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Artikel getaggt mit ‘Scientologen’

Skandal Sweeney bei der Premiere von Wild Hogs mit John Travolta

Mai 22, 2007 1 Kommentar

An der Premiere des Films Wild Hogs, zeigte John Sweeney seinen Charakter sehr deutlich.
Das wirklich Beschämende daran ist jedoch weniger offensichtlich. Sweeney rechtfertigt seinen Ausraster in der Psychiatrieausstellung sehr gerne damit, dass er von Scientology provoziert worden sei. Wenn ich dieses Video anschaue, dann sind die Scientologen ware Sonntagsschüler.
Die BBC sollte sich schämen eine solche Person auch noch zu verteidigen.

Scientology Dokumentation über John Sweeney und BBC Panorama Teil 1/5

Dies ist der erste Teil der Scientology eigenen Dokumentation, welche aufzeigt wie John Sweeney arbeitete, als er über Scientology eine BBC Panorama Sendung produzieren wollte.

Die Methoden von BBC Journalist John Sweeney

Mai 18, 2007 2 Kommentare

Als der BBC Reporter John Sweeney bei einem Interview mit einem Scientology-Vertreter die Kontrolle verliert, wurde er von Scientology mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Als der Scientologe ihn parteiisch nennt, ihm vorwirft, die Anschuldigungen von Scientology-Kritikern nicht zu hinterfragen, zeigte Sweeney, dass er zwar sehr gerne selber kritisiert aber nicht bereit ist Kritik am eigenen Verhalten zu tolerieren. So hatte Sweeney mehrere Scientologen interviewt und immer wieder behauptet, diese würden Sachen nur sagen weil sie “brainwashed” seien. Verschiedene bekannte Scientology Mitglieder wie Leah Rimini, Kirstey Alley, Michael Duff oder Anne Archer stellten sich für Interviews bereitwillig zur Verfügung. Leah Rimini reagierte auf die Unterstellungen von Sweeney mit der berechtigten Frage, ob es wohl irgend eine andere Religionsgemeinschaft gibt, welche bei so einem Vorgehen überhaupt noch kooperieren würde. Anne Archer fragte Sweeney direkt ob sie selber denn für ihn “brainwashed” aussehe, worauf Sweeney das Gesicht verzog als ob er in eine Zitrone gebissen hätte. Auch auf eine Frage eines anderen Künstlers reagierte Sweeney völlig verblüfft mit “ähm..das ist nicht die Antwort, welche ich …..”. Am 14.05.07 lief Sweeneys “Scientology-Dokumentation” im britischen Fernsehen BBC. Da Sweeney während den Dreharbeiten zur Genüge gezeigt hatte, dass er nicht bereit war sachliche journalistische Arbeit zu leisten, begannen Scientologen seine Dreharbeiten selber zu dokumentieren. Dabei wird das Vorgehen von Sweeney festgehalten und insgesamt 154 journalistische Regelbrüche der BBC eigenen Richtlinien dokumentiert. Sweeneys Story war ganz klar vorgeschrieben und die ganzen Dreharbeiten dienten nur dazu, die bereits festgelegte Richtung des Films mit Bildmaterial zu ergänzen.

BBC selber versagte bei dieser Angelegenheit vollkommen. Als ein Scientology-Kamerateam die BBC auf die Probe stellte – indem sie unangemeldet mit einer Kamera aufwarteten – wurden sie sofort angewiesen die Kamara auszuschalten und sich zu entfernen. Gleichzeitig findet die BBC aber das Verhalten von Sweeney korrekt, wenn dieser genau so mit Scientology umgeht um Scientology als nicht kooperativ darzustellen.

In der NZZ vom 18.05.07 erschien ein Artikel über dieses Ereignis mit folgender Überlegung:
“Journalisten müssen wohl immer mehr damit rechnen, dass umstrittene Gesprächspartner medientechnisch aufrüsten und selber Mikrofone und Kameras zu Treffen mitnehmen. Sie können so allfällige Entstellungen durch Medienschaffende mit eigenem Material transparent machen”

John Sweeney hat sich zwar zwischenzeitlich für sein Verhalten entschuldigt. Dies scheint jedoch nur ein Lippenbekenntnis zu sein. Angesichts der gleichzeitig neu vorgetragenen Beschuldigungen in Richtung Scientology, hinterlässt dies einen weiteren schalen Geschmack im Mund.

Sehen Sie hier die Dokumentation aus der Sicht von Scientology:

Reaktionen verschiedener Persönlichkeiten auf das Vorgehen von BBC Reporter John Sweeney:

“Gleichzeitig mit Macht kommt Verantwortung. Diese Verantwortung fehlt ernsthaft. Wo? Bei der BBC!”
Mr. Jay Lakhani, Director, Hindu Council United Kingdom

“Die BBC sollte sich dafür schämen, solches Verhalten zu tolereien”
Mr. Ted Hynds, Investigative Journalist

Interview mit Olivia Elmiger auf Internet TV

Bereits seit 1968 unternahm die Scientology Kirche mit grossem Engagement Anstrengungen um die Menschenrechte und somit die gesellschaftlichen Rechte der Bürger zu verteidigen. Dieser Tradition folgend, gründete die Scientologin und Pädagogin Mary Shuttleworth im Jahre 2001 die Organisation Jugend für Menschenrechte International. Die Mission von Jugend für Menschenrechte besteht darin, junge Menschen rund um die Welt über die Menschenrechte zu informieren, damit sie sich aus diesem Wissen heraus für Toleranz und Frieden einsetzen können. Olivia Elmiger ist die Präsidentin von Jugend für Menschenrechte in der Schweiz. Sehen sie sich dazu ein sehr interessantes Interview auf Internet TV an. (Interview wurde leider entfernt) Sie können auch alle 30 Menschenrechtsclips, welche in der Schweiz auch in Poststellen zu sehen sind – auf dieser Seite anschauen.

