Tony Ortega in Online Sexhandel verwickelt


„Hier ist ein Beispiel für jemanden, der direkt an einem Geschäft beteiligt ist, das Mädchen und Jungen und andere direkt verkauft und Opfer von Menschenhandel ist, und ich habe es satt.“

Diese leidenschaftliche Bemerkung des Leiters einer Anti-Menschenhandelsorganisation, die 2011 in der kalifornischen Universitätszeitung Daily Titan veröffentlicht wurde , hätte sich an einige der wichtigsten Führungskräfte richten können, die mit The Village Voice und seiner berüchtigten Sexhandelsfunktion Backpage in Verbindung stehen

Studenten von Cal State Fullerton protestierten gegen Ortega, als er dort vorsprechen wollte

Tatsächlich sind zwei der an The Village Voice und Backpage beteiligten Auftraggeber , Michael Lacey und James Larkin, mit einer Vielzahl von Bundesbeschuldigungen konfrontiert. Ein Gerichtsverfahren ist für Mai 2020 geplant. Wie ein übergroßer Schlammball wäre jede Aktion gegen Lacey, Larkin und ihre Schlüsselkohorten untrennbar mit Ortega, ihrem Hauptapologen und Verteidiger, verbunden.

Die Bemerkung über den Handel mit Mädchen und Jungen richtete sich jedoch nicht an Lacey und Larkin, sondern an einen dritten Mann, der kurz davor stand, an der Universität zu sprechen, jemand der sich der Verantwortung für die Verbrechen von Backpage bisher immer entzogen hat, Tony Ortega , dem langjährigen Herausgeber des Magazins „The voice“.

Lacy, Larkin und Ortega teilen eine lange gemeinsame Geschichte. Ortega wurde 1995 von der Phoenix New Times engagiert , die Lacey und Larkin gehörte. Nachdem Lacey und Larkin The Village Voice übernommen hatten , machten sie Ortega 2007 zu ihrem Chefredakteur.

The voice , Gewinner von drei Pulitzern, an Ortega zu übergeben, war nicht anders als den Bock zum Gärtner zu machen – nichts Gutes würde passieren.

In der Tat war Nat Hentoff , die legendäre Journalistin, die seit 1958 für die Veröffentlichung geschrieben hatte und als „Die Stimme der Stimme “ verehrt wurde, unter den vielen Kündigungen des Personals. Im Jahr 2008 entließ Ortega Hentoff telefonisch, doch die Nachricht war öffentlich. „Ich bin 83 und eine halbe“, sagte Hentoff der New York Times . „Sie würden denken, sie hätten mich still gehen lassen.“

Aber Respekt für andere ist sicherlich nicht der Weg von Ortega. In der Tat wurde eine seiner Leidenschaften bei The Voice die Unterstützung von Backpage.com und zeichnete ein falsches Bild über die brutalen Folgen der (bestenfalls) verschleierten Werbung. Obwohl es zahlreiche Beispiele gibt, zeigen diese Zitate aus einem Artikel aus dem Jahr 2011 die Rolle des Dobermanns, die er als Wilder eines CNN-Reporters spielte, der durch den Kinderhandel zerstörte Leben aufgedeckt hatte. Beachten Sie seine Verwendung von „wir“ in diesen Beispielen.

„Der springende Punkt bei Backpage.com ist, dass wir nicht beteiligt sind, nachdem zwei zustimmende Erwachsene sich über das Community Bulletin Board gefunden haben.“

„Wir haben Millionen von Dollar dafür ausgegeben, strenge Richtlinien und Überwachungsdienste einzuführen, um sicherzustellen, dass nur Erwachsene einander auf den Seiten von Backpage.com für Erwachsene finden.“

Die Backpage.com-Website, wie sie heute existiert

Die Anklage des Bundes Dazu: „BACKPAGE DEFENDANTS haben verschiedene Strategien angewendet, um den Eindruck zu erwecken, dass die Prostitutionsanzeigen auf der Backpage tatsächlich Anzeigen für Begleitdienste, Kameradschaften für Erwachsene, Partnervermittlungen oder andere rechtmäßige Aktivitäten sind. Zum Beispiel gibt Backpage vor, Kunden davon abzuhalten, illegale Dienste anzubieten, und hat regelmäßig computergestützte Filter und menschliche „Moderatoren“ verwendet, um den Wortlaut von Anzeigen zu bearbeiten (oder zu blockieren), die explizit sexuelle Dienste gegen Entgelt anbieten. … Diese Strategien sind eine Fiktion, um die wahre Natur der Anzeigen und Kunden von Backpage zu verbergen. … Die BACKPAGE DEFENDANTS haben sich Mühe gegeben, die Öffentlichkeit, die Aufsichtsbehörden und die Polizeibeamten über die angebliche Aufrichtigkeit der Bemühungen von Backpage, die Veröffentlichung von Anzeigen im Zusammenhang mit Prostitution zu verhindern, in die Irre zu führen. … „

Im nächsten Absatz der Anklageschrift heißt es: „Viele der auf der Backpage veröffentlichten Anzeigen zeigten Kinder, die Opfer des Sexhandels waren. Auch hier hat Backpage versucht, den Eindruck zu erwecken, dass es fleißig versucht, die Veröffentlichung derartiger Anzeigen zu verhindern. In Wirklichkeit hat Backpage jedoch die Veröffentlichung derartiger Anzeigen zugelassen, während es aus finanziellen Gründen abgelehnt hat, die erforderlichen Schritte zur Behebung des Problems zu unternehmen . „

„Ortega war maßgeblich daran beteiligt, diese falsche Wahrnehmung zu schaffen und aufrechtzuerhalten und die von Backpage begangenen Missbräuche zu verlängern“, sagte Edward Parkin, Internationaler Direktor von STAND. „Kinder wurden durch Backpage in Leben der sexuellen Sklaverei gezwungen. Um der vielen Opfer willen, einschließlich derer, die ermordet wurden, müssen alle Beteiligten vor Gericht gestellt werden. “

Akte Scientology – brisante Enthüllungen


„Die Akte Scientology – die geheimen Papiere der Bundesregierung“
Autorenlesung mit Dr. Peter Schulte, ehemaliger Sektenbeauftragter.
Was steckt wirklich hinter der Kontroverse um Scientology?
Eintritt frei.

akte-scientology

Letzte Patrone Scientology’s?- Wunschdenken des Verfassungsschutzes und die Ideale Org Stuttgart


Der Verfassungsschutz von Baden-Würtemberg ist dafür bekannt, orakelhafte Prophezeiungen in Bezug auf Scientology vorzunehmen. Mangels tatsächlicher verfassungsfeindlicher Bestrebungen ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Man muss also quasi zuerst etwas hinstellen und dann darauf hinarbeiten dass es Wirklichkeit wird. Zum Glück gleichen die Versuche des Verfassungsschutzes den Untergang Scientology’s „herbeizureden“ irgendwie dem Versuche eines Plüschbären, Lachs zu fangen. Aber was bringt mich dazu den Bundesverfassungsschutz so krtitisch zu sehen?

Dazu gehen wir 6 Jahre zurück ins Jahr 2013, als der Verfassungsschutz mit einem reisserischen Titel Folgendes zu berichten wusste:

„Ideale Org“ Stuttgart: Die sprichwörtlich „letzte Patrone“ von Scientology?

Nach diesem Titel folgt eine Prophezeiung die selbst Mike Shiva vor Neid erblassen lassen würde: „Falls, werden, sollte, könnte, müsste, hätte, sollte wäre, dann, ja dann könnte, sollte, hätte, wäre, müsste, gegebenenfalls wäre das dann ein Flop für Scientology.  So kann man in etwa den Bericht unter dem obigen Titel zusammenfassen. Von irgendwelchen für den Verfasssungsschutz relevanten Daten, ist im Bericht nichts zu finden.

Nun was ist seit 2013 passiert? Eines ist 4 Monate nach Eröffnung des neuen Vereinssitzes der Scientology Gemeinde Stuttgart sicher. Die orakelte „letzte Patrone“ scheint nicht Scientology zu betreffen, sondern vielmehr den Verfassungsschutz selbst. Die Scientology Gemeinde Stuttgart hat letztes Jahr das neue Gebäude und somit den neuen Vereinssitz offiziell eröffnet, die Anzahl von ca. 200 Vollzeitmitarbeiter/Innen ist mittlerweile doppelt so hoch wie zur Zeit der verfassungsschützlichen Prophezeiung im Jahre 2013.

Im Schreiben von 2013 schwadroniert der Verfassungsschutz zusätzlich, Scientology würde Propaganda betreiben und hätte überzogene Vorstellungen und, und, und. Der Verfassungsschutz sollte Mal auf die eigenen Misserfolge schauen, macht er dies wird er feststellen, dass er zwar dort wo nie eine Verletzung des Grundgesetzes festgestellt wurde (bei Scientology zum Beispiel) vor Aktivismus nur so strotzt, dort wo wirkliche Gefahren für Deutschland als Rechtsstaat bestehen, sehen wir eher gelähmtes Schweigen.

Also liebe Verfassungsschützer, schützt das deutsche Grundgesetz und hört auf einer religiösen Organisation wie Scientology die Existenz abzusprechen, denn hier kommt meine Prophezeiung. Scientology wird nicht aufhören zu existieren, nur weil ihr diese weg haben wollt. Scientology ist Teil Deutschlands und wird mehr und mehr als gesellschaftliche Kraft im Bereich Drogenprävention, Menschenrechte, psychiatrische Missbräuche, Katastrophenhilfe und vielen anderen Bereichen immer aktiv werden.

Hier der Link zur Website des Sitzes in Stuttgart: https://www.scientology-stuttgart.org/

Ein auf Tatsachen beruhender Kriminalroman


Das Buch „Die Akte Scientology“ des Tiroler Soziologen und ehemaligen Sektenbeauftragten, Dr, Peter Schulte, zieht immer grössere Kreise. Seit seiner Veröffentlichung im Dezember 2017 wurde bereits die 2. Auflage gedruckt und zusätzlich wurde es auch als Ebook veröffentlicht. Was das Buch so interessant macht ist, dass es sich dabei um eine Kriminalgeschichte handelt, welche sich genauso abgespielt hat.

Hier einen weiteren kleinen Auszug aus dem Buch mit einem entsprechenden Teil dr Dokumentation:

In einem erneuten Versuch der Zeugeneinvernahme von Sautter, dieses Mal durch einen Kripo-Beamten am 16.06.1994 in der JVA Frankfurt, wo Sautter nunmehr offenbar wegen anderer Delikte einsaß, wiederholte Sautter ihre obigen ursprünglichen Aussagen gegenüber den VS-Beamten, dieses Mal mit konkreteren Angaben. Sie habe in München an einem Treffen mit Mitarbeitern aus des OSA („Office of Special Affairs“ – die interne Scientology-Bezeichnung für ihre Abteilung für Öffentliche Angelegenheiten) teilgenommen. Auch der Rechtsanwalt von Scientology, Herr Blümel, sei zugegen gewesen. Herr Blümel habe ihr das Dynamit gegeben, um das Auto von Renate Hartwig in die Luft zu sprengen. Das Gespräch habe an der Adresse der „Ludwigstraße 143“ in München stattgefunden. Sie weigerte sich jedoch zum Schluss, das ausführliche Protokoll zu unterschreiben. Dieses endet mit dem Vermerk: „Nach schriftlicher Fixierung ihrer Angaben verweigerte Frau Kretschmar [alias Sautter] ohne die Nennung von Gründen die Unterschrift.“ Letztendlich kam heraus, dass die gesamte Geschichte frei erfunden war, worauf der untadelige Ruf des Münchner Rechtsanwalts bereits hätte hinweisen müssen, aber auch die angebliche Hausnummer der Ludwigstraße in München. Wie jeder Ortskundige weiß, endet sie bei den Hausnummern 28 bzw. 33. Wohl angesichts der Ernsthaftigkeit der Behauptungen fiel dieser kleine Umstand weder den VS-Beamten noch sonst jemandem auf, da man den Angaben Sautters trotz der Länge ihres Strafregisters zunächst weiterhin Glauben schenkte bzw. schenken wollte. Dass sie laut Mitteilung der Scientology Kirche niemals Mitglied der Scientology Kirche und daher auch keine Aussteigerin war, spielte da auch keine Rolle mehr.
Wie geht es weiter? Lesen Sie jetzt das ebook: https://www.feiyr.com/y/M4QJW
Mord_Scientology

Autorenlesung: Die Akte Scientology


„Die Akte Scientology, Die geheimen Papiere der Bundesregierung“ mit Dr. Peter Schulte, ehemaliger Sektenbeauftragter. Wie die Kontroverse in Deutschland gezielt manipuliert wird.
Scientology_akte2

Wann:

Donnerstag 22.3.2018  20:00Uhr

Wo:

Hotel Exquisit, Pettenkoferstrasse 3, 80336 München

 

Weitere Informationen dazu:
Das Buch leuchtet hinter die Kulisse der Kontroverse um Scientology in Deutschland. Autor ist der ehemalige Sektenbeauftragte, der Soziologe Dr. Peter Schulte, welcher jahrelang Fakten zur jahrzehntelangen Diskussion um Scientology recherchierte. Sein Fazit: „Das in der Öffentlichkeit gezeichnete negative Bild über Scientology ist ein Produkt gezielter Desinformationskampagnen von Amtskirchen, Politik und Verfassungsschutzbehörden.“. Dieses Buch zeigt einen, mittlerweile über 40 Jahre währenden Skandal grösseren Ausmasses auf und analysiert die Geschichte und Entwicklung von Scientology im Zusammenhang mit den gegen sie gerichteten Ausgrenzungsambitionen.
Hintergrund sind bisher vertrauliche Unterlagen der Bundesregierung, die erst nach jahrelangen Gerichtsverfahren zugänglich wurden und zum ersten Mal öffentlich gemacht werden. Schulte beschreibt die Hintergründe der Beobachtung von Scientology durch den deutschen Verfassungsschutz und weshalb das Bundeskriminalamt jahrelang Daten über Scientology sammelte, deren entlastende Berichte aber unter Verschluss bleiben sollten. Auf mehr als 250 Seiten und mit zahlreichen Originaldokumenten, die bisher geheim gehalten wurden, zeigt Schulte die ganze Komplexität gezielter „Sektenhysterie“ auf.

Schulte selbst war 12 Jahre lang Sektenbeauftragter des Landes Tirol und ist mit der Materie vertraut. Er kennt die Szene in- und auswendig und kennt die Politik und Strategien der „Sektenbekämpfer“ und deren Helfershelfer. Auch diese kommen in diesem Buch nicht zu kurz.

In kurzer Zeit musste bereits die 2. Auflage gedruckt werden. Seit dieser Woche ist das Buch auch als E-Buch auf dem Markt. Das E-Book kann man hier kaufen.

Erschienen ist das Buch im Schweizer PI-Verlag, Wissen und Leben GmbH, der u.a. durch Veröffentlichung des Buches „Die Männer hinter Hitler“ – über die Rolle der Psychiatrie im 3. Reich, bekannt wurde.

Die Akte Scientology – Die geheimen Dokumente der Bundesregierung


COVER-Die_Akte_Scientology_FRONT_ONLY
Buchcover Die Akte Scientology

Scientology: In Deutschland seit vielen Jahren ein kontroverses Thema. Wie kommt es, dass Scientology in vielen Ländern als Religionsgemeinschaft anerkannt ist, in Deutschland aber seit den 70er Jahren für harte Disskussionen sorgt? Was steckt dahinter?

Fakten statt Meinungen machen dieses Buch zu einem „Muss“ für jeden, der sich für dieses Thema interessiert.

Ein ungeschminkter Bericht über die Geschichte der Scientology im deutschsprachigen Raum, der die gängigen Klischees gegen Scientology hinterfragt und zum offenen und vorurteilsfreien Umgang mit Scientology auffordert. Exklusiv konnte Einsicht genommen werden in Unterlagen der Bundesregierung, die erst nach jahrelangen Gerichtsverfahren zugänglich wurden und hier zum ersten Mal öffentlich gemacht werden.

Über den Autor: Dr. Peter Schulte, geboren 1962 in Paderborn ist ein Sozialwissenschafter und lebt in Innsbruck. Von 1998 bis 2010 war er der Sektenbeauftragte für das Land Tirol. Seit vielen Jahren befasst er sich mit „neuen religiösen Bewegungen“.

Wer wissen will, wie die Kontroverse in Deutschland gezielt manipuliert wird, was wirklich hinter den Kulissen abläuft, der muss dieses Buch lesen!
Es wird auch Verwandten, Freunden und Bekannten die Augen öffnen! Ca. 250 Seiten mit zahlreichen Originaldokumenten, Paperback.

Auch auf Facebook zu finden: https://www.facebook.com/die.akte.scientology/

19.90 Euro oder 22.90 CHF (plus Versand) Bestellen Sie das Buch unter: http://www.wissenundleben.ch

Dr. Peter Schulte: Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten


SektenbeauftragteErstmals werden hiermit einzelne Passagen des wissenschaftlichen Werkes von Dr. Peter Schulte für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Mit dem Buch „Neue Religiöse Bewegungen – Gesellschaftliche Dramatisierungs-strategien und soziale Wirklichkeit“ schuf Peter Schulte ein Werk, welches sich wohltuend von anderen Publikationen zur gleichen Thematik unterscheidet.

Der Allianzspiegel schrieb im September 2012 folgendes über das damals frisch veröffentlichte Werk:

 

„Dieses Buch stellt ein Novum dar. Verfasst von einem Sozialwissenschaftler, der selbst zwölf Jahre Sektenbeauftragter der Tiroler Landesregierung war (Leiter von „kult & co tirol“), bietet es einen anschaulichen Überblick dessen, was in Österreich über „Sekten“ gedacht und der Öffentlichkeit vermittelt wird.“
[…]
„Wer sich kritisch mit dem Schlagwort „Sekte“ im österreichischen Kontext auseinander setzen will, der kommt hinfort an diesem wichtigen und empfehlenswerten Buch [nicht] vorbei.“ […]                       
ALLIANZSPIEGEL, 27. Jahrgang, September 2012

Lesen Sie hier die Auszüge:

Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

Das Buch kann über den Wissenschaftsverlag Dr. Kovacs bezogen werden:

https://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-6161-8.htm

Leah Rimini: Halbwahrheiten, Tratsch und Lügen


Leah ReminiHundertausende von Scientologen auf der ganzen Welt engagieren sich jeden Tag für eine Vielzahl humanitärer Aktionen. Darunter Programme, die erfolgreich den Drogenkonsum eindämmen, Toleranz lehren, das Bewusstsein über die Menschenrechte steigern und die Moral anheben.

Für diesen Einsatz haben Scientologen und die Scientology Kirche unzählige Auszeichnungen, Belobigungen und Anerkennungen von Regierungen, Würdenträgern, Politikern und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten erhalten.

Jeder hat die Möglichkeit, sich auf der Internetseite http://www.scientology.de ein eigenes Bild von Scientology und den von der Kirche geförderten Programmen zu machen.

Scientology ist eine junge Religion, die in den vergangenen Jahrzehnten ein unvergleichliches Wachstum zu verzeichnen hatte, darunter die Eröffnung von mehr als 50 Idealen Scientology Kirchengebäuden auf der ganzen Welt.

Wie bei jeder Religion, Organisation oder Gruppe gibt es immer wieder Menschen, die sich plötzlich entscheiden, ihrer Gruppe den Rücken zu kehren und „auszusteigen“. Das passiert und ist auch nicht sonderlich dramatisch. Man schlägt dann eben einen anderen Lebensweg ein.

Bei neueren religiösen Bewegungen gibt aber eine besondere Art von Aussteiger. Es handelt sich um den „medialen Aussteiger“, das ist der Aussteiger, der sich die Medien zunutze macht, um von seinen eigenen Verfehlungen abzulenken und seine ehemalige Religionsgemeinschaft mit Schmutz und Unwahrheiten zu überfluten. Da das Nachrichtenmuster der Medien in erster Linie darauf aufgebaut ist, möglichst viele entsetzliche Geschichten zu produzieren – da man glaubt, dass der Leser dies so haben will – und nur schlagzeilenträchtige Aufmacher die Auflage oder Einschaltquote erhöhen, wird diesen „medialen Aussteigern“ bereitwillig eine Plattform gegeben.

So verhält es sich auch mit Leah Remini, von der in Deutschland kaum jemand wusste, dass sie Scientologin gewesen ist. Und auch wenn man es gewusst hätte, wäre ihre Meinung zu Scientology auch nicht interessant gewesen, und man hätte ihr auch kaum geglaubt, denn sie sprach ja immer positiv über Scientology (Siehe Leah Remini on Scientology auf http://www.leahreminiaftermath.com) Ab dem Zeitpunkt jedoch wo sie zur Ex-Scientologin geworden ist, wird ihr der rote Teppich ausgerollt, es wird ihr alles geglaubt was sie sagt, auch wenn es der größte Unsinn ist.

Die kurze Wahrheit über Leah Remini ist, dass sie als Scientologin gescheitert ist und nicht in der Lage war, die hohen ethischen Standards, die von einem Mitglied erwartet werden, einzuhalten. Sie ist dann zu einer kleinen Clique von Ex-Scientologen übergelaufen, die alle wegen grober Verstöße gegen kirchliche Richtlinien schon vor vielen Jahren ausgeschlossen wurden. Alle diese Ex-Scientologen verfolgen ihre eigenen Ziele. Kaum einer von Ihnen ist in der Lage, sich seinen Lebensunterhalt mit einem normalen Job zu verdienen, wie es Millionen von Menschen auf der ganzen Welt machen. Was also bleibt übrig? Sie nutzen das riesige Interesse an Scientology, um mit Horrorgeschichten – ungeachtet ihrer Unwahrheit – über ihre ehemalige Religionsgemeinschaft Geld zu verdienen – denn nur diese sind für Medien interessant.

Gleichzeitig verletzt dieses Medienformat alle erdenklichen Regeln, die verlangen, dass Fakten zuerst verifiziert werden müssen und den kritisierten Personen die Möglichkeit gegeben werden muss, Stellung zu beziehen.

Dr. Peter Schulte, Sozialwissenschafter und langjähriger Sektenbeauftragte des Tirols schrieb in seinem Buch „Neue religiöse Bewegungen“ das folgende:

„Berichte von Aussteigern sollten aufgrund der speziellen Dynamik des Ausstiegs, der narzisstischen Aufwertung durch plötzliches Expertentum (Mittelpunkt bei Talkshows und Veranstaltungen) sowie der oft fehlenden plausiblen Rekonstruktion der eigenen Vergangenheit nicht überbewertet werden. Ihre vermeintliche Repräsentativität sollte gesondert untersucht werden. Jeder Fall ist einzeln zu betrachten und verlangt nach individueller Ursachenforschung.“

Keiner kann bestreiten das bei der Schauspielerin Leah Rimini, die seit Jahren keine nennenswerten Rollen spielte, genau das passierte als Sie plötzlich die Chance sah, wieder im Rampenlicht zu stehen.

Going Clear – Das Glaubensgefängnis: ORF zeigt Film von Alex Gibney


Heute 01.02.2017 wird auf dem Sender ORF 1 die auf deutsch übersetzte „Doku“ des amerikanischen Regisseurs Alex Gibney „Going Clear“ unter dem Namen „Das Glaubensgefängnis“ ausgestrahlt. Bereits in der Beschreibung des Films auf der Website des ORF wird munter manipuliert und verzerrt.

Beispiel:glaubensgefangnis1Meines Wissens gibt es keine Staaten die Scientology als „gefährliche Sekte“ einstufen, wohl deshalb wurde kein einziger Staat genannt der Scientology so einstuft. Auf der anderen Seite ist es durchaus lobenswert dass im ersten Satz auch die Tatsache erwähnt wird, dass in den USA und Teilen Europas (auch in anderen Regionen der Welt) Scientology offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt ist. Ein Detail das sonst sehr oft unerwähnt bleibt.

Der immer wieder verwendete Hinweis auf den Verfassungsschutz in Deutschland, der  Scientology seit nun bald 20 Jahren beobachtet ohne dass je verfassungswidrige Aktivitäten durch Scientologen dokumentiert werden konnten (jedoch sehr wohl durch den Verfassungsschutz selbst) ist ein alter Trick den Lesern eine irgendwie zwar nicht greifbare, nicht belegbare, aber trotzdem ersehnte Gefährlichkeit vorzugaukeln. Es ist eher als ein Zertifikat dafür zu sehen, dass Scientology sich in jeder Hinsicht verfassungskonform verhält. (Zwar eher gemäss Grundgesetz, für eine eigene Verfassung scheint dass nach wie vor unter Kriegsrecht stehende Deutschland noch nicht reif zu sein)

Selbst im Ausstrahlungsland  Österreich, sieht sich die ORF offensichtlich „genötigt“ die Tatsache zu erwähnen, dass Scientology in Österreich eine gemeinnützige Institution ist. Dass dies in Anführungszeichen gesetzt wird zeigt sehr offen wie versucht wird eine simple Tatsache als unglaubwürdig darzustellen.glaubensgefangnis2

Anscheinend soll der Leser bereits bevor er den Film sieht dazu gebracht werden Scientology möglichst negativ zu sehen. Bereits in der Beschreibung des Films wird zum Beispiel mit diesen Anführungszeichen subtil Propaganda gegen Scientology betrieben.

Was der Film natürlich verheimlicht ist die Tastsache, dass Alex Gibney selbst nie auch nur eine einzige Scientology Kirche besuchte und auch mit keinem einzigen Scientologen gesprochen hatte. Er weigerte sich konsequent mit Mitgliedern der Kirche zu sprechen. Auch auf schriftliche Anfragen der Kirche und einzelner Scientologen war er nicht bereit zu antworten.

Welchen Wert hat eine Dokumentation über eine Religionsgemeinschaft, wenn man weder mit Mitgliedern dieser Gemeinschaft spricht, noch je selbst eine Scientology Kirche selbst von innen gesehen hat?

Dazu habe ich heute ein sehr zutreffendes Zitat im Tagesanzeiger gelesen:

«Ein weiser Mensch hat eine freundliche Gelassenheit, sich die Dinge anzuschauen, ohne über sie zu urteilen»,  (Judith Glück, Psychologin von der Universität Klagenfurt im Tagesanzeiger vom 01.02.2017)

Der Regisseur Alex Gibney weigerte sich zum Beispiel auch, 25 Scientologen zu treffen, welche ihm ihre Sicht der Dinge erzählen wollten. Alle hatten direktes Wissen aus erster Hand über die Personen welche Gibney in seinem Film verwendete. Es waren ihre Kinder, Ex-Ehegatten und ehemaligen Mitarbeiter. Aber Gibney wollte diese Sicht nicht hören. Er hatte bereits den Propagandafilm erstellt den er wollte.

