Psychiatrie Ausstellung voller Erfolg

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Mehr als 1,500 Besucher strömten in den letzten beiden Wochen in die Ausstellung Psychiatrie: Tod statt Hilfe an der Joachimstaler Str. 25 – 26 in Berlin, die von der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) organisiert wurde. Auf 14 Stellwänden mit einer Plakatfläche von über 100 Quadratmetern und in 14 Dokumentationsfilmen wurde die Psychiatrie als barbarische Pseudowissenschaft dargestellt.

Neben Berufsschullehrern aus dem Gesundheitswesen, die mit ihren Schülern die Ausstellung besuchten, Journalisten, Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Interessierten, kamen auch Betroffene und berichteten über ihre persönlichen schmerzhaften Erfahrungen mit der Psychiatrie.

Eine Betroffene schilderte unter Tränen, dass sie letztes Jahr in einer psychiatrischen Anstalt in Berlin von psychiatrischen Pflegern vergewaltigt wurde.

Eine Frau sagte aus, ihre Schwester sei in einer Psychiatrie in Jena erwürgt aufgefunden worden.

Eine Ärztin aus einer Psychiatrie in Berlin bestätigte sämtliche Angaben der Ausstellung.

Weitere Betroffene meldeten sich bei den Helfern der KVPM und beschwerten sich über stundenlange Fesselungen in der Psychiatrie, unberechtigte Zwangseinweisungen und Verabreichungen von Psychopharmaka mit verheerenden Nebenwirkungen gegen den eigenen Willen, ohne gesetzliche Grundlage. Viele waren in Wirklichkeit „Freunden“ oder Angehörigen aufgrund von verschiedenen Umständen ein Dorn im Auge z.B. wegen Erbschaftsstreitereien oder anderen Querelen.

Aufgrund der Vielzahl der Beschwerden richtet die KVPM in Charlottenburg-Wilmersdorf eine neue Anlaufstelle für Psychiatriebetroffene ein. Betroffene können sich ab sofort an die Berliner Beauftragte der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte (KVPM), Frau Stephanie Kuhlmann(43), wenden, Tel: 030-214 669 67. Sämtliche Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die KVPM Berlin gibt keinen rechtlichen oder medizinischen Rat. Sie untersucht psychiatrische Verbrechen, bringt diese ans Tageslicht und verlangt Abhilfe. Die KVPM wird von einem Beirat unterstützt, der sich aus Rechtsanwälten, Ärzten, Wissenschaftlern, Künstlern und Menschenrechtlern zusammensetzt, um Menschenrechte in der Psychiatrie zu schützen.

Die erste Kommission wurde 1972 in München von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet. Zu ihren satzungsgemäßen Aufgaben gehört es nicht, weltanschauliches oder religiöses Gedankengut zu verbreiten. Scientologen engagieren sich ehrenamtlich bei der Kommission gemeinsam mit anderen Bürgern gegen Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie. Mittlerweile gibt es 17 KVPM Ortsgruppen in Deutschland, die Bundesleitung der KVPM befindet sich in München.
Für weitere Informationen: Bernd Trepping Tel: 089-273 03 54 oder 0178-613 74 67

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2 Kommentare zu „Psychiatrie Ausstellung voller Erfolg

    Patricia sagte:
    Dezember 19, 2010 um 6:00 pm

    Seit Wochen denke ich darüber nach, ob eine psychiatrische Klinik nicht vielleicht ein guter Schritt wäre und bäm, kommt der Artikel in meiner Liste „empfohlen“ oben. Hm, ob das ein Zeichen ist?

    Ziemlich heftig jedenfalls.

      religo sagte:
      Dezember 19, 2010 um 8:10 pm

      Hallo Patricia
      Ich persönlich empfehle dir zuerst einen nicht-psychiatrischen Arzt aufzusuchen, der sich bereit erklärt jegliche körperlichen Ursachen für den unerwünschten Zustand den du lösen möchtest zu finden ohne einfach Psychopharmaka zu verschreiben.
      Ebenfalls empfehle ich dir folgende Seite zu besuchen und dir selbst mehr Wissen über das Leben anzueignen:
      http://de.volunteerministers.org/training.html
      Du kannst dort selbst suchen, welches Thema dich am meisten anspricht. Für psychische Probleme eignen sich folgende Themen besonders:

    • Lösungen für eine gefährliche Umwelt
    • Die Ursache von Unterrückung
    • Gerne kannst du dich bei Fragen auch an mich wenden.

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