Scientologen in Deutschland – endlich Klarheit


Die Kontroverse rund um Scientology und die Scientologen in Deutschland reisst nicht ab. Seit den 70er Jahren findet diese Kontroverse immer neue Nahrung. Viel wurde darüber geschrieben, gerätselt und getuschelt. Doch wer sind die Scientologen wirklich? Wie denken Sie über gesellschaftliche Themen?

Scientologen in Deutschland - Eine sozialwissenschaftliche Umfrage unter 300 Scientologen in Deutschland

 

 

Amazon Ebook – Scientologen in Deutschland Endlich knallharte Fakten zur über 40 Jahre alten Kontroverse, bereitgestellt durch ein von der europäischen Union unterstützten Projektes.

 

 

 

Die Akte Scientology – Die geheimen Dokumente der Bundesregierung


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Buchcover Die Akte Scientology

Scientology: In Deutschland seit vielen Jahren ein kontroverses Thema. Wie kommt es, dass Scientology in vielen Ländern als Religionsgemeinschaft anerkannt ist, in Deutschland aber seit den 70er Jahren für harte Disskussionen sorgt? Was steckt dahinter?

Fakten statt Meinungen machen dieses Buch zu einem „Muss“ für jeden, der sich für dieses Thema interessiert.

Ein ungeschminkter Bericht über die Geschichte der Scientology im deutschsprachigen Raum, der die gängigen Klischees gegen Scientology hinterfragt und zum offenen und vorurteilsfreien Umgang mit Scientology auffordert. Exklusiv konnte Einsicht genommen werden in Unterlagen der Bundesregierung, die erst nach jahrelangen Gerichtsverfahren zugänglich wurden und hier zum ersten Mal öffentlich gemacht werden.

Über den Autor: Dr. Peter Schulte, geboren 1962 in Paderborn ist ein Sozialwissenschafter und lebt in Innsbruck. Von 1998 bis 2010 war er der Sektenbeauftragte für das Land Tirol. Seit vielen Jahren befasst er sich mit „neuen religiösen Bewegungen“.

Wer wissen will, wie die Kontroverse in Deutschland gezielt manipuliert wird, was wirklich hinter den Kulissen abläuft, der muss dieses Buch lesen!
Es wird auch Verwandten, Freunden und Bekannten die Augen öffnen! Ca. 250 Seiten mit zahlreichen Originaldokumenten, Paperback.

Auch auf Facebook zu finden: https://www.facebook.com/die.akte.scientology/

19.90 Euro oder 22.90 CHF (plus Versand) Bestellen Sie das Buch unter: http://www.wissenundleben.ch

Dr. Peter Schulte: Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten


SektenbeauftragteErstmals werden hiermit einzelne Passagen des wissenschaftlichen Werkes von Dr. Peter Schulte für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Mit dem Buch „Neue Religiöse Bewegungen – Gesellschaftliche Dramatisierungs-strategien und soziale Wirklichkeit“ schuf Peter Schulte ein Werk, welches sich wohltuend von anderen Publikationen zur gleichen Thematik unterscheidet.

Der Allianzspiegel schrieb im September 2012 folgendes über das damals frisch veröffentlichte Werk:

 

„Dieses Buch stellt ein Novum dar. Verfasst von einem Sozialwissenschaftler, der selbst zwölf Jahre Sektenbeauftragter der Tiroler Landesregierung war (Leiter von „kult & co tirol“), bietet es einen anschaulichen Überblick dessen, was in Österreich über „Sekten“ gedacht und der Öffentlichkeit vermittelt wird.“
[…]
„Wer sich kritisch mit dem Schlagwort „Sekte“ im österreichischen Kontext auseinander setzen will, der kommt hinfort an diesem wichtigen und empfehlenswerten Buch [nicht] vorbei.“ […]                       
ALLIANZSPIEGEL, 27. Jahrgang, September 2012

Lesen Sie hier die Auszüge:

Beobachtungen eines staatlichen Sektenbeauftragten

Das Buch kann über den Wissenschaftsverlag Dr. Kovacs bezogen werden:

https://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-6161-8.htm

Offener Brief an Bloggerin Jasmin Gruber


Liebe Jasmin

Soeben habe ich deinen Bericht in der Schweizer Illustrierten über den Besuch der Scientology Kirche in Hollywood gelesen.
Deine Eindrücke sind wirklich nachvollziehbar. Ich kann sehr gut verstehen was da passiert ist, vor allem dann, wenn ich mich in deine Lage versetze. Ich stelle mir vor, völlig desinteressiert an Religionen zu sein, dass ich damit einfach nichts am Hut hätte. Ich schaue mir dann trotzdem einen Film darüber an, der beabsichtigt das ganze Thema  noch etwas „ungeniessbarer“ zu machen. Vollgepackt mit Vorurteilen und den geschürten Ängsten und zudem ohne jegliches Interesse am Gebiet selbst, stehe ich jetzt vor diesem „Ungeheuer“ namens Scientology und bin drauf und dran die Höhle des Löwen zu betreten.

Ehrlich, ein mulmiges Gefühl hätte ich da sicher auch. Dass man am Empfang die Personalien aufschreiben soll, ist natürlich verdächtig. Dass man einfach ehrlich bleiben könnte indem man der Frau mitteilt, dass man die Personalien nicht angeben will, statt falsche Namen aufzuschreiben, scheint nicht so deine Art zu sein. Ich frage mich aber wirklich, weshalb wolltest du nicht deinen korrekten Namen hinschreiben? Vor allem wenn du danach unter deinem vollen Namen und sogar mit Selfie-Föteli in der SI einen Bericht darüber publizierst. Dachtest du wirklich, dass Scientologen den Bericht nie lesen werden und dass das Hinschreiben eines falschen Namens irgend eine vernünftige Vorsichtsmassnahme vor irgend welchen selbst fast herbeigesehnten Konsequenzen sei?

Ich vermute dass das einfach in die beabsichtigte Stossrichtung des Berichts passte, Ehrlichkeit scheint da halt nicht so sinnvoll zu sein.

In diesem Stil geht es weiter, beim Lesen des Berichts stelle ich mir vor, wie die von dir beschriebene junge hübsche Frau euch beide an ein Seil bindet, zum Fernseher schleppt und ihr dort dann am Stuhl angeschnallt werdet, echt krass geht das ab da. Du verwendest zwar dafür nur das Wort „bugsiert“ aber ich darf es ja auch etwas übertreiben, indem ich das von dir verwendete Wort so verwende wie es wirklich von der Herkunft her gemeint ist, oder? Die Herkunft des Wortes „bugsieren“ findet sich im portugiesischen puxar, das „ziehen“ oder „schleppen“ bedeutet. In der Schifffahrt wird dies halt mit einem Seil erledigt, daher meine Vorstellung wie die Frau euch abschleppt. Ihr Armen, ihr wolltet das ja gar nicht, hattet kein Interesse am Thema, dzdzdz…!

Dann ein Kompliment wie aus heiterem Himmel „extrem schön eingerichtet sei alles“. Ich frohlocke bereits, und frage mich ob die Aussage tatsächlich ernst gemeint ist. In dem ansonsten durchwegs reisserischen, abwertenden Artikel wäre das ein richtiger Lichtblick gewesen. Ich werde leider entäuscht, denn bereits im nächsten Satz werden die „extrem schön eingerichteten“ Räumlichkeiten gleich wieder mit dem Begriff „steril“ beschrieben. Ja was denn jetzt Jasmin, „extrem schön eingerichtet“ oder steril? Ist für mich ein klarer Widerspruch, denn etwas extrem Schönes ist für mich in etwa das Gegenteil von steril. Aber Geschmäcker sind halt verschieden. Wenn du deine Wohnung „extrem schön einrichtest“ und diese dann steril wirkt, dann darfst du deine Wohnung natürlich extrem steril schön einrichten, vielleicht wird das ja ein neuer Einrichtungsstil, den man in 200 Jahren als „JasGub-Hospital Style “ in den Geschichtsbüchern erwähnt findet.

Das E-METER: Einfach ein Gratis-Tip. Bevor man erklären will was ein E-Meter ist, sollte man minimale Kenntnisse der Elektrotechnik haben. Man macht sich ansonsten recht lächerlich. Eine Aluminium-Diode, wird sicher nicht verwendet. Falls du wirklich etwas mehr über das E-Meter und dessen Funktionsweise erfahren möchtest, hier einige Informationen aus erster Hand: http://www.scientology.de/faq/scientology-and-dianetics-auditing/what-is-the-emeter-and-how-does-it-work.html Eine Aluminium-Diode kommt auch da nirgends vor. 🙂

„Ich fühle mich beobachtet“!! Ja, auch das verstehe ich sehr gut. Als ich als Kind bei einem Nachbarn einen Apfel stahl, fühlte ich mich auch beobachtet. Als ich mit 15 in eine Disco ging, obwohl das Mindestalter auf 16 Jahre festgelegt war ebenfalls. Die Frage ist doch einfach: Wurdet ihr wirklich beobachtet oder fühltet ihr euch einfach so? Auch da ein kleiner Tip gegen solche Gefühle. Nochmals reingehen, ehrlich mitteilen dass ihr null Interesse am Gebiet habt, all die negativen Berichte in den MSM als neues Evangelium betrachtet und eigentlich nur Geld mit einem Bericht des Besuches verdienen wollt. Garantie: Bei solcher Ehrlichkeit verschwindet das mulmige Gefühl und auch das Gefühl beobachtet zu werden wird sich wie von Geisterhand verflüchtigen. Ehrlichkeit ist der Schlüssel gegen so viele unangenehme Gefühle.

„Wer hat euch geschickt“! So eine Frechheit aber auch, gell? Dass die Frau im Museum euch wohl sehr schnell durchschaut hat ist schon ein starkes Stück. Vor allem war es eine durchaus berechtigte Frage, da ihr ja unehrlicherweise einen falschen Eindruck von Interesse vorgeheuchelt hattet. Das nehmen nicht nur Scientologen meist sehr schnell war. Wenn man tagtäglich mit Menschen aus der Öffentlichkeit zu tun hat, ist sowas nicht weiter erstaunlich.

Beim nächsten Absatz geht meine Fantasie wieder etwas zu weit, vor allem als ich mir vorstelle wie die „überdrehte Asiatin Rein“ dich mittels einer Zitruspressse „ständig ausquetscht“ und du dich tapfer dagegen wehrst, irgend eine ehrliche Antwort zu geben. Die Frage nach dem Beruf, respektive womit ihr euer Geld verdient ist auch so ne Sache, richtig unverschämt von dieser zierlichen Asiatin Rein. Vor allem da du ja nicht ehrlich mitteilen konntest, dass du beabsichtigst Geld mit einem reisserischen Artikel über deinen Besuch bei Scientology zu verdienen. Da kann ich mich auch wieder aus eigener Erfahrung gut in deine Lage hineinversetzen. Als ich mit 15 Jahren im Wald Zigaretten rauchen ging und meine Mutter mich dann fragte was ich gemacht hätte. Echt ausgequetscht fühlte ich mich da. Als ich dann einige Zeit später eingestand dass ich rauche, war das „ausgequetsch-gefühl“ vorbei. Ich hatte damals weit bevor ich etwas über Scientology wusste die Erkenntnis, dass es mit mir zu tun hatte, nicht mit meiner Mutter. Anscheinend brauchen bestimmte Menschen mehr als 15 Jahre um solche Einsichten übers Leben zu erhalten.

Obwohl ich mir vorher gesagt habe, die schaffen es nie und nimmer, mich auch nur ansatzweise zum Nachdenken anzuregen – sie haben es geschafft. Die Begeisterung ist ansteckend. Und vieles, was ich heute zu hören gekriegt habe, ist nachvollziehbar.

Herzlichen Dank Jasmin, das scheinen mir die ehrlichsten Worte zu sein, die ich bisher von dir hörte, ganz ohne Vorurteile hineinzupacken oder etwas zu verschleiern. Ganz und gar erschreckend scheint diese Erkenntnis aber für dich selbst gewesen zu sein, dass vieles was die Scientologen sagen nachvollziehbar ist. Ich vermute, dass dein bisheriges Weltbild „Scientology ist schlecht“ ins Wanken geriet. Da hast du das einzig Richtige unternommen, um diesem „Nachdenken“ so richtig den Garaus zu machen. Alle erhaltenen Unterlagen wegzuwerfen, weil man erkannt hat dass vieles was Scientology sagt nachvollziehbar ist, das nenne ich konsequent. Eine öffentliche „Bücherverbrennung“ wie 1933 wäre aber viel eindrücklicher gewesen, da hast du mich mit dem fantasielosen Begriff „wegschmeissen“ schon etwas entäuscht. Ich gratuliere dir, dass du das bereits von Anfang an vorhandene Bild von Scientologen als „Inbegriff des Teufels“ aufrecht erhalten konntest. Das nennt man Beharrlichkeit oder weniger positiv vielleicht auch Fixiertheit.

Manche Menschen  sind froh, feundlich behandelt zu werden, für manche ist es fast ungeheuerlich. So ist das Leben. Atme nochmals tief ein und aus Jasmin, so brauchst du dein Weltbild nicht zu ändern und kannst weiter Menschen die freundlich und hilfsbereit zu dir waren, als manipulierend, drangsalierend und terrorisierend bezeichnen. Du kannst so weiter andere an der Nase herumführen und sie dessen beschuldigen was du selbst mit deinem Bericht machst. Angst und Schrecken verbreiten und damit auch noch Geld verdienen! Für mich ein Standard Journalist eben. Aber Chapeau, trotzdem eine beachtliche Leistung.

Vielleicht bin ich nicht der Standard-Scientologe nach deinem Weltbild, denn ich denke dass solche Menschen wie du, welche andere Menschen an der Nase herumführen und darüber noch stolz einen Bericht verfassen, wirklich nicht in Scientology willkomen geheissen werden sollten. Nicht dass du dich jetzt wegen meiner abweisenden Haltung dir gegenüber, zu mir hingezogen fühlen solltest. Das wäre aber gemäss deiner Geisteshaltung wiederum nichts als konsequent.

Mit nicht unfreundlichen, aber auch nicht herzlichen dafür ehrlichen Grüssen
Dirk

Verfassungschutz stellt Beobachtung Scientology’s nahezu ein!


Lange ist es her, seit ich den ersten Artikel über die deutschen Schlapphüte veröffentlichte.
Dies war vor 6 Jahren im Jahre 2007. Hier ein Link der meine bisherigen Artikel in denen der Verfassungschutz und die Beobachtung Scientology’s ene Rolle spielten.
https://religo.ch/?s=Verfassungsschutz
Es sieht so aus, dass sich nun langsam alles bestätigt, was ich in den letzten 6 Jahren dazu schrieb. Der Rückzug des Verfassungsschutzes lässt hoffen, dass er sich nun wirklichen Problemen widmet, denen sich Deutschland gegenübersieht.

Der Verfassungsschutz sollte sich der Souverenität Deutschlands zuwenden und die Beendigung der Besetzung Deutschlands erwirken. Viele Menschen wissen noch nicht mal, dass Deutschland nach wie vor nicht souverän ist. Hier noch ein guter Artikel (1997 – 2013) Kein Verbot von Scientology – Verfassungsschutz will sogar Überwachung stoppen

Scientology im spanischen Wörterbuch definiert


Zum ersten Mal wird die Scientology Religion im “Diccionario de la Lengua Española de la Real Academia Española” (DRAE) (Wörterbuch der spanischen Sprache der Königlich Spanischen Akademie) aufgeführt, dem maßgeblichen Wörterbuch der spanischen Sprache. Herausgegeben von der Königlich Spanischen Akademie seit 1780 und mittlerweile in der 22. Auflage erschienen, definiert es Scientology als „eine religiöse Bewegung mit Ursprung in den Vereinigten Staaten, die das Ziel verfolgt, das Bewusstsein durch Selbsterkenntnis zu erweitern.“

Derartige Neueinträge in das Wörterbuch erfordern den Konsens der 22 Akademien der spanischen Sprache, die alle Spanisch sprechenden Nationen umfassen einschließlich Amerika und den Philippinen. Mitglieder der Akademie werden aus dem Kreis der renommiertesten spanischen Künstler und Wissenschaftler gewählt. Ähnlich wie bei ihrem französischen Pendant, der Académie Française, werden Mitglieder der Königlich Spanischen Akademie für das ganze Leben von ihren Kollegen gewählt.

„Wir sind sehr erfreut, dass unsere Kirche jetzt in diesem Wörterbuch vertreten ist, da alles, das zu einem besseren Verständnis und größeren Wissen beiträgt, für die Gesellschaft insgesamt von Nutzen ist“, äußerte sich Arjona-Pelado, Präsident der Nationalen Scientology Kirche Spanien.

Scientologen praktizieren ihre Religion in Spanien seit den 1960er Jahren. Das spanische Justizministerium hat Scientology im Jahr 2007 offiziell als Religion anerkannt.

Die Nationale Scientology Kirche Spanien befindet sich an der Santa Catalina im Herzen von Madrid:

Scientology Kirche Madrid

„Die Eröffnung unserer neuen Scientology Kirche Jahr 2004 und der Ausbau des öffentlichen Informationszentrums und der Seminar- und Konferenzräume im Jahr 2011 haben uns neue Möglichkeiten geschafften, Religionswissenschaftlern und Gemeindevertretern unsere Religion vorzustellen“, so Arjona-Pelado. „Dadurch stehen unsere Lösungen und Programme zur Verbesserung der Gesellschaft noch mehr Menschen zur Verfügung.“

Stifter der Scientology Religion ist der Autor und Philosoph L. Ron Hubbard. Die erste Scientology Kirche wurde im Jahr 1954 in Los Angeles gegründet. Heute umfasst die Religion mehr als 10.000 Kirchen, Missionen und Gruppen mit Millionen Anhängern in 167 Ländern.

Die von Caberta konstruierte „Scientology Kritikerbekämpfung“ hinterfragt


Der oft erwähnte Vorwurf „Scientology bekämpfe Kritiker mit allen Mitteln“ wobei auch illegale Aktionen gutgeheissen würden, wird in einem beeindruckenden Artikel auf der Website http://www.Scientology-fakten.de aufgegriffen. Die Haltlosigkeit solcher Vorwürfe wird dokumentiert und auch beschrieben was die wirklichen Grundlagen dieser Vorwürfe sind.

Eine Bekämpfung von „Kritikern“ gibt es in Scientology nicht. Allenfalls verteidigt sich die Kirche offensiv gegen Verleumder mit den rechtlich erlaubten Mitteln.

