Die WikiLeaks-Dokumente zu Ahlhaus und Scientology


Die veröffentlichten Wikileaks Dokumente rund um Scientology werden zwar von vielen Scientology Kritikern bejubelt, nun scheinen diese Veröffentlichungen aber eher einen Skandal innerhalb der Scientology-Kritiker selbst aufzuzeigen.
Erwischt hat es auch Hamburg’s Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU). WikiLeaks veröffentlicht eine vertrauliche Depesche des Hamburger US-Generalkonsulats, die für Ahlhaus politischer Sprengstoff sein könnte.

So war die 2007 erhobene Forderung nach einem Verbot der Scientology bloss ein Schachzug, um der Hamburger Regierungskoalition dadurch Stimmen bei der Bürgerschaftswahl 2008 zu verschaffen. Obwohl allen klar war, dass keine Hoffnung auf den Erfolg eines Verbotsverfahrens bestand.

Im Dezember 2007 wurde in Berlin der Film „Operation Walküre“ über das Attentat auf Hitler gedreht, worin der Scientologe Tom Cruise die Hauptrolle spielte. Daher war Scientology in aller Munde. Anscheinend war der Film selbst einiges authentischer als die von Udo Nagel und Alhaus daraufhin inszenierte Komödie rund um Scientology. Aufgrund der grossen Medienaufmerksamkeit scheinen die zwei Schmarotzer Udo Nagel und Christoph Ahlhaus eine Möglichkeit gesehen zu haben, sich mit dem Thema Scientology bei den Wählern anzubiedern. Der damalige Innensenator Udo Nagel lud zur Landespressekonferenz ein und forderte ein Verbot Scientology’s. Bayern schloss sich an. Weder Ahlhaus noch Nagel ging es dabei um Scientology, sondern bloss darum, Stimmvieh zu sammeln.

Die vertrauliche Depesche, welche von Wikileaks veröffentlicht wurde, zeigt auch auf, dass die US-Generalkonsulin Karen Johnson am Silvestertag 2007 Washington Bericht über die Scientology-feindliche Stimmung in Deutschland. erstattete. In ihrem Papier wird ein Gespräch mit dem damaligen Innenstaatsrat Christoph Ahlhaus erwähnt.

Auf die Hetze gegen Scientology angesprochen, habe der heutige Bürgermeister Ahlhaus gegenüber Konsulatsmitarbeitern beschwichtigend reagiert und geäussert, dass das Thema Scientology nur im Hinblick auf die Bürgerschaftswahl im Februar 2008 wichtig sei. Ein Verbot von Scientology zu verlangen, sei nun mal gut um Wähler für sich zu gewinnen. Gemäss Ahlhaus werde das Thema nach der Wahl im Sande verlaufen.

Ahlhaus habe sich auch abfällig über Ursula Caberta geäußert, die Chefin der damals noch aktiven Hamburger Scientology-Arbeitsgruppe sei gemäss Innensenator Nagel „a little crazy“ (sie spinne ein wenig).

Es zeigt sich somit, dass die Politiker offensichtlich das Thema Scientology nur für Stimmenfang wichtig ist und nichts damit zu tun hat, dass Scientolgoy wirklich etwas vorgeworfen werden kann.

Die Scientology Kirche hat dies schon seit Jahren erkannt und wird nun von Wikileaks in diesem Punkt bestätigt.

Grippe Scharlatanerie: Tamiflu wird zum Bumerang für Roche


Lug und Trug ist in der Pharmabranche ja nichts Ungewöhnliches. Was sich nun aber betreffend dem „Grippemedikament“ Tamiflu zeigt, ist ein ganz neues Niveau der Scharlatanerie.

Das Grippemedikament Tamiflu wurde das erste Mal für die Vogelgrippe vermarktet. Da die Vogelgrippe nicht annähernd so schlimm war, wie die Hersteller des Medikaments sich erhofften, kam die Schweinegrippe gerade recht (Zufall?) um den Ladenhüter endlich wieder gewinnbringend loszuwerden. Nun warnen selbst Wissenschaftler: Die veröffentlichten Daten zu dem Mittel sind massiv geschönt.

Für 20% der Bevölkerung in Deutschland liegt es bereit: Tamiflu, das „Grippemittel“, das im Falle einer Pandemie die lebensgefährlichen Komplikationen der Infektion entschärfen soll. Bayern alleine hat 22 Millionen Euro dafür ausgegeben. Das Geld einfach auf der Strasse der Bevölkerung zu verteilen, wäre weit sinnvoller gewesen, denn der Nutzen dieses Medikaments ist gemäss einer neuen wissenschaftlichen Analyse überhaut nicht belegt. Seit Jahren haben kritische Stimmen versucht sich Gehör zu verschaffen, nun kommt eine Studie zum gleichen Resultat: Virenhemmer sind keinesfalls so nützlich für die Grippekranken, wie es ihre Hersteller versprechen.

Die von den Herstellern veröffentlichten Daten zu den Grippemitteln Zanamivir (Relenza) und Oseltamivir (Tamiflu) sind schwach. Und im Fall von Tamiflu wurden selbst diese schwachen Daten noch geschönt, behauptet ein internationales Gutachterteam der Cochrane Collaboration, eines Netzwerks von Wissenschaftlern, das systematische Übersichtsarbeiten zur Bewertung von medizinischen Therapien erstellt.

Weshalb die beiden Grippemittel Zanamivir (Relenza) und Oseltamivir (Tamiflu) in Politik und Bevölkerung ein so hohes Ansehen genießen, ist nicht bekannt. Es muss aber dammit gerechnet werden, das einige Entscheidungsträger in der Politik auch etwas daran verdienen. Die verfügbaren Daten zu den Arzneien rechtfertigen das Ansehen jedenfalls nicht.

Es gebe keine Evidenz dafür, dass die Grippemittel schwere Komplikationen wie Lungenentzündungen verhindern könnten, erklärt das Team um den britischen Epidemiologen Tom Jefferson, der in Rom für die Cochrane Collaboration arbeitet.

Zanamivir und Oseltamivir standen im Jahr 2006 in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Damals ging die Angst um, der Erreger der Vogelgrippe könnte sich zu einem Virus mutieren, das sich auch gegen Menschen richtet und viele Todesopfer fordernd um die Welt zieht. Tamiflu und Relenza, die einzigen spezifischen Grippemedikamente, sollten so eine Influenzapandemie zähmen. Der Name Tamiflu ist ein Phantasiewort aus dem englischen „tame“(zähmen) und „flu“ (Grippe).

Es gab einige „wissenschaftliche Studien“, die die Wirksamkeit von Tamiflu untermauerten. Demnach waren die gefürchteten Atemwegskomplikationen, die im Verlauf einer Grippe tödlich sein können, deutlich seltener, wenn Patienten bei einem Verdacht auf eine Influenza mit dem Grippemittel behandelt wurden. Grippekranke sterben in der Regel nicht an den Influenzaviren; vielmehr öffnen die Viren den gefährlichen bakteriellen Erregern einer Lungenentzündung die Tür. Das kann den Grippekranken zum Verhängnis werden.

Tamiflus Höhenflug wurde vor allem durch eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2003 besiegelt. Der Leiter des Zentralen Virologischen Labors am Genfer Universitätsklinikum, Laurent Kaiser, nahm dazu zehn bis anhin vorliegende Wirksamkeitsstudien unter die Lupe. Alle diese Studien waren jedoch vom Tamiflu-Hersteller Roche selbst durchgeführt.
So kam Kaiser zu dem Schluss, dass Patienten messbar weniger Komplikationen erlitten, wenn sie Tamiflu bekamen: Jeder achte Tamiflu-Patient benötigte wegen einer drohenden Lungenentzündung ein Antibiotikum (45 von 368 Testpersonen); ohne Tamiflu (aber mit Placebo) war es jeder fünfte (74 von 401 Testpersonen).

Als im Zuge der Vogelgrippe die Staaten, die es sich leisten konnten, Millionenreserven des Grippemittels anlegten, diente die Arbeit als Referenz dafür, dass man ein wirksames Mittel eingekauft hatte. Kaisers Schlussfolgerungen wurde jeweils kritiklos übernommen.

Auch Tom Jefferson und seine Mitarbeiter vertrauten Kaisers Einschätzungen, als sie 2006 zum ersten Mal die Studienlage zu Grippearzneien auswerteten. 2009 bekamen sie vom britischen National Institute for Health Research den Auftrag für eine erneute Revision.

Der Skandal
Kurz darauf kam Post aus Japan.

„Ein Kinderarzt aus Osaka wies uns darauf hin, dass wir uns auf zweifelhafte Daten verlassen hatten“

sagt Jefferson.

„Die Autoren des Kaiser-Reviews sind vier Angestellte und ein bezahlter Berater von F. Hoffman-La Roche Ltd. – und Kaiser“,

schrieb Keiji Hayashi.

„Und nur zwei der zehn Studien sind in Fachzeitschriften publiziert worden.“

Nur in den acht unvollständig veröffentlichten Arbeiten aber, so Hayashi, würde Tamiflu besser wirken als ein Placebo.

Die Cochrane-Gutachter nahmen die Hinweise ernst. Sie wollten tiefer graben, tiefer als das, was der Öffentlichkeit bis dahin freiwillig an Auswertungen und Basisdaten vorgelegt worden war. Dazu aber brauchten sie nackte Daten, anders ausgedrückt: die nüchternen, uninterpretierten Studienprotokolle.

Kaiser aber verwies Jefferson an Roche. Doch der Konzern wollte dem Briten nur im Tausch gegen eine Verschwiegenheitserklärung Einsicht in seine Protokolle gewähren. Das wollte sich Jefferson nicht bieten lassen. Im Dezember 2009 machten er und seine Mitstreiter die Lücken in den publizierten Daten im British Medical Journal öffentlich.

Zugleich zogen sie für ihre Neubewertung nur jene Studien heran, die üblicherweise in eine Übersichtsarbeit fließen: solche, die vollständig publiziert sind. So kamen sie zu demselben Schluss wie Keji Hayashi: Allen veröffentlichten Daten zufolge beuge Tamiflu Atemwegskomplikationen infolge einer Grippe nicht besser vor als ein Placebo, so das Fazit.

Plötzlich reagierte Roche ganz schnell: „Die vollständigen Berichte für die Studien“ würden „in Kürze auf einer passwortgeschützten Seite für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung stehen“, versprach James Smith, für Tamiflu zuständiger medizinischer Leiter bei Roche, in einer schriftlichen Erwiderung im British Medical Journal. “

Jedes Modul habe ein anderes Thema, erläutert Tom Jefferson. „Da wir sie ja nicht kennen, wissen wir auch nicht mit Sicherheit, was in den Modulen steht, die uns nun seit einem Jahr vorenthalten werden.“

Die Forscher vermuten unter anderem Informationen darüber, wie die ursprünglichen Fragestellungen der Studien aussahen und ob diese im Laufe des Versuchs abgewandelt wurden. Die ersten Module zeigten, dass mehr als die Hälfte der Ergebnisse in der Schublade verschwunden waren, so Jefferson: die Daten von 2691 der 4813 Studienteilnehmer.

Allzu häufig werden bei medizinischen Studien Fragestellungen im Nachhinein an die gewonnenen Daten angepasst. So lässt sich eine gewünschte Wirkung schließlich doch scheinbar beweisen, auch wenn es sie in Wirklichkeit gar nicht gibt.

Auch eine andere wichtige Frage würde Tom Jefferson gerne mit Hilfe fehlender Module beantworten: Weshalb wurden in den acht unpublizierten Studien so viel mehr Kranke als gewöhnlich positiv auf Influenza getestet? Es komme bei medizinischen Studien oft vor, dass es eine Vorauswahl der Probanden gebe, sagt er. In einem solchen Fall stehe dann in Frage, „ob die Ergebnisse dieser Versuche überhaupt auf die normale Bevölkerung übertragbar sind“.

Schließlich treibt Tom Jefferson noch die Frage nach den Nebenwirkungen um. Die bisher publizierten Studien fanden entweder „keine“ oder „keine mit Oseltamivir in Zusammenhang stehenden“ schweren Nebenwirkungen. Allein in den offengelegten ersten Modulen aber finden sich zehn schwere Zwischenfälle bei neun Probanden, drei davon werden mit Tamiflu in Verbindung gebracht.

Wirkung von Tamiflu: Psychotische Zustände bei Kindern

Dazu passt, dass japanische Ärzte während des H1N1-Ausbruchs im vergangenen Winter speziell bei Kindern, die mit Tamiflu behandelt wurden, gehäuft psychotische Zustände beobachtet hatten. Auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung erklärt das Unternehmen Roche, es gebe gar keine Datenlücke: „Roche glaubt, dass es alle die Daten zur Verfügung gestellt hat, die nötig sind, um die Fragen der Cochrane-Gutachter zu beantworten.“

Der Konzern will bei künftigen Anfragen der Wissenschaftler erst deren Protokoll zu den neuen Tamiflu-Forschungen sehen, „damit wir entscheiden können, welche Daten sie für ihre Fragen brauchen“. Das sei eine „verkehrte Welt“, findet Tom Jefferson. „Seit wann entscheiden die Begutachteten, was der Gutachter sehen darf – und was nicht?“

Trotz der mühseligen Arbeit hat sich Jefferson für 2011 ein noch größeres Projekt vorgenommen. Im neuen Jahr plant er eine Bestandsaufnahme des Wissens über alle Influenzaviren-Hemmer, auch zwei neuere, die noch keine Zulassung haben, Peramivir und Laninamivir.

Zumindest die Datenlage zu Tamiflus Konkurrenten Relenza von Glaxo Smith Kleine sei auch nicht vertrauenerweckend, sagt er. „Überall haben wir Indizien für manipulierte Daten gefunden.“ Der größte Behandlungsversuch aus den USA, den Glaxo Smith Kline jemals für Relenza durchgeführt hat, habe übrigens keinen Effekt gezeigt, so Jefferson. „Und er wurde nie veröffentlicht.“

„Crash JP Morgan buy silver“: Wie JP Morgan ruiniert werden könnte


Die Investmentbank JP Morgan hat ein silbriges Problem. Seit Max Keiser vor rund 4 Wochen den Aufruf „crash JP Morgan buy silver“ startete, geht der Silberkurs noch steiler nach oben als zuvor. Seit langer Zeit wird JP Morgan verdächtigt den Silberpreis mit massiven Leerverkäufen unten zu halten, damit der Dollar optisch besser erscheint.
Nun scheint JP Morgan die Quittung zu erhalten. Je höher der Silberpreis steigt, desto mehr Silber muss JP Morgan egal zu welchem Preis kaufen, um seine Short Positionen zu decken. Der Silberpreis könnte sich dadurch innert Tagen vervielfachen und JP Morgan dadurch wirklich ruinieren.

Finanzkrise: Island bewältigte die Bankenkrise am Besten


Olafur R. Grimsson, Präsident von Island, sprach am 29. November in einem Bloomberg Interview das aus, was viele einfache Bürger schon lange vermuteten. Die Zulassung von Bankeninsolvenzen ist weitaus erfolgreicher als hysterischen Warnungen der Finanzinteressen nachzugeben und die Banken auf Kosten der Bevölkerung mit Geld auszustatten.

„Das waren alles private Banken, und wir gaben ihnen keine Liquiditätsspritzen, damit sie weitermachen könnten“, sagte Grimsson, „der Staat kann nicht die Verantwortung für bankrotte Privatbanken übernehmen.“

Am Anfang des Jahres hatte die isländische Regierung ein drakonisches Rettungspaket, wie jetzt in Irland, beschlossen. Das Parlament hatte schon zugestimmt, doch Grimsson ließ das Volk darüber abstimmen, was mit seinen Steuergeldern passiert und ob es die massive Sparpolitik, die notwendigerweise die Folge gewesen wäre, für ein paar private Banken auf sich nehmen würde. Die Isländer lehnten mit großer Mehrheit ab.

„Island geht es weitaus besser, als irgend jemand erwartet hätte“, sagte Grimsson. Das Volk mußte abstimmen, denn „wie weit können wir ganz normalen Menschen – Bauern, Fischern, Krankenschwestern, Ärzten und Lehrern – zumuten, die Verantwortung für bankrotte Privatbanken zu tragen? … Und genau diese Frage, die im Mittelpunkt der Icesave-Pleite stand, wird nun zum brennenden Thema in vielen europäischen Ländern.“

Nachdem Island damals die Rettungsaktion abgelehnt hatte, lenkte der IWF schließlich ein und gab ein Darlehen von 4,6 Mrd. Dollar frei. Nun brauche Island vielleicht noch nicht einmal den ganzen Betrag, so der Präsident. Islands bankrotte Banken wurden aufgespalten, so daß die 85 Mrd. Dollar Schulden bei ausländischen Profitjägern von den inländischen Bankgeschäften abgetrennt wurden. Damit blieben die Banken für die nationale Wirtschaft funktionsfähig.

Verwaltungsgericht Ansbach: Weiterer Sieg für Scientology


Die Scientology Kirche unterhält keine „Arbeitsstellen“ – Mitglieder werden vorrangig aufgrund ihrer religiösen Motivation tätig In einem seit 15 Jahren mit der Hauptfürsorgestelle Mittelfranken währenden Konflikt liegt nun erstmals ein Urteil des Verwaltungsgerichts vor. Es betrifft die Frage, ob die hauptamtliche Tätigkeit der aktiven Mitglieder der Scientology Kirche ein „Arbeitsplatz“ im Sinne des Schwerbehindertenrechts darstellt und die Scientology-Gemeinde deshalb für die Nichteinstellung von Schwerbehinderten eine Ausgleichsabgabe an den Staat abzuführen hat. Konkret ging es um das Jahr 1993 und einen Betrag von 19.500 EURO.
Das Verwaltungsgericht Ansbach hat aufgrund der Gerichtsverhandlung vom 2.12.2010 entschieden, dass der Behördenbescheid in seiner letzten Fassung aus dem Jahre 2007 aufzuheben ist. Die Behörde hat auch die notwendigen Kosten der klagenden Scientology Gemeinde zu tragen. Das Gericht schloss sich dabei der Begründung eines rechtskräftigen Urteils des Sozialgerichts Nürnberg vom 19.1.2000 in einer ähnlich gelagerten Klage desselben Klägers gegen die damalige Bundesanstalt für Arbeit an.
Sowohl das Sozialgericht wie auch jetzt das Verwaltungsgericht – wie den Hinweisen des Gerichts während der Verhandlung zu entnehmen war – kamen zu dem Schluss, dass die hauptamtliche Tätigkeit der Vereinsmitglieder der Scientology Gemeinde keine „Arbeitsstelle“ im Sinne des Gesetzes darstellt. Und selbst wenn ihre Tätigkeit als solche anzusehen wäre, könnte sich die Scientology Kirche auf die Ausnahmebestimmung im Gesetz berufen. Diese Bestimmung besagt, dass als Arbeitsplätze nicht jene Stellen gelten, auf denen Personen tätig werden, deren Tätigkeit nicht in erster Linie ihrem Erwerb dient, sondern vorrangig durch Beweggründe karitativer oder religiöser Art bestimmt ist.
Eine Sprecherin der Scientology Kirche Bayern e.V. wies daraufhin, dass nur Mitglieder und überzeugte Anhänger der Scientology-Religion hauptamtlich tätig werden können. Sie tun dies auch vorrangig aufgrund ihres Idealismus und decken ihren Lebensunterhalt durch anderweitige Tätigkeiten außerhalb der Scientology-Gemeinde. Natürlich werden auch schwerbehinderte Mitglieder bei der Kirche tätig.
Frau Eilzer als Sprecherin der Scientology Kirche Bayern sagte dazu: „Wir sind sehr erfreut über dieses positive Urteil und hoffen, dass damit dieser langjährige Konflikt endlich sein Ende gefunden hat. Das Urteil bestätigt die religiös-idealistische Motivation unserer Gemeindemitglieder, die sie zu ihrem selbstlosen Einsatz zur Ausübung und Verbreitung der Scientology-Religion bewegt, um eine bessere Welt zu erschaffen. Denn das hat diese bitter nötig.“ Sie weist darauf hin, dass angesichts der um sich greifenden Probleme von Drogenkonsum, Analphabetismus, Missachtung der Menschenrechte und darauf aufbauender Konflikte Scientologen einen hervorragenden Einsatz nicht nur in Bayern sondern überall in der Welt leisten. Mitglieder der Scientology Kirche waren auch bei den schlimmsten Umweltkatastrophen aktiv, um den betroffenen Menschen vor Ort zu helfen, so z.B. bei der Beseitigung der von Tsunamis verursachten Schäden in der Region Südostasiens, den Hurrican-Hochwasserschäden im Süden der USA oder zuletzt der schlimmen Erdbebenkatastrophe in Haiti.
Weitere Informationen:
Pressedienst der SK Bayern e.V. im Auftrag der Scientology Kirche Deutschland e.V., Beichstraße 12, 80802 München, Ansprechpartner: Jürg Stettler, TEL. 089-27817732 oder 0178-5456300, eMail: kontakt@skdev.de, http://www.skb-pressedienst.de

Markus Lanz Show und ZDF praktizieren Fair Game gegen Scientology Sprecher Jürg Stettler


Offensichtlich scheint Jürg Stettler, Pressesprecher der Scientology Kirche Deutschland e.V., für Markus Lanz und die ZDF sehr gefährlich zu sein. Wie sonst ist es möglich, dass eine als Live Show präsentierte Sendung massivst gekürzt und verändert ausgestrahlt wurde. Die durchgeführten Manipulationen seitens ZDF um den Schweizer Scientologen möglichst schlecht darzustellen, nehmen immer extremere Ausmasse an. Anscheinend besteht in Bezug auf Jürg Stettler bei den Gegnern eine „Fair Game“ Richtlinie, wo alles mögliche getan werden darf, solange es hilft Scientologen zu stigmatisieren.
Lesen Sie diesen Artikel und entscheiden Sie selbst, ob Sie solche Machenschaften eines öffentlich rechtlichen Senders tolerieren wollen oder nicht.

Der Sprecher der Scientology Kirche Deutschland e.V., Jürg Stettler, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Markus Lanz Show vom 4.11.2010.

Die zuvor aufgezeichnete halbstündige Talkshow mit zwei Ex-Mitgliedern und dem Sprecher der Kirche wurde nachträglich massivst umgeschnitten. Dem Zuschauer wurde dagegen vorgegaukelt, einer Live-Talkshow beizuwohnen. Hier verkommt das „Fernsehmachen“ zur Manipulation der Zuschauer.

Einige konkrete Beispiele, die dem ZDF vorgelegt wurden:

– Zahlreiche Statements des Sprechers von Scientology wurden schlicht herausgeschnitten. Der Sprecher der Scientology schätzt, dass auf diese Weise fast 50% seiner Diskussionsbeiträge wegfielen.

– In mindestens einem Fall wurde seine Antwort auf eine Frage des Moderators rausgeschnitten und eine spätere Aussage eingefügt, die nicht in den Kontext passte. Der Zuschauer wunderte sich, wieso die Frage des Moderators unbeantwortet blieb.

– Die Aussage eines der Ex-Mitglieder ganz zum Ende wurde in die Mitte des Gespräches versetzt. Negative Eingeständnisse des Gesprächsteilnehmers und Ex-Scientologen Handl zu seiner eigenen Person wurden ebenso herausgeschnitten, um seinen Beitrag aus der Sicht des Zuschauers künstlich aufzuwerten.

Dieser Talkshow waren bereits Monate zuvor zahlreiche Gespräche vorausgegangen. Das ursprüngliche Konzept der Talkmeister war es, allein zwei Scientologen zu ihrer Religion zu befragen und ihnen die Gelegenheit zu geben, diese – durchwegs kritisch – aus ihrer Sicht darzustellen. Dies als Reaktion auf eine im April ausgestrahlten Sendung der gleichen Talkshow, in der nur 3 Gegner von Scientology zu Wort gekommen waren.

Dieser bereits zugesagte Vorschlag war den Fernsehmachern dann doch zu heiß. Letztlich setzte man dem Scientology-Vertreter das Ultimatum, alleine gegen zwei Ex-Mitglieder anzutreten, ansonsten wiederum nur die Ex-Mitglieder zu Wort kommen würden.

Dem Sprecher der Scientology Kirche, Jürg Stettler wurde schriftlich zugesichert, dass er 50% der Redezeit habe, wenn er sich der Diskussion stellt. Stettler willigte nur unter diesen Bedingungen zu seiner Teilnahme ein. Zusätzlich wurde vereinbart, dass ein zweiter Vertreter der Scientology Kirche verkabelt im Publikum sitzt und ins Gespräch eingreifen könne.

Aufgrund der dargestellten manipulativen Entfernung von Aussagen des Scientology Sprechers wurde sein Anteil an Redezeit auf unter 25% verkürzt. Mancher Zuschauer fragte sich während der Sendung verwundert, wieso er zu manchen Punkten überhaupt nicht Stellung genommen hat. Der zweite Scientology-Vertreter kam gar nicht erst zu Wort.

In der Beschwerde (siehe unten) wird im Detail aufgezeigt, wie zahlreiche Richtlinien des ZDF verletzt wurden.

Scientology-Sprecher Stettler: „Dies ist schlicht ein Skandal. Wir verlangen eine vollständige Aufklärung der Hintergründe dieser Manipulation und dieses Betrugs am Fernsehzuschauer. Wer hat hier Einfluss genommen, um die Öffentlichkeit so grob zu täuschen und schriftlich gegebene Zusagen einfach zu missachten? Der Zuschauer hat ein Recht auf Authentizität des Sendebeitrags. Dieser Vorfall zeigt, wie die Diskussion um Scientology in Deutschland an manchen Orten schlicht manipuliert wird.“

Programmbeschwerde: ZDF-Talkshow Markus-Lanz vom 4.11.2010 zum Thema Scientology

Die Programmbeschwerde über Manipulation, ZDF Talk-Show Markus Lanz zu Scientology


Hier lesen Sie die gesamte Story über die ZDF Talk-Show Markus-Lanz zu Scientology

Die Programmbeschwerde:

Ich möchte im Namen der Scientology Kirche Deutschland e.V. zu dieser Talkshow folgende Programmbeschwerde einreichen. Zunächst möchte ich aufzeigen, wie es zu dieser Talkshow zum Thema Scientology kam:

Vorgeschichte:
Anfang April 2010 erfuhren wir davon, dass die Talkshow von Markus Lanz das Thema Scientology thematisieren wollte.
Ich rief daraufhin in der Redaktion der Talkshow an und bot an, daran teilzunehmen. Als Antwort wurde mir mitgeteilt, der Termin stehe noch nicht fest. Die Redaktion würde sich wieder bei mir melden. Man bestätigte mir, dass es geplant sei einen Vertreter der Scientology Kirche teilnehmen zu lassen.

