Bioresonanz und Scientology – altes Thema von den Medien neu aufgewärmt


Es ist doch erstaunlich wie verzweifelt die Journalisten nach Schlagzeilen lechzend, uralte Themen wieder neu aufwärmen, um die seit Jahren sinkenden Einnahmen zu stützen.

Zudem scheint gerade jetzt dringend eine Ablenkung von den wirklich wichtigen Themen notwendig. Grundsätzlich wäre es doch weit wichtiger zu thematisieren wie wir gesund bleiben können, als darüber zu streiten, ob nun die Biochemie oder die Biophysik „recht“ hat. Dass man aber einen Biochemiker als Experten für die Funktion eines Gerätes der Biophysik heranzieht ist halt etwa das gleiche wie wenn man einen Maurer als Experte hernimmt, um die Arbeit eines Elektrikers zu beurteilen.

Da das Thema Bioresonanz immer wieder im Zusammenhang mit Scientology auftaucht, verlinke ich hier nochmals meinen Artikel, den ich vor über 10 Jahren dazu schrieb: Das E-Meter von Scientology und die Bioresonanztherapie

Falls Sie sich dafür interessieren wie man gesund bleibt, statt darum kämpft geheilt zu werden, empfehle ich zuerst mal diesen Song:

Um sich weniger von Negativem beeinflussen zu lassen, können Sie danach zum Beispiel den kostenlosen online Kurs „Lösungen für eine gefährliche Umwelt“ besuchen.

https://www.scientology-zurich.org/courses/solutions/overview.html

Woran erkennt man einen Scientologen?


Viele Kritiker haben sich bei diesem Thema bereits die Zähne ausgebissen. Im Versuch Scientologen zu diskriminieren wurden auch schon mal Dinge wie der Geruch oder der Blick als Erkennungsmerkmal angegeben. Nun, woran kann man Scientologen denn wirklich erkennen?

Es gibt einige viel bessere Erkennunsmerkmale um Scientologen zu erkennen. Als Grundlage dient dazu der „Kodex eines Scientologen“.

Der Kodex eines Scientologen enthält zum Beispiel, dass ein Scientologe sich für wahrhaft humanitäre Bestrebungen auf dem Gebiet der Menschenrechte einsetzen soll. Wenn Sie also sehen, dass sich jemand bemüht die Menschenrechte zu verbreiten oder zu verteidigen, könnte es sich durchaus um einen Scientologen handeln.

Falls Sie jemanden beobachten der sich für Religionsfreiheit einsetzt, sollten Sie sich auch Gedanken darüber machen, ob es sich dabei vielleicht um einen Scientologe handeln könnte. Denn der Kodex eines Scientologen beinhaltet auch, dass man sich für Religionsfreiheit einsetzt.

Sollten Sie jemanden kennen der sich für das Recht auf freie Meinungsäusserung einsetzt, ist das ebenfalls sehr verdächtig, dabei könnte es sich tatsächlich um einen Scientologen handeln. Denn auch diese Errungenschaft der freien Welt ist Teil des Kodexes eines Scientologen.

Ein weiterer sehr verdächtiger Anhaltspunkt ist, wenn sich jemand für gleiches Recht für alle einsetzt. Denn auch dies ist im Kodex eines Scientologen enthalten.

Was Scientologen in Bezug auf Menschenrechte tun, kann auf dem neuen Scientology TV Kanal gesehen werden:

Scientologen in Deutschland – endlich Klarheit


Die Kontroverse rund um Scientology und die Scientologen in Deutschland reisst nicht ab. Seit den 70er Jahren findet diese Kontroverse immer neue Nahrung. Viel wurde darüber geschrieben, gerätselt und getuschelt. Doch wer sind die Scientologen wirklich? Wie denken Sie über gesellschaftliche Themen?

Scientologen in Deutschland - Eine sozialwissenschaftliche Umfrage unter 300 Scientologen in Deutschland

 

 

Amazon Ebook – Scientologen in Deutschland Endlich knallharte Fakten zur über 40 Jahre alten Kontroverse, bereitgestellt durch ein von der europäischen Union unterstützten Projektes.

 

 

 

Scientology in Zug


In Zug gibt es seit über 15 Jahren eine Scientology Mission wo alle grundlegenden Scientology Kurse besucht werden können. Die Dienstleistungen umfassen nebst den auf der Website http://www.scientology-zug.ch vorgestellten Kursen auch sehr individuelles Live-Coaching so dass auch die schwierigsten Lebenssituationen gemeistert werden können.  Dienstleistungen wie zum Beispiel die Auswertung des Persönlichkeitstests sind kostenlos erhältlich.

Die Akte Scientology – Die geheimen Dokumente der Bundesregierung


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Buchcover Die Akte Scientology

Scientology: In Deutschland seit vielen Jahren ein kontroverses Thema. Wie kommt es, dass Scientology in vielen Ländern als Religionsgemeinschaft anerkannt ist, in Deutschland aber seit den 70er Jahren für harte Disskussionen sorgt? Was steckt dahinter?

Fakten statt Meinungen machen dieses Buch zu einem „Muss“ für jeden, der sich für dieses Thema interessiert.

Ein ungeschminkter Bericht über die Geschichte der Scientology im deutschsprachigen Raum, der die gängigen Klischees gegen Scientology hinterfragt und zum offenen und vorurteilsfreien Umgang mit Scientology auffordert. Exklusiv konnte Einsicht genommen werden in Unterlagen der Bundesregierung, die erst nach jahrelangen Gerichtsverfahren zugänglich wurden und hier zum ersten Mal öffentlich gemacht werden.

Über den Autor: Dr. Peter Schulte, geboren 1962 in Paderborn ist ein Sozialwissenschafter und lebt in Innsbruck. Von 1998 bis 2010 war er der Sektenbeauftragte für das Land Tirol. Seit vielen Jahren befasst er sich mit „neuen religiösen Bewegungen“.

Wer wissen will, wie die Kontroverse in Deutschland gezielt manipuliert wird, was wirklich hinter den Kulissen abläuft, der muss dieses Buch lesen!
Es wird auch Verwandten, Freunden und Bekannten die Augen öffnen! Ca. 250 Seiten mit zahlreichen Originaldokumenten, Paperback.

Auch auf Facebook zu finden: https://www.facebook.com/die.akte.scientology/

19.90 Euro oder 22.90 CHF (plus Versand) Bestellen Sie das Buch unter: http://www.wissenundleben.ch

Scientology Zürich online: Wo finde ich was?


www.scientologykurse.ch

Erfolg beginnt mit dem Kurs für Persönliche Effizienz!

Eine Website der Scientology Kirche Zürich. Enthält Informationen zu allen grundlegenden Lebensverbesserungskursen. Unter anderem:

 

Scientology: Anerkennung von Behörden


Hier erhalten Sie eine kleine Übersicht zu Aussagen  von Behörden zu Scientology:

Anerkennung von Behörden:

  1. Entsprechend ihrer Nomenklatur und ihren Statuten sieht sich die Scientology Church als neureligiöse Bewegung und ist bis zum Vorliegen anderer Fakten als solche zu behandeln. Das Bundesgericht teilt diese Auffassung (BGE 118 Ia 52). Aus der Antwort auf die Interpellation von Roland Borer (SVP) Einfluss der Scientology Kirche in der Schweiz https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=19963505
  2. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit bezeichnet Scientology als religiöse Gemeinschaft – Bern segnet das ab. Somit werden Scientologen vom Arbeitsgesetz enthoben. Basler Zeitung Behörde anerkennt Scientology als Religion http://bazonline.ch/basel/stadt/Behoerde-anerkennt-Scientology-als- Religion/story/24360603
  3. Der Verein Scientology wird in der Schweiz grundsätzlich als religiöse Gemeinschaft anerkannt, sofern sie nicht kommerziell auftritt. Diese Auffassung wird grösstenteils auch durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung vertreten (siehe u.a. BGE 126 1133 ff. vom 7. Juni 2000). Dies hat zur Folge, dass auch der Verein Scientology unter dem Schutz der Glaubens- und Gewissensfreiheit (Religionsfreiheit) gemäss Art. 15 der Bundesverfassung (BV) steht. Der Verein Scientology ist deshalb unter dem Grundsatz der Gleichbehandlung wie alle anderen Religionsgemeinschaften zu behandeln. Stadtpolizei Zürich Religionsanerkennung Akteneinsicht
  4. Aufgrund der Akten stellen wir fest, dass die Scientology-Kirche grundsätzlich die Bedingungen für die Dienstbefreiung erfüllt. Massgebend sind die Bestimmungen von Artikel 6 Buchstabe d* der Dienstbefreiungsverordnung. Nach Ihren Angaben weisen Sie heute einen Bestand von 4’000 Mitgliedern aus. Diese Zahl ergibt einen Anspruch auf Dienstbefreiung für drei Geistliche. [*Bezieht sich auf Geistliche] Bundesamt für Adjutantur Religionsanerkennung Dienstbefreiung http://scientology-fakten.ch/bundesamtadjutantur/
  5. lm vorgebrachten Fall stellte sich die Frage, ob das Arbeitsgesetz (ArG) auf Scientology-Angehörige Anwendung findet, die im Rahmen ihrer Mitgliedschaft am Sonntag für die Gemeinschaft tätig sind. Es geht also hier um die Frage, ob das Sonntagsarbeitsverbot zum Tragen kommt. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt hat entschieden, dass das Arbeitsgesetz nicht anwendbar sei. […] Das Seco als Aufsichtsbehörde ist der Ansicht, dass der Entscheid des Kantons gesetzeskonform ist. Aus der Antwort auf eine Interpellation von Daniel Stolz Scientology – Eine anerkannte religiöse Gemeinschaft https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia- vista/geschaeft?AffairId=20153642
  6. Die Organisation Scientology ist in Schweden als Kirche anerkannt worden. Das berichtet die Stockholmer Zeitung «Svenska Dagbladet». Basis ist ein zum Jahreswechsel in Kraft getretenes Kirchengesetz, mit dem auch der Status der protestantischen Kirche als Staatskirche abgeschafft worden ist. Schwedens Steuerbehörde hatte im November die Scientology-Organisation als gemeinnützige, ideelle Vereinigung ohne Gewinnstreben anerkannt. RP-Online, 14. März 2000 In Schweden – Scientology als Kirche anerkannt http://www.rp-online.de/panorama/scientology-als-kirche-anerkannt-aid-1.2057328
  7. Im November 2007 hat die [portugiesische] Regierung Scientology als Religion anerkannt. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Portugal http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108466.htm
  8. Die Abteilung für innere Angelegenheiten [Südafrika] hat am Montag zwölf Minister der Scientology-Kirche die Erlaubnis erteilt rechtsgültige Trauungen durch zu führen, sagte die Scientology-Kirche in einer Erklärung. Dies bedeutet, dass Scientology als Religion anerkannt wurde. Independent Online Scientology church gets wedding vow nod http://www.iol.co.za/news/south-africa/scientology-church-gets-wedding-vow-nod- 33790
  9. Eine Steuerbefreiung wurde der Scientology-Kirche Südafrika vom South Africa Revenue Service(SARS) zugesprochen, sagte die Kirche am Dienstag . „Wir sind begeistert , das ist ein denkwürdiger und historischer Tag für uns , da er uns eine noch bessere Möglichkeit bietet, unserer Gemeinschaft und Scientologen zu dienen“, sagte der Präsident der Kirche, Ryan Hogarth. Independent Online SA Church of Scientology gets tax exemption http://www.iol.co.za/news/south-africa/sa-church-of-scientology-gets-tax-exemption- 381415
  10. In Anerkennung für den außergewöhnlichen Dienst an der Gemeinschaft war die Scientology Kirche Taiwan wieder der Mittelpunkt in diesem Jahr. Der Innenminister von Taiwan Mr. Chin Wei-zen überreichte der Kirche mit dem Excellent Religious Group Award des Ministeriums, eine Ehre welche die Kirche für 12 Jahre in Folge erhalten hat. PRWeb Taiwan Minister of Interior Presents Scientology with Excellent Religious Group Awards http://www.prweb.com/releases/2015/10/prweb12992474.htm
  11. Die Zentralregierung hat Scientology als Religion anerkannt, sagte die Scientology-Kirche am Donnerstag. „In dieser Zeit der weltweiten Gefahr, wiederspiegelt unsere Anerkennung in Taiwan ein Land, in der Vielfalt gefeiert wird und nicht politisiert“, sagte der Geistliche Heber Jentzsch, Präsident der in Los Angeles ansässigen Church of Scientology International, und fügte hinzu, dass Taiwan die 100. Regierung ist welche Scientology als Religion anerkennt. Taipei Times Taiwan quick take http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2003/03/22/199115
  12. Bei der Durchführung ihrer Tätigkeiten und der Erfüllung ihrer Ziele, soll die Gesellschaft [die Scientology-Kirche als Religionsgemeinschaft] alle gesetzlich übertragenen Befugnisse haben, genießen und im vollsten Umfang ausüben. Republic of the Philippines Scientology Registration 2003 https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-philippinen- registrierung-2003.pdf
  13. Die [spanische] Regierung beachtete im Allgemeinen die Religionsfreiheit in der Praxis. Es gab eine positive Veränderung im Status der Achtung der Religionsfreiheit durch die Regierung während des in diesem Bericht behandelten Zeitraum; die Scientology Kirche erhielt den rechtlichen Status als Religion. US Department of State International Religious Freedom Report 2008 – Spain http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2008/108473.htm
  14. Die Scientology Kirche wird keine Einkommenssteuer mehr bezahlen, nachdem das Inland Revenue Department (IRD) sie als gemeinnützig erklärt hat, sagte die Kirche heute. In der Bekanntmachung der Entscheidung am 24. Dezember, sagte das IRD die Kirche sei eine gemeinnützige Organisation welche sich der Förderung der Religion widmet und ihre Einkommen werden steuerfrei sein. NZ Herald Scientology gets tax-exempt status in New Zealand http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=3048935
  15. Die Scientology-Kirche Kroatien mit Sitz in Zagreb wurde am 22. Dezember 2003 in das Register für religiöse Gemeinschaften unter Nummer 27 eingetragen. Mit dieser Eintragung erlangte die kroatische Scientology-Kirche den Status einer juristischen Person. Registrierung Scientology Kroatien-Zagreb https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-kroatien-zagreb- registrierung-2003.pdf
  16. Am 25. Mai 1995 bestätigte das Amt für religiöse Gemeinschaften in Slowenien (urad za verske skupnosti), dass die Scientology-Kirche ihre Aktivitäten gemäß Art. 6 des Gesetztes über den juristischen Status für religiöse Gemeinschaften in Slowenien, registriert hat. Registrierung Scientology Slowenien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-slowenien- registrierung-1995.pdf
  17. Die Scientology-Kirche Albanien mit Sitz in Tirana wurde am 8. März 1994 als nichtgewinnorientierte Vereinigung registriert. Registrierung Scientology Albanien https://scientologyblogger.files.wordpress.com/2014/04/scientology-albanien- registrierung-1994.pdf
  18. Am 11. Dezember 2008 wurde die Scientology-Kirche Argentinien in das Register für Religionen (Nr. 4.006) eingetragen. Die Behörde für die Registrierung sah in Scientology „ihren religiösen Charakter in der Vergangenheit und auch heute präsentiert“. Registrierung Scientology Argentinien http://www.cancilleria.gov.ar/es/registro-nacional-de-cultos
  19. Am 2. Januar 1957 hatte der Internal Revenue Service die Scientology- Kirche Kalifornien (Church of Scientology of California – CSC) als steuerbefreite Organisation anerkannt. Diese Entscheidung wurde jedoch am 18. Juli 1967 vom IRS widerrufen. Am 1. Oktober 1993 gewährte die amerikanische Steuerbehörde (IRS) nach einer 2 jährigen intensiven Untersuchung allen amerikanischen Scientology-Kirchen Steuerfreiheit, weil sie ausschließlich religiöse und gemeinnützige Zwecke verfolgen. Scientology Blogger Länderliste: Scientology-Kirche als Religion weltweit anerkannt Gerichtsurteile, Expertisen und amtliche Entscheidungen https://scientology-blogger.com/2014/04/05/laenderliste-scientology-kirche-als- religion-weltweit-anerkannt-gerichtsurteile-expertisen-und-amtliche-entscheidungen/

Die Scientology Kirche und deren Einstellung zur Beachtung von Recht und Gesetz


L. Ron Hubbard hat als Gründer der Scientology-Religion und als Autor der maßgeblichen Schriften der Scientology-Kirche immer die Befolgung staatlicher Gesetze eingefordert. Entsprechendes ist seit Jahrzehnten in den Satzungen der Kirche vermerkt. Das staatliche Recht wird damit ganz sicher nicht abgelehnt.

Alle Kirchen und Mitglieder sind aufgefordert, die Gesetze des Landes in dem sie leben und ihre Religion ausüben, zu befolgen. L. Ron Hubbard legte deshalb in einer innerkirchlichen Richtlinie fest, dass alle innerkirchlichen Handlungen und Bestimmungen, auch im Bereich des eigenen Disziplinarrechts, KEINE Gesetze eines Landes verletzen dürfen. In dem von L. Ron Hubbard verfassten „Der Weg zum Glücklichsein“ schreibt er unter der Regel Tun Sie nichts Illegales: „Wenn Sie merken, dass jemand in Ihrer Umgebung illegale Handlungen begeht, sollten Sie alles tun, was Ihnen nur möglich ist, um ihn davon abzubringen.“ Für das innerkirchliche Disziplinarrecht steht am Ende der Aufzählung innerkirchlicher Vergehen der Satz: „Nichts in diesem Kapitel soll je oder unter irgendwelchen Umständen irgendeine Verletzung der Gesetze des jeweiligen Landes oder irgendeinen absichtlichen Rechtsbruch rechtfertigen. Jeder solcher Verstoße soll den Schuldigen sowohl den gesetzlich vorgeschriebenen Strafen, also auch (innerkirchlichen) Ethik- und Rechtsmaßnahmen aussetzen“. Deutlicher kann die Oberhoheit des staatlichen Rechts im Verhältnis zum innerkirchlichen Recht wohl kaum zum Ausdruck gebracht werden.

Das hinderte trotzdem einzelne, voreingenommene Mitglieder der früheren Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages nicht, die „Abkehr von Recht und Gesetz“ und – als notwendige Begründung von Überwachungsforderungen – die angebliche „Aushöhlung des unabhängigen Gerichtswesens“ ohne irgendwelche Belege künstlich zu konstruieren. Allein die bloße Tatsache der Existenz einer innerkirchlichen, disziplinarischen Rechtsordnung wurde als „Beweis“ dafür bemüht, dass Scientology mit der staatlichen Gerichtsbarkeit und Rechtsordnung nichts am Hut habe. Das faktisch alle gesellschaftlichen Verbände und natürlich auch Religionsgemeinschaften – vom Sportverein (Beispiel DFB), den Gewerkschaften, den Parteien bis zu den Amtskirchen – über eine interne disziplinarische Rechtsordnung verfügen, genügt offenbar nicht, um den Betreibern dieser Argumentation die Absurdität ihrer Logik aufzuzeigen. Ein „Gutachter“ der besagten Enquete, der selbst früher gegen die Scientology Kirche meist vergeblich prozessiert hatte und damit alles andere als in der Sache neutral und objektiv „gutachten“ konnte, ging – aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitats – sogar so weit zu behaupten, es gäbe einen Beleg, dass Scientology die bestehende Rechtsordnung „pauschal ablehnt“ und im Falle von „politischer Macht“ nur noch ihr eigenes, innerkirchliches Rechtssystem zulassen würde.

