Sektenpolizist Georg Schmid: Ein moderner Demagoge?


…oder das tägliche Brot eines modernen evangelischen Inquisitors.

Heute lassen sich diese Menschen natürlich nicht mehr gerne Inquisitor nennen, da dies ja von Anfang an deren verachtenswerte Ziele blossstellen würde. Sie betiteln sich lieber als „Sektenexperte“. In der Hoffnung dass dies von den dunklen Wurzeln der eigenen Zunft ablenken werde. Doch gleich wie heute, waren bereits in der Vergangenheit genau diese „Sekten“ sowie Abweichler, Individualisten und Menschen die sich einfach weigerten blind der Masse zu folgen, das eigentliche Angriffsziel dieser Inquisitoren.

Anschauungsbeispiel: Die Privatschule ZIEL in Zürich:
Die Ziel-Schule ist eine staatlich anerkannte Schule, die seit vielen Jahren sehr effizient tätig ist und bereits viele erfolgreiche Schüler hervorgebracht hat. Schüler welche im darauffolgenden beruflichen Weg erstaunliche Leistungen erbringen. In dieser Schule werden Kinder aller Nationalitäten, Kulturen und Konfessionen unterrichtet. Speziell ist dort unter anderem auch der Unterricht mit den von L. Ron Hubbard entwickelten Lehrmethoden, die bereits seit Jahrzehnten weltweit mit Erfolg eingesetzt werden, auch an vielen staatlichen Schulen.

Dazu einige Auszüge der Behördenberichte welche auf diese spezielle Studiermethode eingehen:

Eine besondere Art und Weise des Studierens wird den Schülerinnen und Schülern gelehrt, die sie sorgfältig an den zu lernenden Stoff heranführt. Dieser Prozess ist das Rückgrat des Wissenserwerbs, in dem jede Schülerin und jeder Schüler in einem individuellen Tempo vorwärts geht. Bei dieser Arbeitsweise übernehmen die Lernenden eine Mitverantwortung für ihr schulisches Weiterkommen. Die Lernenden werden von den Lehrkräften zu Sachkompetenz, Selbstverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit geführt.

Die Schülerinnen und Schüler sind äusserst motiviert und fleissig. Sie haben ausgezeichnete Umgangsformen, sind freundlich, fröhlich und sehr diszipliniert. Die Lektionen und Lernhilfen erfolgen genau nach dem Lehrplan der Volksschule. Zusätzliche Lehrmethoden, wie zum Beispiel das Arbeiten mit einer Knetmasse, sowie den Checkblättern (Lernprogramme) finde ich sehr gut. Was mir immer wieder auffällt, ist, dass Lehrkräfte sehr liebenswürdig und mit viel Achtung ihren Schützlingen begegnen. Sie wenden sich individuell jedem einzelnen Kind zu. Hefte, Blätter und Ordner werden sauber geführt und bestens korrigiert.

Die Schule verfügt über eine eigene Methodik des individuellen Arbeitens: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in vielen Fächern den Stoff selbstständig mit Hilfe schuleigener detaillierter Unterlagen. Dabei werden sie soweit nötig von den Lehrkräften begleitet. Partnerübungen und Arbeiten in der Gruppe unterstützen und festigen den Lernprozess und fördern gleichzeitig die Sozialkompetenzen der Kinder und Jugendlichen. In der Schule wird in Kleingruppen unterrichtet und gearbeitet, was den Lehrkräften ermöglicht, jedes Kind in seinem individuellen Lernprozess zu unterstützen. Dieses Konzept ist die Stärke der ZIEL-Schule. Sie ist sehr erfolgreich darin, Schüler/innen, die in einer Regelklasse „in der Menge“ untergehen, einen guten Schulerfolg zu ermöglichen.

Aufgrund der im kantonalen Lehrplan verankerten Methodenvielfalt darf der Lehrer jedes Kind individuell so fördern, wie es seiner Einschätzung nach notwendig ist.

ZIEL – Schüler im Alter von 7 – 9 Jahren führten am 17. Juni im Coop Hinwil ein eindrückliches Musical auf. Rundum sah man zufriedene und fröhliche Gesichter und die Darsteller spielten das Musical mit viel Hingabe.

Die Kunden des Coop Megastores hatten ihre Freude daran. Und genau über diesen Punkt scheint sich Sektenexperte Georg Otto Schmid so sehr zu ärgern. Menschen könnten durch solche Darbietungen beeindruckt werden. Die Angst vor dem Musical „Roland der Mistkäfer“ fügt sich nahtlos in andere sorgenvolle Äusserungen von Georg Otto Schmid ein. Seines Zeichens evangelischer Ober-Inquisitator hatte er bereits einige Male seine sorgsam versteckten Absichten unabsichtlich offenbart. Als bedrohliche Missionsarbeit der Scientologen sah er die Vorführung. Genau wie bei den Hexenverfolgungen nie die Taten der „Hexen“ an sich verwerflich waren, ist auch die Aufführung dieses Musicals – ein Schönheitswettbewerb unter Bienen, Käfern und Libellen, wobei ein sich selbst hässlich findender Mistkäfer schlussendlich den ersten Platz errang – nicht verwerflich. Es ist jedoch anzunehmen, dass Georg Schmid auch nichts gegen ein Hass und Gewalt verherrlichendes Musical einzuwenden gehabt hätte.

Das Einzige was ihm wichtig war ist die Religionszugehörigkeit der Lehrerinnen dieser Schauspieler. Die Privatschule Ziel, wo die jungen Schauspieler zur Schule gehen, wurde hauptsächlich von Lehrerinnen gegründet, welche offen zu Scientology stehen.

Was hatte Inquisitor Georg Schmid denn nun wirklich zu beanstanden?

Wie Georg Schmid bereits früher verlauten liess hat er Angst davor, dass auch nur im Entferntesten etwas, das nach S wie Scientology riecht von der Bevölkerung akzeptiert wird. So wird Schmid im Internet damit zitiert, dass er es „besonders problematisch“ finde, dass nirgends ersichtlich sei, dass es sich bei der Ziel Schule um eine Scientology Schule handle. Was Inquisitor Schmid nicht erwähnt ist, dass es bei der Aufführung des Musicals einfach um eine künstlerische Darbietung geht und weder um die Schule an sich, noch um deren pädagogischen Grundlagen.
„Werbung für Scientology“ lautete trotzdem sein aus weiter Ferne abgegebenes, natürlich definitives Urteil.
Doch weder rechtlich noch moralisch gibt es etwas, was man den Lehrerinnen oder der Schule als juristischer Person selbst vorwerfen kann. Selbst Hugo Stamm, wohl einer der unzimperlichsten Gegner von Scientology, musste 2003 zähneknirschend Folgendes berichten:

„Der Privatunterricht in Kleingruppen sei in all den Jahren lehrplanmässig verlaufen und habe in einem kindergerechten Klima stattgefunden, liess der Regierungsrat verlauten. Ausserdem sei die Schulleiterin unbescholten und vertrauenswürdig. Es seien auch keine Beeinflussungsversuche bekannt.“

Georg Schmid selbst kann keine rationale Begründung für seine Behauptung, es handle sich um Werbung für Scientology, liefern. Es handelt sich bei seinem Gehabe durchwegs um reine Präventivschläge, damit sich ja niemand zu Nahe bei einem Scientologen aufhält. Sei dieser „Scientologe“ auch bloss ein 7-jähriges Kind. Dies sind Ausgrenzungsversuche der übelsten Sorte. Ein Mensch welcher sich so wie Georg Schmid verhält und sich noch gleichzeitig als Christ sieht, ist eine Zumutung für das Christentum und sollte selbst mal erleben wie es ist ausgegrenzt zu werden. Es geht ihm also nicht darum ob dieses Musical wirklich Werbung für Scientology macht oder nicht, sondern darum, dass niemand sich mit Scientologen unterhält und wenn, dann nur wenn er diese zuvor als Teufelsbrut kennzeichnen konnte. Dies ist heutige Inquisition!!

Was befürchtet er?
Dass Scientologen als symphatisch empfunden werden?
Dass die Kinder einen zu positiven Eindruck bei den Zuschauern hinterlassen könnten?
Dass Zuschauer welche das Musical beeindruckend finden sich danach genauer über die Schule informieren könnten?

Hier einige Beispiele welche die Irrationalität von Georg Schmid aufzeigen:

Als Florian Ast in einem Blick Interview ein Buchtip abgeben sollte, erwähnte er das Buch „Die Grundlagen des Denkens“ von L. Ron Hubbard.
Schmids Reaktion: „Das ist hochgradig problematisch……..“
Artikel über Georg Schmid auf dieser Website

Als bekannt wurde dass auch eine (1 !!) Scientologin Mitglied im Dachverband abstinenzorientierter Drogenpolitik ist, äusserte sich Georg Schmid darüber dass er eine Gefahr darin sehe, dass Menschen dadurch mit Scientology in Berührung kommen könnten. Auch da hat er nicht etwa Angst vor dem was Scientologen TUN, sondern davor, dass andere positiv über die Aktivitäten von Scientologen denken könnten. Oder anders gesagt, wenn eine einzige Scientologin so gefährlich für einen ganzen Dachverband ist, dann muss das was diese Scientologin vertritt wohl recht interessant sein. Am liebsten möchte er wohl, dass Scientologen vom Rest der Gesellschaft isoliert würden, damit ja niemand in Berührung mit ihnen kommt.
Georg Schmid´s Angst vor Scientology Akzeptanz durch die SVP

Die Ziel Schule kann auf äusserst positive Schulberichte der Bezirkschulpflege verweisen, welche keinen Zweifel über die hohe Kompetenz ihrer Lehrer und Lehrerinnen offen lässt.
Lesen Sie selbst die Berichte:
Ziel Schule Behördenberichte

Kindheit und Scientology: Was ist „Scientology Kindererziehung“?


In letzter Zeit wurden mir sehr viele Fragen darüber gestellt, wie Scientologen Kinder erziehen und was man sich unter einer „Scientology-Kindheit“ wenn es denn so etwas gibt, vorstellen kann.

Dazu ist zuerst folgendes als Grundlage zu beachten:

Wenn Eltern Dianetik und Scientology Bücher studieren, werden sie früher oder später bemerken dass es darin sehr viel Wissen gibt das genutzt werden kann um Probleme in der Kindererziehung zu lösen. Zum Beispiel wie man durch Kommunikation Streitigkeiten lösen kann, wie man einem Kind hilft ein gesundes Selbstvertrauen zu erlangen, wie man dem Kind bei Studierschwierigkeiten hilft, das Kind effektiv über die Gefahr des Drogenkonsums aufklärt indem man die Wirkung von Drogen erklärt usw. Es sind sehr nützliche und vor allem direkt anwendbare Grundlagen, welche sehr viele Bereiche der Kindererziehung abdecken. Der Erfolg der dadurch erreicht wird hängt davon ab, was der Leser daraus macht und wie er es anwendet.

Ich habe soviele Beispiele gehört, wo einfach ein einziger Satz aus einem Dianetik und Scientology Buch genommen wurde und dieser dann als „massgebende Grundlage der Scientology Kindererziehung“ dargestellt wurde, ohne auch nur den Satz davor oder danach zu berücksichtigen.

Nun testen Sie doch mal eine Scientology Grundlage selber indem Sie folgendes Zitat von L. Ron Hubbard nehmen und schauen, wie Sie dieses als Mutter oder Vater anwenden könnten um ein Problem im Zusammenhang mit Erziehung zu lösen. Bitte beachten sie dass L. Ron Hubbard das Folgende als „wichtigste Überlegung“ im Zusammenhang mit dem Aufziehen von Kindern einstuft. Falls wieder mal jemand Ihnen ein verdrehtes Konzept darüber was die Scientologen mit Ihren Kindern anstellen würden, andrehen will, es würde somit trotzdem immer unter Berücksichtigung des Folgenden zu verstehen sein:

Ein guter stabiler Erwachsener mit Liebe und Toleranz im Herzen ist etwa die beste Therapie, die ein Kind haben kann. Die wichtigste Überlegung beim Aufziehen von Kindern ist das Problem, sie zu erziehen, ohne ihren Willen zu brechen. Sie sollten Ihr Kind so aufziehen, dass Sie es nicht kontrollieren müssen, damit es zu allen Zeiten im vollen Besitz seiner selbst sein wird. Das ist ausschlaggebend für sein gutes Verhalten, für seine körperliche und geistige Gesundheit. Aus dem Buch: Scientology – Eine neue Sicht des Lebens, Kapitel „Wie man mit Kindern lebt“

Falls Sie das nächste Mal wütend auf ihr Kind sind und Sie es „verändern“ möchten, dann nehmen Sie sich doch dieses Zitat zu Herzen und schauen Sie, ob sich das Ganze dadurch nicht ein wenig entspannt.

Ganz anders als Scientologen, sieht es zum Beispiel der „Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V.“ welcher auf seiner Website eine völlig verzerrte Darstellung des Inhaltes des Buches „Kinder-Dianetik“ darstellt. Hier ein kleines Muster wie unprofessionell und schlampig der bvvp das Thema angegangen ist:

Auf der Website des bvvp fand ich folgende Aussage:

Kindliche Phantasie wird im Buch „Kinderdianetik“ als psychisch krank definiert. So findet L. Ron Hubbard es „nicht überraschend, daß Kinder Ähnlichkeit mit Psychotikern und Schizophrenen zu haben scheinen“.

Wenn man nun im Buch Kinder Dianetik dieses Zitat sucht und auch einige Sätze weiterliest, dann kann man das Folgende lesen:

„Es ist nicht überraschend, dass Kinder Ähnlichkeiten mit Psychotikern und Schizophrenen zu haben scheinen. Ein Kind kann spielen, dass es ein Schmetterling, ein Pferd oder eine Schachtel ist – es gibt da kaum Grenzen. Es hat eine blühende Phantasie und als Ergebnis wirkt es in einigen seiner Phantasieschöpfungen wie ein Psychotiker. Der Unterschied ist, dass ein Kind dies als Übung machen mag, während ein Psychotiker es tut, weil er es tun muss. Wenn das Kind jedoch nicht aufhören kann ein Schmetterling zu sein, dann haben wir ein Kind mit einer Aberration*. Es steckt in der Valenz** des Schmetterlings fest. Wenn das Kind Valenzen wechselt und ein Schmetterling, eine Blume oder ein Cowboy sein möchte, dann ist damit wahrscheinlich nichts verkehrt. Wenn es jedoch in einer dieser Valenzen hängenbleibt, haben wir ein Problem vor uns.“

*Aberration: Ein Abweichen vom vernünftigen Denken oder Verhalten.
(Von lat. aberrare = abirren, fortwandern)
** Valenz: eine falsche oder wahre Identität. Eine Valenz ist eine
tatsächliche oder eine Schattenpersönlichkeit; jemandes eigene Valenz ist
seine wirkliche Persönlichkeit.

Nirgends wird hier kindliche Phantasie als psychisch krank definiert. Wie geistig umnachtet muss man sein, um so eine Behauptung aufzustellen, wenn man den ganzen Absatz liest? Schlampig und unprofessionell ist dies allemal es ist jedoch auch naheliegend, dass es sich hier um eine ganz gezielte Manipulation des bvvp handelt. Wenn der „Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten“ so perfide manipulierende Statements veröffentlicht, ist zumindest mein Vertrauen in diese Gilde recht klein. Gerne würde ich eine Stellungnahme dieses Verbandes dazu hören.