Griechenland: Ein Aufruf von Mikis Theodorakis


Mikis Theodorakis ist ein weltweit bekannter griechischer Komponist. Was jedoch wenige wissen ist die Tatsache, dass er bereits im zweiten Weltkrieg mithalf, den griechischen Widerstand gegen den Nazionalsozialismus von Adolf Hitler zu mobilisieren. Zusammen mit dem griechischen Schriftsteller Manolis Glezos meldet er sich nun zu Wort und vergleicht das heutige Verhalten der Troika mit dem Besetzen des Landes im zweiten Weltkrieg.

Hier ein Ausschnitt des offenen Briefes von Mikis Theodorakis:

Internationale Kräfte versuchen, mein Heimatland völlig zu zerstören. Das begann 1975 mit einem Angriff auf die neugriechische Kultur; später wurde versucht, die neugriechische Geschichte gänzlich neu zu interpretieren und unsere nationale Identität zu pervertieren, und jetzt haben diese Kräfte vor, das griechische Volk „auszulöschen“, durch Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung. Würde das griechische Volk sich nicht erheben als die Gemeinschaft, die es ist, um diesem Prozess Einhalt zu gebieten, würde die permanente Gefahr seiner Auslöschung bestehen bleiben. Ich gehe davon aus, dass diese Bestrebungen die nächsten zehn Jahre andauern werden. Von uns Griechen bliebe nichts als die Erinnerung – an unsere Kultur, an die Kämpfe für unsere Freiheit, die Erinnerung an unsere nationale Selbständigkeit. Bis 2009 hatte Griechenland kein ernsthaftes wirtschaftliches Problem. Die großen Beeinträchtigungen, mit denen unsere Wirtschaft fertig zu werden hatte, resultierten aus den unangemessen hohen finanziellen Aufwendungen für den Kauf von Rüstungsgütern und aus der Korruption, von der unsere Gesellschaft im politischen und im volkswirtschaftlichen Bereich durchdrungen war. Für diese beiden Missstände waren allerdings auch internationale Interessengruppen wie z.B. aus Deutschland, Frankreich, England und den USA mitverantwortlich, die am Verkauf von Rüstungsgütern Milliarden Euro verdienten. Sie erzielten riesige Gewinne zu Lasten unseres nationalen Reichtums. Dieser unaufhörliche Aderlass zwang uns in die Knie und gestattete uns nicht, die Entwicklung im eigenen Land voranzutreiben. Den anderen Nationen brachte er Wohlstand. Dasselbe gilt für die Korruption. So gab es bei der Firma Siemens eine spezielle Abteilung, die sich darum kümmerte, griechische Funktionäre zu bestechen, damit griechische Staatsaufträge bevorzugt an Siemens erteilt und die Produkte dieses Konzerns auf dem griechischen Markt platziert wurden. Das griechische Volk war Opfer dieses räuberischen Duos, bestehend aus Deutschen und Griechen, die sich auf seine Kosten bereicherten.

Lesen Sie den ganzen Aufruf auf der Website von Mikis Theodorakis

Hier ein Zitat aus einem Artikel von L. Ron Hubbard, der die Situation in Griechenland recht genau beschreibt.

Die Geschichte von Revolten hat eines gemeinsam: eine Regierungspolitik der Wenigen, für die Wenigen sowie Unterdrückung der Vielen. Jede Regierung in der Geschichte, die von Gruppen mit Sonderprivilegien dominiert wurde und auf diese hörte, wurde Opfer der Revolte eines Volkes.

Die Grundgedanken solcher speziellen Gruppen sind: Hilfe für niemanden außer ihnen selbst und Hass gegenüber jedem, einschließlich ihrer selbst.
Der Ritterstand Roms, die Aristokratie Frankreichs und Russlands, die superelitären Nazis aus Deutschland, die internationalen Finanziers und die psychiatrischen Tarnorganisationen, die derzeit westliche Regierungen dominieren, hatten viel gemeinsam.

Sie arbeiteten nur für sich selbst und benutzten die Menschen, als seien sie Tiere.

Es ist kein Zufall, dass psychiatrische Tarnorganisationen lehren, Menschen seien nur Tiere, die nach Lust und Laune zusammenzupferchen, zu benutzen und abzuschlachten sind.

Der Ritterstand Roms, die oberen Klassen Frankreichs und Russlands, die Nazis und die Psychiater hatten sich alle auf diese Vorstellungsweise fixiert. Der Mensch war ein Tier.

Damit meinten sie natürlich, dass der Mensch ihr persönliches Tier sei. Jeder andere, der danach strebte, mit dem Menschen zu kommunizieren, wurde als Tierdieb, als Eindringling betrachtet.

Aber Aristokraten, Nazis und Psychiater haben noch etwas anderes gemeinsam: Sie sind fixierte, snobistische Leute – sie können sich nicht ändern, sie glauben nicht, dass andere sich ändern können, und übersehen vollkommen, dass sich die Zeiten ändern.

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AKW Debatte: Alternativen zu Atomkraft oder Genozid?


Durch die kürzlichen Ereignisse in Japan wurde nun auch in der Schweiz von verschiedensten Seiten der Ausstieg aus der Atomenergie gefordert. Während ich für die Förderung von effizienter, dezentraler Stromproduktion durchaus Sympathie habe, hinterlässt die heutige Debatte aber einen schalen Nachgeschmack.

Um die ganze Angelegenheit sachlich betrachten zu können, ist es notwendig die Vorteile und Nachteile bestimmter Elektrizitätsproduktionsmethoden genau abzuwägen. Ereignisse wie diejenigen in Japan führen oft dazu, dass ein grosser Teil der Bevölkerung die wirklichen Gegebenheiten nicht mehr wahrnehmen können, da die Emotionen schlicht die Sachlage verdrängen.

Dazu einige Fakten über die Gefährlichkeit verschiedener Energiequellen:

Jede erzeugte Terrawatt-Stunde aus Kohle kostet durchschnittlich 161 Menschen das Leben (in China sogar 278)
Die äquivalente Menge produzierten Öls kostet 36 Menschen das Leben
Jede erzeugte Terrawatt-Stunde aus Wasserkraft kostet 1.4 Menschen das Leben
Jede erzeugte Terrawatt-Stunde aus AKWs kostet 0.04 Menschen das Leben

Hier eine Kleine Grafik dazu:

Todesfälle verschiedener Energiequellen
Todesfälle pro erzeugter Terrawattstunde

Dies die offizielle Zahlen der Internationalen Energie Agentur.