Sehen Sie sich die Dokumentation der Scientology Kirche zum Hintergrund des Filmes an. Es ergibt eine erweiterte Sicht über die im Film verwendeten Quellen und die Arbeitsweise von Alex Gibney.

http://www.freedommag.org/going-clear/videos/letters-to-alex-gibney.html

https://religo.ch/2016/06/06/going-clear-die-wirkliche-story/

Hier ein treffendes Zitat zu Alex Gibneys Arbeitsweise:

glaubensgefangnis_3

Wie Caberta Stern TV manipulierte


Weil die Hamburger Behördenangestellte Ursula Caberta einen Ex-Scientologen massiv unter Druck setzte, trat dieser bei Günther Jauch in Stern TV auf und erzählte eine Schauerstory über seine Mitgliedschaft bei Scientology. Von horrenden Schulden bis zum angeblichen Selbstmordversuch. Eine notariell beurkundete Eidesstattliche Versicherung belegt jetzt: Alles gelogen! Die Hintergründe zur Medienmanipulation durch Caberta in diesem Film.

Sonderausgabe der Zeitung Freiheit zum Thema

Die Scientology Kirche und deren Einstellung zur Beachtung von Recht und Gesetz


L. Ron Hubbard hat als Gründer der Scientology-Religion und als Autor der maßgeblichen Schriften der Scientology-Kirche immer die Befolgung staatlicher Gesetze eingefordert. Entsprechendes ist seit Jahrzehnten in den Satzungen der Kirche vermerkt. Das staatliche Recht wird damit ganz sicher nicht abgelehnt.

Alle Kirchen und Mitglieder sind aufgefordert, die Gesetze des Landes in dem sie leben und ihre Religion ausüben, zu befolgen. L. Ron Hubbard legte deshalb in einer innerkirchlichen Richtlinie fest, dass alle innerkirchlichen Handlungen und Bestimmungen, auch im Bereich des eigenen Disziplinarrechts, KEINE Gesetze eines Landes verletzen dürfen. In dem von L. Ron Hubbard verfassten „Der Weg zum Glücklichsein“ schreibt er unter der Regel Tun Sie nichts Illegales: „Wenn Sie merken, dass jemand in Ihrer Umgebung illegale Handlungen begeht, sollten Sie alles tun, was Ihnen nur möglich ist, um ihn davon abzubringen.“ Für das innerkirchliche Disziplinarrecht steht am Ende der Aufzählung innerkirchlicher Vergehen der Satz: „Nichts in diesem Kapitel soll je oder unter irgendwelchen Umständen irgendeine Verletzung der Gesetze des jeweiligen Landes oder irgendeinen absichtlichen Rechtsbruch rechtfertigen. Jeder solcher Verstoße soll den Schuldigen sowohl den gesetzlich vorgeschriebenen Strafen, also auch (innerkirchlichen) Ethik- und Rechtsmaßnahmen aussetzen“. Deutlicher kann die Oberhoheit des staatlichen Rechts im Verhältnis zum innerkirchlichen Recht wohl kaum zum Ausdruck gebracht werden.

Das hinderte trotzdem einzelne, voreingenommene Mitglieder der früheren Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages nicht, die „Abkehr von Recht und Gesetz“ und – als notwendige Begründung von Überwachungsforderungen – die angebliche „Aushöhlung des unabhängigen Gerichtswesens“ ohne irgendwelche Belege künstlich zu konstruieren. Allein die bloße Tatsache der Existenz einer innerkirchlichen, disziplinarischen Rechtsordnung wurde als „Beweis“ dafür bemüht, dass Scientology mit der staatlichen Gerichtsbarkeit und Rechtsordnung nichts am Hut habe. Das faktisch alle gesellschaftlichen Verbände und natürlich auch Religionsgemeinschaften – vom Sportverein (Beispiel DFB), den Gewerkschaften, den Parteien bis zu den Amtskirchen – über eine interne disziplinarische Rechtsordnung verfügen, genügt offenbar nicht, um den Betreibern dieser Argumentation die Absurdität ihrer Logik aufzuzeigen. Ein „Gutachter“ der besagten Enquete, der selbst früher gegen die Scientology Kirche meist vergeblich prozessiert hatte und damit alles andere als in der Sache neutral und objektiv „gutachten“ konnte, ging – aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats – sogar so weit zu behaupten, es gäbe einen Beleg, dass Scientology die bestehende Rechtsordnung „pauschal ablehnt“ und im Falle von „politischer Macht“ nur noch ihr eigenes, innerkirchliches Rechtssystem zulassen würde.

Völlig abgesehen von der Tatsache, dass die Scientology-Kirche keinerlei politische Ziele verfolgt und erst recht keine Beteiligung an „politischer Macht“ anstrebt, sondern für die Trennung von Kirche und Staat eintritt. Das Gegenteil von politischer Macht bzw. politischen Zielen ist ihr aufgrund innerkirchlicher Richtlinien (von L. Ron Hubbard) nachweisbar untersagt. Zur Bekräftigung dieser Tatsache haben die deutschen Scientology-Kirchen eine „Grundsatzerklärung für Menschenrechte und Demokratie“ (siehe www.scientology-fakten.de/scientology-kirche-deutschland-resolution-der-kirchenratsversammlung.html) im Jahre 2008 verbindlich in ihre Satzungen aufgenommen und sich von entgegen gesetzten Ansichten distanziert. Während andere Weltreligionen zum Teil heute noch ein Problem mit den Menschenrechten haben oder sie zum Teil erst in den 1960er Jahren für sich als verbindlich anerkannt haben (so z.B. das Vaticanum II der kath. Kirche), geht das Glaubensbekenntnis der Scientology-Kirche mit Gründung der ersten Scientology-Kirche im Jahre 1954 sofort von der Gott gegebenen Gleichberechtigung aller Menschen und ihrer Seelen aus. Gleichzeitig verlangte die Scientology-Kirche hierin implizit und in späteren hierauf aufbauenden internen Kodizes entsprechend, verbindlich und ausdrücklich spätestens seit 1969, von den Mitgliedern die Beachtung und Förderung der Menschenrechte und die Befolgung des Grundsatzes „des gleichen Rechts für alle“. Weder L. Ron Hubbard, noch die Scientology-Kirche in Deutschland oder in sonst einem Land dieser Welt, haben je die Befolgung staatlicher Gesetze in Frage gestellt oder die bestehende Rechtsordnung abgelehnt. Das innerkirchliche Disziplinarsystem ist, wie bei vielen anderen Vereinen oder Religionsgemeinschaften auch, nur für interne disziplinarische Angelegenheiten zuständig oder als Schlichtungsstelle für zivilrechtliche Angelegenheiten unter Mitgliedern und – das Einverständnis der Streitparteien eines derartigen Verfahrens vorausgesetzt – auch zwischen einem Mitglied und einem Nicht-Mitglied. Diese Schlichtungsstelle dient letztlich auch der Entlastung der Zivilgerichte. Alle solchen zivilrechtlichen Angelegenheiten werden – dem Charakter der Schlichtungsstelle entsprechend – von einem Kaplan der Scientology-Kirche geleitet. Rechtsanwälte sind in solchen Verfahren grundsätzlich zugelassen, auch wenn so genannte „Experten“ anderer Meinung sind. Jedes „weltliche“ Vergehen im Sinne des Strafgesetzbuches wird im innerkirchlichen Rechtssystem lediglich mit Hinblick auf die Folgen für die Mitgliedschaftsrechte der oder des Betreffenden verhandelt. Darüber hinaus untersteht die Person den üblichen Rechtsverfahren im jeweiligen Land. Zum Vergleich müssten eher die existierenden innerkirchlichen Rechtssysteme aller Weltreligionen, hinsichtlich ihrer tatsächlichen Schnittstellen mit dem jeweiligen staatlichen Rechtssystem, weit mehr Anlass zur Besorgnis geben, als die innerkirchlichen Disziplinarverfahren der Scientology-Kirche. Ob man nun auf die innerkirchliche Rechtsordnung der Amtskirchen (dort sogar als „Amtszucht“ bezeichnet) in Deutschland blickt, die Sharia-Praktiken im Islam oder auch die Religionsgerichte im Judentum, die z.B. exklusiv für Scheidungen zuständig sind: Alle Weltreligionen ergänzen durch eigene interne Rechtsverfahren Teile der weltlichen Rechtsordnung. Die Scientology-Kirche verhält sich damit völlig innerhalb der üblichen und anerkannten Traditionen von Verbänden und Religionsgemeinschaften. Dies gilt auch für die erwähnten, internen Schlichtungsverfahren. Sie entlasten nicht nur die staatlichen Gerichte, sondern werden heutzutage zum Teil sogar in einigen Bundesländern als notwendige Prozessvoraussetzung für die Erhebung von Klagen vor den ordentlichen Gerichten bereits gesetzlich VERLANGT. Dass die Scientology-Kirche solche Verfahren intern als günstiger, einfacher und schneller propagiert als Verfahren vor ordentlichen Gerichten, kann im Zeitalter der „Mediation“ schwerlich als Gefährdung des Rechtsstaates klassifiziert werden, auch wenn dies manche voreingenommenen „Experten“ so konstruieren und sehen wollen. Der Wahrheit sind sie mit ihren gefärbten Meinungen damit nicht näher gekommen. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Prof. Dr. Arnd Diringer hat eine Professur für Zivil- und Strafrecht an der Hochschule Ludwigsburg inne und leitet dort die Forschungsstelle für Personal und Arbeitsrecht. Er hat über Scientology promoviert und führt derzeit ein Forschungsprojekt über “Glaube und Ethik der Scientology” durch. Ich bin gespannt, ob es ihm gelingt eine unabhängige, wissenschaftliche Arbeit durchzuführen, oder ob er wie viele andere einfach das schreibt was man bereits vor 30 Jahren über Scientology schrieb.

Bewiesen: Caberta macht, was sie Scientology unterstellt


Seit vielen Jahren gab es immer wieder Hinweise, wie die Hamburger Senatsangestellte, Ursula Caberta, unter Missbrauch der von ihr vorgegebenen Amtsautorität ehemalige Mitglieder von Scientology und anderen Minderheitsreligionen unter massiven Druck setzte, damit sie mit größtenteils erfundenen, reißerischen Erzählungen in der Presse und in TV-Talkshows auftraten, um damit die Öffentlichkeit im Sinne von Caberta zu manipulieren. Die Machenschaften zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung dienten in erster Linie dem persönlichen Profit der selbsternannten „Sekten-Expertin“. Je theatralischer die Berichte ausfielen, umso sicherer konnte sie sein,
weiterhin ihre gut bezahlte Stellung in der Hamburger Verwaltung zu behalten und mit Steuergeldern um sich werfen zu können. Ihre amtlich erfundenen Geschichten vermarktet sie dann in eigenen „Skandalbüchern“ und wirtschaftet so zusätzlich in ihr privates Portemonnaie. Nun hat einer dieser „Aussteiger“ den Mut aufgebracht, über seine Erfahrungen mit Cabertas Methoden zu berichten und damalige Lügen richtig zu stellen. Im Detail beschreibt er, wie er von Caberta bedroht worden sein soll, wie diese eiskalt Zahlen gefälscht habe und dass er am Ende so in die Enge getrieben gewesen sei, dass er alles sagte und tat, was diese von ihm verlangte. „Ich wurde von ihr wie ein Hund abgerichtet und dressiert“, berichtet er. Erschreckend ist, dass demnach selbst die Manipulation von Familienmitgliedern, kein Tabu ist. Raffiniert benutzt Caberta die privaten Beziehungen ihrer Opfer, nicht um ihnen zu helfen, sondern um sie gefügig zu machen. Die Bekenntnisse des Aussteigers deuten auch darauf hin, dass Fernsehjournalisten dabei nicht unschuldig sind. Für eine höhere Einschaltquote ist man offenbar bereit, die gefälschten Geschichten mit entsprechend gestelltem Bildmaterial möglichst dramatisch umzusetzen. Erst durch Cabertas perfides Spiel wurde der junge Mann zum „Opfer“.

Die von Caberta konstruierte „Scientology Kritikerbekämpfung“ hinterfragt


Der oft erwähnte Vorwurf „Scientology bekämpfe Kritiker mit allen Mitteln“ wobei auch illegale Aktionen gutgeheissen würden, wird in einem beeindruckenden Artikel auf der Website http://www.Scientology-fakten.de aufgegriffen. Die Haltlosigkeit solcher Vorwürfe wird dokumentiert und auch beschrieben was die wirklichen Grundlagen dieser Vorwürfe sind.

Eine Bekämpfung von „Kritikern“ gibt es in Scientology nicht. Allenfalls verteidigt sich die Kirche offensiv gegen Verleumder mit den rechtlich erlaubten Mitteln.

In besagtem Artikel geht es hauptsächlich um Ursula Caberta, welche Scientology seit nunmehr Jahrzehnten angreift und selbst gerichtlich krimineller Taten für schuldig befunden wurde.
Lesen sie den Artikel auf der Scientology Fakten Seite um die Hintergründe und Manipulationsversuche Cabertas besser zu verstehen.
Hier einige interessante Auszüge aus diesem lesenswerten Artikel:

Im Grunde sagt der Scientology Gründer L. Ron Hubbard nichts anderes, als der Begründer der christlichen Kirche Jesus Christus im Matthäus Evangelium mit den folgenden Worten in der bildhaften Sprache seiner Zeit ausgedrückt hat:

„Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht Ihr richtet, werdet Ihr gerichtet werden. Und mit welcherlei Maß Ihr messet, werdet Ihr gemessen werden. Was siehst Du aber den Splitter in Deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in Deinem Auge? Oder wie darfst Du sagen zu Deinem Bruder: Halt, ich will Dir den Splitter aus Deinem Auge ziehen? Und siehe, ein Balken ist in Deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus Deinem Auge, danach sieh zu, wie Du den Splitter aus Deines Bruders Auge ziehest.“

(Matthäus 7, Vers 1-5)

Danach geht also auch die christliche Lehre nach den Worten ihres Stifters davon aus, dass ein „Krittler“ von seinen eigenen wesentlich schlimmeren moralischen und/oder gesetzlichen Übertretungen (= „Balken im eigenen Auge“) ablenken will, indem er an anderen wegen ihrer geringeren vermeintlichen und in der Regel obendrein dramatisierten Übertretungen (= „Splitter im Auge“) beißende Krittelei übt. Diese Grundwahrheit gilt auch in Scientology.

[……………..]

Dass Caberta die Meinungsfreiheit der Scientologen beschneiden will, wird u.a. auch durch mehrere von Caberta gegen die Scientology Kirche im eigenen Namen (aber vom Staate finanzierten) Unterlassungsklagen vor dem Hamburger Landgericht bestätigt. Weil die Scientologen sie wegen der Verbreitung sog. „Sektenfilter“ zur Ausfilterung von Scientologen aus dem Berufs- und Geschäftsleben als „Menschenrechtsverletzerin“ und ähnliches bezeichnet hatten, klagte Caberta gegen diese kritischen Meinungen. Sie verlor rechtskräftig bis rauf zum Oberlandesgericht Hamburg im Jahr 1998. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diese Kritik und verurteilte die von Caberta im Jahre 1995 eingeführte Praxis von „Sektenfiltern“ im Jahre 2005 als verfassungswidrigen Verstoß gegen Art. 4 GG (Religionsfreiheit), auf den sich Scientologen als Anhänger der Scientology Kirche zu Recht berufen können.

[…………….]

3. Verleumdung ist keine „Kritik“
Aus dem in Ziffer 1. oben dargestellten Lehrsatz der Scientology Religion ergibt sich für Extremfälle wie die öffentliche Verleumdung von Menschen oder auch der Scientology Kirche, dass sich die Verleumder offenbar in einer Extremsituation befinden, die sie zu extremen Verleumdungen verleiten, um ihr vorausgegangenes, unmoralisches oder auch kriminelles Verhalten nachträglich zu rechtfertigen oder weniger schlimm erscheinen zu lassen. Der von Caberta hierzu herangezogene Aufsatz von Herrn Hubbard („Krittler der Scientology“) bezieht sich auf solche Extremfälle von öffentlicher Verleumdung und sonst gar nichts.

[………………..]

Die Behörden haben auch zu keiner Zeit irgendwelche Belege zur Stützung der Unterstellung über „Kritikerbekämpfung“ vortragen können. In Wahrheit macht die Scientology Kirche von den erlaubten Mitteln des Rechtsstaats Gebrauch, um gegen üble Verleumder vorzugehen. Dazu gehört das Recht zum Gegenschlag im Rahmen der öffentlichen Meinungsbildung wie auch das Vorgehen vor Gericht. Dies sind die Mittel, die sie eingesetzt hat, um sich gegen verleumderische Angriffe zu wehren. Die letzten Klagen dieser Art gegen Verlagshäuser oder Einzelpersonen sind mittlerweile 13 Jahre her und bezogen sich auf die Verbreitung unwahrer und übler verleumderischer Behauptungen. Natürlich handelte es sich dabei um absolut grobe und üble Unwahrheiten, die bundesweit verbreitet worden waren und deren Quelle – man ahnt es schon – eine vorbestrafte Dame namens Sautter war, die wiederholt für Geheimdienste tätig gewesen war und bei ihrer eigenen Strafgerichtsverhandlung in Anwesenheit der Presse sich obendrein unwahrer Weise damit rechtfertigte, dass sie alle ihre bisherigen Straftaten im Auftrag der Scientology Kirche gemacht habe (siehe dazu weiter unten die Feststellungen der StA Hamburg).

Vor VS-Beamten machte die besagte Dame sogar die Aussage, im Auftrag des Rechtsanwalts der Kirche habe sie gegen eine vermeintliche „Kritikerin“ einen Bombenanschlag verüben sollen. Dabei war die besagte Dame zu keiner Zeit jemals Mitglied der Scientology Kirche gewesen und hatte niemals jemals einen Kontakt zu ihr oder ihrem Anwalt gehabt. Der Verlag, der solche Verleumdungen ungeprüft verbreitet hatte, musste letztlich dem Anwalt der Kirche, der kein Mitglied der Kirche ist und niemals war, laut Urteil des Oberlandesgerichts München Schadensersatz in Höhe von 30.000 DM zahlen.

Auch die Staatsanwaltschaft Hamburg hat in einem mehrjährigen von Caberta im Jahre 1991 eingeleiteten Ermittlungsverfahren, in dem sie genau dieselben Vorwürfe über die Scientology Kirche erhoben hatte wie die hier zu Frage stehenden, durch Einvernahme der von ihr als Zeugen genannten sog. „Kritiker“ und „Aussteiger“ bereits am 23.6.1994 bestätigt, dass an dem Gerücht der „Bekämpfung von Kritikern“ und „Aussteigern“ nichts dran ist. Wörtlich kam die Staatsanwaltschaft Hamburg nach umfangreichen Zeugeneinvernahmen zu folgenden Schlüssen:

Zum angeblichen Verhalten gegenüber „Aussteigern“:

„Die durchgeführten Ermittlungen haben keine tatsächlichen Anhaltspunkte für die Richtigkeit der verbreiteten Meinung gegeben, die Scientology-Organisation benutze die ihr etwa im Rahmen des Auditing-Verfahrens bekannt gewordenen Privatgeheimnisse zum Nachteil von Aussteigewilligen. … Im Ergebnis sind keine tatsächlichen Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass die Scientology-Organisation systematisch Repressalien gegen Aussteiger verübt.“

Zur angeblichen „Kritikerbekämpfung“:

„Die Annahme, die Scientology-Organisation würde gegen ihre öffentlich auftretenden Kritiker mit strafbaren Aktionen bis hin zu Mordanschlägen vorgehen, hat sich nicht bestätigt. … Die Behauptungen der Zeugin Sautter sind nicht glaubhaft. … Der Zeugin Sautter werden in einer Anklageschrift der StA Memmingen Urkundenfälschung in 2 Fällen, Betrug in 5 Fällen, Diebstahl in einem besonders schweren Fall sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Aus einem zu ihrer Schuldfähigkeit erstellten fachärztlichen Gutachten vom November 1992 ergibt sich, dass die Zeugin mehrfach wegen Betruges und unter anderem wegen Missbrauchs von Berufsbezeichnungen vorbestraft ist. In einem vorangegangenen Gutachten wurde der Zeugin eine neurotische Persönlichkeitsstörung in Form einer Pseudologia phantastica bescheinigt. Die Zeugin neige dazu, durch Lügengeschichten mehr aus sich zu machen und sei auch bei der Aufdeckung von Widersprüchen um Ausreden nicht verlegen. … Der untersuchende Facharzt bescheinigte der Zeugin die klassischen Merkmale einer Hysterie mit enormem Anerkennungs- und Anlehnungsbedürfnis mit der Neigung zur Dramatisierung des Geschehens und phantastischer Umgestaltung von Tatsachen.“

Damit hatte die StA Hamburg bereits im Jahre 1994 die von Caberta in die Welt gesetzten Vorwürfe und Gerüchte widerlegt. Dennoch verbreitet sie heute noch wider besseres Wissen diese Unwahrheiten, obwohl sie die obigen Feststellungen der StA Hamburg sehr wohl kennt. Gleichzeitig bestätigten die oben zitierten Feststellungen der StA Hamburg wieder einmal die Richtigkeit des zu Anfang genannten Hubbard-Zitats, über das sich Caberta letztlich nur aufgrund ihrer eigenen Selbstvorwürfe aufregt, um die Kritik an ihrem eigenen früheren strafrechtlich relevanten Verhalten vom Tisch zu wischen. Unparteilichkeit, Neutralität, Objektivität, Sachlichkeit, Unbefangenheit und Zuverlässigkeit – die für Behörden und einen Staatsdiener generell rechtlich geltenden Verhaltensmaßstäbe – sind nach alledem keine Eigenschaften mehr, die sie in ihrem Verhalten und Äußerungen im Verhältnis zur Scientology Kirche heute noch in Anspruch nehmen oder auf die sie sich heute noch berufen kann. Das ist auch von der Presse im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht zu berücksichtigen und von Behörden im Rahmen ihrer Bindung an die genannten Werte der Unparteilichkeit, Neutralität, Wahrheit, etc. sowieso.

All das oben Gesagte widerlegt auch die Unterstellung einer angeblichen „Fair Game Doktrin“ bei der Scientology Kirche. Eine solche gibt es nicht. Eine interne Kirchenrichtlinie, die von Caberta gerne zur Stützung dieser Unterstellung herangezogen wird, obwohl sie nie die vermeintliche Bedeutung hatte, war vor bereits 40 Jahren aufgehoben worden. Diese Tatsache verschweigt Caberta in ihren Verleumdungen über Scientology ebenfalls gerne, damit ihre öffentlichen Behauptungen gar nicht erst als unwahr in Frage gestellt werden können.

Alle Mitglieder der Kirche sind jedenfalls zu allen Zeiten aufgerufen und aufgefordert, sich an Moral und Gesetz zu halten und nicht die Regeln des guten Anstands zu missachten. Verstöße dagegen werden kirchenintern disziplinarisch geahndet.

Verfassungsschutz muss Schadenersatz an Scientologen bezahlen


Einmal mehr verurteilen deutsche Gerichte den deutschen Überwachungsstaat und korrigieren die Arbeit des Verfassungsschutzes, den dieser zum Schaden von Scientologen leistet.
Das Landgericht Köln verurteilte das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz und entschied, die Behörde verletzte Amtspflichten gegenüber einem Unternehmer und Scientology-Mitglied. Der Verfassungsschutz wurde rechtskräftig zu Schadenersatzzahlungen verurteilt.
Mit rechtskräftigem Urteil vom 15.1.2009 stellte das Verwaltungsgericht Köln fest, dass die Übermittlung eines negativen Votums seitens des Bundesamtes an das BKA rechtswidrig war (Az. 20 K 1673/07). Mit Urteil vom 26.5.2011 (Az. 5 O 267/10), das nun bekannt geworden ist, stellte das Landgericht Köln fest, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz seine Amtspflichten gegenüber dem Unternehmer verletzt hat und sprach diesem im vollen Umfang den Ersatz des entstandenen Schadens in Höhe von ca. 4400 Euro nebst Zinsen und Kosten zu. Das Urteil wurde vor kurzem rechtskräftig.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Verfassungsschutzbehörden versucht haben, Mitglieder der Scientology Gemeinschaft zu diskriminieren und in ihrer beruflichen oder wirtschaftlichen Existenz zu schädigen. Es ist bemerkenswert, mit welcher Entschlossenheit die befassten Gerichte diesen rechtswidrigen Treiben entgegengetreten sind.

Erst vor kurzem hat der Jahresbericht des US-Außenministeriums zu Religionsfreiheit in der Welt verschiedene Diskriminierungen in Deutschland gegen Scientologen angeprangert.

In Deutschland gibt es über 12’000 Scientologinnen und Scientologen, die von 10 Kirchen und zahlreichen Missionen betreut werden. Im weiteren sind in Deutschland, genau so wie auch bei uns in der Schweiz, und auch weltweit, zahlreiche humanitäre Vereinigungen, die von Scientologen unterstützt, respektive gegründet wurden, aktiv tätig, um Mitmenschen zu helfen. So unter anderem auf dem Gebiet der Drogenprävention, Drogenrehabilitation, in der Bekanntmachung der Menschenrechte, bei der Bekämpfung von Missbräuchen in der Psychiatrie und anderswo.

Eine merkwürdige Scientology Veranstaltung hinterfragt


Folgender Text wurde von einem bayerischen Journalisten der website www.scientology-fakten.de zur Verfügung gestellt. Er hatte zufälligerweise eine Veranstaltung besucht, die es in sich hatte. Wir wollen dem Leser seine Ausführungen nicht vorenthalten:

Amerika ist weit weg …

Eindrücke von einer merkwürdigen Veranstaltung, deren Zweck offenbar darin bestand, zu zeigen, dass „Sekten-Experten“ eine Daseinsberechtigung haben.

Eines war am Ende des Abends jedem Besucher, der mit den Grundsätzen der Logik vertraut ist, klar: Harry Bräuer, der Vertreter des Polizeipräsidiums München, mag seine Karriere zum Kriminalhauptkommissar allem Möglichen verdanken, aber eher nicht schafsinniger Detektivarbeit. Erwartet man doch nach landläufiger Auffassung von einem Kriminaler, dass er Indizien auf ihre Plausibilität hin auszuwerten vermag, sprich dass er sehen kann, ob Behauptungen mit den Tatsachen des Lebens zusammenpassen oder nicht. Was Bräuer und seine vier Mit-Vortragenden Ende Oktober bei einem Diskussionsabend zum Thema Scientology im Jugendinformationszentrum München ins Publikum gestreut haben, wollte einfach keinen Sinn ergeben.

