Hacker versus Scientology

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In der Zeitung 20 Minuten, konnte man lesen dass es einen Hackerangriff auf eine Epilepsie Website gab, infolge dessen mehrere Personen aufgrund eines manipulierten Links schwere epileptische Anfälle erlitten. Die Betreiber der Webseite vermuteten hinter der Attacke die Hacker-Gruppe Anonymous. Sie machten in der Vergangenheit von sich reden, als sie gezielt Attacken auf Scientology-Websites starteten.

Weshalb der Betreiber der gehackten Website Anonymous hinter der Attacke vermutet ist zur Zeit nicht bekannt. Interessant ist aber der Vorwurf von Anonymous der bezeichnend für das Vorgehen dieser Gruppe ist.

«Die Seite wurde von Scientology selbst angegriffen», habe ein Mitglied der Hackergruppe Anonymous in einer Email an die Redaktion von 20minuten.ch mitgeteilt. Verfasst sei es von einem gewissen «Anon», einem deutschen Mitglied der Hackergruppe Anonymous.

Folgendes war die Antwort vom Pressesprecher der Scientology Kirche Schweiz Jürg Stettler:

«Dies ist Cyberterrorismus pur und wird ja in den USA auch strafrechtlich verfolgt. Es ist ja das Prinzip, das viele innerhalb Anonymous anonym bleiben, um nicht für deren kriminelle Taten geradestehen zu müssen. Da gehört nun auch noch Ehrverletzung dazu, wenn sie uns diese Epilepsiestory andrehen wollen. Dies ist schlicht und einfach kriminell, aber typisch, dass solche Vorwürfe anonym erfolgen».

2 Kommentare zu „Hacker versus Scientology

    Spliffo sagte:
    Februar 18, 2010 um 12:55 am

    Ich hoffe mal, dass dieser Beitrag nicht gelöscht wird, da nicht beleidigend sondern nur meine meinung darstellt!!!!!
    Cyberterrorismus.. HAHAHA, kriminelle Taten LOL.
    Es ist ein Merkmal der Scientology Ihre Kritiker als Geisteskrank hinzustellen. …….(Rest wurde gelöscht)

    Antwort von Religo:
    Hallo spliffo, Sie hoffen vergebens!!
    Jemand der die Attake auf die Epilepsie-Website mit so einer Tirade gegen Scientology zu schmücken sucht und nicht mal das moralische Niveau besitzt sich vom erwähnten deutschen Anon zu distanzieren, der das Ereignis prompt medienwirksam den Scientologen unterjubeln wollte, dem gebe ich keine Plattform.
    Sie heissen mit Ihrem Kommentar kriminelle Taten gut. Hackangriffe wurden/werden von Anonymous befürwortet. Ich persönlich habe nicht die Ansicht dass Kritiker der Scientology geisteskrank sind. Ich habe mich im Artikel nicht abwertend über die Anonymous geäussert, sondern nur die Vorfälle geschildert.
    Ihr erster Satz ist lächerlich, die Tirade gegen Scientology hat wenig bis nichts mit einer wirklich eigenen Meinung von Ihnen zu tun, sondern nur mit dem Wiederkäuen von nichtbelegten Vorwürfen. Scientology als Organisation ist nicht verurteilt, einzelne Scientologen haben sicher bereits das Gesetz gebrochen und müssen meiner Ansicht nach dafür zu recht geradestehen. Genauso wie es Katholiken, Protestanten und Atheisten gibt, welche Gesetze brechen. Ich verharmlose dies nicht, heisse es nicht gut ob es Scientologen, Katholiken oder Atheisten sind. Sie selbst versuchen jedoch nichts weiter als die absichtlich begangenen kriminellen Taten von Ihrer eigenen Gruppe zu verharmlosen. Anonym müsst ihr nicht wegen gesetzeswidrigen Aktionen der Scientologen euch gegenüber sein, sondern wegen den befürchteten rechtlichen Konsequenzen aufgrund Eurer eigenen Taten.
    Falls irgend ein Anon mal vor Gericht gezogen ist, weil ein Scientologe ihm gegenüber etwas Kriminelles getan hat, dann lassen Sie es mich wissen. Ich habe jedenfalls noch nie so etwas gehört.

    Spliffo sagte:
    März 19, 2010 um 1:36 am

    Lieber Religo…! mein posting vom 18.02.2010/ 01.51Uhr war bewusst provokativ…! Ich bin mir gar nicht sicher ob Sie mein posting auch wirklich gelesen haben. Wenn ich mir aber Ihre Antwort dazu lese scheint sich dies zu bestätigen….

    1.Ich habe nirgends erwähnt dass ich ein Anon sei und dass ich Hackangriffe gutheisse, finde es aber sehr belustigend wenn man mit Begriffen wie „Cyberterrorismus“ um sich schlägt.
    2. Ich habe in meinem posting nirgends einen deutschen Anon erwähnt!
    [..]

    Antwort von Religo: Hallo Spliffo, ich habe meinerseits auch ganz bewusst provokativ geantwortet, weil ich mal schauen wollte, ob jemand der so schreibt auch selbstkritisch sein kann, offensichtlich nicht. Und ja, ich habe den Kommentar gelesen, Sie aber offensichtlich meinen Artikel nicht. Im Artikel geht es nur um den Bericht in der Zeitung 20 Minuten, daraus eine Attacke auf Scientology zu reiten, passt einfach nicht zu diesem Artikel. Dies zeigt mir Ihre Motivation hinter dem Kommentar. Es ging Ihnen nicht darum den Artikel zu kommentieren, etwas zum Thema des Artikels beizusteuern, sondern die eigene Message zu transportieren die da wäre: „Scientologen sind kriminell, verurteilt alles ist quatsch usw.“ Und ja, ich zähle sie zu den Anons, was dagegen?. Sobald Sie sich nicht mehr so wie ein Anon verhalten, werde ich Sie auch nicht mehr als Anon bezeichnen. Sie haben keinen Anon erwähnt, jedoch die Anonymität derjenigen verteidigt. Und genauso wie ich an der Art Ihrer Kommentare die „anonsche“ Argumentationsmethode erkenne, behaupte ich nach wie vor, dass Sie einer sind und dass es nicht Ihre eigenen Erfahrungen mit Scientology ist. Sie sind eindeutig ein Nachplapperer.

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