Nun wie man obige Zahlen auch auslegen mag, es ändert nichts daran, dass die Welt in Zukunft mehr und nicht weniger Energie benötigen wird als heute. Wenn man das Wohl der Menschen berücksichtigt und die Einstellung hochhält, dass man anderen nicht etwas vorenthalten darf, worauf man selbst nicht verzichten will, offenbaren sich viele versteckte Absichten bei prominenten Grünen und sogenannten „Klimaschützern“.

Die verborgenen Absichten hinter vielen dieser Gruppen ist die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren und danach auf einem Niveau von ca. 2 Milliarden zu halten. Dies sind die erklärten Ziele des „Club of Rome“ und vieler Geheimorganisationen wie zum Beispiel auch der Bilderberger. Ein anderes Wort für diese Absichten ist auch Völkermord, sprich Genozid. Sie folgen einem reduktionistischen Weltbild. Dem reduktionistischen Weltbild steht die Sicht entgegen, dass der Mensch ein kognitives Wesen ist, welches sich aufgrund dieser kognitiven Fähigkeiten über die eigenen Grenzen hinausbewegen kann. Dazu bitte auch den Artikel über Juri Gagarin lesen:

https://religo.ch/2011/04/17/will-der-mensch-neue-ufer-erreichen-oder-zuruck-zu-den-tieren/

Als oberstes Leitidee für die Schweiz muss die Versorgungssicherheit stehen. Davon ausgehend sind neue Energiequellen konsequent zu erforschen. Windräder sind keine solchen „neuen Energiequellen“ und werden nie einen nennenswerten Beitrag zur Versorgungssicherheit beitragen können. Unser Wohlstand in der Schweiz beruht sehr stark auf dem Vorhandensein von günstiger Elektrizität, welche zu 40% aus Atomkraftwerken stammt. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten müssen Energiequellen erforscht werden, welche den Platz von Atomenergie einnehmen können. Eine Technologie die dieses Potential hat ist die Kernfusion. Die Forschung muss den Weg zu höheren Energieformen einschlagen, nicht zu effizienterer „Steinzeittechnik“. Das Windrad zähle ich zu diesen „Steinzeittechniken“ und ich prognostiziere mal, dass wir in 20 – 40 Jahren viele Windfarmfriedhöfe haben werden.
Zum Abschluss nur noch eines: Mit bloss 2-3 Atomkraftwerken könnte zum Beispiel die gesamte Sahara begrünt und zum Brotkorb Afrikas verändert werden. Wäre sicher sinnvoller als Desertec.

Finanzkrise: Island bewältigte die Bankenkrise am Besten


Olafur R. Grimsson, Präsident von Island, sprach am 29. November in einem Bloomberg Interview das aus, was viele einfache Bürger schon lange vermuteten. Die Zulassung von Bankeninsolvenzen ist weitaus erfolgreicher als hysterischen Warnungen der Finanzinteressen nachzugeben und die Banken auf Kosten der Bevölkerung mit Geld auszustatten.

„Das waren alles private Banken, und wir gaben ihnen keine Liquiditätsspritzen, damit sie weitermachen könnten“, sagte Grimsson, „der Staat kann nicht die Verantwortung für bankrotte Privatbanken übernehmen.“

Am Anfang des Jahres hatte die isländische Regierung ein drakonisches Rettungspaket, wie jetzt in Irland, beschlossen. Das Parlament hatte schon zugestimmt, doch Grimsson ließ das Volk darüber abstimmen, was mit seinen Steuergeldern passiert und ob es die massive Sparpolitik, die notwendigerweise die Folge gewesen wäre, für ein paar private Banken auf sich nehmen würde. Die Isländer lehnten mit großer Mehrheit ab.

„Island geht es weitaus besser, als irgend jemand erwartet hätte“, sagte Grimsson. Das Volk mußte abstimmen, denn „wie weit können wir ganz normalen Menschen – Bauern, Fischern, Krankenschwestern, Ärzten und Lehrern – zumuten, die Verantwortung für bankrotte Privatbanken zu tragen? … Und genau diese Frage, die im Mittelpunkt der Icesave-Pleite stand, wird nun zum brennenden Thema in vielen europäischen Ländern.“

Nachdem Island damals die Rettungsaktion abgelehnt hatte, lenkte der IWF schließlich ein und gab ein Darlehen von 4,6 Mrd. Dollar frei. Nun brauche Island vielleicht noch nicht einmal den ganzen Betrag, so der Präsident. Islands bankrotte Banken wurden aufgespalten, so daß die 85 Mrd. Dollar Schulden bei ausländischen Profitjägern von den inländischen Bankgeschäften abgetrennt wurden. Damit blieben die Banken für die nationale Wirtschaft funktionsfähig.

Ungarn entzieht sich dem Austeritätsdiktat des IWF


Während sich in Europa Länder wie Frankreich und Deutschland dem Diktat des IWF wehrlos unterworfen haben, zeigt Ungarn dem IWF die rote Karte und geht einen eigenen Weg. Die von Ungarn eingeschlagene Richtung zeugt von Weitsicht und stellt das Gemeinwohl klar vor die Bankeninteressen. Banken in Ungarn schrecken auch nicht davor zurück, Kredite mit Wucherzinsen von auch mal 35% zu vergeben. Der Bruch mit dem IWF zeigt, dass die ungarische Regierung die Banken in die Pflicht nehmen will und die Bevölkerung vor weitereren Ausplünderungen zu schützen beabsichtigt. Damit zieht sich die Regierung rund um Regierungschef Viktor Orban und Finanzminister György Matolcsy natürlich die Wut des britischen Empires und der Wallstreet auf sich.

Die ungarische Regierung weigert sich, der Bevölkerung weitere Sparmassnahmen aufzuerlegen und widersetzt sich somit direkt den Forderungen des Weltwährunggsfonds und der EU. Es ist eine klare Absage an die zur Regel gewordenen „Bankenrettungen“, welche bloss den Banken und Spekulanten, nicht aber der Realwirtschaft zugute kommen. Als Finanzminister Matolcsy bekanntgab, dass die ungarische Regierung durch eine Bankenabgabe zusätzlich 700 Millionen Euro einnehmen werde, brach der IWF die Gespräche mit Ungarn ab und ist nicht mehr bereit einen bereits zugesagten Kredit von 5.5 Milliarden an Ungarn auszuzahlen.

