Offener Brief an Bloggerin Jasmin Gruber


Liebe Jasmin

Soeben habe ich deinen Bericht in der Schweizer Illustrierten über den Besuch der Scientology Kirche in Hollywood gelesen.
Deine Eindrücke sind wirklich nachvollziehbar. Ich kann sehr gut verstehen was da passiert ist, vor allem dann, wenn ich mich in deine Lage versetze. Ich stelle mir vor, völlig desinteressiert an Religionen zu sein, dass ich damit einfach nichts am Hut hätte. Ich schaue mir dann trotzdem einen Film darüber an, der beabsichtigt das ganze Thema  noch etwas „ungeniessbarer“ zu machen. Vollgepackt mit Vorurteilen und den geschürten Ängsten und zudem ohne jegliches Interesse am Gebiet selbst, stehe ich jetzt vor diesem „Ungeheuer“ namens Scientology und bin drauf und dran die Höhle des Löwen zu betreten.

Ehrlich, ein mulmiges Gefühl hätte ich da sicher auch. Dass man am Empfang die Personalien aufschreiben soll, ist natürlich verdächtig. Dass man einfach ehrlich bleiben könnte indem man der Frau mitteilt, dass man die Personalien nicht angeben will, statt falsche Namen aufzuschreiben, scheint nicht so deine Art zu sein. Ich frage mich aber wirklich, weshalb wolltest du nicht deinen korrekten Namen hinschreiben? Vor allem wenn du danach unter deinem vollen Namen und sogar mit Selfie-Föteli in der SI einen Bericht darüber publizierst. Dachtest du wirklich, dass Scientologen den Bericht nie lesen werden und dass das Hinschreiben eines falschen Namens irgend eine vernünftige Vorsichtsmassnahme vor irgend welchen selbst fast herbeigesehnten Konsequenzen sei?

Ich vermute dass das einfach in die beabsichtigte Stossrichtung des Berichts passte, Ehrlichkeit scheint da halt nicht so sinnvoll zu sein.

In diesem Stil geht es weiter, beim Lesen des Berichts stelle ich mir vor, wie die von dir beschriebene junge hübsche Frau euch beide an ein Seil bindet, zum Fernseher schleppt und ihr dort dann am Stuhl angeschnallt werdet, echt krass geht das ab da. Du verwendest zwar dafür nur das Wort „bugsiert“ aber ich darf es ja auch etwas übertreiben, indem ich das von dir verwendete Wort so verwende wie es wirklich von der Herkunft her gemeint ist, oder? Die Herkunft des Wortes „bugsieren“ findet sich im portugiesischen puxar, das „ziehen“ oder „schleppen“ bedeutet. In der Schifffahrt wird dies halt mit einem Seil erledigt, daher meine Vorstellung wie die Frau euch abschleppt. Ihr Armen, ihr wolltet das ja gar nicht, hattet kein Interesse am Thema, dzdzdz…!

Dann ein Kompliment wie aus heiterem Himmel „extrem schön eingerichtet sei alles“. Ich frohlocke bereits, und frage mich ob die Aussage tatsächlich ernst gemeint ist. In dem ansonsten durchwegs reisserischen, abwertenden Artikel wäre das ein richtiger Lichtblick gewesen. Ich werde leider entäuscht, denn bereits im nächsten Satz werden die „extrem schön eingerichteten“ Räumlichkeiten gleich wieder mit dem Begriff „steril“ beschrieben. Ja was denn jetzt Jasmin, „extrem schön eingerichtet“ oder steril? Ist für mich ein klarer Widerspruch, denn etwas extrem Schönes ist für mich in etwa das Gegenteil von steril. Aber Geschmäcker sind halt verschieden. Wenn du deine Wohnung „extrem schön einrichtest“ und diese dann steril wirkt, dann darfst du deine Wohnung natürlich extrem steril schön einrichten, vielleicht wird das ja ein neuer Einrichtungsstil, den man in 200 Jahren als „JasGub-Hospital Style “ in den Geschichtsbüchern erwähnt findet.

