Verharmlosung der Nebenwirkungen von Ritalin unter „mit-kindern-lernen.ch“


Eine äusserst interessante Verharmlosung der Nebenwirkungen von Ritalin findet man auf der Website von „mitkindernlernen.ch“.
Zwar werden einige der Nebenwirkungen korrekt erwähnt aber alles nur als sei es nicht wirklich schlimm und Ritalin an sich völlig harmlos. Es sei ein Vorurteil, dass Eltern leichtfertig mit dem Aspekt der Nebenwirkungen und Medikamentenabhängigkeit umgehen würden, wenn diese ihren Kindern Ritalin geben lassen. Alles sei nur ein Vorurteil.
Aber statt selbst im gleichen Muster wie dort eine Verharmlosung betrieben wird, eine Verteufelung zu betreiben, möchte ich hier etwas mehr Substanz bringen. Ich vergleiche hier somit einfach die Aussagen auf der Website mit dem offiziellen Beipackzettel des Medikaments selbst geordnet nach sehr häufig und häufig:

mitkindernlernen.ch
Die Nebenwirkungen von Ritalin & Co sind überwiegend gering, vornehmlich von vorübergehender Dauer und treten nach dem Absetzen der Medikation meist nicht mehr auf. [….] Am häufigsten kommen Durchschlafprobleme und Appetitverminderung vor. Stark ausgeprägt sind diese vor allem dann, wenn die Kinder die Medikamente nicht nur vormittags zu Verbesserung der Konzentration in der Schule, sondern auch nachmittags einnehmen. Bauch- und Kopfschmerzen sind ebenfalls bekannt. Unwillkürliche Zuckungen oder Lautäußerungen, sogenannte Tics, kommen in 1-2 % der Fälle als Folge der medikamentösen Behandlung auf. Bereits bestehende Tics können sich durch die Medikation verschlimmern – es sollte daher unbedingt darauf verzichtet werden, das Medikament an Kinder abzugeben, die bereits Tics zeigen. Weinerlichkeit und traurige Verstimmtheit können auftreten, häufig sind sie Ausdruck einer zu hohen Dosierung des Medikaments. Eine Blutdruckerhöhung ist gelegentlich eine Begleiterscheinung der Behandlung mit Psychostimulanzien. Die in der Öffentlichkeit immer wieder diskutierten Wachstumsverzögerungen, wurden in früheren Studien vor allem für die Langzeitbehandlung mit Psychostimulanzien vermutet. Diese Vermutung konnte in neueren gut kontrollierten Studien zum Teil bestätigt, zum Teil widerlegt werden. Aktuelle Forschungsergebnisse weisen zudem darauf hin, dass die Stimulanzienbehandlung die Knochendichte negativ beeinflussen kann.

Bei Kindern mit epileptischen Anfällen sollte eine medikamentöse Therapie der Verhaltensauffälligkeiten genau abgewägt werden. Die Forschung zeigt, dass Anfälle durch die Medikation ausgelöst werden können, andererseits gibt es auch Studien, die belegen, dass sich die Anzahl der Anfälle bei epileptischen Kindern durch die Behandlung mit Psychostimulanzien sogar verminderte.

Bisher sind keine wissenschaftlichen Studien bekannt geworden, die bestätigen,
dass Psychostimulanzien körperlich abhängig machen (Stand: 2018). Andere Bedenken gehen in die Richtung einer psychischen Abhängigkeit, betreffen also die Frage, ob Kinder eher zu Medikamenten oder Drogen greifen, wenn sie seit frühester Kindheit erfahren, dass sich Schwierigkeiten mit Tabletten & Co. lösen oder verbessern lassen. Bisherige Studien konnten diese Befürchtungen nicht bestätigen, zeigten teilweise sogar, dass sich das Risiko für eine Suchtentwicklung durch eine gezielte Behandlung der Kernsymptome vermindern ließ. Eine Dosissteigerung zur Erhaltung der Wirkung der Medikamente ist in der Regel nicht notwendig bis das Kind wächst und an Gewicht zunimmt.

Beipackzettel Ritalin:
Psychiatrische Erkrankungen*
Sehr häufig (bedeutet bei mehr als 1 von 10 Fällen): Schlaflosigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen

Häufig (bedeutet bei mehr als 1 von 100 Fällen): Appetitlosigkeit, rasche und starke Stimmungsschwankungen, Aggression*, Unruhe*, Angst*, Depression*, Reizbarkeit, anormales Verhalten, Schwindel, unkontrollierbare Bewegungen, körperliche Unruhe, Schläfrigkeit, unregelmäßige Herztätigkeit, beschleunigte Herztätigkeit, Herzklopfen, Husten, Rachen- und Kehlkopfschmerzen, Haarausfall, Juckreiz, Hautausschlag, Nesselausschlag, Gelenkschmerzen, Fieber, Wachstumsverzögerung unter längerer Anwendung bei Kindern, Veränderungen von Blutdruck und Herzfrequenz (meist eine Erhöhung), Gewichtsabnahme

Analyse:
Der Ritalin Beipackzettel listet insgesamt 31 Nebenwirkungen in der Kategorie „sehr häufig“ und „häufig“ auf.
Die Seite http://www.mitkindernlernen.ch erwähnt insgesamt nur 10 Nebenwirkungen. Darunter sind 2 von 3 Nebenwirkungen der Kategorie „sehr häufig“ und 8 von 28 der Kategorie häufig erwähnt. Die Seite sieht sich auch noch „gezwungen“ auf schlechte Dosierung und Studien die dafür und gegen eine bestimmte Nebenwirkung sprechen hinzuweisen.

Man lässt also 2/3 der Nebenwirkungen unerwähnt und den Rest versucht man noch in ein etwas schöneres Mäntelchen zu verpacken. Es fragt sich ob sich die Organisation wirklich für das Wohl der Kinder einsetzt oder als PR Front für die Verharmlosung von Ritalin dienen soll.

Medikamententests: Die dunkle Vergangenheit der Psychiatrie und die Gegenwart


Pillen_greenKommentar zum Artikel vom 24. November 2017 in der Luzerner Zeitung. Der Artikel beginnt mit einer schockierenden Praktik der Psychiatrie (siehe Kasten) gefolgt von einer nicht weniger schockierenden Information, dass es nicht etwa eine Ausnahme, sondern gängige Praxis der Psychiatrie an sich war, neue ungetestete Psychopharmaka an Patienten abzugeben.

O-Ton Luzerner Zeitung:

EXPERIMENTE ⋅ An über 200 Personen wurden in der Psychiatrie St. Urban in den 1950er- und 1960er-Jahren Experimente mit Medikamenten durchgeführt. Nun wird der Kanton Luzern aktiv.

«Sie dürfen das Geschehene nicht totschweigen.» Diese klare Forderung stellt Barbara Callisaya, Leiterin der Patientenstelle Zentralschweiz, an den Kanton Luzern. Grund: Die Psychiatrische Klinik St. Urban hatte zwischen 1953 und 1963 an 208 Patienten nicht zugelassene Medikamente verabreicht – ohne dass diese davon wussten. Die Präparate wurden von der Pharmaindustrie kostenlos zur Verfügung gestellt, die Wirkung reichte von «schlafanstossend» bis hin zu einer «Kollapsneigung», wie «Schweiz aktuell» am Donnerstagabend berichtete.

«Heute benötigt man die Einwilligung einer Ethikkommission» «Ausserdem muss der Patient ausführlich über den aktuellen Stand der Forschung sowie über allfällige Wirkungen und Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Erst dann dürfen solche Tests aufgrund der ­Einwilligung des Patienten durchgeführt werden.»

Na dann, alles bestens! Heute werden also psychisch bereits angeschlagene Menschen mit Informationen über den aktuellen Stand der Forschung und Wirkungen wie Nebenwirkungen beglückt. Wohlverstanden, Wirkungen und Nebenwirkungen die eben noch nie bei Menschen getestet wurden und somit eher einem „Wunschdenken“ der Psychopharmaka und der Psychiater darstellen.

 

CCHR in Zürich – Ausstellung deckt Missbrauch der Psychiatrie auf


Psychiatrie – Die Wahrheit hinter den Missbräuchen. Die internationale Ausstellung welche bereits seit vielen Jahren ein Gesprächsthema in den Medien ist, kommt nach Zürich. Besuchen Sie selbst diese Ausstellung und finden Sie heraus was mit der Psychiatrie auf sich hat.

CCHR

Beispiel der Zwangspsychiatriesierung in der Schweiz:

Kindheit ist keine Geisteskrankheit!


Genug ist genug! Die Psychiatrie sagt, dass alle möglichen natürlichen Verhaltensarten eine behandlungsbedürftige Krankheit sei. Dieses Video verdeutlicht was wirklich hinter „Verhaltensstörungen stecken kann“.

Lasst doch die Kinder sich selbst etikettieren:

US-Rapper protestiert mit Leichenwagen gegen Weltkongress der Psychiatrie


Der Kongress des Weltverbands für Psychiatrie, ging am 12.10.17 zu Ende. Täglich wurden die Psychiater mit Protestaktionen von Psychiatrie Opfern und Menschenrechtsaktivisten konfrontiert.

 

Zuerst aber zur Einleitung ein kurzer Clip über die Wahrheit von Psychopharmaka:

Am Montag, 9. Oktober skandierte der US-Rapper Chill E.B. gemeinsam mit etwa 400 Demoteilnehmern mit Fahnen, Protestschildern und 6 historischen Leichenwagen von der Gedächtniskirche bis zum City Cube Berlin am Messedamm. Mit Slogans wie: „Hey, Hey Psychiatrie: Unsere Kinder kriegt ihr nie“, „Wir haben keinen Bock auf Elektroschock“ und „Psychiatrie – Scharlatanerie“ wurde auf Missstände hingewiesen. Veranstalter war die Bundesleitung der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) aus München.

Mit Trauerkränzen und eindringlichen Botschaften gegen die Stigmatisierung kindlichen Verhaltens als „Krankheit“ (wie ADHS) zog der Protestzug mit dem Leichenwagen-Konvoi durch die Stadt und forderte die Abschaffung einer Psychiatrie ohne Menschlichkeit.

Bei der anschließenden Kundgebung vor dem City Cube Berlin wurde der Protest des Rappers von einem ohrenbetäubenden „Leichenwagen-Hupkonzert“ und zusätzlichen Druckluftfanfaren unterstützt.

Mit Menschenrechtssongs und Vorträgen wandten sich die Aktivisten gegen die Pathologisierung abweichenden Verhaltens durch die Psychiatrie, gegen schädigende Praktiken wie Dauermedikation mit persönlichkeitszerstörenden Psychopharmaka, Hirnverstümmelungen und Elektroschocks sowie gegen korrupte Allianzen mit großen Pharmafirmen. Dutzende Psychiater des Kongresses filmten durch die Fenster mit ihren Handykameras den Protest der Menschenrechtler, viele kamen vor die Tür um bessere Aufnahmen zu bekommen.

Der Vorstand der KVPM Bundesleitung wies auf die Verbrechen der Nazi-Psychiatrie hin, die für die Ermordung von ca. 250.000 – 300.000 Menschen verantwortlich zeichnet. Bei einem bewegenden Geigenstück („You raised me up“ von Rolf Lovland und Brendan Graham), das von einer Violinistin live auf einer

E-Geige vorgetragen wurde, ließen die Demonstranten im Gedenken an die Opfer der Psychiatrie DAMALS wie HEUTE etwa 500 mit Helium gefüllte Luftballons gen Himmel steigen.

