Die Kabale – Heimtückische hinterhältige Machenschaften mit böser Absicht


Es ist Zeit aktiv zu werden, um nicht in ein Zeitalter dunkelster Tyrannei und Versklavung zurück zu fallen.

Es spielt keine Rolle ob du bisher eher Symphatie für den Kommunismus, für politisch rechts, links oder „in der Mitte“ ausgerichtete Parteien gehegt hast. Es ist egal ob du Atheist oder Monotheist bist, egal ob du Heide, Germane, Christ, Moslem, Katholik, Protestant, Shiite, Hindu, Jude, Sunnit, Shiit, Schandschit, Druse, Jeside, Shinto, Hoodoo oder Alewit und egal ob du Teil einer der vielen tausenden anderen Richtungen bist. Nebst allen oben aufgeführten Richtungen, spielt es weiterhin keine Rolle welcher Rasse, welchem Bekenntnis, welcher Ethnie, Religion, Weltanschauung oder politischem System du dich auch immer zugehörig fühlst.

Wenn du dieses hier liest, bist du ein Mensch und du bist dein eigenes Bewusstsein. Einige nennen dies „die Seele“ andere nennen dies das „unvergessliche Selbst“, die Atheisten haben individuelle Vorstellungen der eigenen Existenz und was es damit auf sich hat. Das alleine zählt. Schau dir die beiden folgenden Videos an und setze dich für die Freiheit ein, deine eigene Überzeugung weiterhin leben zu können.

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Auf KaiserTV erscheinen wöchentlich Videos und Podcasts über Philosophie, Kultur, Literatur und Gesellschaft.  – Dienstag, 21 Uhr: Livestream of Consciousness – Samstag, 21 Uhr: Exklusiver Livestream für Unterstützerinnen und Unterstützer  – Sonntag, 21 Uhr: Gunnars BuchClub „Weiser mit Kaiser“ Gunnar Kaisers Roman „Unter der Haut“ (Berlin Verlag 2018, Piper Verlag 2019): http://amzn.to/2juOkG0
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Trump will Kirchen und religiöse Stätten dieses Wochenende wieder öffnen


Am Freitag erhielten die religiösen Gemeinden im ganzen Land grünes Licht vom Präsidenten für die sofortige Eröffnung der Kirchen, Sinagogen, Moscheen, Kulststätten und Gebetshäuser.

„Ich fordere die Gouverneure auf, die Eröffnung unserer Kirchen und Gebetshäuser jetzt zuzulassen“, sagte Präsident Trump in einer Bemerkung im Weißen Haus. „Dies sind Orte, die unsere Gesellschaft und unser Volk zusammenhalten“, sagte er. „Die Menschen fordern, in die Kirche, in die Synagoge und in ihre Moschee zu gehen.“

Mehr als 90 Prozent der Kirchen wurden geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, und zahlreiche Umfragen haben tatsächlich gezeigt, dass eine Mehrheit der amerikanischen Öffentlichkeit die Beschränkungen unterstützt.

Die Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten gaben umgehend Leitlinien heraus, um Glaubensinstitutionen bei ihrer Wiedereröffnung zu unterstützen. Die Anleitung ersetzte eine frühere Version, die entworfen, aber nie veröffentlicht wurde. Die neue Version wurde formuliert, um deutlich zu machen, dass es sich um „unverbindliche Leitlinien für die öffentliche Gesundheit handelt, die nur zur Prüfung dienen“.

Einige der Empfehlungen aus der früheren Version wurden jedoch in irgendeiner Form beibehalten, einschließlich eines Vorschlags, dass religiöse Führer „erwägen, die Verwendung von Chor- / Musikensembles auszusetzen oder zumindest zu verringern und während des Gottesdienstes zu singen, zu singen oder zu rezitieren“.

Die Leitlinien rieten den Glaubensführern außerdem, „Schritte zu unternehmen, um die Größe der Versammlungen gemäß den Leitlinien und Richtlinien der staatlichen und lokalen Behörden zu begrenzen“.

„Die Gouverneure müssen das Richtige tun und zulassen, dass diese sehr wichtigen, wesentlichen Glaubensorte für dieses Wochenende geöffnet werden. Wenn sie dies nicht tun, werde ich die Gouverneure außer Kraft setzen“, sagte er.

Trumps Äußerungen kamen, als einige Kirchenführer im ganzen Land mobilisierten, um trotz aller Einschränkungen wieder zu öffnen. Der Führer der Katholiken von Minnesota, Erzbischof Bernard Hebda, kündigte diese Woche an, dass die unter seiner Autorität stehenden Kirchen trotz eines Befehls von Gouverneur Tim Walz wiedereröffnet würden.

„Wir werden ab Dienstag, dem 26. Mai, wieder persönliche Messen und Gottesdienste in begrenzter Kapazität abhalten, unabhängig davon, ob der Gouverneur seine Exekutivverordnung geändert hat oder nicht“, sagte Hebda in einem Anruf mit Reportern.

In Kalifornien sollen sich mehr als tausend Pastoren auf die Wiedereröffnung vorbereitet haben, trotz der Anweisung von Gouverneur Gavin Newsom am Montag, dass jede Rückkehr der Gemeindemitglieder in ihre Kirchenbänke „einige Wochen entfernt“ sei.

Noch vor Trumps Äußerungen am Freitag hatte seine Regierung signalisiert, dass sie sich in ihrer Protestbewegung auf die Seite der Kirchenführer stellt.

Als Jack Hibbs, leitender Pastor in der Calvary Chapel in Chino Hills, Kalifornien, Generalstaatsanwalt William Barr während eines „Pastor Call“ mit Verwaltungsbeamten in dieser Woche fragte, ob das Justizministerium kalifornische Kirchen unterstützen würde, die entschlossen waren, wieder zu eröffnen, antwortete Barr „absolut“ , „und schlug vor, dass restriktive Ordnungen in einigen Fällen eine Feindseligkeit gegenüber dem Glauben selbst anzeigten.

Studie bestätigt Verbindung zwischen Hassreden und Hassverbrechen


Eine wegweisende Studie, die von Forschern der New York University (NYU) vorgestellt wurde, dokumentiert einen Zusammenhang zwischen Hassrede und Hassverbrechen.

Die Studie mit dem Titel „ Rasse, ethnische Zugehörigkeit und Diskriminierung aufgrund der nationalen Herkunft in sozialen Medien und Hassverbrechen in 100 US-Städten “ wurde Ende Juni auf einer Konferenz in München von Assistenzprofessor Rumi Chunara von der Tandon School of Engineering des NYU College of Global Public Health vorgestellt.

Zwei Frauen stehen vor Blumen
Zwei Frauen stehen vor Blumen, die für die Opfer der Schießerei der Al Noor-Moschee in Neuseeland gelegt wurden. 

Die Studie, in der zwischen 2011 und 2016 532 Millionen Tweets analysiert wurden, wurde von Chunara und Stephanie Cook, Assistenzprofessorin für Biostatistik sowie Sozial- und Verhaltenswissenschaften am College, geleitet. Die Tandon-Studenten Kunal Relia und Zhengyi Li waren beide Mitautoren. Wir begrüßt die historische Arbeit dieses Forscherteams, um die toxischen Zusammenhänge zwischen Hassreden und Hassverbrechen zu dokumentieren. Worte haben Konsequenzen.

Die Universität lobte die Studie als die „erste ihrer Art“ und veröffentlichte eine Erklärung, in der Chunara sagte: „Wir fanden heraus, dass je mehr gezielte, diskriminierende Tweets in einer Stadt veröffentlicht wurden, desto grösser auch die Anzahl von Hassverbrechen waren. Dieser Trend über verschiedene Arten von Städten (zum Beispiel Stadt, Land, Groß und Klein) bestätigt die Notwendigkeit, genauer zu untersuchen, wie verschiedene Arten diskriminierender Online-Sprache zu den Konsequenzen in der physischen Welt beitragen können. “

In der Studie selbst stellten die Autoren fest: „Rasse, ethnische Zugehörigkeit oder Diskriminierung aufgrund der nationalen Herkunft… ist eine Art von Hassrede, die systematisch und unfair Werte basierend auf Rasse, ethnischer Zugehörigkeit oder nationaler Herkunft zuordnet und die tägliche Realität vieler Gemeinschaften beeinflusst. „

„Da diese Arbeit zeigt, dass soziale Medien einige der Unterschiede bei Hassverbrechen erheblich erklären können, sollten Diskriminierungen in sozialen Medien weiter untersucht werden, um die möglichen Synergien von Diskriminierung im Internet und in der physischen Welt zu verstehen, zu kontrastieren und zu bewerten.“

STAND begrüßt die historische Arbeit dieses Forschungsteams, um die toxischen Zusammenhänge zwischen Hassrede und Hassverbrechen zu dokumentieren“, sagte Edward Parkin, Internationaler Direktor von STAND. „Worte haben Konsequenzen. STAND unterstützt solche Bemühungen, um die Folgen von Hassreden aufzuzeigen und Bigotterie und Diskriminierung ein Ende zu setzen. “  

Scientology TV Network gewinnt zahlreiche Auszeichnungen


Die Scientology TV Sendung „Stimmen der Menschlichkeit“ hat bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Jeden Donnerstag um 20Uhr wird eine Sendung dieser Folge ausgestrahlt. Schauen Sie einfach rein, Sie finden spannende Dokumentationen und wirkliche Informationen über engangierte Menschen die in den Bereichen Drogenprävention- und Rehabilitation, Menschenrechte und Bildung grossartige Leistungen vollbringen. https://www.scientology.tv/series/voices-for-humanity/

Akte Scientology – brisante Enthüllungen


„Die Akte Scientology – die geheimen Papiere der Bundesregierung“
Autorenlesung mit Dr. Peter Schulte, ehemaliger Sektenbeauftragter.
Was steckt wirklich hinter der Kontroverse um Scientology?
Eintritt frei.

akte-scientology

Letzte Patrone Scientology’s?- Wunschdenken des Verfassungsschutzes und die Ideale Org Stuttgart


Der Verfassungsschutz von Baden-Würtemberg ist dafür bekannt, orakelhafte Prophezeiungen in Bezug auf Scientology vorzunehmen. Mangels tatsächlicher verfassungsfeindlicher Bestrebungen ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Man muss also quasi zuerst etwas hinstellen und dann darauf hinarbeiten dass es Wirklichkeit wird. Zum Glück gleichen die Versuche des Verfassungsschutzes den Untergang Scientology’s „herbeizureden“ irgendwie dem Versuche eines Plüschbären, Lachs zu fangen. Aber was bringt mich dazu den Bundesverfassungsschutz so krtitisch zu sehen?

Dazu gehen wir 6 Jahre zurück ins Jahr 2013, als der Verfassungsschutz mit einem reisserischen Titel Folgendes zu berichten wusste:

„Ideale Org“ Stuttgart: Die sprichwörtlich „letzte Patrone“ von Scientology?

Nach diesem Titel folgt eine Prophezeiung die selbst Mike Shiva vor Neid erblassen lassen würde: „Falls, werden, sollte, könnte, müsste, hätte, sollte wäre, dann, ja dann könnte, sollte, hätte, wäre, müsste, gegebenenfalls wäre das dann ein Flop für Scientology.  So kann man in etwa den Bericht unter dem obigen Titel zusammenfassen. Von irgendwelchen für den Verfasssungsschutz relevanten Daten, ist im Bericht nichts zu finden.

Nun was ist seit 2013 passiert? Eines ist 4 Monate nach Eröffnung des neuen Vereinssitzes der Scientology Gemeinde Stuttgart sicher. Die orakelte „letzte Patrone“ scheint nicht Scientology zu betreffen, sondern vielmehr den Verfassungsschutz selbst. Die Scientology Gemeinde Stuttgart hat letztes Jahr das neue Gebäude und somit den neuen Vereinssitz offiziell eröffnet, die Anzahl von ca. 200 Vollzeitmitarbeiter/Innen ist mittlerweile doppelt so hoch wie zur Zeit der verfassungsschützlichen Prophezeiung im Jahre 2013.

Im Schreiben von 2013 schwadroniert der Verfassungsschutz zusätzlich, Scientology würde Propaganda betreiben und hätte überzogene Vorstellungen und, und, und. Der Verfassungsschutz sollte Mal auf die eigenen Misserfolge schauen, macht er dies wird er feststellen, dass er zwar dort wo nie eine Verletzung des Grundgesetzes festgestellt wurde (bei Scientology zum Beispiel) vor Aktivismus nur so strotzt, dort wo wirkliche Gefahren für Deutschland als Rechtsstaat bestehen, sehen wir eher gelähmtes Schweigen.

Also liebe Verfassungsschützer, schützt das deutsche Grundgesetz und hört auf einer religiösen Organisation wie Scientology die Existenz abzusprechen, denn hier kommt meine Prophezeiung. Scientology wird nicht aufhören zu existieren, nur weil ihr diese weg haben wollt. Scientology ist Teil Deutschlands und wird mehr und mehr als gesellschaftliche Kraft im Bereich Drogenprävention, Menschenrechte, psychiatrische Missbräuche, Katastrophenhilfe und vielen anderen Bereichen immer aktiv werden.

Hier der Link zur Website des Sitzes in Stuttgart: https://www.scientology-stuttgart.org/

Charta über journalistische Ethik beim Respektieren von Religion oder Glaubensvorstellungen


was_ist_religionsfreiheitGerade Journalisten werden immer öfters als Propagandisten entlarvt. Anstelle sich auf die Wurzeln journalistischer Ethik zu besinnen wird der Kampf um die „Restglaubwürdigkeit der Medien“ von Journalisten immer agressiver geführt. Der Artikel über Correctiv zeigt auf wie die Main Stream Medien versuchen die Meinungsaäusserungsfreiheit anderer einzuschränken, statt einfach sich selbst wieder mehr an die journalistische Ethik zu erinnern und diese mehr zu leben. Sie suchen einfach einen Sündenbock für den Verlust der eigenen Glaubwürdigkeit.

Daher werde ich heir eine Seite verlinken welche sich mit der Relgionsfreiheit und insbesondere mit der journalistischen Ethik in Bezug darauf befasst.

Ein gutes Werkzeug das alle verwenden können, egal ob man Scientologe, Buddhist, Katholik, Moslem oder Jude ist. Wenn sie sich für Religionsfreiheit einsetzen möchten, lernen Sie Ihre Rechte kennen:

http://www.scientologyreligion.de/religious-freedom/

 

 

Orientierungspräferenzen von Scientologen, Zeugen Jehovas und Buddhisten


Der Religionswissenschaftler Máté-Tóth vom Institut für Religionswissenschaft der  Universität Szeged in Ungarn, erstellt empirische Studien über die Orientierung von Mitgliedern religiöser Gruppen. Dadurch gibt er einen Anstoss die vorhandenen emotionalisierten Klischees zum Thema auf eine sachliche Ebene zu bringen.

Hier die Zusammenfassung der nachfolgend verlinkten Studie:
„In dieser Untersuchung wurden die Orientierung der Mitglieder aus verschiedener religiösen Gemeinschaften in Ungarn analysiert: Zeugen Jehovas, Scientologen und Buddhisten – als Kontrollgruppe Katholiken sowie repräsentativ die Bevölkerung Ungarns. Unter den 9 Orientierungsmöglichkeiten gaben die Befragten in verschiedener Zusammensetzung vor allem den Schriften und den Gesetzen der eigenen Gemeinschaft sowie dem Gewissen die höchste Werte. Den niedrigsten Wert bekam die Orientierung danach, „was die meisten Menschen tun“. In allen Gemeinschaften konnte einer der
eigenen religiösen Gemeinschaft gegenüber eindeutig loyale und einer weniger oder gar nicht loyale Anteil wahrgenommen werden. Diese zwei Gruppen haben klar andere Einstellungen auch zu den wichtigsten Orientierungsmöglichkeiten des Modells. Die Loyalität ist in den Gemeinschaften mehr bei Männer und bei den jüngeren zu beobachten. Mit dem Grad der Religiosität wächst die Loyalität, obwohl auch bei den am meisten religiösen eine klare autonome Gruppe wahrgenommen wurde. Zwei Orientierungsdimensionen konnten durch Faktoranalyse auskristallisiert werden: eine mehr religiöse und eine mehr gesellschaftliche Orientierung.

Mit unseren Ergebnissen konnten wir die Hypothese verifizieren, dass nicht der Typ einer Religionsgemeinschaft für die Orientierung ihrer Mitglieder bestimmend ist, sondern die Art und Weise der Religiosität.“

Eine religionswissenschaftliche Studie:
Orientierungspraferenzen_in_neuen religiösen Gruppen

Von Paulus bis Scientology: Ein Buch über Sekten-Macher und neue religiöse Bewegungen


Wunderbare SektenVom Urchristentum bis zu Scientology, von der Heiligen Römischen Kirche bis zur Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters: Gerald Willms entfaltet das Panorama der 2000-jährigen Kultur- und Ideengeschichte der religiösen Bewegungen des Abendlandes. Beginnend mit der »Sekte des Nazareners« und ihres Aufstiegs zum religiösen Global Player, gilt das besondere Augenmerk freilich immer den Parias der Religionsgeschichte: den Nonkonformisten, Verweigerern und Außenseitern. Es ist das Credo Willms`, die dauerhafte »Normalität« religiöser Abweichungen und »Sonderformen« schlicht zu dokumentieren, ohne sie zu verurteilen. Das Ziel ist weder Rechtfertigung noch gar »Verharmlosung«, sondern der Versuch, das So-und-nicht-anders-Sein der sogenannten »Sekten« verstehbar zu machen. Und das heißt vor allem, die Ideen und Weltanschauungen der religiösen Phänomene zu begreifen und sie in ihre historischen, kulturellen und sozialen Zusammenhänge einzuordnen.
Egal also ob Waldenser, Jesuiten oder Piusbrüder; Quäker, Amish oder Mormonen; Rosenkreuzer, Freimaurer oder Illuminaten; Swedenborgianer, Theosophen oder Satanisten; Munies, Scientologen oder Gotteskinder: Im Kern geht es immer darum, die Dinge abseits von den – in historischer Sichtweise übrigens immer gleichen – Sektenklischees zu begreifen. Genau dies ist die eigentliche Herausforderung – und zwar für Leser und Autor gleichermaßen. Insofern täuscht der lockere Tonfall des Buches, denn die Leser werden nicht mit sensationsheischendem Journalismus, christlich-moralischer Belehrung oder subjektiver Betroffenheitslektüre, sondern mit empirischen Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen konfrontiert. Indem aber auf die explizite Darlegung theoretischer Diskurse und das übliche akademisch-diskursive Beiwerk verzichtet wird, erhält auch der interessierte Laie hiermit die Möglichkeit, echte Einblicke in weithin unbekannte religiöse Landschaften und Lebenswelten zu gewinnen.
Einen guten Zugang zu der leicht verwirrenden Vielfalt der Sekten bieten mehrere Register. Eine kommentierte Kurzbibliographie gibt Tipps für einen tieferen Einstieg in die Kulturgeschichte der Religionen und religiösen Bewegungen.
Mit einem Vorwort von Marco Frenschkowski.

Hier ein Interview mit dem Autor Gerald Willms

 

 

Akademie der Religionen: Podiumsdiskussion über Scientology


Die neu geschaffene Europäische Akademie der Religionen wurde im Juni 2017 mit einer Konferenz unter dem Titel „Ex Nihilo“ ins Leben gerufen, ein Wortspiel aus dem Lateinischen „aus dem Nichts“, das gewöhnlich im Kontext mit der Schöpfung verwendet wird. Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, des italienischen Bildungsministeriums und anderer renommierter Institutionen nahmen an dem Programm in Bologna unter anderem tausend Wissenschaftler aus ganz Europa teil, die eine breite Palette von Disziplinen repräsentierten, die mit dem Studium der Religionen zu tun haben. Teil der Konferenz war auch eine Podiumsdiskussion zur Scientology Religion.

Panel on the Scientology Religion in Bologna

Wissenschaftliches Gremium über Scientology Ästhetik und Ethik

Die Diskussionsteilnehmer waren Professor Massimo Introvigne, Direktor des CESNUR (Zentrum für Studien über neue Religionen), Professor Luigi Berzano, emeritierter Professor der Abteilung für Kulturen, Politik und Gesellschaft der Universität Turin, und Professor Sylvio Calzolari, der der Theologischen Fakultät Mittelitaliens in Florenz angeschlossen ist. Tausende Gelehrte aus ganz Europa nahmen an der Eröffnungskonferenz der Europäischen Akademie der Religionen in Bologna teil.

Herr Introvigne beschrieb die vielen Aspekte der Scientology, die mit den bildenden Künsten in Verbindung stehen und erklärte, dass die Scientology Schriften von L. Ron Hubbard viele Hinweise auf die Kraft der Kunst zu spiritueller Erleuchtung sowie praktische Werkzeuge für Künstler enthalten, die gewöhnlich von Scientology Künstlern verwendet werden. Er erläuterte dann die Arbeit von Scientologen, die bekannte bildende Künstler sind und die er persönlich interviewt hatte, und leitete daraus her, was aus Sicht der Scientology als „sakrale Kunst“ betrachtet werden kann. Schließlich erklärte er, dass diese künstlerische Sichtweise, die sich aus dem Wissen über Scientology ergibt, in den neuen Kirchen der Scientology, den Idealen Kirchen, entdeckt werden könne, wie beispielsweise in der Scientology Kathedrale der Flag Land Base in Clearwater, die Dutzende großartiger Kunstwerke enthält, welche die Grundsätze der Scientology Religion illustrieren. Abschließend sagte er, Scientology „schafft und pflegt eine Gemeinschaft von Künstlern und bietet mehr als nur praktischen Rat.“

Professor Luigi Berzano hielt einen Vortrag zum Thema „Scientology Raumästhetik“, basierend auf der Prämisse, dass die Natur der Ästhetik speziell und in erster Linie zu spirituellen und religiösen Formen dazugehöre, wie zum Beispiel Scientology, und dass die Sozialwissenschaft der Religion sich darauf beziehen solle. Er beschrieb die verschiedenen heiligen Orte, die man in einer Scientology Kirche finden kann und ihre Beziehung zu den heiligen Schriften und Praktiken von Hubbards Vision – einem Ort der Verehrung, der Suche und der spirituellen Freiheit. „Jeder ist der Grundstein für eine neue, bessere Welt“, sagte er.

Professor Sylvio Calzolari, der das Programm abrundete, erforschte die von L Ron Hubbard entwickelte Ethik der Scientology. „Die Mission der religiösen Ethik von Scientology ist, das Bewusstsein des Menschen zu stärken, um seinen Zustand der ethischen Harmonie wiederherzustellen“, sagte er. „Spirituelle Errettung hängt von der Selbsterkenntnis, von Beziehungen zu anderen ab (ein weiterer Hinweis auf Ethik als „Praxis“ – die Handlung des Eingreifens, Anwendens, Ausübens, Realisierens oder Praktizierens von Ideen) und das Gefühl der eigenen Zugehörigkeit zum gesamten Universum. Er beschrieb den Platz der Scientology Ethik im gesamten philosophischen System, das die Scientology bildet, und betonte die Rationalität, die er darin fand. Nach einem langen und brillanten Exposé über Scientology Lehren sagte er schließlich: „Ich bin kein Scientologe, aber ich muss sagen – nachdem ich studiert habe, was Scientology wirklich ist – bin ich ein wahrer Unterstützer.“

Das belgische Präzedenzrecht und die Bedeutung des letzten rechtlichen Gewinns von Scientology in Brüssel

Germana Carobene, Professorin an der Universität für Kanonisches Recht in Neapel, referierte über die belgische Rechtsprechung und erklärte, dass die jüngste belgische Gerichtsentscheidung über Scientology vom 11. März 2016, in der alle Scientology Kirchen sowie alle angeklagten Einzelpersonen freigesprochen worden waren, ein wegweisendes Urteil darstelle: „eine der wichtigsten Entscheidungen für die gerichtliche Bestätigung der Religionsfreiheit“.

Dr. Peter Schulte: Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten


SektenbeauftragteErstmals werden hiermit einzelne Passagen des wissenschaftlichen Werkes von Dr. Peter Schulte für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Mit dem Buch „Neue Religiöse Bewegungen – Gesellschaftliche Dramatisierungs-strategien und soziale Wirklichkeit“ schuf Peter Schulte ein Werk, welches sich wohltuend von anderen Publikationen zur gleichen Thematik unterscheidet.

