Religionswissenschaft

Scientology: Anerkennung von Behörden

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Hier erhalten Sie eine kleine Übersicht zu Aussagen  von Behörden zu Scientology:

Anerkennung von Behörden:

  1. Entsprechend ihrer Nomenklatur und ihren Statuten sieht sich die Scientology Church als neureligiöse Bewegung und ist bis zum Vorliegen anderer Fakten als solche zu behandeln. Das Bundesgericht teilt diese Auffassung (BGE 118 Ia 52). Aus der Antwort auf die Interpellation von Roland Borer(SVP) Einfluss der Scientology Kirche in der Schweiz https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=19963505
  2. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit bezeichnet Scientology als religiöse Gemeinschaft – Bern segnet das ab. Somit werden Scientologen vom Arbeitsgesetz enthoben. Basler Zeitung Behörde anerkennt Scientology als Religion http://bazonline.ch/basel/stadt/Behoerde-anerkennt-Scientology-als- Religion/story/24360603
  3. Der Verein Scientology wird in der Schweiz grundsätzlich als religiöse Gemeinschaft anerkannt, sofern sie nicht kommerziell auftritt. Diese Auffassung wird grösstenteils auch durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung vertreten (siehe u.a. BGE 126 1133 ff. vom 7. Juni 2000). Dies hat zur Folge, dass auch der Verein Scientology unter dem Schutz der Glaubens- und Gewissensfreiheit (Religionsfreiheit) gemäss Art. 15 der Bundesverfassung (BV) steht. Der Verein Scientology ist deshalb unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung wie alle anderen Religionsgemeinschaften zu behandeln. Stadtpolizei Zürich Religionsanerkennung Akteneinsicht
  4. Aufgrund der Akten stellen wir fest, dass die Scientology-Kirche grundsätzlich die Bedingungen für die Dienstbefreiung erfüllt. Massgebend sind die Bestimmungen von Artikel 6 Buchstabe d* der Dienstbefreiungsverordnung. Nach Ihren Angaben weisen Sie heute einen Bestand von 4’000 Mitgliedern aus. Diese Zahl ergibt einen Anspruch auf Dienstbefreiung für drei Geistliche. [*Bezieht sich auf Geistliche] Bundesamt für Adjutantur Religionsanerkennung Dienstbefreiung http://scientology-fakten.ch/bundesamtadjutantur/
  5. lm vorgebrachten Fall stellte sich die Frage, ob das Arbeitsgesetz (ArG) auf Scientology-Angehörige Anwendung findet, die im Rahmen ihrer Mitgliedschaft am Sonntag für die Gemeinschaft tätig sind. Es geht also hier um die Frage, ob das Sonntagsarbeitsverbot zum Tragen kommt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt hat entschieden, dass das Arbeitsgesetz nicht anwendbar sei. […] Das Seco als Aufsichtsbehörde ist der Ansicht, dass der Entscheid des Kantons gesetzeskonform ist. Aus der Antwort auf eine Interpellation von Daniel Stolz Scientology – Eine anerkannte religiöse Gemeinschaft https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=20153642
  6. Die Organisation Scientology ist in Schweden als Kirche anerkannt worden. Das berichtet die Stockholmer Zeitung «Svenska Dagbladet». Basis ist ein zum Jahreswechsel in Kraft getretenes Kirchengesetz, mit dem auch der Status der protestantischen Kirche als Staatskirche abgeschafft worden ist. Schwedens Steuerbehörde hatte im November die Scientology-Organisation als gemeinnützige, ideelle Vereinigung ohne Gewinnstreben anerkannt. RP-Online, 14. März 2000 In Schweden – Scientology als Kirche anerkannt http://www.rp-online.de/panorama/scientology-als-kirche-anerkannt-aid-1.2057328
  7. Im November 2007 hat die [portugiesische] Regierung Scientology als Religion anerkannt. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Portugal http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108466.htm
  8. Die Abteilung für innere Angelegenheiten [Südafrika] hat am Montag zwölf Minister der Scientology-Kirche die Erlaubnis erteilt rechtsgültige Trauungen durch zu führen, sagte die Scientology-Kirche in einer Erklärung. Dies bedeutet, dass Scientology als Religion anerkannt wurde. Independent Online Scientology church gets wedding vow nod http://www.iol.co.za/news/south-africa/scientology-church-gets-wedding-vow-nod- 33790
  9. Eine Steuerbefreiung wurde der Scientology-Kirche Südafrika vom South Africa Revenue Service(SARS) zugesprochen, sagte die Kirche am Dienstag . „Wir sind begeistert , das ist ein denkwürdiger und historischer Tag für uns , da er uns eine noch bessere Möglichkeit bietet, unserer Gemeinschaft und Scientologen zu dienen“, sagte der Präsident der Kirche, Ryan Hogarth. Independent Online SA Church of Scientology gets tax exemption http://www.iol.co.za/news/south-africa/sa-church-of-scientology-gets-tax-exemption- 381415