Nach Beendigung der Kundgebung kamen die Aktivisten auf dem Potsdamer Platz zusammen, um dort vor einem 150 Quadratmeter großen Zelt die internationale Wanderausstellung „Psychiatrie: Tod statt Hilfe“ für zwei Wochen offiziell zu eröffnen. Hauptrednerin der Eröffnung war Dr. Linda Lagemann, eine Psychologin aus San Francisco. 23 Jahre führte Dr. Lagemann eine private Praxis. Sie beobachtete, dass der Bereich der geistigen Gesundheit mehr und mehr von einer psychiatrischen Industrie dominiert wird, bei der nicht der Mensch, sondern die Stigmatisierung abweichenden Verhaltens im Vordergrund steht, um den Absatz von Psychopillen zu steigern. Daraufhin schloss Dr. Lagemann ihre Praxis und spricht sich seitdem in zahlreichen Radio- und Fernsehinterviews in den USA gegen diesen Trend aus.

Die Ausstellung für Menschenrechte und gegen psychiatrische Folter auf dem Potsdamer Platz deckt mit 8 großen Stellwänden und 14 preisgekrönten Dokumentarfilmen mit Berichten von 160 Experten und Betroffenen Hintergründe zur unheiligen Allianz zwischen Psychiatrie und Pharmaindustrie auf und zeigt, wie man sich und andere vor falschen Psycho-Diagnosen und negativen Auswirkungen schützen kann.

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für mehr Informationen: Bernd Trepping, Nicola Cramer; Tel.: 0178 – 613 74 67 od. 0178 – 540 47 35.

Neu veröffentlichte Video-Kurzwarnungen:

Die Allianz zwischen Psychiatrie und Pharmaindustrie – Eine Dokumentation


Dieses schockierende und authentische Video enthält Interviews mit Experten, Eltern und Opfern. Es dokumentiert die Auswirkungen einer milliardenschweren Allianz zwischen Psychiatrie und Pharmaindustrie. Aufzeichnungen vom Polizeinotruf 911 in den USA: Dramatische Anrufe verzweifelter Angehöriger — sogar von einem Mörder — vermitteln die Furcht einflößende Wirklichkeit hinter den Schlagzeilen der heutigen Zeit. Dieser erschütternde Film zeigt die beunruhigende Wahrheit über die sich häufenden tödlichen Amokläufe in Familien, an Schulen und in der Öffentlichkeit. Die Citizens Commission on Human Rights (CCHR) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für die Menschenrechte in der Psychiatrie einsetzt.

3. Psychopharmaka Quiz


Es gibt keine Nebenwirkungen, es gibt nur Wirkungen!

Wissen Sie welches Psychopharmaka die folgenden Wirkungen hat?

  • Schwellungen von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schluckschwierigkeiten oder Quaddeln zusammen mit Atmungsschwierigkeiten (Angioödeme)
  • hohes Fieber, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit und Angst auftreten, da diese Symptome Zeichen eines so genannten Serotoninsyndroms sein können.
  • Wenn Sie während der Behandlung Suizidgedanken oder suizidale Vorstellungen entwickeln, insbesondere in den ersten 2 – 4 Wochen, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert:

  • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
  • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
  • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
  • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
  • Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Gelegentlich: abnorme Blutungen, überwiegend der Haut und der Schleimhäute (meist Ekchymosen)
    • Sehr selten: Blutplättchenmangel
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Sehr selten: allergische Reaktionen einschließlich Nesselsucht (Urtikaria) und Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen mit Atmungs- oder Schluckschwierigkeiten (Angioödeme)
  • Hormonstörungen (endokrine Erkrankungen)
    • Sehr selten: Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH)
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • Häufig: Erhöhung der Cholesterinwerte im Blut, Appetitlosigkeit
    • Selten: erniedrigte Blutnatriumspiegel (Hyponatriämie)
    • Eine Hyponatriämie wurde überwiegend bei älteren Patienten berichtet und ist in einigen Fällen auf das Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) zurückzuführen.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Häufig: Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Agitiertheit, abnorme Träume (einschließlich Alpträume)
    • Gelegentlich: Verwirrtheit, Halluzinationen
    • Selten: Überaktivität im Verhalten oder rasende Gedanken (manische Reaktionen), Angst, Verlust des Persönlichkeitsgefühls (Depersonalisation), Panikattacken
    • Häufigkeit nicht bekannt: Fälle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Paroxetin oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Sehr häufig: Konzentrationsstörungen
    • Häufig: Schwindel, Zittern des Körpers (Tremor), Kopfschmerzen
    • Gelegentlich: langsame und/oder unwillkürliche Bewegungen (extrapyramidale Störungen)
    • Selten: Akathisie (Unfähigkeit zum ruhigen Sitzenbleiben), Krampfanfälle, unwiderstehlicher Drang die Beine zu bewegen (Restless Legs Syndrom)
    • Sehr selten: Serotoninsyndrom (die Symptome können Ruhelosigkeit, Verwirrtheit, Schwitzen, Halluzinationen, verstärkte Reflexe, Muskelkrämpfe, Schüttelfrost, Steigerung der Herzfrequenz und Zittern des Körpers einschließen)
  • Augenerkrankungen
    • Häufig: verschwommenes Sehen
    • Gelegentlich: Pupillenerweiterung
    • Sehr selten: erhöhter Augeninnendruck, verbunden mit Schmerzen und verschwommenem Sehen (akutes Glaukom)
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • Häufigkeit nicht bekannt: Einige Patienten haben mit der Einnahme von Paroxetin ein Summen, Rauschen, Pfeifen, Klingeln oder andere anhaltende Geräusche in den Ohren (Tinnitus) entwickelt.
  • Herzerkrankungen
    • Gelegentlich: Steigerung der Herzfrequenz
    • Selten: Abnahme der Herzfrequenz
  • Gefäßerkrankungen
    • Gelegentlich: kurzzeitiger Blutdruckanstieg oder -abfall, welcher bei plötzlichem Aufrichten dazu führen kann, dass Sie sich schwindelig fühlen oder ohnmächtig werden.
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Häufig: Gähnen
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • Sehr häufig: Unwohlsein (Übelkeit)
    • Häufig: Verstopfung, Durchfall, Erbrechen, Mundtrockenheit
    • Sehr selten: Blutungen im Magen oder Darm
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Selten: Erhöhung der Leberenzymwerte
    • Sehr selten: Lebererkrankungen (wie Hepatitis, teilweise in Verbindung mit Gelbsucht und/oder Leberversagen)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Häufig: Schwitzen
    • Gelegentlich: Hautausschlag, Juckreiz
    • Sehr selten: schwere Hautreaktionen (einschließlich Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse), Lichtüberempfindlichkeit
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Gelegentlich: Störungen beim Wasserlassen wie die Unfähigkeit, Wasser zu lassen (Harnverhalt), oder unkontrollierbares, unwillkürliches Wasserlassen (Harninkontinenz)
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • Sehr häufig: sexuelle Funktionsstörungen
    • Selten: erhöhte Blutwerte von Prolaktin, einem Hormon, das die Milchproduktion beeinflusst (Hyperprolaktinämie)/Austritt von Sekret aus der Brustdrüse
    • Sehr selten: schmerzhafte Dauererektion des Penis
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Selten: Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen
    • Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser Gruppe von Arzneimitteln behandelt wurde, beobachtet.
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Häufig: Schwächezustände, Gewichtszunahme
    • Sehr selten: Gewebeschwellungen durch Flüssigkeitsretention
  • Absetzsymptome nach Beendigung der Behandlung
    • Absetzreaktionen treten bei einer Beendigung der Behandlung häufig auf.
    • Schwindelgefühl, Empfindungsstörungen (einschließlich Kribbeln und Einschlafen von Gliedmaßen, Ohrgeräusche), Schlafstörungen (einschließlich Schlaflosigkeit und intensiver Träume), Erregtheit oder Angst, Unwohlsein (Übelkeit) und/oder Erbrechen, Zittern des Körpers, Verwirrtheit, Schwitzen, Gefühlsschwankungen, Sehstörungen, Herzklopfen, Durchfall, Reizbarkeit und Kopfschmerzen sind die am häufigsten berichteten Reaktionen.
    • Im Allgemeinen sind diese Symptome leicht bis mäßig schwer und gehen von selbst zurück, bei einigen Patienten können sie jedoch schwerwiegend sein und länger bestehen bleiben.
  • Weitere Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Kindern
    • Häufige Nebenwirkungen in Studien mit Paroxetin bei unter 18-Jährigen, die weniger als 1 von 10 Kindern/Jugendlichen betrafen, waren: vermehrtes Auftreten von suizidalen Gedanken und Suizidversuchen, beabsichtigte Selbstverletzung, Feindseligkeit, Aggressivität oder Unfreundlichkeit, Appetitverlust, Zittern, ungewöhnliches Schwitzen, Hyperaktivität (zu viel Energie haben), Unruhe, wechselhafte Gefühle (einschließlich Weinen und Stimmungsschwankungen) sowie ungewöhnliche Blutergüsse oder Blutungen (wie Nasenbluten).
    • Einige Patienten dieser Studien bei unter 18-Jährigen hatten Absetzsymptome, als sie die Einnahme von Paroxetin beendeten. Diese Auswirkungen waren größtenteils den bei Erwachsenen auftretenden Absetzsymptomen ähnlich, nachdem sie die Einnahme von Paroxetin beendeten. Zusätzlich traten bei Patienten unter 18 Jahren häufig (d. h. bei weniger als 1 von 10) Magenschmerzen, Nervositätsgefühl und emotionale Veränderungen auf (einschließlich Weinen, Stimmungsschwankungen, Versuche von Selbstverletzung, Suizidgedanken und Suizidversuch).

Auflösung des Quiz:

Bei diesem Prachtexemplar der Psychiatrie handelt es sich um Paroxetin

 

Psychiatrie: Gehirnscans zeigen keine psychischen Krankheiten


Psychiater behaupten, dass Gehirnscans heute Veränderungen im Gehirn zeigen, die „beweisen“ würden, dass psychische Störungen, wie z. B. Schizophrenie und Depressionen, hirnbedingt seien. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis, der dies belegt. Betrachtet man solche Studien näher, stößt man nur auf vage Formulierungen wie: „.. deutet an ..“, „.. könnte ..“ und „.. man darf hoffen ..“.
„Es ist nachgewiesen, dass die Psychopharmaka, die zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt werden, langanhaltende biochemische und sogar strukturelle Veränderungen verursachen [auch im Gehirn]. Früher wurde behauptet, dass diese Veränderungen die Ursache der Störung seien. Tatsächlich kann es sich dabei aber um die Auswirkungen der Behandlung handeln. —Dr. Elliot Valenstein, Biopsychologe, Autor, von Blaming the Brain („Das Gehirn im Visier“)

„Die Behauptung der Psychiatrie, psychische Krankheiten seien Gehirnerkrankungen, beruht angeblich auf jüngsten Entdeckungen der Neurowissenschaften, ermöglicht durch computergestützte Bildgebungsverfahren [zur Abbildung des Gehirns] für die Diagnose und durch neue pharmakologische Wirkstoffe bei der Behandlung. Das ist nicht wahr.” —Dr. Thomas Szasz, emeritierter Professor für Psychiatrie der Medizinischen Fakultät der New Yorker Universität, Syracuse

„Unter Klinikern herrscht zunehmende Besorgnis darüber, dass neurowissenschaftliche Entwicklungen nichts über die Natur psychiatrischer Störungen offenbaren… .” —Dr. David Healy, Psychiater und Leiter des Fachbereichs Psychologische Medizin in North Wales
Finden Sie mehr heraus: http://de.cchr.org/quick-facts/no-brain-scans-for-mental-illness.html

Prof. Hans-Jürgen Möller, Direktor der Münchner Uni-Psychiatrie soll entlassen werden


Diese Forderung des Menschenrechtsvereins KVPM wurde damit begründet, dass der Psychiater Hans Jürgen Möller eine Gefahr für die Gesundheit von Psychiatriepatienten darstelle. Mitglieder der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) übergaben am Dienstag den 09.03.2010 dem Präsidenten der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Bernd Huber, eine Forderung den Direktor der LMU Psychiatrie, Prof. H.-J. Möller mit sofortiger Wirkung zu entlassen.