Der Allianzspiegel schrieb im September 2012 folgendes über das damals frisch veröffentlichte Werk:

 

„Dieses Buch stellt ein Novum dar. Verfasst von einem Sozialwissenschaftler, der selbst zwölf Jahre Sektenbeauftragter der Tiroler Landesregierung war (Leiter von „kult & co tirol“), bietet es einen anschaulichen Überblick dessen, was in Österreich über „Sekten“ gedacht und der Öffentlichkeit vermittelt wird.“
[…]
„Wer sich kritisch mit dem Schlagwort „Sekte“ im österreichischen Kontext auseinander setzen will, der kommt hinfort an diesem wichtigen und empfehlenswerten Buch [nicht] vorbei.“ […]                       
ALLIANZSPIEGEL, 27. Jahrgang, September 2012

Lesen Sie hier die Auszüge:

Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

Das Buch kann über den Wissenschaftsverlag Dr. Kovacs bezogen werden:

https://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-6161-8.htm

Europäische Akademie der Religionen: Podiumsdiskussion über Scientology


Die neu geschaffene Europäische Akademie der Religionen wurde im Juni 2017 mit einer Konferenz unter dem Titel „Ex Nihilo“ ins Leben gerufen, ein Wortspiel aus dem Lateinischen „aus dem Nichts“, das gewöhnlich im Kontext der Schöpfung verwendet wird. Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, des italienischen Bildungsministeriums und anderer renommierter Institutionen nahmen an dem Programm in Bologna unter anderem tausend Wissenschaftler aus ganz Europa teil, die eine breite Palette von Disziplinen repräsentierten, die mit dem Studium der Religionen zu tun haben. Teil der Konferenz war auch eine Podiumsdiskussion zur Scientology Religion.

Wissenschaftliches Gremium über Scientology Ästhetik und Ethik
Die Diskussionsteilnehmer waren Professor Massimo Introvigne, Direktor des CESNUR (Zentrum für Studien neuer Religionen), Professor Luigi Berzano, emeritierter Professor der Abteilung für Kulturen, Politik und Gesellschaft der Universität Turin, und Professor Sylvio Calzolari, der der Theologischen Fakultät Mittelitaliens in Florenz angeschlossen ist. Tausende Gelehrte aus ganz Europa nahmen an der Eröffnungskonferenz der Europäischen Akademie der Religion in Bologna teil.

Herr Introvigne beschrieb die vielen Aspekte der Scientology, die mit den bildenden Künsten in Verbindung stehen und erklärte, dass die Scientology Schriften von L. Ron Hubbard viele Hinweise auf die Kraft der Kunst zu spiritueller Erleuchtung sowie praktische Werkzeuge für Künstler enthalten, die gewöhnlich von Scientology Künstlern verwendet werden. Er erläuterte dann die Arbeit von Scientologen, die bekannte bildende Künstler sind und die er persönlich interviewt hatte und die bekannte Künstler sind, und leitete daraus her, was aus Sicht der Scientology als „sakrale Kunst“ betrachtet werden kann. Schließlich erklärte er, dass diese künstlerische Sichtweise, die sich aus dem Wissen über Scientology ergibt, in den neuen Kirchen der Scientology, den Idealen Kirchen, entdeckt werden könne, wie beispielsweise in der Scientology Kathedrale der Flag Land Base in Clearwater, die Dutzende großartiger Kunstwerke enthält, welche die Grundsätze der Scientology Religion illustrieren. Abschließend sagte er, Scientology „schafft und pflegt eine Gemeinschaft von Künstlern und bietet mehr als nur praktischen Rat.“

Professor Luigi Berzano hielt einen Vortrag zum Thema „Scientology Raumästhetik“, basierend auf der Prämisse, dass die Natur der Ästhetik speziell und in erster Linie zu spirituellen und religiösen Formen dazugehöre, wie zum Beispiel Scientology, und dass die Sozialwissenschaft der Religion sich darauf beziehen solle. Er beschrieb die verschiedenen heiligen Orte, die man in einer Scientology Kirche finden kann und ihre Beziehung zu den heiligen Schriften und Praktiken von Hubbards Vision – einem Ort der Verehrung, der Suche und der spirituellen Freiheit. „Jeder ist der Grundstein für eine neue, bessere Welt“, sagte er.

Professor Sylvio Calzolari, der das Programm abrundete, erforschte die von L Ron Hubbard entwickelte Ethik der Scientology. „Die Mission der religiösen Ethik von Scientology ist, das Bewusstsein des Menschen zu stärken, um seinen Zustand der ethischen Harmonie wiederherzustellen“, sagte er. „Spirituelle Errettung hängt von der Selbsterkenntnis, von Beziehungen zu anderen ab (ein weiterer Hinweis auf Ethik als „Praxis“ – die Handlung des Eingreifens, Anwendens, Ausübens, Realisierens oder Praktizierens von Ideen) und das Gefühl der eigenen Zugehörigkeit zum gesamten Universum. Er beschrieb den Platz der Scientology Ethik im gesamten philosophischen System, das die Scientology bildet, und betonte die Rationalität, die er darin fand. Nach einem langen und brillanten Exposé über Scientology Lehren sagte er schließlich: „Ich bin kein Scientologe, aber ich muss sagen – nachdem ich studiert habe, was Scientology wirklich ist – bin ich ein wahrer Unterstützer.“

Das belgische Präzedenzrecht und die Bedeutung des letzten rechtlichen Gewinns von Scientology in Brüssel

Germana Carobene, Professorin an der Universität für Kanonisches Recht in Neapel, referierte über die belgische Rechtsprechung und erklärte, dass die jüngste belgische Gerichtsentscheidung über Scientology vom 11. März 2016, in der alle Scientology Kirchen sowie alle angeklagten Einzelpersonen frei gesprochen worden waren, ein wegweisendes Urteil darstelle: „eine der wichtigsten Entscheidungen für die gerichtliche Bestätigung der Religionsfreiheit“.

Sektenjagd: Die neue Intoleranz – Fakten, Hintergründe, Einwände


Der verstorbene Dr. theol. Felix Flückiger war protestantischer Pfarrer im Ruhestand, als er das Buch „Sekten“-Jagd, Die neue Intoleranz – Fakten Hintergründe, Einwände schrieb. Er war ehemals Präsident des Evangelisch-Theologischen Pfarrvereins des Kantons Bern und Vorstandsmitglied der Aktion „Kirche wohin?“. Sein Leben Lang hat sich Felix Flückiger mit Religion und Philosophie und insbesondere auch mit neuen religiösen Gemeinschaften befasst. Im Unterschied zu der heute zu beobachtenden „Sektenjagd“ tat er dies nie aus dem Gefühl des Eiferns und der Rechthaberei heraus. Im Gegenteil: Sein Buch ist ein Resultat geduldiger Kleinarbeit und steten Bemühens um objektive Darstellung der Sachverhalte. Es hebt sich damit wohltuend ab vom Chor derer, die sich selbst als „Sektenspezialisten“ bezeichnen und oft nichts anderes zur Verfügung haben als eine progressiv sein wollende Gesinnung sowie Verachtung, ja sogar Hass für ihnen nicht entsprechende Auffassungen. Flückiger stellte in einer den Fakten verpflichteten Weise die heute bei uns am meisten angegriffenen Gemeinschaften vor und arbeitete sorgfältig heraus, was sich mit der christlichen Auffassung verträgt, auch was allenfalls als problematisch erkannt werden muss. Dabei überlässt er es dem mündigen, seine Schlüsse aus den dargestellten Fakten selbst zu ziehen. Das Buch leistet echte Grundlagenarbeit. Es ist eine Fundgrube von Informationen, nicht nur über heute angegriffene Gruppen, sondern auch über Motivationen und Hintergrund derjenigen, die diese Gemeinschaften so vehement angreifen. Der Autor verstand es, über Einzelheiten hinaus den Blick auf das Ganze zu schärfen. Das Buch wurde Anlass zu einer Besinnung auf das Grundsätzliche und zu einer enentbehrlichen Orientierung für jeden, der Fakten über Vorurteile stellt.

Sie finden unter nachfolgenden Links die einzelnen Kapitel des Buches veröffentlicht. Selbstverständlich handelt es sich dabei um die 2. Ausgabe. Die erste Ausgabe wurde von einem sogenannten „Sektenspezialisten“ versucht gerichtlich zu verbieten, da 2 Sätze unglücklich formuliert waren. Dies ist in dieser Version nicht der Fall.

In Arbeit, bitte Geduld:

Felix Flückiger

„Sekten“-Jagd

Die neue Intoleranz – Fakten, Hintergründe, Einwände

Inhalt

Statt eines Vorworts: Worum es geht

Welche Punkte umfassen eine Religion?


Die Verfassung der Schweiz garantiert Religionsfreiheit. Es nützt jedoch wenig, Religionsfreiheit zu haben, ausser man definiert, was eine Religion ist.

In einer vielbeachteten Rede, welche anlässlich der Eröffnung eines neuen spirituellen Zentrums für den asiatisch-pazifischen Raum gehalten wurde, zeigte Dr. David Bennett auf, wieso das oberste Gericht Australiens zum Schluss kam, dass Scientology eine Religion ist.

Es waren die folgenden vier Punkte: 1) der Glaube an etwas Übernatürliches, an eine jenseits der Sinneswahrnehmung liegende Wirklichkeit, 2) daß der betreffende Glaube sich auf die Natur des Menschen und seinen Platz im Universum sowie sein Verhältnis zum Übernatürlichen bezieht, 3) daß aufgrund dieses Glaubens seine Anhänger aufgefordert oder angehalten werden, einen bestimmten Verhaltenskodex einzuhalten oder sich an bestimmten Bräuchen oder Praktiken zu beteiligen, deren Bedeutung im Übernatürlichen liegt, und 4) dessen Anhängerschaft sich aus einer oder mehreren erkennbaren Gruppen zusammensetzt.

Dr. Bennett  ist ein ehemaliger Generalstaatsanwalt von Australien, Träger des Order of Australia und Rechtsanwalt. Er vertrat die Scientology Kirche beim Obersten Gerichtshof Australiens und gewann den Fall, der eine klare gerichtliche Definition von „Religion“ etablierte und Scientology als Religion anerkannte.

In seiner Rede erwähnte er: „Von all den Fällen, an denen ich beteiligt war, betrachte ich Ihren Sieg, der Scientology als eine Religion bestätigte, als denjenigen, der mich am meisten mit Stolz erfüllt. Und seitdem berufen sich Gerichte überall auf der Welt auf die australische Definition. Und so bedeutet es für mich viel, hier zu sein und mit Ihnen allen zu feiern. Ich kann sehen, was sich aus einem dramatischen und umwälzenden Sieg vor Gericht im Namen der Religionsfreiheit entwickeln kann. Und es erfüllt mich sogar mit noch mehr Stolz, zu wissen, dass dieser ursprüngliche Kampf für das, was fair ist, zu einer Entscheidung führte, die sich über die ganze Welt verbreitete, um die Rechte der Menschen aller Glaubensrichtungen zu garantieren.“

Going Clear: John Travolta nimmt Stellung


Going Clear: Scientology Glaubensgefängnis

Wie schon der deutsche Titel “Scientology – ein Glaubensgefängnis” deutlich macht, geht es hier leider nicht um seriöse und ausgewogene Aufklärung oder um einen Dokumentarfilm. Diese “Doku” ist ein einseitiger und verdrehter Bericht von Aussteigern, resultierend in der Verunglimpfung einer weltweit in vielen Ländern anerkannten Religionsgemeinschaft.

Die Macher dieser “Doku” und die Aussteiger eint wohl ein gemeinsames Ziel: Profit mit dem Namen Scientology zu machen.

Apostaten (Aussteiger), die auch in dieser “Doku” fast ausschließlich zu Wort kommen, sprechen niemals gut über das, wovon sie ausgetreten sind. Religionswissenschaftler warnen vor diesen einseitigen Informationsquellen.

Kein einziger aktiver Scientologe kam in dem Film zu Wort, obwohl die Kirche in den USA dem Regisseur Alex Gibney viele Angebote für Interviews gemacht hat, die auf der Website www.freedommag.org/HBO dokumentiert sind. Er hat sich nicht einmal der Mühe gemacht zu antworten.

Viele TV-Stationen haben davon abgesehen, die Hetze gegen Scientology überhaupt auszustrahlen, nachdem sie sich mit den Hintergründen vertraut gemacht hatten.

Die Stellungnahme von John Travolta spricht Millionen Scientologen aus der Seele, und den Millionen Freunden, Bekannten, Partnern, denen diese Scientologen bzw. diese Kirche geholfen hat.

Hier ein übersetzter Auszug:

„Ich bin so glücklich mit meiner über 40-jährigen Erfahrung mit Scientology, dass ich wirklich nichts zu sagen habe zu so einer so negativen (Doku) …“ sagte John Travolta zu einer Zeitung in Florida.

„Ich wurde dank ihr durch Stürme hindurchgetragen, die für mich alleine unüberwindbar gewesen wären und sie (Scientology) war so wunderbar für mich, dass ich mir nicht im Traum vorstellen könnte, sie zu attackieren“

Es gibt seit ein paar Wochen eine Website über den Religionscharakter von Scientology, den zahlreiche Video-Statements von Religionswissenschaftlern und anderen Persönlichkeiten bestätigen:

www.scientologyreligion.org

Auf der Website  www.scientologynews.org werden die 50 weltweiten neuen Kircheneröffnungen der letzten 10 Jahre gezeigt und es sprechen Bürgermeister, Stadträte, Polizeibeamte, Religionsführer usw. über die Hilfe, die unsere Kirche, und ihre Mitglieder der Gesellschaft in ihrem Land gegeben haben.

Von all diesen Dingen erfährt man in der “Doku” leider nichts.

Scientology ist eine junge Religion. Sie ist neu. Sie wächst rasant. Sie hilft Menschen. Sie hat Lösungen für viele Probleme der Welt. Sie verdient eine faire Berichterstattung.

Hier finden Sie ein Video, welches in Kürze erklärt, wie und wofür wir uns in der Welt einsetzen:

www.scientology.de

Wer bin ich – die grosse Lebensfrage


Wer hat sich nicht schon selbst die Frage gestellt, „bin ich wirklich so“ oder „wer bin ich, dass ich dies tue“, oder „dass ich so reagiere“?

Vom einfachen „wer bin ich“ bis zum esotherischen „bin ich das was ich zu sein glaube“ oder eher mythisch anmutende Varianten von „ich weiss dass ich nicht weiss wer ich bin“, gibt es hunderte Möglichkeiten sich die gleiche Sinnfrage des Lebens wieder und wieder zu stellen. Obwohl es unzählige Varianten der Fragestellung gibt,  gibt es nur eine einzige Person die darauf eine  Antwort finden kann. Sie selbst. Um eine subjektive Realität darüber zu erhalten was Sie eigetnlich suchen, gibt es in der Dianetik und Scientology ein sehr einfaches Verfahren.

Dieses möchte ich Ihnen hier kurz vorstellen, machen Sie mit und führen Sie die nachfolgenden Anweisungen selbst aus:

  1. Schliessen Sie die Augen
  2. Stellen sie sich eine Katze vor
  3. Vergewissern Sie ob Sie bei geschlossenen Augen diese Katze „sehen“ können.
  4. Können Sie diese „sehen“?
  5. Wenn ja, dann zeigen sie jetzt mit geschlossenen Augen mit einem Finger auf den Ort wo sich die Katze befindet.
  6. Beantworten Sie nun die folgende Frage: Wer schaut das Bild der Katze an?

Die Antwort ist: Sie selbst!

Diese Übung gibt Ihnen eine subjektive Realität darüber wer Sie wirklich sind. Scientology ist das Studium des „Ich’s“. Wir nennen es auch das geistige Wesen.

Alle unerwünschten Gefühle, unerklärlichen Sorgen und Ängste, all diese Dinge sind NICHT Sie!  Sie sind ein geistiges Wesen und der Verursacher von Dingen. Sie entscheiden eine Katze zu sehen oder nicht. Wir alle haben eines gemeinsam, den Wunsch zu verstehen was die Ursache ist und etwas zu unternehmen um diese zu beheben und mehr und mehr sich selbst zu werden und auch so zu leben.

Der OCA Persönlichkeitstest ist ein Werkzeug um Bereiche im Leben zu finden, in denen Sie nicht sich selbst sein können. Machen Sie den Test er bewirkt erstaunliche Erkenntnisse.

Hier können Sie den Test kostenlos ausfüllen und eine Auswertung erhalten.

Apell kirchlicher Würdenträger aus Syrien


Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben

2011 hat die Europäische Union beschlossen, Wirtschaftssanktionen gegen Syrien zu verhängen. Die EU stellte sie als „Sanktionen gegen Persönlichkeiten des Regimes“ dar. Tatsächlich verhängte sie gegen das ganze Land ein Öl-Embargo, eine Blockade jeglicher Finanztransaktionen und ein Handelsverbot für sehr viele Güter und Produkte. Diese Maßnahmen sind immer noch in Kraft.

Dagegen wurde 2012 aufgrund einer schwer verständlichen Entscheidung das Öl-Embargo für die Regionen aufgehoben, die die bewaffnete und dschihadistische Opposition kontrolliert. Dadurch soll offenkundig den sogenannten „revolutionären Kräften und der Opposition“ wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

In diesen 5 Jahren haben die Sanktionen gegen Syrien dazu beigetragen, die syrische Gesellschaft zu zerstören: Sie lieferten sie dem Hunger, Epidemien und Elend aus und arbeiten somit den Milizen von Integralisten und Terroristen, die heute auch in Europa zuschlagen, in die Hand. Die Sanktionen vergrößern die Schäden durch den Krieg, der bereits zu 250.000 Toten, 6 Millionen intern Vertriebenen und 4 Millionen Flüchtlingen geführt hat.

Die Situation in Syrien ist verzweifelt: Es fehlt an Lebensmitteln, es herrscht eine allgemeine Arbeitslosigkeit, medizinische Behandlungen sind unmöglich geworden, Trinkwasser und Strom sind rationiert. Dazu kommt, dass das Embargo die Syrer, die sich bereits vor dem Krieg im Ausland niedergelassen haben, daran hindert, ihren Verwandten und Familienangehörigen im Heimatland Geld zu überweisen. Selbst Nichtregierungsorganisationen, die Hilfsprogramme durchführen möchten, können ihren Mitarbeitern in Syrien kein Geld schicken. Firmen, Stromwerke, Wasserwerke, und Krankenhäuser sind gezwungen, zu schließen, weil sie keine Ersatzteile und kein Benzin bekommen können.

Heute sehen die Syrer nur eine Möglichkeit für das Überleben ihrer Familien: die Flucht aus ihrem Land. Aber auch diese Lösung stößt auf nicht wenige Schwierigkeiten und führt zu hitzigen Auseinandersetzungen innerhalb der Europäischen Union. Es kann nicht sein, dass die Flucht die einzige Lösung ist, die die internationale Gemeinschaft diesen Menschen in ihrer Not noch lässt.

Wir unterstützen deshalb alle Initiativen humanitären Charakters und alle Initiativen für den Frieden von Seiten der internationalen Gemeinschaft, insbesondere die schwierigen Verhandlungen in Genf. In der Erwartung und der Hoffnung, dass sie nach so vielen bitteren Enttäuschungen ein konkretes Ergebnis bringen, fordern wir, dass die Sanktionen, die im tagtäglichen Leben jedes Syrers zu spüren sind, unverzüglich aufgehoben werden. Ohne konkrete Anstrengungen für die Menschen, die heute unter den Folgen des Embargos leiden, kann es nicht zu dem ersehnten Frieden kommen. Die Auswirkungen des Embargo lasten auf dem ganzen Volk.

Das Gerede über die Kriegsflüchtlinge aus Syrien sieht nach purer Heuchelei aus, solange man gleichzeitig diejenigen, die in Syrien bleiben, weiter aushungert, ihnen die medizinische Versorgung, Trinkwasser, Arbeit, Sicherheit und die elementarsten Rechte verweigert.

Wir wenden uns deshalb an die Abgeordneten und Bürgermeister jedes Landes, damit die Bürger der Europäischen Union (bis heute absolut unwissend) über die Ungerechtigkeit der Sanktionen gegen Syrien informiert werden und die Sanktionen endlich Gegenstand einer ernsthaften Debatte und entsprechender Beschlüsse werden.

Unterzeichner:

Georges Abou Khazen, Apostolischer Vikar von Aleppo
Pierbattista Pizzaballa, Kustos emeritus des Heiligen Landes
Josef Tobji, Erzbischof der Maroniten von Aleppo
Boutros Marayati, Armenischer Bischof von Aleppo
Die Schwestern der Kongregation des heiligen Josef der Erscheinung des Krankenhauses „Saint Louis“ von Aleppo
Ordensgemeinschaft der Trappistinnen in Syrien
Dr. Nabil Antaki, Arzt in Aleppo von der Ordensgemeinschaft der Gesellschaft Maria
Die Schwestern der Kongregation der immerwährenden Hilfe – Zentrum für Minderjährige und Waise von Marmarita
Pater Firas Loufti, Franziskaner
Jean – Clement Jeanbart, griechisch-orthodoxer Erzbischof von Aleppo
Jacques Behnan Hindo, syrisch-katholischer Bischof von Hassake – Nisibi
Mtanios Haddad, Archimandrit der katholisch – melkitischen Kirche
Hilarion Capucci, emerit. Erzbischof der melkitischen griechisch-kath. Kirche
Ignaz Youssef III Younan, Patriarch der unierten syrisch-kath. Kirche von Antiochien
Georges Masri, Prokurator beim Heiligen Stuhl der syr.isch-kath. Kirche
Gregor III Laham, Patriarch der melkitisch griechisch-kath. Kirche

Orginaltext: „Basta sanzioni alla Siria e ai Siriani“
Übersetzung aus dem Italienischen: Bernd Duschner
Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2016_06_18_appell.htm

Scientology: Anerkennung von Behörden


Hier erhalten Sie eine kleine Übersicht zu Aussagen  von Behörden zu Scientology:

Anerkennung von Behörden:

  1. Entsprechend ihrer Nomenklatur und ihren Statuten sieht sich die Scientology Church als neureligiöse Bewegung und ist bis zum Vorliegen anderer Fakten als solche zu behandeln. Das Bundesgericht teilt diese Auffassung (BGE 118 Ia 52). Aus der Antwort auf die Interpellation von Roland Borer (SVP) Einfluss der Scientology Kirche in der Schweiz https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=19963505
  2. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit bezeichnet Scientology als religiöse Gemeinschaft – Bern segnet das ab. Somit werden Scientologen vom Arbeitsgesetz enthoben. Basler Zeitung Behörde anerkennt Scientology als Religion http://bazonline.ch/basel/stadt/Behoerde-anerkennt-Scientology-als- Religion/story/24360603
  3. Der Verein Scientology wird in der Schweiz grundsätzlich als religiöse Gemeinschaft anerkannt, sofern sie nicht kommerziell auftritt. Diese Auffassung wird grösstenteils auch durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung vertreten (siehe u.a. BGE 126 1133 ff. vom 7. Juni 2000). Dies hat zur Folge, dass auch der Verein Scientology unter dem Schutz der Glaubens- und Gewissensfreiheit (Religionsfreiheit) gemäss Art. 15 der Bundesverfassung (BV) steht. Der Verein Scientology ist deshalb unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung wie alle anderen Religionsgemeinschaften zu behandeln. Stadtpolizei Zürich Religionsanerkennung Akteneinsicht
  4. Aufgrund der Akten stellen wir fest, dass die Scientology-Kirche grundsätzlich die Bedingungen für die Dienstbefreiung erfüllt. Massgebend sind die Bestimmungen von Artikel 6 Buchstabe d* der Dienstbefreiungsverordnung. Nach Ihren Angaben weisen Sie heute einen Bestand von 4’000 Mitgliedern aus. Diese Zahl ergibt einen Anspruch auf Dienstbefreiung für drei Geistliche. [*Bezieht sich auf Geistliche] Bundesamt für Adjutantur Religionsanerkennung Dienstbefreiung http://scientology-fakten.ch/bundesamtadjutantur/
  5. lm vorgebrachten Fall stellte sich die Frage, ob das Arbeitsgesetz (ArG) auf Scientology-Angehörige Anwendung findet, die im Rahmen ihrer Mitgliedschaft am Sonntag für die Gemeinschaft tätig sind. Es geht also hier um die Frage, ob das Sonntagsarbeitsverbot zum Tragen kommt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt hat entschieden, dass das Arbeitsgesetz nicht anwendbar sei. […] Das Seco als Aufsichtsbehörde ist der Ansicht, dass der Entscheid des Kantons gesetzeskonform ist. Aus der Antwort auf eine Interpellation von Daniel Stolz Scientology – Eine anerkannte religiöse Gemeinschaft https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=20153642
  6. Die Organisation Scientology ist in Schweden als Kirche anerkannt worden. Das berichtet die Stockholmer Zeitung «Svenska Dagbladet». Basis ist ein zum Jahreswechsel in Kraft getretenes Kirchengesetz, mit dem auch der Status der protestantischen Kirche als Staatskirche abgeschafft worden ist. Schwedens Steuerbehörde hatte im November die Scientology-Organisation als gemeinnützige, ideelle Vereinigung ohne Gewinnstreben anerkannt. RP-Online, 14. März 2000 In Schweden – Scientology als Kirche anerkannt http://www.rp-online.de/panorama/scientology-als-kirche-anerkannt-aid-1.2057328
  7. Im November 2007 hat die [portugiesische] Regierung Scientology als Religion anerkannt. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Portugal http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108466.htm
  8. Die Abteilung für innere Angelegenheiten [Südafrika] hat am Montag zwölf Minister der Scientology-Kirche die Erlaubnis erteilt rechtsgültige Trauungen durch zu führen, sagte die Scientology-Kirche in einer Erklärung. Dies bedeutet, dass Scientology als Religion anerkannt wurde. Independent Online Scientology church gets wedding vow nod http://www.iol.co.za/news/south-africa/scientology-church-gets-wedding-vow-nod- 33790
  9. Eine Steuerbefreiung wurde der Scientology-Kirche Südafrika vom South Africa Revenue Service(SARS) zugesprochen, sagte die Kirche am Dienstag . „Wir sind begeistert , das ist ein denkwürdiger und historischer Tag für uns , da er uns eine noch bessere Möglichkeit bietet, unserer Gemeinschaft und Scientologen zu dienen“, sagte der Präsident der Kirche, Ryan Hogarth. Independent Online SA Church of Scientology gets tax exemption http://www.iol.co.za/news/south-africa/sa-church-of-scientology-gets-tax-exemption- 381415
  10. In Anerkennung für den außergewöhnlichen Dienst an der Gemeinschaft war die Scientology Kirche Taiwan wieder der Mittelpunkt in diesem Jahr. Der Innenminister von Taiwan Mr. Chin Wei-zen überreichte der Kirche mit dem Excellent Religious Group Award des Ministeriums, eine Ehre welche die Kirche für 12 Jahre in Folge erhalten hat. PRWeb Taiwan Minister of Interior Presents Scientology with Excellent Religious Group Awards http://www.prweb.com/releases/2015/10/prweb12992474.htm
  11. Die Zentralregierung hat Scientology als Religion anerkannt, sagte die Scientology-Kirche am Donnerstag. „In dieser Zeit der weltweiten Gefahr, wiederspiegelt unsere Anerkennung in Taiwan ein Land, in der Vielfalt gefeiert wird und nicht politisiert“, sagte der Geistliche Heber Jentzsch, Präsident der in Los Angeles ansässigen Church of Scientology International, und fügte hinzu, dass Taiwan die 100. Regierung ist welche Scientology als Religion anerkennt. Taipei Times Taiwan quick take http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2003/03/22/199115
  12. Bei der Durchführung ihrer Tätigkeiten und der Erfüllung ihrer Ziele, soll die Gesellschaft [die Scientology-Kirche als Religionsgemeinschaft] alle gesetzlich übertragenen Befugnisse haben, genießen und im vollsten Umfang ausüben. Republic of the Philippines Scientology Registration 2003 https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-philippinen- registrierung-2003.pdf
  13. Die [spanische] Regierung beachtete im Allgemeinen die Religionsfreiheit in der Praxis. Es gab eine positive Veränderung im Status der Achtung der Religionsfreiheit durch die Regierung während des in diesem Bericht behandelten Zeitraum; die Scientology Kirche erhielt den rechtlichen Status als Religion. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Spain http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108473.htm
  14. Die Scientology Kirche wird keine Einkommenssteuer mehr bezahlen, nachdem das Inland Revenue Department (IRD) sie als gemeinnützig erklärt hat, sagte die Kirche heute. In der Bekanntmachung der Entscheidung am 24. Dezember, sagte das IRD die Kirche sei eine gemeinnützige Organisation welche sich der Förderung der Religion widmet und ihre Einkommen werden steuerfrei sein. NZ Herald Scientology gets tax-exempt status in New Zealand http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=3048935
  15. Die Scientology-Kirche Kroatien mit Sitz in Zagreb wurde am 22. Dezember 2003 in das Register für religiöse Gemeinschaften unter Nummer 27 eingetragen. Mit dieser Eintragung erlangte die kroatische Scientology-Kirche den Status einer juristischen Person. Registrierung Scientology Kroatien-Zagreb https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-kroatien-zagreb- registrierung-2003.pdf
  16. Am 25. Mai 1995 bestätigte das Amt für religiöse Gemeinschaften in Slowenien (urad za verske skupnosti), dass die Scientology-Kirche ihre Aktivitäten gemäß Art. 6 des Gesetztes über den juristischen Status für religiöse Gemeinschaften in Slowenien, registriert hat. Registrierung Scientology Slowenien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-slowenien- registrierung-1995.pdf
  17. Die Scientology-Kirche Albanien mit Sitz in Tirana wurde am 8. März 1994 als nichtgewinnorientierte Vereinigung registriert. Registrierung Scientology Albanien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-albanien- registrierung-1994.pdf
  18. Am 11. Dezember 2008 wurde die Scientology-Kirche Argentinien in das Register für Religionen (Nr. 4.006) eingetragen. Die Behörde für die Registrierung sah in Scientology „ihren religiösen Charakter in der Vergangenheit und auch heute präsentiert“. Registrierung Scientology Argentinien http://www.cancilleria.gov.ar/es/registro-nacional-de-cultos
  19. Am 2. Januar 1957 hatte der Internal Revenue Service die Scientology- Kirche Kalifornien (Church of Scientology of California – CSC) als steuerbefreite Organisation anerkannt. Diese Entscheidung wurde jedoch am 18. Juli 1967 vom IRS widerrufen. Am 1. Oktober 1993 gewährte die amerikanische Steuerbehörde (IRS) nach einer 2 jährigen intensiven Untersuchung allen amerikanischen Scientology-Kirchen Steuerfreiheit, weil sie ausschließlich religiöse und gemeinnützige Zwecke verfolgen. Scientology Blogger Länderliste: Scientology-Kirche als Religion weltweit anerkannt Gerichtsurteile, Expertisen und amtliche Entscheidungen https://scientology-blogger.com/2014/04/05/laenderliste-scientology-kirche-als- religion-weltweit-anerkannt-gerichtsurteile-expertisen-und-amtliche-entscheidungen/

Going Clear: Die wirkliche Story


Zurück an den Absender: Briefe an Alex Gibney Produzent des Filmes „Going Clear“

Tag für Tag wurden Briefe an Alex Gibney’s Büro geschickt. Alle aus einem einfachen Wunsch: Eine faire Chance für die Scientology-Kirche zu erhalten, auf Behauptungen zu reagieren die Gibney in seinem Film zu machen plante. Aber all diese Korrespondenz endete in Gibney’s Papierkorb, hochmütig ignoriert, weil er bereits zwei Jahre zuvor als er seinen Film ins Leben gerufen hatte entschied, dass es eine einseitige antireligiöse Hetze werden sollte. Alle Fakten die von der Kirche geliefert wurden und dieser Prämisse widersprachen, wurden ignoriert.

Anwälte von Gibney forderten die Kirche auf, so schnell wie möglich Individuen zur Verfügung zu stellen, welche die Anschuldigungen durch Ex-Scientology Mitglieder entkräften könnten. Es wurde jedoch verweigert die Namen derjenigen zu nennen, die im Film gegen Scientology sprechen würden. So fand sich die Kirche in einem absurden Spiel wieder, zu erraten und zu spekulieren wer was im Film sagen würde. Obwohl Anwälte der HBO die Kirche gebeten hatten, relevante Personen zur Verfügung zu stellen, mied Gibney 25 von diesen, die ausdrücklich um ihn zu sehen nach New York gereist waren. Alle hatten direktes Wissen aus erster Hand über die Quellen welche Gibney verwendete. Es waren ihre Kinder, Ex-Ehegatten und ehemaligen Mitarbeiter. Aber Gibney wollte diese Sicht nicht hören. Er hatte bereits den Propagandafilm erstellt den er wollte.

In den Deutschsprachigen Medien weiss man natürlich nichts über die Vorgeschichte rund um diesen Film. Jeder der für sich nicht nur die Propaganda sondern die wirkliche Story erfahren will, kann hier auf englisch alle Briefe die durch die Scientology Kirche an Gibney geschickt wurden nachlesen und selber entscheiden was wahr ist.

http://www.freedommag.org/going-clear/videos/letters-to-alex-gibney.html

Grossanlass: Internationale Freundschaft 2016


Anlässlich des Anlasses „Internationale Freundschaft 2016“ organisiert durch die OCK von Ivo Sasek, konnte Cindy Volkart (vollamtliches Mitglied der Scientology Kirche Zürich) und Jürg Stettler (Präsident der Scientology Kirche Zürich) Scientology  vor 3000 Zuhörern aus 40 Nationen Scientology vorstellen.

http://sasek.tv/embed.php?videonr=2724

http://sasek.tv/embed.php?videonr=2721

Jüdische Rundschau mit explosivem Artikel


In der Online Ausgabe der „jüdischen Rundschau“ wurde soeben ein explosiver Artikel veröffentlicht.  Der Artikel von Geerd Buurmann ist deshalb bemerkenswert, weil er einige Klischees aufgreift, welche in Deutschland und teils auch in der Schweiz über Scientology verbreitet werden.

Die Klischees werden einzeln benannt und die gegen Scientology bestehenden Vorwürfe werden mit realen Situationen in anderen Religionen veglichen. Der Artikel zeigt die Heuchelei und Doppelstandards der Mainstream Medien und Kritiker der Scientology sehr gut auf. Ein bewusstseinserweiternder Artikel.

Bahnbrechender gerichtlicher Erfolg für Scientology in Belgien


Urteil nun rechtskräftig – Freispruch in allen Punkten

Brüssel (pts027/26.04.2016/12:15) – Das kürzliche Urteil des Strafgerichts in Brüssel, das ein 18-jähriges schikanöses Ermittlungsverfahren gegen die Scientology Kirche in Belgien und ihre Mitglieder vollumfänglich durch Freispruch beendet hatte, ist nun rechtskräftig. Das 173-seitige Urteil erklärte alle Anklagen gegen 11 Mitglieder sowie gegen die Scientology Kirche Belgien und das Menschenrechtsbüro der Scientology Kirche International für unzulässig und verwarf damit alle Anklagepunkte der Staatsanwaltschaft als unbegründet.

Das freisprechende Urteil ist rechtskräftig, da die Anklagevertretung sich entschied, keine Berufung einzulegen und die überzeugende, sehr umfassende und detaillierte Begründung des Gerichtes zu akzeptieren.

Die Scientology Kirche Belgien begrüsst die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, das Urteil vom 11.3. 2016 als verbindlich anzuerkennen. Es stellt damit ein weiteres von zahlreichen Urteilen dar, die das Recht von Scientologen auf Gleichbehandlung vor dem Gesetz bekräftigt haben und nicht aufgrund ihrer religiösen Überzeugung stigmatisiert und diskriminiert zu werden. Ähnliche Urteile gab es bereits in vielen Teilen Europas: Spanien, Italien, England, Deutschland, Portugal, Schweden, Holland usw., alles Länder in denen Scientology, zum Teil auch von den Obersten Gerichtshöfen als bona fide Religion anerkannt wurde.

Für Eric Roux, Sprecher der Kirche in Belgien ist „diese Entscheidung natürlich ein Erfolg für alle Scientologen und das Ende einer unfairen Schikane. Aber vor allem ist es ein Sieg für die Religionsfreiheit in Belgien. Die Staatsanwaltschaft hatte während 18 langen Jahren ungerechterweise Scientologen an den Pranger der Anklage gestellt. Nachdem keine strafbaren Verfehlungen gefunden wurden, obwohl in den Ermittlungen extrem gründlich danach gesucht worden war, machte sie den Fehler, das schikanöse Verfahren mittels Fehlinterpretationen der Schriften des Gründers der Scientology Religion fortsetzen zu wollen. Ein derartiges Vorgehen setzt die Gewissens- und Glaubensfreiheit einer extremen Gefahr aus. Das Gericht hat dem einen klaren Riegel vorgeschoben und die Staatsanwalt-schaft an die elementarsten Rechtsgrundsätze erinnert und an das jedermann zustehende Recht, die Religion seiner freien Wahl auszuüben. Die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft sich entschieden hat, keine Berufung einzulegen, macht dieses Urteil umso wichtiger. Ich bin hoch erfreut darüber, dass dieser Umstand in der Zukunft auch jenen Menschen von Nutzen sein kann, die wegen Ihres Glaubens Diskriminierung erleiden könnten.“

Die Scientology Kirche wurde 1954 in den USA gegründet und hat heute mehrere Millionen Anhänger in über 180 Ländern. Seit 1974 gibt es sie auch in Belgien, wo sie zahlreiche soziale und humanitäre Projekte fördert wie zum Beispiel die Prävention gegen Drogengefahren, die Wiederherstellung moralischer Werte für den Einzelnen wie auch seiner Mitmenschen. Bekannt ist sie auch für ihren entschlossenen Einsatz zur Beendigung psychiatrischer Missbräuche oder für ihr Programm zur Förderung der Menschenrechtserziehung. Sie veranstaltet zahlreiche weitere Aktivitäten wie regelmäßige interreligiöse Begegnungen, Kleidersammlungen für Flüchtlinge, etc.

Podiumsgespräch mit diversen Religionsvertretern in der Scientology Kirche Zürich


islam

Knapp 100 Personen nahmen an der interreligiösen Andacht mit Vertretern verschiedener Religionen teil.

Das Haupt-Thema der interreligösen Sonntagsandacht vom vergangenen Sonntag in der Scientology Kirche Zürich war das Thema „Was ist der Islamn wirklich?“.

Nach einem Gebet informierte der Imam einer Zürcher Moschee über Grundlagen des Islams und ging auch auf die Kontroversen ein, die seit längerem über den Islam kursieren. Die knapp 100 Teilnehmer der Andacht hatten danach Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen.

Neben der Andacht hatten die Besucher die Möglichkeit auf über 20 Schautafeln mehr über die Grundlagen des Islams zu erfahren. Ausgewählte Zitate fanden sich neben Erklärungen zum Begriff Jihad, Informationen zu den heiligen Stätten, zur Geschichte des Islams, aber auch zu den Beziehungen mit anderen Religionen. Viele Missverständnisse und Vorurteile konnten ausgeräumt werden.

Viele Besucher kommentierten, dass die Unterschiede zwischen Islam, Christen und Juden bei weitem nicht so verschieden sind, wie manche Leute dies weismachen wollen.

Nach einem interkulturellen Mittagessen mit intensiven Gesprächen, informierte die Leiterin der von Scientology unterstützten Jugend für Menschenrechte Vereinigung mit einem informativen Film über die Geschichte der Menschenrechte.

Anschliessend diskutierten Vertreter diverser Religionsgemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen auf dem Podium, wie Religion mitwirken kann, Menschenrechte zu verwirklichen. Zahlreiche Voten aus dem Publikum zeigten, dass das Thema “heiss” ist.

Weitere interreligiöse Veranstaltungen zu diversen Themen sind geplant.

Scientology-Anerkennung weltweit: Gegenwärtiger Stand


Quelle: http://scientology-blogger.com/2014/04/05/laenderliste-scientology-kirche-als-religion-weltweit-anerkannt-gerichtsurteile-expertisen-und-amtliche-entscheidungen/
Artikel von Reinhard Rieder
In welchen Staaten ist die Scientology-Kirche anerkannt? Ist diese Anerkennung mit dem deutschen “Kirchenstatus” vergleichbar? Ich habe mir die Mühe gemacht und zu diesem Thema intensiv recherchiert. Vielen Lesern meines Blogs ist nicht bewusst, dass Scientology nicht nur in den USA, sondern in euopäischen Ländern wie z. B. Spanien, Großbritannien, Italien ebenfalls anerkannt ist. Unten stehend befindet sich eine Länderliste in der ich die Form des Religionsstatus (Gerichtsurteile u. amtlichen Entscheidungen) von Scientology erläutere.

Portugal: Bereits am 7. April 1988 wurde die Scientology-Kirche Portugal mit der Genehmigung des Justizministeriums als religiöse Vereinigung unter der Nummer 177 auf Seite 103 des Ordnungsbuches im Generalsekretariat eingetragen. Schreiben des portugiesischen Justizministeriums

Es folgte am 1. Oktober 2007 die Registrierung als “religiöse juristische Person” (pessoa colectiva religiosa) Dieser Status ist vergleichbar mit der Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland. Siehe Scientology Recognized in Portugal

Spanien: Im Oktober 2007 hat der Nationale Verwaltungsgerichtshof in Spanien (La Audiencia Nacional) geurteilt, dass die Scientology-Kirche Spanien (IGLESIA DE SCIENTOLOGY DE ESPANA), gemäß spanischen Verfassungsrecht einen Anspruch hat, als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Es wies das Justizministerium an die Scientology-Kirche in das Register für Religionen einzutragen.

La Audiencia Nacional reconoce a la Cienciología como iglesia (El Pais – 03.11.2007)

Glaubensfrage: Spanien erkennt Scientology als Kirche an (Tagesspiegel – 12.11.2007)

Im Dezember 2009 wurde sogar die Scientology-Kirche Spanien als „sozial-gemeinnützige Vereinigung“ anerkannt (spanische Ministerium für Wirtschaft und Steuern).

Italien: Am 8. Oktober 1997 hatte der italienische Kassationshof in Rom zu Gunsten der Scientology-Kirche Mailand entschieden. Das Gericht stellte fest, dass es sich bei Scientology um eine Religion handelt. Siehe Artikel des Zentrums für Studien über neue Religionen (CESNUR).

Im Jahr 2000 wurde der religiöse Status der Scientology-Kirche in Italien erneut in einem Verfahren bestätigt. Urteil des Kassationsgerichts in Rom zur Scientology-Kirche (englisch)

Schweden: Die Scientology-Kirche wurde im Jahr 1999 als gemeinnützige Organisation mit religiöse Zielsetzung in Schweden anerkannt. Ein Jahr später wurden auch die von den Geistlichen geschlossenen Ehen von der Regierung anerkannt. Siehe Wikipedia-Artikel mit einer Liste der religiösen Gemeinschaften in Schweden.

In Schweden: Scientology als Kirche anerkannt (Rheinische Post – 14.03.2000)

Norwegen: Am 12. März 1955 wurde die Scientology-Kirche Oslo als religiöse Organisation (94.910 Religiøse organisasjoner) in das Koordinierungsregister für juristische Personen (Brønnøysundregistrene) eingtragen.

Scientologikirken – en kort innføring Abhandlung von Geir Winje über die Scientology-Kirche. Geir Winje ist Dozent an der norwegischen Universität Vestfold und hat Bücher und Artikel über moderne Religion, Kunst und Religion veröffentlicht.

Kroatien: Die Scientology-Kirche Kroatien mit Sitz in Zagreb wurde am 22. Dezember 2003 in das Register für religiöse Gemeinschaften unter Nummer 27 eingetragen. Mit dieser Eintragung erlangte die kroatische Scientology-Kirche den Status einer juristischen Person. Siehe Urkunde Registrierung der Scientology-Kirche Kroatien in Zagreb

Slowenien: Am 25. Mai 1995 bestätigte das Amt für religiöse Gemeinschaften in Slowenien (urad za verske skupnosti), dass die Scientology-Kirche ihre Aktivitäten gemäß Art. 6 des Gesetztes über den juristischen Status für religiöse Gemeinschaften in Slowenien, registriert hat. Siehe Registrierung der Scientology-Kirche in Slowenien. Diese Eintragung kann auch online eingesehen werden. Siehe Liste der 46 registrierten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Slowenien.

Ungarn: Am 17. Juli 1991 wurde die Scientology-Kirche Ungarn durch das Gericht in Budapest als religiöse Gemeinschaft eingetragen und anerkannt. Siehe Dokument Registrierung der Scientology-Kirche Ungarn

Albanien: Die Scientology-Kirche Albanien mit Sitz in Tirana wurde am 8. März 1994 als nichtgewinnorientierte Vereinigung registriert. Registrierung der Scientology-Kirche in Albanien

Deutschland: Das Finanzgericht Köln (Az 2 K 6627/96) entschied am 24. Oktober 2002, dass zwei amerikanische Scientology-Körperschaften (SMI und IHELP) von der Steuer in Deutschland befreit. Diese Entscheidung fußt auf dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den USA und Deutschland und der Tatsache, dass die Scientology-Kirche in den USA als gemeinnützige religiöse Organisationen anerkannt sind. Ebenso erließ das Bundesamt für Finanzen in Bonn im Februar 2003 Freistellungsbescheide an die Scientology-Kirche International (CSI).

Niederlande: Mit einem Urteil (Nr. 12/00652) vom 17. Oktober 2013 hat das Finanzgericht für Berufungsfragen in Amsterdam die Church of Scientology Amsterdam als gemeinnützig anerkannt. Siehe OTS-Pressemitteilung “Anerkennung der Scientology Religion in Holland”.

Großbritannien: Am 11. Dezember 2013 hatte der Supreme Court in London die Scientology zu Religion erklärt. Geklagt hatten zwei Mitglieder die eine rechtsgültige Trauung in der Kapelle der Scientology-Kirche London durchführen lassen wollten. Siehe ORF-Artikel GB: Oberstes Gericht erklärt Scientology zur Religion.
Scientology-Kirche in Nordamerika

Vereinigte Staaten von Amerika: Am 2. Januar 1957 hatte der Internal Revenue Service die Scientology-Kirche Kalifornien (Church of Scientology of California – CSC) als steuerbefreite Organisation anerkannt. Diese Entscheidung wurde jedoch am 18. Juli 1967 vom IRS widerrufen. Am 1. Oktober 1993 gewährte die amerikanische Steuerbehörde (IRS) nach einer 2 jährigen intensiven Untersuchung allen amerikanischen Scientology-Kirchen Steuerfreiheit, weil sie ausschließlich religiöse und gemeinnützige Zwecke verfolgen.

Kanada: Am 21. Dezember 1993 wurde die Scientology-Kirche Montreal und Quebec als religiöse Gemeinschaft eingetragen und anerkannt. Diese Anerkennung beinhaltet auch die Gleichstellung geschlossener kirchlichen Ehe mit der standesamtlich geschlossenen Zivil-Ehe gemäß Marriage Act (Ehegesetz).
Anerkennung in Südamerika

Argentinien: Am 11. Dezember 2008 wurde die Scientology-Kirche Argentinien in das Register für Religionen (Nr. 4.006) eingetragen. Die Behörde für die Registrierung sah in Scientology “ihren religiösen Charakter in der Vergangenheit und auch heute präsentiert”.
Anerkennung von Scientology in Afrika

Südafrika: Das südafrikanische Innenministerium teilte am 31. März 2000 mit, dass die Scientology-Kirche berechtigt ist kirchliche Ehe zu schließen. Diese sind rechtskräftig und bedeuten für die Gemeinschaft eine volle Anerkennung als Religionsgemeinschaft. Siehe Scientology church gets wedding vow nod (04.04.2000 – Independet Online)

Und die südafrikanische Steuerbehörde (SARS) teilte am 3. Dezember 2007 mit, dass die Scientology Kirche als gemeinnützige Körperschaft anerkannt ist. Siehe SA Church of Scientology gets tax exemption (04.12.2007 – Independet Online)
Scientology-Kirche in Asien

Taiwan: Die Scientology-Kirche wurde als Religion in Taiwan anerkannt. Ein Regierungsvertreter des Innenministeriums gab am 12. März 2003 bekannt, dass Scientology die 25ste anerkannte Religion im Land ist.

