Spiritualität

Wer bin ich – die grosse Lebensfrage

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Wer hat sich nicht schon selbst die Frage gestellt, „bin ich wirklich so“ oder „wer bin ich, dass ich dies tue“, oder „dass ich so reagiere“?

Vom einfachen „wer bin ich“ bis zum esotherischen „bin ich das was ich zu sein glaube“ oder eher mythisch anmutende Varianten von „ich weiss dass ich nicht weiss wer ich bin“, gibt es hunderte Möglichkeiten sich die gleiche Sinnfrage des Lebens wieder und wieder zu stellen. Obwohl es unzählige Varianten der Fragestellung gibt,  gibt es nur eine einzige Person die darauf eine  Antwort finden kann. Sie selbst. Um eine subjektive Realität darüber zu erhalten was Sie eigetnlich suchen, gibt es in der Dianetik und Scientology ein sehr einfaches Verfahren.

Dieses möchte ich Ihnen hier kurz vorstellen, machen Sie mit und führen Sie die nachfolgenden Anweisungen selbst aus:

  1. Schliessen Sie die Augen
  2. Stellen sie sich eine Katze vor
  3. Vergewissern Sie ob Sie bei geschlossenen Augen diese Katze „sehen“ können.
  4. Können Sie diese „sehen“?
  5. Wenn ja, dann zeigen sie jetzt mit geschlossenen Augen mit einem Finger auf den Ort wo sich die Katze befindet.
  6. Beantworten Sie nun die folgende Frage: Wer schaut das Bild der Katze an?

Die Antwort ist: Sie selbst!

Diese Übung gibt Ihnen eine subjektive Realität darüber wer Sie wirklich sind. Scientology ist das Studium des „Ich’s“. Wir nennen es auch das geistige Wesen.

Alle unerwünschten Gefühle, unerklärlichen Sorgen und Ängste, all diese Dinge sind NICHT Sie!  Sie sind ein geistiges Wesen und der Verursacher von Dingen. Sie entscheiden eine Katze zu sehen oder nicht. Wir alle haben eines gemeinsam, den Wunsch zu verstehen was die Ursache ist und etwas zu unternehmen um diese zu beheben und mehr und mehr sich selbst zu werden und auch so zu leben.

Der OCA Persönlichkeitstest ist ein Werkzeug um Bereiche im Leben zu finden, in denen Sie nicht sich selbst sein können. Machen Sie den Test er bewirkt erstaunliche Erkenntnisse.

Hier können Sie den Test kostenlos ausfüllen und eine Auswertung erhalten.

Apell kirchlicher Würdenträger aus Syrien

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Die Sanktionen der Europäischen Union gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben

2011 hat die Europäische Union beschlossen, Wirtschaftssanktionen gegen Syrien zu verhängen. Die EU stellte sie als „Sanktionen gegen Persönlichkeiten des Regimes“ dar. Tatsächlich verhängte sie gegen das ganze Land ein Öl-Embargo, eine Blockade jeglicher Finanztransaktionen und ein Handelsverbot für sehr viele Güter und Produkte. Diese Maßnahmen sind immer noch in Kraft.

Dagegen wurde 2012 aufgrund einer schwer verständlichen Entscheidung das Öl-Embargo für die Regionen aufgehoben, die die bewaffnete und dschihadistische Opposition kontrolliert. Dadurch soll offenkundig den sogenannten „revolutionären Kräften und der Opposition“ wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

In diesen 5 Jahren haben die Sanktionen gegen Syrien dazu beigetragen, die syrische Gesellschaft zu zerstören: Sie lieferten sie dem Hunger, Epidemien und Elend aus und arbeiten somit den Milizen von Integralisten und Terroristen, die heute auch in Europa zuschlagen, in die Hand. Die Sanktionen vergrößern die Schäden durch den Krieg, der bereits zu 250.000 Toten, 6 Millionen intern Vertriebenen und 4 Millionen Flüchtlingen geführt hat.

Die Situation in Syrien ist verzweifelt: Es fehlt an Lebensmitteln, es herrscht eine allgemeine Arbeitslosigkeit, medizinische Behandlungen sind unmöglich geworden, Trinkwasser und Strom sind rationiert. Dazu kommt, dass das Embargo die Syrer, die sich bereits vor dem Krieg im Ausland niedergelassen haben, daran hindert, ihren Verwandten und Familienangehörigen im Heimatland Geld zu überweisen. Selbst Nichtregierungsorganisationen, die Hilfsprogramme durchführen möchten, können ihren Mitarbeitern in Syrien kein Geld schicken. Firmen, Stromwerke, Wasserwerke, und Krankenhäuser sind gezwungen, zu schließen, weil sie keine Ersatzteile und kein Benzin bekommen können.