Ines Torelli: Positive Erfahrungen mit Scientology

Als Florian Ast im April 2007 wagte, das Scientology Buch “Die Grundlagen des Denkens” positiv zu bewerten, wurde er von den professionellen Kritikern wie Hugo Stamm und Georg Schmid unerwartet heftig angegriffen.

Nun meldete sich Ines Torelli im Blick mit einem Leserbrief und beschrieb, dass Sie dank Scientology Kursen eine persönliche Krise überwinden konnte. Dass sich Ines Torelli aktiv für die Scientology Kirche einsetzt zeigt deutlich, für wie wertvoll Ines Torelli die besuchten Scientology Kurse hält.

Ines Stierli (Torelli ist ihr Künstlername) wurde am 14. Juni 1931 in St. Gallen geboren. Sie machte ursprünglich eine Schneiderlehre. Sie wurde vom Theater-Komponist Hans Moeckel, damals Kapellmeister im Radio DRS, entdeckt.
Sie lernte bei ihrem ersten Engagement ihren Mann Edi Baur kennen, den sie aber erst viel später heiratete. Edi Baur produzierte in den 60ern zahlreiche erfolgreiche Musicals zusammen mit Hans Moeckel, Karl Suter und Hans Gmür. Ines Torelli spielte in vielen dieser Werke Hauptrollen, so zum Beispiel bei “Bibi Balu” (über 300 Aufführungen) “Golden Girl” oder auch im “doppelten Engel” und weiteren Produktionen.
Ab 1977 kamen Fernsehauftritte hinzu. Nennenswert sind da sicher ”Torelli Total” und der berühmte “Gigi vo Arosa”.
Später leitete sie äusserst engagiert und erfolgreich die Zürcher Märchenbühne, die ursprünglich von Edi Baur gegründet wurde. 
Anfangs der 90er Jahre hatte Ines Torelli eine persönliche Krise und besuchte dauraufhin Kurse der Scientology Kirche, welche ihr halfen, die Krise zu überwinden.
Seit 1996  leben Ines Toreli und Edi Baur in der Provinz Nova Scotia, in Riverport Kanada.

Diese Geschichte ist ein weiterer Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der Kritiker. Wie ich bereits im Post betreffend Florian Ast beschrieb, hassen es die Kritiker extrem, wenn solche Berichte den Weg in die Medien finden. Die ganze Wirksamkeit der Kritik funktioniert tatsächlich nur solange, bis Menschen beginnen, sich selbst ein Urteil über Scientology zu bilden. Es scheint, als ob sich die Kritiker sehr bewusst darüber sind. Anders kann ich die hysterischen Reaktionen auf solche Vorfälle nicht deuten. Scientology muss möglichst schlimm dargestellt werden, damit sich ja niemand getraut selber ein Buch über Dianetik oder Scientology zu lesen.

Es wird sicher interessant, wie Kritiker die Story über Ines Torelli dazu verwenden werden, um Wasser auf die immer schwerfälliger drehenden Kritik-Mühlen zu lenken. Naheliegend ist der abgedroschene “Vorwurf”, dass sich Scientology Menschen annehme, die Lebenskrisen durchmachen.

Hier bereits meine Antwort dazu:
Ja, die Anwendung von Scientology Grundlagen kann Menschen in schwierigen Lebenssituationen erstaunlich schnell helfen!

Ist CCHR Teil der Scientology Kirche?

Aufgrund der vielen Nachfragen, veröffentliche ich hier die Antwort auf diese Frage aus der Sîcht der CCHR wie es auch auf deren Website gelesen werden kann:

CCHR ist eine unabhängige Organisation, gebildet von Scientologen und anderen Leuten unterschiedlicher Konfessionen, Glaubensansichten und kulturellen Interessen.

Scientologen sind nicht die einzigen, die sehen, dass die Psychiatrie schädlich ist. Es gibt viele Leute aus allen Gesellschaftsschichten, die über den zerstörerischen Einfluss der Psychiatrie auf Kinder und die Gesellschaft besorgt sind, und mit CCHR zusammenarbeiten, um effektiv etwas dagegen zu unternehmen.

Zu den Mitgliedern von CCHR zählen bekannte Ärzte, Rechtsanwälte, Künstler, Erzieher, Geschäftsleute, Repräsentanten der Menschenrechte und Fachleute, die es als ihre Pflicht ansehen, „alle zerstörerischen Praktiken im Bereich der geistigen Gesundheit zu veröffentlichen und mitzuhelfen diese abzuschaffen.“

Wir sind sehr stolz darauf, dass dies durch die Scientology Kirche gegründet wurde, die bezüglich der Erzielung der Menschenrechte, auf eine lange und beeindruckende Vergangenheit zurückblicken kann. Die Mitglieder von CCHR können sich, falls notwendig, durch die Abteilung für soziale Reformen oder dem Menschenrechtsbüro der Kirche beraten lassen. Der Bereich der geistigen Gesundheit ist voll von Gaunerei und Gier, und daher ist es immer hilfreich von einem Experten für Menschenrechte einen Ratschlag zu erhalten.