Außenminister Janos Martonyi konterte daraufhin am 19. Juli in einem Fernsehinterview wie folgt: Er sei „etwas überrascht, daß der IWF sich in dieser Frage offenbar auf die Seite der ausländischen Banken in Ungarn gestellt hat… Ich meine, die Delegation des IWF hätte etwas mehr Verständnis für die ungarische Wirtschaftspolitik zeigen sollen.“ Der Fraktionsvorsitzende von Orbans Partei FIDESZ im ungarischen Parlament, John Lazar, betonte: „Trotz Drucks des IWF werden wir die Armen nicht noch mehr auspressen.“

Auch in der Antrittsrede des Premierministers am 9. Juni finden sich klare Aussagen in welche Richtung Ungarn sich entwickeln wird. In der Rede wurde der Unterschied zwischen einer Kasinowirtschaft und einem wirtschaftlichen Aufbau deutlich gemacht. Das wirtschaftliche System solle alle Aktivitäten als Spekulation bezeichnen, welche dann Geld verdienen, wenn dadurch anderen Schaden zugefügt werden müsse. Wenn jemand Geld verdiene in dem er reale Werte schaffe, aus denen andere und die ganze Gesellschaft Nutzen ziehen können, solle dies als Arbeit bezeichnet werden. Die Spekulation sei zurückzudrängen und die Bemühungen in Richtung produktivem Kapitalismus sei zu stärken.
Diese Haltung wurde am 22. Juli weiter unterstrichen, als das ungarische Parlament 301 gegen 12 Stimmen Orbans Gesetzespaket für die „nationale wirtschaftliche Revolution“ guthiess. Einzig die oppositionellen Sozialisten boykottierten die Abstimmung.

Die Finanzwelt ist seit diesen Vorgängen aufgescheucht wie ein Schwarm Wespen. Sie befürchtet, dass andere Länder wie die baltischen Staten, Tschechien, Slowakei und Polen dem Beispiel Ungarns folgen könnten.

Lansford/Penysylvania: Erste US Stadt stimmt für Wiedereinführung von Glass-Steagall


Ein interessanter Artikel in der Zeitung Neue Solidarität zeigt, dass in den USA der Kampf gegen die spekulativen Finanzmärkte noch nicht entschieden ist, obwohl die Regierung rund um Obama alles daran setzt die Regulation dieser Märkte zu verwässern. Die Unterstützung für die Wiedereinführung von Glass-Steagall wächst kontinuierlich und damit auch die Hoffnung, dass die Realwirtschaft am Rande des Abgrunds doch noch gerettet werden kann.
Hier ein kleiner Auszug aus dem wirklich lesenswerten Artikel der Zeitung „Neue Solidarität“.

Bei seiner monatlichen Sitzung am 9. Juni stimmte der Stadtrat von Lansford/Pennsylvania einstimmig für die Resolution des LaRouche-Aktionskomitees (LPAC) „Um die Nation zu retten, muß der Kongreß jetzt Glass-Steagall verabschieden und die Finanzderivate beseitigen!“ Damit ist Lansford die erste Stadt in den USA, die sich offiziell für die Wiedereinführung dieses Gesetzes aus der Roosevelt-Ära einsetzt, das die Geschäftsbanken von den spekulativen Finanzmärkten trennt. Dieses Trennbankensystem ist der unverzichtbare erste Schritt, um einen völligen Zerfall der US- und der Weltwirtschaft zu verhindern.

Der Stadtrat ließ den Kongreßabgeordneten aus seiner Stadt, den beiden Senatoren von Pennsylvania sowie den Senatoren Maria Cantwell (D-Washington), John McCain (R-Arizona) und Blanche Lincoln (D-Lousiana) Kopien der Resolution zustellen, und er veröffentlichte auch eine Presseerklärung über den Beschluß.

Inzwischen haben die LaRouche-Demokraten, angeführt von den drei Kongreßkandidaten der LaRouche-Bewegung – Rachel Brown in Massachusetts, Kesha Rogers in Texas und Summer Shields in Kalifornien – dieselbe Resolution vor mehr als zwei Dutzend weiteren Stadtparlamenten vorgestellt. Meist geschieht dies inmitten schwieriger Diskussionen darüber, wie diese Städte und Gemeinden, ihre Bürger und ihre Infrastruktur die wirtschaftliche Zusammenbruchskrise überleben können. Immer mehr Kommunalpolitiker und Kandidaten für politische Ämter unterstützen persönlich die Resolution.

Kesha Rogers veröffentlichte am 14. Juni eine Erklärung, worin der Geist der LPAC-Mobilisierung zum Ausdruck kommt:

„Seit der Amerikanischen Revolution von 1776 hat es in der Bevölkerung keine so starke Massenbewegung von wachsendem Widerstand und Haß auf unseren britisch-imperialen Feind gegeben, wie wir sie heute unter amerikanischen Patrioten erleben. Im Volk bildet sich ein Massenstreik gegen die unmenschliche Politik der London- und Wallstreet-Marionette Barack Obama und anderer führender Politiker, was ein klares Signal ist, daß die Wallstreet und das Britische Empire sich vorsehen sollten. Die Amerikaner sind in Kampfstimmung…

Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Website der neuen Solidarität

Von der Finanzkrise über die Deflation zur Hyper-Inflation


Jeder Banker oder Politiker, welcher heute verkündet dass die Finanzkrise vorbei sei, sollte sofort einen anderen Job suchen, weit weg von allem das mit Finanzen zu tun hat. Inkompetenz kann heute nicht mehr toleriert werden, wenn es um das Wohl aller Menschen geht. Was die FED in den USA zur Zeit vormacht und von anderen Zentralbanken nachgebetet wird, würde die Schildbürger vor Neid erblassen lassen. Obama könnte man dann quasi als Bürgermeister der Schildbürger ernennen. Aus aktuellem Anlass veröffentliche ich hier Auszüge und Links zu äusserst wichtigen Artikeln, welche einen grösseren Gesichtspunkt zur heutigen Wirtschaftslage, den Verursachern hinter dem bervorstehenden Chaos und konkrete Vorschläge zu möglichen Lösungen aufzeigt. Sie sollten sich etwas Zeit nehmen um diese Artikel zu lesen. Sie vermitteln Ihnen einiges an Hintergrundwissen.

Artikel aus „Neue Solidarität“ Nr. 19, 06.05.2009
„Wenn Obama seine Politik nicht ändert, gibt es eine unglaubliche Katastrophe!“

Weltwirtschaft am Rande des Abgrunds – Wir brauchen eine Pecora-Kommission!