Kasachstan: Die Scientology-Kirche Karaganda wurde am 20. Dezember 2000 und die “Scientology Kirche Ost-Kasachstan” vom Justizministerium als Körperschaft eingetragen.

Kirgisistan: Die Scientology-Kirche Bishkek wurde vom Komitee für religiöse Angelegenheiten in das staatliche Register für Religionsgemeinschaften am 31. Januar 2001 eingetragen.

Philippinen: Die Church of Scientology Mission of Philippines mit Sitz in Manila wurde im Jahr 2003 als eine religiöse Vereinigung eingetragen. Registrierung der Mission der Scientology-Kirche in den Philippinen

Indien: Im October 2003 befreite der Direktor für Einkommenssteur die “Religious Foundation of Scientology of New Delhi” von der Steuer und trug sie als religiöse Vereinigung ein. Registrierung der Religious Foundation of Scientology of New Delhi
Australien und Ozeanien

Australien: 1973 wurde dem ersten australischen Scientology-Geistlichen eine Genehmigung für die Eheschließung erteilt. Zur vollständigen Anerkennung kam es am 27. Oktober 1983 als der Oberste Gerichtshof in Australien in einem langjährigen Rechtsstreit entschied, dass Scientology eine Religion ist. „Die Schlussfolgerung, dass [die Kirche] eine religiöse Institution darstellt, die einen Anspruch auf Steuerbefreiung hat, ist zwingend.“ Siehe Yahoo-Artikel Scientology Attacks Back on Religious Discrimination – Example: Australia

Neuseeland: Die neuseeländische Steuerbehörde (Inland Revenue Department – IRD) teilte der Scientology-Kirche Neuseeland mit dem Schreiben vom 24. Dezember 2002 mit, dass sie die Vorraussetzungen für gemeinnützigen Zweck laut s OB 1 des Einkommensteuergesetzes von 1994 erfülle. Siehe Pressemitteilung NEW ZEALAND GRANTS RELIGIOUS CHARITY STATUS TO SCIENTOLOGY AFTER 48 YEARS.

Im Juni 2008 hat die neuseeländische Wohltätigkeitskommission (New Zealand Charities Commission) die Scientology-Kirche als gemeinnützig Vereinigung mit religiösen Veranstaltungen und Aktivitäten eingetragen. Siehe The Church of Scientology of New Zealand Inc. – registered NZ charity assessed as serving the “public good”.

Russland: Scientology seit 20 Jahren in Moskau


Die Scientologen in Moskau setzen einen Meilenstein – seit zwei Jahrzehnten gibt die Scientology Gemeinde ihre Dienste in der russischen Föderation.
Religionsvertreter und Gemeindeleiter sowie Repräsentanten zahlreicher humanitärer Organisationen kamen vor kurzem in der Scientology Kirche Moskau zusammen, um mit den Gemeindemitgliedern und den Hauptamtlichen Mitgliedern ihren 20. Jahrestag zu feiern.

Der leitende Direktor der Kirche gab einen Überblick über die zahlreichen Errungenschaften bei der Umsetzung der Ziele der Scientology – „eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg, in der der Fähige erfolgreich sein kann und ehrliche Wesen Rechte haben können, und wo der Mensch die Freiheit hat, zu größeren Höhen aufzusteigen .“ Er versprach, auch weiterhin mit allen Religionen, bürgerlichen und nicht Regierungsorganisationen zusammenzuarbeiten, um Frieden und Übereinstimmung zu stärken und die Herausforderungen anzugehen, denen sich die heutige Gesellschaft gegenüber sieht.
Frau Lyudmila Alekseeva, Vorsitzende der Moskauer Helsinki-Gruppe, die älteste Menschenrechts-Organisation des Landes, überreichte bei dieser Gelegenheit die erste von einem Dutzend Belobigungen an die Kirche. Sie bestätigte die Arbeit der Kirche, die Rechte von Menschen aller Glaubensrichtungen zu schützen und diejenigen zu vereinen, die sich im gemeinsamen Bestreben für die Religionsfreiheit einsetzen.

„Ich freue mich sehr, unter Menschen zu sein, die ernsthaft versuchen, die Welt zum Besseren zu verändern „, sagte ein religiöser Führer. „Dies sind Menschen, die wirklich etwas zu tun.“

Der Vertreter eines anderen Glaubens lobte die Kirche für ihre Arbeit, die Moral der Jugend anzuheben. Dies sieht sie als eine wichtige Dienstleistung, um eines der ernsthaftesten Probleme in der heutigen Gesellschaft umzukehren und wieder herzustellen – die Auflösung der Familieneinheit.
Drogenmissbrauch war das Thema, das ein anderer Gast als ihr Anliegen zur Sprache brachte. Sie dankte der Kirche für ihre Arbeit, junge Menschen mit den Fakten über Drogen aufzuklären und ihnen bei der Entscheidung zu helfen, ein drogenfreies Leben zu führen.

„Vielen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit, Toleranz aufzubauen und Ihren Einsatz für die Bekämpfung von Extremismus, Vorurteilen, ethnischen Konflikten, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung aufgrund von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit oder Religion“, sagte der Vertreter einer NGO der Kirche in seinem Vortrag an diesem Abend.

Ein weiteres Lob begann mit diesen Worten: „Über die Jahre hat die Kirche Respekt für ihre Dienste an der Öffentlichkeit verdient – für die Förderung der Moral und Ethik, gesund zu leben und die Achtung der Menschenrechte und der religiösen Überzeugungen anderer. Besonderen Dank an den Stifter L. Ron Hubbard für seine Arbeit und seinen immensen Beitrag zur Verbesserung der menschlichen Gesellschaft und Kultur im Allgemeinen .“

Die Scientology Kirche von Moskau ist eine Ideale Scientology-Organisation. Im Januar 2013 wurden ihre neuen Räumlichkeiten im Moskauer Zentrum Garden Ring, nur eine Meile vom Roten Platz entfernt, eingeweiht. Die Kirche hat dazu beigetragen, Dutzende von Scientology-Missionen und Gruppen zu etablieren und gibt Seelsorge (Auditing) und Ausbildung an Gemeindemitglieder und hauptamtliche Mitglieder von 73 Scientology-Missionen und mehr als 300 Scientology-Gruppen in der gesamten russischen Föderation. Die Verbesserung der Gesellschaft und humanitäre Programme, die sie unterstützt, haben Hilfe an Hunderttausende gebracht durch Drogenaufklärung, Prävention und Rehabilitation, Charakterbildung und dem Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen Programm, dessen Mitglieder immer auf Abruf bereit sind, um in Zeiten der Not zu helfen.

Pfarrer Ray Kelly singt Leonard Cohens Hallelujah


Ray Kelly, der singende Pfarrer aus dem irischen Oldcastle, hat durch seine Interpretation von Leonard Cohens „Hallelujah“ die 20-Millionen-Marke bei Youtube genommen. Die Hochzeit fand am 05. April 2014 statt. Binnen weniger Tage wurde das Hochzeitsvideo mehr als 20 Millionen mal angeklickt.

Grossbritanien: Scientology darf rechtlich bindende Trauungen durchführen


Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs hat ein Grundsatzurteil gefällt, in dem er die Kapelle unserer Londoner Scientology Kirche als religiöse Andachtsstätte gemäß den Gesetzen des Vereinigten Königreichs anerkannt hat. Das glückliche Ehepaar strengte zusammen mit der Londoner Scientology Kirche das Verfahren an, das nun allen britischen Scientologen eine rechtlich verbindliche Eheschliessung in einer Scientology Heiratszeremonie vor Familie und Freunden in der Kapelle der Londoner Scientology Kirche feierlich ermöglicht.

LouisaHodkin und Alesssandro Calcioli
Louisa Hodkin und Alesssandro Calcioli

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs beruht auf den Grundsätzen der Gleichheit und der Freiheit von Diskriminierung in Religions-Angelegenheiten. Die Entscheidung stellt sicher, dass die Scientology Kirche und alle Scientologen genauso wie andere Religionsgemeinschaften und deren gläubige Anhänger behandelt und ihnen die gleichen Rechte zugestanden werden.

In seiner Entscheidung, die Scientology als Religion und ihre Kapelle (die in jeder Scientology Kirche auf der ganzen Welt zu finden ist) als religiöse Andachtsstätte anerkennt, stellte der Oberste Gerichtshof fest, dass die Definition von Religion und Andacht der heutigen Zeit entsprechen und genügend weitgefasst sein muss, um alle Glaubensrichtungen zu umfassen, die von einer grossen Anzahl von Menschen dieser Welt praktiziert werden.

Zusammen mit einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Australien aus dem Jahre 1983 über die Anerkennung der Scientology Kirche als bona fide Religionsgemeinschaft bildet die heutige Entscheidung die zweite wichtige Grundsatzentscheidung durch die obersten Gerichtshöfe des Vereinigten Königreichs und Australiens dar. Darüber hinaus wurde die Religionseigenschaft von Scientology in zahlreichen gerichtlichen und administrativen Entscheidungen in vielen Ländern dieser Welt bekräftigt.

Louise Hodkin und Alessandro Calcioli
Louise Hodkin und Alessandro Calcioli

Ich wünsche dem glücklichen Ehepaar alles Gute für die Zukunft. Sie ebneten den Weg, damit in der Zukunft viele unserer britischen Glaubensanhänger ihre Eheschließung in unserer Londoner Kapelle feierlich begehen können.

Anklage wegen „Homophobie“ gegen katholischen Kardinal


(Madrid) Es geht los. Erstmals in der Geschichte wird gegen einen Kardinal der Katholischen Kirche wegen „Homophobie“ ermittelt. Am 6. Februar erhob die Staatsanwaltschaft von Malaga Anklage gegen den von Papst Franziskus zum Kardinal ernannten emeritierten Erzbischof von Pamplona, Msgr. Fernando Sebastián Aguilar. Der 84jährige Claretinerpater und Freund des Papstes, der in zwei Wochen das Kardinalsbirett aus dessen Hand empfangen wird, wurde kurz nachdem Papst Franziskus im Januar seine Erhebung in den Kardinalsstand bekanntgegeben hatte, interviewt. Bei dieser Gelegenheit wurde er auch zum journalistischen Dauerbrenner „Homosexualität“ befragt. Der ernannte Kardinal sagte dabei, daß Homosexualität „durch eine angemessene Behandlung geheilt werden“ kann.

LGBT-Aktivisten wollen Kardinal im Gefängnis: Staatsanwaltschaft „gehorcht“ sofort

Kardinal Sebastián Aguilar, wegen seines Namens auch „der Adler“ genannt, als dessen „Schüler“ sich Papst Franziskus bezeichnet, stand nie im Ruf eines „Konservativen“. Doch das spielt keine Rolle: weder dieser Umstand noch seine vergangenen Verdienste oder sein Alter schützen ihn vor der Verfolgung durch die Homo-Lobby.

Die LGBT-AktivistInnen wollen den alten Kardinal im Gefängnis sehen. „Die Staatsanwaltschaft von Malaga ‚gehorchte‘ sofort den Forderungen der Homo-Lobby, darin unterstützt durch einen einstimmigen Beschluß des Gemeinderats von Malaga, bei dem auch die Christdemokraten des Partido Popular gegen den alten Erzbischof stimmten“, so der Religionssoziologe Massimo Introvigne. Gegen den Neo-Kardinal wird offiziell ermittelt. Ihm droht eine Gefängnisstrafe wegen Verletzung des spanischen Anti-Homophobie-Gesetzes.

Kardinal gab Diario Sur ein Interview

Was aber hat Erzbischof Sebastián so Schreckliches verbrochen? In einem Interview mit Diario Sur, der Tageszeitung von Malaga, wurde der neu ernannte Kardinal am 20. Januar aufgefordert, die Erklärungen von Papst Franziskus zur Homosexualität zu kommentieren. Konkret ging es um die umstrittene Aussage zu Homosexuellen: „Wer bin ich, um ihn zu verurteilen?“ Erzbischof Sebastián sagte:

„Der Papst akzentuiert die Gesten des Respekts und der Wertschätzung gegenüber allen Menschen, aber er verrät weder das überlieferte Lehramt der Kirche noch modifiziert er es. Eine Sache ist es, einem homosexuellen Menschen gegenüber Annahme und Zuneigung zu bekunden, eine andere ist es, moralisch die Ausübung der Homosexualität zu rechtfertigen.“

Und weiter: „Zu einem Menschen kann ich sagen, daß er ein Defizit hat, aber das bedeutet nicht, daß ich diese Person nicht schätze oder ihr helfe. Ich denke, das ist die Position des Papstes.“

„Homosexualität durch Therapie beheben und normalisieren“

Der Journalist fragte nach, ob der Erzbischof das Wort „Defizit“ aus „moralischer Sicht“ gebracht habe. Der Neo-Kardinal antwortete: „Ja. Viele regen sich darüber auf und tolerieren es nicht, aber bei allem Respekt sage ich, die Homosexualität ist eine defizitäre Form die eigene Sexualität zum Ausdruck zu bringen, denn diese ist von ihrer Struktur und ihrem Zweck her die der Fortpflanzung. Das die Homosexualität diesen Zweck nicht erfüllt, ist sie falsch. Das zu sagen, ist keineswegs eine Beleidigung. In unserem Körper haben wir viele Schwächen. Ich zum Beispiel habe Bluthochdruck: Soll ich mich aufregen, wenn Sie mir das sagen? Es handelt sich um ein Defizit, das ich durch eine eigene Therapie so gut wie möglich zu korrigieren versuche. Einen Homosexuellen auf ein Defizit aufmerksam zu machen, ist keine Beleidigung, es ist eine Hilfe, denn viele Fälle von Homosexualität können durch eine angemessene Behandlung behoben und normalisiert werden. Das ist keine Beleidigung, sondern Wertschätzung. Wenn eine Person einen Defekt hat, dann ist jener, der ihm das sagt, der wahre Freund.“

Anti-Homophobie-Gesetz: Erblast der Regierung Zapatero

Die Homo-Aktivisten sahen das natürlich anders und behaupteten umgehend zornig, der neue Kardinal habe Homosexualität als „eine Krankheit“ bezeichnet, ein Ausdruck, den spanische Gerichte aufgrund des Anti-Homophobie-Gesetzes bestrafen. Das Gesetz gegen „Homophobie“ gehört zur Erblast Spaniens, die von der sozialistischen Regierung Zapatero (2004-2011) hinterlassen wurde.

Der emeritierte Erzbischof von Pamplona mag alt sein, doch naiv ist er nicht. Er wog seine Worte genau ab und achtete sorgsam darauf, das Wort „Krankheit“ nicht zu verwenden. Wörtlich sprach der Kardinal auch nicht davon, daß ein Homosexueller „geheilt“, sondern davon, daß er „wiederhergestellt“ werden kann.

Seit wann sollen Andersdenkende ins Gefängnis?

Darauf macht auch eine Aussendung der Erzdiözese Malaga aufmerksam, die zurecht auf den Katechismus der Katholischen Kirche verweist. „Sie hätte vielleicht noch hinzufügen können, warum jemand, der eine andere Meinung zum schwierigen Thema des Ursprungs von Homosexualität vertritt, ins Gefängnis gehen sollte, selbst dann nicht, wenn ihm dabei das Wort „Heilung“ entschlüpfen sollte, das im übrigen eine Vielzahl von Bedeutungen hat“, so Introvigne.

Wie dem auch sei, das Klima ist rauh geworden und die Meinungspolizei scheint allgegenwärtig. So nützte dem Kardinal auch die vorsichtige Wortwahl nichts. Im Spanien regiert nicht mehr der Kirchenfeind Zapatero. Es regieren die Christdemokraten des Partido Popular. Wer aber dachte, daß zumindest dort, wo Katholiken regieren, „die Homophobie-Gesetze gegen Bischöfe und Kardinäle ohnehin nie angewandt werden“, weshalb man den Linken ruhig ihre ideologischen Spielwiesen lassen könne, wenn sie schon eine solche Freude damit haben, der wurde nun von der Staatsanwaltschaft Malaga endgültig widerlegt. Zum ersten Mal wurde gegen einen Kardinal der Kirche Anklage erhoben, weil er gesagt hat, was die Kirche zum Thema Homosexualität immer gelehrt hat und was Teil der Glaubenswahrheit ist, die sie nicht ändern kann.

Christlicher Widerstand sollte sich organisieren, bevor Meinungsdiktatur errichtet ist

Vielleicht sollten die bequemen Christen, die meinen, es käme schon nicht so schlimm, in den Ländern, in denen es noch kein Homophobie-Gesetz gibt, aufwachen und mit dem Widerstand beginnen, ehe auch sie jedes Wort abwägen müssen, und wegen eines katholischen Meinungsdeliktes vor Gericht stehen.

Text: NBQ/Giuseppe Nardi

 
Quelle: http://www.katholisches.info

Scientology Kirche Kaoshiung in Taiwan eröffnet


Ideale Org Kaohsiung
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In den 90er Jahren hat sich Scientology nicht nur in den Ostblockländern, sondern auch in asiatischen Ländern verbreitet. In keinem anderem Land war die Expansion von Scientology so stark wie in Taiwan. Bereits im März 2003 hat die taiwanesische Regierung die Scientology-Kirche in die Liste der anerkannten Religionsgemeinschaften (Christentum, Buddhismus, Taoismus) aufgenommen.

Heute gibt es 18 Scientology-Missionen und viele Gruppen in Taiwan u. a. in den Städten Chang-Hua, Chia-Yi, Ping-Tung, Taipei und Kaohsiung.

Am 7. Dezember 2013 wurde die 10.000 Quadratmeter große Scientology-Kirche in Kaohsiung/Taiwan im Beisein von 4.000 Scientologen, Gäste und kommunale Würdenträger eröffnet.

Das 13-stöckige Gebäude der Scientology-Kirche befindet sich an der Straße der Sieben Weisen.

Die Eröffnungsfeier der riesigen Scientology-Kirche Kaohsiung/Taiwan wurde von David Miscavige, dem Oberhaupt der Scientology-Religion, der zum ersten Mal nach Taiwan kam, eingeleitet. David Miscavige fühlte sich geehrt bei der Eröffnung anwesend zu sein und sprach über die Hoffnung vieler Scientologen, der chinesisch sprechenden Bevölkerung das Vermächtniss des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard zu bringen.

Der taiwanesische Gründungs-Scientologe Dr. Oliver Hseuh sprach ebenfalls zum Publikum. Er bedankte sich bei den Freunden und Partner der Gemeinde, insbesondere dem Amf für zivile Angelegenheiten von Kaohsiung City für die Zusammenarbeit. Dr. Oliver Hseuh kündigte verstärkte Aktivitäten im Bereich Menschenrechte, Drogenprävention und Ausbildung in Moral an um der Stadt Kaohsiung und Taiwan zu helfen.

Zu den Sprechern der Veranstaltung gehörte Liang-Chi Tan, der Berater des Präsidenten von Taiwan. Er bedankte sich für das Engagement der Scientolog-Kirche während der letzten 20 Jahre; vor allem für den Einsatz der Ehrenamtlichen Scientology-Geistlichen nach dem Mega-Erdbeben in Taiwan, welches mit dem ‚Gute Bürger, Gute Taten‘- Preis vom Präsidenten Taiwans ausgezeichnet worden ist.

Als Nächster sprach Dr. Cheng-Hsiung Huang, der Vertreter des taiwanesischen Innenministeriums, er lobte ebenfalls die die erfolgreiche Arbeit der Ehrenamtliche Scientology-Geistlichen im Bereich der Drogenprävention und Durchsetzung der Menschenrechte. In Namen des Ministeriums verkündete Dr. Cheng-Hsiung Huang, dass die Scientology-Kirche jetzt den nationalen ,Excellent Religious Group Award‘ im zehnten Jahr in Folge gewonnen hat.

Unter den lokalen und natinoalen Würdenträger die bei der Eröffungsfeier der Scientology-Kirche in Kaohsiung anwesend waren befand sich die Generaldirektorin des Amtes für zivile Angelegenheiten Tzu-Wen Tseng, Stadtrat Po-Lin Huang und Lung-Hui Chung, Vorsitzender der Internationalen Stiftung für die friedliche Beseitigung von Opiumfeldern.

Scientology in Grossbritanien als Religion anerkannt


Die Scientology Kirche wurde in Grossbritanien vom obersten Gerichtshof zur Religion erklärt. Dem Entschied ging eine Klage eines Scientology Mitglieds voraus, dem verweigert wurde seine offizielle Hochzeit in der Scientology-Kirche feiern zu können.

Der Oberste Gerichtshof entschied heute Mittwoch 11.12.2013, dass Scientology als Religion einzustufen sei und dass die Räumlichkeiten der Gruppierung ein Ort religiöser Handlungen seien. Das Scientology-Mitglied hatte juristische Schritte eingeleitet, nachdem die zuständigen Behörden sich geweigert hatten, die Scientology-Kirche als Ort für ihre Hochzeit anzuerkennen. die Behörden hatten sich auf ein Urteil aus dem Jahr 1970 berufen, darin wurde festgehalten, dass Scientology-Riten keine Verehrung im religiösen Sinne enthielten.

Der Oberste Gerichtshof entschied nun einstimmig, dass dieses Urteil von einer veralteten Definition religiöser Verehrung ausgehe. Damals hieß es, diese bestehe in der „Ehrfurcht vor oder Verehrung Gottes oder eines höheren Wesens“ („reverence or veneration of God or of a Supreme Being“).

Änderung eine veralteten Religionsbegriffs
„Religion sollte nicht auf Religionen beschränkt sein, die eine höhere Gottheit kennen“, heißt es in der Urteilsbegründung des Obersten Gerichtshofs. „Das zu tun, wäre eine in der heutigen Gesellschaft nicht akzeptable Form der religiösen Diskriminierung.“ Zum Beispiel würde auch der Buddhismus – wie andere Religionen – aus einer derartigen Definition herausfallen.

Das Gericht hielt überdies fest, dass es nicht Aufgabe der Behörde sei, über „theologische oder liturgische Feinheiten“ zu urteilen und dass die Scientology-Kirche als Raum für eine Hochzeitszeremonie zuzulassen sei.

Mögliche weitere Effekte
Ob das Gerichtsurteil Auswirkungen auch auf andere Bereiche, etwa Steuervorteile für Religionsgemeinschaften hat, müsse nun geprüft werden, kündigte der für Stadt- und Gemeindeverwaltungen zuständige Staatssekretär Brandon Lewis an.

In Großbritannien können offizielle Eheschließungen im Rahmen von religiösen Zeremonien stattfinden, ohne dass das Paar noch einzeln bei der Stadtverwaltung heiraten muss. Voraussetzung ist, dass die jeweilige Kirche, der Ort der Heirat und der durchführende Priester von den Behörden anerkannt sind.

Die Antwort auf die Frage, ob Scientology eine Religion ist oder nicht, hängt generell vom Ort ab, an dem sie gestellt wird. Immer wieder sind Gerichte überall auf der Welt aufgrund verschiedenster Ausgangslagen mit der Frage konfrontiert. In den USA, wo Scientology in den 1950er Jahren gegründet wurde, gilt die Gemeinschaft seit 1993 als Religion.

Syrien: Älteste christliche Kirche der Welt in Gefahr


Die westliche Welt spielt verrückt. Noch immer wird diese Welt als christlich-abendländische Wertegemeinschaft wahrgenommen. Schaut man sich aber die Lage in Syrien an sieht man, dass der Westen eher auf der Seite der Terroristen steht. Abgesehen von den Mainstream-Lügen der grossen Medien, gibt es auch kaum christliche orientierte Medien welche die Gewalt gegen Christen in Syrien direkt anprangern.

Wo sind die Christen die sich für ihre Glaubensbrüder in Syrien einsetzen und die Gewalt gegen Christen in Syrien anprangern? Wo sind die Christen, die westliche Politiker auffordern endlich etwas gegen die Gewalt gegen Christen zu unternehmen?