Das E-METER: Einfach ein Gratis-Tip. Bevor man erklären will was ein E-Meter ist, sollte man minimale Kenntnisse der Elektrotechnik haben. Man macht sich ansonsten recht lächerlich. Eine Aluminium-Diode, wird sicher nicht verwendet. Falls du wirklich etwas mehr über das E-Meter und dessen Funktionsweise erfahren möchtest, hier einige Informationen aus erster Hand: http://www.scientology.de/faq/scientology-and-dianetics-auditing/what-is-the-emeter-and-how-does-it-work.html Eine Aluminium-Diode kommt auch da nirgends vor. 🙂

„Ich fühle mich beobachtet“!! Ja, auch das verstehe ich sehr gut. Als ich als Kind bei einem Nachbarn einen Apfel stahl, fühlte ich mich auch beobachtet. Als ich mit 15 in eine Disco ging, obwohl das Mindestalter auf 16 Jahre festgelegt war ebenfalls. Die Frage ist doch einfach: Wurdet ihr wirklich beobachtet oder fühltet ihr euch einfach so? Auch da ein kleiner Tip gegen solche Gefühle. Nochmals reingehen, ehrlich mitteilen dass ihr null Interesse am Gebiet habt, all die negativen Berichte in den MSM als neues Evangelium betrachtet und eigentlich nur Geld mit einem Bericht des Besuches verdienen wollt. Garantie: Bei solcher Ehrlichkeit verschwindet das mulmige Gefühl und auch das Gefühl beobachtet zu werden wird sich wie von Geisterhand verflüchtigen. Ehrlichkeit ist der Schlüssel gegen so viele unangenehme Gefühle.

„Wer hat euch geschickt“! So eine Frechheit aber auch, gell? Dass die Frau im Museum euch wohl sehr schnell durchschaut hat ist schon ein starkes Stück. Vor allem war es eine durchaus berechtigte Frage, da ihr ja unehrlicherweise einen falschen Eindruck von Interesse vorgeheuchelt hattet. Das nehmen nicht nur Scientologen meist sehr schnell war. Wenn man tagtäglich mit Menschen aus der Öffentlichkeit zu tun hat, ist sowas nicht weiter erstaunlich.

Beim nächsten Absatz geht meine Fantasie wieder etwas zu weit, vor allem als ich mir vorstelle wie die „überdrehte Asiatin Rein“ dich mittels einer Zitruspressse „ständig ausquetscht“ und du dich tapfer dagegen wehrst, irgend eine ehrliche Antwort zu geben. Die Frage nach dem Beruf, respektive womit ihr euer Geld verdient ist auch so ne Sache, richtig unverschämt von dieser zierlichen Asiatin Rein. Vor allem da du ja nicht ehrlich mitteilen konntest, dass du beabsichtigst Geld mit einem reisserischen Artikel über deinen Besuch bei Scientology zu verdienen. Da kann ich mich auch wieder aus eigener Erfahrung gut in deine Lage hineinversetzen. Als ich mit 15 Jahren im Wald Zigaretten rauchen ging und meine Mutter mich dann fragte was ich gemacht hätte. Echt ausgequetscht fühlte ich mich da. Als ich dann einige Zeit später eingestand dass ich rauche, war das „ausgequetsch-gefühl“ vorbei. Ich hatte damals weit bevor ich etwas über Scientology wusste die Erkenntnis, dass es mit mir zu tun hatte, nicht mit meiner Mutter. Anscheinend brauchen bestimmte Menschen mehr als 15 Jahre um solche Einsichten übers Leben zu erhalten.

Obwohl ich mir vorher gesagt habe, die schaffen es nie und nimmer, mich auch nur ansatzweise zum Nachdenken anzuregen – sie haben es geschafft. Die Begeisterung ist ansteckend. Und vieles, was ich heute zu hören gekriegt habe, ist nachvollziehbar.

Herzlichen Dank Jasmin, das scheinen mir die ehrlichsten Worte zu sein, die ich bisher von dir hörte, ganz ohne Vorurteile hineinzupacken oder etwas zu verschleiern. Ganz und gar erschreckend scheint diese Erkenntnis aber für dich selbst gewesen zu sein, dass vieles was die Scientologen sagen nachvollziehbar ist. Ich vermute, dass dein bisheriges Weltbild „Scientology ist schlecht“ ins Wanken geriet. Da hast du das einzig Richtige unternommen, um diesem „Nachdenken“ so richtig den Garaus zu machen. Alle erhaltenen Unterlagen wegzuwerfen, weil man erkannt hat dass vieles was Scientology sagt nachvollziehbar ist, das nenne ich konsequent. Eine öffentliche „Bücherverbrennung“ wie 1933 wäre aber viel eindrücklicher gewesen, da hast du mich mit dem fantasielosen Begriff „wegschmeissen“ schon etwas entäuscht. Ich gratuliere dir, dass du das bereits von Anfang an vorhandene Bild von Scientologen als „Inbegriff des Teufels“ aufrecht erhalten konntest. Das nennt man Beharrlichkeit oder weniger positiv vielleicht auch Fixiertheit.

