Alternativen zur Psychiatrie


”Herz des Lebens” Die Geschichte des Dr. Giorgio Antonucci

”Gegen den starken Widerstand seiner Kollegen rettete Dr. Antonucci ohne Medikamente und Zwangsmaßnahmen das Leben von Hunderten von Patienten, die bereits als unheilbare Anstaltsfälle aufgegeben worden waren. Heute leben und arbeiten viele seiner Patienten in ihrer Gemeinde. Er ist eine Inspiration für die Medizin.”

— Dr. Roberto Cestari,Italien, 2002

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Auf der Grundlage von Kommunikation, körperlichen Untersuchungen und regulärer medizinischer Behandlung heilte Dr. Giorgio Antonucci Schizophrene und andere ”unheilbare” Patienten, die seit Jahrzehnten in der psychiatrischen Anstalt Imola unter menschenunwürdigen Bedingungen dahinvegetieren mussten. Er brachte ihnen soziale Fertigkeiten bei und organisierte im Rahmen ihrer Behandlung Konzerte und Ausflüge nach Rom. Viele von ihnen wurden entlassen und führen heute ein erfülltes Leben.
Man könnte Mut als Ausdauer im Überwinden aller Hindernisse und Kommunikation als das Herz des Lebens beschreiben. Diese zwei Eigenschaften charakterisieren treffend einen bemerkenswerten Mann – den Arzt Dr. Giorgio Antonucci, der Hunderten von Patienten, die im Elend und in der Degradierung der psychiatrischen Anstalten Italiens verloren waren, buchstäblich wieder zurück ins Leben half.
Dr. Antonucci glaubte fest an den Wert des menschlichen Lebens, und dass Kommunikation – und nicht Zwangsunterbringung und unmenschliche Behandlung – selbst eine schwerst gestörte Psyche heilen kann.
Im Instituto di Osservanza in Imola, Italien, erklärte sich Dr. Antonucci deshalb freiwillig bereit, die gefährlichste Abteilung zu übernehmen: Station 14, auf der 44 schizophrene Frauen, von denen die meisten schon seit vielen Jahren weggesperrt waren, so ernsthafte Störungen aufwiesen, dass man sie dauernd ans Bett fixiert hatte (einige seit 20 Jahren). Die Anstalt war bekannt für ihre Furcht einflößenden hohen Mauern, vergitterten Fenster, eisernen Türen und Betten, die fest im Boden verankert waren. Zwangsjacken waren genauso in Verwendung wie Plastikmasken, um die Patienten am Beißen zu hindern. Drei ”Behandlungsarten” standen zur Auswahl: Elektroschock, Insulinschock und Neuroleptika.
Giorgio Antonucci Antonucci arbeitete manchmal bis zu 24 Stunden am Tag. Er ignorierte den Protest der Aufseherinnen und begann, die Frauen aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Er erinnert sich: ”Ich befand mich also in der Situation, ihnen persönlich gegenübertreten zu müssen.” Er verbrachte jeden Tag viele, viele Stunden damit, mit ihnen zu sprechen und ”durch ihr Delirium und ihre Qualen durchzudringen”. Von jedem einzelnen Fall hörte Dr. Antonucci Geschichten über jahrelange Verzweiflung und leidvolle Erfahrungen in der Anstalt. Seine Behandlung bestand aus sanftem und beruhigendem Einfluss auf die Patienten. Und tatsächlich verwandelte sich Station 14 unter seiner Leitung von der gewalttätigsten zur ruhigsten Abteilung.
Unter Dr. Antonuccis Führung wurden alle psychiatrischen ”Behandlungsmethoden” aufgegeben und durch das offene Gespräch ersetzt. Nach wenigen Monaten waren seine ”gefährlichen” Patienten alle frei und gingen ruhig im Anstaltsgarten spazieren (mit Ausnahme einiger weniger, deren Beine vom jahrelangen Angebundensein zu sehr geschwächt waren, die jedoch später auch rehabilitiert wurden und wieder gehen lernten). Die Anstalt selbst wurde von Antonucci in ein Wohnheim umgewandelt – jede Patientin hatte den Schlüssel zu ihrem Zimmer. Zuletzt konnte man die ehemaligen Patientinnen nicht mehr von den Aufseherinnen unterscheiden.
Zwischen 1973 und 1996 löste Dr. Antonucci einige der repressivsten psychiatrischen Stationen auf, die Konzentrationslagern glichen, und stellte sicher, dass die Patienten mit Mitgefühl und Respekt und ohne Psychopharmaka behandelt wurden.
Zum heutigen Tag haben dank Dr. Antonucci Hunderte von missbrauchten und vernachlässigten Menschen in italienischen Anstalten ihre Würde und ihr Leben wiedererhalten. In einer neuen, menschlicheren Umgebung haben sie nicht nur Lesen und Schreiben gelernt, sondern zum ersten Mal in ihrem Leben auch zu arbeiten und für sich selbst zu sorgen.
Teresa ist eine der Zeuginnen für Dr. Antonuccis Erfolg. Für Jahre in einer Anstalt ans Bett gebunden und in ihren gemarterten Verstand eingekerkert, verbrachte sie den Rest ihres Lebens frei von psychiatrischen Zwängen und Beschränkungen. Und sie wusste mit absoluter Gewissheit: Dr. Antonucci war das ”Herz des Lebens”.

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Autor: Dirk Leinher

Herzlich willkommen an alle die mehr über Scientology und Dianetik herausfinden möchten. Ich bin ein Scientologe aus der Schweiz und wie ihr sicher annehmt, ist religo nicht mein richtiger Name. Ich habe als Benutzername dieses Wort ausgewählt. Warum? Grundsätzlich besteht das Wort einerseits aus “re” was lateinisch ist und “ligo” auch lateinisch. RE: bedeutet “wieder” oder “zurück” LIGO: bedeutet “ich verbinde” oder einfach “ich binde” Das Wort “RELIGO” wird zwar nicht als Ursprung des Wortes Religion (religio) angesehen, aus meiner Sicht wäre dies jedoch passender. Religion ist aus meiner Sicht, egal welcher Konfession oder Religion jemand angehört, die Art und Weise wie jemand sich Gott oder der Schöpfung und somit dem Ursprung annähert. sich “WIEDER MIT IHM ZU VERBINDEN” oder “ZU VEREINEN”. Das Wort RELIGIO (wenn man den Wörterbüchern glauben will) das als Herkunft für Religion gilt, bedeutet quasi das Gegenteil. Es wird unter anderem mit “Gottesfurcht” definiert. Auf diesem Blog möchte ich meine Religion Scientology allen interessierten Menschen näher vorstellen. Unter meiner Religion verstehe ich meinen Weg zur Selbstentdeckung, mein Weg wie ich mich mit dem Ursprung, dem Schöpfer wieder-verbinde und geistige Freiheit erlange.

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