Welche Punkte umfassen eine Religion?


Die Verfassung der Schweiz garantiert Religionsfreiheit. Es nützt jedoch wenig, Religionsfreiheit zu haben, ausser man definiert, was eine Religion ist.

In einer vielbeachteten Rede, welche anlässlich der Eröffnung eines neuen spirituellen Zentrums für den asiatisch-pazifischen Raum gehalten wurde, zeigte Dr. David Bennett auf, wieso das oberste Gericht Australiens zum Schluss kam, dass Scientology eine Religion ist.

Es waren die folgenden vier Punkte: 1) der Glaube an etwas Übernatürliches, an eine jenseits der Sinneswahrnehmung liegende Wirklichkeit, 2) daß der betreffende Glaube sich auf die Natur des Menschen und seinen Platz im Universum sowie sein Verhältnis zum Übernatürlichen bezieht, 3) daß aufgrund dieses Glaubens seine Anhänger aufgefordert oder angehalten werden, einen bestimmten Verhaltenskodex einzuhalten oder sich an bestimmten Bräuchen oder Praktiken zu beteiligen, deren Bedeutung im Übernatürlichen liegt, und 4) dessen Anhängerschaft sich aus einer oder mehreren erkennbaren Gruppen zusammensetzt.

Dr. Bennett  ist ein ehemaliger Generalstaatsanwalt von Australien, Träger des Order of Australia und Rechtsanwalt. Er vertrat die Scientology Kirche beim Obersten Gerichtshof Australiens und gewann den Fall, der eine klare gerichtliche Definition von „Religion“ etablierte und Scientology als Religion anerkannte.

In seiner Rede erwähnte er: „Von all den Fällen, an denen ich beteiligt war, betrachte ich Ihren Sieg, der Scientology als eine Religion bestätigte, als denjenigen, der mich am meisten mit Stolz erfüllt. Und seitdem berufen sich Gerichte überall auf der Welt auf die australische Definition. Und so bedeutet es für mich viel, hier zu sein und mit Ihnen allen zu feiern. Ich kann sehen, was sich aus einem dramatischen und umwälzenden Sieg vor Gericht im Namen der Religionsfreiheit entwickeln kann. Und es erfüllt mich sogar mit noch mehr Stolz, zu wissen, dass dieser ursprüngliche Kampf für das, was fair ist, zu einer Entscheidung führte, die sich über die ganze Welt verbreitete, um die Rechte der Menschen aller Glaubensrichtungen zu garantieren.“

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Christusstatue auf dem Herubinenberg trotz Krieg in Syrien vollendet


Christusstatue_HerubinenbergIn Syrien ist auf dem legendären Herubinenberg die spektakuläre Skulpturenkomposition „Ich kam, um die Welt zu retten“ aufgestellt worden. Das bronzene Monument des segnenden Erlösers, das zusammen mit dem Sockel 32 Meter hoch ist, ist aus Libanon, Jordanien, Palästina und Israel gut zu sehen und stellt ein eigenartiges Symbol der Hoffnung auf den Frieden nicht nur in Syrien, sondern in der gesamten Nahostregion dar. Davon berichtete in einem Interview mit der STIMME RUSSLANDS der unmittelbare Teilnehmer an der Errichtung der Statue und einer der Initiatoren dieser Idee, Samir Shahib El-Ghadban, Direktor von St. Paul and St. George Foundation.

Die Idee, eine solche Skulpturenkomposition ins Leben zu rufen, entstand in jener Zeit, da Syrien von jenen tragischen Ereignissen, die heute in diesem Land geschehen, noch weit entfernt war. Es handelte sich um ein großes Projekt für die Wiederherstellung und die Festigung der jahrhundertealten geistigen Verbindungen Russlands mit den Ländern des Nahen Ostens, erläutert Samir El-Ghadban:

„Die Idee kam 2005 mit dem Segen des seligsten Ignatius IV., des damaligen Patriarchen von Antiochia und dem ganzen Osten, auf. Er war es gerade, von dem diese Idee stammte. Die Skulptur selbst stellt die Wiederkunft Christi dar. Der Christus, der mit den beiden Händen seinen Segen gibt, tritt einen Drachen, ein Sinnbild des Bösen, mit Füßen. Rechterhand von ihm befindet sich Adam und linkerhand Eva mit geneigtem Haupt. Es hat mehrere Orte für die Aufstellung der Komposition gegeben. Letzten Endes entschied sich der Patriarch von Antiochien für den Berg der Herubinen. Die Herubinen sind laut dem Alten Testament ein Symbol, das im Christentum verwendet und vom Islam nicht negiert wird.“

Die Arbeit an diesem ungewöhnlichen Projekt dauerte acht Jahre, und daran beteiligten sich Geistliche Syriens, Theologen aus dem Kloster der Heiligen Dreieinigkeit in Russland und ein Bildhauer aus Armenien. Einen konkreten Autor gibt es nicht, denn die Komposition wurde sozusagen von aller Welt geschaffen. Am schwierigsten ist die letzte Etappe, die Aufstellung der Skulptur, gewesen, denn sie verlief während der Kampfhandlungen in Syrien.