Heute sehen die Syrer nur eine Möglichkeit für das Überleben ihrer Familien: die Flucht aus ihrem Land. Aber auch diese Lösung stößt auf nicht wenige Schwierigkeiten und führt zu hitzigen Auseinandersetzungen innerhalb der Europäischen Union. Es kann nicht sein, dass die Flucht die einzige Lösung ist, die die internationale Gemeinschaft diesen Menschen in ihrer Not noch lässt.

Wir unterstützen deshalb alle Initiativen humanitären Charakters und alle Initiativen für den Frieden von Seiten der internationalen Gemeinschaft, insbesondere die schwierigen Verhandlungen in Genf. In der Erwartung und der Hoffnung, dass sie nach so vielen bitteren Enttäuschungen ein konkretes Ergebnis bringen, fordern wir, dass die Sanktionen, die im tagtäglichen Leben jedes Syrers zu spüren sind, unverzüglich aufgehoben werden. Ohne konkrete Anstrengungen für die Menschen, die heute unter den Folgen des Embargos leiden, kann es nicht zu dem ersehnten Frieden kommen. Die Auswirkungen des Embargo lasten auf dem ganzen Volk.

Das Gerede über die Kriegsflüchtlinge aus Syrien sieht nach purer Heuchelei aus, solange man gleichzeitig diejenigen, die in Syrien bleiben, weiter aushungert, ihnen die medizinische Versorgung, Trinkwasser, Arbeit, Sicherheit und die elementarsten Rechte verweigert.

Wir wenden uns deshalb an die Abgeordneten und Bürgermeister jedes Landes, damit die Bürger der Europäischen Union (bis heute absolut unwissend) über die Ungerechtigkeit der Sanktionen gegen Syrien informiert werden und die Sanktionen endlich Gegenstand einer ernsthaften Debatte und entsprechender Beschlüsse werden.

Unterzeichner:

Georges Abou Khazen, Apostolischer Vikar von Aleppo
Pierbattista Pizzaballa, Kustos emeritus des Heiligen Landes
Josef Tobji, Erzbischof der Maroniten von Aleppo
Boutros Marayati, Armenischer Bischof von Aleppo
Die Schwestern der Kongregation des heiligen Josef der Erscheinung des Krankenhauses „Saint Louis“ von Aleppo
Ordensgemeinschaft der Trappistinnen in Syrien
Dr. Nabil Antaki, Arzt in Aleppo von der Ordensgemeinschaft der Gesellschaft Maria
Die Schwestern der Kongregation der immerwährenden Hilfe – Zentrum für Minderjährige und Waise von Marmarita
Pater Firas Loufti, Franziskaner
Jean – Clement Jeanbart, griechisch-orthodoxer Erzbischof von Aleppo
Jacques Behnan Hindo, syrisch-katholischer Bischof von Hassake – Nisibi
Mtanios Haddad, Archimandrit der katholisch – melkitischen Kirche
Hilarion Capucci, emerit. Erzbischof der melkitischen griechisch-kath. Kirche
Ignaz Youssef III Younan, Patriarch der unierten syrisch-kath. Kirche von Antiochien
Georges Masri, Prokurator beim Heiligen Stuhl der syr.isch-kath. Kirche
Gregor III Laham, Patriarch der melkitisch griechisch-kath. Kirche

Orginaltext: „Basta sanzioni alla Siria e ai Siriani“
Übersetzung aus dem Italienischen: Bernd Duschner
Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2016_06_18_appell.htm

Podiumsgespräch mit diversen Religionsvertretern in der Scientology Kirche Zürich

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islam

Knapp 100 Personen nahmen an der interreligiösen Andacht mit Vertretern verschiedener Religionen teil.

Das Haupt-Thema der interreligösen Sonntagsandacht vom vergangenen Sonntag in der Scientology Kirche Zürich war das Thema „Was ist der Islamn wirklich?“.