Manche Menschen  sind froh, feundlich behandelt zu werden, für manche ist es fast ungeheuerlich. So ist das Leben. Atme nochmals tief ein und aus Jasmin, so brauchst du dein Weltbild nicht zu ändern und kannst weiter Menschen die freundlich und hilfsbereit zu dir waren, als manipulierend, drangsalierend und terrorisierend bezeichnen. Du kannst so weiter andere an der Nase herumführen und sie dessen beschuldigen was du selbst mit deinem Bericht machst. Angst und Schrecken verbreiten und damit auch noch Geld verdienen! Für mich ein Standard Journalist eben. Aber Chapeau, trotzdem eine beachtliche Leistung.

Vielleicht bin ich nicht der Standard-Scientologe nach deinem Weltbild, denn ich denke dass solche Menschen wie du, welche andere Menschen an der Nase herumführen und darüber noch stolz einen Bericht verfassen, wirklich nicht in Scientology willkomen geheissen werden sollten. Nicht dass du dich jetzt wegen meiner abweisenden Haltung dir gegenüber, zu mir hingezogen fühlen solltest. Das wäre aber gemäss deiner Geisteshaltung wiederum nichts als konsequent.

Mit nicht unfreundlichen, aber auch nicht herzlichen dafür ehrlichen Grüssen
Dirk

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Going Clear – Das Glaubensgefängnis: ORF zeigt Film von Alex Gibney


Heute 01.02.2017 wird auf dem Sender ORF 1 die auf deutsch übersetzte „Doku“ des amerikanischen Regisseurs Alex Gibney „Going Clear“ unter dem Namen „Das Glaubensgefängnis“ ausgestrahlt. Bereits in der Beschreibung des Films auf der Website des ORF wird munter manipuliert und verzerrt.

Beispiel:glaubensgefangnis1Meines Wissens gibt es keine Staaten die Scientology als „gefährliche Sekte“ einstufen, wohl deshalb wurde kein einziger Staat genannt der Scientology so einstuft. Auf der anderen Seite ist es durchaus lobenswert dass im ersten Satz auch die Tatsache erwähnt wird, dass in den USA und Teilen Europas (auch in anderen Regionen der Welt) Scientology offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt ist. Ein Detail das sonst sehr oft unerwähnt bleibt.

Der immer wieder verwendete Hinweis auf den Verfassungsschutz in Deutschland, der  Scientology seit nun bald 20 Jahren beobachtet ohne dass je verfassungswidrige Aktivitäten durch Scientologen dokumentiert werden konnten (jedoch sehr wohl durch den Verfassungsschutz selbst) ist ein alter Trick den Lesern eine irgendwie zwar nicht greifbare, nicht belegbare, aber trotzdem ersehnte Gefährlichkeit vorzugaukeln. Es ist eher als ein Zertifikat dafür zu sehen, dass Scientology sich in jeder Hinsicht verfassungskonform verhält. (Zwar eher gemäss Grundgesetz, für eine eigene Verfassung scheint dass nach wie vor unter Kriegsrecht stehende Deutschland noch nicht reif zu sein)

Selbst im Ausstrahlungsland  Österreich, sieht sich die ORF offensichtlich „genötigt“ die Tatsache zu erwähnen, dass Scientology in Österreich eine gemeinnützige Institution ist. Dass dies in Anführungszeichen gesetzt wird zeigt sehr offen wie versucht wird eine simple Tatsache als unglaubwürdig darzustellen.glaubensgefangnis2

Anscheinend soll der Leser bereits bevor er den Film sieht dazu gebracht werden Scientology möglichst negativ zu sehen. Bereits in der Beschreibung des Films wird zum Beispiel mit diesen Anführungszeichen subtil Propaganda gegen Scientology betrieben.

