Geheimdienst? Das „Office of Special Affairs“ (OSA) von Scientology – Das Büro für öffentliche Angelegenheiten

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Hier finden Sie Informationen zum ARTE Themenabend „Agenten für Scientology“ und der SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs O.S.A. – Der Scientology-Geheimdienst“, die am 15. Mai, um 20:15 Uhr ausgestrahlt wurde.

1. Hintergründe zur journalistischen Arbeitsweise von den Machern, Markus Thoess und Frank Nordhausen, zur SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs O.S.A. – Der Scientology-Geheimdienst“.

2. Zusammenfassung eines Briefes an den Intendanten des Südwestrundfunks, Peter Boudgoust, und eine Beschwerde an Dr. Harald Augter, Präsident des Rundfunkrates des SWRs, bezüglich der Dokumentation „Das Office of Special Affairs O.S.A. – Der Scientology-Geheimdienst“

3. Was ist das Office of Special Affairs? Arbeits- und Vorgehensweise?

4. YouTube Video zum Office of Special Affairs (OSA) = Büro für öffentliche Angelegenheiten.

5. Analyse der ARTE/SWR-Sendung über das „Office of Special Affairs OSA“
1. Hintergründe zum ARTE Themenabend „Agenten für Scientology“ und SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“

Die SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs O.S.A. – Der Scientology-Geheimdienst“ ist eine angeblich erstmalige Produktion zur Thematik: Scientology Geheimdienst.
Journalistische Arbeitsweise zur SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“

Seit (mindestens) April 2011 arbeiteten die Reporter Markus Thoess und Frank Nordhausen im Auftrag der SWR-ARTE Redaktion an der 89-münitigen SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“.

Die journalistische Arbeitsweise der Reporter Markus Thoess und Frank Nordhausen zur SWR Dokumentation“Das Office of Special Affairs O.S.A. – Der Scientology-Geheimdienst“ lassen zu wünschen übrig, wie zwei Briefe von Jürg Stettler, dem Pressesprecher der Scientology Kirche, aufzeigen.

– Ein Vorgespräch mit den Filmemachern, aber auch mit dem SWR zur Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“ wurde wiederholt abgelehnt.

– Gemäß den uns vorliegenden Informationen wurden vor allem fanatisierte bzw. radikale Scientology Gegner für die SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“ interviewt.

– Markus Thoess hat auf mehrere schriftliche Anfragen nicht geantwortet und hat über Monate hinweg keine Dokumente oder Unterlagen bei der Presseabteilung der Scientology Kirche erbeten. Das Thema „Office of Special Affairs – OSA“ hatte er in den vergangenen Kontakten nur am Rande thematisiert.

– Der SWR war nicht bereit, ein faires Interview mit einem Vertreter von Scientology zu garantieren und die Filmemacher meinten sogar, dass es sein kann, dass nur 20 Sekunden des Interviews (in einem Film von 89 Minuten!) gezeigt werden könnten.

2. Brief an Herrn Peter Boudgoust wegen der SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“

Diese Tatsache wird durch einen Brief bestätigt, der vom Pressesprecher der Scientology Kirche Deutschland, Jürg Stettler, an den Intendanten des Südwestrundfunks, Peter Boudgoust, gerichtet war. Der Brief beinhaltete die Bitte, die Vorwürfe an der journalistischen Arbeitsweise von Herrn Markus Thoess und Frank Nordhausen an der SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“ zu überprüfen. Dieser Brief an den Intendanten des Südwestrundfunks kann unter Brief an Peter Boudgoust von Jürg Stettler nachgelesen werden.

Der Intendant des Südwestrundfunks hielt es nicht für nötig, den konkreten Vorwürfen an der journalistischen Arbeitsweise von Markus Thoess und Frank Nordhausen an der SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“ nachzugehen.

Peter Boudgoust antwortete Ende März 2012, dass er die Vorwürfe geprüft habe, aber nicht auf die einzelnen Vorkommnisse eingehen möchte. Gemäß seiner Auffassung sei alles bei der Erstellung der SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“ mir rechten Dingen zugegangen.