Wie sein Namenskollege aus der Fernsehkrimi-Serie „Derrick“ (Harry, hol´ doch schon mal den Wagen …) scheint Bräuer doch eher zu jenen Polizeimitarbeitern zu gehören, die weniger durch Geistesblitze auffallen, als vielmehr mit einem fragend verwirrten Gesichtausdruck die genialen Gedankengänge ihres „Chefs“ erst so richtig zum Leuchten zu bringen. Die einfache Frage einer Zuhörerin beispielsweise, was denn Scientologen nun tatsächlich bei der Ausübung ihrer Religion so machen, reichte der Moderator der Veranstaltung etwas unüberlegt an Harry Bräuer weiter. Der freilich schaute, offenbar überfordert, so perplex, dass ein anderer Referent reflexartig seine Rolle übernehmen und die Situation mit dem Hinweis retten musste, man habe ja gehört, „wie schlimm“ die doch seien. Der Umstand, dass man die Scientologen, um die es eigentlich ging, vom Mitreden ausgeschlossen hatte, erwies sich nicht nur an dieser Stelle als Schwachpunkt des Abends – oder um im Polizeijargon zu bleiben, als klaffende Lücke in der Indizienkette.

Und was der aus Wien per Bahn in letzter Minute eingetroffene rasende Buchvermarkter und Ex-Scientologe, Wilfried Handl, an bluttriefenden Gruselgeschichten absonderte, war sowieso nur mit der zeitlichen Nähe zu Halloween zu erklären. Selbstverständlich bezogen sich  seine Schauermärchen nicht auf Vorfälle im deutschsprachigen Raum, sondern nur auf angebliche Zustände in England oder gleich im fernen Amerika. Eine schlichte Frage nach der Logik brachte auch ihn, das arme Opfer von Scientology, ins Schleudern. Wie könne es denn wahr sein, wollte eine Besucherin wissen, dass all diese Dinge in Ländern geduldet würden, die sich mit demselben Recht wie Deutschland Rechtsstaaten nennen? Auch dem Kripomann, Harry Bräuer, sollte man meinen, mußte an dieser Stelle nur ein Gedanke durch den Kopf schießen: Kann das alles stimmen, wo doch die Amerikaner den Deutschen die Demokratie nach dem Ende der Nazi-Diktatur erst beigebracht haben?

Als Meisterdetektiv, wie sein Dienstgrad suggeriert, hätte er schon längst beim FBI Beweismaterial für die von deutschen Sektenbeauftragten erhobenen Beschuldigungen anfordern müssen, möchte man erwarten. Nichts davon ist bekannt. Und was tun stattdessen die Amerikaner, die ja wohl besser wissen, was vor sich geht in ihrem eigenen Land, wo Scientology als Kirche anerkannt ist? Seit mehr als zehn Jahren bringen sie die deutschen Behörden ob ihrer Diskriminierung von Scientologen in Erklärungsnöte. In steter Regelmäßigkeit listen die Menschenrechtsberichte des US-Außenministeriums gravierendste Benachteiligungen von Scientologen in Deutschland auf, von Berufsverboten über den Ausschluss von öffentlichen Aufträgen bis zu Verletzungen der Religionsfreiheit in den Schulen, wo sich Scientologen-Kinder mancherorts gemäß Lehrplan anhören müssen, dass sie den falschen Glauben haben.

Ein Mann, der sich gewiss als Vertreter des rechten Glaubens sieht, weiß natürlich, dass dies die Folgen der von ihm selbst betriebenen Diffamierung sind. Druckste Rudi Forstmeier bei der Angabe seiner Funktion deshalb so merkwürdig herum? Er sei Leiter einer Beratungsstelle in München, deren Träger die protestantische Kirche sei, sagte er im Bemühen, sich das Mäntelchen einer unabhängigen Stelle umzuhängen. Dabei hat er als Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche die knallharte Aufgabe, die religiöse Konkurrenz klein zu halten – mit allen Mitteln und den bekannten Folgen.

Zumindest gab es für den anwesenden Polizisten, Bräuer, keinen direkten Anlass, gegen Forstmeier Ermittlungen aufzunehmen. Der stramme Kirchenmann hat gelernt zu sagen, was fromm klingt und dennoch verletzt. An den Scientologen ließ er nichts Positives gelten, ein Großteil seiner Ausführungen ist schlicht und einfach unwahr, aber eben so formuliert, dass sie strafrechtlich nicht greifbar sind. Wie steht´s mit Respekt und dem „Gebot der Nächstenliebe“ gegenüber Andersdenkenden? Für ihn ist dies genauso wenig ein Thema wie die Verweigerung des Rederechts für die Scientologen in einer öffentlichen Veranstaltung zum Zweck der Selbstverteidigung. Für Harry Bräuer bestand kein Grund tätig zu werden. Heuchelei und Pharisäertum sind ja keine Straftatbestände.

Aber kaum glauben mochte man, wie nahe der Vertreter von Gesetz und Ordnung einem Befürworter illegaler Machenschaften steht. Ein Mitglied von Anonymous durfte unter den wohlwollenden Blicken des Kriminalhauptkommissars erklären, wie interessant es ist, Chaos im Internet anzurichten. Anhänger dieser Hacker-Gruppe werden in den USA wegen Cyber-Kriminalität verfolgt. Einigen von ihnen wurden deshalb bereits empfindliche Strafen auferlegt. Auch finden sich auf deren Blogs immer wieder mal perverseste Pornogeschichten bs hin zur Pädophilie. Der Münchner Polizei-Sprecher sollte eigentlich von diesen Umständen wissen. Aber wenn sich ein Ermittler freiwillig blind stellt, gelangt er zu falschen Schlüssen.

Wenn ein Dieb in ein Büro eindringt, Akten entwendet und die Einrichtung verschmiert, könnte die Polizei nicht einfach wegschauen. Warum soll es kein Verbrechen sein, wenn ein  Hacker heimlich in den Computer einer fremden Person eindringt, mit der Absicht, in diesem virtuellen „Büro“ Schaden anzurichten? Das Schweigen dazu von Harry Bräuer lässt einen wundern. Jedenfalls schien es der Glaubwürdigkeit des „Anonymen“ nicht zu schaden, dass er freimütig bekannte, wegen seines verwerflichen Treibens ebenfalls schon zu Geldstrafen verdonnert worden zu sein. So hatte er Nazi-Symbole verbreitet und falsche  Infos auf einem Flugblatt verteilt. Bräuer hatte offenbar kein Problem mit ihm aufzutreten.

Irgendwann im Laufe des Abends dämmerte es dem Zuhörer: Genauso wenig wie die anwesenden Sprecher an ausgewogener Information interessiert waren, war Harry Bräuer an diesem Abend zum Schutz der Bevölkerung vor Verbrechen unterwegs. Er blies nur ins selbe Horn wie die Mit-Referenten dieser merkwürdigen Veranstaltung. Zum einem scheinen sie das gemeinsame Interesse zu teilen, nämlich eine Gefahr zu beschwören, die es nicht gibt, und Ratschläge zu erteilen.

Denn je gefährlicher und abstruser Reden der Sekten-Beauftragten klingen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie weiterhin in den Genuss von Steuergeldern kommen beziehungsweise ihre Bücher an den Mann bringen. Niemand soll erfahren, dass sie mit ihren rufschädigenden Parolen eine Minderheit anschwärzen, die sich wie kaum eine andere Organisation zu Gesetzestreue und zur Einhaltung von Menschenrechten bekennt.

Müsste ein Polizist wie Bräuer nicht das Gespräch oder eigentlich sogar die Zusammenarbeit mit den Scientologen suchen, wie dies Polizeiorganisationen auf der ganzen Welt tun? Bekanntlich streben Scientologen nicht nur ein drogenfreies Leben an, sondern unterhalten weltweit das größte und effektivste Drogenaufklärungsprogramm. Ist Herrn Bräuer denn nicht bekannt, dass die Hälfte der Straftaten mit Rauschgiftdelikten zusammenhängt? Nicht umsonst gilt der Drogenkonsum als eine der größten Geiseln der Menschheit.

Wäre Harry Bäuer tatsächlich ein Verfechter der Rechtsstaatlichkeit, würde er die zahllosen Gerichtsentscheidungen in Deutschland respektieren, die der Scientology-Kirche den Schutz durch die Religionsfreiheit gemäß dem Grundgesetz zuerkennen. Aber nein, er kann es sich nicht verkneifen, längst widerlegte Anschuldigungen nachzuplappern. Die Vermutung liegt nahe, dass seine Hauptfunktion darin besteht, die Existenzberechtigung des Verfassungsschutzes zu stützen – jener Geheimpolizei, die allein in Bayern 400 hauptamtliche Mitarbeiter hat und seit dem Niedergang der DDR und der Auflösung der Stasi eigentlich kein Aufgabengebiet mehr hat. Seit 13 Jahren beobachtet dieser innerstaatliche Spitzeldienst mit geheimdienstlichen Methoden die Scientology-Kirche. Nicht den geringsten Hinweis auf ungesetzliches Verhalten oder gar die behaupteten antidemokratischen Aktivitäten konnten sie finden.

Hätte Bräuer bloß eine empfindliche Spürnase, die auf feine Unterscheidungen eingestellt ist, und nicht nur auf das Nachbeten überholter Schlagworte! Eine Veranstaltung wie die im Jugendinformationszentrum könnte endlich echte Neuigkeiten bieten.

Scientology gewinnt vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Bundesverwaltungsamt


Seit April 2007 klagt die Scientology Kirche Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen das Bundesverwaltungsamt (BVA). Das BVA weigerte sich bisher, die über Scientology geführten Akten transparent offenzulegen und Akteneinsicht zu gewähren. Ein auf Anordnung des Gerichts vorgelegtes Register ergab im Jahre 2009, dass die Behörde 355 Leitzordner an Akten gesammelt hatte, über die sie aber jede Auskunft pauschal verweigerte.

Das Bundesverwaltungsamt kam auch einem Beschluss des Verwaltungsgericht Köln vom Juni 2010 zur Vorlage der Akten nicht nach. Das übergeordnete Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erließ im Juli 2010 eine Anordnung zur Sperrung der Unterlagen. Daraufhin stellte die Scientology Kirche Antrag beim Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) auf gerichtliche Überprüfung dieser Anordnung.

Das BVerwG hat nun in einem am 5.5.2011 zugestellten 16-seitigen Beschluss (Az. 20 F 20.10 vom 6. April 2011) entschieden, dass die pauschale Verweigerung der Akteneinsicht generell rechtswidrig war.
Bereits das VG Köln hatte schon früher in einem Gerichtstermin das Verhalten der Behörde als beispiellose „Mauertaktik“ kritisiert. In der Tat entspricht dies weder dem Sinn und Zweck der Informationsfreiheit, das dem wesentlichen Anliegen einer freiheitlichen Demokratie dient: der Transparenz politischer und behördlicher Entscheidungsprozesse und damit der Verhinderung von Manipulation und anderer Exzesse seitens der Exekutive im Verhältnis zu den Bürgern des Landes.

In seinem Beschluss führt das BVerwG wiederholt aus, dass die vorgegebenen Gründe für die Geheimhaltung der Akten durch die Behörde „nicht zu erkennen“, „nicht nachvollziehbar“ oder „nicht hinreichend belegt“ sind. Besonders bemerkenswert – und gleichzeitig bedenklich für das Vertrauen des Bürgers in eine auf Recht und Gesetz verpflichtete Verwaltung – ist der Hinweis des Gerichts an die Behörde am Schluss seiner Entscheidung: „Angesichts des Verhaltens der Antragsgegnerin in einem ähnlich gelagerten Verfahren … hat der Senat allerdings Anlass, darauf hinzuweisen, dass sich die Antragsgegnerin ihrer …Verpflichtung … nicht durch eine Vernichtung der streitbefangenen Akten entziehen darf.“ Denn das Verhalten des Staates darf „die Möglichkeiten des Einzelnen zur Erlangung effektiven Rechtsschutzes nicht vereiteln.“

Der Präsident der Scientology Kirche Deutschland, Helmuth Blöbaum, meinte dazu: „Wir begrüßen diese Entscheidung als Sieg für die Informationsfreiheit und die Bürgerrechte. Damit wird der Anspruch des Bürgers auf Transparenz und wahrheitsgemäße Unterrichtung durch Behörden gestärkt. Geheimniskrämereien sind Anzeichen für Manipulationen, die das Tageslicht der Öffentlichkeit scheuen. Informationsfreiheit bedeutet auch Freiheit auf wahrhaftige Information.“
Die Scientology Kirche setzt sich weltweit schon seit mehr als 30 Jahren für Informationsfreiheit und mehr Transparenz auf Seiten staatlicher Behörden ein und hat dieses Recht besonders in den USA und Kanada wiederholt durch Grundsatzentscheidungen vor Gericht erstritten.
Für weitere Informationen: Jürg Stettler Tel. 089 278 177 32

Die WikiLeaks-Dokumente zu Ahlhaus und Scientology


Die veröffentlichten Wikileaks Dokumente rund um Scientology werden zwar von vielen Scientology Kritikern bejubelt, nun scheinen diese Veröffentlichungen aber eher einen Skandal innerhalb der Scientology-Kritiker selbst aufzuzeigen.
Erwischt hat es auch Hamburg’s Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU). WikiLeaks veröffentlicht eine vertrauliche Depesche des Hamburger US-Generalkonsulats, die für Ahlhaus politischer Sprengstoff sein könnte.

So war die 2007 erhobene Forderung nach einem Verbot der Scientology bloss ein Schachzug, um der Hamburger Regierungskoalition dadurch Stimmen bei der Bürgerschaftswahl 2008 zu verschaffen. Obwohl allen klar war, dass keine Hoffnung auf den Erfolg eines Verbotsverfahrens bestand.

Im Dezember 2007 wurde in Berlin der Film „Operation Walküre“ über das Attentat auf Hitler gedreht, worin der Scientologe Tom Cruise die Hauptrolle spielte. Daher war Scientology in aller Munde. Anscheinend war der Film selbst einiges authentischer als die von Udo Nagel und Alhaus daraufhin inszenierte Komödie rund um Scientology. Aufgrund der grossen Medienaufmerksamkeit scheinen die zwei Schmarotzer Udo Nagel und Christoph Ahlhaus eine Möglichkeit gesehen zu haben, sich mit dem Thema Scientology bei den Wählern anzubiedern. Der damalige Innensenator Udo Nagel lud zur Landespressekonferenz ein und forderte ein Verbot Scientology’s. Bayern schloss sich an. Weder Ahlhaus noch Nagel ging es dabei um Scientology, sondern bloss darum, Stimmvieh zu sammeln.

Die vertrauliche Depesche, welche von Wikileaks veröffentlicht wurde, zeigt auch auf, dass die US-Generalkonsulin Karen Johnson am Silvestertag 2007 Washington Bericht über die Scientology-feindliche Stimmung in Deutschland. erstattete. In ihrem Papier wird ein Gespräch mit dem damaligen Innenstaatsrat Christoph Ahlhaus erwähnt.

Auf die Hetze gegen Scientology angesprochen, habe der heutige Bürgermeister Ahlhaus gegenüber Konsulatsmitarbeitern beschwichtigend reagiert und geäussert, dass das Thema Scientology nur im Hinblick auf die Bürgerschaftswahl im Februar 2008 wichtig sei. Ein Verbot von Scientology zu verlangen, sei nun mal gut um Wähler für sich zu gewinnen. Gemäss Ahlhaus werde das Thema nach der Wahl im Sande verlaufen.

Ahlhaus habe sich auch abfällig über Ursula Caberta geäußert, die Chefin der damals noch aktiven Hamburger Scientology-Arbeitsgruppe sei gemäss Innensenator Nagel „a little crazy“ (sie spinne ein wenig).

Es zeigt sich somit, dass die Politiker offensichtlich das Thema Scientology nur für Stimmenfang wichtig ist und nichts damit zu tun hat, dass Scientolgoy wirklich etwas vorgeworfen werden kann.

Die Scientology Kirche hat dies schon seit Jahren erkannt und wird nun von Wikileaks in diesem Punkt bestätigt.

Klimawandel und Klimaschwindel: Professor Harold Lewis ist nicht mehr Mitglied der „American Physical Society“


Die American Physical Society, eine altehrwürdige wissenschaftliche Gesellschaft, hat eine über 100 Jahre alte Geschichte. Lange Zeit wurde sie als die führende Stimme der Physik und maßgebende Quelle physikalischer Informationen für den Fortschritt in der Physik und zum Wohl der Menschheit betrachtet. Der emeritierte Professor für Physik an der University of California, Dr. Harold Hal Lewis auch „Hal“ genannt, gehörte 67 Jahre lang dieser Gesellschaft an. Jetzt hat er sich mit einem offenen Brief von dieser distanziert.

Grund für seinen Rückzug ist die Stellungnahme der American Physical Society zur globalen Erwärmung aus dem Jahr 2007, welche im April dieses Jahres noch durch eine Kommentierung ergänzt wurde. Es waren wohl die Art und Weise, wie diese Stellungnahme zustande gekommen ist und auch der Inhalt dieser, und der Umgang der APS mit Kritikern, die Professor Lewis zu seinem Rücktritt bewogen haben. Aber lesen sie selbst, was Hal Lewis zur Begründung seines Schrittes schreibt.

Von: Hal Lewis, University of California, Santa Barbara

An: Curtis G. Callan, Jr., Princeton University, President of the American Physical Society

6. Oktober 2010

Lieber Curt:

Als ich vor 67 Jahren Mitglied der American Physical Society wurde war diese sehr viel kleiner, viel vornehmer, und bis dahin unverdorben durch das große Geld (eine Bedrohung vor der Dwight Eisenhower vor einem halben Jahrhundert gewarnt hatte). Tatsächlich war die Wahl Physik als Beruf zu betreiben zu der Zeit eine Garantie für ein Leben in Bedürftigkeit und Enthaltsamkeit – es war der zweite Weltkrieg der dies grundlegend geändert hat. Die Aussicht auf weltlichen Gewinn trieb damals kaum einen Physiker an. Es ist nicht mehr als 35 Jahre her, als ich den Vorsitz über die erste APS Studie über ein umstrittenes sozial/wissenschaftliches Thema hatte, die Reaktor-Sicherheits-Studie, bei der, obwohl es genug Kritik von Fanatikern gab, kein Fingerzeig von oben kam oder unmäßiger Druck auf uns Physiker ausgeübt wurde. Aus diesem Grund konnten wir eine, wie ich finde, ehrliche Abschätzung der Situation zur damaligen Zeit vornehmen. Unterstützt wurden wir durch die Anwesenheit eines Aufsichtsgremiums bestehend aus Pief Panofsky, Vicki Weisskopf und Hans Bethe, alles Größen der Physik die über jeden Zweifel erhaben waren. Ich war stolz auf dass was wir in dieser geladenen Atmosphäre geleistet hatten. Am Ende bestätigte das Aufsichtsgremium in seinem Bericht an den Präsidenten des APS die völlige Unabhängigkeit in welcher wir unsere Arbeit ausgeführt hatten und sagte voraus, dass der Report von Befürwortern und Gegnern angegriffen werden würde. Was für eine größere Anerkennung könnte man erfahren?

Wie anders ist es heute. Die Riesen wandeln nicht mehr über die Erde und das große Geld ist vielfach zum Daseinszweck physikalischer Forschung geworden, die Lebensgrundlage für vieles mehr, und es stellt damit die Grundlage für unzählige Karrieren dar. Aus Gründen welche ich gleich darlege, ist aus meinem einstigen Stolz ein Mitglied der APS zu sein ein Gefühl der Schande geworden, und ich sehe mich gezwungen, was mich keinesfalls mit Freude erfüllt, meinen Rücktritt von der American Physical Society anzubieten.

Das Billionen Dollar Geschäft
Es ist natürlich der Betrug mit der globalen Erwärmung, welcher von (buchstäblich) Billionen von Dollar angetrieben wird, der so viele Wissenschaftler korrumpiert hat, und der wie eine Riesenwelle die APS vor sich hergetrieben hat. Es ist der größte und erfolgreichste pseudowissenschaftliche Betrug den ich in meinem langen Leben als Physiker gesehen habe. Jeder der nur den geringsten Zweifel darüber hat sollte sich zwingen die ClimateGate Dokumente zu lesen, welche dieses offenlegen ( Montfords Buch gibt die Fakten sehr gut wieder). Ich glaube nicht das irgendein wirklicher Physiker, nein irgendein Wissenschaftler, dieses Material ohne Abscheu lesen kann. Ich würde fast so weit gehen, diese Abscheu zur Definition des Wortes Wissenschaftler heranzuziehen.

Was hat nun die APS als Organisation unternommen um dieser Herausforderung zu begegnen? Es hat die Korruption als Norm akzeptiert und hat sich damit arrangiert. Zum Beispiel:

1. Vor etwa einem Jahr schickten einige von uns ein E-Mail zum Thema an einen Teil der Mitglieder. Die APS ignorierte das Ganze, aber dann beauftragte der Präsident plötzlich eine Untersuchung darüber, wie wir an die E-Mail Adressen gekommen waren. In ihren besseren Tagen hätte die APS Diskussionen zu wichtigen Themen unterstützt und in der Tat sieht die Satzung dieses auch als einen der Hauptzwecke der APS vor. Dem ist nicht mehr so. Alles was im letzten Jahr unternommen wurde diente dazu, eine Debatte zu unterdrücken.

Stellungnahme in der Mittagspause geschrieben?
2.Die in erschreckender Weise tendenziöse Stellungnahme der APS zum Klimawandel wurde augenscheinlich von ein paar Leuten in Eile während der Mittagspause geschrieben, und sie ist sicher nicht repräsentativ für die Fähigkeiten der APS Mitglieder wie ich sie seit langem kenne. Aus diesem Grund schrieben einige von uns eine Petition an den Vorstand mit der Bitte die Stellungnahme noch einmal zu überdenken. Eines der herausragenden Zeichen der (Un)Ehrenhaftigkeit in der Stellungnahme war das Gift-Wort „unanfechtbar“, welches wenige Positionen in der Physik beschreibt, und ganz sicher nicht diese. Als Reaktion benannte die APS ein geheimes Komitee welches niemals überhaupt irgendwelche Skeptiker traf oder sich genötigt sah, mit einem von ihnen überhaupt zu sprechen, nichtsdestotrotz aber der Stellungnahme des APC in seiner Gesamtheit seine Unterstützung ausgesprochen hat. (Man gab zu, dass der Ton ein wenig „zu stark“ wäre, aber erstaunlicherweise wurde das Gift-Wort unanfechtbar zur Beschreibung der Beweislage beibehalten, obwohl diese Position durch niemanden gestützt wird.) Letztendlich behielt das Komitee die Stellungnahme Wort für Wort so wie sie war, empfahl aber einen weit längeren „erklärenden“ Zusatz in dem Unsicherheiten zwar eingestanden, letztendlich aber beiseite gewischt wurden um dem Original eine Pauschal-Zustimmung zu gewähren.

Die Original-Stellungnahme, welche noch immer für die APS-Position steht enthält ebenfalls, was ich bezeichnen würde als aufgeblasene und dumme Ratschläge an alle Regierungen der Welt, so als wäre die APS die Herrin des Universums. Was sie nicht ist, und ich empfinde es als peinlich dass unsere Verantwortlichen glauben zu scheinen sie wäre es.

Es geht hier nicht um Jux und Dollerei, sondern um ernste Themen welche eine gewaltigen Teil unserer nationalen Substanz betreffen, wobei auch die Reputation der Physikalischen Gesellschaft als eine wissenschaftliche Institution auf dem Spiel steht.

3.In der Zwischenzeit haben wir den ClimateGate-Skandal erlebt und die Machenschaften der Tonangebenden Alarmisten wurden der Welt offengelegt. Es war ein Betrug in einer Größenordnung wie ich ihn noch nie erlebt habe und mir fehlen die Worte um seine Ungeheuerlichkeit zu beschreiben. Der Effekt auf die Position der APS: Keiner. Absolut gar keiner. Dies ist keine Wissenschaft, hier sind andere Kräfte am Werk.

Petition wurde ignoriert
4.Das bewog einige von uns dazu, Wissenschaft ins Spiel zu bringen (das ist schließlich die vermeintliche und historische Zielsetzung der APS), und wir sammelten die erforderlichen mehr als 200 Unterschriften um dem Rat einen Vorschlag für eine Arbeitsgruppe zur Klimawissenschaft zu unterbreiten. Wir dachten eine offenen Diskussion der wissenschaftlichen Fragen, in bester Tradition der Physik, würde letztendlich allen dienen. Ich möchte anmerken dass es nicht einfach war, die mehr als 200 Unterschriften zu sammeln, nachdem Sie uns die Nutzung der APS Mitgliederliste verweigert haben. Wir haben uns auf jede nur erdenkliche Art konform zu den Statuten der APS verhalten und sehr detailliert beschrieben was wir vorhatten – einfach um das Thema öffentlich zu machen.

5.Zu unserer Verblüffung, Satzung hin oder her, lehnten Sie unsere Petition schlichtweg ab. Stattdessen nutzten Sie den Umstand dass Sie die Kontrolle über die Liste der Mitglieder haben, um eine eigene Umfrage zum Interesse der Mitglieder an einer Arbeitsgruppe zum Thema Klima und Umwelt zu starten. Sie fragten die Mitglieder ob sie eine Petition unterschreiben würden zu einer Arbeitsgruppe über ein noch zu definierendes Thema, stellten aber gar keine Petition zur Verfügung, und erhielten so eine Vielzahl von zustimmenden Antworten. (Falls Sie die Mitglieder über Sex befragt hätten, hätten Sie noch mehr prinzipielle Zustimmung erhalten.)

Natürlich gab es gar keine Petition und auch keinen Antrag. Und auch den Teil mit der Umwelt haben Sie einfach gestrichen so dass die ganze Sache jetzt völlig unklar ist. (Jeder Anwalt wird Ihnen mitteilen dass Sie keine Unterschriften zu einer vagen Petition sammeln können um dann was immer sie wollen nachträglich einzutragen.) Der einzige Grund dieser Übung war ihrer satzungsgemäßen Verantwortung zu entgehen, unsere Petition dem Rat zu übergeben.

6.Zum jetzigen Zeitpunkt haben Sie ein weiteres geheimes Komitee gegründet um ihre eigen Arbeitsgruppe zu gründen und unsere rechtmäßige Petition zu ignorieren.

Problem von Anfang an heruntergespielt
Das Management der American Physical Society hat von Anfang an das Problem heruntergespielt um einer ernsthaften Konversation über den Klimawandel aus dem Weg zu gehen. Wundert es Sie also, dass ich das Vertrauen in die Organisation verloren habe?