Was der Film natürlich verheimlicht ist die Tastsache, dass Alex Gibney selbst nie auch nur eine einzige Scientology Kirche besuchte und auch mit keinen einzigen Scientologen sprach. Er weigerte sich konsequent mit Mitgliedern der Kirche zu sprechen und auch auf schriftliche Anfragen der Kirche und einzelner Scientologen nicht zu antworten bereit war.

Welchen Wert hat eine Dokumentation über eine Religionsgemeisnchaft wenn man weder mit Mitgliedern dieser Gemeinschaft spricht, noch je selbst eine Scientology Kirche selbst von innen gesehen hat.

Dazu habe ich heute ein sehr zutreffendes Zitat im Tagesanzeiger gelesen:

«Ein weiser Mensch hat eine freundliche Gelassenheit, sich die Dinge anzuschauen, ohne über sie zu urteilen»,  (Judith Glück, Psychologin von der Universität Klagenfurt im Tagesanzeiger vom 01.02.2017)

Der Regisseur Alex Gibney weigerte sich zum Beispiel auch, 25 Scientologen zu treffen, welche ihm ihre Sicht der Dinge erzählen wollten. Alle hatten direktes Wissen aus erster Hand über die Personen welche Gibney in seinem Film verwendete. Es waren ihre Kinder, Ex-Ehegatten und ehemaligen Mitarbeiter. Aber Gibney wollte diese Sicht nicht hören. Er hatte bereits den Propagandafilm erstellt den er wollte.

Sehen Sie sich die Dokumentation der Scientology Kirche zum Hintergrund des Filmes an. Es ergibt eine erweiterte Sicht über die im Film verwendeten Quellen und die Arbeitsweise von Alex Gibney.

http://www.freedommag.org/going-clear/videos/letters-to-alex-gibney.html

https://religo.ch/2016/06/06/going-clear-die-wirkliche-story/

Hier ein treffendes Zitat zu Alex Gibneys Arbeitsweise:

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Wie Caberta Stern TV manipulierte


Weil die Hamburger Behördenangestellte Ursula Caberta einen Ex-Scientologen massiv unter Druck setzte, trat dieser bei Günther Jauch in Stern TV auf und erzählte eine Schauerstory über seine Mitgliedschaft bei Scientology. Von horrenden Schulden bis zum angeblichen Selbstmordversuch. Eine notariell beurkundete Eidesstattliche Versicherung belegt jetzt: Alles gelogen! Die Hintergründe zur Medienmanipulation durch Caberta in diesem Film.

Sonderausgabe der Zeitung Freiheit zum Thema

Avaaz.org: Mogelpackung für Leichtgläubige?


Als ich von einem Bekannten das erste Mal von Avaaz hörte, hielt ich es grundsätzlich für eine gute Idee.
Eine Kampagne ist schnell unterstützt, man gibt seine Emailadresse ein und mit einem weiteren Klick hat man eine VORDERGRÜNDIG gute Sache unterstützt.

Nachdem ich jedoch etwas recherchierte, fand ich immer mehr Widersprüche im Zusammenhang mit dieser Plattform.

Der Aktivitismus im Zusammenhang mit Syrien wo ich der offiziellen westlichen Sicht keinen einzigen Buchstaben glaube, überzeugte mich schlussendlich davon, dass Avaaz.org die reinste Mogelpackung ist. Avaaz hat in diesem Zusammenhang vollkommen einseitig Partei für die „syrische Opposition“ ergriffen anstelle zum Beispiel für gegenseitige Gewaltlosigkeit zu plädieren. Niemand kann sich anhand der extrem vereinfachten oberflächlichen Informationen von Avaaz wirklich eine unabhängige Meinung über die aufgeworfenen Themen bilden. Es gibt keine Links zu sachlichen Hintergrundinformationen. Das einzige Ziel der Plattform ist, durch einige plakative Sprüche Empörung hervorzurufen und den Leser zum mitmachen zu bringen.

