Eva Herman: Wie das System jeden ausschliesst, der eigene Gedanken hat

Gepostet am Aktualisiert am


Auszug aus dem Vorwort von Eva Herman’s neuem Buch:

Heute erscheint mein neues Buch Die Wahrheit und ihr Preis – Meinung, Macht und Medien im Kopp Verlag. Hier schildere ich die wahrlich turbulenten Ereignisse der letzten drei Jahre. In der Ankündigung heißt es unter anderem:

»In der inzwischen schon beinahe legendären Johannes-B.-Kerner-Sendung kommt es vor laufenden Kameras und unter den Augen eines Millionenpublikums zu einer Art ›Inquisitionstribunal‹ gegen Eva Herman, das mit ihrem ›Hinauswurf‹ durch Kerner endet – und erneut ein vernichtendes Medienecho findet. Ihr berufliches Leben ist zerstört, als Mensch wird sie zur ›Persona non grata‹.«

In der Tat: Das, was ich in der Vergangenheit erlebte, ist nichts für schwache Nerven! Von den Medien als »braun und blöd« gejagt, wurde ich vom NDR gefeuert und erlebte die Fernseh-Hölle bei Kerner. In diesem Buch schildere ich Ursprung und Eskalation einer politisch unbequemen These, zu der ich zunächst buchstäblich »wie die Jungfrau zum Kinde« fand:

Als frisch gebackene Mutter mit Ende dreißig brachte ich es nicht fertig, mein kleines Kind in die Fremdbetreuung zu geben und weiter Karriere zu machen, als wäre nichts gewesen. Während die Erwerbstätigkeit der Frau seit Jahren zum festen Programm des Bundesfamilienministeriums und nahezu aller Leitmedien gehört, und auch die meisten der prominenten Kolleginnen-Mütter bis heute ohne Not und unbekümmert in diverse Fernsehkameras hinein versichern, dass sie mühelos Kinder und Karriere vereinbarten, wuchs schon damals ein tiefes Unbehagen in mir darüber, dass hier etwas nicht stimmte.

Eva Herman
Das Buch ist erhältich im Kopp Verlag

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3 Kommentare zu „Eva Herman: Wie das System jeden ausschliesst, der eigene Gedanken hat

    FB sagte:
    April 10, 2010 um 11:12 am

    … super Bericht. Recht hat sie.

    Leute wacht auf – die Medien manipulieren!

    Gerhard sagte:
    Juli 27, 2010 um 6:33 pm

    …und nun haben die Medien aufgrund der Äusserungen betreffend der Loveparade wieder eine Gelegenheit mehr, Eva Herman zur „Persona non grata“ zu machen. Ihre Erklärung dazu ist nicht wichtig, Hauptsache man kann auf sie einprügeln.

    Hier die Erklärung von Eva Herman zum Artikel:

    Einige junge Leute waren ärgerlich, weil sie die Menschen, die bei dem Unglück in Duisburg ums Leben kamen, durch einige meiner Worte diskriminiert sahen. Mir ist es wichtig, klarzustellen, dass dies nicht geschehen ist, sondern dass ich im Gegenteil in dem Artikel mein tiefstes Beileid ausgesprochen habe. Sollten sich dennoch vor allem Familienangehörige, Freunde und Solidargemeinschaften in ihrem Pietätsgefühl verletzt sehen, so tut mir dies aufrichtig leid.

    Da ich kein Freund des Techno bin, kann ich auch der Loveparade wenig abgewinnen und verstehe die Stadt Berlin, die froh ist, die den Tiergarten vollurinierenden Menschenmassen endlich los zu sein. Daß ein solches Event mehr und mehr zu einem Kommerzereignis verkommt, war zu erwarten (Olympische Spiele und Fußballweltmeisterschaften sind es ja bereits auch schon seit langem). Und nun stehen auf der Rechnung 20 Todesopfer. Das ist bitter, zumal sich manche Journalisten an ihrer Exklusivberichterstattung eine goldene Nase verdienen – das Unglück kam im Sommerloch, wo es in der Presse mehr um Schützenfeste und Kaninchenzuchtvereine geht, gerade recht.

    Hier einige Hintergründe und Denkanstösse zum Geschehen, veröffentlicht auf dem Kopp-Verlag von Udo Ulfkotte:

    Ich möchte als Autor an dieser Stelle all jenen, die nun wie eine Meute über Eva Herman herfallen, einige nachdenkliche Fragen stellen:
    Liebe Journalisten, haben Sie die Live-Bilder gesehen, auf denen Teilnehmer der Loveparade neben den Rettungs- und Leichenwagen tanzten, in denen die Opfer des Unglücks abtransportiert wurden? Die Bilder sind inzwischen auch an zahlreichen Stellen im Web dokumentiert. Es waren nicht einzelne Jugendliche, sondern viele. Sie tanzten in Ekstase um die Rettungs- und Leichenwagen. Könnte es sein, dass nicht Frau Herman, sondern diese Teilnehmer der Loveparade pietätlos waren?

    Liebe Journalisten, haben Sie die zahlreichen Interviews Ihrer Kollegen mit Teilnehmern der Loveparade gesehen, bei denen Jugendliche mit den schlimmen Ereignissen konfrontiert wurden und dann in die Mikrofone brüllten, das sei ihnen völlig egal, sie wollten weiterfeiern? Auch das waren keine Einzelfälle. Wer hat denn hier die Opfer der Loveparade verhöhnt? War es Frau Herman oder waren es die zugekifften Teilnehmer der Loveparade, die trotz der Toten weiterfeiern wollten?

    Liebe Journalisten, der WDR hat die Aufforderung der Rettungssanitäter gefilmt, eine Gasse für die Rettungsfahrzeuge freizumachen. Vielleicht schauen Sie sich einfach einmal an, wie Massen von Teilnehmern der Loveparade stolz darauf waren, Widerstand gegen das »Vorrücken« der Sanitäter und Helfer geleistet zu haben. Auch da musste Eva Herman nichts erfinden. Es war für einen anständigen normal denkenden Bürger einfach nur widerlich, wie sich die zugekifften »Raver« verhielten.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/nach-der-loveparade-journalisten-schmeissen-eva-herman-mal-wieder-einen-stein-hinterher.html

    […] Eva Herman: Nein, auch wenn viele Kritiker dies noch so gerne sehen würden, Eva Herman ist meines Wissens keine Scientologin und ich habe auch keine Ahnung was sie über Scientology denkt. Der Artikel mit der Buchempfehlung für das Buch von Eva Herman entstand ganz einfach dadurch, weil das was sie schreibt sich mit dem was ich seit Jahren beobachte, deckt. Tja liebe Kritiker, es gibt immer mehr Menschen welche keine braven Schafe mehr sind und sich nicht mehr scheren lassen, sondern sich mit den Hufen wehren. Eva Hermann möchte ich zur Arbeit beim Kopp-Verlag gratulieren, es wird sicher erfüllender sein als alles was sie je beim „öffentlich-unrechten TV“ erlebte. Hier ein Artikel über das Buch dieser mutigen Frau […]

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