8 Regeln zum Besuch einer psychiatrischen Praxis

Gepostet am Aktualisiert am


1. Du musst deinen Psychiater achten und ehren und lieben aus ganzem Herzen.

2. Du darfst an deinem Psychiater nicht zweifeln, da er dir sonst keine „Heilung“ garantieren kann, denn nur der Glaube versetzt Berge.

3. Du darfst keine Kritik an deinem Psychiater üben, zumindestens keine, die er nicht als Krankheitssymptom diagnostizieren kann.

4. Du mußt deinem Psychiater deine Schwierigkeiten mitteilen. Er wird dir dankbar dafür sein, denn auch er hat einen Hang zur Kreativität und wird dann eine phantasievolle Diagnose daraus machen.

5. Du musst die verschriebenen Medikamente nach Vorschrift des Psychiaters nehmen und ihm sagen, dass es dir damit besser geht. Ihm geht es zumindest besser, denn auch er braucht ein Erfolgserlebnis und freut sich wie der Weihnachtsmann.

6. Erfreue ihn und berichte über Nebenwirkungen. Er weiss sofort Abhilfe – mit einem neuen Medikament. Er kann sich dann wie der liebe Gott fühlen, indem er dir beliebig etwas zufügt, was er sofort wieder rückgängig machen kann.

7. Zeige deinem Psychiater niemals, dass noch Leben in dir steckt, denn das verwirrt ihn, und er muss sich als Versager fühlen. Sollte dies doch mal der Fall sein, lass dich von ihm als gemein(und)gefährlich in die Klinik einweisen, damit er sich nicht völlig überflüssig und hilflos fühlt.

8. Beglücke ihn mit deiner Kapitulation, denn dann hat er dich erfolgreich therapiert und du darfst ihn auf Lebenszeit besuchen. Er freut sich jedesmal darüber, denn du und deinesgleichen garantieren ihm seinen Lebensunterhalt.

Rosa Pillenknick 1990

Was die Psychiatrie wirklich macht, zeigt die DVD „Psychiatrie-Tod statt Hilfe“ welche her bestellt werden kann.

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6 Kommentare zu „8 Regeln zum Besuch einer psychiatrischen Praxis

    Adrian Samuel sagte:
    November 8, 2008 um 5:47 pm

    Psychologen und Psychiater sind Ärzte.
    Nach dem Eid des Hippokrates verpflichtet
    Jedem zu HELFEN der FREIWILLIG diese
    HILFE in Anspruch nehmen möchte.
    Medikamente werden nur in Notlagen verschrieben.
    Wem wollt Ihr als nächstet übel Nachreden, hmm?
    Den Killermönche aus Tibet, den Homöopathen oder den bösen bösen Christen???

    Glaubt mir, es gibt Wichtigeres.
    Umweltschutz, Menschenrechte, und Achtung vor jedem Leben.
    Macht dies doch bitte nicht zu nichte in dem Ihr
    Angst und Schrecken verbreitet.
    Man soll doch keine Menschen manipulieren !!!

    religo sagte:
    November 8, 2008 um 10:21 pm

    Nein Mönche, Homöopathen und Christen haben meine ganze Wertschätzung. Sie erachten die Menschen als geistige Wesen im Gegensatz zur Psychiatrie, welche den Menschen als rein biochemische Maschine betrachten.
    Schauen Sie sich doch die Videos auf folgender Website mal alle an, würde Ihre Einschätzung über eventuelle Fehler in der Dokumentation gerne hören.
    http://www.cchr.org

    Psychiater haben eine medizinische Ausbildung und haben auch weisse Kittel an wie Ärzte. Sie werden aber unter den Ärzten wenig geschätzt, da die Psychiatrie reinste Pseudowissenschaft ist. Dass Sie aber Psychologen als Ärzte bezeichnen zeigt, dass Sie keine Ahnung davon haben was Sie sagen.