Staatliche Zahlungsausfälle

Aus dem biografischen Magazins „Ron – Der Freiheitskämpfer“:
Starke Stimmen im Land
ÜBER REGIERUNG
Über das Schreiben an Regierungen
Patriotismus
Regierung und Revolte
Zerstörung der Verfassung
Sich zusammenschließen und gewinnen
Verfassungswidrige Regierungen
Verfassungen
Die Entwicklung des Totalitarismus
Schnelle Rechtsprechung
Krawalle
Recht
Das Justizministerium versus die Amerikaner
ÜBER DIE WIRTSCHAFT
Wirtschaft
Wirtschaft – Krieg und Steuern

Die besten Zitate #1: Heute von EZB Chef Trichet


EZB will bei Inflationsgefahr aus dem Krisenmodus aussteigen

„Noch ist nicht die Zeit gekommen, aber ich möchte es ganz klar machen, dass wir eine Ausstiegsstrategie haben und dass wir diese auch umsetzen werden, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist“, sagte Trichet. Viele von der EZB ergriffenen Maßnahmen, etwa bei der freigiebigen Versorgung des Bankensystems mit billigem Geld würden weitgehend ohne Zutun der EZB einfach auslaufen, wenn sie nicht verlängert würden.

Quelle: Reuters

Ist das nicht beruhigend? Da hat die EZB ja einen sehr weisen Mann an der Spitze der offensichtlich genau weiss, was er tut! Liebe Bürger geht alle brav schlafen, Herr Trichet wird es schon richten.
Als in der Schule erklärt wurde, dass Geld eigentlich ein Tauschmittel ist, hatte Herr Trichet wohl einen Fensterplatz oder litt gerade an einer Grippe. Macht ja nichts. Es geht ja nur um die massivste Papiergeldentwertung (anderes Wort für Inflation) die es je gab, welche gerade jetzt in vollem Gang ist.

George Soros: Drogenbefürworter und Spekulant der Superlative


Überall wo der durch Spekulation Milliardär gewordene George Soros auftaucht, geht es ums Gleiche. Unterstützung von Initiativen zur Legalisierung und Entkriminalisierung von Rauschgiften. Der Gebrauch, Besitz und die Herstellung von Rauschgiften sollte seiner Ansicht nach legal sein. Die von ihm dazu benutzten moralischen Rechtfertigungen sind „Schadensbegrenzung, medizinischer Nutzung“, „Eingeborenenrechte“ oder einfach das Recht auf Feihandel.

Organisationen wie „Lindesmith Foundation“ oder die „Drug Policy Foundation“ bezwecken nichts anderes als politisch und gesellschaftlich in ganz Nord- und Südamerika auch Via „Volksbegehren“ die Legalisierung der Drogen voranzubringen. Alleine in den 90ern hat George Soros dazu über 30 Millionen Dollar eingesetzt. Nach dem Jahrtausendwechsel fusionierte George soros die oben genannten Stiftungen zur „Drug Policy Alliance“.

In Mittel- und Südamerika hat der Superspekulant eine Reihe von Organisationen aufgebaut, die vorgeben für Menschenrechte zu kämpfen. Sie wenden sich jedoch jeweils gegen Versuche die Machenschaften illegaler Terrorarmeen im Dienste der Rauschgiftkartelle zu zerschlagen. Wie perfide seine Politik ist zeigt auch der Versuch armen Landwirten in Südamerika damit zu „helfen“, dass sie legal Koka anbauen können, anstelle ihnen eine wirkliche wirtschaftliche Entwicklung anzubieten. Die von Soros finanzierten Organisationen, „Anden-Rat der Kokablatt-Produzenten“ und die „Juristen-Kommission der Anden“ wurden dazu zur Gruppe „Coca 95“ zusammen geschlossen.
Auch die Politik von Barak Obama hat malthusianische Züge. Dies wird immer mehr Menschen bewusst und führte in den USA bereits zu heftigen Kontroversen rund um die eugenische Ausrichtung seiner Gesundheitspolitik. Das revolutionäre Potential das sich durch diese menschenfeindliche Stossrichtung entwickelt, sollte nicht unterschätzt werden. George Soros war während der Präsidentschaftswahl ein wichtiger Geldgeber des Wahlkampfs von Obama. Es zeigt sich immer mehr, dass Obama genau diese malthusianische Politik verwirklichen will.

Weltwirtschaftskrise: Das Weltfinanzsystem wurde noch nicht gerettet


Zur Zeit will sich fast jeder mit dem Versuch „positiv zu denken“ überbieten, obwohl eigentlich jeder weiss, dass wirkliche Veränderungen nur durch konkrete Massnahmen also Aktionen und nicht mit dem Denken vager Gedanken erreicht werden.

Die Aktien erleben einen neuen Höhenflug, wichtige Banken weisen wieder Milliardengewinne aus, ist doch alles Bestens, könnte man meinen.

Es gibt nur einen entscheidendenden Makel:
Bisher wurde weltweit absolut nichts getan, um die Kasinowirtschaft einzuschränken.

Einige Gedanken dazu:

USA: 175 Milliarden Steuergelder wurden 2008 für Bankenrettungen ausgegeben. Davon wurden rund 20% verwendet um die Boni der Manager zu bezahlen.

Gleichzeitig erhalten nur rund 30% der arbeitslosen Amerikaner Arbeitslosengeld, da 48 von 50 Staaten zahlungsunfähig sind. 15’000 Amerikaner verlieren pro Tag ihre Kranknversicherung aufgrund von Arbeitslosigkeit.

Welternährungsprogramm (WFP): Es wird gemeldet, dass mitlerweile über 1 Milliarde Menschen an Hunger leiden. Von den zugesagten 3.7 Milliarden $ wurden von der Staatengemeinschaft bisher jedoch nur die Hälfte auch wirklich zur Verfügung gestellt. 2008 konnte das WFP nur 10% der Hungernden mit Nahrungsmittel helfen.

Fazit: Einige Hundert Manager erhalten 18 x mehr an Boni aus Steuergeldern, wie die ganze internationale Staatengemeinschaft für eine Milliarde hungernde Menschen aufzubringen bereit ist!

Die Regierung von Barack Obama hat einen Kollaps der Umfragewerte hinter sich. Zur Zeit äussern nur noch 29% starke Zustimmung für Obama, was weniger ist als Bush zu diesem Zeitpunkt seiner Präsidentschaft hatte.

Obama blieb die Einlösung seiner Wahlkampf-Versprechen schuldig, seine Präsidentschaft an Lincoln und Roosevelt zu orientieren. Er trägt vielmehr die Interessen der Finanzplätze auf dem Rücken der Menschen aus. Die Realwirtschaft geht weiter den Bach runter.
Wem sollte man Vertrauen schenken? Den Menschen die den erlebten Zusammenbruch bereits seit Jahren korrekt vorausgesehen hatten? Oder denen die bereits damals völlig utopische Einschätzungen hatten und an eine unendliche Geldvermehrung glaubten?
Diejenigen die heute einen Aufschwung sehen, haben den tieferen Sinn hinter der Redewendung „Geld kann man nicht essen“ noch nicht verstanden.