Völlig abgesehen von der Tatsache, dass die Scientology-Kirche keinerlei politische Ziele verfolgt und erst recht keine Beteiligung an „politischer Macht“ anstrebt, sondern für die Trennung von Kirche und Staat eintritt. Das Gegenteil von politischer Macht bzw. politischen Zielen ist ihr aufgrund innerkirchlicher Richtlinien (von L. Ron Hubbard) nachweisbar untersagt. Zur Bekräftigung dieser Tatsache haben die deutschen Scientology-Kirchen eine „Grundsatzerklärung für Menschenrechte und Demokratie“ (siehe www.scientology-fakten.de/scientology-kirche-deutschland-resolution-der-kirchenratsversammlung.html) im Jahre 2008 verbindlich in ihre Satzungen aufgenommen und sich von entgegen gesetzten Ansichten distanziert. Während andere Weltreligionen zum Teil heute noch ein Problem mit den Menschenrechten haben oder sie zum Teil erst in den 1960er Jahren für sich als verbindlich anerkannt haben (so z.B. das Vaticanum II der kath. Kirche), geht das Glaubensbekenntnis der Scientology-Kirche mit Gründung der ersten Scientology-Kirche im Jahre 1954 sofort von der Gott gegebenen Gleichberechtigung aller Menschen und ihrer Seelen aus. Gleichzeitig verlangte die Scientology-Kirche hierin implizit und in späteren hierauf aufbauenden internen Kodizes entsprechend, verbindlich und ausdrücklich spätestens seit 1969, von den Mitgliedern die Beachtung und Förderung der Menschenrechte und die Befolgung des Grundsatzes „des gleichen Rechts für alle“. Weder L. Ron Hubbard, noch die Scientology-Kirche in Deutschland oder in sonst einem Land dieser Welt, haben je die Befolgung staatlicher Gesetze in Frage gestellt oder die bestehende Rechtsordnung abgelehnt. Das innerkirchliche Disziplinarsystem ist, wie bei vielen anderen Vereinen oder Religionsgemeinschaften auch, nur für interne disziplinarische Angelegenheiten zuständig oder als Schlichtungsstelle für zivilrechtliche Angelegenheiten unter Mitgliedern und – das Einverständnis der Streitparteien eines derartigen Verfahrens vorausgesetzt – auch zwischen einem Mitglied und einem Nicht-Mitglied. Diese Schlichtungsstelle dient letztlich auch der Entlastung der Zivilgerichte. Alle solchen zivilrechtlichen Angelegenheiten werden – dem Charakter der Schlichtungsstelle entsprechend – von einem Kaplan der Scientology-Kirche geleitet. Rechtsanwälte sind in solchen Verfahren grundsätzlich zugelassen, auch wenn so genannte „Experten“ anderer Meinung sind. Jedes „weltliche“ Vergehen im Sinne des Strafgesetzbuches wird im innerkirchlichen Rechtssystem lediglich mit Hinblick auf die Folgen für die Mitgliedschaftsrechte der oder des Betreffenden verhandelt. Darüber hinaus untersteht die Person den üblichen Rechtsverfahren im jeweiligen Land. Zum Vergleich müssten eher die existierenden innerkirchlichen Rechtssysteme aller Weltreligionen, hinsichtlich ihrer tatsächlichen Schnittstellen mit dem jeweiligen staatlichen Rechtssystem, weit mehr Anlass zur Besorgnis geben, als die innerkirchlichen Disziplinarverfahren der Scientology-Kirche. Ob man nun auf die innerkirchliche Rechtsordnung der Amtskirchen (dort sogar als „Amtszucht“ bezeichnet) in Deutschland blickt, die Sharia-Praktiken im Islam oder auch die Religionsgerichte im Judentum, die z.B. exklusiv für Scheidungen zuständig sind: Alle Weltreligionen ergänzen durch eigene interne Rechtsverfahren Teile der weltlichen Rechtsordnung. Die Scientology-Kirche verhält sich damit völlig innerhalb der üblichen und anerkannten Traditionen von Verbänden und Religionsgemeinschaften. Dies gilt auch für die erwähnten, internen Schlichtungsverfahren. Sie entlasten nicht nur die staatlichen Gerichte, sondern werden heutzutage zum Teil sogar in einigen Bundesländern als notwendige Prozessvoraussetzung für die Erhebung von Klagen vor den ordentlichen Gerichten bereits gesetzlich VERLANGT. Dass die Scientology-Kirche solche Verfahren intern als günstiger, einfacher und schneller propagiert als Verfahren vor ordentlichen Gerichten, kann im Zeitalter der „Mediation“ schwerlich als Gefährdung des Rechtsstaates klassifiziert werden, auch wenn dies manche voreingenommenen „Experten“ so konstruieren und sehen wollen. Der Wahrheit sind sie mit ihren gefärbten Meinungen damit nicht näher gekommen. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Prof. Dr. Arnd Diringer hat eine Professur für Zivil- und Strafrecht an der Hochschule Ludwigsburg inne und leitet dort die Forschungsstelle für Personal und Arbeitsrecht. Er hat über Scientology promoviert und führt derzeit ein Forschungsprojekt über “Glaube und Ethik der Scientology” durch. Ich bin gespannt, ob es ihm gelingt eine unabhängige, wissenschaftliche Arbeit durchzuführen, oder ob er wie viele andere einfach das schreibt was man bereits vor 30 Jahren über Scientology schrieb.

Dirk Ritter-Dausend: „Scientology – Wissen, was stimmt“


Soeben ist ein Büchlein mit dem Titel „Scientology – Wissen, was stimmt“ erschienen.
Verfasst wurde es von einem Beamten aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes. Wer etwas Neues erwartet, ist bitter enttäuscht. Stattdessen schimmert durch jeden Absatz eine von oben verordnete Betonkopf-Mentalität, die jedes positive Wort über die Scientologen verbietet. Gedanklich hängt der Schreiber in den 70er Jahren fest, als die etablierten Kirchen sich der neu erwachsenden Glaubenskonkurrenz mit eiligst eingesetzten „Sektenpfarrern“ zu erwehren versuchten. Ein Vergleich mit den amtskirchlichen Pamphleten, die schon damals alle Anzeichen von Hetzschriften aufwiesen, legt die Vermutung nahe, dass der Schreiber eigene denkerische Kreativität weitgehend ausgeblendet hat.

Der mündige Bürger erwartet Fakten, um sich sein eigenes Urteil zu bilden, hier aber wird er eingenebelt durch die immer gleichen, unfairen Herabsetzungen von Angehörigen einer Religionsgemeinschaft, denen – folgt man deutschen Gerichten – die gleichen Grundrechte einzuräumen sind wie Protestanten und Katholiken.

Engstirnig, ungenau, publizistisch nutzlos – diese Attribute fassen den Eindruck zusammen, der sich bei der Lektüre dieses kürzlich im Herder-Verlag aufgelegten Büchleins aufdrängt. Mit Hilfe seiner Position im Regierungsapparat von Nordrhein-Westfalen versucht der Verfasser einer zum x-ten Mal aufgewärmten, faden Suppe von Vorurteilen Glaubwürdigkeit einzuhauchen. Ein Erkenntnisgewinn für den Leser ist nicht auszumachen.
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Scientology, Eva Herman und Bioresonanz


Als ich heute wieder mal die Zugriffsstatistiken dieser Website durchsah, fiel mir das rege Interesse an den im Titel genannten Stichwörtern im Zusammenhang mit Scientology auf. Dies bewog mich diesen Artikel zu schreiben um dazu Informationen zu liefern.

Eva Herman:
Nein, auch wenn viele Kritiker dies noch so gerne sehen würden, Eva Herman ist meines Wissens keine Scientologin und ich habe auch keine Ahnung was sie über Scientology denkt. Der Artikel mit der Buchempfehlung für das Buch von Eva Herman entstand ganz einfach dadurch, weil das was sie schreibt sich mit dem was ich seit Jahren beobachte, deckt. Tja liebe Kritiker, es gibt immer mehr Menschen welche keine braven Schafe mehr sind und sich nicht mehr scheren lassen, sondern sich mit den Hufen wehren. Eva Hermann möchte ich zur Arbeit beim Kopp-Verlag gratulieren, es wird sicher erfüllender sein als alles was sie je beim „öffentlich-unrechten TV“ erlebte.
Hier ein Artikel über das Buch dieser mutigen Frau

Bioresonanz:
Nein, auch da hat Scientology die Finger nicht mit im Spiel, die Tatsache dass der Erfinder der „Bioresonanz“ ein Scientologe war, heisst etwa gleich viel wie wenn der Schreiner Ihres Hauses Christ ist. (Jesus war übrigens auch ein Schreiner)
Auch darüber habe ich einen Artikel verfasst

Die Programmbeschwerde über Manipulation, ZDF Talk-Show Markus Lanz zu Scientology


Hier lesen Sie die gesamte Story über die ZDF Talk-Show Markus-Lanz zu Scientology

Die Programmbeschwerde:

Ich möchte im Namen der Scientology Kirche Deutschland e.V. zu dieser Talkshow folgende Programmbeschwerde einreichen. Zunächst möchte ich aufzeigen, wie es zu dieser Talkshow zum Thema Scientology kam:

Vorgeschichte:
Anfang April 2010 erfuhren wir davon, dass die Talkshow von Markus Lanz das Thema Scientology thematisieren wollte.
Ich rief daraufhin in der Redaktion der Talkshow an und bot an, daran teilzunehmen. Als Antwort wurde mir mitgeteilt, der Termin stehe noch nicht fest. Die Redaktion würde sich wieder bei mir melden. Man bestätigte mir, dass es geplant sei einen Vertreter der Scientology Kirche teilnehmen zu lassen.

Zufällig fand ich am Abend des 22.4.2010 heraus, dass die besagte Talkshow bereits an diesem Abend angesetzt war, ohne dass ich je von der Redaktion zwecks einer Teilnahme erneut kontaktiert worden wäre. Angekündigte Teilnehmer: 2 Ex-Scientologen: Wilfried Handl und Elke Kleve, sowie deren Mutter.

Die Informationen der beiden Ex-Mitglieder und der Mutter waren in Teilen absolut unwahr und ansonsten gewollt einseitig und gefärbt, um vorgefasste Vorurteile gegen die Scientology Kirche zu bestärken.

Ich rief am Tage nach Ausstrahlung der Sendung erneut die Redaktion an und erhielt die unrichtige Auskunft, dass es sich nicht um das Thema Scientology als solches gehandelt habe, sondern um „Schicksale“ einzelner Personen. Entsprechend hätten sie kurzfristig auf meine Teilnahme als Sprecher der Scientology Kirche verzichtet.

Ich brachte mein Unverständnis und meine Ablehnung der Vorgehensweise wie auch der einseitigen und unwahren Berichterstattung zum Ausdruck und verlangte einen Lösungsvorschlag, wie die in der Sendung verbreiteten Unwahrheiten korrigiert werden könnten.

Redakteur Markus Fieser schlug daraufhin vor, das Thema Scientology mal in ganz anderer Weise vorzustellen, indem zwei überzeugte Scientologen – sonst niemand – in die Talk-Show eingeladen würden, um – durchaus auch kritisch hinterfragt – zu ihren Erfahrungen befragt zu werden und diese darzulegen.

Der Pressesprecher der Scientology Kirche Hamburg, Frank Busch, traf sich daraufhin am 28. Mai mit Herrn Fieser in Hamburg, zeigte ihm diverse Dokumente, wie die zwei „Aussteiger“ in der Talkshow vom 22.4.2010 die Unwahrheit verbreitet hatten. Die Idee einer „anders gestalteten“ Sendung mit dem Ziel der Ausgewogenheit und Überparteilichkeit wurde in diesem Gespräch weiter zementiert.

Herr Fieser informierte Frank Busch, dass das genannte Konzept der ausschließlichen Teilnahme zweier Scientologen von seinem Vorgesetzten bewilligt worden sei. Es werde nun aber wohl September werden, bis es realisiert werden könne. Die Fußball-WM und die Sommerpause stünden vor der Türe und kämen in die Quere.

Im September wurde von Herrn Fieser mitgeteilt, dass diese Nachfolgesendung zu Scientology wohl erst im Oktober Realität werden würde.

Anfangs Oktober wollten wir – als Zeichen unseres guten Willens – Herrn Markus Fieser zur Jahresversammlung der Internationalen Scientology-Vereinigung in England einladen, damit er sich mal sein eigenes Bild aus unmittelbarer Anschauung machen kann. Er zeigte grosses Interesse, doch es kam dann doch nicht zum Besuch dieser Veranstaltung.

Mitte Oktober meldete sich Herr Fieser erneut per Email bei mir. Es schaue so aus, dass es mit der Talkshow bald klappen werde. Ich möge ihn doch kontaktieren.

Gesagt, getan: Herr Fieser teilte mir mit, dass sie eine Talkshow unter Teilnahme von Herrn Wilfried Handl (s.o.) und meiner Person beabsichtigten. Auf meinen Einwand hin, dass es doch langsam öde sei, immer nur Herrn Handl zu hören, meinte Herr Fieser, sie seien dabei, alternativ ein anderes Ex-Mitglied zu suchen.

Ein paar Tage später rief er mich erneut an, teilte mit, dass das Konzept nun stehe: Handl und ein weiterer Aussteiger „gegen“ Stettler. Der zweite Aussteiger sei noch nicht ganz sicher gestellt. Sofortiger Protest meinerseits: es ist zu einseitig und inakzeptabel, da aus dem ursprünglichen 2:0 Konzept im Sinne der Ausgewogenheit des Gesamt-programms nun wieder eine 1:2 Version zum Nachteil von Scientology wird und damit das genaue Gegenteil zum Tragen kommt.

Herr Fieser nahm dies zur Kenntnis. Er versuchte mich mit der Aussage zu beschwichtigen, dass sich vielleicht sowieso kein zweiter Aussteiger fände.

Zwei Tage später rief er mich wieder an: Es stehe nun fest. Handl und der Aussteiger Markus S. hätten beide zugesagt.

Wenn ich nicht daran teilnehme, dann würden halt erneut zwei Aussteiger eine halbe Stunde lang ihre einseitige Sicht der Dinge unwidersprochen berichten können.

Nach reiflicher Überlegung – und zahlreichen Mails, Telefonaten – sandte ich der Redaktion zum Schluss ein Mail: ich sei bereit an der Talkshow teilzunehmen, wenn sichergestellt ist, dass die Seite der Scientology die Hälfte der Redezeit erhalte und in der Sendung keine Überrumpelungsmanöver wie z.B. durch unangekündigte Überraschungsgäste stattfinden. Außerdem bestand ich darauf, dass zum Zwecke der Ausgeglichenheit der Diskussion zumindest ein zweiter Scientologe im Publikum platziert ist, der „verkabelt“ in die Diskussion eingreifen könnte. Falls der Sendebeitrag später geschnitten (gekürzt) werden würde, müssten die Pro und Kontra Teile dennoch ausgewogen bleiben.

Antwort Markus Fieser: per Mail am 29.10. um 12:32:
„Hiermit bestätige ich Ihnen, nach Absprache mit meinem Geschäftsführer, die unten genannten Bedingungen“.
Die da waren:
„Ich möchte bestätigt haben, dass die folgenden Bedingungen eingehalten werden:
..
Gesprächszeit 50:50%

auch wenn danach geschnitten werden sollte, müssen die beiden Pro und Kontra Parts gleich bleiben“.

Die Sendung, Ausstrahlung vorgesehen für den 4.11., sollte am 1.11. aufgezeichnet werden.

Noch am Samstag vor der Aufzeichnung der Sendung fand zwischen Herrn Fieser und mir ein längeres Gespräch statt. Nach einer Stunde meinte er, dass er der Redaktion über die angenehme Atmosphäre unseres Gespräches berichten werde. Meine Argumente in der Diskussion mit ihm seien überzeugend.

Am darauffolgenden Montag trafen zur gegebenen Zeit Frank Busch (der später verkabelt im Publikum saß, aber nie zu Wort kam) und ich im Studio ein.

Herr Fieser und Herr Markus Lanz bestätigten in einem kurzen Empfangsgespräch die veranschlagte Dauer der Sendung zum Thema Scientology von ca. 30 – 35 Minuten. Sie werde 1:1 am darauffolgenden Donnerstag ausgestrahlt. Es werde nicht geschnitten.

Die anschließende Diskussionsrunde verlief hitzig. Schon während der Aufzeichnung protestierte ich gegen die z.T einseitige Gesprächsführung. Das Wort wurde immer wieder den zwei Aussteigern gegeben. Um überhaupt zu Wort zu kommen, musste ich das Wort im wahrsten Sinne ergreifen. Am Ende belief sich mein Anteil an der ungeschnittenen Gesprächsrunde auf ca. 35 Prozent, der Anteil der Kontrahenten auf ca. 65%. Also überhaupt nicht ausgeglichen.

Kritische Fragen gegen die zwei Aussteiger gab es nicht. Keine ihrer Aussagen wurde je hinterfragt. Zielscheibe solcher Fragen war im Gegenteil meine Person.

Ich protestierte bei den Redakteuren Lanz und Fieser auch am Ende der Aufzeichnung der Live-Diskussion über die Einseitigkeit der Moderation des Sendebeitrags. Die Herren Lanz und Fieser versuchten mich mit dem Hinweis zufrieden zu stellen, ich hätte in der Kontroverse meine Position gut gehalten. Vor allem hätte ich gegen Wilfried Handl einige Akzente setzen können.

Dies zur Vorgeschichte. Nun zum Grund meiner Beschwerde:
Gross war die Überraschung, als am Donnerstagabend, dem 4.11. 2010, eine ganz andere Talkshow im Fernsehen zu sehen war als jene, bei deren Aufzeichnung ich Teil genommen hatte. Zahlreiche wichtige Äußerungen von mir wurden einfach aus der Sendung herausgeschnitten. Nach meiner Erinnerung wurden aus der eigentlichen Diskussionsrunde fast 50% meiner Aussagen herausgeschnitten. Im Vergleich dazu wurden ganz wenige Einzeläußerungen der Diskussionskontrahenten herausgeschnitten.

Meine Erwiderungen auf unrichtige Informationen der zwei Kontrahenten waren auf ein Minimum gekürzt.

Die Kürzungen betrafen auch Beiträge, die Hintergründe zur Kontroverse um Scientology aufzeigten oder auch allgemeine Informationen zu Scientology gaben.

Einige Beispiele – basierend auf meiner Erinnerung:
So waren z.B. Aussagen zum Hintergrund von Wilfried Handl betroffen. Diese zeigten auf, dass er – entgegen seiner Behauptungen – vor mehr als 27 Jahren nur einige Monate aushilfsweise Leiter einer kleinen Gemeinde in Wien gewesen war und dreimal vor die Tür gesetzt worden war, somit also nicht den von ihm vorgegebenen Sachverstand besitzt.

Auch die Frage von Herrn Lanz, wieso Herr Handl vor die Tür gesetzt worden sei, wurde von mir damit beantwortet, dass er zuvor Mitglied einer terroristischen Vereinigung in Österreich gewesen war und dort sogar den Bau von Bomben erlernt habe.

Auch die darauf erfolgte Rechtfertigung des Herrn Handl, dass es sich „nur“ um Molotow-Cocktails gehandelt habe, wurde aus dem Sendebeitrag herausgeschnitten und wegzensiert.

Spätere Hinweise von mir, dass Handl offenbar nicht der vorgebliche „Experte“ sein könne, wenn er bereits vor 27 Jahren als hauptamtliches Mitglied entlassen worden sei, wurden wegzensiert. Den Zuschauern wollte man diese Information offenbar vorenthalten.

Meine Antwort auf die Frage des Moderators, warum Mitglieder der Kirche Pfeffersprays benutzen, fand sich nicht mehr. Diese Antwort bestand nämlich aus meinem Hinweis auf die wiederholt von Fanatikern begangenen massiven Sachbeschädigungen an Kirchenobjekten.

Mein Protest gegen die unfaire Diskussionsführung wurde ebenfalls geschnitten, nachdem die zwei Kontrahenten minutenlang abwechslungsweise ihre Vorwürfe ohne Widerspruch gegen die von mir vertretene Gemeinschaft verbreiten durften. So erhielt der Zuschauer des öfteren den falschen Eindruck, dass ich lammfromm den Vorwürfen zuhöre und diesen nichts entgegenzusetzen habe.

Moderator Lanz gab dies während der Diskussion einmal selbst zu erkennen, als er sagte, dass er mir doch wieder mal das Wort erteilen müsse, ich bekäme sonst einen dicken Hals.

Meine Replik dass ich den sowieso schon seit jeher aufgrund meines Körperbaus habe verursachte Erheiterung. Diese ganze Sequenz sowie meine darauf folgende Erwiderung auf die zuvor ausgesprochenen Vorwürfe wurden herausgeschnitten.

Wiederholte Ausdrücke des Protests auf meiner Seite (Kopfschütteln, Verlangen des Wortes) fanden sich in dem ausgestrahlten Sendebeitrag nicht mehr.

Auch meine Aufforderung an Publikum und Zuschauer, man möge sich doch bitte selbst ein eigenes Bild machen, indem sie z.B. unsere Internet-Websites besuchen, wurde zensiert.

Eine Aussage des Diskussionsteilnehmers Markus S. vom Ende der Talkshow zum Thema Scientology wurde schlicht in die zeitliche Mitte der Sendung hinein geschnitten!

Meine ausführliche Antwort auf die Frage des Moderators Markus Lanz: „Warum sind Sie Scientologe geworden? Was gibt Ihnen das?“ wurde herausgeschnitten und eine spätere kurze Äußerung „ich fühle mich spirituell viel freier“ an seine Stelle gesetzt.

Es gab zahlreiche weitere manipulative Zusammenschnitte, die leicht zu dokumentieren sind, wenn man die Originalaufzeichnung und die manipulierte Version gegenüberstellt.

Die ausgestrahlte Diskussion dauerte 29 Minuten. Mein Gesprächsanteil belief sich auf ca. 7 Minuten, d.h. noch weniger als 25%.

Der tatsächliche Verlauf der Diskussion war nicht mehr wieder zu erkennen.

Die schriftliche Bestätigung der Redaktion an mich mit der Zusage eines Redeanteils von 50% vom Zeitpunkt vor der Aufzeichnung der Sendung wurde damit zur Farce.

Ich habe mich gleich nach Ausstrahlung der Sendung direkt bei Herrn Markus Fieser schriftlich beschwert. Bis heute kam keine Antwort, Rechtfertigung oder Entschuldigung.

Mir geht es hier nicht zuerst um die Moderationsführung der Diskussion um das Thema Scientology, sondern um grundsätzliche Verhaltensfragen einer Fernsehredaktion, die für sich den Anspruch der Wahrhaftigkeit und korrekten Information der Öffentlichkeit erhebt.

Wenn dem Zuschauer zusätzlich der unrichtige Eindruck suggeriert wird, es handle sich um eine „Live“-Show, wo er in ausgewogener Weise mit den unterschiedlichen Standpunkten konfrontiert wird, so ist das umso mehr fragwürdig. Das traf hier eben überhaupt nicht zu.