„Die Aufstellung der Statue war eine überaus schwierige Operation, denn die Technik konnte unmöglich in die Berge gebracht werden. Alle Straßen waren blockiert. Ein Teil von ihnen wird von den Aufständischen und ein anderer Teil von der syrischen Armee kontrolliert. Es galt, sich mit den beiden Parteien darüber zu einigen, dass sie die Technik passieren ließen. Und wissen Sie, es ist uns gelungen. Wir haben die Technik hochgebracht und uns darüber geeinigt, dass während der Aufstellung der Statue kein einziger Schuss fallen sollte. Und drei Tage lang hat keine der beiden Parteien geschossen.“

Es sei weder erstaunlich noch ungewöhnlich, dass die Statue des segnenden Jesus Christus in einem Land errichtet wurde, in dem die überwiegende Mehrheit der Einwohner heute Moslems seien, erläutert Samir:

„Mit dieser Komposition wollen wir zeigen, dass keine von den Religionen negiert wurde. Beispielsweise ist es üblich, den Standpunkt zu vertreten, dass der Islam Skulpturen negiere. Wir haben selbst die Haltung des Islams der Skulptur und der christlichen Malerei gegenüber erforscht. Im Koran haben wir kein einziges Wort gefunden, das es leugnen würde. Genauso haben wir kein einziges Wort dafür gefunden. Gemeinsam mit Moslems und geistigen Führern des Islams legten wir im Sockel dieser Skulptur Kapseln mit den Worten des Apostels Paulus ein.“

Samir El-Ghadban hob besonders hervor, dass die Komposition „Ich kam, um die Welt zu retten“ nicht nur für die Christen, sondern auch für die Moslems und die Juden von tief greifender geistiger Bedeutung sei. Sie könnte zum Symbol des Friedens in der gesamten Nahostregion werden.

„Der Christus ist doch für alle da. Die ganze moslemische Welt wartet ebenfalls auf die Wiederkunft Christi. Sie soll in der Umayyaden-Moschee geschehen, wo übrigens die Reliquien von Johannes dem Täufer verwahrt werden. Im Islam gilt es, das gerade Christus, Isa ibn Maryam, auf die weiße Jesusminarette dieser Moschee herabsteigen werde und dass es dann zur Erlösung der Menschheit kommen würde. Das Bild der Wiederkunft Christi ist ein Symbol aller drei monotheistischen Religionen. Wir möchten, dass der Name Christi jenes Blutvergießen stoppt, dass sich in Syrien vollzieht. Und unsere Skulptur ist wahrscheinlich die einzige Skulptur in der Welt, die nicht der Vergangenheit, sondern der Zukunft zugewandt ist. Das ist eine Skulptur, welche das Warten auf Christus versinnbildlicht. Und wir alle, die Menschen, die auf Christus, und nicht auf irgendwelche politische Entscheidungen hoffen, erwarten diese Erlösung.“

Es ist symbolisch, dass das Monument in Syrien am Tag des orthodoxen Festes Mariä Schutz und Fürbitte und dem Tag aufgestellt wurde, da Moslems aus der ganzen Welt das „Stehen vor Gott“, das zentrale Ritual auf dem Arafat-Berg, den Höhepunkt jeder Haddsch-Wallfahrt, der Pilgerschaft zu den islamischen Heiligtümern Mekka und Medina, vollzogen, die ins Islamische Opferfest mündet.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2013_10_26/Friedensstiftende-Christusstatue-auf-dem-Herubinenberg-in-Syrien-4171/

Scientology-Kirche Berlin – Lange Nacht der Religionen 2013

An der Langen Nacht der Religionen können Synagogen, Moscheen, Tempel und die Scientology-Kirche in Berlin besucht werden!


Das Gebäude der Scientology-Kirche Berlin e. V.
Die Scientology-Kirche Berlin e. V.