Beschwerde an den Präsidenten des Rundfunkrates des SWR – „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology Geheimdienst“

Mit Schreiben vom 19. April 2012 richtet der Pressesprecher der Scientology Kirche Deutschland, Jürg Stettler, eine Beschwerde an den Präsidenten des Rundfunkrates des SWR wegen der Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“. Seiner Ansicht nach hätte der Intendant des Südwestrundfunks das Anliegen der Scientology Kirche nicht ernst genommen. Der Brief an den Präsidenten des Rundfunkrates des SWRs kann unter Beschwerde an den Präsidenten des Rundfunkrates des SWR nachgelesen werden. Der SWR teilte mit, dass die Sache geprüft wird.

Lesen Sie die ganze Stellungnahme zur geplanten ARTE-Sendung vom 15. Mai 2012
3. Ist das Office of Special Affairs OSA – ein Scientology-Geheimdienst?

Natürlich nicht. Noch vor der geplanten Ausstrahlung der SWR Dokumentation“Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“ am 15. Mai, um 20:15 Uhr stellen wir bereits jetzt diesbezügliche Fakten und Hintergrundinformationen vor, damit sich jeder Leser ein eigenes Bild von der Thematik machen kann.

In den Medien ist manchmal vom Office of Special Affairs, kurz OSA, der Scientology Kirche zu hören, eine Abteilung der Scientology Kirche, die sich allgemein um die öffentlichen Belange der Scientology Kirche kümmert und von Gegnern unrichtigerweise gerne als Scientology Geheimdienst etikettiert wird.

Bei OSA (Office of Special Affairs), um bei diesem amerikanischen Akronym zu bleiben, handelt es sich in Wirklichkeit um eine kircheninterne Abteilung, die sich mit den rechtlichen, öffentlichen, humanitären, sozialreformerischen Presse-Angelegenheiten der Kirche befasst.

4. YouTube Video über das Office of Special Affairs = Büro für Öffentliche Angelegenheiten

Über das Office of Special Affairs (OSA) = Büro für öffentliche Angelegenheiten, intern auch OSA genannt, sind immer wieder unvollständige Informationen zu finden. Hier findet sich ein kurzer Abriss über die Tätigkeiten dieses Büros in Deutschland mit erstmalig gezeigten Innenansichten und Interviews in der Scientology Kirche Berlin.

5. Analyse der SWR Dokumentation „Das Office of Special Affairs OSA – Der Scientology-Geheimdienst“

Eine vorläufige Stellungnahme und Analyse finden Sie unter Stellungnahme zur ARTE-Sendung vom 15. Mai 2012.

3 Kommentare zu „Geheimdienst? Das „Office of Special Affairs“ (OSA) von Scientology – Das Büro für öffentliche Angelegenheiten

    Quaero sagte:
    Juni 28, 2012 um 8:59 am

    Finde es gut, dass hier so ausführlich Stellung bezogen und auch auf die einzelnen Punkte eingegangen wird.
    Mit dieser Sendung wurde ja regelrecht Angst geschürt und Verschwörungstheorien heraufbeschworen.
    Es ist wohl für manche bequemer, sich durch eine einseitige „Doku“ die vorgefasst „Meinung“ bestätigen zu lassen und im grossen Geschrei miteinzustimmen. Seit dem Film „Bis nichts mehr bleibt“ scheinen einige zu versuchen, mit auf den Zug aufzuspringen und Geld zu machen.
    Bleibt zu hoffen, dass sich (am Inhalt der Lehre) ehrlich interessierte dadurch nicht vereinnehmen lassen und sich an der Quelle selber ein Bild machen.

    Anonymous sagte:
    Juli 30, 2012 um 11:15 pm

    Weshalb beschattet ihr dann Aussteiger, Mitglieder und alle die euch zu nahe kommen? Irgendwo müssen diese Infos ja zusammenfliessen, oder?

      Mark sagte:
      September 11, 2013 um 1:53 pm

      Die Wahrheit ist, dass „Anonymous“ Scientologen bespitzelt, und sogar damit prahlt private Emails von Scientologen gestohlen und „geleakt“ zu haben.

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