Nach einem Gebet informierte der Imam einer Zürcher Moschee über Grundlagen des Islams und ging auch auf die Kontroversen ein, die seit längerem über den Islam kursieren. Die knapp 100 Teilnehmer der Andacht hatten danach Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen.

Neben der Andacht hatten die Besucher die Möglichkeit auf über 20 Schautafeln mehr über die Grundlagen des Islams zu erfahren. Ausgewählte Zitate fanden sich neben Erklärungen zum Begriff Jihad, Informationen zu den heiligen Stätten, zur Geschichte des Islams, aber auch zu den Beziehungen mit anderen Religionen. Viele Missverständnisse und Vorurteile konnten ausgeräumt werden.

Viele Besucher kommentierten, dass die Unterschiede zwischen Islam, Christen und Juden bei weitem nicht so verschieden sind, wie manche Leute dies weismachen wollen.

Nach einem interkulturellen Mittagessen mit intensiven Gesprächen, informierte die Leiterin der von Scientology unterstützten Jugend für Menschenrechte Vereinigung mit einem informativen Film über die Geschichte der Menschenrechte.

Anschliessend diskutierten Vertreter diverser Religionsgemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen auf dem Podium, wie Religion mitwirken kann, Menschenrechte zu verwirklichen. Zahlreiche Voten aus dem Publikum zeigten, dass das Thema “heiss” ist.

Weitere interreligiöse Veranstaltungen zu diversen Themen sind geplant.

Pfarrer Ray Kelly singt Leonard Cohens Hallelujah

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Ray Kelly, der singende Pfarrer aus dem irischen Oldcastle, hat durch seine Interpretation von Leonard Cohens „Hallelujah“ die 20-Millionen-Marke bei Youtube genommen. Die Hochzeit fand am 05. April 2014 statt. Binnen weniger Tage wurde das Hochzeitsvideo mehr als 20 Millionen mal angeklickt.

Anklage wegen „Homophobie“ gegen katholischen Kardinal

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(Madrid) Es geht los. Erstmals in der Geschichte wird gegen einen Kardinal der Katholischen Kirche wegen „Homophobie“ ermittelt. Am 6. Februar erhob die Staatsanwaltschaft von Malaga Anklage gegen den von Papst Franziskus zum Kardinal ernannten emeritierten Erzbischof von Pamplona, Msgr. Fernando Sebastián Aguilar. Der 84jährige Claretinerpater und Freund des Papstes, der in zwei Wochen das Kardinalsbirett aus dessen Hand empfangen wird, wurde kurz nachdem Papst Franziskus im Januar seine Erhebung in den Kardinalsstand bekanntgegeben hatte, interviewt. Bei dieser Gelegenheit wurde er auch zum journalistischen Dauerbrenner „Homosexualität“ befragt. Der ernannte Kardinal sagte dabei, daß Homosexualität „durch eine angemessene Behandlung geheilt werden“ kann.

LGBT-Aktivisten wollen Kardinal im Gefängnis: Staatsanwaltschaft „gehorcht“ sofort

Kardinal Sebastián Aguilar, wegen seines Namens auch „der Adler“ genannt, als dessen „Schüler“ sich Papst Franziskus bezeichnet, stand nie im Ruf eines „Konservativen“. Doch das spielt keine Rolle: weder dieser Umstand noch seine vergangenen Verdienste oder sein Alter schützen ihn vor der Verfolgung durch die Homo-Lobby.

Die LGBT-AktivistInnen wollen den alten Kardinal im Gefängnis sehen. „Die Staatsanwaltschaft von Malaga ‚gehorchte‘ sofort den Forderungen der Homo-Lobby, darin unterstützt durch einen einstimmigen Beschluß des Gemeinderats von Malaga, bei dem auch die Christdemokraten des Partido Popular gegen den alten Erzbischof stimmten“, so der Religionssoziologe Massimo Introvigne. Gegen den Neo-Kardinal wird offiziell ermittelt. Ihm droht eine Gefängnisstrafe wegen Verletzung des spanischen Anti-Homophobie-Gesetzes.