Zufällig fand ich am Abend des 22.4.2010 heraus, dass die besagte Talkshow bereits an diesem Abend angesetzt war, ohne dass ich je von der Redaktion zwecks einer Teilnahme erneut kontaktiert worden wäre. Angekündigte Teilnehmer: 2 Ex-Scientologen: Wilfried Handl und Elke Kleve, sowie deren Mutter.

Die Informationen der beiden Ex-Mitglieder und der Mutter waren in Teilen absolut unwahr und ansonsten gewollt einseitig und gefärbt, um vorgefasste Vorurteile gegen die Scientology Kirche zu bestärken.

Ich rief am Tage nach Ausstrahlung der Sendung erneut die Redaktion an und erhielt die unrichtige Auskunft, dass es sich nicht um das Thema Scientology als solches gehandelt habe, sondern um „Schicksale“ einzelner Personen. Entsprechend hätten sie kurzfristig auf meine Teilnahme als Sprecher der Scientology Kirche verzichtet.

Ich brachte mein Unverständnis und meine Ablehnung der Vorgehensweise wie auch der einseitigen und unwahren Berichterstattung zum Ausdruck und verlangte einen Lösungsvorschlag, wie die in der Sendung verbreiteten Unwahrheiten korrigiert werden könnten.

Redakteur Markus Fieser schlug daraufhin vor, das Thema Scientology mal in ganz anderer Weise vorzustellen, indem zwei überzeugte Scientologen – sonst niemand – in die Talk-Show eingeladen würden, um – durchaus auch kritisch hinterfragt – zu ihren Erfahrungen befragt zu werden und diese darzulegen.

Der Pressesprecher der Scientology Kirche Hamburg, Frank Busch, traf sich daraufhin am 28. Mai mit Herrn Fieser in Hamburg, zeigte ihm diverse Dokumente, wie die zwei „Aussteiger“ in der Talkshow vom 22.4.2010 die Unwahrheit verbreitet hatten. Die Idee einer „anders gestalteten“ Sendung mit dem Ziel der Ausgewogenheit und Überparteilichkeit wurde in diesem Gespräch weiter zementiert.

Herr Fieser informierte Frank Busch, dass das genannte Konzept der ausschließlichen Teilnahme zweier Scientologen von seinem Vorgesetzten bewilligt worden sei. Es werde nun aber wohl September werden, bis es realisiert werden könne. Die Fußball-WM und die Sommerpause stünden vor der Türe und kämen in die Quere.

Im September wurde von Herrn Fieser mitgeteilt, dass diese Nachfolgesendung zu Scientology wohl erst im Oktober Realität werden würde.

Anfangs Oktober wollten wir – als Zeichen unseres guten Willens – Herrn Markus Fieser zur Jahresversammlung der Internationalen Scientology-Vereinigung in England einladen, damit er sich mal sein eigenes Bild aus unmittelbarer Anschauung machen kann. Er zeigte grosses Interesse, doch es kam dann doch nicht zum Besuch dieser Veranstaltung.

Mitte Oktober meldete sich Herr Fieser erneut per Email bei mir. Es schaue so aus, dass es mit der Talkshow bald klappen werde. Ich möge ihn doch kontaktieren.

Gesagt, getan: Herr Fieser teilte mir mit, dass sie eine Talkshow unter Teilnahme von Herrn Wilfried Handl (s.o.) und meiner Person beabsichtigten. Auf meinen Einwand hin, dass es doch langsam öde sei, immer nur Herrn Handl zu hören, meinte Herr Fieser, sie seien dabei, alternativ ein anderes Ex-Mitglied zu suchen.

Ein paar Tage später rief er mich erneut an, teilte mit, dass das Konzept nun stehe: Handl und ein weiterer Aussteiger „gegen“ Stettler. Der zweite Aussteiger sei noch nicht ganz sicher gestellt. Sofortiger Protest meinerseits: es ist zu einseitig und inakzeptabel, da aus dem ursprünglichen 2:0 Konzept im Sinne der Ausgewogenheit des Gesamt-programms nun wieder eine 1:2 Version zum Nachteil von Scientology wird und damit das genaue Gegenteil zum Tragen kommt.

Herr Fieser nahm dies zur Kenntnis. Er versuchte mich mit der Aussage zu beschwichtigen, dass sich vielleicht sowieso kein zweiter Aussteiger fände.

Zwei Tage später rief er mich wieder an: Es stehe nun fest. Handl und der Aussteiger Markus S. hätten beide zugesagt.

Wenn ich nicht daran teilnehme, dann würden halt erneut zwei Aussteiger eine halbe Stunde lang ihre einseitige Sicht der Dinge unwidersprochen berichten können.

Nach reiflicher Überlegung – und zahlreichen Mails, Telefonaten – sandte ich der Redaktion zum Schluss ein Mail: ich sei bereit an der Talkshow teilzunehmen, wenn sichergestellt ist, dass die Seite der Scientology die Hälfte der Redezeit erhalte und in der Sendung keine Überrumpelungsmanöver wie z.B. durch unangekündigte Überraschungsgäste stattfinden. Außerdem bestand ich darauf, dass zum Zwecke der Ausgeglichenheit der Diskussion zumindest ein zweiter Scientologe im Publikum platziert ist, der „verkabelt“ in die Diskussion eingreifen könnte. Falls der Sendebeitrag später geschnitten (gekürzt) werden würde, müssten die Pro und Kontra Teile dennoch ausgewogen bleiben.

Antwort Markus Fieser: per Mail am 29.10. um 12:32:
„Hiermit bestätige ich Ihnen, nach Absprache mit meinem Geschäftsführer, die unten genannten Bedingungen“.
Die da waren:
„Ich möchte bestätigt haben, dass die folgenden Bedingungen eingehalten werden:
..
Gesprächszeit 50:50%

auch wenn danach geschnitten werden sollte, müssen die beiden Pro und Kontra Parts gleich bleiben“.

Die Sendung, Ausstrahlung vorgesehen für den 4.11., sollte am 1.11. aufgezeichnet werden.

Noch am Samstag vor der Aufzeichnung der Sendung fand zwischen Herrn Fieser und mir ein längeres Gespräch statt. Nach einer Stunde meinte er, dass er der Redaktion über die angenehme Atmosphäre unseres Gespräches berichten werde. Meine Argumente in der Diskussion mit ihm seien überzeugend.

Am darauffolgenden Montag trafen zur gegebenen Zeit Frank Busch (der später verkabelt im Publikum saß, aber nie zu Wort kam) und ich im Studio ein.

Herr Fieser und Herr Markus Lanz bestätigten in einem kurzen Empfangsgespräch die veranschlagte Dauer der Sendung zum Thema Scientology von ca. 30 – 35 Minuten. Sie werde 1:1 am darauffolgenden Donnerstag ausgestrahlt. Es werde nicht geschnitten.

Die anschließende Diskussionsrunde verlief hitzig. Schon während der Aufzeichnung protestierte ich gegen die z.T einseitige Gesprächsführung. Das Wort wurde immer wieder den zwei Aussteigern gegeben. Um überhaupt zu Wort zu kommen, musste ich das Wort im wahrsten Sinne ergreifen. Am Ende belief sich mein Anteil an der ungeschnittenen Gesprächsrunde auf ca. 35 Prozent, der Anteil der Kontrahenten auf ca. 65%. Also überhaupt nicht ausgeglichen.

Kritische Fragen gegen die zwei Aussteiger gab es nicht. Keine ihrer Aussagen wurde je hinterfragt. Zielscheibe solcher Fragen war im Gegenteil meine Person.

Ich protestierte bei den Redakteuren Lanz und Fieser auch am Ende der Aufzeichnung der Live-Diskussion über die Einseitigkeit der Moderation des Sendebeitrags. Die Herren Lanz und Fieser versuchten mich mit dem Hinweis zufrieden zu stellen, ich hätte in der Kontroverse meine Position gut gehalten. Vor allem hätte ich gegen Wilfried Handl einige Akzente setzen können.

Dies zur Vorgeschichte. Nun zum Grund meiner Beschwerde:
Gross war die Überraschung, als am Donnerstagabend, dem 4.11. 2010, eine ganz andere Talkshow im Fernsehen zu sehen war als jene, bei deren Aufzeichnung ich Teil genommen hatte. Zahlreiche wichtige Äußerungen von mir wurden einfach aus der Sendung herausgeschnitten. Nach meiner Erinnerung wurden aus der eigentlichen Diskussionsrunde fast 50% meiner Aussagen herausgeschnitten. Im Vergleich dazu wurden ganz wenige Einzeläußerungen der Diskussionskontrahenten herausgeschnitten.

Meine Erwiderungen auf unrichtige Informationen der zwei Kontrahenten waren auf ein Minimum gekürzt.

Die Kürzungen betrafen auch Beiträge, die Hintergründe zur Kontroverse um Scientology aufzeigten oder auch allgemeine Informationen zu Scientology gaben.

Einige Beispiele – basierend auf meiner Erinnerung:
So waren z.B. Aussagen zum Hintergrund von Wilfried Handl betroffen. Diese zeigten auf, dass er – entgegen seiner Behauptungen – vor mehr als 27 Jahren nur einige Monate aushilfsweise Leiter einer kleinen Gemeinde in Wien gewesen war und dreimal vor die Tür gesetzt worden war, somit also nicht den von ihm vorgegebenen Sachverstand besitzt.

Auch die Frage von Herrn Lanz, wieso Herr Handl vor die Tür gesetzt worden sei, wurde von mir damit beantwortet, dass er zuvor Mitglied einer terroristischen Vereinigung in Österreich gewesen war und dort sogar den Bau von Bomben erlernt habe.

Auch die darauf erfolgte Rechtfertigung des Herrn Handl, dass es sich „nur“ um Molotow-Cocktails gehandelt habe, wurde aus dem Sendebeitrag herausgeschnitten und wegzensiert.

Spätere Hinweise von mir, dass Handl offenbar nicht der vorgebliche „Experte“ sein könne, wenn er bereits vor 27 Jahren als hauptamtliches Mitglied entlassen worden sei, wurden wegzensiert. Den Zuschauern wollte man diese Information offenbar vorenthalten.

Meine Antwort auf die Frage des Moderators, warum Mitglieder der Kirche Pfeffersprays benutzen, fand sich nicht mehr. Diese Antwort bestand nämlich aus meinem Hinweis auf die wiederholt von Fanatikern begangenen massiven Sachbeschädigungen an Kirchenobjekten.

Mein Protest gegen die unfaire Diskussionsführung wurde ebenfalls geschnitten, nachdem die zwei Kontrahenten minutenlang abwechslungsweise ihre Vorwürfe ohne Widerspruch gegen die von mir vertretene Gemeinschaft verbreiten durften. So erhielt der Zuschauer des öfteren den falschen Eindruck, dass ich lammfromm den Vorwürfen zuhöre und diesen nichts entgegenzusetzen habe.

Moderator Lanz gab dies während der Diskussion einmal selbst zu erkennen, als er sagte, dass er mir doch wieder mal das Wort erteilen müsse, ich bekäme sonst einen dicken Hals.

Meine Replik dass ich den sowieso schon seit jeher aufgrund meines Körperbaus habe verursachte Erheiterung. Diese ganze Sequenz sowie meine darauf folgende Erwiderung auf die zuvor ausgesprochenen Vorwürfe wurden herausgeschnitten.

Wiederholte Ausdrücke des Protests auf meiner Seite (Kopfschütteln, Verlangen des Wortes) fanden sich in dem ausgestrahlten Sendebeitrag nicht mehr.

Auch meine Aufforderung an Publikum und Zuschauer, man möge sich doch bitte selbst ein eigenes Bild machen, indem sie z.B. unsere Internet-Websites besuchen, wurde zensiert.

Eine Aussage des Diskussionsteilnehmers Markus S. vom Ende der Talkshow zum Thema Scientology wurde schlicht in die zeitliche Mitte der Sendung hinein geschnitten!

Meine ausführliche Antwort auf die Frage des Moderators Markus Lanz: „Warum sind Sie Scientologe geworden? Was gibt Ihnen das?“ wurde herausgeschnitten und eine spätere kurze Äußerung „ich fühle mich spirituell viel freier“ an seine Stelle gesetzt.

Es gab zahlreiche weitere manipulative Zusammenschnitte, die leicht zu dokumentieren sind, wenn man die Originalaufzeichnung und die manipulierte Version gegenüberstellt.

Die ausgestrahlte Diskussion dauerte 29 Minuten. Mein Gesprächsanteil belief sich auf ca. 7 Minuten, d.h. noch weniger als 25%.

Der tatsächliche Verlauf der Diskussion war nicht mehr wieder zu erkennen.

Die schriftliche Bestätigung der Redaktion an mich mit der Zusage eines Redeanteils von 50% vom Zeitpunkt vor der Aufzeichnung der Sendung wurde damit zur Farce.

Ich habe mich gleich nach Ausstrahlung der Sendung direkt bei Herrn Markus Fieser schriftlich beschwert. Bis heute kam keine Antwort, Rechtfertigung oder Entschuldigung.

Mir geht es hier nicht zuerst um die Moderationsführung der Diskussion um das Thema Scientology, sondern um grundsätzliche Verhaltensfragen einer Fernsehredaktion, die für sich den Anspruch der Wahrhaftigkeit und korrekten Information der Öffentlichkeit erhebt.

Wenn dem Zuschauer zusätzlich der unrichtige Eindruck suggeriert wird, es handle sich um eine „Live“-Show, wo er in ausgewogener Weise mit den unterschiedlichen Standpunkten konfrontiert wird, so ist das umso mehr fragwürdig. Das traf hier eben überhaupt nicht zu.

Die Richtlinien für Sendungen des ZDF in der Fassung vom 11.12.2009 wurden in der hier angesprochenen Sendung der Markus-Lanz-Talkshow eklatant verletzt, d.h. konkret die folgenden Ziffern dieser Richtlinien:

Ziffer I (4)verlangt von der Berichterstattung den „vorbehaltlosen Willen zur Wahrhaftigkeit und Sachlichkeit“.

Durch Herausschneiden meiner Antworten und Diskussionsbeiträgen wurde dieser vorbehaltlose Wille zur Wahrhaftigkeit mit Füßen getreten.

Ziffer III (4)gebietet die Darstellung der wesentlichen Informationen zum Zwecke der eigenen Meinungsbildung der Bürger und untersagt die Manipulation derer Meinung durch Weglassen wichtiger Tatsachen, durch Verfälschung und durch Suggestivmethoden.

Genau dies ist hier geschehen durch Herausschneiden meiner Antworten auf kritische und unkritische Fragen, meiner Reaktionen auf Unwahrheiten, sowie durch Herausschneiden von Äußerungen der Diskussionskontrahenten, mittels derer sie sich selbst diskreditierten und ihre eigene Glaubwürdigkeit in Frage stellten. Mittels dieser Suggestivmethode sollte aus der Sicht der Zuschauer meine Glaubwürdigkeit herabgewürdigt und die Glaubwürdigkeit der Diskussionskontrahenten heraufgesetzt werden.

Ziffer III (5)verlangt von der Fernsehanstalt die Ausgewogenheit des Gesamtprogramms auch bei strittigen Fragen.

Der ursprüngliche Vorschlag der Redaktion vom Mai 2010 (2 Scientologen in der Show) hätte dieser Richtlinie Genüge getan, nachdem eben im April das Thema Scientology nur aus der Sicht des Gegners präsentiert worden war.

Dieses Konzept wurde aber dann aus mir unbekannten Gründen über den Haufen geworfen.

Die besagte Talkshow Redaktion fühlt sich offenbar nicht dem Gebot der Ausgewogenheit verpflichtet oder wurde angewiesen, diese zu missachten. Dies ergibt sich daraus, dass diese Talkshow im November aufgrund der einseitigen Gesprächsführung unter Missachtung der Zusage einer 50:50-Ausgewogenheit beim Gesprächsanteil eher der Täuschung der Zuschauer verpflichtet war.

Noch mehr ergibt sich dies aus dem Zusammenschnitt und dem Herausschneiden meiner Erwiderungen auf einzelne Vorwürfe und Behauptungen. Dem Grundsatz der Überparteilichkeit und Unparteilichkeit diente dieses Verhalten jedenfalls nicht.

Durch das zuvor beschriebene Verhalten der Redaktion der Markus-Lanz-Show wurde auch Ziffer III (6) der Richtlinien verletzt, die ausdrücklich gebietet, dass gegensätzliche Standpunkte gleichwertig behandelt werden. Das Gebot journalistischer Fairness wurde durch das oben dargestellte Verhalten geradezu mit Füßen getreten.

Letztlich war diese Fernseh-Talk-Show offenbar nicht dem Grundsatz der Toleranz gegenüber der Achtung von Glauben, Meinung und Überzeugung der Mitmenschen im Sinne von Ziffer VII (2)der Richtlinien verpflichtet sondern eher dem Gegenteil, indem Angehörige der Scientology Kirche durchwegs negativ dargestellt werden sollten. .

Ich bitte Sie auf der Grundlage der oben genannten Fakten, die Redaktion der Fernsehtalkshow „Markus Lanz“ mit diesen Pflichtverletzungen journalistischer Fairness zu konfrontieren, sie dazu anzuhören und sich selbst durch Gegenüberstellung der ungeschnittenen Talk-Show und der letztlich ausgestrahlten Talk-Show ein eigenes Bild davon zu machen.

Außerdem bitte ich Sie, die Redaktion unter Hinweis auf die üblichen internen Disziplinarmittel der Fernsehanstalt des ZDF zu verpflichten, sich zukünftig an die dargestellten Richtlinien zu halten.

Ich erwarte auch, dass zukünftig sichergestellt ist, dass Zuschauer durch Einblendung eines Textes oder auf ähnliche Weise vom Sender darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine zusammengeschnittene Aufzeichnung und keine „Live-Sendung“ handelt. So wären suggestive Täuschungen der Zuschauer von vornherein ausgeschlossen.

Ich erwarte auch einen Vorschlag wie uns die Möglichkeit gegeben wird, die Sicht der Scientology ausgewogen präsentieren zu können.

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich

Mit freundlicher Hochachtung

Jürg Stettler

Pressesprecher

Scientology Kirche Deutschland e.V.

Sendung über Scientology im Schweizer-Fernsehen


Eine interessante Stellungnahme zum Film der im schweizer Fernsehen am 15. November 2010 ausgestrahlt wurde.

Der Film ist aus Australien und im Frühjahr diesen Jahres dort ausgestrahlt worden. In wesentlichen Teilen liegen mittlerweile Beweise und Gerichtsverfahren vor, dass die im Film gemachten Vorwürfe nicht haltbar sind oder zumindest Aussage gegen Aussage steht. Auch sind einige Informationen veraltet, da die Verfahren längst zu Gunsten der Scientology Kirche entschieden wurden.

Der überwiegende Teil der ehemaligen Mitglieder, die im Film zu Wort kommen, war Mitglied der See-Organisation, vergleichbar mit einem religiösen Orden der christlichen Kirche. Der Zugang zu diesem Orden und auch der Austritt stehen jedem Mitglied frei, die Regeln innerhalb des Ordens werden durch schriftliche Erklärung akzeptiert und sind in keiner Weise so wie im Film dargestellt. Wenn hier in irgendeiner Form Rechtsverletzungen stattfinden würden, dann gäbe es mit Sicherheit Beweise hierfür, die rechtlich durchgesetzt werden könnten. Dies ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil:

* Das Verfahren C. Headley gegen die Scientology Kirche International wurde vom einem kalifornischen Bezirksgericht im Mai 2010 eingestellt.
Beleg: Kopie des Gerichtsurteils vom 8. Mai des United States District Court
* Das Verfahren in Sachen Marc Headley wurde im Mai 2010 vom gleichen Gericht eingestellt.
Beleg: Kopie des Gerichtsurteils
* Bzgl. dem Verfahren Laura de Creszenzo gegen die Scientology Kirche International hat ein Gericht in Kalifornien am 30. April 2010 angordnet, dass das Verfahren einzustellen ist.
Beleg: Kopie des Gerichtsurteils des Superior Court of California vom 30. April 2010
* Den Ausagen von Frau Hana Eltringham Whitfield stehen andere Aussagen von Julia Hargrave entgegen, die ein ganz anderes Bild des Lebens in der See-Organisation in Ihren ersten Jahren aufzeigen. Unterlagen hierzu liegen dem Fernsehen vor.
Beleg: Beglaubigte Aussage von Frau Julia Hargrave vom 8. März 2010

Zudem wurde die im Film erwähnte durch den Senat geforderte Untersuchung der Scientology Kirche Australien nie durchgeführt. Es fanden lediglich Anhörungen zum Standard bei der Anerkennung von Steuerfreiheit für nicht-gewinn-orientierte Gruppen statt, bei denen die Scientology Kirche neben vielen anderen Gruppen am Rande erwähnt wurde. Die Scientology Kirche ist in Australien bereits seit 1983 steuerbefreit.

Scientology ist eine weltweit in rasantem Tempo wachsende Religion mit Millionen von Mitgliedern aus mehr als 130 Ländern. Die im Film gemachten Aussagen stehen in krassem Widerspruch zu den Informationen der Kirche, die z.B. auf http://www.scientology.ch und anderen sites der Kirche eingesehen werden können. Scientology Kirchen stehen jedem offen, so dass es immer möglich ist, sich ein eigenes Bild zu machen.

China kauft Griechenland-Bonds, was bedeutet dies wirklich?


Ich veröffentliche hier ein Artikel geschrieben von Luppo Cattivo, dem ich nichts mehr hinzufügen möchte, welcher meines Erachtens sehr präzise beschreibt was in diesem Moment abläuft.

AKTUELL: Die EXPERTEN und das unabhängig davon, ob sie systemmediale oder scheinbare “Querdenker” sind, verstehen immer noch nicht, was wirklich passiert und fallen erneut auf die große FED-Medien-Show herein.
So berichten die Massenmedien mehr oder minder einhellig, dass

* die USA nun ihre Währung “drücken” um ihre Exporte zu verbilligen und
* dies ein Währungskrieg sei
* Gold (auf einmal) kein Maßstab für Devisenkurse sein darf – nachdem der Golddrückmodus gegen die Chinesen nichts mehr ausrichten kann.
* Beim Gold bilde sich eine “BLASE” (LOL, versuche mal einer, Gold aufzublasen)

All diese Darstellungen sind an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen, denn
wie dargestellt, haben die Chinesen der FED den Plan vereitelt, den Dollar erneut als einzig sichere Reservewährung hinzustellen und außerdem trägt die Verweigerung und Gegensteuerung der Chinesen nun dazu bei, dass der Dollar fällt und fällt.
Zum Thema passt auch noch eine kleine Meldung: China bietet PORTUGAL Hilfe an

Die FED-USA wollen und müssen jedoch, zumindest für den systemerzogenen EXPERTEN, davon ablenken, dass sie über den Dollarkurs nur noch wenig bis keine Kontrolle mehr haben.
Deshalb wird nun mit großen Posaunen verkündet, dass die FED Hunderte von Milliarden zusätzlich in den Markt pumpt, während vorher über irgendwelche “Anlegern” Billionen clam-heimlich in den Umlauf kamen, bislang durfte das möglichst keiner merken.

* Tatsächlich produzieren die USA nichts selbst, das durch einen niedrigeren Wechselkurs zu vermehrtem Export führen könnte. Es käme zu (real) niedrigeren Exporterlösen und noch gigantischeren Handelsdefiziten
* Der Export generiert sich aus China, ob man nun Nike , Home-Depot oder wen auch immer nimmt.
* wenn China aber die Lieferungen in die USA für solche Marken verweigert, bzw. nur noch Zahlungen in EURO (gemein) oder gar in Gold (noch schlauer) verlangt, dann brechen diese US-Firmen zusammen, sobald ihr Lager verbraucht ist.
* Unter diesem Aspekt muss man auch die Asienreise von Retter Ohbama sehen: man will/muss nun ganz schnell versuchen, ein blödes Ersatzland zu finden, das mit den USA vereinbart, die doch so schönen Dollars als Zahlungsmittel anzunehmen. Persönlich halte ich die Mission für aussichtslos, auch wenn man uns durch die Presse vom großartigen Erfolg der Asienreise berichten lassen wird.
* Beim Goldpreis muss man zweierlei beachten:
A) wie vielfach angekündigt, kann ungedecktes Papiergeld -wirklich freie Marktkräfte vorausgesetzt- nicht anstinken gegen Gold.
B) es wird teilweise nur scheinbar teurer, deshalb weil eben die Papierwährungen an Wert verlieren
* Trotzdem wird der Goldpreis m.E. deshalb in ungeahnte Höhen schießen, weil die FED den Dollar in den Cent-Bereich fallen lassen muss, sie hat keine Möglichkeit mehr sich zu wehren. Da die USA aber evtl. auch Gold kaufen werden müssen (siehe oben), um Lieferungen aus China u.a. zu bezahlen, wird dies den Goldpreis zusätzlich antreiben. Selbstredend wird dazu immer in der Presse getrötet: EINE BLASE, WEHE EUCH, EINE GOLDBLASE, die schlimmste aller Blasen.

Es ist eigentlich klar zu sehen, dass die chinesische Führung am Schalthebel sitzt und die UISSA versuchen, an wegschwimmenden Fellen noch zu retten, was zu retten ist.
Für die Psychopathen nun eine einmalige, nie dagewesene Situation:
Sie müssen erkennen, dass 1 Million Zionisten und solche, die es werden wollen, zwar ein paar hundert Millionen verängstigte und mit “SCHULD” beladene Europäer unter Kuratel halten können, nicht aber ein paar Milliarden völlig unvoreingenommene Chinesen, die noch in der Lage sind, unvoreingenommen in die Welt zu blicken.
(Anm.: in diesem Zusammenhang habe ich gelesen, dass in CHINA ein Film über Rothschild, der im 3.Reich 1940 produziert wurde – von dem ich nie gehört habe, ein Kassenmagnet ist)

Es ist auch klar, dass CHINA bei diesem Dollarabsturz vs. Goldanstieg versuchen wird, die Regie zu führen um so peu a peu Dollars loszuwerden und dafür Gold (oder auch andere Rohstoff-/Sachwerte) einzutauschen.
Und irgendwann sind dann auch alle US-Kriege hinfällig, weil es auch Iraker und Afghanen ablehnen, diese lächerlichen grünen Scheinchen als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
Vielleicht wollen die Rothschilds aber den SCHEKEL als Weltleitwährung installieren. 😉

8.10.2010 die wirklich lächerliche Rache der Rothschildisten – so wird Frust abgeladen Den Friedensnobelpreis erhält ein Regierungsfeind. Vermutlich ist er wirklich ein Verbrecher (wie es die chinesische Führung behauptet) denn nur dann passt er gut in die Reihe seiner Vorgänger wie OBAMASAMA oder Kissinger.
So meinen die Druck auf China ausüben zu können ? Zum Totlachen !
Aber natürlich wieder was zum Breitwalzen in der Gehorchpresse!

am 3.Oktober nochmal , diesmal bei ntv-News : China kauft Griechenland-Bonds

China bietet dem finanziell angeschlagenen Griechenland faktisch eine Geldspritze aus seinen gigantischen Währungsreserven an. Ministerpräsident Wen Jiabao betont zu Beginn eines zweitägigen Besuches in Athen, sein Land habe bereits griechische Staatsanleihen gekauft und neige auch dazu, dies auch in Zukunft zu tun….
die wenigsten EXPERTEN haben vermutlich verstanden, was hier wirklich passiert und passiert ist,

* als der Euro abzustürzen droht
* als das angebliche 750 Milliarden Rettungspaket “geschnürt” wurde, das übrigens niemals zustande gekommen ist
* als der Euro auf einmal “auf wundersame Weise” wieder zu Kräften kam und seitdem der Dollar fällt (ins vermutlich Bodenlose)

deshalb hier nochmal meine (alte) Interpretation, die von obigem Artikel nur gestützt wird.