  10. In Anerkennung für den außergewöhnlichen Dienst an der Gemeinschaft war die Scientology Kirche Taiwan wieder der Mittelpunkt in diesem Jahr. Der Innenminister von Taiwan Mr. Chin Wei-zen überreichte der Kirche mit dem Excellent Religious Group Award des Ministeriums, eine Ehre welche die Kirche für 12 Jahre in Folge erhalten hat. PRWeb Taiwan Minister of Interior Presents Scientology with Excellent Religious Group Awards http://www.prweb.com/releases/2015/10/prweb12992474.htm
  11. Die Zentralregierung hat Scientology als Religion anerkannt, sagte die Scientology-Kirche am Donnerstag. „In dieser Zeit der weltweiten Gefahr, wiederspiegelt unsere Anerkennung in Taiwan ein Land, in der Vielfalt gefeiert wird und nicht politisiert“, sagte der Geistliche Heber Jentzsch, Präsident der in Los Angeles ansässigen Church of Scientology International, und fügte hinzu, dass Taiwan die 100. Regierung ist welche Scientology als Religion anerkennt. Taipei Times Taiwan quick take http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2003/03/22/199115
  12. Bei der Durchführung ihrer Tätigkeiten und der Erfüllung ihrer Ziele, soll die Gesellschaft [die Scientology-Kirche als Religionsgemeinschaft] alle gesetzlich übertragenen Befugnisse haben, genießen und im vollsten Umfang ausüben. Republic of the Philippines Scientology Registration 2003 https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-philippinen- registrierung-2003.pdf
  13. Die [spanische] Regierung beachtete im Allgemeinen die Religionsfreiheit in der Praxis. Es gab eine positive Veränderung im Status der Achtung der Religionsfreiheit durch die Regierung während des in diesem Bericht behandelten Zeitraum; die Scientology Kirche erhielt den rechtlichen Status als Religion. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Spain http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108473.htm
  14. Die Scientology Kirche wird keine Einkommenssteuer mehr bezahlen, nachdem das Inland Revenue Department (IRD) sie als gemeinnützig erklärt hat, sagte die Kirche heute. In der Bekanntmachung der Entscheidung am 24. Dezember, sagte das IRD die Kirche sei eine gemeinnützige Organisation welche sich der Förderung der Religion widmet und ihre Einkommen werden steuerfrei sein. NZ Herald Scientology gets tax-exempt status in New Zealand http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=3048935
  15. Die Scientology-Kirche Kroatien mit Sitz in Zagreb wurde am 22. Dezember 2003 in das Register für religiöse Gemeinschaften unter Nummer 27 eingetragen. Mit dieser Eintragung erlangte die kroatische Scientology-Kirche den Status einer juristischen Person. Registrierung Scientology Kroatien-Zagreb https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-kroatien-zagreb- registrierung-2003.pdf
  16. Am 25. Mai 1995 bestätigte das Amt für religiöse Gemeinschaften in Slowenien (urad za verske skupnosti), dass die Scientology-Kirche ihre Aktivitäten gemäß Art. 6 des Gesetztes über den juristischen Status für religiöse Gemeinschaften in Slowenien, registriert hat. Registrierung Scientology Slowenien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-slowenien- registrierung-1995.pdf
  17. Die Scientology-Kirche Albanien mit Sitz in Tirana wurde am 8. März 1994 als nichtgewinnorientierte Vereinigung registriert. Registrierung Scientology Albanien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-albanien- registrierung-1994.pdf
  18. Am 11. Dezember 2008 wurde die Scientology-Kirche Argentinien in das Register für Religionen (Nr. 4.006) eingetragen. Die Behörde für die Registrierung sah in Scientology „ihren religiösen Charakter in der Vergangenheit und auch heute präsentiert“. Registrierung Scientology Argentinien http://www.cancilleria.gov.ar/es/registro-nacional-de-cultos
  19. Am 2. Januar 1957 hatte der Internal Revenue Service die Scientology- Kirche Kalifornien (Church of Scientology of California – CSC) als steuerbefreite Organisation anerkannt. Diese Entscheidung wurde jedoch am 18. Juli 1967 vom IRS widerrufen. Am 1. Oktober 1993 gewährte die amerikanische Steuerbehörde (IRS) nach einer 2 jährigen intensiven Untersuchung allen amerikanischen Scientology-Kirchen Steuerfreiheit, weil sie ausschließlich religiöse und gemeinnützige Zwecke verfolgen. Scientology Blogger Länderliste: Scientology-Kirche als Religion weltweit anerkannt Gerichtsurteile, Expertisen und amtliche Entscheidungen https://scientology-blogger.com/2014/04/05/laenderliste-scientology-kirche-als- religion-weltweit-anerkannt-gerichtsurteile-expertisen-und-amtliche-entscheidungen/