Wohl jeder der gegen eine Eskalation der Gewalt in Syrien ist, kommt nach einer kurzen Recherche über die verschiedenen beteiligten Parteien in Syrien zum Schluss, dass der Sturz von Assad nicht das Ende der Gewalt, sondern der Beginn eines unvorstellbaren Chaos und Leidens der Zivilbevölkerung in diesem Land markieren könnte. Ein grosser Anteil der syrischen Bevölkerung steht hinter Assad. Dies darf nicht einfach unberücksichtigt bleiben. Assad vertritt durchaus einen beachtlichen Teil der syrischen Bevölkerung. Im Falle eines Regimewechsels würden einfach die Vorzeichen gewechselt und wohl niemand glaubt ernsthaft dass die Rebellen von Syrien lupenreine Demokraten und Menschenrechtler sind, welche danach das Land versöhnen werden. Der Westen bewaffnet die Opposition genauso wie Russland das Assad Regime bewaffnet. Die westliche Empörung über Russland ist lächerlich. Russland und China sind in diesem Konflikt diejenigen, die „alle beteiligten Parteien“ zum Dialog zusammenbringen möchten was einzig vom Westen verhindert wird.

Nun aber zurück zur Plattform von Avaaz. Hier eine sehr interessante Recherche auf Zeitgeist online über Avaaz.org: Die Mogelpackung für Leichtgläubige! wie ich es nenne.

Paul Conroy (mit blauer kugelsicherer Weste), Mahdi al-Harati, Al-Kaida-Führer (mit schwarzer Weste) und Abdelhakim Belhaj (mit Tarnanzug), Foto: Voltairenet

Hier ein interessanter Auszug aus oben verlinktem Artikel:
Das Foto zeigt den von Avaaz aus Homs evakuierten britischen Fotoreporter Paul Conroy mit zwei Al-Kaida-Größen:

Mahdi al-Harati ist ein Al-Kaida-Führer und mutmaßlicher Mittäter der Anschläge vom 11.3.2004 in Madrid.24 Er kämpfte während des Libyen-Kriegs in Tripolis und ist jetzt in Syrien im Einsatz.

Abdelhakim Belhaj ist die rechte Hand von Ayman al-Zawahiri, der derzeitigen Nummer eins von Al-Kaida und selbst die derzeitige Nummer zwei. Obwohl er offiziell einer der meistgesuchtesten Verbrecher der Welt ist, wurde er von der NATO zum Militärgouverneur von Tripolis erhoben. Er kämpft jetzt ebenfalls in Syrien.

Ein britischer Fotoreporter in der Gesellschaft von Terroristen? Voltairenet schätzt Conroy als Mitglied des britischen MI6 ein.25 Avaaz hat gelinde gesagt recht seltsame Freunde und Mitarbeiter in Syrien!

Am 4. Januar hatte Avaaz einen Aufruf herausgegeben „Bringt Syriens Folterknechte vor Gericht“ (siehe Abbildung oben). Darin wurde gedrängt, Präsident Assad und sein „monströses Regime“, das „tödlichen Terror“ verbreitet, vor dem Internationalen Gerichtshof anzuklagen.

Unter dem Aufruf kann man einen Link anklicken, der zu einem Avaaz-Bericht über Folterzentren in Syrien führt. Der Bericht vom 9. Januar ist überschrieben: „Enthüllung über das Ausmaß des Horrors von Assads Folterkammern.“ Verantwortlich zeichnen die Avaazer Wissam Tarif mit einer Telefonnummer im Libanon und Will Davies mit einer englischen Kontaktnummer.

Der Avaaz-Bericht ist eine Beschreibung von Foltern, kurz gesagt von „A“ wie Augen ausquetschen bis „Z“ wie Zehennägel ausreißen, allerdings werden Opfer nur mit Vornamen genannt. Auffällig ist, dass man darauf verzichtet, Fotos als Beweise zu präsentieren, obwohl die Opferberichte von Avaaz angeblich alle verifiziert wurden.

Avaaz wurde im Informationskrieg erfolgreich aktiv und scheut sich nicht, wie aufgezeigt, auch mit Manipulation, Lüge und Betrug zu arbeiten

Der einzige Klarname eines Folteropfers, den Avaaz benennt, ist der von Khaled Sid Mohand, einem französisch-algerischen Journalisten, der 23 Tage in Syrien im Gefängnis war und gegenüber dem Fernsehsender France 24 sagte: „Ich kann mich nicht beklagen. Ich wurde während der ersten beiden Tage ein klein wenig geschlagen, aber dann nie mehr angerührt.“

Avaaz – der Stoff, aus dem Hetzkampagnen sind?