1. Rothschilds Bande hatte tatsächlich den Plan, den Euro zu ruinieren, um damit “der Welt” eine Lehre zu erteilen, dass eben nichts über und ohne den Dollar geht und dass nur dieser seine Berechtigung als alleinige Welt-Reservewährung hat.
2. Dies war als Strafmassnahme insbesondere für all diejenigen Dollar-Feindländer gedacht, die in den letzten Jahren ihre Reserven diversifiziert haben und soweit möglich auch auf den EURO umgestiegen waren aber auch als Warnung für solche , die etwas derartiges planen (insbesondere auch China)
3. Diesen Plan hat aber China (sicher in Absprache und in Zusammenarbeit mit anderen Ländern der Shanghai-Gruppe) so energisch durchkreuzt, dass die Bande um Rothschild, Goldman-Sachs, Soros & Co das Handtuch werfen und den Rückzug antreten mussten.
4. China hat (vereinfacht gesagt) konsequent alle Euros aufgekauft , die von der Bande auf den Markt geworfen wurden, um den Kurs abstürzen zu lassen und hat dafür seinerseits seine Dollarreserven hergegeben. Das hat in einem Zug den Euro gestärkt und den Dollar geschwächt.
5. Zudem hat man eine eigene Rating-Agentur gegründet, wodurch auch das Welt- Rating-Monopol nicht mehr ausschliesslich bei den Rothschild-Zionisten liegt.
6. Der Grund dafür ist einfach bzw. zweifach: zum einen wäre China anders niemals aus der Dollar-Reservefalle herausgekommen, zum anderen hätte China (und alle anderen Länder, die in Euro diversifiziert haben) gewaltige bis Total- Verluste einkalkulieren müssen.
7. Die USA i.e. die FED, i.e Rothschild und Co müssen nun realisieren, dass China gegebenenfalls seine gesamten Dollarreserven in den Markt spülen wird, sobald die USA bzw. deren Hintermänner sich weiter unbotmäßig gegenüber China verhalten.
8. Sie müssen mehr oder minder untätig zusehen, wie der Dollar nach und nach Fallen wird und das aller Voraussicht nach in einem Tempo, das die Chinesen bestimmen, denn noch haben sie zuviele Dollar-Reserven und sie haben -noch- keinerlei Interesse, dass der Dollar völlig entwertet wird.
9. Das angebliche europäische “Rettungspaket” von 750 Milliarden gibt es gar nicht, es wurde lediglich erfunden, um eine Scheinerklärung zu haben, weshalb sich der Euro auf einmal erholte (denn man wollte natürlich der Bevölkerung nicht eingestehen, dass dieses Wiedererstarken von China verursacht wurde.
10. Wenn wir also heute noch einen Euro haben und keine Währungsreform, dann verdanken wir dies vor allem China (und vermutlich einigen kooperierenden Euro-Fan-Ländern). Man kann sich ausrechnen, dass China auf diesem Weg nach und nach mehr Einfluss auf Europa und die Euro-Zone bekommen wird und das ist alles andere als bedenklich – es berechtigt vielmehr zu großer Hoffnung.
11. Wenn letztlich die Europäer 100 Jahre lang zu dumm, zu schwach, zu kurzsichtig waren um die Tragweite der Eurasischen Idee zu erfassen , dann sind es nun vielleicht Chinesen, Russen, Iraner, die hier zur Tat schreiten, um die europäischen US-Sklaven aus ihrer Abhängigkeit zu befreien.
Eine neue Ära könnte beginnen, weniger beeinflusst von der Bande der Welt-Terroristen und Welt-Tyrannen
Nur damit (und eine andere Möglichkeit sehe ich derzeit nicht) würde der zionistische Weltherrschaftsplan scheitern bzw. er müßte sich auf USA, UK und die ehemaligen Commonwealth-Länder beschränken.
12. Parallellen kann man bei Gold, Silber&Co feststellen: Es gibt einen Kampf (auf Biegen und Brechen) zwischen der Weltverbrecherbande und der “Opposition” , angeführt wohl von China. Einerseits wird permanent versucht, den Goldpreis wieder unter bestimmte Marken (gegenüber dem Dollar) zu drücken, aber China reagiert da sehr elastisch, einmal gönnt man dem Gegner einen kleinen Gewinn von ein paar Cent, wodurch er aber so geschwächt ist, dass am Folgetag der Preis gleich um 10 USD und mehr klettert. Die Bande muss nach und nach erkennen, dass allein mit heisser Luft gegen ein paar Milliarden Chinesen schlecht anzustinken ist.

Kelly Preston und die Geburt im Sinne der Scientology Lehre


Ob es sich um Katie Holmes oder Jennifer Lopez, um Leah Remini oder wie nun aktuell um Kelly Preston’s Art und Weise der Geburt dreht, eines ist immer gleich: Reisserische Artikel müssen geschrieben werden um etwas zu verteufeln, für das sich die betreffenden, ach so rücksichtsvollen Journalisten, gar nicht interessieren. Es geht einzig um verkaufsfördernde Schalgzeilen, nicht ums Thema selbst.
Da wird dann der Ratschlag „so still wie möglich“ schnell als „Maulkorb für die werdende Mutter“ beschrieben.
Der humorvolle Ratschlag L. Ron Hubbards, tratschenden Schwestern und Ärzten am besten einen Tritt ins Schienbein zu verpassen wird dann auch mal als „Gewalt gegen Ärzte“ uminterpretiert.

Wie auch immer, Kelly Preston wird das Kind gebären und die ganze Familie darf sich nach dem Tod Ihres Sohnes Jett auf den Familienzuwachs zu Recht freuen. Nur die ewigen Nörgler tun in solchen Momenten das was sie immer tun: „Nörgeln“
Hier gibt es einige interessante Informationen dazu:
https://religo.ch/tag/scientology-geburt/

Klimawandel und Klimaschwindel: Professor Harold Lewis ist nicht mehr Mitglied der „American Physical Society“


Die American Physical Society, eine altehrwürdige wissenschaftliche Gesellschaft, hat eine über 100 Jahre alte Geschichte. Lange Zeit wurde sie als die führende Stimme der Physik und maßgebende Quelle physikalischer Informationen für den Fortschritt in der Physik und zum Wohl der Menschheit betrachtet. Der emeritierte Professor für Physik an der University of California, Dr. Harold Hal Lewis auch „Hal“ genannt, gehörte 67 Jahre lang dieser Gesellschaft an. Jetzt hat er sich mit einem offenen Brief von dieser distanziert.

Grund für seinen Rückzug ist die Stellungnahme der American Physical Society zur globalen Erwärmung aus dem Jahr 2007, welche im April dieses Jahres noch durch eine Kommentierung ergänzt wurde. Es waren wohl die Art und Weise, wie diese Stellungnahme zustande gekommen ist und auch der Inhalt dieser, und der Umgang der APS mit Kritikern, die Professor Lewis zu seinem Rücktritt bewogen haben. Aber lesen sie selbst, was Hal Lewis zur Begründung seines Schrittes schreibt.

Von: Hal Lewis, University of California, Santa Barbara

An: Curtis G. Callan, Jr., Princeton University, President of the American Physical Society

6. Oktober 2010

Lieber Curt:

Als ich vor 67 Jahren Mitglied der American Physical Society wurde war diese sehr viel kleiner, viel vornehmer, und bis dahin unverdorben durch das große Geld (eine Bedrohung vor der Dwight Eisenhower vor einem halben Jahrhundert gewarnt hatte). Tatsächlich war die Wahl Physik als Beruf zu betreiben zu der Zeit eine Garantie für ein Leben in Bedürftigkeit und Enthaltsamkeit – es war der zweite Weltkrieg der dies grundlegend geändert hat. Die Aussicht auf weltlichen Gewinn trieb damals kaum einen Physiker an. Es ist nicht mehr als 35 Jahre her, als ich den Vorsitz über die erste APS Studie über ein umstrittenes sozial/wissenschaftliches Thema hatte, die Reaktor-Sicherheits-Studie, bei der, obwohl es genug Kritik von Fanatikern gab, kein Fingerzeig von oben kam oder unmäßiger Druck auf uns Physiker ausgeübt wurde. Aus diesem Grund konnten wir eine, wie ich finde, ehrliche Abschätzung der Situation zur damaligen Zeit vornehmen. Unterstützt wurden wir durch die Anwesenheit eines Aufsichtsgremiums bestehend aus Pief Panofsky, Vicki Weisskopf und Hans Bethe, alles Größen der Physik die über jeden Zweifel erhaben waren. Ich war stolz auf dass was wir in dieser geladenen Atmosphäre geleistet hatten. Am Ende bestätigte das Aufsichtsgremium in seinem Bericht an den Präsidenten des APS die völlige Unabhängigkeit in welcher wir unsere Arbeit ausgeführt hatten und sagte voraus, dass der Report von Befürwortern und Gegnern angegriffen werden würde. Was für eine größere Anerkennung könnte man erfahren?

Wie anders ist es heute. Die Riesen wandeln nicht mehr über die Erde und das große Geld ist vielfach zum Daseinszweck physikalischer Forschung geworden, die Lebensgrundlage für vieles mehr, und es stellt damit die Grundlage für unzählige Karrieren dar. Aus Gründen welche ich gleich darlege, ist aus meinem einstigen Stolz ein Mitglied der APS zu sein ein Gefühl der Schande geworden, und ich sehe mich gezwungen, was mich keinesfalls mit Freude erfüllt, meinen Rücktritt von der American Physical Society anzubieten.

Das Billionen Dollar Geschäft
Es ist natürlich der Betrug mit der globalen Erwärmung, welcher von (buchstäblich) Billionen von Dollar angetrieben wird, der so viele Wissenschaftler korrumpiert hat, und der wie eine Riesenwelle die APS vor sich hergetrieben hat. Es ist der größte und erfolgreichste pseudowissenschaftliche Betrug den ich in meinem langen Leben als Physiker gesehen habe. Jeder der nur den geringsten Zweifel darüber hat sollte sich zwingen die ClimateGate Dokumente zu lesen, welche dieses offenlegen ( Montfords Buch gibt die Fakten sehr gut wieder). Ich glaube nicht das irgendein wirklicher Physiker, nein irgendein Wissenschaftler, dieses Material ohne Abscheu lesen kann. Ich würde fast so weit gehen, diese Abscheu zur Definition des Wortes Wissenschaftler heranzuziehen.

Was hat nun die APS als Organisation unternommen um dieser Herausforderung zu begegnen? Es hat die Korruption als Norm akzeptiert und hat sich damit arrangiert. Zum Beispiel:

1. Vor etwa einem Jahr schickten einige von uns ein E-Mail zum Thema an einen Teil der Mitglieder. Die APS ignorierte das Ganze, aber dann beauftragte der Präsident plötzlich eine Untersuchung darüber, wie wir an die E-Mail Adressen gekommen waren. In ihren besseren Tagen hätte die APS Diskussionen zu wichtigen Themen unterstützt und in der Tat sieht die Satzung dieses auch als einen der Hauptzwecke der APS vor. Dem ist nicht mehr so. Alles was im letzten Jahr unternommen wurde diente dazu, eine Debatte zu unterdrücken.

Stellungnahme in der Mittagspause geschrieben?
2.Die in erschreckender Weise tendenziöse Stellungnahme der APS zum Klimawandel wurde augenscheinlich von ein paar Leuten in Eile während der Mittagspause geschrieben, und sie ist sicher nicht repräsentativ für die Fähigkeiten der APS Mitglieder wie ich sie seit langem kenne. Aus diesem Grund schrieben einige von uns eine Petition an den Vorstand mit der Bitte die Stellungnahme noch einmal zu überdenken. Eines der herausragenden Zeichen der (Un)Ehrenhaftigkeit in der Stellungnahme war das Gift-Wort „unanfechtbar“, welches wenige Positionen in der Physik beschreibt, und ganz sicher nicht diese. Als Reaktion benannte die APS ein geheimes Komitee welches niemals überhaupt irgendwelche Skeptiker traf oder sich genötigt sah, mit einem von ihnen überhaupt zu sprechen, nichtsdestotrotz aber der Stellungnahme des APC in seiner Gesamtheit seine Unterstützung ausgesprochen hat. (Man gab zu, dass der Ton ein wenig „zu stark“ wäre, aber erstaunlicherweise wurde das Gift-Wort unanfechtbar zur Beschreibung der Beweislage beibehalten, obwohl diese Position durch niemanden gestützt wird.) Letztendlich behielt das Komitee die Stellungnahme Wort für Wort so wie sie war, empfahl aber einen weit längeren „erklärenden“ Zusatz in dem Unsicherheiten zwar eingestanden, letztendlich aber beiseite gewischt wurden um dem Original eine Pauschal-Zustimmung zu gewähren.

Die Original-Stellungnahme, welche noch immer für die APS-Position steht enthält ebenfalls, was ich bezeichnen würde als aufgeblasene und dumme Ratschläge an alle Regierungen der Welt, so als wäre die APS die Herrin des Universums. Was sie nicht ist, und ich empfinde es als peinlich dass unsere Verantwortlichen glauben zu scheinen sie wäre es.

Es geht hier nicht um Jux und Dollerei, sondern um ernste Themen welche eine gewaltigen Teil unserer nationalen Substanz betreffen, wobei auch die Reputation der Physikalischen Gesellschaft als eine wissenschaftliche Institution auf dem Spiel steht.

3.In der Zwischenzeit haben wir den ClimateGate-Skandal erlebt und die Machenschaften der Tonangebenden Alarmisten wurden der Welt offengelegt. Es war ein Betrug in einer Größenordnung wie ich ihn noch nie erlebt habe und mir fehlen die Worte um seine Ungeheuerlichkeit zu beschreiben. Der Effekt auf die Position der APS: Keiner. Absolut gar keiner. Dies ist keine Wissenschaft, hier sind andere Kräfte am Werk.

Petition wurde ignoriert
4.Das bewog einige von uns dazu, Wissenschaft ins Spiel zu bringen (das ist schließlich die vermeintliche und historische Zielsetzung der APS), und wir sammelten die erforderlichen mehr als 200 Unterschriften um dem Rat einen Vorschlag für eine Arbeitsgruppe zur Klimawissenschaft zu unterbreiten. Wir dachten eine offenen Diskussion der wissenschaftlichen Fragen, in bester Tradition der Physik, würde letztendlich allen dienen. Ich möchte anmerken dass es nicht einfach war, die mehr als 200 Unterschriften zu sammeln, nachdem Sie uns die Nutzung der APS Mitgliederliste verweigert haben. Wir haben uns auf jede nur erdenkliche Art konform zu den Statuten der APS verhalten und sehr detailliert beschrieben was wir vorhatten – einfach um das Thema öffentlich zu machen.

5.Zu unserer Verblüffung, Satzung hin oder her, lehnten Sie unsere Petition schlichtweg ab. Stattdessen nutzten Sie den Umstand dass Sie die Kontrolle über die Liste der Mitglieder haben, um eine eigene Umfrage zum Interesse der Mitglieder an einer Arbeitsgruppe zum Thema Klima und Umwelt zu starten. Sie fragten die Mitglieder ob sie eine Petition unterschreiben würden zu einer Arbeitsgruppe über ein noch zu definierendes Thema, stellten aber gar keine Petition zur Verfügung, und erhielten so eine Vielzahl von zustimmenden Antworten. (Falls Sie die Mitglieder über Sex befragt hätten, hätten Sie noch mehr prinzipielle Zustimmung erhalten.)

Natürlich gab es gar keine Petition und auch keinen Antrag. Und auch den Teil mit der Umwelt haben Sie einfach gestrichen so dass die ganze Sache jetzt völlig unklar ist. (Jeder Anwalt wird Ihnen mitteilen dass Sie keine Unterschriften zu einer vagen Petition sammeln können um dann was immer sie wollen nachträglich einzutragen.) Der einzige Grund dieser Übung war ihrer satzungsgemäßen Verantwortung zu entgehen, unsere Petition dem Rat zu übergeben.

6.Zum jetzigen Zeitpunkt haben Sie ein weiteres geheimes Komitee gegründet um ihre eigen Arbeitsgruppe zu gründen und unsere rechtmäßige Petition zu ignorieren.

Problem von Anfang an heruntergespielt
Das Management der American Physical Society hat von Anfang an das Problem heruntergespielt um einer ernsthaften Konversation über den Klimawandel aus dem Weg zu gehen. Wundert es Sie also, dass ich das Vertrauen in die Organisation verloren habe?

Ich habe das Bedürfnis noch eine Anmerkung hinzuzufügen, die ich als Vermutung kennzeichnen möchte, weil es immer etwas riskant ist, die Motive anderer Menschen zu diskutieren. Dieses Intrigenspiel beim Vorstand der APS ist so grotesk, dass es dafür keine simple Erklärung geben kann. Einige haben angeführt, dass die Physiker heutzutage nicht mehr so schlau sind, wie sie einmal waren, aber ich glaube nicht dass das ein Thema ist. Ich denke dass es das Geld ist, genau wovor Eisenhower vor einem halben Jahrhundert gewarnt hat. Tatsächlich geht es um Billionen von Dollars, ganz abgesehen von dem Ruhm und der Ehre die es zu erzielen sind (und den regelmäßigen Reisen zu exotischen Inseln), wenn man Mitglied im Club der Alarmisten ist. Auch Ihre Fakultät für Physik (von der Sie der Präsident sind) würde Millionen von Dollar im Jahresetat verlieren, sollte die Klimablase platzen. Als die Penn State University Michael Mann vom Fehlverhalten freisprach und die University of East Anglia gleiches mit Phil Jones anstellte, wird es ihnen nicht unbekannt gewesen sein, welche finanziellen Nachteile ein anderes Handeln nach sich gezogen hätte. Wie das alte Sprichwort sagt: Man muss kein Meteorologe sein um zu wissen woher der Wind weht. Ich bin kein Philosoph, daher werde ich nicht ergründen wo genau die Grenze zwischen berechtigtem Eigeninteresse und handfester Korruption verläuft. Aber ein sorgfältiges Lesen der ClimateGate Veröffentlichungen macht klar, dass dies hier keine akademische Frage ist.

Ich bin nicht interessiert an der Teilhabe an dem Ganzen, akzeptieren Sie daher meinen Rücktritt. Die APS repräsentiert mich nicht mehr, aber ich hoffe wir bleiben weiterhin Freunde.

Hal

Scientology Schriften nicht extremistisch: Bezirksgericht von Khanty-Mansi hebt Urteil des Amtsgerichts von Surgut auf.


Ein weiteres Stück der Unterdrückung ging heute den Bach runter

Am 12. Oktober hob das Bezirksgericht von Khanty-Mansi die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut, welche die Werke von L. Ron Hubbard als extremistisch einstufte, wieder auf.

Der Beschluss vom 26. März 2010 des Stadtgerichts von Surgut fand übrigens hinter verschlossenen Türen statt. Es war keinem Repräsentanten der Scientology Kirche erlaubt worden dem Prozess beizuwohnen. Der Staatsanwalt sowie der Richter entschieden, dass die Grundlagen der Lehre der Scientology Kirche extremistisch seien. Der Staatsanwalt bestätigte später in einem Interview, dass er die beurteilten Materialien nicht selbst gelesen habe und berief sich auf eine Experten-Analyse. der beigezogene „Experte“ wurde von Frau Galina Vydrina empfohlen. Sie ist Beraterin des Gouverneurs von Khanty-Mansi und kämpft seit langem gegen nicht-traditionellen Religionen. Der von ihr zugezogene „Experte“ war Anti-Sekten-Spezialist Evgeny Volkov, der, statt die Fragen des Gerichts zu beantworten, seine „wissenschaftlichen“ Theorien vortrug, ohne auch nur die Hälfte der Scientology-Materialien die zur Analyse vorgelegt wurden, eingesehen zu haben. Das Gericht war mit den Materialien von Ron Hubbard noch weniger vertraut. Das gesamte gerichtliche Verfahren dauerte 2 Stunden und 40 Minuten.

Die Scientologen in der Gemeinde (deren Vertreter ist Alexander Iljin) hatten den Endruck, dass diese Entscheidung eine Rache für die Anerkennung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) war, da die lokalen Behörden die vom EGMR anerkannten Rechte der Scientologen auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, verletzt hatten.

Trotz der Tatsache, dass die Entscheidung des Stadtgerichts von Surgut noch nicht rechtskräftig war, nahm das Justizministerium der Russischen Föderation illegalerweise diese Materialien in die Liste des extremistischen Materials auf. Seit der Veröffentlichung dieser Liste, haben die Strafverfolgungsbehörden auf der Jagd nach diesen Materialien im ganzen Land von Blagoweschtschensk bis nach Krasnodar Durchsuchungen und Razzien durchgeführt. Am Zoll wurde Material entsiegelt und unbescholtene Bürger wurden Verwaltungsverfahren unterzogen.

„Die Entscheidung Surgut ist eine Schande für die Justiz. Als Bürger der Russischen Föderation und als Rechtsanwalt bin ich froh, dass das Urteil nun aufgehoben wurde. Auch wenn es gute Gründe für eine Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegeben hat, glaube ich, dass die Fähigkeit der Berufungsinstanz unabhängig von religiösen Einstellungen und der politischen Situation eine Entscheidungen zu fällen ein Triumph ist. Nicht nur ein Triumph des Rechtsstaates, sondern auch des gesunden Menschenverstandes“, sagte Anwalt Galina Krylova nach der Entscheidung des Bezirksgerichts.

Die Leiterin der russischen Scientology-Zentren, Natalia Dvoryadkin, erklärte, dass die Arbeiten von L. R. Hubbard seit über 50 Jahren in 165 Ländern weltweit erhältlich sind. Die Gesamtauflage der veröffentlichten Materialien überschreitet 81 Millionen Exemplaren.

Ursula Caberta’s „Arbeitsgruppe Scientology“ wird aufgelöst


Auflösung der Arbeitsgruppe war verfassungsrechtliche Notwendigkeit Scientology fordert nach wie vor Entlassung von Ursula Caberta

Die Scientology Kirche Deutschland begrüßt die Auflösung der Arbeitsgruppe von Ursula Caberta, die sie schon seit Jahren gefordert hatte. Das rechtswidrige Agieren Caberta´s war wiederholt Anlass von Gerichtsprozessen gewesen. Die Scientology Kirche und ihre Mitglieder mussten diese anstrengen, um diskriminierende Handlungen wie Cabertas verfassungswidrigen Sektenfilter oder polemische und unwahre Behauptungen über Scientology zu unterbinden und generell Caberta`s Arbeitsgruppe in die Schranken des Rechts zu verweisen.

* Bereits Ende der 90er Jahre hatte Caberta einen Prozess gegen die Scientology Kirche verloren, welche die folgenden Vorwürfe gegen sie erhoben hatte: „Missachtung des Grundgesetzes (Artikel 3,4 und 5), Verletzung der Menschenrechtskonventionen der KSZE und der Vereinten Nationen, Verletzung des staatlichen Neutralitätsgebotes, Amtsmissbrauch, Verletzung des Datenschutzgesetzes, widerrechtliche Boykottaufrufe“.
* Sowohl das LG und OLG Hamburg (Az. 7 U 128/97) gaben der Scientology Kirche Recht, aufgrund zahlreicher Anhaltspunkte diese Vorwürfe gegen Caberta erheben zu dürfen. Für diese Vorwürfe gibt es heute wesentlich mehr und massivere Anhaltspunkte als im Jahre 1997/98.
* Aufgrund der Annahme eines zinslosen und tilgungsfreien „Darlehens“ von 75.000 USD von einem mittlerweile verstorbenen US-Millionär hatte die Scientology Kirche im Jahre 2000 Anzeige wegen Vorteilsnahme und Bestechlichkeit bei der Hamburger Staatsanwaltschaft erstattet. Das Strafverfahren endete jedoch mit einem Deal der beteiligten Parteien, wobei das Verfahren gegen Caberta wegen Vorteilsnahme unter Auflage einer Geldbusse von 7.500 Euro im Juni 2002 eingestellt wurde. Caberta hatte sich durch dieses Verhalten korrumpiert und gänzlich unglaubwürdig gemacht. Deshalb hatte die Scientology Kirche schon damals Caberta´s fristlose Entlassung als einzig richtige Maßnahme gefordert.
* Ein Hamburger Gericht hat bereits im Jahre 2003 die verfassungsmäßig geforderte Neutralität im Falle von Caberta als nicht erfüllt angesehen. Ein weiteres Hamburger Gericht kritisierte den Senat im Jahre 2008 für das Fehlen disziplinarrechtlicher Schritte wegen der wiederholten Missachtung von Gerichtsentscheidungen durch Caberta´s Arbeitsgruppe und der damit verbundenen politischen „Ladehemmung“.
* Noch im April 2010 hatten die Anwälte der Scientology Kirche der Stadt Hamburg mit einer Schadensersatzklage gedroht, weil Caberta zum X-ten Male die erfundenen Stories vermeintlicher Aussteiger im Fernsehen mit dem Mantel der Glaubwürdigkeit versehen hatte. Der Senat hat offenbar auch hieraus die notwendigen Konsequenzen gezogen und Caberta generell die Zuständigkeit für solche Personen entzogen.
* In der letzter Zeit war Caberta wiederholt mit Mitgliedern der Terrorgruppe Anonymous in der Öffentlichkeit aufgetreten. Diese Gruppe ist international nicht nur für rechtswidriges Computer-Hacking bekannt geworden. Repräsentanten dieser Vereinigung sind wiederholt auch wegen sog. „hate crimes“ in den USA zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ein Münchner Anführer dieser Gruppe wurde 2009 wegen Verbreitung von Nazisymbolen verurteilt. Auf den Blogs von Anonymous finden sich auch immer wieder Links zu Kinderpornographie-Seiten. Im Zusammenhang mit Anonymous ließ Caberta jegliche Distanzierung von diesen rechtswidrigen Auswüchsen vermissen.