Podiumsgespräch mit diversen Religionsvertretern in der Scientology Kirche Zürich

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islam

Knapp 100 Personen nahmen an der interreligiösen Andacht mit Vertretern verschiedener Religionen teil.

Das Haupt-Thema der interreligösen Sonntagsandacht vom vergangenen Sonntag in der Scientology Kirche Zürich war das Thema „Was ist der Islamn wirklich?“.

Nach einem Gebet informierte der Imam einer Zürcher Moschee über Grundlagen des Islams und ging auch auf die Kontroversen ein, die seit längerem über den Islam kursieren. Die knapp 100 Teilnehmer der Andacht hatten danach Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen.

Neben der Andacht hatten die Besucher die Möglichkeit auf über 20 Schautafeln mehr über die Grundlagen des Islams zu erfahren. Ausgewählte Zitate fanden sich neben Erklärungen zum Begriff Jihad, Informationen zu den heiligen Stätten, zur Geschichte des Islams, aber auch zu den Beziehungen mit anderen Religionen. Viele Missverständnisse und Vorurteile konnten ausgeräumt werden.

Viele Besucher kommentierten, dass die Unterschiede zwischen Islam, Christen und Juden bei weitem nicht so verschieden sind, wie manche Leute dies weismachen wollen.

Nach einem interkulturellen Mittagessen mit intensiven Gesprächen, informierte die Leiterin der von Scientology unterstützten Jugend für Menschenrechte Vereinigung mit einem informativen Film über die Geschichte der Menschenrechte.

Anschliessend diskutierten Vertreter diverser Religionsgemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen auf dem Podium, wie Religion mitwirken kann, Menschenrechte zu verwirklichen. Zahlreiche Voten aus dem Publikum zeigten, dass das Thema “heiss” ist.

Weitere interreligiöse Veranstaltungen zu diversen Themen sind geplant.

Scientology-Anerkennung weltweit: Gegenwärtiger Stand

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Quelle: http://scientology-blogger.com/2014/04/05/laenderliste-scientology-kirche-als-religion-weltweit-anerkannt-gerichtsurteile-expertisen-und-amtliche-entscheidungen/
Artikel von Reinhard Rieder
In welchen Staaten ist die Scientology-Kirche anerkannt? Ist diese Anerkennung mit dem deutschen “Kirchenstatus” vergleichbar? Ich habe mir die Mühe gemacht und zu diesem Thema intensiv recherchiert. Vielen Lesern meines Blogs ist nicht bewusst, dass Scientology nicht nur in den USA, sondern in euopäischen Ländern wie z. B. Spanien, Großbritannien, Italien ebenfalls anerkannt ist. Unten stehend befindet sich eine Länderliste in der ich die Form des Religionsstatus (Gerichtsurteile u. amtlichen Entscheidungen) von Scientology erläutere.

Portugal: Bereits am 7. April 1988 wurde die Scientology-Kirche Portugal mit der Genehmigung des Justizministeriums als religiöse Vereinigung unter der Nummer 177 auf Seite 103 des Ordnungsbuches im Generalsekretariat eingetragen. Schreiben des portugiesischen Justizministeriums

Es folgte am 1. Oktober 2007 die Registrierung als “religiöse juristische Person” (pessoa colectiva religiosa) Dieser Status ist vergleichbar mit der Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland. Siehe Scientology Recognized in Portugal

Spanien: Im Oktober 2007 hat der Nationale Verwaltungsgerichtshof in Spanien (La Audiencia Nacional) geurteilt, dass die Scientology-Kirche Spanien (IGLESIA DE SCIENTOLOGY DE ESPANA), gemäß spanischen Verfassungsrecht einen Anspruch hat, als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Es wies das Justizministerium an die Scientology-Kirche in das Register für Religionen einzutragen.

La Audiencia Nacional reconoce a la Cienciología como iglesia (El Pais – 03.11.2007)

Glaubensfrage: Spanien erkennt Scientology als Kirche an (Tagesspiegel – 12.11.2007)

Im Dezember 2009 wurde sogar die Scientology-Kirche Spanien als „sozial-gemeinnützige Vereinigung“ anerkannt (spanische Ministerium für Wirtschaft und Steuern).

Italien: Am 8. Oktober 1997 hatte der italienische Kassationshof in Rom zu Gunsten der Scientology-Kirche Mailand entschieden. Das Gericht stellte fest, dass es sich bei Scientology um eine Religion handelt. Siehe Artikel des Zentrums für Studien über neue Religionen (CESNUR).

Im Jahr 2000 wurde der religiöse Status der Scientology-Kirche in Italien erneut in einem Verfahren bestätigt. Urteil des Kassationsgerichts in Rom zur Scientology-Kirche (englisch)

Schweden: Die Scientology-Kirche wurde im Jahr 1999 als gemeinnützige Organisation mit religiöse Zielsetzung in Schweden anerkannt. Ein Jahr später wurden auch die von den Geistlichen geschlossenen Ehen von der Regierung anerkannt. Siehe Wikipedia-Artikel mit einer Liste der religiösen Gemeinschaften in Schweden.

In Schweden: Scientology als Kirche anerkannt (Rheinische Post – 14.03.2000)

Norwegen: Am 12. März 1955 wurde die Scientology-Kirche Oslo als religiöse Organisation (94.910 Religiøse organisasjoner) in das Koordinierungsregister für juristische Personen (Brønnøysundregistrene) eingtragen.

Scientologikirken – en kort innføring Abhandlung von Geir Winje über die Scientology-Kirche. Geir Winje ist Dozent an der norwegischen Universität Vestfold und hat Bücher und Artikel über moderne Religion, Kunst und Religion veröffentlicht.

Kroatien: Die Scientology-Kirche Kroatien mit Sitz in Zagreb wurde am 22. Dezember 2003 in das Register für religiöse Gemeinschaften unter Nummer 27 eingetragen. Mit dieser Eintragung erlangte die kroatische Scientology-Kirche den Status einer juristischen Person. Siehe Urkunde Registrierung der Scientology-Kirche Kroatien in Zagreb

Slowenien: Am 25. Mai 1995 bestätigte das Amt für religiöse Gemeinschaften in Slowenien (urad za verske skupnosti), dass die Scientology-Kirche ihre Aktivitäten gemäß Art. 6 des Gesetztes über den juristischen Status für religiöse Gemeinschaften in Slowenien, registriert hat. Siehe Registrierung der Scientology-Kirche in Slowenien. Diese Eintragung kann auch online eingesehen werden. Siehe Liste der 46 registrierten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Slowenien.