In besagtem Artikel geht es hauptsächlich um Ursula Caberta, welche Scientology seit nunmehr Jahrzehnten angreift und selbst gerichtlich krimineller Taten für schuldig befunden wurde.
Lesen sie den Artikel auf der Scientology Fakten Seite um die Hintergründe und Manipulationsversuche Cabertas besser zu verstehen.
Hier einige interessante Auszüge aus diesem lesenswerten Artikel:

Im Grunde sagt der Scientology Gründer L. Ron Hubbard nichts anderes, als der Begründer der christlichen Kirche Jesus Christus im Matthäus Evangelium mit den folgenden Worten in der bildhaften Sprache seiner Zeit ausgedrückt hat:

„Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht Ihr richtet, werdet Ihr gerichtet werden. Und mit welcherlei Maß Ihr messet, werdet Ihr gemessen werden. Was siehst Du aber den Splitter in Deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in Deinem Auge? Oder wie darfst Du sagen zu Deinem Bruder: Halt, ich will Dir den Splitter aus Deinem Auge ziehen? Und siehe, ein Balken ist in Deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus Deinem Auge, danach sieh zu, wie Du den Splitter aus Deines Bruders Auge ziehest.“

(Matthäus 7, Vers 1-5)

Danach geht also auch die christliche Lehre nach den Worten ihres Stifters davon aus, dass ein „Krittler“ von seinen eigenen wesentlich schlimmeren moralischen und/oder gesetzlichen Übertretungen (= „Balken im eigenen Auge“) ablenken will, indem er an anderen wegen ihrer geringeren vermeintlichen und in der Regel obendrein dramatisierten Übertretungen (= „Splitter im Auge“) beißende Krittelei übt. Diese Grundwahrheit gilt auch in Scientology.

[……………..]

Dass Caberta die Meinungsfreiheit der Scientologen beschneiden will, wird u.a. auch durch mehrere von Caberta gegen die Scientology Kirche im eigenen Namen (aber vom Staate finanzierten) Unterlassungsklagen vor dem Hamburger Landgericht bestätigt. Weil die Scientologen sie wegen der Verbreitung sog. „Sektenfilter“ zur Ausfilterung von Scientologen aus dem Berufs- und Geschäftsleben als „Menschenrechtsverletzerin“ und ähnliches bezeichnet hatten, klagte Caberta gegen diese kritischen Meinungen. Sie verlor rechtskräftig bis rauf zum Oberlandesgericht Hamburg im Jahr 1998. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diese Kritik und verurteilte die von Caberta im Jahre 1995 eingeführte Praxis von „Sektenfiltern“ im Jahre 2005 als verfassungswidrigen Verstoß gegen Art. 4 GG (Religionsfreiheit), auf den sich Scientologen als Anhänger der Scientology Kirche zu Recht berufen können.

[…………….]

3. Verleumdung ist keine „Kritik“
Aus dem in Ziffer 1. oben dargestellten Lehrsatz der Scientology Religion ergibt sich für Extremfälle wie die öffentliche Verleumdung von Menschen oder auch der Scientology Kirche, dass sich die Verleumder offenbar in einer Extremsituation befinden, die sie zu extremen Verleumdungen verleiten, um ihr vorausgegangenes, unmoralisches oder auch kriminelles Verhalten nachträglich zu rechtfertigen oder weniger schlimm erscheinen zu lassen. Der von Caberta hierzu herangezogene Aufsatz von Herrn Hubbard („Krittler der Scientology“) bezieht sich auf solche Extremfälle von öffentlicher Verleumdung und sonst gar nichts.

[………………..]

Die Behörden haben auch zu keiner Zeit irgendwelche Belege zur Stützung der Unterstellung über „Kritikerbekämpfung“ vortragen können. In Wahrheit macht die Scientology Kirche von den erlaubten Mitteln des Rechtsstaats Gebrauch, um gegen üble Verleumder vorzugehen. Dazu gehört das Recht zum Gegenschlag im Rahmen der öffentlichen Meinungsbildung wie auch das Vorgehen vor Gericht. Dies sind die Mittel, die sie eingesetzt hat, um sich gegen verleumderische Angriffe zu wehren. Die letzten Klagen dieser Art gegen Verlagshäuser oder Einzelpersonen sind mittlerweile 13 Jahre her und bezogen sich auf die Verbreitung unwahrer und übler verleumderischer Behauptungen. Natürlich handelte es sich dabei um absolut grobe und üble Unwahrheiten, die bundesweit verbreitet worden waren und deren Quelle – man ahnt es schon – eine vorbestrafte Dame namens Sautter war, die wiederholt für Geheimdienste tätig gewesen war und bei ihrer eigenen Strafgerichtsverhandlung in Anwesenheit der Presse sich obendrein unwahrer Weise damit rechtfertigte, dass sie alle ihre bisherigen Straftaten im Auftrag der Scientology Kirche gemacht habe (siehe dazu weiter unten die Feststellungen der StA Hamburg).

Vor VS-Beamten machte die besagte Dame sogar die Aussage, im Auftrag des Rechtsanwalts der Kirche habe sie gegen eine vermeintliche „Kritikerin“ einen Bombenanschlag verüben sollen. Dabei war die besagte Dame zu keiner Zeit jemals Mitglied der Scientology Kirche gewesen und hatte niemals jemals einen Kontakt zu ihr oder ihrem Anwalt gehabt. Der Verlag, der solche Verleumdungen ungeprüft verbreitet hatte, musste letztlich dem Anwalt der Kirche, der kein Mitglied der Kirche ist und niemals war, laut Urteil des Oberlandesgerichts München Schadensersatz in Höhe von 30.000 DM zahlen.

Auch die Staatsanwaltschaft Hamburg hat in einem mehrjährigen von Caberta im Jahre 1991 eingeleiteten Ermittlungsverfahren, in dem sie genau dieselben Vorwürfe über die Scientology Kirche erhoben hatte wie die hier zu Frage stehenden, durch Einvernahme der von ihr als Zeugen genannten sog. „Kritiker“ und „Aussteiger“ bereits am 23.6.1994 bestätigt, dass an dem Gerücht der „Bekämpfung von Kritikern“ und „Aussteigern“ nichts dran ist. Wörtlich kam die Staatsanwaltschaft Hamburg nach umfangreichen Zeugeneinvernahmen zu folgenden Schlüssen:

Zum angeblichen Verhalten gegenüber „Aussteigern“:

„Die durchgeführten Ermittlungen haben keine tatsächlichen Anhaltspunkte für die Richtigkeit der verbreiteten Meinung gegeben, die Scientology-Organisation benutze die ihr etwa im Rahmen des Auditing-Verfahrens bekannt gewordenen Privatgeheimnisse zum Nachteil von Aussteigewilligen. … Im Ergebnis sind keine tatsächlichen Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass die Scientology-Organisation systematisch Repressalien gegen Aussteiger verübt.“

Zur angeblichen „Kritikerbekämpfung“:

„Die Annahme, die Scientology-Organisation würde gegen ihre öffentlich auftretenden Kritiker mit strafbaren Aktionen bis hin zu Mordanschlägen vorgehen, hat sich nicht bestätigt. … Die Behauptungen der Zeugin Sautter sind nicht glaubhaft. … Der Zeugin Sautter werden in einer Anklageschrift der StA Memmingen Urkundenfälschung in 2 Fällen, Betrug in 5 Fällen, Diebstahl in einem besonders schweren Fall sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Aus einem zu ihrer Schuldfähigkeit erstellten fachärztlichen Gutachten vom November 1992 ergibt sich, dass die Zeugin mehrfach wegen Betruges und unter anderem wegen Missbrauchs von Berufsbezeichnungen vorbestraft ist. In einem vorangegangenen Gutachten wurde der Zeugin eine neurotische Persönlichkeitsstörung in Form einer Pseudologia phantastica bescheinigt. Die Zeugin neige dazu, durch Lügengeschichten mehr aus sich zu machen und sei auch bei der Aufdeckung von Widersprüchen um Ausreden nicht verlegen. … Der untersuchende Facharzt bescheinigte der Zeugin die klassischen Merkmale einer Hysterie mit enormem Anerkennungs- und Anlehnungsbedürfnis mit der Neigung zur Dramatisierung des Geschehens und phantastischer Umgestaltung von Tatsachen.“

Damit hatte die StA Hamburg bereits im Jahre 1994 die von Caberta in die Welt gesetzten Vorwürfe und Gerüchte widerlegt. Dennoch verbreitet sie heute noch wider besseres Wissen diese Unwahrheiten, obwohl sie die obigen Feststellungen der StA Hamburg sehr wohl kennt. Gleichzeitig bestätigten die oben zitierten Feststellungen der StA Hamburg wieder einmal die Richtigkeit des zu Anfang genannten Hubbard-Zitats, über das sich Caberta letztlich nur aufgrund ihrer eigenen Selbstvorwürfe aufregt, um die Kritik an ihrem eigenen früheren strafrechtlich relevanten Verhalten vom Tisch zu wischen. Unparteilichkeit, Neutralität, Objektivität, Sachlichkeit, Unbefangenheit und Zuverlässigkeit – die für Behörden und einen Staatsdiener generell rechtlich geltenden Verhaltensmaßstäbe – sind nach alledem keine Eigenschaften mehr, die sie in ihrem Verhalten und Äußerungen im Verhältnis zur Scientology Kirche heute noch in Anspruch nehmen oder auf die sie sich heute noch berufen kann. Das ist auch von der Presse im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht zu berücksichtigen und von Behörden im Rahmen ihrer Bindung an die genannten Werte der Unparteilichkeit, Neutralität, Wahrheit, etc. sowieso.

All das oben Gesagte widerlegt auch die Unterstellung einer angeblichen „Fair Game Doktrin“ bei der Scientology Kirche. Eine solche gibt es nicht. Eine interne Kirchenrichtlinie, die von Caberta gerne zur Stützung dieser Unterstellung herangezogen wird, obwohl sie nie die vermeintliche Bedeutung hatte, war vor bereits 40 Jahren aufgehoben worden. Diese Tatsache verschweigt Caberta in ihren Verleumdungen über Scientology ebenfalls gerne, damit ihre öffentlichen Behauptungen gar nicht erst als unwahr in Frage gestellt werden können.

Alle Mitglieder der Kirche sind jedenfalls zu allen Zeiten aufgerufen und aufgefordert, sich an Moral und Gesetz zu halten und nicht die Regeln des guten Anstands zu missachten. Verstöße dagegen werden kirchenintern disziplinarisch geahndet.

Paul Haggis: Die andere Sicht zu seinem Scientology Ausstieg


Da in der letzten Zeit auch einige Artikel in deutscher Sprache über den „Aussteiger Paul Haggis“ veröffentlicht wurden, nahm ich mir die Zeit einen Brief der Schwester von Paul zu übersetzen. Dieser wurde von ihr an den Chef-Redakteur vom „The New Yorker“ geschickt, als Gegendarstellung zu einem Artikel der über den „Ausstieg“ von Paul Haggis berichtete.

Quelle: http://www.scientologymyths.info/paul-haggis/index.php

Sent: Wednesday, February 16, 2011 5:35 PM
To: David Remnick (The New Yorker, Chief Editor)
Subject: Paul Haggis/The Apostate, Feb. 14

Sehr geehrter Herr Remnick,

Ich beziehe mich auf Ihr Profil über Paul Haggis (The Apostate vom 14. Februar). Wie Sie wissen bin ich Paul’s Schwester und ich unterhielt mit ihm enge persönliche und berufliche Beziehungen während der ersten 18 Jahre seiner Karriere. Während Mr. Wright’s Artikel mit falschen und unwahren Aussagen über Scientology gespickt ist, beziehen sich die Vorwürfe von Paul Haggis insbesondere auf drei wesentliche Punkte:

1. Als Paul im Jahre 2009 seinen „Rücktritt“ angekündigt, fand ich es schwer dies ernst zu nehmen, da er sich meines Wissens seit über 20 Jahren nicht mehr innerhalb Scientology engagiert war und auch früher ab 1977 keine wirklichen Fortschritte im Studium der Scientology mehr gemacht hatte.

Aus meiner direkten Beobachtung (und ich sah Paul in der Zeit von 1978 bis 1995 in der Regel jede Woche wenn nicht jeden Tag) hat die Kirche nie etwas anderes als Gutes für Paul getan. Er kam nach Los Angeles mit der Absicht, ein professioneller Schriftsteller zu werden. Er hatte aber keine Erfahrung und auch keine Verbindungen – er war nur ein weiterer Möchtegern. Das Scientology Celebrity Centre, verschaffte ihm die Kontakte die seine Karriere startete. Diese Beziehungen führten zu seinen ersten freiberuflichen Aufträgen und sicherten ihm später den ersten Job als Dramaturg in einer Primetime-Sitcom. Danach war Paul im Geschäft und zog von Show zu Show. Paul wurde sehr gut von der Kirche behandelt, vor seinem Erfolg und auch später. Vor seinem Rücktritt hat er nie über die Angelegenheiten gesprochen, welche er jetzt hervorbringt.

2. Pauls Tochter (welche wie er behauptet diskriminiert wurde, welche aber selbst nie diese Anschuldigung machte) wurde von der Scientology Kirche mit offenen Armen aufgenommen. Ihre sexuelle Orientierung war nie ein Thema und wie ich mit ihr persönlich überprüft habe, war sie mit dem von der Kirche erhaltenen Service sehr zufrieden und freute sich darauf das Scientology-Studium weiterzuführen. Der einzige Grund weshalb sie damit aufhörte war der, dass Paul sie davon abhielt weiterhin teilzunehmen und sie ausserhalb der Stadt aufs College schickte. Wenn ein paar fehlgeleitete Jugendliche später abfällige Bemerkungen im Zusammenhang mit ihrer Homosexualität machten, dann ist dies eine Schande, sagt aber nur etwas über diese Jugendlichen selbst aus, nicht über die Kirche. Die Mitgliedschaft in der Kirche ist jedem offen und spiegelt die Gesellschaft wieder, deren Teil sie ist. Nur wenige homosexuelle Menschen haben wohl nicht die Erfahrung gemacht, dass schlecht über sie geredet wurde,  nachdem sie sich als homosexuell outeten. Allerdings sind alle meine Nichten starke, gebildete und privilegierte junge Frauen, die durchaus in der Lage sind mit solchen Gerüchten umzugehen.

Pauls Verhalten ist auf diesem Gebiet sehr widersprüchlich: Einerseits behauptet Paul, das der Grund für sein Austritt aus Scientology der sei, weil die Kirche bei einer politischen Angelegenheit in Bezug auf Homosexualität in Kalifornien nicht Stellung bezog und die Meinung dazu offen liess. Andererseits bleibt Paul eng mit der römisch katholischen Kirche (RCC) verbunden und unterstützt diese. Er wurde in dieser Kirche während 10 Jahren aufgezogen. Die RCC ist offiziell gegen Homosexuelle eingestellt, ist vielleicht sogar die größte, öffentliche Anti-Homosexuelle Institution auf der Erde. Also, warum distanzierte sich Paul nicht auch von der katholischen Kirche? Warum hat er stattdessen seine Bemühungen verstärkt, die Medien-Aufmerksamkeit auf die von ihm unterstützten katholischen Wohltätigkeitsorganisationen in Haiti zu lenken? Pater Frechette vollbringt auf Haiti eine enorme Leistung und er hat sicherlich Unterstützung verdient. Wenn Paul jedoch die Diskriminierung Homosexueller dermassen heftig ablehnt, warum unterstützt er mit seinem Millionen eine Mission der Römisch Katholischen Kirche? Gibt es nicht andere säkulare Hilfsorganisationen welche den Haitianer auch helfen?

Kurioserweise wirbt Paul auch mit seinen Anerkennungen, welche er von mehreren katholischen Vereinen erhalten hat. Warum gibt er diese Preise nicht zurück und missbilligt öffentlich die diskriminierenden Praktiken der römisch katholischen Kirche?

Ich vermute, Paul würde behaupten, dass er nicht aus der RCC zurücktrete, weil er seit Jahren kein praktizierender Katholik sei. Aber, wie hier bereits aufgezeigt, war er auch kein praktizierender Scientologe. Warum wendet er sich einzig gegen Scientology?

3. Paul versucht die Leser davon zu überzeugen, dass er gründlich über die Mängel innerhalb der Scientology Kirche recherchierte. Er hat sogar gesagt, „Forschung ist etwas, worauf ich stolz bin“

In all den Jahren wo ich mit Paul arbeitete, betrieb er nie Forschung. Ich weiß das, da alle Recherchen von mir persönlich durchgeführt wurden. Und selbst wenn ich ihm die Resultate unter die Nase hielt und mit Kreisen und Pfeilen darauf wies, las er es nicht. (Und Paul, selbst wenn ich die Recherche nicht für dich erledigte, war es deine Frau oder dein Vater oder deine Tochter, oder dein Assistent oder der Praktikant, aber nie und nimmer hast du es selbst getan. Und du hast auch nie ihre Forschung eingesehen, wenn du es vermeiden konntest, nicht wahr? Für das Protokoll: Google-Suche und Links auf Webseiten von Extremisten, qualifiziert nicht als legitime „Recherche“)

Die harte Wahrheit ist – und sogar Paul wird dies zugeben – dass er keine Erfahrung oder Beobachtung über die von ihm behaupteten angeblichen Mängel in unserer Kirche hat. Keine! Also, wenn Sie all den Internet Müll den er selbst las und als eigenes Erbrochenes wieder von sich gab weglassen, was von Pauls Beschwerden hat überhaupt noch eine Berechtigung?

  • Er behauptet, dass er hoffte in der Kirche Rettung/Erlösung zu finden, dort von sich selbst gerettet zu werden, und wurde es nicht.
  • Er las die Erfolge von so Vielen anderen und konnte nicht glauben, dass jemand so glücklich sein kann, oder sich deren Beziehungen so stark verbesserten und war enttäuscht, als er selbst nicht die dieselben Gewinne erreichte.
  • Er beklagte, dass er mit Respekt und Höflichkeit und Freundschaft behandelt wurde, etwas von dem er wohl spürte, dass er es nicht verdiente.

Wie schrecklich!

Paul gesteht in Ihrem Artikel, dass er als sehr fehlerhaftes Individuum zu Scientology kam. Er gesteht halbherzig eine düstere, wenn nicht kriminelle Vergangenheit und nennt sich selbst „ein schlechtes Kind.“ An diesem Punkt des nervtötend langwierigen Artikels von Mr. Wright bin ich überrascht, einen unerwarteten Kern von Wahrheit erscheinen zu sehen. Paul’s andauernde Unfähigkeit sich von der Begehung schädlicher Handlungen gegen andere zurückzuhalten, ist die ehrlichste Aussage, die ich jemals von ihm hörte. Ich lobe seine Bemühung sich zu entschuldigen, jedoch nur als Tatsache und nicht aufgrund des Umfanges seiner Entschuldigung. Es lässt jedoch nur erahnen, dass noch ein Eisberg in der Grösse wie bei der Titanic unterhalb der Oberfläche verborgen bleibt.

Paul versagte dabei ein sehr einfaches, aber machtvolles Prinzip der Scientology zu verstehen: „Saubere Hände bescheren ein glückliches Leben“. Wenn ein Individuum sich nicht lange genug an einen ethischen Kodex halten kann, bis man ihm helfen konnte, dann gibt es keine Chance auf Erlösung. Und Paul räumte ein, dass er die Programme welche ihm helfen würden stabile Gewinne zu haben nicht durchführen würde.