9/11 Der Terrorangriff auf das World Trade Center, unterstützen Sie „BuildingWhat?“


Der Einsturz des World Trade Building 7 ist die Achilles-Ferse der offiziellen Erklärung über das Geschehen am 11.09.2001. Nicht mal die Hälfte der Menschen in den USA haben Kenntnis darüber, dass es ein eingestürztes Gebäude 7, als Building 7 bezeichnet, überhaupt gab. Der Einsturz von Building 7, welches etwa so gross wie ein Fussballplatz war, ist der korrekte Angriffspunkt um eine unabhängige Untersuchungskommission in Bewegung zu setzen. Der Terrorangriff auf das World Trade Center im Jahre 2001, allgemein als 9/11 bekannt, ist auch heute 9 Jahre nach dieser Tragödie, nicht aufgeklärt. Anstelle die Reste der eingestürzten Gebäude zu untersuchen und das ganze Geschehen transparent darzustellen, werden diejenigen die zum Zeitpunkt des Geschehens vor Ort waren totgeschwiegen.
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Faktencheck über Scientology Sendung „Hart aber fair“


Am 31.3.2010 wurde bei „Hart aber Fair“ das Thema Scientology diskutiert. Obwohl das Verhältnis von 4 Gegnern zu einem Scientologen nicht fair war, entwickelte sich die Diskussion relativ fair. Wir sind einigen Vorwürfen gegen Scientology nachgegangen und haben die Fakten überprüft. Der folgende Text wurde der Redaktion „Hart aber Fair“ am 13.4. zugestellt. Es wurde eine Stellungnahme in Aussicht gestellt. Trotz Nachhaken gab es bis heute (15.5.) keine Replik. Selbstverständlich werden wir eine Reaktion der Redaktion berücksichsichtigen, sollte sie eintreffen.

Betrifft: Hart aber Fair Sendung vom 31.3. zum Thema Scientology

Faktencheck!

Zur Frage der Anerkennung des Schutzes aus Art. 4 GG durch staatliche Gerichte bezüglich der Scientology Kirchen in Deutschland

In der Diskussion wurde der Scientology Kirche unterstellt, Urteille fälschlicherweise als Religionsanerkennungen zu präsentieren. Wir sind dem nachgegangen und haben gesehen, dass dieser Vorwurf schlicht falsch ist. Hier die Fakten!

Zu den Bundesarbeitsgerichtsbeschlüssen von 1995 UND 2002:

1. AUSGANGSLAGE:

STETTLER (Zitat aus der Sendung):

„In Deutschland allein gibt es ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 des GG – Religionsfreiheit – (Zwischenruf Handl: Das stimmt nicht) haben. Es gibt viele Länder, z.B. Spanien ..

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen ..

STETTLER: … ist Scientology als Religion anerkannt“

PLASBERG: Herr Stettler, ich möchte Sie wörtlich nehmen, wenn Sie sagen, dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben, dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

STELLUNGNAHME:

Die Aussage von Herrn Stettler an dieser Stelle war zweiteilig, nämlich wie folgt:

a) „Es gibt ungefähr 50 Gerichtsurteile, die sagen, dass Scientology und die Scientologen den Schutz von Art. 4 GG – Religionsfreiheit – haben.“

b) „Es gibt viele Länder z.B. Spanien, wo Scientology als Religion anerkannt ist.“

Diese zweiteilige Aussage wird vom Moderator Herrn Plasberg umgemünzt, indem er „ihn wörtlich nimmt“, Herr Stettler habe gesagt, „dass es viele Gerichte gibt, die Ihre Religionseigenschaft anerkannt haben.“ Hierbei wird impliziert, dass deutsche Gerichte gemeint sind. “Beim Wort genommen“ hat er Herrn Stettler jedoch nicht, wenn er diese beiden Aussagen zu einer – wie dargestellt – zusammenfasst.

RICHTIG IST: Sowohl der erste Teil der Aussage von Herrn Stettler als auch der zweite Teil entsprechen der Wahrheit, aber auch die zusammengefasste Version von Herrn Plasberg.

zu a) In der Tat gibt es seit den 70er Jahren mehr als 50 Urteile deutscher Gerichte, in denen sie entweder den Vereinen der Scientology Kirche oder ihren Mitgliedern den Schutz aus Art. 4 GG zugesprochen haben. Dass dies eine Anerkennung der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft darstellt, hat Herr Stettler NICHT geäußert. Jedenfalls gibt es diese Urteile sowohl für die organisatorische Gemeinschaft als auch für deren Mitglieder.

Ausdrücklich wurde den Vereinen der Status als Religionsgemeinschaft von deutschen Gerichten in den folgenden Urteilen bestätigt, wobei wegen des damit verbundenen Aufwands momentan einige ausgewählte Zitate von Gerichtsentscheidungen aus den letzten 26 Jahren ausreichen sollten:

Bayerisches Verwaltungsgericht München, Urteil vom 25.07.1984, Az. M 1392 VII 84, Scientology Kirche Deutschland ./. LH München wegen Entzug der Rechtsfähigkeit:

„1. Der Schutzbereich des Art. 4 Abs. l und 2 GG erstreckt sich auch auf den Kläger. Der Kläger ist als Religionsgemeinschaft oder zumindest weltanschauliche Gemeinschaft anzusehen.“

Landgericht Hamburg Beschluss vom 17.2.1988 in der Sache Celebrity Center Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen Eintragung in das Vereinsregister als Idealverein, Az 71 T 79/85

„Doch sind die möglichen Kriterien einer Kirche im vorliegenden Fall zweifelsfrei erfüllt …“

Verwaltungsgericht Frankfurt, Urteil vom 4.9.1990, Az IV 2 E 2234/86 in Sachen Scientology Mission Frankfurt./. Stadt Frankfurt wegen Sondernutzungserlaubnis:

S. 15: „Zu Recht geht der Kläger allerdings davon aus, daß ihm grundsätzlich der Schutz der grundgesetzlich gewährleisteten Religionsfreiheit zusteht. Denn bei der Scientology Kirche handelt es sich nach der Auffassung der erkennender/. Kammer um eine von Art. 4 Abs. 1. 140 GG i. V.m. Art. 137Ans. 2, Abs. 7 WRV geschützte Religions- bzw. Weltanschauungs­gemeinschaft.“

S. 20: „Gemessen an diesen aus der Verfassung sich ergebenden Maßstäben ist der Kläger nach Auffassung der Kammer als eine Religions- bzw. Weltanschauungs-gemeinschaft i.S.d. Art. 140 GG i. V.m. 137 Abs. 2, Abs. 7 WRV anzusehen, der das in Art. 4 Abs. l und Abs. 2 GG gewährleistete Grundrecht auf Religionsfreiheit grundsätzlich für sich in Anspruch nehmen kann.“

Landgericht Frankfurt – Urteil vom 07. Juni 1989, Ex-Mitglied ./. Scientology Mission Frankfurt wegen Rückforderung von Spendenbeiträgen, Az 2/4 O 471/88:

“Die Kammer geht mit der in Praxis und Lehre verbreiteten Ansicht davon aus, daß es sich bei der Scientology Kirche, bzw. ihren juristisch selbständigen Gliedern, also auch dem Beklagten, um eine Religionsgemeinschaft i.S. des Grundgesetzes handelt,“

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 24.8.1994, in Sachen Scientology Kirche Hamburg./. Freie und Hansestadt Hamburg, Az Bs III326/93 wegen Untersagung von Äußerungen:

„ a) Der Antragsteller kann sich nicht nur auf den Schutz des Art. 2 Abs. l GG berufen, der ihm das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit nur unter einem dreifachen Vorbehalt gewährt, nämlich dem der Rechte anderer, dem der verfassungsmäßigen Ordnung und dem des Sittengesetzes. Es kommt in Betracht, daß ihm der Schutz auch des Art. 4 GG zusteht, der gegenüber Art. 2 Abs. l GG als lex specialis einen weiterreichenden, wenn auch keinen schrankenlosen Schutz gewährt (…). Die eigenen Angaben des Antragstellers sprechen dafür, daß ihn seine Lehre zu einer Weltanschauungsvereinigung im Sinne von Art. 4 GG macht. Ebenso sprechen dafür Äußerungen Außenstehender, nicht zuletzt auch Äußerungen, auf die sich die Antragsgegnerin im vorliegenden Verfahren stützt“.

Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg Urteil vom 7.3.2008, Az 1 U 99/03 in Sachen Scientology Kirche Deutschland und Scientology Kirche Hamburg ./. Land Hamburg wegen Amtshaftung (Schadensersatz):

Zunächst stellte das Gericht fest, dass es sich bei den die Kläger (Scientology Kirche Hamburg und Scientology Kirche Deutschland) betreffenden Äußerungen von Caberta

„um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger als Weltanschauungsgemeinschaft [handelt].“

Weiter verwies das Gericht auf die klaren von Verfassungswegen vorgegebenen Grenzen bei staatlichen Äußerungen einer Behörde über eine Religionsgemeinschaft mit den folgenden Worten:

„Insbesondere hat sie ehrverletzende Äußerungen zu unterlassen, die über die reine Information hinaus in die grundrechtlich geschützte Rechtssphäre der Kläger eingreifen. Eine staatliche Stelle unterliegt, wenn sie sich warnend über das Wirken bestimmter Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften äußert, im Interesse des betroffenen Grundrechtsträgers der Pflicht zur Zurück-haltung, Mäßigung und Sachlichkeit. Es gilt das Gebot der Neutralität und Toleranz, stets ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten. Schmähkritik ist unzulässig.“

Dazu auch einige Beispiele in denen Mitgliedern der Scientology Kirche die Berufung auf den Schutz ihrer religiösen Überzeugung als Scientologe im Sinne von Art. 4 GG ausdrücklich in anderen Urteilen ebenfalls bestätigt wurde:

Oberverwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 17.6.2004, Az 1 Bf 198/00 in der Sache SK-Mitglied ./, Stadt Hamburg wegen Unterlassung der Verbreitung des sog. „Sektenfilters“ (von der Behörde auch „Technologieerklärung“ genannt):

„Die Klägerin kann für ihren Glauben an die scientologische Lehre bzw. ihre Weltanschauung den Schutz des Art. 4 Abs. 1GG in Anspruch nehmen. Gemäss Art. 4 Abs. 1 GG ist die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Verständnisses [„BEKENNTNISSES“] unverletzlich.

Das Gedankengebäude der Scientology-Organisation befasst sich mit transzendenten Inhalten und der Stellung und Bedeutung des Menschen in der Welt. Werden die Lehren von L. Ron Hubbard über die unsterbliche Seele als Träger einer Lebensenergie (THETA) und als THETAN sowie ihr Verhältnis zu dem als MEST bezeichneten Materiellen Universum und des Weges der durch unzählige Leben gewandelten Seele geglaubt, sowie der an Erlösungsstufen erinnernde Weg zu höheren Daseinsstufen (CLEAR und [OPERATING] THETAN) verinnerlicht, so liegt darin eine Weltanschauung oder ein religiöses Bekenntnis.“

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat diese Beurteilung mit Urteil vom 15.12.2005 rechtskräftig bestätigt (Az. 7 C 20.04) und verwarf die Revision der Stadt Hamburg als unbegründet mit den Worten:

„Die Klägerin kann für ihre Betätigung als Scientologin den Schutz des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses nach Art. 4 Abs. 1 GG in Anspruch nehmen….

Das Oberverwaltungsgericht hat zutreffend angenommen, derartige Aussagen der scientologischen Lehre seien geeignet, den Begriff des Glaubens oder der Weltanschauung zu erfüllen.“

zu b) Und der zweite Teil der Aussage von Herrn Stettler ist ebenso wahr, weil es diverse Formen staatlicher/behördlicher oder gerichtlicher Anerkennungen der Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft und in einzelnen der folgenden EU-Länder auch bis hin zur Gemeinnützigkeit gibt: z.B. in Spanien, Portugal, Italien, Ungarn, England, Schottland, Schweden, Schweiz, etc. völlig abgesehen von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Scientology Kirche fast im gesamten englischen Sprachraum von den USA, Kanada, Australien, Neuseeland bis Südafrika. Und auch in England sind einzelne Steuerbefreiungen wegen Förderung der Allgemeinheit und des öffentlichen Wohls ausgesprochen worden.

2. BEHAUPTUNG:

PLASBERG: „dann möchte ich unseren Zuschauern einmal zeigen, mit welcher Methode Sie Gerichtsurteile, die tatsächlich ergangen sind, interpretieren in Ihrem Sinne.

Der Verfassungsschutzbericht Bayern sagt, bisher hat kein deutsches Gericht die Scientologen als Religionsgemeinschaft angesehen. Sie behaupten das Gegenteil und ich zeige mal an einem Beispiel, mit welchen Tricks der Interpretation Sie das machen. Sie sind gleich danach dran.“

STELLUNGNAHME:

Wenn der Bayer. Verfassungsschutzbericht derartiges aussagt, dann belügt er die Öffentlichkeit eklatant, wie die Stellungnahme in Ziffer zu 1a). oben bereits belegt hat. Da Herrn Plasberg die Zitate dieser Urteile während der Sendung vorlagen (er hielt sie sogar in der Hand), wusste er also von der Richtigkeit der Aussage von Herrn Stettler. Wenn Herr Plasberg sich trotzdem auf eine vermeintliche – erwiesener Weise unwahre – Stellungnahme des Bayer. Verf.-Schutzberichts beruft, die das Gegenteil zum Ausdruck bringen soll, dann führt er zumindest seine Zuschauer bewusst mit einer Unwahrheit in die Irre.

3. BEHAUPTUNG:

Herr Plasberg stellt folgenden Filmclip mit folgenden Aussagen vor:

a) ZITAT:

„Filmclip: Die Scientology Organisation bezeichnet sich selbst als Kirche und startete 2008 eine bundesweite Informationskampagne, in der sie behauptete,: „Allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“.

Als angeblichen Beleg präsentiert die Scientology Organisation eine lange Liste von Gerichtsurteilen, darunter beispielsweise ein Urteil des BAG aus dem Jahre 2002. Wir haben uns das Urteil angeschaut und dabei folgende Aussage gefunden:

„Eine Entscheidung, ob der Beklagte [Scientology] eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

Im Klartext: Das Gericht hat die Frage offen gelassen. Die Scientology Organisation behauptet allerdings, das Gericht habe sich von einer früheren Entscheidung distanziert.“

STELLUNGNAHME:

Zunächst wurde von der Scientology Kirche im Jahre 2008 keine „bundesweite Informationskampagne“ gestartet, in der sie behauptet, „allein in Deutschland bestätigten inzwischen mehr als 50 Gerichtsurteile die Religionseigenschaft der Scientology“, wenngleich in einzelnen Pressemitteilungen derartiges gesagt worden sein mag. In der von Herrn Plasberg in der Hand gehaltenen Broschüre („Liste“) steht stattdessen der folgende Satz:

„Mehr als 50 deutsche Gerichte haben den Anspruch der Scientology Kirche auf den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Art. 4 Grundgesetz bestätigt.“

Die Aussage ist korrekt. Herr Plasberg zitiert auch das BAG 2002 mit einem Satz korrekt, indem er aus dem Beschluss vorträgt:

„Einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, bedarf es nicht.“

ABER: Es ist zwar richtig, dass die BAG Entscheidung von 2002 diesen Satz enthält. Doch hat das Gericht diese Frage wirklich faktisch offen gelassen? Eine Antwort auf diese Frage bekommt man beim Weiterlesen der Entscheidung von 2002. Das Gericht hatte sich in der Tat von seiner früheren Entscheidung aus dem Jahre 1995 inhaltlich distanziert, in der es in faktischer und rechtlicher Hinsicht festgestellt hatte, dass eine andere Scientology Vereinigung (Hamburg) in Wirklichkeit „wirtschaftliche Ziele“ verfolgt und die religiösen nur als „Vorwand“ dienen.

In der Sendung „Hart aber Fair“ wird dem Publikum gleichzeitig das folgende Zitat aus derselben ihm vorliegenden Gerichtsentscheidung von 2002 vorenthalten, weil es im direkten Widerspruch zu dem von ihm zitierten Beschluss des Jahres 1995 steht:

„Sollte der Beklagte [Verein Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden (vgl. dazu BVerwG 6. November 1997 aaO).“

Aus diesem Satz folgt logischerweise, dass das BAG im Jahre 2002 seine verneinende Feststellung zur Religionseigenschaft bezüglich der Scientology Kirche Hamburg aus dem Jahre 1995 nicht mehr in dieser Form bei der Scientology Kirche Berlin aufrechterhält. Mit anderen Worten, die 7 Jahre ältere unzweideutige negative „Feststellung“ ist nunmehr nur noch eine „Annahme“ über die Verfolgung „wirtschaftlicher Ziele“, die vom BAG so nicht mehr vertreten wird, sondern von ihm selbst unter Hinweis auf ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgericht vom 6.11.1997 nun offen in Frage gestellt wird.

Damit hat sich das Gericht in der Tat von seiner gegenteiligen früheren rechtlichen Annahme distanziert.

Der aus der Scientology-Broschüre vorgelesene Satz „Das Gericht distanzierte sich damit von einer früheren, entgegengesetzten Entscheidung aus dem Jahre 1995“ ist damit erwiesenermaßen wahr.

Diese Distanzierung kommt auch noch in anderer Weise zum Ausdruck, in dem das Gericht unter Hinweis auf dieselben Satzungsziele wie in seiner Entscheidung vom Jahre 1995 nunmehr ideell-spirituelle Ziele feststellt, wo es in der Vergangenheit „wirtschaftliche Ziele“ unterstellt („angenommen“) hatte. Die Feststellung ideell-spiritueller Ziele im Sinne der Lehre von Scientology kann mit Recht auch als Feststellung der Verfolgung religiöser Ziele verstanden werden, zumal dies bisher andere Gerichte auch so gewertet haben. Jedenfalls ist diese Feststellung das genaue Gegenteil der Unterstellung in der Entscheidung von 1995.

Diese Feststellung kommt in dem folgenden in der Scientology-Broschüre enthaltenen Zitat der Gerichtsentscheidung zum Ausdruck:

„Der Kläger verfolgte mit seiner Tätigkeit beim Beklagten keine Erwerbsabsichten, sondern ideelle Ziele und strebte die eigene geistige Vervollkommnung im Sinne der Lehren von Scientology an. Während seiner Mitgliedschaft in dem beklagten Verein teilte der Kläger die spirituellen Vorstellungen von Scientology vom Erreichen bestimmter Erlösungsstufen und wurde zur eigenen geistigen Vervollkommnung und Weitergabe der ‚Lehre‘ tätig. Er verfolgte in erheblichem Umfang eigene Ziele, indem er versuchte, auf der „Brücke“ voranzukommen und die Erlösungsstufen „Clear` und „Operating Thetan“ zu erreichen.“

Damit hat das Gericht die Existenz und das objektiv vorhandene Motiv auf Seiten des Mitglieds und auf Seiten der beklagten Scientology Kirche als ein ideelles, religiös-spirituelles Anliegen festgestellt. Dass es sich bei derartigen Zielen um religiöse Vorstellungen handelt, hat beispielsweise das OVG Hamburg in einem Urteil vom Juni 2004 in der Klage eines Mitglieds der Scientology Kirche gegen die Stadt Hamburg festgestellt. Das Urteil wurde vom BVerwG in Leipzig am 15.12.2005 bestätigt (siehe Ziffer 1.a) oben).

Die einzige Frage, die vor dem Hintergrund dieses Zitates noch bleibt, ist: Warum sagt das Gericht, dass „[es] einer Entscheidung, ob der Beklagte eine Religionsgemeinschaft ist oder in Wahrheit ein wirtschaftlicher Verein, [nicht] bedarf“, wenn es in seiner Entscheidung ersichtlich vom Gegenteil nicht mehr ausgeht? Könnte dies an dem erheblichen Interesse der deutschen Amtskirchen liegen, die mit aller Gewalt unter Ausnutzung aller ihrer politischen und medialen Kontakte geradezu eine derartige Anerkennung verhindern wollen?

Man denke nur daran, dass das Land Baden-Württemberg im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas nur deshalb nicht den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts gewähren will, weil dann – so diverse Politiker in Stuttgart – angeblich die Scientology Kirche denselben Anspruch erheben könnte. Wenn das die Befürchtung sein sollte, so müssen diese Politiker doch selbst davon ausgehen, dass die Scientology Kirche als Religionsgemeinschaft die Voraussetzungen dafür gleichfalls erfüllt, sonst bräuchten sie derartige Befürchtungen doch gar nicht haben.

4. BEHAUPTUNG

Herr Plasberg fuhr wie folgt fort:

„Diese frühere Entscheidung aus dem Jahr 1995 war nämlich negativ für Scientology:

„Die Scientology Kirche Hamburg e.V. ist keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne [des Grundgesetzes und der WRV]. Die religiösen oder weltanschaulichen Lehren dienen als Vorwand für die Verfolgung wirtschaftlicher Ziele.“

Wie gesagt, Scientology behauptet, davon habe sich das BAG in der Entscheidung aus dem Jahr 2002 distanziert. Wir haben heute beim BAG nachgefragt, ob das stimmt. Die Antwort:

„Die Kernaussage der Entscheidung von 1995 lautet, dass die Scientology Kirche Hamburg e.V. keine Religionsgemeinschaft ist. Eine davon abweichende Aussage des BAG gibt es nicht. Dementsprechend ist es falsch, die Entscheidung aus dem Jahre 1995 als eine ‚entgegengesetzte‘ Entscheidung zu bezeichnen, von der sich das BAG 2002 ‚distanziert‘ hätte.“

Plasberg: Herr Stettler, so mit Urteilen umzugehen, ist das Methode Scientology?

Stettler: Ich find‘ das jetzt sehr unfair, weil Sie mich nicht darauf hingewiesen haben. Das ist eins mit 30 Seiten, Sie haben jetzt ein, zwei Zitate rausgenommen und ich weiß nicht, was Sie das BAG gefragt haben und es gibt verschiedenste Urteile, die eben genau sagen, dass wir religiös sind.

Plasberg: Glauben Sie nicht, ich hätte die Frage nach der Methode Scientology nicht gestellt, wenn wir das nicht als Prinzip erkannt hätten, solche Fragmente aus Urteilen herauszunehmen und daraus eine Anerkennung zu basteln?

STELLUNGNAHME:

Die Nachfrage beim BAG hätte sich Herr Plasberg sparen können.

Das BAG hat Recht, wenn es sagt, dass es keine „entgegengesetzte Entscheidung“ gäbe, die von der „Kernaussage“ seiner früheren Entscheidung von 1995 bezüglich der Scientology Kirche HAMBURG abweicht. Dies hat die Scientology Kirche auch so nicht behauptet. Die von der früheren Entscheidung abweichende Entscheidung von 2002 bezieht sich nämlich nicht auf die Scientology Kirche Hamburg sondern auf die Scientology Kirche BERLIN.

Bei den abfälligen Bemerkungen der BAG-Richter in ihrer Entscheidung aus dem Jahre 1995 handelte es sich ohnehin nur um sog. „Obiter dicta“, das heißt gerichtlich nicht angreifbare Nebensätze, die für die Hauptfrage des Verfahrens (Zulässigkeit des Arbeitsgerichtswegs) nicht relevant waren. Natürlich liegt die gerichtliche Fachkompetenz für verfassungsrechtliche Statusfragen bei den Verwaltungsgerichten und nicht bei den Arbeitsgerichten.

Dennoch geben auch weitere Zitatstellen in der BAG-Entscheidung aus dem Jahre 2002 eine Antwort auf die Nachfrage von Herrn Plasberg. Er hat offenbar zu früh mit dem Lesen aufgehört. Ausdrücklich stellte das BAG im Jahre 2002 mit weiteren Worten seine frühere Entscheidung von 1995 mit den folgenden Worten in Frage (wie sonst sollen diese Worte des Gerichts im Jahre 2002 zu lesen sein?):

„Sollte der Beklagte [Verein der Scientology Kirche Berlin] tatsächlich ein wirtschaftlicher Verein und keine Reli­gionsgemeinschaft sein, wie der Senat in dem Beschluß vom 22. März 1995 (aaO) angenommen hat, könnte ihm nach § 43 Abs. 2 BGB in einem Verwaltungsverfahren die Rechtsfähigkeit entzogen werden.“

Da sich der Beschluss von 1995 auf die SK Hamburg bezieht und nicht auf die SK Berlin, konnte der Senat in seiner Entscheidung von 2002 bezüglich der SK Berlin im Jahre 1995 offenbar gar nichts „angenommen haben“. Wie sonst ist der oben zitierte Satz zu lesen denn als eine Relativierung der gegenteiligen früheren negativen Aussage von 1995, die der BAG Senat im Jahre 2002 selbst in Bezug genommen hat. Von der feststellenden negativen Annahme geht die BAG 2002 Entscheidung nun offenbar nicht mehr aus. Stattdessen macht sie die negativen Feststellungen von 1995 nunmehr von anderen Feststellungen anderer Gerichte abhängig, die das BAG selbst nicht trifft. Sein Hinweis auf § 43 BGB ist insofern völlig richtig.

Richtig ist aber auch: Die Rechtsfähigkeit wurde gemäß § 43 BGB weder der beklagten Scientology Kirche Berlin jemals entzogen noch der Scientology Kirche Hamburg e.V. Im Gegenteil: das Gerichtsverfahren wegen Entzug der Rechtsfähigkeit hatte die Scientology Kirche Hamburg e.V. bereits im November 1995 vor dem Verwaltungsgericht Hamburg rechtskräftig gewonnen, wobei das VG Hamburg ebenfalls davon ausging, dass die Behörde ihr Ermessen nicht richtig ausgeübt hatte, weil sie die Frage der Religionseigenschaft der SK Hamburg bei ihrer Entscheidung gar nicht berücksichtigt hatte.

Damit stand bereits ca. 8 Monate nach und trotz der BAG Entscheidung vom März 1995 und steht seit nunmehr 15 Jahren immer noch fest, dass die SK Hamburg kein „wirtschaftlicher Verein“ ist, wie das BAG im März 1995 angenommen hatte. Dass sie eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft ist und sich auf Art. 4 GG berufen kann, haben bereits das OVG Hamburg im Jahre 1994 und zuletzt erneut das OLG Hamburg im Jahre 2008 entschieden (siehe Ziffer 1.a) oben). Die OVG Hamburg Entscheidung von 1994 hatten die Richter des BAG bei ihrer Entscheidung von 1995 wohl versehentlich übersehen, ebenso wie die anderen oben unter Ziff. 1.a) erwähnten Urteile aus den 80er Jahren.