Ungarn: Am 17. Juli 1991 wurde die Scientology-Kirche Ungarn durch das Gericht in Budapest als religiöse Gemeinschaft eingetragen und anerkannt. Siehe Dokument Registrierung der Scientology-Kirche Ungarn

Albanien: Die Scientology-Kirche Albanien mit Sitz in Tirana wurde am 8. März 1994 als nichtgewinnorientierte Vereinigung registriert. Registrierung der Scientology-Kirche in Albanien

Deutschland: Das Finanzgericht Köln (Az 2 K 6627/96) entschied am 24. Oktober 2002, dass zwei amerikanische Scientology-Körperschaften (SMI und IHELP) von der Steuer in Deutschland befreit. Diese Entscheidung fußt auf dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den USA und Deutschland und der Tatsache, dass die Scientology-Kirche in den USA als gemeinnützige religiöse Organisationen anerkannt sind. Ebenso erließ das Bundesamt für Finanzen in Bonn im Februar 2003 Freistellungsbescheide an die Scientology-Kirche International (CSI).

Niederlande: Mit einem Urteil (Nr. 12/00652) vom 17. Oktober 2013 hat das Finanzgericht für Berufungsfragen in Amsterdam die Church of Scientology Amsterdam als gemeinnützig anerkannt. Siehe OTS-Pressemitteilung “Anerkennung der Scientology Religion in Holland”.

Großbritannien: Am 11. Dezember 2013 hatte der Supreme Court in London die Scientology zu Religion erklärt. Geklagt hatten zwei Mitglieder die eine rechtsgültige Trauung in der Kapelle der Scientology-Kirche London durchführen lassen wollten. Siehe ORF-Artikel GB: Oberstes Gericht erklärt Scientology zur Religion.
Scientology-Kirche in Nordamerika

Vereinigte Staaten von Amerika: Am 2. Januar 1957 hatte der Internal Revenue Service die Scientology-Kirche Kalifornien (Church of Scientology of California – CSC) als steuerbefreite Organisation anerkannt. Diese Entscheidung wurde jedoch am 18. Juli 1967 vom IRS widerrufen. Am 1. Oktober 1993 gewährte die amerikanische Steuerbehörde (IRS) nach einer 2 jährigen intensiven Untersuchung allen amerikanischen Scientology-Kirchen Steuerfreiheit, weil sie ausschließlich religiöse und gemeinnützige Zwecke verfolgen.

Kanada: Am 21. Dezember 1993 wurde die Scientology-Kirche Montreal und Quebec als religiöse Gemeinschaft eingetragen und anerkannt. Diese Anerkennung beinhaltet auch die Gleichstellung geschlossener kirchlichen Ehe mit der standesamtlich geschlossenen Zivil-Ehe gemäß Marriage Act (Ehegesetz).
Anerkennung in Südamerika

Argentinien: Am 11. Dezember 2008 wurde die Scientology-Kirche Argentinien in das Register für Religionen (Nr. 4.006) eingetragen. Die Behörde für die Registrierung sah in Scientology “ihren religiösen Charakter in der Vergangenheit und auch heute präsentiert”.
Anerkennung von Scientology in Afrika

Südafrika: Das südafrikanische Innenministerium teilte am 31. März 2000 mit, dass die Scientology-Kirche berechtigt ist kirchliche Ehe zu schließen. Diese sind rechtskräftig und bedeuten für die Gemeinschaft eine volle Anerkennung als Religionsgemeinschaft. Siehe Scientology church gets wedding vow nod (04.04.2000 – Independet Online)

Und die südafrikanische Steuerbehörde (SARS) teilte am 3. Dezember 2007 mit, dass die Scientology Kirche als gemeinnützige Körperschaft anerkannt ist. Siehe SA Church of Scientology gets tax exemption (04.12.2007 – Independet Online)
Scientology-Kirche in Asien

Taiwan: Die Scientology-Kirche wurde als Religion in Taiwan anerkannt. Ein Regierungsvertreter des Innenministeriums gab am 12. März 2003 bekannt, dass Scientology die 25ste anerkannte Religion im Land ist.

Kasachstan: Die Scientology-Kirche Karaganda wurde am 20. Dezember 2000 und die “Scientology Kirche Ost-Kasachstan” vom Justizministerium als Körperschaft eingetragen.

Kirgisistan: Die Scientology-Kirche Bishkek wurde vom Komitee für religiöse Angelegenheiten in das staatliche Register für Religionsgemeinschaften am 31. Januar 2001 eingetragen.