Ich habe das Bedürfnis noch eine Anmerkung hinzuzufügen, die ich als Vermutung kennzeichnen möchte, weil es immer etwas riskant ist, die Motive anderer Menschen zu diskutieren. Dieses Intrigenspiel beim Vorstand der APS ist so grotesk, dass es dafür keine simple Erklärung geben kann. Einige haben angeführt, dass die Physiker heutzutage nicht mehr so schlau sind, wie sie einmal waren, aber ich glaube nicht dass das ein Thema ist. Ich denke dass es das Geld ist, genau wovor Eisenhower vor einem halben Jahrhundert gewarnt hat. Tatsächlich geht es um Billionen von Dollars, ganz abgesehen von dem Ruhm und der Ehre die es zu erzielen sind (und den regelmäßigen Reisen zu exotischen Inseln), wenn man Mitglied im Club der Alarmisten ist. Auch Ihre Fakultät für Physik (von der Sie der Präsident sind) würde Millionen von Dollar im Jahresetat verlieren, sollte die Klimablase platzen. Als die Penn State University Michael Mann vom Fehlverhalten freisprach und die University of East Anglia gleiches mit Phil Jones anstellte, wird es ihnen nicht unbekannt gewesen sein, welche finanziellen Nachteile ein anderes Handeln nach sich gezogen hätte. Wie das alte Sprichwort sagt: Man muss kein Meteorologe sein um zu wissen woher der Wind weht. Ich bin kein Philosoph, daher werde ich nicht ergründen wo genau die Grenze zwischen berechtigtem Eigeninteresse und handfester Korruption verläuft. Aber ein sorgfältiges Lesen der ClimateGate Veröffentlichungen macht klar, dass dies hier keine akademische Frage ist.

Ich bin nicht interessiert an der Teilhabe an dem Ganzen, akzeptieren Sie daher meinen Rücktritt. Die APS repräsentiert mich nicht mehr, aber ich hoffe wir bleiben weiterhin Freunde.

Hal

Scientology Schriften nicht extremistisch: Bezirksgericht von Khanty-Mansi hebt Urteil des Amtsgerichts von Surgut auf.


Ein weiteres Stück der Unterdrückung ging heute den Bach runter

Am 12. Oktober hob das Bezirksgericht von Khanty-Mansi die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut, welche die Werke von L. Ron Hubbard als extremistisch einstufte, wieder auf.

Der Beschluss vom 26. März 2010 des Stadtgerichts von Surgut fand übrigens hinter verschlossenen Türen statt. Es war keinem Repräsentanten der Scientology Kirche erlaubt worden dem Prozess beizuwohnen. Der Staatsanwalt sowie der Richter entschieden, dass die Grundlagen der Lehre der Scientology Kirche extremistisch seien. Der Staatsanwalt bestätigte später in einem Interview, dass er die beurteilten Materialien nicht selbst gelesen habe und berief sich auf eine Experten-Analyse. der beigezogene „Experte“ wurde von Frau Galina Vydrina empfohlen. Sie ist Beraterin des Gouverneurs von Khanty-Mansi und kämpft seit langem gegen nicht-traditionellen Religionen. Der von ihr zugezogene „Experte“ war Anti-Sekten-Spezialist Evgeny Volkov, der, statt die Fragen des Gerichts zu beantworten, seine „wissenschaftlichen“ Theorien vortrug, ohne auch nur die Hälfte der Scientology-Materialien die zur Analyse vorgelegt wurden, eingesehen zu haben. Das Gericht war mit den Materialien von Ron Hubbard noch weniger vertraut. Das gesamte gerichtliche Verfahren dauerte 2 Stunden und 40 Minuten.

Die Scientologen in der Gemeinde (deren Vertreter ist Alexander Iljin) hatten den Endruck, dass diese Entscheidung eine Rache für die Anerkennung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) war, da die lokalen Behörden die vom EGMR anerkannten Rechte der Scientologen auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, verletzt hatten.

Trotz der Tatsache, dass die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut noch nicht rechtskräftig war, nahm das Justizministerium der Russischen Föderation illegalerweise diese Materialien in die Liste des extremistischen Materials auf. Seit der Veröffentlichung dieser Liste, haben die Strafverfolgungsbehörden auf der Jagd nach diesen Materialien im ganzen Land von Blagoweschtschensk bis nach Krasnodar Durchsuchungen und Razzien durchgeführt. Am Zoll wurde Material entsiegelt und unbescholtene Bürger wurden Verwaltungsverfahren unterzogen.

„Die Entscheidung Surgut ist eine Schande für die Justiz. Als Bürger der Russischen Föderation und als Rechtsanwalt bin ich froh, dass das Urteil nun aufgehoben wurde. Auch wenn es gute Gründe für eine Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegeben hat, glaube ich, dass die Fähigkeit der Berufungsinstanz unabhängig von religiösen Einstellungen und der politischen Situation eine Entscheidungen zu fällen ein Triumph ist. Nicht nur ein Triumph des Rechtsstaates, sondern auch des gesunden Menschenverstandes“, sagte Anwalt Galina Krylova nach der Entscheidung des Bezirksgerichts.

Die Leiterin der russischen Scientology-Zentren, Natalia Dvoryadkin, erklärte, dass die Arbeiten von L. R. Hubbard seit über 50 Jahren in 165 Ländern weltweit erhältlich sind. Die Gesamtauflage der veröffentlichten Materialien überschreitet 81 Millionen Exemplaren.

Faktencheck über Scientology Sendung „Hart aber fair“


Am 31.3.2010 wurde bei „Hart aber Fair“ das Thema Scientology diskutiert. Obwohl das Verhältnis von 4 Gegnern zu einem Scientologen nicht fair war, entwickelte sich die Diskussion relativ fair. Wir sind einigen Vorwürfen gegen Scientology nachgegangen und haben die Fakten überprüft. Der folgende Text wurde der Redaktion „Hart aber Fair“ am 13.4. zugestellt. Es wurde eine Stellungnahme in Aussicht gestellt. Trotz Nachhaken gab es bis heute (15.5.) keine Replik. Selbstverständlich werden wir eine Reaktion der Redaktion berücksichsichtigen, sollte sie eintreffen.

Betrifft: Hart aber Fair Sendung vom 31.3. zum Thema Scientology

Faktencheck!

Zur Frage der Anerkennung des Schutzes aus Art. 4 GG durch staatliche Gerichte bezüglich der Scientology Kirchen in Deutschland

In der Diskussion wurde der Scientology Kirche unterstellt, Urteille fälschlicherweise als Religionsanerkennungen zu präsentieren. Wir sind dem nachgegangen und haben gesehen, dass dieser Vorwurf schlicht falsch ist. Hier die Fakten!

Zu den Bundesarbeitsgerichtsbeschlüssen von 1995 UND 2002:

1. AUSGANGSLAGE:

STETTLER (Zitat aus der Sendung):

„In Deutschland allein gibt es ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 des GG – Religionsfreiheit – (Zwischenruf Handl: Das stimmt nicht) haben. Es gibt viele Länder, z.B. Spanien ..

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen ..

STETTLER: … ist Scientology als Religion anerkannt“

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen, wenn Sie sagen, dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben, dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

STELLUNGNAHME:

Die Aussage von Herrn Stettler an dieser Stelle war zweiteilig, nämlich wie folgt:

a) „Es gibt ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 GG – Religionsfreiheit – haben.“

b) „Es gibt viele Länder z.B. Spanien, wo Scientology als Religion anerkannt ist.“

Diese zweiteilige Aussage wird vom Moderator Herrn Plasberg umgemünzt, indem er „ihn wörtlich nimmt“, Herr Stettler habe gesagt, „dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben.“ Hierbei wird impliziert, dass deutsche Gerichte gemeint sind. “Beim Wort genommen“ hat er Herrn Stettler jedoch nicht, wenn er diese beiden Aussagen zu einer – wie dargestellt – zusammenfasst.

RICHTIG IST: Sowohl der erste Teil der Aussage von Herrn Stettler als auch der zweite Teil entsprechen der Wahrheit, aber auch die zusammengefasste Version von Herrn Plasberg.

zu a) In der Tat gibt es seit den 70er Jahren mehr als 50 Urteile deutscher Gerichte, in denen sie entweder den Vereinen der Scientology Kirche oder ihren Mitgliedern den Schutz aus Art. 4 GG zugesprochen haben. Dass dies eine Anerkennung der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft darstellt, hat Herr Stettler NICHT geäußert. Jedenfalls gibt es diese Urteile sowohl für die organisatorische Gemeinschaft als auch für deren Mitglieder.

Ausdrücklich wurde den Vereinen der Status als Religionsgemeinschaft von deutschen Gerichten in den folgenden Urteilen bestätigt, wobei wegen des damit verbundenen Aufwands momentan einige ausgewählte Zitate von Gerichtsentscheidungen aus den letzten 26 Jahren ausreichen sollten:

Bayerisches Verwaltungsgericht München, Urteil vom 25.07.1984, Az. M 1392 VII 84, Scientology Kirche Deutschland ./. LH München wegen Entzug der Rechtsfähigkeit:

„1. Der Schutzbereich des Art. 4 Abs. l und 2 GG erstreckt sich auch auf den Kläger. Der Kläger ist als Religionsgemeinschaft oder zumindest weltanschauliche Gemeinschaft anzusehen.“

Landgericht Hamburg Beschluss vom 17.2.1988 in der Sache Celebrity Center Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen Eintragung in das Vereinsregister als Idealverein, Az 71 T 79/85

„Doch sind die möglichen Kriterien einer Kirche im vorliegenden Fall zweifelsfrei erfüllt …“

Verwaltungsgericht Frankfurt, Urteil vom 4.9.1990, Az IV 2 E 2234/86 in Sachen Scientology Mission Frankfurt./. Stadt Frankfurt wegen Sondernutzungserlaubnis:

S. 15: „Zu Recht geht der Kläger allerdings davon aus, daß ihm grundsätzlich der Schutz der grundgesetzlich gewährleisteten Religionsfreiheit zusteht. Denn bei der Scientology Kirche handelt es sich nach der Auffassung der erkennender/. Kammer um eine von Art. 4 Abs. 1. 140 GG i. V.m. Art. 137Ans. 2, Abs. 7 WRV geschützte Religions- bzw. Weltanschauungs­gemeinschaft.“

S. 20: „Gemessen an diesen aus der Verfassung sich ergebenden Maßstäben ist der Kläger nach Auffassung der Kammer als eine Religions- bzw. Weltanschauungs-gemeinschaft i.S.d. Art. 140 GG i. V.m. 137 Abs. 2, Abs. 7 WRV anzusehen, der das in Art. 4 Abs. l und Abs. 2 GG gewährleistete Grundrecht auf Religionsfreiheit grundsätzlich für sich in Anspruch nehmen kann.“

Landgericht Frankfurt – Urteil vom 07. Juni 1989, Ex-Mitglied ./. Scientology Mission Frankfurt wegen Rückforderung von Spendenbeiträgen, Az 2/4 O 471/88:

“Die Kammer geht mit der in Praxis und Lehre verbreiteten Ansicht davon aus, daß es sich bei der Scientology Kirche, bzw. ihren juristisch selbständigen Gliedern, also auch dem Beklagten, um eine Religionsgemeinschaft i.S. des Grundgesetzes handelt,“

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 24.8.1994, in Sachen Scientology Kirche Hamburg./. Freie und Hansestadt Hamburg, Az Bs III326/93 wegen Untersagung von Äußerungen:

„ a) Der Antragsteller kann sich nicht nur auf den Schutz des Art. 2 Abs. l GG berufen, der ihm das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit nur unter einem dreifachen Vorbehalt gewährt, nämlich dem der Rechte anderer, dem der verfassungsmäßigen Ordnung und dem des Sittengesetzes. Es kommt in Betracht, daß ihm der Schutz auch des Art. 4 GG zusteht, der gegenüber Art. 2 Abs. l GG als lex specialis einen weiterreichenden, wenn auch keinen schrankenlosen Schutz gewährt (…). Die eigenen Angaben des Antragstellers sprechen dafür, daß ihn seine Lehre zu einer Weltanschauungsvereinigung im Sinne von Art. 4 GG macht. Ebenso sprechen dafür Äußerungen Außenstehender, nicht zuletzt auch Äußerungen, auf die sich die Antragsgegnerin im vorliegenden Verfahren stützt“.

Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg Urteil vom 7.3.2008, Az 1 U 99/03 in Sachen Scientology Kirche Deutschland und Scientology Kirche Hamburg ./. Land Hamburg wegen Amtshaftung (Schadensersatz):

Zunächst stellte das Gericht fest, dass es sich bei den die Kläger (Scientology Kirche Hamburg und Scientology Kirche Deutschland) betreffenden Äußerungen von Caberta

„um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger als Weltanschauungsgemeinschaft [handelt].“

Weiter verwies das Gericht auf die klaren von Verfassungswegen vorgegebenen Grenzen bei staatlichen Äußerungen einer Behörde über eine Religionsgemeinschaft mit den folgenden Worten:

„Insbesondere hat sie ehrverletzende Äußerungen zu unterlassen, die über die reine Information hinaus in die grundrechtlich geschützte Rechtssphäre der Kläger eingreifen. Eine staatliche Stelle unterliegt, wenn sie sich warnend über das Wirken bestimmter Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften äußert, im Interesse des betroffenen Grundrechtsträgers der Pflicht zur Zurück-haltung, Mäßigung und Sachlichkeit. Es gilt das Gebot der Neutralität und Toleranz, stets ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten. Schmähkritik ist unzulässig.“

Dazu auch einige Beispiele in denen Mitgliedern der Scientology Kirche die Berufung auf den Schutz ihrer religiösen Überzeugung als Scientologe im Sinne von Art. 4 GG ausdrücklich in anderen Urteilen ebenfalls bestätigt wurde:

Oberverwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 17.6.2004, Az 1 Bf 198/00 in der Sache SK-Mitglied ./, Stadt Hamburg wegen Unterlassung der Verbreitung des sog. „Sektenfilters“ (von der Behörde auch „Technologieerklärung“ genannt):

„Die Klägerin kann für ihren Glauben an die scientologische Lehre bzw. ihre Weltanschauung den Schutz des Art. 4 Abs. 1GG in Anspruch nehmen. Gemäss Art. 4 Abs. 1 GG ist die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Verständnisses [„BEKENNTNISSES“] unverletzlich.

Das Gedankengebäude der Scientology-Organisation befasst sich mit transzendenten Inhalten und der Stellung und Bedeutung des Menschen in der Welt. Werden die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie (THETA) und als THETAN sowie ihr Verhältnis zu dem als MEST bezeichneten Materiellen Universum und des Weges der durch unzählige Leben gewandelten Seele geglaubt, sowie der an Erlösungsstufen erinnernde Weg zu höheren Daseinsstufen (CLEAR und [OPERATING] THETAN) verinnerlicht, so liegt darin eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis.“

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat diese Beurteilung mit Urteil vom 15.12.2005 rechtskräftig bestätigt (Az. 7 C 20.04) und verwarf die Revision der Stadt Hamburg als unbegründet mit den Worten:

„Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen….

Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen.“

zu b) Und der zweite Teil der Aussage von Herrn Stettler ist ebenso wahr, weil es diverse Formen staatlicher/behördlicher oder gerichtlicher Anerkennungen der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft und in einzelnen der folgenden EU-Länder auch bis hin zur Gemeinnützigkeit gibt: z.B. in Spanien, Portugal, Italien, Ungarn, England, Schottland, Schweden, Schweiz, etc. völlig abgesehen von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Scientology Kirche fast im gesamten englischen Sprachraum von den USA, Kanada, Australien, Neuseeland bis Südafrika. Und auch in England sind einzelne Steuerbefreiungen wegen Förderung der Allgemeinheit und des öffentlichen Wohls ausgesprochen worden.

2. BEHAUPTUNG:

PLASBERG: „dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

Der Verfassungsschutzbericht Bayern sagt, bisher hat kein deutsches Gericht die Scientologen als Religionsgemeinschaft angesehen. Sie behaupten das Gegenteil und ich zeige mal an einem Beispiel, mit welchen Tricks der Interpretation Sie das machen. Sie sind gleich danach dran.“

STELLUNGNAHME:

Wenn der Bayer. Verfassungsschutzbericht derartiges aussagt, dann belügt er die Öffentlichkeit eklatant, wie die Stellungnahme in Ziffer zu 1a). oben bereits belegt hat. Da Herrn Plasberg die Zitate dieser Urteile während der Sendung vorlagen (er hielt sie sogar in der Hand), wusste er also von der Richtigkeit der Aussage von Herrn Stettler. Wenn Herr Plasberg sich trotzdem auf eine vermeintliche – erwiesener Weise unwahre – Stellungnahme des Bayer. Verf.-Schutzberichts beruft, die das Gegenteil zum Ausdruck bringen soll, dann führt er zumindest seine Zuschauer bewusst mit einer Unwahrheit in die Irre.

3. BEHAUPTUNG:

Herr Plasberg stellt folgenden Filmclip mit folgenden Aussagen vor:

a) ZITAT:

„Filmclip: Die Scientology Organisation bezeichnet sich selbst als Kirche und startete 2008 eine bundesweite Informationskampagne, in der sie behauptete,: „Allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“.

Als angeblichen Beleg präsentiert die Scientology Organisation eine lange Liste von Gerichtsurteilen, darunter beispielsweise ein Urteil des BAG aus dem Jahre 2002. Wir haben uns das Urteil angeschaut und dabei folgende Aussage gefunden:

„Eine Entscheidung, ob der Beklagte [Scientology] eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

Im Klartext: Das Gericht hat die Frage offen gelassen. Die Scientology Organisation behauptet allerdings, das Gericht habe sich von einer früheren Entscheidung distanziert.“

STELLUNGNAHME:

Zunächst wurde von der Scientology Kirche im Jahre 2008 keine „bundesweite Informationskampagne“ gestartet, in der sie behauptet, „allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“, wenngleich in einzelnen Pressemitteilungen derartiges gesagt worden sein mag. In der von Herrn Plasberg in der Hand gehaltenen Broschüre („Liste“) steht stattdessen der folgende Satz:

„Mehr als 50 deutsche Gerichte haben den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 Grundgesetz bestätigt.“

Die Aussage ist korrekt. Herr Plasberg zitiert auch das BAG 2002 mit einem Satz korrekt, indem er aus dem Beschluss vorträgt:

„Einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

ABER: Es ist zwar richtig, dass die BAG Entscheidung von 2002 diesen Satz enthält. Doch hat das Gericht diese Frage wirklich faktisch offen gelassen? Eine Antwort auf diese Frage bekommt man beim Weiterlesen der Entscheidung von 2002. Das Gericht hatte sich in der Tat von seiner früheren Entscheidung aus dem Jahre 1995 inhaltlich distanziert, in der es in faktischer und rechtlicher Hinsicht festgestellt hatte, dass eine andere Scientology Vereinigung (Hamburg) in Wirklichkeit „wirtschaftliche Ziele“ verfolgt und die religiösen nur als „Vorwand“ dienen.

In der Sendung „Hart aber Fair“ wird dem Publikum gleichzeitig das folgende Zitat aus derselben ihm vorliegenden Gerichtsentscheidung von 2002 vorenthalten, weil es im direkten Widerspruch zu dem von ihm zitierten Beschluss des Jahres 1995 steht:

„Sollte der Beklagte [Verein Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden (vgl. dazu BVerwG 6. November 1997 aaO).“

Aus diesem Satz folgt logischerweise, dass das BAG im Jahre 2002 seine verneinende Feststellung zur Religionseigenschaft bezüglich der Scientology Kirche Hamburg aus dem Jahre 1995 nicht mehr in dieser Form bei der Scientology Kirche Berlin aufrechterhält. Mit anderen Worten, die 7 Jahre ältere unzweideutige negative „Feststellung“ ist nunmehr nur noch eine „Annahme“ über die Verfolgung „wirtschaftlicher Ziele“, die vom BAG so nicht mehr vertreten wird, sondern von ihm selbst unter Hinweis auf ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgericht vom 6.11.1997 nun offen in Frage gestellt wird.

Damit hat sich das Gericht in der Tat von seiner gegenteiligen früheren rechtlichen Annahme distanziert.

Der aus der Scientology-Broschüre vorgelesene Satz „Das Gericht distanzierte sich damit von einer früheren, entgegengesetzten Entscheidung aus dem Jahre 1995“ ist damit erwiesenermaßen wahr.

Diese Distanzierung kommt auch noch in anderer Weise zum Ausdruck, in dem das Gericht unter Hinweis auf dieselben Satzungsziele wie in seiner Entscheidung vom Jahre 1995 nunmehr ideell-spirituelle Ziele feststellt, wo es in der Vergangenheit „wirtschaftliche Ziele“ unterstellt („angenommen“) hatte. Die Feststellung ideell-spiritueller Ziele im Sinne der Lehre von Scientology kann mit Recht auch als Feststellung der Verfolgung religiöser Ziele verstanden werden, zumal dies bisher andere Gerichte auch so gewertet haben. Jedenfalls ist diese Feststellung das genaue Gegenteil der Unterstellung in der Entscheidung von 1995.

Diese Feststellung kommt in dem folgenden in der Scientology-Broschüre enthaltenen Zitat der Gerichtsentscheidung zum Ausdruck:

„Der Kläger verfolgte mit seiner Tätigkeit beim Beklagten keine Erwerbsabsichten, sondern ideelle Ziele und strebte die eigene geistige Vervollkommnung im Sinne der Lehren von Scientology an. Während seiner Mitgliedschaft in dem beklagten Verein teilte der Kläger die spirituellen Vorstellungen von Scientology vom Erreichen bestimmter Erlösungsstufen und wurde zur eigenen geistigen Vervollkommnung und Weitergabe der ‚Lehre‘ tätig. Er verfolgte in erheblichem Umfang eigene Ziele, indem er versuchte, auf der „Brücke“ voranzukommen und die Erlösungsstufen „Clear` und „Operating Thetan“ zu erreichen.“

Damit hat das Gericht die Existenz und das objektiv vorhandene Motiv auf Seiten des Mitglieds und auf Seiten der beklagten Scientology Kirche als ein ideelles, religiös-spirituelles Anliegen festgestellt. Dass es sich bei derartigen Zielen um religiöse Vorstellungen handelt, hat beispielsweise das OVG Hamburg in einem Urteil vom Juni 2004 in der Klage eines Mitglieds der Scientology Kirche gegen die Stadt Hamburg festgestellt. Das Urteil wurde vom BVerwG in Leipzig am 15.12.2005 bestätigt (siehe Ziffer 1.a) oben).

Die einzige Frage, die vor dem Hintergrund dieses Zitates noch bleibt, ist: Warum sagt das Gericht, dass „[es] einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, [nicht] bedarf“, wenn es in seiner Entscheidung ersichtlich vom Gegenteil nicht mehr ausgeht? Könnte dies an dem erheblichen Interesse der deutschen Amtskirchen liegen, die mit aller Gewalt unter Ausnutzung aller ihrer politischen und medialen Kontakte geradezu eine derartige Anerkennung verhindern wollen?

Man denke nur daran, dass das Land Baden-Württemberg im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas nur deshalb nicht den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts gewähren will, weil dann – so diverse Politiker in Stuttgart – angeblich die Scientology Kirche denselben Anspruch erheben könnte. Wenn das die Befürchtung sein sollte, so müssen diese Politiker doch selbst davon ausgehen, dass die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft die Voraussetzungen dafür gleichfalls erfüllt, sonst bräuchten sie derartige Befürchtungen doch gar nicht haben.

4. BEHAUPTUNG

Herr Plasberg fuhr wie folgt fort:

„Diese frühere Entscheidung aus dem Jahr 1995 war nämlich negativ für Scientology:

„Die Scientology Kirche Hamburg e.V. ist keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne [des Grundgesetzes und der WRV]. Die religiösen oder weltanschaulichen Lehren dienen als Vorwand für die Verfolgung wirtschaftlicher Ziele.“

Wie gesagt, Scientology behauptet, davon habe sich das BAG in der Entscheidung aus dem Jahr 2002 distanziert. Wir haben heute beim BAG nachgefragt, ob das stimmt. Die Antwort:

„Die Kernaussage der Entscheidung von 1995 lautet, dass die Scientology Kirche Hamburg e.V. keine Religionsgemeinschaft ist. Eine davon abweichende Aussage des BAG gibt es nicht. Dementsprechend ist es falsch, die Entscheidung aus dem Jahre 1995 als eine ‚entgegengesetzte‘ Entscheidung zu bezeichnen, von der sich das BAG 2002 ‚distanziert‘ hätte.“

Plasberg: Herr Stettler, so mit Urteilen umzugehen, ist das Methode Scientology?

Stettler: Ich find‘ das jetzt sehr unfair, weil Sie mich nicht darauf hingewiesen haben. Das ist eins mit 30 Seiten, Sie haben jetzt ein, zwei Zitate rausgenommen und ich weiß nicht, was Sie das BAG gefragt haben und es gibt verschiedenste Urteile, die eben genau sagen, dass wir religiös sind.

Plasberg: Glauben Sie nicht, ich hätte die Frage nach der Methode Scientology nicht gestellt, wenn wir das nicht als Prinzip erkannt hätten, solche Fragmente aus Urteilen herauszunehmen und daraus eine Anerkennung zu basteln?

STELLUNGNAHME:

Die Nachfrage beim BAG hätte sich Herr Plasberg sparen können.

Das BAG hat Recht, wenn es sagt, dass es keine „entgegengesetzte Entscheidung“ gäbe, die von der „Kernaussage“ seiner früheren Entscheidung von 1995 bezüglich der Scientology Kirche HAMBURG abweicht. Dies hat die Scientology Kirche auch so nicht behauptet. Die von der früheren Entscheidung abweichende Entscheidung von 2002 bezieht sich nämlich nicht auf die Scientology Kirche Hamburg sondern auf die Scientology Kirche BERLIN.

Bei den abfälligen Bemerkungen der BAG-Richter in ihrer Entscheidung aus dem Jahre 1995 handelte es sich ohnehin nur um sog. „Obiter dicta“, das heißt gerichtlich nicht angreifbare Nebensätze, die für die Hauptfrage des Verfahrens (Zulässigkeit des Arbeitsgerichtswegs) nicht relevant waren. Natürlich liegt die gerichtliche Fachkompetenz für verfassungsrechtliche Statusfragen bei den Verwaltungsgerichten und nicht bei den Arbeitsgerichten.