Meldung der KVPM:
Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V. sagt, Psychiatriepatienten seien in Gefahr, da Psychiatrie-Chef Prof. Möller nicht zu erkennen gäbe, kompromisslos hinter der Einhaltung der international vom Weltärztebund verabschiedeten Deklaration von Helsinki zum Schutz von Patienten bei medizinischen Forschungen zu stehen. Die Helsinki-Deklaration umfasst die ärztlichen Regeln zur medizinischen Forschung und ist auch Bestandteil der ärztlichen Berufsordnung in Deutschland. Möller sei anscheinend weniger an dem Leid von Patienten aufgrund der Nebenwirkungen von Psychopillen interessiert, als an finanziellen Vorteilen durch die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu Pharmaunternehmen, so Trepping weiter.

Interessenskonflikte: Prof. Möller unterhält finanzielle Verbindungen zu 15 Pharmafirmen. Von folgenden Firmen hat er Forschungsgelder erhalten, ist Mitglied des Advisory Boards oder aber erhält Honorare für Vorträge: AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Eisai, Eli Lilly, GlaxoSmithKline, Janssen Cilag, Lundbeckd, Merck, Novartis, Organon, Pfizer, Sanofi-Aventis, Sepracor, Servier und Wyeth. (Quelle: Der Nervenarzt, Artikel: Unipolare depressive Erkrankungen, 2009)

Der Journalist Hans Weiss schreibt in seinem Buch „Korrupte Medizin“, Möller habe sich auch für äußerst umstrittene Medikamente stark gemacht, wie z.B. für das Abmagerungsmittel Acomplia. In der Fachzeitschrift British Medical Journal habe Möller im Jahr 2003 Acomplia als Mittel „mit günstigem Nutzen-Risiko Profil“ beschrieben. Obwohl die US-Gesundheitsbehörde diesem Mittel im Sommer 2007 wegen schwerwiegender Nebenwirkungen die Zulassung verweigerte, sei Möller kurz darauf bei einer Werbeveranstaltung des Acomplia-Herstellers Sanofi-Aventis aufgetreten, um erneut Stimmung für das Medikament zu machen.

Der Autor Weiss schreibt weiter, Möller habe sich auch vehement hinter das Antidepressivum Valdoxan gestellt und es in Veranstaltungen der Herstellerfirma Servier angepriesen, doch die europäische Zulassungsbehörde habe diesem Antidepressivum wegen fehlender Wirksamkeit die Zulassung verweigert.

Als „absolut untragbar“ bezeichnen die Menschenrechtler der KVPM außerdem die Tatsache, dass Prof. Möller in seiner Klinik einen berüchtigten Wegbereiter der Rassenhygiene und Zwangssterilisation, Emil Kraepelin, in Ehren hält. Statt vor dessen menschenverachtender Ideologie zu warnen, sind in den Gängen der psychiatrischen Universitätsklinik München ein großes Portrait und eine Büste Kraepelins ausgestellt, die Bibliothek des Hauses trägt nicht nur Kraepelins Namen, Prof. Möller ließ sie auch in den ursprünglichen Zustand von Kraepelins Zeiten restaurieren.

Als unvereinbar mit dem Auftrag einer Lehranstalt für junge Mediziner bezeichnen die Mitglieder der KVPM den Umstand, dass Prof. Möller immer noch das Amt eines Direktors einer Universitätspsychiatrie bekleidet, obwohl er am 4 . Februar 2010 vom Oberlandesgericht München im Zusammenhang mit einer fragwürdigen „Ferndiagnose“ zur Zahlung von 15.000 Euro Schmerzensgeld wegen Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht und Verletzung der Persönlichkeitsrechte des Klägers verurteilt worden ist.

Außerdem habe ein ehemaliger Datenschützer der Klinik vor wenigen Jahren auf gravierende Sicherheitsmängel beim Umgang mit ungeschützten Festplatten und Patientendaten in der LMU Psychiatrie aufmerksam gemacht. T rotz der Hinweise wurde 2008 auf einem Münchener Flohmarkt eine Festplatte der LMU Psychiatrie mit mehreren Tausend Patientendaten unter Nennung psychiatrischer Diagnosen und vollständiger Adressen von Patienten sowie Arztbriefe etc. zum Verkauf angeboten.

Die Menschenrechtler sehen in Prof. Möller daher einen besonders bedenkenlosen und fahrlässigen Psychiater. Möller und sein Kollege hatten die Herausgeber des unabhängigen Informationsdienstes für Ärzte und Apotheker, „Arznei-Telegramm“, schwer unter Beschuss genommen, nur weil diese über mögliche tödlichen Nebenwirkungen von Antidepressiva gewarnt hatten. Mittlerweile warnen Arzneimittelbehörden weltweit vor genau diesen Gefahren!

Nach Angaben des Vereins habe sich Prof. Möller im Grunde bereits 1973 für eine ärztliche Führungsposition disqualifiziert. Damals habe Prof. Möller mit seinem Lehrer, dem Psychiater Prof. Zerssen, an einer Besichtigung psychiatrischer Einrichtungen in Moskau und Leningrad teilgenommen. In ihrem daraufhin gefertigten Bericht hätten die bei den Psychiater der russischen Psychiatrie im Ergebnis die „Absolution“ erteilt. Danach wurden die unmenschlichen Zustände in russischen psychiatrischen Anstalten im Westen aber derart offenkundig, dass sogar der Weltverband der Psychiatrie nicht mehr anders konnte, als mit 90:88 Stimmen die russischen Missbrauchspraktiken der Psychiatrie zu verurteilen.

Die vollständige Forderung der KVPM liegt in der Münchener Innenstadt im Tal 32 aus. Dort findet noch bis zum 21. März eine Ausstellung der KVPM über Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie statt. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Wer sich der Forderung anschließen möchte, kann sich dort auf einer Unterschriftsliste eintragen.

Für weitere Informationen und verantwortlich im Sinne des Presserechts: http://www.kvpm.de

Droht eine Psychiatrisierung der Pädagogik?


Ein Artikel über die Kontroverse rund um den Artikel von Rainer Pagel:

Als Einleitung ein Zitat aus besagtem Heft: PÄDAGOGIK, Heft 2/Februar 2003, S. 38-41

Seitdem die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, in ihrer Pressemitteilung vom 15. August 2001 ausdrücklich auf den schädlichen Missbrauch von Ritalin® hingewiesen hat, hat dies in der Bundesrepublik zu einer ganz neuen Diskussion darüber geführt, ob es überhaupt vertretbar ist, dieses Psychopharmakon in diesen Mengen zu verschreiben. In ihrer Pressemitteilung nennt Caspers-Merk die folgenden Zahlen: „Seit 1994 hat sich der Verbrauch mehr als verzehnfacht. Allein im Jahr 2000 hat er sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.“1 Bereits ein Jahr vorher wurden im arznei-telegramm die folgenden Zahlen veröffentlicht: „1995: 0,7 Millionen Tabletten, 1999: 31 Millionen Tabletten)“2 Das wäre sogar eine Steigerung um mehr als das Vierzigfache innerhalb von 5 Jahren. [……]

Lesen Sie hier den ganzen Artikel von Rainer Pagel mit dem Titel „Droht eine Psychiatrisierung der Pädagogik?“

Wenn ein Pädagoge klar gegen die Tendenz immmer mehr Ritalin einzusetzen Stellung bezieht, dann braucht er nicht lange auf Kritiker zu warten. Wohl selbst erstaunt was dieser Artikel zum Schutze unserer Kinder auslöste, mussten sich Rainer Pagel und der Beltz-Verlag nach erscheinen des Artikels von einem notorischen Scientology-Kritiker namens Ingo Heinemann heftig kritisieren lassen. Schauen wir uns kurz diese Kritiken des Herrn Heinemanns an:

1. Es gehe Pagel nur vordergründig um das wohl der Kinder, in Wirklichkeit gehe es Herrn Pagel um den „Kampf Scientology’s gegen die Psychiatrie“

Herr Heinemann schlussfolgert dies einfach daraus, dass Herr Pagel Scientologe ist. Dass Herr Pagel einfach eine sich mit Scientology deckende eigene Meinung haben könnte und daher Scientologe wurde, scheint den geistigen Horizont des Herrn Heinemann zu überfordern. Was nicht passt wird passend gemacht, dachte sich Herrn Heinemnn wohl und produzierte in bekannter chaotischer Art auf seiner Website Artikel um Artikel um Herrn Pagel als Scientologe zu outen, etwas was Herrn Pagel schon lange zuvor selbst getan hatte und daher völlig überflüssig war.

2. Herr Heinemann stellt es so dar, als ob Pagel „Behauptungen der Scientology-Organisation“ ohne Hinweis auf die Quelle, vorgetragen habe. Er kritisiert den Verlag auch gleich selbst und unterstellt ihm „trickreich die Kritik am Artikel auf eine allgemeine Diskussion über ADHS umzuleiten“.

Damit gibt Herrn Heinemann bloss zu, dass er selbst trickreich jede inhaltliche Diskussion betreffend „Psychiatrisierung der Pädagogik“ auf das Thema Scientology lenken will, obwohl es ja im Artikel um ADHS ging und eben nicht um Scientology. Seine Absicht ist, sich ja nicht inhaltlich mit den Aussagen Pagels zu befassen, sondern „Ad Hominem“ Pagel selbst zu diffamieren. Eine oft angewandte Manipulationstaktik die Heinemann selbst perfekt beherrscht.

3. Heinemann versucht Pagel weiter zu diffamieren, Sätze wie „pädagogische Lösungen anstreben“, „Konsequentes pädagogisches Handeln ist erforderlich“ seien nichtsagende Floskeln Pagels.
Die Frage sei ja gerade die, worin dieses Handeln bestehen solle. Daher gehe es Pagel nicht darum Hilfe anzubieten.

Wenn Herr Heinemann auch nur den Titel des Artikels gelesen hätte, wüsste er, dass es eben um die Hinterfragung der Psychiatrisierung der Pädagogik ging und nicht um einen praktischen Ratgeber mit alternativen Methoden. Da Pagel nebst dieser Hinterfragung der Psychiatrie durchaus auch 2 Bücher mit alternativen Lösungen erwähnt, ist auch dieser Versuch Heinemanns einerseits unlogisch aber auch trickreich. Jedenfalls würde ich im Falle pädagogischer Schwierigkeiten meine Kinder sicher lieber einem Menschen wie Pagel anvertrauen, als diese zu einem Menschen wie Heinemann zu schicken.

Hier noch weitere lesenswerte Seiten von Rainer Pagel:
ADHS-Kritik Deutschland
Rainer Pagel: Religionsfreiheit

Amoklauf in der Albertsville-Realschule in Winnenden: Psychiater des Täters Tim Kretschmer wird angezeigt!


Am 11.03.09 geschah es erneut: Ein Amoklauf mit tödlichem Ausgang. Der frühere Mitschüler Tim Kretschmer (17) bricht in den Unterricht im schwarzen Kampfanzug in zwei Klassenräume der Albertville-Realschule ein und schießt wild um sich. Die ganze Schule stand unter Schock. Am Ende des Amoklaufs sind 16 Menschen tot: 8 Schülerinnen, 1 Schüler, 3 Lehrerinnen, 1 Beschäftigter einer Psychiatrie, 2 Mitarbeiter eines Autohauses sowie der Täter selbst.

Eine Diskussion über mögliche Ursachen beleuchtete den Aspekt von Killerspielen, dem Waffenrecht und der Kindheit des Täters. Trotz allen Disskussionen um die Ursachen, gibt es für diese Tat keine Erklärung. Wie kann aus einem ganz normalen Jungen plötzlich ein Amokläufer werden?