Islamistische Terroristen aus unzähligen Ländern eroberten in Syrien das historische Stadtzentrum der christlichen Enklave Maalula mit dem Kloster Mar Thekla. Dabei wurden drei Christen ermordet, zwölf Nonnen gewaltsam verschleppt. Ein einzigartiges Ensemble christlicher Glaubensgeschichte gerät in Gefahr. Immer mehr Christen fliehen.

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Seit Monaten war in Syrien das Zentrum der christliche Stadt Maalula hart umkämpft zwischen den Assad-Regierungstruppen und den zumeist islamistischen Rebellen. Den Dschihadisten gelang jetzt eine Eroberung des historischen Stadtkerns 56 Kilometer nördlich von Damaskus. Dabei wurde auch das griechisch-orthodoxe Kloster Mar Takla, ein beliebtes Touristenziel und auch Wallfahrtsort, von den Fanatikern der Al-Qaida-nahen Terrorgruppe Al-Nusra-Front gestürmt. Drei Christen, die sich weigerten, ihren Glauben zu verleugnen, wurden durch die Islamisten ermordet. Zwölf Nonnen wurden gewaltsam verschleppt. Ihr weiteres Schicksal ist bislang unbekannt.
Viele Gotteshäuser im Stadtzentrum wurden bei den Kämpfen um die christliche Enklave beschädigt. Zahlreiche Christen befinden sich unterdessen auf der Flucht. Diese sprechen zu großen Teilen noch aramäisch, eine alte semitische Sprache, die auch Muttersprache von Jesus Christus war, und zunehmend vom Aussterben bedroht ist.
Im Kloster Mar Thekla befindet sich in Felsen gehauen die älteste erhaltene christliche Kirche der Welt aus dem 1. Jahrhundert mit dem Grab der Heiligen Thekla, die von Apostel Paulus zum Christentum bekehrt wurde.

Die Scientology Kirche und deren Einstellung zur Beachtung von Recht und Gesetz


L. Ron Hubbard hat als Gründer der Scientology-Religion und als Autor der maßgeblichen Schriften der Scientology-Kirche immer die Befolgung staatlicher Gesetze eingefordert. Entsprechendes ist seit Jahrzehnten in den Satzungen der Kirche vermerkt. Das staatliche Recht wird damit ganz sicher nicht abgelehnt.

Alle Kirchen und Mitglieder sind aufgefordert, die Gesetze des Landes in dem sie leben und ihre Religion ausüben, zu befolgen. L. Ron Hubbard legte deshalb in einer innerkirchlichen Richtlinie fest, dass alle innerkirchlichen Handlungen und Bestimmungen, auch im Bereich des eigenen Disziplinarrechts, KEINE Gesetze eines Landes verletzen dürfen. In dem von L. Ron Hubbard verfassten „Der Weg zum Glücklichsein“ schreibt er unter der Regel Tun Sie nichts Illegales: „Wenn Sie merken, dass jemand in Ihrer Umgebung illegale Handlungen begeht, sollten Sie alles tun, was Ihnen nur möglich ist, um ihn davon abzubringen.“ Für das innerkirchliche Disziplinarrecht steht am Ende der Aufzählung innerkirchlicher Vergehen der Satz: „Nichts in diesem Kapitel soll je oder unter irgendwelchen Umständen irgendeine Verletzung der Gesetze des jeweiligen Landes oder irgendeinen absichtlichen Rechtsbruch rechtfertigen. Jeder solcher Verstoße soll den Schuldigen sowohl den gesetzlich vorgeschriebenen Strafen, also auch (innerkirchlichen) Ethik- und Rechtsmaßnahmen aussetzen“. Deutlicher kann die Oberhoheit des staatlichen Rechts im Verhältnis zum innerkirchlichen Recht wohl kaum zum Ausdruck gebracht werden.

Das hinderte trotzdem einzelne, voreingenommene Mitglieder der früheren Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages nicht, die „Abkehr von Recht und Gesetz“ und – als notwendige Begründung von Überwachungsforderungen – die angebliche „Aushöhlung des unabhängigen Gerichtswesens“ ohne irgendwelche Belege künstlich zu konstruieren. Allein die bloße Tatsache der Existenz einer innerkirchlichen, disziplinarischen Rechtsordnung wurde als „Beweis“ dafür bemüht, dass Scientology mit der staatlichen Gerichtsbarkeit und Rechtsordnung nichts am Hut habe. Das faktisch alle gesellschaftlichen Verbände und natürlich auch Religionsgemeinschaften – vom Sportverein (Beispiel DFB), den Gewerkschaften, den Parteien bis zu den Amtskirchen – über eine interne disziplinarische Rechtsordnung verfügen, genügt offenbar nicht, um den Betreibern dieser Argumentation die Absurdität ihrer Logik aufzuzeigen. Ein „Gutachter“ der besagten Enquete, der selbst früher gegen die Scientology Kirche meist vergeblich prozessiert hatte und damit alles andere als in der Sache neutral und objektiv „gutachten“ konnte, ging – aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats – sogar so weit zu behaupten, es gäbe einen Beleg, dass Scientology die bestehende Rechtsordnung „pauschal ablehnt“ und im Falle von „politischer Macht“ nur noch ihr eigenes, innerkirchliches Rechtssystem zulassen würde.

Völlig abgesehen von der Tatsache, dass die Scientology-Kirche keinerlei politische Ziele verfolgt und erst recht keine Beteiligung an „politischer Macht“ anstrebt, sondern für die Trennung von Kirche und Staat eintritt. Das Gegenteil von politischer Macht bzw. politischen Zielen ist ihr aufgrund innerkirchlicher Richtlinien (von L. Ron Hubbard) nachweisbar untersagt. Zur Bekräftigung dieser Tatsache haben die deutschen Scientology-Kirchen eine „Grundsatzerklärung für Menschenrechte und Demokratie“ (siehe www.scientology-fakten.de/scientology-kirche-deutschland-resolution-der-kirchenratsversammlung.html) im Jahre 2008 verbindlich in ihre Satzungen aufgenommen und sich von entgegen gesetzten Ansichten distanziert. Während andere Weltreligionen zum Teil heute noch ein Problem mit den Menschenrechten haben oder sie zum Teil erst in den 1960er Jahren für sich als verbindlich anerkannt haben (so z.B. das Vaticanum II der kath. Kirche), geht das Glaubensbekenntnis der Scientology-Kirche mit Gründung der ersten Scientology-Kirche im Jahre 1954 sofort von der Gott gegebenen Gleichberechtigung aller Menschen und ihrer Seelen aus. Gleichzeitig verlangte die Scientology-Kirche hierin implizit und in späteren hierauf aufbauenden internen Kodizes entsprechend, verbindlich und ausdrücklich spätestens seit 1969, von den Mitgliedern die Beachtung und Förderung der Menschenrechte und die Befolgung des Grundsatzes „des gleichen Rechts für alle“. Weder L. Ron Hubbard, noch die Scientology-Kirche in Deutschland oder in sonst einem Land dieser Welt, haben je die Befolgung staatlicher Gesetze in Frage gestellt oder die bestehende Rechtsordnung abgelehnt. Das innerkirchliche Disziplinarsystem ist, wie bei vielen anderen Vereinen oder Religionsgemeinschaften auch, nur für interne disziplinarische Angelegenheiten zuständig oder als Schlichtungsstelle für zivilrechtliche Angelegenheiten unter Mitgliedern und – das Einverständnis der Streitparteien eines derartigen Verfahrens vorausgesetzt – auch zwischen einem Mitglied und einem Nicht-Mitglied. Diese Schlichtungsstelle dient letztlich auch der Entlastung der Zivilgerichte. Alle solchen zivilrechtlichen Angelegenheiten werden – dem Charakter der Schlichtungsstelle entsprechend – von einem Kaplan der Scientology-Kirche geleitet. Rechtsanwälte sind in solchen Verfahren grundsätzlich zugelassen, auch wenn so genannte „Experten“ anderer Meinung sind. Jedes „weltliche“ Vergehen im Sinne des Strafgesetzbuches wird im innerkirchlichen Rechtssystem lediglich mit Hinblick auf die Folgen für die Mitgliedschaftsrechte der oder des Betreffenden verhandelt. Darüber hinaus untersteht die Person den üblichen Rechtsverfahren im jeweiligen Land. Zum Vergleich müssten eher die existierenden innerkirchlichen Rechtssysteme aller Weltreligionen, hinsichtlich ihrer tatsächlichen Schnittstellen mit dem jeweiligen staatlichen Rechtssystem, weit mehr Anlass zur Besorgnis geben, als die innerkirchlichen Disziplinarverfahren der Scientology-Kirche. Ob man nun auf die innerkirchliche Rechtsordnung der Amtskirchen (dort sogar als „Amtszucht“ bezeichnet) in Deutschland blickt, die Sharia-Praktiken im Islam oder auch die Religionsgerichte im Judentum, die z.B. exklusiv für Scheidungen zuständig sind: Alle Weltreligionen ergänzen durch eigene interne Rechtsverfahren Teile der weltlichen Rechtsordnung. Die Scientology-Kirche verhält sich damit völlig innerhalb der üblichen und anerkannten Traditionen von Verbänden und Religionsgemeinschaften. Dies gilt auch für die erwähnten, internen Schlichtungsverfahren. Sie entlasten nicht nur die staatlichen Gerichte, sondern werden heutzutage zum Teil sogar in einigen Bundesländern als notwendige Prozessvoraussetzung für die Erhebung von Klagen vor den ordentlichen Gerichten bereits gesetzlich VERLANGT. Dass die Scientology-Kirche solche Verfahren intern als günstiger, einfacher und schneller propagiert als Verfahren vor ordentlichen Gerichten, kann im Zeitalter der „Mediation“ schwerlich als Gefährdung des Rechtsstaates klassifiziert werden, auch wenn dies manche voreingenommenen „Experten“ so konstruieren und sehen wollen. Der Wahrheit sind sie mit ihren gefärbten Meinungen damit nicht näher gekommen. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Prof. Dr. Arnd Diringer hat eine Professur für Zivil- und Strafrecht an der Hochschule Ludwigsburg inne und leitet dort die Forschungsstelle für Personal und Arbeitsrecht. Er hat über Scientology promoviert und führt derzeit ein Forschungsprojekt über “Glaube und Ethik der Scientology” durch. Ich bin gespannt, ob es ihm gelingt eine unabhängige, wissenschaftliche Arbeit durchzuführen, oder ob er wie viele andere einfach das schreibt was man bereits vor 30 Jahren über Scientology schrieb.

Verfassungschutz stellt Beobachtung Scientology’s nahezu ein!


Lange ist es her, seit ich den ersten Artikel über die deutschen Schlapphüte veröffentlichte.
Dies war vor 6 Jahren im Jahre 2007. Hier ein Link der meine bisherigen Artikel in denen der Verfassungschutz und die Beobachtung Scientology’s ene Rolle spielten.
https://religo.ch/?s=Verfassungsschutz
Es sieht so aus, dass sich nun langsam alles bestätigt, was ich in den letzten 6 Jahren dazu schrieb. Der Rückzug des Verfassungsschutzes lässt hoffen, dass er sich nun wirklichen Problemen widmet, denen sich Deutschland gegenübersieht.

Der Verfassungsschutz sollte sich der Souverenität Deutschlands zuwenden und die Beendigung der Besetzung Deutschlands erwirken. Viele Menschen wissen noch nicht mal, dass Deutschland nach wie vor nicht souverän ist. Hier noch ein guter Artikel (1997 – 2013) Kein Verbot von Scientology – Verfassungsschutz will sogar Überwachung stoppen

Eröffnung des Scientology-Zentrums in Karmiel Israel


Hunderte Gäste und Würdenträger kamen am 9. November zusammen um die Eröffnung des neuen Scientology-Zentrum in der Stadt Karmiel im Norden von Israel zu feiern. Das Zentrum stellt Scientology Lebensverbesserungskurse und spirituelle Beratung zur Verfügung und wird als Drehscheibe für die vielen sozialen und humanitären Programme der Scientology dienen. Unter den Gästen waren auch Führer der Drusen, welche der Veranstaltung beiwohnten und auch das Wort an die Gäste richteten.

Scientology Carmiel

Sheikh Hussein Laviv Abu-Rukun, Vorsitzender des Kuratoriums der Drusen und Gründer des Vereins zur Erhaltung des Vermächtnis der Drusen, sprach darüber, wie er Scientology kennenlernte und warum er die erste gemeinsame Aktivität der Drusen und den Scientology Gemeinden in Israel startete. Auf seinen Reisen rund um die Welt, mit dem Ziel mehr über die verschiedenen Religionen, Philosophien und Religionen zu lernen, faszinierte ihn die Scientology Bewegung, ihre Mitglieder und ihr Gründer, Philosoph und Menschenfreund L. Ron Hubbard. Er sah eine auffallende Ähnlichkeit zwischen der Philosophie der Drusen und der Scientology Lehre.

Sheikh Abu- Rukun sprach von der langen und ehrenvollen Geschichte der Drusen im Nahen Osten und dem Moralkodex den sie verkörpern. Ein Kodex des Mutes, der Integrität, Ehrlichkeit und einem Pflichtgefühl zur Verbesserung der Länder beizutragen, in denen sie leben.

„Seit meiner ersten Begegnung mit Scientology-Mitgliedern die den Lehren von L. Ron Hubbard folgen, habe ich immer weitere begeisterte und charmante Scientologen kennengelernt, die unerbittlich ihrer Mission folgen, den Menschen auf allen 5 Kontinenten zu ihrem Recht zu verhelfen. Sie organisieren und führen Aktivitäten weiter, um die Menschheit auf eine höhere Ebene emporzuheben. „Diese Weisheit erschliesst sich mir seither immer mehr und ich fördere dieses Weisheit in meiner Welt in Israel und im Ausland – eine Weisheit der Reinheit, die keine der Barrieren übersieht, die den Fortschritt der Menschheit oder ihre Liebe zueinander verhindert. L. Ron Hubbard und seine Anhänger tun alles, um die Wahrheit zu zeigen und zu vermitteln, dass alle Menschen frei und gleich geschaffen sind. Eine klare und harmonierende Wahrheit für die Drusen, die danach streben in jeder Hinsicht als gleich betrachtet zu werden.“

Mr. Muhammad Abuelheja , Nationaler Koordinator für die Ehrenamtlichen der „Hano’ar Ha’oved Ve’halomed“ Jugendbewegung , hat die von Scientology geförderte „Fakten über Drogen Initiative“ in der Stadt Tamra angeführt. Er sprach von dem Wert des Programms und wie Scientology Differenzen überbrückt und Menschen aus allen Bereichen des Lebens vereint.

„In meinem Namen, im Namen der Jugend der arabischen Gemeinschaft im Allgemeinen und insbesondere im Namen der Jugend in der Stadt Tamra, möchte ich der Bevölkerung des nördlichen Israels für die Eröffnung dieses neuen Zentrums der Scientology in Carmiel gratulieren“, sagte er. „Wir sind hier Juden und Araber aus dem ganzen Land, aus dem ländlichen und städtischen Israel gleichermaßen, um dieses Ereignis zu feiern. Wir haben viele Unterschiede zwischen uns, aber der höhere Zweck der Menschheit ist es eine bessere Gesellschaft, eine Gesellschaft ohne Kriminalität, eine Gesellschaft in der deren Mitglieder frei sind und zu größeren Höhen aufsteigen können zu erschaffen, und dies vereint uns hier.“

Abuelhaja weiter: „Es gibt viele Programme die Drogenmissbrauch bekämpfen. Der Unterschied zu unseren Aktivitäten sind die Anwendungsmethoden und der Geist der unentgeltlichen Hilfe. Komm und lerne von den Scientologen, wie man die Gesellschaft verändert. Der Drogenmissbrauch in Tamra nahm um 70% ab, seit wir im Jahre 2008 das Programm „Wahrheit über Drogen“ starteten. Aus tiefstem Herzen möchte ich euch danken für diese wichtigen Aktivitäten. Dank euch hat sich nun die gemeinsame Aktivität über die ganze Stadt ausgedehnt und hilft uns unser Ziel einer guten und stolzen Gesellschaft, die sich um ihre Mitglieder kümmert und ehrlich ist, zu erreichen.“

Herr Shlomi Leibovitch , Leitender Direktor von Scientology Israel gratulierte den Leitern des neuen Zentrums und wünschte ihnen und allen Bewohnern der Region Erfolg bei der Anwendung der Werkzeuge die jetzt vor Ort verfügbar seien.

„Dieses Zentrum ist ein Meilenstein und ein Symbol der Hoffnung und einer besseren Zukunft für Karmiel und der gesamten Region“, sagte er. „Scientology ist in erster Linie Wissen – wahre und praktisches Wissen über das Leben. Dieses Wissen ist für alle.

L. Ron Hubbard glaubte, dass niemand ein Monopol auf Wissen oder Weisheit hat. Es ist für jede Person, die danach greift. Dieses Zentrum ist hier, um Ihnen und allen Menschen im Norden Israels zu dienen. Scientology glaubt an den Menschen, wo immer er ist. Die Grundsätze der Scientology lehren, dass jeder Mensch die gleiche Chance verdient zu verstehen und Fortschritte und Erfolg im Leben zu erreichen.“

Die Scientology-Bewegung ist in Israel seit mehr als 40 Jahren aktiv. Das israelische Scientology Center in Jaffa wurde am 21. August 2012 eröffnet. Seine neue Heimat, das berühmte Alhambra Theater, liefert Scientologen Service, die den Weg zu geistiger Freiheit gehen und dient als Zuhause für die gesamte Gemeinde – ein Treffpunkt der Kooperation für Bürger aller Konfessionen.

Christusstatue auf dem Herubinenberg trotz Krieg in Syrien vollendet


Christusstatue_HerubinenbergIn Syrien ist auf dem legendären Herubinenberg die spektakuläre Skulpturenkomposition „Ich kam, um die Welt zu retten“ aufgestellt worden. Das bronzene Monument des segnenden Erlösers, das zusammen mit dem Sockel 32 Meter hoch ist, ist aus Libanon, Jordanien, Palästina und Israel gut zu sehen und stellt ein eigenartiges Symbol der Hoffnung auf den Frieden nicht nur in Syrien, sondern in der gesamten Nahostregion dar. Davon berichtete in einem Interview mit der STIMME RUSSLANDS der unmittelbare Teilnehmer an der Errichtung der Statue und einer der Initiatoren dieser Idee, Samir Shahib El-Ghadban, Direktor von St. Paul and St. George Foundation.

Die Idee, eine solche Skulpturenkomposition ins Leben zu rufen, entstand in jener Zeit, da Syrien von jenen tragischen Ereignissen, die heute in diesem Land geschehen, noch weit entfernt war. Es handelte sich um ein großes Projekt für die Wiederherstellung und die Festigung der jahrhundertealten geistigen Verbindungen Russlands mit den Ländern des Nahen Ostens, erläutert Samir El-Ghadban:

„Die Idee kam 2005 mit dem Segen des seligsten Ignatius IV., des damaligen Patriarchen von Antiochia und dem ganzen Osten, auf. Er war es gerade, von dem diese Idee stammte. Die Skulptur selbst stellt die Wiederkunft Christi dar. Der Christus, der mit den beiden Händen seinen Segen gibt, tritt einen Drachen, ein Sinnbild des Bösen, mit Füßen. Rechterhand von ihm befindet sich Adam und linkerhand Eva mit geneigtem Haupt. Es hat mehrere Orte für die Aufstellung der Komposition gegeben. Letzten Endes entschied sich der Patriarch von Antiochien für den Berg der Herubinen. Die Herubinen sind laut dem Alten Testament ein Symbol, das im Christentum verwendet und vom Islam nicht negiert wird.“

Die Arbeit an diesem ungewöhnlichen Projekt dauerte acht Jahre, und daran beteiligten sich Geistliche Syriens, Theologen aus dem Kloster der Heiligen Dreieinigkeit in Russland und ein Bildhauer aus Armenien. Einen konkreten Autor gibt es nicht, denn die Komposition wurde sozusagen von aller Welt geschaffen. Am schwierigsten ist die letzte Etappe, die Aufstellung der Skulptur, gewesen, denn sie verlief während der Kampfhandlungen in Syrien.

„Die Aufstellung der Statue war eine überaus schwierige Operation, denn die Technik konnte unmöglich in die Berge gebracht werden. Alle Straßen waren blockiert. Ein Teil von ihnen wird von den Aufständischen und ein anderer Teil von der syrischen Armee kontrolliert. Es galt, sich mit den beiden Parteien darüber zu einigen, dass sie die Technik passieren ließen. Und wissen Sie, es ist uns gelungen. Wir haben die Technik hochgebracht und uns darüber geeinigt, dass während der Aufstellung der Statue kein einziger Schuss fallen sollte. Und drei Tage lang hat keine der beiden Parteien geschossen.“

Es sei weder erstaunlich noch ungewöhnlich, dass die Statue des segnenden Jesus Christus in einem Land errichtet wurde, in dem die überwiegende Mehrheit der Einwohner heute Moslems seien, erläutert Samir:

„Mit dieser Komposition wollen wir zeigen, dass keine von den Religionen negiert wurde. Beispielsweise ist es üblich, den Standpunkt zu vertreten, dass der Islam Skulpturen negiere. Wir haben selbst die Haltung des Islams der Skulptur und der christlichen Malerei gegenüber erforscht. Im Koran haben wir kein einziges Wort gefunden, das es leugnen würde. Genauso haben wir kein einziges Wort dafür gefunden. Gemeinsam mit Moslems und geistigen Führern des Islams legten wir im Sockel dieser Skulptur Kapseln mit den Worten des Apostels Paulus ein.“

Samir El-Ghadban hob besonders hervor, dass die Komposition „Ich kam, um die Welt zu retten“ nicht nur für die Christen, sondern auch für die Moslems und die Juden von tief greifender geistiger Bedeutung sei. Sie könnte zum Symbol des Friedens in der gesamten Nahostregion werden.

„Der Christus ist doch für alle da. Die ganze moslemische Welt wartet ebenfalls auf die Wiederkunft Christi. Sie soll in der Umayyaden-Moschee geschehen, wo übrigens die Reliquien von Johannes dem Täufer verwahrt werden. Im Islam gilt es, das gerade Christus, Isa ibn Maryam, auf die weiße Jesusminarette dieser Moschee herabsteigen werde und dass es dann zur Erlösung der Menschheit kommen würde. Das Bild der Wiederkunft Christi ist ein Symbol aller drei monotheistischen Religionen. Wir möchten, dass der Name Christi jenes Blutvergießen stoppt, dass sich in Syrien vollzieht. Und unsere Skulptur ist wahrscheinlich die einzige Skulptur in der Welt, die nicht der Vergangenheit, sondern der Zukunft zugewandt ist. Das ist eine Skulptur, welche das Warten auf Christus versinnbildlicht. Und wir alle, die Menschen, die auf Christus, und nicht auf irgendwelche politische Entscheidungen hoffen, erwarten diese Erlösung.“

Es ist symbolisch, dass das Monument in Syrien am Tag des orthodoxen Festes Mariä Schutz und Fürbitte und dem Tag aufgestellt wurde, da Moslems aus der ganzen Welt das „Stehen vor Gott“, das zentrale Ritual auf dem Arafat-Berg, den Höhepunkt jeder Haddsch-Wallfahrt, der Pilgerschaft zu den islamischen Heiligtümern Mekka und Medina, vollzogen, die ins Islamische Opferfest mündet.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2013_10_26/Friedensstiftende-Christusstatue-auf-dem-Herubinenberg-in-Syrien-4171/

Scientology Kirche in den Niederlanden als gemeinnützige Religion bestätigt


Das Berufungsgericht für Steuerfragen in Amsterdam hat am 17. Oktober 2013 in einem Urteil entschieden, dass

…die Scientology Kirche Amsterdam eine gemeinnützige Körperschaft ist, da sie eine Vereinigung ist, die ausschliesschlich Aktivitäten einer kirchlichen oder lebens-philosophischen Natur durchführt.

