber nicht ausschließt, dass er sich selbst solcher Anweisungen schuldig gemacht hat.

Behauptung:
„Ich war ein Täter. Ich habe Menschen weh getan. Ich war Parteisoldat in einem faschistischen System.“

Richtigstellung:
Diese Aussage von Herrn Handl ist korrekt, aber nicht im Zusammenhang mit Scientology.

Vor seiner Scientology-Mitgliedschaft war Herr Handl aktives Mitglied der kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ und nahm in diesem Zusammenhang – so heißt es in seiner eigenen Eidesstattlichen Erklärung – an Trainingslagern teil, in dem er den Gebrauch von Schusswaffen, zum Bau und im Werfen von Bomben und anderen gewalttätigen Aktivitäten ausgebildet worden war. Aus einer weiteren Eidesstattlichen Erklärung Handls geht hervor, dass eine von ihm ins Leben gerufene kommunistische Lehrlingsgruppe 1972 an diversen Anschlägen während Demonstrationen teilnahm, bei denen es zu Sachbeschädigungen kam.

Als Scientologe ließ es Wilfried Handl zu, dass Mitglieder dieser kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ die Scientology Kirche in Österreich mit dem klar definierten Ziel infiltrierten, die Kirche zu zerstören und ihren Mitgliedern Schaden zuzufügen.

Nachdem eines der Mitglieder der Gruppe „Offensiv Links“ aufgrund seiner Straftaten und kriminellen Machenschaften aus früheren Tagen aus der Scientology Kirche ausgeschlossen worden war, versorgte ihn Wilfried Handl als hauptamtlich aktives Mitglied der Kirche nach wie vor weiter mit internen Informationen. Auch dies geschah in vollem Bewusstsein darüber, dass die Person Scientology als „Feind“ des Kommunismus betrachtete und die Glaubensgemeinschaft deshalb zerstören wollte.

Sie mögen dies als „Jugendsünden“ abtun, doch auch in späteren Jahren tat sich Herr Handl insbesondere dadurch hervor, die Kirche und ihre Mitarbeiter lautstark zu kritisieren, um sich gleichzeitig nicht an selbst getroffene Vereinbarungen zu halten.

Hier eine kurze Stellungnahme zu Wilfried Handl von seiner Ex-Frau Christine, jetzt Christine Davis, die mittlerweile in den Vereinigten Staaten lebt:

“Zu meinem Exmann Wilfried Handl:  Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück. Er lebt von der Sozialhilfe, aber kann es sich leisten nach Schottland zu fliegen auf Urlaub oder nach Griechenland. Er macht Scientology verantwortlich dafür wie sich seine Söhne zu ihm verhalten oder besser warum seine beiden jüngeren Söhne nicht mehr mit ihm reden wollen. Es interessiert ihn nicht, welch ein Horror es immer wieder war und ist für die Kinder, zu sehen wie sich verantwortliche Menschen in ihrer Umgebung verhalten und zu wissen, dass ihr eigener Vater die Schuld auf andere schiebt. Herr Handl hat anfangs die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich diejenige welche und jetzt ist es Scientology. Ich trauere um einen Freund und Vater, der wohl nur in meinen Träumen existiert hat, denn der Mann, der so sehr versucht einen Schuldigen für seine Probleme zu finden und seine Verantwortung zumindest seinen Söhnen gegenüber nicht einhält oder versucht sie wegzuargumentieren, ist offensichtlich nicht der Mensch, den ich geheiratet habe. Aber vielleicht war ich auch nur blind und dumm. Und meine Söhne? Ich habe sie nicht gezwungen den Kontakt abzubrechen- in keinster Weise! Es war ihre Entscheidung und warum? Weil ihr eigener Vater sie immer wieder traurig gemacht hat und sie ihre guten Erinnerungen behalten wollen. Das ist ihr einziger Grund und auch meiner. Wir wollen an ihn denken können mit einem Lächeln auf dem Gesicht und nicht mit Tränen im Herzen. Ich wünsche uns allen, dass der Tag kommen wird, wo wir das tun können! Aber solche Wunden heilen langsam”

Behauptung:
Scientology sei eine „Psychosekte“.

Richtigstellung:
Genau genommen gibt es „Psychosekten“ nicht. Mit dem Begriff möchte man der Scientology Kirche aber insbesondere den Religionscharakter absprechen und nur deshalb gehen wir überhaupt darauf ein.

Das Scientology eine religiöse Lehre ist, wird durch Hunderte von Gutachten und Gerichtsurteile mittlerweile weltweit und auch in Deutschland bestätigt. Sie finden hier eine Zusammenfassung solcher Gutachten und auch einige Gerichtsurteile dazu. Ebenfalls anbei die Pressemitteilung zu der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 2. November 2005.