Seit Jahren werden in vielen Hauptstädten Europas und weltweit neue Scientology-Kirchen etabliert. Neben neuen Gebäuden in Rom, Madrid, Mexiko-City, Washington D. C.  und  Moskau wurde am 13. Januar 2007 das neue sechsstöckige Gebäude der Scientology-Kirche Berlin im Stadtteil Charlottenburg an der Kreuzung der Otto-Suhr-Allee und Cauerstraße im Beisein von über 5.000 Scientologen und Gästen aus 31 Ländern eröffnet.

Anlässlich der 2. Langen Nacht der Religionen in Berlin 2013 hält die Scientology-Kirche Berlin e.V. am 17. August 2013 von 18:00n – 24:00 Uhr kurze Vorträge und Besichtigungen in ihren Räumlichkeiten; ebenfalls werden Videos und Spots in der Öffentlichkeitsabteilung gezeigt. Weiterlesen „Scientology-Kirche Berlin – Lange Nacht der Religionen 2013“

Was bedeutet das Wort Scientology? – Wortherkunft, Erklärung, Zitate

Scientology bedeutet nicht nur die Lehre des Wissens, sondern reicht in die Tradition östlicher Religionen!


Interview mit Scientology-Gründer L. Ron Hubbard
Bild eines Interviews mit L. Ron Hubbard 1966 in Simbabwe

Was ist die Herkunft und Bedeutung des Wortes Scientology? Hat es etwas mit dem englischen Wort „Science“ (Wissenschaft) zu tun, wie man vermuten könnte?

Oder geht die Bedeutung des Wortes auf eine völlig andere Wortherkunft zurück?

Diesen Sachverhalt möchte ich näher erörtern.

Dazu habe ich nicht nur die korrekte Definition des Wortes Scientology gefunden, sondern kann auch einige Erklärungen des Gründers L. Ron Hubbard präsentieren, die aufzeigen, welche Inhalte die angewandte religiöse Philosophie Scientology enthält.

Scientology – Wortherkunft und Bedeutung

In meinem Studium des Vortrags Die Hoffnung des Menschen (vom 3. Juni 1955), bin ich auf eine Textpassage (Seite 24) gestoßen, die eine gute Definition und Wortherkunft des Wortes Scientology liefert. L. Ron Hubbard schreibt dazu Weiterlesen „Was bedeutet das Wort Scientology? – Wortherkunft, Erklärung, Zitate“

Informationen und Zitate für Christen vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard


Immer wieder wollen Scientology Kritiker die Christen über Scientology „aufklären“. Dies hört sich dann oft so an, als ob Scientology eine Ausgeburt der Hölle selbst sei und darüber hinaus das Christentum verachten würde. Nachfolgend und auch verlinkt, finden Sie einige Zitate über das Christentum vom Scientology Gründer L. Ron Hubbard.

Lesen sie diese durch und denken sie darüber nach, welche Einstellung L. Ron Hubbard dem Christentum gegenüber hatte, wenn er dies schrieb:
Scientology Phoenix Lecture

Und die Worte Christi waren eine Lektion in Mitgefühl und sie gaben der westlichen Welt ein sehr gutes Beispiel verglichen mit dem, was die westliche Welt zu jener Zeit tat. Was machte man zu jener Zeit? Man tötete zur Unterhaltung Menschen, man verfütterte Menschen zur Unterhaltung an wilde Tiere. Seite 48

Der Nutzen des Christentums war, einen gewissen zivilisierten Zustand hervorzubringen. Und viele Leute machten das Christentum schlecht, indem sie sagten, es brachte Leute in der Tat auf eine sehr niedrige Stufe herunter. Das ist nicht wahr. Es hat freie Leute aus einer ganzen Welt von Sklaven gemacht. Dies allein war ein ziemlicher Gewinn. Es brachte eine Welt, die ausschließlich Gewalt und Materie vergötterte dazu zu erkennen, dass man sich früher oder später der Tatsache zuwenden muss, dass man eine Seele hat.

Nun, erinnern Sie sich daran, dass uns das Christentum in seinen grundlegenden Weisheiten und so weiter immer noch im Neuen Testament zur Verfügung steht. Seite 50

Hier finden Sie weitere Zitate von L. Ron Hubbard über das Christentum

Tattva viveka hinterfrägt die Scientology Hysterie


„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“ so der Titel eines Textes der Ronald Engert in der neuesten Ausgabe 43 der Zeitschrift „Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur“ veröffentlichte.

„Advocatus Diaboli – Mein Besuch bei Scientology“
Kaum eine neureligiöse Bewegung wird so kontrovers und mit so viel Feindseligkeit betrachtet wie Scientology. Was steckt dahinter? Was sind das für Leute? Der Chefredakteur wagte sich in die Höhle des Löwen und entdeckte ganz normale Menschen.