Philippinen: Die Church of Scientology Mission of Philippines mit Sitz in Manila wurde im Jahr 2003 als eine religiöse Vereinigung eingetragen. Registrierung der Mission der Scientology-Kirche in den Philippinen

Indien: Im October 2003 befreite der Direktor für Einkommenssteur die “Religious Foundation of Scientology of New Delhi” von der Steuer und trug sie als religiöse Vereinigung ein. Registrierung der Religious Foundation of Scientology of New Delhi
Australien und Ozeanien

Australien: 1973 wurde dem ersten australischen Scientology-Geistlichen eine Genehmigung für die Eheschließung erteilt. Zur vollständigen Anerkennung kam es am 27. Oktober 1983 als der Oberste Gerichtshof in Australien in einem langjährigen Rechtsstreit entschied, dass Scientology eine Religion ist. „Die Schlussfolgerung, dass [die Kirche] eine religiöse Institution darstellt, die einen Anspruch auf Steuerbefreiung hat, ist zwingend.“ Siehe Yahoo-Artikel Scientology Attacks Back on Religious Discrimination – Example: Australia

Neuseeland: Die neuseeländische Steuerbehörde (Inland Revenue Department – IRD) teilte der Scientology-Kirche Neuseeland mit dem Schreiben vom 24. Dezember 2002 mit, dass sie die Vorraussetzungen für gemeinnützigen Zweck laut s OB 1 des Einkommensteuergesetzes von 1994 erfülle. Siehe Pressemitteilung NEW ZEALAND GRANTS RELIGIOUS CHARITY STATUS TO SCIENTOLOGY AFTER 48 YEARS.

Im Juni 2008 hat die neuseeländische Wohltätigkeitskommission (New Zealand Charities Commission) die Scientology-Kirche als gemeinnützig Vereinigung mit religiösen Veranstaltungen und Aktivitäten eingetragen. Siehe The Church of Scientology of New Zealand Inc. – registered NZ charity assessed as serving the “public good”.

Die Scientology Kirche und deren Einstellung zur Beachtung von Recht und Gesetz

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L. Ron Hubbard hat als Gründer der Scientology-Religion und als Autor der maßgeblichen Schriften der Scientology-Kirche immer die Befolgung staatlicher Gesetze eingefordert. Entsprechendes ist seit Jahrzehnten in den Satzungen der Kirche vermerkt. Das staatliche Recht wird damit ganz sicher nicht abgelehnt.

Alle Kirchen und Mitglieder sind aufgefordert, die Gesetze des Landes in dem sie leben und ihre Religion ausüben, zu befolgen. L. Ron Hubbard legte deshalb in einer innerkirchlichen Richtlinie fest, dass alle innerkirchlichen Handlungen und Bestimmungen, auch im Bereich des eigenen Disziplinarrechts, KEINE Gesetze eines Landes verletzen dürfen. In dem von L. Ron Hubbard verfassten „Der Weg zum Glücklichsein“ schreibt er unter der Regel Tun Sie nichts Illegales: „Wenn Sie merken, dass jemand in Ihrer Umgebung illegale Handlungen begeht, sollten Sie alles tun, was Ihnen nur möglich ist, um ihn davon abzubringen.“ Für das innerkirchliche Disziplinarrecht steht am Ende der Aufzählung innerkirchlicher Vergehen der Satz: „Nichts in diesem Kapitel soll je oder unter irgendwelchen Umständen irgendeine Verletzung der Gesetze des jeweiligen Landes oder irgendeinen absichtlichen Rechtsbruch rechtfertigen. Jeder solcher Verstoße soll den Schuldigen sowohl den gesetzlich vorgeschriebenen Strafen, also auch (innerkirchlichen) Ethik- und Rechtsmaßnahmen aussetzen“. Deutlicher kann die Oberhoheit des staatlichen Rechts im Verhältnis zum innerkirchlichen Recht wohl kaum zum Ausdruck gebracht werden.

Das hinderte trotzdem einzelne, voreingenommene Mitglieder der früheren Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages nicht, die „Abkehr von Recht und Gesetz“ und – als notwendige Begründung von Überwachungsforderungen – die angebliche „Aushöhlung des unabhängigen Gerichtswesens“ ohne irgendwelche Belege künstlich zu konstruieren. Allein die bloße Tatsache der Existenz einer innerkirchlichen, disziplinarischen Rechtsordnung wurde als „Beweis“ dafür bemüht, dass Scientology mit der staatlichen Gerichtsbarkeit und Rechtsordnung nichts am Hut habe. Das faktisch alle gesellschaftlichen Verbände und natürlich auch Religionsgemeinschaften – vom Sportverein (Beispiel DFB), den Gewerkschaften, den Parteien bis zu den Amtskirchen – über eine interne disziplinarische Rechtsordnung verfügen, genügt offenbar nicht, um den Betreibern dieser Argumentation die Absurdität ihrer Logik aufzuzeigen. Ein „Gutachter“ der besagten Enquete, der selbst früher gegen die Scientology Kirche meist vergeblich prozessiert hatte und damit alles andere als in der Sache neutral und objektiv „gutachten“ konnte, ging – aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats – sogar so weit zu behaupten, es gäbe einen Beleg, dass Scientology die bestehende Rechtsordnung „pauschal ablehnt“ und im Falle von „politischer Macht“ nur noch ihr eigenes, innerkirchliches Rechtssystem zulassen würde.

