Nicht das Finanzsystem, sondern die Menschen retten

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Dieser Blog befasst sich grundsätzlich nicht mit der Wirtschaft, vereinzelt hatte ich aber auch in den letzten Jahren einige Artikel im Zusammenhang mit dem Systemfehler in unserem gegenwärtigen Finanzsystem veröffentlicht. Ich bin wirklich kein Experte in diesen Bereichen, die letzten Wochen haben aber gezeigt dass die viel beschworenen „Autoritäten“ anscheinend nur eine Lösung sehen: „Geld drucken!!!“ Dies führte in den letzten Tagen zum wahnwitzigen Ergebnis, dass nun unvorstellbare Summen in 3 stelliger Milliardenhöhe ins Finanzsystem gepumpt wurden, um AIG und das System zu stabilisieren. Dies nur, um das Überleben des todgeweihten Finanzsystems um einige Tage, vielleicht Wochen oder auch noch einige Monate zu verlängern.

Man erinnere sich.: Als der LCTM Hedge Fund in der zweiten Hälfte der 90er zusammenbrach, wurden 3-5 Milliarden benötigt, um das System in der Balance zu halten. Heute braucht es bereits das hundertfache um das System zu retten. Die Rettungsaktionen werden immer hektischer und weiten sich in exponentieller Art aus. Was bedeutet dies? Wenn es heute im September 2009 noch klappt, braucht es für die nächste „Rettungsaktion“ wohl bald gegen 1000 Milliarden. Wenn dies noch nicht reicht, werden dann villeicht auch mal 10’000 oder 100’000 Milliarden gedruckt.

Naja, halb so schlimm. Gemäss unserer Wirtschaftsministerin gibt es ja keinen Grund dafür, eine Krise zu wittern. Im Blick konnte man lesen: „Es gibt keine Krise“, „Die UBS wird nicht untergehen“, so ihre Worte. Dies nachdem das weltweite Finanzsystem gerade wieder mal haarscharf am Kollaps vorbeischrammte. Unsere Wirtschaftsministerin wird wohl erst dann realisieren dass wir eine Krise haben, wenn sie zufälligerweise am Bancomat Geld beziehen will und bemerkt dass er ausser Betrieb ist, danach wird sie an den Bankschalter gehen und sehen, dass hunderte Menschen vor ihr stehen und die Ersparnisse abheben wollen. Vielleicht wird sie aber auch da rufen „Es gibt keine Krise“ und hoffen dass die Menschen es glauben, nur damit sie für ihr Mittagessen endlich  das Bargeld abheben kann.

Nicht das System muss gerettet werden, sondern die Menschen. Das bedeutet es braucht sofortige Massnahmen um die zur Zeit noch bestehende Realwirtschaft und einen funktionierenden Zahlungsverkehr zu erhalten. Alles andere kann dann geordnet zu Grabe getragen werden. Dies gefällt natürlich Menschen wie George Soros überhaupt nicht. Ich vemute dass er einer der Wenigen ist, die wirklich verstehen was abläuft. Leider ist er nicht einer derjenigen die das Wohl des Menschen berücksichtigen.

Es gibt tatsächlich nicht einfach eine Krise, sondern wir erleben das Ende eines Finanzsystems, das auf falschen Grundlagen aufgebaut wurde. Es ist nicht einfach eine Krise, sondern das Resultat eines Systemfehlers.

Bilden Sie sich weiter und vertrauen Sie nicht mehr den „Autoritäten“. Die haben nur eines gezeigt, dass sie keine Ahnung davon haben was das wirkliche Problem ist. Bilden Sie sich selbst weiter:

http://german.freedom.lronhubbard.org/

Die folgenden Websiten geben Ihnen weitere Informationen über die Grundlagen des Problems. Diese Seiten haben jedoch keinen Zusammenhang mit Scientology.

http://www.solidaritaet.com
http://www.larouchepub.com/
Der Vorschlag von Lyndon LaRouche wie mit der heutigen Krise umgegangen werden sollte, ist das Sinnvollste das ich bisher lesen konnte. Das Folgende ist aus der oben verlinkten Zeitung „Neue Solidaritaet“ zitiert:

1. Schritt: das Weltwährungssystem einem Konkursverfahren unterziehen.

2. Schritt: ein neues System schaffen – statt eines Geldsystems ein Kreditsystem in Form einer angemessen modernisierten Variante des von US-Präsident F.D. Roosevelt beabsichtigten Bretton-Woods-Systems.

3. Schritt: das neue System auf die Grundlage einer erweiterten Form des Westfälischen Friedens von 1648 statt ständiger Konflikte stellen. Der IWF muß durch eine Vertragsorganisation zwischen souveränen Nationalstaaten ersetzt werden, ergänzt durch langfristige wirtschaftliche Zielsetzungen für wissenschaftlichen und verwandten Fortschritt pro Kopf und pro Quadratkilometer Landfläche.

4. Schritt: eine langfristige gemeinsame Aufgabenorientierung über zwei oder mehr Generationen hinweg definieren, um einen allgemeinen Anstieg der Arbeitsproduktivkraft zwischen den Nationen zu erreichen.

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