Stattdessen nahm Paul Kontakt zu einer Gruppe auf, mit denen er mehr Gemeinsamkeiten hat: andere Apostaten, welche die ethischen Standards der Kirche auch nicht einhalten konnten. In Ihrem Artikel verwendet er deren sorgfältig versteckte Lügen, um den Ruf von Führungskräften der Kirche in den Dreck zu ziehen. Er fügt dann seine eigene Note clever dazu: Er macht eine Menge Lärm darüber, wie in ein paar Jahren die Kirche sich an ihm rächen werde. Ich vermute er hofft darauf, dass diese Aussagen die Menschen dann am Wahrheitsgehalt zweifeln lässt, sollte jemals ans Licht kommen, was auch immer er alles getan hat.

Paul hat immer einen hochkarätigen Kreuzzug geliebt, diesen auf fadenscheinigem „Hörensagen“ zu bauen, für welchen Zweck auch immer, ist nicht zumutbar.

Mit freundlichen Grüßen,

Kathy Haggis

Scientology gewinnt vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Bundesverwaltungsamt


Seit April 2007 klagt die Scientology Kirche Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen das Bundesverwaltungsamt (BVA). Das BVA weigerte sich bisher, die über Scientology geführten Akten transparent offenzulegen und Akteneinsicht zu gewähren. Ein auf Anordnung des Gerichts vorgelegtes Register ergab im Jahre 2009, dass die Behörde 355 Leitzordner an Akten gesammelt hatte, über die sie aber jede Auskunft pauschal verweigerte.

Das Bundesverwaltungsamt kam auch einem Beschluss des Verwaltungsgericht Köln vom Juni 2010 zur Vorlage der Akten nicht nach. Das übergeordnete Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erließ im Juli 2010 eine Anordnung zur Sperrung der Unterlagen. Daraufhin stellte die Scientology Kirche Antrag beim Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) auf gerichtliche Überprüfung dieser Anordnung.

Das BVerwG hat nun in einem am 5.5.2011 zugestellten 16-seitigen Beschluss (Az. 20 F 20.10 vom 6. April 2011) entschieden, dass die pauschale Verweigerung der Akteneinsicht generell rechtswidrig war.
Bereits das VG Köln hatte schon früher in einem Gerichtstermin das Verhalten der Behörde als beispiellose „Mauertaktik“ kritisiert. In der Tat entspricht dies weder dem Sinn und Zweck der Informationsfreiheit, das dem wesentlichen Anliegen einer freiheitlichen Demokratie dient: der Transparenz politischer und behördlicher Entscheidungsprozesse und damit der Verhinderung von Manipulation und anderer Exzesse seitens der Exekutive im Verhältnis zu den Bürgern des Landes.

In seinem Beschluss führt das BVerwG wiederholt aus, dass die vorgegebenen Gründe für die Geheimhaltung der Akten durch die Behörde „nicht zu erkennen“, „nicht nachvollziehbar“ oder „nicht hinreichend belegt“ sind. Besonders bemerkenswert – und gleichzeitig bedenklich für das Vertrauen des Bürgers in eine auf Recht und Gesetz verpflichtete Verwaltung – ist der Hinweis des Gerichts an die Behörde am Schluss seiner Entscheidung: „Angesichts des Verhaltens der Antragsgegnerin in einem ähnlich gelagerten Verfahren … hat der Senat allerdings Anlass, darauf hinzuweisen, dass sich die Antragsgegnerin ihrer …Verpflichtung … nicht durch eine Vernichtung der streitbefangenen Akten entziehen darf.“ Denn das Verhalten des Staates darf „die Möglichkeiten des Einzelnen zur Erlangung effektiven Rechtsschutzes nicht vereiteln.“

Der Präsident der Scientology Kirche Deutschland, Helmuth Blöbaum, meinte dazu: „Wir begrüßen diese Entscheidung als Sieg für die Informationsfreiheit und die Bürgerrechte. Damit wird der Anspruch des Bürgers auf Transparenz und wahrheitsgemäße Unterrichtung durch Behörden gestärkt. Geheimniskrämereien sind Anzeichen für Manipulationen, die das Tageslicht der Öffentlichkeit scheuen. Informationsfreiheit bedeutet auch Freiheit auf wahrhaftige Information.“
Die Scientology Kirche setzt sich weltweit schon seit mehr als 30 Jahren für Informationsfreiheit und mehr Transparenz auf Seiten staatlicher Behörden ein und hat dieses Recht besonders in den USA und Kanada wiederholt durch Grundsatzentscheidungen vor Gericht erstritten.
Für weitere Informationen: Jürg Stettler Tel. 089 278 177 32

Scientology-Katastrophenhilfe nach dem Tsunami in Japan


Scientology Katastrophenhilfe: Ayal Lindemann im EinsatzAyal Lindeman hilft Menschen in Japan als Mitglied des Scientology-Katastrophenteam

Als lizenzierter Krankenpfleger und durch seine Verdienste als Helfer in Katastrophengebieten, ist Ayal Lindeman ein wertvolles Mitglied des Scientology-Katastrophenteams

Ayal Lindemann aus Rockland County, dem US-Staat New York, hilft in Japan bei den Aufräum- und Hilfsmaßnahmen. Als Mitglied des Scientology Katastrophenhilfe-Teams hält er es als seine Pflicht, Menschen zu helfen.

Der Ehrenamtliche Scientology Geistliche Ayal Lindemann ist 54 Jahre alt, von Rockland County, aus dem US-Staat New York und begeistertes Mitglied des Scientology Katastrophenhilfe-Teams. Er ist mit einem Scientolgy-Team nach Japan geflogen, um vor Ort bei den Aufräumarbeiten und Menschen aus ihrer Not zu helfen.

Ayal Lindeman erinnert sich an New York, den 11. September 2001. Er hat gesehen, dass nach der Katastrophe viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen vor Ort waren und bei Aufräumarbeiten mitgeholfen haben. Er betrachtet daher die Unterstützung in Japan als eine Art Ehrenschuld zu helfen. Es ist für ihn selbstverständlich, dem japanischen Volk Hilfe zu leisten. Lindemann war bereits seit 20 Jahren als Rettungssanitäter tätig. Seine wirkliche Feuerprobe machte er am Ground Zero in New York, wo er zu den ersten gehörte, die damals vor Ort im Einsatz waren.

Nachdem die erste Phase der Such- und Rettungsarbeiten in Japan beendet war, wurde ein Scientology Rettungsteam in Bereitschaft versetzt, um mit den Aufräumarbeiten zu beginnen. Er schloss sich dem Katastrophenhilfeteam der Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen an und unterstützte diejenigen, die mit der beängstigenden Aufgabe der Aufräumarbeiten betraut waren. Er arbeitete im Feldlazarett, organisierte Lebensmittel, sammelte Spenden und tat, was immer benötigt wurde. Da Ayal Lindeman schon in einigen Katastrophengebieten Erfahrungen sammeln konnte bei den Hurrikans Charlie, Ivan, Jean, Katrina und Rita, war er ein sehr wertvoller Helfer für das Team.

Aufgrund dieser Erfahrungen entschied sich Lindeman im Alter von 52 Jahren eine Ausbildung zum lizenzierten Krankenpfleger zu machen. Er schloss die Ausbildung im Sommer 2009 ab und zählte zu den ersten Helfern, die sich im Januar 2010 nach Port-au-Prince in Haiti begaben.

Seine Fertigkeiten als Krankenpfleger erlebten ihre Bewährungsprobe, als er und ein anderer Krankenpfleger Verantwortung für 4 Stationen des General Hospital von Port-au-Prince zu tragen hatten. Viele der Patienten auf den Stationen hatten Verletzungen oder Krankheiten, die über das hinaus gingen was an medizinischer Hilfe zu diesem Zeitpunkt geleistet werden konnte. Es gab einen akuten Mangel an medizinischen Geräten und Ärzten.
Im Juni 2010 erhielt Lindeman – für seine Verdienste – die Auszeichnung des „Unsung Heroes Award“ des Nursing Office des Port-au-Prince General Hospitals und dem Medishare Hospital der Universität von Miami.

Lindeman betont, dass die Ehrenamtlichen Geistlichen nicht in ein Katastrophengebiet mit irgendwelchen fixen Ideen gehen. Sie finden erst einmal heraus, was von offizieller Seite und den Katastrophenhilfsteams vor Ort überhaupt benötigt wird, um es dann auch zu liefern. Die Scientology kirche bietet auch allen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.

Finden Sie mehr über die kostenlose Scientology Ausbildung heraus

Dirk Ritter-Dausend: „Scientology – Wissen, was stimmt“


Soeben ist ein Büchlein mit dem Titel „Scientology – Wissen, was stimmt“ erschienen.
Verfasst wurde es von einem Beamten aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes. Wer etwas Neues erwartet, ist bitter enttäuscht. Stattdessen schimmert durch jeden Absatz eine von oben verordnete Betonkopf-Mentalität, die jedes positive Wort über die Scientologen verbietet. Gedanklich hängt der Schreiber in den 70er Jahren fest, als die etablierten Kirchen sich der neu erwachsenden Glaubenskonkurrenz mit eiligst eingesetzten „Sektenpfarrern“ zu erwehren versuchten. Ein Vergleich mit den amtskirchlichen Pamphleten, die schon damals alle Anzeichen von Hetzschriften aufwiesen, legt die Vermutung nahe, dass der Schreiber eigene denkerische Kreativität weitgehend ausgeblendet hat.

Der mündige Bürger erwartet Fakten, um sich sein eigenes Urteil zu bilden, hier aber wird er eingenebelt durch die immer gleichen, unfairen Herabsetzungen von Angehörigen einer Religionsgemeinschaft, denen – folgt man deutschen Gerichten – die gleichen Grundrechte einzuräumen sind wie Protestanten und Katholiken.

Engstirnig, ungenau, publizistisch nutzlos – diese Attribute fassen den Eindruck zusammen, der sich bei der Lektüre dieses kürzlich im Herder-Verlag aufgelegten Büchleins aufdrängt. Mit Hilfe seiner Position im Regierungsapparat von Nordrhein-Westfalen versucht der Verfasser einer zum x-ten Mal aufgewärmten, faden Suppe von Vorurteilen Glaubwürdigkeit einzuhauchen. Ein Erkenntnisgewinn für den Leser ist nicht auszumachen.
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Scientology, Eva Herman und Bioresonanz


Als ich heute wieder mal die Zugriffsstatistiken dieser Website durchsah, fiel mir das rege Interesse an den im Titel genannten Stichwörtern im Zusammenhang mit Scientology auf. Dies bewog mich diesen Artikel zu schreiben um dazu Informationen zu liefern.

Eva Herman:
Nein, auch wenn viele Kritiker dies noch so gerne sehen würden, Eva Herman ist meines Wissens keine Scientologin und ich habe auch keine Ahnung was sie über Scientology denkt. Der Artikel mit der Buchempfehlung für das Buch von Eva Herman entstand ganz einfach dadurch, weil das was sie schreibt sich mit dem was ich seit Jahren beobachte, deckt. Tja liebe Kritiker, es gibt immer mehr Menschen welche keine braven Schafe mehr sind und sich nicht mehr scheren lassen, sondern sich mit den Hufen wehren. Eva Hermann möchte ich zur Arbeit beim Kopp-Verlag gratulieren, es wird sicher erfüllender sein als alles was sie je beim „öffentlich-unrechten TV“ erlebte.
Hier ein Artikel über das Buch dieser mutigen Frau

Bioresonanz:
Nein, auch da hat Scientology die Finger nicht mit im Spiel, die Tatsache dass der Erfinder der „Bioresonanz“ ein Scientologe war, heisst etwa gleich viel wie wenn der Schreiner Ihres Hauses Christ ist. (Jesus war übrigens auch ein Schreiner)
Auch darüber habe ich einen Artikel verfasst

Die Programmbeschwerde über Manipulation, ZDF Talk-Show Markus Lanz zu Scientology


Hier lesen Sie die gesamte Story über die ZDF Talk-Show Markus-Lanz zu Scientology

Die Programmbeschwerde:

Ich möchte im Namen der Scientology Kirche Deutschland e.V. zu dieser Talkshow folgende Programmbeschwerde einreichen. Zunächst möchte ich aufzeigen, wie es zu dieser Talkshow zum Thema Scientology kam:

Vorgeschichte:
Anfang April 2010 erfuhren wir davon, dass die Talkshow von Markus Lanz das Thema Scientology thematisieren wollte.
Ich rief daraufhin in der Redaktion der Talkshow an und bot an, daran teilzunehmen. Als Antwort wurde mir mitgeteilt, der Termin stehe noch nicht fest. Die Redaktion würde sich wieder bei mir melden. Man bestätigte mir, dass es geplant sei einen Vertreter der Scientology Kirche teilnehmen zu lassen.

Zufällig fand ich am Abend des 22.4.2010 heraus, dass die besagte Talkshow bereits an diesem Abend angesetzt war, ohne dass ich je von der Redaktion zwecks einer Teilnahme erneut kontaktiert worden wäre. Angekündigte Teilnehmer: 2 Ex-Scientologen: Wilfried Handl und Elke Kleve, sowie deren Mutter.

Die Informationen der beiden Ex-Mitglieder und der Mutter waren in Teilen absolut unwahr und ansonsten gewollt einseitig und gefärbt, um vorgefasste Vorurteile gegen die Scientology Kirche zu bestärken.

Ich rief am Tage nach Ausstrahlung der Sendung erneut die Redaktion an und erhielt die unrichtige Auskunft, dass es sich nicht um das Thema Scientology als solches gehandelt habe, sondern um „Schicksale“ einzelner Personen. Entsprechend hätten sie kurzfristig auf meine Teilnahme als Sprecher der Scientology Kirche verzichtet.

Ich brachte mein Unverständnis und meine Ablehnung der Vorgehensweise wie auch der einseitigen und unwahren Berichterstattung zum Ausdruck und verlangte einen Lösungsvorschlag, wie die in der Sendung verbreiteten Unwahrheiten korrigiert werden könnten.

Redakteur Markus Fieser schlug daraufhin vor, das Thema Scientology mal in ganz anderer Weise vorzustellen, indem zwei überzeugte Scientologen – sonst niemand – in die Talk-Show eingeladen würden, um – durchaus auch kritisch hinterfragt – zu ihren Erfahrungen befragt zu werden und diese darzulegen.

Der Pressesprecher der Scientology Kirche Hamburg, Frank Busch, traf sich daraufhin am 28. Mai mit Herrn Fieser in Hamburg, zeigte ihm diverse Dokumente, wie die zwei „Aussteiger“ in der Talkshow vom 22.4.2010 die Unwahrheit verbreitet hatten. Die Idee einer „anders gestalteten“ Sendung mit dem Ziel der Ausgewogenheit und Überparteilichkeit wurde in diesem Gespräch weiter zementiert.

Herr Fieser informierte Frank Busch, dass das genannte Konzept der ausschließlichen Teilnahme zweier Scientologen von seinem Vorgesetzten bewilligt worden sei. Es werde nun aber wohl September werden, bis es realisiert werden könne. Die Fußball-WM und die Sommerpause stünden vor der Türe und kämen in die Quere.

Im September wurde von Herrn Fieser mitgeteilt, dass diese Nachfolgesendung zu Scientology wohl erst im Oktober Realität werden würde.

Anfangs Oktober wollten wir – als Zeichen unseres guten Willens – Herrn Markus Fieser zur Jahresversammlung der Internationalen Scientology-Vereinigung in England einladen, damit er sich mal sein eigenes Bild aus unmittelbarer Anschauung machen kann. Er zeigte grosses Interesse, doch es kam dann doch nicht zum Besuch dieser Veranstaltung.

Mitte Oktober meldete sich Herr Fieser erneut per Email bei mir. Es schaue so aus, dass es mit der Talkshow bald klappen werde. Ich möge ihn doch kontaktieren.

Gesagt, getan: Herr Fieser teilte mir mit, dass sie eine Talkshow unter Teilnahme von Herrn Wilfried Handl (s.o.) und meiner Person beabsichtigten. Auf meinen Einwand hin, dass es doch langsam öde sei, immer nur Herrn Handl zu hören, meinte Herr Fieser, sie seien dabei, alternativ ein anderes Ex-Mitglied zu suchen.

Ein paar Tage später rief er mich erneut an, teilte mit, dass das Konzept nun stehe: Handl und ein weiterer Aussteiger „gegen“ Stettler. Der zweite Aussteiger sei noch nicht ganz sicher gestellt. Sofortiger Protest meinerseits: es ist zu einseitig und inakzeptabel, da aus dem ursprünglichen 2:0 Konzept im Sinne der Ausgewogenheit des Gesamt-programms nun wieder eine 1:2 Version zum Nachteil von Scientology wird und damit das genaue Gegenteil zum Tragen kommt.

Herr Fieser nahm dies zur Kenntnis. Er versuchte mich mit der Aussage zu beschwichtigen, dass sich vielleicht sowieso kein zweiter Aussteiger fände.

Zwei Tage später rief er mich wieder an: Es stehe nun fest. Handl und der Aussteiger Markus S. hätten beide zugesagt.

Wenn ich nicht daran teilnehme, dann würden halt erneut zwei Aussteiger eine halbe Stunde lang ihre einseitige Sicht der Dinge unwidersprochen berichten können.

Nach reiflicher Überlegung – und zahlreichen Mails, Telefonaten – sandte ich der Redaktion zum Schluss ein Mail: ich sei bereit an der Talkshow teilzunehmen, wenn sichergestellt ist, dass die Seite der Scientology die Hälfte der Redezeit erhalte und in der Sendung keine Überrumpelungsmanöver wie z.B. durch unangekündigte Überraschungsgäste stattfinden. Außerdem bestand ich darauf, dass zum Zwecke der Ausgeglichenheit der Diskussion zumindest ein zweiter Scientologe im Publikum platziert ist, der „verkabelt“ in die Diskussion eingreifen könnte. Falls der Sendebeitrag später geschnitten (gekürzt) werden würde, müssten die Pro und Kontra Teile dennoch ausgewogen bleiben.

Antwort Markus Fieser: per Mail am 29.10. um 12:32:
„Hiermit bestätige ich Ihnen, nach Absprache mit meinem Geschäftsführer, die unten genannten Bedingungen“.
Die da waren:
„Ich möchte bestätigt haben, dass die folgenden Bedingungen eingehalten werden:
..
Gesprächszeit 50:50%

auch wenn danach geschnitten werden sollte, müssen die beiden Pro und Kontra Parts gleich bleiben“.

Die Sendung, Ausstrahlung vorgesehen für den 4.11., sollte am 1.11. aufgezeichnet werden.

Noch am Samstag vor der Aufzeichnung der Sendung fand zwischen Herrn Fieser und mir ein längeres Gespräch statt. Nach einer Stunde meinte er, dass er der Redaktion über die angenehme Atmosphäre unseres Gespräches berichten werde. Meine Argumente in der Diskussion mit ihm seien überzeugend.

Am darauffolgenden Montag trafen zur gegebenen Zeit Frank Busch (der später verkabelt im Publikum saß, aber nie zu Wort kam) und ich im Studio ein.

Herr Fieser und Herr Markus Lanz bestätigten in einem kurzen Empfangsgespräch die veranschlagte Dauer der Sendung zum Thema Scientology von ca. 30 – 35 Minuten. Sie werde 1:1 am darauffolgenden Donnerstag ausgestrahlt. Es werde nicht geschnitten.

