Dianetik – Auditing half angeschossenem Soldaten

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Ein ehemaliger Soldat der in East Grinstead lebt berichtet erstmals über den Moment als er aus kürzester Entfernung von der IRA angeschossen wurde. Er beschreibt seine Nahtoderfahrung und wie die Anwendung von Dianetik im helfen konnte, die negativen Auswirkungen des Erlebnisses zu überwinden.  Quelle des Artikels ist der East Grinstead Courier, übersetzt von Dirk Leinher

Berny Cox kam nur knapp mit dem Leben davon, als ein maskierter bewaffneter Mann das Feuer auf ihn eröffnete und er vier Mal getroffen wurde. Nur durch den Umstand dass er dabei war den Sitzgurt anzulegen wurde er davor geschützt ins Gesicht geschossen zu werden, was der fast sichere Tod bedeutet hätte.

Eine Kugel, die noch in seinem Brustkorb sitzt, wirkt als ständige Erinnerung an die schreckliche Tortur die er mitmachte. Der ehemalige Schütze sagt, er habe der Scientology Kirche von East Grinstead zu danken, weil sie ihm half das Trauma des Ereignisses zu überwinden. Durch eine nur 30-minütige Sitzung mit einem Berater (Auditor) sei er von seinen Flashbacks geheilt worden.

Berny Cox spricht das erste Mal darüber wie er angeschossen wurde
Berny Cox spricht das erste Mal darüber wie er angeschossen wurde

Der 67 jährige, bricht das mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Schweigen und erklärt:

„Es war am 17. September 1990. Ich arbeitete in einem Büro in North Finchley im Wahlkreis von Margaret Thatcher. Etwa um 05.00 Uhr habe ich wie gewohnt den Arbeitstag beendet. Ich trat aus der Haustür und stieg in das Armee Auto, das in der Straße direkt vor dem Büro bereitstand. Ich schnappte mir den Sicherheitsgurt und rammte ihn fälschlicherweise auf der Seite des Beifahrersitz in den Verschluss, wo er stecken blieb. Es benötigte etwas Kraft den Gurt wieder rauszukriegen, das hat mein Leben gerettet. Meine Schulter bedeckte dadurch mein Gesicht, als mich die erste Kugel traf“

„Das Fenster zerbrach und die Kugel traf mich an der Schulter. Die zweite Kugel traf meine Schulter etwas tiefer und in diesem Moment passierte etwas Seltsames. Ich beobachtete meinen Körper plötzlich von außen. Es war alles so langsam. Ich musste die Entscheidung treffen den Körper zu behalten oder diesen loszulassen, und ich beschloss ihn zu behalten.“

„Die einzige Sache, worüber ich nachdachte war, ob ich meinen Körper behalten solle oder nicht. Es gab so viele Dinge die ich zu dieser Zeit noch nicht gemacht hatte und ich wollte noch eine Menge von der Welt sehen. Die dritte Kugel traf meinen Hals. In dieser Phase fiel mein Körper auf den Beifahrersitz. Die vierte Kugel traff meinen Kieferknochen, wo ich jetzt eine große Narbe habe.“ Mein Arzt nannte mich „Mr. Half- Zoll- Lucky“ weil, wenn eine der Kugeln mich auch nur einen halben Zoll in einer anderen Richtung getroffen hätte, wäre ich gestorben.“

Ein Motorradfahrer fuhr neben Herrn Cox als er im Begriff war loszufahren, der Beifahrer eröffnete das Feuer auf ihn.

„Es geschah alles in etwa drei Sekunden“, sagte er. „Ich stieg aus dem Auto und verriegelte die Türen, auch wenn die Fenster komplett zerstört waren. Ich ging zurück ins Büro, ich dachte ich sei sicher und machte den Anruf bei der Polizei. Ich funktionierte wie auf Autopilot. Ich dachte an überhaupt nichts. Ich wusste nicht, dass ein großer Hautlappen von meinem Kinn herunterhing.“

Ein Krankenwagen kam und brachte Berny Cox in die Klinik.

