Christentum

Syrien: Älteste christliche Kirche der Welt in Gefahr

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Die westliche Welt spielt verrückt. Noch immer wird diese Welt als christlich-abendländische Wertegemeinschaft wahrgenommen. Schaut man sich aber die Lage in Syrien an sieht man, dass der Westen eher auf der Seite der Terroristen steht. Abgesehen von den Mainstream-Lügen der grossen Medien, gibt es auch kaum christliche orientierte Medien welche die Gewalt gegen Christen in Syrien direkt anprangern.

Wo sind die Christen die sich für ihre Glaubensbrüder in Syrien einsetzen und die Gewalt gegen Christen in Syrien anprangern? Wo sind die Christen, die westliche Politiker auffordern endlich etwas gegen die Gewalt gegen Christen zu unternehmen?

Islamistische Terroristen aus unzähligen Ländern eroberten in Syrien das historische Stadtzentrum der christlichen Enklave Maalula mit dem Kloster Mar Thekla. Dabei wurden drei Christen ermordet, zwölf Nonnen gewaltsam verschleppt. Ein einzigartiges Ensemble christlicher Glaubensgeschichte gerät in Gefahr. Immer mehr Christen fliehen.

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Seit Monaten war in Syrien das Zentrum der christliche Stadt Maalula hart umkämpft zwischen den Assad-Regierungstruppen und den zumeist islamistischen Rebellen. Den Dschihadisten gelang jetzt eine Eroberung des historischen Stadtkerns 56 Kilometer nördlich von Damaskus. Dabei wurde auch das griechisch-orthodoxe Kloster Mar Takla, ein beliebtes Touristenziel und auch Wallfahrtsort, von den Fanatikern der Al-Qaida-nahen Terrorgruppe Al-Nusra-Front gestürmt. Drei Christen, die sich weigerten, ihren Glauben zu verleugnen, wurden durch die Islamisten ermordet. Zwölf Nonnen wurden gewaltsam verschleppt. Ihr weiteres Schicksal ist bislang unbekannt.
Viele Gotteshäuser im Stadtzentrum wurden bei den Kämpfen um die christliche Enklave beschädigt. Zahlreiche Christen befinden sich unterdessen auf der Flucht. Diese sprechen zu großen Teilen noch aramäisch, eine alte semitische Sprache, die auch Muttersprache von Jesus Christus war, und zunehmend vom Aussterben bedroht ist.
Im Kloster Mar Thekla befindet sich in Felsen gehauen die älteste erhaltene christliche Kirche der Welt aus dem 1. Jahrhundert mit dem Grab der Heiligen Thekla, die von Apostel Paulus zum Christentum bekehrt wurde.

Christusstatue auf dem Herubinenberg trotz Krieg in Syrien vollendet

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Christusstatue_HerubinenbergIn Syrien ist auf dem legendären Herubinenberg die spektakuläre Skulpturenkomposition „Ich kam, um die Welt zu retten“ aufgestellt worden. Das bronzene Monument des segnenden Erlösers, das zusammen mit dem Sockel 32 Meter hoch ist, ist aus Libanon, Jordanien, Palästina und Israel gut zu sehen und stellt ein eigenartiges Symbol der Hoffnung auf den Frieden nicht nur in Syrien, sondern in der gesamten Nahostregion dar. Davon berichtete in einem Interview mit der STIMME RUSSLANDS der unmittelbare Teilnehmer an der Errichtung der Statue und einer der Initiatoren dieser Idee, Samir Shahib El-Ghadban, Direktor von St. Paul and St. George Foundation.