Wirtschaft: Inflation und Deflation verstehen


Die Zentralbanken sowie die Regierungen der Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen haben in den letzten 2 Jahren weltweit rund 30 – 60 Billionen für Rettungspakete und Liquiditätsspritzen ausgegeben. Dieses Geld kam jedoch fast nur den Banken, Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften zugute. Derweil eskaliert der Kollaps der Realwirtschaft in einem Tempo,welches einem Tsunami gleicht. Die Wasseroberfläche scheint ruhig zu sein, überall wo die Welle jedoch das Festland (die Realwirtschaft) erreicht, zeigt sich eine Zertstörungsgewalt die von unseren Autoritäten auf dem Gebiet immer noch abgestritten wird: Der japanische Export sank im Januar gegenüber dem Vorjahr um 45,7 %, die japanische Autoproduktion um 41%. Gemäss Daily Telegraph gingen die Exportaufträge des deutschen Maschinenbau im Januar 2009 um 47% zurück.
Wann werden die Politiker begreifen, daß weder das Wort Rezession noch das Wort Depression den heutigen Zustand beschreiben kann, sondern dass es sich um eine Zusammenbruchskrise der Kasinowirtschaft handelt.
Erst wenn das bankrotte Finanzsystem ersetzt wird, wird dies aufhören.
Dazu braucht es ein neues Bretton-Woods-System auf den Grundlagen von Roosevelt. Wenn unsere Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements Doris Leuthard noch im Herbst im Blick sagte, „Es gibt keine Krise“ dann war das entweder eine glatte Lüge oder sie weiss wirklich nicht was das Wort Wirtschaft im Namen ihres Departementes bedeutet. Dementsprechend zeigte Bundeskanzlerin Merkel ihr vollständiges Unverständnis der heutigen Lage mit der Aussage, dass es nicht notwendig sei Opel mit Staatsgeldern zu unterstützen, da im Unterschied zur Bankenwelt die produzierende Industrie keine systemische Bedeutung habe. Die produzierende Industrie ist das Einzige, das den Banken überhaupt eine Existenzberechtigung gibt!! Alleine wenn Opel untergeht, bedroht dies europaweit 3-400´000 Arbeitsplätze und Städte wo Produktionsstätten der Autoindustrie geschlossen würden, würden bald verlassenen Goldgräberstädten ähneln.
Es ist nicht eine Deflation die wir zu befürchten haben, es ist eine weltweite noch nie dagewesene Inflation. Es muss nun eindlich die Realwirtschaft und damit die Produktivität angekurbelt werden und nicht einfach mehr Geld gedruckt werden, um es den Banken zu geben, welche es bloss dazu verwenden, um die unbezahlbaren Spielschulden der Casinowirtschaft zu „retten“. Solange man „Geld“ und nicht die Produktion als Massstab nimmt, wird das Problem schlimmer werden. In Zeiten wo weltweit die Produktionskapazitäten wie wahnsinnig abgebaut werden Geld zu drucken, ist in etwa das Gleiche wie wenn jemand ein Feuer mit Benzin versucht zu löschen.
Die folgende Grafik zeigt, dass seit ca. 2004 die Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreise massiv teurer werden:
Inflation
Als Lösung wären Investitionen um mehr Lebensmittel, mehr Rohstoffe und günstigere Energie zu produzieren sinnvoll. Die Sahara könnte zum Beispiel begrünt werden, technisch gesehen ist es kein Problem.

Die Lösung für die heutige Situation wurde auch von L. Ron Hubbard trefffend beschrieben:

„Es wird viel Aufhebens von „Deflationen“ und „Inflationen“ gemacht, und dicke Bücher werden geschrieben, um sie zu interpretieren, aber es gibt nur zwei maßgebliche Gesetze, die sie bestimmen:
1. Eine INFLATION existiert dort, wo mehr Geld im Umlauf ist, als es Waren gibt.
2. Eine DEFLATION existiert dort, wo es mehr Waren gibt als Geld, um sie zu kaufen.
Diese beiden Gesetze können nach Belieben verdreht werden, um Leute zu verwirren. Doch das ist alles, was es über beide, eine Inflation oder eine Deflation, oder genauso über Aufschwünge oder Depressionen zu wissen gibt.“
Lesen Sie den ganzen Artikel von L. Ron Hubbard mit dem Titel: Wirtschaft

Finanzkrise: Was Bundesrat Hans Rudolf Merz tun sollte


Wir sind heute an einem Punkt angelangt wo die eigensüchtigen Interessengruppen der Banken und Hedge Funds nicht mehr länger unterstützt werden dürfen. Es heisst, dass die UBS nicht fallengelassen werden darf, da sie zu wichtig für die Wirtschaft der Schweiz sei. Das heisst aber nicht, dass die Schweiz rein spekulative UBS und Hedge Funds „Geschäfte“, schützen muss. Das bereits klinisch tote Finanzystem muss nun schnellstens ersetzt werden. Die Schweiz könnte eine Vorreiterrolle darin übernehmen zu helfen, das weltweite Finanzsystem auf der Grundlage eines Kreditsystems wieder zum funktionieren zu bringen. Was die Wirtschaft nicht braucht ist der Derivatemarkt und alle angehäuften Spielschulden und -Guthaben die damit verbunden sind. Diese sind unbezahlbar und jeder Versuch diese weiter aufrecht zu erhalten, bringt nur nochmals mehr Probleme und Krisen hervor.

Der Vorschlag von Lyndon LaRouche wie mit der heutigen Krise umgegangen werden sollte, ist das Sinnvollste das ich bisher lesen konnte. Das Folgende ist aus der verlinkten Zeitung “Neue Solidaritaet” zitiert:

1. Schritt: das Weltwährungssystem einem Konkursverfahren unterziehen.

2. Schritt: ein neues System schaffen – statt eines Geldsystems ein Kreditsystem in Form einer angemessen modernisierten Variante des von US-Präsident F.D. Roosevelt beabsichtigten Bretton-Woods-Systems.

3. Schritt: das neue System auf die Grundlage einer erweiterten Form des Westfälischen Friedens von 1648 statt ständiger Konflikte stellen. Der IWF muß durch eine Vertragsorganisation zwischen souveränen Nationalstaaten ersetzt werden, ergänzt durch langfristige wirtschaftliche Zielsetzungen für wissenschaftlichen und verwandten Fortschritt pro Kopf und pro Quadratkilometer Landfläche.

4. Schritt: eine langfristige gemeinsame Aufgabenorientierung über zwei oder mehr Generationen hinweg definieren, um einen allgemeinen Anstieg der Arbeitsproduktivkraft zwischen den Nationen zu erreichen.

