Drogenprävention

Georg Otto Schmid: Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP

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Während der Politologe Andreas Ladner die Situation noch einigermassen nüchtern beschrieb, wurde beim Kommentar des reformierten Apologeten und „Sektenexperten“ Georg Otto Schmid in der BAZ Online schnell klar, woher der Wind weht oder besser, was ihm wirklich Angst macht. Georg Otto Schmids Bedenken darüber dass einzelne SVP´ler zu engen Kontakt mit Scientologen haben könnten, lässt sich erst richtig einordnen, wenn man auch andere Äusserungen von ihm mit einbezieht.
Wie war es damals, als Florian Ast im Blick das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard als Lesetipp angab? Auch damals hörte man aus dem Mund von Georg Otto Schmid folgende Worte: „Das ist hochgradig problematisch“. Ich war bereits damals zuerst masslos erstaunt wie heftig Georg Otto Schmid gegen Florian Ast reagierte, welcher sich danach prompt genötigt sah, sich von Scientology zu distanzieren. Welche Druckmittel da verwendet wurden kann man nur erahnen.
Georg Otto Schmid macht uns im Artikel der Baz online grundsätzlich klar worum es ihm wirklich geht. Er hat masslose Angst davor, dass seine eigene Glaubwürdigkeit noch weiter sinkt und seine inquisitorische Sicht auf keinen fruchtbaren Boden mehr fällt. Scientology gewinnt in der Bevölkerung durch die vielen Sozialprogramme wie Drogenpräventionskampagnen und Menschenrechtskampagnen welche durch Scientologen durchgeführt werden immer mehr Akzeptanz. Dies ist der wahre Grund für seine jeweils masslos überspitzten Reaktionen darauf, wenn ein Nichtscientologe etwas Positives an Aktivitäten von Scientologen sieht.
Machen Sie doch einfach mal das, was Herr Georg Otto Schmid Angst und Bange macht; Bilden Sie sich eine eigene Meinung indem Sie folgende Websiten besuchen:
Menschenrechtsaktivitäten der Scientology Kirche
Bürgerkommission für Menschenrechte; Psychiatriekritik
Drogenpräventionsaktivitäten der Scientology Kirche

Bereits 1998 machte Sein Vater Dr. Georg Schmid klar, worum es ihm geht. Der Bericht für die Konsultative Staatsschutzkommission erwähnte, dass zutreffende und sachliche Informationen über Gruppen wie Scientology nur schwer erhältlich seien. Deshalb solle an einer wisenschaftlich-universitären Stelle ein Auftrag vergeben werden, um die Öffentlichkeit und Behörden mit unabhängigen und sachlichen Informationen zu versorgen. Dies war der Vorschlag dieser Kommission.
Dies passte Dr. Georg Schmid gar nicht in seine Agenda und er kritisierte diesen Vorschlag heftig. Universitäten hätten „einen einseitigen und beschränkten Blickwinkel, was die religiöse Gegenwart betrifft“. Er machte klar, dass er keine sachlichen Informationen wünscht, sondern dass die Sektenberatungsstellen sich um die Information der Öffentlichkeit kümmern sollten. Bei diesen Stellen, wo sein Sohn Georg Otto Schmid eine Schlüsselrolle innehat, kann sich Dr. Georg Schmid natürlich sicher sein, dass die Informationen so sind wie er sie selbst haben möchte: Einseitig und parteiisch wie von ihm selbst.

Da verwundert es auch nicht, dass Georg Otto Schmid nur aufgrund der Tatsache dass SVP und Scientology aufgrund der gemeinsamen Haltung gegen die Drogenliberalisierung einen Berührungspunkt haben die Situation damit vergleicht, dass jemand mit Nazis zusammenzuarbeiten würde. Wenn jemand in seiner Position die Nazikeule verwendet um eine friedliebende, gewaltlose Organisation wie Scientology zu bezeichnen, ist dies bedenklich.

Scientology in Schweden und die Kontroverse um Narconon

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Das schwedische Fernsehen habe „herausgefunden“ dass Schweden das Drogenrehabilitationsprogramm von Scientology – Narconon – mit Geldern unterstützt habe. Diesen „Skandal“ habe ich eben in einem Internet Artikel gelesen. Diese Information sollte vor allem unter Berücksichtigung der folgenden Fakten angeschaut werden.

Die Scientology Kirche ist in Schweden eine gemeinnützige religiöse Vereinigung. Dies hat die Stockholmer Steuerbehörde bereits vor über 8 Jahren festgehalten und im Zuge dessen die nationale schwedische Scientology Kirche in Stockholm von allen Steuern befreit.