Es ist zu beobachten, dass – wie in diesem Fall Tim Kretschmer auch schon in anderen ähnlichen Fällen in den USA oder Europa – immer wieder Personen, die solche Taten begehen unter psychiatrischer Behandlung standen oder psychiatrische Medikamete einnahmen. Diese Tatsache wird in der Diskussion und Berichtserstattung nur kurz erwähnt. Es wird aber nicht beleuchtet, wie die psychiatrische Behandlung aussah oder um welche Psychopharmaka es sich handelte, vor allem mit welchen Nebenwirkungen. Sind diese psychischen „Krankheiten“ der Täter wirklich nachgewiesen? Die Behandlung selbst und die „Heilungserfolge“ werden nie hinterfragt.
Das Ausmass des heutigen psychiatrischen Betrugs wird in einer neuen DVD gezeigt, welche Sie bei der Bürgerkommission für Menschenrechte oder auch hier Titel: Ein Milliarden-Geschäft, gefähtliche Psychopharmaka erhalten können

Hier die Pressemitteilung der KVPM:

Menschenrechtsverein zeigt Psychiater wegen Verdacht auf fahrlässige Tötung in 16 Fällen an

München/Weinsberg.

Der Verein Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) stellt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in 16 Fällen und des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung Strafanzeige gegen die Psychiater, die Tim Kretschmer vor seinem Amoklauf in Winnenden behandelt haben.

Die KVPM verdächtigt diese Psychiater, Tim Kretschmer behandelt zu haben, ohne ihn und seine Eltern über mögliche gefährliche Nebenwirkungen von Psychopharmaka wie Aggressivität, Gewaltausbrüche und Selbstmordgedanken aufzuklären. Unser Verein vertritt die Auffassung, dass diese Psychiater für die Taten des Amokläufers eine erhebliche Mitschuld tragen und entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden müssen, wenn ihre Praktiken bzw. von ihnen verabreichte Psychopharmaka im Spiel waren.

Die KVPM hatte bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden der schrecklichen Verbrechen in Winnenden die Polizei in Waiblingen per Fax darauf aufmerksam gemacht, dass viele der jugendlichen Amokläufer an US-Schulen die Schießereien nach Einnahme gewalt- und aggressionsauslösender Psychopillen verübt haben. Ein ähnlich lautendes Schreiben der KVPM erhielt vergangenen Donnerstag auch die ermittelnde Staatsanwältin Frau Hanss. Am selben Tag wurde bekannt, dass Tim K. mehrfach in der Psychiatrie am Weissenhof in Weinsberg wegen Depressionen in Behandlung war.

Am 12. März 09 richtete der Verein ein Schreiben an den zuständigen Gerichtsmediziner, der die Leiche des Täter am Vormittag obduzierte. Die KVPM bat den Mediziner, Haarproben des Täters zu nehmen, um nach Rückständen von Psychopharmaka zu suchen, vor denen Arzneimittelbehörden weltweit warnen, da sie Aggressivität, Gewaltausbrüche und Selbstmord auslösen können.

Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V., sagt in dem Schreiben: „Bei zahlreichen Psychopillen ist ein gewalt- und aggressionsförderndes Potenzial nachgewiesen. Psychiater schaffen mit der Verabreichung von Psychopillen eine Art neue Kategorie von Straftätern. Es handelt sich dabei um Menschen, die strafrechtlich bislang nicht nennenswert in Erscheinung getreten waren, kein fassbares Motiv aufweisen und scheinbar urplötzlich besonders schwere oder brutale Gewalttaten verüben.“

Die KVPM verweist u.a. auf die „möglichen Sicherheitsbedenken“, die im Juni 2005 von der US-amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) im Zusammenhang mit der Verabreichung bestimmter Psychopharmaka ausgesprochen wurden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ordnete im August/September 2005 an, dass pharmazeutische Unternehmer deutliche Warnhinweise in den Beipackzetteln diverser Antidepressiva angeben müssen, da festgestellt wurde, dass diese u.a. Aggressivität, gewalttätiges Verhalten und Selbstmordgedanken bei Kindern und Jugendlichen verursachen können. Im Februar 2008 veröffentlichte das BfArM zu Antidepressiva eine weitere Warnung über ein erhöhtes Risiko zu suizidalem Verhalten bei Erwachsenen unter 25 Jahren.

Eine in Kanada durchgeführte Studie über Auswirkungen von Psychodrogen auf Strafgefangene kommt zu dem Schluss, dass „gewalttätiges und aggressives Verhalten deutlich häufiger bei jenen Gefangenen auftrat, die psychiatrische Tabletten einnahmen.“

Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2000, die an 47 jugendlichen Straftätern durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass 40% von ihnen akuten Missbrauch mit einem bestimmten Tranquilizer betrieben, der als „Angstlöser“ bekannt war. Das Mittel ermöglichte ihnen, extrem gewalttätige Verbrechen zu begehen. „Die Drogentäter zeigten keine Schuldgefühle wegen ihrer Gewaltverbrechen“, heißt es in dem Bericht. „Ich fühlte gar nichts, als ich fünfmal auf ihn einstach“, so ein Teenager.

Die KVPM stellte der Polizei Waiblingen und der Staatsanwaltschaft Stuttgart außerdem eine Liste von 15 dokumentierten Fällen aus den USA zur Verfügung, bei denen bis dahin „unauffällige“ Menschen im Zusammenhang mit gefährlichen Psychodrogen besonders schwere Gewalttaten verübt hatten.

Hier einige Auszüge:

* Im November 1992 erschoss Lynwood Drake in Kalifornien sechs
Menschen und dann sich selbst. In seinem Körper wurden die Psychopharmaka „Fluctin“ und „Valium“ gefunden.

* Mai 1998: Der Amokschütze des Schulmassakers in Springfield, Oregon, der 14-jährige Kip Kinkel erschoss zuerst seine Eltern, tötete dann zwei Mitschüler und verletzte 22 weitere. Er stand unter dem Antidepressivum „Prozac“ und dem Psychomittel „Ritalin“.

* Im Mai 1999 steuerte Steve Allen Abrams sein Auto absichtlich auf einen Kinderspielplatz. Zwei Menschen starben. Abrams stand unter der Psychodroge „Lithium“.

* Im Juni 2001 sprachen die Geschworenen in einem Prozess im US-Bundesstaat Wyoming den Verwandten von Donald Schell 8 Millionen Dollar Schadenersatz zu. Nach Einnahme eines Antidepressivums hatte Schell seine Frau, seine Tochter und seine 9 Monate alte Enkelin erschossen, bevor er sich selbst tötete. Die Geschworenen entschieden, dass die Psychodroge zu 80% für den Amoklauf verantwortlich war.

* Zwei Tage später wurden acht japanische Kinder erstochen und 15 weitere wurden verletzt. Der Amokläufer hatte hohe Dosen Psycho-pharmaka konsumiert, darunter das gleiche Antidepressivum, das Schell genommen hatte.

Trepping fordert: „Sollten im Fall des 17-jährigen Tim Kretschmer Psychopharmaka im Spiel gewesen sein, müssen die behandelnden Psychiater für dieses Massaker ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden, ihnen sind diese verheerenden Nebenwirkungen von Psychodrogen bekannt.“

Mittlerweile bekommen über 150.000 Kinder in Deutschland gefährliche Psychopharmaka. Psychiater haben eine große Anzahl neuer Störungen für Kinder erfunden, darunter Lernstörung, Rechenstörung, Heimweh, Hyperaktivität u.a. Damit werden völlig gesunde Kinder zu psychisch Kranken abgestempelt und auf gefährliche Psychopharmaka gesetzt.

„Angesichts der neuen Rekordverabreichungen von gefährlichen Psychodrogen an Kinder in Deutschland ist es höchste Zeit, dass sich Ärzte, Eltern, Politiker und die Medien mit dem Problem psychopharmaka-induzierter Gewaltausbrüche befassen und zerstörerische Praktiken der Psychiatrie verbieten“, so Trepping weiter.

1972 entstandt die erste „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“ e.V.. Sie wurde in München von Mitgliedern der Scientology Kirche und interessierten Bürgern, von denen einige selbst durch Auswirkungen psychiatrischer Behandlung direkt oder indirekt betroffen waren, ins Leben gerufen. Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) ist ein eigenständiger, eingetragener Verein, der sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Jeder, der sich für Menschenrechte in der Psychiatrie engagieren möchte, kann Mitglied werden. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht, einer politischen Partei oder einer Religionsgemeinschaft spielt dabei keine Rolle. Die Kommission wird durch einen Beirat, bestehend aus Vertretern aus den Bereichen Medizin, Recht, Wissenschaft, Kunst und Menschenrechtskämpfern unterstützt, um die Menschenrechte in der Psychiatrie wiederherzustellen.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Kategorie oder Tag „Psychiatrie“

Die bizzaren Sünden des „Blick“ gegenüber Katie Holmes


Es war vor langer Zeit, ich war damals rund 7 Jahre alt. Der Blick baute sich zu dieser Zeit seine Stammtisch-Leserschaft mit Storys auf, welche eigentlich niemand brauchte. Der Spruch „Mord in der Badewanne – keine Zeugen – Blick war im Abflussrohr!!“ wurde damals lachend verwendet, um sich über die übertriebenen Schlagzeilen des Blicks lustig zu machen. In Zeiten wo die Wirtschaft weniger Geld für Anzeigen hat, scheint der Blick die Lösung wieder in primitiveren Schlagzeilen zu suchen: „Vergib mir Tom, ich habe gesündigt“ titelt der Blick in der online Ausgabe vom 09.03.2009 und heuchelt der Leserschaft vor, irgend eine intime Story über Katie Holmes und Tom Cruise zu erzählen. Warum ich dies Heuchelei nenne? Nun, nicht nur der Titel ist eine reine Erfindung und nicht etwa ein Satz den Katie Holmes wirklich gesagt hätte. Der ganze Artikel ist ein Mischmasch aus verdrehten Konzepten die nicht mehr als das sprichwörtliche Körnchen der Wahrheit enthalten. Die Frage ist, welches Körnchen denn wahr ist. Auf verzerrten Konzepten basierend, wird im Blick abgeleitet, dass Katie Tom jede Woche „schriftlich Sünden“ beichten müsse. Niemand weiss – ausser dem Abflussrohr vielleicht – weshalb der Blick nicht schreibt, dass dann auch Tom jede Woche seine Sünden Katie Holmes gegenüber schriftlich beichten müsste. Denn in Scientology herrschte schon völlige Gleichberechtigung der Geschlechter, lange bevor irgend ein Journalist des Blick´s überhaupt nur daran dachte, einen Artikel über die Gleichberechtigung von Frau und Mann zu schreiben.
Wie auch immer. Lassen wir die Seitenhiebe auf den Blick mal weg und kümmern uns darum, aus welchem Teil der Scientology Lehre sich der Blick etwas zusammengeschustert hat:
Hier können Sie selbst lesen was die wirklichen Scientology Grundlagen über die Ehe sind und wie man Spannungen in der Ehe beseitigen könnte
Und hier noch eine kleine Erfahrung aus meiner eigenen nun doch auch bereits 15 jährigen Ehe: Meine Frau und ich – weit davon entfernt eine „perfekte“ Ehe zu führen – haben schon lange erkannt, dass es besser ist dem Partner gegenüber ehrlich zu sein. So gesehen beichten wir uns gegenseitig unsere „Sünden“ auch fortlaufend. Man kann es auch einfach Ehrlichkeit nennen, oder eben wie beim Blick etwas „Bizzares“ daraus machen. Blick, für diesen Artikel gebe es in der Schule eine glatte eins…jedenfalls sicher durchgefallen! Nicht nur weil der Artikel völlig falsch ist, sondern weil er zudem noch abgeschrieben wurde.

