Kolumbien: Wie ein Bürgerkrieg beendet werden kann


Ein heftiges, vom Krieg zerrissenes GOMORRAH von Kartellen und Korruption, Gefahr und Drogenbarone, Verstümmelung, Mord und Wahnsinn, genährt durch obsessiven Handel mit allem, angefangen bei Sex und Kokain, bis zu Kindern als Sklaven und Waffen für die Guerillas, verbrachte Kolumbien 70 abscheuliche Jahre voller politischer Funktionsstörungen und psycho-soziale Konflikte als „die schlimmste humanitäre Krise in der westlichen Hemisphäre.“

So verkündeten die Vereinten Nationen im Jahr 2004, als die beiden größten Städte Kolumbiens – Bogotá und Medellin – als zwei der gewalttätigsten Orte auf der Erde eingestuft wurden. In den 15 Jahren vor der UN-Bewertung, sprengten 200 Bomben Städte und Autos. Vier Präsidentschaftskandidaten, 200 Richter und Ermittler, die Hälfte der Richter des Obersten Gerichtshofs, 1.200 Polizisten, 151 Journalisten und mehr als 300.000 kolumbianische Staatsangehörige wurden ermordet. Hunderte weitere wurden entführt.

Dieses düstere Profil bewegte Guillermo Smythe, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Freewinds, des Schiffes der Scientology Kirche, als das Schiff in August 2008 in den Hafen von Cartagena für eine Überholung einlief. Seine Aufgabe umfasste die Sicherheit des Schiffes und der Besatzung während des Aufenthalts im Trockendock.

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Inspiriert und von Oberst Ricardo Prado ermutigt, verteilten die kolumbianischen Polizei- und Militäreinheiten Millionen von Weg zum Glücklichsein Heftchen in allen Teilen der Nation, mit sichtbarer und messbarer Verringerung der Kriminalität und Gewalt.
Aber als das Schiff 10 Monate später aus dem Hafen auslief, hatte es nicht nur die eigene marine Verjüngungskur ohne Zwischenfälle vollendet; es hinterließ die umformende Kraft des Wegs zum Glücklichsein, des Moralkodex des gesunden Menschenverstandes, in seinem Kielwasser. Die Millionen von illustrierten Exemplare des Büchleins – von L. Ron Hubbard geschrieben und in Kolumbien von der Schiffsbesatzung und kolumbianischen Polizei verteilt – hatte Kolumbiens reinste Seele berührt. Indem es Generationen erreichte, die völlig im Sumpf der Hoffnungslosigkeit versunken waren, von Straßengangs zu Tabakbauern, inspirierten die 21 Gebote der Broschüre, die neuen und einzigartigen staatlichen Sozialprogramme anzunehmen – nun als das Wunder von Kolumbien bekannt: die unglaubliche Erneuerung des bösesten Gebiets auf Planet Erde.

Bei seinem Ersuchen von Schlüsselregierungsbeamte bei seiner Ankunft, traf Smythe Oberst Ricardo Prado von der kolumbianischen Jugendabteilung der Nationalpolizei, und sie schlugen sofort ein Bündnis vor. „Er versuchte herauszufinden, wie man die Rekrutierung von Kindern in den Guerillas, in die FARC [die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens] stoppen kann“, erinnert sich Smythe.

Prado erzählte Smythe Horrorgeschichten, wie sie eine Stadt gegen FARC Kräfte verteidigen mussten, deren Operationsbasis war, die Kindersoldaten, manche erst 8 Jahre alt, an erster Front zu schicken, dann die Frauen, und dann die reguläre Armee. Als Prado sich dagegen sträubte, bewaffnete „Feind“ Kinder zu töten, wurde er zurück nach Bogotá geschickt, um die Jugendabteilung leiten. Es war eine dunkle Zeit für Prado, sagt Smythe: „Zu dieser Zeit warst du in der kolumbianischen Polizei kein Polizist, wenn du nicht bereit warst, die bösen Jungs zu töten. Sie bezeichneten dich als Feigling.“

Col. Prado ergriff die Gelegenheit, die ihm sein neuer Posten bot und führte seine Kampagne direkt in Schulen ein, um die Kinder zu erreichen und sie vor die Guerilla Rekrutierungstaktik zu warnen. In vielen Fällen waren die FARC Anwerber bereits dort gewesen und die Kinder wollten nur über Waffen und Töten sprechen.

