Britney Spears Interesse an Scientology

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Britney Spears hat eine wirklich schwere Zeit hinter sich. Nachdem Sie beinahe im Drogensumpf zu versinken drohte, verlor Sie auch das Sorgerecht für Ihre Kinder. In kaum einem Blatt gab es einen Journalisten, der noch irgend eine Form von Respekt ihr gegenüber zeigte. Sie wurde vespottet und verhöhnt. Die meisten Journalisten die über sie schrieben, zeigten sich in meinen Augen als kaltlächelnde Sadisten, welche sich an den körperlichen und seelischen Schwierigkeiten Britneys ergötzten und hämische Berichte über Peinlichkeiten aus ihrem Leben veröffentlichten.

Was danach passierte war für die vielen Fans von Britney aber umso erfreulicher und selbst die Journalisten mussten langsam zähneknirschend anerkennen, dass Britney sich positiv veränderte. Britney überwand ihre Drogenprobleme und fing an ihr Leben neu zu gestalten. Sie stieg wie der Phönix aus der Asche auf, wurde wieder erfolgreich und setzte sich sogar an den MTV Music Awards 2008 in allen nominierten Kategorien durch. Sie gewann mit der Single „Piece of me“ gleich 3 Auszeichnungen (Best female Video, best Pop video und Video of the Year). Die Rückkehr von Britney Spears als Künstlerin ist ein eindrückliches Beispiel darüber, zu was ein Mensch durch Drogen und die dahinterliegenden Probleme werden kann. Gleichzeitig ist es ein Beispiel dafür wie ein Mensch das eigene Leben wieder in die Hand nehmen kann, die Probleme löst und selbst die erfolgreichen vergangenen Zeiten noch weit übertreffen kann.

Dass Britney offenbar Kontakt mit Tom Cruise und Katie Holmes hat veranlasste die Medien nun zur Schlussfolgerung, dass Sie sich für Scientology interesiere. Nach mehreren misslungenen Versuchen sich mittels psychiatrischen Methoden aus den Drogen- und anderen Problemen herauszuarbeiten, fing Sie offensichtlich an sich für Alternativen zu interessieren. Ob Britney tatsächlich durch die Anwendung von Scientology aus ihren Problemen herauskam weiss ich nicht. Dass zu einem Zeitpunkt wo sie wieder erfolgreich ist Gerüchte über Interesse an Scientology auftauchen wäre jedoch nicht verwunderlich. Die Narconon Drogenrehabilitationsmethode, welche eine sekulare Verwendung der Scientology ist, wird seit mehreren Jahrzehnten mit grossem Erfolg angewendet um Menschen definitiv von Drogen weg zu kriegen. Es würde mich daher nicht überraschen wenn Britney Spears mittels Narconon ihre Schwierigkeiten überwunden hätte. Auch das blosse Studium von einigen grundlegenden Scientology Büchern kann Menschen einen erstaunlichen Nutzen bringen. Wie auch immer ich freue mich jedenfalls darauf, von Ihr noch viele herrliche Songs hören zu können.

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7 Kommentare zu „Britney Spears Interesse an Scientology

    Jana sagte:
    Dezember 12, 2008 um 6:36 pm

    „Die Narconon Drogenrehabilitationsmethode, […], wird seit mehreren Jahrzehnten mit grossem Erfolg angewendet um Menschen definitiv von Drogen weg zu kriegen.“

    Gibt es irgendwelche beweise dafür, dass dieses sogenannte Antidrogenprogramm tatsächlich funktioniert? Man kann von Scientology immer wieder diese Behauptung hören, z.T. auch in der Variante, dass „Narconon“ sogar das einzig funktionierende Programm sei. Fakten dafür liefert Scientology aber leider nicht. Und unabhängige Mediziner haben meines Wissens bisher noch jedes Mal vor dem narconon-Programm gewarnt.

      religo sagte:
      Dezember 13, 2008 um 4:32 pm

      Die Fakten, welche Sie vermissen existieren sehr wohl. Leider sind Scientology Kritiker aus meiner Sicht sogar einseitiger als ich es als Scientologe bin und sehen geflissentlich über jede positive Bestätigung hinweg oder versuchen die Quelle als „nicht unabhängig“ darzustellen.
      Hier gibt es einige dieser Fakten http://www.narconon.org/narconon_results/narconon_research
      Eine Frage an Sie betreffend Sachlichkeit: Sie sagen, dass „unabhängige Mediziner jedes Mal“ davor warnen würden.
      Ist es nicht eher so, dass Sie diejenigen Mediziner welche nicht davor warnen einfach sofort als „nicht unabhängig“ einstufen?
      Oder nach welchen Kriterien stufen Sie die Mediziner in „abhängig oder unabhängig“ ein?