Im letzten Jahr hatte bereits ein Gericht in Haarlem/Holland bestätigt, dass die Dienste der Scientology religiöser Natur sind. Im aktuellen Urteil kommen nun die Richter zum Schluss, dass die Zielsetzungen der Dienste von Scientology nicht anders als die religiösen Aktivitäten anderer kirchlichen Organisationen seien. Aus diesem Grund müsse die Scientology Kirche auch gleich behandelt werden.
Hier die offizielle Webseite mit dem Urteil: http://uitspraken.rechtspraak.nl/inziendocument?id=ECLI:NL:GHAMS:2013:3338
Ein kurzes Wiki über die Religionsfreiheit in den Niederlanden:

Die Verfassung schützt die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Die Trennung von Staat und Kirche erlaubt es der Regierung nicht, sich in religiöse Angelegenheiten einzumischen. Jede Gemeinschaft, die sich nach ihrem Selbstverständnis als Religionsgemeinschaft bezeichnet, wird als solche betrachtet und behandelt bis zum Beweis des Gegenteils.

Anfang der 80er Jahre führte die niederländische Regierung eine Untersuchung an neueren religiösen Gemeinschaften durch und schloß sie mit der Feststellung, daß diese Gemeinschaften keinen Anlaß zur Besorgnis geben. Holland kann als eines der tolerantesten Länder Europas gelten und respektiert seine Verfassung.

Anstrengungen, Minderheitsreligionen zu stigmatisieren oder zu diskriminieren, wurden von der Regierung beständig in ihre verfassungsmäßigen Schranken verwiesen.

Religiösen Vereinigungen werden staatliche Subventionen für den Unterhalt erzieherischer Einrichtungen zuerkannt.

Diskriminierung aus Gründen der Religionszugehörigkeit ist rechtswidrig und kann zivilrechtlich verfolgt werden.

Artikel 1 der Verfassung führt aus: Alle, die sich in den Niederlanden aufhalten, werden in gleichen Fällen gleich behandelt. Niemand darf wegen seiner religiösen, weltanschaulichen oder politischen Anschauungen, seiner Rasse, seines Geschlechtes oder aus anderen Gründen diskriminiert werden.

Artikel 6:

(1) Jeder hat das Recht, seine Religion oder Weltanschauung einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen frei zu bekennen, unbeschadet der Verantwortung jedes einzelnen vor dem Gesetz.

 

Scientology-Kirche Berlin – Lange Nacht der Religionen 2013


Das Gebäude der Scientology-Kirche Berlin e. V.
Die Scientology-Kirche Berlin e. V.

Seit Jahren werden in vielen Hauptstädten Europas und weltweit neue Scientology-Kirchen etabliert. Neben neuen Gebäuden in Rom, Madrid, Mexiko-City, Washington D. C.  und  Moskau wurde am 13. Januar 2007 das neue sechsstöckige Gebäude der Scientology-Kirche Berlin im Stadtteil Charlottenburg an der Kreuzung der Otto-Suhr-Allee und Cauerstraße im Beisein von über 5.000 Scientologen und Gästen aus 31 Ländern eröffnet.

Anlässlich der 2. Langen Nacht der Religionen in Berlin 2013 hält die Scientology-Kirche Berlin e.V. am 17. August 2013 von 18:00n – 24:00 Uhr kurze Vorträge und Besichtigungen in ihren Räumlichkeiten; ebenfalls werden Videos und Spots in der Öffentlichkeitsabteilung gezeigt. „Scientology-Kirche Berlin – Lange Nacht der Religionen 2013“ weiterlesen

Scientology im spanischen Wörterbuch definiert


Zum ersten Mal wird die Scientology Religion im “Diccionario de la Lengua Española de la Real Academia Española” (DRAE) (Wörterbuch der spanischen Sprache der Königlich Spanischen Akademie) aufgeführt, dem maßgeblichen Wörterbuch der spanischen Sprache. Herausgegeben von der Königlich Spanischen Akademie seit 1780 und mittlerweile in der 22. Auflage erschienen, definiert es Scientology als „eine religiöse Bewegung mit Ursprung in den Vereinigten Staaten, die das Ziel verfolgt, das Bewusstsein durch Selbsterkenntnis zu erweitern.“

Derartige Neueinträge in das Wörterbuch erfordern den Konsens der 22 Akademien der spanischen Sprache, die alle Spanisch sprechenden Nationen umfassen einschließlich Amerika und den Philippinen. Mitglieder der Akademie werden aus dem Kreis der renommiertesten spanischen Künstler und Wissenschaftler gewählt. Ähnlich wie bei ihrem französischen Pendant, der Académie Française, werden Mitglieder der Königlich Spanischen Akademie für das ganze Leben von ihren Kollegen gewählt.

„Wir sind sehr erfreut, dass unsere Kirche jetzt in diesem Wörterbuch vertreten ist, da alles, das zu einem besseren Verständnis und größeren Wissen beiträgt, für die Gesellschaft insgesamt von Nutzen ist“, äußerte sich Arjona-Pelado, Präsident der Nationalen Scientology Kirche Spanien.

Scientologen praktizieren ihre Religion in Spanien seit den 1960er Jahren. Das spanische Justizministerium hat Scientology im Jahr 2007 offiziell als Religion anerkannt.

Die Nationale Scientology Kirche Spanien befindet sich an der Santa Catalina im Herzen von Madrid:

Scientology Kirche Madrid

„Die Eröffnung unserer neuen Scientology Kirche Jahr 2004 und der Ausbau des öffentlichen Informationszentrums und der Seminar- und Konferenzräume im Jahr 2011 haben uns neue Möglichkeiten geschafften, Religionswissenschaftlern und Gemeindevertretern unsere Religion vorzustellen“, so Arjona-Pelado. „Dadurch stehen unsere Lösungen und Programme zur Verbesserung der Gesellschaft noch mehr Menschen zur Verfügung.“

Stifter der Scientology Religion ist der Autor und Philosoph L. Ron Hubbard. Die erste Scientology Kirche wurde im Jahr 1954 in Los Angeles gegründet. Heute umfasst die Religion mehr als 10.000 Kirchen, Missionen und Gruppen mit Millionen Anhängern in 167 Ländern.

Verfassungsschutz muss Schadenersatz an Scientologen bezahlen


Einmal mehr verurteilen deutsche Gerichte den deutschen Überwachungsstaat und korrigieren die Arbeit des Verfassungsschutzes, den dieser zum Schaden von Scientologen leistet.
Das Landgericht Köln verurteilte das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz und entschied, die Behörde verletzte Amtspflichten gegenüber einem Unternehmer und Scientology-Mitglied. Der Verfassungsschutz wurde rechtskräftig zu Schadenersatzzahlungen verurteilt.
Mit rechtskräftigem Urteil vom 15.1.2009 stellte das Verwaltungsgericht Köln fest, dass die Übermittlung eines negativen Votums seitens des Bundesamtes an das BKA rechtswidrig war (Az. 20 K 1673/07). Mit Urteil vom 26.5.2011 (Az. 5 O 267/10), das nun bekannt geworden ist, stellte das Landgericht Köln fest, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz seine Amtspflichten gegenüber dem Unternehmer verletzt hat und sprach diesem im vollen Umfang den Ersatz des entstandenen Schadens in Höhe von ca. 4400 Euro nebst Zinsen und Kosten zu. Das Urteil wurde vor kurzem rechtskräftig.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Verfassungsschutzbehörden versucht haben, Mitglieder der Scientology Gemeinschaft zu diskriminieren und in ihrer beruflichen oder wirtschaftlichen Existenz zu schädigen. Es ist bemerkenswert, mit welcher Entschlossenheit die befassten Gerichte diesen rechtswidrigen Treiben entgegengetreten sind.

Erst vor kurzem hat der Jahresbericht des US-Außenministeriums zu Religionsfreiheit in der Welt verschiedene Diskriminierungen in Deutschland gegen Scientologen angeprangert.

In Deutschland gibt es über 12’000 Scientologinnen und Scientologen, die von 10 Kirchen und zahlreichen Missionen betreut werden. Im weiteren sind in Deutschland, genau so wie auch bei uns in der Schweiz, und auch weltweit, zahlreiche humanitäre Vereinigungen, die von Scientologen unterstützt, respektive gegründet wurden, aktiv tätig, um Mitmenschen zu helfen. So unter anderem auf dem Gebiet der Drogenprävention, Drogenrehabilitation, in der Bekanntmachung der Menschenrechte, bei der Bekämpfung von Missbräuchen in der Psychiatrie und anderswo.

Rechtliche Anerkennung von Scientology in der Schweiz


In den Medien findet man Andeutungen und Meinungen über den Status und die Anerkennung der Scientology Kirche in der Schweiz.

Bei der Entstehung einer neuen religiösen Bewegung mag es in der Natur der Sache sein, dass nicht vom Tage Null an ein Konsens darüber besteht, dass diese neue Gruppierung breit akzeptiert und unmittelbare Zustimmung findet. Die Kämpfe des frühen Christentums sind nur ein Beispiel in der Menschheitsgeschichte für diesen Prozess.

Hier finden Sie dokumentiere Fakten aus letztinstanzlichen Urteilen von schweizerischen Gerichten, namhaften Wissenschaftern und unabhängigen politischen Instanzen dazu. Sie belegen, dass die Scientology-Kirche unzweifelhaft religiöser Natur ist und im Einklang mit den Gesetzen des Landes steht.

Bundesgericht in Lausanne
In einem letztinstanzlichen Urteil vom 14. Februar 1992 bestätigt das Bundesgericht in Lausanne, dass die Scientology Kirche religiöse Zielsetzungen verfolgt und unter den Schutz der Glaubens-, Gewissens- und Kultusfreiheit fällt. Der Gerichtsfall bezog sich auf eine Klage gegen den Regierungsrat des Kantons Zürich und gegen einen umstrittenen Verein, und obwohl die Beschwerde der Scientology-Kirche abgewiesen wurde, hielt das Bundesgericht ausdrücklich die religiöse Natur der Kirche fest:

„Diese Grundrechte [Hinweis: bezieht sich auf Art. 49 und 50 der Bundesverfassung, die Glaubens- Gewissens- und Kultusfreiheit] können von natürlichen Personen und ausnahmsweise auch von juristischen Personen angerufen werden, wenn sie nach ihren Statuten, wie dies bei den beiden Beschwerdeführern der Fall ist [gemeinst ist dabei als ersteres die Scientology Kirche Zürich] ein religiöses oder kirchliches Ziel verfügen. (BGE 116 1a 257 E. 5a 97 I 120 E. 3a). Die Glaubens-, Gewissens- und Kultusfreiheit gewährleistet dem Einzelnen vorab das Recht, in seiner religiösen Überzeugung sowie in ihrer Äusserung nicht durch ungerechtfertigte staatliche Vorschriften eingeschränkt zu werden“

Schweizerischer Bundesrat
Der Schweizerische Bundesrat hält in einer schriftlichen Stellungnahme vom 25. November 1996 fest:
„Entsprechend ihrer Nomenklatur und ihren Statuten sieht sich die Scientology Church als neureligiöse Bewegung und ist bis zum Vorliegen anderer Fakten als solche zu behandeln. Das Bundesgericht teilt diese Auffassung (BGE 118 Ia 52)“.
Quelle Amtliches Bulletin – Die Wortprotokolle von Nationalrat und Ständerat 96.3505

Bezirksgericht Zürich
In einem letztinstanzlichen Urteil vom 24. Januar 1997 hält das Bezirkgericht Zürich fest, dass die Lehre der Scientology-Kirche unter den Schutz der Glaubens- und Kultusfreiheit fällt.
„Die Lehre der Scientology-Kirche (Scientology) hat aber einen deutlichen Bezug zum Transzendenten und fällt damit unter die durch Art. 261 Strafgesetzbuch geschützten Glaubensüberzeugungen.“
Quelle: Bundesamt für Adjutantur

Die Geistlichen der Scientology Kirche werden durch das Bundesamt für Adjutantur aufgrund ihres geistlichen Amtes in einer dreissig-jährigen Praxis vom Dienst freigestellt.
„Die Scientology Kirche Schweiz erfüllt die Bedingungen für die Anwendung von Artikel 6 Buchstabe d der Verordnung des Bundesrates über die Befreiung vom Militärdienst nach den Artikeln 12 – 14 der Militärorganisation (Dienstbefreiungsverordnung)“

Eine merkwürdige Scientology Veranstaltung hinterfragt


Folgender Text wurde von einem bayerischen Journalisten der website www.scientology-fakten.de zur Verfügung gestellt. Er hatte zufälligerweise eine Veranstaltung besucht, die es in sich hatte. Wir wollen dem Leser seine Ausführungen nicht vorenthalten:

Amerika ist weit weg …

Eindrücke von einer merkwürdigen Veranstaltung, deren Zweck offenbar darin bestand, zu zeigen, dass „Sekten-Experten“ eine Daseinsberechtigung haben.

Eines war am Ende des Abends jedem Besucher, der mit den Grundsätzen der Logik vertraut ist, klar: Harry Bräuer, der Vertreter des Polizeipräsidiums München, mag seine Karriere zum Kriminalhauptkommissar allem Möglichen verdanken, aber eher nicht schafsinniger Detektivarbeit. Erwartet man doch nach landläufiger Auffassung von einem Kriminaler, dass er Indizien auf ihre Plausibilität hin auszuwerten vermag, sprich dass er sehen kann, ob Behauptungen mit den Tatsachen des Lebens zusammenpassen oder nicht. Was Bräuer und seine vier Mit-Vortragenden Ende Oktober bei einem Diskussionsabend zum Thema Scientology im Jugendinformationszentrum München ins Publikum gestreut haben, wollte einfach keinen Sinn ergeben.

Wie sein Namenskollege aus der Fernsehkrimi-Serie „Derrick“ (Harry, hol´ doch schon mal den Wagen …) scheint Bräuer doch eher zu jenen Polizeimitarbeitern zu gehören, die weniger durch Geistesblitze auffallen, als vielmehr mit einem fragend verwirrten Gesichtausdruck die genialen Gedankengänge ihres „Chefs“ erst so richtig zum Leuchten zu bringen. Die einfache Frage einer Zuhörerin beispielsweise, was denn Scientologen nun tatsächlich bei der Ausübung ihrer Religion so machen, reichte der Moderator der Veranstaltung etwas unüberlegt an Harry Bräuer weiter. Der freilich schaute, offenbar überfordert, so perplex, dass ein anderer Referent reflexartig seine Rolle übernehmen und die Situation mit dem Hinweis retten musste, man habe ja gehört, „wie schlimm“ die doch seien. Der Umstand, dass man die Scientologen, um die es eigentlich ging, vom Mitreden ausgeschlossen hatte, erwies sich nicht nur an dieser Stelle als Schwachpunkt des Abends – oder um im Polizeijargon zu bleiben, als klaffende Lücke in der Indizienkette.

Und was der aus Wien per Bahn in letzter Minute eingetroffene rasende Buchvermarkter und Ex-Scientologe, Wilfried Handl, an bluttriefenden Gruselgeschichten absonderte, war sowieso nur mit der zeitlichen Nähe zu Halloween zu erklären. Selbstverständlich bezogen sich  seine Schauermärchen nicht auf Vorfälle im deutschsprachigen Raum, sondern nur auf angebliche Zustände in England oder gleich im fernen Amerika. Eine schlichte Frage nach der Logik brachte auch ihn, das arme Opfer von Scientology, ins Schleudern. Wie könne es denn wahr sein, wollte eine Besucherin wissen, dass all diese Dinge in Ländern geduldet würden, die sich mit demselben Recht wie Deutschland Rechtsstaaten nennen? Auch dem Kripomann, Harry Bräuer, sollte man meinen, mußte an dieser Stelle nur ein Gedanke durch den Kopf schießen: Kann das alles stimmen, wo doch die Amerikaner den Deutschen die Demokratie nach dem Ende der Nazi-Diktatur erst beigebracht haben?

Als Meisterdetektiv, wie sein Dienstgrad suggeriert, hätte er schon längst beim FBI Beweismaterial für die von deutschen Sektenbeauftragten erhobenen Beschuldigungen anfordern müssen, möchte man erwarten. Nichts davon ist bekannt. Und was tun stattdessen die Amerikaner, die ja wohl besser wissen, was vor sich geht in ihrem eigenen Land, wo Scientology als Kirche anerkannt ist? Seit mehr als zehn Jahren bringen sie die deutschen Behörden ob ihrer Diskriminierung von Scientologen in Erklärungsnöte. In steter Regelmäßigkeit listen die Menschenrechtsberichte des US-Außenministeriums gravierendste Benachteiligungen von Scientologen in Deutschland auf, von Berufsverboten über den Ausschluss von öffentlichen Aufträgen bis zu Verletzungen der Religionsfreiheit in den Schulen, wo sich Scientologen-Kinder mancherorts gemäß Lehrplan anhören müssen, dass sie den falschen Glauben haben.

Ein Mann, der sich gewiss als Vertreter des rechten Glaubens sieht, weiß natürlich, dass dies die Folgen der von ihm selbst betriebenen Diffamierung sind. Druckste Rudi Forstmeier bei der Angabe seiner Funktion deshalb so merkwürdig herum? Er sei Leiter einer Beratungsstelle in München, deren Träger die protestantische Kirche sei, sagte er im Bemühen, sich das Mäntelchen einer unabhängigen Stelle umzuhängen. Dabei hat er als Beauftragter für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche die knallharte Aufgabe, die religiöse Konkurrenz klein zu halten – mit allen Mitteln und den bekannten Folgen.

Zumindest gab es für den anwesenden Polizisten, Bräuer, keinen direkten Anlass, gegen Forstmeier Ermittlungen aufzunehmen. Der stramme Kirchenmann hat gelernt zu sagen, was fromm klingt und dennoch verletzt. An den Scientologen ließ er nichts Positives gelten, ein Großteil seiner Ausführungen ist schlicht und einfach unwahr, aber eben so formuliert, dass sie strafrechtlich nicht greifbar sind. Wie steht´s mit Respekt und dem „Gebot der Nächstenliebe“ gegenüber Andersdenkenden? Für ihn ist dies genauso wenig ein Thema wie die Verweigerung des Rederechts für die Scientologen in einer öffentlichen Veranstaltung zum Zweck der Selbstverteidigung. Für Harry Bräuer bestand kein Grund tätig zu werden. Heuchelei und Pharisäertum sind ja keine Straftatbestände.

Aber kaum glauben mochte man, wie nahe der Vertreter von Gesetz und Ordnung einem Befürworter illegaler Machenschaften steht. Ein Mitglied von Anonymous durfte unter den wohlwollenden Blicken des Kriminalhauptkommissars erklären, wie interessant es ist, Chaos im Internet anzurichten. Anhänger dieser Hacker-Gruppe werden in den USA wegen Cyber-Kriminalität verfolgt. Einigen von ihnen wurden deshalb bereits empfindliche Strafen auferlegt. Auch finden sich auf deren Blogs immer wieder mal perverseste Pornogeschichten bs hin zur Pädophilie. Der Münchner Polizei-Sprecher sollte eigentlich von diesen Umständen wissen. Aber wenn sich ein Ermittler freiwillig blind stellt, gelangt er zu falschen Schlüssen.

Wenn ein Dieb in ein Büro eindringt, Akten entwendet und die Einrichtung verschmiert, könnte die Polizei nicht einfach wegschauen. Warum soll es kein Verbrechen sein, wenn ein  Hacker heimlich in den Computer einer fremden Person eindringt, mit der Absicht, in diesem virtuellen „Büro“ Schaden anzurichten? Das Schweigen dazu von Harry Bräuer lässt einen wundern. Jedenfalls schien es der Glaubwürdigkeit des „Anonymen“ nicht zu schaden, dass er freimütig bekannte, wegen seines verwerflichen Treibens ebenfalls schon zu Geldstrafen verdonnert worden zu sein. So hatte er Nazi-Symbole verbreitet und falsche  Infos auf einem Flugblatt verteilt. Bräuer hatte offenbar kein Problem mit ihm aufzutreten.

Irgendwann im Laufe des Abends dämmerte es dem Zuhörer: Genauso wenig wie die anwesenden Sprecher an ausgewogener Information interessiert waren, war Harry Bräuer an diesem Abend zum Schutz der Bevölkerung vor Verbrechen unterwegs. Er blies nur ins selbe Horn wie die Mit-Referenten dieser merkwürdigen Veranstaltung. Zum einem scheinen sie das gemeinsame Interesse zu teilen, nämlich eine Gefahr zu beschwören, die es nicht gibt, und Ratschläge zu erteilen.

Denn je gefährlicher und abstruser Reden der Sekten-Beauftragten klingen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie weiterhin in den Genuss von Steuergeldern kommen beziehungsweise ihre Bücher an den Mann bringen. Niemand soll erfahren, dass sie mit ihren rufschädigenden Parolen eine Minderheit anschwärzen, die sich wie kaum eine andere Organisation zu Gesetzestreue und zur Einhaltung von Menschenrechten bekennt.

Müsste ein Polizist wie Bräuer nicht das Gespräch oder eigentlich sogar die Zusammenarbeit mit den Scientologen suchen, wie dies Polizeiorganisationen auf der ganzen Welt tun? Bekanntlich streben Scientologen nicht nur ein drogenfreies Leben an, sondern unterhalten weltweit das größte und effektivste Drogenaufklärungsprogramm. Ist Herrn Bräuer denn nicht bekannt, dass die Hälfte der Straftaten mit Rauschgiftdelikten zusammenhängt? Nicht umsonst gilt der Drogenkonsum als eine der größten Geiseln der Menschheit.

Wäre Harry Bäuer tatsächlich ein Verfechter der Rechtsstaatlichkeit, würde er die zahllosen Gerichtsentscheidungen in Deutschland respektieren, die der Scientology-Kirche den Schutz durch die Religionsfreiheit gemäß dem Grundgesetz zuerkennen. Aber nein, er kann es sich nicht verkneifen, längst widerlegte Anschuldigungen nachzuplappern. Die Vermutung liegt nahe, dass seine Hauptfunktion darin besteht, die Existenzberechtigung des Verfassungsschutzes zu stützen – jener Geheimpolizei, die allein in Bayern 400 hauptamtliche Mitarbeiter hat und seit dem Niedergang der DDR und der Auflösung der Stasi eigentlich kein Aufgabengebiet mehr hat. Seit 13 Jahren beobachtet dieser innerstaatliche Spitzeldienst mit geheimdienstlichen Methoden die Scientology-Kirche. Nicht den geringsten Hinweis auf ungesetzliches Verhalten oder gar die behaupteten antidemokratischen Aktivitäten konnten sie finden.

Hätte Bräuer bloß eine empfindliche Spürnase, die auf feine Unterscheidungen eingestellt ist, und nicht nur auf das Nachbeten überholter Schlagworte! Eine Veranstaltung wie die im Jugendinformationszentrum könnte endlich echte Neuigkeiten bieten.

Das Gerücht um John Travolta und Lindsay Lohan’s Wunsch „Scientology beizutreten“


Lindsay Lohan und John Travolta werden im Oktober zusammen im Film „Gotti – Three Generations“ vor der Kamera stehen. Nun dampft es wieder mal gewaltig in der Gerüchteküche. Es geht natürlich um einen vermuteten Beitritt Lindsay Lohans zu Scientology.

Travolta sei angeblich gewillt, der jungen Lindsay zu helfen, damit sie ihre Drogenprobleme endlich lösen könne. Solche Hilfsangebote scheinen auf Boulevard-Journalisten wie ein Stockschlag in die Wabe von Wespen zu wirken. Sie fangen an wie wild umherzufliegen und stechen auf alles ein, was ihren Weg kreuzt. Nichts, so scheint es, ist für Boulevard-Journalisten schlimmer als Star’s welche ihre persönlichen Probleme lösen. „Wo sollen wir dann unser Brot verdienen, wenn wir die Stars und Sternchen nicht mehr durch Drogenskandale durch den „journalistischen Fleischwolf“ drehen können“, scheint die vorherrschende Meinung dieser Schmarotzer zu sein. So wurde wieder einmal der unbekannte Insider herangezogen, um dem “National Enquirer” zu verrraten, dass Lindsay wegen ihrer besorgniserregenden Vergangenheit keine Rolle bekommen hätte, wenn John Travolta nicht versichert hätte, „sie unter seine Fittiche zu nehmen…“ Lindsay habe desweiteren versichert „eine Scientologin werden zu wollen“ und dass Sie „mehrere Kurse besuchen werde“…..! Solche Insider zeigen mit so unrealen Aussagen die als Zitate präsentiertwerden nur Eines: Dass sie alles andere als Insider sind!