Ein gefangener FARC Anwerber sagte Prado, wie die Guerillas vorgingen: „Diese Kinder sind wertlos und nicht erzogen. Sie wissen nichts, sie sind unwissend und in ihren Familien gibt es einige Probleme. Sie haben kein Geld oder was auch immer, so dass wir dort ansetzen. Wir sagen ihnen, wir sind irgendwie wie Robin Hood. Wir werden ihnen Power geben, wir werden ihnen Handys geben, wir werden ihnen Waffen geben, und wir werden unser Land jetzt retten. Natürlich folgen sie uns. Sobald sie drin sind, können sie nicht mehr gehen.“

Prado suchte weiter nach Lösungen für die Kindersoldaten-Tragödie, und der erste Strahl der Hoffnung kam aus einer Comedy-Show. Unmittelbar vor dem Treffen mit Smythe, hatte Prado den Auftrag, eine 200-Mann-Polizeieinheit zu einer Comedy-Show des berühmten kolumbianischen Komiker Andrés López zu bringen.“

Im Jahr 2004, als Antwort auf eine Anfrage von einem Luftwaffengeneral, der die Moral der belagerten Truppen anheben wollte, willigte López ein, in seiner Show über Den Weg zum Glücklichsein zu sprechen, die er selbst in seinem Land bekannt machen wollte. Seitdem und mit dem Segen von Top-Führungskräfte, einschließlich Präsident Uribe, hat Lopez Den Weg zum Glücklichsein zehntausenden von Bürgern und vielen der wichtigsten zivilen und militärischen Beamten des Landes bekannt gemacht.

Teil seiner Shows im Stil von Bob Hope, die sowohl für kolumbianische Drogenkartelljäger-Truppen als auch für öffentliche Konzertbesucher stattfanden, war die Verteilung eines Heftchens an jeden Teilnehmer. López sprach über das Ergebnis: „Mit dem Weg zum Glücklichsein war ich Teil der Lösung der drogenpolitischen Krise in Lateinamerika. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, ich könnte eine stärkere Wirkung erzielen.“

Als die Polizei einen neuen Ansatz zur Kontrolle von Menschenmengen verwendete – indem sie Den Weg zum Glücklichsein verteilten – war die Auswirkung hoch und die Ergebnisse unmittelbar: weniger Kriminalität, weniger Gewalt.

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Colonel Prado kam tief beeindruckt von Lopez ‚Show zurück und mit einer Lösung für seine Mission, Kolumbiens Kinder zu retten. Heute sagt er: „Er hat geschafft, Kolumbien zu verändern. Jede Person, die mit einem Sandkorn beiträgt, verwandelt diesen Sandkorn, auf die eine oder andere Weise, in einen Backstein und den Backstein in ein Haus und das Haus in ein Gebäude und wir haben die Welt verändert. Das ist es, was wir wollen.“
Bald nachdem er die Lopez Vorstellung gesehen und Den Weg zum Glücklichsein kennen gelernt hat, traf Prado Smythe, der ihm eine Video-Präsentation der Gebote zeigte. Als er diese mit seiner Frau und den Kindern anschaute, war er von ihren und seiner eigenen emotionalen Reaktionen berührt. Er sagte Smythe, dass er persönliche Erkenntnisse daraus gezogen hat, die sein eigenes Familienleben sowie seine Arbeit bei der Polizei verbessern werden.

Mit Smythes Hilfe präsentierte Prado ein Seminar über Den Weg zum Glücklichsein vor seinen eigenen Mitarbeiter der Polizei. Auch hier überraschte ihn die Reaktion: „Polizisten gaben zu, dass sie nicht ihre Arbeit tun, und dass sie das ändern wollten.“

Bald darauf kündigten Aktivisten eine groß angelegte zivile Unruhe in Bogotá, bei der 100.000 Demonstranten erwartet wurden und gedroht wurde, den Präsidentenpalast zu verbrennen. Als Prados der spezielle Auftrag gegeben wurde, die Gegend zu schützen, verwendet er Den Weg zum Glücklichsein als Teil der Operation. Prado stationierte Bereitschaftspolizei in voller Montur in einem Ring um den Palast, bereit, ihn gegen einen Angriff zu verteidigen.

