CCHR

Dokumentar-Ausstellung in Zürich: Psychiatrie, Hilfe oder Tod?

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Psychiatrie Dokumentar-Ausstellung

 

 

Vom 18. bis 23. Februar findet in Zürich die grosse Dokumentar-Ausstellung über die Machenschaften der Psychiatrie statt. Der Titel der Ausstellung ist provokativ gefasst und wirft die Frage auf, ob bei der heute angewandten Psychiatrie der Nutzen wirklich grösser als der dadurch verursachte Schaden ist.
Die Ausstellung findet in der alten Börse, Bleicherweg 5, 8001 Zürich statt. Also gleich neben dem Paradeplatz. Die Ausstellung wird von der Bürgerkommission für Menschenrechte präsentiert.

 

 

 

Folgende Themen werden dokumentiert:

  • Wie Kinder auf Psychodrogen gesetzt werden, die unkontrollierbare Gewaltausbrüche sowie Selbstmord verursachen können.
  • wie die Psychiatrie in der Schweiz täglich über 27 unschuldige Leute gegen hren Willen in der Psychiatrie einsperrt
  • sehen Sie 14 Film-Dokumentationen über die Missbräuche in der Psychiatrie
  • CCHR* ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, kriminelle Handlungen und Verletzungen von Menschenrechten im Bereich der geistigen Gesundheit zu veröffentlichen und diese zu beenden. Sie wurde vom Psychiater Prof. Dr. Szasz und der Scientology Kriche gegründet.
    Mehrere tausend individuelle Fälle von psychiatrischem Missbrauch wurden dokumentiert, als Beleg dafür, dass die psychiatrischen Praktiken tatsächlich Geisteskrankheit und Gewalt erzeugen.
    CCHR ist die grösste international tätige Organisation, die die PPsychiatrie überwacht und hat mehr als 135 Büros in 31 Ländern. Der Kommission gehören Ärzte und andere medizinische pezialisten, Künstler, Rechtsanwälte und Repräsentanten
    der Menschenrechte an, die alle dank ihrer beruflichen Spezialisierungen beraten und Unterstützung geben.
    *Citizen Commission on Human Rights

    Besuchen Sie die Ausstellung: Öffnungszeiten sind am Freitag bis Dienstag 11:00 – 21:00Uhr und am Mittoch von 11:00 – 17:00Uhr.
    Falls Sie die Ausstellung verpasst haben, können Sie hier DVD Dokumentationen rund um dieses Thema bestellen:
    DVD Dokumentation „Ein Milliarden-Geschäft: Gefährliche Psychopharmaka“ oder DVD-Dokumentation mit Magazin: „Psychiatrie-Tod statt Hilfe“