Heute morgen traf ich meine Hausmitbewohnerin im Treppenhaus. Ich erzählte ihr von meinem Besuch bei Scientology in Frankfurt/M. vom Vortag. Ihre Reaktion war ein angstvolles und entsetztes Gesicht mit dem Kommentar: »Wie gruselig!« Dieses »Wie gruselig!« wiederholte sie ungefähr dreimal.

Dazu muss gesagt werden, dass meine liebe Mitbewohnerin Gymnasiallehrerin ist, ca. 35 Jahre alt und alternativ eingestellt. Man kann sie wohl als Musterbeispiel der Kulturkreativen einordnen.

Auch im Vorfeld meines Besuchs war die Reaktion von Bekannten Angst und Schrecken, begleitet von der Zusicherung einer Befreiungsaktion, sollten mich die Schergen von Scientology nicht mehr raus lassen.

Nun, ich wagte den Gang in die Höhle des Löwen, oder schlimmer noch, in den Abyss des Bösen. Und siehe da: es handelt sich um ganz normale Menschen. Ja, ich würde sagen, um gesunde Menschen.

In der Vorbereitung auf den Interview-Termin habe ich mir natürlich das Material angeschaut und recherchiert. Ich schaute mir die einschlägigen TV-Berichte von Aussteigern an, ein Interview mit Ursula Caberta in Hamburg, die als die prominenteste »Aufklärerin« gegen Scientology gilt, und ich schaute mir die Schriften und Videos von Scientology selbst an.

Mein Grundsatz als Journalist war und ist es, mit den Leuten selbst zu reden und mich nicht auf Informationen aus 2., 3. oder gar 4. Hand zu verlassen, Interpretationen, Bewertungen, Pauschalurteile von anderen Interessengruppen, weltanschaulichen oder religiösen Gegnern oder psychisch angeschlagenen Individuen.
Nun ist ja Scientology in der öffentlichen politisch korrekten Meinung der Gegenstand der schlimmsten Befürchtungen überhaupt. Die Horrorszenarien von Gehirnwäsche, abhängigen Mitgliedern, denen der letzte Euro aus der Tasche gezogen wird, verfolgten Aussteigern, Geheimplänen,Verschwörung und Weltherrschaft kursieren im Medienwald. Es gibt wohl kaum eine religiöse Sondergemeinschaft, die mehr Verfemungen und üble Nachrede über sich ergehen lassen muss als Scientology. Umso mehr interessierte mich nun doch diese Vereinigung.

Auslöser meiner Recherche war eine Anzeige für das Scientology-Buch von Ron L. Hubbard, die mehr oder weniger versehentlich in der Tattva Viveka Nr. 39, S. 95 erschienen war. Ich hatte dazu bereits in der Folgenummer (Nr. 40, S. 91-92) einen Kommentar veröffentlicht, der sich aber mehr auf die wirtschaftlichen Aspekte einer kleinen idealistischen Zeitschrift wie der Tattva Viveka bezog. Ich versprach den beunruhigten Leserinnen und Lesern, der Sache nachzugehen und die Recherche aufzunehmen. Ich möchte mich wiederholen: Um einen Gegenstand, z.b. eine spirituelle Lehre, kennenzulernen, gehe ich zu den Menschen direkt hin. Ich gebe mich nicht mit Informationen aus 2. Hand zufrieden. Ich bilde mir mein eigenes Urteil und es interessiert mich tatsächlich nicht im Geringsten, was selbsternannte Exegeten der öffentlichenMeinung dazu sagen. Allzuoft wurden schon Minderheiten verfemt und verteufelt. Gerade wir Deutschen – wie oft muss man das noch sagen? – sollten in diesen Dingen Zurückhaltung üben.

Mein Kontakt mit dem Gedankengut der Scientology begann mit einem Interview in der religionswissenschaftlichen Zeitschrift »Spirita« in den Neunziger Jahren (Ausgabe 1/93, http://www.spirita.de). Ich las dieses Interview der beiden Marburger Religionswissenschaftler Stefen Rink und Thomas Schweer mit dem größten Erstauen, waren doch darin ganz neutral die spirituellen Prinzipien der Scientology in Form eines Interviews dargestellt und ganz nüchtern diskutiert worden. Hier entdeckte ich ein Bild von Scientology, wie es mir aus der öffentlichen Meinung nicht bekannt war, die damals schon von Hysterie, Panik und Feindseligkeit geprägt war. Damals schon dachte ich, dass in der öffentlichen Meinung wohl offensichtlich etwas schief gelaufen ist und die Wahrheit hinter dem Schleier der Ideologie möglicherweise ganz anders liegen müsse.