Er stationierte auch Offizierseinheiten in strategischen Positionen – und ohne Kampfausrüstung – um Weg zum Glücklichsein Heftchen an die vordere Front der Horden zu verteilen. Smythe erinnert sich: „Als die Demonstranten kamen, hat diese kleine Gruppe von Polizisten Prados Den Weg zum Glücklichsein verteilt, und die Leute waren dabei, sie zu lesen. Zu der Zeit, als man erwartete, dass sie gewalttätig werden würden, lehnten sie das irgendwie ab, weil sie gerade Den Weg zum Glücklichsein gelesen hatten und beschlossen, ihre Forderung an die Regierung schriftlich zu machen – und gingen.“

Smythe sagt, dass an diesem Tag 50.000 Hefte verteilt wurden, und dass Mr. Prado „realisierte, dass dieses Buch nicht nur ein nettes, kleines Buch war, sondern dass es die Ideen oder Ansichten der Menschen sehr schnell auf positive Art Weise verändern kann.“
Von diesem Tag an, sagte Smythe, hat ihn Prado regelmäßig abgeholt, mit Polizei Lastwagen voller Weg zum Glücklichsein Heftchen, und sagte: „OK, Guillermo, heute gehen wir an diesen Ort, wo wir Schwierigkeiten haben.“ Sie fuhren die Karawane in eine konflikt-geladene Gegend, die Polizei schwärmte in dem Bereich aus, und zum Erstaunen der Einheimischen, gaben sie ihnen eine Broschüre und ein Lächeln. Der verblüfften Reaktion folgte ein messbarer Abfall von Kriminalität und Gewalt.

Dann kam eine große Bewährungsprobe für Col. Prados neue Art der Polizeiarbeit: der jährlichen Carnaval von Barranquilla im Februar 2009, Karneval-ähnliche, vier Tage intensive Feierlichkeiten bis zum Aschermittwoch und zum Beginn der Fastenzeit. Eine wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Ereignis für das Land, mit einer Million Teilnehmer, auch für den hohen Drogenkonsum und Kriminalität bekannt geworden, und Prado hatte seine Arbeit so ausgeplant, dies unter Kontrolle zu halten.

Prado und Smythe trugen ihre Kräfte zusammen, um Den Weg zum Glücklichsein zum Carnaval zu bringen. Smythe rief in den Staaten an und ersuchte globale Hilfe für eine halbe Million Exemplare. Innerhalb einer Woche kamen 40-Fuß-Container voller Weg zum Glücklichsein per Schiff in Cartagena an. Prado setzte 2.000 kolumbianische Polizisten ein, die in drei Tagen 500.000 Broschüren verteilten.

Das Ergebnis? Zum ersten Mal in der Geschichte des Carnavals, fielen die Kriminalitätsstatistiken, stürzten laut Berichten der Polizei um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Reaktion auf den Rückgang der Verbrechen auf dem Carneval war überwältigend, sagt Smythe: „Fast jeder bat um Hilfe. Als sie begann, die Ergebnisse zu sehen – die Kriminalitätsraten fielen so schnell – fragte jeder, „Was zum Teufel…?“
Von da an gab es einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach „Ausbildung für Ausbilder“, um Den Weg zum Glücklichsein zu verwirklichen. Seminare wurden in vielen Einrichtungen gehalten, auch auf der Freewinds während sie im Trockendock war. Polizeitrainer, Militärtrainer und Lehrkräfte wurden ausgebildet, die dann gemeinsam 6 Millionen Kolumbianer mit dem Programm erreichten.

Smythe beobachtete, dass Der Weg zum Glücklichsein einen Bestimmten Nerv traf, den der „erbärmlichen Situationen“ in Kolumbien. „Sie wussten, dass sich etwas ändern musste und suchten nach Antworten. Niemand war sicher. Als Polizist war ein Preis auf deinen Kopf ausgesetzt und manchmal hätten dich die eigenen Leute, die eigenen Freunde, für das Geld umgebracht. Sogar die bösen Jungs, die das ganze Geld besaßen, waren um ihre eigenen Familien besorgt. Das Land hatte die Talsohle erreicht. Als sie Den Weg zum Glücklichsein sahen, war es für sie wie: „Oh mein Gott – das ist es!“

Der Chef der Flughafenpolizei von Kartagena, Fernando Rojas, sagte, das Büchlein hätte seine Denkweise und seine Vorgehensweise im Job geändert. „Wir werden mit solchen Problemen in der Gesellschaft konfrontiert, bis zu einem Punkt, an dem wir beginnen uns mental und spirituell müde zu fühlen. Manchmal wissen wir einfach nicht, was wir tun sollen. Nachdem mir Der Weg zum Glücklichsein in die Hände gefallen ist, habe ich es gelesen und immer wieder gelesen. Dann begann ich damit, es an die Passagiere, die am Flughafen kamen und gingen, zu verteilen. Es hat die Art und Weise verändert, wie ich dachte. Es hielt mich dauerhaft motiviert und ich wünschte mir das für andere auch.“
Der Verteidigungsminister übernahm das Programm als offizielles Programm für alle kolumbianischen Streitkräfte.