    Neue DVD: Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka

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    dvd399_milliardengeschaeft_psychopharmaka-2Die Bürgerkommission für Menschenrechte präsentierte im Zuge der Ausstellungseröffnung  „PSYCHIATRIE – HILFE ODER TOD?“ im Palais Pallfy  in Wien am 26.11.08 um 16.00 Uhr die neue DVD „Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka!“
    Die neue DVD „Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka!“ zeigt die Geschichte vom großen Geld einer 330 Milliarden Dollar schweren psychiatrischen Industrie, die keine Heilerfolge vorweisen kann, wie sie selbst sagt.
    Mittlerweile sterben jedes Jahr ungefähr 42.000 Menschen an den Folgen der Einnahme von Psychopharmaka. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter. Laut ihrem eigenen Eingeständnis und bezeugter Aussagen, sogar vor
    dem US-Congress, kennen Psychiater weder die Ursachen, noch eine Möglichkeit, wie auch nur eine einzige „mentale Störung“ zu heilen ist. Das Ergebnis einer US-Studie zeigt faktisch auf, dass psychiatrische Behandlung eine 99%-ige Versagensrate in der Patientenbehandlung erzielt.
    Diese fesselnde Dokumentation beinhaltet über 185 Interviews! Sie zeigt das wahre Gesicht der Psychopharmaka und ihrer tödlichen Nebenwirkungen und entlarvt die dahinterstehende brutale, aber tief
    verwurzelte Geldmaschinerie. Seit Jahrzehnten arbeiten Psychiater daran, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Psychopharmaka für die Probleme des Alltags unerlässlich sind – fragt man aber Psychiater privat, werden sie gestehen, dass sie Geisteskrankheit nicht beheben können. Die Behandlung, die sie jedoch ihren Mitmenschen zukommen lassen und damit jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, richten in der
    Gesellschaft Verwüstung an.
    Eine spezielle Dokumentation auf der DVD zeigt die beunruhigende Wahrheit über die sich häufenden tödlichen Amokläufe in Familien, Schulen und in der Öffentlichkeit, von Leuten, die nachweislich ihnen verschriebene psychiatrische Drogen einnahmen!
    Die Ausstellung wird von Volker Kubillus, Autor des Buches „Die Männer hinter Hitler“, eröffnet.
    Diese Internationale Dokumentar-Ausstellung enthält 14 DVD-Dokumentationen, die sich auf Interviews mit mehr als 160 Spezialisten aus den Gebieten Medizin, Psychiatrie, Psychologie, Judikatur, Geschichte, Resort Unterricht und viele mehr stützen.
    Die Bürgerkommission für Menschenrechte untersucht und entlarvt psychiatrische Verletzungen der Menschenrechte. CCHR International wurde 1969 von der Scientology Kirche International und Dr. Thomas Szasz, Professor Emeritus für Psychiatrie, State University of New York, gegründet und hat heute
    mehr als 350 Niederlassungen weltweit.
    Die neue DVD können Sie hier bestellen
    Sehen Sie sich hier online die DVD an:

    Georg Otto Schmid: Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP

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    Während der Politologe Andreas Ladner die Situation noch einigermassen nüchtern beschrieb, wurde beim Kommentar des reformierten Apologeten und „Sektenexperten“ Georg Otto Schmid in der BAZ Online schnell klar, woher der Wind weht oder besser, was ihm wirklich Angst macht. Georg Otto Schmids Bedenken darüber dass einzelne SVP´ler zu engen Kontakt mit Scientologen haben könnten, lässt sich erst richtig einordnen, wenn man auch andere Äusserungen von ihm mit einbezieht.
    Wie war es damals, als Florian Ast im Blick das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard als Lesetipp angab? Auch damals hörte man aus dem Mund von Georg Otto Schmid folgende Worte: „Das ist hochgradig problematisch“. Ich war bereits damals zuerst masslos erstaunt wie heftig Georg Otto Schmid gegen Florian Ast reagierte, welcher sich danach prompt genötigt sah, sich von Scientology zu distanzieren. Welche Druckmittel da verwendet wurden kann man nur erahnen.
    Georg Otto Schmid macht uns im Artikel der Baz online grundsätzlich klar worum es ihm wirklich geht. Er hat masslose Angst davor, dass seine eigene Glaubwürdigkeit noch weiter sinkt und seine inquisitorische Sicht auf keinen fruchtbaren Boden mehr fällt. Scientology gewinnt in der Bevölkerung durch die vielen Sozialprogramme wie Drogenpräventionskampagnen und Menschenrechtskampagnen welche durch Scientologen durchgeführt werden immer mehr Akzeptanz. Dies ist der wahre Grund für seine jeweils masslos überspitzten Reaktionen darauf, wenn ein Nichtscientologe etwas Positives an Aktivitäten von Scientologen sieht.
    Machen Sie doch einfach mal das, was Herr Georg Otto Schmid Angst und Bange macht; Bilden Sie sich eine eigene Meinung indem Sie folgende Websiten besuchen:
    Menschenrechtsaktivitäten der Scientology Kirche
    Bürgerkommission für Menschenrechte; Psychiatriekritik
    Drogenpräventionsaktivitäten der Scientology Kirche