Die Richtlinien für Sendungen des ZDF in der Fassung vom 11.12.2009 wurden in der hier angesprochenen Sendung der Markus-Lanz-Talkshow eklatant verletzt, d.h. konkret die folgenden Ziffern dieser Richtlinien:

Ziffer I (4)verlangt von der Berichterstattung den „vorbehaltlosen Willen zur Wahrhaftigkeit und Sachlichkeit“.

Durch Herausschneiden meiner Antworten und Diskussionsbeiträgen wurde dieser vorbehaltlose Wille zur Wahrhaftigkeit mit Füßen getreten.

Ziffer III (4)gebietet die Darstellung der wesentlichen Informationen zum Zwecke der eigenen Meinungsbildung der Bürger und untersagt die Manipulation derer Meinung durch Weglassen wichtiger Tatsachen, durch Verfälschung und durch Suggestivmethoden.

Genau dies ist hier geschehen durch Herausschneiden meiner Antworten auf kritische und unkritische Fragen, meiner Reaktionen auf Unwahrheiten, sowie durch Herausschneiden von Äußerungen der Diskussionskontrahenten, mittels derer sie sich selbst diskreditierten und ihre eigene Glaubwürdigkeit in Frage stellten. Mittels dieser Suggestivmethode sollte aus der Sicht der Zuschauer meine Glaubwürdigkeit herabgewürdigt und die Glaubwürdigkeit der Diskussionskontrahenten heraufgesetzt werden.

Ziffer III (5)verlangt von der Fernsehanstalt die Ausgewogenheit des Gesamtprogramms auch bei strittigen Fragen.

Der ursprüngliche Vorschlag der Redaktion vom Mai 2010 (2 Scientologen in der Show) hätte dieser Richtlinie Genüge getan, nachdem eben im April das Thema Scientology nur aus der Sicht des Gegners präsentiert worden war.

Dieses Konzept wurde aber dann aus mir unbekannten Gründen über den Haufen geworfen.

Die besagte Talkshow Redaktion fühlt sich offenbar nicht dem Gebot der Ausgewogenheit verpflichtet oder wurde angewiesen, diese zu missachten. Dies ergibt sich daraus, dass diese Talkshow im November aufgrund der einseitigen Gesprächsführung unter Missachtung der Zusage einer 50:50-Ausgewogenheit beim Gesprächsanteil eher der Täuschung der Zuschauer verpflichtet war.

Noch mehr ergibt sich dies aus dem Zusammenschnitt und dem Herausschneiden meiner Erwiderungen auf einzelne Vorwürfe und Behauptungen. Dem Grundsatz der Überparteilichkeit und Unparteilichkeit diente dieses Verhalten jedenfalls nicht.

Durch das zuvor beschriebene Verhalten der Redaktion der Markus-Lanz-Show wurde auch Ziffer III (6) der Richtlinien verletzt, die ausdrücklich gebietet, dass gegensätzliche Standpunkte gleichwertig behandelt werden. Das Gebot journalistischer Fairness wurde durch das oben dargestellte Verhalten geradezu mit Füßen getreten.

Letztlich war diese Fernseh-Talk-Show offenbar nicht dem Grundsatz der Toleranz gegenüber der Achtung von Glauben, Meinung und Überzeugung der Mitmenschen im Sinne von Ziffer VII (2)der Richtlinien verpflichtet sondern eher dem Gegenteil, indem Angehörige der Scientology Kirche durchwegs negativ dargestellt werden sollten. .

Ich bitte Sie auf der Grundlage der oben genannten Fakten, die Redaktion der Fernsehtalkshow „Markus Lanz“ mit diesen Pflichtverletzungen journalistischer Fairness zu konfrontieren, sie dazu anzuhören und sich selbst durch Gegenüberstellung der ungeschnittenen Talk-Show und der letztlich ausgestrahlten Talk-Show ein eigenes Bild davon zu machen.

Außerdem bitte ich Sie, die Redaktion unter Hinweis auf die üblichen internen Disziplinarmittel der Fernsehanstalt des ZDF zu verpflichten, sich zukünftig an die dargestellten Richtlinien zu halten.

Ich erwarte auch, dass zukünftig sichergestellt ist, dass Zuschauer durch Einblendung eines Textes oder auf ähnliche Weise vom Sender darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine zusammengeschnittene Aufzeichnung und keine „Live-Sendung“ handelt. So wären suggestive Täuschungen der Zuschauer von vornherein ausgeschlossen.

Ich erwarte auch einen Vorschlag wie uns die Möglichkeit gegeben wird, die Sicht der Scientology ausgewogen präsentieren zu können.

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich

Mit freundlicher Hochachtung

Jürg Stettler

Pressesprecher

Scientology Kirche Deutschland e.V.

Sendung über Scientology im Schweizer-Fernsehen


Eine interessante Stellungnahme zum Film der im schweizer Fernsehen am 15. November 2010 ausgestrahlt wurde.

Der Film ist aus Australien und im Frühjahr diesen Jahres dort ausgestrahlt worden. In wesentlichen Teilen liegen mittlerweile Beweise und Gerichtsverfahren vor, dass die im Film gemachten Vorwürfe nicht haltbar sind oder zumindest Aussage gegen Aussage steht. Auch sind einige Informationen veraltet, da die Verfahren längst zu Gunsten der Scientology Kirche entschieden wurden.

Der überwiegende Teil der ehemaligen Mitglieder, die im Film zu Wort kommen, war Mitglied der See-Organisation, vergleichbar mit einem religiösen Orden der christlichen Kirche. Der Zugang zu diesem Orden und auch der Austritt stehen jedem Mitglied frei, die Regeln innerhalb des Ordens werden durch schriftliche Erklärung akzeptiert und sind in keiner Weise so wie im Film dargestellt. Wenn hier in irgendeiner Form Rechtsverletzungen stattfinden würden, dann gäbe es mit Sicherheit Beweise hierfür, die rechtlich durchgesetzt werden könnten. Dies ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil:

* Das Verfahren C. Headley gegen die Scientology Kirche International wurde vom einem kalifornischen Bezirksgericht im Mai 2010 eingestellt.
Beleg: Kopie des Gerichtsurteils vom 8. Mai des United States District Court
* Das Verfahren in Sachen Marc Headley wurde im Mai 2010 vom gleichen Gericht eingestellt.
Beleg: Kopie des Gerichtsurteils
* Bzgl. dem Verfahren Laura de Creszenzo gegen die Scientology Kirche International hat ein Gericht in Kalifornien am 30. April 2010 angordnet, dass das Verfahren einzustellen ist.
Beleg: Kopie des Gerichtsurteils des Superior Court of California vom 30. April 2010
* Den Ausagen von Frau Hana Eltringham Whitfield stehen andere Aussagen von Julia Hargrave entgegen, die ein ganz anderes Bild des Lebens in der See-Organisation in Ihren ersten Jahren aufzeigen. Unterlagen hierzu liegen dem Fernsehen vor.
Beleg: Beglaubigte Aussage von Frau Julia Hargrave vom 8. März 2010

Zudem wurde die im Film erwähnte durch den Senat geforderte Untersuchung der Scientology Kirche Australien nie durchgeführt. Es fanden lediglich Anhörungen zum Standard bei der Anerkennung von Steuerfreiheit für nicht-gewinn-orientierte Gruppen statt, bei denen die Scientology Kirche neben vielen anderen Gruppen am Rande erwähnt wurde. Die Scientology Kirche ist in Australien bereits seit 1983 steuerbefreit.

Scientology ist eine weltweit in rasantem Tempo wachsende Religion mit Millionen von Mitgliedern aus mehr als 130 Ländern. Die im Film gemachten Aussagen stehen in krassem Widerspruch zu den Informationen der Kirche, die z.B. auf http://www.scientology.ch und anderen sites der Kirche eingesehen werden können. Scientology Kirchen stehen jedem offen, so dass es immer möglich ist, sich ein eigenes Bild zu machen.

Faktencheck über Scientology Sendung „Hart aber fair“


Am 31.3.2010 wurde bei „Hart aber Fair“ das Thema Scientology diskutiert. Obwohl das Verhältnis von 4 Gegnern zu einem Scientologen nicht fair war, entwickelte sich die Diskussion relativ fair. Wir sind einigen Vorwürfen gegen Scientology nachgegangen und haben die Fakten überprüft. Der folgende Text wurde der Redaktion „Hart aber Fair“ am 13.4. zugestellt. Es wurde eine Stellungnahme in Aussicht gestellt. Trotz Nachhaken gab es bis heute (15.5.) keine Replik. Selbstverständlich werden wir eine Reaktion der Redaktion berücksichsichtigen, sollte sie eintreffen.

Betrifft: Hart aber Fair Sendung vom 31.3. zum Thema Scientology

Faktencheck!

Zur Frage der Anerkennung des Schutzes aus Art. 4 GG durch staatliche Gerichte bezüglich der Scientology Kirchen in Deutschland

In der Diskussion wurde der Scientology Kirche unterstellt, Urteille fälschlicherweise als Religionsanerkennungen zu präsentieren. Wir sind dem nachgegangen und haben gesehen, dass dieser Vorwurf schlicht falsch ist. Hier die Fakten!

Zu den Bundesarbeitsgerichtsbeschlüssen von 1995 UND 2002:

1. AUSGANGSLAGE:

STETTLER (Zitat aus der Sendung):

„In Deutschland allein gibt es ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 des GG – Religionsfreiheit – (Zwischenruf Handl: Das stimmt nicht) haben. Es gibt viele Länder, z.B. Spanien ..

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen ..

STETTLER: … ist Scientology als Religion anerkannt“

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen, wenn Sie sagen, dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben, dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

STELLUNGNAHME:

Die Aussage von Herrn Stettler an dieser Stelle war zweiteilig, nämlich wie folgt:

a) „Es gibt ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 GG – Religionsfreiheit – haben.“

b) „Es gibt viele Länder z.B. Spanien, wo Scientology als Religion anerkannt ist.“

Diese zweiteilige Aussage wird vom Moderator Herrn Plasberg umgemünzt, indem er „ihn wörtlich nimmt“, Herr Stettler habe gesagt, „dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben.“ Hierbei wird impliziert, dass deutsche Gerichte gemeint sind. “Beim Wort genommen“ hat er Herrn Stettler jedoch nicht, wenn er diese beiden Aussagen zu einer – wie dargestellt – zusammenfasst.

RICHTIG IST: Sowohl der erste Teil der Aussage von Herrn Stettler als auch der zweite Teil entsprechen der Wahrheit, aber auch die zusammengefasste Version von Herrn Plasberg.

zu a) In der Tat gibt es seit den 70er Jahren mehr als 50 Urteile deutscher Gerichte, in denen sie entweder den Vereinen der Scientology Kirche oder ihren Mitgliedern den Schutz aus Art. 4 GG zugesprochen haben. Dass dies eine Anerkennung der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft darstellt, hat Herr Stettler NICHT geäußert. Jedenfalls gibt es diese Urteile sowohl für die organisatorische Gemeinschaft als auch für deren Mitglieder.

Ausdrücklich wurde den Vereinen der Status als Religionsgemeinschaft von deutschen Gerichten in den folgenden Urteilen bestätigt, wobei wegen des damit verbundenen Aufwands momentan einige ausgewählte Zitate von Gerichtsentscheidungen aus den letzten 26 Jahren ausreichen sollten:

Bayerisches Verwaltungsgericht München, Urteil vom 25.07.1984, Az. M 1392 VII 84, Scientology Kirche Deutschland ./. LH München wegen Entzug der Rechtsfähigkeit:

„1. Der Schutzbereich des Art. 4 Abs. l und 2 GG erstreckt sich auch auf den Kläger. Der Kläger ist als Religionsgemeinschaft oder zumindest weltanschauliche Gemeinschaft anzusehen.“

Landgericht Hamburg Beschluss vom 17.2.1988 in der Sache Celebrity Center Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen Eintragung in das Vereinsregister als Idealverein, Az 71 T 79/85

„Doch sind die möglichen Kriterien einer Kirche im vorliegenden Fall zweifelsfrei erfüllt …“

Verwaltungsgericht Frankfurt, Urteil vom 4.9.1990, Az IV 2 E 2234/86 in Sachen Scientology Mission Frankfurt./. Stadt Frankfurt wegen Sondernutzungserlaubnis:

S. 15: „Zu Recht geht der Kläger allerdings davon aus, daß ihm grundsätzlich der Schutz der grundgesetzlich gewährleisteten Religionsfreiheit zusteht. Denn bei der Scientology Kirche handelt es sich nach der Auffassung der erkennender/. Kammer um eine von Art. 4 Abs. 1. 140 GG i. V.m. Art. 137Ans. 2, Abs. 7 WRV geschützte Religions- bzw. Weltanschauungs­gemeinschaft.“

S. 20: „Gemessen an diesen aus der Verfassung sich ergebenden Maßstäben ist der Kläger nach Auffassung der Kammer als eine Religions- bzw. Weltanschauungs-gemeinschaft i.S.d. Art. 140 GG i. V.m. 137 Abs. 2, Abs. 7 WRV anzusehen, der das in Art. 4 Abs. l und Abs. 2 GG gewährleistete Grundrecht auf Religionsfreiheit grundsätzlich für sich in Anspruch nehmen kann.“

Landgericht Frankfurt – Urteil vom 07. Juni 1989, Ex-Mitglied ./. Scientology Mission Frankfurt wegen Rückforderung von Spendenbeiträgen, Az 2/4 O 471/88:

“Die Kammer geht mit der in Praxis und Lehre verbreiteten Ansicht davon aus, daß es sich bei der Scientology Kirche, bzw. ihren juristisch selbständigen Gliedern, also auch dem Beklagten, um eine Religionsgemeinschaft i.S. des Grundgesetzes handelt,“

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 24.8.1994, in Sachen Scientology Kirche Hamburg./. Freie und Hansestadt Hamburg, Az Bs III326/93 wegen Untersagung von Äußerungen:

„ a) Der Antragsteller kann sich nicht nur auf den Schutz des Art. 2 Abs. l GG berufen, der ihm das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit nur unter einem dreifachen Vorbehalt gewährt, nämlich dem der Rechte anderer, dem der verfassungsmäßigen Ordnung und dem des Sittengesetzes. Es kommt in Betracht, daß ihm der Schutz auch des Art. 4 GG zusteht, der gegenüber Art. 2 Abs. l GG als lex specialis einen weiterreichenden, wenn auch keinen schrankenlosen Schutz gewährt (…). Die eigenen Angaben des Antragstellers sprechen dafür, daß ihn seine Lehre zu einer Weltanschauungsvereinigung im Sinne von Art. 4 GG macht. Ebenso sprechen dafür Äußerungen Außenstehender, nicht zuletzt auch Äußerungen, auf die sich die Antragsgegnerin im vorliegenden Verfahren stützt“.

Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg Urteil vom 7.3.2008, Az 1 U 99/03 in Sachen Scientology Kirche Deutschland und Scientology Kirche Hamburg ./. Land Hamburg wegen Amtshaftung (Schadensersatz):

Zunächst stellte das Gericht fest, dass es sich bei den die Kläger (Scientology Kirche Hamburg und Scientology Kirche Deutschland) betreffenden Äußerungen von Caberta

„um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger als Weltanschauungsgemeinschaft [handelt].“

Weiter verwies das Gericht auf die klaren von Verfassungswegen vorgegebenen Grenzen bei staatlichen Äußerungen einer Behörde über eine Religionsgemeinschaft mit den folgenden Worten:

„Insbesondere hat sie ehrverletzende Äußerungen zu unterlassen, die über die reine Information hinaus in die grundrechtlich geschützte Rechtssphäre der Kläger eingreifen. Eine staatliche Stelle unterliegt, wenn sie sich warnend über das Wirken bestimmter Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften äußert, im Interesse des betroffenen Grundrechtsträgers der Pflicht zur Zurück-haltung, Mäßigung und Sachlichkeit. Es gilt das Gebot der Neutralität und Toleranz, stets ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten. Schmähkritik ist unzulässig.“

Dazu auch einige Beispiele in denen Mitgliedern der Scientology Kirche die Berufung auf den Schutz ihrer religiösen Überzeugung als Scientologe im Sinne von Art. 4 GG ausdrücklich in anderen Urteilen ebenfalls bestätigt wurde:

Oberverwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 17.6.2004, Az 1 Bf 198/00 in der Sache SK-Mitglied ./, Stadt Hamburg wegen Unterlassung der Verbreitung des sog. „Sektenfilters“ (von der Behörde auch „Technologieerklärung“ genannt):

„Die Klägerin kann für ihren Glauben an die scientologische Lehre bzw. ihre Weltanschauung den Schutz des Art. 4 Abs. 1GG in Anspruch nehmen. Gemäss Art. 4 Abs. 1 GG ist die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Verständnisses [„BEKENNTNISSES“] unverletzlich.

Das Gedankengebäude der Scientology-Organisation befasst sich mit transzendenten Inhalten und der Stellung und Bedeutung des Menschen in der Welt. Werden die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie (THETA) und als THETAN sowie ihr Verhältnis zu dem als MEST bezeichneten Materiellen Universum und des Weges der durch unzählige Leben gewandelten Seele geglaubt, sowie der an Erlösungsstufen erinnernde Weg zu höheren Daseinsstufen (CLEAR und [OPERATING] THETAN) verinnerlicht, so liegt darin eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis.“

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat diese Beurteilung mit Urteil vom 15.12.2005 rechtskräftig bestätigt (Az. 7 C 20.04) und verwarf die Revision der Stadt Hamburg als unbegründet mit den Worten:

„Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen….

Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen.“

zu b) Und der zweite Teil der Aussage von Herrn Stettler ist ebenso wahr, weil es diverse Formen staatlicher/behördlicher oder gerichtlicher Anerkennungen der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft und in einzelnen der folgenden EU-Länder auch bis hin zur Gemeinnützigkeit gibt: z.B. in Spanien, Portugal, Italien, Ungarn, England, Schottland, Schweden, Schweiz, etc. völlig abgesehen von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Scientology Kirche fast im gesamten englischen Sprachraum von den USA, Kanada, Australien, Neuseeland bis Südafrika. Und auch in England sind einzelne Steuerbefreiungen wegen Förderung der Allgemeinheit und des öffentlichen Wohls ausgesprochen worden.

2. BEHAUPTUNG:

PLASBERG: „dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

Der Verfassungsschutzbericht Bayern sagt, bisher hat kein deutsches Gericht die Scientologen als Religionsgemeinschaft angesehen. Sie behaupten das Gegenteil und ich zeige mal an einem Beispiel, mit welchen Tricks der Interpretation Sie das machen. Sie sind gleich danach dran.“

STELLUNGNAHME:

Wenn der Bayer. Verfassungsschutzbericht derartiges aussagt, dann belügt er die Öffentlichkeit eklatant, wie die Stellungnahme in Ziffer zu 1a). oben bereits belegt hat. Da Herrn Plasberg die Zitate dieser Urteile während der Sendung vorlagen (er hielt sie sogar in der Hand), wusste er also von der Richtigkeit der Aussage von Herrn Stettler. Wenn Herr Plasberg sich trotzdem auf eine vermeintliche – erwiesener Weise unwahre – Stellungnahme des Bayer. Verf.-Schutzberichts beruft, die das Gegenteil zum Ausdruck bringen soll, dann führt er zumindest seine Zuschauer bewusst mit einer Unwahrheit in die Irre.

3. BEHAUPTUNG:

Herr Plasberg stellt folgenden Filmclip mit folgenden Aussagen vor:

a) ZITAT:

„Filmclip: Die Scientology Organisation bezeichnet sich selbst als Kirche und startete 2008 eine bundesweite Informationskampagne, in der sie behauptete,: „Allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“.

Als angeblichen Beleg präsentiert die Scientology Organisation eine lange Liste von Gerichtsurteilen, darunter beispielsweise ein Urteil des BAG aus dem Jahre 2002. Wir haben uns das Urteil angeschaut und dabei folgende Aussage gefunden:

„Eine Entscheidung, ob der Beklagte [Scientology] eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

Im Klartext: Das Gericht hat die Frage offen gelassen. Die Scientology Organisation behauptet allerdings, das Gericht habe sich von einer früheren Entscheidung distanziert.“

STELLUNGNAHME:

Zunächst wurde von der Scientology Kirche im Jahre 2008 keine „bundesweite Informationskampagne“ gestartet, in der sie behauptet, „allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“, wenngleich in einzelnen Pressemitteilungen derartiges gesagt worden sein mag. In der von Herrn Plasberg in der Hand gehaltenen Broschüre („Liste“) steht stattdessen der folgende Satz:

„Mehr als 50 deutsche Gerichte haben den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 Grundgesetz bestätigt.“

Die Aussage ist korrekt. Herr Plasberg zitiert auch das BAG 2002 mit einem Satz korrekt, indem er aus dem Beschluss vorträgt:

„Einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

ABER: Es ist zwar richtig, dass die BAG Entscheidung von 2002 diesen Satz enthält. Doch hat das Gericht diese Frage wirklich faktisch offen gelassen? Eine Antwort auf diese Frage bekommt man beim Weiterlesen der Entscheidung von 2002. Das Gericht hatte sich in der Tat von seiner früheren Entscheidung aus dem Jahre 1995 inhaltlich distanziert, in der es in faktischer und rechtlicher Hinsicht festgestellt hatte, dass eine andere Scientology Vereinigung (Hamburg) in Wirklichkeit „wirtschaftliche Ziele“ verfolgt und die religiösen nur als „Vorwand“ dienen.