Das ernüchternde Fazit über Avaaz lautet:

Avaaz ist eine aus den USA gesteuerte internationale Kampagnenorganisation. Sie erschleicht sich das Vertrauen ihrer Mitglieder mit Hilfe harmloser Kampagnen („Rettet die Bienen“). Anschließend missbraucht sie das gewonnene Vertrauen ihrer Mitglieder skrupellos, um mit Hilfe der arglosen Geldspenden der Avaazer die außenpolitische Agenda der Vereinigten Staaten bzw. ihrer Eliten zu befriedigen.

Israel vs Iran: Eine Botschaft der Hoffnung aus dem Volk selbst


Während Israel kein Geheimnis daraus macht, dass ernsthaft in Erwägung gezogen wird den Iran anzugreifen, antwortet der Iran seinerseits mit Drohungen gegen Israel.

Ronny, ein Werbefachmann aus Israel fragte sich, wer diesen Krieg den wirklich will. Die Antwort für sich selbst war klar und deutlich, er selbst wollte sicherlich keinen Krieg mit dem Iran. Daraufhin entwarf er ein Plakat auf dem stand:

„Iraner, wir lieben euch. Wir werden euer Land niemals bombardieren.“

Er veröffentlichte das Poster mit ein paar persönlichen Worten auf Facebook wo dieses Plakat zu einem Internet-Phänomen wurde. Israelis schickten ihre Liebesbotschaften an die Iraner und die Iraner antworteten den Israelis mit den gleichen Worten:

„Israelis, wir lieben euch. Wir werden euer Land niemals bombardieren.“

Anscheinend haben die normalen Bürger in Israel nichts gegen die normalen Bürrger Irans. Das Plakat machte klar, dass die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen einen Krieg suchen, nicht aber die Bevölkerungen der beiden Länder. Die Menschen in diesen Ländern möchten Frieden, sie lieben und respektieren sich gegenseitig. Die Menschen respektieren und lieben einander, es sind nur die Regierungen und den dazu gehörenden Interessengruppen die einen Krieg suchen.

Hier der ganze Brief von Ronny:

„An das iranische Volk
An alle Väter, Mütter, Kinder, Brüder und Schwestern

Damit es einen Krieg zwischen uns geben könnte, müssten wir Angst voreinander haben, müssten wir uns hassen.
Ich habe keine Angst vor euch. Ich hasse euch nicht.
Ich kenne euch nicht mal. Kein Iraner hat mir jemals etwas getan. Ich kenne noch nicht mal einen Iraner … Nur einen habe ich mal in Paris in einem Museum getroffen. Ein netter Kerl.

Ich sehe hier im Fernsehen einen Iraner. Er redet über Krieg.
Ich bin sicher, er repräsentiert nicht das ganze Volk des Iran.
Wenn ihr jemanden in eurem Fernsehen seht, der darüber spricht, euer Land zu bombardieren… seid euch gewiss, er repräsentiert nicht alle von uns.

Ich bin kein offizieller Vertreter meines Landes. Aber ich kenne die Straßen meiner Stadt, spreche mit meinen Nachbarn, meiner Familie, meinen Freunden – und im Namen von all diesen Leuten: Wir lieben euch.
Wir wollen euch keinen Schaden zufügen.
Im Gegenteil, wir wollen euch treffen, einen Kaffee trinken und über Sport reden.

All denen, die das gleiche fühlen: Teilt diese Nachricht und helft, dass sie das iranische Volk erreicht.

Nun sammelt Ronny Spenden, um Plakate drucken zu lassen und Anzeigen in großen Zeitungen zu schalten. Die Kampagne kann hier unterstützt werden: http://www.indiegogo.com/israeliran