Herr Pfarrer Thomas Gandow: Es ist Zeit für konstruktiven Dialog!

Erinnern Sie sich noch an das was Sie 1996 geschrieben haben?
Damals verurteilten Sie den Professor Erich Geldbach, weil er sich für neureligiöse Gruppierungen einsetzte und die Haltung des Bundeslandes Hamburg als “Verstoss gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention” bezeichnete. Dies nebst den von Ihnen gewohnten Unterstellungen gegen die anderen Teilnehmer der “Konferenz für Religionsfreiheit und Menschenrechte”, zu welcher die Scientology Kirche eingeladen hatte.

Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern sollten, helfe ich hier gerne nach. Hier das Zitat von Ihnen:

“In diesen umfänglichen “Mitteilungen” an Kirchenleitungen und Dienststellen schreibt Geldbach allen Ernstes, daß die Kritik an Jugendreligionen, Psychokulten und ähnlichen Gruppen mit “Verfolgung von Sondergemeinschaften” zu tun habe. Er rechtfertigt in diesem Schreiben nicht etwa seine Teilnahme an der von den Scientologen einberufenen Konferenz in Berlin am 30. Mai 1991, sondern identifiziert sich in seinem Brief ohne jede Einschränkung mit den Intentionen der scientologischen Veranstalter; so macht er sich u.a. die Behauptung zu eigen, die kritische Haltung des Bundeslandes Hamburg zu Scientology stelle einen Verstoß gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.”

Seinen persönlichen “Standpunkt” schrieb diesmal auf: Pfr. Thomas Gandow, 49,
Provinzialpfarrer für Sekten und Weltanschauungsfragen der EKiBB und Herausgeber des BERLINER DIALOG.

Herr Pfarrer Gandow, es ist heute nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sicherlich auch Ihnen klar, dass Professor Geldbach anscheinend nicht so unrecht mit seinen Äusserungen hatte. Nehmen Sie an einem konstruktiven Dialog teil, um in Deutschland einen echten interreligiösen Dialog aufzubauen. Dies bedingt aber Respekt für die Meinungen von Menschen, welche zu den von Ihnen als “Sekten” bezeichneten Gruppen gehören oder auch nur wie Professor Geldbach ein Wort für diese einlegen. Hören Sie bitte auf, diese Menschen immer gleich als erstes zu diskreditieren. Hören sie auf, Menschen wie Jürgen Redhardt oder den Kirchenkritiker Mynarek persönlich zu diskreditieren, bloss weil diese Menschen einen Standpunkt vertreten, der Ihnen falsch erscheint. Diese Menschen vertreten eine Meinung wie auch Sie Ihre Meinung vertreten. Sie kritisieren den Umgang den Scientology mit Kritikern pflegt. Scientology ist jederzeit bereit an einem konstruktiven Dialog teilzunehmen. Sind Sie dazu auch bereit?

Tom Cruise Spendensammlung für Entgiftungsprojekt in New York

April 6, 2007 — Scientology Mitglied Tom Cruise wird in New York demnächst eine gross angelegte Spendensammlung für das von ihm etablierte Entgiftungsprogramm durchführen. Das Entgiftungsprogramm steht den Rettungskräfte des Terorranschlages vom 9/11 kostenlos zur Verfügung und konnte bereits bei hunderten Menschen erstaunliche Resultate bewirken.

Eintrittskarten für den Anlass mit Tom Cruise vom 19. April werden zurzeit für bis zu 100’000 Dollar für einen Tisch von 8 Personen gehandelt. Die Einnahmen gehen an das “New York Rescue Workers Detoxification Project” (New Yorker Entgiftungsprojekt für Rettungskräfte).

Die “Downtown Manhattan Clinic” bietet das Entgiftungsprogramm kostenlos an Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte an, welche auf dem “Ground Zero” in hohem Ausmass toxischen Stoffen ausgesetzt waren. Das Entgiftungsprogramm basiert auf den Werken des Scientology Gründers L. Ron Hubbard.

Das Reinigungsprogramm ist ein genau entworfenes Verfahren. Es enthält die folgenden Bestandteile:

Körperliche Bewegung in der Form von Laufen, um den Kreislauf anzuregen.
Vorgeschriebene Zeiten in der Sauna, die einen, zusammen mit bestimmten Vitaminen und
anderen Nährstoffen, in die Lage versetzen, die angesammelten Giftstoffe auszuschwitzen.
Ein Ernährungsprogramm einschließlich:
Der regulären Kost einer Person, die dann durch viel frisches Gemüse, das nicht verkocht ist, ergänzt wird.
Ein genau geregelter Einnahmeplan von Vitaminen, Mineralien und Ölen.
Genügend Flüssigkeit, um den Verlust von Körperflüssigkeit durch das Schwitzen auszugleichen.

Das Kommitee für den Anlass im Altmann Building an der 18ten Strasse zwischen der sechsten und siebten Avenue, besteht unter anderem aus Patrick Bahnken, Präsident der “uniformed EMTs and Paramedics Union” sowie Ed Mullins, Präsident der “Sergeants Benevolent Association” wie auch Stadtrat Hiram Monseratte (D-Queens).

