Amoklauf in der Albertsville-Realschule in Winnenden: Psychiater des Täters Tim Kretschmer wird angezeigt!

Gepostet am Aktualisiert am


Am 11.03.09 geschah es erneut: Ein Amoklauf mit tödlichem Ausgang. Der frühere Mitschüler Tim Kretschmer (17) bricht in den Unterricht im schwarzen Kampfanzug in zwei Klassenräume der Albertville-Realschule ein und schießt wild um sich. Die ganze Schule stand unter Schock. Am Ende des Amoklaufs sind 16 Menschen tot: 8 Schülerinnen, 1 Schüler, 3 Lehrerinnen, 1 Beschäftigter einer Psychiatrie, 2 Mitarbeiter eines Autohauses sowie der Täter selbst.

Eine Diskussion über mögliche Ursachen beleuchtete den Aspekt von Killerspielen, dem Waffenrecht und der Kindheit des Täters. Trotz allen Disskussionen um die Ursachen, gibt es für diese Tat keine Erklärung. Wie kann aus einem ganz normalen Jungen plötzlich ein Amokläufer werden?

Es ist zu beobachten, dass – wie in diesem Fall Tim Kretschmer auch schon in anderen ähnlichen Fällen in den USA oder Europa – immer wieder Personen, die solche Taten begehen unter psychiatrischer Behandlung standen oder psychiatrische Medikamete einnahmen. Diese Tatsache wird in der Diskussion und Berichtserstattung nur kurz erwähnt. Es wird aber nicht beleuchtet, wie die psychiatrische Behandlung aussah oder um welche Psychopharmaka es sich handelte, vor allem mit welchen Nebenwirkungen. Sind diese psychischen „Krankheiten“ der Täter wirklich nachgewiesen? Die Behandlung selbst und die „Heilungserfolge“ werden nie hinterfragt.
Das Ausmass des heutigen psychiatrischen Betrugs wird in einer neuen DVD gezeigt, welche Sie bei der Bürgerkommission für Menschenrechte oder auch hier Titel: Ein Milliarden-Geschäft, gefähtliche Psychopharmaka erhalten können

Hier die Pressemitteilung der KVPM:

Menschenrechtsverein zeigt Psychiater wegen Verdacht auf fahrlässige Tötung in 16 Fällen an

München/Weinsberg.

Der Verein Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) stellt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in 16 Fällen und des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung Strafanzeige gegen die Psychiater, die Tim Kretschmer vor seinem Amoklauf in Winnenden behandelt haben.

Die KVPM verdächtigt diese Psychiater, Tim Kretschmer behandelt zu haben, ohne ihn und seine Eltern über mögliche gefährliche Nebenwirkungen von Psychopharmaka wie Aggressivität, Gewaltausbrüche und Selbstmordgedanken aufzuklären. Unser Verein vertritt die Auffassung, dass diese Psychiater für die Taten des Amokläufers eine erhebliche Mitschuld tragen und entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden müssen, wenn ihre Praktiken bzw. von ihnen verabreichte Psychopharmaka im Spiel waren.

Die KVPM hatte bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden der schrecklichen Verbrechen in Winnenden die Polizei in Waiblingen per Fax darauf aufmerksam gemacht, dass viele der jugendlichen Amokläufer an US-Schulen die Schießereien nach Einnahme gewalt- und aggressionsauslösender Psychopillen verübt haben. Ein ähnlich lautendes Schreiben der KVPM erhielt vergangenen Donnerstag auch die ermittelnde Staatsanwältin Frau Hanss. Am selben Tag wurde bekannt, dass Tim K. mehrfach in der Psychiatrie am Weissenhof in Weinsberg wegen Depressionen in Behandlung war.

Am 12. März 09 richtete der Verein ein Schreiben an den zuständigen Gerichtsmediziner, der die Leiche des Täter am Vormittag obduzierte. Die KVPM bat den Mediziner, Haarproben des Täters zu nehmen, um nach Rückständen von Psychopharmaka zu suchen, vor denen Arzneimittelbehörden weltweit warnen, da sie Aggressivität, Gewaltausbrüche und Selbstmord auslösen können.

Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V., sagt in dem Schreiben: „Bei zahlreichen Psychopillen ist ein gewalt- und aggressionsförderndes Potenzial nachgewiesen. Psychiater schaffen mit der Verabreichung von Psychopillen eine Art neue Kategorie von Straftätern. Es handelt sich dabei um Menschen, die strafrechtlich bislang nicht nennenswert in Erscheinung getreten waren, kein fassbares Motiv aufweisen und scheinbar urplötzlich besonders schwere oder brutale Gewalttaten verüben.“

Die KVPM verweist u.a. auf die „möglichen Sicherheitsbedenken“, die im Juni 2005 von der US-amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) im Zusammenhang mit der Verabreichung bestimmter Psychopharmaka ausgesprochen wurden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ordnete im August/September 2005 an, dass pharmazeutische Unternehmer deutliche Warnhinweise in den Beipackzetteln diverser Antidepressiva angeben müssen, da festgestellt wurde, dass diese u.a. Aggressivität, gewalttätiges Verhalten und Selbstmordgedanken bei Kindern und Jugendlichen verursachen können. Im Februar 2008 veröffentlichte das BfArM zu Antidepressiva eine weitere Warnung über ein erhöhtes Risiko zu suizidalem Verhalten bei Erwachsenen unter 25 Jahren.

Eine in Kanada durchgeführte Studie über Auswirkungen von Psychodrogen auf Strafgefangene kommt zu dem Schluss, dass „gewalttätiges und aggressives Verhalten deutlich häufiger bei jenen Gefangenen auftrat, die psychiatrische Tabletten einnahmen.“

Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2000, die an 47 jugendlichen Straftätern durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass 40% von ihnen akuten Missbrauch mit einem bestimmten Tranquilizer betrieben, der als „Angstlöser“ bekannt war. Das Mittel ermöglichte ihnen, extrem gewalttätige Verbrechen zu begehen. „Die Drogentäter zeigten keine Schuldgefühle wegen ihrer Gewaltverbrechen“, heißt es in dem Bericht. „Ich fühlte gar nichts, als ich fünfmal auf ihn einstach“, so ein Teenager.

Die KVPM stellte der Polizei Waiblingen und der Staatsanwaltschaft Stuttgart außerdem eine Liste von 15 dokumentierten Fällen aus den USA zur Verfügung, bei denen bis dahin „unauffällige“ Menschen im Zusammenhang mit gefährlichen Psychodrogen besonders schwere Gewalttaten verübt hatten.

Hier einige Auszüge:

* Im November 1992 erschoss Lynwood Drake in Kalifornien sechs
Menschen und dann sich selbst. In seinem Körper wurden die Psychopharmaka „Fluctin“ und „Valium“ gefunden.

* Mai 1998: Der Amokschütze des Schulmassakers in Springfield, Oregon, der 14-jährige Kip Kinkel erschoss zuerst seine Eltern, tötete dann zwei Mitschüler und verletzte 22 weitere. Er stand unter dem Antidepressivum „Prozac“ und dem Psychomittel „Ritalin“.

* Im Mai 1999 steuerte Steve Allen Abrams sein Auto absichtlich auf einen Kinderspielplatz. Zwei Menschen starben. Abrams stand unter der Psychodroge „Lithium“.

* Im Juni 2001 sprachen die Geschworenen in einem Prozess im US-Bundesstaat Wyoming den Verwandten von Donald Schell 8 Millionen Dollar Schadenersatz zu. Nach Einnahme eines Antidepressivums hatte Schell seine Frau, seine Tochter und seine 9 Monate alte Enkelin erschossen, bevor er sich selbst tötete. Die Geschworenen entschieden, dass die Psychodroge zu 80% für den Amoklauf verantwortlich war.

* Zwei Tage später wurden acht japanische Kinder erstochen und 15 weitere wurden verletzt. Der Amokläufer hatte hohe Dosen Psycho-pharmaka konsumiert, darunter das gleiche Antidepressivum, das Schell genommen hatte.