In der Sendung „Hart aber Fair“ wird dem Publikum gleichzeitig das folgende Zitat aus derselben ihm vorliegenden Gerichtsentscheidung von 2002 vorenthalten, weil es im direkten Widerspruch zu dem von ihm zitierten Beschluss des Jahres 1995 steht:

„Sollte der Beklagte [Verein Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden (vgl. dazu BVerwG 6. November 1997 aaO).“

Aus diesem Satz folgt logischerweise, dass das BAG im Jahre 2002 seine verneinende Feststellung zur Religionseigenschaft bezüglich der Scientology Kirche Hamburg aus dem Jahre 1995 nicht mehr in dieser Form bei der Scientology Kirche Berlin aufrechterhält. Mit anderen Worten, die 7 Jahre ältere unzweideutige negative „Feststellung“ ist nunmehr nur noch eine „Annahme“ über die Verfolgung „wirtschaftlicher Ziele“, die vom BAG so nicht mehr vertreten wird, sondern von ihm selbst unter Hinweis auf ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgericht vom 6.11.1997 nun offen in Frage gestellt wird.

Damit hat sich das Gericht in der Tat von seiner gegenteiligen früheren rechtlichen Annahme distanziert.

Der aus der Scientology-Broschüre vorgelesene Satz „Das Gericht distanzierte sich damit von einer früheren, entgegengesetzten Entscheidung aus dem Jahre 1995“ ist damit erwiesenermaßen wahr.

Diese Distanzierung kommt auch noch in anderer Weise zum Ausdruck, in dem das Gericht unter Hinweis auf dieselben Satzungsziele wie in seiner Entscheidung vom Jahre 1995 nunmehr ideell-spirituelle Ziele feststellt, wo es in der Vergangenheit „wirtschaftliche Ziele“ unterstellt („angenommen“) hatte. Die Feststellung ideell-spiritueller Ziele im Sinne der Lehre von Scientology kann mit Recht auch als Feststellung der Verfolgung religiöser Ziele verstanden werden, zumal dies bisher andere Gerichte auch so gewertet haben. Jedenfalls ist diese Feststellung das genaue Gegenteil der Unterstellung in der Entscheidung von 1995.

Diese Feststellung kommt in dem folgenden in der Scientology-Broschüre enthaltenen Zitat der Gerichtsentscheidung zum Ausdruck:

„Der Kläger verfolgte mit seiner Tätigkeit beim Beklagten keine Erwerbsabsichten, sondern ideelle Ziele und strebte die eigene geistige Vervollkommnung im Sinne der Lehren von Scientology an. Während seiner Mitgliedschaft in dem beklagten Verein teilte der Kläger die spirituellen Vorstellungen von Scientology vom Erreichen bestimmter Erlösungsstufen und wurde zur eigenen geistigen Vervollkommnung und Weitergabe der ‚Lehre‘ tätig. Er verfolgte in erheblichem Umfang eigene Ziele, indem er versuchte, auf der „Brücke“ voranzukommen und die Erlösungsstufen „Clear` und „Operating Thetan“ zu erreichen.“

Damit hat das Gericht die Existenz und das objektiv vorhandene Motiv auf Seiten des Mitglieds und auf Seiten der beklagten Scientology Kirche als ein ideelles, religiös-spirituelles Anliegen festgestellt. Dass es sich bei derartigen Zielen um religiöse Vorstellungen handelt, hat beispielsweise das OVG Hamburg in einem Urteil vom Juni 2004 in der Klage eines Mitglieds der Scientology Kirche gegen die Stadt Hamburg festgestellt. Das Urteil wurde vom BVerwG in Leipzig am 15.12.2005 bestätigt (siehe Ziffer 1.a) oben).

Die einzige Frage, die vor dem Hintergrund dieses Zitates noch bleibt, ist: Warum sagt das Gericht, dass „[es] einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, [nicht] bedarf“, wenn es in seiner Entscheidung ersichtlich vom Gegenteil nicht mehr ausgeht? Könnte dies an dem erheblichen Interesse der deutschen Amtskirchen liegen, die mit aller Gewalt unter Ausnutzung aller ihrer politischen und medialen Kontakte geradezu eine derartige Anerkennung verhindern wollen?

Man denke nur daran, dass das Land Baden-Württemberg im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas nur deshalb nicht den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts gewähren will, weil dann – so diverse Politiker in Stuttgart – angeblich die Scientology Kirche denselben Anspruch erheben könnte. Wenn das die Befürchtung sein sollte, so müssen diese Politiker doch selbst davon ausgehen, dass die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft die Voraussetzungen dafür gleichfalls erfüllt, sonst bräuchten sie derartige Befürchtungen doch gar nicht haben.

4. BEHAUPTUNG

Herr Plasberg fuhr wie folgt fort:

„Diese frühere Entscheidung aus dem Jahr 1995 war nämlich negativ für Scientology:

„Die Scientology Kirche Hamburg e.V. ist keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne [des Grundgesetzes und der WRV]. Die religiösen oder weltanschaulichen Lehren dienen als Vorwand für die Verfolgung wirtschaftlicher Ziele.“

Wie gesagt, Scientology behauptet, davon habe sich das BAG in der Entscheidung aus dem Jahr 2002 distanziert. Wir haben heute beim BAG nachgefragt, ob das stimmt. Die Antwort:

„Die Kernaussage der Entscheidung von 1995 lautet, dass die Scientology Kirche Hamburg e.V. keine Religionsgemeinschaft ist. Eine davon abweichende Aussage des BAG gibt es nicht. Dementsprechend ist es falsch, die Entscheidung aus dem Jahre 1995 als eine ‚entgegengesetzte‘ Entscheidung zu bezeichnen, von der sich das BAG 2002 ‚distanziert‘ hätte.“

Plasberg: Herr Stettler, so mit Urteilen umzugehen, ist das Methode Scientology?

Stettler: Ich find‘ das jetzt sehr unfair, weil Sie mich nicht darauf hingewiesen haben. Das ist eins mit 30 Seiten, Sie haben jetzt ein, zwei Zitate rausgenommen und ich weiß nicht, was Sie das BAG gefragt haben und es gibt verschiedenste Urteile, die eben genau sagen, dass wir religiös sind.

Plasberg: Glauben Sie nicht, ich hätte die Frage nach der Methode Scientology nicht gestellt, wenn wir das nicht als Prinzip erkannt hätten, solche Fragmente aus Urteilen herauszunehmen und daraus eine Anerkennung zu basteln?

STELLUNGNAHME:

Die Nachfrage beim BAG hätte sich Herr Plasberg sparen können.

Das BAG hat Recht, wenn es sagt, dass es keine „entgegengesetzte Entscheidung“ gäbe, die von der „Kernaussage“ seiner früheren Entscheidung von 1995 bezüglich der Scientology Kirche HAMBURG abweicht. Dies hat die Scientology Kirche auch so nicht behauptet. Die von der früheren Entscheidung abweichende Entscheidung von 2002 bezieht sich nämlich nicht auf die Scientology Kirche Hamburg sondern auf die Scientology Kirche BERLIN.

Bei den abfälligen Bemerkungen der BAG-Richter in ihrer Entscheidung aus dem Jahre 1995 handelte es sich ohnehin nur um sog. „Obiter dicta“, das heißt gerichtlich nicht angreifbare Nebensätze, die für die Hauptfrage des Verfahrens (Zulässigkeit des Arbeitsgerichtswegs) nicht relevant waren. Natürlich liegt die gerichtliche Fachkompetenz für verfassungsrechtliche Statusfragen bei den Verwaltungsgerichten und nicht bei den Arbeitsgerichten.

Dennoch geben auch weitere Zitatstellen in der BAG-Entscheidung aus dem Jahre 2002 eine Antwort auf die Nachfrage von Herrn Plasberg. Er hat offenbar zu früh mit dem Lesen aufgehört. Ausdrücklich stellte das BAG im Jahre 2002 mit weiteren Worten seine frühere Entscheidung von 1995 mit den folgenden Worten in Frage (wie sonst sollen diese Worte des Gerichts im Jahre 2002 zu lesen sein?):

„Sollte der Beklagte [Verein der Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden.“

Da sich der Beschluss von 1995 auf die SK Hamburg bezieht und nicht auf die SK Berlin, konnte der Senat in seiner Entscheidung von 2002 bezüglich der SK Berlin im Jahre 1995 offenbar gar nichts „angenommen haben“. Wie sonst ist der oben zitierte Satz zu lesen denn als eine Relativierung der gegenteiligen früheren negativen Aussage von 1995, die der BAG Senat im Jahre 2002 selbst in Bezug genommen hat. Von der feststellenden negativen Annahme geht die BAG 2002 Entscheidung nun offenbar nicht mehr aus. Stattdessen macht sie die negativen Feststellungen von 1995 nunmehr von anderen Feststellungen anderer Gerichte abhängig, die das BAG selbst nicht trifft. Sein Hinweis auf § 43 BGB ist insofern völlig richtig.

Richtig ist aber auch: Die Rechtsfähigkeit wurde gemäß § 43 BGB weder der beklagten Scientology Kirche Berlin jemals entzogen noch der Scientology Kirche Hamburg e.V. Im Gegenteil: das Gerichtsverfahren wegen Entzug der Rechtsfähigkeit hatte die Scientology Kirche Hamburg e.V. bereits im November 1995 vor dem Verwaltungsgericht Hamburg rechtskräftig gewonnen, wobei das VG Hamburg ebenfalls davon ausging, dass die Behörde ihr Ermessen nicht richtig ausgeübt hatte, weil sie die Frage der Religionseigenschaft der SK Hamburg bei ihrer Entscheidung gar nicht berücksichtigt hatte.

Damit stand bereits ca. 8 Monate nach und trotz der BAG Entscheidung vom März 1995 und steht seit nunmehr 15 Jahren immer noch fest, dass die SK Hamburg kein „wirtschaftlicher Verein“ ist, wie das BAG im März 1995 angenommen hatte. Dass sie eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft ist und sich auf Art. 4 GG berufen kann, haben bereits das OVG Hamburg im Jahre 1994 und zuletzt erneut das OLG Hamburg im Jahre 2008 entschieden (siehe Ziffer 1.a) oben). Die OVG Hamburg Entscheidung von 1994 hatten die Richter des BAG bei ihrer Entscheidung von 1995 wohl versehentlich übersehen, ebenso wie die anderen oben unter Ziff. 1.a) erwähnten Urteile aus den 80er Jahren.

Warum hat Hart aber Fair nicht auf diese Fakten hingewiesen, obwohl sie ihm in seiner Liste von Entscheidungen ausdrücklich vorlagen?

5. BEHAUPTUNG:

„PLASBERG: Herr Beckstein,

BECKSTEIN: Die Behauptung, es gäbe 50 Urteile, in denen Scientology anerkannt ist, ist ganz offensichtlich falsch. Scientology hat ja auch die verschiedenen Entscheidungen und Maßnahmen des Verfassungsschutzes beklagt, wir sind ja ein Rechtsstaat, wo jede Maßnahme des Staates vor Gericht überprüft werden kann. Die letzte große Entscheidung war das OVG NRW im letzten Jahr, wo Scientology wieder verloren hat. Auch dort steht, es kann dahingestellt bleiben in diesem Rechtsfall, ob Scientology eine Kirche ist, aber in jedem Fall verfolgt Scientology verfassungsfeindliche Zwecke und darf deshalb auch vom Verfassungsschutz überwacht werden, selbst mit nachrichtendienstlichen Mitteln.“

STELLUNGNAHME:

Die Behauptung, dass es ungefähr 50 Gerichtsentscheidungen gibt, in denen die Gerichte der Scientology Kirche den Schutz aus Art. 4 GG zuerkannt haben, ist richtig. Von diesen 50 Entscheidungen haben etwas mehr als 20 Gerichte konkret festgestellt, dass es sich bei der Scientology Kirche um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne des Art. 4 GG handelt. Dies wurde bereits in Ziffer 1a) oben auszugsweise dargelegt. Alle anderen haben den Anspruch auf den Schutz von Art. 4 GG (Religionsfreiheit) bejaht.

Wenn Herr Beckstein das Gegenteil behauptet, sagt er die Unwahrheit.

Die Frage der VS-Überwachung hat mit der Frage der Religionseigenschaft nun nichts zu tun. Dies ist eine völlig andere Frage. Herr Beckstein vergisst jedoch in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass es insgesamt drei weitere rechtskräftige Urteile deutscher Gerichte gibt, zweimal vom VG Berlin vom Dez 2001 und Dez. 2003 und einmal vom OVG Saar-Louis vom April 2005, die die Überwachung der Scientology Kirche untersagt haben, weil keine Anhaltspunkte für „verfassungswidrige Betätigungen“ vorliegen. Und kein Gericht hat bisher festgestellt, dass die Scientology Kirche verfassungsfeindliche Ziele verfolgt.

Festgestellt hat das OVG Münster, auf dass sich Herr Beckstein beruft, dass es „Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“ gibt. Diese Anhaltspunkte sah das Gericht im einzelnen – aus dem zeitlichen und geschichtlichen Zusammenhang gerissenen – Zitaten, wobei es unterstellte, dass sich die Scientology von diesen Zitaten nicht genügend distanziert habe. Dazu sahen sich die deutschen Scientology Kirchen nie veranlasst, weil der Religionsstifter Hubbard sich selbst in Schriften mit Gründung der ersten Scientology Kirche im Jahre 1954 und weiteren späteren Schriften davon distanziert hatte.

Dennoch haben alle Scientology Kirchen in Deutschland – und ohne Not auch die Scientology Kirchen in den deutschsprachigen Nachbarländern – im Jahre 2008 eine Klarstellung ihrer Satzungen samt Verabschiedung einer Grundsatzerklärung über Menschenrechte und Demokratie in ihren Mitgliederversammlungen förmlich verabschiedet, in denen sie sich von allen gegenteiligen Äußerungen distanzieren.

Laut Bericht des FOCUS Magazin vom 21. Nov. 2008 mit dem Titel „Keine Hinweise auf Verfassungswidrigkeit von Scientology“ äußerte der damalige Staatssekretär des BMI, August Hanning, anlässlich der IMK-Debatte über ein Scientology-Verbot:

«Bevor wir ein Ermittlungsverfahren einleiten, brauchen wir tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass eine Verfassungswidrigkeit vorliegt», sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, am Freitag vor Beginn der Abschlusssitzung der Innenministertagung. «Die Verfassungsschutzämter sind ganz überwiegend der Auffassung, dass es diese zureichenden Anhaltspunkte nicht gibt.»

Auch diese Feststellung hat Herr Beckstein geflissentlich den Zuschauern unterschlagen,

SCHLUSSWORT:

Den Lesern mag die Schlussfolgerung aus dieser Stellungnahme überlassen bleiben, ob die während der Sendung „Hart aber Fair“ präsentierte Darstellung über die Scientology Kirche angesichts der obigen Fakten eher „Hart“ und „Unfair“ gewesen ist und ob es bei der Zitierung von Gerichtsurteilen eher eine „Anti-Scientology-Methode“ als eine „Scientology-Methode“ gibt.

Angesichts obiger Sachlage ist es auch mehr als verständlich, dass Plasberg, Beckstein und co kalte Füsse kriegten und keinen Faktencheck folgen lassen wollten. Dies hätte unweigerlich dazu geführt, dass sich die Kritiker selbst demontiert hätten.
Ein Zitat aus dem Hause Plasberg unterstreicht dies sehr klar:

Wir halten es aber diesmal für falsch, der Sendung einen Faktencheck folgen zu lassen. Das hängt mit einer Besonderheit von Scientology zusammen: Sie ist nicht transparent, lässt keine unabhängigen Beobachter von außen zu. Deshalb ist es auch kaum möglich, Fakten über diese Organisation einer transparenten Prüfung zu unterziehen.

Die Scientology Kirchen sind übrigens 7 Tage die Woche offen und lassen täglich hunderte „Beobachter“ von aussen zu. Daher ist diese „Begründung“ ein echter Lacher!

Weitere Artikel über Medienmanipulation

Süddeutsche Zeitung gibt zu: Scientology ist eine gemeinnützige Organisation


Heute veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen kurzen aber umso aufschlussreicheren Artikel darüber, dass Scientology aufgrund mehrere Gerichtsentscheide nicht mehr mit Gewerbetreibenden gleichgestellt werden könne.

Petra Fröschl, welche den Artikel verfasste war sichtlich bemüht, Scientology irgendwie doch noch schlecht darzustellen, wirklich gelingen konnte es ihr jedoch nicht. Offensichtlich ist die Rechtslage in Deutschland nun auch bei den Medien angekommen.

So wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts wie folgt zitiert: „Wir haben uns bei der Regierung von Oberbayern rückversichert“. Der Antrag der Scientology Organisation müsse aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes und dem Willkürverbot genehmigt werden. Früher sei es noch möglich gewesen, Scientology mit Gewerbetreibenden gleichzustellen und ihr aus formalen Gründen eine Absage zu erteilen. Nun gebe es aber mehrere Gerichtsurteile, die das verbieten.
In der TV Sendung „Hart aber fair“ wurde von verbitterten Scientology-Gegnern wie Handl und Beckstein, aber auch vom parteiischen Moderator Plasberg, Scientology beschuldigt, Gerichtsurteile willkürlich als „Pro Scientology“ auszulegen. Nun scheint sich herauszustellen, dass es doch wohl eher umgekehrt war.

Lesen Sie dazu hier den Faktencheck zur Sendung: https://religo.ch/2010/09/02/faktencheck-uber-scientology-sendung-hart-aber-fair

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard


Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. Ron Hubbard über das Christentum

Scientology in Anwendung: Beistand für eine bewusstlose Person


Ein Mann, der über 30 Tage lang im Koma lag, ist wieder bei Bewusstsein, dank der Arbeit eines ehrenamtlichen Scientology Geistlichen, der Tausende von Kilometern entfernt war! Hier folgt die Geschichte dieses ehrenamtlichen Scientology Geistlichen:

„Um ein Geschäft abzuwickeln, musste ich mit einer Dame Kontakt aufnehmen, die mit vielen Filmproduzenten und Produktionsfirmen zusammenarbeitete, einschließlich Disney, Sesamstraße und anderen. Man sagte mir, sie sei in einem Hotel in Arizona. Sie war in diesem Hotel, weil es sich gegenüber einem Krankenhaus befand, in dem ihr Vater seit über 30 Tagen im Koma lag.

Noch bevor ich sie (Sheelah) kontaktierte, hatte ich beschlossen, dass ich ihres Vaters wegen etwas unternehmen würde, obwohl ich am anderen Ende des Landes war. Sheelah saß in ihrem Hotelzimmer und erwartete meinen Anruf. Ich stellte mich vor, wir besprachen das Geschäftliche und schlossen es ab. Dann sagte ich ihr, ich hätte von der schlimmen Situation mit ihrem Vater gehört. Ich befragte sie über seinen Zustand und die Umstände, die zu seiner Einweisung ins Krankenhaus geführt hatten.

Sie erklärte, dass er wegen einer Krampfader im Bein zusammenbrach, während er mit ihr Golf spielte. Er wurde schnell ins nächste Krankenhaus gebracht. Statt der erwarteten ein- bis zweistündigen Operation lag er über 11 Stunden lang unter dem Messer. Alles, was die Ärzte taten, schien schief zu gehen. Jetzt lag er seit einem Monat im Koma, mit Schläuchen am ganzen Körper. Die Ärzte hatten bereits gedacht, ihm als Lösung beide Beine zu amputieren! Er wurde dann stattdessen in ein viel größeres Krankenhaus verlegt, aber da lag er nun immer noch, angeschlossen an lebenserhaltenden Maschinen.

Aus reiner Hoffnung heraus hielten Sheelah und ihre Mutter rund um die Uhr Wache und verließen nie seine Seite, sondern hielten nur kurze Nickerchen auf einem Stuhl in seinem Zimmer. Sie halfen den Schwestern und Ärzten, zu versuchen, seinen Zustand zu verändern, aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Hoffnung so ziemlich aufgegeben, ihn wieder zum Bewusstsein zu bringen.

Ich sagte ihr, ich sei ehrenamtlicher Scientology Geistlicher und würde ihr bei der Sache mit ihrem Vater helfen. Ich sagte ihr, sie solle sich einen Schreibblock und einen Stift zum Schreiben holen. Ich ließ sie wörtlich aufschreiben, was ich ihr aus dem Kapitel über Beistände aus dem Scientology-Handbuch vorlas. Ich erklärte ihr, dass ich ihr beibringen würde, wie man den Beistand macht, damit sie ihn mit ihrem Vater machen konnte. Nach zwei Stunden Ausbildung übers Telefon sagte sie, sie sei bereit, und ging ganz aufgeregt ins Krankenhaus, um ihrem Vater zu helfen.