Darauf angesprochen warum er mithelfe, sagte Mullins, “Ich will alles tun, um meinen Mitgliedern zu helfen. Ich versuche etwas zu unternehmen, weil es sonst niemand tut.”
Mullins sagte, dass er über das Entgiftungsprogramm durch ein Mitglied seiner Vereinigung gehört habe und bei einem Besuch der Klinik an der 139 Fulton St. vor mehreren Monaten beeindruckt gewesen sei. Bei dieser Gelegenheit habe er mit 4 oder fünf Feuerwehrmännern und einem Polizisten gesprochen, welche an verschiedenen Problemen wie Atmungsschwierigkeiten, schlaflose Nächte und Hautausschläge litten.
“Was sich zeigte war, dass sie sich viel besser fühlten und ihre Medikamente nicht mehr in dem Ausmass wie zuvor benötigten”, sagte Mulins.
Obwohl es unumstössliche Belege für die Wirksamkeit dieses Programmes gibt, wird es noch immer kritisiert, wobei die kritischen Stimmen jedoch mehr und mehr verstummen, da die Effektivität mit jedem Teilnehmer einmal mehr bestätigt wird.

Tom Cruise, selbst langjähriges Scientology-Mitglied half mit sehr viel persönlichem Einsatz und auch mit Finanzen, die Klinik zu eröffnen.
Wer englisch spricht sollte sich mal die Resultate und Studien des Entgiftungsprogrammes selbst ansehen.
Um das vollständige Reinigungsprogramm kennen zu lernen gibt es hier das Buch Reiner Körper, Klares Denken

John Travolta neuer Kanzler in Deutschland?

Nun habe sogar ich erfahren, dass John Travolta anfangs März in Deutschland zum Politikum wurde. Nein, nicht etwa dass er sich als Amerikaner für das Kanzleramt zur Verfügung stellt, keine Bange. Dass sich die JUler darüber wohl sehr lautstark zu Worte melden würden, wäre ihnen wirklich nicht zu verübeln. Nicht weil Travolta Scientologe ist, nein viel schlimmer, er hat italienische Wurzeln und in Italien ist Scientology ja vollständig als Religion anerkannt. Das müsste dann doch zuerst mal 10 Jahre lang vom Verfassungsschutz ergebnislos beobachtet werden.
Travolta wurde auch nicht etwa ein politisches Thema weil er sich generell in deutsche Politik eingemischt hätte, er sagte nicht mal etwas wie: “Beckstein und die JUler sind nicht wählenswert”, nein nichts von alledem.

Welche moralisch schreckliche Sache hat Travolta denn nun wirklich gemacht?
Er schlug bei den JUlern ja offensichtlich heftiger ein als dies der JU-Toast bei der virtuellen Dame auf deren Website tut.

Nun, die meisten haben es wohl schon gehört, John Travolta wagte es doch tatsächlich die Einladung von Thomas Gottschalk anzunehmen und als Gast bei “Wetten dass…?” aufzutreten. Schlimm, sehr schlimm!!
“Verfassungsschutz, wo bist du?”, riefen da die JUler wohl sofort an der nächsten Sitzung. Da es in der JU anscheinend auch noch einige gibt die über den eigenen Bettrand hinausblicken können, und der Verfassungsschutz wohl nicht anwesend war, wurde die Pressemitteilung dann etwas sachlicher gehalten. Da steht nur noch ein Gebrummel von “falschem Signal” eines öffentlich rechtlichen Senders.

Was ich davon halte? Lest mal den Beitrag “Scientology wirbt mit Promis?”, den ich nun noch mit einem weiteren Wort ergänzt habe: Politiker!

Scientology wirbt mit Promis?

März 10, 2007 2 Kommentare

Das behaupten jedenfalls die Medien und gewisse Kritiker und Politiker. Ist es nicht umgekehrt? Machen nicht die Medien, Kritiker und Politiker auf sich selbst aufmerksam, indem sie lauter Banalitäten aus dem Leben der Promis veröffentlichen und künstliche Kontroversen erschaffen?

Die Medien leben davon, dass ihre Banalitäten gelesen werden und sie sind die wahren Meister darin, die Popularität von anderen Menschen (aus-) zu nutzen um selbst bemerkt zu werden.

Ich machte mal einen kleinen Test auf der Seite www.news.ch, indem ich das Wort Scientology als Suchbegriff eingab. Seht euch die Resultate an und entscheidet selbst.

Penelope Cruz heimlich Scientologin?
Donnerstag, 8. März 2007 / 23:38 h
Penelope Cruz hat für Berichte gesorgt, sie wäre insgeheim Scientologin ….»

Mein Kommentar: Nana…, was für News, ich glaube nicht dass Penelope Cruz für die genannten Berichte “gesorgt” hat, ich glaube das waren die Medien, was meint ihr?

Lopez und Anthony bei Scientology?
Montag, 19. Februar 2007 / 09:27 h
Jennifer Lopez und ihr Ehemann Marc Anthony informieren sich über Scientology, nachdem sie im Promi-Zentrum (….) in Hollywood waren. »

Mein Kommentar: Toll diese Logik, wenn’s wenigstens satirisch gemeint gewesen wäre, aber nein dem Schreiberling war es offensichtlich ernst “seufz”.