Wie die Steuerbehörde damals ausführte: „Die Scientology Kirche ist eine ideell tätige religiöse Vereinigung, die keinerlei Gewinnabsichten verfolgt. Ihre Tätigkeiten bestehen unter anderem aus Andachten, Namensgebungen, Hochzeiten und Beerdigungen, geistliche Beratung sowie dem Studium der religiösen Schriften der Kirche.“
Einige Monate später wurden Eheschliessungen in einer Scientology Kirche den standesamtlichen Trauungen in Schweden gleichgestellt. Den Bund fürs Leben schlossen die ersten Scientologen in der Scientology Kirche in Stockholm im Mai 2000.

2007 wurde die Scientology Kirche auch in Portugal und Südafrika als gemeinnützig und in Russland und Spanien als Religionsgemeinschaft anerkannt. In Südafrika sind scientologisch getraute Ehen der standesamtlichen Zivilehe bereits seit dem Jahr 2000 gleichgestellt.

Narconon hat in Schweden sehr wirksame Drogenpräventionsprogramme. Der Anteil der 12- bis 16-jährigen, die das erste Mal zur Droge greifen, steigt von Jahr zu Jahr – europaweit. Mit einer Ausnahme: Schweden. Dort rief die „National Organisation for a drugfree Sweden“ vor Jahren eine landesweite Aufklärungskampagne ins Leben. Seither ist der steigende Drogenkonsum in Schweden gestoppt. Und mehr noch, die Anzahl der „Jugendlichen Erstkonsumenten“ ist auf die Hälfte (!) gesunken.

Ein Schüler nach einem NARCONON-Vortrag:
„Meine Einstellung hat sich zweifellos geändert. Ich wusste nicht, dass Drogen die Stimmungslage einer Person und die Funktionen des Körpers so negativ beeinträchtigen können. Ich wusste auch nicht, dass Drogen 30 Jahre lang im Körper bleiben können. Ich werde mich auf jeden Fall von Drogen fernhalten.“

K.P. – Abgeordneter, Schweden:
„Was die schwedische Jugend heute aus der NARCONON-Drogenaufklärung lernt, könnte sehr wohl das sein, das sie morgen von Drogen fernhält.“

M.F. – Abgeordneter, Schweden:
„Die von Ihnen erzielten Resultate sind beeindruckend. … Es war konstruktiv und aufschlussreich, einige ehemalige Absolventen des NARCONON-Programms kennen gelernt zu haben, die jetzt frei von ihrer Abhängigkeit sind und zu einem geregelten Arbeits- und Familienleben zurückfinden können.“

Wenn man berücksichtigt, dass Scientology in Schweden gemeinnützig anerkannt ist und die Arbeit von Narconon mit ihrem Drogenaufklärungs-Programm viel dazu beigetragen hat den Drogenkonsum unter Jugendlichen zu reduzieren, ist es naheliegend, dass Schweden diese Aktivitäten auch finanziell unterstützt. Wer dies als Skandal vermarktet hat fragwürdige Motive. Das schwedische Fernsehen sollte sich besser fragen, ob sie selbst nicht etwas mehr Unterstützung bei der Drogenaufklärung leisten könnte.

Weitaus skandalöser finde ich die Finanzierung der 2 Amtskirchen in Deutschland. Da werden „evangelische Kinderhorte“ teilweise bis zu 90% vom Staat finanziert. Kirchen werden noch heute mit Steuergeldern renoviert.

Weshalb nimmt jemand Drogen?

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Seit jeher benutzen Menschen Drogen in verschiedenen Formen, um sich Erleichterung zu verschaffen.
Eine Droge kann als Substanz definiert werden, die man einnimmt, um eine chemische Reaktion im Körper zu erzeugen, die einen unerwünschten Zustand kurzfristig zum Verschwinden bringt.

Es mangelt uns wahrlich nicht an unerwünschten Zuständen die wir gerne zum Verschwinden bringen möchten: Depression, Trauer, Lustlosigkeit, Nervosität, Schmerzen, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Impotenz, Schüchternheit, Beziehungs-Stress und viele mehr.

Doch was ist das Problem dabei und was hat Schweden getan um im eigenen Land eine Umkehr des weltweiten expansiven Drogengebrauchs zu bewirken?

Lesen Sie hier einen sehr interessanten Artikel vom Leiter des Vereins „Sag Nein zu Drogen“.