Weltwirtschaftskrise

Von der Finanzkrise über die Deflation zur Hyper-Inflation

Gepostet am Aktualisiert am


Jeder Banker oder Politiker, welcher heute verkündet dass die Finanzkrise vorbei sei, sollte sofort einen anderen Job suchen, weit weg von allem das mit Finanzen zu tun hat. Inkompetenz kann heute nicht mehr toleriert werden, wenn es um das Wohl aller Menschen geht. Was die FED in den USA zur Zeit vormacht und von anderen Zentralbanken nachgebetet wird, würde die Schildbürger vor Neid erblassen lassen. Obama könnte man dann quasi als Bürgermeister der Schildbürger ernennen. Aus aktuellem Anlass veröffentliche ich hier Auszüge und Links zu äusserst wichtigen Artikeln, welche einen grösseren Gesichtspunkt zur heutigen Wirtschaftslage, den Verursachern hinter dem bervorstehenden Chaos und konkrete Vorschläge zu möglichen Lösungen aufzeigt. Sie sollten sich etwas Zeit nehmen um diese Artikel zu lesen. Sie vermitteln Ihnen einiges an Hintergrundwissen.

Artikel aus „Neue Solidarität“ Nr. 19, 06.05.2009
„Wenn Obama seine Politik nicht ändert, gibt es eine unglaubliche Katastrophe!“

Weltwirtschaft am Rande des Abgrunds – Wir brauchen eine Pecora-Kommission!

Staatliche Zahlungsausfälle

Aus dem biografischen Magazins „Ron – Der Freiheitskämpfer“:
Starke Stimmen im Land
ÜBER REGIERUNG
Über das Schreiben an Regierungen
Patriotismus
Regierung und Revolte
Zerstörung der Verfassung
Sich zusammenschließen und gewinnen
Verfassungswidrige Regierungen
Verfassungen
Die Entwicklung des Totalitarismus
Schnelle Rechtsprechung
Krawalle
Recht
Das Justizministerium versus die Amerikaner
ÜBER DIE WIRTSCHAFT
Wirtschaft
Wirtschaft – Krieg und Steuern

Weltwirtschaftskrise: Das Weltfinanzsystem wurde noch nicht gerettet

Gepostet am Aktualisiert am


Zur Zeit will sich fast jeder mit dem Versuch „positiv zu denken“ überbieten, obwohl eigentlich jeder weiss, dass wirkliche Veränderungen nur durch konkrete Massnahmen also Aktionen und nicht mit dem Denken vager Gedanken erreicht werden.

Die Aktien erleben einen neuen Höhenflug, wichtige Banken weisen wieder Milliardengewinne aus, ist doch alles Bestens, könnte man meinen.

Es gibt nur einen entscheidendenden Makel:
Bisher wurde weltweit absolut nichts getan, um die Kasinowirtschaft einzuschränken.

Einige Gedanken dazu:

USA: 175 Milliarden Steuergelder wurden 2008 für Bankenrettungen ausgegeben. Davon wurden rund 20% verwendet um die Boni der Manager zu bezahlen.

Gleichzeitig erhalten nur rund 30% der arbeitslosen Amerikaner Arbeitslosengeld, da 48 von 50 Staaten zahlungsunfähig sind. 15’000 Amerikaner verlieren pro Tag ihre Kranknversicherung aufgrund von Arbeitslosigkeit.

Welternährungsprogramm (WFP): Es wird gemeldet, dass mitlerweile über 1 Milliarde Menschen an Hunger leiden. Von den zugesagten 3.7 Milliarden $ wurden von der Staatengemeinschaft bisher jedoch nur die Hälfte auch wirklich zur Verfügung gestellt. 2008 konnte das WFP nur 10% der Hungernden mit Nahrungsmittel helfen.

Fazit: Einige Hundert Manager erhalten 18 x mehr an Boni aus Steuergeldern, wie die ganze internationale Staatengemeinschaft für eine Milliarde hungernde Menschen aufzubringen bereit ist!

Die Regierung von Barack Obama hat einen Kollaps der Umfragewerte hinter sich. Zur Zeit äussern nur noch 29% starke Zustimmung für Obama, was weniger ist als Bush zu diesem Zeitpunkt seiner Präsidentschaft hatte.

Obama blieb die Einlösung seiner Wahlkampf-Versprechen schuldig, seine Präsidentschaft an Lincoln und Roosevelt zu orientieren. Er trägt vielmehr die Interessen der Finanzplätze auf dem Rücken der Menschen aus. Die Realwirtschaft geht weiter den Bach runter.
Wem sollte man Vertrauen schenken? Den Menschen die den erlebten Zusammenbruch bereits seit Jahren korrekt vorausgesehen hatten? Oder denen die bereits damals völlig utopische Einschätzungen hatten und an eine unendliche Geldvermehrung glaubten?
Diejenigen die heute einen Aufschwung sehen, haben den tieferen Sinn hinter der Redewendung „Geld kann man nicht essen“ noch nicht verstanden.