Warum hat Hart aber Fair nicht auf diese Fakten hingewiesen, obwohl sie ihm in seiner Liste von Entscheidungen ausdrücklich vorlagen?

5. BEHAUPTUNG:

„PLASBERG: Herr Beckstein,

BECKSTEIN: Die Behauptung, es gäbe 50 Urteile, in denen Scientology anerkannt ist, ist ganz offensichtlich falsch. Scientology hat ja auch die verschiedenen Entscheidungen und Maßnahmen des Verfassungsschutzes beklagt, wir sind ja ein Rechtsstaat, wo jede Maßnahme des Staates vor Gericht überprüft werden kann. Die letzte große Entscheidung war das OVG NRW im letzten Jahr, wo Scientology wieder verloren hat. Auch dort steht, es kann dahingestellt bleiben in diesem Rechtsfall, ob Scientology eine Kirche ist, aber in jedem Fall verfolgt Scientology verfassungsfeindliche Zwecke und darf deshalb auch vom Verfassungsschutz überwacht werden, selbst mit nachrichtendienstlichen Mitteln.“

STELLUNGNAHME:

Die Behauptung, dass es ungefähr 50 Gerichtsentscheidungen gibt, in denen die Gerichte der Scientology Kirche den Schutz aus Art. 4 GG zuerkannt haben, ist richtig. Von diesen 50 Entscheidungen haben etwas mehr als 20 Gerichte konkret festgestellt, dass es sich bei der Scientology Kirche um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne des Art. 4 GG handelt. Dies wurde bereits in Ziffer 1a) oben auszugsweise dargelegt. Alle anderen haben den Anspruch auf den Schutz von Art. 4 GG (Religionsfreiheit) bejaht.

Wenn Herr Beckstein das Gegenteil behauptet, sagt er die Unwahrheit.

Die Frage der VS-Überwachung hat mit der Frage der Religionseigenschaft nun nichts zu tun. Dies ist eine völlig andere Frage. Herr Beckstein vergisst jedoch in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass es insgesamt drei weitere rechtskräftige Urteile deutscher Gerichte gibt, zweimal vom VG Berlin vom Dez 2001 und Dez. 2003 und einmal vom OVG Saar-Louis vom April 2005, die die Überwachung der Scientology Kirche untersagt haben, weil keine Anhaltspunkte für „verfassungswidrige Betätigungen“ vorliegen. Und kein Gericht hat bisher festgestellt, dass die Scientology Kirche verfassungsfeindliche Ziele verfolgt.

Festgestellt hat das OVG Münster, auf dass sich Herr Beckstein beruft, dass es „Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“ gibt. Diese Anhaltspunkte sah das Gericht im einzelnen – aus dem zeitlichen und geschichtlichen Zusammenhang gerissenen – Zitaten, wobei es unterstellte, dass sich die Scientology von diesen Zitaten nicht genügend distanziert habe. Dazu sahen sich die deutschen Scientology Kirchen nie veranlasst, weil der Religionsstifter Hubbard sich selbst in Schriften mit Gründung der ersten Scientology Kirche im Jahre 1954 und weiteren späteren Schriften davon distanziert hatte.

Dennoch haben alle Scientology Kirchen in Deutschland – und ohne Not auch die Scientology Kirchen in den deutschsprachigen Nachbarländern – im Jahre 2008 eine Klarstellung ihrer Satzungen samt Verabschiedung einer Grundsatzerklärung über Menschenrechte und Demokratie in ihren Mitgliederversammlungen förmlich verabschiedet, in denen sie sich von allen gegenteiligen Äußerungen distanzieren.

Laut Bericht des FOCUS Magazin vom 21. Nov. 2008 mit dem Titel „Keine Hinweise auf Verfassungswidrigkeit von Scientology“ äußerte der damalige Staatssekretär des BMI, August Hanning, anlässlich der IMK-Debatte über ein Scientology-Verbot:

«Bevor wir ein Ermittlungsverfahren einleiten, brauchen wir tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass eine Verfassungswidrigkeit vorliegt», sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, am Freitag vor Beginn der Abschlusssitzung der Innenministertagung. «Die Verfassungsschutzämter sind ganz überwiegend der Auffassung, dass es diese zureichenden Anhaltspunkte nicht gibt.»

Auch diese Feststellung hat Herr Beckstein geflissentlich den Zuschauern unterschlagen,

SCHLUSSWORT:

Den Lesern mag die Schlussfolgerung aus dieser Stellungnahme überlassen bleiben, ob die während der Sendung „Hart aber Fair“ präsentierte Darstellung über die Scientology Kirche angesichts der obigen Fakten eher „Hart“ und „Unfair“ gewesen ist und ob es bei der Zitierung von Gerichtsurteilen eher eine „Anti-Scientology-Methode“ als eine „Scientology-Methode“ gibt.

Angesichts obiger Sachlage ist es auch mehr als verständlich, dass Plasberg, Beckstein und co kalte Füsse kriegten und keinen Faktencheck folgen lassen wollten. Dies hätte unweigerlich dazu geführt, dass sich die Kritiker selbst demontiert hätten.
Ein Zitat aus dem Hause Plasberg unterstreicht dies sehr klar:

Wir halten es aber diesmal für falsch, der Sendung einen Faktencheck folgen zu lassen. Das hängt mit einer Besonderheit von Scientology zusammen: Sie ist nicht transparent, lässt keine unabhängigen Beobachter von außen zu. Deshalb ist es auch kaum möglich, Fakten über diese Organisation einer transparenten Prüfung zu unterziehen.

Die Scientology Kirchen sind übrigens 7 Tage die Woche offen und lassen täglich hunderte „Beobachter“ von aussen zu. Daher ist diese „Begründung“ ein echter Lacher!

Weitere Artikel über Medienmanipulation

Süddeutsche Zeitung gibt zu: Scientology ist eine gemeinnützige Organisation


Heute veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung einen kurzen aber umso aufschlussreicheren Artikel darüber, dass Scientology aufgrund mehrere Gerichtsentscheide nicht mehr mit Gewerbetreibenden gleichgestellt werden könne.

Petra Fröschl, welche den Artikel verfasste war sichtlich bemüht, Scientology irgendwie doch noch schlecht darzustellen, wirklich gelingen konnte es ihr jedoch nicht. Offensichtlich ist die Rechtslage in Deutschland nun auch bei den Medien angekommen.

So wurde eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts wie folgt zitiert: „Wir haben uns bei der Regierung von Oberbayern rückversichert“. Der Antrag der Scientology Organisation müsse aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes und dem Willkürverbot genehmigt werden. Früher sei es noch möglich gewesen, Scientology mit Gewerbetreibenden gleichzustellen und ihr aus formalen Gründen eine Absage zu erteilen. Nun gebe es aber mehrere Gerichtsurteile, die das verbieten.
In der TV Sendung „Hart aber fair“ wurde von verbitterten Scientology-Gegnern wie Handl und Beckstein, aber auch vom parteiischen Moderator Plasberg, Scientology beschuldigt, Gerichtsurteile willkürlich als „Pro Scientology“ auszulegen. Nun scheint sich herauszustellen, dass es doch wohl eher umgekehrt war.

Lesen Sie dazu hier den Faktencheck zur Sendung: https://religo.ch/2010/09/02/faktencheck-uber-scientology-sendung-hart-aber-fair

Amy Winehouse und die Scientology Story


Zur Zeit werden die Medien nicht müde zu behaupten, dass Amy Winehouse und ihr Ex-Ehemann Blake Fielder-Civil demnächst Mitglieder der Scientology Kirche würden oder bereits seien. Auch Blick-Online brachte darüber einen Artikel. Ich habe mir die Mühe gemacht die Artikel etwas zu vergleichen und eine interessante Feststellung gemacht. Offensichtlich sind die Medien interessiert, dass die Skandale um Amy Winhouse weitergehen. Es macht sogar den Anschein dass für die Medien das schönste Ereignis in diesem Zusammenhang das wäre, wenn Amy an einer Überdosis verreckt. Jedenfalls speien sie Gift und Galle, wenn auch nur das kleinste Anzeichen dafür auftaucht, dass Amy den Teufelskreis der Drogen durch einen Aufenthalt in einem Narconon Drogenrehabilitationszentrum durchbrechen könnte.

Nachtrag 24.07.2011:
In Memorandum: Amy Winehouse, eine grossartige Künstlerin ist am 23.07.2011 vermutlich an einer Überdosis Drogen gestorben. Ich wünsche ihr einen neuen Start in einer Umgebung in welcher sie sich entfalten kann.

Ungarn entzieht sich dem Austeritätsdiktat des IWF


Während sich in Europa Länder wie Frankreich und Deutschland dem Diktat des IWF wehrlos unterworfen haben, zeigt Ungarn dem IWF die rote Karte und geht einen eigenen Weg. Die von Ungarn eingeschlagene Richtung zeugt von Weitsicht und stellt das Gemeinwohl klar vor die Bankeninteressen. Banken in Ungarn schrecken auch nicht davor zurück, Kredite mit Wucherzinsen von auch mal 35% zu vergeben. Der Bruch mit dem IWF zeigt, dass die ungarische Regierung die Banken in die Pflicht nehmen will und die Bevölkerung vor weitereren Ausplünderungen zu schützen beabsichtigt. Damit zieht sich die Regierung rund um Regierungschef Viktor Orban und Finanzminister György Matolcsy natürlich die Wut des britischen Empires und der Wallstreet auf sich.

Die ungarische Regierung weigert sich, der Bevölkerung weitere Sparmassnahmen aufzuerlegen und widersetzt sich somit direkt den Forderungen des Weltwährunggsfonds und der EU. Es ist eine klare Absage an die zur Regel gewordenen „Bankenrettungen“, welche bloss den Banken und Spekulanten, nicht aber der Realwirtschaft zugute kommen. Als Finanzminister Matolcsy bekanntgab, dass die ungarische Regierung durch eine Bankenabgabe zusätzlich 700 Millionen Euro einnehmen werde, brach der IWF die Gespräche mit Ungarn ab und ist nicht mehr bereit einen bereits zugesagten Kredit von 5.5 Milliarden an Ungarn auszuzahlen.

Außenminister Janos Martonyi konterte daraufhin am 19. Juli in einem Fernsehinterview wie folgt: Er sei „etwas überrascht, daß der IWF sich in dieser Frage offenbar auf die Seite der ausländischen Banken in Ungarn gestellt hat… Ich meine, die Delegation des IWF hätte etwas mehr Verständnis für die ungarische Wirtschaftspolitik zeigen sollen.“ Der Fraktionsvorsitzende von Orbans Partei FIDESZ im ungarischen Parlament, John Lazar, betonte: „Trotz Drucks des IWF werden wir die Armen nicht noch mehr auspressen.“

Auch in der Antrittsrede des Premierministers am 9. Juni finden sich klare Aussagen in welche Richtung Ungarn sich entwickeln wird. In der Rede wurde der Unterschied zwischen einer Kasinowirtschaft und einem wirtschaftlichen Aufbau deutlich gemacht. Das wirtschaftliche System solle alle Aktivitäten als Spekulation bezeichnen, welche dann Geld verdienen, wenn dadurch anderen Schaden zugefügt werden müsse. Wenn jemand Geld verdiene in dem er reale Werte schaffe, aus denen andere und die ganze Gesellschaft Nutzen ziehen können, solle dies als Arbeit bezeichnet werden. Die Spekulation sei zurückzudrängen und die Bemühungen in Richtung produktivem Kapitalismus sei zu stärken.
Diese Haltung wurde am 22. Juli weiter unterstrichen, als das ungarische Parlament 301 gegen 12 Stimmen Orbans Gesetzespaket für die „nationale wirtschaftliche Revolution“ guthiess. Einzig die oppositionellen Sozialisten boykottierten die Abstimmung.

Die Finanzwelt ist seit diesen Vorgängen aufgescheucht wie ein Schwarm Wespen. Sie befürchtet, dass andere Länder wie die baltischen Staten, Tschechien, Slowakei und Polen dem Beispiel Ungarns folgen könnten.

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard


Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. Ron Hubbard über das Christentum

Kelly Preston: Gossip-Cop deckt auf, Fehlgeburtartikel war manipulativer Journalismus


Kelly Preston
Kelly Preston Gossip Cop
Als die Neuigkeiten über die Schwangerschaft der 48 jährigen Kelly Preston sich verbreiteten, waren nicht alle so glücklich über dieses Ereignis. Zwar hat das Alter von Kelly Preston einen gewissen „Schlagzeilenwert“, doch dem „National Inquirer“ war dies alles viel zu langweilig, da musste im Zusammenhang mit John Travolta und Kelly Preston doch etwas gefunden werden, das die Menschen schockiert. Nun wenn grad keine bösen Gerüchte über Scientology verbreitet werden können, dann kann man ja einfach schreiben, dass Kelly beinahe eine Fehlgeburt hatte.
wie nun die Website Gossip-Cop aufdeckte, war die ganze Story rund um diese „beinahe Fehlgeburt“ eine vollständige Erfindung des National Inquirer“.
Natürlich waren auch die deutschsprachigen Medien schnell zur Stelle und bliesen ins selbe falsche Horn:
Namentlich die website oe24.at, freizeitfreunde.de und einige andere scheinen der Philosophie vom National Inquirer nahe zustehen: Egal welchen Stuss geschrieben wird, Hauptsache man wird bemerkt.

Scientology: Die dunklen Geheimnisse des Verfassungsschutzes


Was ereignete sich am Mittwoch 1. September 1999

„Im April entschuldigten sich Beamte aus Baden-Württemberg bei den schweizerischen Behörden und stellten Kaution für einen ihrer Verfassungsschützer, der mit dem Einholen von Informationen über die Aktivitäten der Scientology in Baden-Württemberg befaßt war und nach einem Gespräch mit einer Kontaktperson in Basel von der schweizerischen Polizei verhaftet wurde. Der Ermittlungsbeamte wurde wegen Spionage sowie wegen Verletzung der schweizerischen Neutralität angeklagt.“ Menschenrechtsbericht 1998 des US-Außenministeriums

Der englische Sender BBC bezeichnete die Verhaftung und Anklage Peter Göbels (kein Witz! [Anmerkung]) der vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden- Württemberg durch schweizerische Behörden als „peinliche Schlappe für die deutsche Regierung“. Es war jedoch mehr als nur eine Schlappe. Hier zeigte sich exemplarisch, was passieren kann, wenn der Verfassungsschutz sein Instrumentarium willkürlich gegen unbescholtene Privatpersonen einsetzt – nicht, weil diese irgend etwas getan haben oder zu tun beabsichtigen, das „staatsgefährdender“ Natur ist, sondern ausschließlich, weil sie einem bestimmten Glauben anhängen.

Faktisch wurde das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg bei einer nachrichtendienstlichen Operation gegen Mitglieder einer Religionsgemeinschaft ertappt. Und obendrein im Ausland! Peter Göbel wurde am 6. April von der schweizerischen Polizei verhaftet. Basler Polizeibeamte setzten ihn in einer Garage in der Nähe des Hotels Viktoria fest, nachdem er sich im Hotelrestaurant gerade mit zwei schweizerischen Staatsbürgerinnen getroffen hatte, die für ihre kämpferischen Kreuzzüge gegen Minderheitsreligionen bekannt sind. Die Polizei stülpte einen Sack über Göbels Kopf und führte ihn der Bundesanwältin Carla del Ponte vor, die ihn mehrere Stunden lang vernahm.

Zunächst war die Verhaftung von den Medien gar nicht bemerkt worden. Es gab auch keine Presseerklärung der Basler Polizei oder der Bundesanwaltschaft.Vermutlich wollte man die mißliche und politisch heikle Lage, in die sich der baden-württembergische Verfassungsschutz begeben hatte, nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Die eidgenössischen Behörden hatten offenbar vor, die Angelegenheit zwar nachdrücklich, aber in aller diplomatischen Stille zu beheben.

Die Informanten und Kontakte des deutschen Verfassungsschutzes hingegen verloren bei dem Versuch, den Skandal zu unterdrücken, die Nerven – und brachten ihn dadurch an die Öffentlichkeit. Nach und nach kamen so die Details ans Licht.

Offensichtlich hatte das Landesamt für Verfassungsschutz Baden- Württemberg schon monatelang mit „Sektengegnern“ in der Schweiz zusammengearbeitet – an sich bereits eine ebenso irritierende wie fragwürdige Tatsache. Die schweizerische Regierung nämlich hatte nicht vor, sich auf den Aktionismus jener „Sektengegner“ einzulassen. Ganz im Gegenteil. Sie hatte öffentlich erklärt, daß religiöser und kultureller Pluralismus zu respektieren seien. Mitte 1998 ließ die eidgenössische Regierung auch einen Bericht veröffentlichen, wonach in der Schweiz zwar Hunderte von religiösen Minderheiten existierten, jedoch nur wenige zu fragwürdigen Praktiken neigten, und daß pauschale Kritik an Minderheitsreligionen daher nicht angebracht wäre. Die geltenden Gesetze werden von der schweizerischen Regierung als ausreichend betrachtet, um etwaigen Straftaten zu begegnen.

Vor diesem Hintergrund war der Vorfall in Basel natürlich nahe an einer Groteske: Agenten des deutschen Verfassungsschutzes verabreden sich mit Fanatikern, die bei den schweizerischen Behörden nicht Fuß fassen konnten, zur Verübung einer Straftat. Die eidgenössische Regierung beschritt von vornherein einen ganz anderen Weg: den Dialog mit religiösen Minderheiten, einschließlich natürlich der Scientology-Kirche.
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Die Sea Org der Scientology Kirche, Abtreibung und Kindererziehung


Wohl um das Sommerloch zu stopfen, wurde in den USA kürzlich eine neue „Front gegen Scientology“ eröffnet.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hugo Stamm und seinesgleichen diese Front auch im deutschsprachigen Raum eröffnen, was nun auch gemacht wurde.

Es ist auch nicht verwunderlich, weshalb Hugo Stamm gerade bei diesem brisanten Thema die Originalschriften L. Ron Hubbards überhaupt nicht zu Rate zog, denn so wäre die Kontroverse schnell vorbei gewesen. Wer das Buch „Dianetik – Der Leitfaden für den menschlichen Verstand“ gelesen hat weiss, dass L. Ron Hubbard gegen Abtreibung (nicht gegen Verhütung) war und welche psychischen Auswirkungen eine Abtreibung auf die Mutter und eventuell bei einem Scheitern des Versuchs (das Buch wurde 1950 geschrieben) auch auf das Kind haben kann.
Die nachfolgenden Zeilen wurden von einem ehemaligen Sea-Org Mitglied geschrieben, welches sich für Kinder kriegen entschieden hat und deshalb aus der Sea-Org (oder See-Organisation, religiöser Orden der Scientology Religion) austrat:

Als ein ehemaliges Mitglied der Sea-Org der Scientology Kirche (entfernt vielleicht vergleichbar wie ein Kloster für die Katholische Kirche) möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mitteilen.

Die Arbeit eines Sea-Org-Mitglieds lässt sich mit der eines Missionars vergleichen: Man ist ganztägig mit den kirchlichen Aktivitäten beschäftigt, man hat sich dafür entschieden, und es ist sicherlich kein 08/15-Job. Bei solch einer intensiven Beschäftigung ist es fast unmöglich, sich gleichzeitig genügend um seine eigenen Kinder kümmern zu können, und so hatte ich mich entschieden, die Sea-Org zu verlassen, um Kinder zu haben. Denn ist es ehrlich gesagt nicht so, dass Frauen sich die ganze Zeit zwischen Karriere und Kinder entscheiden müssen? Eine arbeitsintensive Anstellung lässt sich schwierig mit dem Gründen einer Familie vereinbaren.

Viele Geschäftsfrauen in den USA, die Teilhaberinnen werden möchten, schieben das Kinderkriegen bis in ihre Vierziger auf oder verzichten ganz darauf, weil sie ohne 70-Stundenwoche keine Karriere machen würden. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass eine Frau eine ungeplante Schwangerschaft abbricht, weil sie ihre hart erarbeitete Position in der Firma oder sonst im Leben nicht verlieren will.

Nicht viele Frauen schaffen es, sowohl eine erfolgreiche Karriere wie auch eine Familie zu haben. Man muss selber Prioritäten setzen, und viele wählen dabei die Familie, andere wählen ihre Arbeit. Schlussendlich ist es die eigene Entscheidung, mit der man dann leben muss.

Wie arbeitsintensiv das Leben in der Sea-Org auch sein mag, es ist unmöglich, dass ein Vorgesetzter jemanden zu einer Abtreibung zwingt, genau so wie er eine Person nicht dazu zwingen kann, zu essen oder ihr Zimmer aufzuräumen. Man verliert seine Rechte nicht, wenn man der Sea-Org beitritt. Aber Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit, die man als Sea-Org Mitglied einfach nicht genügend haben würde. Also muss man eine Wahl treffen.

Es ist sicherlich keine leichte Wahl, deshalb mag sich jemand wohl besser fühlen, jemand anderem die Schuld zu geben, wenn man die eigene Wahl im Nachhinein bereut. Mit Schuldgefühlen lässt sich schlecht leben. Aber leider ist es so, dass man manchmal Entscheidungen im Leben treffen muss: Man wägt das Für und Wider ab, man übernimmt Verantwortung, und lebt mit den möglichen Konsequenzen.
E.B.

Lansford/Penysylvania: Erste US Stadt stimmt für Wiedereinführung von Glass-Steagall


Ein interessanter Artikel in der Zeitung Neue Solidarität zeigt, dass in den USA der Kampf gegen die spekulativen Finanzmärkte noch nicht entschieden ist, obwohl die Regierung rund um Obama alles daran setzt die Regulation dieser Märkte zu verwässern. Die Unterstützung für die Wiedereinführung von Glass-Steagall wächst kontinuierlich und damit auch die Hoffnung, dass die Realwirtschaft am Rande des Abgrunds doch noch gerettet werden kann.
Hier ein kleiner Auszug aus dem wirklich lesenswerten Artikel der Zeitung „Neue Solidarität“.

Bei seiner monatlichen Sitzung am 9. Juni stimmte der Stadtrat von Lansford/Pennsylvania einstimmig für die Resolution des LaRouche-Aktionskomitees (LPAC) „Um die Nation zu retten, muß der Kongreß jetzt Glass-Steagall verabschieden und die Finanzderivate beseitigen!“ Damit ist Lansford die erste Stadt in den USA, die sich offiziell für die Wiedereinführung dieses Gesetzes aus der Roosevelt-Ära einsetzt, das die Geschäftsbanken von den spekulativen Finanzmärkten trennt. Dieses Trennbankensystem ist der unverzichtbare erste Schritt, um einen völligen Zerfall der US- und der Weltwirtschaft zu verhindern.

Der Stadtrat ließ den Kongreßabgeordneten aus seiner Stadt, den beiden Senatoren von Pennsylvania sowie den Senatoren Maria Cantwell (D-Washington), John McCain (R-Arizona) und Blanche Lincoln (D-Lousiana) Kopien der Resolution zustellen, und er veröffentlichte auch eine Presseerklärung über den Beschluß.

Inzwischen haben die LaRouche-Demokraten, angeführt von den drei Kongreßkandidaten der LaRouche-Bewegung – Rachel Brown in Massachusetts, Kesha Rogers in Texas und Summer Shields in Kalifornien – dieselbe Resolution vor mehr als zwei Dutzend weiteren Stadtparlamenten vorgestellt. Meist geschieht dies inmitten schwieriger Diskussionen darüber, wie diese Städte und Gemeinden, ihre Bürger und ihre Infrastruktur die wirtschaftliche Zusammenbruchskrise überleben können. Immer mehr Kommunalpolitiker und Kandidaten für politische Ämter unterstützen persönlich die Resolution.

Kesha Rogers veröffentlichte am 14. Juni eine Erklärung, worin der Geist der LPAC-Mobilisierung zum Ausdruck kommt:

„Seit der Amerikanischen Revolution von 1776 hat es in der Bevölkerung keine so starke Massenbewegung von wachsendem Widerstand und Haß auf unseren britisch-imperialen Feind gegeben, wie wir sie heute unter amerikanischen Patrioten erleben. Im Volk bildet sich ein Massenstreik gegen die unmenschliche Politik der London- und Wallstreet-Marionette Barack Obama und anderer führender Politiker, was ein klares Signal ist, daß die Wallstreet und das Britische Empire sich vorsehen sollten. Die Amerikaner sind in Kampfstimmung…

Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Website der neuen Solidarität

Scientology in Anwendung: Beistand für eine bewusstlose Person


Ein Mann, der über 30 Tage lang im Koma lag, ist wieder bei Bewusstsein, dank der Arbeit eines ehrenamtlichen Scientology Geistlichen, der Tausende von Kilometern entfernt war! Hier folgt die Geschichte dieses ehrenamtlichen Scientology Geistlichen:

„Um ein Geschäft abzuwickeln, musste ich mit einer Dame Kontakt aufnehmen, die mit vielen Filmproduzenten und Produktionsfirmen zusammenarbeitete, einschließlich Disney, Sesamstraße und anderen. Man sagte mir, sie sei in einem Hotel in Arizona. Sie war in diesem Hotel, weil es sich gegenüber einem Krankenhaus befand, in dem ihr Vater seit über 30 Tagen im Koma lag.

Noch bevor ich sie (Sheelah) kontaktierte, hatte ich beschlossen, dass ich ihres Vaters wegen etwas unternehmen würde, obwohl ich am anderen Ende des Landes war. Sheelah saß in ihrem Hotelzimmer und erwartete meinen Anruf. Ich stellte mich vor, wir besprachen das Geschäftliche und schlossen es ab. Dann sagte ich ihr, ich hätte von der schlimmen Situation mit ihrem Vater gehört. Ich befragte sie über seinen Zustand und die Umstände, die zu seiner Einweisung ins Krankenhaus geführt hatten.

Sie erklärte, dass er wegen einer Krampfader im Bein zusammenbrach, während er mit ihr Golf spielte. Er wurde schnell ins nächste Krankenhaus gebracht. Statt der erwarteten ein- bis zweistündigen Operation lag er über 11 Stunden lang unter dem Messer. Alles, was die Ärzte taten, schien schief zu gehen. Jetzt lag er seit einem Monat im Koma, mit Schläuchen am ganzen Körper. Die Ärzte hatten bereits gedacht, ihm als Lösung beide Beine zu amputieren! Er wurde dann stattdessen in ein viel größeres Krankenhaus verlegt, aber da lag er nun immer noch, angeschlossen an lebenserhaltenden Maschinen.