    Bereits 1998 machte Sein Vater Dr. Georg Schmid klar, worum es ihm geht. Der Bericht für die Konsultative Staatsschutzkommission erwähnte, dass zutreffende und sachliche Informationen über Gruppen wie Scientology nur schwer erhältlich seien. Deshalb solle an einer wisenschaftlich-universitären Stelle ein Auftrag vergeben werden, um die Öffentlichkeit und Behörden mit unabhängigen und sachlichen Informationen zu versorgen. Dies war der Vorschlag dieser Kommission.
    Dies passte Dr. Georg Schmid gar nicht in seine Agenda und er kritisierte diesen Vorschlag heftig. Universitäten hätten „einen einseitigen und beschränkten Blickwinkel, was die religiöse Gegenwart betrifft“. Er machte klar, dass er keine sachlichen Informationen wünscht, sondern dass die Sektenberatungsstellen sich um die Information der Öffentlichkeit kümmern sollten. Bei diesen Stellen, wo sein Sohn Georg Otto Schmid eine Schlüsselrolle innehat, kann sich Dr. Georg Schmid natürlich sicher sein, dass die Informationen so sind wie er sie selbst haben möchte: Einseitig und parteiisch wie von ihm selbst.

    Da verwundert es auch nicht, dass Georg Otto Schmid nur aufgrund der Tatsache dass SVP und Scientology aufgrund der gemeinsamen Haltung gegen die Drogenliberalisierung einen Berührungspunkt haben die Situation damit vergleicht, dass jemand mit Nazis zusammenzuarbeiten würde. Wenn jemand in seiner Position die Nazikeule verwendet um eine friedliebende, gewaltlose Organisation wie Scientology zu bezeichnen, ist dies bedenklich.

    Horst Seehofer´s Resignation vor Big-Pharma Unterwanderung

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    Ein eindrückliches Video, welches zeigt wie stark unsere Gesellschaft von der Pharmaindustrie unterwandert ist. Eine so ehrliche und direkte Aussage über die Macht der Pharmaindustrie einerseits und die Machtlosigkeit der Politik andererseits, hätte ich Seehofer nicht zugetraut. Er gibt in diesem Video offensichtlich resigniert zu, dass die Politik unfähig ist, sich dem Diktat der Pharmaindustrie zu widersetzen. Dieser Skandal ist etwas für den Verfassungsschutz, doch der beobachtet wohl lieber, ob ich auf dieser Website nicht irgend etwas „antidemokratisches“ verbreiten würde. Schliesslich braucht es auch viel weniger Mut, um einige friedliebende Scientologen zu observieren, als gegen solche offensichtlich faschistische Elemente wie Big Pharma eines ist etwas zu unternehmen.

    Das Video wurde aus „Urheberrechtsgründen“ auf Youtube entfernt:

    Hier der Ersatz:

    1. Pschopharmaka Quiz: Um welches Medikament handelt es sich?

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    Heute handelt es sich um eines der bekanntesten Medis dieser Art. Erkennen Sie es an den Wirkungen?