Bevor jemand für sich entscheiden kann „ein Scientologe werden zu wollen“, muss man aus Sicht der Scientology-Philosophie zuerst für sich selbst herausfinden, ob die Anwendung der Lehre einem selbst weiterhilft. Kein Glaube, kein „ich will eine Scientologin werden“ wird daran vorbeiführen. Erst wenn jemand einige Erfahrungen mit der Anwendung von Scientology auf das eigene Leben machen konnte und daraus auch wirklich einen Nutzen gezogen hat, wird er sich selbst irgendwann als Scientologe betrachten.

Falls Lindsay in Ihrem verzweifelten Bemühen um Aufmerksamkeit also tatsächlich geäussert haben sollte, dass sie „Scientologin werden will“, dann wird John Travolta ihr in etwa das obige klargemacht haben und empfohlen haben sich die Sache mal anzuschauen bevor solche Sprüche zu machen. Es geht also nicht darum „eine Scientologin werden zu wollen“, sondern darum sich einige Grundlagen dieser Lebensphilosophie anzueignen, diese auf das eigene Leben anzuwenden um seine eigenes Leben besser nach den eigenen Vorstellungen leben zu können und danach sich bei positiven Ergebnissen als Scientologe zu sehen.

Dirk Ritter-Dausend: „Scientology – Wissen, was stimmt“


Soeben ist ein Büchlein mit dem Titel „Scientology – Wissen, was stimmt“ erschienen.
Verfasst wurde es von einem Beamten aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes. Wer etwas Neues erwartet, ist bitter enttäuscht. Stattdessen schimmert durch jeden Absatz eine von oben verordnete Betonkopf-Mentalität, die jedes positive Wort über die Scientologen verbietet. Gedanklich hängt der Schreiber in den 70er Jahren fest, als die etablierten Kirchen sich der neu erwachsenden Glaubenskonkurrenz mit eiligst eingesetzten „Sektenpfarrern“ zu erwehren versuchten. Ein Vergleich mit den amtskirchlichen Pamphleten, die schon damals alle Anzeichen von Hetzschriften aufwiesen, legt die Vermutung nahe, dass der Schreiber eigene denkerische Kreativität weitgehend ausgeblendet hat.

Der mündige Bürger erwartet Fakten, um sich sein eigenes Urteil zu bilden, hier aber wird er eingenebelt durch die immer gleichen, unfairen Herabsetzungen von Angehörigen einer Religionsgemeinschaft, denen – folgt man deutschen Gerichten – die gleichen Grundrechte einzuräumen sind wie Protestanten und Katholiken.

Engstirnig, ungenau, publizistisch nutzlos – diese Attribute fassen den Eindruck zusammen, der sich bei der Lektüre dieses kürzlich im Herder-Verlag aufgelegten Büchleins aufdrängt. Mit Hilfe seiner Position im Regierungsapparat von Nordrhein-Westfalen versucht der Verfasser einer zum x-ten Mal aufgewärmten, faden Suppe von Vorurteilen Glaubwürdigkeit einzuhauchen. Ein Erkenntnisgewinn für den Leser ist nicht auszumachen.
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Ein Comic der sich täglich in Wirklichkeit abspielt


Als ich dieses Video fand und das erste mal anschaute, war ich davon beindruckt wie genau der Ersteller die geistige Einstellung verbitterter Religionskritiker darstellt. Viele Diskussionen die ich mit sogenannten Kritikern führte, liefen genau nach diesem Muster ab. Wirklich sehr empfehlenswert anzuschauen.
I don’t like organized religion
Es sollte jedoch niemand denken, dass ich nun keine Gespräche mehr mit „Kritikern“ führe, denn für jeden der sich so wie in diesem Video benimmt, gibt es mehrere „Kritiker“ welche während einem solchen Gespräch erkennen, welcher „Gehirnwäsche“ sie selbst aufgesessen sind.

Scientology Schriften nicht extremistisch: Bezirksgericht von Khanty-Mansi hebt Urteil des Amtsgerichts von Surgut auf.


Ein weiteres Stück der Unterdrückung ging heute den Bach runter

Am 12. Oktober hob das Bezirksgericht von Khanty-Mansi die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut, welche die Werke von L. Ron Hubbard als extremistisch einstufte, wieder auf.

Der Beschluss vom 26. März 2010 des Stadtgerichts von Surgut fand übrigens hinter verschlossenen Türen statt. Es war keinem Repräsentanten der Scientology Kirche erlaubt worden dem Prozess beizuwohnen. Der Staatsanwalt sowie der Richter entschieden, dass die Grundlagen der Lehre der Scientology Kirche extremistisch seien. Der Staatsanwalt bestätigte später in einem Interview, dass er die beurteilten Materialien nicht selbst gelesen habe und berief sich auf eine Experten-Analyse. der beigezogene „Experte“ wurde von Frau Galina Vydrina empfohlen. Sie ist Beraterin des Gouverneurs von Khanty-Mansi und kämpft seit langem gegen nicht-traditionellen Religionen. Der von ihr zugezogene „Experte“ war Anti-Sekten-Spezialist Evgeny Volkov, der, statt die Fragen des Gerichts zu beantworten, seine „wissenschaftlichen“ Theorien vortrug, ohne auch nur die Hälfte der Scientology-Materialien die zur Analyse vorgelegt wurden, eingesehen zu haben. Das Gericht war mit den Materialien von Ron Hubbard noch weniger vertraut. Das gesamte gerichtliche Verfahren dauerte 2 Stunden und 40 Minuten.

Die Scientologen in der Gemeinde (deren Vertreter ist Alexander Iljin) hatten den Endruck, dass diese Entscheidung eine Rache für die Anerkennung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) war, da die lokalen Behörden die vom EGMR anerkannten Rechte der Scientologen auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, verletzt hatten.

Trotz der Tatsache, dass die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut noch nicht rechtskräftig war, nahm das Justizministerium der Russischen Föderation illegalerweise diese Materialien in die Liste des extremistischen Materials auf. Seit der Veröffentlichung dieser Liste, haben die Strafverfolgungsbehörden auf der Jagd nach diesen Materialien im ganzen Land von Blagoweschtschensk bis nach Krasnodar Durchsuchungen und Razzien durchgeführt. Am Zoll wurde Material entsiegelt und unbescholtene Bürger wurden Verwaltungsverfahren unterzogen.

„Die Entscheidung Surgut ist eine Schande für die Justiz. Als Bürger der Russischen Föderation und als Rechtsanwalt bin ich froh, dass das Urteil nun aufgehoben wurde. Auch wenn es gute Gründe für eine Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegeben hat, glaube ich, dass die Fähigkeit der Berufungsinstanz unabhängig von religiösen Einstellungen und der politischen Situation eine Entscheidungen zu fällen ein Triumph ist. Nicht nur ein Triumph des Rechtsstaates, sondern auch des gesunden Menschenverstandes“, sagte Anwalt Galina Krylova nach der Entscheidung des Bezirksgerichts.

Die Leiterin der russischen Scientology-Zentren, Natalia Dvoryadkin, erklärte, dass die Arbeiten von L. R. Hubbard seit über 50 Jahren in 165 Ländern weltweit erhältlich sind. Die Gesamtauflage der veröffentlichten Materialien überschreitet 81 Millionen Exemplaren.

Faktencheck über Scientology Sendung „Hart aber fair“


Am 31.3.2010 wurde bei „Hart aber Fair“ das Thema Scientology diskutiert. Obwohl das Verhältnis von 4 Gegnern zu einem Scientologen nicht fair war, entwickelte sich die Diskussion relativ fair. Wir sind einigen Vorwürfen gegen Scientology nachgegangen und haben die Fakten überprüft. Der folgende Text wurde der Redaktion „Hart aber Fair“ am 13.4. zugestellt. Es wurde eine Stellungnahme in Aussicht gestellt. Trotz Nachhaken gab es bis heute (15.5.) keine Replik. Selbstverständlich werden wir eine Reaktion der Redaktion berücksichsichtigen, sollte sie eintreffen.

Betrifft: Hart aber Fair Sendung vom 31.3. zum Thema Scientology

Faktencheck!

Zur Frage der Anerkennung des Schutzes aus Art. 4 GG durch staatliche Gerichte bezüglich der Scientology Kirchen in Deutschland

In der Diskussion wurde der Scientology Kirche unterstellt, Urteille fälschlicherweise als Religionsanerkennungen zu präsentieren. Wir sind dem nachgegangen und haben gesehen, dass dieser Vorwurf schlicht falsch ist. Hier die Fakten!

Zu den Bundesarbeitsgerichtsbeschlüssen von 1995 UND 2002:

1. AUSGANGSLAGE:

STETTLER (Zitat aus der Sendung):

„In Deutschland allein gibt es ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 des GG – Religionsfreiheit – (Zwischenruf Handl: Das stimmt nicht) haben. Es gibt viele Länder, z.B. Spanien ..

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen ..

STETTLER: … ist Scientology als Religion anerkannt“

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen, wenn Sie sagen, dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben, dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

STELLUNGNAHME:

Die Aussage von Herrn Stettler an dieser Stelle war zweiteilig, nämlich wie folgt:

a) „Es gibt ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 GG – Religionsfreiheit – haben.“

b) „Es gibt viele Länder z.B. Spanien, wo Scientology als Religion anerkannt ist.“

Diese zweiteilige Aussage wird vom Moderator Herrn Plasberg umgemünzt, indem er „ihn wörtlich nimmt“, Herr Stettler habe gesagt, „dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben.“ Hierbei wird impliziert, dass deutsche Gerichte gemeint sind. “Beim Wort genommen“ hat er Herrn Stettler jedoch nicht, wenn er diese beiden Aussagen zu einer – wie dargestellt – zusammenfasst.

RICHTIG IST: Sowohl der erste Teil der Aussage von Herrn Stettler als auch der zweite Teil entsprechen der Wahrheit, aber auch die zusammengefasste Version von Herrn Plasberg.

zu a) In der Tat gibt es seit den 70er Jahren mehr als 50 Urteile deutscher Gerichte, in denen sie entweder den Vereinen der Scientology Kirche oder ihren Mitgliedern den Schutz aus Art. 4 GG zugesprochen haben. Dass dies eine Anerkennung der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft darstellt, hat Herr Stettler NICHT geäußert. Jedenfalls gibt es diese Urteile sowohl für die organisatorische Gemeinschaft als auch für deren Mitglieder.

Ausdrücklich wurde den Vereinen der Status als Religionsgemeinschaft von deutschen Gerichten in den folgenden Urteilen bestätigt, wobei wegen des damit verbundenen Aufwands momentan einige ausgewählte Zitate von Gerichtsentscheidungen aus den letzten 26 Jahren ausreichen sollten:

Bayerisches Verwaltungsgericht München, Urteil vom 25.07.1984, Az. M 1392 VII 84, Scientology Kirche Deutschland ./. LH München wegen Entzug der Rechtsfähigkeit:

„1. Der Schutzbereich des Art. 4 Abs. l und 2 GG erstreckt sich auch auf den Kläger. Der Kläger ist als Religionsgemeinschaft oder zumindest weltanschauliche Gemeinschaft anzusehen.“

Landgericht Hamburg Beschluss vom 17.2.1988 in der Sache Celebrity Center Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen Eintragung in das Vereinsregister als Idealverein, Az 71 T 79/85

„Doch sind die möglichen Kriterien einer Kirche im vorliegenden Fall zweifelsfrei erfüllt …“

Verwaltungsgericht Frankfurt, Urteil vom 4.9.1990, Az IV 2 E 2234/86 in Sachen Scientology Mission Frankfurt./. Stadt Frankfurt wegen Sondernutzungserlaubnis:

S. 15: „Zu Recht geht der Kläger allerdings davon aus, daß ihm grundsätzlich der Schutz der grundgesetzlich gewährleisteten Religionsfreiheit zusteht. Denn bei der Scientology Kirche handelt es sich nach der Auffassung der erkennender/. Kammer um eine von Art. 4 Abs. 1. 140 GG i. V.m. Art. 137Ans. 2, Abs. 7 WRV geschützte Religions- bzw. Weltanschauungs­gemeinschaft.“

S. 20: „Gemessen an diesen aus der Verfassung sich ergebenden Maßstäben ist der Kläger nach Auffassung der Kammer als eine Religions- bzw. Weltanschauungs-gemeinschaft i.S.d. Art. 140 GG i. V.m. 137 Abs. 2, Abs. 7 WRV anzusehen, der das in Art. 4 Abs. l und Abs. 2 GG gewährleistete Grundrecht auf Religionsfreiheit grundsätzlich für sich in Anspruch nehmen kann.“

Landgericht Frankfurt – Urteil vom 07. Juni 1989, Ex-Mitglied ./. Scientology Mission Frankfurt wegen Rückforderung von Spendenbeiträgen, Az 2/4 O 471/88:

“Die Kammer geht mit der in Praxis und Lehre verbreiteten Ansicht davon aus, daß es sich bei der Scientology Kirche, bzw. ihren juristisch selbständigen Gliedern, also auch dem Beklagten, um eine Religionsgemeinschaft i.S. des Grundgesetzes handelt,“

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 24.8.1994, in Sachen Scientology Kirche Hamburg./. Freie und Hansestadt Hamburg, Az Bs III326/93 wegen Untersagung von Äußerungen:

„ a) Der Antragsteller kann sich nicht nur auf den Schutz des Art. 2 Abs. l GG berufen, der ihm das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit nur unter einem dreifachen Vorbehalt gewährt, nämlich dem der Rechte anderer, dem der verfassungsmäßigen Ordnung und dem des Sittengesetzes. Es kommt in Betracht, daß ihm der Schutz auch des Art. 4 GG zusteht, der gegenüber Art. 2 Abs. l GG als lex specialis einen weiterreichenden, wenn auch keinen schrankenlosen Schutz gewährt (…). Die eigenen Angaben des Antragstellers sprechen dafür, daß ihn seine Lehre zu einer Weltanschauungsvereinigung im Sinne von Art. 4 GG macht. Ebenso sprechen dafür Äußerungen Außenstehender, nicht zuletzt auch Äußerungen, auf die sich die Antragsgegnerin im vorliegenden Verfahren stützt“.

Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg Urteil vom 7.3.2008, Az 1 U 99/03 in Sachen Scientology Kirche Deutschland und Scientology Kirche Hamburg ./. Land Hamburg wegen Amtshaftung (Schadensersatz):

Zunächst stellte das Gericht fest, dass es sich bei den die Kläger (Scientology Kirche Hamburg und Scientology Kirche Deutschland) betreffenden Äußerungen von Caberta

„um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger als Weltanschauungsgemeinschaft [handelt].“

Weiter verwies das Gericht auf die klaren von Verfassungswegen vorgegebenen Grenzen bei staatlichen Äußerungen einer Behörde über eine Religionsgemeinschaft mit den folgenden Worten:

„Insbesondere hat sie ehrverletzende Äußerungen zu unterlassen, die über die reine Information hinaus in die grundrechtlich geschützte Rechtssphäre der Kläger eingreifen. Eine staatliche Stelle unterliegt, wenn sie sich warnend über das Wirken bestimmter Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften äußert, im Interesse des betroffenen Grundrechtsträgers der Pflicht zur Zurück-haltung, Mäßigung und Sachlichkeit. Es gilt das Gebot der Neutralität und Toleranz, stets ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten. Schmähkritik ist unzulässig.“

Dazu auch einige Beispiele in denen Mitgliedern der Scientology Kirche die Berufung auf den Schutz ihrer religiösen Überzeugung als Scientologe im Sinne von Art. 4 GG ausdrücklich in anderen Urteilen ebenfalls bestätigt wurde:

Oberverwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 17.6.2004, Az 1 Bf 198/00 in der Sache SK-Mitglied ./, Stadt Hamburg wegen Unterlassung der Verbreitung des sog. „Sektenfilters“ (von der Behörde auch „Technologieerklärung“ genannt):

„Die Klägerin kann für ihren Glauben an die scientologische Lehre bzw. ihre Weltanschauung den Schutz des Art. 4 Abs. 1GG in Anspruch nehmen. Gemäss Art. 4 Abs. 1 GG ist die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Verständnisses [„BEKENNTNISSES“] unverletzlich.

Das Gedankengebäude der Scientology-Organisation befasst sich mit transzendenten Inhalten und der Stellung und Bedeutung des Menschen in der Welt. Werden die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie (THETA) und als THETAN sowie ihr Verhältnis zu dem als MEST bezeichneten Materiellen Universum und des Weges der durch unzählige Leben gewandelten Seele geglaubt, sowie der an Erlösungsstufen erinnernde Weg zu höheren Daseinsstufen (CLEAR und [OPERATING] THETAN) verinnerlicht, so liegt darin eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis.“

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat diese Beurteilung mit Urteil vom 15.12.2005 rechtskräftig bestätigt (Az. 7 C 20.04) und verwarf die Revision der Stadt Hamburg als unbegründet mit den Worten:

„Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen….

Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen.“

zu b) Und der zweite Teil der Aussage von Herrn Stettler ist ebenso wahr, weil es diverse Formen staatlicher/behördlicher oder gerichtlicher Anerkennungen der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft und in einzelnen der folgenden EU-Länder auch bis hin zur Gemeinnützigkeit gibt: z.B. in Spanien, Portugal, Italien, Ungarn, England, Schottland, Schweden, Schweiz, etc. völlig abgesehen von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Scientology Kirche fast im gesamten englischen Sprachraum von den USA, Kanada, Australien, Neuseeland bis Südafrika. Und auch in England sind einzelne Steuerbefreiungen wegen Förderung der Allgemeinheit und des öffentlichen Wohls ausgesprochen worden.

2. BEHAUPTUNG:

PLASBERG: „dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

Der Verfassungsschutzbericht Bayern sagt, bisher hat kein deutsches Gericht die Scientologen als Religionsgemeinschaft angesehen. Sie behaupten das Gegenteil und ich zeige mal an einem Beispiel, mit welchen Tricks der Interpretation Sie das machen. Sie sind gleich danach dran.“

STELLUNGNAHME:

Wenn der Bayer. Verfassungsschutzbericht derartiges aussagt, dann belügt er die Öffentlichkeit eklatant, wie die Stellungnahme in Ziffer zu 1a). oben bereits belegt hat. Da Herrn Plasberg die Zitate dieser Urteile während der Sendung vorlagen (er hielt sie sogar in der Hand), wusste er also von der Richtigkeit der Aussage von Herrn Stettler. Wenn Herr Plasberg sich trotzdem auf eine vermeintliche – erwiesener Weise unwahre – Stellungnahme des Bayer. Verf.-Schutzberichts beruft, die das Gegenteil zum Ausdruck bringen soll, dann führt er zumindest seine Zuschauer bewusst mit einer Unwahrheit in die Irre.

3. BEHAUPTUNG:

Herr Plasberg stellt folgenden Filmclip mit folgenden Aussagen vor:

a) ZITAT:

„Filmclip: Die Scientology Organisation bezeichnet sich selbst als Kirche und startete 2008 eine bundesweite Informationskampagne, in der sie behauptete,: „Allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“.

Als angeblichen Beleg präsentiert die Scientology Organisation eine lange Liste von Gerichtsurteilen, darunter beispielsweise ein Urteil des BAG aus dem Jahre 2002. Wir haben uns das Urteil angeschaut und dabei folgende Aussage gefunden:

„Eine Entscheidung, ob der Beklagte [Scientology] eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

Im Klartext: Das Gericht hat die Frage offen gelassen. Die Scientology Organisation behauptet allerdings, das Gericht habe sich von einer früheren Entscheidung distanziert.“

STELLUNGNAHME:

Zunächst wurde von der Scientology Kirche im Jahre 2008 keine „bundesweite Informationskampagne“ gestartet, in der sie behauptet, „allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“, wenngleich in einzelnen Pressemitteilungen derartiges gesagt worden sein mag. In der von Herrn Plasberg in der Hand gehaltenen Broschüre („Liste“) steht stattdessen der folgende Satz:

„Mehr als 50 deutsche Gerichte haben den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 Grundgesetz bestätigt.“

Die Aussage ist korrekt. Herr Plasberg zitiert auch das BAG 2002 mit einem Satz korrekt, indem er aus dem Beschluss vorträgt:

„Einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

ABER: Es ist zwar richtig, dass die BAG Entscheidung von 2002 diesen Satz enthält. Doch hat das Gericht diese Frage wirklich faktisch offen gelassen? Eine Antwort auf diese Frage bekommt man beim Weiterlesen der Entscheidung von 2002. Das Gericht hatte sich in der Tat von seiner früheren Entscheidung aus dem Jahre 1995 inhaltlich distanziert, in der es in faktischer und rechtlicher Hinsicht festgestellt hatte, dass eine andere Scientology Vereinigung (Hamburg) in Wirklichkeit „wirtschaftliche Ziele“ verfolgt und die religiösen nur als „Vorwand“ dienen.

In der Sendung „Hart aber Fair“ wird dem Publikum gleichzeitig das folgende Zitat aus derselben ihm vorliegenden Gerichtsentscheidung von 2002 vorenthalten, weil es im direkten Widerspruch zu dem von ihm zitierten Beschluss des Jahres 1995 steht:

„Sollte der Beklagte [Verein Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden (vgl. dazu BVerwG 6. November 1997 aaO).“

Aus diesem Satz folgt logischerweise, dass das BAG im Jahre 2002 seine verneinende Feststellung zur Religionseigenschaft bezüglich der Scientology Kirche Hamburg aus dem Jahre 1995 nicht mehr in dieser Form bei der Scientology Kirche Berlin aufrechterhält. Mit anderen Worten, die 7 Jahre ältere unzweideutige negative „Feststellung“ ist nunmehr nur noch eine „Annahme“ über die Verfolgung „wirtschaftlicher Ziele“, die vom BAG so nicht mehr vertreten wird, sondern von ihm selbst unter Hinweis auf ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgericht vom 6.11.1997 nun offen in Frage gestellt wird.

Damit hat sich das Gericht in der Tat von seiner gegenteiligen früheren rechtlichen Annahme distanziert.

Der aus der Scientology-Broschüre vorgelesene Satz „Das Gericht distanzierte sich damit von einer früheren, entgegengesetzten Entscheidung aus dem Jahre 1995“ ist damit erwiesenermaßen wahr.

Diese Distanzierung kommt auch noch in anderer Weise zum Ausdruck, in dem das Gericht unter Hinweis auf dieselben Satzungsziele wie in seiner Entscheidung vom Jahre 1995 nunmehr ideell-spirituelle Ziele feststellt, wo es in der Vergangenheit „wirtschaftliche Ziele“ unterstellt („angenommen“) hatte. Die Feststellung ideell-spiritueller Ziele im Sinne der Lehre von Scientology kann mit Recht auch als Feststellung der Verfolgung religiöser Ziele verstanden werden, zumal dies bisher andere Gerichte auch so gewertet haben. Jedenfalls ist diese Feststellung das genaue Gegenteil der Unterstellung in der Entscheidung von 1995.

Diese Feststellung kommt in dem folgenden in der Scientology-Broschüre enthaltenen Zitat der Gerichtsentscheidung zum Ausdruck:

„Der Kläger verfolgte mit seiner Tätigkeit beim Beklagten keine Erwerbsabsichten, sondern ideelle Ziele und strebte die eigene geistige Vervollkommnung im Sinne der Lehren von Scientology an. Während seiner Mitgliedschaft in dem beklagten Verein teilte der Kläger die spirituellen Vorstellungen von Scientology vom Erreichen bestimmter Erlösungsstufen und wurde zur eigenen geistigen Vervollkommnung und Weitergabe der ‚Lehre‘ tätig. Er verfolgte in erheblichem Umfang eigene Ziele, indem er versuchte, auf der „Brücke“ voranzukommen und die Erlösungsstufen „Clear` und „Operating Thetan“ zu erreichen.“

Damit hat das Gericht die Existenz und das objektiv vorhandene Motiv auf Seiten des Mitglieds und auf Seiten der beklagten Scientology Kirche als ein ideelles, religiös-spirituelles Anliegen festgestellt. Dass es sich bei derartigen Zielen um religiöse Vorstellungen handelt, hat beispielsweise das OVG Hamburg in einem Urteil vom Juni 2004 in der Klage eines Mitglieds der Scientology Kirche gegen die Stadt Hamburg festgestellt. Das Urteil wurde vom BVerwG in Leipzig am 15.12.2005 bestätigt (siehe Ziffer 1.a) oben).