    Und noch was: Es mag ja sein, dass eine gewisse Anzahl Erwachsene sich der möglichen Nebenwirkungen (korrekt wäre „der Wirkungen“) von Pschopharmaka bewusst sind und diese trotzdem freiwillig nehmen. Ich bezweifle jedoch, dass es sich dabei um einen „grossen“ Teil der Psychopharmaka-Konsumenten handelt. Die meisten haben die Beipackzettel doch nicht mal gelesen. Bei den Kindern die Teils bereits ab 5 Jahren auf Ritalin gesetzt werden ist es lächerlich zu behaupten, dass sie sich dieser „Behandlung“ freiwillig unterziehen würden.

    Schwurbel sagte:
    März 16, 2010 um 10:46 am

    Pseudowissenschaft ist das was Hubbtard vom Stapel gelassen hat.
    Im obigen Beitrag kann man ohne weiteres Psychiater mit Scientology ersetzen.

    Herr Leinherr, da Sie ein Wesen mit reaktivem Verstand sind und sich
    auch kritisch mit ihrer Umwelt befassen, eine Frage:
    Hinterfragen Sie manchmal auch Scientology und die Tech?

      religo sagte:
      März 16, 2010 um 7:05 pm

      Hallo „Schwurbel“
      Antwort auf Ihre Frage: Ja, jedoch nicht aufgrund dessen dass ich einen reaktiven Verstand habe. Sich kritisch mit der Umwelt zu befassen hat überhaupt nichts damit zu tun, einen reaktiven Verstand zu haben. Da scheinen Sie sich eine recht eigenartige Vorstellung über den Verstand, ob analytisch oder reaktiv, angeeignet zu haben. Ich empfehle mal die folgenden 2 Kapitel aus dem Dianetik Buch genauer zu studieren:

      -Der analytische Verstand und die Standard-Gedächtnisbanken
      -Der Reaktive Verstand

      Nun noch zu Ihrer Aussage betreffend Pseudowissenschaft. Als Meinung dürfen Sie dies so sehen. Ist diese aber wirklich auf Ihren eigenen Beobachtungen und wissenschaftlichen Arbeiten gegründet, oder nehmen Sie einfach eine Aussage aus dem Internet und glauben es blind? Wenn Sie es einfach von anderen übernehmen, dann werfen Sie bitte nicht anderen etwas vor, das Sie selbst tun. Wenn Sie andererseits eigene wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt haben, wodurch Aussagen von L. Ron Hubbard widerlegt wurden, dann senden Sie mir doch die Links zu diesen Arbeiten. Wohl verstanden „eigene wissenschaftliche Arbeiten“.

      Und offensichtlich haben Sie wirklich keine Ahnung worüber Sie selbst etwas vom Stapel lassen, denn sonst wüssten Sie wenigstens, dass egal was man von Scientology hält, das Wort Psychiater in obigem Artikel wirklich nicht mit Scientology ersetzt werden kann.

    Seabstian sagte:
    Januar 23, 2011 um 5:06 pm

    Danke….ich hab echt Schiss vor meinem Gang zu nem Psychiater weils mir kacke geht, google mal ein bißchen und muss so nen Mist lesen, IDIOT!

      religo sagte:
      Januar 24, 2011 um 4:30 pm

      Hallo Sebastian
      Die 8 Regeln wurden von einer Person geschrieben, welche eine eigene Website über Ihre Erfahrungen in der Psychiatrie betreibt, ist auch so verlinkt.
      Ich hoffe dass sich möglichst viele Menschen vor dem Gang zum Psychiater darüber informieren, was da abläuft. Wenn es dir kacke geht, dann sprich mal mit einem Kollegen und wenn du keine hast, dann sprich einfach mit einem Fremden auf der Strasse. Die Chancen dass es dir weiterhilft, sind meiner Ansicht nach weitaus grösser als wenn du zu einem Psychiater gehst.

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