Politischer Hintergrund von Pfarrer Gandow


Bin gerade auf interessante Zusammenhänge über den politischen Hintergrund von Pfarrer Thomas Gandow gestossen. Hier ein kleines Muster davon, wie Herr Gandow diesen Hintergrund interessanterweise im Jahr 2000 offen erzählt, im Jahr 2001 als offenes Geheimnis bezeichnet und im Jahr 2002 abstreitet und denjenigen der den Vorwurf macht plötzlich als kriminell und Verleumder bezeichnet.

Thomas Gandow am 03.02.2002:
„Ich habe nun mal keiner K-Gruppe angehört ausser der K-irche“ (….) „Ihre Beleidigungen sind kriminell. Sie sind ein Verleumder“

Thomas Gandow am 2.7.2001 (auf den gleichen Sachverhalt angesprochen):
„zugegeben? Wieso zugegeben? Seit wann kann man ein offenes Geheimnis zugeben?“

Thomas Gandow am 21.02.2000:
„…Es wird behauptet, ich würde meine eigene Vergangenheit verschleiern; ich hätte bestritten, die Liga gegen den Imperialismus, der ich Anfang der siebziger Jahre angehörte, sei eine kommunistische Tarnorganisation gewesen. Das habe ich natürlich nie bestritten und nie bestreiten wollen…“

Die Liga gegen den Imperialismus war, eine Tarnorganisation der KPD. Mitglieder der Liga mussten, wie Mitglieder der Kader der KPD, die Inhalte dieser linksextremistischen Vereinigungen auf spezifische Weise vertreten (konspirativ und gewaltbereit). Durch Schulung wurden die kommunistischen Ideologien eingehämmert. Die Eingliederung unter eine strikte hierarchische Leitung “von oben nach unten’ war eben so gefordert.

Sie finden hier auch noch einige andere sehr interessante Hintergründe

Hacker versus Scientology


In der Zeitung 20 Minuten, konnte man lesen dass es einen Hackerangriff auf eine Epilepsie Website gab, infolge dessen mehrere Personen aufgrund eines manipulierten Links schwere epileptische Anfälle erlitten. Die Betreiber der Webseite vermuteten hinter der Attacke die Hacker-Gruppe Anonymous. Sie machten in der Vergangenheit von sich reden, als sie gezielt Attacken auf Scientology-Websites starteten.

Weshalb der Betreiber der gehackten Website Anonymous hinter der Attacke vermutet ist zur Zeit nicht bekannt. Interessant ist aber der Vorwurf von Anonymous der bezeichnend für das Vorgehen dieser Gruppe ist.

«Die Seite wurde von Scientology selbst angegriffen», habe ein Mitglied der Hackergruppe Anonymous in einer Email an die Redaktion von 20minuten.ch mitgeteilt. Verfasst sei es von einem gewissen «Anon», einem deutschen Mitglied der Hackergruppe Anonymous.

Folgendes war die Antwort vom Pressesprecher der Scientology Kirche Schweiz Jürg Stettler:

«Dies ist Cyberterrorismus pur und wird ja in den USA auch strafrechtlich verfolgt. Es ist ja das Prinzip, das viele innerhalb Anonymous anonym bleiben, um nicht für deren kriminelle Taten geradestehen zu müssen. Da gehört nun auch noch Ehrverletzung dazu, wenn sie uns diese Epilepsiestory andrehen wollen. Dies ist schlicht und einfach kriminell, aber typisch, dass solche Vorwürfe anonym erfolgen».

Hamburger Innensenat muss Schadenersatz an Scientology bezahlen


März 19, 2008 by utaeilzer

Das Oberlandesgericht Hamburg bescheinigt der Innensenatsangestellten Ursula Caberta die Verletzung ihrer Amtspflichten gegenüber der Scientology Kirche.

 Die Hansestadt Hamburg wurde verurteilt, der Scientology Kirche Deutschland e.V., mit Sitz in München und die Scientology Kirche Hamburg e.V. wegen rechtswidriger Äußerungen von der Innensenatsangestellten Ursula Caberta Schadensersatz zu zahlen. Im Jahre 2002 hatte sie mehrere unwahre Äußerungen gegenüber den Medien abgegeben. Diese wurde daraufhin von den Anwälten der Kirche abgemahnt und auf die Unwahrheit der Äußerungen hingewiesen.

 Die für diese Abmahnungen entstandenen Anwaltskosten forderten die Scientology Kirchen von der Stadt Hamburg als Schadensersatz zurück. In seinem 23 Seiten umfassenden Urteil vom 7.3.2008 wirft der 1. Zivilsenat des OLG Hamburg Ursula Caberta vor, dass sie „bei Beachtung der erforderlichen Sorgfalt hätte voraussehen können und müssen, dass ihre kritischen Aussagen das Maß des Zulässigen überschreiten“.

Diese hätten sich möglicherweise darauf berufen können, dass es sich um Äußerungen einer Behörde gehandelt habe und sie sich auf eine derartige Informationsquelle hätten verlassen dürfen. Das Gericht teilte die Auffassung der Kläger, dass sie nicht verpflichtet waren, diese Ansprüche gegenüber den Medien durchzusetzen.

 Das Gericht stellte weiterhin fest, dass es sich bei Cabertas Äußerungen „um rechtswidrige Eingriffe in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Kläger (Scientology Kirche) als Weltanschauungsgemeinschaft“ handelt und sie damit ein „amtspflichtwidriges Verhalten“ an den Tag gelegt hat.

 Nach Auffassung des Senats waren die Kläger auch nicht verpflichtet, vor der Absendung der Abmahnschreiben im Wege der Dienstaufsichtsbeschwerde oder Gegenvorstellung an die Vorgesetzten von Caberta heranzutreten, um diese zu Maßnahmen gegen sie zu veranlassen. Die Stadt habe nämlich deutlich zu erkennen gegeben, dass sie nicht bereit war, Frau Caberta die von den Klägern beanstandeten unwahren Äußerungen zu untersagen. Daher sei nicht zu erwarten gewesen, dass sie Frau Caberta entsprechend anweisen würde.

 Diese grundsätzliche Entscheidung zwingt zukünftig den Geschädigten nicht mehr, sich mit den zahlreichen Medien auseinander zu setzen, die im guten Glauben behördliche Äußerungen wiedergeben. Der Geschädigte kann vielmehr seinen gesamten Schaden unmittelbar gegenüber der Behörde als Verursacher geltend machen.

 Es bleibt zu hoffen, dass die Hamburger Innenbehörde aus diesem Grundsatzurteil die korrekten Schlüsse zieht und zukünftig leichtfertige Äußerungen seiner Angestellten unterbindet.

Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V., Beichstraße 12, 80802 München, Ansprechpartner: Uta Eilzer, TEL: 0163-9102460, FAX: 089-38607-109, 

Für mehr Informationen über Scientology: Der neue Scientology Video – Kanal

Neuer Videokanal über Scientology


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Eine vollständig neue Informations-Website mit Videos über jeden Aspekt der Religion Scientology ist nun in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Folgende Videos sind direkt auf der Website anzusehen:

Glaube und Praxis

  • Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche
  • Was Scientologen über Scientology sagen

Die grundlegenden Prinzipien der Scientology:

  • Die Teile des Menschen
  • Die acht Dynamiken
  • Die emotionale Tonskala
  • Die Bestandteile des Verstehens
  • Eine Einführung in Scientology-Auditing
  • Liebe und Hass – Was ist Grösse?

Menschenrechte

  • Verwirklichung der Menschenrechte
  • Die „Youth for human rights TV-Spots“
  • United
  • Unterstützung der Menschenrechte
  • Das Magazin Freedom

Anti-Drogenkampagne

  • Die Informationskampagne „Fakten über Drogen“
  • Anti-Drogen-Social-Spots
  • Zur Unterstützung einer Welt ohne Drogen

Der Weg zum Glücklichsein

  • Der Weg zum Glücklichsein
  • Der Weg zum Glücklichsein TV-Spots zur Information
  • Die Way to Happiness Foundation

Narconon

  • Drogenrehabilitation und -Prävention
  • Was Absolventen des Narconon-Programms sagen

Applied Scholastics

  • Lösungen für bessere Ausbildung
  • Was Schüler und Eltern sagen

Ehrenamtliche Geistliche

  • Das Bieten wirksamer Hilfe
  • Ehrenamtliche Scientology Geistliche

Besuchen Sie diese Website und finden Sie durch diese kurzen Videos heraus was Scientology wirklich ist

Finden Sie mehr heraus indem Sie selbst ein Buch über Dianetik oder Scientology lesen

Will Smith und Scientology: Die Medien geschickt ausgetrickst


Dass Will Smith mit Tom Cruise befreundet ist scheint die Medien richtiggehend in den Wahnsinn zu treiben. Da musste dann schnellstens im Magazin „Radar“ verbreitet werden, dass Smith nun Scientologe sei. Die versteckte Absicht welche damit verfolgt wurde kann man erkennen, sobald man die Szenarien der möglichen Reaktionen von Will Smith durchspielt. Man beabsichtigte Will Smith in eine Position zu manövrieren, wo er sich entweder zu Scientology bekennen oder sich von Scientology distanzieren sollte.
Genauso bravourös wie Smith in seinen Filmen die Gangster in die Pfanne haut, hat er nun den Medien eins ausgewischt und ihnen den Spiegel vorgehalten. Was die Medien in diesem Spiegel zu sehen bekamen, ist nicht sehr ruhmreich.

Im Interview mit der „New York Daily News“ habe Smith gemäss der website moviemates.de folgendes gesagt: „Man ist auch nicht jüdisch, wenn man ein Freund von Steven Spielberg ist. Man ist kein Muslim, wenn man Muhammad Ali kennt. Und man ist kein Scientologe, wenn man mit Tom Cruise befreundet ist.“
„Ich bin ein Christ. Aber ich studiere alle Religionen. Und vorallem respektiere ich alle Menschen, egal welchen Glauben sie haben.“, habe der Hollywood-Star abschliessend noch ergänzt.

Für die Medien darf es nur Scientology-Kritiker und Scientology-Mitglieder geben. Langsam aber sicher dämmert es hoffentlich auch den Medien, dass sie damit immer unglaubwürdiger werden. Nach Jennifer Lopez und Joss Stone konnten sie nun auch Will Smith nicht dazu bringen, sich von Scientology zu distanzieren oder sich zu bekennen. Will Smith ist aber derjenige, welcher am deutlichsten zeigte, was er von der „Schwarz-Weiss“-Logik der Medien hält.

Hier ein Video über die Ansicht von Will Smith über die Kontroverse in den Medien:

Es braucht Lösungen für den Finanzkollaps


Der ehemalige italienische Finanzminister Giulio Tremonti fordert eine „neue Bretton-Woods-Vereinbarung zwischen den großen Nationen“. Er bezeichnet das System der Globalisierung als gescheitert und bietet mit seinem Vorschlag einen gangbaren Weg aus dem Zusammenbruch des heutigen Systems. In seinem jetzt veröffentlichten Buch mit dem Titel „Angst und Hoffnung“ thematisiert er das Problem des heutigen Finanzsystems.

So schreibt Tremonti: „Vorschlag für ein neues Bretton Woods, das große Abkommen, das 1944 die Grundlage schuf, auf der die Welt sich in der Nachkriegsära entfaltete. Das neue Bretton Woods sollte über die Währungsbeziehungen hinaus erweitert werden auf Umweltschutz, soziale Klauseln, die Rolle der Aufsicht über Finanzmärkte und den Impuls für die Wirtschaft, den Regierungen individuell oder gemeinsam bieten können und müssen.“
Am 6. März präsentierte Tremonti sein Buch in der Talkshow Annozero im Fernsehsender Rai Due. Tremonti bezeichnete in der Sendung die sinkende Kaufkraft der Arbeitnehmer Italiens als Folge des „Wahnsinns der Globalisierung“.
An Hochschulen, in Zeitungen und Politik würden alle möglichen Verrückten herumlaufen und behaupten, dass es mehr Wettbewerb brauche. Was wirklich gebraucht werde sei ein Denken, das weniger fanatisiert vom Dogma des Marktes sei.

Es ist wirklich soweit gekommen, dass Überflüssiges weniger kostet als das was wirklich zum Leben benötigt wird. Es kostet blad weniger einen Flug nach London zu buchen als den Tagesbedarf an Lebensmittel für eine 5 köpfige Familie zu kaufen.

Tremonti griff den Heuschreckenkapitalismus frontal an und erklärte einem erstaunten Publikum, dass die Globalisierung vor allem auf der Teilung der Welt in zwei Teile beruhe: Asien als Produzent von Billigwaren und dem Westen, allen voran die USA, die Schulden machten um diese Waren zu importieren. Alles wurde von innovativen Finanzprodukten gestützt. Die Banken machten nicht mehr das wofür Sie die Existenztberechtiugung haben: Geld auf Vertrauensbasis sammeln und auf eigenes Risiko verleihen. Sie wurden zum Lotterie-Betreiber, bündelten Produkte und verkauften sie an Dritte.
Die gegenwärtige Krise wird schlimmer, mit Zinssenkungen und Liquiditätsspritzen, wird alles noch verschärft. Bretton Woods war 1944 die Lösung des Problems, die Grundidee davon ist auch für die heutige Situation die Lösung.
Tremontis Buch und Aussagen polarisieren die Debatte vor der Parlamentswahl in Italien.

L. Ron Hubbard schrieb im April 1966 einen Artikel zu diesem Thema, Hier ein Zitat: „Unterdrücker haben seit einiger Zeit ein Netz wirtschaftlicher Verstrickungen für die Gesellschaft gewebt, wobei sie wirtschaftliche Fehlinterpretationen oder Ignoranz benutzten, um diejenige Gesellschaften darin zu verwickeln, die erst kürzlich ihre Ketten tatsächlicher Sklaverei abgestreift haben. Heute bestehen die Ketten aus wirtschaftlichen Restriktionen und, offen gesagt, aus wirtschaftlichen Lügen.“

Lesen Sie dazu was L. Ron Hubbard über die Grundlagen der Wirtschaft schrieb: http://german.freedom.lronhubbard.org/page046.htm
Empfehlenswerter Artikel: https://religo.ch/2010/03/08/was-ist-fiatgeld-die-wirklichen-hintergrunde-der-finanzkrise/

Joss Stone verteidigt Tom Cruise


Lustigerweise braucht es manchmal ein Mädchen, um einen Mann zu schützen. Joss Stone, britische Soul-Sängerin und Songwriterin, hat sich über Tom Cruise geäussert und verteidigte ihn gegen Kritiker.

Sie sagte: „Tom hat mich angerufen und gesagt, dass er meine Musik liebe und ob ich rüberkommen und seine Familie kennenlernen möchte? Ich verstehe nicht, warum die Leute so gemein zu ihm sind.“

„Er ist herzlich, er machte auf mich in keinster Weise einen seltsamen Eindruck. Ich werde für diesen Mann einstehen und ihn gegen jegliche Kritiker verteidigen.“

Es gelte zu zeigen, dass Menschen die Tom Cruise persönlich kennen, nicht nur wissen dass er ein grossartiger Kerl sei, sondern von ihm generell sehr beeindruckt seien, und sich daher gerne für ihn einsetzen würden.

http://spiritualbeing.wordpress.com/2008/03/01/joss-stone-defends-tom-cruise/

Neuer Markt für die Psychiatrie: Das Geschäft mit der Angst!


Die Scientology-Kirche ist bekannt dafür, die Menschenrechtsverletzungen der Psychiatrie zu thematisieren. Dazu wurde in den 60er Jahren die Bürgerkommission für Menschenrechte CCHR gegründet.
Das unwissenschaftliche Diagnosesystem der Psychiatrie gehört zu den primären Punkten des Interesses von CCHR. Im Gegensatz zu medizinischen Diagnosen kategorisieren Psychiater nur Symptome, keine Krankheiten. Dr. phil. Jeffrey A. Schaler meint: „Der Anstrich von wissenschaftlicher Gültigkeit – obwohl dies nicht der Fall ist – ist betrügerisch. Gültigkeit bezieht sich auf das Ausmaß, zu dem etwas das repräsentiert oder misst, was es vorgibt zu repräsentieren oder zu messen. Wenn die Diagnose nicht repräsentiert, was sie vorgibt zu repräsentieren, sagen wir, dass die Maße keine Gültigkeit haben … Das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM-IV), das von der American Psychiatric Association herausgegeben wird, … ist für seine niedrige wissenschaftliche Gültigkeit berüchtigt.“ So ist es nicht verwunderlich dass die Behandlung eines Patienten durch die Psychiatrie rund 2000.- kostet. Dies ist etwa das Vierfache des Betrages der Schulmedizin.

Gerade kürzlich wurde die Mitteilung veröffentlicht, dass in der Schweiz 710’000 Menschen unter Angststörungen leiden würden. Gleichzeitig wurde suggeriert, dass viele nicht früh genug behandelt würden, was der Grund für die grosse Anzahl sei. Nun Tatsache ist, dass jemand spätestens nach der psaychiatrischen Behandlung wirklich krank ist.
Möchten Sie erfahren wie Sie jemandem helfen können der unter Angst leidet? Es gibt sehr effiziente nichtpsychiatrische Methoden, welche wenig bis nichts kosten.
Hier finden Sie eine interessante Website über das Thema Angst. Probieren Sie es selber aus. Das angepriesene Buch Selbstanalyse funktioniert.

Scientology und Nachhilfe


Scientology ist eine Philosophie, welche sich auf jegliche Lebensbereiche anwenden lässt. Von L. Ron Hubbard wurden viele Lebensbereiche erforscht. So auch das Gebiet der Ausbildung. So entstand das, was heute als Studiertechnologie bekannt ist. Diese Studiertechnologie wird in hochstehenden Privatschulen angewendet. Ein Beispiel dafür ist die Greenfields School in Sussex, England. Sie wurde zum Beispiel am 9. September 2005 von der „Financial Times“ als die beste unabhängige Schule von ganz Sussex bezeichnet. In einer Rangliste der 500 besten Privatschulen hatte sich die Greenfileds School in nur 3 Jahren von Rang 342 bis auf den Rang 46 vorgearbeitet. Es gibt aber auch sehr viele Angebote, welche diese Studiertechnologie anwenden um Schülern zu helfen, in der Schule besser zu werden. Erfahrungen zeigen, dass ein Kind durch die Anwendung dieser Studiermethode den Spass am lernen wieder erlangt und generell einen Fortschritt in der Schule erlebt.

Weshalb also rund um dieses Thema eine Kontroverse entfachen? Ist es so schlimm daran zu arbeiten Kindern mit Lernschwierigkeiten effektiv zu helfen?

Lernen Sie diese Studiermethode selber kennen.

Lesen Sie hier einige Erfahrungsberichte von Kindern

Gerichtsurteile betreffend Scientology


In der kürzlich wieder entfachten „Kontroverse“ um Scientology wird leider nicht erwähnt, dass die Rechtssprechung in den letzten Jahrzehnten in über 50 Urteilen den Religions- und Gemeinnützigkeits-Charakter der Scientology Kirche bestätigten. Hier finden Sie eine interessante Broschüre, welche diese Entscheidungen zusammenfassend in verschiedenen Kategorien aufführt. Aber Achtung, falls Sie sich Ihre Meinung über die böse Scientology bereits aufgrund von Informationen der Sektenexperten gemacht haben, dann sollten Sie diese Informationen nicht lesen. Warum? Es könnte Sie erschrecken, wie heftig Sie von Sektenexperten und anderen „Autoritäten“ angelogen wurden. Falls Sie jetzt neugierig wurden, war das natürlich keine Absicht 🙂

Lesen Sie hier die Geschichte welche Ihnen verschwiegen wurde:

30 Jahre Anerkennung nach Artikel 4 Grundgesetz Religionsfreiheit der Scientology Kirche in Deutschland. 1978 bis 2008

Scientology: Der Weg zur Anerkennung in Europa


Wie das Presseportal PR-Inside heute berichtete, gewinnt Scientology in Europa immer mehr Anerkennung. So hat die angesehene französische Zeitung Le Monde anfangs Januar einen umfassenden Bericht über die aktuelle Lage veröffentlicht. In den Ländern Schweden, Portugal, Slowenien, Kroatien, Ungarn und mittlerweile auch in Spanien ist Scientology vollständig als Religion anerkannt. Le Monde schlussfolgert daraus, dass Scientology mehr und mehr in der kulturellen Landschaft Europas Fuss fasst.

Hier einige wichtige Ereignisse:

    Am 31. Oktober 2007 wurde Scientology offiziell ins Religionsregister von Spanien eingetragen. Die Justiz hielt fest, dass die vorhergehende Weigerung Scientology im Register als Religion einzutragen ein Verstoss gegen die Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber religiösem Glauben darstellte.
    Im April 2007 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, die Scientologen könnten den Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Religionsfreiheit) geltend machen.

Dies betrifft alle 46 Staaten die Mitglied des Europarates sind:
Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

Das Ziel der Scientology ist, eine Zivilisation ohne Wahnsinn, ohne Verbrecher und ohne Krieg aufzubauen. Durch die im letzten Jahr erreichten Anerkennungen in verschiedensten Ländern, kann sich Scientology mehr und mehr seinen karitativen Programmen widmen. Dazu gehören hauptsächlich die folgenden:

Narconon: (Drogen-Selbsthilfe-Programm, welches erfolgreich Menschen hilft von Drogen wegzukommen und wieder gesellschaftlich integriert zu leben.

Criminon: Widmet sich der Rehabilitation von Straftätern. Criminon ermöglicht es einer Person die eigene Selbstachtung wieder zu erlangen.

Die Stiftung „Der Weg zum Glücklichsein“: Ein nichtreligiöser Moralkodex bestehend aus 21 Regeln ist. Über 70 Millionen Exemplare wurden weltweit bereits in Umlauf gebracht und haben erstaunliche Resultate im sozialen Zusammenleben erzielt.

Die Ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology Kirche: Gehört mittlerweile zu den größten privaten Katastrophenhilfsgruppen

In Deutschland aber auch in Frankreich verschloss man vor dieser Entwicklung bis Ende 2007 die Augen. Als dann aber verschiedene Berichte rund um die Anerkennung in Spanien und Protugal plötzlich durch die verhängte Mediensperre durchzusickern begannen, gelang dies nicht mehr. Der Artikel in der Zeitung Le Monde zeigt, dass seriöse Journalisten nun dazu übergehen, akkurat und sachlicher über Scientology zu berichten.

Scientology Kirche Berlin zieht positive Bilanz für 2007


Etwa ein Jahr ist es her, dass die Scientology Kirche Berlin ihre neuen Räumlichkeiten an der Otto-Suhr-Allee eröffnete. Innerhalb nur weniger Monate ist die Zahl der hauptamtlich aktiven Mitglieder in Berlin von knapp 30 auf mittlerweile 130 angewachsen. Während viele unter ihnen noch dabei sind, in ihre Aufgaben hineinzuwachsen, gehört etwa ein Drittel der hauptamtlich Aktiven zu den langjährigen Scientologen. Allein das Presse- und Rechtsamt der Kirche bringt mit ihren sechs Mitgliedern über 100 Jahre Scientology-Erfahrung auf die Waage.

Seit Januar 2007 besuchten nahezu 20.000 interessierte Mitbürger die Berliner Kirche, um sich selbst ein Bild zu machen. Noch höher liegen selbstverständlich die Besucherzahlen an den Informationsständen des Dianetik-Zentrums der Scientology Kirche in der Berliner Innenstadt. Hier haben sich mehr als 60.000 Menschen über Dianetik, Scientology und die Sozialprogramme der Kirche informiert. Über 13.000 Menschen haben allein im letzten Jahr ihr erstes Buch zum Thema Dianetik und Scientology erhalten, mehr Informationen und Kontakt möchten etwa die Hälfte von ihnen.

Damit betreut allein die Scientology Kirche Berlin derzeit insgesamt etwa 11.000 Menschen, die an der Scientology-Religion interessiert sind und damit begonnen haben, sich mit der religiösen Lehre zu beschäftigen. Der Schlüssel zum Erfolg ist Aufklärungsarbeit, der Abbau von weit verbreiteten Misskonzepten und der Aufbau von Vertrauen.

Die erste Scientology Kirche in Deutschland wurde in den 1970er Jahren in München gegründet. Dort befindet sich auch heute noch der Sitz der Scientology Kirche Deutschland. In über 40 Gerichtsurteilen wurde Scientology als Religion auch in Deutschland bestätigt. Nach massiven Angriffen durch die Weltanschauungsbeauftragten der Evangelischen Kirche und ihrer politischen Repräsentanten, kam es seit Anfang der 1980er immer wieder zu massiven Diskriminierungen gegenüber Scientologen. Seit 1993 beschäftigen sich international verschiedene namhafte Menschenrechtsgremien mit diesen Menschenrechtsverletzungen.

In Portugal und Südafrika wurde Scientology im Jahr 2007 nicht nur als Religion anerkannt, sondern auch von der Steuer befreit. In Spanien wurde sie als Religion und Kirche eingetragen. Schon im April 2007 entschied der Europäische Menschenrechtsgerichtshof, dass Scientology wie alle anderen Religionen zu behandeln ist. Für mehr Informationen: Sabine Weber – 030-364076-270 – Mobil: 0176-22362717, Otto-Suhr-Allee 30-34, 10585 Berlin, E-Mail: sabineweb@gmx.de

Hintergründe über die Scientology Geburt


„Ja, die Hölle existiert. Es ist kein Märchen. Man verbrennt tatsächlich. Diese Hölle ist nicht am Ende des Lebens. Sie ist hier ganz am Anfang. Es ist die Hölle, was das Baby erleben muss, bevor es zu uns kommt.“

Dies die Worte des französischen Frauenarztes und Geburtshelfers Dr. Frederick Leboyer der mit seinem Konzept der sanften Geburt die Geburtshilfe nachhaltig veränderte. Seine Ratschläge für eine Geburt ohne traumatische Erfahrung für das Neugeborene werden heute in weiten Kreisen berücksichtigt.

L. Ron Hubbard beschrieb bereits im Buch Dianetik – das 1950 veröffentlicht wurde – welchen immensen Einfluss das Geburtserlebnis auf das Leben eines Menschen hat. Es wird auch beschrieben was berücksichtigt werden sollte, damit die Geburt möglichst keine traumatische Erfahrung für das Kind und auch nicht für die Mutter wird. Die „sanfte Geburt“ – wie sie vom französischen Arzt Dr. Frederick Leboyer empfohlen wird – bestätigt die Entdeckungen von L. Ron Hubbard. Die Sinneswahrnehmungen eines Babys sind bereits lange vor der Geburt vorhanden und haben einen Einfluss auf das spätere Leben des Menschen. L. Ron Hubbard empfiehlt eine möglichst stille, ruhige Geburt wo keine unnötigen Geräusche oder gar „Anfeuerungsrufe“ der Geburtshelfer vorhanden sind, da das Kind bereits alle Wahrnehmungen speichert. In kürzlichen Medienberichterstattungen wurde die stille Geburt völlig verdreht dargestellt. Eine stille Geburt ist ruhig und es werden keine unnötigen Worte gesprochen. Dies hat nichts mit einem „Maulkorb“ für die werdende Mutter zu tun oder damit dass ihr verboten wird zu schreien.

Möchten Sie selber erfahren was eine solche Geburt wirklich bedeutet und welche Wirkung dies auf das Leben eines Menschen hat? Hier finden Sie einen aktuellen Artikel.

Die englische Website über die Geburt unter Berücksichtigung der Konzepte von Dianetik und Scientology gibt Ihnen detaillierte Antworten.

Wie können Sie ein Kind zu einem selbstbewussten und selbständigen Mnschen aufziehen, der Sie als einen wahren Freund betrachtet? Lesen Sie diesen Artikel über die Erziehungsgrundlagen der Scientology.

Im Buch Dianetik wird beschrieben wie sich Wörter, die während eines schmerzhaften Erlebnisses gesprochen werden, im späteren Leben auswirken können. „Dianetik- Der Leitfaden für den menschlichen Verstand“ von L. Ron Hubbard 

„Geburt ohne Gewalt“ von Dr. Frederick Leboyer

Scientology Mitglieder freigesprochen


Zwei Mitglieder der Scientology Kirche,  die anfänglich zu 500.- Busse wegen Verleumdung und Ehrverletzung verurteilt wurden, sind wieder freigesprochen worden. Worum ging es?

In einem Brief an einen jurassischen Richter hatten die zwei Scientologen mitgeteilt, dass sie eine laufende Klage gegen Jean Luc Barbier zurückziehen werden. Sie begründeten diesen Entscheidung damit, dass sie der Ansicht seien, die Angelegenheit solle mittels einer psychiatrischen Expertise weitergeführt werden. Jean Luc Barbier fühlte sich durch diese Aussage beleidigt und reichte eine Klage wegen Verleumdung beim Kantonalen Gericht ein. Dieser Klage wurde damals auch stattgegeben.

Gegen diese Verurteilung durch den Staatsanwalt, reichten die Scientologen Rekurs ein. Als sie im Herbst 2007 vor dem Richter Pierre Lachat erschienen, wurde das Urteil bekannt ggeben, worin festgehalten wurde dass die Äusserung der Scientologen keine Verleumdung und keine Ehrverletzung darstellten. Somit sind die zwei Mitglieder der Scientology Kirche vollumfänglich freigesprochen.  Her Barbier wurde dazu verurteilt die Anwaltskosten der beiden Scientologen zu bezahlen, diese beliefen sich auf rund Fr. 2’700.–.

Der Richter begründete den Freispruch damit, dass es Verleumdung sei, wenn jemand sich mit der Absicht an eine Drittperson wendet, um dem Ansehen und der Ehre von jemandem zu schaden. In diesem Falle sei lediglich festgehalten worden dass jemand krank sei, der auch wirklich krank sei. Diese Feststellung habe keine negativen Auswirkungen und sie enthalte auch keine Beurteilung im Sinne einer Ehrverletzung.

Desweiteren hielt der Richter Pierre Lachat fest, dass selbst bei Berücksichtigung der Verleumdung die zwei Verurteilten den Beweis der Wahrheit erbracht haben, indem sie ein Dutzend Schriftstücke vorlegten, die beweisen, dass Jean-Luc Barbier effektiv Gesundheitsprobleme hat. Jean Luc Barbier habe den Beweis der Krankheit unter anderem sogar selbst erbracht, da er selber in einem veröffentlichten Bericht sich als Kranken bezeichnete.

Bei der Urteilsverkündung war Jean-Luc Barbier abwesend. Auch bei der erstinstanzlichen Verkündung war er abwesend. Damals ironischerweise mit der Begründung, dass er krank sei. Wie auch immer, anscheinend hat er die Absicht nochmals Rekurs einzulegen.

Mehr über Anti-Religions Extremisten gibt es auf der Seite www.ignorantia.ch

Jürg Stettler, Präsident der Scientology Kirche Zürich


Jürg Stettler, Präsident und Pressesprecher der Scientology Kirche Zürich gab ein ausführliches Interview über seine persönliche Sicht über Scientology und nimmt auch zu kritischen Fragen Stellung:

Weitere interessante Artikel rund um Scientology

Frage: Welche Bedeutung hat L. Ron Hubbard für heutige Scientologen?
Jürg Stettler: Er ist der Gründer der Religion. Er wird von vielen Scientologen als aussergewöhnliche Persönlichkeit angesehen, der mit seiner Lehre von Scientology und Dianetik Wege zur spirituellen Entfaltung gezeigt hat.

Frage: Jeder Mensch hat seine starken und seine schwachen Seiten. Wo sehen Sie die grössten Stärken bei L. Ron Hubbard, wo seine grössten Schwächen?
Jürg Stettler: Hubbard hat immer selber geforscht und dabei auch Autoritäten hinterfragt. Eine seiner wichtigsten Thesen war, dass nur das wahr ist, was man selber beobachtet hat. Insofern hat er seine eigene Integrität aufrechterhalten und sich nicht den Meinungen anderer angepasst. Er hatte sicher sehr viele geniale Eigenschaften.
Wie jeder von uns war Hubbard auch nur Mensch und sicher nicht unfehlbar oder “heilig”.

Frage: Wenn Hubbard für Scientology nicht als unfehlbar gilt, wo hat er dann gefehlt? Wo wurde L. Ron Hubbard z.B. von der heutigen Scientology korrigiert? Gibt es dafür ein Beispiel? Oder handelt es sich um eine hypothetische Unfehlbarkeit – so wie es ein Anthroposophe mir gegenüber mal bezüglich Rudolf Steiner ausgedrückt hat: Steiner hätte durchaus irren können, er hat aber nicht.
Jürg Stettler: In seinen Schriften finden sich verschiedentlich Hinweise darüber, dass er sich geirrt hatte oder dass neue Informationen zu anderen Schlüssen geführt haben.
Die Texte von Hubbard werden von der heutigen Scientology nicht umgeschrieben, sondern z.T. vielleicht anders gewichtet.

Frage: Ist Hubbard als Mensch, der sich nicht an die Meinungen anderer angepasst hat, ein Vorbild für heutige Scientologen? Oder müssen diese sich nicht vielmehr an die Meinung Hubbards anpassen, wenn sie Scientologen bleiben wollen?
Jürg Stettler: Die These dass nur das für einen wahr ist was man selber beobachtet hat, gilt für jeden Scientologen und soll von diesen auch bei den Aussagen Hubbards angewendet werden. Selbst Hubbard hat in seinen Vorträgen immer wieder darauf hingewiesen.

Frage: Als „strong man“ der Scientology gilt heute David Miscavige. Wie ist das Verhältnis heutiger Scientologen zu Miscavige?
Jürg Stettler: David Miscavige ist der Vorsitzende des Religious Technology Centers. Die Scientologen achten ihn in dieser Funktion und sehen dass er eine grosse Persönlichkeit ist, die energisch und zielgerichtet arbeitet und dabei auch die menschlichen Kontakte im Umgang mit seiner Umgebung betont.
Er ist ganz sicher ein moderner „Leader“, dem von den Scientologen Hochachtung entgegengebracht wird.

Frage: Wo sehen Sie die Stärken Miscaviges? Wo sind sie mit David Miscavige nicht einverstanden?
Jürg Stettler: Siehe oben. Ich wüsste nicht wo es grundsätzliche Punkte gäbe, mit denen ich nicht einverstanden wäre.

2 Scientology: Religion, Kirche, Sekte, Konzern?

2.1 Religion?

Frage: Scientology will – um jeden Preis, wie es scheint – Religion sein. Weshalb?
Jürg Stettler: Wenn über 30 Religionsexperten, die Scientology studiert haben, und dann einstimmig zum Schluss kommen dass Scientology eine Religion ist und religiöse Ziele verfolgt, so ist dies einfach eine Bestätigung von Tatsachen.
Insofern bestehen wir einfach darauf dass diese Tatsachen zur Kenntnis genommen werden.

Frage: Scientology will doch nicht bloss deshalb eine Religion sein, weil rund 30 der weltweit Tausenden von Religionswissenschaftlern Scientology für eine Religion halten. Da steht doch zweifellos ein eigenes, inneres Anliegen am Anfang?
Jürg Stettler: Selbstverständlich. Wenn sich jemand intensiver mit Scientology befasst so sieht er bald den religiösen Charakter dieser Gemeinschaft und der Lehren.

Frage: L. Ron Hubbard hat selbst erklärt, dass er mit dem Anspruch der Scientology, Religion zu sein, finanzielle und gesellschaftliche Vorteile im Auge hat. Wie soll man da religiöse Absichten noch ernst nehmen?
Jürg Stettler: Diese angeblichen Aussagen wurden entweder misinterprätiert, aus dem Zusammenhang zitiert oder stammen von Quellen die nicht über alle Zweifel erhaben sind. Inzwischen hat sich hundertfach gezeigt, dass Scientology objektiv eine Religion ist und in immer mehr Ländern als solche anerkannt ist.

Frage: Es gibt keine in der Religionswissenschaft allgemein anerkannte, geschweige denn eine “objektive” Definition von Religion. Was meinen Sie damit? In welchem Sinn ist Scientology für Sie Religion?
Jürg Stettler: Scientology befasst sich mit Fragen, die in jeder Religion aufgegriffen werden (wer bin ich, wohin gehe ich, was ist der Sinn des Lebens, was geschieht nach dem Tod, was ist meine Beziehung zu Gott usw), insofern lässt sich Scientology gar nicht anders einordnen.

Frage: Seit wann beansprucht L. Ron Hubbard für die Scientology den Status als Religion?
Jürg Stettler: L. Ron Hubbard hat schon in den frühen 50er Jahren erkannt, dass es eine unsterbliche geistige Identität gibt und dass es eben auch frühere Leben gibt. Es gibt dazu zahlreiche Texte aus diesen Jahren, die diese Entwicklung aufzeigen und wo Hubbard bestätigt, dass Scientology eine Religion ist. Hubbard war ein Forscher. Die Entwicklung zur Religion lässt sich in seinen Schriften sehr gut nachvollziehen.

Frage: Wann hat Hubbard das erste Mal Scientology-Rituale entworfen und wie ausführlich waren die?
Jürg Stettler: Die ersten Scientology Rituale (Taufe, Hochzeit, Beerdigung) stammen aus der Mitte der 50er Jahre. So existiert eine Tonbandaufzeichnung einer Namensgebungszeremonie aus dem Jahre 1957. Die Details der Zeremonien wurden etwas später im Buch “Hintergründe und Zeremonien” zusammengefasst.

Frage: Was ist an diesen Ritualen religiös? Feierliche Trauungen macht auch das Standesamt, Namensgebungsrirtuale gibt?s bei den Pfadfindern, Vorträge am Sonntag bei diversen Vereinen ? all dies ist nicht religiös. Was macht die Rituale Hubbards religiös?
Jürg Stettler: Ich verweise hier auf die Zeremonien und die dabei benutzten Texte, die zeigen, dass sie sich ans geistige Wesen wenden.
Auch die Sonntagsandachten setzen sich mit spirituellen Fragen, der Beziehung zu Gott, seinen Mitmenschen etc auseinander.
So führt die Scientology Kirche auch regelmässig gemeinsame Andachten mit anderen Religionen durch.

Frage: Können Sie die Vorstellung des von ihnen genannten Geistigen Wesens in diesen ersten, von Hubbard entworfenen Ritualen noch etwas präzisieren?
Jürg Stettler: Die Existenz eines höchsten Wesens wird in diesen Zeremonien als Tatsache festgehalten…es wird aber jedem einzelnen selber überlassen, seine eigene Beziehung zu diesem höchsten Wesen zu finden.
Dass der Mensch selber ein geistiges, unsterbliches Wesen ist, ist ein Grundbestandteil der Lehre von Scientology…ist aber auch nicht nur In Scientology zu finden.

Frage: Nehmen die Rituale Bezug auf die Transzendenz – auf ein höheres Wesen oder auf ein höheres Ziel im Sinne des buddhistischen Nirvana?
Jürg Stettler: Wenn man das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche liest, das integrierender Bestandteil jeder dieser Rituale ist so sieht man dass ein höchstes Wesen aber auch das Spirituelle Grundbestandteil dieser Zeremonien sind.

Frage: In den Neunzigerjahren konnte man in der Schweiz Scientology-Werbern begegnen, die religionskritischen Menschen gegenüber den Anspruch der Scientology, Religion zu sein, verniedlicht oder gar bestritten haben. Wie sieht das heute aus?
Jürg Stettler: Es ist ganz klar dass jeder Scientologe weiss, dass Scientology eine Religion ist. So wird auch jedem Interessenten ein Film “Orientierung” gezeigt, in dem das Religiöse im Detail vorgestellt wird. Auch auf den Einschreibeformularen, mit denen ein Kursbesuch beantragt wird, unterschreibt der Interessent dass er zur Kenntnis genommen hat, dass Scientology ihm als Religion vorgestellt wurde.
Insofern können diese Beispiele früher nur Einzelfälle gewesen sein.

Frage: Der Soul-Sänger Isaac Hayes, der dem “Chef” bei der Fernsehserie “South Park” die Stimme gab und wegen einer Satire über Scientology aus eben dieser Serie ausstieg – vorangegangene Satiren über Christentum, Judentum, Mormonentum und Islam hatten Hayes nicht gestört – meint zu seinem Einsatz zur Verbreitung der Scientology-Studiertechnologie in benachteiligten Innenstadt-Schulen in den USA: “It’s not religious.” Hayes scheint damit einer der Einzelfälle zu sein?
Jürg Stettler: Tatsache ist, dass verschiedene Methoden innerhalb der Scientology sich auch im säkularen Leben anwenden lassen. Wenn also z.B. in der Scientology eine Methode existiert wie man effektiver studieren kann und wie man beim Studium der Lehren Hubbards besser vorankommt, so lässt sich diese Methode auch auf andere Wissensgebiete anwenden und dann ist die Methode in diesem Zusammenhang eben nicht religiös.
Ein etwas profaner Vergleich: Wenn man in der Kirche das Abendmahl einnimmt und dabei Traubensaft trinkt, so besteht hier ein religiöser Bezug.
Wenn ich aber im Gasthaus einen Traubensaft bestelle, so kann ich diesen auch ohne religiöse Gefühle trinken.

Frage: Gibt es heute noch Länder, in denen Scientology den Anspruch, Religion zu sein, gar nicht oder nicht mit derselben Vehemenz vertritt wie z.B. in den USA?
Jürg Stettler: Scientology konstituiert sich überall als Religion. Selbstverständlich gibt es einige Ländern die schon fast monotheistisch ausgerichtet sind und in denen die lokalen Regeln über den Auftritt als Minderheits-Religion eingehalten werden, wobei der religiöse Status immer beibehalten wird.

Frage: Wie sieht die Situation in Griechenland aus, wo Scientology in den Neunzigern als “Zentrum für angewandte Philosophie”, nicht aber als “Kirche” auftrat?
Jürg Stettler: Scientology ist in Griechenland seit vielen Jahren als Kirche und somit religiöse Gemeinschaft konstituiert was man auch in ihren Statuten sehen kann. Auch zuvor war der religiöse Bezug in den Statuten zu finden.

Frage: Was empfinden Sie selbst als das besonders Religiöse an Scientology?
Jürg Stettler: Wir gehen davon aus, dass der Mensch ein unsterbliches geistiges Wesen ist, entsprechend gibt es auch eine Wiederverkörperung. Wir gehen davon aus dass es ein höchstes Wesen gibt. Insofern werden auch die wichtigen Fragen jeder religion beantwortet: Wer sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir?

Frage: Wo spielt das Religiöse an Scientology in Ihrem Leben eine Rolle? Wo nehmen Sie auf die Transzendenz (ein höheres Wesen oder ein höheres Ziel im Sinne des buddhistischen Nirvana) Bezug?
Jürg Stettler: Mit dem Wissen dass man ein unsterbliches geistiges Wesen ist geht man natürlich an viele Probleme des Lebens ganz anders heran und bezieht das Spirituelle in den Alltag mit ein. Man strebt nach höherem Bewusstsein und sieht auch in seinem Mitmenschen das Spirituelle. Auch die Einstellung zum Tod ändert sich entsprechend.
Das Leben als solches hat mit Religion zu tun.

2.2 Kirche?

Frage: Im Gegensatz zum englischen Wort “church” meint das deutsche Wort “Kirche” in aller Regel eine christliche Gemeinschaft. Weshalb täuscht die Scientology im deutschen Sprachraum durch die Verwendung dieses Begriffs Christlichkeit vor?
Jürg Stettler: Das Wort “church” lässt sich nur mit “Kirche” übersetzen. Das Wort “Kirche” ist tatsächlich vor allem von christlichen Gemeinschaften besetzt, aber nicht ausschliesslich. Insofern müssen wir auch immer wieder auf den Unterschied hinweisen. Ganz abgesehen davon ist es eine Tatsache, dass der Gebrauch dieses Worten nicht unbedingt von Vorteil ist, haben doch die etablierten Religionsgemeinschaften diesem Begriff nicht unbedingt einen positiven Klang gegeben.

Frage: Wenn der Begriff Kirche so negativ besetzt ist – das Faktum, dass er auch von Scientology verwendet wird, ist angesichts des eher mässigen Prestiges der Scientology in der Oeffentlichkeit vielleicht nicht unbedingt geeignet, das Image des Begriffs zu heben – und sich werbemässig ungünstig bemerkbar macht, warum wählt ihn Scientology dann? Warum nimmt sie nicht Uebertragungen wie “Gemeinschaft”?
Jürg Stettler: Auch unter Scientologen wird immer wieder mal diskutiert und vorgeschlagen den Begriff “Kirche” mit z.B. “Gemeinschaft” zu ersetzen.
Bisher wurde es aber nicht umgesetzt, sondern eher daran gearbeitet, dem bei einigen Menshen negativen Klang des Begriffs “Kirche” einen neutralen Klang zu geben.

2.3 Sekte / vereinnahmende Gemeinschaft?

Frage: Scientology gilt allgemein als recht typisches Beispiel einer Sekte / vereinnahmenden Gemeinschaft / konfliktträchtigen Organisation / Gruppierung mit totalitärer Tendenz. Können Sie das nachvollziehen?
Jürg Stettler: Das Wort “Sekte” wird ausschliesslich von Gegnern dieser Gruppen verwendet. Es dient der gesellschaftlichen Aechtung. Es müsste als Unwort des Jahrzehnts angeprangert werden.
Insofern haben auch “Sektenpfarrer” versucht, diesen Begriff mit ausschliesslich negativen Prädikaten zu kombinieren.
Das Wort hatte mal eine neutrale Definition.
Das Wort ist wohl eine der geschicktesten Wortmanipulationen der Neuzeit.

Frage: Wenn wir den Begriff der “Sekte” vermeiden, verschwindet das damit bezeichnete Problem noch nicht – ebensowenig wie eine Aechtung des Begriffs der “Krankheit” eine allgemeine Gesundung der Menschheit bewirken würde. Weil das Poblem fortbestünde, ergäbe sich zwangsläufig ein Ersatzbegriff. Formulieren wir also mit anderen Worten:
Scientology gilt allgemein als recht typisches Bespiel einer vereinnahmenden Gemeinschaft / konfliktträchtigen Organisation / Gruppierung mit totalitärer Tendenz. Können Sie das nachvollziehen?
Jürg Stettler: Auch andere Begriffe wie z.B. totalitär oder vereinnahmend wurden von Gegnern geprägt um auszugrenzen.
Nehmen wir das Wort totalitär: Genauso könnte man andere Organisationen als totalitär bezeichnen..aber redet jemals jemand von einem totalitären Fussballclub, dessen Präsident den Trainer von einem Tag auf den anderen auf die Strasse stellt, oder wo der Trainer einen verdienten Spieler gegen seinen Willen auf die Ersatzbank setzt?
Wieso ist es nötig mit derartigen Worten auszugrenzen? Wieso kann man nicht neutral von einer neuen religiösen Gemeinschaft sprechen, von mir aus auch “kontrovers”?

Frage: Gerade nichtkirchliche Sektenexperten sehen Scientology besonders kritisch, obwohl diese ja keine Angst vor allfälliger Konkurrenz haben können. Wie kommt das?
Jürg Stettler: Es gibt “Kritiker” und Kritiker”. Die wenigen Fanatiker, die kein gutes Haar an diesen Gruppierungen, u.a. auch Scientology, lassen, können an einer Hand abgezählt werden. Jeder dieser Person hat seine eigene Geschichte und Motivation.
Konstruktive Kritik ist jedoch willkommen. Entsprechend sind wir immer mehr mit Kritikern, die nicht einfach nur schaden, sondern konstruktiv diskutieren wollen, im Dialog.

Frage: Kaum eine Organisation hat – im Verhältnis zur Mitgliederzahl – so viele Aussteigerberichte in Buchform produziert wie Scientology. Der Anteil unzufriedener Ex-Mitglieder scheint bei Scientology so hoch zu sein wie bei kaum einer anderen Organisation. Wo liegt der Grund?
Jürg Stettler: Niemand interessiert sich dafür, wenn ein ausgetretenes Mitglied der reformierten Kirche seinen Missmut mit seinem Pfarrer in Buchform verbreiten will. Scientology scheint entsprechend einfach aktueller zu sein. Ich kenne aber z.B. in der Schweiz nur eine einzige Person, die als Aussteiger gegen Scientology ein Buch verfasst hat und wer sich in der “Szene” auskennt merkt schnell dass einige wenige Aussteiger wie in einem Wanderzirkus herumgeboten werden, wobei sich auch dies in den letzten Jahren sehr gelegt hat.

Frage: Bei manchen sog. Sekten trifft Ihre Aussage vom Wanderzirkus der immer gleichen Aussteiger nicht schlecht, bei Scientology bezeichnenderweise aber eben gerade nicht (wer wäre denn Teil dieses Wanderzirkusses?) Zu Scientology treten im Gegenteil immer wieder neue Ehemalige auf, die ihre Erfahrungen publizieren. Eben ist im deutschen Sprachraum etwa der Bericht von Wilfried Handl erschienen.
Auch scheint die Debatte um Scientology weiterhin eher heftig geführt zu werden, vgl. die Diskussion um den Ausstieg von Isaac Hayes bei der Serie “South Park”. Wie kommen Sie da zu Ihrer Einschätzung, dass sich die Debatte gelegt habe?
Jürg Stettler: Tatsache ist, dass ich in der Schweiz keine Aussteiger kenne, die in den letzten 10 Jahren die Scientology verliessen um dann Scientology öffentlich anzugreifen. In der Schweiz sind mir einzig zwei Personen bekannt, die ihre Erfahrungen in Buchform gefasst haben (Romandie inbegriffen).
Handl stammt aus Oesterreich, hat vor vielleicht 15 Jahren den letzten Scientology Kurs absolviert und seine Story ist extrem aufgebauscht.
Wenn sich die “Debatte” zu Scientology nur noch an Tom Cruise’s Eheleben oder an Isaac Hayes’s Stimme orientiert, dann zeigt dies dass die Debatte wirklich abgeflaut ist!

Frage: Gibt es Dinge / Situationen bei Scientology, wo Sie selbst Druck erleben und für Aussteiger, die von Scientology einen sektenhaften / vereinnahmenden Eindruck erhielten, ein gewisses Verständnis haben?
Jürg Stettler: In jeder Organisation gibt es Regeln, die eingehalten werden müssen um einen geregelten Betrieb zu gewährleisten. Ein Pfarrer muss am Sonntag um 9:30 auf der Kanzel stehen, könnte aber gleichzeitig den Druck der Kirche, die ihn zur Sonntagsarbeit zwingt, monieren. So kann man den “Druck” den man z.B. als Mitarbeiter hat, in irgendeiner anderen Organisation antreffen.
Ganz abgesehen davon dass ich meine Aufgabe als Mitarbeiter als Challenge empfinde, was sehr viel Spass machen kann. Die Stories von Aussteigern sind z.T. masslos übertrieben. Man fühlt sich ab und zu an eine zerrüttete Ehe erinnert bei der am Partner kein guter Faden mehr gelassen wird.

Frage: Ein typisches Sektenmerkmal (oder, wenn man den Sektenbegriff vermeiden will, Merkmal einer vereinnahmenden Gemeinschaft) ist das Faktum, dass Mitglieder nicht in der Lage sind, Nachteile und negative Seiten der eigenen Organisation zu benennen. Wo sehen Sie die Nachteile und die Schattenseiten der Scientology?
Jürg Stettler: Ich weiss nicht wer dieses Kriterium erfunden hat. Selbstverständlich gibt es auch innerhalb der Scientology Situationen, die zu kritisieren sind, und dann aber meistens mit einzelnen Personen zu tun haben. Entsprechend gibt es dann auch die Möglichkeit Missstände anzuprangern, zu berichten und Lösungen vorzuschlagen.
So wurden auch innerhalb der Kirche immer wieder Situationen verbessert, die nicht optimal waren, wie z.B. Stundenplaneinteilungen, die Möglichkeit genügend Zeit mit der Familie zu verbringen etc.

Frage: Sehen Sie bei Scientology auch strukturelle Probleme, die über die banale Feststellung des “Schwarze-Schafe-gibt’s-überall”-Arguments hinaus gehen?
Jürg Stettler: Grundsätzlich nicht, denn der Aufbau der Organisation ist sehr logisch und das Organigramm wird z.B. sogar von anderen Organisationen benutzt.

Frage: Muss nicht jede Organisation, die in die Jahre kommt, sich verändern, um mit der Zeit Schritt zu halten? Wie steht das bei Scientology aus? Oder ist Scientology perfekt für die Ewigkeit: Scientologia numquam reformanda?
Jürg Stettler: Sicher müssen Aspekte angepasst werden, wenn sich die Technik verbessert und neue Möglichkeiten offenstehen. Extrem formuliert: Niemand in Scientology würde auf den Einsatz von Computern verzichten nur weil L. Ron Hubbard zu seiner Zeit nicht damit gearbeitet hat und diese in seinen Schriften zur Organisation nicht erwähnt hat.
Die Methoden von Hubbard helfen vielen Leuten, es besteht entsprechend kein Grund hier was zu ändern.

Letzte Aenderung 2006, © Jürg Stettler 2006 (Antworten), Infostelle 2000, 2006

Reinkarnation im Christentum


Oft wird von Menschen welche sich nur oberflächlich mit Scientology auseinandersetzen behauptet, es sei nicht möglich Christ zu sein und sich gleichzeitig mit Scientology zu befassen. Vor allem die Idee dass nach dem Tod ein neues Leben wartet, wird oft als mit dem Christentum „nicht zu vereinbaren“ dargestellt. Ich wurde selber als Christ erzogen und im Religionsuntericht wurde versucht mir „den richtigen Glauben“ beizubringen. Ich denke aber dass schlussendlich der Pfarrer selber an der Glaubensdoktrin zweifelte. Mittlerweile bin ich seit 18 Jahren Mitglied der Scientology Kirche. In dieser Zeit hatte ich sehr viele Gespräche mit Angehörigen verschiedenster Religionsrichtungen. Einerseits ist mir dabei aufgefallen, dass Christen welche zur reformierten oder katholischen Amtskirche gehören, zum grössten Teil kein Bibelwissen haben. Die Kenntnis des Christentums beschränkt sich sehr oft auf das Konzept „Glauben und Beten“. Meiner Beobachtung entsprechend sieht es bei den christlichen Freikirchen und auch bei Gemeinschaften wie den Zeugen Jehovas und Mormonen ganz anders aus. Obwohl in diesen Gemeinschaften auch der „Glaube“ im Vordergrund steht, konnte ich trozdem beobachten, dass Menschen aus diesen Gruppen ein viel umfassenderes Wissen über die philosophischen Konzepte der Bibel haben. Wenn ich diese Menschen jedoch auf Reinkarnation ansprach und ihnen zeigte, dass Reinkarnation im Christentum beschrieben wird, konnten viele dies nicht akzeptieren. 

Ich habe hier einige Links gesammelt, welche sich alle mit den christlichen Vorstellung von Reinkarnation befassen. Viele Grundlagen auf denen das Christentum beruht, lassen sich aus diesem Gesichtspunkt ganz neu einschätzen.

Bereits bevor ich mich mit Scientology – der Philosophie von L. Ron Hubbard – befasste, hatte ich die Einstellung, dass sich die östlichen und westlichen religiösen Vorstellungen nicht wirklich wiedersprechen, sondern einfach andere Wege (Praktiken) zum Erreichen des gleichen Zieles sind. Die hier aufgeführten Informationen finde ich als wichtig, um westliche und östliche Vorstellungen besser verstehen zu können. Es wird auch aufgezeigt, dass die heutige Doktrin der christlichen Amts- und auch vieler Freikirchen, alles andere als unbestritten ist.

Reinkarnation im frühen Christentum
(Ein Auszug aus dem Buch „REINKARNATION“ von Ronald Zürrer)

„Reinkarnation im Christentum“
(Hauptsächlich über das Konzept von Ursache und Wirkung, sehr empfehlenswert)

Reinkarnation im frühen Christentum

Wilfried Handl’s Ausstieg


Viel wird über Wilfried Handl gesprochen, es scheint so, als ob er endlich die Anerkennung findet, welche er innerhalb Scientology nie hatte.

Dazu eine Stellungnahme der Scientology Kirche durch Jürg Stettler:
„Abgesehen von einigen Diffamierungen und pathetischen Ausschmückungen, gibt es verschiedene objektive Kriterien, die bekannt sein müssen, um sich ein vollständiges Bild über Handl machen zu können.
Tatsächlich war Handl für wenige Monate Leiter einer der zwei damals kleinen Scientology Kirchen in Wien, wurde aber wieder abgesetzt. Dies war vor bald 25 Jahren! Er wurde in der Vergangenheit wegen seines Lebenswandels dreimal aus der Gemeinschaft ausgeschlossen aber auf Antrag wieder aufgenommen. Seither hatte er keine Funktionen mehr bei Scientology und auch keine Einsicht in Internas. Nicht nur dies: in all den 28 Jahren, in denen er sich gemäss Artikel intensivst mit Scientology befasst haben soll, hat er einige wenige Kurse besucht, für die ein Student höchstens ein paar Wochen benötigt. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien ganz abgebrochen. Seine ‚Insider’ – News stellen einen Etikettenschwindel sondergleichen dar.“

Nachtrag vom 21.02.2009
Da Herr Handl seine Aktivitäten gegen Scientology witerhin mit zahllosen Unterstellungen und schlichten Lügen schmückt, veröffentliche ich hier einige Fakten zu seinen Behauptungen:

Behauptung:
Er war „Chef von Scientology in Österreich“.

Richtigstellung:
Hier soll gezielt ein falscher Eindruck erweckt werden, denn Zeitpunkt und Dauer werden absichtlich verschwiegen. Wie erwähnt war Herr Wilfried Handl Anfang der 80er Jahre zwei Mal für insgesamt etwa 9 Monate leitender Direktor in der Scientology-Gemeinde in Österreich. Aufgrund seines unangemessenen Lebenswandels, der den kircheninternen Richtlinien so vollständig widersprach, wurde er beide Male schnell wieder abgesetzt.

Nach Einreichung diverser Bittschriften hatte man Herrn Wilfried Handl nach seinen drei Ausschlüssen immer wieder eine Chance gegeben, sich als Scientologe zu rehabilitieren. Leider ohne Erfolg. In den letzten 15 Jahren hat Herr Handl keinerlei Kurse mehr in der Scientology Kirche besucht. Ob er noch Seelsorge irgendwelcher Art in Anspruch nahm, ist in Österreich nicht bekannt.

Behauptung:
„Er ist der höchstrangige europäische Scientologe, der jemals ausgestiegen ist und darüber geredet hat.“

Richtigstellung:
Wenn wenige Monate vor ca. 25  Jahren  in einer leitenden Position und eine jahrzehntelange nahezu passive Mitgliedschaft bereits genügen, um der Öffentlichkeit als „höchstrangiger europäischer [Ex]-Scientologe“ verkauft zu werden, spricht dies unseres Erachtens eher für Scientology und alle langjährigen Mitglieder und Führungskräfte unserer Kirchen und Missionen in Europa.

Behauptung:
„Wir bekamen Order, ab sofort werden Kritiker nicht mehr verklagt und bedroht. Nun wurde auf Lobbying gesetzt. Auf ein positives Image. Auf Scientology, den Hollywood-Star-Club.“

Richtigstellung:
Dies ist eine freie Erfindung von Herrn Handl. Nach den frühen 80iger Jahren hatte er keinerlei Einsicht mehr in die Pläne der Scientology Kirche. Eine solche Anordnung gab es auch nie. Grundsätzlich bemühen sich die Mitarbeiter des Presse- und Rechtsamts der Scientology Kirchen um einvernehmliche Regelungen bei etwaigen Konflikten oder Angriffen auf die Kirche und ihre Mitglieder. Ist dies nicht möglich, wird die Scientology Kirche auch heute nicht zögern, die Gerichte zur Durchsetzung der Gesetze zu bemühen.
Mit Drohungen hat dies nichts tzu tun.

Behauptung:
Handl erzählt von Nötigung, von psychischer Gewalt, von Erpressung. Von Suchtrupps, die er rausschickte, wenn ein Scientologe es wagte, die Sekte zu verlassen.

Richtigstellung:
Eine der grundlegenden Kirchenrichtlinien fordert: „Wenn jemand fortgehen will, lassen Sie ihn schnell fortgehen. …“ [„Die Funktionsfähigkeit der Scientology erhalten“, aus dem Jahre 1965].

Es gehört ebenfalls zu den Kirchenrichtlinien, sämtliche Beiträge an ein Mitglied zurückzuerstatten, wenn die Person nicht aufgrund ihrer eigenen Selbstbestimmung Mitglied geworden ist. Die Theorien von Herrn Handl stehen in vollkommenem Widerspruch zu unseren Richtlinien, was aber nicht ausschließt, dass er sich selbst solcher Anweisungen schuldig gemacht hat.

Behauptung:
„Ich war ein Täter. Ich habe Menschen weh getan. Ich war Parteisoldat in einem faschistischen System.“

Richtigstellung:
Diese Aussage von Herrn Handl ist korrekt, aber nicht im Zusammenhang mit Scientology.

Vor seiner Scientology-Mitgliedschaft war Herr Handl aktives Mitglied der kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ und nahm in diesem Zusammenhang – so heißt es in seiner eigenen Eidesstattlichen Erklärung – an Trainingslagern teil, in dem er den Gebrauch von Schusswaffen, zum Bau und im Werfen von Bomben und anderen gewalttätigen Aktivitäten ausgebildet worden war. Aus einer weiteren Eidesstattlichen Erklärung Handls geht hervor, dass eine von ihm ins Leben gerufene kommunistische Lehrlingsgruppe 1972 an diversen Anschlägen während Demonstrationen teilnahm, bei denen es zu Sachbeschädigungen kam.

Als Scientologe ließ es Wilfried Handl zu, dass Mitglieder dieser kommunistischen Gruppe „Offensiv Links“ die Scientology Kirche in Österreich mit dem klar definierten Ziel infiltrierten, die Kirche zu zerstören und ihren Mitgliedern Schaden zuzufügen.

Nachdem eines der Mitglieder der Gruppe „Offensiv Links“ aufgrund seiner Straftaten und kriminellen Machenschaften aus früheren Tagen aus der Scientology Kirche ausgeschlossen worden war, versorgte ihn Wilfried Handl als hauptamtlich aktives Mitglied der Kirche nach wie vor weiter mit internen Informationen. Auch dies geschah in vollem Bewusstsein darüber, dass die Person Scientology als „Feind“ des Kommunismus betrachtete und die Glaubensgemeinschaft deshalb zerstören wollte.

Sie mögen dies als „Jugendsünden“ abtun, doch auch in späteren Jahren tat sich Herr Handl insbesondere dadurch hervor, die Kirche und ihre Mitarbeiter lautstark zu kritisieren, um sich gleichzeitig nicht an selbst getroffene Vereinbarungen zu halten.

Hier eine kurze Stellungnahme zu Wilfried Handl von seiner Ex-Frau Christine, jetzt Christine Davis, die mittlerweile in den Vereinigten Staaten lebt:

„Zu meinem Exmann Wilfried Handl:  Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wie unverantwortlich er sich verhält. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Kinder seit nunmehr Jahren. Er zahlt weder Schulden an den Staat noch Schulden an seine Freunde zurück. Er lebt von der Sozialhilfe, aber kann es sich leisten nach Schottland zu fliegen auf Urlaub oder nach Griechenland. Er macht Scientology verantwortlich dafür wie sich seine Söhne zu ihm verhalten oder besser warum seine beiden jüngeren Söhne nicht mehr mit ihm reden wollen. Es interessiert ihn nicht, welch ein Horror es immer wieder war und ist für die Kinder, zu sehen wie sich verantwortliche Menschen in ihrer Umgebung verhalten und zu wissen, dass ihr eigener Vater die Schuld auf andere schiebt. Herr Handl hat anfangs die Schuld auf den Krebs geschoben, dann war ich diejenige welche und jetzt ist es Scientology. Ich trauere um einen Freund und Vater, der wohl nur in meinen Träumen existiert hat, denn der Mann, der so sehr versucht einen Schuldigen für seine Probleme zu finden und seine Verantwortung zumindest seinen Söhnen gegenüber nicht einhält oder versucht sie wegzuargumentieren, ist offensichtlich nicht der Mensch, den ich geheiratet habe. Aber vielleicht war ich auch nur blind und dumm. Und meine Söhne? Ich habe sie nicht gezwungen den Kontakt abzubrechen- in keinster Weise! Es war ihre Entscheidung und warum? Weil ihr eigener Vater sie immer wieder traurig gemacht hat und sie ihre guten Erinnerungen behalten wollen. Das ist ihr einziger Grund und auch meiner. Wir wollen an ihn denken können mit einem Lächeln auf dem Gesicht und nicht mit Tränen im Herzen. Ich wünsche uns allen, dass der Tag kommen wird, wo wir das tun können! Aber solche Wunden heilen langsam“

Behauptung:
Scientology sei eine „Psychosekte“.

Richtigstellung:
Genau genommen gibt es „Psychosekten“ nicht. Mit dem Begriff möchte man der Scientology Kirche aber insbesondere den Religionscharakter absprechen und nur deshalb gehen wir überhaupt darauf ein.

Das Scientology eine religiöse Lehre ist, wird durch Hunderte von Gutachten und Gerichtsurteile mittlerweile weltweit und auch in Deutschland bestätigt. Sie finden hier eine Zusammenfassung solcher Gutachten und auch einige Gerichtsurteile dazu. Ebenfalls anbei die Pressemitteilung zu der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 2. November 2005.

Selbst massive Gegner aus den Reihen der Amtskirchen billigen der Scientology Kirche zumindest den Charakter einer Weltanschauung zu. Laut Grundgesetz muss sich der Staat aus beiden Bereichen – Religion und Weltanschauung gleichermaßen – geflissentlich heraushalten. Durch Begriffe wie „Jugendsekte“, „Wirtschaftsunternehmen“ oder gar „Psychosekte“ versuchte man diese Vorgaben des Grundgesetzes geschickt zu umgehen.

In Österreich selbst ist Scientology als Verein mit religiösem Zweck durch die Republik Österreich anerkannt.

Herr Handl hoffte offensichtlich mit Hilfe seines neuen Buchs über seine Scientology-Aktivitäten, die viele Jahre zurückliegen, Geld zu verdienen.

Richtig ist, dass Herr Handl Anfang der 80er Jahre für nur wenige Monate Leitender Direktor in der damals kleinen Scientology-Gemeinde in Österreich war.

Aufgrund seines unethischen Lebenswandels war er insgesamt drei Mal vollständig aus der Kirche ausgeschlossen worden. Vor über 15 Jahren hat Herr Handl seine Scientology-Studien abgebrochen.

Mit seinem jetzigen Buch aus dem Jahre 2005 unternimmt er den durchsichtigen Versuch, aus seiner ehemaligen Mitgliedschaft Kapital zu schlagen. Und natürlich folgt er jenen Klischees, von denen er sich ein Einkommen verspricht.

Behauptung:
„Geld. Es ging immer um Geld. Denn am Geld wurde der Erfolg gemessen.“

Richtigstellung:
Der Erfolg einer Scientology Kirche wird an der Zahl zufriedener Mitglieder gemessen, die aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, in ihrem Studium der Lehre und auf ihrem Erlösungsweg vorankommen.

Die Scientology Kirchen und Missionen bieten zudem unzufriedenen Mitgliedern die Möglichkeit, etwaige Beiträge innerhalb von drei Monaten nach Abschluss eines kirchlichen Dienstes zurückzufordern. Nicht in Anspruch genommene Beiträge werden in diesem Rahmen ohne zeitliche Beschränkungen ebenfalls erstattet. Einzige Ausnahme sind reine Mitgliedschaftsbeiträge, die von Land zu Land variieren und in Deutschland etwa 30 bis maximal 60 Euro im Jahr betragen.

Dass Scientologen nicht geldmotiviert sind, hat jetzt erneut der Bayerische Verwaltungs- gerichtshof bestätigt. Bei der Frage der Rechtsfähigkeit muss darüber entschieden werden, ob die Vereinsmitglieder eher wirtschaftlich oder ideell motiviert sind.

Hauptamtlich aktive Mitglieder inklusive der Vorstandsmitglieder unserer kirchlichen Einrichtungen arbeiten vorwiegend ehrenamtlich. Sie erhalten allesamt sehr geringfügige Vergütungen, die nicht einmal mit den Niedrigstgehältern amtskirchlicher Repräsentanten verglichen werden können. Intensive Prüfungen von Vorstandsvergütungen auf höchster Ebene der scientologischen Kirchenhierarchie führten zu keinem anderen Ergebnis. Im Gegenteil. 1993 wurden deshalb alle Scientology-Körperschaften in den USA als religiöse und wohltätige Organisationen von der Steuer befreit.
 
Der Bayerische VGH entschied am 2.  November 2005 nach ähnlich lautenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (1997), der Verwaltungsgerichte in Hamburg und Stuttgart jetzt auch in Bayern, dass die Scientology Kirche ideelle Ziele verfolgt und daher als Idealverein auch im Vereinregister zu verbleiben hat.

Zu den Äußerungen Handls ist zu sagen, dass aus seine zahlreichen Eidesstattlichen Erklärungen hervorgeht, dass es zu seinem persönlichen Lebensziel zu gehören schien, mit geringstmöglichem Aufwand so viel Geld wie irgend möglich zu verdienen. Eine Firma in Österreich, für die er tätig war, kann bestätigen, dass er Gelder von Kunden der Firma vereinnahmte, ohne die dafür vereinbarte Leistung zu erbringen. In anderen Fällen erhielten die Kunden einen Abklatsch von dem was ursprünglich vereinbart worden war.
Dieses Verhaltensmuster wird auch durch die Äußerungen seiner Ex-Frau Kiki Davis bestätigt.

Behauptung:
„Viele, die länger dabei sind, sind entweder drogensüchtig oder psychisch krank.“

Richtigstellung:
Hierbei handelt es sich schon deshalb um eine besonders dreiste Lüge, weil selbst unter hart gesottenen Gegnern unzweifelhaft bekannt ist, dass in Scientology jede Form des Drogenkonsums verpönt ist. Die Mehrheit der Scientologen trinkt keinerlei Alkohol, auch wenn dies nicht explizit verboten ist.

Die Sozialprogramme der Scientology Kirche umfassen ebenfalls eines der effektivsten Drogenrehabilitationsprogramme der Welt, welches von einer wachsenden Zahl von Experten in den gelobt wird. Die Effektivität des Programms, an dem bekannte und internationale Stars bereits erfolgreich teilgenommen haben, hat sich mittlerweile weltweit herumgesprochen.
Die Anti-Drogen Kampagnen der Kirche sind weltweit bekannt.

Was Handls Bruder anbelangt, so hat sich auch dieser nicht sonderlich intensiv mit der Scientology-Religion auseinandergesetzt und verschwand sehr schnell wieder aus dem Blickfeld. Im Nachhinein die Kirche für sein Schicksal verantwortlich zu machen, passt zur allgemeinen Strategie von Handl.

Behauptung:
„Hatten sie Angst, haben wir ihnen gesagt, sie sollen still sein. Liebe ist bei Scientology nicht vorgesehen.“

Richtigstellung:
Diese Aussage könnte kaum weiter von den Tatsachen entfernt sein. Scientology-Stifter L. Ron Hubbard bezeichnet die Liebe als größte positive Fähigkeit des Menschen. In seinen Ausführungen zu dem Thema sagte L. Ron Hubbard bereits im Jahre 1965:

„Die wohl schwerste Aufgabe, die man haben kann, besteht darin seine Mitmenschen weiterhin zu lieben, trotz aller Gründe, die dagegen sprechen.
Weiterhin zu lieben ist der wahre Beweis für Größe und Vernunft.
Wer dies erreichen kann, für den gibt es Hoffnung im Überfluss.
Für jene, die es nicht können, gibt es nur Kummer, Hass und Verzweifelung.
… Zu lieben ist der Weg zu Stärke. Trotz allem zu lieben ist das Geheimnis von Größe. Und es mag sehr wohl das größte Geheimnis dieses Universums sein.“

In der Lehre der Scientology-Religion geht es einzig und allein um Verstehen, Wissen und um die Erlösung durch eben diese Elemente. „Verstehen“ setzt sich aus Liebe (Affinität), gemeinsame Übereinstimmung (Realität) und Kommunikation zusammen und wird in Scientology das ARK-Dreieck genannt. Ziel der Scientology-Religion ist es, dass ARK eines geistigen Wesens – sein Verstehen, seine Affinität, Realität und Kommunikation – bis zu einem Punkt zu erhöhen, an dem er das Göttliche, Gott und die Unendlichkeit vollständig begreifen kann.

Herr Handl hat entweder offensichtliche Mängel in den Grundlagen der Scientology-Religion oder er lügt ganz bewusst als Marketing-Strategie für sein Buch.

Behauptung:
Er liest alles über Psychologie, was er in die Hände bekommt, denn das war bei Scientology streng verboten.

Richtigstellung:
Es gibt keinen Index in Scientology, in dem verbotene Literatur verzeichnet ist. Es gehört zu den grundlegenden Maximen in Scientology, selbst zu beobachten, selbst zu prüfen und sich dann zu entscheiden.

Verbote sind daher nicht nötig. Richtig ist, dass die Psychologie und Scientology sehr unterschiedliche Herangehensweisen an das Leben haben. Wer Scientology wirklich verstanden hat, und sieht, dass es funktioniert, wenn er es exakt anwendet, sieht in der Regel keinen Grund, sich mit anderen Praktiken zu beschäftigen. Da er eine funktionierende Lösung für alle Bereiche des Lebens gefunden hat und jetzt weiß, wie er sich und anderen Menschen helfen kann.

Insbesondere die von der Scientology Kirche gegründete KVPM – die „Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte“ – befasst sich intensiv mit Literatur aus dem Bereich Psychologie und Psychiatrie, um Missbräuche aufzudecken und über erfundene Diagnosen aufzuklären.

  • Hier ein weiterer Artikel über Wilfried Handl