Am Nachmittag, etwa um 2 Uhr, erhielt ich einen Anruf von Sheelah. Mit erstaunter, aufgeregter Stimme sagte sie mir: ,Mein Vater ist aus dem Koma erwacht, und nicht nur das: er kann sprechen – mit jedem!‘ Sie redete wie ein Wasserfall: ,Er konnte nach nur zwei Minuten Beistand die Augen aufmachen! Er sah sich um, sobald er zu sich gekommen war, und sah, wie ich ihn erstaunt ansah. Er sah mir direkt in die Augen und sagte: «Sheelah, ich liebe dich.» Ich wäre beinahe auf der Stelle in Ohnmacht gefallen.‘

Sie konnte kaum glauben, was passiert war; sie weinte Freudentränen, als sie mir die Geschichte erzählte, und sagte mir danke für die Scientology – was das auch immer ist – weil sie funktioniert.

Kurz nachdem ihr Vater aus dem Koma erwacht war, betrat sein bester Freund, der ihn treu jeden Tag besucht hatte, das Zimmer. Ihr Vater erkannte ihn sofort und rief aus: ,Don! Wie zum Teufel geht es dir?‘

Eine Schwester rannte ins Zimmer, da sie über den Lärm besorgt war. Er sah sie an und sagte: ,Wer zum Teufel sind Sie?‘ Das war bedeutsam, da die Neurologen sagten, dass er wegen der 11-stündigen Operation höchstwahrscheinlich einen Hirnschaden erlitten habe. Nein, überhaupt nicht! Er erkannte diejenigen, die er kannte, und erkannte diejenigen nicht, die er nicht kannte – wie die Schwester.

Der Neurologe kam herein, nachdem ihm berichtet worden war, dass der Mann aus dem Koma erwacht war, und fragte ihn mit überlauter Stimme, ob er wisse, wo er sei. Seine Antwort an den Neurologen war: ,Ich weiß, wo ich bin, und ich bin auch nicht taub.‘

Alles, was Sheelah jetzt wissen will, ist, was Scientology ist. Ich habe ihr dazu gratuliert, einen perfekten Beistand gegeben zu haben. Sheelas Vater geht es großartig und ihr auch!“

Lernen Sie selbst wie man mit dieser einfachen Methode einer bewusstlosen Person helfen kann.

Die Scientology kirche bietet allen interessierten Menschen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.
Finden Sie mehr über die kostenlose Scientology Ausbildung heraus

ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ analysiert


Um diesen Spielfilm etwas besser zu verstehen, sollten sich Menschen über grundlegendste Manipulationtechniken Kenntnis verschaffen. Als Beispiel weshalb dies wichtig ist, können Sie nun den ersten Satz dieses Artikels etwas genauer untersuchen. Ist dieser manipulativ oder nicht? Ja, er ist es ganz klar. Ich erzeuge damit bei Ihnen bereits den Eindruck, dass der Spielfilm manipulativ ist, obwohl es vielleicht ja gar nicht so ist. Deshalb ist es umso wichtiger dass Sie – egal mit wem Sie es zu tun haben – Kenntnisse über Manipulationstechniken haben. Ich werde dazu in der Zukunft einige Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber im Internet einige sehr gute Seiten, geben Sie einfach „Manipulationstechniken“ ein.

Hier also eine kleine Analyse des Spielfilms von Sabine Weber, der ich mich vorbehaltlos anschliessen kann:

1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Roboter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.

2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
Link zum Thema Scientology Kindererziehung

3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.

4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
Link zum Thema Auditing

5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.

6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter http://www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.

Weitere Hintergründe zur Geschichte rund um die Familie Rönn finden sie hier

Fakten zu ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ über Scientology


Genau zu diesem Zeitpunkt in dem ich diesen Artikel schreibe, wird der Film „Bis nichts mehr bleibt“ auf dem Sender ARD gezeigt. Der Fall Rönn, welcher als Grundlage des Films gilt, ist alles andere als wahrheitsgetreu nachgespielt. Wer sich wirklich für die Zusammenhänge interessiert, der sollte auch dieses Video anschauen.

Hintergrund-Informationen: Propaganda-Film als beispiellose Diskriminierungskampagne
Mit der Produktion eines für Ende März angekündigten Anti-Scientology Filmes verletzt der öffentlich-rechtliche Sender ARD das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität und fördert ein Klima der Intoleranz gegenüber einer religiösen Minderheit.

Dabei fungiert ausgerechnet eine Hamburger Senatsangestellte, der im Zusammenhang mit ihrer Anti-Scientology Tätigkeit bereits strafbare Vorteilsnahme im Amt und Verletzung von Menschenrechten vorgeworfen werden konnte der ARD als „Fachberaterin“. Es steht daher zu befürchten, dass die ARD von dieser „Inquisitorin“ moderner Prägung als Instrument ihrer Hetzkampagne gegen eine weltweit anerkannte Religionsgemeinschaft missbraucht wird.

Die Scientology Kirche hatte offiziell angefragt ob ihr Pressesprecher an der Presse-Vorstellung des ARD Spielfilms am 5.3.2010 auch anwesend sein darf.
Die Kirche war von einigen Medien informiert worden. Diese Medien meinten, es wäre wohl nur fair, wenn die Scientology Kirche auch Stellung beziehen könnte.

Leider hat die ARD eine Teilnahme verweigert. Der Film wurde als geheime Kommandosache gehandelt. Dies kann nur bedeuten, dass man bewusst einen Propaganda-Film zusammengestellt hat, der Scientologen diskriminieren soll.
Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Hier finden sie die gesamte Gegendarstellung zum ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“

Wirtschaft: Inflation und Deflation verstehen


Die Zentralbanken sowie die Regierungen der Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen haben in den letzten 2 Jahren weltweit rund 30 – 60 Billionen für Rettungspakete und Liquiditätsspritzen ausgegeben. Dieses Geld kam jedoch fast nur den Banken, Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften zugute. Derweil eskaliert der Kollaps der Realwirtschaft in einem Tempo,welches einem Tsunami gleicht. Die Wasseroberfläche scheint ruhig zu sein, überall wo die Welle jedoch das Festland (die Realwirtschaft) erreicht, zeigt sich eine Zertstörungsgewalt die von unseren Autoritäten auf dem Gebiet immer noch abgestritten wird: Der japanische Export sank im Januar gegenüber dem Vorjahr um 45,7 %, die japanische Autoproduktion um 41%. Gemäss Daily Telegraph gingen die Exportaufträge des deutschen Maschinenbau im Januar 2009 um 47% zurück.
Wann werden die Politiker begreifen, daß weder das Wort Rezession noch das Wort Depression den heutigen Zustand beschreiben kann, sondern dass es sich um eine Zusammenbruchskrise der Kasinowirtschaft handelt.
Erst wenn das bankrotte Finanzsystem ersetzt wird, wird dies aufhören.
Dazu braucht es ein neues Bretton-Woods-System auf den Grundlagen von Roosevelt. Wenn unsere Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements Doris Leuthard noch im Herbst im Blick sagte, „Es gibt keine Krise“ dann war das entweder eine glatte Lüge oder sie weiss wirklich nicht was das Wort Wirtschaft im Namen ihres Departementes bedeutet. Dementsprechend zeigte Bundeskanzlerin Merkel ihr vollständiges Unverständnis der heutigen Lage mit der Aussage, dass es nicht notwendig sei Opel mit Staatsgeldern zu unterstützen, da im Unterschied zur Bankenwelt die produzierende Industrie keine systemische Bedeutung habe. Die produzierende Industrie ist das Einzige, das den Banken überhaupt eine Existenzberechtigung gibt!! Alleine wenn Opel untergeht, bedroht dies europaweit 3-400´000 Arbeitsplätze und Städte wo Produktionsstätten der Autoindustrie geschlossen würden, würden bald verlassenen Goldgräberstädten ähneln.
Es ist nicht eine Deflation die wir zu befürchten haben, es ist eine weltweite noch nie dagewesene Inflation. Es muss nun eindlich die Realwirtschaft und damit die Produktivität angekurbelt werden und nicht einfach mehr Geld gedruckt werden, um es den Banken zu geben, welche es bloss dazu verwenden, um die unbezahlbaren Spielschulden der Casinowirtschaft zu „retten“. Solange man „Geld“ und nicht die Produktion als Massstab nimmt, wird das Problem schlimmer werden. In Zeiten wo weltweit die Produktionskapazitäten wie wahnsinnig abgebaut werden Geld zu drucken, ist in etwa das Gleiche wie wenn jemand ein Feuer mit Benzin versucht zu löschen.
Die folgende Grafik zeigt, dass seit ca. 2004 die Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise massiv teurer werden:
Inflation
Als Lösung wären Investitionen um mehr Lebensmittel, mehr Rohstoffe und günstigere Energie zu produzieren sinnvoll. Die Sahara könnte zum Beispiel begrünt werden, technisch gesehen ist es kein Problem.

Die Lösung für die heutige Situation wurde auch von L. Ron Hubbard trefffend beschrieben:

„Es wird viel Aufhebens von „Deflationen“ und „Inflationen“ gemacht, und dicke Bücher werden geschrieben, um sie zu interpretieren, aber es gibt nur zwei maßgebliche Gesetze, die sie bestimmen:
1. Eine INFLATION existiert dort, wo mehr Geld im Umlauf ist, als es Waren gibt.
2. Eine DEFLATION existiert dort, wo es mehr Waren gibt als Geld, um sie zu kaufen.
Diese beiden Gesetze können nach Belieben verdreht werden, um Leute zu verwirren. Doch das ist alles, was es über beide, eine Inflation oder eine Deflation, oder genauso über Aufschwünge oder Depressionen zu wissen gibt.“
Lesen Sie den ganzen Artikel von L. Ron Hubbard mit dem Titel: Wirtschaft

Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien


Anlässlich der deutschen Premiere des Filmes „Operation – Walküre“, hat Tom Cruise sich gemäss der Website „süddeutsche.de“ über die medialen Angriffe geäussert, welche er aufgrund der Tatsache dass er Scientologe sei, erlebe.
Meiner Ansicht nach trifft er damit voll ins Schwarze. So sagte er im eigentlich recht fairen Artikel:
„Jeder weiß wohl inzwischen, dass ich seit zwanzig Jahren bei Scientology bin, und dass ich sage, wie sehr mir das in meinem Leben hilft. Nur: Wenn ich weiter darüber rede, sieht es so aus, als wolle ich missionieren. Rede ich aber nicht darüber, heißt es, ich verheimliche es und weiche aus.“

Sucht man mit Google nach Tom Cruise, dann sieht man sehr schnell, wer am missionieren ist. Es sind ganz klar die Scientology Gegner und die Medien, welche sich aufgrund der Bekanntheit der Schauspieler wie Tom Cruise oder John Travolta selbst „bekanntmachen“. Je abstruser ein Vorwurf oder ein Gerücht, desto besser, scheint da das Motto zu sein.

Ich veröffentliche hier nun eine Ergänzung geschrieben von Gastautor Andi:

Der Artikel „Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien“ von religo trifft damit aber auch ins Schwarze; eine Beobachtung und Überlegung, der ich mich auch anschließen möchte. Es sind nun 5 Monate vergangen seit ich als Gastautor in religo den Artikel Insiderreport: Arbeitsgruppe Scientology (AGS) und Caberta verfasst habe.

Seit dem 15.08.08 habe ich meinen eigenen Blog Scientology: Mythos versus Faktenaufgebaut. Ein Blog, der auch über Scientology aufklärt und sich für Menschenrechte und soziale Brennpunkte engagiert.

Nun möchte ich einen weiteren Versuch starten, angeregt durch den Artikel(Walküre, Tom Cruise, Scientology und die Medien) von religo eine kleine Ergänzung (untenstehend) zu verfassen.

Tom Cruise als Cruise Missile
In den letzten Jahren ist in den Medien immer wieder zu lesen gewesen, dass Tom Cruise Werbung für Scientology macht. Tatsache ist, dass er aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology kein Geheimnis macht.

Vor nicht all zu langer Zeit sprach er recht offen darüber, vielleicht in den Augen anderer zu offen; womit er gewissen Zorn auf sich zog.
Ich frage mich, warum ich diese Auftritte von Tom Cruise mit missionarischem Eifer hier im deutschen Fernsehen nicht gesehen habe? Lag es daran, dass ich kein TV-Junkie bin oder handelte es sich um zensierte Meldungen um nicht unser Bundesbewusstsein zu gefährden?

Um diesen Werbungsvorwurf gegen Tom Cruise nachzugehen, müssen wir zuerst einen kleinen Rückblick in die Vergangenheit wagen.

Vor über zehn Jahren, im Januar 1997, kochten die Gefühle zwischen Deutschland und Tom Cruise schon einmal in ähnlicher Weise hoch. Die Junge Union (kurz: JU ist die gemeinsame Jugendorganisation der beiden deutschen Parteien CDU und CSU) hatte damals dazu aufgerufen, seinen Film „Mission: Impossible“ zu boykottieren.

Das U.S. Department of State berichtete in seinem Jahresbericht 1996 über den Boykottaufruf.
Germany Country Report on Human Rights Practices for 1996

In the summer, the youth wing of the CDU in a number of German states urged a boycott of the film „Mission Impossible“ because the leading actor in this film is a Scientologist.

Eine ganze Reihe von Hollywood-Prominenten reagierte darauf und haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Kohl gewandt, der in der International Herald Tribune abgedruckt wurde.

Sofort gab es eine Gegenreaktion mit dem Vorwurf Scientologen würden sich mit dem Leid jüdischer Bürger im Nazi-Deutschland vergleichen; woraufhin der Verfasser(Betram Fields) des offenen Briefes, eine Stellungnahme an die International Herald Tribune verfasste.

Bemerkenswert dabei ist, dass Tom Cruise sich damals kaum zu Scientology äußerte. Dafür sorgte sein damaliger PR-Guru Pat Kingsley (Pressesprecherin). Sie stellte sicher, dass Tom Cruise in den Interviews und Presseerklärungen möglichst wenig oder gar nicht über Scientology gefragt wurde oder Stellung beziehen sollte. Was ihm natürlich gleich als Geheimniskrämerei angelastet wurde.

Und die Moral der Geschichte?

In den Augen bestimmter Kritiker ist einer wie Tom Cruise, der kein Hehl aus seiner Mitgliedschaft bei Scientology macht und sich noch positiv darüber äußert, eine „Cruise Missile“ auf ihr seit Jahren behutsam gepflegtes negatives Image von Scientology. Auf der einen Seite die Sektenexperten und warnende staatliche Institutionen, mit viel Einflussbereich, auf der anderen Seite ein Megastar als bekennender Scientology im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ein nicht zu akzeptierendes Kräfteverhältnis! Es wird verzweifelt zu Schutzargumenten wie „Werbung“ gegriffen. Ein äußerst geladenes Thema, mit dem man heutzutage überall konfrontiert. Es gibt kaum ein Entkommen; Werbung hier Werbung da. Das Werbungsthema wird dann noch explosiver, wenn es mit einer neuen Bewegung wie Scientology verknüpft wird.

Es scheint in der Szene der Scientology-Kritiker folgende Gleichung zu geben, nach der gedacht, vorgegangen und in das Bewusstsein der Bevölkerung projiziert wird.

Scientologen = Scientology = ein äußerst negatives Bild von Scientology (das selbst von den Kritikern aufgebaut worden ist)

Keiner soll sich wagen von dieser Gleichung abzuweichen!

Georg Otto Schmid: Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP


Während der Politologe Andreas Ladner die Situation noch einigermassen nüchtern beschrieb, wurde beim Kommentar des reformierten Apologeten und „Sektenexperten“ Georg Otto Schmid in der BAZ Online schnell klar, woher der Wind weht oder besser, was ihm wirklich Angst macht. Georg Otto Schmids Bedenken darüber dass einzelne SVP´ler zu engen Kontakt mit Scientologen haben könnten, lässt sich erst richtig einordnen, wenn man auch andere Äusserungen von ihm mit einbezieht.
Wie war es damals, als Florian Ast im Blick das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard als Lesetipp angab? Auch damals hörte man aus dem Mund von Georg Otto Schmid folgende Worte: „Das ist hochgradig problematisch“. Ich war bereits damals zuerst masslos erstaunt wie heftig Georg Otto Schmid gegen Florian Ast reagierte, welcher sich danach prompt genötigt sah, sich von Scientology zu distanzieren. Welche Druckmittel da verwendet wurden kann man nur erahnen.
Georg Otto Schmid macht uns im Artikel der Baz online grundsätzlich klar worum es ihm wirklich geht. Er hat masslose Angst davor, dass seine eigene Glaubwürdigkeit noch weiter sinkt und seine inquisitorische Sicht auf keinen fruchtbaren Boden mehr fällt. Scientology gewinnt in der Bevölkerung durch die vielen Sozialprogramme wie Drogenpräventionskampagnen und Menschenrechtskampagnen welche durch Scientologen durchgeführt werden immer mehr Akzeptanz. Dies ist der wahre Grund für seine jeweils masslos überspitzten Reaktionen darauf, wenn ein Nichtscientologe etwas Positives an Aktivitäten von Scientologen sieht.
Machen Sie doch einfach mal das, was Herr Georg Otto Schmid Angst und Bange macht; Bilden Sie sich eine eigene Meinung indem Sie folgende Websiten besuchen:
Menschenrechtsaktivitäten der Scientology Kirche
Bürgerkommission für Menschenrechte; Psychiatriekritik
Drogenpräventionsaktivitäten der Scientology Kirche

Bereits 1998 machte Sein Vater Dr. Georg Schmid klar, worum es ihm geht. Der Bericht für die Konsultative Staatsschutzkommission erwähnte, dass zutreffende und sachliche Informationen über Gruppen wie Scientology nur schwer erhältlich seien. Deshalb solle an einer wisenschaftlich-universitären Stelle ein Auftrag vergeben werden, um die Öffentlichkeit und Behörden mit unabhängigen und sachlichen Informationen zu versorgen. Dies war der Vorschlag dieser Kommission.
Dies passte Dr. Georg Schmid gar nicht in seine Agenda und er kritisierte diesen Vorschlag heftig. Universitäten hätten „einen einseitigen und beschränkten Blickwinkel, was die religiöse Gegenwart betrifft“. Er machte klar, dass er keine sachlichen Informationen wünscht, sondern dass die Sektenberatungsstellen sich um die Information der Öffentlichkeit kümmern sollten. Bei diesen Stellen, wo sein Sohn Georg Otto Schmid eine Schlüsselrolle innehat, kann sich Dr. Georg Schmid natürlich sicher sein, dass die Informationen so sind wie er sie selbst haben möchte: Einseitig und parteiisch wie von ihm selbst.

Da verwundert es auch nicht, dass Georg Otto Schmid nur aufgrund der Tatsache dass SVP und Scientology aufgrund der gemeinsamen Haltung gegen die Drogenliberalisierung einen Berührungspunkt haben die Situation damit vergleicht, dass jemand mit Nazis zusammenzuarbeiten würde. Wenn jemand in seiner Position die Nazikeule verwendet um eine friedliebende, gewaltlose Organisation wie Scientology zu bezeichnen, ist dies bedenklich.

Will Smith und die „Scientology Schule“


Während die Medien sich mit Gerüchten um eine vermutete, denkbare, vielleicht verheimlichte oder auch nur angedichtete Mitgliedschaft Will Smiths bei Scientology immer mehr ereifern, scheinen diejenigen Informationen, welche jeden sachlich denkenden Menschen wohl viel mehr interessieren, wieder einmal auf der Strecke zu bleiben.

Wenn  davon die Rede ist, dass Will Smith eine Schule gründet, welche auf der von L. Ron Hubbard entwickelten Study-Technology (Studiertechnologie) basiert, dann sprechen wir von einer Ausbidungsmethode, welche seit Jahrzehnten erfolgreich verwendet wird und welche in über 300 angeschlossenen Schulen und Zentren in 45 Ländern verwendet wird.

Die Studiertechnologie (Study Technology) hilft den Studenten das kritische Denken zu entwickeln, motiviert und verbessert die Fähigkeit zu lernen und eine professionelle Einstellung dem gelernten Gebiet gegenüber einzunehmen. Die Studiertechnologie kann auf jegliche Bereiche wie zum Beispiel Hausaufgaben,  Lehren, Unterrichten, Sport und Beruf angewendet werden.

Eine umfangreiche Seite über die Studiertechnologie von L. Ron Hubbard

Hier finden Sie mehr Informationen über Studierschwierigkeiten und wie die Studiertechnologie angewendet wird

Hacker versus Scientology


In der Zeitung 20 Minuten, konnte man lesen dass es einen Hackerangriff auf eine Epilepsie Website gab, infolge dessen mehrere Personen aufgrund eines manipulierten Links schwere epileptische Anfälle erlitten. Die Betreiber der Webseite vermuteten hinter der Attacke die Hacker-Gruppe Anonymous. Sie machten in der Vergangenheit von sich reden, als sie gezielt Attacken auf Scientology-Websites starteten.

Weshalb der Betreiber der gehackten Website Anonymous hinter der Attacke vermutet ist zur Zeit nicht bekannt. Interessant ist aber der Vorwurf von Anonymous der bezeichnend für das Vorgehen dieser Gruppe ist.

«Die Seite wurde von Scientology selbst angegriffen», habe ein Mitglied der Hackergruppe Anonymous in einer Email an die Redaktion von 20minuten.ch mitgeteilt. Verfasst sei es von einem gewissen «Anon», einem deutschen Mitglied der Hackergruppe Anonymous.