Lopez’ Scientology-Geheimnis
Montag, 29. Januar 2007 / 14:38 h
Jennifer Lopez hat verraten, dass ihr Vater Mitglied bei Scientology ist. »

Mein Kommentar: Quizfrage? Was bezweckt der Schreiberling hier mit dem Gebrauch der Worte “Geheimnis” und “verraten”? Die gemäss Duden in diesem Zusammenhang passende Definition von “verraten” kann nur sein “etwas was geheim, wovon nicht gesprochen werden sollte, weitersagen, preisgeben”. Es würde natürlich viel weniger Aufmerksamkeit erregen, wenn einfach das wort “erwähnt” benutzt würde. Wer könnte wohl etwas gegen die Bekanntgabe dieser Information haben. Die Medien, welche es schreiben?

Lopez und Carrey bestreiten Scientology-Gerüchte

Donnerstag, 14. Dezember 2006 / 15:34 h
Jennifer Lopez und Jim Carrey haben bestritten, dass ihre neue Freundschaft mit Tom Cruise ein Beweis für ihr wachsendes Interesse an… »

Mein Kommentar: hmpf!, sollte ja eigentlich jedem klar sein, dass ein Gerücht ein Gerücht ist und kein Beweis. Offensichtlich ist es wiederum nicht (medien-)akzeptierbar, dass Scientologen Freundschaft mit Nichtscientologen haben. Da muss sofort interveniert werden, wo käme man denn sonst auch hin. Wenn Scientologen zuviel Kontakt mit anderen Menschen haben, dann glauben diese Menschen ja all die Horrorstorys in den Medien nicht mehr. Die Ausgrenzungsversuche funktionieren dann nicht mehr.

Cruises Trauzeuge bestreitet gemeinsame Flitterwochen

Dienstag, 5. Dezember 2006 / 21:09 h
Tom Cruises bester Freund David Miscavige hat Berichte zurückgewiesen, er hätte den Filmstar und seine Frau Katie Holmes auf ihren… »

Mein Kommentar: Leben Medien eigentlich nur von Kontroversen? Der Titel stellt die Behauptung (natürlich als Aussage) auf, dass er dabei war. Die “Berichte” die er zurückweisen muss, woher stammen die den überhaupt? Wer hat die in die Welt gesetzt? Die Medien..Nein, Nein sicher nicht!

Jennifer Lopez will durch Scientology schwanger werden
Samstag, 2. Dezember 2006 / 12:43 h
Während Scientology hierzulande keinen all zu guten Ruf geniesst, erfreut sich die Glaubensgemeinschaft in Amerika schon grösserer… »

Mein Kommentar: Keine bessere Idee gehabt? miserable Arbeit! Hat Scientology wohl mit Rael verwechselt

Cruise und Holmes geben sich Ja-Wort
Samstag, 18. November 2006 / 21:48 h
Bracciano – Der US-Schauspieler Tom Cruise hat seine Kollegin Katie Holmes in einem mittelalterlichen Schloss in Bracciano, 30… »

Tom Cruise lädt zum Dinner
Freitag, 17. November 2006 / 09:50 h
Rom – Tom Cruise (44) und Katie Holmes (27) haben am Donnerstagabend ihre Hochzeitsfeierlichkeiten in Rom begonnen. »

Mein Kommentar: Bravo, ihr könnt’s ja, keine Kontroverse einfach nur 2 Schlagzeilen darüber was geschah, super gemacht!! Was im Rest der Artikel stand lieber nicht beachten, es ging auch da nicht ohne Kontroverse!!

Wer macht da mit wem Schlagzeilen?

Whistleblower enthüllen psychiatrische Verbrechen

Zum 38 Jahrestag der Gründung von CCHR (in Deutschland KVPM) wurden im Hyatt Regency Century Plaza Hotel in Beverly Hills Psychiatrie – Whistleblower für Ihren Mut ausgezeichnet.
Als Whistleblower bezeichnet man einen Informanten, der Missstände, illegales Handeln, Korruption allgemeine Gefahren aus Gewissensgründen an die Öffentlichkeit bringt, ohne Rücksicht darauf sich persönlich in Gefahr zu bringen.
Durch die Schauspielerinnen Kirstie Alley, Kelly Preston, Priscilla Presley, Marisol Nichols (24) and Anne Archer (Patriot Games, Fatal Attraction) wurden auch mehrere Buch-Autoren, welche über die Psychiatrie- und Pharmaindustrie schrieben, ausgezeichnet. Sie riskierten ihre professionelle Karriere, um gefährliche psychiatrische Praktiken bekannt zu machen und die Öffentlichkeit über betrügerische und gefährliche Werbemethoden für psychiatrische Drogen zu warnen.

Dr. Timothy Scott, Professor der Psychologie und Autor von America Fooled: The Truth About Antidepressants, Antipsychotics and How We’ve Been Deceived (Die Wahrheit über Antidepressiva, Antipsychotika und wie wir betrogen wurden)

Dr. Fred Baughman, Autor von ADHD Fraud: How Psychiatry Makes ‘Patients’ of Normal Children (Wie die Psychiatrie aus normalen Kindern Patienten macht)

Journalist Kelly O’Meara, Autor von Psyched out: How Psychiatry Sells Mental Illness and Pushes Drugs That Kill (Wie die Psychiatrie Geisteskrankheit verkauft und tödliche Drogen fördert)

Eine weitere Auszeichnung erhielt Gwen Olson, eine frühere pharmazeutische Industrierepräsentantin. Sie erklärte einer Expertengruppe in Washington DC, wie Sie Ärzte mit Geschenken beeinflusste und ihnen manipulierte Daten präsentierte, so dass sie für Patienten schädliche Medikamente verschrieben. Das Bewusstsein darüber was sie damit wirklich verursachte kam, als ihre 20 jährige Nichte, die das gegen Depressionen verschriebene Medikament Paxil einnahm, Selbstmord beging. Gwen Olsen, Autorin des Buches “Bekenntnis eines Rx Medikamentenpuschers” arbeitet heute sehr engagiert daran, das Leben von Kindern und Jugendlichen zu schützen, indem sie betrügerische Praktiken in der Pharma- und Psychiatrieindustrie aufdeckt.