Die anschließende Diskussionsrunde verlief hitzig. Schon während der Aufzeichnung protestierte ich gegen die z.T einseitige Gesprächsführung. Das Wort wurde immer wieder den zwei Aussteigern gegeben. Um überhaupt zu Wort zu kommen, musste ich das Wort im wahrsten Sinne ergreifen. Am Ende belief sich mein Anteil an der ungeschnittenen Gesprächsrunde auf ca. 35 Prozent, der Anteil der Kontrahenten auf ca. 65%. Also überhaupt nicht ausgeglichen.

Kritische Fragen gegen die zwei Aussteiger gab es nicht. Keine ihrer Aussagen wurde je hinterfragt. Zielscheibe solcher Fragen war im Gegenteil meine Person.

Ich protestierte bei den Redakteuren Lanz und Fieser auch am Ende der Aufzeichnung der Live-Diskussion über die Einseitigkeit der Moderation des Sendebeitrags. Die Herren Lanz und Fieser versuchten mich mit dem Hinweis zufrieden zu stellen, ich hätte in der Kontroverse meine Position gut gehalten. Vor allem hätte ich gegen Wilfried Handl einige Akzente setzen können.

Dies zur Vorgeschichte. Nun zum Grund meiner Beschwerde:
Gross war die Überraschung, als am Donnerstagabend, dem 4.11. 2010, eine ganz andere Talkshow im Fernsehen zu sehen war als jene, bei deren Aufzeichnung ich Teil genommen hatte. Zahlreiche wichtige Äußerungen von mir wurden einfach aus der Sendung herausgeschnitten. Nach meiner Erinnerung wurden aus der eigentlichen Diskussionsrunde fast 50% meiner Aussagen herausgeschnitten. Im Vergleich dazu wurden ganz wenige Einzeläußerungen der Diskussionskontrahenten herausgeschnitten.

Meine Erwiderungen auf unrichtige Informationen der zwei Kontrahenten waren auf ein Minimum gekürzt.

Die Kürzungen betrafen auch Beiträge, die Hintergründe zur Kontroverse um Scientology aufzeigten oder auch allgemeine Informationen zu Scientology gaben.

Einige Beispiele – basierend auf meiner Erinnerung:
So waren z.B. Aussagen zum Hintergrund von Wilfried Handl betroffen. Diese zeigten auf, dass er – entgegen seiner Behauptungen – vor mehr als 27 Jahren nur einige Monate aushilfsweise Leiter einer kleinen Gemeinde in Wien gewesen war und dreimal vor die Tür gesetzt worden war, somit also nicht den von ihm vorgegebenen Sachverstand besitzt.

Auch die Frage von Herrn Lanz, wieso Herr Handl vor die Tür gesetzt worden sei, wurde von mir damit beantwortet, dass er zuvor Mitglied einer terroristischen Vereinigung in Österreich gewesen war und dort sogar den Bau von Bomben erlernt habe.

Auch die darauf erfolgte Rechtfertigung des Herrn Handl, dass es sich „nur“ um Molotow-Cocktails gehandelt habe, wurde aus dem Sendebeitrag herausgeschnitten und wegzensiert.

Spätere Hinweise von mir, dass Handl offenbar nicht der vorgebliche „Experte“ sein könne, wenn er bereits vor 27 Jahren als hauptamtliches Mitglied entlassen worden sei, wurden wegzensiert. Den Zuschauern wollte man diese Information offenbar vorenthalten.

Meine Antwort auf die Frage des Moderators, warum Mitglieder der Kirche Pfeffersprays benutzen, fand sich nicht mehr. Diese Antwort bestand nämlich aus meinem Hinweis auf die wiederholt von Fanatikern begangenen massiven Sachbeschädigungen an Kirchenobjekten.

Mein Protest gegen die unfaire Diskussionsführung wurde ebenfalls geschnitten, nachdem die zwei Kontrahenten minutenlang abwechslungsweise ihre Vorwürfe ohne Widerspruch gegen die von mir vertretene Gemeinschaft verbreiten durften. So erhielt der Zuschauer des öfteren den falschen Eindruck, dass ich lammfromm den Vorwürfen zuhöre und diesen nichts entgegenzusetzen habe.

Moderator Lanz gab dies während der Diskussion einmal selbst zu erkennen, als er sagte, dass er mir doch wieder mal das Wort erteilen müsse, ich bekäme sonst einen dicken Hals.

Meine Replik dass ich den sowieso schon seit jeher aufgrund meines Körperbaus habe verursachte Erheiterung. Diese ganze Sequenz sowie meine darauf folgende Erwiderung auf die zuvor ausgesprochenen Vorwürfe wurden herausgeschnitten.

Wiederholte Ausdrücke des Protests auf meiner Seite (Kopfschütteln, Verlangen des Wortes) fanden sich in dem ausgestrahlten Sendebeitrag nicht mehr.

Auch meine Aufforderung an Publikum und Zuschauer, man möge sich doch bitte selbst ein eigenes Bild machen, indem sie z.B. unsere Internet-Websites besuchen, wurde zensiert.

Eine Aussage des Diskussionsteilnehmers Markus S. vom Ende der Talkshow zum Thema Scientology wurde schlicht in die zeitliche Mitte der Sendung hinein geschnitten!

Meine ausführliche Antwort auf die Frage des Moderators Markus Lanz: „Warum sind Sie Scientologe geworden? Was gibt Ihnen das?“ wurde herausgeschnitten und eine spätere kurze Äußerung „ich fühle mich spirituell viel freier“ an seine Stelle gesetzt.

Es gab zahlreiche weitere manipulative Zusammenschnitte, die leicht zu dokumentieren sind, wenn man die Originalaufzeichnung und die manipulierte Version gegenüberstellt.

Die ausgestrahlte Diskussion dauerte 29 Minuten. Mein Gesprächsanteil belief sich auf ca. 7 Minuten, d.h. noch weniger als 25%.

Der tatsächliche Verlauf der Diskussion war nicht mehr wieder zu erkennen.

Die schriftliche Bestätigung der Redaktion an mich mit der Zusage eines Redeanteils von 50% vom Zeitpunkt vor der Aufzeichnung der Sendung wurde damit zur Farce.

Ich habe mich gleich nach Ausstrahlung der Sendung direkt bei Herrn Markus Fieser schriftlich beschwert. Bis heute kam keine Antwort, Rechtfertigung oder Entschuldigung.

Mir geht es hier nicht zuerst um die Moderationsführung der Diskussion um das Thema Scientology, sondern um grundsätzliche Verhaltensfragen einer Fernsehredaktion, die für sich den Anspruch der Wahrhaftigkeit und korrekten Information der Öffentlichkeit erhebt.

Wenn dem Zuschauer zusätzlich der unrichtige Eindruck suggeriert wird, es handle sich um eine „Live“-Show, wo er in ausgewogener Weise mit den unterschiedlichen Standpunkten konfrontiert wird, so ist das umso mehr fragwürdig. Das traf hier eben überhaupt nicht zu.

Die Richtlinien für Sendungen des ZDF in der Fassung vom 11.12.2009 wurden in der hier angesprochenen Sendung der Markus-Lanz-Talkshow eklatant verletzt, d.h. konkret die folgenden Ziffern dieser Richtlinien:

Ziffer I (4)verlangt von der Berichterstattung den „vorbehaltlosen Willen zur Wahrhaftigkeit und Sachlichkeit“.

Durch Herausschneiden meiner Antworten und Diskussionsbeiträgen wurde dieser vorbehaltlose Wille zur Wahrhaftigkeit mit Füßen getreten.

Ziffer III (4)gebietet die Darstellung der wesentlichen Informationen zum Zwecke der eigenen Meinungsbildung der Bürger und untersagt die Manipulation derer Meinung durch Weglassen wichtiger Tatsachen, durch Verfälschung und durch Suggestivmethoden.

Genau dies ist hier geschehen durch Herausschneiden meiner Antworten auf kritische und unkritische Fragen, meiner Reaktionen auf Unwahrheiten, sowie durch Herausschneiden von Äußerungen der Diskussionskontrahenten, mittels derer sie sich selbst diskreditierten und ihre eigene Glaubwürdigkeit in Frage stellten. Mittels dieser Suggestivmethode sollte aus der Sicht der Zuschauer meine Glaubwürdigkeit herabgewürdigt und die Glaubwürdigkeit der Diskussionskontrahenten heraufgesetzt werden.

Ziffer III (5)verlangt von der Fernsehanstalt die Ausgewogenheit des Gesamtprogramms auch bei strittigen Fragen.

Der ursprüngliche Vorschlag der Redaktion vom Mai 2010 (2 Scientologen in der Show) hätte dieser Richtlinie Genüge getan, nachdem eben im April das Thema Scientology nur aus der Sicht des Gegners präsentiert worden war.

Dieses Konzept wurde aber dann aus mir unbekannten Gründen über den Haufen geworfen.

Die besagte Talkshow Redaktion fühlt sich offenbar nicht dem Gebot der Ausgewogenheit verpflichtet oder wurde angewiesen, diese zu missachten. Dies ergibt sich daraus, dass diese Talkshow im November aufgrund der einseitigen Gesprächsführung unter Missachtung der Zusage einer 50:50-Ausgewogenheit beim Gesprächsanteil eher der Täuschung der Zuschauer verpflichtet war.

Noch mehr ergibt sich dies aus dem Zusammenschnitt und dem Herausschneiden meiner Erwiderungen auf einzelne Vorwürfe und Behauptungen. Dem Grundsatz der Überparteilichkeit und Unparteilichkeit diente dieses Verhalten jedenfalls nicht.

Durch das zuvor beschriebene Verhalten der Redaktion der Markus-Lanz-Show wurde auch Ziffer III (6) der Richtlinien verletzt, die ausdrücklich gebietet, dass gegensätzliche Standpunkte gleichwertig behandelt werden. Das Gebot journalistischer Fairness wurde durch das oben dargestellte Verhalten geradezu mit Füßen getreten.

Letztlich war diese Fernseh-Talk-Show offenbar nicht dem Grundsatz der Toleranz gegenüber der Achtung von Glauben, Meinung und Überzeugung der Mitmenschen im Sinne von Ziffer VII (2)der Richtlinien verpflichtet sondern eher dem Gegenteil, indem Angehörige der Scientology Kirche durchwegs negativ dargestellt werden sollten. .

Ich bitte Sie auf der Grundlage der oben genannten Fakten, die Redaktion der Fernsehtalkshow „Markus Lanz“ mit diesen Pflichtverletzungen journalistischer Fairness zu konfrontieren, sie dazu anzuhören und sich selbst durch Gegenüberstellung der ungeschnittenen Talk-Show und der letztlich ausgestrahlten Talk-Show ein eigenes Bild davon zu machen.

Außerdem bitte ich Sie, die Redaktion unter Hinweis auf die üblichen internen Disziplinarmittel der Fernsehanstalt des ZDF zu verpflichten, sich zukünftig an die dargestellten Richtlinien zu halten.

Ich erwarte auch, dass zukünftig sichergestellt ist, dass Zuschauer durch Einblendung eines Textes oder auf ähnliche Weise vom Sender darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine zusammengeschnittene Aufzeichnung und keine „Live-Sendung“ handelt. So wären suggestive Täuschungen der Zuschauer von vornherein ausgeschlossen.

Ich erwarte auch einen Vorschlag wie uns die Möglichkeit gegeben wird, die Sicht der Scientology ausgewogen präsentieren zu können.

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich

Mit freundlicher Hochachtung

Jürg Stettler

Pressesprecher

Scientology Kirche Deutschland e.V.

Faktencheck über Scientology Sendung „Hart aber fair“


Am 31.3.2010 wurde bei „Hart aber Fair“ das Thema Scientology diskutiert. Obwohl das Verhältnis von 4 Gegnern zu einem Scientologen nicht fair war, entwickelte sich die Diskussion relativ fair. Wir sind einigen Vorwürfen gegen Scientology nachgegangen und haben die Fakten überprüft. Der folgende Text wurde der Redaktion „Hart aber Fair“ am 13.4. zugestellt. Es wurde eine Stellungnahme in Aussicht gestellt. Trotz Nachhaken gab es bis heute (15.5.) keine Replik. Selbstverständlich werden wir eine Reaktion der Redaktion berücksichsichtigen, sollte sie eintreffen.

Betrifft: Hart aber Fair Sendung vom 31.3. zum Thema Scientology

Faktencheck!

Zur Frage der Anerkennung des Schutzes aus Art. 4 GG durch staatliche Gerichte bezüglich der Scientology Kirchen in Deutschland

In der Diskussion wurde der Scientology Kirche unterstellt, Urteille fälschlicherweise als Religionsanerkennungen zu präsentieren. Wir sind dem nachgegangen und haben gesehen, dass dieser Vorwurf schlicht falsch ist. Hier die Fakten!

Zu den Bundesarbeitsgerichtsbeschlüssen von 1995 UND 2002:

1. AUSGANGSLAGE:

STETTLER (Zitat aus der Sendung):

„In Deutschland allein gibt es ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 des GG – Religionsfreiheit – (Zwischenruf Handl: Das stimmt nicht) haben. Es gibt viele Länder, z.B. Spanien ..

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen ..

STETTLER: … ist Scientology als Religion anerkannt“

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen, wenn Sie sagen, dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben, dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

STELLUNGNAHME:

Die Aussage von Herrn Stettler an dieser Stelle war zweiteilig, nämlich wie folgt:

a) „Es gibt ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 GG – Religionsfreiheit – haben.“

b) „Es gibt viele Länder z.B. Spanien, wo Scientology als Religion anerkannt ist.“

Diese zweiteilige Aussage wird vom Moderator Herrn Plasberg umgemünzt, indem er „ihn wörtlich nimmt“, Herr Stettler habe gesagt, „dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben.“ Hierbei wird impliziert, dass deutsche Gerichte gemeint sind. “Beim Wort genommen“ hat er Herrn Stettler jedoch nicht, wenn er diese beiden Aussagen zu einer – wie dargestellt – zusammenfasst.

RICHTIG IST: Sowohl der erste Teil der Aussage von Herrn Stettler als auch der zweite Teil entsprechen der Wahrheit, aber auch die zusammengefasste Version von Herrn Plasberg.

zu a) In der Tat gibt es seit den 70er Jahren mehr als 50 Urteile deutscher Gerichte, in denen sie entweder den Vereinen der Scientology Kirche oder ihren Mitgliedern den Schutz aus Art. 4 GG zugesprochen haben. Dass dies eine Anerkennung der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft darstellt, hat Herr Stettler NICHT geäußert. Jedenfalls gibt es diese Urteile sowohl für die organisatorische Gemeinschaft als auch für deren Mitglieder.

Ausdrücklich wurde den Vereinen der Status als Religionsgemeinschaft von deutschen Gerichten in den folgenden Urteilen bestätigt, wobei wegen des damit verbundenen Aufwands momentan einige ausgewählte Zitate von Gerichtsentscheidungen aus den letzten 26 Jahren ausreichen sollten:

Bayerisches Verwaltungsgericht München, Urteil vom 25.07.1984, Az. M 1392 VII 84, Scientology Kirche Deutschland ./. LH München wegen Entzug der Rechtsfähigkeit:

„1. Der Schutzbereich des Art. 4 Abs. l und 2 GG erstreckt sich auch auf den Kläger. Der Kläger ist als Religionsgemeinschaft oder zumindest weltanschauliche Gemeinschaft anzusehen.“

Landgericht Hamburg Beschluss vom 17.2.1988 in der Sache Celebrity Center Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen Eintragung in das Vereinsregister als Idealverein, Az 71 T 79/85

„Doch sind die möglichen Kriterien einer Kirche im vorliegenden Fall zweifelsfrei erfüllt …“

Verwaltungsgericht Frankfurt, Urteil vom 4.9.1990, Az IV 2 E 2234/86 in Sachen Scientology Mission Frankfurt./. Stadt Frankfurt wegen Sondernutzungserlaubnis:

S. 15: „Zu Recht geht der Kläger allerdings davon aus, daß ihm grundsätzlich der Schutz der grundgesetzlich gewährleisteten Religionsfreiheit zusteht. Denn bei der Scientology Kirche handelt es sich nach der Auffassung der erkennender/. Kammer um eine von Art. 4 Abs. 1. 140 GG i. V.m. Art. 137Ans. 2, Abs. 7 WRV geschützte Religions- bzw. Weltanschauungs­gemeinschaft.“

S. 20: „Gemessen an diesen aus der Verfassung sich ergebenden Maßstäben ist der Kläger nach Auffassung der Kammer als eine Religions- bzw. Weltanschauungs-gemeinschaft i.S.d. Art. 140 GG i. V.m. 137 Abs. 2, Abs. 7 WRV anzusehen, der das in Art. 4 Abs. l und Abs. 2 GG gewährleistete Grundrecht auf Religionsfreiheit grundsätzlich für sich in Anspruch nehmen kann.“

Landgericht Frankfurt – Urteil vom 07. Juni 1989, Ex-Mitglied ./. Scientology Mission Frankfurt wegen Rückforderung von Spendenbeiträgen, Az 2/4 O 471/88:

“Die Kammer geht mit der in Praxis und Lehre verbreiteten Ansicht davon aus, daß es sich bei der Scientology Kirche, bzw. ihren juristisch selbständigen Gliedern, also auch dem Beklagten, um eine Religionsgemeinschaft i.S. des Grundgesetzes handelt,“

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 24.8.1994, in Sachen Scientology Kirche Hamburg./. Freie und Hansestadt Hamburg, Az Bs III326/93 wegen Untersagung von Äußerungen:

„ a) Der Antragsteller kann sich nicht nur auf den Schutz des Art. 2 Abs. l GG berufen, der ihm das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit nur unter einem dreifachen Vorbehalt gewährt, nämlich dem der Rechte anderer, dem der verfassungsmäßigen Ordnung und dem des Sittengesetzes. Es kommt in Betracht, daß ihm der Schutz auch des Art. 4 GG zusteht, der gegenüber Art. 2 Abs. l GG als lex specialis einen weiterreichenden, wenn auch keinen schrankenlosen Schutz gewährt (…). Die eigenen Angaben des Antragstellers sprechen dafür, daß ihn seine Lehre zu einer Weltanschauungsvereinigung im Sinne von Art. 4 GG macht. Ebenso sprechen dafür Äußerungen Außenstehender, nicht zuletzt auch Äußerungen, auf die sich die Antragsgegnerin im vorliegenden Verfahren stützt“.

Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg Urteil vom 7.3.2008, Az 1 U 99/03 in Sachen Scientology Kirche Deutschland und Scientology Kirche Hamburg ./. Land Hamburg wegen Amtshaftung (Schadensersatz):

Zunächst stellte das Gericht fest, dass es sich bei den die Kläger (Scientology Kirche Hamburg und Scientology Kirche Deutschland) betreffenden Äußerungen von Caberta

„um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger als Weltanschauungsgemeinschaft [handelt].“

Weiter verwies das Gericht auf die klaren von Verfassungswegen vorgegebenen Grenzen bei staatlichen Äußerungen einer Behörde über eine Religionsgemeinschaft mit den folgenden Worten:

„Insbesondere hat sie ehrverletzende Äußerungen zu unterlassen, die über die reine Information hinaus in die grundrechtlich geschützte Rechtssphäre der Kläger eingreifen. Eine staatliche Stelle unterliegt, wenn sie sich warnend über das Wirken bestimmter Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften äußert, im Interesse des betroffenen Grundrechtsträgers der Pflicht zur Zurück-haltung, Mäßigung und Sachlichkeit. Es gilt das Gebot der Neutralität und Toleranz, stets ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten. Schmähkritik ist unzulässig.“

Dazu auch einige Beispiele in denen Mitgliedern der Scientology Kirche die Berufung auf den Schutz ihrer religiösen Überzeugung als Scientologe im Sinne von Art. 4 GG ausdrücklich in anderen Urteilen ebenfalls bestätigt wurde:

Oberverwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 17.6.2004, Az 1 Bf 198/00 in der Sache SK-Mitglied ./, Stadt Hamburg wegen Unterlassung der Verbreitung des sog. „Sektenfilters“ (von der Behörde auch „Technologieerklärung“ genannt):

„Die Klägerin kann für ihren Glauben an die scientologische Lehre bzw. ihre Weltanschauung den Schutz des Art. 4 Abs. 1GG in Anspruch nehmen. Gemäss Art. 4 Abs. 1 GG ist die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Verständnisses [„BEKENNTNISSES“] unverletzlich.

Das Gedankengebäude der Scientology-Organisation befasst sich mit transzendenten Inhalten und der Stellung und Bedeutung des Menschen in der Welt. Werden die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie (THETA) und als THETAN sowie ihr Verhältnis zu dem als MEST bezeichneten Materiellen Universum und des Weges der durch unzählige Leben gewandelten Seele geglaubt, sowie der an Erlösungsstufen erinnernde Weg zu höheren Daseinsstufen (CLEAR und [OPERATING] THETAN) verinnerlicht, so liegt darin eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis.“

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat diese Beurteilung mit Urteil vom 15.12.2005 rechtskräftig bestätigt (Az. 7 C 20.04) und verwarf die Revision der Stadt Hamburg als unbegründet mit den Worten:

„Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen….

Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen.“

zu b) Und der zweite Teil der Aussage von Herrn Stettler ist ebenso wahr, weil es diverse Formen staatlicher/behördlicher oder gerichtlicher Anerkennungen der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft und in einzelnen der folgenden EU-Länder auch bis hin zur Gemeinnützigkeit gibt: z.B. in Spanien, Portugal, Italien, Ungarn, England, Schottland, Schweden, Schweiz, etc. völlig abgesehen von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Scientology Kirche fast im gesamten englischen Sprachraum von den USA, Kanada, Australien, Neuseeland bis Südafrika. Und auch in England sind einzelne Steuerbefreiungen wegen Förderung der Allgemeinheit und des öffentlichen Wohls ausgesprochen worden.

2. BEHAUPTUNG:

PLASBERG: „dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

Der Verfassungsschutzbericht Bayern sagt, bisher hat kein deutsches Gericht die Scientologen als Religionsgemeinschaft angesehen. Sie behaupten das Gegenteil und ich zeige mal an einem Beispiel, mit welchen Tricks der Interpretation Sie das machen. Sie sind gleich danach dran.“

STELLUNGNAHME:

Wenn der Bayer. Verfassungsschutzbericht derartiges aussagt, dann belügt er die Öffentlichkeit eklatant, wie die Stellungnahme in Ziffer zu 1a). oben bereits belegt hat. Da Herrn Plasberg die Zitate dieser Urteile während der Sendung vorlagen (er hielt sie sogar in der Hand), wusste er also von der Richtigkeit der Aussage von Herrn Stettler. Wenn Herr Plasberg sich trotzdem auf eine vermeintliche – erwiesener Weise unwahre – Stellungnahme des Bayer. Verf.-Schutzberichts beruft, die das Gegenteil zum Ausdruck bringen soll, dann führt er zumindest seine Zuschauer bewusst mit einer Unwahrheit in die Irre.

3. BEHAUPTUNG:

Herr Plasberg stellt folgenden Filmclip mit folgenden Aussagen vor:

a) ZITAT:

„Filmclip: Die Scientology Organisation bezeichnet sich selbst als Kirche und startete 2008 eine bundesweite Informationskampagne, in der sie behauptete,: „Allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“.

Als angeblichen Beleg präsentiert die Scientology Organisation eine lange Liste von Gerichtsurteilen, darunter beispielsweise ein Urteil des BAG aus dem Jahre 2002. Wir haben uns das Urteil angeschaut und dabei folgende Aussage gefunden:

„Eine Entscheidung, ob der Beklagte [Scientology] eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

Im Klartext: Das Gericht hat die Frage offen gelassen. Die Scientology Organisation behauptet allerdings, das Gericht habe sich von einer früheren Entscheidung distanziert.“

STELLUNGNAHME:

Zunächst wurde von der Scientology Kirche im Jahre 2008 keine „bundesweite Informationskampagne“ gestartet, in der sie behauptet, „allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“, wenngleich in einzelnen Pressemitteilungen derartiges gesagt worden sein mag. In der von Herrn Plasberg in der Hand gehaltenen Broschüre („Liste“) steht stattdessen der folgende Satz:

„Mehr als 50 deutsche Gerichte haben den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 Grundgesetz bestätigt.“

Die Aussage ist korrekt. Herr Plasberg zitiert auch das BAG 2002 mit einem Satz korrekt, indem er aus dem Beschluss vorträgt:

„Einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

ABER: Es ist zwar richtig, dass die BAG Entscheidung von 2002 diesen Satz enthält. Doch hat das Gericht diese Frage wirklich faktisch offen gelassen? Eine Antwort auf diese Frage bekommt man beim Weiterlesen der Entscheidung von 2002. Das Gericht hatte sich in der Tat von seiner früheren Entscheidung aus dem Jahre 1995 inhaltlich distanziert, in der es in faktischer und rechtlicher Hinsicht festgestellt hatte, dass eine andere Scientology Vereinigung (Hamburg) in Wirklichkeit „wirtschaftliche Ziele“ verfolgt und die religiösen nur als „Vorwand“ dienen.

In der Sendung „Hart aber Fair“ wird dem Publikum gleichzeitig das folgende Zitat aus derselben ihm vorliegenden Gerichtsentscheidung von 2002 vorenthalten, weil es im direkten Widerspruch zu dem von ihm zitierten Beschluss des Jahres 1995 steht:

„Sollte der Beklagte [Verein Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden (vgl. dazu BVerwG 6. November 1997 aaO).“

Aus diesem Satz folgt logischerweise, dass das BAG im Jahre 2002 seine verneinende Feststellung zur Religionseigenschaft bezüglich der Scientology Kirche Hamburg aus dem Jahre 1995 nicht mehr in dieser Form bei der Scientology Kirche Berlin aufrechterhält. Mit anderen Worten, die 7 Jahre ältere unzweideutige negative „Feststellung“ ist nunmehr nur noch eine „Annahme“ über die Verfolgung „wirtschaftlicher Ziele“, die vom BAG so nicht mehr vertreten wird, sondern von ihm selbst unter Hinweis auf ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgericht vom 6.11.1997 nun offen in Frage gestellt wird.

Damit hat sich das Gericht in der Tat von seiner gegenteiligen früheren rechtlichen Annahme distanziert.

Der aus der Scientology-Broschüre vorgelesene Satz „Das Gericht distanzierte sich damit von einer früheren, entgegengesetzten Entscheidung aus dem Jahre 1995“ ist damit erwiesenermaßen wahr.

Diese Distanzierung kommt auch noch in anderer Weise zum Ausdruck, in dem das Gericht unter Hinweis auf dieselben Satzungsziele wie in seiner Entscheidung vom Jahre 1995 nunmehr ideell-spirituelle Ziele feststellt, wo es in der Vergangenheit „wirtschaftliche Ziele“ unterstellt („angenommen“) hatte. Die Feststellung ideell-spiritueller Ziele im Sinne der Lehre von Scientology kann mit Recht auch als Feststellung der Verfolgung religiöser Ziele verstanden werden, zumal dies bisher andere Gerichte auch so gewertet haben. Jedenfalls ist diese Feststellung das genaue Gegenteil der Unterstellung in der Entscheidung von 1995.

Diese Feststellung kommt in dem folgenden in der Scientology-Broschüre enthaltenen Zitat der Gerichtsentscheidung zum Ausdruck:

„Der Kläger verfolgte mit seiner Tätigkeit beim Beklagten keine Erwerbsabsichten, sondern ideelle Ziele und strebte die eigene geistige Vervollkommnung im Sinne der Lehren von Scientology an. Während seiner Mitgliedschaft in dem beklagten Verein teilte der Kläger die spirituellen Vorstellungen von Scientology vom Erreichen bestimmter Erlösungsstufen und wurde zur eigenen geistigen Vervollkommnung und Weitergabe der ‚Lehre‘ tätig. Er verfolgte in erheblichem Umfang eigene Ziele, indem er versuchte, auf der „Brücke“ voranzukommen und die Erlösungsstufen „Clear` und „Operating Thetan“ zu erreichen.“

Damit hat das Gericht die Existenz und das objektiv vorhandene Motiv auf Seiten des Mitglieds und auf Seiten der beklagten Scientology Kirche als ein ideelles, religiös-spirituelles Anliegen festgestellt. Dass es sich bei derartigen Zielen um religiöse Vorstellungen handelt, hat beispielsweise das OVG Hamburg in einem Urteil vom Juni 2004 in der Klage eines Mitglieds der Scientology Kirche gegen die Stadt Hamburg festgestellt. Das Urteil wurde vom BVerwG in Leipzig am 15.12.2005 bestätigt (siehe Ziffer 1.a) oben).

Die einzige Frage, die vor dem Hintergrund dieses Zitates noch bleibt, ist: Warum sagt das Gericht, dass „[es] einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, [nicht] bedarf“, wenn es in seiner Entscheidung ersichtlich vom Gegenteil nicht mehr ausgeht? Könnte dies an dem erheblichen Interesse der deutschen Amtskirchen liegen, die mit aller Gewalt unter Ausnutzung aller ihrer politischen und medialen Kontakte geradezu eine derartige Anerkennung verhindern wollen?

Man denke nur daran, dass das Land Baden-Württemberg im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas nur deshalb nicht den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts gewähren will, weil dann – so diverse Politiker in Stuttgart – angeblich die Scientology Kirche denselben Anspruch erheben könnte. Wenn das die Befürchtung sein sollte, so müssen diese Politiker doch selbst davon ausgehen, dass die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft die Voraussetzungen dafür gleichfalls erfüllt, sonst bräuchten sie derartige Befürchtungen doch gar nicht haben.

4. BEHAUPTUNG

Herr Plasberg fuhr wie folgt fort:

„Diese frühere Entscheidung aus dem Jahr 1995 war nämlich negativ für Scientology:

„Die Scientology Kirche Hamburg e.V. ist keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne [des Grundgesetzes und der WRV]. Die religiösen oder weltanschaulichen Lehren dienen als Vorwand für die Verfolgung wirtschaftlicher Ziele.“

Wie gesagt, Scientology behauptet, davon habe sich das BAG in der Entscheidung aus dem Jahr 2002 distanziert. Wir haben heute beim BAG nachgefragt, ob das stimmt. Die Antwort:

„Die Kernaussage der Entscheidung von 1995 lautet, dass die Scientology Kirche Hamburg e.V. keine Religionsgemeinschaft ist. Eine davon abweichende Aussage des BAG gibt es nicht. Dementsprechend ist es falsch, die Entscheidung aus dem Jahre 1995 als eine ‚entgegengesetzte‘ Entscheidung zu bezeichnen, von der sich das BAG 2002 ‚distanziert‘ hätte.“

Plasberg: Herr Stettler, so mit Urteilen umzugehen, ist das Methode Scientology?

Stettler: Ich find‘ das jetzt sehr unfair, weil Sie mich nicht darauf hingewiesen haben. Das ist eins mit 30 Seiten, Sie haben jetzt ein, zwei Zitate rausgenommen und ich weiß nicht, was Sie das BAG gefragt haben und es gibt verschiedenste Urteile, die eben genau sagen, dass wir religiös sind.

Plasberg: Glauben Sie nicht, ich hätte die Frage nach der Methode Scientology nicht gestellt, wenn wir das nicht als Prinzip erkannt hätten, solche Fragmente aus Urteilen herauszunehmen und daraus eine Anerkennung zu basteln?

STELLUNGNAHME:

Die Nachfrage beim BAG hätte sich Herr Plasberg sparen können.

Das BAG hat Recht, wenn es sagt, dass es keine „entgegengesetzte Entscheidung“ gäbe, die von der „Kernaussage“ seiner früheren Entscheidung von 1995 bezüglich der Scientology Kirche HAMBURG abweicht. Dies hat die Scientology Kirche auch so nicht behauptet. Die von der früheren Entscheidung abweichende Entscheidung von 2002 bezieht sich nämlich nicht auf die Scientology Kirche Hamburg sondern auf die Scientology Kirche BERLIN.

Bei den abfälligen Bemerkungen der BAG-Richter in ihrer Entscheidung aus dem Jahre 1995 handelte es sich ohnehin nur um sog. „Obiter dicta“, das heißt gerichtlich nicht angreifbare Nebensätze, die für die Hauptfrage des Verfahrens (Zulässigkeit des Arbeitsgerichtswegs) nicht relevant waren. Natürlich liegt die gerichtliche Fachkompetenz für verfassungsrechtliche Statusfragen bei den Verwaltungsgerichten und nicht bei den Arbeitsgerichten.

Dennoch geben auch weitere Zitatstellen in der BAG-Entscheidung aus dem Jahre 2002 eine Antwort auf die Nachfrage von Herrn Plasberg. Er hat offenbar zu früh mit dem Lesen aufgehört. Ausdrücklich stellte das BAG im Jahre 2002 mit weiteren Worten seine frühere Entscheidung von 1995 mit den folgenden Worten in Frage (wie sonst sollen diese Worte des Gerichts im Jahre 2002 zu lesen sein?):

„Sollte der Beklagte [Verein der Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden.“

Da sich der Beschluss von 1995 auf die SK Hamburg bezieht und nicht auf die SK Berlin, konnte der Senat in seiner Entscheidung von 2002 bezüglich der SK Berlin im Jahre 1995 offenbar gar nichts „angenommen haben“. Wie sonst ist der oben zitierte Satz zu lesen denn als eine Relativierung der gegenteiligen früheren negativen Aussage von 1995, die der BAG Senat im Jahre 2002 selbst in Bezug genommen hat. Von der feststellenden negativen Annahme geht die BAG 2002 Entscheidung nun offenbar nicht mehr aus. Stattdessen macht sie die negativen Feststellungen von 1995 nunmehr von anderen Feststellungen anderer Gerichte abhängig, die das BAG selbst nicht trifft. Sein Hinweis auf § 43 BGB ist insofern völlig richtig.

Richtig ist aber auch: Die Rechtsfähigkeit wurde gemäß § 43 BGB weder der beklagten Scientology Kirche Berlin jemals entzogen noch der Scientology Kirche Hamburg e.V. Im Gegenteil: das Gerichtsverfahren wegen Entzug der Rechtsfähigkeit hatte die Scientology Kirche Hamburg e.V. bereits im November 1995 vor dem Verwaltungsgericht Hamburg rechtskräftig gewonnen, wobei das VG Hamburg ebenfalls davon ausging, dass die Behörde ihr Ermessen nicht richtig ausgeübt hatte, weil sie die Frage der Religionseigenschaft der SK Hamburg bei ihrer Entscheidung gar nicht berücksichtigt hatte.

Damit stand bereits ca. 8 Monate nach und trotz der BAG Entscheidung vom März 1995 und steht seit nunmehr 15 Jahren immer noch fest, dass die SK Hamburg kein „wirtschaftlicher Verein“ ist, wie das BAG im März 1995 angenommen hatte. Dass sie eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft ist und sich auf Art. 4 GG berufen kann, haben bereits das OVG Hamburg im Jahre 1994 und zuletzt erneut das OLG Hamburg im Jahre 2008 entschieden (siehe Ziffer 1.a) oben). Die OVG Hamburg Entscheidung von 1994 hatten die Richter des BAG bei ihrer Entscheidung von 1995 wohl versehentlich übersehen, ebenso wie die anderen oben unter Ziff. 1.a) erwähnten Urteile aus den 80er Jahren.

Warum hat Hart aber Fair nicht auf diese Fakten hingewiesen, obwohl sie ihm in seiner Liste von Entscheidungen ausdrücklich vorlagen?

5. BEHAUPTUNG:

„PLASBERG: Herr Beckstein,

BECKSTEIN: Die Behauptung, es gäbe 50 Urteile, in denen Scientology anerkannt ist, ist ganz offensichtlich falsch. Scientology hat ja auch die verschiedenen Entscheidungen und Maßnahmen des Verfassungsschutzes beklagt, wir sind ja ein Rechtsstaat, wo jede Maßnahme des Staates vor Gericht überprüft werden kann. Die letzte große Entscheidung war das OVG NRW im letzten Jahr, wo Scientology wieder verloren hat. Auch dort steht, es kann dahingestellt bleiben in diesem Rechtsfall, ob Scientology eine Kirche ist, aber in jedem Fall verfolgt Scientology verfassungsfeindliche Zwecke und darf deshalb auch vom Verfassungsschutz überwacht werden, selbst mit nachrichtendienstlichen Mitteln.“

STELLUNGNAHME:

Die Behauptung, dass es ungefähr 50 Gerichtsentscheidungen gibt, in denen die Gerichte der Scientology Kirche den Schutz aus Art. 4 GG zuerkannt haben, ist richtig. Von diesen 50 Entscheidungen haben etwas mehr als 20 Gerichte konkret festgestellt, dass es sich bei der Scientology Kirche um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne des Art. 4 GG handelt. Dies wurde bereits in Ziffer 1a) oben auszugsweise dargelegt. Alle anderen haben den Anspruch auf den Schutz von Art. 4 GG (Religionsfreiheit) bejaht.

Wenn Herr Beckstein das Gegenteil behauptet, sagt er die Unwahrheit.

Die Frage der VS-Überwachung hat mit der Frage der Religionseigenschaft nun nichts zu tun. Dies ist eine völlig andere Frage. Herr Beckstein vergisst jedoch in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass es insgesamt drei weitere rechtskräftige Urteile deutscher Gerichte gibt, zweimal vom VG Berlin vom Dez 2001 und Dez. 2003 und einmal vom OVG Saar-Louis vom April 2005, die die Überwachung der Scientology Kirche untersagt haben, weil keine Anhaltspunkte für „verfassungswidrige Betätigungen“ vorliegen. Und kein Gericht hat bisher festgestellt, dass die Scientology Kirche verfassungsfeindliche Ziele verfolgt.