    Folgende Wirkungen seien beobachtet worden:
    Wirkung auf die Psyche / Organismus als: Antidepressivum, Einsatz als Tranquilizer
    Medikament / Medikamente sind zugelassen und werden verkauft in Deutschland.
    Sehr häufig:
    Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Durchfall, Obstipation (Verstopfung), Erbrechen, Flatulenz, Geschmacksveränderungen, Schluckbeschwerden. Zentralnervöse Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Müdigkeit, Angstgefühle, Zittern, Benommenheit, Schwindelgefühl, Störung Sexualfunktion (Impotenz, Verminderung Libido, Priapismus, verlängerte Erektion), Parästhesien, Alpträume, Denkstörung, Verwirrtheit, Unruhe. Schwäche, übermäßiges Schwitzen, Sehstörungen (verschwommenes Sehen), Juckreiz, Herzklopfen, Brustschmerzen, Brustschwellung, Hitzewallungen, Gliederschmerzen.
    Häufig:
    Gewichtsabnahme, anaphylaktoide Reaktionen, Bronchospasmus, angioneurotisches Ödem, Urtikaria. Hautausschläge, Juckreiz, Bläschenbildung, Fieber, Leukozytose, Arthralgie, Atemnot, Ödem. Gähnen, Beeinträchtigung der Konzentration, Miktionsstörungen. Hypomanie, Manie.
    Gelegentlich:
    Systemische Reaktionen bei Hautauschlag, Vaskulitis. Selten: entzündliche oder fibrotische Veränderung Lunge, vorher Atemnot. Reversible Hyponatriämien, Störung Sekretion ADH. Leukopenien, Anstieg Leberenzymwerte. Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Hepatitis, Auftreten oder Verschlimmerung extrapyramidalmotorische Symptome (M. Parkinson).
    Vereinzelt:
    Krampfanfälle, verlängerte Krampfdauer bei Elektrokrampftherapie. Blutdrucksteigerung, Blutdrucksenkung, Synkope. Thrombozytopenie, Störung Thrombozytenfunktion, Blutungen, z.B. kleinflächige Hautblutungen (Purpura), Magen-Darm-Blutung, Nasenbluten. Aplastische Anämie, hämolytische Anämie, Panzytopenie, eosinophile Pneumonie, malignes neuroleptisches Syndrom, Schlaganfall, Pankreatitis,Herzrhythmusstörungen, Haarausfall, Hyperprolaktinämie, Vaginal-Blutungen nach Absetzen, Suizidgedanken, aggressive Verhaltensweisen.

    Ist es Ritalin, Zoloft, Paxil (Seroxat), Prozac (Fluoxetin), Efexor, Lexapro, Celexa, Anafranil, Chantix, Cymbalta, Remeron oder Wellbutrin?

    Lösung des Quiz: Aus der Packungsbeilage von Prozac (Fluexetin)!

    Es gibt keine Nebenwirkungen, es gibt nur Wirkungen!!
    Würden Sie so etwas zu sich nehmen, wenn Sie die Packungsbeilage lesen würden und nicht blind Ihrem Arzt oder der Werbung vertrauen würden? Ich nicht!!

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    WPA Psychiatrie – Kongress lässt verurteilte Psychiater als Redner zu

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    Eine Delegation der  Citizens Commission on Human Rights International (CCHR) überreichte am 22. September 2008  dem Vorsitzenden des WPA Ethik-Komitees, Prof. Christodoulou, im WPA Kongresszentrum in Prag eine Beschwerde.

    Die Beschwerde richtet sich gegen die Zulassung von Psychiatern als Sprecher oder Preisempfänger beim XIV World Congress of Psychiatry. Mehrere Psychiater  wurden als Sprecher zugelassen, obwohl sie gegen die medizinische Ethik verstoßen haben, wie z.B. gegen die WPA Erklärung von Madrid über ethische Standards in der psychiatrischen Praxis.

    „Psychiatrische Gremien müssen dazu verpflichtet werden, Anträge von potenziellen Sprechern oder Preisträgern zukünftig dahin gehend zu prüfen, ob der Antragsteller von medizinischen Ausschüssen, Behörden oder Gerichten wegen Vergehen oder Verbrechen diszipliniert bzw. verurteilt wurde“, so Bernd Trepping, Präsident der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM).

    Der Münchner Psychiater Hans-Jürgen Möller erhielt diese Woche beim WPA Kongress den Jean-Delay-Preis, der einen Scheck über rund 40.000 EUR, ein Diplom und eine Medaille umfasst. Dieser Preis soll nach Angaben auf der WPA Kongress-Website an jemanden vergeben werden, der „einen großen Beitrag zu biologischen, psychologischen oder sozialen Aspekten der Psychiatrie geleistet hat oder Brücken zwischen ihnen gebaut hat“.