Die Idee, eine solche Skulpturenkomposition ins Leben zu rufen, entstand in jener Zeit, da Syrien von jenen tragischen Ereignissen, die heute in diesem Land geschehen, noch weit entfernt war. Es handelte sich um ein großes Projekt für die Wiederherstellung und die Festigung der jahrhundertealten geistigen Verbindungen Russlands mit den Ländern des Nahen Ostens, erläutert Samir El-Ghadban:

„Die Idee kam 2005 mit dem Segen des seligsten Ignatius IV., des damaligen Patriarchen von Antiochia und dem ganzen Osten, auf. Er war es gerade, von dem diese Idee stammte. Die Skulptur selbst stellt die Wiederkunft Christi dar. Der Christus, der mit den beiden Händen seinen Segen gibt, tritt einen Drachen, ein Sinnbild des Bösen, mit Füßen. Rechterhand von ihm befindet sich Adam und linkerhand Eva mit geneigtem Haupt. Es hat mehrere Orte für die Aufstellung der Komposition gegeben. Letzten Endes entschied sich der Patriarch von Antiochien für den Berg der Herubinen. Die Herubinen sind laut dem Alten Testament ein Symbol, das im Christentum verwendet und vom Islam nicht negiert wird.“

Die Arbeit an diesem ungewöhnlichen Projekt dauerte acht Jahre, und daran beteiligten sich Geistliche Syriens, Theologen aus dem Kloster der Heiligen Dreieinigkeit in Russland und ein Bildhauer aus Armenien. Einen konkreten Autor gibt es nicht, denn die Komposition wurde sozusagen von aller Welt geschaffen. Am schwierigsten ist die letzte Etappe, die Aufstellung der Skulptur, gewesen, denn sie verlief während der Kampfhandlungen in Syrien.

„Die Aufstellung der Statue war eine überaus schwierige Operation, denn die Technik konnte unmöglich in die Berge gebracht werden. Alle Straßen waren blockiert. Ein Teil von ihnen wird von den Aufständischen und ein anderer Teil von der syrischen Armee kontrolliert. Es galt, sich mit den beiden Parteien darüber zu einigen, dass sie die Technik passieren ließen. Und wissen Sie, es ist uns gelungen. Wir haben die Technik hochgebracht und uns darüber geeinigt, dass während der Aufstellung der Statue kein einziger Schuss fallen sollte. Und drei Tage lang hat keine der beiden Parteien geschossen.“

Es sei weder erstaunlich noch ungewöhnlich, dass die Statue des segnenden Jesus Christus in einem Land errichtet wurde, in dem die überwiegende Mehrheit der Einwohner heute Moslems seien, erläutert Samir:

„Mit dieser Komposition wollen wir zeigen, dass keine von den Religionen negiert wurde. Beispielsweise ist es üblich, den Standpunkt zu vertreten, dass der Islam Skulpturen negiere. Wir haben selbst die Haltung des Islams der Skulptur und der christlichen Malerei gegenüber erforscht. Im Koran haben wir kein einziges Wort gefunden, das es leugnen würde. Genauso haben wir kein einziges Wort dafür gefunden. Gemeinsam mit Moslems und geistigen Führern des Islams legten wir im Sockel dieser Skulptur Kapseln mit den Worten des Apostels Paulus ein.“

Samir El-Ghadban hob besonders hervor, dass die Komposition „Ich kam, um die Welt zu retten“ nicht nur für die Christen, sondern auch für die Moslems und die Juden von tief greifender geistiger Bedeutung sei. Sie könnte zum Symbol des Friedens in der gesamten Nahostregion werden.

„Der Christus ist doch für alle da. Die ganze moslemische Welt wartet ebenfalls auf die Wiederkunft Christi. Sie soll in der Umayyaden-Moschee geschehen, wo übrigens die Reliquien von Johannes dem Täufer verwahrt werden. Im Islam gilt es, das gerade Christus, Isa ibn Maryam, auf die weiße Jesusminarette dieser Moschee herabsteigen werde und dass es dann zur Erlösung der Menschheit kommen würde. Das Bild der Wiederkunft Christi ist ein Symbol aller drei monotheistischen Religionen. Wir möchten, dass der Name Christi jenes Blutvergießen stoppt, dass sich in Syrien vollzieht. Und unsere Skulptur ist wahrscheinlich die einzige Skulptur in der Welt, die nicht der Vergangenheit, sondern der Zukunft zugewandt ist. Das ist eine Skulptur, welche das Warten auf Christus versinnbildlicht. Und wir alle, die Menschen, die auf Christus, und nicht auf irgendwelche politische Entscheidungen hoffen, erwarten diese Erlösung.“