Dennoch geben auch weitere Zitatstellen in der BAG-Entscheidung aus dem Jahre 2002 eine Antwort auf die Nachfrage von Herrn Plasberg. Er hat offenbar zu früh mit dem Lesen aufgehört. Ausdrücklich stellte das BAG im Jahre 2002 mit weiteren Worten seine frühere Entscheidung von 1995 mit den folgenden Worten in Frage (wie sonst sollen diese Worte des Gerichts im Jahre 2002 zu lesen sein?):

„Sollte der Beklagte [Verein der Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden.“

Da sich der Beschluss von 1995 auf die SK Hamburg bezieht und nicht auf die SK Berlin, konnte der Senat in seiner Entscheidung von 2002 bezüglich der SK Berlin im Jahre 1995 offenbar gar nichts „angenommen haben“. Wie sonst ist der oben zitierte Satz zu lesen denn als eine Relativierung der gegenteiligen früheren negativen Aussage von 1995, die der BAG Senat im Jahre 2002 selbst in Bezug genommen hat. Von der feststellenden negativen Annahme geht die BAG 2002 Entscheidung nun offenbar nicht mehr aus. Stattdessen macht sie die negativen Feststellungen von 1995 nunmehr von anderen Feststellungen anderer Gerichte abhängig, die das BAG selbst nicht trifft. Sein Hinweis auf § 43 BGB ist insofern völlig richtig.

Richtig ist aber auch: Die Rechtsfähigkeit wurde gemäß § 43 BGB weder der beklagten Scientology Kirche Berlin jemals entzogen noch der Scientology Kirche Hamburg e.V. Im Gegenteil: das Gerichtsverfahren wegen Entzug der Rechtsfähigkeit hatte die Scientology Kirche Hamburg e.V. bereits im November 1995 vor dem Verwaltungsgericht Hamburg rechtskräftig gewonnen, wobei das VG Hamburg ebenfalls davon ausging, dass die Behörde ihr Ermessen nicht richtig ausgeübt hatte, weil sie die Frage der Religionseigenschaft der SK Hamburg bei ihrer Entscheidung gar nicht berücksichtigt hatte.

Damit stand bereits ca. 8 Monate nach und trotz der BAG Entscheidung vom März 1995 und steht seit nunmehr 15 Jahren immer noch fest, dass die SK Hamburg kein „wirtschaftlicher Verein“ ist, wie das BAG im März 1995 angenommen hatte. Dass sie eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft ist und sich auf Art. 4 GG berufen kann, haben bereits das OVG Hamburg im Jahre 1994 und zuletzt erneut das OLG Hamburg im Jahre 2008 entschieden (siehe Ziffer 1.a) oben). Die OVG Hamburg Entscheidung von 1994 hatten die Richter des BAG bei ihrer Entscheidung von 1995 wohl versehentlich übersehen, ebenso wie die anderen oben unter Ziff. 1.a) erwähnten Urteile aus den 80er Jahren.

Warum hat Hart aber Fair nicht auf diese Fakten hingewiesen, obwohl sie ihm in seiner Liste von Entscheidungen ausdrücklich vorlagen?

5. BEHAUPTUNG:

„PLASBERG: Herr Beckstein,

BECKSTEIN: Die Behauptung, es gäbe 50 Urteile, in denen Scientology anerkannt ist, ist ganz offensichtlich falsch. Scientology hat ja auch die verschiedenen Entscheidungen und Maßnahmen des Verfassungsschutzes beklagt, wir sind ja ein Rechtsstaat, wo jede Maßnahme des Staates vor Gericht überprüft werden kann. Die letzte große Entscheidung war das OVG NRW im letzten Jahr, wo Scientology wieder verloren hat. Auch dort steht, es kann dahingestellt bleiben in diesem Rechtsfall, ob Scientology eine Kirche ist, aber in jedem Fall verfolgt Scientology verfassungsfeindliche Zwecke und darf deshalb auch vom Verfassungsschutz überwacht werden, selbst mit nachrichtendienstlichen Mitteln.“

STELLUNGNAHME:

Die Behauptung, dass es ungefähr 50 Gerichtsentscheidungen gibt, in denen die Gerichte der Scientology Kirche den Schutz aus Art. 4 GG zuerkannt haben, ist richtig. Von diesen 50 Entscheidungen haben etwas mehr als 20 Gerichte konkret festgestellt, dass es sich bei der Scientology Kirche um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne des Art. 4 GG handelt. Dies wurde bereits in Ziffer 1a) oben auszugsweise dargelegt. Alle anderen haben den Anspruch auf den Schutz von Art. 4 GG (Religionsfreiheit) bejaht.

Wenn Herr Beckstein das Gegenteil behauptet, sagt er die Unwahrheit.

Die Frage der VS-Überwachung hat mit der Frage der Religionseigenschaft nun nichts zu tun. Dies ist eine völlig andere Frage. Herr Beckstein vergisst jedoch in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass es insgesamt drei weitere rechtskräftige Urteile deutscher Gerichte gibt, zweimal vom VG Berlin vom Dez 2001 und Dez. 2003 und einmal vom OVG Saar-Louis vom April 2005, die die Überwachung der Scientology Kirche untersagt haben, weil keine Anhaltspunkte für „verfassungswidrige Betätigungen“ vorliegen. Und kein Gericht hat bisher festgestellt, dass die Scientology Kirche verfassungsfeindliche Ziele verfolgt.

Festgestellt hat das OVG Münster, auf dass sich Herr Beckstein beruft, dass es „Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“ gibt. Diese Anhaltspunkte sah das Gericht im einzelnen – aus dem zeitlichen und geschichtlichen Zusammenhang gerissenen – Zitaten, wobei es unterstellte, dass sich die Scientology von diesen Zitaten nicht genügend distanziert habe. Dazu sahen sich die deutschen Scientology Kirchen nie veranlasst, weil der Religionsstifter Hubbard sich selbst in Schriften mit Gründung der ersten Scientology Kirche im Jahre 1954 und weiteren späteren Schriften davon distanziert hatte.

Dennoch haben alle Scientology Kirchen in Deutschland – und ohne Not auch die Scientology Kirchen in den deutschsprachigen Nachbarländern – im Jahre 2008 eine Klarstellung ihrer Satzungen samt Verabschiedung einer Grundsatzerklärung über Menschenrechte und Demokratie in ihren Mitgliederversammlungen förmlich verabschiedet, in denen sie sich von allen gegenteiligen Äußerungen distanzieren.

Laut Bericht des FOCUS Magazin vom 21. Nov. 2008 mit dem Titel „Keine Hinweise auf Verfassungswidrigkeit von Scientology“ äußerte der damalige Staatssekretär des BMI, August Hanning, anlässlich der IMK-Debatte über ein Scientology-Verbot:

«Bevor wir ein Ermittlungsverfahren einleiten, brauchen wir tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass eine Verfassungswidrigkeit vorliegt», sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, am Freitag vor Beginn der Abschlusssitzung der Innenministertagung. «Die Verfassungsschutzämter sind ganz überwiegend der Auffassung, dass es diese zureichenden Anhaltspunkte nicht gibt.»

Auch diese Feststellung hat Herr Beckstein geflissentlich den Zuschauern unterschlagen,

SCHLUSSWORT:

Den Lesern mag die Schlussfolgerung aus dieser Stellungnahme überlassen bleiben, ob die während der Sendung „Hart aber Fair“ präsentierte Darstellung über die Scientology Kirche angesichts der obigen Fakten eher „Hart“ und „Unfair“ gewesen ist und ob es bei der Zitierung von Gerichtsurteilen eher eine „Anti-Scientology-Methode“ als eine „Scientology-Methode“ gibt.

Angesichts obiger Sachlage ist es auch mehr als verständlich, dass Plasberg, Beckstein und co kalte Füsse kriegten und keinen Faktencheck folgen lassen wollten. Dies hätte unweigerlich dazu geführt, dass sich die Kritiker selbst demontiert hätten.
Ein Zitat aus dem Hause Plasberg unterstreicht dies sehr klar:

Wir halten es aber diesmal für falsch, der Sendung einen Faktencheck folgen zu lassen. Das hängt mit einer Besonderheit von Scientology zusammen: Sie ist nicht transparent, lässt keine unabhängigen Beobachter von außen zu. Deshalb ist es auch kaum möglich, Fakten über diese Organisation einer transparenten Prüfung zu unterziehen.

Die Scientology Kirchen sind übrigens 7 Tage die Woche offen und lassen täglich hunderte „Beobachter“ von aussen zu. Daher ist diese „Begründung“ ein echter Lacher!

Weitere Artikel über Medienmanipulation

Süddeutsche Zeitung gibt zu: Scientology ist eine gemeinnützige Organisation


Heute veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen kurzen aber umso aufschlussreicheren Artikel darüber, dass Scientology aufgrund mehrere Gerichtsentscheide nicht mehr mit Gewerbetreibenden gleichgestellt werden könne.

Petra Fröschl, welche den Artikel verfasste war sichtlich bemüht, Scientology irgendwie doch noch schlecht darzustellen, wirklich gelingen konnte es ihr jedoch nicht. Offensichtlich ist die Rechtslage in Deutschland nun auch bei den Medien angekommen.

So wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts wie folgt zitiert: „Wir haben uns bei der Regierung von Oberbayern rückversichert“. Der Antrag der Scientology Organisation müsse aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes und dem Willkürverbot genehmigt werden. Früher sei es noch möglich gewesen, Scientology mit Gewerbetreibenden gleichzustellen und ihr aus formalen Gründen eine Absage zu erteilen. Nun gebe es aber mehrere Gerichtsurteile, die das verbieten.
In der TV Sendung „Hart aber fair“ wurde von verbitterten Scientology-Gegnern wie Handl und Beckstein, aber auch vom parteiischen Moderator Plasberg, Scientology beschuldigt, Gerichtsurteile willkürlich als „Pro Scientology“ auszulegen. Nun scheint sich herauszustellen, dass es doch wohl eher umgekehrt war.

Lesen Sie dazu hier den Faktencheck zur Sendung: https://religo.ch/2010/09/02/faktencheck-uber-scientology-sendung-hart-aber-fair

Scientology: Die dunklen Geheimnisse des Verfassungsschutzes


Was ereignete sich am Mittwoch 1. September 1999

„Im April entschuldigten sich Beamte aus Baden-Württemberg bei den schweizerischen Behörden und stellten Kaution für einen ihrer Verfassungsschützer, der mit dem Einholen von Informationen über die Aktivitäten der Scientology in Baden-Württemberg befaßt war und nach einem Gespräch mit einer Kontaktperson in Basel von der schweizerischen Polizei verhaftet wurde. Der Ermittlungsbeamte wurde wegen Spionage sowie wegen Verletzung der schweizerischen Neutralität angeklagt.“ Menschenrechtsbericht 1998 des US-Außenministeriums

Der englische Sender BBC bezeichnete die Verhaftung und Anklage Peter Göbels (kein Witz! [Anmerkung]) der vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden- Württemberg durch schweizerische Behörden als „peinliche Schlappe für die deutsche Regierung“. Es war jedoch mehr als nur eine Schlappe. Hier zeigte sich exemplarisch, was passieren kann, wenn der Verfassungsschutz sein Instrumentarium willkürlich gegen unbescholtene Privatpersonen einsetzt – nicht, weil diese irgend etwas getan haben oder zu tun beabsichtigen, das „staatsgefährdender“ Natur ist, sondern ausschließlich, weil sie einem bestimmten Glauben anhängen.

Faktisch wurde das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg bei einer nachrichtendienstlichen Operation gegen Mitglieder einer Religionsgemeinschaft ertappt. Und obendrein im Ausland! Peter Göbel wurde am 6. April von der schweizerischen Polizei verhaftet. Basler Polizeibeamte setzten ihn in einer Garage in der Nähe des Hotels Viktoria fest, nachdem er sich im Hotelrestaurant gerade mit zwei schweizerischen Staatsbürgerinnen getroffen hatte, die für ihre kämpferischen Kreuzzüge gegen Minderheitsreligionen bekannt sind. Die Polizei stülpte einen Sack über Göbels Kopf und führte ihn der Bundesanwältin Carla del Ponte vor, die ihn mehrere Stunden lang vernahm.

Zunächst war die Verhaftung von den Medien gar nicht bemerkt worden. Es gab auch keine Presseerklärung der Basler Polizei oder der Bundesanwaltschaft.Vermutlich wollte man die mißliche und politisch heikle Lage, in die sich der baden-württembergische Verfassungsschutz begeben hatte, nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Die eidgenössischen Behörden hatten offenbar vor, die Angelegenheit zwar nachdrücklich, aber in aller diplomatischen Stille zu beheben.

Die Informanten und Kontakte des deutschen Verfassungsschutzes hingegen verloren bei dem Versuch, den Skandal zu unterdrücken, die Nerven – und brachten ihn dadurch an die Öffentlichkeit. Nach und nach kamen so die Details ans Licht.

Offensichtlich hatte das Landesamt für Verfassungsschutz Baden- Württemberg schon monatelang mit „Sektengegnern“ in der Schweiz zusammengearbeitet – an sich bereits eine ebenso irritierende wie fragwürdige Tatsache. Die schweizerische Regierung nämlich hatte nicht vor, sich auf den Aktionismus jener „Sektengegner“ einzulassen. Ganz im Gegenteil. Sie hatte öffentlich erklärt, daß religiöser und kultureller Pluralismus zu respektieren seien. Mitte 1998 ließ die eidgenössische Regierung auch einen Bericht veröffentlichen, wonach in der Schweiz zwar Hunderte von religiösen Minderheiten existierten, jedoch nur wenige zu fragwürdigen Praktiken neigten, und daß pauschale Kritik an Minderheitsreligionen daher nicht angebracht wäre. Die geltenden Gesetze werden von der schweizerischen Regierung als ausreichend betrachtet, um etwaigen Straftaten zu begegnen.

Vor diesem Hintergrund war der Vorfall in Basel natürlich nahe an einer Groteske: Agenten des deutschen Verfassungsschutzes verabreden sich mit Fanatikern, die bei den schweizerischen Behörden nicht Fuß fassen konnten, zur Verübung einer Straftat. Die eidgenössische Regierung beschritt von vornherein einen ganz anderen Weg: den Dialog mit religiösen Minderheiten, einschließlich natürlich der Scientology-Kirche.
Hier weiterlesen

Die Sea Org der Scientology Kirche, Abtreibung und Kindererziehung


Wohl um das Sommerloch zu stopfen, wurde in den USA kürzlich eine neue „Front gegen Scientology“ eröffnet.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hugo Stamm und seinesgleichen diese Front auch im deutschsprachigen Raum eröffnen, was nun auch gemacht wurde.

Es ist auch nicht verwunderlich, weshalb Hugo Stamm gerade bei diesem brisanten Thema die Originalschriften L. Ron Hubbards überhaupt nicht zu Rate zog, denn so wäre die Kontroverse schnell vorbei gewesen. Wer das Buch „Dianetik – Der Leitfaden für den menschlichen Verstand“ gelesen hat weiss, dass L. Ron Hubbard gegen Abtreibung (nicht gegen Verhütung) war und welche psychischen Auswirkungen eine Abtreibung auf die Mutter und eventuell bei einem Scheitern des Versuchs (das Buch wurde 1950 geschrieben) auch auf das Kind haben kann.
Die nachfolgenden Zeilen wurden von einem ehemaligen Sea-Org Mitglied geschrieben, welches sich für Kinder kriegen entschieden hat und deshalb aus der Sea-Org (oder See-Organisation, religiöser Orden der Scientology Religion) austrat:

Als ein ehemaliges Mitglied der Sea-Org der Scientology Kirche (entfernt vielleicht vergleichbar wie ein Kloster für die Katholische Kirche) möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mitteilen.

Die Arbeit eines Sea-Org-Mitglieds lässt sich mit der eines Missionars vergleichen: Man ist ganztägig mit den kirchlichen Aktivitäten beschäftigt, man hat sich dafür entschieden, und es ist sicherlich kein 08/15-Job. Bei solch einer intensiven Beschäftigung ist es fast unmöglich, sich gleichzeitig genügend um seine eigenen Kinder kümmern zu können, und so hatte ich mich entschieden, die Sea-Org zu verlassen, um Kinder zu haben. Denn ist es ehrlich gesagt nicht so, dass Frauen sich die ganze Zeit zwischen Karriere und Kinder entscheiden müssen? Eine arbeitsintensive Anstellung lässt sich schwierig mit dem Gründen einer Familie vereinbaren.

Viele Geschäftsfrauen in den USA, die Teilhaberinnen werden möchten, schieben das Kinderkriegen bis in ihre Vierziger auf oder verzichten ganz darauf, weil sie ohne 70-Stundenwoche keine Karriere machen würden. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass eine Frau eine ungeplante Schwangerschaft abbricht, weil sie ihre hart erarbeitete Position in der Firma oder sonst im Leben nicht verlieren will.

Nicht viele Frauen schaffen es, sowohl eine erfolgreiche Karriere wie auch eine Familie zu haben. Man muss selber Prioritäten setzen, und viele wählen dabei die Familie, andere wählen ihre Arbeit. Schlussendlich ist es die eigene Entscheidung, mit der man dann leben muss.

Wie arbeitsintensiv das Leben in der Sea-Org auch sein mag, es ist unmöglich, dass ein Vorgesetzter jemanden zu einer Abtreibung zwingt, genau so wie er eine Person nicht dazu zwingen kann, zu essen oder ihr Zimmer aufzuräumen. Man verliert seine Rechte nicht, wenn man der Sea-Org beitritt. Aber Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit, die man als Sea-Org Mitglied einfach nicht genügend haben würde. Also muss man eine Wahl treffen.

Es ist sicherlich keine leichte Wahl, deshalb mag sich jemand wohl besser fühlen, jemand anderem die Schuld zu geben, wenn man die eigene Wahl im Nachhinein bereut. Mit Schuldgefühlen lässt sich schlecht leben. Aber leider ist es so, dass man manchmal Entscheidungen im Leben treffen muss: Man wägt das Für und Wider ab, man übernimmt Verantwortung, und lebt mit den möglichen Konsequenzen.
E.B.

ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ analysiert


Um diesen Spielfilm etwas besser zu verstehen, sollten sich Menschen über grundlegendste Manipulationtechniken Kenntnis verschaffen. Als Beispiel weshalb dies wichtig ist, können Sie nun den ersten Satz dieses Artikels etwas genauer untersuchen. Ist dieser manipulativ oder nicht? Ja, er ist es ganz klar. Ich erzeuge damit bei Ihnen bereits den Eindruck, dass der Spielfilm manipulativ ist, obwohl es vielleicht ja gar nicht so ist. Deshalb ist es umso wichtiger dass Sie – egal mit wem Sie es zu tun haben – Kenntnisse über Manipulationstechniken haben. Ich werde dazu in der Zukunft einige Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber im Internet einige sehr gute Seiten, geben Sie einfach „Manipulationstechniken“ ein.

Hier also eine kleine Analyse des Spielfilms von Sabine Weber, der ich mich vorbehaltlos anschliessen kann:

1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Roboter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.

2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
Link zum Thema Scientology Kindererziehung

3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.

4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
Link zum Thema Auditing

5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.

6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter http://www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.

Weitere Hintergründe zur Geschichte rund um die Familie Rönn finden sie hier

Fakten zu ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ über Scientology


Genau zu diesem Zeitpunkt in dem ich diesen Artikel schreibe, wird der Film „Bis nichts mehr bleibt“ auf dem Sender ARD gezeigt. Der Fall Rönn, welcher als Grundlage des Films gilt, ist alles andere als wahrheitsgetreu nachgespielt. Wer sich wirklich für die Zusammenhänge interessiert, der sollte auch dieses Video anschauen.

Hintergrund-Informationen: Propaganda-Film als beispiellose Diskriminierungskampagne
Mit der Produktion eines für Ende März angekündigten Anti-Scientology Filmes verletzt der öffentlich-rechtliche Sender ARD das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität und fördert ein Klima der Intoleranz gegenüber einer religiösen Minderheit.

Dabei fungiert ausgerechnet eine Hamburger Senatsangestellte, der im Zusammenhang mit ihrer Anti-Scientology Tätigkeit bereits strafbare Vorteilsnahme im Amt und Verletzung von Menschenrechten vorgeworfen werden konnte der ARD als „Fachberaterin“. Es steht daher zu befürchten, dass die ARD von dieser „Inquisitorin“ moderner Prägung als Instrument ihrer Hetzkampagne gegen eine weltweit anerkannte Religionsgemeinschaft missbraucht wird.

Die Scientology Kirche hatte offiziell angefragt ob ihr Pressesprecher an der Presse-Vorstellung des ARD Spielfilms am 5.3.2010 auch anwesend sein darf.
Die Kirche war von einigen Medien informiert worden. Diese Medien meinten, es wäre wohl nur fair, wenn die Scientology Kirche auch Stellung beziehen könnte.

Leider hat die ARD eine Teilnahme verweigert. Der Film wurde als geheime Kommandosache gehandelt. Dies kann nur bedeuten, dass man bewusst einen Propaganda-Film zusammengestellt hat, der Scientologen diskriminieren soll.
Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Hier finden sie die gesamte Gegendarstellung zum ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“

Eva Herman: Wie das System jeden ausschliesst, der eigene Gedanken hat


Auszug aus dem Vorwort von Eva Herman’s neuem Buch:

Heute erscheint mein neues Buch Die Wahrheit und ihr Preis – Meinung, Macht und Medien im Kopp Verlag. Hier schildere ich die wahrlich turbulenten Ereignisse der letzten drei Jahre. In der Ankündigung heißt es unter anderem:

»In der inzwischen schon beinahe legendären Johannes-B.-Kerner-Sendung kommt es vor laufenden Kameras und unter den Augen eines Millionenpublikums zu einer Art ›Inquisitionstribunal‹ gegen Eva Herman, das mit ihrem ›Hinauswurf‹ durch Kerner endet – und erneut ein vernichtendes Medienecho findet. Ihr berufliches Leben ist zerstört, als Mensch wird sie zur ›Persona non grata‹.«

In der Tat: Das, was ich in der Vergangenheit erlebte, ist nichts für schwache Nerven! Von den Medien als »braun und blöd« gejagt, wurde ich vom NDR gefeuert und erlebte die Fernseh-Hölle bei Kerner. In diesem Buch schildere ich Ursprung und Eskalation einer politisch unbequemen These, zu der ich zunächst buchstäblich »wie die Jungfrau zum Kinde« fand:

Als frisch gebackene Mutter mit Ende dreißig brachte ich es nicht fertig, mein kleines Kind in die Fremdbetreuung zu geben und weiter Karriere zu machen, als wäre nichts gewesen. Während die Erwerbstätigkeit der Frau seit Jahren zum festen Programm des Bundesfamilienministeriums und nahezu aller Leitmedien gehört, und auch die meisten der prominenten Kolleginnen-Mütter bis heute ohne Not und unbekümmert in diverse Fernsehkameras hinein versichern, dass sie mühelos Kinder und Karriere vereinbarten, wuchs schon damals ein tiefes Unbehagen in mir darüber, dass hier etwas nicht stimmte.

Eva Herman
Das Buch ist erhältich im Kopp Verlag

ARD Spielfilm über Scientology „Bis nichts mehr bleibt“


Auf eigenem Videokanal und mit neuen Webseiten werden Fakten und Hintergründe zu diesem Fall aufgezeigt werden. Schwere Manipulationsvorwürfe gegen Hamburger Senatsangestellte; eine Klage ist in Vorbereitung.

An einer Pressekonferenz hat die Scientology Kirche am Donnerstag einen eigenen 40-minütigen Dokumentationsfilm vorgestellt, der Hintergründe zum geplanten Spielfilm der ARD zeigt.

Der ARD Film zeigt ein Sorgerechtsdrama, das aber tatsächlich ganz anders abgelaufen ist. In Interviews mit der Mutter und dem Sohn wird ersichtlich, dass die Kontakte zwischen Vater (Ex Mitglied der Scientology Kirche) und dem Sohn gut geklappt hatten bis zu dem Zeitpunkt als die Hamburger Senatsangestellte Ursula Caberta sich eingemischt hat.

Mit verschiedensten Intrigen und Einflussnahmen versuchte sie vergeblich den Kontakt von Mutter und Sohn zu unterbinden. Gericht und Jugendamt stellten sich dem aber entgegen. Scientology wirft den Autoren des ARD-Filmes vor, die Recherchen nur einseitig durchgeführt zu haben und von Caberta manipuliert worden zu sein. Zahlreiche Szenen im Film sind schlicht falsch. Die ARD verletzt damit verschiedene Programmrichtlinien.

Der Film der Scientology Kirche wird in Kürze auf einem neuen Videokanal aufgeschaltet (http://www.scientology-tv.de/). Die Scientology Kirche will damit der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, alle Fakten zu sehen und sich dann ein eigenes Bild zu machen. Weitere Filme mit Hintergrunddaten sind geplant.

Anhand eines weiteren Beispiels (Stern TV hatte einen völlig erfundenen Aussteiger präsentiert und musste den Film vom Netz nehmen) zeigte die Scientology Kirche auf, dass auch dort Ursula Caberta den Fall „vermittelt“ hatte.

Die Scientology Kirche wird noch diese Woche bei der Stadt Hamburg (Arbeitgeberin von Ursula Caberta) eine Aufforderung zur Anerkenntnis der Schadensersatzpflicht dem Grunde nach einreichen. Falls dies nicht anerkannt wird, will sie die Anerkenntnis gerichtlich durchsetzen.

Bereits wurden 8 von insgesamt 22 angeblichen Aussteiger-Fällen im Detail dokumentiert. Dabei hatte Caberta angebliche Aussteiger mit falschen Stories präsentiert. Es wurde ihnen ein Forum geboten und diese an verschiedene Medien und Behörden vermittelt. Die genaue Schadensersatzsumme wird später nachgereicht werden.