Festgestellt hat das OVG Münster, auf dass sich Herr Beckstein beruft, dass es „Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“ gibt. Diese Anhaltspunkte sah das Gericht im einzelnen – aus dem zeitlichen und geschichtlichen Zusammenhang gerissenen – Zitaten, wobei es unterstellte, dass sich die Scientology von diesen Zitaten nicht genügend distanziert habe. Dazu sahen sich die deutschen Scientology Kirchen nie veranlasst, weil der Religionsstifter Hubbard sich selbst in Schriften mit Gründung der ersten Scientology Kirche im Jahre 1954 und weiteren späteren Schriften davon distanziert hatte.

Dennoch haben alle Scientology Kirchen in Deutschland – und ohne Not auch die Scientology Kirchen in den deutschsprachigen Nachbarländern – im Jahre 2008 eine Klarstellung ihrer Satzungen samt Verabschiedung einer Grundsatzerklärung über Menschenrechte und Demokratie in ihren Mitgliederversammlungen förmlich verabschiedet, in denen sie sich von allen gegenteiligen Äußerungen distanzieren.

Laut Bericht des FOCUS Magazin vom 21. Nov. 2008 mit dem Titel „Keine Hinweise auf Verfassungswidrigkeit von Scientology“ äußerte der damalige Staatssekretär des BMI, August Hanning, anlässlich der IMK-Debatte über ein Scientology-Verbot:

«Bevor wir ein Ermittlungsverfahren einleiten, brauchen wir tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass eine Verfassungswidrigkeit vorliegt», sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, am Freitag vor Beginn der Abschlusssitzung der Innenministertagung. «Die Verfassungsschutzämter sind ganz überwiegend der Auffassung, dass es diese zureichenden Anhaltspunkte nicht gibt.»

Auch diese Feststellung hat Herr Beckstein geflissentlich den Zuschauern unterschlagen,

SCHLUSSWORT:

Den Lesern mag die Schlussfolgerung aus dieser Stellungnahme überlassen bleiben, ob die während der Sendung „Hart aber Fair“ präsentierte Darstellung über die Scientology Kirche angesichts der obigen Fakten eher „Hart“ und „Unfair“ gewesen ist und ob es bei der Zitierung von Gerichtsurteilen eher eine „Anti-Scientology-Methode“ als eine „Scientology-Methode“ gibt.

Angesichts obiger Sachlage ist es auch mehr als verständlich, dass Plasberg, Beckstein und co kalte Füsse kriegten und keinen Faktencheck folgen lassen wollten. Dies hätte unweigerlich dazu geführt, dass sich die Kritiker selbst demontiert hätten.
Ein Zitat aus dem Hause Plasberg unterstreicht dies sehr klar:

Wir halten es aber diesmal für falsch, der Sendung einen Faktencheck folgen zu lassen. Das hängt mit einer Besonderheit von Scientology zusammen: Sie ist nicht transparent, lässt keine unabhängigen Beobachter von außen zu. Deshalb ist es auch kaum möglich, Fakten über diese Organisation einer transparenten Prüfung zu unterziehen.

Die Scientology Kirchen sind übrigens 7 Tage die Woche offen und lassen täglich hunderte „Beobachter“ von aussen zu. Daher ist diese „Begründung“ ein echter Lacher!

Weitere Artikel über Medienmanipulation

Süddeutsche Zeitung gibt zu: Scientology ist eine gemeinnützige Organisation


Heute veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen kurzen aber umso aufschlussreicheren Artikel darüber, dass Scientology aufgrund mehrere Gerichtsentscheide nicht mehr mit Gewerbetreibenden gleichgestellt werden könne.

Petra Fröschl, welche den Artikel verfasste war sichtlich bemüht, Scientology irgendwie doch noch schlecht darzustellen, wirklich gelingen konnte es ihr jedoch nicht. Offensichtlich ist die Rechtslage in Deutschland nun auch bei den Medien angekommen.

So wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts wie folgt zitiert: „Wir haben uns bei der Regierung von Oberbayern rückversichert“. Der Antrag der Scientology Organisation müsse aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes und dem Willkürverbot genehmigt werden. Früher sei es noch möglich gewesen, Scientology mit Gewerbetreibenden gleichzustellen und ihr aus formalen Gründen eine Absage zu erteilen. Nun gebe es aber mehrere Gerichtsurteile, die das verbieten.
In der TV Sendung „Hart aber fair“ wurde von verbitterten Scientology-Gegnern wie Handl und Beckstein, aber auch vom parteiischen Moderator Plasberg, Scientology beschuldigt, Gerichtsurteile willkürlich als „Pro Scientology“ auszulegen. Nun scheint sich herauszustellen, dass es doch wohl eher umgekehrt war.

Lesen Sie dazu hier den Faktencheck zur Sendung: https://religo.ch/2010/09/02/faktencheck-uber-scientology-sendung-hart-aber-fair

Scientology: Die dunklen Geheimnisse des Verfassungsschutzes


Was ereignete sich am Mittwoch 1. September 1999

„Im April entschuldigten sich Beamte aus Baden-Württemberg bei den schweizerischen Behörden und stellten Kaution für einen ihrer Verfassungsschützer, der mit dem Einholen von Informationen über die Aktivitäten der Scientology in Baden-Württemberg befaßt war und nach einem Gespräch mit einer Kontaktperson in Basel von der schweizerischen Polizei verhaftet wurde. Der Ermittlungsbeamte wurde wegen Spionage sowie wegen Verletzung der schweizerischen Neutralität angeklagt.“ Menschenrechtsbericht 1998 des US-Außenministeriums

Der englische Sender BBC bezeichnete die Verhaftung und Anklage Peter Göbels (kein Witz! [Anmerkung]) der vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden- Württemberg durch schweizerische Behörden als „peinliche Schlappe für die deutsche Regierung“. Es war jedoch mehr als nur eine Schlappe. Hier zeigte sich exemplarisch, was passieren kann, wenn der Verfassungsschutz sein Instrumentarium willkürlich gegen unbescholtene Privatpersonen einsetzt – nicht, weil diese irgend etwas getan haben oder zu tun beabsichtigen, das „staatsgefährdender“ Natur ist, sondern ausschließlich, weil sie einem bestimmten Glauben anhängen.

Faktisch wurde das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg bei einer nachrichtendienstlichen Operation gegen Mitglieder einer Religionsgemeinschaft ertappt. Und obendrein im Ausland! Peter Göbel wurde am 6. April von der schweizerischen Polizei verhaftet. Basler Polizeibeamte setzten ihn in einer Garage in der Nähe des Hotels Viktoria fest, nachdem er sich im Hotelrestaurant gerade mit zwei schweizerischen Staatsbürgerinnen getroffen hatte, die für ihre kämpferischen Kreuzzüge gegen Minderheitsreligionen bekannt sind. Die Polizei stülpte einen Sack über Göbels Kopf und führte ihn der Bundesanwältin Carla del Ponte vor, die ihn mehrere Stunden lang vernahm.

Zunächst war die Verhaftung von den Medien gar nicht bemerkt worden. Es gab auch keine Presseerklärung der Basler Polizei oder der Bundesanwaltschaft.Vermutlich wollte man die mißliche und politisch heikle Lage, in die sich der baden-württembergische Verfassungsschutz begeben hatte, nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Die eidgenössischen Behörden hatten offenbar vor, die Angelegenheit zwar nachdrücklich, aber in aller diplomatischen Stille zu beheben.

Die Informanten und Kontakte des deutschen Verfassungsschutzes hingegen verloren bei dem Versuch, den Skandal zu unterdrücken, die Nerven – und brachten ihn dadurch an die Öffentlichkeit. Nach und nach kamen so die Details ans Licht.

Offensichtlich hatte das Landesamt für Verfassungsschutz Baden- Württemberg schon monatelang mit „Sektengegnern“ in der Schweiz zusammengearbeitet – an sich bereits eine ebenso irritierende wie fragwürdige Tatsache. Die schweizerische Regierung nämlich hatte nicht vor, sich auf den Aktionismus jener „Sektengegner“ einzulassen. Ganz im Gegenteil. Sie hatte öffentlich erklärt, daß religiöser und kultureller Pluralismus zu respektieren seien. Mitte 1998 ließ die eidgenössische Regierung auch einen Bericht veröffentlichen, wonach in der Schweiz zwar Hunderte von religiösen Minderheiten existierten, jedoch nur wenige zu fragwürdigen Praktiken neigten, und daß pauschale Kritik an Minderheitsreligionen daher nicht angebracht wäre. Die geltenden Gesetze werden von der schweizerischen Regierung als ausreichend betrachtet, um etwaigen Straftaten zu begegnen.

Vor diesem Hintergrund war der Vorfall in Basel natürlich nahe an einer Groteske: Agenten des deutschen Verfassungsschutzes verabreden sich mit Fanatikern, die bei den schweizerischen Behörden nicht Fuß fassen konnten, zur Verübung einer Straftat. Die eidgenössische Regierung beschritt von vornherein einen ganz anderen Weg: den Dialog mit religiösen Minderheiten, einschließlich natürlich der Scientology-Kirche.
Hier weiterlesen

Scientology in Anwendung: Beistand für eine bewusstlose Person


Ein Mann, der über 30 Tage lang im Koma lag, ist wieder bei Bewusstsein, dank der Arbeit eines ehrenamtlichen Scientology Geistlichen, der Tausende von Kilometern entfernt war! Hier folgt die Geschichte dieses ehrenamtlichen Scientology Geistlichen:

„Um ein Geschäft abzuwickeln, musste ich mit einer Dame Kontakt aufnehmen, die mit vielen Filmproduzenten und Produktionsfirmen zusammenarbeitete, einschließlich Disney, Sesamstraße und anderen. Man sagte mir, sie sei in einem Hotel in Arizona. Sie war in diesem Hotel, weil es sich gegenüber einem Krankenhaus befand, in dem ihr Vater seit über 30 Tagen im Koma lag.

Noch bevor ich sie (Sheelah) kontaktierte, hatte ich beschlossen, dass ich ihres Vaters wegen etwas unternehmen würde, obwohl ich am anderen Ende des Landes war. Sheelah saß in ihrem Hotelzimmer und erwartete meinen Anruf. Ich stellte mich vor, wir besprachen das Geschäftliche und schlossen es ab. Dann sagte ich ihr, ich hätte von der schlimmen Situation mit ihrem Vater gehört. Ich befragte sie über seinen Zustand und die Umstände, die zu seiner Einweisung ins Krankenhaus geführt hatten.

Sie erklärte, dass er wegen einer Krampfader im Bein zusammenbrach, während er mit ihr Golf spielte. Er wurde schnell ins nächste Krankenhaus gebracht. Statt der erwarteten ein- bis zweistündigen Operation lag er über 11 Stunden lang unter dem Messer. Alles, was die Ärzte taten, schien schief zu gehen. Jetzt lag er seit einem Monat im Koma, mit Schläuchen am ganzen Körper. Die Ärzte hatten bereits gedacht, ihm als Lösung beide Beine zu amputieren! Er wurde dann stattdessen in ein viel größeres Krankenhaus verlegt, aber da lag er nun immer noch, angeschlossen an lebenserhaltenden Maschinen.

Aus reiner Hoffnung heraus hielten Sheelah und ihre Mutter rund um die Uhr Wache und verließen nie seine Seite, sondern hielten nur kurze Nickerchen auf einem Stuhl in seinem Zimmer. Sie halfen den Schwestern und Ärzten, zu versuchen, seinen Zustand zu verändern, aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Hoffnung so ziemlich aufgegeben, ihn wieder zum Bewusstsein zu bringen.

Ich sagte ihr, ich sei ehrenamtlicher Scientology Geistlicher und würde ihr bei der Sache mit ihrem Vater helfen. Ich sagte ihr, sie solle sich einen Schreibblock und einen Stift zum Schreiben holen. Ich ließ sie wörtlich aufschreiben, was ich ihr aus dem Kapitel über Beistände aus dem Scientology-Handbuch vorlas. Ich erklärte ihr, dass ich ihr beibringen würde, wie man den Beistand macht, damit sie ihn mit ihrem Vater machen konnte. Nach zwei Stunden Ausbildung übers Telefon sagte sie, sie sei bereit, und ging ganz aufgeregt ins Krankenhaus, um ihrem Vater zu helfen.

Am Nachmittag, etwa um 2 Uhr, erhielt ich einen Anruf von Sheelah. Mit erstaunter, aufgeregter Stimme sagte sie mir: ,Mein Vater ist aus dem Koma erwacht, und nicht nur das: er kann sprechen – mit jedem!‘ Sie redete wie ein Wasserfall: ,Er konnte nach nur zwei Minuten Beistand die Augen aufmachen! Er sah sich um, sobald er zu sich gekommen war, und sah, wie ich ihn erstaunt ansah. Er sah mir direkt in die Augen und sagte: «Sheelah, ich liebe dich.» Ich wäre beinahe auf der Stelle in Ohnmacht gefallen.‘

Sie konnte kaum glauben, was passiert war; sie weinte Freudentränen, als sie mir die Geschichte erzählte, und sagte mir danke für die Scientology – was das auch immer ist – weil sie funktioniert.

Kurz nachdem ihr Vater aus dem Koma erwacht war, betrat sein bester Freund, der ihn treu jeden Tag besucht hatte, das Zimmer. Ihr Vater erkannte ihn sofort und rief aus: ,Don! Wie zum Teufel geht es dir?‘

Eine Schwester rannte ins Zimmer, da sie über den Lärm besorgt war. Er sah sie an und sagte: ,Wer zum Teufel sind Sie?‘ Das war bedeutsam, da die Neurologen sagten, dass er wegen der 11-stündigen Operation höchstwahrscheinlich einen Hirnschaden erlitten habe. Nein, überhaupt nicht! Er erkannte diejenigen, die er kannte, und erkannte diejenigen nicht, die er nicht kannte – wie die Schwester.

Der Neurologe kam herein, nachdem ihm berichtet worden war, dass der Mann aus dem Koma erwacht war, und fragte ihn mit überlauter Stimme, ob er wisse, wo er sei. Seine Antwort an den Neurologen war: ,Ich weiß, wo ich bin, und ich bin auch nicht taub.‘

Alles, was Sheelah jetzt wissen will, ist, was Scientology ist. Ich habe ihr dazu gratuliert, einen perfekten Beistand gegeben zu haben. Sheelas Vater geht es großartig und ihr auch!“

Lernen Sie selbst wie man mit dieser einfachen Methode einer bewusstlosen Person helfen kann.

Die Scientology kirche bietet allen interessierten Menschen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.
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ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ analysiert


Um diesen Spielfilm etwas besser zu verstehen, sollten sich Menschen über grundlegendste Manipulationtechniken Kenntnis verschaffen. Als Beispiel weshalb dies wichtig ist, können Sie nun den ersten Satz dieses Artikels etwas genauer untersuchen. Ist dieser manipulativ oder nicht? Ja, er ist es ganz klar. Ich erzeuge damit bei Ihnen bereits den Eindruck, dass der Spielfilm manipulativ ist, obwohl es vielleicht ja gar nicht so ist. Deshalb ist es umso wichtiger dass Sie – egal mit wem Sie es zu tun haben – Kenntnisse über Manipulationstechniken haben. Ich werde dazu in der Zukunft einige Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber im Internet einige sehr gute Seiten, geben Sie einfach „Manipulationstechniken“ ein.

Hier also eine kleine Analyse des Spielfilms von Sabine Weber, der ich mich vorbehaltlos anschliessen kann:

1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Roboter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.

2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
Link zum Thema Scientology Kindererziehung

3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.

4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
Link zum Thema Auditing

5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.

6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter http://www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.

Weitere Hintergründe zur Geschichte rund um die Familie Rönn finden sie hier

ARD Spielfilm über Scientology „Bis nichts mehr bleibt“


Auf eigenem Videokanal und mit neuen Webseiten werden Fakten und Hintergründe zu diesem Fall aufgezeigt werden. Schwere Manipulationsvorwürfe gegen Hamburger Senatsangestellte; eine Klage ist in Vorbereitung.

An einer Pressekonferenz hat die Scientology Kirche am Donnerstag einen eigenen 40-minütigen Dokumentationsfilm vorgestellt, der Hintergründe zum geplanten Spielfilm der ARD zeigt.

Der ARD Film zeigt ein Sorgerechtsdrama, das aber tatsächlich ganz anders abgelaufen ist. In Interviews mit der Mutter und dem Sohn wird ersichtlich, dass die Kontakte zwischen Vater (Ex Mitglied der Scientology Kirche) und dem Sohn gut geklappt hatten bis zu dem Zeitpunkt als die Hamburger Senatsangestellte Ursula Caberta sich eingemischt hat.

Mit verschiedensten Intrigen und Einflussnahmen versuchte sie vergeblich den Kontakt von Mutter und Sohn zu unterbinden. Gericht und Jugendamt stellten sich dem aber entgegen. Scientology wirft den Autoren des ARD-Filmes vor, die Recherchen nur einseitig durchgeführt zu haben und von Caberta manipuliert worden zu sein. Zahlreiche Szenen im Film sind schlicht falsch. Die ARD verletzt damit verschiedene Programmrichtlinien.

Der Film der Scientology Kirche wird in Kürze auf einem neuen Videokanal aufgeschaltet (http://www.scientology-tv.de/). Die Scientology Kirche will damit der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, alle Fakten zu sehen und sich dann ein eigenes Bild zu machen. Weitere Filme mit Hintergrunddaten sind geplant.

Anhand eines weiteren Beispiels (Stern TV hatte einen völlig erfundenen Aussteiger präsentiert und musste den Film vom Netz nehmen) zeigte die Scientology Kirche auf, dass auch dort Ursula Caberta den Fall „vermittelt“ hatte.

Die Scientology Kirche wird noch diese Woche bei der Stadt Hamburg (Arbeitgeberin von Ursula Caberta) eine Aufforderung zur Anerkenntnis der Schadensersatzpflicht dem Grunde nach einreichen. Falls dies nicht anerkannt wird, will sie die Anerkenntnis gerichtlich durchsetzen.

Bereits wurden 8 von insgesamt 22 angeblichen Aussteiger-Fällen im Detail dokumentiert. Dabei hatte Caberta angebliche Aussteiger mit falschen Stories präsentiert. Es wurde ihnen ein Forum geboten und diese an verschiedene Medien und Behörden vermittelt. Die genaue Schadensersatzsumme wird später nachgereicht werden.