Selbst massive Gegner aus den Reihen der Amtskirchen billigen der Scientology Kirche zumindest den Charakter einer Weltanschauung zu. Laut Grundgesetz muss sich der Staat aus beiden Bereichen – Religion und Weltanschauung gleichermaßen – geflissentlich heraushalten. Durch Begriffe wie „Jugendsekte“, „Wirtschaftsunternehmen“ oder gar „Psychosekte“ versuchte man diese Vorgaben des Grundgesetzes geschickt zu umgehen.

In Österreich selbst ist Scientology als Verein mit religiösem Zweck durch die Republik Österreich anerkannt.

Herr Handl hoffte offensichtlich mit Hilfe seines neuen Buchs über seine Scientology-Aktivitäten, die viele Jahre zurückliegen, Geld zu verdienen.

Richtig ist, dass Herr Handl Anfang der 80er Jahre für nur wenige Monate Leitender Direktor in der damals kleinen Scientology-Gemeinde in Österreich war.

Aufgrund seines unethischen Lebenswandels war er insgesamt drei Mal vollständig aus der Kirche ausgeschlossen worden. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien abgebrochen.

Mit seinem jetzigen Buch aus dem Jahre 2005 unternimmt er den durchsichtigen Versuch, aus seiner ehemaligen Mitgliedschaft Kapital zu schlagen. Und natürlich folgt er jenen Klischees, von denen er sich ein Einkommen verspricht.

Behauptung:
“Geld. Es ging immer um Geld. Denn am Geld wurde der Erfolg gemessen.”

Richtigstellung:
Der Erfolg einer Scientology Kirche wird an der Zahl zufriedener Mitglieder gemessen, die aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, in ihrem Studium der Lehre und auf ihrem Erlösungsweg vorankommen.

Die Scientology Kirchen und Missionen bieten zudem unzufriedenen Mitgliedern die Möglichkeit, etwaige Beiträge innerhalb von drei Monaten nach Abschluss eines kirchlichen Dienstes zurückzufordern. Nicht in Anspruch genommene Beiträge werden in diesem Rahmen ohne zeitliche Beschränkungen ebenfalls erstattet. Einzige Ausnahme sind reine Mitgliedschaftsbeiträge, die von Land zu Land variieren und in Deutschland etwa 30 bis maximal 60 Euro im Jahr betragen.

Dass Scientologen nicht geldmotiviert sind, hat jetzt erneut der Bayerische Verwaltungs- gerichtshof bestätigt. Bei der Frage der Rechtsfähigkeit muss darüber entschieden werden, ob die Vereinsmitglieder eher wirtschaftlich oder ideell motiviert sind.

Hauptamtlich aktive Mitglieder inklusive der Vorstandsmitglieder unserer kirchlichen Einrichtungen arbeiten vorwiegend ehrenamtlich. Sie erhalten allesamt sehr geringfügige Vergütungen, die nicht einmal mit den Niedrigstgehältern amtskirchlicher Repräsentanten verglichen werden können. Intensive Prüfungen von Vorstandsvergütungen auf höchster Ebene der scientologischen Kirchenhierarchie führten zu keinem anderen Ergebnis. Im Gegenteil. 1993 wurden deshalb alle Scientology-Körperschaften in den USA als religiöse und wohltätige Organisationen von der Steuer befreit.
 
Der Bayerische VGH entschied am 2.  November 2005 nach ähnlich lautenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (1997), der Verwaltungsgerichte in Hamburg und Stuttgart jetzt auch in Bayern, dass die Scientology Kirche ideelle Ziele verfolgt und daher als Idealverein auch im Vereinregister zu verbleiben hat.

Zu den Äußerungen Handls ist zu sagen, dass aus seine zahlreichen Eidesstattlichen Erklärungen hervorgeht, dass es zu seinem persönlichen Lebensziel zu gehören schien, mit geringstmöglichem Aufwand so viel Geld wie irgend möglich zu verdienen. Eine Firma in Österreich, für die er tätig war, kann bestätigen, dass er Gelder von Kunden der Firma vereinnahmte, ohne die dafür vereinbarte Leistung zu erbringen. In anderen Fällen erhielten die Kunden einen Abklatsch von dem was ursprünglich vereinbart worden war.
Dieses Verhaltensmuster wird auch durch die Äußerungen seiner Ex-Frau Kiki Davis bestätigt.

Behauptung:
“Viele, die länger dabei sind, sind entweder drogensüchtig oder psychisch krank.”