Unser Finanzminister täte gut daran, sich schnellstmöglich mit Personen wie Putin, Tremonti, Sarkozy und anderen zu treffen und gemeinsam darauf hinzuarbeiten, dass ein neues System geschaffen wird.
Wir steuern auf eine Hyperinflation zu: Wirtschaft, Inflation und Deflation erklärt
Besuchen Sie: www.solidaritaet.com

Nicht das Finanzsystem, sondern die Menschen retten


Dieser Blog befasst sich grundsätzlich nicht mit der Wirtschaft, vereinzelt hatte ich aber auch in den letzten Jahren einige Artikel im Zusammenhang mit dem Systemfehler in unserem gegenwärtigen Finanzsystem veröffentlicht. Ich bin wirklich kein Experte in diesen Bereichen, die letzten Wochen haben aber gezeigt dass die viel beschworenen „Autoritäten“ anscheinend nur eine Lösung sehen: „Geld drucken!!!“ Dies führte in den letzten Tagen zum wahnwitzigen Ergebnis, dass nun unvorstellbare Summen in 3 stelliger Milliardenhöhe ins Finanzsystem gepumpt wurden, um AIG und das System zu stabilisieren. Dies nur, um das Überleben des todgeweihten Finanzsystems um einige Tage, vielleicht Wochen oder auch noch einige Monate zu verlängern.

Man erinnere sich.: Als der LCTM Hedge Fund in der zweiten Hälfte der 90er zusammenbrach, wurden 3-5 Milliarden benötigt, um das System in der Balance zu halten. Heute braucht es bereits das hundertfache um das System zu retten. Die Rettungsaktionen werden immer hektischer und weiten sich in exponentieller Art aus. Was bedeutet dies? Wenn es heute im September 2009 noch klappt, braucht es für die nächste „Rettungsaktion“ wohl bald gegen 1000 Milliarden. Wenn dies noch nicht reicht, werden dann villeicht auch mal 10’000 oder 100’000 Milliarden gedruckt.

Naja, halb so schlimm. Gemäss unserer Wirtschaftsministerin gibt es ja keinen Grund dafür, eine Krise zu wittern. Im Blick konnte man lesen: „Es gibt keine Krise“, „Die UBS wird nicht untergehen“, so ihre Worte. Dies nachdem das weltweite Finanzsystem gerade wieder mal haarscharf am Kollaps vorbeischrammte. Unsere Wirtschaftsministerin wird wohl erst dann realisieren dass wir eine Krise haben, wenn sie zufälligerweise am Bancomat Geld beziehen will und bemerkt dass er ausser Betrieb ist, danach wird sie an den Bankschalter gehen und sehen, dass hunderte Menschen vor ihr stehen und die Ersparnisse abheben wollen. Vielleicht wird sie aber auch da rufen „Es gibt keine Krise“ und hoffen dass die Menschen es glauben, nur damit sie für ihr Mittagessen endlich  das Bargeld abheben kann.

Nicht das System muss gerettet werden, sondern die Menschen. Das bedeutet es braucht sofortige Massnahmen um die zur Zeit noch bestehende Realwirtschaft und einen funktionierenden Zahlungsverkehr zu erhalten. Alles andere kann dann geordnet zu Grabe getragen werden. Dies gefällt natürlich Menschen wie George Soros überhaupt nicht. Ich vemute dass er einer der Wenigen ist, die wirklich verstehen was abläuft. Leider ist er nicht einer derjenigen die das Wohl des Menschen berücksichtigen.

Es gibt tatsächlich nicht einfach eine Krise, sondern wir erleben das Ende eines Finanzsystems, das auf falschen Grundlagen aufgebaut wurde. Es ist nicht einfach eine Krise, sondern das Resultat eines Systemfehlers.

Bilden Sie sich weiter und vertrauen Sie nicht mehr den „Autoritäten“. Die haben nur eines gezeigt, dass sie keine Ahnung davon haben was das wirkliche Problem ist. Bilden Sie sich selbst weiter:

http://german.freedom.lronhubbard.org/

Die folgenden Websiten geben Ihnen weitere Informationen über die Grundlagen des Problems. Diese Seiten haben jedoch keinen Zusammenhang mit Scientology.

http://www.solidaritaet.com
http://www.larouchepub.com/
Der Vorschlag von Lyndon LaRouche wie mit der heutigen Krise umgegangen werden sollte, ist das Sinnvollste das ich bisher lesen konnte. Das Folgende ist aus der oben verlinkten Zeitung „Neue Solidaritaet“ zitiert:

1. Schritt: das Weltwährungssystem einem Konkursverfahren unterziehen.

2. Schritt: ein neues System schaffen – statt eines Geldsystems ein Kreditsystem in Form einer angemessen modernisierten Variante des von US-Präsident F.D. Roosevelt beabsichtigten Bretton-Woods-Systems.

3. Schritt: das neue System auf die Grundlage einer erweiterten Form des Westfälischen Friedens von 1648 statt ständiger Konflikte stellen. Der IWF muß durch eine Vertragsorganisation zwischen souveränen Nationalstaaten ersetzt werden, ergänzt durch langfristige wirtschaftliche Zielsetzungen für wissenschaftlichen und verwandten Fortschritt pro Kopf und pro Quadratkilometer Landfläche.

4. Schritt: eine langfristige gemeinsame Aufgabenorientierung über zwei oder mehr Generationen hinweg definieren, um einen allgemeinen Anstieg der Arbeitsproduktivkraft zwischen den Nationen zu erreichen.

Wichtiger Wahlsieg in Pennsylvania für Hillary Clinton


Am 22. April war Hillary Clintons Sieg über den Gegenkandidaten Barack Obama  weitaus wichtiger, als man aufgrund der Medienberichterstattung vermuten könnte. Obama gab in diesem Bundesstaat für den Wahlkampf über 11 Millionen $ aus,  Hillary nur knapp 5 Millionen $,  also nicht mal die Hälfte. Zusätzlich rief die Republikanische Partei dazu auf Obama zu wählen, nicht etwa weil sie ihn lieber hätten, sondern weil er später ein chancenloser Gegner für ihren eigenen Kandidaten sein würde. Hillary Clinton gewann mit einem deutlichen Vorsprung von 55% zu 45%. In verschiedenen eher ländlichen Bezirken gewann Sie sogar mit bis zu 70% der Stimmen.