Kardinal gab Diario Sur ein Interview

Was aber hat Erzbischof Sebastián so Schreckliches verbrochen? In einem Interview mit Diario Sur, der Tageszeitung von Malaga, wurde der neu ernannte Kardinal am 20. Januar aufgefordert, die Erklärungen von Papst Franziskus zur Homosexualität zu kommentieren. Konkret ging es um die umstrittene Aussage zu Homosexuellen: „Wer bin ich, um ihn zu verurteilen?“ Erzbischof Sebastián sagte:

„Der Papst akzentuiert die Gesten des Respekts und der Wertschätzung gegenüber allen Menschen, aber er verrät weder das überlieferte Lehramt der Kirche noch modifiziert er es. Eine Sache ist es, einem homosexuellen Menschen gegenüber Annahme und Zuneigung zu bekunden, eine andere ist es, moralisch die Ausübung der Homosexualität zu rechtfertigen.“

Und weiter: „Zu einem Menschen kann ich sagen, daß er ein Defizit hat, aber das bedeutet nicht, daß ich diese Person nicht schätze oder ihr helfe. Ich denke, das ist die Position des Papstes.“

„Homosexualität durch Therapie beheben und normalisieren“

Der Journalist fragte nach, ob der Erzbischof das Wort „Defizit“ aus „moralischer Sicht“ gebracht habe. Der Neo-Kardinal antwortete: „Ja. Viele regen sich darüber auf und tolerieren es nicht, aber bei allem Respekt sage ich, die Homosexualität ist eine defizitäre Form die eigene Sexualität zum Ausdruck zu bringen, denn diese ist von ihrer Struktur und ihrem Zweck her die der Fortpflanzung. Das die Homosexualität diesen Zweck nicht erfüllt, ist sie falsch. Das zu sagen, ist keineswegs eine Beleidigung. In unserem Körper haben wir viele Schwächen. Ich zum Beispiel habe Bluthochdruck: Soll ich mich aufregen, wenn Sie mir das sagen? Es handelt sich um ein Defizit, das ich durch eine eigene Therapie so gut wie möglich zu korrigieren versuche. Einen Homosexuellen auf ein Defizit aufmerksam zu machen, ist keine Beleidigung, es ist eine Hilfe, denn viele Fälle von Homosexualität können durch eine angemessene Behandlung behoben und normalisiert werden. Das ist keine Beleidigung, sondern Wertschätzung. Wenn eine Person einen Defekt hat, dann ist jener, der ihm das sagt, der wahre Freund.“

Anti-Homophobie-Gesetz: Erblast der Regierung Zapatero

Die Homo-Aktivisten sahen das natürlich anders und behaupteten umgehend zornig, der neue Kardinal habe Homosexualität als „eine Krankheit“ bezeichnet, ein Ausdruck, den spanische Gerichte aufgrund des Anti-Homophobie-Gesetzes bestrafen. Das Gesetz gegen „Homophobie“ gehört zur Erblast Spaniens, die von der sozialistischen Regierung Zapatero (2004-2011) hinterlassen wurde.

Der emeritierte Erzbischof von Pamplona mag alt sein, doch naiv ist er nicht. Er wog seine Worte genau ab und achtete sorgsam darauf, das Wort „Krankheit“ nicht zu verwenden. Wörtlich sprach der Kardinal auch nicht davon, daß ein Homosexueller „geheilt“, sondern davon, daß er „wiederhergestellt“ werden kann.

Seit wann sollen Andersdenkende ins Gefängnis?

Darauf macht auch eine Aussendung der Erzdiözese Malaga aufmerksam, die zurecht auf den Katechismus der Katholischen Kirche verweist. „Sie hätte vielleicht noch hinzufügen können, warum jemand, der eine andere Meinung zum schwierigen Thema des Ursprungs von Homosexualität vertritt, ins Gefängnis gehen sollte, selbst dann nicht, wenn ihm dabei das Wort „Heilung“ entschlüpfen sollte, das im übrigen eine Vielzahl von Bedeutungen hat“, so Introvigne.

Wie dem auch sei, das Klima ist rauh geworden und die Meinungspolizei scheint allgegenwärtig. So nützte dem Kardinal auch die vorsichtige Wortwahl nichts. Im Spanien regiert nicht mehr der Kirchenfeind Zapatero. Es regieren die Christdemokraten des Partido Popular. Wer aber dachte, daß zumindest dort, wo Katholiken regieren, „die Homophobie-Gesetze gegen Bischöfe und Kardinäle ohnehin nie angewandt werden“, weshalb man den Linken ruhig ihre ideologischen Spielwiesen lassen könne, wenn sie schon eine solche Freude damit haben, der wurde nun von der Staatsanwaltschaft Malaga endgültig widerlegt. Zum ersten Mal wurde gegen einen Kardinal der Kirche Anklage erhoben, weil er gesagt hat, was die Kirche zum Thema Homosexualität immer gelehrt hat und was Teil der Glaubenswahrheit ist, die sie nicht ändern kann.