Psychiatrie – Skandal in der chinesischen Stadt Xintai


Die Zeitung „Beijing News“ machte einen Psychiatrie-Skandal in der ostchinesischen Stadt Xintai bekannt. Seit über 2 Jahren werden in dieser Stadt kerngesunde Personen, welche vor allem gegen behördliche Willkür mittels einer Petition protestiert hatten, auf Kosten der Steuerzahler in die Psychiatrie eingesperrt.
Der Leiter der Psychiatrie, Wu Yuzhu, wurde mit den Worten zitiert, dass es in seiner Einrichtung viele derartige Patienten gebe, schliesslich würden die örtlichen Behörden für ihre Behandlung bezahlen. Ich vermute, dass sich die gesamte Tragweite der käuflichen Psychiatrie in diesem Falle nur schwer erahnen lässt.
Es ist auch einfach nun zu sagen wie schlimm es doch in China um die Menschenrechte stehe, wenn solche Dinge überhaupt möglich sind.
Doch schauen wir uns Mal die Situation in der Schweiz an:
Jede 5. Person welche eine stationäre psychiatrische Behandlung erhält ist nicht freiwillig dort, sondern wurde per „fürsorgerischem Freiheitsentzug“ eingeliefert. Zusätzlich wird nochmals ein grosser Teil des restlichen Patienten von Angehörigen oder Ärzten dazu gedrängt in eine stationäre psychiatrische Behandlung einzuwilligen. Somit sind rund ein Drittel der Patienten unfreiwillig in psychiatrischer Behandlung und werden dort auch unfreiwillig mit starken Psychopharmaka behandelt.
Die Psychiatrie sollte verpflichtet werden, dass jede Person die unfreiwillig eingeliefert wird, noch vor jeglicher Behandlung einen Rechtsbeistand erhält, der im Interesse der eingelieferten Person handelt und bei unrechtmässiger Einlieferung die sofortige Entlassung ohne jegliche Behandlung in die Wege leiten kann.
Die Seite Behördenmobbing ist ein Beispiel dafür, wie sich die Psychiatrie auch bei uns in der Schweiz dazu verwenden lässt, um Menschen welche ganz einfach für ihre Rechte kämpfen, aus dem Weg zu räumen.

Neue DVD: Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka


dvd399_milliardengeschaeft_psychopharmaka-2Die Bürgerkommission für Menschenrechte präsentierte im Zuge der Ausstellungseröffnung  „PSYCHIATRIE – HILFE ODER TOD?“ im Palais Pallfy  in Wien am 26.11.08 um 16.00 Uhr die neue DVD „Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka!“
Die neue DVD „Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka!“ zeigt die Geschichte vom großen Geld einer 330 Milliarden Dollar schweren psychiatrischen Industrie, die keine Heilerfolge vorweisen kann, wie sie selbst sagt.
Mittlerweile sterben jedes Jahr ungefähr 42.000 Menschen an den Folgen der Einnahme von Psychopharmaka. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter. Laut ihrem eigenen Eingeständnis und bezeugter Aussagen, sogar vor
dem US-Congress, kennen Psychiater weder die Ursachen, noch eine Möglichkeit, wie auch nur eine einzige „mentale Störung“ zu heilen ist. Das Ergebnis einer US-Studie zeigt faktisch auf, dass psychiatrische Behandlung eine 99%-ige Versagensrate in der Patientenbehandlung erzielt.
Diese fesselnde Dokumentation beinhaltet über 185 Interviews! Sie zeigt das wahre Gesicht der Psychopharmaka und ihrer tödlichen Nebenwirkungen und entlarvt die dahinterstehende brutale, aber tief
verwurzelte Geldmaschinerie. Seit Jahrzehnten arbeiten Psychiater daran, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Psychopharmaka für die Probleme des Alltags unerlässlich sind – fragt man aber Psychiater privat, werden sie gestehen, dass sie Geisteskrankheit nicht beheben können. Die Behandlung, die sie jedoch ihren Mitmenschen zukommen lassen und damit jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, richten in der
Gesellschaft Verwüstung an.
Eine spezielle Dokumentation auf der DVD zeigt die beunruhigende Wahrheit über die sich häufenden tödlichen Amokläufe in Familien, Schulen und in der Öffentlichkeit, von Leuten, die nachweislich ihnen verschriebene psychiatrische Drogen einnahmen!
Die Ausstellung wird von Volker Kubillus, Autor des Buches „Die Männer hinter Hitler“, eröffnet.
Diese Internationale Dokumentar-Ausstellung enthält 14 DVD-Dokumentationen, die sich auf Interviews mit mehr als 160 Spezialisten aus den Gebieten Medizin, Psychiatrie, Psychologie, Judikatur, Geschichte, Resort Unterricht und viele mehr stützen.
Die Bürgerkommission für Menschenrechte untersucht und entlarvt psychiatrische Verletzungen der Menschenrechte. CCHR International wurde 1969 von der Scientology Kirche International und Dr. Thomas Szasz, Professor Emeritus für Psychiatrie, State University of New York, gegründet und hat heute
mehr als 350 Niederlassungen weltweit.
Die neue DVD können Sie hier bestellen
Sehen Sie sich hier online die DVD an:

2. Psychopharmaka Quiz: Welches Medikament hat diese Wirkungen?


Heute aus einer ganz spannenden Packungsbeilage, ein echter Knüller.

Folgende „Nebenwirkungen“ seien beobachtet worden:
Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Mundtrockenheit, Schwindel, Nervosität, Zittern, ungewöhnliche Träume, Parästhesien (Missempfinden, z.B. Kribbeln oder taubes, schmerzhaft brennendes Gefühl), Angstgefühle, Erregung. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen. Erhöhter Blutdruck, Herzklopfen, Hitzewallungen, niedriger Blutdruck. Gewichtsveränderungen, Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht.
In sehr seltenen Fällen, v.a. bei älteren Patienten, seien Störungen des Flüssigkeits- und Salzhaushaltes z.B. mit Verwirrtheit, Krampfanfällen, Ödemen (Schwellungen infolge Ansammlung wässriger Flüssigkeit in den Gewebespalten, z.B. der Haut und Schleimhäute) beobachtet worden.
Sehstörungen, Pupillenerweiterung (Mydriasis), Störungen der Geschmacksempfindung, Ohrgeräusche.
Schwächegefühl, Müdigkeit, Schwitzen, Hautausschläge, Gesichts- und Zungenödem, kleinflächige Hautblutungen, Schleimhautblutungen, Kopfschmerzen, Ejakulationsstörungen, Probleme beim Wasserlösen (meistens Verzögerung), Orgasmusstörungen, Überempfindlichkeit gegenüber Licht.

Ist es Ritalin, Zoloft, Paxil (Seroxat), Prozac, Effexor, Lexapro, Celexa, Anafranil, Chantix, Cymbalta, Remeron oder Wellbutrin?

Es gibt keine Nebenwirkungen, oben genannte Symptome sind alles Wirkungen!!
Würden Sie so etwas zu sich nehmen, wenn Sie die Packungsbeilage lesen würden und nicht blind Ihrem Arzt oder der Werbung vertrauen würden? Ich nicht!!

Besuchen Sie die Seite von CCHR und lernen Sie die ganze Story über die Vermarktung von Psychopharmaka kennen

Lösung des Quiz: Aus der Packungsbeilage von Effexor!

Horst Seehofer´s Resignation vor Big-Pharma Unterwanderung


Ein eindrückliches Video, welches zeigt wie stark unsere Gesellschaft von der Pharmaindustrie unterwandert ist. Eine so ehrliche und direkte Aussage über die Macht der Pharmaindustrie einerseits und die Machtlosigkeit der Politik andererseits, hätte ich Seehofer nicht zugetraut. Er gibt in diesem Video offensichtlich resigniert zu, dass die Politik unfähig ist, sich dem Diktat der Pharmaindustrie zu widersetzen. Dieser Skandal ist etwas für den Verfassungsschutz, doch der beobachtet wohl lieber, ob ich auf dieser Website nicht irgend etwas „antidemokratisches“ verbreiten würde. Schliesslich braucht es auch viel weniger Mut, um einige friedliebende Scientologen zu observieren, als gegen solche offensichtlich faschistische Elemente wie Big Pharma eines ist etwas zu unternehmen.

Das Video wurde aus „Urheberrechtsgründen“ auf Youtube entfernt:

Hier der Ersatz:

1. Pschopharmaka Quiz: Um welches Medikament handelt es sich?


Heute handelt es sich um eines der bekanntesten Medis dieser Art. Erkennen Sie es an den Wirkungen?

Folgende Wirkungen seien beobachtet worden:
Wirkung auf die Psyche / Organismus als: Antidepressivum, Einsatz als Tranquilizer
Medikament / Medikamente sind zugelassen und werden verkauft in Deutschland.
Sehr häufig:
Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Durchfall, Obstipation (Verstopfung), Erbrechen, Flatulenz, Geschmacksveränderungen, Schluckbeschwerden. Zentralnervöse Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Müdigkeit, Angstgefühle, Zittern, Benommenheit, Schwindelgefühl, Störung Sexualfunktion (Impotenz, Verminderung Libido, Priapismus, verlängerte Erektion), Parästhesien, Alpträume, Denkstörung, Verwirrtheit, Unruhe. Schwäche, übermäßiges Schwitzen, Sehstörungen (verschwommenes Sehen), Juckreiz, Herzklopfen, Brustschmerzen, Brustschwellung, Hitzewallungen, Gliederschmerzen.
Häufig:
Gewichtsabnahme, anaphylaktoide Reaktionen, Bronchospasmus, angioneurotisches Ödem, Urtikaria. Hautausschläge, Juckreiz, Bläschenbildung, Fieber, Leukozytose, Arthralgie, Atemnot, Ödem. Gähnen, Beeinträchtigung der Konzentration, Miktionsstörungen. Hypomanie, Manie.
Gelegentlich:
Systemische Reaktionen bei Hautauschlag, Vaskulitis. Selten: entzündliche oder fibrotische Veränderung Lunge, vorher Atemnot. Reversible Hyponatriämien, Störung Sekretion ADH. Leukopenien, Anstieg Leberenzymwerte. Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Hepatitis, Auftreten oder Verschlimmerung extrapyramidalmotorische Symptome (M. Parkinson).
Vereinzelt:
Krampfanfälle, verlängerte Krampfdauer bei Elektrokrampftherapie. Blutdrucksteigerung, Blutdrucksenkung, Synkope. Thrombozytopenie, Störung Thrombozytenfunktion, Blutungen, z.B. kleinflächige Hautblutungen (Purpura), Magen-Darm-Blutung, Nasenbluten. Aplastische Anämie, hämolytische Anämie, Panzytopenie, eosinophile Pneumonie, malignes neuroleptisches Syndrom, Schlaganfall, Pankreatitis,Herzrhythmusstörungen, Haarausfall, Hyperprolaktinämie, Vaginal-Blutungen nach Absetzen, Suizidgedanken, aggressive Verhaltensweisen.

Ist es Ritalin, Zoloft, Paxil (Seroxat), Prozac (Fluoxetin), Efexor, Lexapro, Celexa, Anafranil, Chantix, Cymbalta, Remeron oder Wellbutrin?

Lösung des Quiz: Aus der Packungsbeilage von Prozac (Fluexetin)!

Es gibt keine Nebenwirkungen, es gibt nur Wirkungen!!
Würden Sie so etwas zu sich nehmen, wenn Sie die Packungsbeilage lesen würden und nicht blind Ihrem Arzt oder der Werbung vertrauen würden? Ich nicht!!

Besuchen Sie die Seite von CCHR

WPA Psychiatrie – Kongress lässt verurteilte Psychiater als Redner zu


Eine Delegation der  Citizens Commission on Human Rights International (CCHR) überreichte am 22. September 2008  dem Vorsitzenden des WPA Ethik-Komitees, Prof. Christodoulou, im WPA Kongresszentrum in Prag eine Beschwerde.

Die Beschwerde richtet sich gegen die Zulassung von Psychiatern als Sprecher oder Preisempfänger beim XIV World Congress of Psychiatry. Mehrere Psychiater  wurden als Sprecher zugelassen, obwohl sie gegen die medizinische Ethik verstoßen haben, wie z.B. gegen die WPA Erklärung von Madrid über ethische Standards in der psychiatrischen Praxis.