Trepping fordert: „Sollten im Fall des 17-jährigen Tim Kretschmer Psychopharmaka im Spiel gewesen sein, müssen die behandelnden Psychiater für dieses Massaker ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden, ihnen sind diese verheerenden Nebenwirkungen von Psychodrogen bekannt.“

Mittlerweile bekommen über 150.000 Kinder in Deutschland gefährliche Psychopharmaka. Psychiater haben eine große Anzahl neuer Störungen für Kinder erfunden, darunter Lernstörung, Rechenstörung, Heimweh, Hyperaktivität u.a. Damit werden völlig gesunde Kinder zu psychisch Kranken abgestempelt und auf gefährliche Psychopharmaka gesetzt.

„Angesichts der neuen Rekordverabreichungen von gefährlichen Psychodrogen an Kinder in Deutschland ist es höchste Zeit, dass sich Ärzte, Eltern, Politiker und die Medien mit dem Problem psychopharmaka-induzierter Gewaltausbrüche befassen und zerstörerische Praktiken der Psychiatrie verbieten“, so Trepping weiter.

1972 entstandt die erste „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“ e.V.. Sie wurde in München von Mitgliedern der Scientology Kirche und interessierten Bürgern, von denen einige selbst durch Auswirkungen psychiatrischer Behandlung direkt oder indirekt betroffen waren, ins Leben gerufen. Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) ist ein eigenständiger, eingetragener Verein, der sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Jeder, der sich für Menschenrechte in der Psychiatrie engagieren möchte, kann Mitglied werden. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht, einer politischen Partei oder einer Religionsgemeinschaft spielt dabei keine Rolle. Die Kommission wird durch einen Beirat, bestehend aus Vertretern aus den Bereichen Medizin, Recht, Wissenschaft, Kunst und Menschenrechtskämpfern unterstützt, um die Menschenrechte in der Psychiatrie wiederherzustellen.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Kategorie oder Tag „Psychiatrie“

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7 Kommentare zu „Amoklauf in der Albertsville-Realschule in Winnenden: Psychiater des Täters Tim Kretschmer wird angezeigt!

    Sabina sagte:
    März 24, 2009 um 10:42 pm

    Danke für diese überaus interessanten Informationen! Nur kann ich dem artikwel nicht ganz entnehmen, was denn nun bei der Obduktion herausgekommen ist – waren Psychopharmaka im Spiel oder nicht?

      religo sagte:
      März 25, 2009 um 6:10 pm

      Hallo Sabina
      Gemäss Bild online ist das Resultat der Obduktion noch nicht bekannt. Hier ein Artikel in der Bild der auch dem Verdacht des Psychopharmaka-Kosums nachgeht.
      Gesichert scheint zu sein, dass Tim in einer psychiatrischen Klinik stationär behandelt wurde. Eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen Anstalt lässt darauf schliessen, dass er wenn nicht aktuell, jedoch zumindest während dieses Aufenthalts Psychopharmaka erhalten hatte.

    Sabina sagte:
    April 11, 2009 um 9:38 pm

    Gibt es denn inzwischen neue Erkenntnisse auf dem Gebiet?

      religo sagte:
      April 13, 2009 um 7:31 pm

      Habe nicht wirklich etwas Neues gefunden. Wer etwas dazu findet soll doch einen Kommentar schreiben.

    Monica Cortesi sagte:
    April 13, 2009 um 8:23 pm

    Neues?:
    Die Täter sind Strattera, Zoloft, Prozac, Ritalin, Celebrex, Viramune, Isotretinoina, Zyprexa, Infliximab, Meridia, Reductil, PAROXETINA, PAROXETINA, CLOPIDOGREL, Plavix, è un derivato della Ticlopidina, Fluoxetina (Prozac), Sertralina (Zoloft), Paroxetina (Paxil), Fluvoxamina (Luvox), Citalopram (Celexa), Escitalopram (Lexapro), Bupropione (Wellbutrin), Venlafaxina (Effexor), Nefazodone (Serzone), Mirtazapina (Remeron) monatlich kommen neue hinzu…