Christlicher Widerstand sollte sich organisieren, bevor Meinungsdiktatur errichtet ist

Vielleicht sollten die bequemen Christen, die meinen, es käme schon nicht so schlimm, in den Ländern, in denen es noch kein Homophobie-Gesetz gibt, aufwachen und mit dem Widerstand beginnen, ehe auch sie jedes Wort abwägen müssen, und wegen eines katholischen Meinungsdeliktes vor Gericht stehen.

Text: NBQ/Giuseppe Nardi

 
Quelle: http://www.katholisches.info

Dianetik – Auditing half angeschossenem Soldaten

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Ein ehemaliger Soldat der in East Grinstead lebt berichtet erstmals über den Moment als er aus kürzester Entfernung von der IRA angeschossen wurde. Er beschreibt seine Nahtoderfahrung und wie die Anwendung von Dianetik im helfen konnte, die negativen Auswirkungen des Erlebnisses zu überwinden.  Quelle des Artikels ist der East Grinstead Courier, übersetzt von Dirk Leinher

Berny Cox kam nur knapp mit dem Leben davon, als ein maskierter bewaffneter Mann das Feuer auf ihn eröffnete und er vier Mal getroffen wurde. Nur durch den Umstand dass er dabei war den Sitzgurt anzulegen wurde er davor geschützt ins Gesicht geschossen zu werden, was der fast sichere Tod bedeutet hätte.

Eine Kugel, die noch in seinem Brustkorb sitzt, wirkt als ständige Erinnerung an die schreckliche Tortur die er mitmachte. Der ehemalige Schütze sagt, er habe der Scientology Kirche von East Grinstead zu danken, weil sie ihm half das Trauma des Ereignisses zu überwinden. Durch eine nur 30-minütige Sitzung mit einem Berater (Auditor) sei er von seinen Flashbacks geheilt worden.

Berny Cox spricht das erste Mal darüber wie er angeschossen wurde
Berny Cox spricht das erste Mal darüber wie er angeschossen wurde

Der 67 jährige, bricht das mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Schweigen und erklärt:

„Es war am 17. September 1990. Ich arbeitete in einem Büro in North Finchley im Wahlkreis von Margaret Thatcher. Etwa um 05.00 Uhr habe ich wie gewohnt den Arbeitstag beendet. Ich trat aus der Haustür und stieg in das Armee Auto, das in der Straße direkt vor dem Büro bereitstand. Ich schnappte mir den Sicherheitsgurt und rammte ihn fälschlicherweise auf der Seite des Beifahrersitz in den Verschluss, wo er stecken blieb. Es benötigte etwas Kraft den Gurt wieder rauszukriegen, das hat mein Leben gerettet. Meine Schulter bedeckte dadurch mein Gesicht, als mich die erste Kugel traf“

„Das Fenster zerbrach und die Kugel traf mich an der Schulter. Die zweite Kugel traf meine Schulter etwas tiefer und in diesem Moment passierte etwas Seltsames. Ich beobachtete meinen Körper plötzlich von außen. Es war alles so langsam. Ich musste die Entscheidung treffen den Körper zu behalten oder diesen loszulassen, und ich beschloss ihn zu behalten.“

„Die einzige Sache, worüber ich nachdachte war, ob ich meinen Körper behalten solle oder nicht. Es gab so viele Dinge die ich zu dieser Zeit noch nicht gemacht hatte und ich wollte noch eine Menge von der Welt sehen. Die dritte Kugel traf meinen Hals. In dieser Phase fiel mein Körper auf den Beifahrersitz. Die vierte Kugel traff meinen Kieferknochen, wo ich jetzt eine große Narbe habe.“ Mein Arzt nannte mich „Mr. Half- Zoll- Lucky“ weil, wenn eine der Kugeln mich auch nur einen halben Zoll in einer anderen Richtung getroffen hätte, wäre ich gestorben.“

Ein Motorradfahrer fuhr neben Herrn Cox als er im Begriff war loszufahren, der Beifahrer eröffnete das Feuer auf ihn.