Er sagte: „Ich war auf der Intensivstation und am nächsten Tag wurde mir gesagt die Premierministerin Margaret Thatcher habe versucht mich anzurufen. Ich sagte darauf, dass es viel mehr als das benötige um einen Schützen zu töten.“

Er kam in auf die Intensivstation mit Verletzungen an der Schulter, am Schlüsselbein, der Lunge und am Kiefer.

„Ausgehend von einem Lebensstil mit schnellen Autos und Frauen, war ich nun fast taub geworden“, erinnert er sich „Ich konnte nicht hören, was andere Leute sagen , es klang alles wie unter Wasser. Es war eine höllische Zeit in meinem Leben, und ich ging nirgends mehr hin.“

Berny Cox kehrte schließlich sechs Monate später zurück an die Arbeit, aber er litt noch mehr als zweieinhalb Jahre später an den Auswirkungen vom Schock des Angriffs. Der selbst-bekennende Party-Löwe sah die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen.

Er sagt: „Eines Tages fuhr ich ins Wembley, als ich ein Motorrad hörte, erstarrte ich. Es regnete und es war alles mehr oder weniger so, wie es war als ich angeschossen wurde. Immer wenn ich Feuerwerk hörte hätte ich mich am liebsten unter dem Bett verkrochen. Ich litt an schrecklichen Erinnerungen, sogenannten Flashbacks. Mir wurde empfohlen einen Psychiater aufzusuchen, aber ich lehnte ab.“

„Eine der Kugeln ist immer noch in meinem Körper an der Unterseite meiner Lunge. Manchmal kann ich unter meinen Rippen fühlen, wie sie sich bewegt. Es ist eine ständige Erinnerung an das, was an diesem Tag geschah.“

Berny Cox sagt, sein Weg zur Genesung sei von der Scientology Kirche in East Grinstead unterstützt worden.

Er sagte: „Eines Tages kam ich nach Hause, zu meinem alten Haus in Warminster, und war im Begriff all den Müll im Briefkasten zu entsorgen, als ich diese Broschüre über einen Persönlichkeitstest entdeckte. Ich füllte das Formular aus und dann rief mich jemand von der Scientology-Kirche an. Das war zweieinhalb Jahre nach dem Angriff. Ich wurde dann eingeladen und während ich dort war nahm ich dieses Buch Dianetik – mit einer Reihe von Ideen zu Stress, Selbstzweifel und Unzufriedenheit erstellt von L. Ron Hubbard – und ich ging nach Hause und las es in derselben Woche.“

Er fügte hinzu: Ich hatte dann Beratung wo ich gebeten wurde, alles was an diesem Tag passierte wieder zu erleben, und nach einer 30 – minütigen Sitzung hatte ich keine Probleme mehr. Ich fühlte mich großartig und ich hatte seither noch nie ein Flashback. Das war ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben.“

„In den 20 Jahren zuvor hatte ich einen 2-Liter, ein 2,8-Liter und ein 3-Liter-Capri, ich hatte vier oder fünf Freundinnen und ich war fast jede Nacht in der Disco odereinem Pup unterwegs. Ich war ein richtiger Party-Löwe. Ich wurde ausgewählt weil ich in der Armee war. Die IRA wollte eine Schlagzeile und diese erhielt sie auch. Es war für zwei Tage überall in den Nachrichten.

„Es gibt immer viele Nachrichten über Soldaten die verletzt werden und ich denke es ist wichtig, dass diese Menschen wissen, dass man auch nachdem man angeschossen wurde immer noch ein Leben haben kann.

„Sie brauchen nicht umzukippen und zu sterben. Sie können weiterleben.“

Berny Cox (rechts) während seinem Aktivdienst in Malaya in den 1960ern, als 19 jähriger
Berny Cox (rechts) während seinem Aktivdienst in Malaya in den 1960ern, als 19 jähriger

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