Folgendes war die Antwort vom Pressesprecher der Scientology Kirche Schweiz Jürg Stettler:

«Dies ist Cyberterrorismus pur und wird ja in den USA auch strafrechtlich verfolgt. Es ist ja das Prinzip, das viele innerhalb Anonymous anonym bleiben, um nicht für deren kriminelle Taten geradestehen zu müssen. Da gehört nun auch noch Ehrverletzung dazu, wenn sie uns diese Epilepsiestory andrehen wollen. Dies ist schlicht und einfach kriminell, aber typisch, dass solche Vorwürfe anonym erfolgen».

Neuer Videokanal über Scientology


scientology-videokanal.jpg

Eine vollständig neue Informations-Website mit Videos über jeden Aspekt der Religion Scientology ist nun in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Folgende Videos sind direkt auf der Website anzusehen:

Glaube und Praxis

  • Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche
  • Was Scientologen über Scientology sagen

Die grundlegenden Prinzipien der Scientology:

  • Die Teile des Menschen
  • Die acht Dynamiken
  • Die emotionale Tonskala
  • Die Bestandteile des Verstehens
  • Eine Einführung in Scientology-Auditing
  • Liebe und Hass – Was ist Grösse?

Menschenrechte

  • Verwirklichung der Menschenrechte
  • Die „Youth for human rights TV-Spots“
  • United
  • Unterstützung der Menschenrechte
  • Das Magazin Freedom

Anti-Drogenkampagne

  • Die Informationskampagne „Fakten über Drogen“
  • Anti-Drogen-Social-Spots
  • Zur Unterstützung einer Welt ohne Drogen

Der Weg zum Glücklichsein

  • Der Weg zum Glücklichsein
  • Der Weg zum Glücklichsein TV-Spots zur Information
  • Die Way to Happiness Foundation

Narconon

  • Drogenrehabilitation und -Prävention
  • Was Absolventen des Narconon-Programms sagen

Applied Scholastics

  • Lösungen für bessere Ausbildung
  • Was Schüler und Eltern sagen

Ehrenamtliche Geistliche

  • Das Bieten wirksamer Hilfe
  • Ehrenamtliche Scientology Geistliche

Besuchen Sie diese Website und finden Sie durch diese kurzen Videos heraus was Scientology wirklich ist

Finden Sie mehr heraus indem Sie selbst ein Buch über Dianetik oder Scientology lesen

Neuer Markt für die Psychiatrie: Das Geschäft mit der Angst!


Die Scientology-Kirche ist bekannt dafür, die Menschenrechtsverletzungen der Psychiatrie zu thematisieren. Dazu wurde in den 60er Jahren die Bürgerkommission für Menschenrechte CCHR gegründet.
Das unwissenschaftliche Diagnosesystem der Psychiatrie gehört zu den primären Punkten des Interesses von CCHR. Im Gegensatz zu medizinischen Diagnosen kategorisieren Psychiater nur Symptome, keine Krankheiten. Dr. phil. Jeffrey A. Schaler meint: „Der Anstrich von wissenschaftlicher Gültigkeit – obwohl dies nicht der Fall ist – ist betrügerisch. Gültigkeit bezieht sich auf das Ausmaß, zu dem etwas das repräsentiert oder misst, was es vorgibt zu repräsentieren oder zu messen. Wenn die Diagnose nicht repräsentiert, was sie vorgibt zu repräsentieren, sagen wir, dass die Maße keine Gültigkeit haben … Das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM-IV), das von der American Psychiatric Association herausgegeben wird, … ist für seine niedrige wissenschaftliche Gültigkeit berüchtigt.“ So ist es nicht verwunderlich dass die Behandlung eines Patienten durch die Psychiatrie rund 2000.- kostet. Dies ist etwa das Vierfache des Betrages der Schulmedizin.

Gerade kürzlich wurde die Mitteilung veröffentlicht, dass in der Schweiz 710’000 Menschen unter Angststörungen leiden würden. Gleichzeitig wurde suggeriert, dass viele nicht früh genug behandelt würden, was der Grund für die grosse Anzahl sei. Nun Tatsache ist, dass jemand spätestens nach der psaychiatrischen Behandlung wirklich krank ist.
Möchten Sie erfahren wie Sie jemandem helfen können der unter Angst leidet? Es gibt sehr effiziente nichtpsychiatrische Methoden, welche wenig bis nichts kosten.
Hier finden Sie eine interessante Website über das Thema Angst. Probieren Sie es selber aus. Das angepriesene Buch Selbstanalyse funktioniert.

Scientology: Der Weg zur Anerkennung in Europa


Wie das Presseportal PR-Inside heute berichtete, gewinnt Scientology in Europa immer mehr Anerkennung. So hat die angesehene französische Zeitung Le Monde anfangs Januar einen umfassenden Bericht über die aktuelle Lage veröffentlicht. In den Ländern Schweden, Portugal, Slowenien, Kroatien, Ungarn und mittlerweile auch in Spanien ist Scientology vollständig als Religion anerkannt. Le Monde schlussfolgert daraus, dass Scientology mehr und mehr in der kulturellen Landschaft Europas Fuss fasst.

Hier einige wichtige Ereignisse:

    Am 31. Oktober 2007 wurde Scientology offiziell ins Religionsregister von Spanien eingetragen. Die Justiz hielt fest, dass die vorhergehende Weigerung Scientology im Register als Religion einzutragen ein Verstoss gegen die Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber religiösem Glauben darstellte.
    Im April 2007 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, die Scientologen könnten den Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Religionsfreiheit) geltend machen.

Dies betrifft alle 46 Staaten die Mitglied des Europarates sind:
Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

Das Ziel der Scientology ist, eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg aufzubauen. Durch die im letzten Jahr erreichten Anerkennungen in verschiedensten Ländern, kann sich Scientology mehr und mehr seinen karitativen Programmen widmen. Dazu gehören hauptsächlich die folgenden:

Narconon: (Drogen-Selbsthilfe-Programm, welches erfolgreich Menschen hilft von Drogen wegzukommen und wieder gesellschaftlich integriert zu leben.

Criminon: Widmet sich der Rehabilitation von Straftätern. Criminon ermöglicht es einer Person die eigene Selbstachtung wieder zu erlangen.

Die Stiftung „Der Weg zum Glücklichsein“: Ein nichtreligiöser Moralkodex bestehend aus 21 Regeln ist. Über 70 Millionen Exemplare wurden weltweit bereits in Umlauf gebracht und haben erstaunliche Resultate im sozialen Zusammenleben erzielt.

Die Ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology Kirche: Gehört mittlerweile zu den größten privaten Katastrophenhilfsgruppen

In Deutschland aber auch in Frankreich verschloss man vor dieser Entwicklung bis Ende 2007 die Augen. Als dann aber verschiedene Berichte rund um die Anerkennung in Spanien und Protugal plötzlich durch die verhängte Mediensperre durchzusickern begannen, gelang dies nicht mehr. Der Artikel in der Zeitung Le Monde zeigt, dass seriöse Journalisten nun dazu übergehen, akkurat und sachlicher über Scientology zu berichten.

Innenminister verzweifeln: Scientology erneut als Religion bestätigt


Als deutscher Innenminister hat man es dieser Tage nicht leicht. Schlimm hat sich Scientology benommen – sehr schlimm. Anscheinend war es so schlimm, dass sich einige dieser Personen in Deutschland weit aus dem Fenster lehnten und die folgsamen Medien griffen das Thema in grossen Schlagzeilen auf.
„Jetzt muss etwas passieren“, schienen die Innenminister einmütig zu denken. Verbotspläne wurden beantragt, gleichzeitig aber wieder relativiert, da sich einige dieser Personen wohl bewusst wurden, dass Worte alleine dafür nicht ausreichen.
Aber wodurch wurde die sich explosionsartig ausbreitende Kampagne der Innenminister gegen Scientology ausgelöst?
Nun die Antwort ist naheliegend, die Innenminister scheinen es ähnlich zu sehen, wie der General der eben die Meldung erhielt dass seine Armee hoffnungslos umzingelt sei und nun den Befehl gibt, nach allen Seiten gleichzeitg anzugreifen. Reinste Verzweiflung.

Da wurde Scientology gegen ende des Jahres 2007 in Portugal, danach in Spanien und kürzlich auch in Südafrika vollständig als Religion anerkannt und in Deutschland wurde der ach so gerügte Tom Cruise sogar mit dem Bambi ausgezeichnet. Das war wohl den aufmerksamkeitshungrigen Politikern nun wirklich zuviel. Folglich griffen sie mit allem was sie hatten an, ohne zu merken dass die jahrzehnte lange Beobachtung durch den Verfassungsschutz keine verwertbare Munition lieferte. Es ergibt sich das Bild eines Angreifers der laut schreit er habe geladene Kanonen dabei, welche sich dann beim Abfeuern als leere Wasserpistolen entpuppen.

Die erste Schlacht haben sie mitte Dezember bereits verloren und das Flaggschiff im dreisten Kampf gegen Scientology – Ursula Caberta – erhielt einen schonungslosen Schuss vor den Bug:

Quelle: http://online-pressearbeit.com
Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 19. Dezember 2007 eine Einstweilige Anordnung des Verwaltungsgerichts Hamburg vom 15. Juni 2006 gegen die Innenbehörde der Stadt Hamburg bestätigt und damit der Verbreitung der so genannten Technologie Erklärung durch die AGS Leiterin Ursula Caberta wohl endgültig einen Riegel vorgeschoben (Az. 1 Bs 192/06). Ein Scientologe hatte gegen die Verbreitung der Technologie Erklärung im Jahre 2006 eine Einstweilige Anordnung beim Verwaltungsgericht Hamburg beantragt, da ihm durch die Verbreitung dieser Erklärung durch die Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology, Frau Ursula Caberta, wirtschaftliche Nachteile entstanden sind und die Verbreitung einen rechtswidrigen Eingriff in sein religiöses Bekenntnis als Scientologe darstellte.
Obwohl das Bundesverwaltungsgericht in seiner Entscheidung vom 15. Dezember 2005 (BVerwG 7 C 20.04) die Verbreitung der Erklärung durch die Innenbehörde bereits als rechtswidrig gebrandmarkt hatte, ignorierte Frau Caberta diese Entscheidung und fuhr mit ihrem rechtswidrigen Verhalten weiter fort. Mit Beschluss vom 15. Juni 2006 untersagte das Verwaltungsgericht in Hamburg der Behörde für Inneres der Freien und Hansestadt Hamburg den Einsatz der Technologie Erklärung nunmehr vollständig (Az. 9 E 962/06)., Gegen diesen Beschluss legte die Innenbehörde Rechtsmittel ein. Das OVG Hamburg hat nun in seinem vorweihnachtlichen Beschluss die Entscheidung des VG´s voll inhaltlich bestätigt und dargelegt, dass der antragstellende Scientologe den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 GG in Anspruch nehmen kann.

Das OVG verwies zur Begründung dafür, dass es sich bei den Lehren der Scientology nach Auffassung des Gerichts tatsächlich um eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis im Sinne des Art. 4 GG handelt auf die Feststellungen in einem früheren Urteil des Senats vom 17. Juni 2004 (1 Bf 198/00). Diese Auffassung war von dem BVerwG in der erwähnten Entscheidung bestätigt worden. Hieran hielt der Senat trotz der dagegen gerichteten Angriffe der Arbeitsgruppe Scientology ausdrücklich fest. Die Verbreitung der Technologie Erklärung im Internet und anderen Bezugsquellen durch die Behörde für Inneres beurteilte das Gericht als einen rechtswidrigen Eingriff in das durch Art. 4 Abs. 1 GG geschützten Recht des Antragstellers auf Religionsfreiheit.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte seinerseits in der in Bezug genommenen Begründung ausgeführt:

„Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen. … Das Oberverwaltungsgericht [Hamburg 1 Bf 198/00] hat der Sache nach festgestellt, die Lehren von L. Ron Hubbard bestimmten die Ziele des Menschen, sprächen ihn im Kern seiner Persönlichkeit an und erklärten auf eine umfassende Weise den Sinn der Welt und des menschlichen Lebens. Es hat hierfür beispielhaft verwiesen auf die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie, die sich durch unzählige Leben wandele, sowie über den an Erlösungsstufen erinnernden Weg zu höheren Daseinsstufen als Ziel des menschlichen Daseins.

Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der Scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen. Unbegründet ist deshalb die Rüge der Beklagten, dem angefochtenen Urteil liege ein fehlerhaftes rechtliches Verständnis dieser Begriffe zugrunde, weil den Lehren von L. Ron Hubbard Aussagen zum Weltganzen sowie zur Herkunft und zum Ziel des menschlichen Lebens im Sinne transzendenter oder immanenter Bezüge fehlten.“

„Der Ignoranz und dem rechtswidrigen Verhalten von Frau Caberta sind durch diesen Beschluss ein weiteres Mal rechtliche Schranken auferlegt worden. Mehr als 50 Gerichtsentscheidungen alleine in Deutschland haben bestätigt, dass es sich bei der Lehre von Scientology um ein religiöses Bekenntnis handelt. Es ist an der Zeit, dass dies auch von Frau Caberta endlich zur Kenntnis genommen wird und sie damit aufhört, die Scientology Kirchen und individuelle Mitglieder mit verfassungswidrigen Maßnahmen zu verfolgen und zu diskriminieren. Das Handeln von Frau Caberta scheint in jüngster Zeit immer weniger von rechtsstaatlichen Maßstäben und immer mehr von persönlichen Verfolgungseifer und Geltungsbedürfnis bestimmt,“ so Frank Busch, Sprecher der Scientology Kirche Hamburg e.V.

Hintergründe der Religionsanerkennung in Spanien


Am 31. Oktober 2007 wurde die Scientology Kirche in Spanien als Religion anerkannt. Die Kritiker haben nun seit Jahrzehnten auf die Vorfälle in Spanien verwiesen um Scientology schlecht zu machen, einmal mehr wurde ihnen nun der Teppich unter den Füssen weggezogen. Nach dem vollständigen Sieg zugunsten von Scientology werden sie sich aber sicher wieder etwas Neues einfallen lassen.

Um die Geschichte dieser Anerkennung besser zu verstehen, veröffentliche ich hier die Hintergründe dazu:

In einem für die Religionsfreiheit in ganz Europa beispielgebenden Urteil wies ein spanischer Gerichtshof in einem Fall, der seit 1984 gegen Scientologen anhängig war, alle Anklagen gegen alle Beklagten ab. Der Madrider Regionalgerichtshof verkündete die Freisprüche am 3. Dezember 2002, zwei Monate nach dem Abschluß eines siebenmonatigen Verfahrens.

Das Gericht stellt in seiner 67-seitigen Erklärung fest: „Weder haben die Beklagten einzeln oder miteinander, noch durch die Scientology Kirche oder durch Narconon (Drogenrehabilitationsprogramm) irgendwelche ungesetzlichen Handlungen begangen und deshalb werden sie von allen Anklagen von Seiten des Staatsanwaltes freigesprochen.“

Der kirchliche Sprecher Luis Gonzalez begrüßte den Entscheid als einen „unumschränkten Sieg“ und eine „Rehabilitation unseres religiösen Sendungsbewusstseins und unserer sozialen Verbesserungsprogramme“.

„Für Spanien als eine europäische Demokratie bedeutet es einen Riesenschritt vorwärts, indem religiöse Pluralität als lebenswichtiger Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft anerkannt wird. Der Gerichtshof lehnte es ab als moderne Inquisition zu fungieren, besah sich stattdessen die Fakten und kam zu dem einzig möglichen Schluss.“

Die positiven Aussagen von mehr als 100 Zeugen während des Verfahrens – einschließlich der überraschenden Darlegungen vieler Zeugen des Staatsanwalts zugunsten der Beklagten – zeigten, dass der ganze Fall die Bemühung einer Handvoll Personen aus Spaniens alter Garde war, die Polizei und Justiz zu manipulieren.

Die Lösung dieses Falles bestätigte einmal mehr die weltweiten Entscheidungen zugunsten der Kirche, einschließlich der vielen, die ihren religiösen Status aufrechterhalten und bestätigt haben.

Die Anerkennung der Scientology als Religion in Spanien war seit längerer Zeit absehbar. Die Entscheidung vom 31. Oktober 2007 kommt daher nicht überraschend. Dass Caberta die Tragweite dieses Entscheids gemäss Netzeitung nicht kennen will zeigt ganz einfach, dass sie nicht bereit ist das Brett vor den eigenen Augen zu entfernen. 

Multathlon für eine Schweiz ohne Drogenmissbrauch vom 2.-16.6.07


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Schon zum zweiten Mal führen die Vereine „Sag Nein zu Drogen“ und „Narconon“ einen gesamtschweizerischen Multathlon durch. Multathlon deshalb da die Strecke mit verschiedensten Fortbewegungsmitteln absolviert wird…vor allem mit Laufen, Inlineskates und Fahrradfahren.

Gestartet wird am 2. Juni in St. Margrethen. Die Strecke führt dann via Zürich, Luzern, Basel, Bern und Lausanne nach Genf (Ankunft am 16.6.).
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Die Aktion wird durch Spenden von Einzelpersonen, Firmen und den Vereinen „Sag Nein zu Drogen“ und „Narconon“ finanziert.

Schon im letzten Jahr nahmen über 100 Personen aus allen Landesteilen an der Aktion teil. Damals führte die Route im September von Luzern über Zürich, Basel, Bern, Lausanne, durchs Wallis bis nach Flims.

Mit Infobroschüren, Fliers und Meetings mit Gemeindevertretern, Schulvorstehern und weiteren interessierten Personen wird auf der Strecke auf das immer noch grosse Drogenproblem aufmerksam gemacht. An den jeweiligen Zielorten wird mit Infoständen über die Situation und mögliche Präventiv-Lösungen informiert.

Drogen sind in unserer Gesellschaft weiterhin ein grosses Problem. Das Mass an Leid, das durch sie bewirkt wird, ist immens. Drogen haben Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Bereiche, sei dies Gewalt unter Alkohol-Einfluss, Lehrstellenabbrüche wegen extremem Cannabiskonsum, Vollinvalidität durch Heroinkonsum etc., ganz abgesehen von den hohen sozialen Kosten. Die Lösungen gehen von Repression über Heroinabgabe und Verharmlosung bis zur Verteufelung.

Die Veranstalter sind der Meinung, dass wirksame Prävention sicherstellen muss, dass gar nicht erst mit Drogen begonnen wird. Wenn jemand die tatsächlichen Wirkungen der verschiedenen Drogen auf Körper und Psyche kennt, so wird er gar nicht erst damit beginnen.

Der Verein „Sag NEIN zu Drogen“ wurde 1990 in der Schweiz gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Informationen aktive Drogenprävention zu unterstützen. Er wird von der Scientology Kirche unterstützt. www.vsnd.ch

Der Verein Narconon existiert seit 1966 und arbeitet auf dem Gebiet der Drogenrehabilitierung, führt aber auch regelmässig Vorträge zur Drogenprävention durch. Er ist gemeinnützig anerkannt. www.narconon-dch.ch

Für weitere Informationen: Geri Bürkli Tel. 041 469 60 70

BBC versus Scientology: Umfrage auf Web.de Magazin


Die Geschichte rund um das umstrittene Vorgehen von BBC Reporter John Sweeney hat vor allem im Internet hohe Wellen verursacht. Es wurden sehr viele Blogartikel geschrieben und noch viel mehr Kommentare dazu. Nachdem nun einige Wochen verstrichen sind, zeigt sich langsam aber sicher, dass eine Mehrzahl der Menschen die Art und Weise wie Scientology sich verteidigte als korrekt bezeichnet. Nachdem das Youtube Video über John Sweeney eine enorme Resonanz hervorrief, versuchte die BBC alles, um sich wieder in ein besseres Licht zu stellen. Dies war dann auch einige Tage recht erfolgreich, bis sich zeigte, dass die Arroganz mit der die BBC die Kampagne der Scientologen abqualifizierte, wiederum ein Eigentor war. Die BBC vergass bei ihrer Aktion, dass Scientology eigentlich nichts zu verlieren hat.
Eine Umfrage auf Web.de Magazin zeigt ein recht eindrückliches Resultat, trotz der Tatsache, dass die 3 zur Verfügung stehenden Antworten in sich selber sehr manipulativ sind. Um eine neutralere Ausgangslage zu schaffen, hätte es zumindest eine weitere Antwortmöglichkeit pro Scientology benötigt. So hätten die Teilehmer nicht 2 Auswahlmöglichkeiten gegen und nur eine für Scientology gehabt. Trotzdem finden zur Zeit 54% die Aktion gerechtfertigt.  
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Interview mit Olivia Elmiger auf Internet TV


Bereits seit 1968 unternahm die Scientology Kirche mit grossem Engagement Anstrengungen um die Menschenrechte und somit die gesellschaftlichen Rechte der Bürger zu verteidigen. Dieser Tradition folgend, gründete die Scientologin und Pädagogin Mary Shuttleworth im Jahre 2001 die Organisation Jugend für Menschenrechte International. Die Mission von Jugend für Menschenrechte besteht darin, junge Menschen rund um die Welt über die Menschenrechte zu informieren, damit sie sich aus diesem Wissen heraus für Toleranz und Frieden einsetzen können. Olivia Elmiger ist die Präsidentin von Jugend für Menschenrechte in der Schweiz. Sehen sie sich dazu ein sehr interessantes Interview auf Internet TV an. (Interview wurde leider entfernt) Sie können auch alle 30 Menschenrechtsclips, welche in der Schweiz auch in Poststellen zu sehen sind – auf dieser Seite anschauen.