Clinton ist nach wie vor die Einzige, welche es wagt die katastrophale Situation im Finanzsystem und der amerikanischen Wirtschaft beim Namen zu nennen. Der Parteivorstand das Demokratischen Nationalkomitee (DNC), versuchte bisher vergeblich Clinton Steine in den Weg zu legen und sie aus dem Weg zu räumen. Die Strippenzieher hinter dieser Absicht sind sehr gut bekannt und versuchen die Wahl im Sinne der Wall Street zu manipulieren. So will der DNC Clinton die gewonnenen Delegiertenstimmen von Michigan und Florida mit kuriosen Argumenten aberkennen. Mit diesen Delegiertenstimmen liegt Clinton weit in Führung.  Nach der Wahl in Pennsylvania hat Clinton – Michigan und Florida mitgezählt – nun total rund 120.000 Stimmen mehr als Obama. Die Wahlen in Florida und Michigan  wurden ordnungsgemäss durchgeführt und es gibt keine stichhaltigen Gründe diese Delegationen am Nominierungskonvent auszuschliessen.

Mittlerweile gibt es immer mehr Stimmen, welche fordern dass Howard Dean – Vorsitzender des DNC – zurücktritt, da er offensichtlich aktiv gegen die Nominierung Clintons vorgeht.

Obama war sich sehr bewusst, dass er in Pennsylvania gewinnen musste, daher steckte er auch soviel Geld in seine Kampagne. Obama hat mittlerweile ein großes Problem, da ihm die Zeit davonläuft.  In der nächsten Zeit könnten noch viel grössere Wolken für Obama aufziehen. Obama ist in den Rezko-Prozeß in Chicago verstrickt und es entwickelt sich ein regelrechter Skandal, welcher demnächst seinen Präsidentschaftswahlkampf vollständig zum Erliegen bringen könnte. Einflussreiche Personen aus der Wall Street und auch aus dem republikanischen Lager wussten dies, sie rechneten aber damit, dass Clinton viel früher aufgeben muss. Der Plan war, mit diesem Skandal Obama auszuschalten, aber erst nachdem Clinton aufgegeben hat. So wäre einer weiteren republikanischen Präsidentschaft nichts mehr im Weg gestanden.

Nachdem Hillary den Turn Around schaffte, haben sich große Teile der Bevölkerung mit ihr solidarisiert, da sie langsam aber sicher erkennen, dass es nicht darum geht wer „netter“ oder „in“ ist, sondern wer effektiv bereit ist etwas gegen den Zusammenbruch des Finanzsystems zu unternehmen. Auf diesem Bereich hat Obama nichts zu bieten, da er brav die Linie seiner Geldgeber – der Wall Street – folgt. Clinton hatte Obama in der Fernsehdebatte in Pennsylvania in wirtschaftspolitischen Fragen klar geschlagen und Obama hat nun alle weiteren Fernsehdebatten mit ihr abgesagt. Scheinbar hat er keine Strategie um Clinton in diesen Debatten zu besiegen. Der Grund weshalb es für die oligarchischen Finanzkreise so wichtig ist dass Hillary nicht gewinnt liegt auf der Hand. Sie fürchten wie der Teufel das Weihwasser, dass Clinton die wertschöpfende Wirtschaft und somit 99% der amerikanischen Bürger vor weiteren Spekulationsblasen schützen wird und somit die Spekulanten massiv eindämmt.

Für Clinton war es wichtig, dass Sie Ihren Wahlkampfberater Mark Penn am 7. April entlassen hatte. Penn hatte heftig dagegen opponiert, dass Clinton die Wirtschaftskrise in den Mittelpunkt ihrer Kampagne stellen wollte. Nachdem Hillary nun genau dies tat, hat sie nun auch wieder grosszügigere Unterstützung. Alleine nach dem Sieg in Pennsylvania nahm Sie über 10 Millionen Spenden ein. Die Wahlkampfberater der Kandidaten sind nicht wirklich unabhängig, bestehen sie doch hauptsächlich aus Agenturen welche der britischen WPP gehören und welche die amerikanische Wahl wohl eher nach den Interessen der Londoner Finanzwelt lenken.

Der Aufschwung in der Kampagne seit der Entlassung dieser Leute sollte eigentlich im Clinton Lager das Bewusstsein stärken, dass der britische Einfluß nicht zu unterschätzen ist. 

Lesen Sie weitere wichtige Neuigkeiten über die amerikanische Wahl, welche Sie nicht den Massen-Verdummungs-Medien entnehmen können.

Einfach noch als „vorbeugende“ Aussage für die lieben Scientology Kritiker: Nein, die Büso hat keinen Zusammenhang mit Scientology und nein, ich bin nicht Mitglied der Büso und ich kenne wirklich niemanden der Scientologe und gleichzeitig Mitglied in der Büso ist, was aber nicht heisst, dass ich nicht weitgehend mit den wirtschaftlichen Grundideen der Büso übereinstimmen würde.

Einige interessante Artikel über Wirtschaft von L. Ron Hubbard

Es braucht Lösungen für den Finanzkollaps


Der ehemalige italienische Finanzminister Giulio Tremonti fordert eine „neue Bretton-Woods-Vereinbarung zwischen den großen Nationen“. Er bezeichnet das System der Globalisierung als gescheitert und bietet mit seinem Vorschlag einen gangbaren Weg aus dem Zusammenbruch des heutigen Systems. In seinem jetzt veröffentlichten Buch mit dem Titel „Angst und Hoffnung“ thematisiert er das Problem des heutigen Finanzsystems.

So schreibt Tremonti: „Vorschlag für ein neues Bretton Woods, das große Abkommen, das 1944 die Grundlage schuf, auf der die Welt sich in der Nachkriegsära entfaltete. Das neue Bretton Woods sollte über die Währungsbeziehungen hinaus erweitert werden auf Umweltschutz, soziale Klauseln, die Rolle der Aufsicht über Finanzmärkte und den Impuls für die Wirtschaft, den Regierungen individuell oder gemeinsam bieten können und müssen.“
Am 6. März präsentierte Tremonti sein Buch in der Talkshow Annozero im Fernsehsender Rai Due. Tremonti bezeichnete in der Sendung die sinkende Kaufkraft der Arbeitnehmer Italiens als Folge des „Wahnsinns der Globalisierung“.
An Hochschulen, in Zeitungen und Politik würden alle möglichen Verrückten herumlaufen und behaupten, dass es mehr Wettbewerb brauche. Was wirklich gebraucht werde sei ein Denken, das weniger fanatisiert vom Dogma des Marktes sei.

Es ist wirklich soweit gekommen, dass Überflüssiges weniger kostet als das was wirklich zum Leben benötigt wird. Es kostet blad weniger einen Flug nach London zu buchen als den Tagesbedarf an Lebensmittel für eine 5 köpfige Familie zu kaufen.