Wirtschaft: Inflation und Deflation verstehen

Gepostet am Aktualisiert am


Die Zentralbanken sowie die Regierungen der Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen haben in den letzten 2 Jahren weltweit rund 30 – 60 Billionen für Rettungspakete und Liquiditätsspritzen ausgegeben. Dieses Geld kam jedoch fast nur den Banken, Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften zugute. Derweil eskaliert der Kollaps der Realwirtschaft in einem Tempo,welches einem Tsunami gleicht. Die Wasseroberfläche scheint ruhig zu sein, überall wo die Welle jedoch das Festland (die Realwirtschaft) erreicht, zeigt sich eine Zertstörungsgewalt die von unseren Autoritäten auf dem Gebiet immer noch abgestritten wird: Der japanische Export sank im Januar gegenüber dem Vorjahr um 45,7 %, die japanische Autoproduktion um 41%. Gemäss Daily Telegraph gingen die Exportaufträge des deutschen Maschinenbau im Januar 2009 um 47% zurück.
Wann werden die Politiker begreifen, daß weder das Wort Rezession noch das Wort Depression den heutigen Zustand beschreiben kann, sondern dass es sich um eine Zusammenbruchskrise der Kasinowirtschaft handelt.
Erst wenn das bankrotte Finanzsystem ersetzt wird, wird dies aufhören.
Dazu braucht es ein neues Bretton-Woods-System auf den Grundlagen von Roosevelt. Wenn unsere Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements Doris Leuthard noch im Herbst im Blick sagte, „Es gibt keine Krise“ dann war das entweder eine glatte Lüge oder sie weiss wirklich nicht was das Wort Wirtschaft im Namen ihres Departementes bedeutet. Dementsprechend zeigte Bundeskanzlerin Merkel ihr vollständiges Unverständnis der heutigen Lage mit der Aussage, dass es nicht notwendig sei Opel mit Staatsgeldern zu unterstützen, da im Unterschied zur Bankenwelt die produzierende Industrie keine systemische Bedeutung habe. Die produzierende Industrie ist das Einzige, das den Banken überhaupt eine Existenzberechtigung gibt!! Alleine wenn Opel untergeht, bedroht dies europaweit 3-400´000 Arbeitsplätze und Städte wo Produktionsstätten der Autoindustrie geschlossen würden, würden bald verlassenen Goldgräberstädten ähneln.
Es ist nicht eine Deflation die wir zu befürchten haben, es ist eine weltweite noch nie dagewesene Inflation. Es muss nun eindlich die Realwirtschaft und damit die Produktivität angekurbelt werden und nicht einfach mehr Geld gedruckt werden, um es den Banken zu geben, welche es bloss dazu verwenden, um die unbezahlbaren Spielschulden der Casinowirtschaft zu „retten“. Solange man „Geld“ und nicht die Produktion als Massstab nimmt, wird das Problem schlimmer werden. In Zeiten wo weltweit die Produktionskapazitäten wie wahnsinnig abgebaut werden Geld zu drucken, ist in etwa das Gleiche wie wenn jemand ein Feuer mit Benzin versucht zu löschen.
Die folgende Grafik zeigt, dass seit ca. 2004 die Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise massiv teurer werden:
Inflation
Als Lösung wären Investitionen um mehr Lebensmittel, mehr Rohstoffe und günstigere Energie zu produzieren sinnvoll. Die Sahara könnte zum Beispiel begrünt werden, technisch gesehen ist es kein Problem.

Die Lösung für die heutige Situation wurde auch von L. Ron Hubbard trefffend beschrieben:

„Es wird viel Aufhebens von „Deflationen“ und „Inflationen“ gemacht, und dicke Bücher werden geschrieben, um sie zu interpretieren, aber es gibt nur zwei maßgebliche Gesetze, die sie bestimmen:
1. Eine INFLATION existiert dort, wo mehr Geld im Umlauf ist, als es Waren gibt.
2. Eine DEFLATION existiert dort, wo es mehr Waren gibt als Geld, um sie zu kaufen.
Diese beiden Gesetze können nach Belieben verdreht werden, um Leute zu verwirren. Doch das ist alles, was es über beide, eine Inflation oder eine Deflation, oder genauso über Aufschwünge oder Depressionen zu wissen gibt.“
Lesen Sie den ganzen Artikel von L. Ron Hubbard mit dem Titel: Wirtschaft

Nicht das Finanzsystem, sondern die Menschen retten

Gepostet am Aktualisiert am


Dieser Blog befasst sich grundsätzlich nicht mit der Wirtschaft, vereinzelt hatte ich aber auch in den letzten Jahren einige Artikel im Zusammenhang mit dem Systemfehler in unserem gegenwärtigen Finanzsystem veröffentlicht. Ich bin wirklich kein Experte in diesen Bereichen, die letzten Wochen haben aber gezeigt dass die viel beschworenen „Autoritäten“ anscheinend nur eine Lösung sehen: „Geld drucken!!!“ Dies führte in den letzten Tagen zum wahnwitzigen Ergebnis, dass nun unvorstellbare Summen in 3 stelliger Milliardenhöhe ins Finanzsystem gepumpt wurden, um AIG und das System zu stabilisieren. Dies nur, um das Überleben des todgeweihten Finanzsystems um einige Tage, vielleicht Wochen oder auch noch einige Monate zu verlängern.