Ines Torelli: Positive Erfahrungen mit Scientology


Als Florian Ast im April 2007 wagte, das Scientology Buch „Die Grundlagen des Denkens“ positiv zu bewerten, wurde er von den professionellen Kritikern wie Hugo Stamm und Georg Schmid unerwartet heftig angegriffen.

Nun meldete sich Ines Torelli im Blick mit einem Leserbrief und beschrieb, dass Sie dank Scientology Kursen eine persönliche Krise überwinden konnte. Dass sich Ines Torelli aktiv für die Scientology Kirche einsetzt zeigt deutlich, für wie wertvoll Ines Torelli die besuchten Scientology Kurse hält.

Ines Stierli (Torelli ist ihr Künstlername) wurde am 14. Juni 1931 in St. Gallen geboren. Sie machte ursprünglich eine Schneiderlehre. Sie wurde vom Theater-Komponist Hans Moeckel, damals Kapellmeister im Radio DRS, entdeckt.
Sie lernte bei ihrem ersten Engagement ihren Mann Edi Baur kennen, den sie aber erst viel später heiratete. Edi Baur produzierte in den 60ern zahlreiche erfolgreiche Musicals zusammen mit Hans Moeckel, Karl Suter und Hans Gmür. Ines Torelli spielte in vielen dieser Werke Hauptrollen, so zum Beispiel bei „Bibi Balu“ (über 300 Aufführungen) „Golden Girl“ oder auch im „doppelten Engel“ und weiteren Produktionen.
Ab 1977 kamen Fernsehauftritte hinzu. Nennenswert sind da sicher „Torelli Total“ und der berühmte „Gigi vo Arosa“.
Später leitete sie äusserst engagiert und erfolgreich die Zürcher Märchenbühne, die ursprünglich von Edi Baur gegründet wurde. 
Anfangs der 90er Jahre hatte Ines Torelli eine persönliche Krise und besuchte dauraufhin Kurse der Scientology Kirche, welche ihr halfen, die Krise zu überwinden.
Seit 1996  leben Ines Toreli und Edi Baur in der Provinz Nova Scotia, in Riverport Kanada.

Diese Geschichte ist ein weiterer Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der Kritiker. Wie ich bereits im Post betreffend Florian Ast beschrieb, hassen es die Kritiker extrem, wenn solche Berichte den Weg in die Medien finden. Die ganze Wirksamkeit der Kritik funktioniert tatsächlich nur solange, bis Menschen beginnen, sich selbst ein Urteil über Scientology zu bilden. Es scheint, als ob sich die Kritiker sehr bewusst darüber sind. Anders kann ich die hysterischen Reaktionen auf solche Vorfälle nicht deuten. Scientology muss möglichst schlimm dargestellt werden, damit sich ja niemand getraut selber ein Buch über Dianetik oder Scientology zu lesen.

Es wird sicher interessant, wie Kritiker die Story über Ines Torelli dazu verwenden werden, um Wasser auf die immer schwerfälliger drehenden Kritik-Mühlen zu lenken. Naheliegend ist der abgedroschene „Vorwurf“, dass sich Scientology Menschen annehme, die Lebenskrisen durchmachen.

Hier bereits meine Antwort dazu:
Ja, die Anwendung von Scientology Grundlagen kann Menschen in schwierigen Lebenssituationen erstaunlich schnell helfen!

Ist CCHR Teil der Scientology Kirche?


Aufgrund der vielen Nachfragen, veröffentliche ich hier die Antwort auf diese Frage aus der Sîcht der CCHR wie es auch auf deren Website gelesen werden kann:

CCHR ist eine unabhängige Organisation, gebildet von Scientologen und anderen Leuten unterschiedlicher Konfessionen, Glaubensansichten und kulturellen Interessen.

Scientologen sind nicht die einzigen, die sehen, dass die Psychiatrie schädlich ist. Es gibt viele Leute aus allen Gesellschaftsschichten, die über den zerstörerischen Einfluss der Psychiatrie auf Kinder und die Gesellschaft besorgt sind, und mit CCHR zusammenarbeiten, um effektiv etwas dagegen zu unternehmen.

Zu den Mitgliedern von CCHR zählen bekannte Ärzte, Rechtsanwälte, Künstler, Erzieher, Geschäftsleute, Repräsentanten der Menschenrechte und Fachleute, die es als ihre Pflicht ansehen, „alle zerstörerischen Praktiken im Bereich der geistigen Gesundheit zu veröffentlichen und mitzuhelfen diese abzuschaffen.“

Wir sind sehr stolz darauf, dass dies durch die Scientology Kirche gegründet wurde, die bezüglich der Erzielung der Menschenrechte, auf eine lange und beeindruckende Vergangenheit zurückblicken kann. Die Mitglieder von CCHR können sich, falls notwendig, durch die Abteilung für soziale Reformen oder dem Menschenrechtsbüro der Kirche beraten lassen. Der Bereich der geistigen Gesundheit ist voll von Gaunerei und Gier, und daher ist es immer hilfreich von einem Experten für Menschenrechte einen Ratschlag zu erhalten.

Jesus.ch: Christliche Gerechtigkeit oder „Konkurrenzkampf“?


Ich bin selber ein Mensch der sich gerne auf der Website http://www.jesus.ch über religiöse Themen informiert. Bis heute hatte ich auch keinen Grund diese Seite zu kritisieren. Ich habe auch ein gewisses Verständnis dafür, dass manche Artikel über Scientology recht kritisch verfasst sind.
Nun finde ich es jedoch an der Zeit diese Website zu kritisieren. Warum? Offensichtlich geht es den Verantwortlichen der Website nicht darum, die Welt der Christen über Scientology aus christlicher Sicht zu informieren, sondern um simple Meinungsmanipulation. Anders kann ich folgenden Sachverhalt nicht deuten:

11. Januar 2007
Die Website Jesus.ch schreibt einen kritischen Artikel über Scientology in Berlin. Der Titel suggeriert jedoch etwas anderes als der Artikel mitteilt. Gemäss Artikel sagte der Innenminister so ziemlich das Gegenteil. Er will Scientology eben nicht beobachten lassen, solange es keinen Grund dafür gebe. Hier begibt sich die Website http://www.jesus.ch mit dem Titel auf bedenklich tiefes Niveau.

27. März 2007
Die Website Jesus.ch schreibt einen kritischen Artikel darüber, dass gemäss „Spiegel“ Scientology in Deutschland verstärkt überwacht werden soll. Daran ist auch nichts falsch, wenn der Spiegel das schreibt und Jesus.ch dies als wichtige Information erachtet ist das in Ordnung.

05.04.07
Scientology gewinnt Rechtsstreit mit Russland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
. Auf der Website http://www.jesus.ch sucht man vergebens nach einer Mitteilung über dieses Urteil. Bis heute kein Wort darüber. Dies obwohl dieses Urteil eine ganz andere Tragweite hat, als etwa eine simple Meinungsäusserung gemäss den 2 anderen Artikeln.

Vielleicht hatte ich bis heute eine naive Vorstellung darüber, was christliche Wertvorstellungen sind. Entweder dies oder die Website www.jesus.ch ist weit weniger christlich als ich es bis heute annahm.

Scientology Kirche erzielt Durchbruch in Russland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte


Oberstes Gericht in Europa anerkennt die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft
Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte bestätigt den Schutz der Religions- und Vereinigungsfreiheit für die Scientology Kirche

(Strassburg) Die erste Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat heute in einem Grundsatzurteil (Az. 18147/02) einstimmig den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Menschenrechtsgarantien als religiöse Vereinigung (Art. 9 und 11 Europäische Menschenrechtskonvention) in einem Verfahren der Scientology Kirche Moskau gegen Russland bestätigt. Das Urteil wirkt sich auch auf alle 46 Mitgliedsländer des Europarates aus und hilft die Menschenrechte von Anhängern aller Glaubensrichtungen zu schützen.

Das Gericht hob die Entscheidung Moskauer Behörden auf, die sich geweigert hatten die Scientology Kirche Moskau als Religionsgemeinschaft einzutragen.

Die Scientology Kirche Moskau war im Jahre 1994 gegründet worden und hatte als Religions-gemeinschaft Rechtsfähigkeit erlangt. Aufgrund einer Gesetzesänderung im Jahre 1997 durch das sog. Religionsgesetz verloren alle Religionsgemeinschaften ihre Rechtsfähigkeit, die noch keine 15 Jahre bestanden hatten. Alle diese Religionsgemeinschaften mussten sich erneut eintragen lassen. Der Antrag der Moskauer Scientology Kirche wurde durch diverse willkürliche Schikanen und Rechtsauslegungen der Stadt Moskau über einen Zeitraum von 7 Jahren verzögert, behindert und insgesamt 11mal abgelehnt. Nach Ausschöpfung des Rechtswegs in Russland erhob die Kirche am 24.4.2002 Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg wegen Verletzung ihrer Rechte auf Religions- und Bekenntnisfreiheit nach Art. 9 EMRK und auf Vereinigungsfreiheit nach Art. 11 EMRK.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nahm die Menschenrechtsbeschwerde am 28. Okt. 2004 als zulässig zur Entscheidung an (Beachte: Im Jahre 2006 wurden 55.510 Beschwerden abgelehnt und nur 253 Beschwerden, also 0.004 % aller eingegangenen Beschwerden, vom Gericht als zulässig angenommen). Nach Anhörung der umfangreichen Argumente beider Seiten, verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Praxis der russischen Behörden einstimmig als rechtswidrige Verletzung der Rechte der Scientology Kirche auf Religionsfreiheit und Vereinigungsfreiheit (Ziffer 98. des Urteils).

Das Gericht wies in seinem 18-seitigen Urteil u.a. auf folgendes hin: „Das Recht von Anhängern eines Glaubens auf Religionsfreiheit, was das Recht umfasst, den eigenen Glauben gemeinsam mit anderen auszuüben, umfasst die Erwartung der Glaubensanhänger, dass sie sich ohne willkürliche Intervention des Staates frei vereinigen dürfen. In der Tat ist die unabhängige Existenz religiöser Gemeinschaften für den Pluralismus in einer demokratischen Gesellschaft unabkömmlich. Dies stellt daher ein innerstes Anliegen des Schutzes dar, den Artikel 9 [Religionsfreiheit] gewährt. Die Pflicht des Staates zur Neutralität und Unparteilichkeit … ist mit jeglicher staatlichen Befugnis unvereinbar, die Rechtmäßigkeit von religiösen Überzeugungen zu bewerten.“ (Ziffer 72. des Urteils)

Mit diesem Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte kippte das Gericht die Weigerung der russischen Behörden, die Scientology Kirche als religiöse Vereinigung erneut einzutragen und verpflichtete den russischen Staat, die Wiedereintragung der Scientology Kirche als religiöse Vereinigung unter Beachtung der Vorgaben des Gerichts nach russischem Recht durchzuführen. Gleichzeitig wurde der russische Staat verurteilt, der Scientology Kirche Moskau immateriellen Schadensersatz in Höhe von 10.000 EURO plus Auslagenersatz von 15.000 EURO zu zahlen.

Der Sprecher der Scientology Kirche in der Schweiz, Jürg Stettler, zu dem Urteil: „Wir freuen uns über diese Grundsatzentscheidung des höchsten Europäischen Gerichts, die den Anspruch der Scientology Kirche auf Schutz als Religionsgemeinschaft anerkennt. Die Entscheidung des Gerichts stellt klar, dass die Scientology Kirchen in Russland – und damit in ganz Europa – nicht anders behandelt werden dürfen als jede andere Religionsgemeinschaft auch. Jede Abweichung seitens einzelner Behörden stellt eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.“

Besuchen Sie eine Scientology Kirchen und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Die Scientology Kirche wurde im Jahre 1954 in den USA gegründet. Heute umfasst sie mehr als 7500 Kirchen, Missionen und Gruppen in 163 Ländern mit 10 Millionen Mitgliedern. In der Russischen Föderation gibt es von St. Petersburg bis Wladiwostok mehr als 40 Scientology Kirchen und Missionen, in der Schweiz 5 Kirchen und 7 Missionen.

Florian Ast über das Scientology-Buch „Die Grundlagen des Denkens“


Gemäss unserem schweizerischen Boulevard Meisterwerk „Blick“ sollten ja nun  viele Leser an einem „stecken gebliebenen Gipfeli“ leiden, seit Florian Ast sich in derselben Zeitung positiv über das Scientology Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard äusserte. Zumindest behauptet der Blick dass seine Leser Probleme mit besagten Gipfeli’s hatten. Vielleicht wäre es auch ein Versuch wert, eine Lekture von höherem Niveau zu lesen, dies würde das Problem wohl auch lösen.

Grundsätzlich ist es unverständlich, weshalb eine blosse Meinungsäusserung über ein Buch in einem Land wo Religionsfreiheit herrscht solche Reaktionen auslöst. Dass dies aber passiert zeigt mir einmal mehr, dass noch viel Informationsbedarf über Scientology herrscht. Wer kann grundsätzlich etwas dagegen haben, wenn Florian Ast Menschen dazu auffordert, sich selbst ein Urteil über Dianetik und Scientology zu bilden? Wem schadet es, wenn jemand sich selbst eine Meinung mittels Primärliteratur bildet?
Man könnte ja direkt schlussfolgern dass diejenigen, welche Florian Ast für seine Äusserung kritisieren nicht möchten, dass sich die Bevölkerung ein eigenes Bild, ein eigenes Urteil über die Literatur von Scientology bilden. Warum wohl? Haben Sie Angst dass danach alle die Meinung von Florian Ast teilen und die Bücher von L. Ron Hubbard gut finden?

Hugo Stamm und Georg Schmid verpassen ja wirklich keine Gelegenheiten, um Ihre eigene Sicht über Scientology und andere Minderheitsreligionen zu verkünden. Sie verlieren aufgrund solcher Ereignisse natürlich an Glaubwürdigkeit. Wenn der Anti-Sekten-Guru Georg Schmid die Empfehlung von Florian Ast im Blick als „hochgradig problematisch“ bezeichnet, dann denkt er wohl zuerst an seine eigene Situation. Da er sich mit abwertenden Äusserungen betreffend Scientology in der Vergangenheit nie zurückhielt, könnte es für ihn wirklich „hochgradig problematisch“ werden, falls Äusserungen wie die von Florian Ast in Zukunft öfters zu hören sein sollten. Da wird nun sicher heftigst daran gearbeitet, damit Florian Ast seine Aussagen in irgendeiner Form wieder relativiert.

Doch worum geht’s den nun wirklich in diesem „kontroversen“ Buch?
L. Ron Hubbard beschreibt in diesem Buch die grundlegenden Prinzipien des Lebens und beschreibt, wie diese Prinzipien angewendet werden können um das eigene Leben und das der Mitmenschen zu verbessern. Es ist ein Buch welches jedem interessierten Leser grundlegendes Wissen über die eigene Spiritualität vermittelt.

Höchst konspirativ oder nicht?

Wenn Sie selbst das Scientology Buch „Die Grundlagen des Denkens“ lesen, finden Sie heraus worum es geht! Ob Sie es gut oder schlecht finden, entscheiden ganz alleine Sie. Sie haben sich danach zumindest eine eigene Meinung gebildet.
Hier gibt es eine Bestellmöglichkeit.

Die Grundlagen des Denkens


L. Ron Hubbard schrieb dieses Buch als grundlegendes Werk über Scientology und die direkte Anwendung im Leben um die Fähigkeiten einer Person zu steigern.

Möchten Sie weniger denken und mehr vom Leben haben?

Wie können wir besser leben trotz unruhigen Zeiten?
Wir leben heute in einer sich immer schneller verändernden Welt. Um mit ihr Schritt halten zu können, ist es immer wichtiger, genau zu wissen, welches die stabilen Grundlagen des Lebens sind. Denn ohne sie verlieren wir nur allzu schnell die Orientierung in unserer schnelllebigen Zeit. Damit wir aber nicht im Berg der tausenden von Büchern über dieses Thema verlorengehen, ist es wichtig, sich auf das Wesentliche und Nützliche zu konzentrieren. Genau das macht dieses faszinierende Buch, es zeigt kompakt und anschaulich die wirklich stabilen Grundlagen des Lebens. Sie erfahren dabei unter anderem:

Die fundamentale Idee, die allem Leben zugrunde liegt

Die drei Zustände der Existenz und was wir tun können, wenn wir zuviele Probleme haben

Was wir von den Bestandteilen eines Spiels für das Leben lernen können – z.B. warum grosse revolutionäre Bewegungen fehlschlagen können und weshalb reiche Leute oft sehr unglücklich sind.

Hier können Sie dieses Buch bestellen

Verbesserung der Bildung mit der Studiertechnologie von L. Ron Hubbard


Die Fähigkeit, Daten zu verstehen und zu behalten, wirklich lernen zu können, ist in der Welt von heute praktisch für jeden – ob Erwachsener oder Kind – überlebenswichtig. Neue Technologien, die ständige Lawine von Informationen, selbst etwas so Einfaches wie die Gebrauchsanleitung elektronischer Haushaltsgeräte, erfordern Verstehen.
In einer Welt, in der das Bildungsniveau ständig sinkt und das Bildungswesen seine Verantwortung so weit abgegeben hat, daß es unseren Schülern nicht einmal mehr beibringt, wie man lernt, ist L. Ron Hubbards Studiertechnologie ein Fortschritt von erheblichem Ausmaß. Die Studiertechnologie ist ein ungeheurer Schatz an Wissen, der Menschen nicht nur beibringt, wie man lernt, sondern auch die drei zuvor unbekannten Haupthindernisse beschreibt, die effektivem Lernen im Wege stehen. Jeder, der mit diesem Wissen ausgerüstet ist, kann erfolgreich lernen. All das zusammengenommen ist zweifellos eine Revolution auf dem Gebiet der Bildung.

Tips zur direkten Anwendung und Verbesserung von Studierschwierigkeiten

Rückgang des Cannabis-Konsum


Die Scientology Kirche ist seit Jahren dafür bekannt, auf dem Bereich der Drogenprävention sehr aktiv zu sein. In den letzten Jahren konzentrierten sich die Bemühungen hauptsächlich darauf, den Konsum von Cannabis durch die Verteilung der Informationsbroschüre „Die Fakten über den Joint“ einzudämmen. Es wurden über eine Million Exemplare in der Schweiz verteilt. Die Resultate wurden im Tagesanzeiger vom 20.02.07 mit folgenden Worten bekannt gemacht:

Der Anteil an 15-jährigen Mädchen und Jungen, die 2006 angaben, schon einmal in ihrem Leben gekifft zu haben, ist gegenüber 2002 um durchschnittlich knapp elf Prozent zurückgegangen. 34 Prozent (46 Prozent) der 15-jährigen Knaben und 27 Prozent (37 Prozent) der Mädchen gaben an, schon Cannabis probiert zu haben. In den letzten zwölf Monaten vor der Befragung hatten jeder vierte Knabe und jedes fünfte Mädchen gekifft.
Fünf Prozent der Knaben und 2,6 Prozent der Mädchen kifften in dieser Zeitspanne 40 Mal oder öfter. Laut SFA liegen die aktuellen Cannabiskonsumraten auf der Höhe von 1998, womit der seit 1986 steigende Konsumtrend gestoppt sei.

Wie üblich verschweigt der Tagesanzeiger die wirkliche Ursache aber es gibt wohl niemand der ernsthaft bestreitet, dass die in der massgebenden Zeit verteilten Broschüren „Die Fakten über den Joint“ einen entscheidenden Einfluss auf den Rückgang des Cannabis Konsums hatte.
Die Broschüren wurden mittels privater Spenden von Scientologen und der Internationalen Vereinigung der Scientologen (IAS) finanziert.
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Der Verein erhielt sehr viele positive Rückmeldungen von jungen Menschen, welche sich darüber äusserten, aufgrund dieser Informationen mit Kiffen aufzuhören oder gar nicht erst damit anzufangen.
Diese und weitere Informationsbroschüren über verschiedenste Drogen können beim Verein „Sag NEIN zu Drogen“ bestellt werden.

L. Ron Hubbard Film Matinee


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„Für Sie ist das wahr,
was Sie selbst beobachtete haben,
und wenn Sie das verlieren,
haben Sie alles verloren“.

L.Ron Hubbard

Sonntag, 11.März 2007, 10.30 – ca. 12.00 Uhr
Kino Seehof, Schmidgasse 11, 6300 Zug

Film-Matinee

Einziges je gefilmtes Medien-Interview mit L.Ron Hubbard (13.März 1911 – 24.Januar 1986)
Gründer von Scientology

L.Ron Hubbard gewährte im Jahre 1966 einem Journalisten in Rhodesien dieses kontroverse Interview mit Fragen wie z.B

    Was steckt hinter Scientology?
    Warum ist Scientology eine Religion?
    Welchen Nutzen haben Menschen von ihr?

Jedermann ist herzlich eingeladen, sich durch dieses Interview ein eigenes Bild über L. Ron Hubbard und Scientology zu machen.