Wie die ARD die Menschen mit dem Film „Bis nichts mehr bleibt“ manipuliert

Der gesamte Fall Rönn, welcher die Grundlage des Films „Bis nichts mehr bleibt“ bildet, kann hier nachgelesen werden

Die Scientology Kirche hat in den letzten Tagen auch verschiedene Websites kreiert, welche Fakten zu Scientology und zur Kontroverse in Deutschland und der Schweiz präsentieren:

http://www.scientology-fakten.ch

Scientology Fakten – Die Fakten hinter den Schlagzeilen

http://www.scientology-verfassungsschutz.de

http://www.scientology-tv.de

Ursula Caberta: Medien-Manipulationen über Scientology belegt


Deutschlandradio Kultur vom 27. Juli 2009. Die Antwort von Ursula Caberta auf eine entsprechende Frage der Journalistin Ulrike Timm bezüglich der Glaubwürdigkeit der von ihr präsentierten „Ex-Scientology Mitgliedern“:

„Natürlich sind sie glaubwürdig, alle Aussteiger aus Scientology sind glaubwürdig, … Die sind glaubwürdig, die sind absolut glaubwürdig, wie alle Aussteiger mit ihrer Geschichte, die sie in Scientology erlebt haben, immer glaubwürdig waren.“

Hier ein Bericht über das jüngste Beispiel eines solchen Aussteigers:
Jüngste Schlappe der streitbaren AGS-Leiterin aus Hamburg ist ihre Präsentation des Ex-Mitglieds Lino Bombonato in Günther Jauchs stern TV am 17. Februar 2010. Der junge Mann mit dem sympathisch weichen Gesicht schöpft aus dem Vollen. Schon mit 15 Jahren sei er zu Scientology gekommen, 7 Jahre sei er Mitglied gewesen, habe Geld „besorgen“ müssen und 10.000 Euro an Scientology gezahlt. Um schnell eine Ausbildung in den USA antreten zu können, habe er sich von seinen Eltern zu trennen, verlangte die Kirche. Lino entschied sich für den Selbstmord, der glücklicherweise misslang. Das Publikum ist erschüttert. In der Scientology Kirche Berlin gehen noch am gleichen Abend über 25 beleidigende E-Mails und Gewaltandrohungen ein. Die Fakten des Falles zeigen jedoch ein völlig anderes Bild. Ja, Lino Bombonato war Mitglied, aber er kam erst mit etwa 19 Jahren zu Scientology und war zusammengenommen etwa 2 Jahre Mitglied. Er zahlte während dieser gesamten Zeit rund 300 Euro für zwei Einführungskurse und Materialien ein. Es war Lino gesagt worden, die Kontakte zu seinen Eltern besser zu pflegen, von einer Trennung war nie die Rede. Nach einer Ausbildung in den USA hatte sich Lino zwar in der Kirche erkundigt, man hatte ihm aber bescheinigt, dass er dafür gar nicht qualifiziert. Der angebliche „Selbstmordversuch“ war in Wirklichkeit eine durchzechte Nacht im Zusammenspiel mit Schmerztabletten während des Karnevals als Lino 18 war und die mit einem Krankenhausaufenthalt endete. Der stern hat mittlerweile eine Unterlassungserklärung abgegeben und sämtliche Einträge zu diesem Fall auf ihren Internet-Seiten gelöscht.
Lesen Sie hier diese und noch mehr Story’s über die Lügen Caberta’s

Kukksi-Interview mit Scientology


Ein bereits im September 2009 durchgeführte Interview wurde nun doch noch veröffentlicht. Ich stelle hier den Beginn des betreffenden Artikels von Kukksi ein, das gesamte Interview kann auf der Website von Kukksi gelesen werden.

INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.

Lesen sie hier das gesamte Interview auf der Website von KUKKSI

Physiker Jörg Rings: „Sie sind hier unerwünscht“


Ein kurzes aber aufschlussreiches Intermezzo erlebte ich auf dem Scienceblog von Jörg Rings:
URL http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/02/amerikanische-homoopathen-ohne-grenzen-fallen-in-haiti-ein.php
Als ich zufällig sah, dass auf diesem Blog ein Artikel über die Helfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti veröffentlicht wurde, schrieb ich dazu einen Kommentar. Die „Antwort“ dazu können Sie auf dem Blog von Herrn Rings selbst nachlesen. Mein zweiter Kommentar betreffend seiner Antwort getraute sich Herr Rings dann nicht mehr zu veröffentlichen, obwohl dieser aus meiner Sicht sehr anständig und fair geschrieben war. Da ich den gelöschten Kommentar meinerseits leider nicht speicherte, gebe ich diesen hier nochmals sinngemäss, leider jedoch nicht Wort für Wort wieder:

Als erstes erwiderte ich Jörg als Frage, ob ich ihm dermassen auf den Schlips getreten sei, so dass er gleich die gute Kinderstube vergessen habe.
Desweiteren sagte ich ihm, dass er sich zwar die Wissenschaft auf die Fahne schreibe, sich jedoch überhaupt nicht sachlich, wissenschaftlich verhalte und daher von mir nicht ernst genommen werden könne. Ich nahm auch seine Argumentationsmethodik unter die Lupe und zeigte auf, dass er einfach versucht sein Gegenüber (in diesem Falle mich) mit einem „Argumentum ad Hominem“ (gegen die Person gerichtetes Argument) zu diskreditieren, anstelle sachlich zu bleiben.
Danach forderte ich ihn auf, die Leute die den Blog lesen selbst urteilen zu lassen. Ich teilte Rings auch mit, dass ich meinerseits überhaupt nicht der Meinung sei, alles über Wissenschaft und/oder Homöopathie zu wissen, er jedoch bei mir den Eindruck hinterlasse ein „Alleswisser“ zu sein.
Nachtrag vom 16.06.10: Habe eine Interessante Story rund um Jörg Rings gelesen, welche ich hier gerne verlinke:
Der Physiker Jörg Rings aufgescheut wie ein Huhn
Dem Psychogramm der Gruppe zu denen ich Jörg Rings zähle, kann ich grundsätzlich zustimmen

Christian Markert: Top Scientology-Aussteiger ein Flop!


In den letzten Jahren wurde viel in den Medien über Scientology berichtet. Ab und zu wurde ein Scientology-Aussteiger in den Medien bekannt, der seine Erfahrungen wiedergab. Beängstigende Geschichten waren zu hören, die eher an die Verschwörungstheorien rund um die Freimaurer erinnerten als dass sie real erschienen. Doch handelt es sich bei den Aussteigerberichten um unumstößliche Wahrheiten? Untenstehend habe ich eine Pressemitteilung der Scientology Kirche Hamburg e.V. (DailyNet.de) vom 30.07.2007 gefunden, die das Ex-Mitglied Christian Markert betrifft.

(DailyNet) – CABERTA PRÄSENTIERTE VERURTEILTEN BETRÜGER ALS SCIENTOLOGY AUSSTEIGER

VERDACHT AUF SPIONAGE IN DEN USA

Die Scientology Kirche Hamburg e.V. reichte heute eine Beschwerde beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft ein, um zu klären, ob die Senatsangestellte Ursula Caberta in einen transatlantischen Spionagefall verwickelt ist. Der am 20. Juni 07 im Berliner Abgeordnetenhaus präsentierte Aussteiger Christian Markert entpuppt sich als verurteilter Betrüger, der möglicherweise als Agent in die Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, eingeschleust wurde.

Hintergrund:

Am 20. Juni 07 präsentierte Ursula Caberta bei einer Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus als Überraschungsgast einen neuen Aussteiger aus der Scientology Kirche, Herrn Christian Markert Gemäß Presseberichten war er seit 7 Jahren Mitglied der Scientology Kirche gewesen und mit Hilfe der Hamburger Behörden sei ihm die Flucht aus der Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, gelungen.
Die geplante Präsentation war anscheinend gedacht, um weiter Stimmung gegen die neu eröffnete Scientology Kirche Berlin zu machen und um Politiker mit erfundenen Geschichten weiter zu instrumentalisieren. Dies könnte sich nun allerdings als Rohrkrepierer erweisen.

Christian Markert ist nämlich nicht nur den hiesigen Scientology Kirchen gänzlich unbekannt, sondern seine angeblich 7 jährige Mitgliedschaft betrug gerade einmal 3 Monate (von März 2007 – Juni 2007) in der Scientology Kirche Buffalo.

Öffentlich zugängliche Quellen aus dem Internet belegen auch, dass es sich bei Herrn Markert um einen verurteilten Betrüger handelt. Er wurde im Juni 1997 von einem Gericht in Meaux (Vorort von Paris) wegen Betruges zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, wovon 6 Monate auf Bewährung ausgesetzt wurden.
Auch die deutschen Behörden haben gegen Herrn Markert wegen des Verdachts des Betruges in mehreren Fällen ermittelt und ihrerseits einen Auslieferungsantrag an Frankreich gestellt. Markert hat verschiedene Berufungs- und rechtliche Verfahren angestrengt, um gegen die Verurteilung und die Auslieferung anzukämpfen, die er jedoch alle verlor. Am 3. Mai 1999 wird Markert an Deutschland ausgeliefert und hier verliert sich zunächst seine Spur.

Im März 2007 wird Herr Markert plötzlich Mitarbeiter der Scientology Kirche in Buffalo. Den Mitarbeitern gab er dort folgende Geschichte zum Besten.
Markert behauptet in Dinslaken, Deutschland geboren zu sein.
Er gab an von 1989 bis 1993 die Robert Kennedy Universität in Los Angeles, Kalifornien besucht zu haben und dort einen MBA Abschluß gemacht zu haben, aber solch eine Universität existiert nicht in Los Angeles.

Markert behauptet weiter an der privaten Junior High School in Los Angeles von 1980 – 1989 gewesen zu sein und dort sein Abitur gemacht zu haben. An anderer Stelle gibt er an, in dem gleichen Zeitraum das Gymnasium in Vörde besucht zu haben. Es ist wohl kaum möglich beide Schulen zum gleichen Zeitpunkt an zwei völlig unterschiedlichen Orten besucht zu haben.

Er sei ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Irland und Manager der dort ansässigen Firma Creaventure Consulting. Um seine Geschichte auszumalen gab er an, dass einer seiner Kunden auf seinem Konto 3 Millionen Euro hinterlegt hat, um sich seine Dienste zu sichern. Bei einer Steuerprüfung der irischen Steuerbehörde wurde diese Summe als zu versteuernde Einnahme angesehen. Markert behauptete, dass Creaventure Consulting ihren Umsatz innerhalb von 3 Jahren von 200.000 Euro auf 22 Millionen Euro steigerte und dies eine Betriebsprüfung des Finanzamtes nach sich zog. Seinen Angaben zur Folge wirkten an dieser Betriebsprüfung 25 Beamte mit.

Nachforschungen öffentlich zugänglicher Quellen enthüllten jedoch, dass die Firma Creaventure Consulting nicht in Irland existiert. Lediglich der Internet Domain Name creaventure.com konnte gefunden werde. Datum der Registrierung: Januar 2007, wenige Wochen bevor Markert seine kurze Zeit in Scientology begann.

Den Mitarbeitern in Buffalo gegenüber gab er an, bereits lange Zeit in Scientology zu sein; er sei Mitglied der Scientology Kirche in Irland und habe große Summen an die dortige Kirche gespendet.
Tatsache ist jedoch, dass niemand Herrn Markert in Irland kennt, er in keinem Mitglieder-verzeichnis geführt ist, geschweige denn irgendwelche Summen gespendet hat.

Augenscheinlich erfand Herr Markert einige Geschichten über seine Scientology Mitgliedschaft, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Mitarbeitern der Scientology Kirche in Buffalo zu erschleichen. Auch bezüglich seiner Mitgliedschaft in Scientology gab er gegenüber den Mitarbeitern unterschiedliche Jahre an: mal waren es 15 Jahre, dann 10 Jahre, aber auch 7 Jahre.

Markert ein verurteilter Betrüger ihm Dienste deutscher Behörden? Eigentlich unglaublich. Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz ? Hat Markert nach seiner Auslieferung nach Deutschland eventuell einen Deal mit den deutschen Behörden gemacht? Trat er in die Dienste des Verfassungsschutzes als informeller Agent? Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft Essen, die den Fall damals bearbeitete, ergab die lapidare Antwort: Nachrichtensperre. Eine Nachrichtensperre wird oftmals verhängt, wenn es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Wird also weiterhin gegen Markert ermittelt und wenn ja weswegen? In diesem Falle würde Caberta die Behörde für Inneres in eine gefährliche Nähe zur Kriminalität bringen.

Oder wird die Nachrichtensperre verhängt, weil Herr Markert ein Agent des bundesdeutschen Verfassungsschutzes ist und aus Schutzgründen die Nachrichtensperre verhängt. In diesem Falle würde der Fall eine internationale Dimension bekommen, da ein getarnter deutscher Agent in einem befreundeten Staat, den Vereinigten Staaten, eine dort anerkannte Religionsgemeinschaft ausspionieren wollte.

„Was auch immer der Sachverhalt ist, es bedarf der Aufklärung seitens der Behörden und der Petitionsausschuss ist ein geeignetes Instrument um die entsprechenden Fragen an die zuständigen Behörden zu stellen, um somit zur Aufklärung beizutragen.“, sagte Frank Busch von der Scientology Kirche Hamburg e.V.
Hier finden sie weitere Storys über Scientology Aussteiger
Aussteiger Lino Bombonato

Droht eine Psychiatrisierung der Pädagogik?


Ein Artikel über die Kontroverse rund um den Artikel von Rainer Pagel:

Als Einleitung ein Zitat aus besagtem Heft: PÄDAGOGIK, Heft 2/Februar 2003, S. 38-41

Seitdem die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, in ihrer Pressemitteilung vom 15. August 2001 ausdrücklich auf den schädlichen Missbrauch von Ritalin® hingewiesen hat, hat dies in der Bundesrepublik zu einer ganz neuen Diskussion darüber geführt, ob es überhaupt vertretbar ist, dieses Psychopharmakon in diesen Mengen zu verschreiben. In ihrer Pressemitteilung nennt Caspers-Merk die folgenden Zahlen: „Seit 1994 hat sich der Verbrauch mehr als verzehnfacht. Allein im Jahr 2000 hat er sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.“1 Bereits ein Jahr vorher wurden im arznei-telegramm die folgenden Zahlen veröffentlicht: „1995: 0,7 Millionen Tabletten, 1999: 31 Millionen Tabletten)“2 Das wäre sogar eine Steigerung um mehr als das Vierzigfache innerhalb von 5 Jahren. [……]

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Rainer Pagel mit dem Titel „Droht eine Psychiatrisierung der Pädagogik?“

Wenn ein Pädagoge klar gegen die Tendenz immmer mehr Ritalin einzusetzen Stellung bezieht, dann braucht er nicht lange auf Kritiker zu warten. Wohl selbst erstaunt was dieser Artikel zum Schutze unserer Kinder auslöste, mussten sich Rainer Pagel und der Beltz-Verlag nach erscheinen des Artikels von einem notorischen Scientology-Kritiker namens Ingo Heinemann heftig kritisieren lassen. Schauen wir uns kurz diese Kritiken des Herrn Heinemanns an:

1. Es gehe Pagel nur vordergründig um das wohl der Kinder, in Wirklichkeit gehe es Herrn Pagel um den „Kampf Scientology’s gegen die Psychiatrie“

Herr Heinemann schlussfolgert dies einfach daraus, dass Herr Pagel Scientologe ist. Dass Herr Pagel einfach eine sich mit Scientology deckende eigene Meinung haben könnte und daher Scientologe wurde, scheint den geistigen Horizont des Herrn Heinemann zu überfordern. Was nicht passt wird passend gemacht, dachte sich Herrn Heinemnn wohl und produzierte in bekannter chaotischer Art auf seiner Website Artikel um Artikel um Herrn Pagel als Scientologe zu outen, etwas was Herrn Pagel schon lange zuvor selbst getan hatte und daher völlig überflüssig war.

2. Herr Heinemann stellt es so dar, als ob Pagel „Behauptungen der Scientology-Organisation“ ohne Hinweis auf die Quelle, vorgetragen habe. Er kritisiert den Verlag auch gleich selbst und unterstellt ihm „trickreich die Kritik am Artikel auf eine allgemeine Diskussion über ADHS umzuleiten“.

Damit gibt Herrn Heinemann bloss zu, dass er selbst trickreich jede inhaltliche Diskussion betreffend „Psychiatrisierung der Pädagogik“ auf das Thema Scientology lenken will, obwohl es ja im Artikel um ADHS ging und eben nicht um Scientology. Seine Absicht ist, sich ja nicht inhaltlich mit den Aussagen Pagels zu befassen, sondern „Ad Hominem“ Pagel selbst zu diffamieren. Eine oft angewandte Manipulationstaktik die Heinemann selbst perfekt beherrscht.

3. Heinemann versucht Pagel weiter zu diffamieren, Sätze wie „pädagogische Lösungen anstreben“, „Konsequentes pädagogisches Handeln ist erforderlich“ seien nichtsagende Floskeln Pagels.
Die Frage sei ja gerade die, worin dieses Handeln bestehen solle. Daher gehe es Pagel nicht darum Hilfe anzubieten.

Wenn Herr Heinemann auch nur den Titel des Artikels gelesen hätte, wüsste er, dass es eben um die Hinterfragung der Psychiatrisierung der Pädagogik ging und nicht um einen praktischen Ratgeber mit alternativen Methoden. Da Pagel nebst dieser Hinterfragung der Psychiatrie durchaus auch 2 Bücher mit alternativen Lösungen erwähnt, ist auch dieser Versuch Heinemanns einerseits unlogisch aber auch trickreich. Jedenfalls würde ich im Falle pädagogischer Schwierigkeiten meine Kinder sicher lieber einem Menschen wie Pagel anvertrauen, als diese zu einem Menschen wie Heinemann zu schicken.

Hier noch weitere lesenswerte Seiten von Rainer Pagel:
ADHS-Kritik Deutschland
Rainer Pagel: Religionsfreiheit

Phillip Mattheis und SchülerVZ gegen Scientology und die Menschenrechte?


Im Februar dieses Jahres gab es Zoff auf der Website des SchülerVZ, worüber Phillip Mattheis prominent in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel schrieb. Eine Gruppe notorischer Scientology Gegner hatte etwas dagegen, dass der Scientologe Markus auf Schüler VZ erfolgreich eine Gruppe aufgebaut hatte, welche sich für die Bekanntmachung der Menschenrechte einsetzte. Mit fadenscheinigen Argumenten, Intrige und einem eingeschleusten „Agent Provocateur“ wurde daraus eine Kontroverse gemacht, was schlussendlich dazu führte, dass die Gruppe geschlossen wurde. Nun hat der Gründer dieser Gruppe eine interessante Stellungnahme veröffentlicht, welche aufzeigt was Herr Mattheis alles nicht sagte.
Lesen Sie die Story, welche Ihnen von Phillip Mattheis verschwiegen wurde und mich zum Titel dieses Artikels inspirierte:
Fakten, die Philipp Mattheis über die „Jugend für Menschenrechte“ nicht erwähnt!

Die bizzaren Sünden des „Blick“ gegenüber Katie Holmes


Es war vor langer Zeit, ich war damals rund 7 Jahre alt. Der Blick baute sich zu dieser Zeit seine Stammtisch-Leserschaft mit Storys auf, welche eigentlich niemand brauchte. Der Spruch „Mord in der Badewanne – keine Zeugen – Blick war im Abflussrohr!!“ wurde damals lachend verwendet, um sich über die übertriebenen Schlagzeilen des Blicks lustig zu machen. In Zeiten wo die Wirtschaft weniger Geld für Anzeigen hat, scheint der Blick die Lösung wieder in primitiveren Schlagzeilen zu suchen: „Vergib mir Tom, ich habe gesündigt“ titelt der Blick in der online Ausgabe vom 09.03.2009 und heuchelt der Leserschaft vor, irgend eine intime Story über Katie Holmes und Tom Cruise zu erzählen. Warum ich dies Heuchelei nenne? Nun, nicht nur der Titel ist eine reine Erfindung und nicht etwa ein Satz den Katie Holmes wirklich gesagt hätte. Der ganze Artikel ist ein Mischmasch aus verdrehten Konzepten die nicht mehr als das sprichwörtliche Körnchen der Wahrheit enthalten. Die Frage ist, welches Körnchen denn wahr ist. Auf verzerrten Konzepten basierend, wird im Blick abgeleitet, dass Katie Tom jede Woche „schriftlich Sünden“ beichten müsse. Niemand weiss – ausser dem Abflussrohr vielleicht – weshalb der Blick nicht schreibt, dass dann auch Tom jede Woche seine Sünden Katie Holmes gegenüber schriftlich beichten müsste. Denn in Scientology herrschte schon völlige Gleichberechtigung der Geschlechter, lange bevor irgend ein Journalist des Blick´s überhaupt nur daran dachte, einen Artikel über die Gleichberechtigung von Frau und Mann zu schreiben.
Wie auch immer. Lassen wir die Seitenhiebe auf den Blick mal weg und kümmern uns darum, aus welchem Teil der Scientology Lehre sich der Blick etwas zusammengeschustert hat:
Hier können Sie selbst lesen was die wirklichen Scientology Grundlagen über die Ehe sind und wie man Spannungen in der Ehe beseitigen könnte
Und hier noch eine kleine Erfahrung aus meiner eigenen nun doch auch bereits 15 jährigen Ehe: Meine Frau und ich – weit davon entfernt eine „perfekte“ Ehe zu führen – haben schon lange erkannt, dass es besser ist dem Partner gegenüber ehrlich zu sein. So gesehen beichten wir uns gegenseitig unsere „Sünden“ auch fortlaufend. Man kann es auch einfach Ehrlichkeit nennen, oder eben wie beim Blick etwas „Bizzares“ daraus machen. Blick, für diesen Artikel gebe es in der Schule eine glatte eins…jedenfalls sicher durchgefallen! Nicht nur weil der Artikel völlig falsch ist, sondern weil er zudem noch abgeschrieben wurde.

Das Ende einer Kampagne gegen Scientology


28feb2009berlin_video

Das Ende der Hetzkampagne gegen Scientology muss das Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf wohl zuerst noch verdauen, jedenfalls hörte man in den Medien erstaunlich wenig über den Entscheid des Verwaltungsgerichts Berlin. Das Verwaltungsgericht hat am Freitag entschieden (Az. VG 27 L 41.09), dass eine Plakataktion des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf vor dem Kirchengebäude der Scientology Kirche Berlin rechtswidrig ist. Die Aktion greife in die Grundrechte aus Artikel 1 (Menschenwürde) und Artikel 4 (Religionsfreiheit) ein, so das Gericht. Das Bezirksamt beeilte sich daraufhin, die Ende Januar aufgestellte Plakatsäule wieder abzubauen. (Bild)

Wie das Gericht weiter ausführte, sei nicht nur der Verfassungsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit sei durch die Plakataktion des Bezirksamts verletzt worden, sondern die,,[d]ie öffentliche Aushängung des Plakats an dieser Stelle [verletzt] den Antragsteller [die Scientology Kirche Berlin] in seinem Grundrecht aus Artikel 1 GG…. Es ist jedenfalls im vorliegenden Verfahren vorläufigen Rechtsschutzes davon auszugehen, dass der Antragsteller als Weltanschauungsgemeinschaft den Schutz des Artikel 4 Abs. 1 GG genießt.“

Die Anwälte der Scientology Kirche hatten dem Bezirksamt vorgeworfen, grundlegende Rechte ins Lächerliche zu ziehen und begehrten auf dem Weg des einstweiligen Rechtsschutzes die Beendigung dieser staatlichen Diskriminierung.

Das Gericht folgte der Argumentation: „Die vor der Zentrale des Antragstellers an einer Info-Säule angebrachten Plakate greifen ungerechtfertigt in das Grundrecht des Antragstellers auf freie Ausübung seiner Weltanschauung nach Artikel 4 Absatz 1 Grundgesetz ein.“

„Wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichts und sind froh, dass dieser diskriminierende Schandfleck für die Stadt Berlin schnellstmöglich entfernt worden ist. Er hatte dem Image der Weltstadt Berlin international nur geschadet“, so Sabine Weber, Präsidentin der Scientology Kirche Berlin.

Die Scientology Kirche ist als gemeinnützige Religionsgemeinschaft in Schweden, Portugal, Ungarn, Italien, den USA, Argentinien, Australien, Neuseeland, Kanada und vielen anderen Ländern der Welt anerkannt. In den letzten 30 Jahren haben deutsche Gerichte in mehr als 50 Entscheidungen die Religionseigenschaft der Scientology Kirche bestätigt und sie unter den Schutz der Religionsfreiheit im Sinne von Art. 4 des Grundgesetzes gestellt.

Scientology wurde in Argentinien als Religion anerkannt


Wie schon öfters beobachtet werden konnte, wird die Propaganda gegen Scientology immer dann intensiviert, wenn gute Neuigkeiten für Scientology durchsickern. Im Januar wurde wieder eine beispiellose Kampagne mit bösartigsten Unterstellungen losgetreten. Es ist deshalb nicht weiter erstaunlich, dass die Scientology Kirche kurz zuvor wieder in einem Land als Religion vollständig anerkannte wurde.
Die geschah so im Dezember des letzten Jahres. Die Scientology Kirche erhielt in Argentinien die volle Anerkennung als Religon. Hier finden Sie auch das Dokument dazu

Aktivismus gegen Scientology: Wer bezahlt Wilfried Handl?


Hier sind einige Hintergrundinformationen zu Herrn Wilfried Handl’s frühere Scientology-Mitgliedschaft in Österreich.  Diese Aspekte lässt Herr Handl gerne weg, wenn er über seine frühere Mitgliedschaft berichtet, offenbar um sich besser vermarkten  zu können.

Seine diversen Auftritte in den Medien mögen dazu dienen, seinen sonstigen finanziellen Verpflichtungen besser nachkommen zu können.  Ob und falls ja in welcher Höhe Herr Handl ein Honorar für seine diversen Medienauftritte erhält, sollten Sie ihn selbst fragen. Ehemalige Freunde von ihm ebenso wie seine bei der Mutter lebenden Kinder würden sich ebenfalls dafür interessieren, weil er ihnen gegenüber seinen Verpflichtungen bisher nicht nachkommt.

Zur früheren Scientology-Mitgliedschaft von Herrn Handl:

Die Mitgliedschaft von Herrn Handl in Österreich dauerte insgesamt mit Unterbrechungen von zum Teil 4 jähriger Dauer von ca. Mitte 1975 bis April 2002. Seine hauptamtliche Tätigkeit für die österreichische Gemeinde endete im Mai 1983.  Während dieses Zeitraumes wurde ihm die Mitgliedschaft insgesamt drei mal aberkannt. Aufgrund seiner Bittschriften und seiner Versprechen, sich bessern zu wollen, gab man ihm jedes Mal eine neue Chance, so dass er wieder zur Mitgliedschaft allerdings als einfaches Gemeindemitglied zugelassen wurde. Diese endete letztlich im Jahre 2002. Kirchliche Dienste hatte Herr Handl in den letzten 15 Jahren nicht mehr besucht.

Wilfried Handl war von September 1980 bis April 1981 und erneut von März 1983 bis Mai 1983 – also vor etwa 25 Jahren – wenige Monate Leiter  der damals relativ kleinen Scientology Gemeinde  in Wien. Beide Male wurde er  aufgrund seiner  unangemessenen Amtsführung und seines Lebenswandels   wieder abgesetzt. Wenn Herr Handl nun der „ranghöchste Aussteiger“ von Scientology in Österreich sein will, so zeigt dies nur, dass es offensichtlich keine „hochrangigen Aussteiger“ gibt.