Man erinnere sich.: Als der LCTM Hedge Fund in der zweiten Hälfte der 90er zusammenbrach, wurden 3-5 Milliarden benötigt, um das System in der Balance zu halten. Heute braucht es bereits das hundertfache um das System zu retten. Die Rettungsaktionen werden immer hektischer und weiten sich in exponentieller Art aus. Was bedeutet dies? Wenn es heute im September 2009 noch klappt, braucht es für die nächste „Rettungsaktion“ wohl bald gegen 1000 Milliarden. Wenn dies noch nicht reicht, werden dann villeicht auch mal 10’000 oder 100’000 Milliarden gedruckt.

Naja, halb so schlimm. Gemäss unserer Wirtschaftsministerin gibt es ja keinen Grund dafür, eine Krise zu wittern. Im Blick konnte man lesen: „Es gibt keine Krise“, „Die UBS wird nicht untergehen“, so ihre Worte. Dies nachdem das weltweite Finanzsystem gerade wieder mal haarscharf am Kollaps vorbeischrammte. Unsere Wirtschaftsministerin wird wohl erst dann realisieren dass wir eine Krise haben, wenn sie zufälligerweise am Bancomat Geld beziehen will und bemerkt dass er ausser Betrieb ist, danach wird sie an den Bankschalter gehen und sehen, dass hunderte Menschen vor ihr stehen und die Ersparnisse abheben wollen. Vielleicht wird sie aber auch da rufen „Es gibt keine Krise“ und hoffen dass die Menschen es glauben, nur damit sie für ihr Mittagessen endlich  das Bargeld abheben kann.

Nicht das System muss gerettet werden, sondern die Menschen. Das bedeutet es braucht sofortige Massnahmen um die zur Zeit noch bestehende Realwirtschaft und einen funktionierenden Zahlungsverkehr zu erhalten. Alles andere kann dann geordnet zu Grabe getragen werden. Dies gefällt natürlich Menschen wie George Soros überhaupt nicht. Ich vemute dass er einer der Wenigen ist, die wirklich verstehen was abläuft. Leider ist er nicht einer derjenigen die das Wohl des Menschen berücksichtigen.

Es gibt tatsächlich nicht einfach eine Krise, sondern wir erleben das Ende eines Finanzsystems, das auf falschen Grundlagen aufgebaut wurde. Es ist nicht einfach eine Krise, sondern das Resultat eines Systemfehlers.

Bilden Sie sich weiter und vertrauen Sie nicht mehr den „Autoritäten“. Die haben nur eines gezeigt, dass sie keine Ahnung davon haben was das wirkliche Problem ist. Bilden Sie sich selbst weiter:

http://german.freedom.lronhubbard.org/

Die folgenden Websiten geben Ihnen weitere Informationen über die Grundlagen des Problems. Diese Seiten haben jedoch keinen Zusammenhang mit Scientology.

http://www.solidaritaet.com
http://www.larouchepub.com/
Der Vorschlag von Lyndon LaRouche wie mit der heutigen Krise umgegangen werden sollte, ist das Sinnvollste das ich bisher lesen konnte. Das Folgende ist aus der oben verlinkten Zeitung „Neue Solidaritaet“ zitiert:

1. Schritt: das Weltwährungssystem einem Konkursverfahren unterziehen.

2. Schritt: ein neues System schaffen – statt eines Geldsystems ein Kreditsystem in Form einer angemessen modernisierten Variante des von US-Präsident F.D. Roosevelt beabsichtigten Bretton-Woods-Systems.

3. Schritt: das neue System auf die Grundlage einer erweiterten Form des Westfälischen Friedens von 1648 statt ständiger Konflikte stellen. Der IWF muß durch eine Vertragsorganisation zwischen souveränen Nationalstaaten ersetzt werden, ergänzt durch langfristige wirtschaftliche Zielsetzungen für wissenschaftlichen und verwandten Fortschritt pro Kopf und pro Quadratkilometer Landfläche.

4. Schritt: eine langfristige gemeinsame Aufgabenorientierung über zwei oder mehr Generationen hinweg definieren, um einen allgemeinen Anstieg der Arbeitsproduktivkraft zwischen den Nationen zu erreichen.