    Hans-Jürgen Möller, Direktor der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität, wurde
    hingegen vom Landgericht München I am 20. August 2008 zu einem Schmerzensgeld von 5000 EUR verurteilt, weil er seine ärztliche Schweigepflicht gebrochen und das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Klägers verletzt hat. (Az: 9O22406/97)

    Auf Initiative seiner Ehefrau sollte ein ehemals in München angesehener und wohlhabender Kunsthändler, Spezialist für antike Teppiche, für verrückt erklärt und in die Psychiatrie eingewiesen werden. Das dazu notwendige Attest erstellte Hans-Jürgen Möller praktisch ohne jede Untersuchung. Als Basis für das Attest dienten Möller lediglich Gespräche mit der Ehefrau und eine heimliche Beobachtung des Kunsthändlers in dessen Galerie. So dürftig die Grundlage für das psychiatrische Attest auf Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus auch war, mit diesem Attest stufte Möller den Kunsthändler als psychisch krank sowie selbst- und fremdgefährdend ein – die sofortige Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik sei erforderlich. Der Kunsthändler floh auf Anraten seines Anwaltes in die Schweiz, um einer Zwangseinweisung zu entgehen. Möller schickte sein Attest allerdings nicht wie vorgeschrieben an die zuständige Behörde, sondern gab es der Ehefrau. Damit verletzte Möller seine ärztliche Schweigepflicht und das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Klägers. Das Landgericht billigte diesem 5000 EUR Entschädigung zu. Der Anwalt des Kunsthändlers wird Berufung gegen das Urteil einlegen und weiteren Schadensersatz von drei Millionen Euro wegen Existenzvernichtung durch Rufmord
    fordern.

    Der Psychiater Dr. Friedrich Weinberger, Präsident der Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V.zur Jean-Delay-Preisvergabe an Möller: „Nach dem Urteil und der Presseerklärung des Landgerichts München I in der Sache H. ./. Möller und  dem Bericht in der SZ vom 21.08.08 beschämt sich der Weltverband für Psychiatrie mit der Preisvergabe selbst.“

    Die Citizens Commission on Human Rights International (CCHR) hatte das WPA Ethik-Komitee in der Beschwerde ebenfalls darüber in Kenntnis gesetzt, dass dem britischen Psychiater Dr. Tonmoy Sharma, 44, offizieller Vortragsredner des WPA Kongresses, am 27. April 2008 vom General Medical Council (GMC) in England die Zulassung entzogen wurde. Sharma soll bei fünf umfangreichen Studien über Psychopharmaka in den Jahren 1997 bis 2003 Patientenversuche durchgeführt haben, ohne die erforderliche Genehmigung beim zuständigen Komitee einzuholen. Ferner habe er die hierbei ermittelten Daten ohne Autorisierung weiter verwendet.

    Mehrere hundert Psychiater und Psychologen, die eigentlich zum Psychiatriekongress angereist waren, besuchten stundenlang eine Ausstellung der KVPM, die direkt gegenüber dem Kongressgebäude in Prag unter dem Titel Psychiatrie: Hilfe oder Tod? gezeigt wird. Dort werden zahlreiche gängige psychiatrische Praktiken als Betrug, geldmotiviert und als Menschenrechtsverletzung angeprangert. In einem Flugblatt machen die Menschenrechtler zudem auf die beiden Skandalpsychiater Möller und Sharma aufmerksam.

    Zum Auftakt des Weltkongresses hatten Mitglieder der KVPM aus ganz Europa mit über 700 Teilnehmern in einem Protestmarsch von der Prager Innenstadt bis vor die Eingangstüren des Kongresszentrums lautstark gegen die psychiatrische Stigmatisierung von Kindern und die Verabreichung von Psychopillen an Kinder protestiert. Aus Deutschland waren ca. 280 Teilnehmer angereist, die meisten davon aus München.