Völlig abgesehen von der Tatsache, dass die Scientology-Kirche keinerlei politische Ziele verfolgt und erst recht keine Beteiligung an „politischer Macht“ anstrebt, sondern für die Trennung von Kirche und Staat eintritt. Das Gegenteil von politischer Macht bzw. politischen Zielen ist ihr aufgrund innerkirchlicher Richtlinien (von L. Ron Hubbard) nachweisbar untersagt. Zur Bekräftigung dieser Tatsache haben die deutschen Scientology-Kirchen eine „Grundsatzerklärung für Menschenrechte und Demokratie“ (siehe www.scientology-fakten.de/scientology-kirche-deutschland-resolution-der-kirchenratsversammlung.html) im Jahre 2008 verbindlich in ihre Satzungen aufgenommen und sich von entgegen gesetzten Ansichten distanziert. Während andere Weltreligionen zum Teil heute noch ein Problem mit den Menschenrechten haben oder sie zum Teil erst in den 1960er Jahren für sich als verbindlich anerkannt haben (so z.B. das Vaticanum II der kath. Kirche), geht das Glaubensbekenntnis der Scientology-Kirche mit Gründung der ersten Scientology-Kirche im Jahre 1954 sofort von der Gott gegebenen Gleichberechtigung aller Menschen und ihrer Seelen aus. Gleichzeitig verlangte die Scientology-Kirche hierin implizit und in späteren hierauf aufbauenden internen Kodizes entsprechend, verbindlich und ausdrücklich spätestens seit 1969, von den Mitgliedern die Beachtung und Förderung der Menschenrechte und die Befolgung des Grundsatzes „des gleichen Rechts für alle“. Weder L. Ron Hubbard, noch die Scientology-Kirche in Deutschland oder in sonst einem Land dieser Welt, haben je die Befolgung staatlicher Gesetze in Frage gestellt oder die bestehende Rechtsordnung abgelehnt. Das innerkirchliche Disziplinarsystem ist, wie bei vielen anderen Vereinen oder Religionsgemeinschaften auch, nur für interne disziplinarische Angelegenheiten zuständig oder als Schlichtungsstelle für zivilrechtliche Angelegenheiten unter Mitgliedern und – das Einverständnis der Streitparteien eines derartigen Verfahrens vorausgesetzt – auch zwischen einem Mitglied und einem Nicht-Mitglied. Diese Schlichtungsstelle dient letztlich auch der Entlastung der Zivilgerichte. Alle solchen zivilrechtlichen Angelegenheiten werden – dem Charakter der Schlichtungsstelle entsprechend – von einem Kaplan der Scientology-Kirche geleitet. Rechtsanwälte sind in solchen Verfahren grundsätzlich zugelassen, auch wenn so genannte „Experten“ anderer Meinung sind. Jedes „weltliche“ Vergehen im Sinne des Strafgesetzbuches wird im innerkirchlichen Rechtssystem lediglich mit Hinblick auf die Folgen für die Mitgliedschaftsrechte der oder des Betreffenden verhandelt. Darüber hinaus untersteht die Person den üblichen Rechtsverfahren im jeweiligen Land. Zum Vergleich müssten eher die existierenden innerkirchlichen Rechtssysteme aller Weltreligionen, hinsichtlich ihrer tatsächlichen Schnittstellen mit dem jeweiligen staatlichen Rechtssystem, weit mehr Anlass zur Besorgnis geben, als die innerkirchlichen Disziplinarverfahren der Scientology-Kirche. Ob man nun auf die innerkirchliche Rechtsordnung der Amtskirchen (dort sogar als „Amtszucht“ bezeichnet) in Deutschland blickt, die Sharia-Praktiken im Islam oder auch die Religionsgerichte im Judentum, die z.B. exklusiv für Scheidungen zuständig sind: Alle Weltreligionen ergänzen durch eigene interne Rechtsverfahren Teile der weltlichen Rechtsordnung. Die Scientology-Kirche verhält sich damit völlig innerhalb der üblichen und anerkannten Traditionen von Verbänden und Religionsgemeinschaften. Dies gilt auch für die erwähnten, internen Schlichtungsverfahren. Sie entlasten nicht nur die staatlichen Gerichte, sondern werden heutzutage zum Teil sogar in einigen Bundesländern als notwendige Prozessvoraussetzung für die Erhebung von Klagen vor den ordentlichen Gerichten bereits gesetzlich VERLANGT. Dass die Scientology-Kirche solche Verfahren intern als günstiger, einfacher und schneller propagiert als Verfahren vor ordentlichen Gerichten, kann im Zeitalter der „Mediation“ schwerlich als Gefährdung des Rechtsstaates klassifiziert werden, auch wenn dies manche voreingenommenen „Experten“ so konstruieren und sehen wollen. Der Wahrheit sind sie mit ihren gefärbten Meinungen damit nicht näher gekommen. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Prof. Dr. Arnd Diringer hat eine Professur für Zivil- und Strafrecht an der Hochschule Ludwigsburg inne und leitet dort die Forschungsstelle für Personal und Arbeitsrecht. Er hat über Scientology promoviert und führt derzeit ein Forschungsprojekt über “Glaube und Ethik der Scientology” durch. Ich bin gespannt, ob es ihm gelingt eine unabhängige, wissenschaftliche Arbeit durchzuführen, oder ob er wie viele andere einfach das schreibt was man bereits vor 30 Jahren über Scientology schrieb.

Scientology Schriften nicht extremistisch: Bezirksgericht von Khanty-Mansi hebt Urteil des Amtsgerichts von Surgut auf.

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Ein weiteres Stück der Unterdrückung ging heute den Bach runter

Am 12. Oktober hob das Bezirksgericht von Khanty-Mansi die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut, welche die Werke von L. Ron Hubbard als extremistisch einstufte, wieder auf.