    Michse sagte:
    Januar 2, 2009 um 3:29 pm

    „Oder nach welchen Kriterien stufen Sie die Mediziner in “abhängig oder unabhängig” ein?“

    z.B ist ein Kriterium für unabhängigkeit eindeutig die nicht zugehörigkeit zur Scientology-Ideologie. Dass damit alle, die behaupten irgendwelche Beweise für die Wirksamkeit von Narconen zu haben, leider raus sind ist ja nicht das Problem sondern eben genau die Lösung. Und da auch Religo nur wieder die Narconon-eigene Seite verlinkt, um irgendwelche Beweise zu zeigen, bestätigt das auch noch.

    Reto sagte:
    Januar 5, 2009 um 6:27 pm

    Michse, anscheinend sind Sie gar nicht an der Frage interessiert, ob Narconon funktioniert oder nicht, sondern nur daran Argumente zu finden, welche dagegen sprechen. Meiner Ansicht nach werfen Sie religo hier vor so zu denken wie Sie selbst es tun.
    Indem Sie den Dokumenten die von Scientology stammen oder aucxh bloss auf deren Websiten veröffentlicht werden einfach blind jeglichen Wert absprechen, machen sie sich bloss lächerlich.
    Wie religo oben schrieb, ist dies eine parteiische Website. Religo ist wenigstens so ehrlich dies offen zu sagen. Geben Sie einfach zu dass Sie selbst zumindest genauso parteiisch sind. Ansonsten würden Sie nicht solche Kriterien aufstellen wie oben.

      top gun sagte:
      August 12, 2010 um 3:57 pm

      Schau Reto, es ist einfach: Zitiere eine Studie, die nicht von Scientology-Organisationen selbst erstellt wurde, dann glauben wir dir. Das ist keine lächerliche Forderung, sondern gängige Praxis: Stell dir vor, Novartis würde ihre eigenen Produkte evaluieren.

      Und lernt bitte schreiben! Bei eurer Orthographie merkt doch jeder, dass Study-Tech nicht funktioniert.

        religo sagte:
        August 28, 2010 um 3:28 pm

        „Stell dir vor, Novartis würde ihre eigenen Produkte evaluieren“ 🙂
        Lass mal hören, wer die denn sonst evaluiert (resp. finanziert) und beweise nun auf die gleiche Art wie du es von Reto forderst, dass die Evaluationen wirklich nicht von Novartis „erstellt“ wurden. Die Kriterien müssen dann jeweils 1:1 auf Narconon angewendet werden.
        Dazu empfehle ich dir die Dokumentation von Scientology betreffend der Korruption auf dem Bereich der Psychopharmaka anzuschauen:
        https://religo.ch/2008/11/28/neue-dvd-ein-milliardengeschaft-gefahrliche-psychopharmaka/
        Oder ist das für dich eine lächerliche Forderung?

    religo sagte:
    Januar 13, 2009 um 8:33 pm

    …..dass damit alle, die behaupten irgendwelche Beweise…..

    Netter Versuch Michse, die „nicht zugehörigkeit zur Scienetology-Ideologie“ ist eine Katze, welche wie wild ihrem eigenen Schwanzbusch nachrennt. Mit anderen Worten es dreht sich einfach im Kreis.

    Da in den Augen der Kritiker jeder der etwas Positives über Narconon oder über andere Aktivitäten der Scientologen berichten als Scientology zugehörig eingestuft wird, sind immer alle Beweise wieder raus.
    Sogar wenn jemand bloss nichts Negatives darüber sagt, wird er mit dem Argument „zu verharmlosen“ kritisiert.

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