Zweifel an der Aufrichtigkeit von Herrn Handl:

Vor seinen beiden Amtseinsetzungen in der Scientology Kirche in Wien wurde die frühere aktive Mitgliedschaft von Herrn Handl in einer kommunistischen Terrorgruppe (in der Zeit von 1971 bis 1974) in Österreich mit dem Namen „Offensiv Links“ übersehen. Laut eidesstattlicher Erklärungen von Herrn Handl war er in der besagten Terrorvereinigung in Trainingslagern in Kampftechniken (Schießübungen, Herstellung von Bomben und anderen Kampfmethoden, sowie der Haltung geheimer Waffenlager, die zum Einsatz gegen den österreichischen Staat gedacht waren) ausgebildet worden.

Mit Beginn seiner Mitgliedschaft in der Scientology Kirche in Österreich im Jahre 1975 beendete Herr Handl seine diesbezüglichen Aktivitäten in der kommunistischen Untergrundorganisation ebenso wie seinen damaligen Drogenkonsum. Welchen Weg sein Leben eingeschlagen hätte, wenn er damals nicht der Scientology Kirche begegnet wäre, kann Herr Handl sicherlich selbst besser einschätzen.  Dennoch blieben auf Seiten der Kirche an seiner Distanzierung von seiner früheren Mitgliedschaft in dem besagten Terrorverein letztlich Zweifel. Er hatte es nämlich während seiner Mitgliedschaft zugelassen, dass andere Mitglieder seiner früheren Terrortruppe die Wiener Scientology Gemeinde infiltrierten, mit dem erklärten Ziel, die Kirche zu zerstören. Deshalb wurden alle schriftlichen Bitten des Herrn Handl um erneute Zulassung zur hauptamtlichen Tätigkeit für die Scientology Kirche in Wien im Jahre 1985 endgültig abgelehnt.

Vor diesem Hintergrund sind die heute von Herrn Handl gemachten Medien-Äußerungen „Ich war Täter“ besser verständlich. Er scheint seine Mitgliedschaft in der Scientology Kirche mit seiner davor liegenden früheren Mitgliedschaft in der Terrorvereinigung „Offensiv Links“ zu verwechseln. Gleiches gilt für seine öffentliche Aussage „ich war Parteisoldat in einem faschistischen System“ und andere ähnlich geartete Aussagen.

Gerne  zeigt Herr Handl  mit dem Zeigefinger auf die Kirche,  während  drei Finger dabei auf ihn selbst zeigen:

Hier ein Auszug aus einem Brief seiner Ex-Frau: „Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück…er hat ursprünglich die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich Diejenige-welche und jetzt ist es Scientology.“

Wir laden Sie ein, sich an das Motto  des Scientology Stifters L. Ron Hubbard zu halten, dass „nur das für einen wahr ist, was man selber beobachtet hat“.  Die selbstbestimmte freie Entscheidung ist  Grundvoraussetzung für jede Mitgliedschaft in der Scientology  Kirche. Dies ist klipp und klar in ihrer Satzung und ihren Richtlinien festgelegt und daran hält sich die Scientology Kirche.

Was Sie von Handl nicht hören werden ist:

  • dass die Scientology Kirche in Deutschland in über 40 Urteilen als Religion anerkannt wurde
  • dass Sozialprojekte der Scientologen von vielen Behörden und öffentlichen Stellen in der ganzen Welt unterstützt werden
  • dass das einzige Verbrechen im Zusammenhang mit der Beobachtung durch den Verfassungsschutz in Deutschland einen Agenten des Verfassungsschutz selbst betraff, welcher 1998 in Basel wegen Auslands-Spionage auf Schweizer Boden gegen Schweizer Scientologen strafrechtlich verurteilt wurde, dass aber gleichzeitig der Verfassungsschutz bisher gegen die Scientologen nichts gefunden hat.

Ein Chinesisches Sprichwort besagt: „Ein Fluss ist an der Quelle am reinsten“. Informieren Sie sich deshalb über Scientology bei der Quelle, also bei der nächsten Scientology Kirche.

Hier gibt es eine ausführliche Stellungnahme zu verschiedenen Behauptungen von Wilfried Handl
Artikel über Wilfried Handl auf Pro Journal

Ursula Caberta, Leiterin der „Arbeitsgruppe Scientology“ und Menschenrechtsverletzerin, zieht sich zurück


Ursula Caberta leitete  seit über 16 Jahren die „Arbeitsgruppe Scientology“ der Hamburger Innenbehörde. Heute Montag bestätigte die Innenbehörde einen entsprechenden Bericht der «Bild»- Zeitung, dass Caberta die Arbeitsgruppe verlassen möchte. Als Grund für den Rückzug werden das Ziel „sich beruflich verändern zu wollen“ angegeben. Gemäss Informationen die «Bild» haben soll, möchte Caberta eine Aufgabe in der Sozialbehörde übernehmen. Für den Ausstieg Cabertas gibt es noch einige Anmerkungen, welche bekannt sein müssen um diesen Rückzug zu verstehen.

  1. Nach einem vor Jahren ergangenen Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg [Az. 7 U 128/97] darf die Scientology Kirche Hamburg e.V. Ursula Caberta die „Missachtung des Grundgesetzes, Verletzung der Menschenrechtskonventionen, Verletzung des staatlichen Neutralitätsgebots, Amtsmißbrauch, Verletzung des Datenschutzgesetzes, und widerrechtliche Boykottaufrufe“ vorwerfen.
  2. Seither hat Frau Caberta etliche weitere Urteile verloren (natürlich im Namen von und auf Kosten der Steuerzahler).
  3. Caberta hat die Anonymous Gruppe unterstützt und sogar öffentlich gutgeheißen. In einer im Internet aufgetauchten Mitteilung der Caberta Arbeitsgruppe im Hamburger Senat, wurden Mitglieder der Anonymous Gruppe aufgerufen, zu einer Konferenz der Frau Caberta nach Hamburg zu kommen.
  4. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 27. Juni 2008 [Az. 9 V 53/08] gegen die Arbeitsgruppe Scientology ein Ordnungsgeld in Höhe von 5000,- Euro verhängt, da diese Stelle trotz bereits im Jahre 2006 erfolgter einstweiliger Anordnung und Androhung eines Ordnungsgelds die Maßgaben des Gerichtes nicht umgesetzt, sondern grob fahrlässig die gerichtlichen Anordnungen bewusst missachtet hat.

Es ist offensichtlich dass Frau Caberta als Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology schlicht nicht mehr tragbar wurde, da das Vertrauen in den Rechtstaat durch solche Personen sehr stark leidet. Ob Caberta aber als „Menschenrechtsverletzerin“ in die Sozialbehörde passt, ist eigentlich auch schnell beantwortet.

 

Nachtrag vom 12.02.2009:
Gemäss Mitteilung der Seite NDR Online, soll Caberta zwar zwar den Wunsch haben etwas anderes zu machen, bis auf Weiteres aber nicht zurücktreten. Dies verändert aber nicht meine Einstellung dazu, dass Caberta für mich grundsätzlich nicht mehr tragbar ist.

Nachtrag vom 31.03.2010:
Scientology hat nun bereits Fälle dokumentiert, wo Caberta mit Falschinformationen über „Aussteiger“ öffentlich auftratt.
Die Fakten finden Sie hier: https://religo.ch/2010/03/29/ard-spielfilm-uber-scientology-bis-nichts-mehr-bleibt/

Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien


Anlässlich der deutschen Premiere des Filmes „Operation – Walküre“, hat Tom Cruise sich gemäss der Website „süddeutsche.de“ über die medialen Angriffe geäussert, welche er aufgrund der Tatsache dass er Scientologe sei, erlebe.
Meiner Ansicht nach trifft er damit voll ins Schwarze. So sagte er im eigentlich recht fairen Artikel:
„Jeder weiß wohl inzwischen, dass ich seit zwanzig Jahren bei Scientology bin, und dass ich sage, wie sehr mir das in meinem Leben hilft. Nur: Wenn ich weiter darüber rede, sieht es so aus, als wolle ich missionieren. Rede ich aber nicht darüber, heißt es, ich verheimliche es und weiche aus.“

Sucht man mit Google nach Tom Cruise, dann sieht man sehr schnell, wer am missionieren ist. Es sind ganz klar die Scientology Gegner und die Medien, welche sich aufgrund der Bekanntheit der Schauspieler wie Tom Cruise oder John Travolta selbst „bekanntmachen“. Je abstruser ein Vorwurf oder ein Gerücht, desto besser, scheint da das Motto zu sein.

Ich veröffentliche hier nun eine Ergänzung geschrieben von Gastautor Andi:

Der Artikel „Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien“ von religo trifft damit aber auch ins Schwarze; eine Beobachtung und Überlegung, der ich mich auch anschließen möchte. Es sind nun 5 Monate vergangen seit ich als Gastautor in religo den Artikel Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta verfasst habe.

Seit dem 15.08.08 habe ich meinen eigenen Blog Scientology: Mythos versus Faktenaufgebaut. Ein Blog, der auch über Scientology aufklärt und sich für Menschenrechte und soziale Brennpunkte engagiert.

Nun möchte ich einen weiteren Versuch starten, angeregt durch den Artikel(Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien) von religo eine kleine Ergänzung (untenstehend) zu verfassen.

Tom Cruise als Cruise Missile
In den letzten Jahren ist in den Medien immer wieder zu lesen gewesen, dass Tom Cruise Werbung für Scientology macht. Tatsache ist, dass er aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology kein Geheimnis macht.

Vor nicht all zu langer Zeit sprach er recht offen darüber, vielleicht in den Augen anderer zu offen; womit er gewissen Zorn auf sich zog.
Ich frage mich, warum ich diese Auftritte von Tom Cruise mit missionarischem Eifer hier im deutschen Fernsehen nicht gesehen habe? Lag es daran, dass ich kein TV-Junkie bin oder handelte es sich um zensierte Meldungen um nicht unser Bundesbewusstsein zu gefährden?

Um diesen Werbungsvorwurf gegen Tom Cruise nachzugehen, müssen wir zuerst einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit wagen.

Vor über zehn Jahren, im Januar 1997, kochten die Gefühle zwischen Deutschland und Tom Cruise schon einmal in ähnlicher Weise hoch. Die Junge Union (kurz: JU ist die gemeinsame Jugendorganisation der beiden deutschen Parteien CDU und CSU) hatte damals dazu aufgerufen, seinen Film „Mission: Impossible“ zu boykottieren.

Das U.S. Department of State berichtete in seinem Jahresbericht 1996 über den Boykottaufruf.
Germany Country Report on Human Rights Practices for 1996

In the summer, the youth wing of the CDU in a number of German states urged a boycott of the film „Mission Impossible“ because the leading actor in this film is a Scientologist.

Eine ganze Reihe von Hollywood-Prominenten reagierte darauf und haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Kohl gewandt, der in der International Herald Tribune abgedruckt wurde.

Sofort gab es eine Gegenreaktion mit dem Vorwurf Scientologen würden sich mit dem Leid jüdischer Bürger im Nazi-Deutschland vergleichen; woraufhin der Verfasser(Betram Fields) des offenen Briefes, eine Stellungnahme an die International Herald Tribune verfasste.

Bemerkenswert dabei ist, dass Tom Cruise sich damals kaum zu Scientology äußerte. Dafür sorgte sein damaliger PR-Guru Pat Kingsley (Pressesprecherin). Sie stellte sicher, dass Tom Cruise in den Interviews und Presseerklärungen möglichst wenig oder gar nicht über Scientology gefragt wurde oder Stellung beziehen sollte. Was ihm natürlich gleich als Geheimniskrämerei angelastet wurde.

Und die Moral der Geschichte?

In den Augen bestimmter Kritiker ist einer wie Tom Cruise, der kein Hehl aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology macht und sich noch positiv darüber äußert, eine „Cruise Missile“ auf ihr seit Jahren behutsam gepflegtes negatives Image von Scientology. Auf der einen Seite die Sektenexperten und warnende staatliche Institutionen, mit viel Einflussbereich, auf der anderen Seite ein Megastar als bekennender Scientology im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein nicht zu akzeptierendes Kräfteverhältnis! Es wird verzweifelt zu Schutzargumenten wie „Werbung“ gegriffen. Ein äußerst geladenes Thema, mit dem man heutzutage überall konfrontiert. Es gibt kaum ein Entkommen; Werbung hier Werbung da. Das Werbungsthema wird dann noch explosiver, wenn es mit einer neuen Bewegung wie Scientology verknüpft wird.

Es scheint in der Szene der Scientology-Kritiker folgende Gleichung zu geben, nach der gedacht, vorgegangen und in das Bewusstsein der Bevölkerung projiziert wird.

Scientologen = Scientology = ein äußerst negatives Bild von Scientology (das selbst von den Kritikern aufgebaut worden ist)

Keiner soll sich wagen von dieser Gleichung abzuweichen!

Die Scientology Kirche Bayern wird vom Verwaltungsgericht Ansbach als ideeller Verein bestätigt


Nachdem ich bereits im Artikel Realitätsverweigerung der Sekten-Kritiker darüber schrieb, dass die Scientology Kirche in Deutschland grundsätzlich als religiös-ideeller Verein anerkannt wird, wurde nun auch die Stadt Fürth und die Regierung von Mittelfranken vom Verwaltungsgerîcht Ansbach über diese Tatsache aufgeklärt:
Die Scientology Kirche Bayern ist und bleibt zu Recht ein Idealverein mit rein religiöser Zielsetzung.
Die Stadt Fürth und die Regierung von Mittelfranken hatten mitte der neunziger Jahre wegen angeblicher Verfolgung wirtschaftlicher Zwecke den Vereinstatus der Scientology Kirche in Frage gestellt. Obwohl es seit dieser Zeit mehrere Grundsatzprozesse zu dieser Frage gegeben hatte, welche allesamt zu Gunsten anderer Scientology Gemeinden entschieden wurden, war die Stadt Fürth nicht bereit gewesen, diese Sache außergerichtlich zu bereinigen. So wurde der letzte zu dieser Frage anhängige Prozess Deutschlands notwendig. Das Urteil des VG Ansbach reiht sich nahtlos in die Liste von positiven Urteilen ein.
So wurde bereits vom Bundesverwaltungsgericht im Jahre 1997 wie auch anschließend vom VGH Baden-Württemberg in Mannheim im Jahre 2003 und dem Bayerischen VGH in München im Jahre 2005 rechtskräftig festgehalten, dass Scientology Gemeinden zu Recht Idealvereine sind.
Der Pressesprecher der Scientology Kirche Deutschland, Jürg Stettler, hierzu: „Wir sind über den Gerichtsentscheid erfreut. Das Urteil zieht einen Schlussstrich unter die seit 25 Jahren geführte Debatte über unsere Religion und sorgt damit für eine Versachlichung der Argumentation über Scientology. Unabhängige Theologen und Religionswissenschaftler aus aller Welt bestätigen seit Jahrzehnten die tief religiösen Inhalte der Scientology Religion und haben auch immer wieder den gesellschaftlichen Wert unserer sozialen Betätigungen gewürdigt. In den Bereichen Aufklärung über Drogenmissbrauch und Schutz der Menschenrechte gibt es weltweit viel zu tun, das Urteil trägt dazu bei auch in Bayern unsere sozialen Projekte zu intensivieren.“
Die erste Scientology Kirche wurde von Mitgliedern im Jahre 1954 in den USA gegründet. Heute umfasst die Scientology Religion weltweit mehr als 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Ländern mit ca. 10 Millionen Mitgliedern. In Deutschland ist die Scientology Kirche seit 1969 präsent und hat heute 19 Kirchen und Missionen.
International hatte zuletzt der Spanische Nationale Verwaltungsgerichtshof Ende Oktober 2007 die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft zur Eintragung in das staatliche Religionsregister anerkannt. Dieses Urteil nahm auch auf ein Grundsatzurteil des Europ. Gerichtshofes für Menschenrechte vom 5.4.2007 gegen Russland Bezug, in dem der Anspruch der Scientology Kirche auf die Menschenrechtsgarantie der religiösen Vereinigungsfreiheit im Sinne der Europ. Menschenrechtskonvention bestätigt wurde.

Horst Seehofer´s Resignation vor Big-Pharma Unterwanderung


Ein eindrückliches Video, welches zeigt wie stark unsere Gesellschaft von der Pharmaindustrie unterwandert ist. Eine so ehrliche und direkte Aussage über die Macht der Pharmaindustrie einerseits und die Machtlosigkeit der Politik andererseits, hätte ich Seehofer nicht zugetraut. Er gibt in diesem Video offensichtlich resigniert zu, dass die Politik unfähig ist, sich dem Diktat der Pharmaindustrie zu widersetzen. Dieser Skandal ist etwas für den Verfassungsschutz, doch der beobachtet wohl lieber, ob ich auf dieser Website nicht irgend etwas „antidemokratisches“ verbreiten würde. Schliesslich braucht es auch viel weniger Mut, um einige friedliebende Scientologen zu observieren, als gegen solche offensichtlich faschistische Elemente wie Big Pharma eines ist etwas zu unternehmen.

Das Video wurde aus „Urheberrechtsgründen“ auf Youtube entfernt:

Hier der Ersatz:

Verfassungsschutz gegen Scientology Verbot


Offensichtlich wirkt die seit Jahrzehnten von Caberta, Gandow und anderen Kritikern inszenierte Hysterie rund um Scientology nicht mehr richtig. Gemäss «Spiegel» habe ein Bericht des Verfassungsschutzes nun vor einem Verbotsverfahren gewarnt, welches die Innenminister beschliessen könnten.

Selbst der Verfassungsschutz scheint zur Einsicht zu gelangen, dass die massiven Vorwürfe gegen die Scientology Kirche grundsätzlich, wie auch „grundgesetzlich“ nicht mehr aufrecht erhalten werden können, sollte es tatsächlich zu einem Verbotsverfahren kommen. Die unhaltbaren Vorwürfe sind jedoch nicht der Grund für den Schuss vor den Bug der übereifrigen Innenminister. Der Verfassungsschutz scheint viel grössere Furcht davor zu haben, dass Deutschlands Ansehen als Rechtstaat massiv geschädigt werden könnte, falls die Innenminister die Hetze der Anti-Sekten Lobby gegen Scientology, in dieser Art weiter mittragen würden.
Einige Äusserungen des Verfassungsschuzes scheinen gar nicht ins bisherige in den Medien gezeichnete Bild zu passen. So lasse sich nicht ableiten, „dass Scientology die Überwindung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aggressiv-kämpferisch verwirklichen“ wolle. In dem 46-seitigen Bericht der Verfassungsschutzämter, aus dem der „Spiegel“ zitiert, sei von einem „lückenhaften Lagebild“ die Rede. Auf deutsch ausgedrückt: Es sind keine strafrechtlich verwertbaren Vorwürfe vorhanden. Der Verfassungsschutz warnte vor diesem Hintergrund vor einem „Ansehensverlust für die damit befassten staatlichen Stellen“ bei einem Vorgehen gegen Scientology. „weder die Satzung noch sonstige Äußerungen lassen den Schluss zu, dass der Verein strafgesetzwidrige Zwecke verfolgt“, zitiert der «Spiegel» aus dem Bericht.
Falls sich dieser Bericht des Spiegels bestätigen sollte, ist es eine gewaltige Niederlage für Caberta und Co.

Dianetik und Scientology Insiderwissen Blogstatistik


Ich habe mir mal etwas Zeit genommen und die Zugriffsstatistik über Suchbegriffe analysiert. Das Erstaunliche ist, dass ich ja eigentlich sehr viel über unsere lieben Kritiker schreibe, diese Kritiker aber offensichtlich überhaupt nicht gesucht werden. Alleine die Suchbegriffe Dianetik und Scientology (und Kombinationen davon) verursachten 58% der letzten 10’000 Zugriffe. Weitere 20% gingen auf wirkliche Sachthemen und 17% der Zugriffe kamen aufgrund von Scientology Suchbegriffen im Zusammenhang mit Promis. Ich habe hier nur die meistgesuchten Begriffe statistisch erfasst, es hat noch eine ganze Reihe anderer Suchbegriffe, ich erfasst aber nur diejenigen, welche über 100 Zugriffe verursachten.

scientology
dianetik
scientology kirche berlin
was ist dianetik
scientology blogs
scientology news
scientology schweiz
scientology geburt
scientology hochzeit
scientology mitglieder
Total Aufrufe 5855

kiffen
drogen
psychiatrie
psychopharmaka
drogensucht
cchr
Total Aufrufe 2034

kirstie alley
jennifer lopez scientology
scientology promis
will smith scientology
katie holmes scientology
jennifer lopez geburt
ines torelli
Total Aufrufe 1727

Und hier die „Scientology Kritik“ Suchenden. Bloss rund 5% der Menschen welche meinen Blog besuchen, suchten nach Scientology Kritikern oder Scientology Kritik. Offensichtlich ist in der Bevölkerung ein viel grösserer Informationsbedarf darüber was Scientology wirklich ist, als darüber was die Kritiker sagen. Gut, ich gebe zu dass diese Schlussfolgerung nicht unbedingt richtig sein muss. Ich freue mich aber einfach darüber, das dieser Blog sich sehr gut etabliert hat und stetig wachsende Besucherzahlen verzeichnen kann. In der nächsten Zeit wird der Andi meine Tätigkeit hier noch etwas unterstützen. Ich schätze seine Arbeit sehr, er hat gezeigt dass er Sachen sehr gut auf den Punkt bringen kann.

scientology kritik
hugo stamm
Total Aufrufe 506

Das Werk der Soul-Legende Isaac Hayes


Grundsätzlich wollte ich mich zum Tode von Isaac Hayes nicht zu Wort melden, da wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, hauptsächlich nur dann selber einen Artikel über bekannte Scientology Künstler schreibe, wenn diese in den Medien oder Blogs durch den Dreck gezogen werden. Der Tod des legendären Musikers Isaac Hayes, dem „Black Moses“ wäre daher nicht unbedingt ein Thema auf diesem Blog. Dadurch dass ich den Artikel von Fox Klatsch- und Tratsch Journalist Roger Friedman las, änderte ich meine Meinung. Friedmann hat sich anlässlich des Todes von Isaac Hayes kurzerhand als „Freund“ von Isaac Hayes hingestellt. Wenn man solche Freunde hat, braucht man sicherlich keine Feinde mehr. Bereits 2006 als Hayes gesundheitlich angeschlagen war, brachte Friedmann einen gehässigen Artikel und beschuldigte indirekt Scientology dafür verantwortlich zu sein. Nun missbrauchte er den Tod dieses grossartigen Musikers schamlos dazu, erstens sich selbst als Freund von Hayes auszugeben und zweitens, das tragische Ereignis zu verwenden um Scientology anzugreifen.

Der Artikel von Friedmann drehte sich hauptsächlich um die Comic-Serie „South Park“, in der Hayes mit seiner Stimme den Chefkoch verkörperte. Als South Park eine Serie über Scientology startete erwähnte Hayes nach der ersten Episode in einem Interview mit AV Club, dass er die Produzenten aufforderte selber mal persönlich zu schauen was Scientology sei, da es ja Leute geben könnte, die diesen „Mist“ (damit meinte er die South Park Episode) glauben würden. Zu diesem Zeitpunkt nahm Hayes das ganze aber jedenfalls selbst noch sehr locker auf. Die Produzenten von South Park scheinen jedoch alles andere als Verständnis für die Äusserung von Hayes gehabt zu haben. Die Macher von South Park können sicherlich gut in Satire versteckte Kritik austeilen. Sobald Hayes ihnen gegenüber nur einen Hauch von Kritik äusserte,  rochen sie jedoch gleich überall Verschwörungstheorien. Scientology habe Hayes dazu gebracht South Park zu kritisieren. Sie produzierten dann gleich eine 2. Folge welche noch stäker provozieren sollte. Bevor diese ausgestrahlt wurde verliess Hayes South Park, was dann in der Serie sogar aufgegriffen wurde. War dies von South Park so geplant? Es sieht wirklich so aus. Mit der ersten Episode über Scientology wollten sie Hayes zu einer Reaktion provozieren. Als er dies locker einsteckte und bloss sagte, sie sollten sich Scientology selbst mal anschauen, nahmen Sie ihm dies sehr übel. Sie rächten sich an ihm damit, indem Sie Hayes als Marionette der Scientology darstellten und produzierten eine weitere Episode um Hayes noch stärker zu provozieren. Als er dann South Park verliess, stellten Sie auch das wieder als unfreiwillige Entscheidung von Hayes dar.

Friedmanns Artikel berücksichtigt mit keinem Wort, dass Hayes selbst ein sehr aktiver Scientologe war, er gründete zum Beispiel selber eine Scientology Mission in Memphis. Friedmann übernimmt völlig unkritisch die Sicht, dass Jsaac Hayes South Park nicht aus eigener Entscheidung verlassen hätte.

Ich möchte hier einige Informationen vermitteln, welche wohl eher dem Willen von Isaac Hayes entsprechen würden. Wenn man die Biographie auf seiner eigenen Website (Nachtrag: existiert nicht mehr 2015) liest, kann man sich selbst ein Bild und eine Meinung darüber machen, wofür sich dieser Mann Zeit seines Lebens einsetzte und was er selbst unterstützenswert fand.

Isaac Hayes hatte Scientology in den frühen 90er Jahren kennengelernt und war seit dieser Zeit ein sehr engagiertes Mitglied der Scientology Kirche. Als Sprecher der World Literacy Crusade, war er massgebend daran beteiligt die Studiertechnologie von L. Ron Hubbard in unterprivilegierten Gemeinden bekannt zu machen, wodurch tausende Kinder die Möglichkeit erhielten, das Lesen und Schreiben zu lernen, anstelle sich kriminellen Strassenbands anzuschliessen. Für seine Arbeit im Bereich der Bildung und des Wirtschaftswachstums wurde ihm zum Beispiel in Ghana ein königlicher Titel „Nene (King) Katey Ocansey“ verliehen. Er förderte auch unermüdlich das Bewusstsein über die Wichtigkeit der Musik, gesunder Ernährung und sinnvollen Beschäftigungen für Jugendliche.

1998 gründete Isaac Hayes zusammen mit Lisa Marie Presley die Mission der Scientology Kirche in Memphis. Mit Isaac Hayes verlor Scientology eines der engagiertesten Mitglieder, welcher nicht nur als Künstler ein brilliantes Lebenswerk hinterliess, sondern Zeit seines Lebens auch eine soziale Verantwortung übernommen hatte.

Am Montag 18. August 2008 wurde in der Hope Presbyterian Church, 8500 Walnut Grove eine Scientology Gedenkandacht anlässlich des Todes von Isaac Hayes abgehalten.

Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta


Um die Arbeitsgruppe Scientology, geleitet von Ursula Caberta, beurteilen zu können, ist es wichtig die Entstehung und Arbeitsweise der Arbeitsgruppe unter die Lupe zu nehmen.