Auch Allen Jones wurde ausgezeichnet, der an der gleichen Anhörung aussagte. Er war früher in Pennsylvania ein Mitarbeiter vom Büro des Generalinspektors.
Er hatte aufgrund seiner beruflichen Position die Verantwortung darüber, Betrug, Verschwendung und Missbrauch im Sozialwesen zu finden. Mr. Jones wurde unter starken Druck gesetzt und letztendlich entlassen, als er sich weigerte eine laufende Untersuchung zu beenden, welche Beweise ans Licht brachte, dass die Pharmahersteller Beamte bestochen hatten, um bestimmte psychotrope Drogen zu verbreiten. Mr. Jones rief eine wirkungsvolle Kampagne ins Leben um die Methoden der Öffentlichkeit gegenüber bekannt zu machen.

Dr. Colin Ross, der nächste Empfänger einer Auszeichnung, deckte die Rolle der Psychiatrie in den geheimen CIA “mind control” Experimenten auf. Seine Untersuchungen brachten 15’000 Seiten Dokumente zum Vorschein. Die Dokumente wurden durch den “Freedom of Information Act” (Informationsfreiheitsgesetz in den USA, welches durch Unterstützung der Scientology Kirche verabschiedet wurde) ans Tageslicht gebracht. Seine Arbeit veröffentlichte er in seinem viel beachteten Buch “Die CIA Ärzte: Menschenrechtsverletzungen amerikanischer Psychiater”, das sich sehr erfolgreich verkaufte. Er gab über 340 Workshops und war ein Experte in 2 Dokumentationssendungen mit den Titeln “Mind Control” und “Conspiracy Files: CIA Mind Control”

Der “Thomas S. Szasz Award” ging an Dr. John Friedberg. Diese Auszeichnung ist nach dem Menschenrechtskämpfer und Mitbegründer von CCHR, Dr. Thomas Szasz, emerierter Professor für Psychiatrie an der State University of New York in Syracuse. Thomas Szasz ist Fellow der American Psychiatric Association und lebenslanges Mitglied der American Psychoanalytic Association. Thomas S. Szasz ist einer der vehementesten Kritiker der Zwangspsychiatrie.

Dr. Friedberg erhielt die Auszeichnung für seine über 30 Jahre andauernde Arbeit, die brutalen und tödlichen psychiatrischen Prozeduren wie Elektroschocktherapien ECT oder EKT aufzudecken. (Neu von der Psychiatrie als Elektrokrampftherapie umbenannt) Dr. Friedberg’s Expertenaussagen, Artikel, Bücher und Interviews bewiesen, dass EKT nicht rückgängig zu machende Gehirnschäden und auch Todesfälle verursachen, was dazu führte dass die Verwendung zumindest gesetzlich eingeschränkt wurde.

Die Bürgerkommission für Menschenrechte wurde 1969 von der Scientology Kirche etabliert und deckt psxychiatrische Menschenrechtsverletzungen auf.

Gerücht: Scientology in Second Life

Februar 26, 2007 7 Kommentare

Gerade eben auf englisch gefunden:
Entgegen anders lautenden Spekulationen, liegt bis zur Zeit kein Beweis dafür vor, dass die Scientology Kirche eine starke Präsenz im virtuellen Spiel “Second Life” plant. Es gibt bis heute weder von Scientology noch vom Betreiber Linden Lab. Bestätigungen darüber, dass Scientology soetwas plant.
Berichte darüber, dass grossangelegte Verbreitungskampagnen mit hunderten Scientologen geplant sind, welche in Second Life die Scientology-Lehre anbieten um Menschen für Scientology zu missionieren, sind unbestätigt.
Die Technologie dazu, um ein E-Meter im virtuellen Umfeld funktionstüchtig einzusetzen, sei bis jetzt noch nicht ausgereift.
Gerüchte darüber, die Scientology Kirche habe irgend einen Einfluss über den Aufbau oder die Zukunft von Second Life, sind zur Zeit gegenstandslos.

Die Frage stellt sich zu Recht, wer denn die anders lautenden Spekulationen in die Welt gesetzt hat? Ich vermute mal der Autor selber!

Wie auch immer, es ist nur eine der unzähligen gegenstandslosen Behauptungen die sich in den News Suchresultaten von Suchmaschinen finden lassen. Eher eines der Humorvolleren.

Diskriminierung wie sie beginnt……

und wo sie in der Vergangenheit endete!!

An dieser Stelle veröffentlichte ich am 15.02.07 einen offenen Brief, welcher anhand Analogien die Diskriminierung von Scientologen in Deutschland beschrieb. Da dieser Beitrag und ich natürlich gleich dazu, an anderer Stelle dadurch als Antisemit bezeichnet wurde , entferne ich diesen Beitrag, da ich nicht beabsichtige mich mit solchen absurden Beschuldigungen auseinander zu setzen.
Der Gebrauch vom Sektenfilter wird in Deutschland von jemandem verteidigt, der sich israelfreundlich nennt. Da ich es wagte ihre Einstellung zum Sektenfilter zu kritisieren wurde ich postwendend als Antisemit hingestellt.