Laut einem Polizeibeamten, brachten sie Den Weg zum Glücklichsein in Gefängnissen, die von „barbarischen Wärtern und Gangs überwacht wurden, und zu kleinen Orten, an denen sie Denkmale für die Bösen Jungs haben – wo die Leute für so lange Zeit gehirngewaschen wurden, dass sie dachten, die Bösen Jungs seien die Guten.“

Und überall, wohin Der Weg zum Glücklichsein ging, folgte das Wunder von Kolumbien:
2009: 110 Morde pro 100.000 Einwohner – 11 Prozent
2014: 26,7 Morde pro 100.000 Einwohner – weniger als 3% und die niedrigste Zahl seit Jahrzehnten.

Kolonel Prado sagte: „Ich habe herausgefunden, dass das grundlegende Werkzeuge Der Weg zum Glücklichsein ist. Und mit dessen Hilfe habe ich begriffen, dass ich nicht nur unser Land verändern kann, sondern in jeder Gemeinschaft in Lateinamerika oder an jedem anderen Ort auf der Welt arbeiten kann. Es ist wahrhaft universell!“

(Eine Übersetzung des Artikels von PETER B. GALLAGHER im Online Freedom Magazine)

Kolumbien: Der Weg zum Glücklichsein unterstützt die Friedensbemühungen


Jahrzehntelang war Kolumbien eines der am meisten mit Problemen belasteten Länder in der westlichen Hemisphäre. Es litt unter fortwährender gesellschaftlicher Gewalt und gesellschaftlichen Konflikten. In den Vierziger- und Fünfzigerjahren war das Land von ungeheurer Gewalt entzweigerissen, die man allgemein „La Violencia“ nannte. In den Sechzigerjahren kam es zur links gerichteten Guerilla-Bewegung FARC (Revolutionäre bewaffnete Streitkräfte Kolumbiens), auf die eine rechts gerichtete paramilitärische Erwiderung folgte. Das Land wurde außerdem in den Siebziger- und Achtzigerjahren durch mehrere große Drogenkartelle zerrissen. Nach dem Zusammenbruch der Kartelle kam es zu Auseinandersetzungen zwischen FARC und paramilitärischen Einheiten bezüglich der Kokainproduktion und des Kokainhandels von Kolumbien – eines Konflikts, durch den Hunderte von Entführungen, Morde und Gewalttätigkeiten in der ganzen Gesellschaft hervorgerufen wurden. Darüber hinaus gibt es eine lange Liste an Menschenrechtsverletzungen durch das kolumbianische Militär. Im Jahr 2004 fassten die Vereinten Nationen diesen sozialen Aufruhr zusammen, indem sie die Konflikte in Kolumbien als „die schlimmste humanitäre Krise in der westlichen Hemisphäre“ bezeichneten.

An diesem Punkt trat Der Weg zum Glücklichsein auf den Plan, als der kolumbianische Schauspieler und Komiker Andrés López beschloss, sich des Problems anzunehmen. Er schuf einen einzigartigen Auftritt, bei dem er alle einundzwanzig Regeln vom Weg zum Glücklichsein vollständig vorstellt. Durch diese Auftritte und Veranstaltungen hat er nicht nur Zehntausende von Bürgern, sondern auch viele zivile und militärische Spitzenvertreter des Landes beeinflusst.

Bis heute hat Andrés „Weg zum Glücklichsein“-Veranstaltungen und Seminare für über 14.000 Angehörige der Streitkräfte abgehalten. Folglich verlieh der Verteidigungsminister Andrés López 2008 eine Auszeichnung für seine Arbeit als „Soldat des Glücklichseins“.

So sehr sich Andrés auch an das Militär richtete – seine Hauptaufmerksamkeit liegt darauf, den Weg zum Glücklichsein allen Menschen von Kolumbien zu bringen. Seit 2005 ist er vor 50.000 Menschen aufgetreten und hat jedem ein Exemplar des Buches gegeben.

Nur ein Beispiel: Im Mai 2008 organisierten Andrés und die venezolanische Schauspielerin und Sprecherin der „Weg zum Glücklichsein“-Kampagne, Ruddy Rodriguez, einen sechsstündigen Auftritt, an dem sich die bekannten lateinamerikanischen Künstler Nicolas Tovar und Alberto Plaza beteiligten. Die Veranstaltung wurde von mehr als 11.000 Menschen besucht und gipfelte in Andrés’ „Weg zum Glücklichsein“-Auftritt.

Insgesamt wurden in Kolumbien über 3 Millionen Exemplare vom Weg zum Glücklichsein verteilt, und zwar durch die Aktionen von Andrés López und Ana Mercedes, die die „Weg zum Glücklichsein“-Kampagne im Land leitet.