    Psycho-Pillen muss man selber essen, das schliemste ist seit april 2009 , nahrungmittel die man unwissentlich isst! mit Hochwertige Toxine:
    Wie sagt man auf Deutsch Metalli-Pesanti / Schwermetalle
    Pandoro Motta: Alluminio, Argento – Salatini Tiny Rold Gold (USA): Ferro, Cromo, Nichel (cioè acciaio), Alluminio – Biscotti Offelle Bistefani: Osmio, Ferro, Zinco, Zirconio, Silicio-Titanio – Biscotti Galletti Barilla: Titanio, Ferro, Tungsteno- Macine Barilla: Titanio – Granetti Barilla: Ferro, Cromo – Nastrine Barilla: Ferro – Plum cake allo yogurt Giorietto Biscotti: Ferro. Cromo – Ringo Pavesi: Ferro, Cromo, Silicio, Alluminio, Titanio – Pane carasau (I Granai di Qui Sardegna): Ferro, Cromo – Pane ciabatta Esselunga: Piombo, Bismuto, Alluminio – Pane morbido a fette Barilla: Piombo, Bismuto, Alluminio – Paneangeli Cameo: Alluminio, Silicio – Pane Panem: Ferro, Nichel, Cobalto, Alluminio, Piombo, Bismuto, Manganese – Cornetto Sanson (cialda): Ferro, Cromo e Nichel (cioè acciaio) – Biscotto Marachella Sanson: Silicio, Ferro – Omogeneizzato Manzo Plasmon: Silicio, Alluminio – Omogeneizzato Vitello e Prosciutto Plasmon: Ferro, Solfato di Bario, Stronzio, Ferro-Cromo, Titanio – Cacao in polvere Lindt: Ferro, Cromo, Nichel – Tortellini Fini: Ferro, Cromo – Hamburger McDonald’s: Argento – Mozzarella Granarolo: Ferro, Cromo, Nichel – Chewing gum Daygum Microtech Perfetti: Silicio (cioè vetro) – Integratore Formula 1 (pasto sostitutivo) Herbalife: Ferro, Titanio – Integratore Formula 2 Herbalife: Ferro, Cromo. Unter search.ch sind diese noch nicht zu finden. Toxine machen mit der zeit auch grossen schaden. Die neue Diesel Filter CH gezetz machen die toxine kleiner dass sie noch besser ins blut kommen innert 1 minuten.
    Auf tessinerisch it: http://www.ecplanet.com/blog/archive/tag/Detox/
    Kann jemand seite 23 von http://mcs-america.org/April2009.pdf auf deutsch translaten? ist auch wichtig, dass ist der erste wissenschafter der toxine als gefahr sieht für den vestand.
    Andere news auch bei http://www.skb-pressedienst.de/

    religo sagte:
    April 18, 2009 um 8:11 am

    Die Litanei oben ist einerseits sehr schwer verständlich und andererseits sind es keine „news“ zum Fall in Winnenden.
    Mittlerweile steht zumindest fest, dass der Täter Tim Kretschmer gemäss Musterungsentscheid seit 2008 wegen Depressionen in psychiatrischer Behandlung gewesen sei. Weitere Ermittlungen haben ergeben, dass er zuerst stationär in einer psychiatrischen Klinik im Raum Heilbronn behandelt worden sei und seine Therapie anschließend beim psychiatrischen Krankenhaus in Winnenden ambulant hätte fortsetzen sollen, dies aber offenbar abgebrochen habe.
    Er sei polizeilich bis zum Amoklauf nicht in Erscheinung getreten.
    Obwohl eine Kausalität nicht abgeleitet werden kann ist es interessant, dass auch in diesem Falle zuerst die psychiatrische Behandlung und danach ein Verbrechen stattfand. Was jetzt wirklich bekannt gemacht werden muss ist, wie die Behandlung des Täter denn genau aussah. Welche Medikamente wurden ihm verabreicht, welche Therapien wurden angewendet. Nur so kann eine Aufarbeitung eines möglichen Zusammenhangs zwischen der Tat und der Behandlung gemacht werden.

    Sabina sagte:
    Oktober 4, 2009 um 7:03 am

    Ja, eben, immerhin begeht nicht jeder, der sowas genommen hat, eine solche Tat. Es muss schon in seiner „Persönlichkeit“ liegen – doch wenn solche Substanzen bei potenziellen Tätern stimulierend wirken, ist das ein Argument.

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