Wie die ARD die Menschen mit dem Film „Bis nichts mehr bleibt“ manipuliert

Der gesamte Fall Rönn, welcher die Grundlage des Films „Bis nichts mehr bleibt“ bildet, kann hier nachgelesen werden

Die Scientology Kirche hat in den letzten Tagen auch verschiedene Websites kreiert, welche Fakten zu Scientology und zur Kontroverse in Deutschland und der Schweiz präsentieren:

http://www.scientology-fakten.ch

Scientology Fakten – Die Fakten hinter den Schlagzeilen

http://www.scientology-verfassungsschutz.de

http://www.scientology-tv.de

Ursula Caberta: Medien-Manipulationen über Scientology belegt


Deutschlandradio Kultur vom 27. Juli 2009. Die Antwort von Ursula Caberta auf eine entsprechende Frage der Journalistin Ulrike Timm bezüglich der Glaubwürdigkeit der von ihr präsentierten „Ex-Scientology Mitgliedern“:

„Natürlich sind sie glaubwürdig, alle Aussteiger aus Scientology sind glaubwürdig, … Die sind glaubwürdig, die sind absolut glaubwürdig, wie alle Aussteiger mit ihrer Geschichte, die sie in Scientology erlebt haben, immer glaubwürdig waren.“

Hier ein Bericht über das jüngste Beispiel eines solchen Aussteigers:
Jüngste Schlappe der streitbaren AGS-Leiterin aus Hamburg ist ihre Präsentation des Ex-Mitglieds Lino Bombonato in Günther Jauchs stern TV am 17. Februar 2010. Der junge Mann mit dem sympathisch weichen Gesicht schöpft aus dem Vollen. Schon mit 15 Jahren sei er zu Scientology gekommen, 7 Jahre sei er Mitglied gewesen, habe Geld „besorgen“ müssen und 10.000 Euro an Scientology gezahlt. Um schnell eine Ausbildung in den USA antreten zu können, habe er sich von seinen Eltern zu trennen, verlangte die Kirche. Lino entschied sich für den Selbstmord, der glücklicherweise misslang. Das Publikum ist erschüttert. In der Scientology Kirche Berlin gehen noch am gleichen Abend über 25 beleidigende E-Mails und Gewaltandrohungen ein. Die Fakten des Falles zeigen jedoch ein völlig anderes Bild. Ja, Lino Bombonato war Mitglied, aber er kam erst mit etwa 19 Jahren zu Scientology und war zusammengenommen etwa 2 Jahre Mitglied. Er zahlte während dieser gesamten Zeit rund 300 Euro für zwei Einführungskurse und Materialien ein. Es war Lino gesagt worden, die Kontakte zu seinen Eltern besser zu pflegen, von einer Trennung war nie die Rede. Nach einer Ausbildung in den USA hatte sich Lino zwar in der Kirche erkundigt, man hatte ihm aber bescheinigt, dass er dafür gar nicht qualifiziert. Der angebliche „Selbstmordversuch“ war in Wirklichkeit eine durchzechte Nacht im Zusammenspiel mit Schmerztabletten während des Karnevals als Lino 18 war und die mit einem Krankenhausaufenthalt endete. Der stern hat mittlerweile eine Unterlassungserklärung abgegeben und sämtliche Einträge zu diesem Fall auf ihren Internet-Seiten gelöscht.
Lesen Sie hier diese und noch mehr Story’s über die Lügen Caberta’s

Scientology gewinnt erneut vor Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte


Am 8. März 2010 wurde das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Rechtsfall der religiösen Vereinigungen der Scientology-Kirchen in Surgut und Nizhnekamsk endgültig rechtskräftig.

Am 1. Oktober 2009 verkündete der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in den Fällen NN 76836/01 und 32782/03 sein Urteil zugunsten der Scientology-Kirchen von Surgut und Nizhnekamsk.
Das Endurteil des Europäischen Gerichtshofs stellte eine Verletzung der
Rechte der Antragsteller durch die russische Föderation fest, und zwar vor allem Verletzungen der Vorschriften des Artikels 9 der Menschenrechtskonvention (Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit) im Licht von Artikel 11 (Versammlungs- und Vereinsfreiheit).

Das Gericht befand, dass der den religiösen Gruppen gem dem Religionsgesetz gewährte eingeschränkte Status den Mitgliedern solcher Gruppen nicht erlaubt, ihr Recht auf Religionsfreiheit wirksam auszuüben; vielmehr macht er ein solches Recht illusorisch und theoretisch anstatt praktisch und wirksam so wie es die Menschenrechtskonvention fordert.

„Die Anträge auf Registrierung als eine religiöse Organisation, die von den ersten und zweiten Antragstellern als Gründer ihrer jeweiligen Gruppierungen eingereicht worden waren … wurden unter Hinweis auf die unzureichenden Dauer der Existenz der Gruppierungen abgelehnt“
Letztendlich gewährte ihnen der eingeschränkte Status einer religiösen Gruppe, in welchen sie einzuordnen waren und in welchem sich der dritte Antragsteller befand, keinerlei praktischen oder wirksamen Nutzen, weil solch eine Gruppe ihrer Rechtspersönlichkeit, der Eigentumsrechte und der rechtlichen Fähigkeit, die Interessen ihrer Mitglieder zu schützen, beraubt war; ferner wurde sie auf das Schwerste in den Grundaspekten ihrer religiösen Funktionen behindert.

Im vorliegenden Fall legte die russische Regierung keine dringenden sozialen Bedürfnisse für die angefochtene Einschränkung dar und gab keine bedeutsamen und ausreichenden Gründe für die lange Wartezeit an, die eine religiöse Organisation vor der Erlangung ihrer Rechtspersönlichkeit ertragen musste“

Der Präsident der Scientology-Kirche von Nizhnekamsk, Emir Ramazanov,erklärte“das Urteil des Europäischen Gerichtshofs hebt den Standard des Schutzes der Gewissens- und Vereinsfreiheit in Russland und in Europa nicht nur auf ein neue Ebene, sondern legt auch fest, dass die europäischen Standards sogar dann den Schutz garantieren, wenn die Ungerechtigkeit in nationalen Gesetzen zum Ausdruck kommt.

Die Scientology-Religion wurde vom Autor und Philosophen L. Ron Hubbard gegründet. Scientologen glauben, dass der Mensch ein unsterbliches geistiges Wesen ist und dass das spirituelle Potential eines Menschen innerhalb einer Lebenszeit wiederhergestellt werden kann. Die erste Kirche wurde im Jahre 1954 in den Vereinigten Staaten gegründet. Jetzt verfügt Scientology über 8.300 Kirchen,Missionen und angegliederte Gruppen und über Millionen von Mitgliedern in 165 Ländern. In Russland gibt es von St. Petersburg bis Wladiwostok mehr als 40 Kirchen und Missionen der Scientology.

Frank Busch

Kukksi-Interview mit Scientology


Ein bereits im September 2009 durchgeführte Interview wurde nun doch noch veröffentlicht. Ich stelle hier den Beginn des betreffenden Artikels von Kukksi ein, das gesamte Interview kann auf der Website von Kukksi gelesen werden.

INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.

Lesen sie hier das gesamte Interview auf der Website von KUKKSI

Haiti: Was tun Mitglieder der Scientology Kirche dort wirklich?


  • Ob aus Russland, England oder den USA. Scientologen aus verschiedensten Ländern sind vor Ort auf Haiti und helfen den Opfern des kürzlichen Erdbebens. Hier ein Video über die Aktivitäten der Scientologen vor Ort.


Weitere Infos auf der Seite der Ehrenamtlichen Geistlichen
Blog der Ehrenamtlichen Geistlichen auf englisch

Die Scientology Kirche hat nun insgesamt 475 Ärzte, ausgebildete Notfallsanitäter, ehrenamtliche Scientology Geistliche und auch 12 Tonnen medizinischer Ausrüstung und Notfallgüter nach Haiti gebracht.
Hier eine kleine Auswahl an Hilfeleistungen die vor Ort durch Scientologen ausgeübt werden:

  • Im Allgemeinen Krankenhaus werden die Linien für neu angekommene Patienten durch Scientologen organisiert
  • den auf medizinische Hilfe wartenden Menschen werden Assists (Beistände) gegeben.
  • In einem Feldlazarett in der Nähe des Flughafens werden Ärzten und Erdbebenopfern geholfen
  • Eine Scietnologin die ausgebildete Hebamme ist, hat bereits bei der Entbindung von 7 Kindern geholfen, in Ermangelung von Babysachen wurde  ein Baby in ein gelbes T-Shirt der Scientology Geistlichen gewickelt.

Die Scientology kirche bietet allen interessierten Menschen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.
Finden Sie mehr über die kostenlose Scientology Ausbildung heraus

Christian Markert: Top Scientology-Aussteiger ein Flop!


In den letzten Jahren wurde viel in den Medien über Scientology berichtet. Ab und zu wurde ein Scientology-Aussteiger in den Medien bekannt, der seine Erfahrungen wiedergab. Beängstigende Geschichten waren zu hören, die eher an die Verschwörungstheorien rund um die Freimaurer erinnerten als dass sie real erschienen. Doch handelt es sich bei den Aussteigerberichten um unumstößliche Wahrheiten? Untenstehend habe ich eine Pressemitteilung der Scientology Kirche Hamburg e.V. (DailyNet.de) vom 30.07.2007 gefunden, die das Ex-Mitglied Christian Markert betrifft.

(DailyNet) – CABERTA PRÄSENTIERTE VERURTEILTEN BETRÜGER ALS SCIENTOLOGY AUSSTEIGER

VERDACHT AUF SPIONAGE IN DEN USA

Die Scientology Kirche Hamburg e.V. reichte heute eine Beschwerde beim Petitionsausschuss der Hamburger Bürgerschaft ein, um zu klären, ob die Senatsangestellte Ursula Caberta in einen transatlantischen Spionagefall verwickelt ist. Der am 20. Juni 07 im Berliner Abgeordnetenhaus präsentierte Aussteiger Christian Markert entpuppt sich als verurteilter Betrüger, der möglicherweise als Agent in die Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, eingeschleust wurde.

Hintergrund:

Am 20. Juni 07 präsentierte Ursula Caberta bei einer Veranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus als Überraschungsgast einen neuen Aussteiger aus der Scientology Kirche, Herrn Christian Markert Gemäß Presseberichten war er seit 7 Jahren Mitglied der Scientology Kirche gewesen und mit Hilfe der Hamburger Behörden sei ihm die Flucht aus der Scientology Kirche Buffalo, im Bundesstaat New York, gelungen.
Die geplante Präsentation war anscheinend gedacht, um weiter Stimmung gegen die neu eröffnete Scientology Kirche Berlin zu machen und um Politiker mit erfundenen Geschichten weiter zu instrumentalisieren. Dies könnte sich nun allerdings als Rohrkrepierer erweisen.

Christian Markert ist nämlich nicht nur den hiesigen Scientology Kirchen gänzlich unbekannt, sondern seine angeblich 7 jährige Mitgliedschaft betrug gerade einmal 3 Monate (von März 2007 – Juni 2007) in der Scientology Kirche Buffalo.

Öffentlich zugängliche Quellen aus dem Internet belegen auch, dass es sich bei Herrn Markert um einen verurteilten Betrüger handelt. Er wurde im Juni 1997 von einem Gericht in Meaux (Vorort von Paris) wegen Betruges zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, wovon 6 Monate auf Bewährung ausgesetzt wurden.
Auch die deutschen Behörden haben gegen Herrn Markert wegen des Verdachts des Betruges in mehreren Fällen ermittelt und ihrerseits einen Auslieferungsantrag an Frankreich gestellt. Markert hat verschiedene Berufungs- und rechtliche Verfahren angestrengt, um gegen die Verurteilung und die Auslieferung anzukämpfen, die er jedoch alle verlor. Am 3. Mai 1999 wird Markert an Deutschland ausgeliefert und hier verliert sich zunächst seine Spur.

Im März 2007 wird Herr Markert plötzlich Mitarbeiter der Scientology Kirche in Buffalo. Den Mitarbeitern gab er dort folgende Geschichte zum Besten.
Markert behauptet in Dinslaken, Deutschland geboren zu sein.
Er gab an von 1989 bis 1993 die Robert Kennedy Universität in Los Angeles, Kalifornien besucht zu haben und dort einen MBA Abschluß gemacht zu haben, aber solch eine Universität existiert nicht in Los Angeles.

Markert behauptet weiter an der privaten Junior High School in Los Angeles von 1980 – 1989 gewesen zu sein und dort sein Abitur gemacht zu haben. An anderer Stelle gibt er an, in dem gleichen Zeitraum das Gymnasium in Vörde besucht zu haben. Es ist wohl kaum möglich beide Schulen zum gleichen Zeitpunkt an zwei völlig unterschiedlichen Orten besucht zu haben.

Er sei ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Irland und Manager der dort ansässigen Firma Creaventure Consulting. Um seine Geschichte auszumalen gab er an, dass einer seiner Kunden auf seinem Konto 3 Millionen Euro hinterlegt hat, um sich seine Dienste zu sichern. Bei einer Steuerprüfung der irischen Steuerbehörde wurde diese Summe als zu versteuernde Einnahme angesehen. Markert behauptete, dass Creaventure Consulting ihren Umsatz innerhalb von 3 Jahren von 200.000 Euro auf 22 Millionen Euro steigerte und dies eine Betriebsprüfung des Finanzamtes nach sich zog. Seinen Angaben zur Folge wirkten an dieser Betriebsprüfung 25 Beamte mit.

Nachforschungen öffentlich zugänglicher Quellen enthüllten jedoch, dass die Firma Creaventure Consulting nicht in Irland existiert. Lediglich der Internet Domain Name creaventure.com konnte gefunden werde. Datum der Registrierung: Januar 2007, wenige Wochen bevor Markert seine kurze Zeit in Scientology begann.

Den Mitarbeitern in Buffalo gegenüber gab er an, bereits lange Zeit in Scientology zu sein; er sei Mitglied der Scientology Kirche in Irland und habe große Summen an die dortige Kirche gespendet.
Tatsache ist jedoch, dass niemand Herrn Markert in Irland kennt, er in keinem Mitglieder-verzeichnis geführt ist, geschweige denn irgendwelche Summen gespendet hat.

Augenscheinlich erfand Herr Markert einige Geschichten über seine Scientology Mitgliedschaft, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Mitarbeitern der Scientology Kirche in Buffalo zu erschleichen. Auch bezüglich seiner Mitgliedschaft in Scientology gab er gegenüber den Mitarbeitern unterschiedliche Jahre an: mal waren es 15 Jahre, dann 10 Jahre, aber auch 7 Jahre.

Markert ein verurteilter Betrüger ihm Dienste deutscher Behörden? Eigentlich unglaublich. Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz ? Hat Markert nach seiner Auslieferung nach Deutschland eventuell einen Deal mit den deutschen Behörden gemacht? Trat er in die Dienste des Verfassungsschutzes als informeller Agent? Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft Essen, die den Fall damals bearbeitete, ergab die lapidare Antwort: Nachrichtensperre. Eine Nachrichtensperre wird oftmals verhängt, wenn es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Wird also weiterhin gegen Markert ermittelt und wenn ja weswegen? In diesem Falle würde Caberta die Behörde für Inneres in eine gefährliche Nähe zur Kriminalität bringen.

Oder wird die Nachrichtensperre verhängt, weil Herr Markert ein Agent des bundesdeutschen Verfassungsschutzes ist und aus Schutzgründen die Nachrichtensperre verhängt. In diesem Falle würde der Fall eine internationale Dimension bekommen, da ein getarnter deutscher Agent in einem befreundeten Staat, den Vereinigten Staaten, eine dort anerkannte Religionsgemeinschaft ausspionieren wollte.

„Was auch immer der Sachverhalt ist, es bedarf der Aufklärung seitens der Behörden und der Petitionsausschuss ist ein geeignetes Instrument um die entsprechenden Fragen an die zuständigen Behörden zu stellen, um somit zur Aufklärung beizutragen.“, sagte Frank Busch von der Scientology Kirche Hamburg e.V.
Hier finden sie weitere Storys über Scientology Aussteiger
Aussteiger Lino Bombonato

Scientology Kirche Taiwan erhält „Excellent Religious Group Award“


Die Scientology Kirche Taiwan wurde vom Innenminister Taiwan’s für ihre humanitären und sozialen Verbesserungs-Aktivitäten mit dem Excellent Religious Group Award ausgezeichnet. Der Innenminister Mr. Liao-Yi Liao verlieh die Auszeichnung im International Convention Center in Taipeh. Nachdem die Scientology Kirche in der Vergangenheit bereits ähnliche Auszeichnungen erhielt, wird die karitative Leistung der Scientology Kirche damit ein weiteres Mal bestätigt.
Im Jahre 2008 hatte die Scientology Kirche Taiwan 99 Anti-Drogen Aufklärungsveranstaltungen durchgeführt und 45.150 Drogen-Aufklärungs-Hefte verteilt. Mit besonderen Engagment hat sich die Kirche dem Ziel verschrieben die kommende Generation vor der Tragödie des Drogenmissbrauchs und der Drogenabhängigkeit zu bewahren. Die beste Lösung im Kampf gegen das weltweite Drogenproblem ist natürlich, gar nicht erst mit Drogen anzufangen. Effektive und lebensnahe Drogenaufklärung sind ein wesentlicher Baustein dieses Ziel zu erreichen.
Um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte auf breiter Basis bekannt zu machen und um sicherzustellen, dass Studenten ihre Rechte kennen und sich auch für diese Rechte einzusetzen, wurden von der Kirche 144 Vorträge an 4.780 Studenten gegeben. Der erste Schritt zu einer toleranten und friedvollen Gesellschaft ist die Vermittlung der grundlegenden Menschenrechte, die jeder Mensch hat.
Mitglieder der Scientology Missionen in Kaohsiung, Taichung und Ping-Dong verrichteten ehrenamtliche Arbeit in lokalen Gefängnissen und halfen 2.500 Insassen mit einem Programm zur Vermittlung grundlegender Moralregeln und halfen den Einzelnen ihre Selbstachtung wieder zu gewinnen.
Der Präsident der Scientology Kirche Taiwan, Herr Dr. Mai-Tsu nahm die Auszeichnung im Namen der Kirche vom Innenminister in Empfang. Die Scientology Kirche als auch andere religiöse Gruppen wurden vom Innenministerium für ihre karitativen Beiträge zu den Sozialprogrammen oder ihrer direkten Beteiligung in der Verbeseerung der Gemeinde ausgezeichnet.
L. Ron Hubbard, der Stifter der Scientology Religion schrieb einst die folgenden Worte : „Ein Wesen ist nur so wertvoll es anderen helfen kann“. Durch ihre Beiträge haben Taiwanesische Scientologen ihren Wert für die Gemeinde bewiesen.