Aus reiner Hoffnung heraus hielten Sheelah und ihre Mutter rund um die Uhr Wache und verließen nie seine Seite, sondern hielten nur kurze Nickerchen auf einem Stuhl in seinem Zimmer. Sie halfen den Schwestern und Ärzten, zu versuchen, seinen Zustand zu verändern, aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Hoffnung so ziemlich aufgegeben, ihn wieder zum Bewusstsein zu bringen.

Ich sagte ihr, ich sei ehrenamtlicher Scientology Geistlicher und würde ihr bei der Sache mit ihrem Vater helfen. Ich sagte ihr, sie solle sich einen Schreibblock und einen Stift zum Schreiben holen. Ich ließ sie wörtlich aufschreiben, was ich ihr aus dem Kapitel über Beistände aus dem Scientology-Handbuch vorlas. Ich erklärte ihr, dass ich ihr beibringen würde, wie man den Beistand macht, damit sie ihn mit ihrem Vater machen konnte. Nach zwei Stunden Ausbildung übers Telefon sagte sie, sie sei bereit, und ging ganz aufgeregt ins Krankenhaus, um ihrem Vater zu helfen.

Am Nachmittag, etwa um 2 Uhr, erhielt ich einen Anruf von Sheelah. Mit erstaunter, aufgeregter Stimme sagte sie mir: ,Mein Vater ist aus dem Koma erwacht, und nicht nur das: er kann sprechen – mit jedem!‘ Sie redete wie ein Wasserfall: ,Er konnte nach nur zwei Minuten Beistand die Augen aufmachen! Er sah sich um, sobald er zu sich gekommen war, und sah, wie ich ihn erstaunt ansah. Er sah mir direkt in die Augen und sagte: «Sheelah, ich liebe dich.» Ich wäre beinahe auf der Stelle in Ohnmacht gefallen.‘

Sie konnte kaum glauben, was passiert war; sie weinte Freudentränen, als sie mir die Geschichte erzählte, und sagte mir danke für die Scientology – was das auch immer ist – weil sie funktioniert.

Kurz nachdem ihr Vater aus dem Koma erwacht war, betrat sein bester Freund, der ihn treu jeden Tag besucht hatte, das Zimmer. Ihr Vater erkannte ihn sofort und rief aus: ,Don! Wie zum Teufel geht es dir?‘

Eine Schwester rannte ins Zimmer, da sie über den Lärm besorgt war. Er sah sie an und sagte: ,Wer zum Teufel sind Sie?‘ Das war bedeutsam, da die Neurologen sagten, dass er wegen der 11-stündigen Operation höchstwahrscheinlich einen Hirnschaden erlitten habe. Nein, überhaupt nicht! Er erkannte diejenigen, die er kannte, und erkannte diejenigen nicht, die er nicht kannte – wie die Schwester.

Der Neurologe kam herein, nachdem ihm berichtet worden war, dass der Mann aus dem Koma erwacht war, und fragte ihn mit überlauter Stimme, ob er wisse, wo er sei. Seine Antwort an den Neurologen war: ,Ich weiß, wo ich bin, und ich bin auch nicht taub.‘

Alles, was Sheelah jetzt wissen will, ist, was Scientology ist. Ich habe ihr dazu gratuliert, einen perfekten Beistand gegeben zu haben. Sheelas Vater geht es großartig und ihr auch!“

Lernen Sie selbst wie man mit dieser einfachen Methode einer bewusstlosen Person helfen kann.

Die Scientology kirche bietet allen interessierten Menschen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.
Finden Sie mehr über die kostenlose Scientology Ausbildung heraus

EU Kommissionspräsident Barroso fordert: Brüning für alle!


Weltuntergangsstimmung beim EU Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso. Es drohe eine Serie von Bürgerkriegen und Militärputschen in Staaten Europas, sollten nicht weitere Rettungspakete für die verzockten Pleitebanken bereitgestellt werden.

Dieses Szenario hat er wohl auf der Jacht des reichsten Griechen – Spiro Latsis – ausgearbeitet, denn auf dieser Jacht ist er sehr gerne zu Gast. Spiro Latsis, welcher selbst eine auf Rettungspakete angewiesene Pleitebank sein eigen nennt, scheint zumindest als Quelle der apokalyptischen Reden Barroso’s naheliegend.

Die verständlichen Forderungen der Bürger, dass die sozialen Leistungen nicht weiter gekürzt werden um Rettungspakete für bankrotte Banken zu finanzieren, ist ein weiterer Dorn im Auge Barroso’s. Seine Logik ist einfach. Wenn die Bürger weiter geschröpft werden ist alles okay, wenn aber die Banken keine zusätzlichen Gelder erhalten, dann holen wir es wenn nötig mit Gewalt (Bürgerkrieg, Militärputsch).

Geschichtlich gesehen liegt Barroso völlig falsch. Das Gegenteil seines Szenarios liegt viel näher. Wenn die europäischen Regierungen weiterhin den Lebenstandard der nicht wohlhabenden Bevölkerung durch brutale Sparmassnahmen kürzen und gleichzeitig inflationär mit Rettungspaketen an verzockte Banken die Staatsschulden vermehren, dann drohen tatsächlich gewaltige Unruhen in der Bevölkerung.

Barroso hat nichts aus der Geschichte gelernt, denn das was er fodert ist nichts anderes als eine Brüningsche Sparpolitik, welche in den dreissiger Jahren zu Faschismus und Militärdiktatur führte. Wenn Barroso das Problem an der Wurzel anpacken möchte, dann würde er die Jacht von Latsis in Zukunft meiden und eine strikte Reregulierung der Banken (wie in Deutschland vor 1992) oder gar ein Trennbankensystem befürworten und vorantreiben. Auch beim kommenden G20-Gipfel in Toronto wird diesbezüglich aber wohl wieder nichts herauskommen, ausser dass 1.1 Milliarden für den Gipfel ausgegeben werden.

Auf der Seite der Neuen Solidarität können Sie einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema lesen

Tattva viveka hinterfrägt die Scientology Hysterie


„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“ so der Titel eines Textes der Ronald Engert in der neuesten Ausgabe 43 der Zeitschrift „Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur“ veröffentlichte.

„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“
Kaum eine neureligiöse Bewegung wird so kontrovers und mit so viel Feindseligkeit betrachtet wie Scientology. Was steckt dahinter? Was sind das für Leute? Der Chefredakteur wagte sich in die Höhle des Löwen und entdeckte ganz normale Menschen.

Heute morgen traf ich meine Hausmitbewohnerin im Treppenhaus. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei Scientology in Frankfurt/M. vom Vortag. Ihre Reaktion war ein angstvolles und entsetztes Gesicht mit dem Kommentar: »Wie gruselig!« Dieses »Wie gruselig!« wiederholte sie ungefähr dreimal.

Dazu muss gesagt werden, dass meine liebe Mitbewohnerin Gymnasiallehrerin ist, ca. 35 Jahre alt und alternativ eingestellt. Man kann sie wohl als Musterbeispiel der Kulturkreativen einordnen.

Auch im Vorfeld meines Besuchs war die Reaktion von Bekannten Angst und Schrecken, begleitet von der Zusicherung einer Befreiungsaktion, sollten mich die Schergen von Scientology nicht mehr raus lassen.

Nun, ich wagte den Gang in die Höhle des Löwen, oder schlimmer noch, in den Abyss des Bösen. Und siehe da: es handelt sich um ganz normale Menschen. Ja, ich würde sagen, um gesunde Menschen.

In der Vorbereitung auf den Interview-Termin habe ich mir natürlich das Material angeschaut und recherchiert. Ich schaute mir die einschlägigen TV-Berichte von Aussteigern an, ein Interview mit Ursula Caberta in Hamburg, die als die prominenteste »Aufklärerin« gegen Scientology gilt, und ich schaute mir die Schriften und Videos von Scientology selbst an.

Mein Grundsatz als Journalist war und ist es, mit den Leuten selbst zu reden und mich nicht auf Informationen aus 2., 3. oder gar 4. Hand zu verlassen, Interpretationen, Bewertungen, Pauschalurteile von anderen Interessengruppen, weltanschaulichen oder religiösen Gegnern oder psychisch angeschlagenen Individuen.
Nun ist ja Scientology in der öffentlichen politisch korrekten Meinung der Gegenstand der schlimmsten Befürchtungen überhaupt. Die Horrorszenarien von Gehirnwäsche, abhängigen Mitgliedern, denen der letzte Euro aus der Tasche gezogen wird, verfolgten Aussteigern, Geheimplänen,Verschwörung und Weltherrschaft kursieren im Medienwald. Es gibt wohl kaum eine religiöse Sondergemeinschaft, die mehr Verfemungen und üble Nachrede über sich ergehen lassen muss als Scientology. Umso mehr interessierte mich nun doch diese Vereinigung.

Auslöser meiner Recherche war eine Anzeige für das Scientology-Buch von Ron L. Hubbard, die mehr oder weniger versehentlich in der Tattva Viveka Nr. 39, S. 95 erschienen war. Ich hatte dazu bereits in der Folgenummer (Nr. 40, S. 91-92) einen Kommentar veröffentlicht, der sich aber mehr auf die wirtschaftlichen Aspekte einer kleinen idealistischen Zeitschrift wie der Tattva Viveka bezog. Ich versprach den beunruhigten Leserinnen und Lesern, der Sache nachzugehen und die Recherche aufzunehmen. Ich möchte mich wiederholen: Um einen Gegenstand, z.b. eine spirituelle Lehre, kennenzulernen, gehe ich zu den Menschen direkt hin. Ich gebe mich nicht mit Informationen aus 2. Hand zufrieden. Ich bilde mir mein eigenes Urteil und es interessiert mich tatsächlich nicht im Geringsten, was selbsternannte Exegeten der öffentlichenMeinung dazu sagen. Allzuoft wurden schon Minderheiten verfemt und verteufelt. Gerade wir Deutschen – wie oft muss man das noch sagen? – sollten in diesen Dingen Zurückhaltung üben.

Mein Kontakt mit dem Gedankengut der Scientology begann mit einem Interview in der religionswissenschaftlichen Zeitschrift »Spirita« in den Neunziger Jahren (Ausgabe 1/93, http://www.spirita.de). Ich las dieses Interview der beiden Marburger Religionswissenschaftler Stefen Rink und Thomas Schweer mit dem größten Erstauen, waren doch darin ganz neutral die spirituellen Prinzipien der Scientology in Form eines Interviews dargestellt und ganz nüchtern diskutiert worden. Hier entdeckte ich ein Bild von Scientology, wie es mir aus der öffentlichen Meinung nicht bekannt war, die damals schon von Hysterie, Panik und Feindseligkeit geprägt war. Damals schon dachte ich, dass in der öffentlichen Meinung wohl offensichtlich etwas schief gelaufen ist und die Wahrheit hinter dem Schleier der Ideologie möglicherweise ganz anders liegen müsse.

Gemäß der öffentlichen Meinung, der sich anscheinend die Gesamtheit der gesellschaftlichen Strömungen von ultrarechts bis ultralinks anschließen, handelt es sich bei Scientology um eine ganz gefährliche Sekte, die den Titel »Kirche« oder »Religion« missbraucht und in Wirklichkeit nur ein besonders perfides Wirtschaftsunternehmen ist, das die Weltherrschaft anstrebt. Selbst der ansonsten gut informierte Peter Sloterdijk lässt sich zu dergleichen oberflächlicher Sicht hinreißen, wenn auch elaborierter.*

* Peter Sloterdijk: Du mußt Dein Leben ändern, Frankfurt M. 2009, S. 153ff.

Mein Besuch am 16. März 2010 in der Scientology-Niederlassung in Frankfurt/ M., Kaiserstr. 49, dauerte drei Stunden, und ich muss sagen, ich konnte keinen Fehler entdecken. Tut mir Leid, aber ich habe nichts Anstößiges gefunden. Was ich fand, waren aufgeschlossene Menschen, die anscheinend nichts zu verbergen hatten, sondern im Gegenteil sich darüber freuten, dass ich mich für sie interessierte. Sie zeigten mir alle Räume, erläuterten die Organisation des Zentrums und der Symbole, präsentierten voller Stolz ihre umfangreiche Literatur und Audio- und Videokollektionen ebenso wie das berühmt-berüchtigte E-Meter, das im Auditing eingesetzt wird und das ich selbst ausprobieren konnte. Es waren ca. 15 Personen in dem Zentrum anwesend, die auf mich den Eindruck machten, wie ich ihn von allen esoterischen, spirituellen, traditionellen oder neo-spirituellen Richtungen kenne.Teils sind dies Menschen, die sehr gesunde, wache und selbstbewusste Menschen zu sein scheinen.Teils sind dies andere Menschen, die offensichtlich Lebenshilfe brauchen und etwas »verschroben« wirken, Menschen, die einfach vom Schicksal nicht immer gut behandelt wurden und nun Zuflucht suchen. Dies finde ich in allen derartigen Gemeinschaften, seien sie politisch oder spirituell, seien sie christlich, neo-sufistisch, hinduistisch oder sonstiges.

Es sind immer Menschen, die mehr wollen als einfach nur sich einzurichten. Einige wollen mehr, weil sie nach höheren Zielen streben und den Wert vonGeld, Eigenheim,Terasse mit Terracotta-Fliesen und Familienglück nicht ausreichend finden. Einige wollen mehr, weil sie von den genannten Werten ausgeschlossen sind.

Lesen sie hier den vollständigen Artikel als PDF auf www.Scientology-Fakten.de

Schweinegrippe: Pharmaindustrie finanzierte die WHO Richtlinie über das Ausrufen einer Pandemie


Britische Enthüllungsjournalisten zusammen mit der Fachzeitschrift „Britisch Medical Journal“ haben es bewiesen. Die Autoren der WHO-Richtlinie, die für das Ausrufen der Pandemie verantwortlich waren, standen auf der Gehaltsliste der Pharmaindustrie, die mit dem Schweinegrippe-Impstoff Milliarden verdienten. Ob der wohl grösste Betrug aller Zeiten nun strafrechtliche Konsequenzen hat, wird sich zeigen.

Britische Enthüllungsjournalisten haben zusammen mit der Fachzeitschrift «British Medical Journal» handfeste Beweise zu Tage gefördert, die den bisher grössten Korruptionsskandal in der Geschichte der Pharmaindustrie heraufbeschwören könnten. Nach Angaben der Journalisten standen genau diejenigen WHO-Mitarbeiter auf der Gehaltsliste der Pharma-Unternehmen GlaxoSmithKline und Roche, welche sich für die Ausarbeitung der «Richtlinien zur Verhinderung der Ausbreitung der Schweinegrippe» verantwortlich zeigten. Die meisten Länder haben ihre Strategie im Kampf gegen die Schweinegrippe nach dieser WHO-Richtlinie ausgelegt und bei den oben erwähnten Pharmaunternehmen Grippe-Medikamente in Milliardenhöhe bestellt, welche kaum benötigt wurden. Finanziert wurde der Kauf der Arzneien durch Steuergelder. Insgesamt reservierte die Pharmaindustrie im Auftrag von Regierungen Medikamente im Wert von 5,8 Mrd. Euro. Millionen Impfdosen lagern nun ungenutzt in den Depots.

Nur allein den Schweizer Steuerzahler hat diese WHO-Richtline rund Hundert Millionen Franken gekostet. Es wurden 13 Millionen Impfdosen bestellt, für jeden Einwohner zwei Impfungen. Doch gebraucht wurden nur 2 Millionen. Eine Prüfung von „Ernst & Young“ hat gezeigt, dass die Schweiz zu viel Impfstoff bestellt hat. Kein Witz, das ist alles, was bei der Untersuchung rauskam. Keine Kritik an der Hysterie, die von den Gesundheitsbehörden raufbeschwört wurde, statt die Bevölkerung zu beruhigen.

Wer immer noch glaubt, Big Pharma wolle nur das Beste für einem, dem sei gesagt, dass die Pharmaindustrie nur das Beste von einem will: Geld. Das hat mit Gesundheit nichts mehr zu tun.

Josef Ackermann, der unheimliche Bankster


Am Freitagabend in der „Arena“ vom Schweizer Fernsehen, erklärte Wirtschaftsguru Beat Kappeler mit klaren Worten, dass es sich beim Griechenland Rettungspaket um ein Banken Rettungspaket handelt. Die EU verschenkt also das Geld ihrer Bürger und zwingt sie damit in die Abhängigkeit der Zentralbanken. War dies das Ziel der Globalisten? Denn wer die Macht über das Geld hat, hat auch die Macht über die Regierung.



Tatort ohne Verbrechen: Sofia Milos und Scientology


Blick Scientology und Sofia Milos

Sofia Milos (39) ist schön, erfolgreich und verzaubert bald an der Seite von Stefan Gubser (52) in «Tatort» die SF-Zuschauer.

So der Text im Blick, welcher jedoch ein düsteres Ziel hat. Bereits im Untertitel suggerieren die zwei Blick-Journalisten Samuel Bürgler und Aurelia Forrer, dass Sofia Milos ein Geheimnis habe, nein schlimmer ein „dunkles“ noch dazu, welches in Wirklichkeit aber weder dunkel noch ein Geheimnis ist. Im Gegenteil: Blick selbst hat ein Geheimnis nicht Sofia Milos, welche sich ja zu Scientology bekennt. Es geht im Artikel einzig und alleine um die gross angelegte Reaktivierung der eingeschlafenen Kontroverse rund um Scientology. Der Name Tom Cruise wie auch ein überaus „beruhigendes“ Zitat von unserem nationalen Tagi – Sekten Guru Hugo Stamm, dürfen da natürlich nicht fehlen. In diesem Zitat macht Hugo auf Angst, während er gleichzeitig Scientology vorwirft „Angstmacherei“ zu betreiben. Aber solche Manipulationen sind für ihn tägliches Brot, er schafft auch mal locker eine 380° Halskehre mit doppelter Schraube ohne sich was auszurenken. 😉

Obwohl Sofia Milos sich gegenüber BLICK nicht zu ihrer Religionszugehörigkeit äussern wollte und so zu Recht dem Urteil „Werbung für Scientology zu machen“ vorerst entgehen konnte, wurden die Sektenjäger natürlich fündig. „Der Star mit griechischen Wurzeln (Achtung Anmerkung: Schuldenkrise Griechenland’s = alle Griechen haben Schulden, lässt grüssen) werbe jedoch auf ihrer Website für die Gemeinschaft“ Darauf gab es dann nochmals eine Lektion in „Stamm’scher Menschenkenntnis“ wo er aufgrund der Website http://www.sofiamilos.com das natürlich absolute, nicht anzweifelbare pathologische Urteil fällte, dass Sofia Milos hochgradig verblendet sei. Als Begründung musste ein auf der Website gefundener Link auf eine Website der Scientology herhalten.

Obwohl Milos noch nicht im «Tatort» zu sehen sei, habe der BLICK doch tatsächlich bereits einen BLICK-Leser gefunden, welcher sich äusserst besorgt darüber zeige, dass Milos eine mit öffentlichen Geldern finanzierte Plattform als Werbeträgerin erhalte. Hat der Blick sowenig Leser, dass eine einzige Reaktion herhalten muss?
Offensichtlich ist sich wenigstens der Leiter Fernsehfilm und Serie SF, Peter Studhalter bewusst, dass in der Schweiz die Menschenrechte geachtete werden müssen, er liess sich wie folgt zitieren:

Wir wussten, dass Sofia Milos Mitglied von Scientology ist. Dies ist Teil ihres Privatlebens und hat nichts mit ihrer Rolle in ‹Tatort› zu tun. Deshalb wird sie dazu keine Auskunft geben.

Fazit: Kein Verbrechen weit und breit in Sicht, Hauptsache der Blick hatte ne Story mit welcher man die Menschen zum Kauf des Blicks bewegen konnte.

Ursache der anthropogenen Klimaerwärmung: Medien produzieren heisse Luft!


Die Medien sind voll von jenen 60 Nobelpreisträgern, die in einem Memorandum zur Bewältigung des Klimawandels und zur Bekämpfung der weltweiten Armut aufgefordert haben. Diese Laureaten waren vom Cambridge Program for Sustainability Leadership (CPSL) und dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eingeladen worden. Schirmherr der Veranstaltung war Prinz Philip.

Von den eingeladenen Nobelpreisträgern die unterzeichnet haben, waren 28 aus den Geisteswissenschaften, 4 Friedensnobelpreisträger, 20 aus der Chemie von denen nur 2 (Paul Crutzen und Mario Molina für die Untersuchung des atmosphärischen Ozon) und 8 aus der Physik, von denen kein einziger das Gebiet Atmosphärenphysik, Geophysik, Klimatologie oder Meteorologie als Fachgebiet hatte. Die Nobelpreisträger verdienen unsere Anerkennung und unseren Respekt für die ausgezeichneten Arbeiten (der Friedensnobelpreis zählt wie jeder weiß, nicht dazu), die sie auf ihrem eng begrenzten Fachgebiet geleistet haben. Trotzdem muss man sich natürlich fragen dürfen ohne überheblich oder respektlos zu sein, welche Kompetenz sie auf dem Gebiet der Klimatologie besitzen. Auf jeden Fall waren die meisten unterzeichnenden Nobelpreisträger diesbezüglich bisher nicht mit Veröffentlichungen hervorgetreten.

Vor Kopenhagen ist solche Aktivität durch das CPSL und PIK verständlich, sieht man doch die Felle wegschwimmen, weil es seit Jahren weiter kälter wird. Aber äußern sich nur diese 60 Nobelpreisträger zum Klima? Und gibt es auch Gegenstimmen in der noblen Gesellschaft? Ja, es gibt sie!

77 skeptische Nobelpreisträger!

Im bekannten Heidelberger Appell äußern sich über 3000 Wissenschaftler darunter 74 Nobelpreisträger skeptisch ihre Bedenken gegenüber der Klimawissenschaft und –Politik. Darunter sind allein 6 deutsche Nobelpreisträger. 66 der 74 Unterzeichner sind Preisträger in den Naturwissenschaften Physik, Chemie und Medizin. Ihre sechs skeptischen Aussagen:

Sie äußern sich „besorgt … über die Entstehung einer irrationalen Ideologie..“

Sie erklären, dass es auf der Erde „einen ´natürlichen Zustand´ nicht gibt“

Sie fordern, dass eine Bestandsaufnahme zum Zustand der Erde, „auf wissenschaftlichen Kriterien beruhen muss“

Sie „betonen die Verantwortung und Pflichten der Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft als Ganzes“.

Sie „warnen die Regierungen und Autoritäten .. davor, Entscheidungen zu treffen, die auf pseudowissenschaftlichen Argumenten oder falschen und unwesentlichen Daten beruhen.

Sie fordern, die armen Länder dabei unterstützen, sich „nachhaltig zu entwickeln, ohne sie in ein Netz von unrealistischen Verpflichtungen zu verstricken“.

Diese geradezu beschwörenden Appelle lassen uns aufhorchen: Wenn 74 Nobelpreisträger derart massiv an Politik und Wissenschaft appellieren, wenn sie so konsequent auf die Einhaltung wissenschaftlicher Korrektheit drängen, wenn sie dazu noch so drastische Vokabeln verwenden, dann muss doch an der ganzen Klimakampagne etwas faul sein. Zumal wenn inzwischen noch weitere über 3.000 Wissenschaftler den Appell mit unterschrieben haben! Und das ist nur ein Appell von vielen.
Quelle: lesen Sie den ganzen Artikel auf EIKE

Hier noch einige Aussagen die keine Zweifel darüber offen lassen, was diese Wissenschfaftler über die heutige Klimahysterie denken:

Der Nobelpreisträger Wolfgang Pauli sagte sinngemäß: „Diese Theorien sind nicht mal falsch, sie sind wertlos.“

Nobelpreisträger Paul Crutzen: „Geo Engineering ist lächerlich“ (FAZ).

Nobelpreisträger Gary S. Becker „Kommenden Generationen würde es besser gehen, wenn wir heute die $800 Milliarden nicht in CO2-Reduzierung steckten, sondern in die Zukunft investierten“ 4. Feb. 2007. (Quelle Morano)
Interessantes Video über die neuen Hohepriester der Welt

Es gibt auch noch Hofnarren wie Ingolf Baur vom Sender 3Sat, welcher sich doch tatsächlich eine „CO2 freie Welt“ herbeisehnt und sich erfrecht Wissenschaftler welche zuerst mal einen Beweis für die „anthropogene Klimaerwärmung“ fordern als Klimawandelleugner hinzustellen.

Griechenland Bankrott ist ein Banken-Bankrott


Der Tübinger Emeritus Professor Joachim Starbatty und 4 weitere Rechts- und Wirtschaftswissenschatler haben dem Verfassungsgericht in Karlsruhe einen Eilantrag und eine Verfassungsbeschwerde gegen das Griechenland-Hilfspacket eingereicht.
Der Eilantrag wurde jedoch vom Verfassungsgericht mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. „Ein Verschieben der deutschen Hilfen bis zu einem endgültigen Urteil über die Klage könne das Rettungspaket insgesamt gefährden. Wenn später bekannt werde dass die Hilfe rechtmässig gewesen wäre drohe ein grosser Schaden. Wieso dies schwerer gewichtet wird als die Möglichkeit, dass bei einer nachgewiesenen Unrechtmässigkeit des Hilfspackets, ein genau bezifferter Schaden von 22 Milliarden für die Deutschen Bürger droht, wird nicht begründet.

Die Finanzhilfen seien in Wahrheit eine Rettungsoperation für die Banken, argumentieren die fünf Professoren. „Wir geben das Geld den Griechen, und die reichen es an die Banken weiter“, sagte Starbatty. Um die Schulden abbauen zu können, müsste Griechenland aus der Währungsunion austreten, die stark abgewertete Drachme wieder als Währung annehmen und anfangen, Überschüsse zu erwirtschaften.

Die von IWF, EU Regierungen und vor allem Banken geforderte Therapie für Griechenland wird wenn überhaupt nur eine kurzfristig spürbare beruhigende Auswirkung auf die Finanzmärkte haben. Nicht nur Griechenland ist bankrott, sondern auch etliche andere Staaten. Die angekündigten Sparmaßnahmen und massloses Gelddrucken scheinen die einzigen Therapien zu sein, welche propagiert werden. Anstelle dieser Rosskuren, braucht es Folgendes:

  • Eine Konkurssanierung der Banken!
  • Gesetze, die Spekulationen abstellen und den Wiederaufbau der produktiven Wirtschaft ermöglichen

Einige Staaten in der Eurozone und weltweit sind insolvent. Griechenland ist da nur ein Land unter vielen. Deutschland alleine hat Forderungen von über 520 Mrd. Euro südlichen Euroländer gegenüber. Dies ist aber nur etwa die Hälfte der gesamten Schulden dieser Länder. Griechenland braucht alleine 135 Mrd. Euro um die nächsten paar Jahre ohne Zahlungsausstand zu überstehen. Die Banken von Spanien sind eng mit denen Großbritanniens verflochten und befinden sich ebenfalls in grossen Schwierigkeiten. Portugal, Italien und Irland werden sich nach der grosszügigen Geste Deutschlands sehr bald melden um ihre eigenen enormen Summen an benötigtem Geld zu verlangen.  Wer glaubt dass das Strohfeuer des Dollars Bestand hat, wir schwer auf die Nase fallen. Großbritannien und die USA sind ebenso insolvent. Das System ist am kollabieren und Jo Ackermann hat mit dem „zugesagten Aufkauf von KfW Anleihen“ nicht etwa Deutschland geholfen, sondern sich selbst.