Es ist symbolisch, dass das Monument in Syrien am Tag des orthodoxen Festes Mariä Schutz und Fürbitte und dem Tag aufgestellt wurde, da Moslems aus der ganzen Welt das „Stehen vor Gott“, das zentrale Ritual auf dem Arafat-Berg, den Höhepunkt jeder Haddsch-Wallfahrt, der Pilgerschaft zu den islamischen Heiligtümern Mekka und Medina, vollzogen, die ins Islamische Opferfest mündet.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2013_10_26/Friedensstiftende-Christusstatue-auf-dem-Herubinenberg-in-Syrien-4171/

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard

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Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. Ron Hubbard über das Christentum

Reinkarnation im Christentum

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Oft wird von Menschen welche sich nur oberflächlich mit Scientology auseinandersetzen behauptet, es sei nicht möglich Christ zu sein und sich gleichzeitig mit Scientology zu befassen. Vor allem die Idee dass nach dem Tod ein neues Leben wartet, wird oft als mit dem Christentum „nicht zu vereinbaren“ dargestellt. Ich wurde selber als Christ erzogen und im Religionsuntericht wurde versucht mir „den richtigen Glauben“ beizubringen. Ich denke aber dass schlussendlich der Pfarrer selber an der Glaubensdoktrin zweifelte. Mittlerweile bin ich seit 18 Jahren Mitglied der Scientology Kirche. In dieser Zeit hatte ich sehr viele Gespräche mit Angehörigen verschiedenster Religionsrichtungen. Einerseits ist mir dabei aufgefallen, dass Christen welche zur reformierten oder katholischen Amtskirche gehören, zum grössten Teil kein Bibelwissen haben. Die Kenntnis des Christentums beschränkt sich sehr oft auf das Konzept „Glauben und Beten“. Meiner Beobachtung entsprechend sieht es bei den christlichen Freikirchen und auch bei Gemeinschaften wie den Zeugen Jehovas und Mormonen ganz anders aus. Obwohl in diesen Gemeinschaften auch der „Glaube“ im Vordergrund steht, konnte ich trozdem beobachten, dass Menschen aus diesen Gruppen ein viel umfassenderes Wissen über die philosophischen Konzepte der Bibel haben. Wenn ich diese Menschen jedoch auf Reinkarnation ansprach und ihnen zeigte, dass Reinkarnation im Christentum beschrieben wird, konnten viele dies nicht akzeptieren. 

Ich habe hier einige Links gesammelt, welche sich alle mit den christlichen Vorstellung von Reinkarnation befassen. Viele Grundlagen auf denen das Christentum beruht, lassen sich aus diesem Gesichtspunkt ganz neu einschätzen.

Bereits bevor ich mich mit Scientology – der Philosophie von L. Ron Hubbard – befasste, hatte ich die Einstellung, dass sich die östlichen und westlichen religiösen Vorstellungen nicht wirklich wiedersprechen, sondern einfach andere Wege (Praktiken) zum Erreichen des gleichen Zieles sind. Die hier aufgeführten Informationen finde ich als wichtig, um westliche und östliche Vorstellungen besser verstehen zu können. Es wird auch aufgezeigt, dass die heutige Doktrin der christlichen Amts- und auch vieler Freikirchen, alles andere als unbestritten ist.

Reinkarnation im frühen Christentum
(Ein Auszug aus dem Buch „REINKARNATION“ von Ronald Zürrer)

„Reinkarnation im Christentum“
(Hauptsächlich über das Konzept von Ursache und Wirkung, sehr empfehlenswert)

Reinkarnation im frühen Christentum