Der Beschluss vom 26. März 2010 des Stadtgerichts von Surgut fand übrigens hinter verschlossenen Türen statt. Es war keinem Repräsentanten der Scientology Kirche erlaubt worden dem Prozess beizuwohnen. Der Staatsanwalt sowie der Richter entschieden, dass die Grundlagen der Lehre der Scientology Kirche extremistisch seien. Der Staatsanwalt bestätigte später in einem Interview, dass er die beurteilten Materialien nicht selbst gelesen habe und berief sich auf eine Experten-Analyse. der beigezogene „Experte“ wurde von Frau Galina Vydrina empfohlen. Sie ist Beraterin des Gouverneurs von Khanty-Mansi und kämpft seit langem gegen nicht-traditionellen Religionen. Der von ihr zugezogene „Experte“ war Anti-Sekten-Spezialist Evgeny Volkov, der, statt die Fragen des Gerichts zu beantworten, seine „wissenschaftlichen“ Theorien vortrug, ohne auch nur die Hälfte der Scientology-Materialien die zur Analyse vorgelegt wurden, eingesehen zu haben. Das Gericht war mit den Materialien von Ron Hubbard noch weniger vertraut. Das gesamte gerichtliche Verfahren dauerte 2 Stunden und 40 Minuten.

Die Scientologen in der Gemeinde (deren Vertreter ist Alexander Iljin) hatten den Endruck, dass diese Entscheidung eine Rache für die Anerkennung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) war, da die lokalen Behörden die vom EGMR anerkannten Rechte der Scientologen auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, verletzt hatten.

Trotz der Tatsache, dass die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut noch nicht rechtskräftig war, nahm das Justizministerium der Russischen Föderation illegalerweise diese Materialien in die Liste des extremistischen Materials auf. Seit der Veröffentlichung dieser Liste, haben die Strafverfolgungsbehörden auf der Jagd nach diesen Materialien im ganzen Land von Blagoweschtschensk bis nach Krasnodar Durchsuchungen und Razzien durchgeführt. Am Zoll wurde Material entsiegelt und unbescholtene Bürger wurden Verwaltungsverfahren unterzogen.

„Die Entscheidung Surgut ist eine Schande für die Justiz. Als Bürger der Russischen Föderation und als Rechtsanwalt bin ich froh, dass das Urteil nun aufgehoben wurde. Auch wenn es gute Gründe für eine Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegeben hat, glaube ich, dass die Fähigkeit der Berufungsinstanz unabhängig von religiösen Einstellungen und der politischen Situation eine Entscheidungen zu fällen ein Triumph ist. Nicht nur ein Triumph des Rechtsstaates, sondern auch des gesunden Menschenverstandes“, sagte Anwalt Galina Krylova nach der Entscheidung des Bezirksgerichts.

Die Leiterin der russischen Scientology-Zentren, Natalia Dvoryadkin, erklärte, dass die Arbeiten von L. R. Hubbard seit über 50 Jahren in 165 Ländern weltweit erhältlich sind. Die Gesamtauflage der veröffentlichten Materialien überschreitet 81 Millionen Exemplaren.

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard

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Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. Ron Hubbard über das Christentum

Tattva viveka hinterfrägt die Scientology Hysterie

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„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“ so der Titel eines Textes der Ronald Engert in der neuesten Ausgabe 43 der Zeitschrift „Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur“ veröffentlichte.

„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“
Kaum eine neureligiöse Bewegung wird so kontrovers und mit so viel Feindseligkeit betrachtet wie Scientology. Was steckt dahinter? Was sind das für Leute? Der Chefredakteur wagte sich in die Höhle des Löwen und entdeckte ganz normale Menschen.

Heute morgen traf ich meine Hausmitbewohnerin im Treppenhaus. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei Scientology in Frankfurt/M. vom Vortag. Ihre Reaktion war ein angstvolles und entsetztes Gesicht mit dem Kommentar: »Wie gruselig!« Dieses »Wie gruselig!« wiederholte sie ungefähr dreimal.

Dazu muss gesagt werden, dass meine liebe Mitbewohnerin Gymnasiallehrerin ist, ca. 35 Jahre alt und alternativ eingestellt. Man kann sie wohl als Musterbeispiel der Kulturkreativen einordnen.

Auch im Vorfeld meines Besuchs war die Reaktion von Bekannten Angst und Schrecken, begleitet von der Zusicherung einer Befreiungsaktion, sollten mich die Schergen von Scientology nicht mehr raus lassen.

Nun, ich wagte den Gang in die Höhle des Löwen, oder schlimmer noch, in den Abyss des Bösen. Und siehe da: es handelt sich um ganz normale Menschen. Ja, ich würde sagen, um gesunde Menschen.

In der Vorbereitung auf den Interview-Termin habe ich mir natürlich das Material angeschaut und recherchiert. Ich schaute mir die einschlägigen TV-Berichte von Aussteigern an, ein Interview mit Ursula Caberta in Hamburg, die als die prominenteste »Aufklärerin« gegen Scientology gilt, und ich schaute mir die Schriften und Videos von Scientology selbst an.

Mein Grundsatz als Journalist war und ist es, mit den Leuten selbst zu reden und mich nicht auf Informationen aus 2., 3. oder gar 4. Hand zu verlassen, Interpretationen, Bewertungen, Pauschalurteile von anderen Interessengruppen, weltanschaulichen oder religiösen Gegnern oder psychisch angeschlagenen Individuen.
Nun ist ja Scientology in der öffentlichen politisch korrekten Meinung der Gegenstand der schlimmsten Befürchtungen überhaupt. Die Horrorszenarien von Gehirnwäsche, abhängigen Mitgliedern, denen der letzte Euro aus der Tasche gezogen wird, verfolgten Aussteigern, Geheimplänen,Verschwörung und Weltherrschaft kursieren im Medienwald. Es gibt wohl kaum eine religiöse Sondergemeinschaft, die mehr Verfemungen und üble Nachrede über sich ergehen lassen muss als Scientology. Umso mehr interessierte mich nun doch diese Vereinigung.

Auslöser meiner Recherche war eine Anzeige für das Scientology-Buch von Ron L. Hubbard, die mehr oder weniger versehentlich in der Tattva Viveka Nr. 39, S. 95 erschienen war. Ich hatte dazu bereits in der Folgenummer (Nr. 40, S. 91-92) einen Kommentar veröffentlicht, der sich aber mehr auf die wirtschaftlichen Aspekte einer kleinen idealistischen Zeitschrift wie der Tattva Viveka bezog. Ich versprach den beunruhigten Leserinnen und Lesern, der Sache nachzugehen und die Recherche aufzunehmen. Ich möchte mich wiederholen: Um einen Gegenstand, z.b. eine spirituelle Lehre, kennenzulernen, gehe ich zu den Menschen direkt hin. Ich gebe mich nicht mit Informationen aus 2. Hand zufrieden. Ich bilde mir mein eigenes Urteil und es interessiert mich tatsächlich nicht im Geringsten, was selbsternannte Exegeten der öffentlichenMeinung dazu sagen. Allzuoft wurden schon Minderheiten verfemt und verteufelt. Gerade wir Deutschen – wie oft muss man das noch sagen? – sollten in diesen Dingen Zurückhaltung üben.

Mein Kontakt mit dem Gedankengut der Scientology begann mit einem Interview in der religionswissenschaftlichen Zeitschrift »Spirita« in den Neunziger Jahren (Ausgabe 1/93, http://www.spirita.de). Ich las dieses Interview der beiden Marburger Religionswissenschaftler Stefen Rink und Thomas Schweer mit dem größten Erstauen, waren doch darin ganz neutral die spirituellen Prinzipien der Scientology in Form eines Interviews dargestellt und ganz nüchtern diskutiert worden. Hier entdeckte ich ein Bild von Scientology, wie es mir aus der öffentlichen Meinung nicht bekannt war, die damals schon von Hysterie, Panik und Feindseligkeit geprägt war. Damals schon dachte ich, dass in der öffentlichen Meinung wohl offensichtlich etwas schief gelaufen ist und die Wahrheit hinter dem Schleier der Ideologie möglicherweise ganz anders liegen müsse.

Gemäß der öffentlichen Meinung, der sich anscheinend die Gesamtheit der gesellschaftlichen Strömungen von ultrarechts bis ultralinks anschließen, handelt es sich bei Scientology um eine ganz gefährliche Sekte, die den Titel »Kirche« oder »Religion« missbraucht und in Wirklichkeit nur ein besonders perfides Wirtschaftsunternehmen ist, das die Weltherrschaft anstrebt. Selbst der ansonsten gut informierte Peter Sloterdijk lässt sich zu dergleichen oberflächlicher Sicht hinreißen, wenn auch elaborierter.*

* Peter Sloterdijk: Du mußt Dein Leben ändern, Frankfurt M. 2009, S. 153ff.

Mein Besuch am 16. März 2010 in der Scientology-Niederlassung in Frankfurt/ M., Kaiserstr. 49, dauerte drei Stunden, und ich muss sagen, ich konnte keinen Fehler entdecken. Tut mir Leid, aber ich habe nichts Anstößiges gefunden. Was ich fand, waren aufgeschlossene Menschen, die anscheinend nichts zu verbergen hatten, sondern im Gegenteil sich darüber freuten, dass ich mich für sie interessierte. Sie zeigten mir alle Räume, erläuterten die Organisation des Zentrums und der Symbole, präsentierten voller Stolz ihre umfangreiche Literatur und Audio- und Videokollektionen ebenso wie das berühmt-berüchtigte E-Meter, das im Auditing eingesetzt wird und das ich selbst ausprobieren konnte. Es waren ca. 15 Personen in dem Zentrum anwesend, die auf mich den Eindruck machten, wie ich ihn von allen esoterischen, spirituellen, traditionellen oder neo-spirituellen Richtungen kenne.Teils sind dies Menschen, die sehr gesunde, wache und selbstbewusste Menschen zu sein scheinen.Teils sind dies andere Menschen, die offensichtlich Lebenshilfe brauchen und etwas »verschroben« wirken, Menschen, die einfach vom Schicksal nicht immer gut behandelt wurden und nun Zuflucht suchen. Dies finde ich in allen derartigen Gemeinschaften, seien sie politisch oder spirituell, seien sie christlich, neo-sufistisch, hinduistisch oder sonstiges.

Es sind immer Menschen, die mehr wollen als einfach nur sich einzurichten. Einige wollen mehr, weil sie nach höheren Zielen streben und den Wert vonGeld, Eigenheim,Terasse mit Terracotta-Fliesen und Familienglück nicht ausreichend finden. Einige wollen mehr, weil sie von den genannten Werten ausgeschlossen sind.

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