Lösungen gibt es, diese müssen aber bekannt sein und  funktionieren.

Warum überall Geld fehlt „Gib mir die Welt plus 5 Prozent“. Die Geschichte vom Goldschmied Fabian 50 aufschlussreiche Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens:

Weitere interessante Seite

Scientology Kirche: Verfassungsschutz Skandal in Berlin


SOFORTIGE KONSEQUENZEN VON INNENSENATOR SCHÖNBOHM GEFORDERT

(BERLIN/MÜNCHEN) Im Jahre 1998 sorgt ein Intrigensumpf in der Berliner Polizeispitze immer wieder für Schlagzeilen. Auslöser war ein anonymes Schreiben. Darin wurde dem damaligen Polizeidirektor Otto D. wahrheitswidrig eine Scientology-Mitgliedschaft angedichtet. Mit den mysteriösen Vorgängen haben sich bereits die Berliner Justiz und der damalige Innensenator Jörg Schönbohm eingehend auseinandergesetzt. Aus einer veröffentlichten Mitteilung der Scientology Kirche Deutschland e.V. (Sitz München) geht hervor, daß an dem Denunzierungsskandal Agenten das Berliner Landesamtes für Verfassungsschutz beteiligt sind, deren Vorgehen „an schmutzige Stasi- Methoden erinnere“. Just zu dem Zeitpunkt als der leitende Polizeibeamte Otto D. befördert werden sollte, erhielten Innensenator Jörg Schönbohm, Polizeipräsident Saberschinski, der Polizei-Gesamtpersonalrat und eine Tageszeitung Ende März anonyme Post. Inhalt: Polizeidirektor Otto D. sei Scientology-Mitglied und hätte einen Mitarbeiter genötigt, der aus der Gruppierung austreten wollte. Die Berliner Staatsanwaltschaft nahm trotz der Anonymität des Pamphlets sofort unfangreiche Ermittlungen gegen Otto D. auf. Mehrere Durchsuchungsaktionen erbrachten keinerlei Hinweise auf eine Scientology-Zugehörigkeit des leitenden Polizeibeamten. Auch die Scientology Kirche führte nach zahlreichen Presseanfragen vor Ostern genaue Recherchen durch und konnte eine Mitgliedschaft des Polizeibeamten definitiv ausschließen.

Dennoch wurde Otto D. von seinen Aufgaben entbunden und nach Presseberichten in verschiedenen Berliner Zeitungen von seinen Vorgesetzten „wie ein Aussätziger behandelt“. Die Scientologen an die Adresse des Innensenators: „Otto D. wurde Opfer unverantwortlicher öffentlicher Spekulationen amtskirchlicher Anti-Sekten-Funktionäre, wie dem Pfarrer Thomas Gandow. Auch der von Innensenator Schönbohm initierte Verfassungschutzaktivismus provoziert ein übles Klima von Hysterie und Denunziantentum. Wer aus dem Broterwerb von unbescholtenen Menschen abstruse Unterwanderungstheorien konstruiert und in Ermangelung von Fakten beim Verfassungschutz ein ‚vertrauliches Telefon installiert, fordert eine Blockwartmentalität und anonymes Anschwärzen geradezu heraus und wird dann die Geister, die er rief, nicht mehr los.“

Und genau so kam es: Der Anwalt von Otto D. erhielt anfang Mai von Polizeipräsident Saberschinski ein „Behördenzeugnis“. Das Berliner Landesamt für Verfassungsschutz, „bestätigte“ in einem Einzeiler die Mitgliedschaft von Otto D. bei der Scientology Kirche Berlin. Dies sei mit „geheimdienstlichen Mitteln“ festgestellt worden. Allein das mit den „geheimdienstlichen Mitteln“ traf zu. Denn zur gleichen Zeit knüpften im Hintergrund Geheimdienstagenten vom Verfassungschutz mit Stasimethoden ihre Fäden, um die Menschenjagd auf Polizeidirektor Otto D. anzuheizen und seine Karriere durch Intrigen zu ruinieren, wie die Scientology Kirche lückenlos nachweisen kann. Von Mitte April bis Anfang Juni versuchten Verfassungschutzagenten den 25-jährigen Max M. (Name von der Redaktion geändert) mit Anrufen und in sieben persönlichen Gesprächen als bezahlten Spitzel anzuheuern. Max M. ist Student und Teilzeit-Mitarbeiter in der Berliner Scientology Kirche. Die Anwerbeversuche von drei Agenten bestanden aus einer Mischung von persönlichen Drohungen und guten Worten. An Äußerungen, wie „denken Sie an Ihre Zukunft“, „das ist kein Spiel“, „sind Sie vorbestraft?“ und „Sie sind doch intelligent und zuverlässig“ und „bei uns verdienen Sie mehr,“ erinnert sich Max M. aus diesen Anwerbeversuchen. In einem China-Restaurant bekam er am 21. April schon einmal dezent 300 Mark unter die Zigarettenschachtel geschoben.

Für Geld sollte er regelmäßig als informeller Mitarbeiter Insider-Informationen aus der Berliner Scientology Kirche liefern, insbesondere über Vorstandsmitglieder. Man würde einen Fragenkatolog erarbeiten.

Bei einem Treffen in einem Café am 15. Mai – also deutlich nach der behaupteten Scientology- Mitgliedschaft des Polizeidirektors Otto D. in ihrem Behördenzeugnis – ließ einer der Geheimdienstler, der sich bei einem früheren Treff mit einem Verfassungschutzausweis als Herr Dörfler vorstellte, die Katze aus dem Sack. Er eröffnete Max M.: Sie bekommen 5.000 Mark, wenn Sie uns eine konkrete Information besorgen, einen Beweis, ob der Polizist Otto D. Mitglied der Scientology ist oder nicht. Und wenn Sie den Beweis erbracht haben, kann das Geschäft losgehen.

Dabei blieb es nicht. Bei einem weiteren abendlichen Treffen am 21. Mai in einem Park hakten die Geheimdienstler nach. Max M. erinnert sich genau an seinen zehnten Kontakt. Er berichtet:

„Am 26.5.98 um 21 Uhr, an der besagten Straßenecke; die zwei Männer warteten schon auf mich. Wir gingen in den Park und setzten uns auf einen Holzblock, der einen Sandkasten umzäumte. Links saß Herr Dörfler, rechts von Herr Dörfler der andere Mann. Aus der Hemdtasche von Herrn Dörfler schaute das Geld heraus. Dann stellten sie einige Fragen: Ob ich was von diesem Herrn Otto D. wissen würde und weshalb ich so selbstsicher getan habe im Café und gesagt habe, daß dies kein Problem sei, etwas über Herrn Otto D. herauszufinden? Ich erklärte, daß die Scientology Kirche keine Geheimnisse habe. Ich käme ohne weiteres an die Mitgliedslisten heran und ich könne Ihnen zuverlässig mitteilen, ob Herr Otto D. Mitglied der Berliner Scientology Kirche sei. Daraufhin drückte mir Herr Dörfler einen Stapel Geld in die Hand: 5.000 Mark in Hundertmarknoten. Er meinte dazu, daß dies echtes Geld sei. Als ich ging, meinten sie noch, hier höre jetzt ihr Schutz für mich auf, und ich solle auf das Geld aufpassen.“

Erstmals wurde Max M. am 16. April an einer Berliner S- Bahnstation von den Verfassungschutz- Schnüfflern angesprochen. Auf die Frage, wie sie gerade auf ihn kämen, hielten sich die Geheimdienstler immer bedeckt. Er würde es nie erfahren. Sie sagten Max M. nur soviel: Sie hätten einen Tip von Kollegen aus dem „Ländle“ erhalten. Was damit gemeint ist, konnte sich Max M. dann aber schnell zusammenreimen. Er stammt aus Baden-Württemberg und seine Mutter hatte ihn vor Jahren zu einem fanatischen Scientology-Gegner bei der Polizei geschleppt. Von dort landeten seine persönlichen Daten ganz offensichtlich beim baden-württembergischen Landesamt für Verfassungsschutz und wanderten weiter zu den Kollegen nach Berlin. Der Verfassungsschutz im „Ländle“ machte kürzlich internationale Schlagzeilen, weil einer seiner Beamten im Rahmen der Scientology-Beobachtung wegen illegaler Spionage-Tätigkeiten und anderer strafbarer Delikte von den Behörden in der Schweiz verhaftet wurde.

Pünktlich zum einjährigen Jubiläum des Beschlusses zur Scientology-Beobachtung haben nun auch die Berliner Verfassungsschützer ihren Skandal.

Denn Max M. vertraute am Wochenende seine Verfassungsschutz- Kontakte in allen Einzelheiten Vertretern der Scientology Kirche an und bat diese, die von den Verfassungsschützern gestellten Fragen in seinem Auftrag zu beantworten. Er erklärte seine Bereitschaft, über seine Erfahrungen bei Bedarf vor Gericht auszusagen.
Mehr Stasi Geschichten des heutigen Verfassungsschutzes gibt es hier

Chemtrails-Streifen am Himmel: Wo bleibt unser blauer Himmel?


Seit einigen Monaten ist mir aufgefallen, dass sehr oft ausgehend von Flugzeugen „Kondensstreifen“ entstehen, welche sich nach einiger Zeit wie ein Schleier ausbreiten und den Himmel in eine milchige Suppe verwandeln. Ich hatte dazu keine Erklärung. Da ich mich bereits seit über 20 Jahren mit Flugzeugen befasse und früher sehr oft den Himmel beobachtete, machte es mir einfach keinen Sinn, weshalb in jüngster Vergangenheit die Kondensstreifen teils verursachen, dass der ganze Himmel in eine milchige Suppe verwandetlt wird. Auch früher gab es teils Kondensstrreifen die sich zu Wölkchen  bildeten, aber es entstand gemäss meiner Erinnerung nicht eine wirklich trübe Suppe wie dies heute sehr oft der Fall ist.
Nach einiger Zeit entdeckte ich, dass es offensichtliche Unterschiede gibt. Es gibt Flugzeuge die Streifen erzeugen welche sich nach wie vor verflüchtigen und Flugzeuge deren „Kondensstreifen“ sich halten und zu richtigen Schleiern ausdehnen.

Nach dieser Beobachtung wollte ich mir im Internet eine Erklärung zu diesem Phänomen suchen und staunte nicht schlecht, dass offensichtlich vielen Menschen das gleiche aufgefallen ist.

Ich möchte hier alle Leser dieses Blogs auffordern sich über dieses Phänomen zu informieren.


Chemtrails Schweiz
Viele weitere Informationen finden sich auf Google. Einfach „Chemtrails“ eingeben

Aurora Award für Scientology Produktion


Die Church of Scientology International http://www.scientology.org erhielt Im Monat April höchste Ehren in Form des Aurora Awards, einem internationalen Wettbewerb, welcher die hohe Qualität in unabhängigen Film- und Videoproduktionen auszeichnet. Die Anzeigen „Scientology: Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“ wurde von den
Wettbewerbsrichtern die höchste Punktzahl in Kreativität, News-Wirkung und
technische Brillanz zugestanden.
Die Anzeigenkampagne „Scientology: Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“ wurde im Mai 2009 eingeführt und auf 35 Fernsehstationen, auf Kabel- und Satellitenkanälen und im Internet ausgestrahlt. Die Anzeigen lenkten in den letzten 11 Monaten 20 Millionen Besucher auf die Haupt-Website der Kirche (Scientology.org).
„Scientology: Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“ besteht aus drei Video-Anzeigen, die den Zuschauern einen Einbdruck vermitteln was Scientology ist und an was Scientologen glauben. Mit „Sie sind nicht Ihr Name,“ beginnt ein Video-Clip, „Sie sind nicht Ihr Beruf. Sie sind nicht die Kleider, die Sie tragen oder die Nachbarschaft, in der Sie leben“ lautet ein weiterer Clip. Die Video-Anzeige fährt fort „Du bist ein Geist, der niemals stirbt“ und endet mit einer Einladung, die Scientology-Website zu besuchen, um die Antworten auf die Fragen über sich selber und über das Leben zu erfahren, nach denen der Mensch gesucht hat.
Diese öffentliche Informationskampagne und die Flash-Versionen der Anzeigen im Fernsehen, die gleichzeitig im Internet eingeführt wurden, verweisen schlussendlich auf die Scientology-Seite http://www.scientology.org , wo sie unter Videoclips von mehr als drei Stunden Länge wählen können, um die Antworten auf die Fragen zu erhalten, welche die neuen Anzeigen aufwerfen und um zu erfahren, was Scientology ist und was Scientologen glauben und tun. Die „Kenne Dich selbst – Kenne das Leben“-Anzeigen liefen in den Vereinigten Staaten den ganzen Tag über im Fernsehen, über Satelliten und Kabel, auf MTV, Discovery, ESPN2, dem Learning Channel, CNBC, MSNBC, CNN, Fox News, Fox Sports und anderen Sendern.
Hier eine der ausgezeichneten Anzeigen:

ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ analysiert


Um diesen Spielfilm etwas besser zu verstehen, sollten sich Menschen über grundlegendste Manipulationtechniken Kenntnis verschaffen. Als Beispiel weshalb dies wichtig ist, können Sie nun den ersten Satz dieses Artikels etwas genauer untersuchen. Ist dieser manipulativ oder nicht? Ja, er ist es ganz klar. Ich erzeuge damit bei Ihnen bereits den Eindruck, dass der Spielfilm manipulativ ist, obwohl es vielleicht ja gar nicht so ist. Deshalb ist es umso wichtiger dass Sie – egal mit wem Sie es zu tun haben – Kenntnisse über Manipulationstechniken haben. Ich werde dazu in der Zukunft einige Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber im Internet einige sehr gute Seiten, geben Sie einfach „Manipulationstechniken“ ein.

Hier also eine kleine Analyse des Spielfilms von Sabine Weber, der ich mich vorbehaltlos anschliessen kann:

1. Zunächst einmal zieht sich die Darstellung von Scientologen als grinsende, gefühlskalte und lieblosen Roboter durch den gesamten Film. Es wird suggeriert, dass unsere Mitglieder im Laufe ihres Erlösungsweges stetig an Kälte und Gefühllosigkeit hinzugewinnen, während ihr Lächeln zunehmend festfriert. Dies ist ein direkter Angriff auf die Menschenwürde sämtlicher Scientologen und ich halte ihn für zutiefst menschenverachtend. Kein Scientologe würde sich einer solch faschistoiden und gefühlskalten Gemeinschaft auch nur eine Sekunde lang anschließen.

2. In dieses menschenverachtende Menschenbild passt auch die Darstellung, dass Kindern jede Liebe verweigert wird und diese in der Folge ebenfalls zu kleinen Robotern verkommen. Auch hier handelt es sich um eine überaus bösartige und menschenverachtende Suggestion. Die Liebe zu einem Kind und die kindgerechte Behandlung ist ein Schlüsselfaktor im Umgang mit ihnen. Es ist Teil unserer Lehre, Kinder mit dem GLEICHEN RESPEKT zu behandeln, wie einen Erwachsenen, d.h. dass man sie ernst nimmt, ihre Ängste, ihre Gefühle und ihre Bedürfnisse. Hubbard war strikt gegen die Erziehungsmethoden der Vergangenheit, bei denen man dazu tendierte Kinder wie “kleine Hunde” abzurichten. Er wollte Kinder mit Liebe und Respekt behandelt sehen, wobei man ihre Freiheit und Selbstbestimmung so wenig wie möglich einschränkt.
Link zum Thema Scientology Kindererziehung

3. Alle Auditing-Prozesse und Übungen im Film sind verfälscht dargestellt und hätten in dieser Form keinerlei Nutzen für irgendjemanden, im Gegenteil. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Übungen, mehr jedoch nicht.

4. Im Auditing wird niemals geschrieen. Auditing funktioniert nur bei absolutem Vertrauen zwischen den beiden beteiligten Personen. Dazu gehört auch menschliche Wärme. Alle Informationen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ein Verstoß gegen diese Regel wird disziplinarisch schwer geahndet und kann zum Ausschluss aus der Kirche führen.
Link zum Thema Auditing

5. Kritik mit konkreten Angaben wird in Scientology als konstruktiv angesehen und eben NICHT abgelehnt. Es gibt in jeder Kirche mindestens fünf Anlaufstellen, an die man sich bei Beschwerden wenden kann und soll. Die kontinuierliche Reform innerhalb der Kirche gehört ebenso zu unserem Glaubenskonzept, wie bei dem Erlösungsweg eines Einzelnen.

6. Die Geschichte, auf der dieser Film basieren soll, hat sich komplett anders zugetragen. Sehen Sie dazu unsere Dokumentation unter http://www.scientology-tv.de. Tatsächlich bilden die Weltanschauungs- und Sektenbeauftragten den Hauptfaktor, warum Konflikte innerhalb von Familien entstehen, die sich scheinbar NICHT mehr lösen lassen, so auch im Falle der Familie von Rönn. In dem Moment als sich Ursula Caberta einschaltete bildeten sich unüberwindbare Fronten, die dazu führten, dass das Familiengericht das Sorgerecht schließlich der Mutter zusprach und die Familie vollständig zerbrach.

Weitere Hintergründe zur Geschichte rund um die Familie Rönn finden sie hier

Fakten zu ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“ über Scientology


Genau zu diesem Zeitpunkt in dem ich diesen Artikel schreibe, wird der Film „Bis nichts mehr bleibt“ auf dem Sender ARD gezeigt. Der Fall Rönn, welcher als Grundlage des Films gilt, ist alles andere als wahrheitsgetreu nachgespielt. Wer sich wirklich für die Zusammenhänge interessiert, der sollte auch dieses Video anschauen.

Hintergrund-Informationen: Propaganda-Film als beispiellose Diskriminierungskampagne
Mit der Produktion eines für Ende März angekündigten Anti-Scientology Filmes verletzt der öffentlich-rechtliche Sender ARD das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität und fördert ein Klima der Intoleranz gegenüber einer religiösen Minderheit.

Dabei fungiert ausgerechnet eine Hamburger Senatsangestellte, der im Zusammenhang mit ihrer Anti-Scientology Tätigkeit bereits strafbare Vorteilsnahme im Amt und Verletzung von Menschenrechten vorgeworfen werden konnte der ARD als „Fachberaterin“. Es steht daher zu befürchten, dass die ARD von dieser „Inquisitorin“ moderner Prägung als Instrument ihrer Hetzkampagne gegen eine weltweit anerkannte Religionsgemeinschaft missbraucht wird.

Die Scientology Kirche hatte offiziell angefragt ob ihr Pressesprecher an der Presse-Vorstellung des ARD Spielfilms am 5.3.2010 auch anwesend sein darf.
Die Kirche war von einigen Medien informiert worden. Diese Medien meinten, es wäre wohl nur fair, wenn die Scientology Kirche auch Stellung beziehen könnte.

Leider hat die ARD eine Teilnahme verweigert. Der Film wurde als geheime Kommandosache gehandelt. Dies kann nur bedeuten, dass man bewusst einen Propaganda-Film zusammengestellt hat, der Scientologen diskriminieren soll.
Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Hier finden sie die gesamte Gegendarstellung zum ARD Spielfilm „Bis nichts mehr bleibt“

Eva Herman: Wie das System jeden ausschliesst, der eigene Gedanken hat


Auszug aus dem Vorwort von Eva Herman’s neuem Buch:

Heute erscheint mein neues Buch Die Wahrheit und ihr Preis – Meinung, Macht und Medien im Kopp Verlag. Hier schildere ich die wahrlich turbulenten Ereignisse der letzten drei Jahre. In der Ankündigung heißt es unter anderem:

»In der inzwischen schon beinahe legendären Johannes-B.-Kerner-Sendung kommt es vor laufenden Kameras und unter den Augen eines Millionenpublikums zu einer Art ›Inquisitionstribunal‹ gegen Eva Herman, das mit ihrem ›Hinauswurf‹ durch Kerner endet – und erneut ein vernichtendes Medienecho findet. Ihr berufliches Leben ist zerstört, als Mensch wird sie zur ›Persona non grata‹.«

In der Tat: Das, was ich in der Vergangenheit erlebte, ist nichts für schwache Nerven! Von den Medien als »braun und blöd« gejagt, wurde ich vom NDR gefeuert und erlebte die Fernseh-Hölle bei Kerner. In diesem Buch schildere ich Ursprung und Eskalation einer politisch unbequemen These, zu der ich zunächst buchstäblich »wie die Jungfrau zum Kinde« fand:

Als frisch gebackene Mutter mit Ende dreißig brachte ich es nicht fertig, mein kleines Kind in die Fremdbetreuung zu geben und weiter Karriere zu machen, als wäre nichts gewesen. Während die Erwerbstätigkeit der Frau seit Jahren zum festen Programm des Bundesfamilienministeriums und nahezu aller Leitmedien gehört, und auch die meisten der prominenten Kolleginnen-Mütter bis heute ohne Not und unbekümmert in diverse Fernsehkameras hinein versichern, dass sie mühelos Kinder und Karriere vereinbarten, wuchs schon damals ein tiefes Unbehagen in mir darüber, dass hier etwas nicht stimmte.

Eva Herman
Das Buch ist erhältich im Kopp Verlag

ARD Spielfilm über Scientology „Bis nichts mehr bleibt“


Auf eigenem Videokanal und mit neuen Webseiten werden Fakten und Hintergründe zu diesem Fall aufgezeigt werden. Schwere Manipulationsvorwürfe gegen Hamburger Senatsangestellte; eine Klage ist in Vorbereitung.

An einer Pressekonferenz hat die Scientology Kirche am Donnerstag einen eigenen 40-minütigen Dokumentationsfilm vorgestellt, der Hintergründe zum geplanten Spielfilm der ARD zeigt.

Der ARD Film zeigt ein Sorgerechtsdrama, das aber tatsächlich ganz anders abgelaufen ist. In Interviews mit der Mutter und dem Sohn wird ersichtlich, dass die Kontakte zwischen Vater (Ex Mitglied der Scientology Kirche) und dem Sohn gut geklappt hatten bis zu dem Zeitpunkt als die Hamburger Senatsangestellte Ursula Caberta sich eingemischt hat.

Mit verschiedensten Intrigen und Einflussnahmen versuchte sie vergeblich den Kontakt von Mutter und Sohn zu unterbinden. Gericht und Jugendamt stellten sich dem aber entgegen. Scientology wirft den Autoren des ARD-Filmes vor, die Recherchen nur einseitig durchgeführt zu haben und von Caberta manipuliert worden zu sein. Zahlreiche Szenen im Film sind schlicht falsch. Die ARD verletzt damit verschiedene Programmrichtlinien.

Der Film der Scientology Kirche wird in Kürze auf einem neuen Videokanal aufgeschaltet (http://www.scientology-tv.de/). Die Scientology Kirche will damit der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, alle Fakten zu sehen und sich dann ein eigenes Bild zu machen. Weitere Filme mit Hintergrunddaten sind geplant.

Anhand eines weiteren Beispiels (Stern TV hatte einen völlig erfundenen Aussteiger präsentiert und musste den Film vom Netz nehmen) zeigte die Scientology Kirche auf, dass auch dort Ursula Caberta den Fall „vermittelt“ hatte.

Die Scientology Kirche wird noch diese Woche bei der Stadt Hamburg (Arbeitgeberin von Ursula Caberta) eine Aufforderung zur Anerkenntnis der Schadensersatzpflicht dem Grunde nach einreichen. Falls dies nicht anerkannt wird, will sie die Anerkenntnis gerichtlich durchsetzen.

Bereits wurden 8 von insgesamt 22 angeblichen Aussteiger-Fällen im Detail dokumentiert. Dabei hatte Caberta angebliche Aussteiger mit falschen Stories präsentiert. Es wurde ihnen ein Forum geboten und diese an verschiedene Medien und Behörden vermittelt. Die genaue Schadensersatzsumme wird später nachgereicht werden.

Wie die ARD die Menschen mit dem Film „Bis nichts mehr bleibt“ manipuliert

Der gesamte Fall Rönn, welcher die Grundlage des Films „Bis nichts mehr bleibt“ bildet, kann hier nachgelesen werden

Die Scientology Kirche hat in den letzten Tagen auch verschiedene Websites kreiert, welche Fakten zu Scientology und zur Kontroverse in Deutschland und der Schweiz präsentieren:

http://www.scientology-fakten.ch

Scientology Fakten – Die Fakten hinter den Schlagzeilen

http://www.scientology-verfassungsschutz.de

http://www.scientology-tv.de

Ursula Caberta: Medien-Manipulationen über Scientology belegt


Deutschlandradio Kultur vom 27. Juli 2009. Die Antwort von Ursula Caberta auf eine entsprechende Frage der Journalistin Ulrike Timm bezüglich der Glaubwürdigkeit der von ihr präsentierten „Ex-Scientology Mitgliedern“:

„Natürlich sind sie glaubwürdig, alle Aussteiger aus Scientology sind glaubwürdig, … Die sind glaubwürdig, die sind absolut glaubwürdig, wie alle Aussteiger mit ihrer Geschichte, die sie in Scientology erlebt haben, immer glaubwürdig waren.“

Hier ein Bericht über das jüngste Beispiel eines solchen Aussteigers:
Jüngste Schlappe der streitbaren AGS-Leiterin aus Hamburg ist ihre Präsentation des Ex-Mitglieds Lino Bombonato in Günther Jauchs stern TV am 17. Februar 2010. Der junge Mann mit dem sympathisch weichen Gesicht schöpft aus dem Vollen. Schon mit 15 Jahren sei er zu Scientology gekommen, 7 Jahre sei er Mitglied gewesen, habe Geld „besorgen“ müssen und 10.000 Euro an Scientology gezahlt. Um schnell eine Ausbildung in den USA antreten zu können, habe er sich von seinen Eltern zu trennen, verlangte die Kirche. Lino entschied sich für den Selbstmord, der glücklicherweise misslang. Das Publikum ist erschüttert. In der Scientology Kirche Berlin gehen noch am gleichen Abend über 25 beleidigende E-Mails und Gewaltandrohungen ein. Die Fakten des Falles zeigen jedoch ein völlig anderes Bild. Ja, Lino Bombonato war Mitglied, aber er kam erst mit etwa 19 Jahren zu Scientology und war zusammengenommen etwa 2 Jahre Mitglied. Er zahlte während dieser gesamten Zeit rund 300 Euro für zwei Einführungskurse und Materialien ein. Es war Lino gesagt worden, die Kontakte zu seinen Eltern besser zu pflegen, von einer Trennung war nie die Rede. Nach einer Ausbildung in den USA hatte sich Lino zwar in der Kirche erkundigt, man hatte ihm aber bescheinigt, dass er dafür gar nicht qualifiziert. Der angebliche „Selbstmordversuch“ war in Wirklichkeit eine durchzechte Nacht im Zusammenspiel mit Schmerztabletten während des Karnevals als Lino 18 war und die mit einem Krankenhausaufenthalt endete. Der stern hat mittlerweile eine Unterlassungserklärung abgegeben und sämtliche Einträge zu diesem Fall auf ihren Internet-Seiten gelöscht.
Lesen Sie hier diese und noch mehr Story’s über die Lügen Caberta’s

Paul Craigh Roberts gibt entmutigt auf!


