Will Smith und Scientology: Die Medien geschickt ausgetrickst

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Dass Will Smith mit Tom Cruise befreundet ist scheint die Medien richtiggehend in den Wahnsinn zu treiben. Da musste dann schnellstens im Magazin „Radar“ verbreitet werden, dass Smith nun Scientologe sei. Die versteckte Absicht welche damit verfolgt wurde kann man erkennen, sobald man die Szenarien der möglichen Reaktionen von Will Smith durchspielt. Man beabsichtigte Will Smith in eine Position zu manövrieren, wo er sich entweder zu Scientology bekennen oder sich von Scientology distanzieren sollte.
Genauso bravourös wie Smith in seinen Filmen die Gangster in die Pfanne haut, hat er nun den Medien eins ausgewischt und ihnen den Spiegel vorgehalten. Was die Medien in diesem Spiegel zu sehen bekamen, ist nicht sehr ruhmreich.

Im Interview mit der „New York Daily News“ habe Smith gemäss der website moviemates.de folgendes gesagt: „Man ist auch nicht jüdisch, wenn man ein Freund von Steven Spielberg ist. Man ist kein Muslim, wenn man Muhammad Ali kennt. Und man ist kein Scientologe, wenn man mit Tom Cruise befreundet ist.“
„Ich bin ein Christ. Aber ich studiere alle Religionen. Und vorallem respektiere ich alle Menschen, egal welchen Glauben sie haben.“, habe der Hollywood-Star abschliessend noch ergänzt.

Für die Medien darf es nur Scientology-Kritiker und Scientology-Mitglieder geben. Langsam aber sicher dämmert es hoffentlich auch den Medien, dass sie damit immer unglaubwürdiger werden. Nach Jennifer Lopez und Joss Stone konnten sie nun auch Will Smith nicht dazu bringen, sich von Scientology zu distanzieren oder sich zu bekennen. Will Smith ist aber derjenige, welcher am deutlichsten zeigte, was er von der „Schwarz-Weiss“-Logik der Medien hält.

Hier ein Video über die Ansicht von Will Smith über die Kontroverse in den Medien:

2 Kommentare zu „Will Smith und Scientology: Die Medien geschickt ausgetrickst

    Der Hausmeister sagte:
    August 21, 2012 um 8:49 pm
      religo sagte:
      August 26, 2012 um 8:10 am

      …wieso blöd? Passt genau zu meiner Darstellung der Situation. Dass sich Will mit einer Schule die auf den Studier- und Pädagogik Grundlagen L. Ron Hubbards aufgebaut ist befasst, heisst nicht notwendigerweise dass er Scientologe ist. Das ist ja das was ich im Artikel oben aufgreife. Es darf gemäss Medien so etwas wie einen „Nichtscientologen“ der etwas das von L. Ron Hubbard stammendes gutheisst, einfach nicht geben. Daher muss jede Verbindung die zu einem Scientologen oder auch nur zur Philosophie von L. Ron Hubbard sofort als Beweis gelten, dass er Scientologe sei.

      Bisher habe ich jedenfalls nirgends direkte Aussagen gelesen, welche mir bestätgit dass er ein Scientologe ist. Es kann durchaus sein dass er einer wird oder mittlerweile ist, der Artikel ist ja auch schon etwas älter.

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