Die einzige Frage, die vor dem Hintergrund dieses Zitates noch bleibt, ist: Warum sagt das Gericht, dass „[es] einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, [nicht] bedarf“, wenn es in seiner Entscheidung ersichtlich vom Gegenteil nicht mehr ausgeht? Könnte dies an dem erheblichen Interesse der deutschen Amtskirchen liegen, die mit aller Gewalt unter Ausnutzung aller ihrer politischen und medialen Kontakte geradezu eine derartige Anerkennung verhindern wollen?

Man denke nur daran, dass das Land Baden-Württemberg im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas nur deshalb nicht den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts gewähren will, weil dann – so diverse Politiker in Stuttgart – angeblich die Scientology Kirche denselben Anspruch erheben könnte. Wenn das die Befürchtung sein sollte, so müssen diese Politiker doch selbst davon ausgehen, dass die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft die Voraussetzungen dafür gleichfalls erfüllt, sonst bräuchten sie derartige Befürchtungen doch gar nicht haben.

4. BEHAUPTUNG

Herr Plasberg fuhr wie folgt fort:

„Diese frühere Entscheidung aus dem Jahr 1995 war nämlich negativ für Scientology:

„Die Scientology Kirche Hamburg e.V. ist keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne [des Grundgesetzes und der WRV]. Die religiösen oder weltanschaulichen Lehren dienen als Vorwand für die Verfolgung wirtschaftlicher Ziele.“

Wie gesagt, Scientology behauptet, davon habe sich das BAG in der Entscheidung aus dem Jahr 2002 distanziert. Wir haben heute beim BAG nachgefragt, ob das stimmt. Die Antwort:

„Die Kernaussage der Entscheidung von 1995 lautet, dass die Scientology Kirche Hamburg e.V. keine Religionsgemeinschaft ist. Eine davon abweichende Aussage des BAG gibt es nicht. Dementsprechend ist es falsch, die Entscheidung aus dem Jahre 1995 als eine ‚entgegengesetzte‘ Entscheidung zu bezeichnen, von der sich das BAG 2002 ‚distanziert‘ hätte.“

Plasberg: Herr Stettler, so mit Urteilen umzugehen, ist das Methode Scientology?

Stettler: Ich find‘ das jetzt sehr unfair, weil Sie mich nicht darauf hingewiesen haben. Das ist eins mit 30 Seiten, Sie haben jetzt ein, zwei Zitate rausgenommen und ich weiß nicht, was Sie das BAG gefragt haben und es gibt verschiedenste Urteile, die eben genau sagen, dass wir religiös sind.

Plasberg: Glauben Sie nicht, ich hätte die Frage nach der Methode Scientology nicht gestellt, wenn wir das nicht als Prinzip erkannt hätten, solche Fragmente aus Urteilen herauszunehmen und daraus eine Anerkennung zu basteln?

STELLUNGNAHME:

Die Nachfrage beim BAG hätte sich Herr Plasberg sparen können.

Das BAG hat Recht, wenn es sagt, dass es keine „entgegengesetzte Entscheidung“ gäbe, die von der „Kernaussage“ seiner früheren Entscheidung von 1995 bezüglich der Scientology Kirche HAMBURG abweicht. Dies hat die Scientology Kirche auch so nicht behauptet. Die von der früheren Entscheidung abweichende Entscheidung von 2002 bezieht sich nämlich nicht auf die Scientology Kirche Hamburg sondern auf die Scientology Kirche BERLIN.

Bei den abfälligen Bemerkungen der BAG-Richter in ihrer Entscheidung aus dem Jahre 1995 handelte es sich ohnehin nur um sog. „Obiter dicta“, das heißt gerichtlich nicht angreifbare Nebensätze, die für die Hauptfrage des Verfahrens (Zulässigkeit des Arbeitsgerichtswegs) nicht relevant waren. Natürlich liegt die gerichtliche Fachkompetenz für verfassungsrechtliche Statusfragen bei den Verwaltungsgerichten und nicht bei den Arbeitsgerichten.

Dennoch geben auch weitere Zitatstellen in der BAG-Entscheidung aus dem Jahre 2002 eine Antwort auf die Nachfrage von Herrn Plasberg. Er hat offenbar zu früh mit dem Lesen aufgehört. Ausdrücklich stellte das BAG im Jahre 2002 mit weiteren Worten seine frühere Entscheidung von 1995 mit den folgenden Worten in Frage (wie sonst sollen diese Worte des Gerichts im Jahre 2002 zu lesen sein?):

„Sollte der Beklagte [Verein der Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden.“

Da sich der Beschluss von 1995 auf die SK Hamburg bezieht und nicht auf die SK Berlin, konnte der Senat in seiner Entscheidung von 2002 bezüglich der SK Berlin im Jahre 1995 offenbar gar nichts „angenommen haben“. Wie sonst ist der oben zitierte Satz zu lesen denn als eine Relativierung der gegenteiligen früheren negativen Aussage von 1995, die der BAG Senat im Jahre 2002 selbst in Bezug genommen hat. Von der feststellenden negativen Annahme geht die BAG 2002 Entscheidung nun offenbar nicht mehr aus. Stattdessen macht sie die negativen Feststellungen von 1995 nunmehr von anderen Feststellungen anderer Gerichte abhängig, die das BAG selbst nicht trifft. Sein Hinweis auf § 43 BGB ist insofern völlig richtig.

Richtig ist aber auch: Die Rechtsfähigkeit wurde gemäß § 43 BGB weder der beklagten Scientology Kirche Berlin jemals entzogen noch der Scientology Kirche Hamburg e.V. Im Gegenteil: das Gerichtsverfahren wegen Entzug der Rechtsfähigkeit hatte die Scientology Kirche Hamburg e.V. bereits im November 1995 vor dem Verwaltungsgericht Hamburg rechtskräftig gewonnen, wobei das VG Hamburg ebenfalls davon ausging, dass die Behörde ihr Ermessen nicht richtig ausgeübt hatte, weil sie die Frage der Religionseigenschaft der SK Hamburg bei ihrer Entscheidung gar nicht berücksichtigt hatte.

Damit stand bereits ca. 8 Monate nach und trotz der BAG Entscheidung vom März 1995 und steht seit nunmehr 15 Jahren immer noch fest, dass die SK Hamburg kein „wirtschaftlicher Verein“ ist, wie das BAG im März 1995 angenommen hatte. Dass sie eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft ist und sich auf Art. 4 GG berufen kann, haben bereits das OVG Hamburg im Jahre 1994 und zuletzt erneut das OLG Hamburg im Jahre 2008 entschieden (siehe Ziffer 1.a) oben). Die OVG Hamburg Entscheidung von 1994 hatten die Richter des BAG bei ihrer Entscheidung von 1995 wohl versehentlich übersehen, ebenso wie die anderen oben unter Ziff. 1.a) erwähnten Urteile aus den 80er Jahren.

Warum hat Hart aber Fair nicht auf diese Fakten hingewiesen, obwohl sie ihm in seiner Liste von Entscheidungen ausdrücklich vorlagen?

5. BEHAUPTUNG:

„PLASBERG: Herr Beckstein,

BECKSTEIN: Die Behauptung, es gäbe 50 Urteile, in denen Scientology anerkannt ist, ist ganz offensichtlich falsch. Scientology hat ja auch die verschiedenen Entscheidungen und Maßnahmen des Verfassungsschutzes beklagt, wir sind ja ein Rechtsstaat, wo jede Maßnahme des Staates vor Gericht überprüft werden kann. Die letzte große Entscheidung war das OVG NRW im letzten Jahr, wo Scientology wieder verloren hat. Auch dort steht, es kann dahingestellt bleiben in diesem Rechtsfall, ob Scientology eine Kirche ist, aber in jedem Fall verfolgt Scientology verfassungsfeindliche Zwecke und darf deshalb auch vom Verfassungsschutz überwacht werden, selbst mit nachrichtendienstlichen Mitteln.“

STELLUNGNAHME:

Die Behauptung, dass es ungefähr 50 Gerichtsentscheidungen gibt, in denen die Gerichte der Scientology Kirche den Schutz aus Art. 4 GG zuerkannt haben, ist richtig. Von diesen 50 Entscheidungen haben etwas mehr als 20 Gerichte konkret festgestellt, dass es sich bei der Scientology Kirche um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne des Art. 4 GG handelt. Dies wurde bereits in Ziffer 1a) oben auszugsweise dargelegt. Alle anderen haben den Anspruch auf den Schutz von Art. 4 GG (Religionsfreiheit) bejaht.

Wenn Herr Beckstein das Gegenteil behauptet, sagt er die Unwahrheit.

Die Frage der VS-Überwachung hat mit der Frage der Religionseigenschaft nun nichts zu tun. Dies ist eine völlig andere Frage. Herr Beckstein vergisst jedoch in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass es insgesamt drei weitere rechtskräftige Urteile deutscher Gerichte gibt, zweimal vom VG Berlin vom Dez 2001 und Dez. 2003 und einmal vom OVG Saar-Louis vom April 2005, die die Überwachung der Scientology Kirche untersagt haben, weil keine Anhaltspunkte für „verfassungswidrige Betätigungen“ vorliegen. Und kein Gericht hat bisher festgestellt, dass die Scientology Kirche verfassungsfeindliche Ziele verfolgt.

Festgestellt hat das OVG Münster, auf dass sich Herr Beckstein beruft, dass es „Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“ gibt. Diese Anhaltspunkte sah das Gericht im einzelnen – aus dem zeitlichen und geschichtlichen Zusammenhang gerissenen – Zitaten, wobei es unterstellte, dass sich die Scientology von diesen Zitaten nicht genügend distanziert habe. Dazu sahen sich die deutschen Scientology Kirchen nie veranlasst, weil der Religionsstifter Hubbard sich selbst in Schriften mit Gründung der ersten Scientology Kirche im Jahre 1954 und weiteren späteren Schriften davon distanziert hatte.

Dennoch haben alle Scientology Kirchen in Deutschland – und ohne Not auch die Scientology Kirchen in den deutschsprachigen Nachbarländern – im Jahre 2008 eine Klarstellung ihrer Satzungen samt Verabschiedung einer Grundsatzerklärung über Menschenrechte und Demokratie in ihren Mitgliederversammlungen förmlich verabschiedet, in denen sie sich von allen gegenteiligen Äußerungen distanzieren.

Laut Bericht des FOCUS Magazin vom 21. Nov. 2008 mit dem Titel „Keine Hinweise auf Verfassungswidrigkeit von Scientology“ äußerte der damalige Staatssekretär des BMI, August Hanning, anlässlich der IMK-Debatte über ein Scientology-Verbot:

«Bevor wir ein Ermittlungsverfahren einleiten, brauchen wir tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass eine Verfassungswidrigkeit vorliegt», sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, am Freitag vor Beginn der Abschlusssitzung der Innenministertagung. «Die Verfassungsschutzämter sind ganz überwiegend der Auffassung, dass es diese zureichenden Anhaltspunkte nicht gibt.»

Auch diese Feststellung hat Herr Beckstein geflissentlich den Zuschauern unterschlagen,

SCHLUSSWORT:

Den Lesern mag die Schlussfolgerung aus dieser Stellungnahme überlassen bleiben, ob die während der Sendung „Hart aber Fair“ präsentierte Darstellung über die Scientology Kirche angesichts der obigen Fakten eher „Hart“ und „Unfair“ gewesen ist und ob es bei der Zitierung von Gerichtsurteilen eher eine „Anti-Scientology-Methode“ als eine „Scientology-Methode“ gibt.

Angesichts obiger Sachlage ist es auch mehr als verständlich, dass Plasberg, Beckstein und co kalte Füsse kriegten und keinen Faktencheck folgen lassen wollten. Dies hätte unweigerlich dazu geführt, dass sich die Kritiker selbst demontiert hätten.
Ein Zitat aus dem Hause Plasberg unterstreicht dies sehr klar:

Wir halten es aber diesmal für falsch, der Sendung einen Faktencheck folgen zu lassen. Das hängt mit einer Besonderheit von Scientology zusammen: Sie ist nicht transparent, lässt keine unabhängigen Beobachter von außen zu. Deshalb ist es auch kaum möglich, Fakten über diese Organisation einer transparenten Prüfung zu unterziehen.

Die Scientology Kirchen sind übrigens 7 Tage die Woche offen und lassen täglich hunderte „Beobachter“ von aussen zu. Daher ist diese „Begründung“ ein echter Lacher!

Weitere Artikel über Medienmanipulation

Süddeutsche Zeitung gibt zu: Scientology ist eine gemeinnützige Organisation


Heute veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen kurzen aber umso aufschlussreicheren Artikel darüber, dass Scientology aufgrund mehrere Gerichtsentscheide nicht mehr mit Gewerbetreibenden gleichgestellt werden könne.

Petra Fröschl, welche den Artikel verfasste war sichtlich bemüht, Scientology irgendwie doch noch schlecht darzustellen, wirklich gelingen konnte es ihr jedoch nicht. Offensichtlich ist die Rechtslage in Deutschland nun auch bei den Medien angekommen.

So wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts wie folgt zitiert: „Wir haben uns bei der Regierung von Oberbayern rückversichert“. Der Antrag der Scientology Organisation müsse aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes und dem Willkürverbot genehmigt werden. Früher sei es noch möglich gewesen, Scientology mit Gewerbetreibenden gleichzustellen und ihr aus formalen Gründen eine Absage zu erteilen. Nun gebe es aber mehrere Gerichtsurteile, die das verbieten.
In der TV Sendung „Hart aber fair“ wurde von verbitterten Scientology-Gegnern wie Handl und Beckstein, aber auch vom parteiischen Moderator Plasberg, Scientology beschuldigt, Gerichtsurteile willkürlich als „Pro Scientology“ auszulegen. Nun scheint sich herauszustellen, dass es doch wohl eher umgekehrt war.

Lesen Sie dazu hier den Faktencheck zur Sendung: https://religo.ch/2010/09/02/faktencheck-uber-scientology-sendung-hart-aber-fair

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard


Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. Ron Hubbard über das Christentum

Tattva viveka hinterfrägt die Scientology Hysterie


„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“ so der Titel eines Textes der Ronald Engert in der neuesten Ausgabe 43 der Zeitschrift „Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur“ veröffentlichte.

„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“
Kaum eine neureligiöse Bewegung wird so kontrovers und mit so viel Feindseligkeit betrachtet wie Scientology. Was steckt dahinter? Was sind das für Leute? Der Chefredakteur wagte sich in die Höhle des Löwen und entdeckte ganz normale Menschen.

Heute morgen traf ich meine Hausmitbewohnerin im Treppenhaus. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei Scientology in Frankfurt/M. vom Vortag. Ihre Reaktion war ein angstvolles und entsetztes Gesicht mit dem Kommentar: »Wie gruselig!« Dieses »Wie gruselig!« wiederholte sie ungefähr dreimal.

Dazu muss gesagt werden, dass meine liebe Mitbewohnerin Gymnasiallehrerin ist, ca. 35 Jahre alt und alternativ eingestellt. Man kann sie wohl als Musterbeispiel der Kulturkreativen einordnen.

Auch im Vorfeld meines Besuchs war die Reaktion von Bekannten Angst und Schrecken, begleitet von der Zusicherung einer Befreiungsaktion, sollten mich die Schergen von Scientology nicht mehr raus lassen.

Nun, ich wagte den Gang in die Höhle des Löwen, oder schlimmer noch, in den Abyss des Bösen. Und siehe da: es handelt sich um ganz normale Menschen. Ja, ich würde sagen, um gesunde Menschen.

In der Vorbereitung auf den Interview-Termin habe ich mir natürlich das Material angeschaut und recherchiert. Ich schaute mir die einschlägigen TV-Berichte von Aussteigern an, ein Interview mit Ursula Caberta in Hamburg, die als die prominenteste »Aufklärerin« gegen Scientology gilt, und ich schaute mir die Schriften und Videos von Scientology selbst an.

Mein Grundsatz als Journalist war und ist es, mit den Leuten selbst zu reden und mich nicht auf Informationen aus 2., 3. oder gar 4. Hand zu verlassen, Interpretationen, Bewertungen, Pauschalurteile von anderen Interessengruppen, weltanschaulichen oder religiösen Gegnern oder psychisch angeschlagenen Individuen.
Nun ist ja Scientology in der öffentlichen politisch korrekten Meinung der Gegenstand der schlimmsten Befürchtungen überhaupt. Die Horrorszenarien von Gehirnwäsche, abhängigen Mitgliedern, denen der letzte Euro aus der Tasche gezogen wird, verfolgten Aussteigern, Geheimplänen,Verschwörung und Weltherrschaft kursieren im Medienwald. Es gibt wohl kaum eine religiöse Sondergemeinschaft, die mehr Verfemungen und üble Nachrede über sich ergehen lassen muss als Scientology. Umso mehr interessierte mich nun doch diese Vereinigung.

Auslöser meiner Recherche war eine Anzeige für das Scientology-Buch von Ron L. Hubbard, die mehr oder weniger versehentlich in der Tattva Viveka Nr. 39, S. 95 erschienen war. Ich hatte dazu bereits in der Folgenummer (Nr. 40, S. 91-92) einen Kommentar veröffentlicht, der sich aber mehr auf die wirtschaftlichen Aspekte einer kleinen idealistischen Zeitschrift wie der Tattva Viveka bezog. Ich versprach den beunruhigten Leserinnen und Lesern, der Sache nachzugehen und die Recherche aufzunehmen. Ich möchte mich wiederholen: Um einen Gegenstand, z.b. eine spirituelle Lehre, kennenzulernen, gehe ich zu den Menschen direkt hin. Ich gebe mich nicht mit Informationen aus 2. Hand zufrieden. Ich bilde mir mein eigenes Urteil und es interessiert mich tatsächlich nicht im Geringsten, was selbsternannte Exegeten der öffentlichenMeinung dazu sagen. Allzuoft wurden schon Minderheiten verfemt und verteufelt. Gerade wir Deutschen – wie oft muss man das noch sagen? – sollten in diesen Dingen Zurückhaltung üben.

Mein Kontakt mit dem Gedankengut der Scientology begann mit einem Interview in der religionswissenschaftlichen Zeitschrift »Spirita« in den Neunziger Jahren (Ausgabe 1/93, http://www.spirita.de). Ich las dieses Interview der beiden Marburger Religionswissenschaftler Stefen Rink und Thomas Schweer mit dem größten Erstauen, waren doch darin ganz neutral die spirituellen Prinzipien der Scientology in Form eines Interviews dargestellt und ganz nüchtern diskutiert worden. Hier entdeckte ich ein Bild von Scientology, wie es mir aus der öffentlichen Meinung nicht bekannt war, die damals schon von Hysterie, Panik und Feindseligkeit geprägt war. Damals schon dachte ich, dass in der öffentlichen Meinung wohl offensichtlich etwas schief gelaufen ist und die Wahrheit hinter dem Schleier der Ideologie möglicherweise ganz anders liegen müsse.

Gemäß der öffentlichen Meinung, der sich anscheinend die Gesamtheit der gesellschaftlichen Strömungen von ultrarechts bis ultralinks anschließen, handelt es sich bei Scientology um eine ganz gefährliche Sekte, die den Titel »Kirche« oder »Religion« missbraucht und in Wirklichkeit nur ein besonders perfides Wirtschaftsunternehmen ist, das die Weltherrschaft anstrebt. Selbst der ansonsten gut informierte Peter Sloterdijk lässt sich zu dergleichen oberflächlicher Sicht hinreißen, wenn auch elaborierter.*

* Peter Sloterdijk: Du mußt Dein Leben ändern, Frankfurt M. 2009, S. 153ff.

Mein Besuch am 16. März 2010 in der Scientology-Niederlassung in Frankfurt/ M., Kaiserstr. 49, dauerte drei Stunden, und ich muss sagen, ich konnte keinen Fehler entdecken. Tut mir Leid, aber ich habe nichts Anstößiges gefunden. Was ich fand, waren aufgeschlossene Menschen, die anscheinend nichts zu verbergen hatten, sondern im Gegenteil sich darüber freuten, dass ich mich für sie interessierte. Sie zeigten mir alle Räume, erläuterten die Organisation des Zentrums und der Symbole, präsentierten voller Stolz ihre umfangreiche Literatur und Audio- und Videokollektionen ebenso wie das berühmt-berüchtigte E-Meter, das im Auditing eingesetzt wird und das ich selbst ausprobieren konnte. Es waren ca. 15 Personen in dem Zentrum anwesend, die auf mich den Eindruck machten, wie ich ihn von allen esoterischen, spirituellen, traditionellen oder neo-spirituellen Richtungen kenne.Teils sind dies Menschen, die sehr gesunde, wache und selbstbewusste Menschen zu sein scheinen.Teils sind dies andere Menschen, die offensichtlich Lebenshilfe brauchen und etwas »verschroben« wirken, Menschen, die einfach vom Schicksal nicht immer gut behandelt wurden und nun Zuflucht suchen. Dies finde ich in allen derartigen Gemeinschaften, seien sie politisch oder spirituell, seien sie christlich, neo-sufistisch, hinduistisch oder sonstiges.

Es sind immer Menschen, die mehr wollen als einfach nur sich einzurichten. Einige wollen mehr, weil sie nach höheren Zielen streben und den Wert vonGeld, Eigenheim,Terasse mit Terracotta-Fliesen und Familienglück nicht ausreichend finden. Einige wollen mehr, weil sie von den genannten Werten ausgeschlossen sind.

Lesen sie hier den vollständigen Artikel als PDF auf www.Scientology-Fakten.de

Aurora Award für Scientology Produktion


Die Church of Scientology International http://www.scientology.org erhielt Im Monat April höchste Ehren in Form des Aurora Awards, einem internationalen Wettbewerb, welcher die hohe Qualität in unabhängigen Film- und Videoproduktionen auszeichnet. Die Anzeigen „Scientology: Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“ wurde von den
Wettbewerbsrichtern die höchste Punktzahl in Kreativität, News-Wirkung und
technische Brillanz zugestanden.
Die Anzeigenkampagne „Scientology: Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“ wurde im Mai 2009 eingeführt und auf 35 Fernsehstationen, auf Kabel- und Satellitenkanälen und im Internet ausgestrahlt. Die Anzeigen lenkten in den letzten 11 Monaten 20 Millionen Besucher auf die Haupt-Website der Kirche (Scientology.org).
„Scientology: Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“ besteht aus drei Video-Anzeigen, die den Zuschauern einen Einbdruck vermitteln was Scientology ist und an was Scientologen glauben. Mit „Sie sind nicht Ihr Name,“ beginnt ein Video-Clip, „Sie sind nicht Ihr Beruf. Sie sind nicht die Kleider, die Sie tragen oder die Nachbarschaft, in der Sie leben“ lautet ein weiterer Clip. Die Video-Anzeige fährt fort „Du bist ein Geist, der niemals stirbt“ und endet mit einer Einladung, die Scientology-Website zu besuchen, um die Antworten auf die Fragen über sich selber und über das Leben zu erfahren, nach denen der Mensch gesucht hat.
Diese öffentliche Informationskampagne und die Flash-Versionen der Anzeigen im Fernsehen, die gleichzeitig im Internet eingeführt wurden, verweisen schlussendlich auf die Scientology-Seite http://www.scientology.org , wo sie unter Videoclips von mehr als drei Stunden Länge wählen können, um die Antworten auf die Fragen zu erhalten, welche die neuen Anzeigen aufwerfen und um zu erfahren, was Scientology ist und was Scientologen glauben und tun. Die „Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“-Anzeigen liefen in den Vereinigten Staaten den ganzen Tag über im Fernsehen, über Satelliten und Kabel, auf MTV, Discovery, ESPN2, dem Learning Channel, CNBC, MSNBC, CNN, Fox News, Fox Sports und anderen Sendern.
Hier eine der ausgezeichneten Anzeigen: