Geld

Die besten Zitate #1: Heute von EZB Chef Trichet

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EZB will bei Inflationsgefahr aus dem Krisenmodus aussteigen

„Noch ist nicht die Zeit gekommen, aber ich möchte es ganz klar machen, dass wir eine Ausstiegsstrategie haben und dass wir diese auch umsetzen werden, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist“, sagte Trichet. Viele von der EZB ergriffenen Maßnahmen, etwa bei der freigiebigen Versorgung des Bankensystems mit billigem Geld würden weitgehend ohne Zutun der EZB einfach auslaufen, wenn sie nicht verlängert würden.

Quelle: Reuters

Ist das nicht beruhigend? Da hat die EZB ja einen sehr weisen Mann an der Spitze der offensichtlich genau weiss, was er tut! Liebe Bürger geht alle brav schlafen, Herr Trichet wird es schon richten.
Als in der Schule erklärt wurde, dass Geld eigentlich ein Tauschmittel ist, hatte Herr Trichet wohl einen Fensterplatz oder litt gerade an einer Grippe. Macht ja nichts. Es geht ja nur um die massivste Papiergeldentwertung (anderes Wort für Inflation) die es je gab, welche gerade jetzt in vollem Gang ist.

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Es braucht Lösungen für den Finanzkollaps

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Der ehemalige italienische Finanzminister Giulio Tremonti fordert eine „neue Bretton-Woods-Vereinbarung zwischen den großen Nationen“. Er bezeichnet das System der Globalisierung als gescheitert und bietet mit seinem Vorschlag einen gangbaren Weg aus dem Zusammenbruch des heutigen Systems. In seinem jetzt veröffentlichten Buch mit dem Titel „Angst und Hoffnung“ thematisiert er das Problem des heutigen Finanzsystems.

So schreibt Tremonti: „Vorschlag für ein neues Bretton Woods, das große Abkommen, das 1944 die Grundlage schuf, auf der die Welt sich in der Nachkriegsära entfaltete. Das neue Bretton Woods sollte über die Währungsbeziehungen hinaus erweitert werden auf Umweltschutz, soziale Klauseln, die Rolle der Aufsicht über Finanzmärkte und den Impuls für die Wirtschaft, den Regierungen individuell oder gemeinsam bieten können und müssen.“
Am 6. März präsentierte Tremonti sein Buch in der Talkshow Annozero im Fernsehsender Rai Due. Tremonti bezeichnete in der Sendung die sinkende Kaufkraft der Arbeitnehmer Italiens als Folge des „Wahnsinns der Globalisierung“.
An Hochschulen, in Zeitungen und Politik würden alle möglichen Verrückten herumlaufen und behaupten, dass es mehr Wettbewerb brauche. Was wirklich gebraucht werde sei ein Denken, das weniger fanatisiert vom Dogma des Marktes sei.

Es ist wirklich soweit gekommen, dass Überflüssiges weniger kostet als das was wirklich zum Leben benötigt wird. Es kostet blad weniger einen Flug nach London zu buchen als den Tagesbedarf an Lebensmittel für eine 5 köpfige Familie zu kaufen.

Tremonti griff den Heuschreckenkapitalismus frontal an und erklärte einem erstaunten Publikum, dass die Globalisierung vor allem auf der Teilung der Welt in zwei Teile beruhe: Asien als Produzent von Billigwaren und dem Westen, allen voran die USA, die Schulden machten um diese Waren zu importieren. Alles wurde von innovativen Finanzprodukten gestützt. Die Banken machten nicht mehr das wofür Sie die Existenztberechtiugung haben: Geld auf Vertrauensbasis sammeln und auf eigenes Risiko verleihen. Sie wurden zum Lotterie-Betreiber, bündelten Produkte und verkauften sie an Dritte.
Die gegenwärtige Krise wird schlimmer, mit Zinssenkungen und Liquiditätsspritzen, wird alles noch verschärft. Bretton Woods war 1944 die Lösung des Problems, die Grundidee davon ist auch für die heutige Situation die Lösung.
Tremontis Buch und Aussagen polarisieren die Debatte vor der Parlamentswahl in Italien.

L. Ron Hubbard schrieb im April 1966 einen Artikel zu diesem Thema, Hier ein Zitat: „Unterdrücker haben seit einiger Zeit ein Netz wirtschaftlicher Verstrickungen für die Gesellschaft gewebt, wobei sie wirtschaftliche Fehlinterpretationen oder Ignoranz benutzten, um diejenige Gesellschaften darin zu verwickeln, die erst kürzlich ihre Ketten tatsächlicher Sklaverei abgestreift haben. Heute bestehen die Ketten aus wirtschaftlichen Restriktionen und, offen gesagt, aus wirtschaftlichen Lügen.“

Lesen Sie dazu was L. Ron Hubbard über die Grundlagen der Wirtschaft schrieb: http://german.freedom.lronhubbard.org/page046.htm
Empfehlenswerter Artikel: https://religo.ch/2010/03/08/was-ist-fiatgeld-die-wirklichen-hintergrunde-der-finanzkrise/

Weltweite Finanzkrise verschärft sich weiter

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Die Zentralbanken und Banken sind weiter sehr fleissig dabei, die selbstverschuldete Krise zu verschärfen. Die Inflationszahlen wurden lange manipuliert damit es besser aussah. Den meisten hochbezahlten Bankexperten ist es jedoch noch nicht klar, was sich wirklich abspielt. Scheinbar sind es genau diese „Experten“ welche die sich anbahnende Katastrophe erst dann bemerken werden, wenn plötzlich Geldscheine aus dem Hubschrauber abgeworfen werden.

Einige Zahlen:

Verluste aus der Hypothekenkrise seit Juli rund 2000 Milliarden Dollar

Innert 10 Tagen verlor der Dollar 5% gegenüber dem Euro

Nettoinvestitionen in amerikanische Wertpapiere sank im Juli auf 58 Milliarden $ (jahrelanger Schnitt war 100 Milliarden monatlich)

Im August gab es einen Nettoabfluss von über 150 Milliarden $ (die Ratten verlassen das sinkende Schiff)

China reduzierte seine Dollar-Guthaben um 9 Milliarden(2.2%), Japan um rund 25 Milliarden(4%) und Taiwan um rund 5 Milliarden $ (8.9%).

Die Geldmenge M3 ist nach Schätzungen um 10-15% jährlich gestiegen (seit Oktober 2006 werden die Zahlen nicht mehr veröffentlicht).

Hubschrauber-Ben wirft Geld ab! Die Fed, Bank von England und die Europäische Zentralbank haben seit Juli 2007 etwa 1,5 Billionen Dollar „gedruckt“ und in ein todgeweihtes System gepumpt und damit die Krise verzögert und gleichzeitig verschlimmert.

Die Zahlen wurden der Zeitung Neue Solidarität entommen.

Die Bush Administration kommt immer mehr unter Druck den Iran endlich angreifen zu können. Wer die Vergangenheit kennt weiss, dass immer in solchen wirtschaftlichen Zeiten ein Krieg angezettelt wurde. Allen voran Dick Chenney muss endlich abgesetzt werden um ein weltweites Chaos, wenn nicht sogar den 3. Weltkrieg  zu verhindern.

Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema: Wirtschaft

Einige interessante Artikel über die Probleme in unserem heutigen System von L. Ron Hubbard

Alle Informationen um das heutige Problem im Finanzsystem zu lösen

Nachtrag vom 08.10.08:

11 Monate nachdem ich diesen Artikel schrieb, sind wir heute am Punkt angelangt, wo mit immer grösserer Geschwindigkeit Geld ins System gepumpt wird. Wie lange der Zahlungsverkehr und die Realwirtschaft überhaupt noch funktionieren werden kann niemand vorhersagen. Nach wie vor hoffe ich, dass es einige Köpfe an der Spitze gibt, welche sich endlich auf das besinnen, wofür sie gewählt wurden, nähmlich für das Wohl des Volkes zu sorgen. Anzeichen dafür auf eine wirkliche Lösung hinarbeiten zu wollen, gibt es bei Frankreichs Präsidenten Sarkozy, Italiens Finanzminister Tremonti, Vladimir Putin, Stimmen aus China, Korea und Südamerika. Diese scheinen Pläne für ein modernisiertes „Bretton Wood Abkommen“, das auch nach dem 2. Weltkrieg die Wirtschaft wieder auf Vordermann brachte, zu schmieden.

Nachtrag vom 29.10.2008

Diese Woche machte VW Schlagzeilen, als die Aktien in den Himmel schossen. Die Hedge Funds jammerten gleich los und beschuldigten Porsche dafür verantwortloch zu sein. Porsche hatte aber nichts anderes gemacht als bekanntgegeben, dass sie sich bei VW stärker beteiligen werden. Nichts ist daran auszusetzen. Die Leeerverkäufe der Hedge Funds mussten dann gedeckt werden ohne dass der Kurs gefallen war. Da offensichtlich zuvor extrem viele Leerverkäufe getätigt wurden, trieb dies den Kurs in extreme Höhen.

Schafft endlich den Derivatmarkt ab, nicht Porsche als Investor ist zu kritisieren, sondern die an Spekulantitis leidenden Hedge Funds. Jeder Konkurs eines solchen ist zu begrüssen, noch besser wäre ein weltweites Verbot des ganzen Derivate-Wahnsinns.

Noch weiter geht der ehemalige Präsidentschaftskandidat von Frankreich Jaques Cheminade in einem Interview auf der Website http://www.capital.fr/actualite/Default.asp?interview=O&numero=71347&Cat=ACT Cheminade hat seit 15 Jahren vor der heutigen Krise gewarnt. Lasst endlich die Experten zu Wort kommen, welche genügend Weitsicht hatten.
Lesen Sie auch diesen Artikel über einige in Vergessenheit geratene Grundlagen der Wirtschaft