Ich habe etwas dagegen dass Menschen rein aufgrund ihrer Religion, Rasse, Ihrer Weltanschauung, Ihrer Gedanken oder Überzeugungen, in der Gesellschaft isoliert werden und für Taten von anderen verantwortlich gemacht werden (Sippenhaft). Es ist meine volle Überzeugung, dass die Verwendung des Sektenfilters eine Verletzung der rechtstaatlichen Prinzipien ist, wie es übrigens auch vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde.

Sektenfilter sind Erklärungen von Einzelpersonen, dass sie in keiner Weise mit Scientology verbunden sind. ,Sektenfilter‘ werden von einigen staatlichen Regional- und Bundesämtern … sowie von anderen Organisationen verwendet, um Scientologen im geschäftlichen und privaten Bereich zu diskriminieren. Sie werden für Mitglieder anderer Gruppen praktisch nicht verwendet“.

Im Mai 2000 stand Deutschland auf der von der US-Handelsvertretung (USTR) erstellten Liste jener Länder, die sich unfairer Handelspraktiken gegenüber US-Firmen bedienten. Aufgrund der Verwendung des sogenannten „Sektenfilters“ war Deutschland eines von sechs Ländern, die „diskriminierende staatliche Beschaffungspraktiken“ übten.

Wenn jemand diesen Sektenfilter auf einem Weblog öffentlich verteidigt, nicht bereit ist einen absolut sachlichen Kommentar zu veröffentlichen der ganz einfach den Standpunkt des Bundesverwaltungsgerichts darlegte und schlussendlich ich als Antisemit dargestellt werde, nenne ich dies ganz einfach Agitation, wobei ich wieder bei einem meiner Artikel angelangt bin.

Louis Jolyon West, L. J. West Psychiater

Jolyon West war Professor der Psychiatrie, School of Medicine, University of California, Los Angeles. Er starb am 2. Januar 1999

Würdigung seiner Beiträge für die Menschheit:
Einzigartig an diesem Psychiater war, dass er es schaffte einen Elephanten mit LSD
zu töten. Er war ein sehr agressiver Befürworter der barbarischen psychiatrischen Behandlungsmethoden wie Elektroschock (neu umbenannt in Elektrokrampftherapie oder Elektro-Konvulsionstherapie), Lobotomie, Verabreichung von Methylphenidat (zb. Ritalin) an Kinder, Befürworter von LSD, Prozac und allen möglichen Drogen. Setzte sich unermüdlich als Lobbyist der Firma Eli Lilly (Hersteller von Prozac) ein.
1972 veröffentlichte er einen Orwellschen Plan, der elektronische Einpflanzungen zur Steuerung des Bewusstseins, chemische Kastrierung und Psycho-Chirurgie vorsah, mittels derer “unliebsame Minderheiten” fügsamer gemacht werden sollten. Wests Vorschlag ging inmitten eines Aufschreis der Empörung seitens verschiedener Menschenrechtsgruppen unter.
Er war auch ein Befürworter des Deprogramming, wo man Menschen den “falschen Glauben” austreiben wollte. (was mittels Kidnapping, Entführung, Nahrungsentzug, Isolationshaft und anderen menschenrechtswidrigen Praktiken tatsächlich versucht wurde). Wegen dieser Verbrechen wurden in Amerika mehrere Personen verurteilt.

Jolyon West spielte sich gerne als Experte in Sachen Dianetik und Scientology auf. Auch im Alter von 66 Jahren wusste er jedoch noch immer nicht, was der Unterschied zwischen einem Scientology-Kurs und Auditing ist. Interessant ist auch, dass er ausgerechnet Narconon, vehement angriff, gleichzeitig aber als “Experte für Suchtmittelprobleme” galt. Es ist nicht bekannt, dass er einem einzigen Patienten helfen konnte, Suchtmittelprobleme zu lösen.

Zitat aus einem Artikel von Jolyon West, welcher im Mai 1991 in “The Southern California Psychiatrist” gedruckt wurde:

“Die fünf Schritte im Narkonon Programm umfassen Absonderung, Entziehung, Schwitzkuren in der Sauna, ein Kommunikationskurs und behandelnde Kurse in “Verbessern der Lernens”, “Die Kontrolle über das Leben gewinnen” und “Ein ethisches Leben führen”, die mit den aus den Werken L. Ron Hubbards zusammengestellten Kursen von Scientology identisch sind und in den Organisationen und Missionen von Scientology gelehrt werden. Jeder Behandlungskurs ist in Wirklichkeit eine Reihe von Dianetik Auditing Sitzungen….”

Einen Kurs über “Verbessern des Lernens” als Dianetik Auditing Sitzungen zu bezeichnen, wäre etwa das Gleiche wie die Aussage: “Jedes Stück Schokolade ist in Wirklichkeit ein Stück Knoblauch” :-) Den Kurs “Ein ethisches Leben führen” als Dianetik Auditing Sitzungen zu bezeichnen ist nicht weniger weit hergeholt.