Gemäß der öffentlichen Meinung, der sich anscheinend die Gesamtheit der gesellschaftlichen Strömungen von ultrarechts bis ultralinks anschließen, handelt es sich bei Scientology um eine ganz gefährliche Sekte, die den Titel »Kirche« oder »Religion« missbraucht und in Wirklichkeit nur ein besonders perfides Wirtschaftsunternehmen ist, das die Weltherrschaft anstrebt. Selbst der ansonsten gut informierte Peter Sloterdijk lässt sich zu dergleichen oberflächlicher Sicht hinreißen, wenn auch elaborierter.*

* Peter Sloterdijk: Du mußt Dein Leben ändern, Frankfurt M. 2009, S. 153ff.

Mein Besuch am 16. März 2010 in der Scientology-Niederlassung in Frankfurt/ M., Kaiserstr. 49, dauerte drei Stunden, und ich muss sagen, ich konnte keinen Fehler entdecken. Tut mir Leid, aber ich habe nichts Anstößiges gefunden. Was ich fand, waren aufgeschlossene Menschen, die anscheinend nichts zu verbergen hatten, sondern im Gegenteil sich darüber freuten, dass ich mich für sie interessierte. Sie zeigten mir alle Räume, erläuterten die Organisation des Zentrums und der Symbole, präsentierten voller Stolz ihre umfangreiche Literatur und Audio- und Videokollektionen ebenso wie das berühmt-berüchtigte E-Meter, das im Auditing eingesetzt wird und das ich selbst ausprobieren konnte. Es waren ca. 15 Personen in dem Zentrum anwesend, die auf mich den Eindruck machten, wie ich ihn von allen esoterischen, spirituellen, traditionellen oder neo-spirituellen Richtungen kenne.Teils sind dies Menschen, die sehr gesunde, wache und selbstbewusste Menschen zu sein scheinen.Teils sind dies andere Menschen, die offensichtlich Lebenshilfe brauchen und etwas »verschroben« wirken, Menschen, die einfach vom Schicksal nicht immer gut behandelt wurden und nun Zuflucht suchen. Dies finde ich in allen derartigen Gemeinschaften, seien sie politisch oder spirituell, seien sie christlich, neo-sufistisch, hinduistisch oder sonstiges.

Es sind immer Menschen, die mehr wollen als einfach nur sich einzurichten. Einige wollen mehr, weil sie nach höheren Zielen streben und den Wert vonGeld, Eigenheim,Terasse mit Terracotta-Fliesen und Familienglück nicht ausreichend finden. Einige wollen mehr, weil sie von den genannten Werten ausgeschlossen sind.

Lesen sie hier den vollständigen Artikel als PDF auf www.Scientology-Fakten.de

Religions-Bashing: Sektenexperte Georg Otto Schmid über Fussballer Johan Vonlanthen


Und wieder mal fühle ich mich ermuntert in einem Artikel über unseren nationalen Ober-Sektenexperten Georg Otto Schmid zu berichten. Was er treibt nenne ich von nun an Religions-Bashing. Schmid ist aus meiner Sicht ein zutiefst antireligiöser Mensch, welcher sich offensichtlich nur deshalb auf dem Gebiet der Religion aufhält, um religiöse Ideale anderer Menschen geisseln zu können.
Jedenfalls sehe ich nicht wo Schmid selbst irgend einem religiösen Motiv folgt. Das jüngste Beispiel dazu ist sein spekulativer Erguss über den Fussballer Johan Vonlanthen im Zusammenhang mit dessen Glauben.

Hier ein sehr aussagekräftiges Zitat aus dem Blick, das meine obige These bekräftigt. Sektenexperte Georg Otto Schmid ist gegen religiöse Ideale und vor allem gegen religiöse Aktivitäten eingestellt:

Hat Vonlanthen schon zu viele seiner Ziele erreicht? Sektenexperte Schmid weiss: «Menschen, die schon im jungen Alter viel Erfolg haben, sind sehr anfällig für höhere Lebensziele.»

So so, nun wissen wir es also! Menschen wie Johan Vonlanthen sind „anfällig“ für höhere Lebensziele, als ob dies ein Verbrechen oder eine Krankheit wäre. Um Schmids reduktionistischen Gesichtspunkt zu verstehen muss man sich wohl mit den Theorien von Darwin oder Malthus befassen, welche dem Menschen alle kognitiven Fähigkeiten absprechen. Da ist es verständlich dass höhere Lebensziele, sich im Leben weiter zu entwickeln und bewusster zu werden bei ihm als negative Eigenschaften gewertet werden.
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