Zur Entstehung:
Damals – noch SPD-Bürgerschaftsabgeordnete – hatte Ursula Caberta Ende der achtziger Jahre als eine der Ersten die „Explosivität“ des Themas ‚Scientology’ erkannt. Sie nahm sich der Thematik an, obwohl einer ihrer Fraktionskollegen ihr geraten haben soll, die Finger davon zu lassen, weil da “nichts zu machen“ sei.
Sie war durch eine Strafanzeige gegen Scientology bekannt geworden, in der sie Scientology im März 1991 aufgrund § 129 StGB als „kriminelle Vereinigung“ angezeigt hatte. Die Ermittlungen wurden 1994 eingestellt, da die Staatsanwaltschaft keine Opfer von Scientology feststellen konnte und es keine „tatsächlichen Anhaltspunkte“ für eine „kriminelle Vereinigung“ gab.
Die mediale Auseinandersetzung wurde mit der Zeit immer lauter, bald erkannte man den „enormen Bedarf“, sich dieses Themas anzunehmen; schließlich wird im Oktober 1992 die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ gegründet.
Ursula Caberta wird ein gehöriger Anteil bei der Entscheidung der Innenminister zugeschrieben, Scientology seit 1997 vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Auch arbeitete Ursula Caberta als „Sachverständige“ in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages („So genannte Sekten und Psychogruppen.“ 1996-1998)

Zur Arbeitsweise:
Frau Caberta hat es sich zur Mission gemacht, Andere davor zu „warnen“ und „aufzuklären“. Ein Kampf ‚David gegen Goliath’. Eine „Verbraucherschützerin“ gegen einen „multinationalen Konzern“.
Aber ein ‚David’ dem alle Mittel zur Verfügung stehen: Sie schreibt Bücher, gibt Interviews, hält Vorträge und Diskussionen und trifft sich mit Scientologygegnern im In- und Ausland.
Darf ein Staat, eine Behörde oder staatliche Einrichtung – wie die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ – sich zu „Sekten“ oder neuen religiösen Bewegungen überhaupt äußern?
Und wenn ja, in welcher Weise?

Der folgende Rechtsstreit beantwortet die Frage:
Die ‚Europäische Kommission für Menschenrechte’ hatte sich im November 1996 mit einer Beschwerde zu befassen (Universelles Leben e.V. gegen Deutschland /Beschw.-Nr. 29745/96), der die Veröffentlichung einer Sekten-kritischen Broschüre „So genannte Jugendsekten und Psychogruppen in der Bundesrepublik Deutschland“, durch die deutsche Regierung zugrunde lag.
Die Europäische Kommission wies darauf hin, dass in einer demokratischen Gesellschaft niemand von Kritik verschont sei und dem Staat nicht das Recht abgesprochen werden könne, Maßnahmen zu ergreifen, mit dem Ziel, die Verbreitung von Informationen und Ideen zu unterdrücken, die mit der Achtung der Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit Anderer unvereinbar seien.

Des Weiteren wurde Folgendes festgestellt:
„Die Kommission befindet außerdem, dass ein Staat, in Erfüllung der von ihm übernommenen Funktion, die Öffentlichkeit über Angelegenheiten allgemeinen Interesses zu informieren, berechtigt ist, in einer objektiven, aber kritischen Art und Weise, Information über religiöse Gemeinschaften und Sekten weiterzugehen, derartige Informationen in Kenntnis zu setzen, die nicht das Ziel einer Agitation oder Indoktrinierung verfolgen und somit die Religionsfreiheit gefährden.“
Also ein ausgewogenes Urteil und kein „Persilschein“ für Behörden zur Agitation gegen neue religiöse Bewegungen!
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Arbeitsgruppe und andere Behörden sich ausschließlich zu neuen religiösen Bewegungen und nicht zu traditionellen Religionsgemeinschaften äußern!

Wären folgende Informationen für Mitglieder und Nichtmitglieder der Großkirchen interessant?
– Die Finanzierung der Großkirchen, wie der folgenden Beitrag, von Panorama(ARD-NDR), „Kirchen-Vom-Staat“ subventioniert zeigt.
http://www.youtube.com/watch?v=ECjbLm41MkA
http://www.youtube.com/watch?v=X5PaOSIWY8E&feature=related
– Die Kirche widerspräche dem christlichen Armutsgebot. In Deutschland verdient ein einfacher Priester/Pastor so viel wie ein Studienrat am Gymnasium und ein Bischof 10.500 Euro/Monat, beide stehen in einem unkündbaren öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis.
– Mitgliedschaft von Minderjährigen in den Kirchen.
– Kirchenaustritte (ca. 300 000 Austritte pro Jahr, Austrittsgebühr 5 bis 50 Euro und die damit verbunden Folgen.)
– Die Kirchen sind undemokratisch, weil die Gemeinden die Pfarrer und die Pfarrer wiederum die Bischöfe nicht wählen können. Das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes gilt. Frauen diskriminiert werden, da sie nicht zum Priesteramt zugelassen sind.
– Es gilt das Zölibat für Priester. Die katholische Kirche hat ein Problem mit sexuellem Missbrauch von Geistlichen an Kindern und anderen Schutzbefohlenen.
– Die Großkirchen haben sich als intolerant und gewalttätig erwiesen, was sich durch Verfolgung von Heiden, Juden und Ketzern geschichtlich zeigt. (Siehe Kriminalgeschichte des Christentums von Karlheinz Deschner.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums
Original nachzulesen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenkritik )
Ein Aufschrei der Großkirchen wäre sicherlich unüberhörbar, wenn derartige Informationen durch staatliche Einrichtungen an die Bürger weitergegeben würden!
Aber da mit zweierlei Maß gemessen wird, betrachtet man es als Pflicht und Courage, über „Sekten“ zu informieren und sie gleichzeitig zu bekämpfen.
Es entsteht ein Klima der Intoleranz. Wo eine Aufklärung – im Sinne einer sachgerechten Analyse – zu einem Thema überhaupt möglich ist, das öffentlich umgehend emotionalisiert wird, und jemand, der nicht sofort entschieden gegen Scientology spricht oder schreibt, auf der Stelle verdächtigt wird, ein Scientologe zu sein und zumindest mit den Scientologen zu sympathisieren.
Es stellt sich auch die Frage, für welche Zielgruppe diese Informationen der ‚Arbeitsgruppe Scientology’ oder anderen Behörden bezüglich „Sekten“ überhaupt wichtig sein könnten.
Neu suchende Interessenten werden wohl kaum die Broschüre lesen, bevor sie sich einer neuen religiösen Bewegung anschließen. Schon eher die Angehörigen, verängstigt durch die Medien.
Die ‚Arbeitsgruppe Scientology’ beschränkt sich aber nicht nur auf „Information“, sondern hat eine `Schutzerklärung´ gegen Scientologen entwickelt.
Die Gerichte haben dieser Agitation einen klaren Riegel vorgeschoben, wie die folgende Pressemitteilung zeigt.
In einer im Dezember 2005 veröffentlichten Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts heißt es: „… die Freie und Hansestadt Hamburg ist nicht befugt, Dritten zur Verwendung im Geschäftsverkehr vorformulierte Erklärungen zu überlassen, die den Geschäftspartnern des Dritten zur Auskunft über seine Beziehungen zur Scientology veranlassen sollen.“
Und weiter: „Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Beklagten zurückgewiesen: Die Herausgabe der `Schutzerklärung´ an einzelne Interessenten könne nicht auf die Aufgabe der Staatsleitung und die aus ihr abgeleitete Ermächtigung zur Information und Warnung der Öffentlichkeit gestützt werden.“ [Die Stadt Hamburg, in diesem Fall die AGS unter Leitung von Ursula Caberta] … „sei vielmehr dazu übergegangen, die von ihr allgemein angenommenen Gefahren im konkreten Einzelfall zu bekämpfen, indem mit ihrer Hilfe die Geschäftsbeziehungen eines einzelnen Wirtschaftsunternehmens durch Verwendung der Schutzerklärung von Kontakten mit Scientologen freigehalten werden. Für einen solchen, der Behörde zuzurechnenden Eingriff in die Freiheit des Glaubens oder weltanschaulichen Bekenntnisses fehle es an der erforderlichen gesetzlichen Grundlage.“

Fazit:
Das Problem solcher staatlichen Einrichtung ist nicht, dass sie über neue religiöse Bewegungen „kritisch“ informieren, sondern die unwissenschaftliche und einseitige Arbeitsweise. Die Objektivität fehlt, da die betroffenen Gruppen weder gehört noch zur Stellungnahme eingeladen wurden und die veröffentlichten Informationen keinesfalls von unabhängigen Personen stammen.
Meines Erachtens ist Frau Caberta mit ihrer ‚Arbeitsgruppe Scientology’ ein „Think-Tank“, eine Denkfabrik auf staatlicher Ebene, die sich mit aktiver Bekämpfung gegen Scientology beschäftigt.
Sie sieht ständig neue Gefahren auf Staat und Bürger zukommen und versucht, uns dagegen zu sensibilisieren. Sie fabriziert auch ständig neue „Beweise“, die seit den letzten 18 Jahren zu nichts anderem als Publicity in der Presse geführt haben.
Eine aktive Werbekampagne, die geschickt unter dem Deckmantel der staatlich legitimierten Information in den Medien und Politik betrieben wird.

Lügen über Scientology: Ist Ursula Caberta ein Verfassungsfeind?


Verwaltungsgericht Hamburg verhängt 5000,- Euro Ordnungsgeld gegen „Arbeitsgruppe Scientology“
Verfasst von Frank Busch 
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 27. Juni 2008 ( Az. 9 V 53/08 ) gegen die Arbeitsgruppe Scientology ein Ordnungsgeld in Höhe von 5000,- Euro verhängt, da diese Stelle trotz bereits im Jahre 2006 erfolgter einstweiliger Anordnung und Androhung eines Ordnungsgelds die Maßgaben des Gerichtes nicht umgesetzt sondern grob fahrlässig die gerichtlichen Anordnungen bewusst missachtet hat.
In dem Verfahren ging es erneut um den Antrag eines Hamburger Scientologen, der seit 2006 gegen Frau Caberta´s „Sektenfilter“ gerichtlich vorgeht, weil sie entgegen einem klaren Urteil des Bundes-verwaltungsgerichts vom 15. Dezember 2005 (BVerwG 7 C 200.04) weiterhin ihre diskriminierende Erklärung verbreiten wollte. Frau Caberta wurde dies bereits mit gerichtlicher Anordnung vom Jahre 2006 verboten ebenso wie den Hinweis auf Dritte, die ihren Sektenfilter verbreiten. Die Mitteilung war 1 ½ Jahre trotz klarer Anordnungen des Gerichts und entgegen den gegenteiligen Beteuerungen ihres Büros bis vor kurzem nicht von den Internetseiten der Stadt entfernt worden.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Arbeitsgruppe Scientology durch Vorspiegelung einer scheinbaren Umsetzung der Vorgaben des Gerichtes, diese jedoch bewusst umgangen hatte. „Die Verstöße erfolgten auch schuldhaft“, so das Gericht. „Um eine nachhaltige Einwirkung auf das künftige Verhalten der Antragsgegnerin (Arbeitsgruppe Scientology) zu erzielen (bzw. dienstaufsichtliche Maßnahmen anzuregen)“ erachtete es das Gericht als notwendig, ein Ordnungsgeld in dieser Höhe festzusetzen.
In seiner weiteren Entscheidungsbegründung stellt das Gericht folgendes fest : „Der Umstand, dass die Antragsgegnerin (AGS) gleichwohl in vollem Bewusstsein um den Unrechtsgehalt ihres Verhaltens weiterhin gegen die vom Bundesverwaltungsgericht festgestellte Unterlassungspflicht verstoßen und sogar noch eine gesonderte Unterlassungsverfügung herausgefordert hat, ist bereits für sich genommen ein bedenklicher Vorgang, weil er die grundsätzlich geltende Vermutung, man könne von einer Behörde die Befolgung gerichtlicher Entscheidungen bzw. generell rechtstreues Verhalten auch ohne gesonderte Verpflichtung erwarten, widerlegt und damit das Vertrauen in staatliche Institutionen generell zu untergraben geeignet ist“. Weiter heißt es : „Weiterhin stellt es eine ungewöhnliche Sorglosigkeit dar, wenn die Antragsgegnerin in mehreren Gerichtsverfahren über zwei Instanzen hinweg ebenso vollmundig wie letztlich unzutreffend behauptet hat, ihren Unterlassungspflichten nachgekommen zu sein.“
Die Verärgerung des Gerichtes, aber auch dessen Fassungslosigkeit über die Dreistigkeit einer Staats-bediensteten und ihrer Behördenstelle über die Nichtumsetzung gerichtlicher Entscheidungen, kommt an mehreren Stellen des Beschlusses deutlich zum Ausdruck.
Innerhalb von 4 Monaten muss die Hansestadt Hamburg damit ein weiteres Mal Steuergelder dazu ver(sch)wenden, um das rechtswidrige Verhalten von Frau Caberta und ihren Mitarbeitern in der Behörde für Inneres zu ahnden. Erst im März diesen Jahres wurde die Hansestadt Hamburg zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt (Az: 1 U 99/03) wegen rechtswidriger Äußerungen der Behördenangestellten Caberta. Das Hanseatische Oberlandesgericht hatte Frau Caberta in diesem Verfahren ein „amtspflichtwidriges Verhalten“ attestiert, weil sie gegenüber den Medien unwahre Äußerungen über Scientology getätigt hatte.

Sternreporter Gareis unterwandert Scientology


Was geschah: Der Reporter Gareis besuchte die Scientology Kirche Berlin und bekundete ein nicht vorhandenes Interesse an der Lehre der Scientology. Dazu gab er eine falsche Identität an und auch frei erfundene Motivationen. Er besuchte Kurse und Veranstaltungen und schrieb nach diesen 5 Monaten einen Bericht über diese Zeit im Stern. 5 Monate lang schaffte er es sein Schauspiel zu spielen.

Als Anfang der Geschichte ist die Lügengeschichte des Herrn Gareis zu berücksichtigen. Von Herr Gareis wurde auch im Stern Artikel bestätigt, dass die Scientologen sehr offen, freundlich und direkt mit ihm umgegangen sein müssen. Angesichts dessen, dass Herr Gareis 5 Monate lang seine Lügenstory aufrecht erhalten musste – rund um Menschen welche grundsätzlich eine gute Menschenkenntnis besitzen – kann ich sehr gut nachvollziehen dass dies an seine Substanz ging. Es erfordert wirklich sehr viel Energie und Selbstkontrolle, eine solche Geschichte 5 Monate lang glaubwürdig zu spielen. Dass man sich da dann manchmal als „umzingelt“ und „ausspioniert“ fühlt, ist sicher subjektiv nachvollziehbar. Objektivität darf aber genau aus diesem Grund meiner Ansicht nach nicht aus dem Stern Artikel abgeleitet werden. Als ich den Stern Artikel las, war es für mich eigentlich erstaunlich, für wie blöd er die Sternleser halten muss.

Er geht in eine Organisation, wird Mitglied indem er alle über seine wahre Motivation anlügt und besucht Kurse die ihn nicht persönlich interessieren. Er unterschreibt ein Einschreibeformular wo er bestätigt, dass man den Nutzen aus Scientology nur dann erwarten kann, wenn man ehrlich und aufrichtig an sich arbeiten will. Er nam auch zur Kenntnis dass Scientology niemanden will, der nicht aus eigener Motivation via Scientology mehr übers Leben und sich selbst herausfinden will. Am ende jedes Kurses bei Scientology muss man klar Stellung beziehen ob man das erwartete Resultat des Kurses (das Gelernte zur vollen Zufriedenheit auf das Leben anwenden zu können) erreicht hat oder nicht.
Er musste also auch da jedesmal erneut Lügen, denn wie er selber schreibt, war für ihn ja alles was er auf den Kursen lernte banal oder voller Lügen.

Was ich bei seiner Geschichte sehe ist das was ich nicht nur in dieser Situation beobachten kann, sondern auch sonst im Leben zu beobachten ist. Wenn jemand nicht ehrlich zu anderen ist, verursacht dies Probleme. Ich habe in meinen 18 Jahren Scientologymitgliedschaft nie Probleme mit Personen gesehen, die sich eine Weile mit Scientology befassten und danach entschieden sich nicht mehr damit zu befassen. Wenn jemand offen und ehrlich sagt er wolle nicht mehr, dann ist das völlig in Ordnung und niemand will ihn aufhalten. Wenn jemand aber Mitgliedern gegenüber Interesse vortäuscht, nein in diesem Fall diese sogar schamlos anlügt, wahrscheinlich auch wenn jemand im zu Hause anrief nie sagte, dass er nicht angerufen werden möchte, kann dies nicht als „so geht es zu und her“ beschrieben werden.

Es ist nicht das Gleiche ob jemand fortlaufend Interesse vortäuscht obwohl das nie vorhanden war (oder nicht mehr vorhanden ist), oder ob jemand sagt er habe kein Interesse und wünsche keinen Kontakt und trotzdem wird weiter versucht ihn zum Mitmachen zu bewegen.

Wenn ich das Zitat höre, „Wir sind wie Rotweiler, wir lassen einfach nicht mehr los“ dann muss ich schon sagen dass das eine recht dumme Aussage ist. Andererseits wenn ich einem wirklichen Freund gegenüber so was sage, dann lachen wir köstlich über den Witz und er empfindet es so, dass ich in diesem Moment selbstkritisch eingestand, manchmal etwas zu nerven und zu hartnäckig zu sein.

Bei Herrn Gareis muss man auch davon ausgehen, dass er bewusst solche Situationen provozierte, schliesslich spielte er ein Spiel mit den Scientologen, nicht die Scientologen eines mit ihm. Was wäre das auch für ne Story geworden, wenn nichts Kontroverses passiert wäre……

Wenn ich von Gareis lese „Ich ertappte mich dabei, auch diese blöde „Brücke der Erleuchtung“ erreichen zu wollen. Nach den Kursen fragte ich mich manchmal: „Verdammt, warum bin ich noch nicht höher gekommen?“ dann überschreitet dies eindeutig meine Fähigkeit mir dies als seine ehrliche Empfindung vorzustellen. Vielmehr spielt er hier sein „Schauspiel“ den Sternlesern gegenüber weiter. Unglaubwürdiger geht es wohl kaum mehr. Wieviel seiner gesamten Beschreibungen nur die Weiterführung dieses Schauspiels ist und wieviel davon wirklich eine ehrliche Empfindung Seitens Gareis ist, vermag ich jedoch nicht zu beurteilen.

Es erscheint mir aber als Versuch, die Überzeugungen der Scientologen generell als Resultat einer Gehinrwäsche darzustellen. Danach kann man Scientologen alle als Opfer (nicht verantwortlich) darstellen. Der nächste naheliegende Schritt wäre die Scientologen deshalb als unzurechnungsfähig darzustellen. Alles was Scientologen sagen und tun unter dieser Prämisse zu betrachten, würde jegliche Möglichkeit der Selbstdarstellung seitens Scientologen wirkungsvoll verhindern. Wer glaubt schon einem, der nicht selber urteilen kann…..

Nachtrag vom 07.04.2010
Es gibt hier nun eine offizielle Stellungnahme der Scientology Kirche zur Geschichte des Sternreporters Fredy Gareis

David und Victoria Beckham über Tom Cruise und Scientology


„Tom zwingt niemandem etwas auf“

Mit diesen Worten entkräftete David Beckham die von den Medien „herbeigesehnte“ Kontroverse rund um die Freundschaft zwischen den Beckhams und Tom Cruise. Dass die Beckhams nur lobende Worte über das Verhalten von Tom Cruise zu erzählen wussten, war wohl ein richtiger Schock für die Medien. Schliesslich hatte man zuvor wie wild herumgelogen, dass es anders sei.
Am 30.10.07 schrieb die Website „seitenblicke.at“ über die Freundschaft zwischen David Beckham und Hollywoodstar Tom Cruise. Mit „Erstaunen“ habe man zur Kenntnis genommen, dass David Beckham das Medien – Lieblingsgerücht als Phantomgebilde zurückweise. Die Frage an David Beckham ob Tom Scientologen aus David und Victoria machen wolle, musste im Artikel wie folgt beantwortet werden. Nein! Tom Cruise und seine Frau Katie Holmes hätten sie niemals dazu überreden wollen, der Scientology beizutreten.
Hier ein Zitat darüber was David gesagt habe: „Wir respektieren ihre Religion, wie alles was sie tun oder woran sie glauben. Aber Tom und Katie sind nie an uns herangetreten und haben zu uns gesagt: „Ihr müsst da mitmachen.“ So sind sie nicht. Man hat uns nichts aufgezwungen, Freunde machen so etwas nicht. Beide sind unglaubliche Menschen, die positiv ans Leben herangehen. Sie sind zu uns immer supernett gewesen.“

Auch von Kritikern hört man ab und zu, dass das Gefährlichste an Scientologen das sei, dass diese immer supernett und positiv seien. Also ein kleiner Tip an unsere lieben Scientology-Kritiker, gebt doch eine Warnung heraus, dass man bei freundlichen, netten Menschen ganz besonders vorsichtig sein sollte und sich nur mit unfreundlichen Gesellen einlassen soll, um ja nichts mit Scientologen zu tun zu haben.
Ich persönlich werde mich weiterhin möglichst mit vielen positiv denkenden Menschen befassen, egal welcher Glaubensrichtung diese auch angehören. Es macht ganz einfach viel mehr Spass.
Die Tonskala ist übrigens ein sehr effizientes Werkzeug um besser zu verstehen wie durch die Emotionen das Verhalten von anderen Menschen besser eingeschätzt werden kann.
Die Tonskala oder auch als Emotionsskala bekannt
Ein weiterer Artikel über Emotionen und die Tonskala
Die Spekulationen rund um eine Abkühlung der Freundschaft zwischen Victoria und Tom wurden kürzlich auch als fieses Mediengerücht blossgestellt, da Victoria sogar in einem Film von Tom Cruise mitspielen werde. Naja sicher werden die Journalisten wieder neue Gerüchte „er“-finden, so nach dem Motto: „Bei 365 Gerüchten die wir im Jahr über sie verbreiten wird sich schon das eine oder andere bewahrheiten.“

Kindererziehung und wie man „den Teufel an die Wand malt“


„Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist.“ Dieses Zitat von L. Ron Hubbard, welches im Buch „Kinder-Dianetik“ und auch in der Broschüre über Kinder aus dem Scientology-Handbuch, gefunden werden kann, wird von Kritikern gerne als „Beweis“ dafür verwendet, wie schlimm und seltsam die Kindererziehung bei Scientologen doch sei.
Daher möchte ich an dieser Stelle auf obiges Zitat eingehen. Leider haben uns die Kritiker nie erzählen können, was denn an diesem Satz wirklich so schlimm und falsch ist. Dies hat damit zu tun, dass diejenigen die sich wirklich mit der Scientology Literatur über Kindererziehung befassen, sehr wohl wissen, dass dieser Satz erst durch das was die Kritiker „hinein-interpretieren“ kurios und abstrus wird.
Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die mich fragten was ich zu diesem Satz zu sagen habe. Sobald ich ihnen auch nur 2-3 Abschnitte im Kontext zeige, finden sie nicht mehr die Kindererziehung kurios, sondern fragen sich meistens, wie blöd man eigentlich sein muss um diesen Satz als „Negativargument“ in Bezug auf Kindererziehung zu veröffentlichen.

Lernen Sie die grundlegenden Vorstellungen L. Ron Hubbards in Bezug auf die Kindererziehung selbst kennen.

Hier das Zitat von L. Ron Hubbard im Zusammenhang:
„Die wichtigste Überlegung beim Aufziehen von Kindern ist das Problem, sie zu erziehen, ohne ihren Willen zu brechen. Sie sollten Ihr Kind so aufziehen, dass Sie es nicht kontrollieren müssen, damit es zu allen Zeiten im vollen Besitz seiner selbst sein wird. Das ist ausschlaggebend für sein gutes Verhalten, für seine körperliche und geistige Gesundheit.
Kinder sind nicht Hunde. Sie können nicht wie Hunde dressiert werden. Sie sind nicht kontrollierbare Dinge. Sie sind, lassen Sie uns diesen Punkt nicht übersehen, Männer und Frauen. Ein Kind ist nicht eine spezielle Tierart, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der bzw. die nicht voll ausgewachsen ist“.

Diejenigen, welche dem Menschen die kognitiven Fähigkeiten absprechen und ihn darwinistisch/atheistisch/dawkinistisch – auf eine Ansammlung von Zellen reduzieren, haben natürlich Schwierigkeiten mit diesen Aussagen.
Jeder der seinem Kind einfach ein guter Freund ist, handelt instinktiv in der Art wie L. Ron Hubbard es empfiehlt. Es bedeutet ganz einfach, dass man das Kind respektiert, es ernst nimmt und nicht wie einen Hund zu dressieren versucht. Man behandelt das Kind mit dem gleichen Respekt, den man auch Erwachsenen gegenüber zeigt.
Lesen Sie hier mehr über Kindererziehung

Scientology Kindererziehung

Politischer Hintergrund von Pfarrer Gandow


Bin gerade auf interessante Zusammenhänge über den politischen Hintergrund von Pfarrer Thomas Gandow gestossen. Hier ein kleines Muster davon, wie Herr Gandow diesen Hintergrund interessanterweise im Jahr 2000 offen erzählt, im Jahr 2001 als offenes Geheimnis bezeichnet und im Jahr 2002 abstreitet und denjenigen der den Vorwurf macht plötzlich als kriminell und Verleumder bezeichnet.

Thomas Gandow am 03.02.2002:
„Ich habe nun mal keiner K-Gruppe angehört ausser der K-irche“ (….) „Ihre Beleidigungen sind kriminell. Sie sind ein Verleumder“

Thomas Gandow am 2.7.2001 (auf den gleichen Sachverhalt angesprochen):
„zugegeben? Wieso zugegeben? Seit wann kann man ein offenes Geheimnis zugeben?“

Thomas Gandow am 21.02.2000:
„…Es wird behauptet, ich würde meine eigene Vergangenheit verschleiern; ich hätte bestritten, die Liga gegen den Imperialismus, der ich Anfang der siebziger Jahre angehörte, sei eine kommunistische Tarnorganisation gewesen. Das habe ich natürlich nie bestritten und nie bestreiten wollen…“

Die Liga gegen den Imperialismus war, eine Tarnorganisation der KPD. Mitglieder der Liga mussten, wie Mitglieder der Kader der KPD, die Inhalte dieser linksextremistischen Vereinigungen auf spezifische Weise vertreten (konspirativ und gewaltbereit). Durch Schulung wurden die kommunistischen Ideologien eingehämmert. Die Eingliederung unter eine strikte hierarchische Leitung “von oben nach unten’ war eben so gefordert.

Sie finden hier auch noch einige andere sehr interessante Hintergründe