„Psychiatrische Gremien müssen dazu verpflichtet werden, Anträge von potenziellen Sprechern oder Preisträgern zukünftig dahin gehend zu prüfen, ob der Antragsteller von medizinischen Ausschüssen, Behörden oder Gerichten wegen Vergehen oder Verbrechen diszipliniert bzw. verurteilt wurde“, so Bernd Trepping, Präsident der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM).

Der Münchner Psychiater Hans-Jürgen Möller erhielt diese Woche beim WPA Kongress den Jean-Delay-Preis, der einen Scheck über rund 40.000 EUR, ein Diplom und eine Medaille umfasst. Dieser Preis soll nach Angaben auf der WPA Kongress-Website an jemanden vergeben werden, der „einen großen Beitrag zu biologischen, psychologischen oder sozialen Aspekten der Psychiatrie geleistet hat oder Brücken zwischen ihnen gebaut hat“.

Hans-Jürgen Möller, Direktor der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität, wurde
hingegen vom Landgericht München I am 20. August 2008 zu einem Schmerzensgeld von 5000 EUR verurteilt, weil er seine ärztliche Schweigepflicht gebrochen und das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Klägers verletzt hat. (Az: 9O22406/97)

Auf Initiative seiner Ehefrau sollte ein ehemals in München angesehener und wohlhabender Kunsthändler, Spezialist für antike Teppiche, für verrückt erklärt und in die Psychiatrie eingewiesen werden. Das dazu notwendige Attest erstellte Hans-Jürgen Möller praktisch ohne jede Untersuchung. Als Basis für das Attest dienten Möller lediglich Gespräche mit der Ehefrau und eine heimliche Beobachtung des Kunsthändlers in dessen Galerie. So dürftig die Grundlage für das psychiatrische Attest auf Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus auch war, mit diesem Attest stufte Möller den Kunsthändler als psychisch krank sowie selbst- und fremdgefährdend ein – die sofortige Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik sei erforderlich. Der Kunsthändler floh auf Anraten seines Anwaltes in die Schweiz, um einer Zwangseinweisung zu entgehen. Möller schickte sein Attest allerdings nicht wie vorgeschrieben an die zuständige Behörde, sondern gab es der Ehefrau. Damit verletzte Möller seine ärztliche Schweigepflicht und das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Klägers. Das Landgericht billigte diesem 5000 EUR Entschädigung zu. Der Anwalt des Kunsthändlers wird Berufung gegen das Urteil einlegen und weiteren Schadensersatz von drei Millionen Euro wegen Existenzvernichtung durch Rufmord
fordern.

Der Psychiater Dr. Friedrich Weinberger, Präsident der Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V.zur Jean-Delay-Preisvergabe an Möller: „Nach dem Urteil und der Presseerklärung des Landgerichts München I in der Sache H. ./. Möller und  dem Bericht in der SZ vom 21.08.08 beschämt sich der Weltverband für Psychiatrie mit der Preisvergabe selbst.“

Die Citizens Commission on Human Rights International (CCHR) hatte das WPA Ethik-Komitee in der Beschwerde ebenfalls darüber in Kenntnis gesetzt, dass dem britischen Psychiater Dr. Tonmoy Sharma, 44, offizieller Vortragsredner des WPA Kongresses, am 27. April 2008 vom General Medical Council (GMC) in England die Zulassung entzogen wurde. Sharma soll bei fünf umfangreichen Studien über Psychopharmaka in den Jahren 1997 bis 2003 Patientenversuche durchgeführt haben, ohne die erforderliche Genehmigung beim zuständigen Komitee einzuholen. Ferner habe er die hierbei ermittelten Daten ohne Autorisierung weiter verwendet.

Mehrere hundert Psychiater und Psychologen, die eigentlich zum Psychiatriekongress angereist waren, besuchten stundenlang eine Ausstellung der KVPM, die direkt gegenüber dem Kongressgebäude in Prag unter dem Titel Psychiatrie: Hilfe oder Tod? gezeigt wird. Dort werden zahlreiche gängige psychiatrische Praktiken als Betrug, geldmotiviert und als Menschenrechtsverletzung angeprangert. In einem Flugblatt machen die Menschenrechtler zudem auf die beiden Skandalpsychiater Möller und Sharma aufmerksam.

Zum Auftakt des Weltkongresses hatten Mitglieder der KVPM aus ganz Europa mit über 700 Teilnehmern in einem Protestmarsch von der Prager Innenstadt bis vor die Eingangstüren des Kongresszentrums lautstark gegen die psychiatrische Stigmatisierung von Kindern und die Verabreichung von Psychopillen an Kinder protestiert. Aus Deutschland waren ca. 280 Teilnehmer angereist, die meisten davon aus München.

Psychiatrie: Industrie des Todes


Krebskranke als LSD – Versuchskaninchen des BAG


Pressemitteilung  der CCHR Schweiz
LSD – Versuche ! Betrügerische Versprechen an hilflosen Patienten
Wir fordern: Sofortiges Verbot dieser menschenverachtenden Psychodrogen-Versuchsreihen!
Man glaubt es kaum, aber nun wird vom BAG (Bundesamt für Gesundheit!) eine Versuchsreihe an krebskranken Patienten bewilligt, um herauszufinden, ob das Verabreichen von LSD eine positive Wirkung bei der „Therapie“ haben könnte und ob diese ohne Gefahren eingenommen werden könne.

F. Altorfer (CCHR Präsident) dazu „Dass es Psychiater gibt, die so verrückt sind, dass sie an so eine idiotische Therapie glauben und auch bereit sind, ihre Patienten dafür zu opfern, wundert nicht besonders. Aber dass unsere offizielle Behörde einem solchen Unterfangen die Bewilligung erteilt, ist eine Katastrophe. Hier werden wir nun entsprechende Verfahren einleiten, um diesen menschenrechtsverletzenden Missbräuchen Einhalt zu gebieten“

Immer wieder sind es die Psychiater, die den Drogenkonsum verharmlosen oder gar den Einsatz von LSD für psychiatrische „Behandlung“ beweihräuchern. Dies wundert allerdings keineswegs, denn die Psychiatrie hat sich längst auf die Unterdrückung von Symptomen mittels Psychodrogen spezialisiert und gibt heute bereits offen zu, dass sie keine wirkliche Hilfe für den Patienten leisten kann.

Die äusserst fatalen Wirkungen von LSD

Die Einnahme von  Lysergsäurediethylamid (LSD) bewirkt eine Ablagerung in Form von kleinen Kristallen auf der Knochenhaut. Diese Kristalle können sich dann später (Tage, Wochen oder gar Jahre) wieder plötzlich lösen und die Person erlebt einen völlig ungewollten und unerwarteten Trip, über den sie keinerlei Kontrolle hat. Dieses Phänomen ist auch als Flashback bekannt.

LSD ist eine der stärksten bewusstseinsverändernden Chemikalien. Die Wirkungen dieser
Droge sind nicht vorhersehbar. Sie hängen von der eingenommenen Menge, der Persönlichkeit des Konsumenten und der Umgebung, in der sie eingenommen wird, ab. Man kann ein rasendes, verzerrtes Hoch und „himmlische Glückseligkeit“ oder ein schlimmes paranoides Tief erleben.

Eine ausreichend hohe Dosis dieser Psychodroge ruft schwere visuelle Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Depressionen und Angstzustände hervor. Wie hoch die Dosis sein muss, ist absolut unvorhersagbar.

 Wer ist CCHR

CCHR ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich das Ziel gesetzt hat, kriminelle Handlungen und  Verletzungen von Menschenrechten im Bereich der geistigen Gesundheit zu veröffentlichen und diese zu beenden. Sie wurde vom Psychiater Prof. Dr. Szasz und der Scientology Kirche gegründet.

Es wurden mehrere Tausende individuelle Fälle von psychiatrischem Missbrauch dokumentiert, die aufzeigen, dass die psychiatrischen Praktiken tatsächlich Geisteskrankheit und Gewalt erzeugen.

CCHR ist die grösste international tätige Organisation, die die Psychiatrie überwacht, und hat mehr als 130 Büros in 31 Ländern. Der Kommission gehören Ärzte und andere medizinische Spezialisten, Künstler, Rechtsanwälte und Repräsentanten der Menschenrechte an, die alle dank ihrer beruflichen Spezialisierungen beraten und Unterstützung geben.

Weitere Informationen unter: www.cchr.ch (Schweiz)

Weshalb nimmt jemand Drogen?


Seit jeher benutzen Menschen Drogen in verschiedenen Formen, um sich Erleichterung zu verschaffen.
Eine Droge kann als Substanz definiert werden, die man einnimmt, um eine chemische Reaktion im Körper zu erzeugen, die einen unerwünschten Zustand kurzfristig zum Verschwinden bringt.

Es mangelt uns wahrlich nicht an unerwünschten Zuständen die wir gerne zum Verschwinden bringen möchten: Depression, Trauer, Lustlosigkeit, Nervosität, Schmerzen, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Impotenz, Schüchternheit, Beziehungs-Stress und viele mehr.

Doch was ist das Problem dabei und was hat Schweden getan um im eigenen Land eine Umkehr des weltweiten expansiven Drogengebrauchs zu bewirken?

Lesen Sie hier einen sehr interessanten Artikel vom Leiter des Vereins „Sag Nein zu Drogen“.

Weniger SSRI Rezepte gleich tiefere Selbstmordrate?


Als 2003-2004 die Jugend-Selbstmordrate in den USA stieg, wurde dieser Trend von der Pharmalobby damit begründet, dass dies auch mit den eingeführten FDA Vorschriften zu tun habe, welche neu Selbstmord-Warnhinweise auf den SSRI Medikamenten verlangten. Weiters wurde geschrieben, dass die geplante Erweiterung der  FDA-Black-Box-Warnung einen Rückgang des SSRI Konsums bei jungen Erwachsenen um 20% bewirken könnte und somit zusätzliche 3040 Selbstmorde in den Vereinigten Staaten bewirken könnte.

Die SSRI Antidepressiva Verschreibungen sanken zwischen 2004 und 2005 tatsächlich in allen Altersgruppen, ausgenommen bei den über 60 Jahre alten Menschen. Es ist aufschlussreich zu vergleichen, dass die nationale Zahl der Selbstmorde im Jahr 2004 und 2005 insgesamt sowie innerhalb der relevanten Alterskategorien abnahmen. Zwischen 2004 und 2005 ist die Gesamtzahl der Selbstmorde 32439 (2004) auf 31769 (2005) gesunken. Die Zahl der Selbstmorde ist rückläufig für die Alterskategorie 25 bis 44 (von 11712 auf 11262), Alterskategorie 15 bis 24 (von 4316 auf 4139) und Altersgruppen 5 bis 14 (von 285 auf 270) Diese Rückgänge sind aufgetreten trotz insgesamt abnehmendem SSRI Verschreibungen für diese Altersgruppen. Die Selbstmord-Rate sank insgesamt pro 100’000 Personen von 11,0 (2004) auf 10,7 (2005). Für die Altersgruppen 25 bis 44, sank die Rate der Selbstmorde von 13,9 auf 13,4 und von 10,3 auf 9,8 für die 15 bis 24 Jährigen. Für die Altersgruppe 5 bis 14, blieb die Quote der Selbstmorde konstant bei 0,7.
Die Angaben beruhen auf vorläufigen Daten für 2005., National Center for Health Statistics, 2005

Ich bin gespannt auf die Resultate der nächsten Jahre. Sollte sich daraus wirklich ein Trend entwickeln, sehe ich keinen Grund weshalb die Warnhinweise wegen Nebenwirkungen nicht noch weiter ausgebaut werden sollten. Jedenfalls hatte man früher einen fortwährenden Anstieg der Selbstmorde während gleichzeitig die SRRI Verschreibungen Jahr für Jahr zunahmen. Nun haben wir einen Rückgang der Verschreibungen und auch einen Rückgang der Selbstmordrate.

Täglich 27 psychiatrische Zwangseinweisungen in der Schweiz


In der Schweiz werden über 27 unschuldige Mitbürger pro Tag gegen ihren Willen zwangsweise  in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Stellen Sie sich dies einmal vor! Das entspricht der Menge einer grösseren Schulklasse, die hier in der Schweiz täglich ihrer Freiheit beraubt und hinter psychiatrischen „Gittern“ ruhiggestellt wird!
Zwischen 2000 und 2002 wurden in der Schweiz 91’313 Menschen in psychiatrische Klniken eingewiesen. Ungefähr ein Drittel (31.8%) dieser Einweisungen wurden gegen den Willen der Person vollzogen. Jeder 3. wurde somit zwangsweise eingewiesen. (Quelle: „Observatoire suisse de la santé“)

Unglücklicherweise fühlen sich viele dieser Patienten, nachdem sie ausgetreten sind, geschwächt, stark gekränkt und gedemütigt, weil ihre Rechte und ihre Würde verletzt wurden. Ein Paar Beispiele dieser häufigen Missbräuche: Zwanghafte Ruhigstellung und Injektionen, verbale Demütigungen, Bestrafungen, Verbot, jeglichen Kontakt zur Aussenwelt zu pflegen oder Besuche zu empfangen.

Oft befinden sich die Patienten nach ihrem Aufenthalt in einem schlimmeren Zustand. Manchmal sind sie danach unfähig, einen Beruf auszuüben oder ihr Leben wieder selbst zu meistern. Besonders inakzeptabel ist, dass die Aufenthaltskosten in den Kliniken von den Krankenkassen und Steuerzahlern übernommen werden müssen.

Ein ehemaliger Patient berichtet: „Wenn man in diese Klinik geht, kommt man noch kränker wieder heraus. Ärzte und Pfleger interessieren sich nicht für sie. Sechs oder zehn Personen zu rufen, um einen Patienten zwanghaft ruhig zu stellen ist die Methode, um jemanden zu beruhigen. Das Leben auf der Station ist grausam und schwer zu ertragen, wenn man nur 20 Minuten am Tag an die frische Luft darf. Die restliche Zeit verbringen wir so, dass wir von einem Zimmer ins nächste laufen, wie Tiere in einem Käfig. (…) Ich kann Ihnen sagen, dass man sich im Gefängnis um die Gefangenen besser kümmert. Ich fragte, ob ich eine Stunde hinaus könne, um meine Weihnachtseinkäufe zu machen – verweigert! Warum? Ich hatte angeblich ihre Hausordnung nicht respektiert.

Wenn Sie Interesse haben mehr über die Psychiatrie und deren Menschenrechtsverletzungen zu erfahren, empfehle ich Ihnen die DVD „Psychiatrie-Tod statt Hilfe“ anzusehen. Sie können diese hier bestellen.

Für jeden der erfahren möchte was die Ursache von psychischen Schwierigkeiten ist, sollte auch das Dianetik.Buch studieren. Dieses Buch gibt es neu auch als Hörbuch  

Kriminalität und SSRI: Mehr als 1600 Fälle dokumentiert


(Selektive) Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI = Selektiver Serotonin-Reuptake-Inhibitor) sind Antidepressiva, welche gezielt nur die Serotonin-Konzentration in der Gewebeflüssigkeit des Gehirns erhöhen sollen. Die ältere Generation – die sogenannten trizyklischen Antidepressiva – wirkten auch auf andere Monoamin-Transporter. Die SSRI werden deshalb auch als selektiv bezeichnet.
Die neuste Errungenschaft der Psychopillen-Industrie versucht die sich häufenden Berichte über Kriminalfälle, welche einen Zusammenhang mit den SSRI Antidepressiva haben, unter den Tisch zu kehren.
Hier eine interessante Website welche über 1600 Fälle auflistet, hauptsächlich Kriminalfälle, wo diese „Wunderpillen“ eine Rolle spielten oder im Zusammenhang mit der Straftat genannt wurden.
Das Schwergewicht liegt dabei auf den Serotonin-Wiederaufnahmehemmern wie Prozac, das das das erste dieser Art Medikamente war. Andere SSRIs sind Zoloft, Paxil (Seroxat), Celexa, Sarafem, Lexapro und Luvox. Diese Medikamente werden hauptsächlich bei Depressionen verschrieben. Die Liste enthält auch andere Antidepressiva wie Remeron, Anafranil und die SNRIs Effexor, Serzone and Cymbalta und den Dopamin-Wiederaufnahmehemmer Wellbutrin (auch als Zyban bekannt).
SSRI Storys: http://www.ssristories.com/

Schulmassaker und Psychopharmaka



Was die Pharmaindustrie und die Psychiatrie auch weiterhin gerne unter Verschluss halten möchten, wird mit jedem tragischen Massaker – wie dem an der Virginia Tech – schwieriger.
Mehr und mehr Informationen über die Zusammenhänge über Psychodrogen wie Prozac oder Ritalin mit Gewalttaten werden bekannt. Dies obwohl die Pharmaindustrie die Disskussion über diese Zusammenhänge ersticken möchte. Hier eine interessante Dokumentation übr diese Zusammenhänge.

FDA im erfolgreichen Kampf gegen Drogen


fda-counterthink.jpg

Psychiatrie Ausstellung voller Erfolg


Mehr als 1,500 Besucher strömten in den letzten beiden Wochen in die Ausstellung Psychiatrie: Tod statt Hilfe an der Joachimstaler Str. 25 – 26 in Berlin, die von der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) organisiert wurde. Auf 14 Stellwänden mit einer Plakatfläche von über 100 Quadratmetern und in 14 Dokumentationsfilmen wurde die Psychiatrie als barbarische Pseudowissenschaft dargestellt.

Neben Berufsschullehrern aus dem Gesundheitswesen, die mit ihren Schülern die Ausstellung besuchten, Journalisten, Ärzten, Wissenschaftlern und anderen Interessierten, kamen auch Betroffene und berichteten über ihre persönlichen schmerzhaften Erfahrungen mit der Psychiatrie.

Eine Betroffene schilderte unter Tränen, dass sie letztes Jahr in einer psychiatrischen Anstalt in Berlin von psychiatrischen Pflegern vergewaltigt wurde.

Eine Frau sagte aus, ihre Schwester sei in einer Psychiatrie in Jena erwürgt aufgefunden worden.

Eine Ärztin aus einer Psychiatrie in Berlin bestätigte sämtliche Angaben der Ausstellung.

Weitere Betroffene meldeten sich bei den Helfern der KVPM und beschwerten sich über stundenlange Fesselungen in der Psychiatrie, unberechtigte Zwangseinweisungen und Verabreichungen von Psychopharmaka mit verheerenden Nebenwirkungen gegen den eigenen Willen, ohne gesetzliche Grundlage. Viele waren in Wirklichkeit „Freunden“ oder Angehörigen aufgrund von verschiedenen Umständen ein Dorn im Auge z.B. wegen Erbschaftsstreitereien oder anderen Querelen.

Aufgrund der Vielzahl der Beschwerden richtet die KVPM in Charlottenburg-Wilmersdorf eine neue Anlaufstelle für Psychiatriebetroffene ein. Betroffene können sich ab sofort an die Berliner Beauftragte der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte (KVPM), Frau Stephanie Kuhlmann(43), wenden, Tel: 030-214 669 67. Sämtliche Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die KVPM Berlin gibt keinen rechtlichen oder medizinischen Rat. Sie untersucht psychiatrische Verbrechen, bringt diese ans Tageslicht und verlangt Abhilfe. Die KVPM wird von einem Beirat unterstützt, der sich aus Rechtsanwälten, Ärzten, Wissenschaftlern, Künstlern und Menschenrechtlern zusammensetzt, um Menschenrechte in der Psychiatrie zu schützen.

Die erste Kommission wurde 1972 in München von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet. Zu ihren satzungsgemäßen Aufgaben gehört es nicht, weltanschauliches oder religiöses Gedankengut zu verbreiten. Scientologen engagieren sich ehrenamtlich bei der Kommission gemeinsam mit anderen Bürgern gegen Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie. Mittlerweile gibt es 17 KVPM Ortsgruppen in Deutschland, die Bundesleitung der KVPM befindet sich in München.
Für weitere Informationen: Bernd Trepping Tel: 089-273 03 54 oder 0178-613 74 67

Rubio spuckt’s aus


Rengen, John / Nollmeyer, Olaf
Rubio spuckt’s aus. A Story from a Pharma-Insider
trafo verlag 2006, 120 S., ISBN 3-89626-605-5, 12,80 EUR
Rubio spuckt's aus
Besprechungen
Rezension von Gerd Bedszent in: Jungen Welt vom 19.10.2006, Wissenschaft & Umwelt / Seite 15:
„Gute-Nacht-Lektüre: Wer noch Gründe zur Sorge braucht: Ein Manager aus der Pharmaindustrie hat einen Krimi geschrieben:
Daß es für das Kapital kein Verbrechen gibt, das es für eine entsprechende Profitrate nicht begehen würde, ist spätestens seit Marx bekannt. Und daß die Pharmaindustrie, deren Geschäft der Handel mit der Gesundheit ist, eine besonders ekelhafte Spezies von Unternehmern hervorbringen muß, besagt die simple Logik. Daß über die Machenschaften der Pharmakonzerne doch recht wenig Insiderberichte an die Öffentlichkeit kommen, mag ebenfalls nicht verwundern jedes Unternehmen bezahlt hochdotierte Anwälte dafür, daß dies eben so ist, wie es ist. Aber natürlich kann man in Bücher, die keinen Anspruch auf Realitätstreue erheben, alles schreiben, was man will. So auch in folgendem Krimi:
Rubio, Pharmavertreter im Ruhestand, plant die Herausgabe eine Enthüllungsbuches. Nach handfesten Drohungen seiner gewesenen Arbeitgeber akzeptiert er einen Deal, nicht dem Verlag, sondern ihnen das Manuskript zu verkaufen. Vor seinem spurlosen Verschwinden erzählt er einem Mitreisenden im Zug verschiedene Details seines Berufslebens.
Seine Aufgabe als Marketingexperte sei es gewesen, den Verkauf von Produkten voranzutreiben egal wie. So wurden bei der Entwicklung von Medikamenten Testserien nicht durchgeführt, weil das Bekanntwerden ihrer Ergebnisse der Vermarktung geschadet hätte. Reichlich Geld floß dagegen in kaum verhüllte Bestechung zum Beispiel in Honorare für Journalisten, damit sie die ihnen vorab zugespielten Berichte in medizinischen Fachzeitschriften plazierten. Oder in kleine Geschenke, opulente Arbeitsessen, teure Reisen zu angeblichen Fachkonferenzen, mittels derer man Ärzte geneigt machte, die Produkte des Unternehmens zu verschreiben und dabei über deren geringe Wirksamkeit und/oder unerwünschte Nebenwirkungen hinwegzusehen. Oder in kleine, knisternde Umschläge für unabhängige Gutachter, die über Zulassung oder Nichtzulassung eines Medikamentes entschieden. Nachdem Rubio in einem firmeninternen Machkampf unterlag, brauchte er zehn Jahre, um sich zum Auspacken zu entschließen. Sein Bericht schließt mit den Worten: »Was ich Ihnen erzählt habe, gilt fast überall. Ich habe für ein halbes Dutzend Firmen gearbeitet: International, in Europa, Übersee, Scheiße riecht überall auf der Welt gleich.« Autor John Rengen war über 35 Jahre im Management der Pharmaindustrie tätig, so für die Konzerne Eli Lilly und Novo Nordisk.

