Akte-Scientology: Kurzinterview mit dem Autor Dr. Peter Schulte


Brisant, – was der langjährige Sektenbeauftragte Dr. Peter Schulte zu den geheimen Papieren der deutschen Bundesregierung zu erzählen hat.

Scientology: In Deutschland seit vielen Jahren ein kontroverses Thema. Wie kommt es, dass Scientology in vielen Ländern als Religion anerkannt ist, in Deutschland aber seit den 70er Jahren für harte Diskussionen sorgt? Was steckt dahinter?

Lesen Sie jetzt das Buch: „Die Akte Scientology“: https://akte-scientology.ch/

Akte Scientology – brisante Enthüllungen


„Die Akte Scientology – die geheimen Papiere der Bundesregierung“
Autorenlesung mit Dr. Peter Schulte, ehemaliger Sektenbeauftragter.
Was steckt wirklich hinter der Kontroverse um Scientology?
Eintritt frei.

akte-scientology

Scientologen in Deutschland – endlich Klarheit


Die Kontroverse rund um Scientology und die Scientologen in Deutschland reisst nicht ab. Seit den 70er Jahren findet diese Kontroverse immer neue Nahrung. Viel wurde darüber geschrieben, gerätselt und getuschelt. Doch wer sind die Scientologen wirklich? Wie denken Sie über gesellschaftliche Themen?

Scientologen in Deutschland - Eine sozialwissenschaftliche Umfrage unter 300 Scientologen in Deutschland

 

 

Amazon Ebook – Scientologen in Deutschland Endlich knallharte Fakten zur über 40 Jahre alten Kontroverse, bereitgestellt durch ein von der europäischen Union unterstützten Projektes.

 

 

 

Charta über journalistische Ethik beim Respektieren von Religion oder Glaubensvorstellungen


was_ist_religionsfreiheitGerade Journalisten werden immer öfters als Propagandisten entlarvt. Anstelle sich auf die Wurzeln journalistischer Ethik zu besinnen wird der Kampf um die „Restglaubwürdigkeit der Medien“ von Journalisten immer agressiver geführt. Der Artikel über Correctiv zeigt auf wie die Main Stream Medien versuchen die Meinungsaäusserungsfreiheit anderer einzuschränken, statt einfach sich selbst wieder mehr an die journalistische Ethik zu erinnern und diese mehr zu leben. Sie suchen einfach einen Sündenbock für den Verlust der eigenen Glaubwürdigkeit.

Daher werde ich heir eine Seite verlinken welche sich mit der Relgionsfreiheit und insbesondere mit der journalistischen Ethik in Bezug darauf befasst.

Ein gutes Werkzeug das alle verwenden können, egal ob man Scientologe, Buddhist, Katholik, Moslem oder Jude ist. Wenn sie sich für Religionsfreiheit einsetzen möchten, lernen Sie Ihre Rechte kennen:

http://www.scientologyreligion.de/religious-freedom/

 

 

Orientierungspräferenzen von Scientologen, Zeugen Jehovas und Buddhisten


Der Religionswissenschaftler Máté-Tóth vom Institut für Religionswissenschaft der  Universität Szeged in Ungarn, erstellt empirische Studien über die Orientierung von Mitgliedern religiöser Gruppen. Dadurch gibt er einen Anstoss die vorhandenen emotionalisierten Klischees zum Thema auf eine sachliche Ebene zu bringen.

Hier die Zusammenfassung der nachfolgend verlinkten Studie:
„In dieser Untersuchung wurden die Orientierung der Mitglieder aus verschiedener religiösen Gemeinschaften in Ungarn analysiert: Zeugen Jehovas, Scientologen und Buddhisten – als Kontrollgruppe Katholiken sowie repräsentativ die Bevölkerung Ungarns. Unter den 9 Orientierungsmöglichkeiten gaben die Befragten in verschiedener Zusammensetzung vor allem den Schriften und den Gesetzen der eigenen Gemeinschaft sowie dem Gewissen die höchste Werte. Den niedrigsten Wert bekam die Orientierung danach, „was die meisten Menschen tun“. In allen Gemeinschaften konnte einer der
eigenen religiösen Gemeinschaft gegenüber eindeutig loyale und einer weniger oder gar nicht loyale Anteil wahrgenommen werden. Diese zwei Gruppen haben klar andere Einstellungen auch zu den wichtigsten Orientierungsmöglichkeiten des Modells. Die Loyalität ist in den Gemeinschaften mehr bei Männer und bei den jüngeren zu beobachten. Mit dem Grad der Religiosität wächst die Loyalität, obwohl auch bei den am meisten religiösen eine klare autonome Gruppe wahrgenommen wurde. Zwei Orientierungsdimensionen konnten durch Faktoranalyse auskristallisiert werden: eine mehr religiöse und eine mehr gesellschaftliche Orientierung.

Mit unseren Ergebnissen konnten wir die Hypothese verifizieren, dass nicht der Typ einer Religionsgemeinschaft für die Orientierung ihrer Mitglieder bestimmend ist, sondern die Art und Weise der Religiosität.“

Eine religionswissenschaftliche Studie:
Orientierungspraferenzen_in_neuen religiösen Gruppen

Von Paulus bis Scientology: Ein Buch über Sekten-Macher und neue religiöse Bewegungen


Wunderbare SektenVom Urchristentum bis zu Scientology, von der Heiligen Römischen Kirche bis zur Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters: Gerald Willms entfaltet das Panorama der 2000-jährigen Kultur- und Ideengeschichte der religiösen Bewegungen des Abendlandes. Beginnend mit der »Sekte des Nazareners« und ihres Aufstiegs zum religiösen Global Player, gilt das besondere Augenmerk freilich immer den Parias der Religionsgeschichte: den Nonkonformisten, Verweigerern und Außenseitern. Es ist das Credo Willms`, die dauerhafte »Normalität« religiöser Abweichungen und »Sonderformen« schlicht zu dokumentieren, ohne sie zu verurteilen. Das Ziel ist weder Rechtfertigung noch gar »Verharmlosung«, sondern der Versuch, das So-und-nicht-anders-Sein der sogenannten »Sekten« verstehbar zu machen. Und das heißt vor allem, die Ideen und Weltanschauungen der religiösen Phänomene zu begreifen und sie in ihre historischen, kulturellen und sozialen Zusammenhänge einzuordnen.
Egal also ob Waldenser, Jesuiten oder Piusbrüder; Quäker, Amish oder Mormonen; Rosenkreuzer, Freimaurer oder Illuminaten; Swedenborgianer, Theosophen oder Satanisten; Munies, Scientologen oder Gotteskinder: Im Kern geht es immer darum, die Dinge abseits von den – in historischer Sichtweise übrigens immer gleichen – Sektenklischees zu begreifen. Genau dies ist die eigentliche Herausforderung – und zwar für Leser und Autor gleichermaßen. Insofern täuscht der lockere Tonfall des Buches, denn die Leser werden nicht mit sensationsheischendem Journalismus, christlich-moralischer Belehrung oder subjektiver Betroffenheitslektüre, sondern mit empirischen Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen konfrontiert. Indem aber auf die explizite Darlegung theoretischer Diskurse und das übliche akademisch-diskursive Beiwerk verzichtet wird, erhält auch der interessierte Laie hiermit die Möglichkeit, echte Einblicke in weithin unbekannte religiöse Landschaften und Lebenswelten zu gewinnen.
Einen guten Zugang zu der leicht verwirrenden Vielfalt der Sekten bieten mehrere Register. Eine kommentierte Kurzbibliographie gibt Tipps für einen tieferen Einstieg in die Kulturgeschichte der Religionen und religiösen Bewegungen.
Mit einem Vorwort von Marco Frenschkowski.

Hier ein Interview mit dem Autor Gerald Willms

 

 

Russland: wieso die Zeugen Jehovas verboten werden


http://www.kla.tv/11467
Russland verbietet Zeugen Jehovas. Was bedeutet dies für die Religionsfreiheit? Unsere Dokumentation zeigt auf, wie facettenreich die Unterwanderung von sogenannten Maulwürfen, besonders innerhalb religiöser Gruppierungen vonstatten gehen kann. Um dem Ganzen näher auf den Grund zu gehen, schalten wir um zu unserer Russlandkorrespondentin nach Moskau: „Nach den landesweiten Schließungen und Beschlagnahmungen von russischen Königreichssälen der Zeugen Jehovas und einem Verbot des Verwaltungszentrums wird befürchtet, dass 395 regionale Abteilungen der Zeugen Jehovas auf gerichtlichem Wege geschlossen werden. Das Verbot allerdings von 2.277 regionalen religiösen Gruppen strebt das Innenministerium nach eigenen Angaben nicht an, da das persönliche Recht auf Religionsfreiheit nicht angetastet werden solle. Nach Anfragen und eingesandten Klagen wollte Klagemauer.TV wissen, wie es zu dieser landesweiten Schließung von Königreichssälen der Zeugen Jehovas kam. Unsere Recherchen haben ergeben, dass Russland mit seinen Jehovas Zeugen vor allem darum so empfindlich ins Gericht geht, weil im ganzen Land als Zeugen getarnte US-Trojaner entdeckt worden seien. Auch diese schmerzlichen Ereignisse beweisen wieder, wie schnell eine Körperschaft schuldlos für die Verfehlungen ihrer einzelnen Glieder zur Rechenschaft gezogen werden kann – selbst wenn ihnen diese „Einzeltäter“ völlig unbekannt waren. Von Seiten der Zeugen Jehovas wurden beweiskräftige Filmaufnahmen von ihren Sicherheitskameras zu Gerichte gebracht, die festhielten, wie vermummte Eindringlinge belastendes Schriftmaterial unter die Schriften der Zeugen Jehovas streuten, während die Königreich-Säle inspiziert wurden. Genau dieses belastende Material, das in einer Aktion unter falscher Flagge gezielt eingeschleust wurde, wurde hernach von den Untersuchungsbehörden beschlagnahmt.“ Ähnliche Aktionen unter falscher Flagge lassen sich allerdings längst überall auf der Welt ausmachen, wo Völker gezielt destabilisiert, Regierungen gestürzt oder zum Objekt des Hasses gemacht werden. Dieses Muster kennt man aus allen Ländern des Arabischen Frühlings und den Farbrevolutionen bereits bestens. Überall tauchen sie auf, diese schwarz vermummten Gestalten, nicht selten in Begleitung vermummter Männer in Militärkleidung. Ob diese gezielte Streuaktion tatsächlich im Auftrag der russischen Behörden geschah oder die russischen Untersuchungsbehörden selber von spalterischen Maulwürfen gezielt unterwandert sind, kann daher niemand mit Sicherheit sagen. Das Zentrum für kirchlich-staatliche Beziehungen „Bereg Rus“ jedenfalls begründet das Versammlungs- und Missionsverbot der Zeugen Jehovas mit nachfolgenden Behauptungen: Gründe für russisches Zeugen-Jehovas-Verbot • Die Zeugen Jehovas hätten in ihren Jahresberichten geheime russische Industrieprojekte und dergleichen aufgeführt. • Man habe bei den Zeugen Jehovas Kartenmaterial mit gekennzeichneten Ballungsgebieten entdeckt, die als „problematisch“ gekennzeichnet waren. • Man habe auf Internetseiten der Zeugen Jehovas Vermerke über strategisch wichtige Regionen in Russland gefunden, die im Hinblick auf die nationale Sicherheit von Bedeutung sind. Hinsichtlich amerikanischer Einmischung und Unterwanderung russischer Hoheitsgebiete hielt das Zentrum für kirchlich-staatliche Beziehungen in einer Studie wie folgt fest: „Es liegt auf der Hand, dass die USA die weltweite Verbreitung der Jehovas Zeugen auf jede Art begünstigen. Für die USA sind Sekten politische, wirtschaftliche und ideologische Werkzeuge. Es ist das Typische der amerikanischen Politik, dass sie im Bereich Religion von einem zutiefst pragmatischen (= sachlichen/handlungsbezogenen) Ansatz ausgeht, der es erlaubt, jede beliebige traditionelle sowie unkonventionelle (= abweichende/unübliche) Organisation, die auf ihrem eigenen oder auf fremdem Staatsgebiet gegründet wurde, für die Umsetzung der eigenen Agenda auszunutzen.“ Gemäß dieser russischen Studie befindet sich ganz Europa im Fahrwasser der amerikanischen Politik. Aus diesem Grund bezeichnen sie die streng handlungsbezogene Bemessungsweise der US-Administration als reinsten Polit-Pragmatismus. Das meint zu deutsch, dass die USA nur scheinbar den Wert oder Unwert russischen Denkens und Handelns an ihren Werken bemisst, in Tat und Wahrheit aber immer nur dann, wenn es der eigenen Agenda – sprich der US-Politik – nützt. Russland seinerseits zieht nun Jehovas Zeugen ebenso pragmatisch, sprich handlungsbezogen zur Rechenschaft. Ab sofort versteht Russland die bislang geistlich gedeuteten Lehrsätze der Zeugen nur noch als ganz praktische Bedrohung. Nach der Lehre der Zeugen Jehovas sei jedes menschliche Staatswesen vom Satan gegründet. Auch alle Religionen außerhalb der Zeugen Jehovas seien vom Satan gegründet und somit ebenfalls zur Vernichtung bestimmt. Fazit: Russland vergleicht das Zeugen-Jehovas-Szenario in ihrem Land mit dem US-verursachten Szenario auf dem Ukrainer Maidan. Dort mischte sich die US-Administration nachweislich mittels Diplomaten und Lohnterroristen in die inneren Angelegenheiten der Ukraine ein und stürzte so gezielt deren Regierung. Russland sieht sich gegenwärtig durch die Zeugen Jehovas – bzw. wegen deren US-Trojanern – existentiell bedroht, eingedenk dessen, dass es sich bei dieser Organisation ursprünglich um ein Produkt US-amerikanischer Freimaurerei handelt. Laut dem Untersuchungsausschuss gehe es Russland aber nicht um ein generelles Verbot oder eine Schädigung ahnungsloser Mitglieder der Zeugen Jehovas, weil man die Religionsfreiheit nach wie vor achten wolle. Da Russland die US-Trojaner jedoch vor allem unter den Führungsspitzen russischer Zeugen-Versammlungen ausgemacht hat, verfährt es mit der gesamten Körperschaft der Zeugen, wie Mediziner es bei unüberschaubar verstreuten Krebs-Metastasen tun: Sie unterziehen – ohne Rücksicht auf Verluste – die gesamte Körperschaft gleichsam einer Zwangs-Chemotherapie. Diese gewiss traurigen und bedauernswerten Ereignisse machen jedoch einmal mehr deutlich, wie wichtig es letztlich für jede Organisation ist, ihre Mitglieder genau zu kennen. Es empfiehlt sich – allem voran für freischaffende Informationsbewegungen – ihre Leute schon im Vorfeld einer beabsichtigten Zusammenarbeit gleichsam auf Kriterien ihrer Echtheit „zu bemessen“. So können zumindest Einschleusungen sogenannter Maulwürfe, man nennt sie auch U-Boote oder Trojaner, von vornherein massiv erschwert werden. Solche Mitarbeiter-Checks können zwar noch immer nicht irgendwelche fingierten Attacken unter falscher Flagge von außen verhindern, sind aber empfehlenswerte, weil unentbehrliche Schritte in die richtige Richtung. Verbreiten Sie dieses Wissen in den sozialen Netzwerken.
Quellen/Links: http://politikus.ru/articles/94848-svideteley-iegovy-geopoliticheskaya-sekta.html

Akademie der Religionen: Podiumsdiskussion über Scientology


Die neu geschaffene Europäische Akademie der Religionen wurde im Juni 2017 mit einer Konferenz unter dem Titel „Ex Nihilo“ ins Leben gerufen, ein Wortspiel aus dem Lateinischen „aus dem Nichts“, das gewöhnlich im Kontext mit der Schöpfung verwendet wird. Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, des italienischen Bildungsministeriums und anderer renommierter Institutionen nahmen an dem Programm in Bologna unter anderem tausend Wissenschaftler aus ganz Europa teil, die eine breite Palette von Disziplinen repräsentierten, die mit dem Studium der Religionen zu tun haben. Teil der Konferenz war auch eine Podiumsdiskussion zur Scientology Religion.