Er schreibt über sich selber:

Ich war Mitherausgeber und Kolumnist des WALL STREET JOURNALS. Ich war der erste freie Kolumnist der BUSINESS WEEK und habe 15 Jahre lang Kolumnen für sie verfasst. Ich war ein Jahrzehnt lang Kolumnist des SCRIPPS HOWARD NEWS SERVICE, der 300 Zeitungen belieferte. Ich habe Kolumnen für die WASHINGTON TIMES, für Zeitungen inFrankreich, Italien und für ein Magazin in Deutschland geschrieben. Ich habe für die NEW YORK TIMES gearbeitet und regelmäßig Features für die LOS ANGELES TIMES verfasst.
Heute kann ich in US-amerikanischen „Mainstream-Medien“ nichts mehr veröffentlichen und werde darin auch nicht nachgedruckt.

Hier können Sie einen auf deutsch übersetzten Artikel lesen, welcher sehr eindrücklich die heutige Meinungsmanipulation beschreibt

Kurz-Biographie über Paul Craig Roberts:
Stellvertretender Finanzminister in der ersten Reagan-Regierung.
Mitherausgeber des WALL STREET JOURNALS, erhielt zahlreiche akademische Berufungen, unter anderem an den William E. Simon-Lehrstuhl am Zentrum für Strategische und Internationale Studien der Georgetown University und als führender Wissenschaftleran die Hoover Institution der Stanford University.

Hubbard Dianetik Seminar und Ko-Audit


Falls Sie bereits ein Dianetik Seminar besucht haben, jetzt können Sie Ihre Auditing-Fertigkeiten erhöhen, während Sie persönlich auf dem Hubbard-Dianetik-Ko-Audit vorankommen.

Sie und ein Partner werden mehr über die Verfahren und Prinzipien der Dianetik lernen und sich gegenseitig unter der Überwachung eines ausgebildeten Dianetik Auditors auditieren, damit Sie den bestmöglichen Nutzen aus jeder Sitzung ziehen können.

Gleich wie auf dem Seminar, werden Sie Filme sehen, insgesamt 18, von denen jeder ein gründliches Verstehen eines Dianetik Prinzips oder einer Auditorenfertigkeit liefert. Sie können das, was Sie lernen sofort anwenden, um diese unerwünschten Ängste oder Unsicherheiten auszumerzen, die Sie daran hindern, das Leben in vollem Ausmass zu leben.

Sie können einem Freund oder Familienmitglied helfen, während Sie sich selbst helfen. Bauen Sie Ihre Fertigkeit als Dianetik Auditor auf, erhöhen sie Ihr Verständnis und beschleunigen Sie Ihren Fortschritt in Richtung Clear.

Hier finden sie die Angaben zum Seminar, sowie zu den regelmässig stattfindenden Dianetik-Ko-Audits.

Scientology gewinnt erneut vor Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte


Am 8. März 2010 wurde das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Rechtsfall der religiösen Vereinigungen der Scientology-Kirchen in Surgut und Nizhnekamsk endgültig rechtskräftig.

Am 1. Oktober 2009 verkündete der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in den Fällen NN 76836/01 und 32782/03 sein Urteil zugunsten der Scientology-Kirchen von Surgut und Nizhnekamsk.
Das Endurteil des Europäischen Gerichtshofs stellte eine Verletzung der
Rechte der Antragsteller durch die russische Föderation fest, und zwar vor allem Verletzungen der Vorschriften des Artikels 9 der Menschenrechtskonvention (Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit) im Licht von Artikel 11 (Versammlungs- und Vereinsfreiheit).

Das Gericht befand, dass der den religiösen Gruppen gem dem Religionsgesetz gewährte eingeschränkte Status den Mitgliedern solcher Gruppen nicht erlaubt, ihr Recht auf Religionsfreiheit wirksam auszuüben; vielmehr macht er ein solches Recht illusorisch und theoretisch anstatt praktisch und wirksam so wie es die Menschenrechtskonvention fordert.

„Die Anträge auf Registrierung als eine religiöse Organisation, die von den ersten und zweiten Antragstellern als Gründer ihrer jeweiligen Gruppierungen eingereicht worden waren … wurden unter Hinweis auf die unzureichenden Dauer der Existenz der Gruppierungen abgelehnt“
Letztendlich gewährte ihnen der eingeschränkte Status einer religiösen Gruppe, in welchen sie einzuordnen waren und in welchem sich der dritte Antragsteller befand, keinerlei praktischen oder wirksamen Nutzen, weil solch eine Gruppe ihrer Rechtspersönlichkeit, der Eigentumsrechte und der rechtlichen Fähigkeit, die Interessen ihrer Mitglieder zu schützen, beraubt war; ferner wurde sie auf das Schwerste in den Grundaspekten ihrer religiösen Funktionen behindert.

Im vorliegenden Fall legte die russische Regierung keine dringenden sozialen Bedürfnisse für die angefochtene Einschränkung dar und gab keine bedeutsamen und ausreichenden Gründe für die lange Wartezeit an, die eine religiöse Organisation vor der Erlangung ihrer Rechtspersönlichkeit ertragen musste“

Der Präsident der Scientology-Kirche von Nizhnekamsk, Emir Ramazanov,erklärte“das Urteil des Europäischen Gerichtshofs hebt den Standard des Schutzes der Gewissens- und Vereinsfreiheit in Russland und in Europa nicht nur auf ein neue Ebene, sondern legt auch fest, dass die europäischen Standards sogar dann den Schutz garantieren, wenn die Ungerechtigkeit in nationalen Gesetzen zum Ausdruck kommt.

Die Scientology-Religion wurde vom Autor und Philosophen L. Ron Hubbard gegründet. Scientologen glauben, dass der Mensch ein unsterbliches geistiges Wesen ist und dass das spirituelle Potential eines Menschen innerhalb einer Lebenszeit wiederhergestellt werden kann. Die erste Kirche wurde im Jahre 1954 in den Vereinigten Staaten gegründet. Jetzt verfügt Scientology über 8.300 Kirchen,Missionen und angegliederte Gruppen und über Millionen von Mitgliedern in 165 Ländern. In Russland gibt es von St. Petersburg bis Wladiwostok mehr als 40 Kirchen und Missionen der Scientology.

Frank Busch

Kukksi-Interview mit Scientology


Ein bereits im September 2009 durchgeführte Interview wurde nun doch noch veröffentlicht. Ich stelle hier den Beginn des betreffenden Artikels von Kukksi ein, das gesamte Interview kann auf der Website von Kukksi gelesen werden.

INTERVIEW. Im September 2009 hat Kukksi mit der Vize-Vorsitzenden der Scientology Kirche e.V, Sabine Weber, ein Interview in der Otto-Suhr-Allee in Berlin geführt. Zwecks großer Kritik wurde das Interview bis dato noch nicht veröffentlicht, da es bereits im Vorfeld starke Kritik an dem Interview gab. Kukksi hat sich doch entschlossen, dass Interview mit Scientology zu veröffentlichen. Hinweise zu dem Live-Gespräch gibt`s am Ende des Interviews. Die Fragen stellten Astrid Albrecht-Sierleja und Oliver Stangl.

Lesen sie hier das gesamte Interview auf der Website von KUKKSI

1:0 für Kristie Alley gegen Journalisten und Paparazzi


Oooch… die armen Jourrnalisten und Paparazzi! Da wollen diese doch immer nuur das Beste für die Stars und natürlich auch nuur das Beste für die Leser. Nun müssen sie sich sowas anhören. Auf die blöden Unterstellungen betreffend der von ihr entwickelten Diät, nannte Kristie die Medien bigott und intolerant! Was fällt Kristie denn eigentlich ein zu glauben, sie hätte das Recht, sich bei ungerechtfertigten Beschuldigungen zu verteidigen und ihre Meinung zu sagen? Das ist ja unerhört! Da ist es doch nur recht, wenn die braven Journalisten ihr mal die Meinung sagen, denn so ein „Gezeter“ und so eine „Erzürnung“ können die moralisch erhabenen Journalisten doch nicht auf sich sitzen lassen! Wo kämen wir denn auch hin, wenn alle Stars mit den Journalisten so umgingen, wie diese Wichtigtuer es selbst immer mit bekannten Persönlichkeiten machen?

Kirstie Alley zeigt bigottem Paparazzi den Stinkefinger
Kirstie Alley zeigt bigottem Paparazzi den Stinkefinger

Jedenfalls scheint Kristie Alley das Ganze mit viel Humor zu nehmen, wie auf diesem Bild trotz erhobenem Stinkefinger deutlich zu sehen ist. Ich vermute, dass hauptsächlich das fröhliche Naturell von Kirstie Alley die Journalisten zur Weissglut treibt. Jedenfalls sehe ich Kristie selbst in bester Laune.

Prof. Hans-Jürgen Möller, Direktor der Münchner Uni-Psychiatrie soll entlassen werden


Diese Forderung des Menschenrechtsvereins KVPM wurde damit begründet, dass der Psychiater Hans Jürgen Möller eine Gefahr für die Gesundheit von Psychiatriepatienten darstelle. Mitglieder der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) übergaben am Dienstag den 09.03.2010 dem Präsidenten der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Bernd Huber, eine Forderung den Direktor der LMU Psychiatrie, Prof. H.-J. Möller mit sofortiger Wirkung zu entlassen.

Meldung der KVPM:
Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V. sagt, Psychiatriepatienten seien in Gefahr, da Psychiatrie-Chef Prof. Möller nicht zu erkennen gäbe, kompromisslos hinter der Einhaltung der international vom Weltärztebund verabschiedeten Deklaration von Helsinki zum Schutz von Patienten bei medizinischen Forschungen zu stehen. Die Helsinki-Deklaration umfasst die ärztlichen Regeln zur medizinischen Forschung und ist auch Bestandteil der ärztlichen Berufsordnung in Deutschland. Möller sei anscheinend weniger an dem Leid von Patienten aufgrund der Nebenwirkungen von Psychopillen interessiert, als an finanziellen Vorteilen durch die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu Pharmaunternehmen, so Trepping weiter.

Interessenskonflikte: Prof. Möller unterhält finanzielle Verbindungen zu 15 Pharmafirmen. Von folgenden Firmen hat er Forschungsgelder erhalten, ist Mitglied des Advisory Boards oder aber erhält Honorare für Vorträge: AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb, Eisai, Eli Lilly, GlaxoSmithKline, Janssen Cilag, Lundbeckd, Merck, Novartis, Organon, Pfizer, Sanofi-Aventis, Sepracor, Servier und Wyeth. (Quelle: Der Nervenarzt, Artikel: Unipolare depressive Erkrankungen, 2009)

Der Journalist Hans Weiss schreibt in seinem Buch „Korrupte Medizin“, Möller habe sich auch für äußerst umstrittene Medikamente stark gemacht, wie z.B. für das Abmagerungsmittel Acomplia. In der Fachzeitschrift British Medical Journal habe Möller im Jahr 2003 Acomplia als Mittel „mit günstigem Nutzen-Risiko Profil“ beschrieben. Obwohl die US-Gesundheitsbehörde diesem Mittel im Sommer 2007 wegen schwerwiegender Nebenwirkungen die Zulassung verweigerte, sei Möller kurz darauf bei einer Werbeveranstaltung des Acomplia-Herstellers Sanofi-Aventis aufgetreten, um erneut Stimmung für das Medikament zu machen.

Der Autor Weiss schreibt weiter, Möller habe sich auch vehement hinter das Antidepressivum Valdoxan gestellt und es in Veranstaltungen der Herstellerfirma Servier angepriesen, doch die europäische Zulassungsbehörde habe diesem Antidepressivum wegen fehlender Wirksamkeit die Zulassung verweigert.

Als „absolut untragbar“ bezeichnen die Menschenrechtler der KVPM außerdem die Tatsache, dass Prof. Möller in seiner Klinik einen berüchtigten Wegbereiter der Rassenhygiene und Zwangssterilisation, Emil Kraepelin, in Ehren hält. Statt vor dessen menschenverachtender Ideologie zu warnen, sind in den Gängen der psychiatrischen Universitätsklinik München ein großes Portrait und eine Büste Kraepelins ausgestellt, die Bibliothek des Hauses trägt nicht nur Kraepelins Namen, Prof. Möller ließ sie auch in den ursprünglichen Zustand von Kraepelins Zeiten restaurieren.

Als unvereinbar mit dem Auftrag einer Lehranstalt für junge Mediziner bezeichnen die Mitglieder der KVPM den Umstand, dass Prof. Möller immer noch das Amt eines Direktors einer Universitätspsychiatrie bekleidet, obwohl er am 4 . Februar 2010 vom Oberlandesgericht München im Zusammenhang mit einer fragwürdigen „Ferndiagnose“ zur Zahlung von 15.000 Euro Schmerzensgeld wegen Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht und Verletzung der Persönlichkeitsrechte des Klägers verurteilt worden ist.

Außerdem habe ein ehemaliger Datenschützer der Klinik vor wenigen Jahren auf gravierende Sicherheitsmängel beim Umgang mit ungeschützten Festplatten und Patientendaten in der LMU Psychiatrie aufmerksam gemacht. T rotz der Hinweise wurde 2008 auf einem Münchener Flohmarkt eine Festplatte der LMU Psychiatrie mit mehreren Tausend Patientendaten unter Nennung psychiatrischer Diagnosen und vollständiger Adressen von Patienten sowie Arztbriefe etc. zum Verkauf angeboten.

Die Menschenrechtler sehen in Prof. Möller daher einen besonders bedenkenlosen und fahrlässigen Psychiater. Möller und sein Kollege hatten die Herausgeber des unabhängigen Informationsdienstes für Ärzte und Apotheker, „Arznei-Telegramm“, schwer unter Beschuss genommen, nur weil diese über mögliche tödlichen Nebenwirkungen von Antidepressiva gewarnt hatten. Mittlerweile warnen Arzneimittelbehörden weltweit vor genau diesen Gefahren!

Nach Angaben des Vereins habe sich Prof. Möller im Grunde bereits 1973 für eine ärztliche Führungsposition disqualifiziert. Damals habe Prof. Möller mit seinem Lehrer, dem Psychiater Prof. Zerssen, an einer Besichtigung psychiatrischer Einrichtungen in Moskau und Leningrad teilgenommen. In ihrem daraufhin gefertigten Bericht hätten die bei den Psychiater der russischen Psychiatrie im Ergebnis die „Absolution“ erteilt. Danach wurden die unmenschlichen Zustände in russischen psychiatrischen Anstalten im Westen aber derart offenkundig, dass sogar der Weltverband der Psychiatrie nicht mehr anders konnte, als mit 90:88 Stimmen die russischen Missbrauchspraktiken der Psychiatrie zu verurteilen.

Die vollständige Forderung der KVPM liegt in der Münchener Innenstadt im Tal 32 aus. Dort findet noch bis zum 21. März eine Ausstellung der KVPM über Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie statt. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Wer sich der Forderung anschließen möchte, kann sich dort auf einer Unterschriftsliste eintragen.

Für weitere Informationen und verantwortlich im Sinne des Presserechts: http://www.kvpm.de

Was ist Fiatgeld? Die wirklichen Hintergründe der Finanzkrise


Das folgende Video eignet sich bestens, um die Turbulenzen und Aussagen rund um die „Finanzkrise“ besser zu verstehen. Die Lösung des Problems ist bei weitem nicht so schwierig wie dies von bestimmten Menschen dargestellt wird.
Schauen Sie sich diesen Film ruhig mehrmals an, Sie werden Vieles auf dieser Welt danach besser verstehen.


Es gibt Menschen, welche bereits seit Jahren Lösungen zu diesen Problemen aufzeigen. Wenn Sie das Video wirklich verstanden haben, wissen Sie sicher auch weshalb man nichts darüber hört und wenn, dann nur Schlechtes.

Einpassendes Zitat von Rockefeller, das er vor dem Wirtschaftsausschuss der USA abgab:

Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs.
Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise
und die Nationen werden die “Neue Weltordnung” akzeptieren.

Physiker Jörg Rings: „Sie sind hier unerwünscht“


Ein kurzes aber aufschlussreiches Intermezzo erlebte ich auf dem Scienceblog von Jörg Rings:
URL http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/02/amerikanische-homoopathen-ohne-grenzen-fallen-in-haiti-ein.php
Als ich zufällig sah, dass auf diesem Blog ein Artikel über die Helfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti veröffentlicht wurde, schrieb ich dazu einen Kommentar. Die „Antwort“ dazu können Sie auf dem Blog von Herrn Rings selbst nachlesen. Mein zweiter Kommentar betreffend seiner Antwort getraute sich Herr Rings dann nicht mehr zu veröffentlichen, obwohl dieser aus meiner Sicht sehr anständig und fair geschrieben war. Da ich den gelöschten Kommentar meinerseits leider nicht speicherte, gebe ich diesen hier nochmals sinngemäss, leider jedoch nicht Wort für Wort wieder:

Als erstes erwiderte ich Jörg als Frage, ob ich ihm dermassen auf den Schlips getreten sei, so dass er gleich die gute Kinderstube vergessen habe.
Desweiteren sagte ich ihm, dass er sich zwar die Wissenschaft auf die Fahne schreibe, sich jedoch überhaupt nicht sachlich, wissenschaftlich verhalte und daher von mir nicht ernst genommen werden könne. Ich nahm auch seine Argumentationsmethodik unter die Lupe und zeigte auf, dass er einfach versucht sein Gegenüber (in diesem Falle mich) mit einem „Argumentum ad Hominem“ (gegen die Person gerichtetes Argument) zu diskreditieren, anstelle sachlich zu bleiben.
Danach forderte ich ihn auf, die Leute die den Blog lesen selbst urteilen zu lassen. Ich teilte Rings auch mit, dass ich meinerseits überhaupt nicht der Meinung sei, alles über Wissenschaft und/oder Homöopathie zu wissen, er jedoch bei mir den Eindruck hinterlasse ein „Alleswisser“ zu sein.
Nachtrag vom 16.06.10: Habe eine Interessante Story rund um Jörg Rings gelesen, welche ich hier gerne verlinke:
Der Physiker Jörg Rings aufgescheut wie ein Huhn
Dem Psychogramm der Gruppe zu denen ich Jörg Rings zähle, kann ich grundsätzlich zustimmen

Haiti: Was tun Mitglieder der Scientology Kirche dort wirklich?


  • Ob aus Russland, England oder den USA. Scientologen aus verschiedensten Ländern sind vor Ort auf Haiti und helfen den Opfern des kürzlichen Erdbebens. Hier ein Video über die Aktivitäten der Scientologen vor Ort.


Weitere Infos auf der Seite der Ehrenamtlichen Geistlichen
Blog der Ehrenamtlichen Geistlichen auf englisch

Die Scientology Kirche hat nun insgesamt 475 Ärzte, ausgebildete Notfallsanitäter, ehrenamtliche Scientology Geistliche und auch 12 Tonnen medizinischer Ausrüstung und Notfallgüter nach Haiti gebracht.
Hier eine kleine Auswahl an Hilfeleistungen die vor Ort durch Scientologen ausgeübt werden:

  • Im Allgemeinen Krankenhaus werden die Linien für neu angekommene Patienten durch Scientologen organisiert
  • den auf medizinische Hilfe wartenden Menschen werden Assists (Beistände) gegeben.
  • In einem Feldlazarett in der Nähe des Flughafens werden Ärzten und Erdbebenopfern geholfen
  • Eine Scietnologin die ausgebildete Hebamme ist, hat bereits bei der Entbindung von 7 Kindern geholfen, in Ermangelung von Babysachen wurde  ein Baby in ein gelbes T-Shirt der Scientology Geistlichen gewickelt.

Die Scientology kirche bietet allen interessierten Menschen eine kostenlose online Ausbildung an um anderen Menschen, aber auch sich selbst zu helfen.
Finden Sie mehr über die kostenlose Scientology Ausbildung heraus

Aviad Cohen – Beispiel eines christlichen Fanatikers


Aviad Cohen – ein jüdischer Hip-Hopper lebt mit Jeshua so betitelt die Website Jesus.ch ein darauffolgendes Interview mit dem jüdischen Hipp-Hopper der zum Christentum konvertierte und nun alle anderen Menschen als in den „Fängen Satans“ sieht.

Sehr selbstbewusst tritt er auf und scheut sich nicht, Juden und Mitglieder anderer Religionen öffentlich als „vom Satan in Ketten gelegt“ zu bezeichnen. Religionsfreiheit und Respekt anderen Religionen gegenüber scheint für ihn ein Fremdwort zu sein. Die Website „Jesus.ch“ scheint die Bekehrung Cohen´s quasi als Sieg über das Judentum zu zelebrieren. Da auch Scientology aktiv verbreitet wird, habe ich kein Problem damit, wenn Christen für Ihre Religion werben. Die Einstellung Cohen’s hat jedoch wenig bis nichts mit Werbung fürs Christentum zu tun, sondern ist ein Lehrstück darüber wie sich ein richtiger Fanatiker benimmt.

Hier ein kurzes Zitat aus dem Artikel, da braucht es eigentlich keinen Kommentar mehr dazu:

Yoga, Buddhismus, Kabbalah, Hassidismus, Feng Shui, Astrologie, New Age, Scientology und so weiter sind nicht von Gott. Aber Satan hat die Leute, die diese Religionen praktizieren, in Ketten gelegt

Über 1000 noch nie veröffentlichte Werke L. Ron Hubbards restauriert


Scientology Verlag
Mehr als 25 Jahre hat die Forschung, Wiedergewinnung von Originaltexten, Vorträgen und Schriften, Restaurierung und Verifizierung vieler Materialien gedauert

Mehr als 1.000 bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Vorträgen und unzählige religiöse Schriften von L. Ron Hubbard wurden bis Ende 2009 restauriert. Zur Neujahrsfeier der Scientology Kirche wurden die letzten neu überarbeiteten Vorträge der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein ausgewähltes Team von Scientologen arbeitet schon seit Jahrzehnten auf diesem speziellen Forschungsprojekt. Sie hatten die Aufgabe, Original-Schriften und Aufnahmen von L. Ron Hubbard aufzufinden, in die richtige Reihenfolge zu bringen, zu restaurieren und sie für die Öffentlichkeit – in neuem Gesicht – verfügbar zu machen.

Zu den bisherigen herausgegebenen Grundlagenbüchern und Vorträgen wurden weitere 1.020 Aufnahmen gefunden, bei denen es sich um Tonbandvorträge von L. Ron Hubbard handelt, die er zwischen 1953 und 1961 vor Scientologen gehalten hatte.

Die komplette Wiederherstellung aller Vorträge von Hubbard wurde erst im 21. Jahrhundert möglich, da die Projekt-Techniker erst in diesem Jahrhundert eine neue ganz spezielle Digitaltechnik für sich nutzen konnten. Dies konnte voll ausgeschöpft werden, um Anfang diesen Jahres die letzten überarbeiteten Vorträge vorzustellen. Die Vorträge erhalten Informationen darüber, wie L. Ron Hubbard zu den Prinzipien der Dianetik und Scientology gekommen ist.

Die Herausgabe der 1.020 Aufnahmen kennzeichnet den dritten und letzten Abschnitt eines Jahrzehnte langen Projektes, das noch von Ron Hubbard zu seinen Lebzeiten ins Leben gerufen wurde. Nachdem er im Jahre 1986 verstarb, nahm sich David Miscavige, Vorstandsvorsitzender des Religious Technology Centers, des Projektes an und führte es nun zu seinem Abschluss.

Tommy Davis, der Sprecher der Scientology Kirche, beschrieb dieses Ereignis mit folgenden Worten: „Wir waren in der Lage, Vorträge wieder herzustellen, von denen wir buchstäblich dachten, niemand könne sie sich jemals wieder anhören“. Bill Orozco, ein Berater des Projektes dazu: „Dies ist ein großer Durchbruch für uns. Das ist so, als würden Christen auf der Suche nach den verloren gegangen Evangelien von Jesus sein und hätten sie wieder gefunden.“

Mehr als 25 Jahre hat die Forschung, Wiedergewinnung von Originaltexten, Vorträgen und Schriften, Restaurierung und Verifizierung vieler Materialien gedauert. Das ist das umfassendste und längste Programm in der Geschichte der Scientology. Projekte wurden gestartet, um die vorhandenen Manuskripte und aufgenommenen Vorträge von Hubbard erst einmal zu finden, um diese überhaupt komplettieren zu können. Diese waren an so unterschiedlichen Orten zu finden, wie in einem Keller in Wichita (Kansas), in einem Anhänger in Phoenix oder in einer Garage in Oakland (Kalifornien).

Die erste Phase der Freigabe von überarbeiteten Materialien, die zusammengetragen und in eine richtige Reihenfolge gebracht worden waren, war im Jahre 2005. Damals wurden mehrere Hundert „Kongress“-Vorträge herausgegeben.

Diese waren von L. Ron Hubbard anlässlich einzelner Kongresse gehalten worden. Phase zwei kam im Jahr 2007. Es kamen achtzehn Grundlagen-Bücher mit Hunderten Begleitvorträgen heraus. Diese religiösen Bücher und Vorträge bilden die Grundlage der Scientology-Religion. Hier kann man die Entwicklung von Dianetik bis zur Scientology, die L. Ron Hubbard von 1947 bis 1952 erforschte, nachvollziehen. Damit steht nun erstmalig das komplette Wissensgebäude der Scientology-Religion zur Verfügung.

Die Wiedergewinnung der Schriften und Vorträge von L. Ron Hubbard hat zu einer beispiellosen Expansion der Scientology Religion in den letzten 5 Jahren geführt. Scientology ist in dieser kurzen Zeit um das doppelte an Mitgliedern gewachsen. Allein die Scientology Kirchen, Missionen und Gruppen sind als Beispiel in den letzten acht Monaten von 8.071 auf weltweit 8.304 angewachsen.