Stern-online stellt das Buch ausführlich vor

Rezension von Günther H. W. Preuße, 31.07.2006
Ein Wort vorweg: Nicht, dass es mir an einem allgemeinen Erahnen der Machenschaften großer internationaler Pharmakonzerne fehlte! Der auch an dieser Front wirkende Enthüllungsjournalismus sorgt via unterschiedlicher Medien mehr und mehr für ein wachsendes Besorgtsein ob der Empfänglichkeiten von Ärzten, Apothekern, Krankenhausmanagern und Politikern gegenüber den freundlichen Korruptionsstrategen aus der Pharmaindustrie.
Meine Verinnerlichung des Buches „Rubio spuckt’s aus“ von John Rengen und seinem Koautoren Olaf Neumeyer offenbarte mir eine zunächst ganz persönliche Erkenntnis, und die hat mit meinem Bekanntenkreis zu tun: Seit über zehn Jahren registriere ich die charakterlichen- und Wesensveränderungen einer fernen Freundin. Einer forschen Dame die ihre Nachwendekarriere als Pharmareferentin in einem großen Konzern startete, von dem eben in letzter Zeit aus bestimmten Gründen häufig die Rede ist. Schon nach kurzer Zeit vermochte sie jedwedem der es hören wollte oder auch nicht, die Welt zu erklären, wusste schlagartig um den Geschmack der besten Weine, verstand jedes Menschen Problem, wachte über Firmenpräsente aller Preisklassen, schäkerte mit hunderten von Doktoren und bewegte sich in einer einstudierten Sicherheit auf den Parketts der Kongresshotels, wie ich es zuvor nur bei erfolgsgewohnten Operettendiven auf der Bühne habe beobachten können. Meine ferne Freundin hat das gemacht was man ihr als Karriere erklärt hat und heute düst sie, ranghöher gewachsen, durch die Welt, um die zum Teil fragwürdigen Heilsprodukte ihres Konzerns in jeden Winkel dieses Planeten und ihrer armen Menschen zu tragen. Ich weiß jetzt genauer, wie man aus der Person die sie einmal war, das macht, was mich heute an ihr, sagen wir es mal höflich – befremdet!
In dem Buch plaudert Rubio, Pharma-Insider, plausibel und detailreich gegenüber einem Fremden, in der Enge eines Zugabteiles, von den Praktiken seiner Branche. Er tut dies etwas atemlos unter dem Eindruck seiner womöglich unmittelbar geplanten physischen Ausschaltung durch die Hand eines am Zugabteil vorbeischarwenzelnden zwielichtigen Typen.
Ein Büchlein mag man meinen. Aber wir wissen: Hochwirksame Sprengsätze bedürfen heute nur noch kleiner Verpackungen!
Rubio spuckts aus, wie man, strategisch ausgefeilt, gewählte Politikvertreter korrumpiert, gestressten Ärzten das Leben versüßt und jedwede Gesundheitsreform ad absurdum geführt wird. Der Leser erfährt auf temporeiche und fast vergnügliche Weise schockierende Wahrheiten und Praktiken aus der Welt der Arzneiforschung, er hört vom Weg eines Medikamentes, dessen Leben und auch Sterben. Es ist eine eigenartige Büchse der Pandora die hier über 122 Seiten gefüllt und schließlich geöffnet wird.
Alles Fiktion versteht sich!?
So schlecht kann die Welt nicht sein. Oder warum ist kaum von den Patienten die Rede – von uns? Und sowenig von unserer Gesundung? Ein Buch, das man sich gern auf einem Nebentisch der Pausenstände von Symposien und medizinischen Konferenzen wünschte. Ein Buch, dass man heimlich unter die glänzenden Werbeblätter pharmazeutischer Firmen auf den Tischen der Wartezimmer unserer Ärzte schummeln möchte. Jedenfalls erzählt Rubio darin stringent und komplex von Machenschaften, die wir vor dem Aufruf „der Nächste bitte …“ kennen sollten. Mir schien: Hier, in diesem Band, erfahren wir, leidenschaftlich erzählt, nur Rubios Grundsatzerklärung. Er wird Wege finden, sich wieder zu Wort zu melden. Man darf gespannt bleiben. Ein Buch, das genau jetzt bei uns und anderswo richtig und wichtig ist! Dank an John Rengen und Olaf Nollmeyer!

Pharmaindustrie als Spammer


Heute hatte ich wieder mal 126 Spam-Kommentare auf meinem Blog, welche von WordPress glücklicherweise herausgefiltert wurden. Gleichzeitig hatte ich 39 Spammails im Posteingang. Mit wenigen Ausnahmen alles Werbung für Viagra, Tramadol, Cialis, Levitra, Acnerase, usw.

So sieht das dann etwa aus:

tramadol sale by cod money order order tramadol affect side tramadol tramadol apap online tramadol myonlinemeds.biz tramadol ultram zyrtec ultram/prescription-tramadol-without.html]order tramadol online[/url] [url=http://www.ironmind.com/ironcms/opencms/ironmind preform.dk/opencms/opencms/preform/en/discount-viagra/viagra-buy-on-line.html]viagra buy on line[/url] http://www.preform.dk/opencms/opencms/preform/en/discount-viagra/cheapest-viagra-on-line.html%5Dcheapest viagra on line[/url]

Ich habe dies bis heute als Aktion von einzelnen Spammern eingestuft, die versuchen Geld zu verdienen. Da ich zur Zeit das Buch von John Rengen „Rubio spuckt’s aus“ am lesen bin, hat sich mein Gesichtspunkt dazu etwas verändert.

Grundsätzlich ist es der Pharmaindustrie ja piepegal, ob Ihre Medikamente korrekt verschrieben eingenommen werden oder via Spammails im Internet abgesetzt werden. Wirtschaftlich gesehen ist auch das ein Absatzkanal, welcher nicht mal so viele lästige Zwischenschritte wie Arztbesuch, Rezept erhalten und Medikament in der Apotheke holen beinhaltet. „Näher zum Kunden“ könnte man da das Motto nennen.

Die Pharamindustrie sollte also nicht nur als Drogendealer im Internet geächtet werden, sondern auch als die grössten Spampoduzenten in Betracht gezogen werden. Jedenfalls habe ich noch nichts darüber gehört, dass die Pharmaindustrie den Medikamentenhandel im Internet zu unterbinden sucht.
Die Werbung für Drogen und rezeptpflichtige Medikamente ist bei den Versendern von Spam besonders beliebt. Dieses Thema dominiert die Hitliste der am häufigsten empfangenen Spam-Mails.

Diagnosekriterien für ADHS!


Die untenstehenden Diagnosekriterien werden verwendet um zu entscheiden ob ein Kind an einem Ungleichgewicht des Dopamins im Gehirn leidet, was offiziell die Ursache von ADHS sein soll.

Das soll Wissenschaft sein?
Wo bleiben die Arbeiten darüber, was ein biochemische Gleichgewicht des Dopamins überhaupt ist?
Dies sollte doch sicher zuerst definiert sein, bevor man sagen kann, dass ein Kind an einem „Ungleichgewicht“ leide. Es ist auch nicht so dass Ritalin das die Lösung sein soll, die oben behauptete Ursache der Verhaltensauffälligkeit behebt.

Es gibt eigentlich nur ein Wort dafür: „Pseudowissenschaft“

Diagnosekriterien gemäss DSM IV
(Diagnostic and Statistical Manual of the American Psychiatric Association, 1994)

A: entweder A1 oder A2

A1 Unaufmerksamkeit
Sechs (oder mehr) der folgenden Symptome von Unaufmerksamkeit sind während der letzten sechs Monate in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessen Ausmass vorhanden gewesen:

    beachtet häufig Einzelheiten nicht oder macht Flüchtigkeitsfehler bei den Schularbeiten, bei der Arbeit oder bei anderen Tätigkeiten
    hat oft Schwierigkeiten, längere Zeit die Aufmerksamkeit bei Aufgaben oder beim Spielen aufrechtzuerhalten
    scheint häufig nicht zuzuhören, wenn andere ihn/sie ansprechen
    führt häufig Anweisungen anderer nicht vollständig durch und kann Schularbeiten, andere Arbeiten oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht zu Ende bringen (nicht aufgrund oppositionellem Verhaltens oder Verständigungsschwierigkeiten)
    hat häufig Schwierigkeiten, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren
    vermeidet häufig, oder hat eine Abneigung gegen oder beschäftigt sich häufig nur widerwillig mit Aufgaben, die länger dauernde geistige Anstrengungen erfordern (wie Mitarbeit im Unterricht oder Hausaufgaben)
    verliert häufig Gegenstände, die für Aufgaben oder Aktivitäten benötigt werden (z.B. Spielsachen, Hausaufgabenhefte, Stifte, Bücher oder Werkzeug)
    lässt sich oft durch äussere Reize leicht ablenken
    ist bei Alltagstätigkeiten häufig vergesslich

A2 Hyperaktivität und Impulsivität
Sechs (oder mehr) der folgenden Symptome der Hyperaktivität und Impulsivität sind während der letzten sechs Monate beständig in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessenen Ausmass vorhanden gewesen:

Hyperaktivität

    zappelt häufig mit Händen oder Füssen oder rutscht auf dem Stuhl herum
    steht in der Klasse oder in Situationen, in denen Sitzen bleiben erwartet wird, häufig auf
    läuft herum oder klettert exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist (bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann dies auf ein subjektives Unruhegefühl beschränkt bleiben)
    hat häufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen oder sich mit Freizeitaktivitäten ruhig zu beschäftigen
    ist häufig „auf Achse“ oder handelt oftmals, als wäre er/sie „getrieben“
    redet häufig übermässig viel

Impulsivität

    platzt häufig mit Antworten heraus, bevor die Frage zu Ende gestellt ist
    kann nur schwer warten, bis er/sie an der Reihe ist
    unterbricht und stört andere häufig (platzt z.B. in Gespräche oder Spiele anderer hinein)

B
Einige Symptome der Hyperaktivität-Impulsivität oder Unaufmerksamkeit, die Beeinträchtigungen verursachen, treten bereits vor dem Alter von sieben Jahren auf

C
Beeinträchtigungen durch diese Symptome zeigen sich in zwei oder mehr Bereichen (z.B. in der Schule bzw. am Arbeitsplatz und zu Hause)

D
Es müssen deutliche Hinweise auf klinisch bedeutsame Beeinträchtigungen in sozialen, schulischen oder beruflichen Funktionsbereichen vorhanden sein

E
Die Symptome treten nicht ausschliesslich im Verlauf einer sog. tiefgreifenden Entwicklungsstörung, einer Schizophrenie oder einer anderen psychotischen Störung auf und können auch nicht durch eine andere psychische Störung besser erklärt werden (z.B. Affektive Störung, Angststörung, Dissoziative Störung oder eine Persönlichkeitsstörung)

Subtypen:

TYP 1:

Wenn die Kriterien A1 und A2 während der letzten sechs Monate erfüllt waren: DSM-IV 314.01 (ICD-10 F90.00) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Mischtypus

TYP 2:

Wenn Kriterium A1, nicht aber Kriterium A2 während der letzten sechs Monate erfüllt war: DSM-IV 314.0 (ICD-10 F98.8) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorwiegend Unaufmerksamer Typus

TYP 3:

Wenn Kriterium A2, nicht aber Kriterium A1 während der letzten sechs Monate erfüllt war: DSM-IV 314.O1 (ICD-10 F90.1) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typus

Bei Personen (besonders Jugendlichen und Erwachsenen), die zum gegenwärtigen Zeitpunkt ADHS-Symptome zeigen, aber nicht mehr alle Kriterien erfüllen, wird „teilremittiert“ spezifiziert.

Source: American Psychiatric Association. Task Force on DSM-IV (Frances A. et al). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. Fourth Edition. Washington. DC, American Psychiatric Association 1994;78-85.

Lösungen für Studierschwierigkeiten finden Sie hier