Anschliessend Apero – Gelegenheit zu Gespächen etc..
Freier Eintritt – Freiwilliger Unkostenbeitrag. Platzreservation beim Veranstalter:

Info-Stelle Hubbard, 8047 Zürich, Tel. 01-400 14 85 oder 078 68 68 913

Verein „Sag nein zu Drogen“


Die Geschichte des Vereins «Sag NEIN zu Drogen»:
Wie so vieles kam auch der Slogan «Sag NEIN zu Drogen» aus den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer aus Hollywood.
Nun aber zurück an den Anfang, den 31. Oktober 1986, in die Akademie für Fernsehkünste und -wissenschaften. Die damalige Firstlady Nancy Reagan appellierte an die Künstler mit den Worten:
«Ich kam heute hierher, mit der Bitte an Euch, nicht länger passiv zu sein. Ich kam mit der Bitte, mir dabei zu helfen, gegen Drogenmissbrauch zu kämpfen. Ihr seid kreative Leute. Ihr seid die natürlichen Feinde von Drogen, da Drogen die Kreativität zerstört. Sie töten Gefühle. Sie töten das Denkvermögen. Sie töten alles, was Ihr verkörpert.»
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Dianetik und Scientology in der Schweiz


In der Schweiz gibt es 5 Scientology Kirchen und 6 Scientology Missionen. Rechtlich sind sie dem Vereinsrecht unterstellt, es sind jeweils eigenständige Vereine mit ihrer eigenen Entstehungsgeschichte.

Die lokale Scientology Kirche oder Scientology Mission ist für die Gemeindemitglieder der Ort wo sie hingehen um die Philosophie der Scientology zu studieren, um andere Scientologen zu treffen und mitzuhelfen die Welt zu einem geistig gesünderen Ort zu machen. Dies wird dadurch erreicht, dass man an seinem eigenen Weg zu geistiger Freiheit arbeitet und auch anderen Menschen hilft, dieses Ziel zu erreichen. Wenn jemand wirklich ehrlich zu sich selbst ist, wird er zugeben dass er bei sich selbst auch schon mal das Bedürfnis verspührte das eigene Bewusstsein zu steigern, das Leben besser zu verstehen und die Fragen über die Schöpfung aufzuklären. Scientology ist ein Weg womit jeder die Antworten auf diese Fragen in sich selbst finden kann.
Genau wie die Scientology Missionen veranstalten die Scientology Kirchen Vorträge, Workshops, Seminare und andere Einführungen in die Scientology-Religion. Es gibt darunter viele kostenlose und unverbindliche Aktivitäten an denen jeder Mensch teilnehmen kann, ob er Mitglied ist oder nicht. Der Unterschied zwischen einer Kirche und einer Mission ist der, dass eine Kirche auch Ausbildung für künftige Scientology Geistliche anbietet, welche von Missionen nicht durchgeführt werden.

Hier die Namen und Links zu den verschiedenen Kirchen und Missionen der Scientology in der Schweiz:
Scientology Kirchen:
Scientology Kirche Zürich
Scientology Kirche Basel
Scientology Kirche Bern
Scientology Kirche Lausanne
Scientology Kirche Genf

Hier die Links zu den Scientology Missionen der Schweiz:
Dianetik Zürich, Mission der Scientology Kirche
Dianetik Zürich (Dianetik Website)
Dianetik und Scientology Luzern
Dianetik Zug, Mission der Scientology Kirche
Dianetik Rheintal, Mission der Scientology Kirche
Scientology Mission in Vevey
Scientology Mission in Pregassona

Wilfried Handl’s Ausstieg


Viel wird über Wilfried Handl gesprochen, es scheint so, als ob er endlich die Anerkennung findet, welche er innerhalb Scientology nie hatte.

Dazu eine Stellungnahme der Scientology Kirche durch Jürg Stettler:
„Abgesehen von einigen Diffamierungen und pathetischen Ausschmückungen, gibt es verschiedene objektive Kriterien, die bekannt sein müssen, um sich ein vollständiges Bild über Handl machen zu können.
Tatsächlich war Handl für wenige Monate Leiter einer der zwei damals kleinen Scientology Kirchen in Wien, wurde aber wieder abgesetzt. Dies war vor bald 25 Jahren! Er wurde in der Vergangenheit wegen seines Lebenswandels dreimal aus der Gemeinschaft ausgeschlossen aber auf Antrag wieder aufgenommen. Seither hatte er keine Funktionen mehr bei Scientology und auch keine Einsicht in Internas. Nicht nur dies: in all den 28 Jahren, in denen er sich gemäss Artikel intensivst mit Scientology befasst haben soll, hat er einige wenige Kurse besucht, für die ein Student höchstens ein paar Wochen benötigt. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien ganz abgebrochen. Seine ‚Insider’ – News stellen einen Etikettenschwindel sondergleichen dar.“

Nachtrag vom 21.02.2009
Da Herr Handl seine Aktivitäten gegen Scientology witerhin mit zahllosen Unterstellungen und schlichten Lügen schmückt, veröffentliche ich hier einige Fakten zu seinen Behauptungen:

Behauptung:
Er war „Chef von Scientology in Österreich“.

Richtigstellung:
Hier soll gezielt ein falscher Eindruck erweckt werden, denn Zeitpunkt und Dauer werden absichtlich verschwiegen. Wie erwähnt war Herr Wilfried Handl Anfang der 80er Jahre zwei Mal für insgesamt etwa 9 Monate leitender Direktor in der Scientology-Gemeinde in Österreich. Aufgrund seines unangemessenen Lebenswandels, der den kircheninternen Richtlinien so vollständig widersprach, wurde er beide Male schnell wieder abgesetzt.

Nach Einreichung diverser Bittschriften hatte man Herrn Wilfried Handl nach seinen drei Ausschlüssen immer wieder eine Chance gegeben, sich als Scientologe zu rehabilitieren. Leider ohne Erfolg. In den letzten 15 Jahren hat Herr Handl keinerlei Kurse mehr in der Scientology Kirche besucht. Ob er noch Seelsorge irgendwelcher Art in Anspruch nahm, ist in Österreich nicht bekannt.

Behauptung:
„Er ist der höchstrangige europäische Scientologe, der jemals ausgestiegen ist und darüber geredet hat.“

Richtigstellung:
Wenn wenige Monate vor ca. 25  Jahren  in einer leitenden Position und eine jahrzehntelange nahezu passive Mitgliedschaft bereits genügen, um der Öffentlichkeit als „höchstrangiger europäischer [Ex]-Scientologe“ verkauft zu werden, spricht dies unseres Erachtens eher für Scientology und alle langjährigen Mitglieder und Führungskräfte unserer Kirchen und Missionen in Europa.

Behauptung:
„Wir bekamen Order, ab sofort werden Kritiker nicht mehr verklagt und bedroht. Nun wurde auf Lobbying gesetzt. Auf ein positives Image. Auf Scientology, den Hollywood-Star-Club.“

Richtigstellung:
Dies ist eine freie Erfindung von Herrn Handl. Nach den frühen 80iger Jahren hatte er keinerlei Einsicht mehr in die Pläne der Scientology Kirche. Eine solche Anordnung gab es auch nie. Grundsätzlich bemühen sich die Mitarbeiter des Presse- und Rechtsamts der Scientology Kirchen um einvernehmliche Regelungen bei etwaigen Konflikten oder Angriffen auf die Kirche und ihre Mitglieder. Ist dies nicht möglich, wird die Scientology Kirche auch heute nicht zögern, die Gerichte zur Durchsetzung der Gesetze zu bemühen.
Mit Drohungen hat dies nichts tzu tun.

Behauptung:
Handl erzählt von Nötigung, von psychischer Gewalt, von Erpressung. Von Suchtrupps, die er rausschickte, wenn ein Scientologe es wagte, die Sekte zu verlassen.

Richtigstellung:
Eine der grundlegenden Kirchenrichtlinien fordert: „Wenn jemand fortgehen will, lassen Sie ihn schnell fortgehen. …“ [„Die Funktionsfähigkeit der Scientology erhalten“, aus dem Jahre 1965].

Es gehört ebenfalls zu den Kirchenrichtlinien, sämtliche Beiträge an ein Mitglied zurückzuerstatten, wenn die Person nicht aufgrund ihrer eigenen Selbstbestimmung Mitglied geworden ist. Die Theorien von Herrn Handl stehen in vollkommenem Widerspruch zu unseren Richtlinien, was aber nicht ausschließt, dass er sich selbst solcher Anweisungen schuldig gemacht hat.

Behauptung:
„Ich war ein Täter. Ich habe Menschen weh getan. Ich war Parteisoldat in einem faschistischen System.“

Richtigstellung:
Diese Aussage von Herrn Handl ist korrekt, aber nicht im Zusammenhang mit Scientology.

Vor seiner Scientology-Mitgliedschaft war Herr Handl aktives Mitglied der kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ und nahm in diesem Zusammenhang – so heißt es in seiner eigenen Eidesstattlichen Erklärung – an Trainingslagern teil, in dem er den Gebrauch von Schusswaffen, zum Bau und im Werfen von Bomben und anderen gewalttätigen Aktivitäten ausgebildet worden war. Aus einer weiteren Eidesstattlichen Erklärung Handls geht hervor, dass eine von ihm ins Leben gerufene kommunistische Lehrlingsgruppe 1972 an diversen Anschlägen während Demonstrationen teilnahm, bei denen es zu Sachbeschädigungen kam.

Als Scientologe ließ es Wilfried Handl zu, dass Mitglieder dieser kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ die Scientology Kirche in Österreich mit dem klar definierten Ziel infiltrierten, die Kirche zu zerstören und ihren Mitgliedern Schaden zuzufügen.

Nachdem eines der Mitglieder der Gruppe „Offensiv Links“ aufgrund seiner Straftaten und kriminellen Machenschaften aus früheren Tagen aus der Scientology Kirche ausgeschlossen worden war, versorgte ihn Wilfried Handl als hauptamtlich aktives Mitglied der Kirche nach wie vor weiter mit internen Informationen. Auch dies geschah in vollem Bewusstsein darüber, dass die Person Scientology als „Feind“ des Kommunismus betrachtete und die Glaubensgemeinschaft deshalb zerstören wollte.

Sie mögen dies als „Jugendsünden“ abtun, doch auch in späteren Jahren tat sich Herr Handl insbesondere dadurch hervor, die Kirche und ihre Mitarbeiter lautstark zu kritisieren, um sich gleichzeitig nicht an selbst getroffene Vereinbarungen zu halten.

Hier eine kurze Stellungnahme zu Wilfried Handl von seiner Ex-Frau Christine, jetzt Christine Davis, die mittlerweile in den Vereinigten Staaten lebt:

„Zu meinem Exmann Wilfried Handl:  Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück. Er lebt von der Sozialhilfe, aber kann es sich leisten nach Schottland zu fliegen auf Urlaub oder nach Griechenland. Er macht Scientology verantwortlich dafür wie sich seine Söhne zu ihm verhalten oder besser warum seine beiden jüngeren Söhne nicht mehr mit ihm reden wollen. Es interessiert ihn nicht, welch ein Horror es immer wieder war und ist für die Kinder, zu sehen wie sich verantwortliche Menschen in ihrer Umgebung verhalten und zu wissen, dass ihr eigener Vater die Schuld auf andere schiebt. Herr Handl hat anfangs die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich diejenige welche und jetzt ist es Scientology. Ich trauere um einen Freund und Vater, der wohl nur in meinen Träumen existiert hat, denn der Mann, der so sehr versucht einen Schuldigen für seine Probleme zu finden und seine Verantwortung zumindest seinen Söhnen gegenüber nicht einhält oder versucht sie wegzuargumentieren, ist offensichtlich nicht der Mensch, den ich geheiratet habe. Aber vielleicht war ich auch nur blind und dumm. Und meine Söhne? Ich habe sie nicht gezwungen den Kontakt abzubrechen- in keinster Weise! Es war ihre Entscheidung und warum? Weil ihr eigener Vater sie immer wieder traurig gemacht hat und sie ihre guten Erinnerungen behalten wollen. Das ist ihr einziger Grund und auch meiner. Wir wollen an ihn denken können mit einem Lächeln auf dem Gesicht und nicht mit Tränen im Herzen. Ich wünsche uns allen, dass der Tag kommen wird, wo wir das tun können! Aber solche Wunden heilen langsam“

Behauptung:
Scientology sei eine „Psychosekte“.

Richtigstellung:
Genau genommen gibt es „Psychosekten“ nicht. Mit dem Begriff möchte man der Scientology Kirche aber insbesondere den Religionscharakter absprechen und nur deshalb gehen wir überhaupt darauf ein.

Das Scientology eine religiöse Lehre ist, wird durch Hunderte von Gutachten und Gerichtsurteile mittlerweile weltweit und auch in Deutschland bestätigt. Sie finden hier eine Zusammenfassung solcher Gutachten und auch einige Gerichtsurteile dazu. Ebenfalls anbei die Pressemitteilung zu der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 2. November 2005.

Selbst massive Gegner aus den Reihen der Amtskirchen billigen der Scientology Kirche zumindest den Charakter einer Weltanschauung zu. Laut Grundgesetz muss sich der Staat aus beiden Bereichen – Religion und Weltanschauung gleichermaßen – geflissentlich heraushalten. Durch Begriffe wie „Jugendsekte“, „Wirtschaftsunternehmen“ oder gar „Psychosekte“ versuchte man diese Vorgaben des Grundgesetzes geschickt zu umgehen.

In Österreich selbst ist Scientology als Verein mit religiösem Zweck durch die Republik Österreich anerkannt.

Herr Handl hoffte offensichtlich mit Hilfe seines neuen Buchs über seine Scientology-Aktivitäten, die viele Jahre zurückliegen, Geld zu verdienen.

Richtig ist, dass Herr Handl Anfang der 80er Jahre für nur wenige Monate Leitender Direktor in der damals kleinen Scientology-Gemeinde in Österreich war.

Aufgrund seines unethischen Lebenswandels war er insgesamt drei Mal vollständig aus der Kirche ausgeschlossen worden. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien abgebrochen.

Mit seinem jetzigen Buch aus dem Jahre 2005 unternimmt er den durchsichtigen Versuch, aus seiner ehemaligen Mitgliedschaft Kapital zu schlagen. Und natürlich folgt er jenen Klischees, von denen er sich ein Einkommen verspricht.

Behauptung:
„Geld. Es ging immer um Geld. Denn am Geld wurde der Erfolg gemessen.“

Richtigstellung:
Der Erfolg einer Scientology Kirche wird an der Zahl zufriedener Mitglieder gemessen, die aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, in ihrem Studium der Lehre und auf ihrem Erlösungsweg vorankommen.

Die Scientology Kirchen und Missionen bieten zudem unzufriedenen Mitgliedern die Möglichkeit, etwaige Beiträge innerhalb von drei Monaten nach Abschluss eines kirchlichen Dienstes zurückzufordern. Nicht in Anspruch genommene Beiträge werden in diesem Rahmen ohne zeitliche Beschränkungen ebenfalls erstattet. Einzige Ausnahme sind reine Mitgliedschaftsbeiträge, die von Land zu Land variieren und in Deutschland etwa 30 bis maximal 60 Euro im Jahr betragen.

Dass Scientologen nicht geldmotiviert sind, hat jetzt erneut der Bayerische Verwaltungs- gerichtshof bestätigt. Bei der Frage der Rechtsfähigkeit muss darüber entschieden werden, ob die Vereinsmitglieder eher wirtschaftlich oder ideell motiviert sind.

Hauptamtlich aktive Mitglieder inklusive der Vorstandsmitglieder unserer kirchlichen Einrichtungen arbeiten vorwiegend ehrenamtlich. Sie erhalten allesamt sehr geringfügige Vergütungen, die nicht einmal mit den Niedrigstgehältern amtskirchlicher Repräsentanten verglichen werden können. Intensive Prüfungen von Vorstandsvergütungen auf höchster Ebene der scientologischen Kirchenhierarchie führten zu keinem anderen Ergebnis. Im Gegenteil. 1993 wurden deshalb alle Scientology-Körperschaften in den USA als religiöse und wohltätige Organisationen von der Steuer befreit.
 
Der Bayerische VGH entschied am 2.  November 2005 nach ähnlich lautenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (1997), der Verwaltungsgerichte in Hamburg und Stuttgart jetzt auch in Bayern, dass die Scientology Kirche ideelle Ziele verfolgt und daher als Idealverein auch im Vereinregister zu verbleiben hat.

Zu den Äußerungen Handls ist zu sagen, dass aus seine zahlreichen Eidesstattlichen Erklärungen hervorgeht, dass es zu seinem persönlichen Lebensziel zu gehören schien, mit geringstmöglichem Aufwand so viel Geld wie irgend möglich zu verdienen. Eine Firma in Österreich, für die er tätig war, kann bestätigen, dass er Gelder von Kunden der Firma vereinnahmte, ohne die dafür vereinbarte Leistung zu erbringen. In anderen Fällen erhielten die Kunden einen Abklatsch von dem was ursprünglich vereinbart worden war.
Dieses Verhaltensmuster wird auch durch die Äußerungen seiner Ex-Frau Kiki Davis bestätigt.

Behauptung:
„Viele, die länger dabei sind, sind entweder drogensüchtig oder psychisch krank.“

Richtigstellung:
Hierbei handelt es sich schon deshalb um eine besonders dreiste Lüge, weil selbst unter hart gesottenen Gegnern unzweifelhaft bekannt ist, dass in Scientology jede Form des Drogenkonsums verpönt ist. Die Mehrheit der Scientologen trinkt keinerlei Alkohol, auch wenn dies nicht explizit verboten ist.

Die Sozialprogramme der Scientology Kirche umfassen ebenfalls eines der effektivsten Drogenrehabilitationsprogramme der Welt, welches von einer wachsenden Zahl von Experten in den gelobt wird. Die Effektivität des Programms, an dem bekannte und internationale Stars bereits erfolgreich teilgenommen haben, hat sich mittlerweile weltweit herumgesprochen.
Die Anti-Drogen Kampagnen der Kirche sind weltweit bekannt.

Was Handls Bruder anbelangt, so hat sich auch dieser nicht sonderlich intensiv mit der Scientology-Religion auseinandergesetzt und verschwand sehr schnell wieder aus dem Blickfeld. Im Nachhinein die Kirche für sein Schicksal verantwortlich zu machen, passt zur allgemeinen Strategie von Handl.

Behauptung:
„Hatten sie Angst, haben wir ihnen gesagt, sie sollen still sein. Liebe ist bei Scientology nicht vorgesehen.“

Richtigstellung:
Diese Aussage könnte kaum weiter von den Tatsachen entfernt sein. Scientology-Stifter L. Ron Hubbard bezeichnet die Liebe als größte positive Fähigkeit des Menschen. In seinen Ausführungen zu dem Thema sagte L. Ron Hubbard bereits im Jahre 1965:

„Die wohl schwerste Aufgabe, die man haben kann, besteht darin seine Mitmenschen weiterhin zu lieben, trotz aller Gründe, die dagegen sprechen.
Weiterhin zu lieben ist der wahre Beweis für Größe und Vernunft.
Wer dies erreichen kann, für den gibt es Hoffnung im Überfluss.
Für jene, die es nicht können, gibt es nur Kummer, Hass und Verzweifelung.
… Zu lieben ist der Weg zu Stärke. Trotz allem zu lieben ist das Geheimnis von Größe. Und es mag sehr wohl das größte Geheimnis dieses Universums sein.“

In der Lehre der Scientology-Religion geht es einzig und allein um Verstehen, Wissen und um die Erlösung durch eben diese Elemente. „Verstehen“ setzt sich aus Liebe (Affinität), gemeinsame Übereinstimmung (Realität) und Kommunikation zusammen und wird in Scientology das ARK-Dreieck genannt. Ziel der Scientology-Religion ist es, dass ARK eines geistigen Wesens – sein Verstehen, seine Affinität, Realität und Kommunikation – bis zu einem Punkt zu erhöhen, an dem er das Göttliche, Gott und die Unendlichkeit vollständig begreifen kann.

Herr Handl hat entweder offensichtliche Mängel in den Grundlagen der Scientology-Religion oder er lügt ganz bewusst als Marketing-Strategie für sein Buch.

Behauptung:
Er liest alles über Psychologie, was er in die Hände bekommt, denn das war bei Scientology streng verboten.

Richtigstellung:
Es gibt keinen Index in Scientology, in dem verbotene Literatur verzeichnet ist. Es gehört zu den grundlegenden Maximen in Scientology, selbst zu beobachten, selbst zu prüfen und sich dann zu entscheiden.

Verbote sind daher nicht nötig. Richtig ist, dass die Psychologie und Scientology sehr unterschiedliche Herangehensweisen an das Leben haben. Wer Scientology wirklich verstanden hat, und sieht, dass es funktioniert, wenn er es exakt anwendet, sieht in der Regel keinen Grund, sich mit anderen Praktiken zu beschäftigen. Da er eine funktionierende Lösung für alle Bereiche des Lebens gefunden hat und jetzt weiß, wie er sich und anderen Menschen helfen kann.

Insbesondere die von der Scientology Kirche gegründete KVPM – die „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“ – befasst sich intensiv mit Literatur aus dem Bereich Psychologie und Psychiatrie, um Missbräuche aufzudecken und über erfundene Diagnosen aufzuklären.

  • Hier ein weiterer Artikel über Wilfried Handl