Wertvorstellungen: Humanisten versus Christen


Der Humanist und der Humanismus nimmt gerne für sich in Anspruch die einzige sachliche/rationale Ethik zu vertreten. Geht es aber um religiöse Angelegenheiten, dann wird der Hummanismus dieser Rolle nicht mehr gerecht.
Im Mai 2006 ereifert sich der Humanist darüber, dass einem Arzt Recht gegeben wurde, welcher es aus religiösen Überzeugungen ablehnte Abtreibungen durchzuführen. (Wohl vermerkt es geht um das Recht eine Handlung NICHT auszuführen) Weiter heisst es dass der Gesetzgeber den Arzt nicht zwingen dürfe eine Abtreibung persönlich durchzuführen. Es geht also nirgends darum dass der Frau das Recht auf Abtreibung (welches vom Gesetz her in diesem Falle anscheinend vorhanden war.) verweigert werden soll. Der Humanist scheint dies als Anlass zu nehmen die Kluft zwischen Religionen und Humanismus zu vertiefen.

Der Humanist setzt dieses Beispiel ohne Skrupel mit folgender Schlussfolgerung gleich:(Zitat)
„Was blüht uns erst dann, wenn ein Chefarzt muslimischen oder jüdischen Glaubens ist? Werden dann alle männlichen Neugeborenen beschnitten, weil eine gegenteilige Praxis dem gerade amtierenden Chefarzt nicht in sein (religiös motiviertes) Gewissen passt?“

Wenn jemand aus moralischem Empfinden, ob dies nun humanistischen, christlichen, muslimischen oder jüdischen Wertvorstellungen entspringt – das Recht hat – eine Handlung nicht auszuführen, ist dies noch lange nicht mit dem (Un-)Recht zu vergleichen, jemandem etwas ohne Rücksicht auf dessen Zustimmung anzutun (Beschneidung).

Wo ich dem Humanist recht gebe ist bei der Schlussfolgerung, dass der Arzt – konsequenter Weise – in einer christlichen Einrichtung tätig sein sollte. Der Humanist lässt bei diesem Artikel seine sachlichen, humanistischen Grundlagen leider vermissen. Der Humanismus ist offenbar nicht gegen den von ihm selbst angeprangerten „Religions-Fanatismus“ immun.

Der von L. Ron Hubbard geschriebene – nichtreligiöse Moralkodex – Der Weg zum Glücklichsein kann eine Brücke zwischen den verschiedenen Ansichten bauen. Dieser Moralkodex beruht auf gesundem Menschenverstand und wurde geschrieben um den Wertezerfall in der westlichen Welt aufzuhalten.

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Autor: Dirk Leinher

Herzlich willkommen an alle die mehr über Scientology und Dianetik herausfinden möchten. Ich bin ein Scientologe aus der Schweiz und wie ihr sicher annehmt, ist religo nicht mein richtiger Name. Ich habe als Benutzername dieses Wort ausgewählt. Warum? Grundsätzlich besteht das Wort einerseits aus “re” was lateinisch ist und “ligo” auch lateinisch. RE: bedeutet “wieder” oder “zurück” LIGO: bedeutet “ich verbinde” oder einfach “ich binde” Das Wort “RELIGO” wird zwar nicht als Ursprung des Wortes Religion (religio) angesehen, aus meiner Sicht wäre dies jedoch passender. Religion ist aus meiner Sicht, egal welcher Konfession oder Religion jemand angehört, die Art und Weise wie jemand sich Gott oder der Schöpfung und somit dem Ursprung annähert. sich “WIEDER MIT IHM ZU VERBINDEN” oder “ZU VEREINEN”. Das Wort RELIGIO (wenn man den Wörterbüchern glauben will) das als Herkunft für Religion gilt, bedeutet quasi das Gegenteil. Es wird unter anderem mit “Gottesfurcht” definiert. Auf diesem Blog möchte ich meine Religion Scientology allen interessierten Menschen näher vorstellen. Unter meiner Religion verstehe ich meinen Weg zur Selbstentdeckung, mein Weg wie ich mich mit dem Ursprung, dem Schöpfer wieder-verbinde und geistige Freiheit erlange.

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