Weltweite Finanzkrise: Das wirkliche Problem

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Die Lüge mit denen die Zentralbanken zur Zeit die Menschen beglücken sind ein Versuch das wirkliche Problem das dieser Krise zu grunde liegt zu verschleiern. Die Rettungspakete ändern nichts am wirklichen Problem, das dürfte auch Paulson und anderen Zentralbankchefs bewusst sein.
Das was nicht diskutiert wird sind die Derivatkontrakte. Die Verbindlichkeiten daraus haben eine unvorstellbare Grössenordnung von Billiarden (Eine Billiarde ist ein Zahlwort, das für die Zahl 1.000 Billionen steht oder eine Eins mit 15 Nullen: 1.000.000.000.000.000) erreicht. Keine Regierung kann diese Verbindlichkeiten mit Staatsgarantien übernehmen, ohne den eigenen Bürgern eine unbezahlbare Schuld aufzuzwingen. Unser Bundesrat Couchepin hat schon recht, wenn er sagt, dass man nicht Geld pumpen müsse, wenn es nicht nötig sei. Die Frage ist die, ob unsere Regierung wirklich die Realwirtschaft zu schützen gedenkt, oder ob sie den gleichen katastrophalen Fehler wie England macht, das versucht die Schulden aus den Finanzwetten der Bevölkerung aufzuhalsen.
Die einzige Lösung ist das was Island versucht zu tun, das Land unterteilte die Banken in solche die für die Realwirtschaft gebraucht werden und solche die zum Wohl der Menschen dem Bankrott unterzogen werden müssen. Dies lässt die Engländer natürlich vor Wut kochen, haben Sie doch vor allem Island als Geldtransfer für Hedgefunds genutzt, welche natürlich zu denen gehören, welche keinen Wert für die Realwirtschaft haben.
Der Derivathandel muss aber so schnell wie möglich weltweit gestoppt werden, damit diese nicht noch mehr Schaden anrichten. Nur diese Derivate haben die Kraft das Finanzsystem in den Kollaps zu treiben.
Obwohl der Derivatmarkt die gesamten Hypotheken-, Anleihen- und Aktienmärkte wohl um das tausendfache übersteigt, ist der effektive reale Wert dieser Derivate gleich null. Also liebe Politiker, wenn ihr wirklich etwas fürs Wohl aller tun wollt, dann schafft dieses Spielgeld aus der Welt, bevor diese Gelder eine weltweite HyperInflation bewirken können.

Mehr Informationen gibt es hier

Einige Artikel von L. Ron Hubbard über das Währungssystem und die Wirtschaft

3 Kommentare zu „Weltweite Finanzkrise: Das wirkliche Problem

    Jack sagte:
    Oktober 12, 2008 um 1:28 pm

    Mit verlaub, es wäre absolut hirnrissig jetzt den Derivatemarkt zu verbieten. Es würde ein Kapital in Milliardenhöhe vernichtet werden und die Krise würde sich dadurch noch weiter verschärfen.

    Der Staat hat sich zurückzuhalten und sich auf seinen Job zu konzentrieren. Sein Job ist es zu regulieren wo nötig und dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft günstige Bedingungen für Wachstum vorfindet. Ebenfalls hat er wo nötig Massnahmen zur Stabilisierung und Beruhigung der Märkte zu ergreifen.

    Jetzt ist zudem die Eigenverantwortung eines jeden von uns gefragt. Hirn einschalten und vernünftig handeln lautet jetzt die Devise. Wer jetzt klug handelt, kann ein Vermögen machen. Wer jetzt dumm handelt, kann ein Vermögen verlieren.

    religo sagte:
    Oktober 14, 2008 um 7:34 pm

    Wir sind uns über die Aufgabe die der Staat in dieser Situation hat durchaus einig. Die Ansicht darüber wie diese Aufgabe ausgeführt werden soll ist jedoch sehr unterschiedlich.
    Es ist nicht das Ziel von jedem, ohne Leistung „ein Vermögen zu machen“, es geht ganz einfach darum, was das Beste für die Realwirtschaft ist.
    Die Geldmenge im System muss die Wertschöpfung der Wirtschaft widerspiegeln. Mit den Derivaten wurde die Geldmenge aufgebläht, ohne dass irgend eine Wertschöpfung entstand. Dies gilt es zu korrigieren.
    Dies ist im Grunde genommen keine Staatsintervention, sondern ein Konkursverfahren, welches einfach die Teile schützt, welche für die Realwirtschaft wichtig sind. Dazu gehören die Derivate nicht. Die können ganz einfach weltweit für nichtig erklärt werden, ähnlich wie wenn ein Spielcasino immer mehr Chips kostenlos ausgegeben hätte und nun nicht mehr in wirkliches Geld umwandeln kann, weil es zahlungsunfähig ist. Die Spieler sind dann halt einfach entäuscht, dass sie solange spielten und diese Chips keinen Wert haben. Der Wirtschaft würde so ein Konkursverfaren nicht schaden, im Gegenteil.
    Lösungen und die neuesten Neuigkeiten gibt es auf der Seite der „Neuen Solidarität“

    Coleman sagte:
    September 15, 2011 um 7:13 am

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