„Es geschah alles in etwa drei Sekunden“, sagte er. „Ich stieg aus dem Auto und verriegelte die Türen, auch wenn die Fenster komplett zerstört waren. Ich ging zurück ins Büro, ich dachte ich sei sicher und machte den Anruf bei der Polizei. Ich funktionierte wie auf Autopilot. Ich dachte an überhaupt nichts. Ich wusste nicht, dass ein großer Hautlappen von meinem Kinn herunterhing.“

Ein Krankenwagen kam und brachte Berny Cox in die Klinik.

Er sagte: „Ich war auf der Intensivstation und am nächsten Tag wurde mir gesagt die Premierministerin Margaret Thatcher habe versucht mich anzurufen. Ich sagte darauf, dass es viel mehr als das benötige um einen Schützen zu töten.“

Er kam in auf die Intensivstation mit Verletzungen an der Schulter, am Schlüsselbein, der Lunge und am Kiefer.

„Ausgehend von einem Lebensstil mit schnellen Autos und Frauen, war ich nun fast taub geworden“, erinnert er sich „Ich konnte nicht hören, was andere Leute sagen , es klang alles wie unter Wasser. Es war eine höllische Zeit in meinem Leben, und ich ging nirgends mehr hin.“

Berny Cox kehrte schließlich sechs Monate später zurück an die Arbeit, aber er litt noch mehr als zweieinhalb Jahre später an den Auswirkungen vom Schock des Angriffs. Der selbst-bekennende Party-Löwe sah die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen.

Er sagt: „Eines Tages fuhr ich ins Wembley, als ich ein Motorrad hörte, erstarrte ich. Es regnete und es war alles mehr oder weniger so, wie es war als ich angeschossen wurde. Immer wenn ich Feuerwerk hörte hätte ich mich am liebsten unter dem Bett verkrochen. Ich litt an schrecklichen Erinnerungen, sogenannten Flashbacks. Mir wurde empfohlen einen Psychiater aufzusuchen, aber ich lehnte ab.“

„Eine der Kugeln ist immer noch in meinem Körper an der Unterseite meiner Lunge. Manchmal kann ich unter meinen Rippen fühlen, wie sie sich bewegt. Es ist eine ständige Erinnerung an das, was an diesem Tag geschah.“

Berny Cox sagt, sein Weg zur Genesung sei von der Scientology Kirche in East Grinstead unterstützt worden.

Er sagte: „Eines Tages kam ich nach Hause, zu meinem alten Haus in Warminster, und war im Begriff all den Müll im Briefkasten zu entsorgen, als ich diese Broschüre über einen Persönlichkeitstest entdeckte. Ich füllte das Formular aus und dann rief mich jemand von der Scientology-Kirche an. Das war zweieinhalb Jahre nach dem Angriff. Ich wurde dann eingeladen und während ich dort war nahm ich dieses Buch Dianetik – mit einer Reihe von Ideen zu Stress, Selbstzweifel und Unzufriedenheit erstellt von L. Ron Hubbard – und ich ging nach Hause und las es in derselben Woche.“

Er fügte hinzu: Ich hatte dann Beratung wo ich gebeten wurde, alles was an diesem Tag passierte wieder zu erleben, und nach einer 30 – minütigen Sitzung hatte ich keine Probleme mehr. Ich fühlte mich großartig und ich hatte seither noch nie ein Flashback. Das war ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben.“

„In den 20 Jahren zuvor hatte ich einen 2-Liter, ein 2,8-Liter und ein 3-Liter-Capri, ich hatte vier oder fünf Freundinnen und ich war fast jede Nacht in der Disco odereinem Pup unterwegs. Ich war ein richtiger Party-Löwe. Ich wurde ausgewählt weil ich in der Armee war. Die IRA wollte eine Schlagzeile und diese erhielt sie auch. Es war für zwei Tage überall in den Nachrichten.

„Es gibt immer viele Nachrichten über Soldaten die verletzt werden und ich denke es ist wichtig, dass diese Menschen wissen, dass man auch nachdem man angeschossen wurde immer noch ein Leben haben kann.

„Sie brauchen nicht umzukippen und zu sterben. Sie können weiterleben.“

Berny Cox (rechts) während seinem Aktivdienst in Malaya in den 1960ern, als 19 jähriger
Berny Cox (rechts) während seinem Aktivdienst in Malaya in den 1960ern, als 19 jähriger