Tremonti griff den Heuschreckenkapitalismus frontal an und erklärte einem erstaunten Publikum, dass die Globalisierung vor allem auf der Teilung der Welt in zwei Teile beruhe: Asien als Produzent von Billigwaren und dem Westen, allen voran die USA, die Schulden machten um diese Waren zu importieren. Alles wurde von innovativen Finanzprodukten gestützt. Die Banken machten nicht mehr das wofür Sie die Existenztberechtiugung haben: Geld auf Vertrauensbasis sammeln und auf eigenes Risiko verleihen. Sie wurden zum Lotterie-Betreiber, bündelten Produkte und verkauften sie an Dritte.
Die gegenwärtige Krise wird schlimmer, mit Zinssenkungen und Liquiditätsspritzen, wird alles noch verschärft. Bretton Woods war 1944 die Lösung des Problems, die Grundidee davon ist auch für die heutige Situation die Lösung.
Tremontis Buch und Aussagen polarisieren die Debatte vor der Parlamentswahl in Italien.

L. Ron Hubbard schrieb im April 1966 einen Artikel zu diesem Thema, Hier ein Zitat: „Unterdrücker haben seit einiger Zeit ein Netz wirtschaftlicher Verstrickungen für die Gesellschaft gewebt, wobei sie wirtschaftliche Fehlinterpretationen oder Ignoranz benutzten, um diejenige Gesellschaften darin zu verwickeln, die erst kürzlich ihre Ketten tatsächlicher Sklaverei abgestreift haben. Heute bestehen die Ketten aus wirtschaftlichen Restriktionen und, offen gesagt, aus wirtschaftlichen Lügen.“

Lesen Sie dazu was L. Ron Hubbard über die Grundlagen der Wirtschaft schrieb: http://german.freedom.lronhubbard.org/page046.htm
Empfehlenswerter Artikel: https://religo.ch/2010/03/08/was-ist-fiatgeld-die-wirklichen-hintergrunde-der-finanzkrise/

Weltweite Finanzkrise verschärft sich weiter


Die Zentralbanken und Banken sind weiter sehr fleissig dabei, die selbstverschuldete Krise zu verschärfen. Die Inflationszahlen wurden lange manipuliert damit es besser aussah. Den meisten hochbezahlten Bankexperten ist es jedoch noch nicht klar, was sich wirklich abspielt. Scheinbar sind es genau diese „Experten“ welche die sich anbahnende Katastrophe erst dann bemerken werden, wenn plötzlich Geldscheine aus dem Hubschrauber abgeworfen werden.

Einige Zahlen:

Verluste aus der Hypothekenkrise seit Juli rund 2000 Milliarden Dollar

Innert 10 Tagen verlor der Dollar 5% gegenüber dem Euro

Nettoinvestitionen in amerikanische Wertpapiere sank im Juli auf 58 Milliarden $ (jahrelanger Schnitt war 100 Milliarden monatlich)

Im August gab es einen Nettoabfluss von über 150 Milliarden $ (die Ratten verlassen das sinkende Schiff)

China reduzierte seine Dollar-Guthaben um 9 Milliarden(2.2%), Japan um rund 25 Milliarden(4%) und Taiwan um rund 5 Milliarden $ (8.9%).

Die Geldmenge M3 ist nach Schätzungen um 10-15% jährlich gestiegen (seit Oktober 2006 werden die Zahlen nicht mehr veröffentlicht).

Hubschrauber-Ben wirft Geld ab! Die Fed, Bank von England und die Europäische Zentralbank haben seit Juli 2007 etwa 1,5 Billionen Dollar „gedruckt“ und in ein todgeweihtes System gepumpt und damit die Krise verzögert und gleichzeitig verschlimmert.

Die Zahlen wurden der Zeitung Neue Solidarität entommen.

Die Bush Administration kommt immer mehr unter Druck den Iran endlich angreifen zu können. Wer die Vergangenheit kennt weiss, dass immer in solchen wirtschaftlichen Zeiten ein Krieg angezettelt wurde. Allen voran Dick Chenney muss endlich abgesetzt werden um ein weltweites Chaos, wenn nicht sogar den 3. Weltkrieg  zu verhindern.

Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema: Wirtschaft

Einige interessante Artikel über die Probleme in unserem heutigen System von L. Ron Hubbard

Alle Informationen um das heutige Problem im Finanzsystem zu lösen

Nachtrag vom 08.10.08:

11 Monate nachdem ich diesen Artikel schrieb, sind wir heute am Punkt angelangt, wo mit immer grösserer Geschwindigkeit Geld ins System gepumpt wird. Wie lange der Zahlungsverkehr und die Realwirtschaft überhaupt noch funktionieren werden kann niemand vorhersagen. Nach wie vor hoffe ich, dass es einige Köpfe an der Spitze gibt, welche sich endlich auf das besinnen, wofür sie gewählt wurden, nähmlich für das Wohl des Volkes zu sorgen. Anzeichen dafür auf eine wirkliche Lösung hinarbeiten zu wollen, gibt es bei Frankreichs Präsidenten Sarkozy, Italiens Finanzminister Tremonti, Vladimir Putin, Stimmen aus China, Korea und Südamerika. Diese scheinen Pläne für ein modernisiertes „Bretton Wood Abkommen“, das auch nach dem 2. Weltkrieg die Wirtschaft wieder auf Vordermann brachte, zu schmieden.

Nachtrag vom 29.10.2008

Diese Woche machte VW Schlagzeilen, als die Aktien in den Himmel schossen. Die Hedge Funds jammerten gleich los und beschuldigten Porsche dafür verantwortloch zu sein. Porsche hatte aber nichts anderes gemacht als bekanntgegeben, dass sie sich bei VW stärker beteiligen werden. Nichts ist daran auszusetzen. Die Leeerverkäufe der Hedge Funds mussten dann gedeckt werden ohne dass der Kurs gefallen war. Da offensichtlich zuvor extrem viele Leerverkäufe getätigt wurden, trieb dies den Kurs in extreme Höhen.

Schafft endlich den Derivatmarkt ab, nicht Porsche als Investor ist zu kritisieren, sondern die an Spekulantitis leidenden Hedge Funds. Jeder Konkurs eines solchen ist zu begrüssen, noch besser wäre ein weltweites Verbot des ganzen Derivate-Wahnsinns.

Noch weiter geht der ehemalige Präsidentschaftskandidat von Frankreich Jaques Cheminade in einem Interview auf der Website http://www.capital.fr/actualite/Default.asp?interview=O&numero=71347&Cat=ACT Cheminade hat seit 15 Jahren vor der heutigen Krise gewarnt. Lasst endlich die Experten zu Wort kommen, welche genügend Weitsicht hatten.
Lesen Sie auch diesen Artikel über einige in Vergessenheit geratene Grundlagen der Wirtschaft