Pakistan: Verteilter Moralkodex reduziert Terrorakte der Taliban

Gepostet am


Drei Wochen lang gab es keine Bombenexplosionen mehr, nachdem der auf Urdu herausgegebene Weg zum Glücklichsein in den Städten Lahore, Islamabad und Rawalpindi in Nordpakistan verteilt worden waren. Diese Städte liegen alle etwa drei Stunden Fahrtzeit von der afghanischen Grenze entfernt. Mehrere Monate lang hatten sich Taliban-Extremisten, die sich in Afghanistan ausbilden ließen, pausenlos über die Grenze geschlichen, um ihren Terror auszuüben, indem sie an öffentlichen Plätzen in Pakistan Bomben explodieren ließen und dann zurück in die Sicherheit ihrer Hochburgen in Afghanistan flohen.

Doch dann beschloss eine pakistanische Frau, die in den USA wohnt, dass sie etwas tun musste, um die Situation zu ändern. Razia Kahn ging in dieses unruhige Gebiet ihres Heimatlandes zurück, ausgerüstet mit 10.000 Exemplaren der Broschüre Der Weg zum Glücklichsein auf Urdu. „Es war wie Zauberei“, sagte Razia Kahn. „Die Behörden konnten nicht glauben, dass unsere kleine Broschüre einen derartigen Unterschied bewirken könnte, aber buchstäblich innerhalb von Stunden nach dem Beginn unserer ‚Weg zum Glücklichsein‘-Kampagne verringerte sich die Anzahl der Berichte über Gewalttaten. Die Bomben hörten vollkommen auf, nachdem die letzte Broschüre verteilt war.“

Razia sagt, sie wisse, dass es im gesamten nördlichen Gebiet Pakistans Beamte in Schulen und Behörden gibt, die unbedingt möchten, dass die „Weg zum Glücklichsein“-Kampagne weitergeht. Sie suchen nach Möglichkeiten, um das Projekt zu finanzieren, da sie keinen Zweifel daran haben, dass durch den positiven Einfluss, der schon jetzt durch diese Kampagne ausgeübt wurde, bereits Zehntausende von Menschenleben gerettet wurden.

2 Kommentare zu „Pakistan: Verteilter Moralkodex reduziert Terrorakte der Taliban

    Mike sagte:
    Mai 8, 2012 um 9:10 am

    Wow, dass sind wunderschöne Nachrichten.

    Andreas Volkart sagte:
    Juli 24, 2012 um 1:48 pm

    Nur weil die Nachrichten weniger wurden oder bestimmte Informationen zensiert wurden, glaube ich dieser Erfolgsmeldung noch gar nicht: Wie kommt eine Pakistanerin aus den USA (?) dazu, 10’000 Broschüren zu drucken, diese mit dem Flieger mitzunehmen und dann noch mit viel Aufwand oder Handarbeit in Afghanistan/Pakistan zu verteilen?
    Das ist doch eine typische PR-Kampagne einer angeblichen US-Pakistanerin, denn viele lassen sich nicht einfach durch Gratisbibeln, Marx-Parodien, oder Propaganda-Büchlein umstimmen, um sich von ihren politischen Zielen abzuhalten. Wie hiess die Frau denn? Wahrscheinlich ist nicht mal ihr Name bekannt! Solche PR-Meldungen reihen sich typischerweise genau zu obigen AVAAZ-Artikel ein, sowie zu den Lügen vom 1. Golfkrieg, als die Tochter des Kuwait-Botschafters behauptete, irakische Soldaten hätten Babys zu Boden geworfen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s