Panel on the Scientology Religion in Bologna

Wissenschaftliches Gremium über Scientology Ästhetik und Ethik

Die Diskussionsteilnehmer waren Professor Massimo Introvigne, Direktor des CESNUR (Zentrum für Studien über neue Religionen), Professor Luigi Berzano, emeritierter Professor der Abteilung für Kulturen, Politik und Gesellschaft der Universität Turin, und Professor Sylvio Calzolari, der der Theologischen Fakultät Mittelitaliens in Florenz angeschlossen ist. Tausende Gelehrte aus ganz Europa nahmen an der Eröffnungskonferenz der Europäischen Akademie der Religionen in Bologna teil.

Herr Introvigne beschrieb die vielen Aspekte der Scientology, die mit den bildenden Künsten in Verbindung stehen und erklärte, dass die Scientology Schriften von L. Ron Hubbard viele Hinweise auf die Kraft der Kunst zu spiritueller Erleuchtung sowie praktische Werkzeuge für Künstler enthalten, die gewöhnlich von Scientology Künstlern verwendet werden. Er erläuterte dann die Arbeit von Scientologen, die bekannte bildende Künstler sind und die er persönlich interviewt hatte, und leitete daraus her, was aus Sicht der Scientology als „sakrale Kunst“ betrachtet werden kann. Schließlich erklärte er, dass diese künstlerische Sichtweise, die sich aus dem Wissen über Scientology ergibt, in den neuen Kirchen der Scientology, den Idealen Kirchen, entdeckt werden könne, wie beispielsweise in der Scientology Kathedrale der Flag Land Base in Clearwater, die Dutzende großartiger Kunstwerke enthält, welche die Grundsätze der Scientology Religion illustrieren. Abschließend sagte er, Scientology „schafft und pflegt eine Gemeinschaft von Künstlern und bietet mehr als nur praktischen Rat.“

Professor Luigi Berzano hielt einen Vortrag zum Thema „Scientology Raumästhetik“, basierend auf der Prämisse, dass die Natur der Ästhetik speziell und in erster Linie zu spirituellen und religiösen Formen dazugehöre, wie zum Beispiel Scientology, und dass die Sozialwissenschaft der Religion sich darauf beziehen solle. Er beschrieb die verschiedenen heiligen Orte, die man in einer Scientology Kirche finden kann und ihre Beziehung zu den heiligen Schriften und Praktiken von Hubbards Vision – einem Ort der Verehrung, der Suche und der spirituellen Freiheit. „Jeder ist der Grundstein für eine neue, bessere Welt“, sagte er.

Professor Sylvio Calzolari, der das Programm abrundete, erforschte die von L Ron Hubbard entwickelte Ethik der Scientology. „Die Mission der religiösen Ethik von Scientology ist, das Bewusstsein des Menschen zu stärken, um seinen Zustand der ethischen Harmonie wiederherzustellen“, sagte er. „Spirituelle Errettung hängt von der Selbsterkenntnis, von Beziehungen zu anderen ab (ein weiterer Hinweis auf Ethik als „Praxis“ – die Handlung des Eingreifens, Anwendens, Ausübens, Realisierens oder Praktizierens von Ideen) und das Gefühl der eigenen Zugehörigkeit zum gesamten Universum. Er beschrieb den Platz der Scientology Ethik im gesamten philosophischen System, das die Scientology bildet, und betonte die Rationalität, die er darin fand. Nach einem langen und brillanten Exposé über Scientology Lehren sagte er schließlich: „Ich bin kein Scientologe, aber ich muss sagen – nachdem ich studiert habe, was Scientology wirklich ist – bin ich ein wahrer Unterstützer.“

Das belgische Präzedenzrecht und die Bedeutung des letzten rechtlichen Gewinns von Scientology in Brüssel

Germana Carobene, Professorin an der Universität für Kanonisches Recht in Neapel, referierte über die belgische Rechtsprechung und erklärte, dass die jüngste belgische Gerichtsentscheidung über Scientology vom 11. März 2016, in der alle Scientology Kirchen sowie alle angeklagten Einzelpersonen freigesprochen worden waren, ein wegweisendes Urteil darstelle: „eine der wichtigsten Entscheidungen für die gerichtliche Bestätigung der Religionsfreiheit“.

Dr. Peter Schulte: Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten


SektenbeauftragteErstmals werden hiermit einzelne Passagen des wissenschaftlichen Werkes von Dr. Peter Schulte für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Mit dem Buch „Neue Religiöse Bewegungen – Gesellschaftliche Dramatisierungs-strategien und soziale Wirklichkeit“ schuf Peter Schulte ein Werk, welches sich wohltuend von anderen Publikationen zur gleichen Thematik unterscheidet.

Der Allianzspiegel schrieb im September 2012 folgendes über das damals frisch veröffentlichte Werk:

 

„Dieses Buch stellt ein Novum dar. Verfasst von einem Sozialwissenschaftler, der selbst zwölf Jahre Sektenbeauftragter der Tiroler Landesregierung war (Leiter von „kult & co tirol“), bietet es einen anschaulichen Überblick dessen, was in Österreich über „Sekten“ gedacht und der Öffentlichkeit vermittelt wird.“
[…]
„Wer sich kritisch mit dem Schlagwort „Sekte“ im österreichischen Kontext auseinander setzen will, der kommt hinfort an diesem wichtigen und empfehlenswerten Buch [nicht] vorbei.“ […]                       
ALLIANZSPIEGEL, 27. Jahrgang, September 2012

Lesen Sie hier die Auszüge:

Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

Das Buch kann über den Wissenschaftsverlag Dr. Kovacs bezogen werden:

https://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-6161-8.htm

Europäische Akademie der Religionen: Podiumsdiskussion über Scientology


Die neu geschaffene Europäische Akademie der Religionen wurde im Juni 2017 mit einer Konferenz unter dem Titel „Ex Nihilo“ ins Leben gerufen, ein Wortspiel aus dem Lateinischen „aus dem Nichts“, das gewöhnlich im Kontext der Schöpfung verwendet wird. Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, des italienischen Bildungsministeriums und anderer renommierter Institutionen nahmen an dem Programm in Bologna unter anderem tausend Wissenschaftler aus ganz Europa teil, die eine breite Palette von Disziplinen repräsentierten, die mit dem Studium der Religionen zu tun haben. Teil der Konferenz war auch eine Podiumsdiskussion zur Scientology Religion.

Wissenschaftliches Gremium über Scientology Ästhetik und Ethik
Die Diskussionsteilnehmer waren Professor Massimo Introvigne, Direktor des CESNUR (Zentrum für Studien neuer Religionen), Professor Luigi Berzano, emeritierter Professor der Abteilung für Kulturen, Politik und Gesellschaft der Universität Turin, und Professor Sylvio Calzolari, der der Theologischen Fakultät Mittelitaliens in Florenz angeschlossen ist. Tausende Gelehrte aus ganz Europa nahmen an der Eröffnungskonferenz der Europäischen Akademie der Religion in Bologna teil.

Herr Introvigne beschrieb die vielen Aspekte der Scientology, die mit den bildenden Künsten in Verbindung stehen und erklärte, dass die Scientology Schriften von L. Ron Hubbard viele Hinweise auf die Kraft der Kunst zu spiritueller Erleuchtung sowie praktische Werkzeuge für Künstler enthalten, die gewöhnlich von Scientology Künstlern verwendet werden. Er erläuterte dann die Arbeit von Scientologen, die bekannte bildende Künstler sind und die er persönlich interviewt hatte und die bekannte Künstler sind, und leitete daraus her, was aus Sicht der Scientology als „sakrale Kunst“ betrachtet werden kann. Schließlich erklärte er, dass diese künstlerische Sichtweise, die sich aus dem Wissen über Scientology ergibt, in den neuen Kirchen der Scientology, den Idealen Kirchen, entdeckt werden könne, wie beispielsweise in der Scientology Kathedrale der Flag Land Base in Clearwater, die Dutzende großartiger Kunstwerke enthält, welche die Grundsätze der Scientology Religion illustrieren. Abschließend sagte er, Scientology „schafft und pflegt eine Gemeinschaft von Künstlern und bietet mehr als nur praktischen Rat.“

Professor Luigi Berzano hielt einen Vortrag zum Thema „Scientology Raumästhetik“, basierend auf der Prämisse, dass die Natur der Ästhetik speziell und in erster Linie zu spirituellen und religiösen Formen dazugehöre, wie zum Beispiel Scientology, und dass die Sozialwissenschaft der Religion sich darauf beziehen solle. Er beschrieb die verschiedenen heiligen Orte, die man in einer Scientology Kirche finden kann und ihre Beziehung zu den heiligen Schriften und Praktiken von Hubbards Vision – einem Ort der Verehrung, der Suche und der spirituellen Freiheit. „Jeder ist der Grundstein für eine neue, bessere Welt“, sagte er.

Professor Sylvio Calzolari, der das Programm abrundete, erforschte die von L Ron Hubbard entwickelte Ethik der Scientology. „Die Mission der religiösen Ethik von Scientology ist, das Bewusstsein des Menschen zu stärken, um seinen Zustand der ethischen Harmonie wiederherzustellen“, sagte er. „Spirituelle Errettung hängt von der Selbsterkenntnis, von Beziehungen zu anderen ab (ein weiterer Hinweis auf Ethik als „Praxis“ – die Handlung des Eingreifens, Anwendens, Ausübens, Realisierens oder Praktizierens von Ideen) und das Gefühl der eigenen Zugehörigkeit zum gesamten Universum. Er beschrieb den Platz der Scientology Ethik im gesamten philosophischen System, das die Scientology bildet, und betonte die Rationalität, die er darin fand. Nach einem langen und brillanten Exposé über Scientology Lehren sagte er schließlich: „Ich bin kein Scientologe, aber ich muss sagen – nachdem ich studiert habe, was Scientology wirklich ist – bin ich ein wahrer Unterstützer.“

Das belgische Präzedenzrecht und die Bedeutung des letzten rechtlichen Gewinns von Scientology in Brüssel

Germana Carobene, Professorin an der Universität für Kanonisches Recht in Neapel, referierte über die belgische Rechtsprechung und erklärte, dass die jüngste belgische Gerichtsentscheidung über Scientology vom 11. März 2016, in der alle Scientology Kirchen sowie alle angeklagten Einzelpersonen frei gesprochen worden waren, ein wegweisendes Urteil darstelle: „eine der wichtigsten Entscheidungen für die gerichtliche Bestätigung der Religionsfreiheit“.

Sektenjagd: Die neue Intoleranz – Fakten, Hintergründe, Einwände


Der verstorbene Dr. theol. Felix Flückiger war protestantischer Pfarrer im Ruhestand, als er das Buch „Sekten“-Jagd, Die neue Intoleranz – Fakten Hintergründe, Einwände schrieb. Er war ehemals Präsident des Evangelisch-Theologischen Pfarrvereins des Kantons Bern und Vorstandsmitglied der Aktion „Kirche wohin?“. Sein Leben Lang hat sich Felix Flückiger mit Religion und Philosophie und insbesondere auch mit neuen religiösen Gemeinschaften befasst. Im Unterschied zu der heute zu beobachtenden „Sektenjagd“ tat er dies nie aus dem Gefühl des Eiferns und der Rechthaberei heraus. Im Gegenteil: Sein Buch ist ein Resultat geduldiger Kleinarbeit und steten Bemühens um objektive Darstellung der Sachverhalte. Es hebt sich damit wohltuend ab vom Chor derer, die sich selbst als „Sektenspezialisten“ bezeichnen und oft nichts anderes zur Verfügung haben als eine progressiv sein wollende Gesinnung sowie Verachtung, ja sogar Hass für ihnen nicht entsprechende Auffassungen. Flückiger stellte in einer den Fakten verpflichteten Weise die heute bei uns am meisten angegriffenen Gemeinschaften vor und arbeitete sorgfältig heraus, was sich mit der christlichen Auffassung verträgt, auch was allenfalls als problematisch erkannt werden muss. Dabei überlässt er es dem mündigen, seine Schlüsse aus den dargestellten Fakten selbst zu ziehen. Das Buch leistet echte Grundlagenarbeit. Es ist eine Fundgrube von Informationen, nicht nur über heute angegriffene Gruppen, sondern auch über Motivationen und Hintergrund derjenigen, die diese Gemeinschaften so vehement angreifen. Der Autor verstand es, über Einzelheiten hinaus den Blick auf das Ganze zu schärfen. Das Buch wurde Anlass zu einer Besinnung auf das Grundsätzliche und zu einer enentbehrlichen Orientierung für jeden, der Fakten über Vorurteile stellt.

Sie finden unter nachfolgenden Links die einzelnen Kapitel des Buches veröffentlicht. Selbstverständlich handelt es sich dabei um die 2. Ausgabe. Die erste Ausgabe wurde von einem sogenannten „Sektenspezialisten“ versucht gerichtlich zu verbieten, da 2 Sätze unglücklich formuliert waren. Dies ist in dieser Version nicht der Fall.

In Arbeit, bitte Geduld:

Felix Flückiger

„Sekten“-Jagd

Die neue Intoleranz – Fakten, Hintergründe, Einwände

Inhalt

Statt eines Vorworts: Worum es geht

Welche Punkte umfassen eine Religion?


Die Verfassung der Schweiz garantiert Religionsfreiheit. Es nützt jedoch wenig, Religionsfreiheit zu haben, ausser man definiert, was eine Religion ist.

In einer vielbeachteten Rede, welche anlässlich der Eröffnung eines neuen spirituellen Zentrums für den asiatisch-pazifischen Raum gehalten wurde, zeigte Dr. David Bennett auf, wieso das oberste Gericht Australiens zum Schluss kam, dass Scientology eine Religion ist.

Es waren die folgenden vier Punkte: 1) der Glaube an etwas Übernatürliches, an eine jenseits der Sinneswahrnehmung liegende Wirklichkeit, 2) daß der betreffende Glaube sich auf die Natur des Menschen und seinen Platz im Universum sowie sein Verhältnis zum Übernatürlichen bezieht, 3) daß aufgrund dieses Glaubens seine Anhänger aufgefordert oder angehalten werden, einen bestimmten Verhaltenskodex einzuhalten oder sich an bestimmten Bräuchen oder Praktiken zu beteiligen, deren Bedeutung im Übernatürlichen liegt, und 4) dessen Anhängerschaft sich aus einer oder mehreren erkennbaren Gruppen zusammensetzt.

Dr. Bennett  ist ein ehemaliger Generalstaatsanwalt von Australien, Träger des Order of Australia und Rechtsanwalt. Er vertrat die Scientology Kirche beim Obersten Gerichtshof Australiens und gewann den Fall, der eine klare gerichtliche Definition von „Religion“ etablierte und Scientology als Religion anerkannte.

In seiner Rede erwähnte er: „Von all den Fällen, an denen ich beteiligt war, betrachte ich Ihren Sieg, der Scientology als eine Religion bestätigte, als denjenigen, der mich am meisten mit Stolz erfüllt. Und seitdem berufen sich Gerichte überall auf der Welt auf die australische Definition. Und so bedeutet es für mich viel, hier zu sein und mit Ihnen allen zu feiern. Ich kann sehen, was sich aus einem dramatischen und umwälzenden Sieg vor Gericht im Namen der Religionsfreiheit entwickeln kann. Und es erfüllt mich sogar mit noch mehr Stolz, zu wissen, dass dieser ursprüngliche Kampf für das, was fair ist, zu einer Entscheidung führte, die sich über die ganze Welt verbreitete, um die Rechte der Menschen aller Glaubensrichtungen zu garantieren.“

Scientology: Anerkennung von Behörden


Hier erhalten Sie eine kleine Übersicht zu Aussagen  von Behörden zu Scientology:

Anerkennung von Behörden:

  1. Entsprechend ihrer Nomenklatur und ihren Statuten sieht sich die Scientology Church als neureligiöse Bewegung und ist bis zum Vorliegen anderer Fakten als solche zu behandeln. Das Bundesgericht teilt diese Auffassung (BGE 118 Ia 52). Aus der Antwort auf die Interpellation von Roland Borer (SVP) Einfluss der Scientology Kirche in der Schweiz https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=19963505
  2. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit bezeichnet Scientology als religiöse Gemeinschaft – Bern segnet das ab. Somit werden Scientologen vom Arbeitsgesetz enthoben. Basler Zeitung Behörde anerkennt Scientology als Religion http://bazonline.ch/basel/stadt/Behoerde-anerkennt-Scientology-als- Religion/story/24360603
  3. Der Verein Scientology wird in der Schweiz grundsätzlich als religiöse Gemeinschaft anerkannt, sofern sie nicht kommerziell auftritt. Diese Auffassung wird grösstenteils auch durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung vertreten (siehe u.a. BGE 126 1133 ff. vom 7. Juni 2000). Dies hat zur Folge, dass auch der Verein Scientology unter dem Schutz der Glaubens- und Gewissensfreiheit (Religionsfreiheit) gemäss Art. 15 der Bundesverfassung (BV) steht. Der Verein Scientology ist deshalb unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung wie alle anderen Religionsgemeinschaften zu behandeln. Stadtpolizei Zürich Religionsanerkennung Akteneinsicht
  4. Aufgrund der Akten stellen wir fest, dass die Scientology-Kirche grundsätzlich die Bedingungen für die Dienstbefreiung erfüllt. Massgebend sind die Bestimmungen von Artikel 6 Buchstabe d* der Dienstbefreiungsverordnung. Nach Ihren Angaben weisen Sie heute einen Bestand von 4’000 Mitgliedern aus. Diese Zahl ergibt einen Anspruch auf Dienstbefreiung für drei Geistliche. [*Bezieht sich auf Geistliche] Bundesamt für Adjutantur Religionsanerkennung Dienstbefreiung http://scientology-fakten.ch/bundesamtadjutantur/
  5. lm vorgebrachten Fall stellte sich die Frage, ob das Arbeitsgesetz (ArG) auf Scientology-Angehörige Anwendung findet, die im Rahmen ihrer Mitgliedschaft am Sonntag für die Gemeinschaft tätig sind. Es geht also hier um die Frage, ob das Sonntagsarbeitsverbot zum Tragen kommt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt hat entschieden, dass das Arbeitsgesetz nicht anwendbar sei. […] Das Seco als Aufsichtsbehörde ist der Ansicht, dass der Entscheid des Kantons gesetzeskonform ist. Aus der Antwort auf eine Interpellation von Daniel Stolz Scientology – Eine anerkannte religiöse Gemeinschaft https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=20153642
  6. Die Organisation Scientology ist in Schweden als Kirche anerkannt worden. Das berichtet die Stockholmer Zeitung «Svenska Dagbladet». Basis ist ein zum Jahreswechsel in Kraft getretenes Kirchengesetz, mit dem auch der Status der protestantischen Kirche als Staatskirche abgeschafft worden ist. Schwedens Steuerbehörde hatte im November die Scientology-Organisation als gemeinnützige, ideelle Vereinigung ohne Gewinnstreben anerkannt. RP-Online, 14. März 2000 In Schweden – Scientology als Kirche anerkannt http://www.rp-online.de/panorama/scientology-als-kirche-anerkannt-aid-1.2057328
  7. Im November 2007 hat die [portugiesische] Regierung Scientology als Religion anerkannt. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Portugal http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108466.htm
  8. Die Abteilung für innere Angelegenheiten [Südafrika] hat am Montag zwölf Minister der Scientology-Kirche die Erlaubnis erteilt rechtsgültige Trauungen durch zu führen, sagte die Scientology-Kirche in einer Erklärung. Dies bedeutet, dass Scientology als Religion anerkannt wurde. Independent Online Scientology church gets wedding vow nod http://www.iol.co.za/news/south-africa/scientology-church-gets-wedding-vow-nod- 33790
  9. Eine Steuerbefreiung wurde der Scientology-Kirche Südafrika vom South Africa Revenue Service(SARS) zugesprochen, sagte die Kirche am Dienstag . „Wir sind begeistert , das ist ein denkwürdiger und historischer Tag für uns , da er uns eine noch bessere Möglichkeit bietet, unserer Gemeinschaft und Scientologen zu dienen“, sagte der Präsident der Kirche, Ryan Hogarth. Independent Online SA Church of Scientology gets tax exemption http://www.iol.co.za/news/south-africa/sa-church-of-scientology-gets-tax-exemption- 381415
  10. In Anerkennung für den außergewöhnlichen Dienst an der Gemeinschaft war die Scientology Kirche Taiwan wieder der Mittelpunkt in diesem Jahr. Der Innenminister von Taiwan Mr. Chin Wei-zen überreichte der Kirche mit dem Excellent Religious Group Award des Ministeriums, eine Ehre welche die Kirche für 12 Jahre in Folge erhalten hat. PRWeb Taiwan Minister of Interior Presents Scientology with Excellent Religious Group Awards http://www.prweb.com/releases/2015/10/prweb12992474.htm
  11. Die Zentralregierung hat Scientology als Religion anerkannt, sagte die Scientology-Kirche am Donnerstag. „In dieser Zeit der weltweiten Gefahr, wiederspiegelt unsere Anerkennung in Taiwan ein Land, in der Vielfalt gefeiert wird und nicht politisiert“, sagte der Geistliche Heber Jentzsch, Präsident der in Los Angeles ansässigen Church of Scientology International, und fügte hinzu, dass Taiwan die 100. Regierung ist welche Scientology als Religion anerkennt. Taipei Times Taiwan quick take http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2003/03/22/199115
  12. Bei der Durchführung ihrer Tätigkeiten und der Erfüllung ihrer Ziele, soll die Gesellschaft [die Scientology-Kirche als Religionsgemeinschaft] alle gesetzlich übertragenen Befugnisse haben, genießen und im vollsten Umfang ausüben. Republic of the Philippines Scientology Registration 2003 https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-philippinen- registrierung-2003.pdf
  13. Die [spanische] Regierung beachtete im Allgemeinen die Religionsfreiheit in der Praxis. Es gab eine positive Veränderung im Status der Achtung der Religionsfreiheit durch die Regierung während des in diesem Bericht behandelten Zeitraum; die Scientology Kirche erhielt den rechtlichen Status als Religion. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Spain http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108473.htm
  14. Die Scientology Kirche wird keine Einkommenssteuer mehr bezahlen, nachdem das Inland Revenue Department (IRD) sie als gemeinnützig erklärt hat, sagte die Kirche heute. In der Bekanntmachung der Entscheidung am 24. Dezember, sagte das IRD die Kirche sei eine gemeinnützige Organisation welche sich der Förderung der Religion widmet und ihre Einkommen werden steuerfrei sein. NZ Herald Scientology gets tax-exempt status in New Zealand http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=3048935
  15. Die Scientology-Kirche Kroatien mit Sitz in Zagreb wurde am 22. Dezember 2003 in das Register für religiöse Gemeinschaften unter Nummer 27 eingetragen. Mit dieser Eintragung erlangte die kroatische Scientology-Kirche den Status einer juristischen Person. Registrierung Scientology Kroatien-Zagreb https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-kroatien-zagreb- registrierung-2003.pdf
  16. Am 25. Mai 1995 bestätigte das Amt für religiöse Gemeinschaften in Slowenien (urad za verske skupnosti), dass die Scientology-Kirche ihre Aktivitäten gemäß Art. 6 des Gesetztes über den juristischen Status für religiöse Gemeinschaften in Slowenien, registriert hat. Registrierung Scientology Slowenien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-slowenien- registrierung-1995.pdf
  17. Die Scientology-Kirche Albanien mit Sitz in Tirana wurde am 8. März 1994 als nichtgewinnorientierte Vereinigung registriert. Registrierung Scientology Albanien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-albanien- registrierung-1994.pdf
  18. Am 11. Dezember 2008 wurde die Scientology-Kirche Argentinien in das Register für Religionen (Nr. 4.006) eingetragen. Die Behörde für die Registrierung sah in Scientology „ihren religiösen Charakter in der Vergangenheit und auch heute präsentiert“. Registrierung Scientology Argentinien http://www.cancilleria.gov.ar/es/registro-nacional-de-cultos
  19. Am 2. Januar 1957 hatte der Internal Revenue Service die Scientology- Kirche Kalifornien (Church of Scientology of California – CSC) als steuerbefreite Organisation anerkannt. Diese Entscheidung wurde jedoch am 18. Juli 1967 vom IRS widerrufen. Am 1. Oktober 1993 gewährte die amerikanische Steuerbehörde (IRS) nach einer 2 jährigen intensiven Untersuchung allen amerikanischen Scientology-Kirchen Steuerfreiheit, weil sie ausschließlich religiöse und gemeinnützige Zwecke verfolgen. Scientology Blogger Länderliste: Scientology-Kirche als Religion weltweit anerkannt Gerichtsurteile, Expertisen und amtliche Entscheidungen https://scientology-blogger.com/2014/04/05/laenderliste-scientology-kirche-als- religion-weltweit-anerkannt-gerichtsurteile-expertisen-und-amtliche-entscheidungen/

Podiumsgespräch mit diversen Religionsvertretern in der Scientology Kirche Zürich


islam

Knapp 100 Personen nahmen an der interreligiösen Andacht mit Vertretern verschiedener Religionen teil.

Das Haupt-Thema der interreligösen Sonntagsandacht vom vergangenen Sonntag in der Scientology Kirche Zürich war das Thema „Was ist der Islamn wirklich?“.

Nach einem Gebet informierte der Imam einer Zürcher Moschee über Grundlagen des Islams und ging auch auf die Kontroversen ein, die seit längerem über den Islam kursieren. Die knapp 100 Teilnehmer der Andacht hatten danach Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen.

Neben der Andacht hatten die Besucher die Möglichkeit auf über 20 Schautafeln mehr über die Grundlagen des Islams zu erfahren. Ausgewählte Zitate fanden sich neben Erklärungen zum Begriff Jihad, Informationen zu den heiligen Stätten, zur Geschichte des Islams, aber auch zu den Beziehungen mit anderen Religionen. Viele Missverständnisse und Vorurteile konnten ausgeräumt werden.

Viele Besucher kommentierten, dass die Unterschiede zwischen Islam, Christen und Juden bei weitem nicht so verschieden sind, wie manche Leute dies weismachen wollen.

Nach einem interkulturellen Mittagessen mit intensiven Gesprächen, informierte die Leiterin der von Scientology unterstützten Jugend für Menschenrechte Vereinigung mit einem informativen Film über die Geschichte der Menschenrechte.

Anschliessend diskutierten Vertreter diverser Religionsgemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen auf dem Podium, wie Religion mitwirken kann, Menschenrechte zu verwirklichen. Zahlreiche Voten aus dem Publikum zeigten, dass das Thema “heiss” ist.

Weitere interreligiöse Veranstaltungen zu diversen Themen sind geplant.

Scientology-Anerkennung weltweit: Gegenwärtiger Stand


Quelle: http://scientology-blogger.com/2014/04/05/laenderliste-scientology-kirche-als-religion-weltweit-anerkannt-gerichtsurteile-expertisen-und-amtliche-entscheidungen/
Artikel von Reinhard Rieder
In welchen Staaten ist die Scientology-Kirche anerkannt? Ist diese Anerkennung mit dem deutschen “Kirchenstatus” vergleichbar? Ich habe mir die Mühe gemacht und zu diesem Thema intensiv recherchiert. Vielen Lesern meines Blogs ist nicht bewusst, dass Scientology nicht nur in den USA, sondern in euopäischen Ländern wie z. B. Spanien, Großbritannien, Italien ebenfalls anerkannt ist. Unten stehend befindet sich eine Länderliste in der ich die Form des Religionsstatus (Gerichtsurteile u. amtlichen Entscheidungen) von Scientology erläutere.

Portugal: Bereits am 7. April 1988 wurde die Scientology-Kirche Portugal mit der Genehmigung des Justizministeriums als religiöse Vereinigung unter der Nummer 177 auf Seite 103 des Ordnungsbuches im Generalsekretariat eingetragen. Schreiben des portugiesischen Justizministeriums

Es folgte am 1. Oktober 2007 die Registrierung als “religiöse juristische Person” (pessoa colectiva religiosa) Dieser Status ist vergleichbar mit der Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland. Siehe Scientology Recognized in Portugal

Spanien: Im Oktober 2007 hat der Nationale Verwaltungsgerichtshof in Spanien (La Audiencia Nacional) geurteilt, dass die Scientology-Kirche Spanien (IGLESIA DE SCIENTOLOGY DE ESPANA), gemäß spanischen Verfassungsrecht einen Anspruch hat, als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Es wies das Justizministerium an die Scientology-Kirche in das Register für Religionen einzutragen.

La Audiencia Nacional reconoce a la Cienciología como iglesia (El Pais – 03.11.2007)

Glaubensfrage: Spanien erkennt Scientology als Kirche an (Tagesspiegel – 12.11.2007)

Im Dezember 2009 wurde sogar die Scientology-Kirche Spanien als „sozial-gemeinnützige Vereinigung“ anerkannt (spanische Ministerium für Wirtschaft und Steuern).

Italien: Am 8. Oktober 1997 hatte der italienische Kassationshof in Rom zu Gunsten der Scientology-Kirche Mailand entschieden. Das Gericht stellte fest, dass es sich bei Scientology um eine Religion handelt. Siehe Artikel des Zentrums für Studien über neue Religionen (CESNUR).

Im Jahr 2000 wurde der religiöse Status der Scientology-Kirche in Italien erneut in einem Verfahren bestätigt. Urteil des Kassationsgerichts in Rom zur Scientology-Kirche (englisch)

Schweden: Die Scientology-Kirche wurde im Jahr 1999 als gemeinnützige Organisation mit religiöse Zielsetzung in Schweden anerkannt. Ein Jahr später wurden auch die von den Geistlichen geschlossenen Ehen von der Regierung anerkannt. Siehe Wikipedia-Artikel mit einer Liste der religiösen Gemeinschaften in Schweden.

In Schweden: Scientology als Kirche anerkannt (Rheinische Post – 14.03.2000)

Norwegen: Am 12. März 1955 wurde die Scientology-Kirche Oslo als religiöse Organisation (94.910 Religiøse organisasjoner) in das Koordinierungsregister für juristische Personen (Brønnøysundregistrene) eingtragen.

Scientologikirken – en kort innføring Abhandlung von Geir Winje über die Scientology-Kirche. Geir Winje ist Dozent an der norwegischen Universität Vestfold und hat Bücher und Artikel über moderne Religion, Kunst und Religion veröffentlicht.

Kroatien: Die Scientology-Kirche Kroatien mit Sitz in Zagreb wurde am 22. Dezember 2003 in das Register für religiöse Gemeinschaften unter Nummer 27 eingetragen. Mit dieser Eintragung erlangte die kroatische Scientology-Kirche den Status einer juristischen Person. Siehe Urkunde Registrierung der Scientology-Kirche Kroatien in Zagreb

Slowenien: Am 25. Mai 1995 bestätigte das Amt für religiöse Gemeinschaften in Slowenien (urad za verske skupnosti), dass die Scientology-Kirche ihre Aktivitäten gemäß Art. 6 des Gesetztes über den juristischen Status für religiöse Gemeinschaften in Slowenien, registriert hat. Siehe Registrierung der Scientology-Kirche in Slowenien. Diese Eintragung kann auch online eingesehen werden. Siehe Liste der 46 registrierten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Slowenien.

Ungarn: Am 17. Juli 1991 wurde die Scientology-Kirche Ungarn durch das Gericht in Budapest als religiöse Gemeinschaft eingetragen und anerkannt. Siehe Dokument Registrierung der Scientology-Kirche Ungarn

Albanien: Die Scientology-Kirche Albanien mit Sitz in Tirana wurde am 8. März 1994 als nichtgewinnorientierte Vereinigung registriert. Registrierung der Scientology-Kirche in Albanien

Deutschland: Das Finanzgericht Köln (Az 2 K 6627/96) entschied am 24. Oktober 2002, dass zwei amerikanische Scientology-Körperschaften (SMI und IHELP) von der Steuer in Deutschland befreit. Diese Entscheidung fußt auf dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den USA und Deutschland und der Tatsache, dass die Scientology-Kirche in den USA als gemeinnützige religiöse Organisationen anerkannt sind. Ebenso erließ das Bundesamt für Finanzen in Bonn im Februar 2003 Freistellungsbescheide an die Scientology-Kirche International (CSI).

Niederlande: Mit einem Urteil (Nr. 12/00652) vom 17. Oktober 2013 hat das Finanzgericht für Berufungsfragen in Amsterdam die Church of Scientology Amsterdam als gemeinnützig anerkannt. Siehe OTS-Pressemitteilung “Anerkennung der Scientology Religion in Holland”.

Großbritannien: Am 11. Dezember 2013 hatte der Supreme Court in London die Scientology zu Religion erklärt. Geklagt hatten zwei Mitglieder die eine rechtsgültige Trauung in der Kapelle der Scientology-Kirche London durchführen lassen wollten. Siehe ORF-Artikel GB: Oberstes Gericht erklärt Scientology zur Religion.
Scientology-Kirche in Nordamerika

Vereinigte Staaten von Amerika: Am 2. Januar 1957 hatte der Internal Revenue Service die Scientology-Kirche Kalifornien (Church of Scientology of California – CSC) als steuerbefreite Organisation anerkannt. Diese Entscheidung wurde jedoch am 18. Juli 1967 vom IRS widerrufen. Am 1. Oktober 1993 gewährte die amerikanische Steuerbehörde (IRS) nach einer 2 jährigen intensiven Untersuchung allen amerikanischen Scientology-Kirchen Steuerfreiheit, weil sie ausschließlich religiöse und gemeinnützige Zwecke verfolgen.

Kanada: Am 21. Dezember 1993 wurde die Scientology-Kirche Montreal und Quebec als religiöse Gemeinschaft eingetragen und anerkannt. Diese Anerkennung beinhaltet auch die Gleichstellung geschlossener kirchlichen Ehe mit der standesamtlich geschlossenen Zivil-Ehe gemäß Marriage Act (Ehegesetz).
Anerkennung in Südamerika

Argentinien: Am 11. Dezember 2008 wurde die Scientology-Kirche Argentinien in das Register für Religionen (Nr. 4.006) eingetragen. Die Behörde für die Registrierung sah in Scientology “ihren religiösen Charakter in der Vergangenheit und auch heute präsentiert”.
Anerkennung von Scientology in Afrika

Südafrika: Das südafrikanische Innenministerium teilte am 31. März 2000 mit, dass die Scientology-Kirche berechtigt ist kirchliche Ehe zu schließen. Diese sind rechtskräftig und bedeuten für die Gemeinschaft eine volle Anerkennung als Religionsgemeinschaft. Siehe Scientology church gets wedding vow nod (04.04.2000 – Independet Online)

Und die südafrikanische Steuerbehörde (SARS) teilte am 3. Dezember 2007 mit, dass die Scientology Kirche als gemeinnützige Körperschaft anerkannt ist. Siehe SA Church of Scientology gets tax exemption (04.12.2007 – Independet Online)
Scientology-Kirche in Asien

Taiwan: Die Scientology-Kirche wurde als Religion in Taiwan anerkannt. Ein Regierungsvertreter des Innenministeriums gab am 12. März 2003 bekannt, dass Scientology die 25ste anerkannte Religion im Land ist.

Kasachstan: Die Scientology-Kirche Karaganda wurde am 20. Dezember 2000 und die “Scientology Kirche Ost-Kasachstan” vom Justizministerium als Körperschaft eingetragen.

Kirgisistan: Die Scientology-Kirche Bishkek wurde vom Komitee für religiöse Angelegenheiten in das staatliche Register für Religionsgemeinschaften am 31. Januar 2001 eingetragen.

Philippinen: Die Church of Scientology Mission of Philippines mit Sitz in Manila wurde im Jahr 2003 als eine religiöse Vereinigung eingetragen. Registrierung der Mission der Scientology-Kirche in den Philippinen

Indien: Im October 2003 befreite der Direktor für Einkommenssteur die “Religious Foundation of Scientology of New Delhi” von der Steuer und trug sie als religiöse Vereinigung ein. Registrierung der Religious Foundation of Scientology of New Delhi
Australien und Ozeanien

Australien: 1973 wurde dem ersten australischen Scientology-Geistlichen eine Genehmigung für die Eheschließung erteilt. Zur vollständigen Anerkennung kam es am 27. Oktober 1983 als der Oberste Gerichtshof in Australien in einem langjährigen Rechtsstreit entschied, dass Scientology eine Religion ist. „Die Schlussfolgerung, dass [die Kirche] eine religiöse Institution darstellt, die einen Anspruch auf Steuerbefreiung hat, ist zwingend.“ Siehe Yahoo-Artikel Scientology Attacks Back on Religious Discrimination – Example: Australia

Neuseeland: Die neuseeländische Steuerbehörde (Inland Revenue Department – IRD) teilte der Scientology-Kirche Neuseeland mit dem Schreiben vom 24. Dezember 2002 mit, dass sie die Vorraussetzungen für gemeinnützigen Zweck laut s OB 1 des Einkommensteuergesetzes von 1994 erfülle. Siehe Pressemitteilung NEW ZEALAND GRANTS RELIGIOUS CHARITY STATUS TO SCIENTOLOGY AFTER 48 YEARS.

Im Juni 2008 hat die neuseeländische Wohltätigkeitskommission (New Zealand Charities Commission) die Scientology-Kirche als gemeinnützig Vereinigung mit religiösen Veranstaltungen und Aktivitäten eingetragen. Siehe The Church of Scientology of New Zealand Inc. – registered NZ charity assessed as serving the “public good”.

Die Scientology Kirche und deren Einstellung zur Beachtung von Recht und Gesetz


L. Ron Hubbard hat als Gründer der Scientology-Religion und als Autor der maßgeblichen Schriften der Scientology-Kirche immer die Befolgung staatlicher Gesetze eingefordert. Entsprechendes ist seit Jahrzehnten in den Satzungen der Kirche vermerkt. Das staatliche Recht wird damit ganz sicher nicht abgelehnt.

Alle Kirchen und Mitglieder sind aufgefordert, die Gesetze des Landes in dem sie leben und ihre Religion ausüben, zu befolgen. L. Ron Hubbard legte deshalb in einer innerkirchlichen Richtlinie fest, dass alle innerkirchlichen Handlungen und Bestimmungen, auch im Bereich des eigenen Disziplinarrechts, KEINE Gesetze eines Landes verletzen dürfen. In dem von L. Ron Hubbard verfassten „Der Weg zum Glücklichsein“ schreibt er unter der Regel Tun Sie nichts Illegales: „Wenn Sie merken, dass jemand in Ihrer Umgebung illegale Handlungen begeht, sollten Sie alles tun, was Ihnen nur möglich ist, um ihn davon abzubringen.“ Für das innerkirchliche Disziplinarrecht steht am Ende der Aufzählung innerkirchlicher Vergehen der Satz: „Nichts in diesem Kapitel soll je oder unter irgendwelchen Umständen irgendeine Verletzung der Gesetze des jeweiligen Landes oder irgendeinen absichtlichen Rechtsbruch rechtfertigen. Jeder solcher Verstoße soll den Schuldigen sowohl den gesetzlich vorgeschriebenen Strafen, also auch (innerkirchlichen) Ethik- und Rechtsmaßnahmen aussetzen“. Deutlicher kann die Oberhoheit des staatlichen Rechts im Verhältnis zum innerkirchlichen Recht wohl kaum zum Ausdruck gebracht werden.

Das hinderte trotzdem einzelne, voreingenommene Mitglieder der früheren Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages nicht, die „Abkehr von Recht und Gesetz“ und – als notwendige Begründung von Überwachungsforderungen – die angebliche „Aushöhlung des unabhängigen Gerichtswesens“ ohne irgendwelche Belege künstlich zu konstruieren. Allein die bloße Tatsache der Existenz einer innerkirchlichen, disziplinarischen Rechtsordnung wurde als „Beweis“ dafür bemüht, dass Scientology mit der staatlichen Gerichtsbarkeit und Rechtsordnung nichts am Hut habe. Das faktisch alle gesellschaftlichen Verbände und natürlich auch Religionsgemeinschaften – vom Sportverein (Beispiel DFB), den Gewerkschaften, den Parteien bis zu den Amtskirchen – über eine interne disziplinarische Rechtsordnung verfügen, genügt offenbar nicht, um den Betreibern dieser Argumentation die Absurdität ihrer Logik aufzuzeigen. Ein „Gutachter“ der besagten Enquete, der selbst früher gegen die Scientology Kirche meist vergeblich prozessiert hatte und damit alles andere als in der Sache neutral und objektiv „gutachten“ konnte, ging – aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats – sogar so weit zu behaupten, es gäbe einen Beleg, dass Scientology die bestehende Rechtsordnung „pauschal ablehnt“ und im Falle von „politischer Macht“ nur noch ihr eigenes, innerkirchliches Rechtssystem zulassen würde.

Völlig abgesehen von der Tatsache, dass die Scientology-Kirche keinerlei politische Ziele verfolgt und erst recht keine Beteiligung an „politischer Macht“ anstrebt, sondern für die Trennung von Kirche und Staat eintritt. Das Gegenteil von politischer Macht bzw. politischen Zielen ist ihr aufgrund innerkirchlicher Richtlinien (von L. Ron Hubbard) nachweisbar untersagt. Zur Bekräftigung dieser Tatsache haben die deutschen Scientology-Kirchen eine „Grundsatzerklärung für Menschenrechte und Demokratie“ (siehe www.scientology-fakten.de/scientology-kirche-deutschland-resolution-der-kirchenratsversammlung.html) im Jahre 2008 verbindlich in ihre Satzungen aufgenommen und sich von entgegen gesetzten Ansichten distanziert. Während andere Weltreligionen zum Teil heute noch ein Problem mit den Menschenrechten haben oder sie zum Teil erst in den 1960er Jahren für sich als verbindlich anerkannt haben (so z.B. das Vaticanum II der kath. Kirche), geht das Glaubensbekenntnis der Scientology-Kirche mit Gründung der ersten Scientology-Kirche im Jahre 1954 sofort von der Gott gegebenen Gleichberechtigung aller Menschen und ihrer Seelen aus. Gleichzeitig verlangte die Scientology-Kirche hierin implizit und in späteren hierauf aufbauenden internen Kodizes entsprechend, verbindlich und ausdrücklich spätestens seit 1969, von den Mitgliedern die Beachtung und Förderung der Menschenrechte und die Befolgung des Grundsatzes „des gleichen Rechts für alle“. Weder L. Ron Hubbard, noch die Scientology-Kirche in Deutschland oder in sonst einem Land dieser Welt, haben je die Befolgung staatlicher Gesetze in Frage gestellt oder die bestehende Rechtsordnung abgelehnt. Das innerkirchliche Disziplinarsystem ist, wie bei vielen anderen Vereinen oder Religionsgemeinschaften auch, nur für interne disziplinarische Angelegenheiten zuständig oder als Schlichtungsstelle für zivilrechtliche Angelegenheiten unter Mitgliedern und – das Einverständnis der Streitparteien eines derartigen Verfahrens vorausgesetzt – auch zwischen einem Mitglied und einem Nicht-Mitglied. Diese Schlichtungsstelle dient letztlich auch der Entlastung der Zivilgerichte. Alle solchen zivilrechtlichen Angelegenheiten werden – dem Charakter der Schlichtungsstelle entsprechend – von einem Kaplan der Scientology-Kirche geleitet. Rechtsanwälte sind in solchen Verfahren grundsätzlich zugelassen, auch wenn so genannte „Experten“ anderer Meinung sind. Jedes „weltliche“ Vergehen im Sinne des Strafgesetzbuches wird im innerkirchlichen Rechtssystem lediglich mit Hinblick auf die Folgen für die Mitgliedschaftsrechte der oder des Betreffenden verhandelt. Darüber hinaus untersteht die Person den üblichen Rechtsverfahren im jeweiligen Land. Zum Vergleich müssten eher die existierenden innerkirchlichen Rechtssysteme aller Weltreligionen, hinsichtlich ihrer tatsächlichen Schnittstellen mit dem jeweiligen staatlichen Rechtssystem, weit mehr Anlass zur Besorgnis geben, als die innerkirchlichen Disziplinarverfahren der Scientology-Kirche. Ob man nun auf die innerkirchliche Rechtsordnung der Amtskirchen (dort sogar als „Amtszucht“ bezeichnet) in Deutschland blickt, die Sharia-Praktiken im Islam oder auch die Religionsgerichte im Judentum, die z.B. exklusiv für Scheidungen zuständig sind: Alle Weltreligionen ergänzen durch eigene interne Rechtsverfahren Teile der weltlichen Rechtsordnung. Die Scientology-Kirche verhält sich damit völlig innerhalb der üblichen und anerkannten Traditionen von Verbänden und Religionsgemeinschaften. Dies gilt auch für die erwähnten, internen Schlichtungsverfahren. Sie entlasten nicht nur die staatlichen Gerichte, sondern werden heutzutage zum Teil sogar in einigen Bundesländern als notwendige Prozessvoraussetzung für die Erhebung von Klagen vor den ordentlichen Gerichten bereits gesetzlich VERLANGT. Dass die Scientology-Kirche solche Verfahren intern als günstiger, einfacher und schneller propagiert als Verfahren vor ordentlichen Gerichten, kann im Zeitalter der „Mediation“ schwerlich als Gefährdung des Rechtsstaates klassifiziert werden, auch wenn dies manche voreingenommenen „Experten“ so konstruieren und sehen wollen. Der Wahrheit sind sie mit ihren gefärbten Meinungen damit nicht näher gekommen. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Prof. Dr. Arnd Diringer hat eine Professur für Zivil- und Strafrecht an der Hochschule Ludwigsburg inne und leitet dort die Forschungsstelle für Personal und Arbeitsrecht. Er hat über Scientology promoviert und führt derzeit ein Forschungsprojekt über “Glaube und Ethik der Scientology” durch. Ich bin gespannt, ob es ihm gelingt eine unabhängige, wissenschaftliche Arbeit durchzuführen, oder ob er wie viele andere einfach das schreibt was man bereits vor 30 Jahren über Scientology schrieb.

Scientology Schriften nicht extremistisch: Bezirksgericht von Khanty-Mansi hebt Urteil des Amtsgerichts von Surgut auf.


Ein weiteres Stück der Unterdrückung ging heute den Bach runter

Am 12. Oktober hob das Bezirksgericht von Khanty-Mansi die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut, welche die Werke von L. Ron Hubbard als extremistisch einstufte, wieder auf.

Der Beschluss vom 26. März 2010 des Stadtgerichts von Surgut fand übrigens hinter verschlossenen Türen statt. Es war keinem Repräsentanten der Scientology Kirche erlaubt worden dem Prozess beizuwohnen. Der Staatsanwalt sowie der Richter entschieden, dass die Grundlagen der Lehre der Scientology Kirche extremistisch seien. Der Staatsanwalt bestätigte später in einem Interview, dass er die beurteilten Materialien nicht selbst gelesen habe und berief sich auf eine Experten-Analyse. der beigezogene „Experte“ wurde von Frau Galina Vydrina empfohlen. Sie ist Beraterin des Gouverneurs von Khanty-Mansi und kämpft seit langem gegen nicht-traditionellen Religionen. Der von ihr zugezogene „Experte“ war Anti-Sekten-Spezialist Evgeny Volkov, der, statt die Fragen des Gerichts zu beantworten, seine „wissenschaftlichen“ Theorien vortrug, ohne auch nur die Hälfte der Scientology-Materialien die zur Analyse vorgelegt wurden, eingesehen zu haben. Das Gericht war mit den Materialien von Ron Hubbard noch weniger vertraut. Das gesamte gerichtliche Verfahren dauerte 2 Stunden und 40 Minuten.

Die Scientologen in der Gemeinde (deren Vertreter ist Alexander Iljin) hatten den Endruck, dass diese Entscheidung eine Rache für die Anerkennung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) war, da die lokalen Behörden die vom EGMR anerkannten Rechte der Scientologen auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, verletzt hatten.

Trotz der Tatsache, dass die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut noch nicht rechtskräftig war, nahm das Justizministerium der Russischen Föderation illegalerweise diese Materialien in die Liste des extremistischen Materials auf. Seit der Veröffentlichung dieser Liste, haben die Strafverfolgungsbehörden auf der Jagd nach diesen Materialien im ganzen Land von Blagoweschtschensk bis nach Krasnodar Durchsuchungen und Razzien durchgeführt. Am Zoll wurde Material entsiegelt und unbescholtene Bürger wurden Verwaltungsverfahren unterzogen.

„Die Entscheidung Surgut ist eine Schande für die Justiz. Als Bürger der Russischen Föderation und als Rechtsanwalt bin ich froh, dass das Urteil nun aufgehoben wurde. Auch wenn es gute Gründe für eine Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegeben hat, glaube ich, dass die Fähigkeit der Berufungsinstanz unabhängig von religiösen Einstellungen und der politischen Situation eine Entscheidungen zu fällen ein Triumph ist. Nicht nur ein Triumph des Rechtsstaates, sondern auch des gesunden Menschenverstandes“, sagte Anwalt Galina Krylova nach der Entscheidung des Bezirksgerichts.

Die Leiterin der russischen Scientology-Zentren, Natalia Dvoryadkin, erklärte, dass die Arbeiten von L. R. Hubbard seit über 50 Jahren in 165 Ländern weltweit erhältlich sind. Die Gesamtauflage der veröffentlichten Materialien überschreitet 81 Millionen Exemplaren.

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard


Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. Ron Hubbard über das Christentum

Tattva viveka hinterfrägt die Scientology Hysterie


„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“ so der Titel eines Textes der Ronald Engert in der neuesten Ausgabe 43 der Zeitschrift „Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur“ veröffentlichte.

„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“
Kaum eine neureligiöse Bewegung wird so kontrovers und mit so viel Feindseligkeit betrachtet wie Scientology. Was steckt dahinter? Was sind das für Leute? Der Chefredakteur wagte sich in die Höhle des Löwen und entdeckte ganz normale Menschen.

Heute morgen traf ich meine Hausmitbewohnerin im Treppenhaus. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei Scientology in Frankfurt/M. vom Vortag. Ihre Reaktion war ein angstvolles und entsetztes Gesicht mit dem Kommentar: »Wie gruselig!« Dieses »Wie gruselig!« wiederholte sie ungefähr dreimal.

Dazu muss gesagt werden, dass meine liebe Mitbewohnerin Gymnasiallehrerin ist, ca. 35 Jahre alt und alternativ eingestellt. Man kann sie wohl als Musterbeispiel der Kulturkreativen einordnen.

Auch im Vorfeld meines Besuchs war die Reaktion von Bekannten Angst und Schrecken, begleitet von der Zusicherung einer Befreiungsaktion, sollten mich die Schergen von Scientology nicht mehr raus lassen.

Nun, ich wagte den Gang in die Höhle des Löwen, oder schlimmer noch, in den Abyss des Bösen. Und siehe da: es handelt sich um ganz normale Menschen. Ja, ich würde sagen, um gesunde Menschen.

In der Vorbereitung auf den Interview-Termin habe ich mir natürlich das Material angeschaut und recherchiert. Ich schaute mir die einschlägigen TV-Berichte von Aussteigern an, ein Interview mit Ursula Caberta in Hamburg, die als die prominenteste »Aufklärerin« gegen Scientology gilt, und ich schaute mir die Schriften und Videos von Scientology selbst an.

Mein Grundsatz als Journalist war und ist es, mit den Leuten selbst zu reden und mich nicht auf Informationen aus 2., 3. oder gar 4. Hand zu verlassen, Interpretationen, Bewertungen, Pauschalurteile von anderen Interessengruppen, weltanschaulichen oder religiösen Gegnern oder psychisch angeschlagenen Individuen.
Nun ist ja Scientology in der öffentlichen politisch korrekten Meinung der Gegenstand der schlimmsten Befürchtungen überhaupt. Die Horrorszenarien von Gehirnwäsche, abhängigen Mitgliedern, denen der letzte Euro aus der Tasche gezogen wird, verfolgten Aussteigern, Geheimplänen,Verschwörung und Weltherrschaft kursieren im Medienwald. Es gibt wohl kaum eine religiöse Sondergemeinschaft, die mehr Verfemungen und üble Nachrede über sich ergehen lassen muss als Scientology. Umso mehr interessierte mich nun doch diese Vereinigung.

Auslöser meiner Recherche war eine Anzeige für das Scientology-Buch von Ron L. Hubbard, die mehr oder weniger versehentlich in der Tattva Viveka Nr. 39, S. 95 erschienen war. Ich hatte dazu bereits in der Folgenummer (Nr. 40, S. 91-92) einen Kommentar veröffentlicht, der sich aber mehr auf die wirtschaftlichen Aspekte einer kleinen idealistischen Zeitschrift wie der Tattva Viveka bezog. Ich versprach den beunruhigten Leserinnen und Lesern, der Sache nachzugehen und die Recherche aufzunehmen. Ich möchte mich wiederholen: Um einen Gegenstand, z.b. eine spirituelle Lehre, kennenzulernen, gehe ich zu den Menschen direkt hin. Ich gebe mich nicht mit Informationen aus 2. Hand zufrieden. Ich bilde mir mein eigenes Urteil und es interessiert mich tatsächlich nicht im Geringsten, was selbsternannte Exegeten der öffentlichenMeinung dazu sagen. Allzuoft wurden schon Minderheiten verfemt und verteufelt. Gerade wir Deutschen – wie oft muss man das noch sagen? – sollten in diesen Dingen Zurückhaltung üben.

Mein Kontakt mit dem Gedankengut der Scientology begann mit einem Interview in der religionswissenschaftlichen Zeitschrift »Spirita« in den Neunziger Jahren (Ausgabe 1/93, http://www.spirita.de). Ich las dieses Interview der beiden Marburger Religionswissenschaftler Stefen Rink und Thomas Schweer mit dem größten Erstauen, waren doch darin ganz neutral die spirituellen Prinzipien der Scientology in Form eines Interviews dargestellt und ganz nüchtern diskutiert worden. Hier entdeckte ich ein Bild von Scientology, wie es mir aus der öffentlichen Meinung nicht bekannt war, die damals schon von Hysterie, Panik und Feindseligkeit geprägt war. Damals schon dachte ich, dass in der öffentlichen Meinung wohl offensichtlich etwas schief gelaufen ist und die Wahrheit hinter dem Schleier der Ideologie möglicherweise ganz anders liegen müsse.

Gemäß der öffentlichen Meinung, der sich anscheinend die Gesamtheit der gesellschaftlichen Strömungen von ultrarechts bis ultralinks anschließen, handelt es sich bei Scientology um eine ganz gefährliche Sekte, die den Titel »Kirche« oder »Religion« missbraucht und in Wirklichkeit nur ein besonders perfides Wirtschaftsunternehmen ist, das die Weltherrschaft anstrebt. Selbst der ansonsten gut informierte Peter Sloterdijk lässt sich zu dergleichen oberflächlicher Sicht hinreißen, wenn auch elaborierter.*

* Peter Sloterdijk: Du mußt Dein Leben ändern, Frankfurt M. 2009, S. 153ff.

Mein Besuch am 16. März 2010 in der Scientology-Niederlassung in Frankfurt/ M., Kaiserstr. 49, dauerte drei Stunden, und ich muss sagen, ich konnte keinen Fehler entdecken. Tut mir Leid, aber ich habe nichts Anstößiges gefunden. Was ich fand, waren aufgeschlossene Menschen, die anscheinend nichts zu verbergen hatten, sondern im Gegenteil sich darüber freuten, dass ich mich für sie interessierte. Sie zeigten mir alle Räume, erläuterten die Organisation des Zentrums und der Symbole, präsentierten voller Stolz ihre umfangreiche Literatur und Audio- und Videokollektionen ebenso wie das berühmt-berüchtigte E-Meter, das im Auditing eingesetzt wird und das ich selbst ausprobieren konnte. Es waren ca. 15 Personen in dem Zentrum anwesend, die auf mich den Eindruck machten, wie ich ihn von allen esoterischen, spirituellen, traditionellen oder neo-spirituellen Richtungen kenne.Teils sind dies Menschen, die sehr gesunde, wache und selbstbewusste Menschen zu sein scheinen.Teils sind dies andere Menschen, die offensichtlich Lebenshilfe brauchen und etwas »verschroben« wirken, Menschen, die einfach vom Schicksal nicht immer gut behandelt wurden und nun Zuflucht suchen. Dies finde ich in allen derartigen Gemeinschaften, seien sie politisch oder spirituell, seien sie christlich, neo-sufistisch, hinduistisch oder sonstiges.

Es sind immer Menschen, die mehr wollen als einfach nur sich einzurichten. Einige wollen mehr, weil sie nach höheren Zielen streben und den Wert vonGeld, Eigenheim,Terasse mit Terracotta-Fliesen und Familienglück nicht ausreichend finden. Einige wollen mehr, weil sie von den genannten Werten ausgeschlossen sind.

Lesen sie hier den vollständigen Artikel als PDF auf www.Scientology-Fakten.de

Kukksi-Interview mit Scientology


Ein bereits im September 2009 durchgeführte Interview wurde nun doch noch veröffentlicht. Ich stelle hier den Beginn des betreffenden Artikels von Kukksi ein, das gesamte Interview kann auf der Website von Kukksi gelesen werden.

INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.

Lesen sie hier das gesamte Interview auf der Website von KUKKSI

Die bizzaren Sünden des „Blick“ gegenüber Katie Holmes


Es war vor langer Zeit, ich war damals rund 7 Jahre alt. Der Blick baute sich zu dieser Zeit seine Stammtisch-Leserschaft mit Storys auf, welche eigentlich niemand brauchte. Der Spruch „Mord in der Badewanne – keine Zeugen – Blick war im Abflussrohr!!“ wurde damals lachend verwendet, um sich über die übertriebenen Schlagzeilen des Blicks lustig zu machen. In Zeiten wo die Wirtschaft weniger Geld für Anzeigen hat, scheint der Blick die Lösung wieder in primitiveren Schlagzeilen zu suchen: „Vergib mir Tom, ich habe gesündigt“ titelt der Blick in der online Ausgabe vom 09.03.2009 und heuchelt der Leserschaft vor, irgend eine intime Story über Katie Holmes und Tom Cruise zu erzählen. Warum ich dies Heuchelei nenne? Nun, nicht nur der Titel ist eine reine Erfindung und nicht etwa ein Satz den Katie Holmes wirklich gesagt hätte. Der ganze Artikel ist ein Mischmasch aus verdrehten Konzepten die nicht mehr als das sprichwörtliche Körnchen der Wahrheit enthalten. Die Frage ist, welches Körnchen denn wahr ist. Auf verzerrten Konzepten basierend, wird im Blick abgeleitet, dass Katie Tom jede Woche „schriftlich Sünden“ beichten müsse. Niemand weiss – ausser dem Abflussrohr vielleicht – weshalb der Blick nicht schreibt, dass dann auch Tom jede Woche seine Sünden Katie Holmes gegenüber schriftlich beichten müsste. Denn in Scientology herrschte schon völlige Gleichberechtigung der Geschlechter, lange bevor irgend ein Journalist des Blick´s überhaupt nur daran dachte, einen Artikel über die Gleichberechtigung von Frau und Mann zu schreiben.
Wie auch immer. Lassen wir die Seitenhiebe auf den Blick mal weg und kümmern uns darum, aus welchem Teil der Scientology Lehre sich der Blick etwas zusammengeschustert hat:
Hier können Sie selbst lesen was die wirklichen Scientology Grundlagen über die Ehe sind und wie man Spannungen in der Ehe beseitigen könnte
Und hier noch eine kleine Erfahrung aus meiner eigenen nun doch auch bereits 15 jährigen Ehe: Meine Frau und ich – weit davon entfernt eine „perfekte“ Ehe zu führen – haben schon lange erkannt, dass es besser ist dem Partner gegenüber ehrlich zu sein. So gesehen beichten wir uns gegenseitig unsere „Sünden“ auch fortlaufend. Man kann es auch einfach Ehrlichkeit nennen, oder eben wie beim Blick etwas „Bizzares“ daraus machen. Blick, für diesen Artikel gebe es in der Schule eine glatte eins…jedenfalls sicher durchgefallen! Nicht nur weil der Artikel völlig falsch ist, sondern weil er zudem noch abgeschrieben wurde.

Georg Otto Schmid: Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP


Während der Politologe Andreas Ladner die Situation noch einigermassen nüchtern beschrieb, wurde beim Kommentar des reformierten Apologeten und „Sektenexperten“ Georg Otto Schmid in der BAZ Online schnell klar, woher der Wind weht oder besser, was ihm wirklich Angst macht. Georg Otto Schmids Bedenken darüber dass einzelne SVP´ler zu engen Kontakt mit Scientologen haben könnten, lässt sich erst richtig einordnen, wenn man auch andere Äusserungen von ihm mit einbezieht.
Wie war es damals, als Florian Ast im Blick das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard als Lesetipp angab? Auch damals hörte man aus dem Mund von Georg Otto Schmid folgende Worte: „Das ist hochgradig problematisch“. Ich war bereits damals zuerst masslos erstaunt wie heftig Georg Otto Schmid gegen Florian Ast reagierte, welcher sich danach prompt genötigt sah, sich von Scientology zu distanzieren. Welche Druckmittel da verwendet wurden kann man nur erahnen.
Georg Otto Schmid macht uns im Artikel der Baz online grundsätzlich klar worum es ihm wirklich geht. Er hat masslose Angst davor, dass seine eigene Glaubwürdigkeit noch weiter sinkt und seine inquisitorische Sicht auf keinen fruchtbaren Boden mehr fällt. Scientology gewinnt in der Bevölkerung durch die vielen Sozialprogramme wie Drogenpräventionskampagnen und Menschenrechtskampagnen welche durch Scientologen durchgeführt werden immer mehr Akzeptanz. Dies ist der wahre Grund für seine jeweils masslos überspitzten Reaktionen darauf, wenn ein Nichtscientologe etwas Positives an Aktivitäten von Scientologen sieht.
Machen Sie doch einfach mal das, was Herr Georg Otto Schmid Angst und Bange macht; Bilden Sie sich eine eigene Meinung indem Sie folgende Websiten besuchen:
Menschenrechtsaktivitäten der Scientology Kirche
Bürgerkommission für Menschenrechte; Psychiatriekritik
Drogenpräventionsaktivitäten der Scientology Kirche

Bereits 1998 machte Sein Vater Dr. Georg Schmid klar, worum es ihm geht. Der Bericht für die Konsultative Staatsschutzkommission erwähnte, dass zutreffende und sachliche Informationen über Gruppen wie Scientology nur schwer erhältlich seien. Deshalb solle an einer wisenschaftlich-universitären Stelle ein Auftrag vergeben werden, um die Öffentlichkeit und Behörden mit unabhängigen und sachlichen Informationen zu versorgen. Dies war der Vorschlag dieser Kommission.
Dies passte Dr. Georg Schmid gar nicht in seine Agenda und er kritisierte diesen Vorschlag heftig. Universitäten hätten „einen einseitigen und beschränkten Blickwinkel, was die religiöse Gegenwart betrifft“. Er machte klar, dass er keine sachlichen Informationen wünscht, sondern dass die Sektenberatungsstellen sich um die Information der Öffentlichkeit kümmern sollten. Bei diesen Stellen, wo sein Sohn Georg Otto Schmid eine Schlüsselrolle innehat, kann sich Dr. Georg Schmid natürlich sicher sein, dass die Informationen so sind wie er sie selbst haben möchte: Einseitig und parteiisch wie von ihm selbst.

Da verwundert es auch nicht, dass Georg Otto Schmid nur aufgrund der Tatsache dass SVP und Scientology aufgrund der gemeinsamen Haltung gegen die Drogenliberalisierung einen Berührungspunkt haben die Situation damit vergleicht, dass jemand mit Nazis zusammenzuarbeiten würde. Wenn jemand in seiner Position die Nazikeule verwendet um eine friedliebende, gewaltlose Organisation wie Scientology zu bezeichnen, ist dies bedenklich.

Tom Cruise bei Oprah Winfrey – Der Neid des Frank Siering


„Lobhudelei“, Tom Cruise prahle, Will Smith singe bloss ein Loblied in „höchsten Tönen“. So beginnt der vor Hohn und Verachtung triefende Stern – Artikel über den erneuten Auftritt von Tom Cruise bei Oprah Winfrey. 

Wenn die Leistung von Tom Cruise von Menschen wie Will Smith und Jada Pinkett  bestätigt werden, dann ist das gemäss Journalist Frank Siering reine Schnulzigkeit. Ach ja, Jada Pinkett sei ja eh nur ein Anhängsel des Will Smith, dem er gleich Unmenschlicheit unterstellt indem er ihn als „Übermenschen“ bezeichnet. Dass der Journalist mit dem Wort „Anhängsel“ wohl viel mehr seine eigene verächtliche Einstellung Jada gegenüber preis gibt, scheint er nicht zu bemerken.

Ja die bösen, bösen Schauspieler machen uns allen nur etwas vor. Da hat man nun seit Jahren beim Stern versucht das Image von Tom Cruise in die tiefsten Tiefen zu senden und ihn endlich mundtod zu machen und nun so etwas! Taucht er einfach wieder auf und andere Menschen – nein viel schlimmer – sogar „Nichtscientologen“ ergreifen für ihn Partei. Dass neuerdings auch Madonna Tom Cruise verteidigt, das war dann wohl doch zu viel für unseren Frank vom Stern und er liess dies lieber unerwähnt.

Wenn Tom Cruise dann noch erwähnt, dass das medial verbreitete Gerücht um eine Beziehungskrise eben nur ein Gerücht sei, dann spürt man förmlich, wie dem Stern Reporter Frank Siering die Galle hochkommt. Man ist geneigt seine Aussagen zu ergänzen: „Wenn der Stern behauptet dass die Beziehung in einer Krise ist, dann hat doch dieser Kerl namens Tom Cruise kein Recht darauf dies zu dementieren!!“.

Nach einem kurzen Ausrutscher nimmt sich Frank Siering wieder seiner „Mission“ an und verkündet allen „Sternlesern“, dass Tom Cruise Kathie – nachdem er sie auf Rosen bette – vermutlich in eine Scientology Kirche schleifen lasse…..

Aber halt, Tom Cruise sei nicht „nur“ egoistisch, nein, nein, nein, verkündet der Sternschnupfen Journalist danach. Schliesslich sage Cuba Gooding Jr. dass Tom ihm geholfen habe seine Karriere aufzubauen. Aber auch dies kann unser Frank vom Stern nicht einfach so stehen lassen. Dass Cuba Gooding Jr. nicht mehr erfolgreich sei, muss er natürlich auch gleich schadenfreudig erwähnen.  Auch hier bin ich geneigt dem Frankieboy unter die Arme zu greifen und mit „geschieht dem Cuba Trottel recht“ zu ergänzen.

Zuletzt greift Frank  – wohl aus purem Neid – noch direkt Oprah Winfrey an. Ihre freundschaftliche Art den Stars gegenüber scheint ihm wie ein Stück eines Giftapfels im Halse zu stecken.

Mein Gedanke dazu: Frank hat allen Grund neidisch zu sein, schliesslich wird er mit solch verächtlichen Artikeln verständlicherweise und von mir aus zurecht nie zu Kaffee und Kuchen bei den Stars eingeladen werden.

Gerichtsurteile betreffend Scientology


In der kürzlich wieder entfachten „Kontroverse“ um Scientology wird leider nicht erwähnt, dass die Rechtssprechung in den letzten Jahrzehnten in über 50 Urteilen den Religions- und Gemeinnützigkeits-Charakter der Scientology Kirche bestätigten. Hier finden Sie eine interessante Broschüre, welche diese Entscheidungen zusammenfassend in verschiedenen Kategorien aufführt. Aber Achtung, falls Sie sich Ihre Meinung über die böse Scientology bereits aufgrund von Informationen der Sektenexperten gemacht haben, dann sollten Sie diese Informationen nicht lesen. Warum? Es könnte Sie erschrecken, wie heftig Sie von Sektenexperten und anderen „Autoritäten“ angelogen wurden. Falls Sie jetzt neugierig wurden, war das natürlich keine Absicht 🙂

Lesen Sie hier die Geschichte welche Ihnen verschwiegen wurde:

30 Jahre Anerkennung nach Artikel 4 Grundgesetz Religionsfreiheit der Scientology Kirche in Deutschland. 1978 bis 2008

Scientology: Der Weg zur Anerkennung in Europa


Wie das Presseportal PR-Inside heute berichtete, gewinnt Scientology in Europa immer mehr Anerkennung. So hat die angesehene französische Zeitung Le Monde anfangs Januar einen umfassenden Bericht über die aktuelle Lage veröffentlicht. In den Ländern Schweden, Portugal, Slowenien, Kroatien, Ungarn und mittlerweile auch in Spanien ist Scientology vollständig als Religion anerkannt. Le Monde schlussfolgert daraus, dass Scientology mehr und mehr in der kulturellen Landschaft Europas Fuss fasst.

Hier einige wichtige Ereignisse:

    Am 31. Oktober 2007 wurde Scientology offiziell ins Religionsregister von Spanien eingetragen. Die Justiz hielt fest, dass die vorhergehende Weigerung Scientology im Register als Religion einzutragen ein Verstoss gegen die Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber religiösem Glauben darstellte.
    Im April 2007 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, die Scientologen könnten den Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Religionsfreiheit) geltend machen.

Dies betrifft alle 46 Staaten die Mitglied des Europarates sind:
Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

Das Ziel der Scientology ist, eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg aufzubauen. Durch die im letzten Jahr erreichten Anerkennungen in verschiedensten Ländern, kann sich Scientology mehr und mehr seinen karitativen Programmen widmen. Dazu gehören hauptsächlich die folgenden:

Narconon: (Drogen-Selbsthilfe-Programm, welches erfolgreich Menschen hilft von Drogen wegzukommen und wieder gesellschaftlich integriert zu leben.

Criminon: Widmet sich der Rehabilitation von Straftätern. Criminon ermöglicht es einer Person die eigene Selbstachtung wieder zu erlangen.

Die Stiftung „Der Weg zum Glücklichsein“: Ein nichtreligiöser Moralkodex bestehend aus 21 Regeln ist. Über 70 Millionen Exemplare wurden weltweit bereits in Umlauf gebracht und haben erstaunliche Resultate im sozialen Zusammenleben erzielt.

Die Ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology Kirche: Gehört mittlerweile zu den größten privaten Katastrophenhilfsgruppen

In Deutschland aber auch in Frankreich verschloss man vor dieser Entwicklung bis Ende 2007 die Augen. Als dann aber verschiedene Berichte rund um die Anerkennung in Spanien und Protugal plötzlich durch die verhängte Mediensperre durchzusickern begannen, gelang dies nicht mehr. Der Artikel in der Zeitung Le Monde zeigt, dass seriöse Journalisten nun dazu übergehen, akkurat und sachlicher über Scientology zu berichten.

Scientology Kirche in Südafrika als gemeinnützig anerkannt


Am Montag, 3. Dezember 2007 übersandte die SARS (Südafrikanische Steuerbehörde) der Scientology Kirche in Südafrika eine Urkunde mit Datum vom 5.11.2007, in der die Scientology Kirche voll als gemeinnützige Körperschaft anerkannt wird. Die Steuerbehörde stellte die Förderung der Allgemeinheit fest und befreite deshalb nicht nur das Beitragsaufkommen der Kirche von der Einkommensteuer sondern auch Spenden und Erbschaften von der Schenkungssteuer und erklärte die Befreiung von öffentlichen Beurkundungsgebühren.

Anfang der 70er Jahre hatte die Apartheids-Regierung der Kirche die Anerkennung verweigert, da die Scientology Kirche sich aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses für die Gleichheit aller Menschen einsetzte. Die Kirche wurde in den folgenden Jahren einer der stärksten Gegner von Analphabetentum und Kriminalität. Die karitativen Sozialprogramme und Hilfsorganisationen der Kirche wie Applied Scholastics und Criminon wurden auch in Südafrika erschaffen, um gerade der unterbemittelten schwarzen Bevölkerung zu helfen. Diese Vereinigungen sind heute ein fester Bestandteil der Südafrikanischen Gesellschaft.

Es gibt sechs Scientology Kirchen in den Großstädten Südafrikas wie Durban, Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Port Elizabeth. Das Land erwartet mit großer Freude die Fußballweltmeisterschaft 2010.
Das Auswärtige Amt gibt an, dass Deutschland einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Südafrikas ist. Viele Bundesländer haben Förderprogramme für Gebiete Südafrikas, so z.B. Bayern mit Gauteng und dem Western Cape.

Ryan Hogarth, Präsident der Scientology Kirche Johannesburg, äußerte sich mit Freude: „Wir sind begeistert. Dies ist ein denkwürdiger und historischer Tag für uns, da er uns in die Lage versetzt, unserer städtischen Gemeinde und den vielen Scientologen noch mehr zu dienen. Wir haben eine strahlende Zukunft vor uns.“

Mit der Entscheidung zur Steuerbefreiung der Scientology Kirche in Südafrika schließt sich die Steuerbehörde den Schlussfolgerungen prominenter Religionswissenschaftler rund um den Globus
an, die seit vielen Jahren den bona fide Charakter der Scientology Kirche bestätigt haben.

Die Anerkennung geht konform mit zahlreichen staatlichen Anerkennungen der letzten Jahre wie in Schweden, Neuseeland, Taiwan oder kürzlich in Portugal im September 2007 und der Anerkennung als Religionsgemeinschaft durch den spanischen Verwaltungsgerichtshof am 31.10.2007 unter Verweis auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 05.04.2007, das den Anspruch der Scientology Kirche Moskau auf Bestandsschutz als Religionsgemeinschaft anerkannte.

Die Steuerbehörde der USA erkannte die Gemeinnützigkeit aller Scientology Kirchen und ihrer karitativen Vereinigungen bereits im Jahre 1993 nach der umfangreichsten Prüfung in der Geschichte der Behörde an.
Die Scientology Kirche erlebte in den letzten fünf Jahren international weiteres Wachstum. Allein in Südafrika erwarb sie sieben neue Gebäude, um die wachsende Anzahl der Mitglieder und ihre Gemeindeprogramme unterbringen zu können.

„Das Jahr 2007 brachte für die Scientology Kirche damit vier wichtige Anerkennungen: durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in ihrer Eigenschaft als Religionsgemeinschaft, die Gemeinnützigkeit der Scientology Kirche Portugal, die Anerkennung als Religionsgemeinschaft in Spanien durch den Verwaltungsgerichtshof und nun die Gemeinnützigkeit in Südafrika. Die deutschen Scientologen erwarten, dass auch der deutsche Staat wie die vielen anderen Länder der Welt ihren Anspruch auf Religionsfreiheit achtet und die Trennung von Kirche und Staat verwirklicht, indem endlich die von amtskirchlichen Vertretern angezettelte und unterstützte Ausgrenzung von Scientologen durch den Verfassungsschutz eingestellt wird.“, so Maja Nüesch, Sprecherin der Scientology Kirche Deutschland.

Die Scientology-Religion wurde von L. Ron Hubbard gestiftet. Die erste Kirche wurde in den Vereinigten Staaten im Jahre 1954 gegründet. Mittlerweile gibt es über 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Nationen, die insgesamt 10 Millionen Mitglieder betreuen.

Kontakt Südafrika: Ryan Hogarth, 0824418417
Maja Nüesch, Scientology Kirche Deutschland e.V., 089-27817732

Hintergründe der Religionsanerkennung in Spanien


Am 31. Oktober 2007 wurde die Scientology Kirche in Spanien als Religion anerkannt. Die Kritiker haben nun seit Jahrzehnten auf die Vorfälle in Spanien verwiesen um Scientology schlecht zu machen, einmal mehr wurde ihnen nun der Teppich unter den Füssen weggezogen. Nach dem vollständigen Sieg zugunsten von Scientology werden sie sich aber sicher wieder etwas Neues einfallen lassen.

Um die Geschichte dieser Anerkennung besser zu verstehen, veröffentliche ich hier die Hintergründe dazu:

In einem für die Religionsfreiheit in ganz Europa beispielgebenden Urteil wies ein spanischer Gerichtshof in einem Fall, der seit 1984 gegen Scientologen anhängig war, alle Anklagen gegen alle Beklagten ab. Der Madrider Regionalgerichtshof verkündete die Freisprüche am 3. Dezember 2002, zwei Monate nach dem Abschluß eines siebenmonatigen Verfahrens.

Das Gericht stellt in seiner 67-seitigen Erklärung fest: „Weder haben die Beklagten einzeln oder miteinander, noch durch die Scientology Kirche oder durch Narconon (Drogenrehabilitationsprogramm) irgendwelche ungesetzlichen Handlungen begangen und deshalb werden sie von allen Anklagen von Seiten des Staatsanwaltes freigesprochen.“

Der kirchliche Sprecher Luis Gonzalez begrüßte den Entscheid als einen „unumschränkten Sieg“ und eine „Rehabilitation unseres religiösen Sendungsbewusstseins und unserer sozialen Verbesserungsprogramme“.

„Für Spanien als eine europäische Demokratie bedeutet es einen Riesenschritt vorwärts, indem religiöse Pluralität als lebenswichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft anerkannt wird. Der Gerichtshof lehnte es ab als moderne Inquisition zu fungieren, besah sich stattdessen die Fakten und kam zu dem einzig möglichen Schluss.“

Die positiven Aussagen von mehr als 100 Zeugen während des Verfahrens – einschließlich der überraschenden Darlegungen vieler Zeugen des Staatsanwalts zugunsten der Beklagten – zeigten, dass der ganze Fall die Bemühung einer Handvoll Personen aus Spaniens alter Garde war, die Polizei und Justiz zu manipulieren.

Die Lösung dieses Falles bestätigte einmal mehr die weltweiten Entscheidungen zugunsten der Kirche, einschließlich der vielen, die ihren religiösen Status aufrechterhalten und bestätigt haben.

Die Anerkennung der Scientology als Religion in Spanien war seit längerer Zeit absehbar. Die Entscheidung vom 31. Oktober 2007 kommt daher nicht überraschend. Dass Caberta die Tragweite dieses Entscheids gemäss Netzeitung nicht kennen will zeigt ganz einfach, dass sie nicht bereit ist das Brett vor den eigenen Augen zu entfernen. 

Scientology Kirche in Spanien anerkannte Religion


Pressemitteilung

SCIENTOLOGY KIRCHE SPANIEN ALS RELIGIONSGEMEINSCHAFT ANERKANNT

Der Spanische Verwaltungsgerichtshof gab gestern in einer bahnbrechenden Entscheidung bekannt, dass die Scientology Kirche Spanien (IGLESIA DE SCIENTOLOGY DE ESPANA) vom Justizministerium als Religionsgemeinschaft in das Register für Religionen eingetragen werden muss.

“Diese Anerkennung beendet eine Ära, in der spanische Scientologen gezwungen waren, für ihr Recht auf Religionsfreiheit zu kämpfen. Es klärt die Position der Scientology Kirche in Spanien und ist der Beginn einer neuen Zeit für alle spanischen Scientologen“, so Ivan Arjona, Sprecher der Scientology Kirche Spanien.
 
Der Spanische Verwaltungsgerichtshof prüfte die Gründungsurkunden und umfangreichen sonstigen Unterlagen über Lehre und Praxis der Scientology Kirche und entschied unmissverständlich, dass die Scientology Kirche Spanien gemäß spanischem Verfassungsrecht einen Anspruch hat, als Religions-gemeinschaft anerkannt und eingetragen zu werden.

Das Gericht bezog sich in seiner Entscheidung auch auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom April 2007, in welcher der EGMR klar zum Ausdruck brachte, dass die Scientology Kirche den Schutz von Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention beanspruchen kann.
Die in diesem Urteil aufgezeigten Grundsätze bekräftigten den Anspruch aller Scientologen und ihrer Gemeinschaften auf Achtung ihrer Religionsfreiheit verbindlich für alle 47 Mitgliedsstaaten des Europarates, die die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert haben.

„Dies ist ein weiterer Höhepunkt in einer Reihe bahnbrechender rechtlicher Anerkennungen für die Scientology Kirche in Europa. Dank dieses Urteils sind wir nun in der Lage, alle unsere Aufmerksamkeit und Anstrengungen auf unsere gemeinnützigen Ziele und Projekte im Interesse und zum Wohle aller Bürger Spaniens zu konzentrieren. Die Entscheidung des Spanischen Verwaltungs-gerichtshofs ist sehr bedeutend, weil es die jüngste offizielle religiöse Anerkennung von Scientology in Europa darstellt und die Entscheidung des EGMR vom April untermauert, dass Scientologen und ihren Scientology Kirchen dieselben religiösen Rechte in ganz Europa zustehen, wie sie den Mitgliedern und Gemeinschaften anderer Religionen überall in der Europäischen Union gewährt werden“, sagte Arjona.

Im September 2004 hatte die Scientology Kirche Spanien ihre wundervollen neuen Räumlichkeiten im Herzen von Madrid eröffnet. Dieses neue Gebäude ist  nicht nur ein wichtiger Ort für die gemeinschaftliche Ausübung für Tausende von  Scientologen in Spanien, sondern auch eine Quelle des Friedens und des sozialen Engagements für die ganze Gemeinde und die ganze spanische Nation. Die Sozialprogramme der Kirche erreichen jedes Jahr Millionen von Menschen.  

„Nach der Entscheidung des EGMR im April dieses Jahres und der staatlichen Anerkennung der Scientology Kirche in Portugal im September, ist dies ein weiterer Meilenstein für Scientologen in Europa. Die Scientology Kirche genießt inzwischen in vielen europäischen Ländern volle staatliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft samt Anerkennung ihrer Gemeinnützigkeit. Es ist deshalb nur noch eine Frage der Zeit, dass die anachronistische Situation in Deutschland ihr Ende findet“, so Maja Nüesch, Sprecherin der Scientology Kirche Deutschland.

Die Scientology-Religion wurde von L. Ron Hubbard gestiftet. Die erste Kirche wurde von Mitgliedern im Jahre 1954 in den USA gegründet. In Spanien wurde die Scientology Kirche in den 80er Jahren etabliert. Heute umfasst die Scientology Religion weltweit mehr als 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Ländern mit 10 Millionen Mitgliedern. In Deutschland gibt es 19 Kirchen und Missionen.

Für weitere Informationen:
SCIENTOLOGY KIRCHE DEUTSCHLAND e.V.
Beichstrasse 12, 80802 München
Maja Nüesch
089-27817732

Sandra Maischberger und die Scientology-Diskussion


Wenn die Diskussions-Sendung vom 25.09.07 – moderiert von Sandra Maischberger – uns über etwas informierte, dann darüber, dass Menschen wie Caberta oder Beckstein nichts in der Hand haben, um die seit Jahren wie ein Mantra heruntergeleierten Vorwürfe in Richtung Scientology zu belegen. Dass Beckstein sein Mantra mit „Nach meiner Überzeugung….“ einleitete, zeigt deutlich dass er trotz jahrelanger Beobachtung durch den Verfassungsschutz, nichts gegen Scientology in der Hand hat. Er muss sich noch immer auf seine Überzeugung stützen. Dies ganz einfach deshalb weil die Erkentnisse des Verfassungsschutz seine Überzeugung bis anhin nicht zu stützen vermag. Die Sendung war alles andere als ausgeglichen, sogar in einem „Welt-Online“ Artikel wurde erwähnt, dass die Scientology Kritiker wieder mal in der Mehrzahl waren.
Die ganze Situation rund um die Scientology-Diskussion wurde am treffendsten vom Religionswissenschaftler Hubert Seiwert beschrieben. Seiwert war Mitglied in der Enquete Kommission des Bundetages für Sekten und Psychogruppen.
Er erklärte, „Wir müssen aufhören, andere Maßstäbe anzusetzen als bei anderen Religionen“ und „Die Gesellschaft verändern zu wollen, ist nichts Böses“ mit diesen Aussagen hat sich Seiwert erstaunlich mutig geäussert. Sicher wird er sich damit einige Feinde gemacht haben. Wie mit Menschen umgegangen wird, welche nicht die vorgegebene Meinung der Scientology-Kritiker mittragen, zeigt sich am Beispiel von Prof. Gerhard Besier vom Hannah-Ahrendt-Institut für Studien zum Totalitarismus an der Universität Dresden.
Sein konsequenter Einsatz für Religionsfreiheit im Allgemeinen und somit auch für Scientology im Besonderen, wird als einer der Hauptgründe genannt, dass er seine Stellung als Leiter des Instituts abgeben muss. In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass Prof. Besier das Verhalten der deutschen Christentümer unter den beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts zu erforschen wagte und sich – als ehemaliger Wunschkandidat der CDU – konsequent einer „politischen Indienstnahme verweigert“ habe. (Quelle betreffend Besier: Wikipedia)

Wer seine Karriere nicht aufs Spiel setzen will, sollte in der Disskussion rund um Scientology besser im Gleichschritt mit Caberta, Gandow und Beckstein marschieren, sonst droht im das Gleiche wie Professor Besier. Dass Besier seiner Überzeugung trotz des öffentlichen Druckes treu blieb spricht für seine Integrität.

Die Liste seiner Publikationen, welche auf der Seite Wikipedia gezeigt wird, lässt schnell erkennen, dass Besier ein Mensch ist der Missstände und die heuchlerisch, gespielte Moralität der etablierten Kirchen kritisert:

Seelsorge und Klinische Psychologie. Defizite in Theorie und Praxis der Pastoralpsychologie
Göttingen 1980, ISBN 3-525-62182-5

Preußische Kirchenpolitik in der Bismarckära. 1980.