Wirtschaft: Inflation und Deflation verstehen


Die Zentralbanken sowie die Regierungen der Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen haben in den letzten 2 Jahren weltweit rund 30 – 60 Billionen für Rettungspakete und Liquiditätsspritzen ausgegeben. Dieses Geld kam jedoch fast nur den Banken, Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften zugute. Derweil eskaliert der Kollaps der Realwirtschaft in einem Tempo,welches einem Tsunami gleicht. Die Wasseroberfläche scheint ruhig zu sein, überall wo die Welle jedoch das Festland (die Realwirtschaft) erreicht, zeigt sich eine Zertstörungsgewalt die von unseren Autoritäten auf dem Gebiet immer noch abgestritten wird: Der japanische Export sank im Januar gegenüber dem Vorjahr um 45,7 %, die japanische Autoproduktion um 41%. Gemäss Daily Telegraph gingen die Exportaufträge des deutschen Maschinenbau im Januar 2009 um 47% zurück.
Wann werden die Politiker begreifen, daß weder das Wort Rezession noch das Wort Depression den heutigen Zustand beschreiben kann, sondern dass es sich um eine Zusammenbruchskrise der Kasinowirtschaft handelt.
Erst wenn das bankrotte Finanzsystem ersetzt wird, wird dies aufhören.
Dazu braucht es ein neues Bretton-Woods-System auf den Grundlagen von Roosevelt. Wenn unsere Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements Doris Leuthard noch im Herbst im Blick sagte, „Es gibt keine Krise“ dann war das entweder eine glatte Lüge oder sie weiss wirklich nicht was das Wort Wirtschaft im Namen ihres Departementes bedeutet. Dementsprechend zeigte Bundeskanzlerin Merkel ihr vollständiges Unverständnis der heutigen Lage mit der Aussage, dass es nicht notwendig sei Opel mit Staatsgeldern zu unterstützen, da im Unterschied zur Bankenwelt die produzierende Industrie keine systemische Bedeutung habe. Die produzierende Industrie ist das Einzige, das den Banken überhaupt eine Existenzberechtigung gibt!! Alleine wenn Opel untergeht, bedroht dies europaweit 3-400´000 Arbeitsplätze und Städte wo Produktionsstätten der Autoindustrie geschlossen würden, würden bald verlassenen Goldgräberstädten ähneln.
Es ist nicht eine Deflation die wir zu befürchten haben, es ist eine weltweite noch nie dagewesene Inflation. Es muss nun eindlich die Realwirtschaft und damit die Produktivität angekurbelt werden und nicht einfach mehr Geld gedruckt werden, um es den Banken zu geben, welche es bloss dazu verwenden, um die unbezahlbaren Spielschulden der Casinowirtschaft zu „retten“. Solange man „Geld“ und nicht die Produktion als Massstab nimmt, wird das Problem schlimmer werden. In Zeiten wo weltweit die Produktionskapazitäten wie wahnsinnig abgebaut werden Geld zu drucken, ist in etwa das Gleiche wie wenn jemand ein Feuer mit Benzin versucht zu löschen.
Die folgende Grafik zeigt, dass seit ca. 2004 die Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise massiv teurer werden:
Inflation
Als Lösung wären Investitionen um mehr Lebensmittel, mehr Rohstoffe und günstigere Energie zu produzieren sinnvoll. Die Sahara könnte zum Beispiel begrünt werden, technisch gesehen ist es kein Problem.

Die Lösung für die heutige Situation wurde auch von L. Ron Hubbard trefffend beschrieben:

„Es wird viel Aufhebens von „Deflationen“ und „Inflationen“ gemacht, und dicke Bücher werden geschrieben, um sie zu interpretieren, aber es gibt nur zwei maßgebliche Gesetze, die sie bestimmen:
1. Eine INFLATION existiert dort, wo mehr Geld im Umlauf ist, als es Waren gibt.
2. Eine DEFLATION existiert dort, wo es mehr Waren gibt als Geld, um sie zu kaufen.
Diese beiden Gesetze können nach Belieben verdreht werden, um Leute zu verwirren. Doch das ist alles, was es über beide, eine Inflation oder eine Deflation, oder genauso über Aufschwünge oder Depressionen zu wissen gibt.“
Lesen Sie den ganzen Artikel von L. Ron Hubbard mit dem Titel: Wirtschaft

Das Ende einer Kampagne gegen Scientology


28feb2009berlin_video

Das Ende der Hetzkampagne gegen Scientology muss das Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf wohl zuerst noch verdauen, jedenfalls hörte man in den Medien erstaunlich wenig über den Entscheid des Verwaltungsgerichts Berlin. Das Verwaltungsgericht hat am Freitag entschieden (Az. VG 27 L 41.09), dass eine Plakataktion des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf vor dem Kirchengebäude der Scientology Kirche Berlin rechtswidrig ist. Die Aktion greife in die Grundrechte aus Artikel 1 (Menschenwürde) und Artikel 4 (Religionsfreiheit) ein, so das Gericht. Das Bezirksamt beeilte sich daraufhin, die Ende Januar aufgestellte Plakatsäule wieder abzubauen. (Bild)

Wie das Gericht weiter ausführte, sei nicht nur der Verfassungsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit sei durch die Plakataktion des Bezirksamts verletzt worden, sondern die,,[d]ie öffentliche Aushängung des Plakats an dieser Stelle [verletzt] den Antragsteller [die Scientology Kirche Berlin] in seinem Grundrecht aus Artikel 1 GG…. Es ist jedenfalls im vorliegenden Verfahren vorläufigen Rechtsschutzes davon auszugehen, dass der Antragsteller als Weltanschauungsgemeinschaft den Schutz des Artikel 4 Abs. 1 GG genießt.“

Die Anwälte der Scientology Kirche hatten dem Bezirksamt vorgeworfen, grundlegende Rechte ins Lächerliche zu ziehen und begehrten auf dem Weg des einstweiligen Rechtsschutzes die Beendigung dieser staatlichen Diskriminierung.

Das Gericht folgte der Argumentation: „Die vor der Zentrale des Antragstellers an einer Info-Säule angebrachten Plakate greifen ungerechtfertigt in das Grundrecht des Antragstellers auf freie Ausübung seiner Weltanschauung nach Artikel 4 Absatz 1 Grundgesetz ein.“

„Wir sind sehr zufrieden mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichts und sind froh, dass dieser diskriminierende Schandfleck für die Stadt Berlin schnellstmöglich entfernt worden ist. Er hatte dem Image der Weltstadt Berlin international nur geschadet“, so Sabine Weber, Präsidentin der Scientology Kirche Berlin.

Die Scientology Kirche ist als gemeinnützige Religionsgemeinschaft in Schweden, Portugal, Ungarn, Italien, den USA, Argentinien, Australien, Neuseeland, Kanada und vielen anderen Ländern der Welt anerkannt. In den letzten 30 Jahren haben deutsche Gerichte in mehr als 50 Entscheidungen die Religionseigenschaft der Scientology Kirche bestätigt und sie unter den Schutz der Religionsfreiheit im Sinne von Art. 4 des Grundgesetzes gestellt.

Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien


Anlässlich der deutschen Premiere des Filmes „Operation – Walküre“, hat Tom Cruise sich gemäss der Website „süddeutsche.de“ über die medialen Angriffe geäussert, welche er aufgrund der Tatsache dass er Scientologe sei, erlebe.
Meiner Ansicht nach trifft er damit voll ins Schwarze. So sagte er im eigentlich recht fairen Artikel:
„Jeder weiß wohl inzwischen, dass ich seit zwanzig Jahren bei Scientology bin, und dass ich sage, wie sehr mir das in meinem Leben hilft. Nur: Wenn ich weiter darüber rede, sieht es so aus, als wolle ich missionieren. Rede ich aber nicht darüber, heißt es, ich verheimliche es und weiche aus.“

Sucht man mit Google nach Tom Cruise, dann sieht man sehr schnell, wer am missionieren ist. Es sind ganz klar die Scientology Gegner und die Medien, welche sich aufgrund der Bekanntheit der Schauspieler wie Tom Cruise oder John Travolta selbst „bekanntmachen“. Je abstruser ein Vorwurf oder ein Gerücht, desto besser, scheint da das Motto zu sein.

Ich veröffentliche hier nun eine Ergänzung geschrieben von Gastautor Andi:

Der Artikel „Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien“ von religo trifft damit aber auch ins Schwarze; eine Beobachtung und Überlegung, der ich mich auch anschließen möchte. Es sind nun 5 Monate vergangen seit ich als Gastautor in religo den Artikel Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta verfasst habe.

Seit dem 15.08.08 habe ich meinen eigenen Blog Scientology: Mythos versus Faktenaufgebaut. Ein Blog, der auch über Scientology aufklärt und sich für Menschenrechte und soziale Brennpunkte engagiert.

Nun möchte ich einen weiteren Versuch starten, angeregt durch den Artikel(Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien) von religo eine kleine Ergänzung (untenstehend) zu verfassen.

Tom Cruise als Cruise Missile
In den letzten Jahren ist in den Medien immer wieder zu lesen gewesen, dass Tom Cruise Werbung für Scientology macht. Tatsache ist, dass er aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology kein Geheimnis macht.

Vor nicht all zu langer Zeit sprach er recht offen darüber, vielleicht in den Augen anderer zu offen; womit er gewissen Zorn auf sich zog.
Ich frage mich, warum ich diese Auftritte von Tom Cruise mit missionarischem Eifer hier im deutschen Fernsehen nicht gesehen habe? Lag es daran, dass ich kein TV-Junkie bin oder handelte es sich um zensierte Meldungen um nicht unser Bundesbewusstsein zu gefährden?

Um diesen Werbungsvorwurf gegen Tom Cruise nachzugehen, müssen wir zuerst einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit wagen.

Vor über zehn Jahren, im Januar 1997, kochten die Gefühle zwischen Deutschland und Tom Cruise schon einmal in ähnlicher Weise hoch. Die Junge Union (kurz: JU ist die gemeinsame Jugendorganisation der beiden deutschen Parteien CDU und CSU) hatte damals dazu aufgerufen, seinen Film „Mission: Impossible“ zu boykottieren.

Das U.S. Department of State berichtete in seinem Jahresbericht 1996 über den Boykottaufruf.
Germany Country Report on Human Rights Practices for 1996

In the summer, the youth wing of the CDU in a number of German states urged a boycott of the film „Mission Impossible“ because the leading actor in this film is a Scientologist.

Eine ganze Reihe von Hollywood-Prominenten reagierte darauf und haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Kohl gewandt, der in der International Herald Tribune abgedruckt wurde.

Sofort gab es eine Gegenreaktion mit dem Vorwurf Scientologen würden sich mit dem Leid jüdischer Bürger im Nazi-Deutschland vergleichen; woraufhin der Verfasser(Betram Fields) des offenen Briefes, eine Stellungnahme an die International Herald Tribune verfasste.

Bemerkenswert dabei ist, dass Tom Cruise sich damals kaum zu Scientology äußerte. Dafür sorgte sein damaliger PR-Guru Pat Kingsley (Pressesprecherin). Sie stellte sicher, dass Tom Cruise in den Interviews und Presseerklärungen möglichst wenig oder gar nicht über Scientology gefragt wurde oder Stellung beziehen sollte. Was ihm natürlich gleich als Geheimniskrämerei angelastet wurde.

Und die Moral der Geschichte?

In den Augen bestimmter Kritiker ist einer wie Tom Cruise, der kein Hehl aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology macht und sich noch positiv darüber äußert, eine „Cruise Missile“ auf ihr seit Jahren behutsam gepflegtes negatives Image von Scientology. Auf der einen Seite die Sektenexperten und warnende staatliche Institutionen, mit viel Einflussbereich, auf der anderen Seite ein Megastar als bekennender Scientology im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein nicht zu akzeptierendes Kräfteverhältnis! Es wird verzweifelt zu Schutzargumenten wie „Werbung“ gegriffen. Ein äußerst geladenes Thema, mit dem man heutzutage überall konfrontiert. Es gibt kaum ein Entkommen; Werbung hier Werbung da. Das Werbungsthema wird dann noch explosiver, wenn es mit einer neuen Bewegung wie Scientology verknüpft wird.

Es scheint in der Szene der Scientology-Kritiker folgende Gleichung zu geben, nach der gedacht, vorgegangen und in das Bewusstsein der Bevölkerung projiziert wird.

Scientologen = Scientology = ein äußerst negatives Bild von Scientology (das selbst von den Kritikern aufgebaut worden ist)

Keiner soll sich wagen von dieser Gleichung abzuweichen!

Tom Cruise bei Oprah Winfrey – Der Neid des Frank Siering


„Lobhudelei“, Tom Cruise prahle, Will Smith singe bloss ein Loblied in „höchsten Tönen“. So beginnt der vor Hohn und Verachtung triefende Stern – Artikel über den erneuten Auftritt von Tom Cruise bei Oprah Winfrey. 

Wenn die Leistung von Tom Cruise von Menschen wie Will Smith und Jada Pinkett  bestätigt werden, dann ist das gemäss Journalist Frank Siering reine Schnulzigkeit. Ach ja, Jada Pinkett sei ja eh nur ein Anhängsel des Will Smith, dem er gleich Unmenschlicheit unterstellt indem er ihn als „Übermenschen“ bezeichnet. Dass der Journalist mit dem Wort „Anhängsel“ wohl viel mehr seine eigene verächtliche Einstellung Jada gegenüber preis gibt, scheint er nicht zu bemerken.

Ja die bösen, bösen Schauspieler machen uns allen nur etwas vor. Da hat man nun seit Jahren beim Stern versucht das Image von Tom Cruise in die tiefsten Tiefen zu senden und ihn endlich mundtod zu machen und nun so etwas! Taucht er einfach wieder auf und andere Menschen – nein viel schlimmer – sogar „Nichtscientologen“ ergreifen für ihn Partei. Dass neuerdings auch Madonna Tom Cruise verteidigt, das war dann wohl doch zu viel für unseren Frank vom Stern und er liess dies lieber unerwähnt.

Wenn Tom Cruise dann noch erwähnt, dass das medial verbreitete Gerücht um eine Beziehungskrise eben nur ein Gerücht sei, dann spürt man förmlich, wie dem Stern Reporter Frank Siering die Galle hochkommt. Man ist geneigt seine Aussagen zu ergänzen: „Wenn der Stern behauptet dass die Beziehung in einer Krise ist, dann hat doch dieser Kerl namens Tom Cruise kein Recht darauf dies zu dementieren!!“.

Nach einem kurzen Ausrutscher nimmt sich Frank Siering wieder seiner „Mission“ an und verkündet allen „Sternlesern“, dass Tom Cruise Kathie – nachdem er sie auf Rosen bette – vermutlich in eine Scientology Kirche schleifen lasse…..

Aber halt, Tom Cruise sei nicht „nur“ egoistisch, nein, nein, nein, verkündet der Sternschnupfen Journalist danach. Schliesslich sage Cuba Gooding Jr. dass Tom ihm geholfen habe seine Karriere aufzubauen. Aber auch dies kann unser Frank vom Stern nicht einfach so stehen lassen. Dass Cuba Gooding Jr. nicht mehr erfolgreich sei, muss er natürlich auch gleich schadenfreudig erwähnen.  Auch hier bin ich geneigt dem Frankieboy unter die Arme zu greifen und mit „geschieht dem Cuba Trottel recht“ zu ergänzen.

Zuletzt greift Frank  – wohl aus purem Neid – noch direkt Oprah Winfrey an. Ihre freundschaftliche Art den Stars gegenüber scheint ihm wie ein Stück eines Giftapfels im Halse zu stecken.

Mein Gedanke dazu: Frank hat allen Grund neidisch zu sein, schliesslich wird er mit solch verächtlichen Artikeln verständlicherweise und von mir aus zurecht nie zu Kaffee und Kuchen bei den Stars eingeladen werden.

Hamburger Innensenat muss Schadenersatz an Scientology bezahlen


März 19, 2008 by utaeilzer

Das Oberlandesgericht Hamburg bescheinigt der Innensenatsangestellten Ursula Caberta die Verletzung ihrer Amtspflichten gegenüber der Scientology Kirche.

 Die Hansestadt Hamburg wurde verurteilt, der Scientology Kirche Deutschland e.V., mit Sitz in München und die Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen rechtswidriger Äußerungen von der Innensenatsangestellten Ursula Caberta Schadensersatz zu zahlen. Im Jahre 2002 hatte sie mehrere unwahre Äußerungen gegenüber den Medien abgegeben. Diese wurde daraufhin von den Anwälten der Kirche abgemahnt und auf die Unwahrheit der Äußerungen hingewiesen.

 Die für diese Abmahnungen entstandenen Anwaltskosten forderten die Scientology Kirchen von der Stadt Hamburg als Schadensersatz zurück. In seinem 23 Seiten umfassenden Urteil vom 7.3.2008 wirft der 1. Zivilsenat des OLG Hamburg Ursula Caberta vor, dass sie „bei Beachtung der erforderlichen Sorgfalt hätte voraussehen können und müssen, dass ihre kritischen Aussagen das Maß des Zulässigen überschreiten“.

Diese hätten sich möglicherweise darauf berufen können, dass es sich um Äußerungen einer Behörde gehandelt habe und sie sich auf eine derartige Informationsquelle hätten verlassen dürfen. Das Gericht teilte die Auffassung der Kläger, dass sie nicht verpflichtet waren, diese Ansprüche gegenüber den Medien durchzusetzen.

 Das Gericht stellte weiterhin fest, dass es sich bei Cabertas Äußerungen „um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger (Scientology Kirche) als Weltanschauungsgemeinschaft“ handelt und sie damit ein „amtspflichtwidriges Verhalten“ an den Tag gelegt hat.

 Nach Auffassung des Senats waren die Kläger auch nicht verpflichtet, vor der Absendung der Abmahnschreiben im Wege der Dienstaufsichtsbeschwerde oder Gegenvorstellung an die Vorgesetzten von Caberta heranzutreten, um diese zu Maßnahmen gegen sie zu veranlassen. Die Stadt habe nämlich deutlich zu erkennen gegeben, dass sie nicht bereit war, Frau Caberta die von den Klägern beanstandeten unwahren Äußerungen zu untersagen. Daher sei nicht zu erwarten gewesen, dass sie Frau Caberta entsprechend anweisen würde.

 Diese grundsätzliche Entscheidung zwingt zukünftig den Geschädigten nicht mehr, sich mit den zahlreichen Medien auseinander zu setzen, die im guten Glauben behördliche Äußerungen wiedergeben. Der Geschädigte kann vielmehr seinen gesamten Schaden unmittelbar gegenüber der Behörde als Verursacher geltend machen.

 Es bleibt zu hoffen, dass die Hamburger Innenbehörde aus diesem Grundsatzurteil die korrekten Schlüsse zieht und zukünftig leichtfertige Äußerungen seiner Angestellten unterbindet.

Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V., Beichstraße 12, 80802 München, Ansprechpartner: Uta Eilzer, TEL: 0163-9102460, FAX: 089-38607-109, 

Für mehr Informationen über Scientology: Der neue Scientology Video – Kanal

Joss Stone verteidigt Tom Cruise


Lustigerweise braucht es manchmal ein Mädchen, um einen Mann zu schützen. Joss Stone, britische Soul-Sängerin und Songwriterin, hat sich über Tom Cruise geäussert und verteidigte ihn gegen Kritiker.

Sie sagte: „Tom hat mich angerufen und gesagt, dass er meine Musik liebe und ob ich rüberkommen und seine Familie kennenlernen möchte? Ich verstehe nicht, warum die Leute so gemein zu ihm sind.“

„Er ist herzlich, er machte auf mich in keinster Weise einen seltsamen Eindruck. Ich werde für diesen Mann einstehen und ihn gegen jegliche Kritiker verteidigen.“

Es gelte zu zeigen, dass Menschen die Tom Cruise persönlich kennen, nicht nur wissen dass er ein grossartiger Kerl sei, sondern von ihm generell sehr beeindruckt seien, und sich daher gerne für ihn einsetzen würden.

http://spiritualbeing.wordpress.com/2008/03/01/joss-stone-defends-tom-cruise/