Kritiker der Scientology verwenden ihn oft als Referenz um die Wissenschaftlichkeit oder Sachlichkeit der Vorwürfe zu bekräftigen. Dass seine Kritik an Scientology mehr mit seinem nobel vergüteten Engagement für Eli Lilly zu tun hatte, ist nicht zu bestreiten. Aufgrund von Untersuchungen der CCHR (in Deutschland KVPM) wurde 1990 der erste Gerichtsfall über die Zusammenhänge von Prozac mit Selbstmorden und anderen Nebenwirkungen eingeleitet. Dass Jolyon West in der Folge heftig Scientology mit der Absicht angriff, die Bemühungen von CCHR zu diskreditieren ist sehr offensichtlich.
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Bundesverwaltungsgericht verbietet Sektenfilter

Da ich bemerkte dass in Deutschland eine richtige Informationslücke über Scientology besteht, veröffentliche ich hier einen Beitrag über ein Ereignis das sich im Dezember 2005 ereignete.
Das Menschenrechtsbüro der Scientology Kirche kritisierte schon lange die Verwendung des Sektenfilters in Deutschland, welcher durch die Innenbehörde Hamburgs verbreitet wurde. Einmal mehr wurde die Haltung der Scientology Kirche durch ein höchstrichterliches Urteil bestätigt:

Scientologen fallen unter den Schutz von Artikel 4 Grundgesetz

Der Staat darf nicht auf diese Weise in Glaubensfreiheit eingreifen.

In der jetzt veröffentlichten Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts heißt es: „… die Freie und Hansestadt Hamburg ist nicht befugt, Dritten zur Verwendung im Geschäftsverkehr vorformulierte Erklärungen zu überlassen, die den Geschäftspartnern des Dritten zur Auskunft über seine Beziehungen zur Scientology veranlassen sollen.“

Und weiter: „Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Beklagten zurückgewiesen: Die Herausgabe der `Schutzerklärung´ an einzelne Interessenten könne nicht auf die Aufgabe der Staatsleitung und die aus ihr abgeleitete Ermächtigung zur Information und Warnung der Öffentlichkeit gestützt werden.“ [Die Stadt Hamburg, in diesem Fall die AGS unter Leitung von Ursula Caberta] … „sei vielmehr dazu übergegangen, die von ihr allgemein angenommenen Gefahren im konkreten Einzelfall zu bekämpfen, indem mit ihrer Hilfe die Geschäftsbeziehungen eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens durch Verwendung der Schutzerklärung von Kontakten mit Scientologen freigehalten werden. Für einen solchen, der Behörde zuzurechnenden Eingriff in die Freiheit des Glaubens oder weltanschaulichen Bekenntnisses fehle es an der erforderlichen gesetzlichen Grundlage.“

In dem heute verhandelten Prozess ging es um die staatliche Verbreitung des sog. „Sektenfilters“. Dies ist eine diskriminierende Erklärung, in der Scientologen sich von ihrer religiösen Überzeugung distanzieren sollen, damit sie einen Arbeitsplatz oder einen Geschäftsvertrag erhalten können. Dieser Sektenfilter war von der als korrupt bekannt gewordenen Hamburger AGS-Leiterin Caberta verfasst und verbreitet worden. Eine Scientologin aus Bayern hatte die Hamburger Innenbehörde verklagt, weil ihr von einem Hamburger Geschäftspartner die von der Innenbehörde verfasste und verbreitete Erklärung zur Unterschrift vorgelegt worden war.

Als sie sich weigerte, sich durch Unterzeichnung der Erklärung von ihrem Glauben zu distanzieren, war ihr Geschäftsverhältnis gekündigt worden. Die Klägerin verlangt, dass die Hamburger Innenbehörde die Verbreitung dieser Erklärung unterlässt. Das OVG Hamburg hatte sich ausführlich mit der Glaubensüberzeugung von Scientologen auseinandergesetzt und war im Jahre 2004 zu dem Ergebnis gekommen, dass Scientologen der im Art. 4 Grundgesetz garantierte Schutz der Glaubensfreiheit zukommt und sie durch Empfehlung und Verbreitung der Erklärung in ihrem Grundrecht auf Religionsfreiheit verletzt werden. Dieses Grundrecht schützt sie auch gegen eine Ausgrenzung aus dem Berufs- und Wirtschaftsleben.

Auch das Bundesverwaltungsgericht hatte jetzt die Frage zu prüfen, ob im Zusammenhang mit der Verteilung des Sektenfilters (der so genannten Technologie-Erklärung) durch die Hamburger Innenbehörde eine rechtswidrige Handlung vorliegt. In der heute ergangenen Entscheidung des Gerichts in Leipzig erklärten die Richter die Ausgrenzung von Scientologen durch den so genannten „Sekten-Filter“ als rechtswidrig und diskriminierend. Damit werden im gesamten Bundesgebiet neue Maßstäbe in Sachen Menschenrechte gesetzt.

Dazu Maja Nüesch, Menschenrechtsbeauftragte der Scientology Kirche Deutschland: “Seit 1993 wird die Diskriminierungspolitik in der Bundesrepublik gegenüber Scientologen von namhaften Menschenrechtsgremien kritisiert. Dies betraf in den letzten Jahren insbesondere die menschenrechtsverachtende Ausgrenzungspraktik mit Hilfe des Sektenfilters. Wir werten den Richterspruch als wichtigen Fortschritt für die Durchsetzung eines religiösen Pluralismus und gegen jede Form der Diskriminierung von Minderheiten in Deutschland. Wir können nur hoffen, dass die Innenbehörde die richtigen Konsequenzen aus diesem Urteil zieht und zukünftig einen anderen Umgang mit der Glaubensüberzeugung ihrer Bürger pflegt.“

Für weitere Informationen:
Sabine Weber – 089-27817732

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