Protestantische Kirchen Europas im Ersten Weltkrieg. 1984.

Der SED-Staat und die Kirche. Der Weg in die Anpassung
München 1993, ISBN 3-570-02080-0

Der SED-Staat und die Kirche 1969 – 1990. Die Vision vom „dritten Weg“
Berlin und Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-549-05454-8

Der SED-Staat und die Kirche 1983 – 1991. Höhenflug und Absturz
Berlin und Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-549-05455-6

Christliche Hoffnung, Weltoffenheit, Gemeinsames Leben. Gelbe Mammuts auf dem Berg, Brunnen, 1998 (zusammen mit Christl Ruth Vonholdt und Hermann Klenk)

Die neuen Inquisitoren. Religionsfreiheit und Glaubensneid. Teil 1
Zürich, 1999, ISBN 3-720-15277-4

Die neuen Inquisitoren. Religionsfreiheit und Glaubensneid. Teil 2
Zürich, 1999, ISBN 3-720-15278-2

Die Rufmordkampagne. Kirchen & Co vor Gericht
Bergisch Gladbach, 2002, ISBN 3-929-35119-6

Konzern Kirche. Das Evangelium und die Macht des Geldes
Hänssler Verlag, März 2002, ISBN 3-775-12858-1

Der Heilige Stuhl und Hitler-Deutschland: Die Faszination des Totalitären
München, 2004, ISBN 3-421-05814-8

Religionsfreiheit und Konformismus. Über Minderheiten und die Macht der Mehrheit
Lit. Verlag, Münster, 2004, ISBN 3-825-87654-3

Das Europa der Diktaturen. Eine neue Geschichte des 20. Jahrhunderts
Deutsche Verlags-Anstalt, München, 2006, ISBN 3-421-05877-6

Im Namen der Freiheit. Die amerikanische Mission
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36734-6

 

Scientology: Philologenverband hat Angst ertappt zu werden


In der Berliner Morgenpost vom 25.05.2007 schrieb Joachim Peter einen kritischen Artikel darüber, dass Scientology an Schulen einen Informationsfilm verschickte.
Im gesamten Bundesgebiet verschickte Scientology einen Informationsfilm wo L. Ron Hubbard in einem Interview Fragen über Scientology beantwortet. Herr Peter sieht darin ein Versuch, Einfluss auf die deutschen Schulen zu nehmen. Wie paranoid muss man eigentlich sein, um zu dieser Auslegung, ja Verdrehung der Realität zu kommen. Sogar der Philologenverband scheint je länger je stärker in eine paranoide Geisteshaltung abzugleiten, sobald das Wort Scientology auftaucht.
Seit Jahrzehnten wird in Deutschland von den Staatskirchen, den Medien und auch vom Philologenverband einseitig Stimmungsmache gegen Scientology und andere Minderheitsreligionen betrieben. Wenn Scientology nun den Schulen Informationsmaterial aus erster Hand zur Verfügung stellt, wird gleich ein Skandal gewittert.
„In der Anlage finden Sie ein Exemplar des besagten Interviews für Ihre Information und den Einsatz im Religions- und Ethikunterricht, kostenlos und unverbindlich“, heißt es wörtlich in dem Schreiben an die Lehrer. Wohlverstanden: „kostenlos und unverbindlich“
Was ist falsch daran, wenn Scientology den Lehrern ermöglicht, auch Informationen aus der Sicht von Scientology anzubieten? Ich vermute dass diejenigen, die aufgrund dieser Aktion paranoid reagierten, selber befürchten als Lügner ertappt zu werden, sollten die Lehrer den Film anschauen und sich selbst eine Meinung über Scientology bilden.

Minderheitenhetze: Ist das okay oder was?


Ich bin heute auf eine sehr interessante Website gestossen. Anstelle lange zu beschreiben was der Betreiber der Website www.ignorantia.ch damit bezweckt, veröffentliche ich hier die Einleitung von ihm, wo er beschreibt wie die Idee zu seiner Website Gestalt annahm:

Ich habe selber andere diskriminiert
Es war ein regelrechter Kampf, den ich führte. Diesen Kampf führte ich in meinem Inneren und zeigte sich äusserlich nur dadurch, dass ich sehr mürrisch war. Schon als ich sehr jung war traten mehrere Familienmitglieder einer Religionsgemeinschaft bei. Zuerst war da ein gewisses Interesse doch mit der Zeit nur aufflammender Protest. Ich verstand nicht um was es ging und fühlte mich um meine Familie betrogen.

So begann ich mich zu distanzieren und es kam sogar so weit, dass ich mich von dem Strom der Diskriminierung habe mitreissen lassen und befand mich schlussendlich mehr oder weniger auf der Gegenseite – das schwarze Schaaf der Familie.

Doch dies konnte es nun auch wieder nicht sein. Es stimmte einfach irgendwie nicht. Viel Negatives wurde rumerzählt. Meinungen von so genannten „Ex-Mitgliedern“ bekamen einen hohen Stellenwert. Aber irgendwie passte was ich so hörte nicht zusammen mit dem was ich selber früher sah.

Mit der Zeit habe ich realisiert, mit welchen fiesen und unsauberen Methoden da zu einem grossen Teil gearbeitet wird und bin zum Schluss gekommen dass dies nicht die Wirklichkeit widerspiegelt.

So setzte ich mich hin und arbeitete mich minutiös durch Anschuldigungen, Gerüchte, Tatsachen und Berichte. Fragte nach, wog diese gegeneinander ab und habe für mich ausgewertet, was da abging. War ich auf dem falschen Weg mit meinen negativen Ansichten gegenüber religiösen Gruppierungen oder lag ich damit richtig?

Es ist mir mit der Zeit dann wie Schuppen von den Augen gefallen und ich musste mir eingestehen, dass ich auf dem falschen Dampfer war. Es war mir peinlich, äusserst peinlich. Und ich musste schliesslich eingestehen, dass ich Hetzkampagnen aufgelaufen bin.
Hinter Gruppierungen wie Zeugen Jehova, Osho, evangelischen Gruppierunge, ICF, Neuapostolische Kirche, Scientology, etc. stehen Personen, die eine hohe moralische Einstellung zum Leben haben.
Meine Entscheidung lag fest. Da musste was dagegen unternommen werden. Diese Webseite soll helfen aufzuzeigen wie eine solche Diskriminierung aufkommt und was daraus resultiert.
Lesen sie dazu weiter auf „Engagement gegen Diskriminierung“.

Reinkarnation im Christentum


Oft wird von Menschen welche sich nur oberflächlich mit Scientology auseinandersetzen behauptet, es sei nicht möglich Christ zu sein und sich gleichzeitig mit Scientology zu befassen. Vor allem die Idee dass nach dem Tod ein neues Leben wartet, wird oft als mit dem Christentum „nicht zu vereinbaren“ dargestellt. Ich wurde selber als Christ erzogen und im Religionsuntericht wurde versucht mir „den richtigen Glauben“ beizubringen. Ich denke aber dass schlussendlich der Pfarrer selber an der Glaubensdoktrin zweifelte. Mittlerweile bin ich seit 18 Jahren Mitglied der Scientology Kirche. In dieser Zeit hatte ich sehr viele Gespräche mit Angehörigen verschiedenster Religionsrichtungen. Einerseits ist mir dabei aufgefallen, dass Christen welche zur reformierten oder katholischen Amtskirche gehören, zum grössten Teil kein Bibelwissen haben. Die Kenntnis des Christentums beschränkt sich sehr oft auf das Konzept „Glauben und Beten“. Meiner Beobachtung entsprechend sieht es bei den christlichen Freikirchen und auch bei Gemeinschaften wie den Zeugen Jehovas und Mormonen ganz anders aus. Obwohl in diesen Gemeinschaften auch der „Glaube“ im Vordergrund steht, konnte ich trozdem beobachten, dass Menschen aus diesen Gruppen ein viel umfassenderes Wissen über die philosophischen Konzepte der Bibel haben. Wenn ich diese Menschen jedoch auf Reinkarnation ansprach und ihnen zeigte, dass Reinkarnation im Christentum beschrieben wird, konnten viele dies nicht akzeptieren. 

Ich habe hier einige Links gesammelt, welche sich alle mit den christlichen Vorstellung von Reinkarnation befassen. Viele Grundlagen auf denen das Christentum beruht, lassen sich aus diesem Gesichtspunkt ganz neu einschätzen.

Bereits bevor ich mich mit Scientology – der Philosophie von L. Ron Hubbard – befasste, hatte ich die Einstellung, dass sich die östlichen und westlichen religiösen Vorstellungen nicht wirklich wiedersprechen, sondern einfach andere Wege (Praktiken) zum Erreichen des gleichen Zieles sind. Die hier aufgeführten Informationen finde ich als wichtig, um westliche und östliche Vorstellungen besser verstehen zu können. Es wird auch aufgezeigt, dass die heutige Doktrin der christlichen Amts- und auch vieler Freikirchen, alles andere als unbestritten ist.

Reinkarnation im frühen Christentum
(Ein Auszug aus dem Buch „REINKARNATION“ von Ronald Zürrer)

„Reinkarnation im Christentum“
(Hauptsächlich über das Konzept von Ursache und Wirkung, sehr empfehlenswert)

Reinkarnation im frühen Christentum

Herr Pfarrer Thomas Gandow: Es ist Zeit für konstruktiven Dialog!


Erinnern Sie sich noch an das was Sie 1996 geschrieben haben?
Damals verurteilten Sie den Professor Erich Geldbach, weil er sich für neureligiöse Gruppierungen einsetzte und die Haltung des Bundeslandes Hamburg als „Verstoss gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention“ bezeichnete. Dies nebst den von Ihnen gewohnten Unterstellungen gegen die anderen Teilnehmer der „Konferenz für Religionsfreiheit und Menschenrechte“, zu welcher die Scientology Kirche eingeladen hatte.

Falls Sie sich nicht mehr daran erinnern sollten, helfe ich hier gerne nach. Hier das Zitat von Ihnen:

„In diesen umfänglichen „Mitteilungen“ an Kirchenleitungen und Dienststellen schreibt Geldbach allen Ernstes, daß die Kritik an Jugendreligionen, Psychokulten und ähnlichen Gruppen mit „Verfolgung von Sondergemeinschaften“ zu tun habe. Er rechtfertigt in diesem Schreiben nicht etwa seine Teilnahme an der von den Scientologen einberufenen Konferenz in Berlin am 30. Mai 1991, sondern identifiziert sich in seinem Brief ohne jede Einschränkung mit den Intentionen der scientologischen Veranstalter; so macht er sich u.a. die Behauptung zu eigen, die kritische Haltung des Bundeslandes Hamburg zu Scientology stelle einen Verstoß gegen Artikel 9 und 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.“

Seinen persönlichen „Standpunkt“ schrieb diesmal auf: Pfr. Thomas Gandow, 49,
Provinzialpfarrer für Sekten und Weltanschauungsfragen der EKiBB und Herausgeber des BERLINER DIALOG.

Herr Pfarrer Gandow, es ist heute nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sicherlich auch Ihnen klar, dass Professor Geldbach anscheinend nicht so unrecht mit seinen Äusserungen hatte. Nehmen Sie an einem konstruktiven Dialog teil, um in Deutschland einen echten interreligiösen Dialog aufzubauen. Dies bedingt aber Respekt für die Meinungen von Menschen, welche zu den von Ihnen als „Sekten“ bezeichneten Gruppen gehören oder auch nur wie Professor Geldbach ein Wort für diese einlegen. Hören Sie bitte auf, diese Menschen immer gleich als erstes zu diskreditieren. Hören sie auf, Menschen wie Jürgen Redhardt oder den Kirchenkritiker Mynarek persönlich zu diskreditieren, bloss weil diese Menschen einen Standpunkt vertreten, der Ihnen falsch erscheint. Diese Menschen vertreten eine Meinung wie auch Sie Ihre Meinung vertreten. Sie kritisieren den Umgang den Scientology mit Kritikern pflegt. Scientology ist jederzeit bereit an einem konstruktiven Dialog teilzunehmen. Sind Sie dazu auch bereit?

Gutachten: Scientology ist eine Religion


Die Anzahl der Religionswissenschaftler die sich mit Gutachten über Scientology äussern, nehmen immer mehr zu. Weg von polemischen und parteiergreifenden Aussagen der bekannten Kritiker, stelle ich hier einige Arbeiten über die Scientology Religion aus dem Gebiet der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte, Theologie und Soziologie vor. Diese Arbeiten sind fast nicht bekannt, haben aber eine Sache gemeinsam. Sie gehen nicht a priori davon aus, dass etwas an den Kritiken die Jahrzehnte lang über Scientology verbreitet wurden, wahr sein muss, sondern sie schauen – strikte wissenschaftlichen Grundsätzen entsprechend – die Scientology Lehre und die Organisation selber an, ohne sich von Vorurteilen leiten zu lassen. Schliesslich geht es bei Religionswissenschaft nicht einfach darum das Selbstverständnis der Scientology zu wiederlegen, sondern erst mal zu definieren was die Merkmale einer Religion überhaupt sind und diese Merkmale bei einer Organisation über die ein Gutachten erstellt wird, zu finden oder nicht.
In diesem Fale beziehen sich die Gutachten auf Scientology.
Aber lesen Sie die Gutachten einfach mal selbst durch und entscheiden Sie selber.

Scientology – Ein Vergleich zwischen östlichen und westlichen Religionen(PDF 175KB/6 pages)
Per-Arne Berglie
Professor für Religionsgeschichte
Universität Stockholm
Stockholm, Schweden

Scientology: Ihre wahre Natur(PDF 327KB/7 pages)
Harri Heino
Professor für Theologie
Tampere, Finnland

Ist Scientology eine Religion?(PDF 420KB/16 pages)
Alan W. Black
Außerordentlicher Professor für Soziologie
Universität von Neu-England
Armidale, New South Wales
Australien

Scientology: Eine Religion in Südafrika(PDF 386KB/15 pages)
David Chidester
Professor für vergleichende
Religionswissenschaft
Universität Kapstadt
Südafrika

Scientology: Die Kennzeichen einer Religion(PDF 371KB/12 pages)
Frank K. Flinn, Ph.D.
Außerordentlicher Professor
für Religionswissenschaft
Universität Washington
Saint Louis, Missouri
USA

Scientology: Eine religiöse Gemeinschaft(PDF 340KB/12 pages)
Lonnie D. Kliever, Dr. Phil.
Professor für Religionswissenschaft
Southern Methodist University
Dallas, Texas, USA