Richtigstellung:
Hierbei handelt es sich schon deshalb um eine besonders dreiste Lüge, weil selbst unter hart gesottenen Gegnern unzweifelhaft bekannt ist, dass in Scientology jede Form des Drogenkonsums verpönt ist. Die Mehrheit der Scientologen trinkt keinerlei Alkohol, auch wenn dies nicht explizit verboten ist.

Die Sozialprogramme der Scientology Kirche umfassen ebenfalls eines der effektivsten Drogenrehabilitationsprogramme der Welt, welches von einer wachsenden Zahl von Experten in den gelobt wird. Die Effektivität des Programms, an dem bekannte und internationale Stars bereits erfolgreich teilgenommen haben, hat sich mittlerweile weltweit herumgesprochen.
Die Anti-Drogen Kampagnen der Kirche sind weltweit bekannt.

Was Handls Bruder anbelangt, so hat sich auch dieser nicht sonderlich intensiv mit der Scientology-Religion auseinandergesetzt und verschwand sehr schnell wieder aus dem Blickfeld. Im Nachhinein die Kirche für sein Schicksal verantwortlich zu machen, passt zur allgemeinen Strategie von Handl.

Behauptung:
“Hatten sie Angst, haben wir ihnen gesagt, sie sollen still sein. Liebe ist bei Scientology nicht vorgesehen.”

Richtigstellung:
Diese Aussage könnte kaum weiter von den Tatsachen entfernt sein. Scientology-Stifter L. Ron Hubbard bezeichnet die Liebe als größte positive Fähigkeit des Menschen. In seinen Ausführungen zu dem Thema sagte L. Ron Hubbard bereits im Jahre 1965:

„Die wohl schwerste Aufgabe, die man haben kann, besteht darin seine Mitmenschen weiterhin zu lieben, trotz aller Gründe, die dagegen sprechen.
Weiterhin zu lieben ist der wahre Beweis für Größe und Vernunft.
Wer dies erreichen kann, für den gibt es Hoffnung im Überfluss.
Für jene, die es nicht können, gibt es nur Kummer, Hass und Verzweifelung.
… Zu lieben ist der Weg zu Stärke. Trotz allem zu lieben ist das Geheimnis von Größe. Und es mag sehr wohl das größte Geheimnis dieses Universums sein.“

In der Lehre der Scientology-Religion geht es einzig und allein um Verstehen, Wissen und um die Erlösung durch eben diese Elemente. „Verstehen“ setzt sich aus Liebe (Affinität), gemeinsame Übereinstimmung (Realität) und Kommunikation zusammen und wird in Scientology das ARK-Dreieck genannt. Ziel der Scientology-Religion ist es, dass ARK eines geistigen Wesens – sein Verstehen, seine Affinität, Realität und Kommunikation – bis zu einem Punkt zu erhöhen, an dem er das Göttliche, Gott und die Unendlichkeit vollständig begreifen kann.

Herr Handl hat entweder offensichtliche Mängel in den Grundlagen der Scientology-Religion oder er lügt ganz bewusst als Marketing-Strategie für sein Buch.

Behauptung:
Er liest alles über Psychologie, was er in die Hände bekommt, denn das war bei Scientology streng verboten.

Richtigstellung:
Es gibt keinen Index in Scientology, in dem verbotene Literatur verzeichnet ist. Es gehört zu den grundlegenden Maximen in Scientology, selbst zu beobachten, selbst zu prüfen und sich dann zu entscheiden.

Verbote sind daher nicht nötig. Richtig ist, dass die Psychologie und Scientology sehr unterschiedliche Herangehensweisen an das Leben haben. Wer Scientology wirklich verstanden hat, und sieht, dass es funktioniert, wenn er es exakt anwendet, sieht in der Regel keinen Grund, sich mit anderen Praktiken zu beschäftigen. Da er eine funktionierende Lösung für alle Bereiche des Lebens gefunden hat und jetzt weiß, wie er sich und anderen Menschen helfen kann.

Insbesondere die von der Scientology Kirche gegründete KVPM – die „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“ – befasst sich intensiv mit Literatur aus dem Bereich Psychologie und Psychiatrie, um Missbräuche aufzudecken und über erfundene Diagnosen aufzuklären.

  • Hier ein weiterer Artikel über Wilfried Handl
  • Scientology Kirche München e.V

    Scientology Kirche München e.V. behält Rechtsfähigkeit als eingetragener Verein
    Der Verein Celebrity Center Scientology Kirche München e. V. darf den Zusatz „ e.V. “ behalten.
    Dies hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in einem heute verkündeten Urteil festgestellt.