Bewiesen: Caberta macht, was sie Scientology unterstellt


Seit vielen Jahren gab es immer wieder Hinweise, wie die Hamburger Senatsangestellte, Ursula Caberta, unter Missbrauch der von ihr vorgegebenen Amtsautorität ehemalige Mitglieder von Scientology und anderen Minderheitsreligionen unter massiven Druck setzte, damit sie mit größtenteils erfundenen, reißerischen Erzählungen in der Presse und in TV-Talkshows auftraten, um damit die Öffentlichkeit im Sinne von Caberta zu manipulieren. Die Machenschaften zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung dienten in erster Linie dem persönlichen Profit der selbsternannten „Sekten-Expertin“. Je theatralischer die Berichte ausfielen, umso sicherer konnte sie sein,
weiterhin ihre gut bezahlte Stellung in der Hamburger Verwaltung zu behalten und mit Steuergeldern um sich werfen zu können. Ihre amtlich erfundenen Geschichten vermarktet sie dann in eigenen „Skandalbüchern“ und wirtschaftet so zusätzlich in ihr privates Portemonnaie. Nun hat einer dieser „Aussteiger“ den Mut aufgebracht, über seine Erfahrungen mit Cabertas Methoden zu berichten und damalige Lügen richtig zu stellen. Im Detail beschreibt er, wie er von Caberta bedroht worden sein soll, wie diese eiskalt Zahlen gefälscht habe und dass er am Ende so in die Enge getrieben gewesen sei, dass er alles sagte und tat, was diese von ihm verlangte. „Ich wurde von ihr wie ein Hund abgerichtet und dressiert“, berichtet er. Erschreckend ist, dass demnach selbst die Manipulation von Familienmitgliedern, kein Tabu ist. Raffiniert benutzt Caberta die privaten Beziehungen ihrer Opfer, nicht um ihnen zu helfen, sondern um sie gefügig zu machen. Die Bekenntnisse des Aussteigers deuten auch darauf hin, dass Fernsehjournalisten dabei nicht unschuldig sind. Für eine höhere Einschaltquote ist man offenbar bereit, die gefälschten Geschichten mit entsprechend gestelltem Bildmaterial möglichst dramatisch umzusetzen. Erst durch Cabertas perfides Spiel wurde der junge Mann zum „Opfer“.

Eine andere Sicht auf die Opposition in Syrien


Die westlichen Medien sind voll des Lobs über die mutigen und tapferen Demonstranten in Syrien, welche gegen das böse Regime des Präsidenten Bashar al-Assad friedlich demonstrieren und dabei von den syrischen Regierungstruppen brutal getötet würden. Freiheitsliebende, friedliche Demonstranten gegen eine machthungrige sturre und brutale Regierung, ist das einfache Bild das uns wieder und wieder eingehämmert wird.

Selten wird dabei wirklich sachlich darüber informiert, wer den da in Syrien wirklich gegen was oder besser für welche Ziele demonstriert. Es wird einfach verschwiegen, welche Gruppen wirklich beteiligt sind und welche Hintergründe und Motivationen mit deren Aktionen verknüpft sind.

Daher veröffentliche ich hier einen interessanten Auszug über die Opposition in Syrien um diesem Manko etwas abzuhelfen. Am Ende dieses Artikels habe ich einen Link gesetzt, um den gesamten Text lesen zu können.

Die syrische Opposition

Khalid ibn walid BrigadeEine dieser Terrororganisationen, oder Oppositionsgruppen, wie sie im Westen genannt werden, ist die Khalid ibn al-Walid-Brigade [لواء خالد ابن الوليد], benannt nach einem Bandenmitglied Mohammeds. Sie ist eine der bekannteren militanten islamistischen Oppositionsgruppen und ist weitgehend in Homs [حمص] stationiert. Einer ihrer Anführer ist der Islamist Abdel-Aziz Tlass [عبد العزيز طلاس] (im Bild, in der Mitte). Diese Terrororganisation geht seit Monaten nicht nur brutal gegen Polizeistationen, Parteigebäude und Krankenhäuser vor, sondern auch gegen die Bewohner in Homs, die sich weigern sich ihnen anzuschließen. Nichts desto trotz erhalten sie von großen Medien wie Al-Jazeera eine Bühne, um ihre Version der Vorgänge in Homs darzustellen und in der Welt zu verbreiten. Ihre Rädelsführer werden von namhaften Journalisten wie Nir Rosen interviewt. Nir Rosen, ein Journalist, der glaubt, dass die Hisbollah [حزب الله] keine terroristische Organisation ist, sondern eine weit verbreitete und legitime politische Widerstandsbewegung. Männer wie er, sind die namhaften Journalisten und Nahostexperten, die die verlogenen Meldungen in die Welt tragen, um Meinungsbildung zu manipulieren. Im Westen behauptet man, dass die Khalid ibn-al-Walid Brigade der Zusammenschluss desertierter Soldaten, die sich gegen die Regierung und die Armee wehren wollen, sei – dies entspricht nicht der Wahrheit.

Lesen sie hier den ganzen Artikel

Hier ein sehr interessantes Video mit Thierry Meyssan, einem französischen Journalisten der als Experte für die komplexen Zusammenhänge im nahen Osten gilt.