    Die Landeshauptstadt München hatte dem eingetragenen Verein die Rechtsfähigkeit entzogen, weil er entgegen seiner Satzung keine ideellen Ziele verfolge, sondern in Wirklichkeit einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalte. Dies ergebe sich im Wesentlichen daraus, dass die Mitglieder zum Teil erhebliche Geldmittel für Leistungen des Vereins aufwenden müssten. Das Verwaltungsgericht München hat die gegen den Entzug der Rechtsfähigkeit gerichtete Klage abgewiesen. Es hat seine Entscheidung darauf gestützt, dass die Satzung zwischen ordentlichen und fördernden Mitgliedern unterscheide und den fördernden Mitgliedern so wenige Rechte einräume, dass diese dem Verein letztlich wie anonyme Kunden gegenüberstünden. Der BayVGH hat der Berufung des Vereins stattgegeben und den Bescheid der Landeshauptstadt München sowie das Urteil des Verwaltungsgerichts München aufgehoben.

    Gegenstand des Berufungsverfahrens war allein die Frage, ob das Celebrity Center weiterhin in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins tätig sein kann, die grundsätzlich nur Organisationen mit ideeller Zielsetzung vorbehalten ist. Nicht zu entscheiden war, ob der Verein seine Tätigkeit überhaupt ausüben darf (kein Vereinsverbot), eine Religionsgemeinschaft ist oder ein Gewerbe im Sinne des Gewerberechts betreibt. Die maßgebliche Vorschrift des § 43 Abs. 2 BGB will die Sicherheit im Rechtsverkehr, insbesondere den Gläubigerschutz gewährleisten. Vereine mit wirtschaftlichen Zielsetzungen sind auf die handelsrechtlichen Organisationsformen (z.B. GmbH, oHG, AG) verwiesen. Im Zentrum der Auseinandersetzungen stand daher allein die Frage, ob der Verein entgegen seinem Satzungszweck – Verbreitung und Pflege der Lehre von Scientology – als Unternehmer „auf dem Markt“ tätig ist. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat diese Frage verneint.
    Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung liegt eine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des Vereinsrechts vor, wenn es sich um eine planmäßige, auf Dauer angelegte und nach außen gerichtete, d.h. über den vereinsinternen Bereich hinausgehende eigenunternehmerische Tätigkeit handelt. Auch wenn der Verein als Anbieter von Leistungen im Wesentlichen nur gegenüber seinen Mitgliedern auftritt, ist ausnahmsweise dann von einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb auszugehen, wenn diese Produkte und Dienstleistungen üblicherweise von anderen auf dem Markt angeboten werden, wie dies z.B. bei Buchclubs der Fall ist. Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. November 1997, das sich mit einem vergleichbaren Fall einer Scientology-Organisation zu beschäftigen hatte, besteht demgegenüber kein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb im Sinne des § 43 Abs. 2 BGB, wenn der Verein “seinen Mitgliedern Leistungen anbietet, in denen sich die Vereinsmitgliedschaft verwirklicht und die unabhängig von den mitgliedschaftlichen Beziehungen nicht von anderen Anbietern erbracht werden können“. Dabei ist es nicht entscheidungserheblich, dass das einzelne Vereinsmitglied beachtliche finanzielle Aufwendungen für die vom Verein angebotenen Leistungen erbringen muss.

    Nach diesen Grundsätzen ist der BayVGH – wie bereits der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hinsichtlich einer anderen Scientology-Organisation – zu dem Ergebnis gelangt, dass der Verein Celebrity Center Scientology Kirche München e.V. keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält. Die von ihm gegenüber seinen Mitgliedern angebotenen Leistungen, insbesondere das sog. Auditing und die Ausbildung zum Auditor, die nach seinem unbestrittenen Vortrag einen wesentlichen Teil seiner Tätigkeit ausmachen, sind zentraler Teil der Lehre von Scientology (…)

    Der BayVGH teilt nicht die Auffassung des Verwaltungsgerichts, dass die Fördermitglieder nicht zum vereinsinternen Bereich (Binnenmarkt) zählen. Denn auch für diese steht die Eigenart der Leistung und nicht die Ausgestaltung der Mitgliedschaftsrechte im Vordergrund. Anhaltspunkte dafür, dass der Verein derartige Leistungen in erheblichem Umfang auch gegenüber Dritten erbringt, bestehen nicht. Aus alledem schließt der BayVGH, dass der Verein Celebrity Center Scientology Kirche München e.V. sich nicht aus Gründen der Sicherheit des Rechtsverkehrs, insbesondere des Gläubigerschutzes, auf handelsrechtliche Organisationsformen verweisen lassen muss. (…)

    Die Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Die Landeshauptstadt München und der Vertreter des öffentlichen Interesses können dagegen Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erheben.

    (Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 2. 11. 2005, Az. 4 B 99. 2582)

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